Ich bin Feuer und Flamme und zum Glück gestern noch nicht im Feuer aufgegangen. Doch die zwei Fs Feuer und Flamme passen ja nochmal sehr gut zu den anderen drei Fs. Firma, Fußball, Familie, deinem 15 Minuten Kick für mehr Mut, Klarheit und Energie. Und so ein Feuer gibt ja auch Energie. und ich bin Michael Metzger und war gestern mit den Wirtschaftsjunioren beim Stammtisch im Krematorium. Dann weißt du jetzt auch, woher der Einstieg mit Feuer und Flamme kommt. Und ja, tatsächlich, wir haben gesehen, wie so ein Sarg in die Kammer kam. Und dann kommt noch zu Feuer und Flamme natürlich das dritte F dazu, die Verbrennung. Ja, mit so einem F wie Vogel natürlich, mit einem Augenzwinkern hier. Also gibt es Firma, Fußball, Familie und Feuer, Flamme, Verbrennung.

Und ich war mir gestern dessen bewusst, dass ich abends den Termin habe und habe mir dann gedacht, Mensch, das wäre eigentlich ein schöner Anlass danach, die Podcast-Folge für den gestrigen Tag aufzunehmen, und dann war ich gestern Abend doch später zu Hause als gedacht, und habe dann für mich überlegt, mache ich jetzt noch die Podcast-Folge oder will ich das auch erstmal verarbeiten Ich habe mir schon gedacht, ich nehme die Podcast-Folge auf als Verarbeitung und habe mich dann gestern Abend doch dagegen entschieden, sodass ich das jetzt hier mache zu dem Thema. Und ganz spannend war, ich habe gestern vorher noch meine Mutter besucht und sie sagte zu mir, Mensch, wir hatten doch schon immer mal das Thema mit dem Ruheforst, ob wir das nicht mal wieder nochmal wieder in Angriff nehmen wollen. Sie hat ja vor, noch eine Weile zu leben, aber will es auf der anderen Seite doch auch abgesichert haben. Und dann sage ich zu ihr, naja, es ist ja spannend, dass du mich gerade heute drauf ansprichst, denn heute Abend bin ich im Krematorium und habe dann gestern Abend auch erfahren, dass 90 Prozent.

Die Entscheidung treffen, also der Hinterbliebenen, oder ich weiß ja nicht, wie das vorher dann geregelt ist.

90% der Verstorbenen ins Krematorium kommen und in Sachsen-Anhalt, wo ich ja zu Hause bin, sogar 96%. Und natürlich auch eine entsprechende Kostenfrage, ganz klar, weil ob man eine Urne beisetzt oder einen Sarg, ist natürlich ein Unterschied, auch was die Kosten anbetrifft. Und ja, tatsächlich, wir haben uns auch schon mal mit dem Ruheforst beschäftigt. Das ist schon eine Weile her. Und weil wir auch Vorsorge voll machten, Testament und sowas alles, also ich, in meiner Familie gemacht habe. Und daraufhin haben wir natürlich auch unsere Eltern angesprochen, meine Frau ihre Mutter und ich meine Mutter. Um das vielleicht auch mal rechtzeitig zu regeln, bevor es dann nachher zu spät ist. Wir hoffen und wünschen uns alle natürlich, dass wir lange leben und doch weiß man nie, wie es ist. Wir hatten jetzt auch einen Fall beim Fußball, wo ein langjähriger Betreuer verstorben ist und wir jetzt am Sonntag, wenn wir spielen, mit Trauerflor spielen, dann merkt man doch, ja, es kann immer mal was sein und man steckt nicht drin. Habe ich letztes Jahr im Unternehmensumfeld auch erlebt, wie das dann sein kann.

Und dass es ein Thema ist, mit dem es sich einfach auch zu beschäftigen gilt. So Notfallkoffer, Nachfolgeplanung, ob es in der Firma ist, wie geht man beim Fußball damit um und auch bei Fällen in der Familie. Und die Vorsorge finde ich da ganz wichtig. Und ja, wie heißt immer so schön, das letzte Hemd hat keine Taschen und das ist mir dann egal, was passiert, weil ich bin ja dann sowieso tot. Und doch, glaube ich, ist es schön, wenn man vorher den Hinterbliebenen dann einiges an Ärger auch ersparen kann, wenn es einfach auch da Klarheit gibt. Und da sind wir bei dem Thema Mut, Klarheit und Energie. Und ich glaube, das ist tatsächlich auch bei dem Thema ganz wichtig. Zum einen den Mut zu haben, da rechtzeitig hinzuschauen und einfach sagen, Mensch, ich regle das jetzt mal, so eine Patientenverfügung. Ich hoffe, dass ich sie nie brauchen werde. Und doch wünsche ich mir die Klarheit dann auch, was ist, falls mal was passieren sollte.

Und das kann dann eben auch wieder Energie freisetzen, denn alles, was unsicher ist und wo gegrübelt wird und was vor sich hergeschoben wird, frisst natürlich auch Energie. Und deshalb ist es ganz wichtig, sich auch mal mit dem Thema zu beschäftigen und dann auf dem Laufenden zu bleiben. Und zwar zu dem Zeitpunkt, finde ich jedenfalls, wo es noch gut läuft. Weil dann ist es oft einfacher, als natürlich, wenn schon mal irgendwas passiert ist, das dann zu machen. Und dann lass mich dir nochmal einen kleinen Einblick geben in das Krematorium von gestern. Also zum einen auch wieder die ganz klare Erkenntnis, dass es ein Wirtschaftsunternehmen ist und sicherlich in einer speziellen Branche. Und doch geht es darum, genug Auslastung zu haben, genug Umsatz zu machen, seine Kosten im Griff zu haben, die Abläufe zu planen, auch hier zu digitalisieren, zu gucken, wie findet man die passenden Leute, wie kann man die begeistern, welche Bedingungen kann man schaffen und natürlich auch Wissen in dem speziellen Bereich. Und das Krematorium ist jetzt sicherlich ein Bereich, der vielleicht noch ein bisschen anders ist als der Bestatter. Wir haben bei den Wirtschaftsjunioren aus dem Nachbarkreis auch einen Bestatter und der war gestern auch da und hat mal so einen Einblick gegeben.

Und natürlich klar ist das immer so ein bisschen komisch verhalten. Und er sagte auch, naja, wir versuchen viel auch mit einem Lachen und mit einem Humor zu nehmen. Und klar stumpft man vielleicht auch so ein bisschen ab, aber es gibt halt nicht immer nur den besten Fall, dass man meint, ein Mensch hat, hat er gestern das Beispiel gebracht, 92 Jahre gelebt, hat ein gutes Leben und geht dann sozusagen von dem Planeten, was auch immer das bedeutet, keine Ahnung, wie es dann ist und was es nach dem Tod ist, ob man nur seine Hülle verlässt oder wie auch immer, das weiß ich auch nicht. Ja, dass es da natürlich auch andere Fälle gibt, ob es welche ist, die durch einen Unfall ums Leben kommen, natürlich welche, die viel zu früh sterben, auch noch im Kindesalter, wo er sagt, da gibt es natürlich auch da mal die ein oder andere Herausforderung.

Und ja dass es ein wirtschaftsunternehmen ist dass da auch investitionen getätigt werden müssen und da wo wir gestern waren der hat den betrieb 2021 übernommen also auch da muss man ganz normale nachfolgeregelungen machen und gucken hat investiert, Vorher hatten sie einen Ofen, den haben sie jetzt schon abgeschalten. Jetzt sind es zwei neue Öfen tatsächlich, die auch mehr schaffen und der Bedarf ist da. Und da werden Millionen zum Investiert und jetzt auch noch ist noch die Planung für einen Erweiterungsbau mit noch einem neueren Ofen, um dann noch mehr zu schaffen. Und gestern tatsächlich, ich habe ein kurzes Video gemacht, das werde ich noch bei TikTok und bei Instagram teilen, haben die auch eine ganz moderne Räumlichkeiten, wo man eben auch ein Trauercafé hat, wo man die Trauerrede dann machen kann, also was wirklich auch hochmodern, hochprofessionell ist, einen super Eindruck macht, wo ich da für mich gesagt habe.

Das ist wirklich ein schöner Ort, um dann Abschied zu nehmen, immer in der Hoffnung, dass man da natürlich so wenig wie möglich hin muss. Und wenn es dann eben doch so ist, weil das natürlich einfach auch ein Teil des Lebens ist, dass man es dann auch in schöner Erinnerung behält und das ist da auf jeden Fall möglich. Also das ist wirklich sehr, sehr toll, mit viel Liebe zum Detail errichtet worden, gebaut worden, wird dort betrieben, um eben auch dem speziellen Abschnitt des Lebens den entsprechenden Rahmen zu geben. Und das fand ich wirklich faszinierend und klar kommt man natürlich dann dem Thema auch mal näher, nicht nur weil meine Mutter mich dann darauf angesprochen hat, sondern auch tatsächlich, man hat jetzt da keine Leichen gesehen, sondern nur den Sarg, aber wenn man weiß, Mensch, da liegt jemand Verstorbenes drin und der wird dann jetzt eingeäschert, ja manche waren dann zu frei haben dann davon auch Fotos gemacht da habe ich mich zurückgehalten das ist jetzt nicht so meins.

Ich habe in der, naja, kleine Kapelle ist jetzt nicht der richtige, im Andachtsraum, würde ich jetzt mal sagen, ein kleines Video gemacht, dass ich gedacht habe, das kann ich machen, das finde ich in Ordnung. Und alles andere, da halte ich mich zurück, das habe ich jetzt in meiner Erinnerung, aber das möchte ich nicht auf dem Handy festhalten und natürlich auch nirgends teilen. Und gleichzeitig ist das ein Teil des Lebens, den ich jetzt schon auch mit dir teile in verbaler Form oder dann auch aufgrund des Kurzvideos, aber kein gefüllter Sarg, sondern in dem Video habe ich auch einen Sarg, aber das ist nur ein Ausstellungsstück.

Ja, auch das eben ein wichtiges Thema, auch da die Vorsorge zu betreiben und auch da gilt es zu gucken, die finanziellen Rahmenbedingungen, wie gesagt, ein Wirtschaftsunternehmen auf der einen Seite, als natürlich auch so ein Prozess dann nachher mal, wenn man den selbst mal vorbereitet und dann soweit ist, dass da die Familie auch ein Stück weit abgesichert ist. Denn auch das ist mit Kosten verbunden. Und zwar nicht nur mit der Trauer und dem Einschnitt, wenn man mal davon ausgeht, dass jemand von uns geht, dass dann natürlich auch getrauert wird, sondern natürlich auch die finanzielle Komponente nicht unberücksichtigt zu lassen und da auch mal rechtzeitig vorzusorgen, um da nicht den Hinterbliebenen einen großen Berg zu hinterlassen. Und deshalb finde ich das so wichtig, sich auch mit dem Thema zu beschäftigen. Und tatsächlich ist das, was ich auch immer mal mit auf dem Schirm habe in Gesprächen, auch darauf mal hinzuwirken, auch gerade wenn es jetzt um das Thema Nachfolge geht, nicht nur den unternehmerischen Kontext zu berücksichtigen, sondern auch da einfach mal zu gucken, Mensch, wie stellt man sich das dann für die Zukunft vor? Gibt es Patientenvollmachten, um da einfach mal zu sensibilisieren und dann entsprechende Experten mit ins Boot zu holen?

Um sich auch mal darüber Gedanken zu machen, den Mut zu haben, sich damit zu beschäftigen, dann die Klarheit daraus zu gewinnen und dadurch wieder Energie freizusetzen. Und zwar nicht so eine Energie, dass man dann Feuer und Flamme und das dann für die Verbrennung braucht, sondern dass man lange davor noch verschont bleibt, würde ich es jetzt mal nennen. Auf der Rückfahrt habe ich dann gedacht davon verschont bleiben ja was kann ich dafür tun natürlich auch ein Stück weit für mich zu sorgen ob es dann, also die Gesundheit ohne dass man immer weiß was ist habe ich gestern gedacht dann gab es halb also hat dann doch länger gedauert als ich dachte weil es so spannend war erst der kurze Einblick dann die Führung.

Und dann noch der kurze Austausch hinterher und dann gab es Richtung halb, dreiviertel, neun abends essen. Ich habe gedacht, nee, ich habe eigentlich mich so vorbereitet, dass ich vorher gegessen habe, auch wenn es sehr lecker aussah. Doch was bringt uns das wieder einen Schritt näher ans Grab, so spät zu essen und dann nicht so gut zu schlafen und schlechter zu verdauen? Ist jedenfalls so der Ansatz für mich gewesen, dass ich gesagt habe, nee, ich bin nicht hungrig und ich gehe jetzt so nach Hause und dann ins Bett, damit ich dann eben auch besser schlafen kann, gesünder bin, morgens wieder ausgeschlafen und mehr energie habe um dann hoffentlich noch lange zu leben mein ziel ist ja mal 98 plus x zu werden 98 kann mir gut vorstellen da habe ich noch ein bisschen zeit vor mir und 98 dann auch gesund und munter ob das klappt keine ahnung wir werden sehen.

Das war jetzt heute mal so ein Einblick neben Firma, Fußball, Familie. Auch wir hatten früher mal, fällt mir gerade noch ein, nur am Rande, auch mal einen Todesfall im Mitarbeiterkreis. Wo es da auch gilt, wie reagiert man als Unternehmen darauf, wie kann man da die Familie unterstützen. Und schöner ist einfach, wenn vorgesorgt ist. Ich kann es nur nochmal wiederholen, ob es für den Bereich ist, ob es für die Nachfolge ist. einfach Vorsorge zu betreffen. Vorsorge mit V, Fürsorge mit F. Da haben wir Feuer, Flamme, Fürsorge. Zur Firma, Fußball, Familie. Ja, heute mal ein anderes Thema. Doch ich glaube, Mut, Klarheit und Energie, haben wir gerade drüber gesprochen, gehört da auch dazu. Und so wünsche ich dir einen guten Start ins Wochenende heute an diesem Freitag, den 26. September. Noch ein F für Freitag, um da einfach auch das Thema mal aufzugreifen, so ein bisschen zu sensibilisieren. Soll es für heute gewesen sein, mein Besuch im Krematorium und meine Gedanken dazu in der Verarbeitung für heute. Sende ich dir liebe Grüße, sag dir, bleib mutig, dein Michael. Vielen Dank.