Warum fallen mir manche Sachen so leicht und andere nicht? Den Gedanken hatte ich heute Morgen und lass uns da gleich mal drauf eingehen. Und dann erzähle ich dir auch noch kurz von meinem Sohn und dem ersten Studientag. Herzlich willkommen bei Firma Fußballfamilie, deinem 15-Minuten-Kick für mehr Mut, Klarheit und Energie auch in deinem Leben. Und ja, ich bin Michael Metzger und so wie diesen 15-Minuten-Kick biete ich natürlich auch die täglichen Kabinengespräche an, in kleinen Schritten voranzukommen. Und da ist es ja ganz spannend, dass ich wieder was gelesen habe und es bezieht sich auch auf die Folge von gestern. Ja, was kann man täglich erreichen? Und ich hatte es gestern Abend mit meiner Tochter, die hat jetzt Klavier angefangen, wenn sie jeden Tag 5 Minuten Klavier spielt. Nicht nur hochklappen, in meinem Verständnis fünfmal auf die Tasten klimpern und wieder zumachen. Das reicht. Wenn sie das häufiger macht, wird sie auch besser.

Und dasselbe gilt natürlich für meinen Sohn. Dann komme ich kurz dazu. Also er hat gestern den ersten Tag an der Uni überstanden und sein Plan ist sogar, heute wieder hinzugehen. Also was kann ich mehr wollen? Und das ist doch schon wieder ein gutes Ziel, einfach heute nochmal hinzugehen und dann sehen, was da draus wird. Und dann lassen wir mich jetzt zu den Punkten kommen, was mich heute Morgen beschäftigt hat. Zu der Jahreszeit, jetzt gehe ich morgens nicht mehr ganz so früh laufen, weil es noch dunkel ist. Und ich war gestern bei schönem Regenwetter und Gegenwind. Das hat teilweise spaß gemacht dann irgendwann mal meine schuhe komplett nass und es hat sich angefühlt als ob ich mit betonstiefeln laufe doch das schönste ist doch wenn ich dann wieder zu hause bin und das gefühl und doch muss ich auch da sagen dass es mir auch da leicht gefallen ist loszulaufen so wie es mir heute morgen nach dem aufstehen leicht gefallen ist mich anzuziehen mit dem hund raus zu gehen dabei ein bisschen mobilität und meine 50 Liegestütze zu machen.

Und ja, das klingt sogar für mich noch ein bisschen komisch und doch ist es so, es fällt mir leicht, 50 Liegestütze zu machen und das bedeutet jetzt nicht dass mir die beim Ausführen alle ganz leicht fallen, doch es ist auf jeden Fall schon so dass ich ja ganz am Anfang vor einem guten Jahr, 53 Liegestütze insgesamt nur geschafft habe und jetzt ist es schon so, dass ich, dass ich sage, komm, ich mache ein paar Liegestützen und nicht nur 20 oder 30, sondern 50, das fällt mir jetzt leicht. Die einfach zu machen und mich dann ein ganz kleines bisschen zu quälen. Ein bisschen in Schwitzen komme ich schon, aber nicht so doll, dass ich danach ein Sauerstoffzelt brauche. Das fällt mir jetzt leicht. So, jetzt sitze ich hier, nehme diese Podcast-Folge auf. Auch das fällt mir leicht. Und dann habe ich mir die Frage gestellt, ja warum fällt es mir denn leicht?

Weil es leicht ist, weil es mir Spaß macht, weil ich es schon oft genug geübt habe. Warum fällt mir das leicht? Und auf der anderen Seite, warum gibt es Sachen, die mir nicht leicht fallen und die mich vielleicht auch schon mein ganzes Leben begleiten? Nehmen wir das Thema Pünktlichkeit. Wobei das jetzt schon deutlich besser geworden ist. Seit einem Monat habe ich ja hier meinen Tagesablauf ein bisschen verändert, um da auch mehr Zeit, morgens qualitative Zeit mit meinen Kindern zu haben.

Und ist das, was ich noch nicht oft geübt habe und mir wichtig ist und deshalb fällt es mir leicht. Oder fällt es mir noch gar nicht leicht, ich rede es mir nur ein. Und dann wird es aber mit der Zeit leicht durch die Gewohnheit. Und warum gibt es Punkte, die mache ich schon mein ganzes Leben oder die begleiten mich schon mein ganzes Leben und die fallen mir nicht leicht, habe ich darauf keine Priorität, habe ich darauf keine Lust und nur deshalb fällt es mir nicht leicht, weil sonst wäre es an sich leicht, vielleicht die Tätigkeit, die Aufgabe zu machen.

Zum Beispiel, es ist mir bisher nie leicht gefallen, wenn ich nach Hause kam und Hunger gehabt habe, dann war immer irgendwas Süßes da, ob es Kekse waren, ob Schokolade, dann ist es mir zwar leicht gefallen, das zu essen, aber nicht leicht gefallen, das nicht zu essen. Und stattdessen eine Alternative zu essen. Oder nur einen Keks zu essen und nicht gleich drei. Zum Beispiel, was weiß ich, eine Dattel. Oder zwei Datteln oder drei Datteln. Die Tätigkeit an sich ist ja leicht, ich muss ja nicht nach dem Keks greifen, sondern nach der Dattel und die liegen vielleicht Luftlinie, keine Ahnung, 82 Zentimeter auseinander. Und doch fällt mir das nicht leicht, obwohl ja die Tätigkeit an sich leicht wäre. Also warum fallen mir jetzt Sachen leicht? weil, ich nehme das Beispiel dieser Podcast, da hatte ich am Anfang Lust drauf, ist mir aber nicht leicht gefallen. So, jetzt habe ich weiterhin Lust drauf und es fällt mir leicht. Ja, und woran erkenne ich das dann? Brauche ich bei Liegestutze auch? Die sind jedes Mal anstrengend. Laufen ist auch anstrengend. Und doch fällt es mir leicht, das zu tun.

Und warum ist das so? Dass das leicht ist, obwohl ja die Tätigkeit an sich nicht leicht ist. Oder anstrengend. So, dann geht es um andere Tätigkeiten, da ist die Tätigkeit schon leicht. Und trotzdem fällt es mir nicht leicht. Vielleicht muss man da noch irgendwie ein anderes Wort einfach. Es ist einfach, aber doch nicht leicht. Das hat mir früher immer einer gesagt. Ich habe gesagt, dass es einfach ist, aber das heißt nicht, dass es leicht wird. Liegestütze sind einfach. Laufen ist einfach.

Was mir noch einfällt, zum Beispiel den Teich sauber machen. Jetzt zu der Jahreszeit wieder braucht er auch ein Stück weit täglich Pflege, weil einfach das Laub reinfällt. Und auch dazu habe ich ja schon oft genug Podcast-Folgen gemacht. Wenn ich da zu lange warte, dann saugt sich das Laub mit Wasser voll und ist dann nachher irgendwann am Grund. Und jetzt am Anfang kann ich es noch schön an der Oberfläche abfischen. Das ist dann auch noch leicht und einfach, es zu tun.

Oder manchmal gibt es auch verschiedene Phasen. Gerade habe ich so eine Phase zum Beispiel, da fällt mir das Aufräumen leicht, also auch mal Sachen auszuräumen, loszulassen, wegzuwerfen, zu verschenken, je nachdem was es ist. Und dann gibt es aber wieder Phasen, da habe ich da gar keinen Bock drauf. Vielleicht ist es auch okay und vielleicht sollte es einfach so sein, dass es sich da auch mal wechselt. Und dann gibt es vielleicht Sachen, die ziehen sich durch, die mir leicht fallen, und dann gibt es Sachen, die mir nicht leicht fallen und die dann trotzdem getan werden müssen oder wo ich halt überlege, okay, wie kann ich vielleicht mehr Sachen machen, die mir leicht fallen und jemand anderes nimmt mir Sachen ab, die ihm leicht fallen und für mich nicht und andersrum kann das genauso sein. Dass ich vielleicht Sachen habe, die fallen mir leicht und da können andere davon profitieren und dann kommen wir ja wieder da draus und dann wird der Kreis wieder rund, fällt mir gerade so ein und das Runde muss ins Eckige, dann passt es auch wieder. Dann können wir da gemeinsam gewinnen.

Und darüber habe ich heute Morgen schon nachgedacht, weil das Nachdenken ist leicht, das Umsetzen, wenn es dann losgeht, ist es auch leicht. Und da einen kleinen Schritten vorwärts zu gehen, Das nehme ich heute mal aus dieser Podcast-Folge auch für mich mit. Wie kann es leicht gehen? Nee, wie fällt es mir leicht? Ist noch besser. Das heißt für mich nicht, dass es leicht gehen muss. Natürlich ist es schön, wenn es auch leicht geht. Doch noch davor würde ich sagen, wie fällt es mir leicht? auch wenn der Prozess jetzt nehme ich das Laufen oder die Liegestütze dann auch, also anstrengend in Anführungsstrichen sind und doch es sich für mich leicht anfühlt, auch wenn es nicht leicht ist, also nicht, wie kann es leicht sein sondern wie fühlt es sich für mich leicht an.

Und jetzt überlege ich gerade, weil ich hier was lese, habe wieder ein bisschen gestern mit ChatGPT in meiner Positionierung gearbeitet und habe ja ein KI-Seminar gehabt, das fällt mir gerade noch ein. Da zum Beispiel auch das Thema, hat er zu meinem 15-Minuten-Kabinengespräch eine Trainingsphilosophie rausgehauen. 15 Minuten Klarheit am Tag schlagen 8 Stunden Dauerstress. Und auch da, wie oft ist es so, dass man ein Stück weit täglich in dem gefangen ist, dass man sagt, Mensch, ich muss das noch erledigen, ich muss das noch erledigen, ich muss das noch erledigen, und da wäre es ja leicht, sich 15 Minuten mal mit einer Klarheit zu beschäftigen, sich mit einem Trainer wie mir auszutauschen. Das wäre leicht oder vielleicht ist es gerade nicht leicht weil man sich dann auch mal damit beschäftigen müsste was man die 8 Stunden vorher gemacht hat oder die nächsten 8 Stunden plant.

Und dann ist es vermeintlich erstmal leichter sich nicht damit zu beschäftigen, weil man dafür eine Anfangsenergie braucht, um, jetzt nehme ich es beim Laufen oder beim Liegestütze, anzufangen. Das zu machen, obwohl man dann weiß, der Prozess wird ein Stück weit anstrengend. Ja, man muss anders denken als sonst. Das verbraucht dann auch Energie. Doch das zu nehmen und zu machen und dann zu erkennen, oh ja, der Prozess, den so zu starten, wenn das leicht wird, Da gehört sicherlich zum einen ein bisschen Mut, ein bisschen Überwindung dazu und natürlich auch eine gewisse Gewohnheit und genau das ist mir auch so wichtig und ich glaube, das verfestigt sich da auch, das mit den 15 Minuten Kabinengespräch, dass das die Klarheit bringt und die Energie und nicht 8 Stunden Dauerstress bringt.

Um da das Leben leichter zu machen. Klingt wie so eine Werbung für irgendeinen Joghurt, den man isst und dann wird das Leben und man selbst leichter. Okay, doch, ich glaube wirklich, so kannst du dann deine Zeit und deine Energie auch ein Stück weit zurückgewinnen und leichter investieren in andere Sachen, die dich weiterbringen und das bringt mich natürlich jetzt auch dazu, zu dem Gedanken, ja, was bedeutet das für mich? Was bedeutet das für mich und was mache ich daraus? Jetzt und wo gibt es Punkte, die mir nur nicht leicht fallen, die aber wichtig sind, um ein leichtes Leben zu haben. Da denke ich heute nochmal drüber nach, das nehme ich mit in den Tag. Mensch, dir einen schönen Tag und für 15 Minuten Klarheit weißt du, wo du mich erreichst. Einmal hier in diesem Podcast und wenn du sagst, Mensch, mein Monolog reicht dir nicht, du willst gerne mal in den Dialog gehen. Dann kannst du mal gucken unter termin.migellum.com. Kannst dir einen Termin machen, der dann immer früh morgens ist. Vielleicht muss ich jetzt zum Herbst und Winter die Zeiten auch mal anpassen. Denn da geht es ab 5.30 Uhr los. Doch wenn du sagst, Mensch, so früh, das fällt mir leicht auf zu stehen, dann bin ich da natürlich auch gerne am Start. Und bis dahin, liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael.