Heute möchte ich dir von der erkenntnis erzählen die ich heute morgen beim laufen hatte und ich möchte nicht nur das erzählen sondern ich mache es jetzt auch also herzlich willkommen bei firma fußballfamilie deinem 15 minuten kick für mehr mut klarheit und energie auch in deinem leben und ich bin michael metzger und ich war heute morgen laufen sechs uhr sechs grad geplant waren sechs Kilometer und der Hund war natürlich auch dabei. Besondere Bedingungen heute Morgen, warum? Es war noch dunkel, es war frisch, kalt, je nachdem wie man es einordnen will und ich habe mich ausgerüstet. Der Hund hat ein Leuchtehalsband, das reicht mir dann immer an Helligkeit, sonst Es war nicht mehr ganz stockdunkel, sondern es ging schon.
Und ich hatte Handschuhe eingepackt und eine Mütze. Da habe ich gedacht, sicher, sicher, dann ist ja erstmal wieder ein Unterschied. Sonst waren es mal noch 26 Grad oder 16 und heute nur noch 6. Und deshalb habe ich mir auch gedacht, komm, ich gewöhne mich langsam an die Temperatur. Ich muss es heute nicht gleich übertreiben. Mit einem ordentlichen Tempo einfach die 6 Kilometer heute laufen. Und dann war es so, nach einem Kilometer, ein bisschen mehr, ungefähr 1200 Meter, kommt ein Bahnübergang und ich habe schon gesehen, als ich auf dem Weg dorthin war, Mensch, da kam schon mal ein Zug, und als ich näher kam, waren die Bahnschranken dann wieder unten dazu musst du wissen, im Moment ist es so, es gibt eine Hauptverbindung von Berlin nach Hamburg, die über Wittenberge geht und da Wittenberge werden gerade Gleisarbeiten gemacht, das ist gesperrt und so ist es dann so, dass jetzt die Verbindung Berlin-Hamburg über Stendal geht und das führt dann auch bei uns hier durch, sodass hier natürlich erstmal erhöhter Zugverkehr ist, zum einen und die auch ein bisschen länger sind, als sonst unsere Bimmelbahn mit zwei Waggons, zwei Abteilen, zwei Waggons sind die ein bisschen länger, ICEs und was dann so durchfährt also mehr und die Züge länger.
So und dann losgelaufen, erster Kilometer und dann stand ich da für einen Moment, und hat dann gedauert und gedauert und habe überlegt, was mache ich denn jetzt, Warte ich jetzt noch, bis die Bahnschranken wieder hochgehen, versuche dann meine 6 Kilometer oder die, ich drehe ja immer nach 3 Kilometern um. Da ist ein größerer Baum, den nehme ich immer als Zielmarke, da sind es dann 3 Kilometer, an dem drehe ich um und dann laufe ich die 3 Kilometer zurück. Laufe ich dann ein bisschen schneller dahin, weil ich jetzt die Zeit wieder rausholen muss, oder mache ich es einfach so, dass ich sage, Mensch, das war schön, ich war jetzt draußen, der Hund war draußen und ich drehe wieder um und habe dann allerdings nur zwei Kilometer auf der Laufuhr. Und so richtiges Training ist es ja gar nicht, da hätte ich es ja gleich sein lassen können.
Und was habe ich gemacht? Das, was ich mir früher hätte kaum vorstellen können. Und da merke ich auch, dass es so eine Entwicklung bei mir gibt, wo ich sage, ja, es muss nicht alles nur auf Leistung, Leistung, Leistung und immer noch mehr Leistung und nur mit der Leistung und dann wird es besser. Und wenn es nicht geht, jetzt komme ich auf den Unternehmenskontext zurück, da muss ich halt noch mehr arbeiten, wenn es gerade nicht läuft. Kann man machen, habe ich auch schon gemacht. Habe ich bei meinem Vater auch jahrelang gesehen und sehe ich natürlich jetzt in der Beratung auch bei vielen Unternehmen, die dann denken, okay, es läuft jetzt gerade nicht so gut, da muss ich einfach mehr machen.
Klingt im ersten Moment nachvollziehbar und das erinnert mich dann auch, ob es dann beim Fußball ist oder ich habe ja gerade immer das schöne Beispiel beim Tennis auch mit dem Aufschlag. Ja, wenn der noch nicht so gut klappt, dann muss ich da halt einfach mehr machen. Dann mache ich da eine Stunde oder zwei extra, doch bringt gar nichts, weil ich das Falsche mache. Und da ist natürlich hilfreich, dann einen Trainer an der Seite zu haben, der einmal Tipps gibt und dann kann ich mit dem richtigen Wissen dann da weitermachen und vielleicht auch mal ein bisschen mehr machen. und gleichzeitig auf meine Regeneration achten. Und so gilt es natürlich im Unternehmen auch, wo es da Sinn macht, mal den Blick von außen sich mit reinzuholen und dann nicht zu sagen, ja, okay, ich habe jetzt schon 60 Stunden die Woche gearbeitet und das hat noch nicht gereicht, das läuft gerade nicht, ich muss einfach mehr machen. Dann mache ich halt 80 Stunden. Super, das ist natürlich richtig toll, da wird natürlich alles besser und du wirst entspannter und glücklicher. Genau so funktioniert es.
Ich weiß nicht, ob du jetzt im Podcast was die Ironie hier verstehst. Aber wenn du mir schon länger zuhörst, dann weißt du natürlich, dass ich das jetzt anders sehe, obwohl ich das auch immer schon gedacht habe. Und das betrifft auch da alle Bereiche. Auch beim Fußball habe ich gedacht, naja, ich muss dann halt einfach mehr machen und noch mehr machen. Und sicherlich an der richtigen Stelle mal ein bisschen mehr zu machen, das ist okay. Dafür kann ich aber an der anderen Stelle vielleicht zwei Sachen weglassen, die nicht sinnvoll sind. Und so gilt es natürlich im Unternehmenskontext auch, auch da Sachen dann wegzulassen, anders zu machen.
Die nicht mehr funktionieren und vielleicht haben die mal in der Vergangenheit funktioniert, ja. Doch auch da hat sich was verändert und guck, so hat sich jetzt heute bei mir auch was im Außen verändert, die Bahnschienen, da ist jetzt gerade eine Umleitung, so und ich muss mich damit auseinandersetzen, ob ich das jetzt will oder nicht. Die Rahmenbedingungen haben sich verändert und jetzt ist das eben für heute so gewesen, als hätte ich sagen können, okay, ich behalze darauf, warte und muss dann danach noch schneller laufen.
Oder ich weiß das jetzt für das nächste Mal, ich plane die Zeit mit ein, bin entspannter oder ich laufe eine andere Strecke, wo keine Bahnschienen sind. Und das eben so zu berücksichtigen und dann zu überlegen und dann zu sagen, okay, wie heute und da komme ich jetzt zu dem zurück, dass es sinnvoll ist, einen Trainer zu haben, ob das im Tennis ist, im Fußball ist oder natürlich auch im Unternehmenskontext. Hallo hier, so wie ich, Michael Metzger, der ruhige Trainer für starke Unternehmer. Wenn ich es speziell mache, gerade das Thema Nachfolge treibt mich ja auch um, dann würde ich sogar sagen der Nachfolgetrainer. Dann wäre das noch spezifischer für starke Unternehmer, die ihr Lebenswerk bei der Übergabe und der Nachfolge nicht dem Zufall überlassen wollen. Und gleichzeitig loslassen können, den entsprechenden Wert für ihr Unternehmen kriegen und alles rechtlich sauber abgesichert ist.
Und da es manchmal auch gilt, und da komme ich jetzt zurück, dass ich heute nur zwei Kilometer gelaufen bin, loszulegen, zu starten, denn immerhin habe ich dann heute schon mal zwei Kilometer gemacht und habe mich an die Rahmenbedingungen angepasst weil was wäre sonst gewesen, ich wäre nur in Stress gekommen und wenn du auch schon länger dabei bist, weißt du, dass ich gerade morgens auch gucke, mehr gezielt Zeit mit der Familie zu verbringen da kommt der Bereich dann jetzt auch noch mit rein Firma hatte ich schon, Fußball hatte ich schon und jetzt kommt noch der Familienbereich mit rein, und sonst wäre alles wieder gehetzt, gestresst gewesen ich zum einen, weil ich gedacht habe, Mensch ich muss unbedingt die sechs Kilometer schaffen warum auch immer Ist ja nur in meinem Kopf. Interessiert ja sonst niemand. Ich ärgere mich, bin gestresst, komme gestresst nach Hause, muss hier alles schnell, schnell machen. Weil ich halt anstatt jetzt der 2 Kilometer 10 Minuten laufen, eine halbe Stunde gebraucht hätte. Also 20 Minuten mehr. Und das hat natürlich dazu geführt, dass alles andere jetzt hier auch anders gewesen wäre. Weil die Abfahrtszeit zur Schule, die kann ich halt nicht um 20 Minuten nach hinten schieben.
Also, meine Erkenntnis daraus, dass ich mich heute gefreut habe, dass ich mich schon so entwickelt habe, zu sagen, okay, komm, ich laufe heute nur bis dahin und dann drehe ich um, ich warte kurz, habe erkannt, okay, das dauert noch einen Moment an den Bahnschienen, wie gehe ich jetzt damit um? Ich laufe zurück, bin dann rechtzeitig zu Hause, habe hier natürlich noch ein paar, konnte ich hier noch ein bisschen sportlich was machen, Mobilität, zweimal 50 Liegestütze schon heute Morgen gemacht, sodass ich meine 100 schon weg habe und zack, ich kann ja heute am Tag nochmal was machen. Jetzt war ich heute Morgen schon mal zwei Kilometer laufen, schon mal super. Ich habe angefangen und auf das kann ich jetzt heute noch aufbauen. Damit muss es ja nicht Schluss sein und ich muss jetzt heute auch nicht unbedingt noch die vier Kilometer laufen. Ich kann ja heute Nachmittag auch nochmal was anderes machen.
Und vielleicht ist es ja auch mal gut, vielleicht sollte es einfach auch mal so sein, heute was zu machen und gleichzeitig die Erkenntnis jetzt zu haben, zu sagen, okay, ich mache was und gleichzeitig kann ich mich auch entspannen. Und ich glaube, das ist auch ganz wichtig, ob es im Unternehmen allgemein ist oder natürlich auch bei dem Thema Nachfolge, genau sowas mal in einem kleinen Schritt anzufangen, vielleicht nicht gleich zu meinen, ich laufe sechs Kilometer oder ich muss gleich den Marathon laufen, sondern mal loszulegen, mal die ersten zwei Kilometer zu laufen, mal die ersten zwei Stunden zu investieren. Ob es in einem Vortrag ist, ob es in einem Gespräch mit mir ist. Sagen, okay, damit mache ich den Start und dann baue ich darauf auf. Und dann bin ich auch nicht gleich K.O., sondern ich bin stolz, ich freue mich. Warum? Weil ich angefangen habe. Weil ich habe nicht die Ausreden gelten lassen, jetzt komme ich nochmal zum Laufen zurück, um hier jetzt auch den Kreis zu schließen. Dass es heute Morgen um sechs zu dunkel ist, dass es mit sechs Grad zu kalt ist, dass ich keinen Bock habe nee, so war es schön, ich war ein bisschen draußen an der frischen Luft, habe mich vorbereitet, weiß jetzt wie es bei den Temperaturen ist der Hund war mit draußen, hat auch schon mal ein bisschen frische Luft geschnuppert und konnte sein Geschäft erledigen.
So, ich habe eine Erkenntnis gewonnen von der kannst jetzt auch du profitieren na guck mal, dann profitiere ich davon hat der Hund davon profitiert meine Familie hat davon profitiert und du hast davon profitiert und du kannst davon profitieren das heißt win, win, win, win, Wir gewinnen gemeinsam. Also besser könnte es ja nicht passen zu den Themen Firma, Fußball, Familie, Nachfolge gescheit gestalten. Also du merkst, ja, auf der einen Seite könnte es vielleicht manchmal ein bisschen viel sein und das frage ich mich auch. Und auf der anderen Seite ist es vielleicht genau das, die Essenz daraus, heute aus der Erkenntnis, auch mal nur zwei Kilometer zu laufen, es zu machen, anstatt nur zu meckern und eben auch zu sehen, okay, die Rahmenbedingungen haben sich verändert. Das war das mit der Bahn und so gibt es es natürlich auch im Familien- und im Unternehmensumfeld. Und wie reagierst du da drauf? Und wenn es dir manchmal schwerfällt, das selbst so zu sehen und du denkst, ich muss halt mehr arbeiten und mehr Gas geben und das reicht noch nicht und ich muss einfach mehr machen.
Dann lass uns vielleicht mal sprechen, ob das der richtige Weg ist oder ob wir vielleicht auch noch einen anderen, einen schlaueren, einen clevereren, einen smarteren Weg finden gemeinsam mit dem Trainer, mit mir, da mal zu schauen, wie kann man da mal investieren und zwei Stunden kann man ja mal aufteilen, wenn man das mal nimmt, eine Woche oder zehn Tage mal 15 Minuten Kabinengespräch Dann sind es 150 Minuten, ungefähr ist mal ein bisschen zweieinhalb Stunden. Also du siehst, so gibt es die Möglichkeiten, wie kann man die zwei Kilometer ummünzen in zwei Stunden. Mal in Gesprächen, in Workshop oder eben auch mal verteilt auf zehn Tage als Beispiel, zwei Wochen, täglich 15 Minuten, um da in kleinen Schritten anzufangen, loszulegen und dann auch dran zu bleiben. Und dann kommen auch mal wieder die größeren Schritte bei mir, die weiteren Entfernungen. Und dann werde ich stärker, schneller und habe mehr Lust drauf und werde besser Stück für Stück. Und dafür war heute die zwei Kilometer genau richtig. Da bin ich jetzt noch richtig stolz drauf und freue mich auch, das jetzt hier mit dir zu teilen. Und freue mich, wenn du was draus machst. Liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael. Vielen Dank.