Jippie, ich habe mal wieder gewonnen. Herzlich willkommen, siehst du uns schon, geht die Sprache mit mir durch, wenn ich einmal hier jubel. Herzlich willkommen bei Firma Tennis Familie. Und ich bin Michael Metzger und du merkst schon, das geht gar nicht so leicht von den Lippen. Und deshalb habe ich gerade schon nachgedacht, weil Firma Tennis Familie passt natürlich nicht ganz. Firma Fußball Familie passt besser. Das ist auch heute Abend wieder soweit, doch jetzt habe ich gestern Abend noch Tennis gespielt und habe mal wieder gewonnen. Und zwar richtig gewonnen, nach drei Sätzen. Den ersten Satz habe ich 6 zu 0 gewonnen, den zweiten Satz 2 zu 6 verloren und den dritten Satz 6 zu 4 gewonnen. Und zwar gegen einen Gegner, gegen den ich schon häufiger gespielt habe und ich habe mal einen Satz gewonnen, aber ich habe gegen ihn noch nie ein ganzes Spiel gewonnen und das war dann gestern soweit.

Und eins, was mich dazu geführt hat, war auf jeden Fall mein Sondertraining ich weiß nicht, ob du es mitbekommen hast letzten Samstag bin ich morgens um sechs zum Tennisplatz gefahren, Wir haben das große Privileg, den Vorteil, dass wir einen ganzjahresplatz haben mit Flutlicht, damit wir die Saison verlängern können und auch abends länger spielen können. Doch dasselbe gilt natürlich auch für morgens, denn ich kann ja auch morgens das Licht anmachen.

Und da ich ja eher so der Morgentyp bin, habe ich gedacht, das will ich mal machen. Einfach mal morgens nicht laufen gehen, sondern mal auf den Tennisplatz gehen. Es war ein bisschen nasskalt und morgens um sechs noch nicht ganz so schön, doch als ich das Flutlicht angemacht habe und mich ein bisschen warm gemacht hatte, dann ging das ganz gut und dadurch, dass ich alleine war, wir haben zwar auch so eine automatische Ballmaschine, aber die habe ich noch nie geschafft, richtig einzustellen, habe ich gedacht, was kann ich machen, nachdem ich mich warm gemacht habe. Ich übe Aufschläge. Denn die habe ich bisher zu wenig geübt, ist das eine dann hatte ich mal eine Trainerstunde in der wir das intensiv geübt haben wo ich dann auch das viel besser wusste vom Ablauf her, und da waren schon zwei Kleinigkeiten, die ganz wichtig sind und zwar haben die beide mit dem Ballwurf zu tun zum einen den Ball höher zu werfen und gleichzeitig ein Stück weiter nach vorne, und beides nicht ganz so einfach, na klar kann ich den Ball relativ gut hochwerfen.

Dazu sei ja noch gesagt, ich werfe den ja mit links hoch. Normalerweise, wenn ich werfe, werfe ich mit rechts. Aber in dem Fall beim Tennis habe ich ja den Tennisschläger in der rechten Hand und werfe den Ball mit links hoch. Also da eher ungewohnt. Und dann klar noch ein Stück höher, was dazu führt, dass ich einen Moment länger ausharren muss, bevor ich dann schlagen kann. Ich muss ja warten, bis er wieder ein ganz bisschen runterkommt und ich muss dann versuchen, ihn im höchsten Punkt zu treffen. Also im höchsten Punkt für mich mit Schläger. So und dann immer noch mal die keine Ahnung eine Sekunde ist es ja nicht mal die Millisekunde zu warten das ist mir bisher immer schwer gefallen also war da das erste den höher zu werfen so und dann hatten wir, Anfang September mal einen Grillabend und da haben wir dann doppelt gespielt also drei andere und ich weil ja zwei gegen zwei ist und da habe ich gemerkt dass ich mit Abstand der schlechteste Aufschläger bin.

Die sind okay, die kommen ins Feld ich mache wenig Doppelfehler doch die sind nicht.

In Anführungsstrichen gefährlich genug oder scharf genug, dass die ein bisschen Probleme damit haben. Und dann hauen sie mir die immer gleich wieder um die Ohren. Das habe ich da deutlich gemerkt und habe gedacht, Mensch, das kann ich da nochmal üben. Und hat mir dann auch einer nochmal einen Tipp gegeben, du musst noch ein bisschen weiter nach vorne werfen. Nicht direkt über dich oder sogar ein bisschen hinter dich. Dann ist das eher so ein Rüberschaufeln. Bedeutet, dass die dann nicht so flach und scharf kommen, sondern eher halt in einem größeren Bogen und dann auch mal eher die Wahrscheinlichkeit ist, dass er hinten übers Feld hinaus geht und das natürlich dann entsprechend auch mögliche Doppelfehler provoziert, obwohl ich gar nicht stark drauf haue. Also da ging es gar nicht um die Kraft, sondern eher um die Technik und tatsächlich um den Ballwurf. Und dann stehe ich da am Samstagmorgen auf dem Tennisplatz und übe bevorzugt den Ballwurf. Bewusst hoch genug und trainiert.

20, 30, 30 cm würde ich sagen weiter nach vorne, dass ich dann auch meine Bewegung besser machen kann und den Ball eben nicht hinter meinem Kopf treffe sondern vor meinem Kopf was natürlich auch dazu führt dass die Flugkurve flacher sein kann dadurch der Ball nicht so hoch abspringt und ich auch ohne deutlich mehr Kraft einsetzen zu müssen oder gar nicht mehr Kraft einsetzen zu müssen, die eine bessere Geschwindigkeit kriegen. Und das habe ich dann gemacht, ein bisschen geübt. Hat natürlich mal besser, mal schlechter geklappt, weil gerade am Anfang natürlich das Timing noch gar nicht da war.

Und doch immer wieder darauf geachtet, den Ball erstmal hoch genug und ein Stück weiter nach vorne zu werfen. Es wurde natürlich mit Mal zu Mal besser auf der einen Seite. Und auf der anderen seite gab es natürlich auch den einen oder anderen wurf der gar nicht gut war und da habe ich noch so ein, Tipp für mich mitgenommen, den ich tatsächlich dann mal im Urlaub irgendwo in so einem TikTok-Video gesehen habe, dass die größte Herausforderung beim Aufschlag die ist, der Ball, der nicht gut geworfen ist, auch nicht zu schlagen, sondern der Ball, der nicht gut geworfen ist, nochmal wieder aufzufangen. Als auch da nicht versuchen zu verkrampfen und zu denken, Mensch, ich habe jetzt den Ball hochgeworfen und ich muss ihn auf jeden Fall schlagen.

Sondern wenn ich feststelle, der ist nicht gut und bevor ich mich da verrenke, mir nochmal die Zeit zu nehmen, von dem Gedanken loszulassen und wenn ich jetzt loslassen sage, dann merkst du schon, worauf es hinausgeht. Ja, von dem Gedanken loszulassen, dass ich das jetzt unbedingt so machen muss, weil ich habe den Ball jetzt hochgeworfen, der Gegner erwartet jetzt meinen Aufschlag und wie sieht es dann aus, wenn ich den Ball hochwerfe und dann nicht aufschlage, sondern den nochmal auffange? Bin ich dann gescheitert? Und das zu verinnerlichen, also das war da auch eine ganz große Herausforderung, nicht nur den Ball hoch genug zu werfen, den Ball ein Stück weiter nach vorne zu werfen, sondern auch zusätzlich noch darauf zu achten, wenn der Ballwurf nicht gut ist, den dann auch nicht zu schlagen, sondern ihn nochmal zu fangen und das nochmal neu zu machen.

Das habe ich da geübt und dann haben wir gestern gespielt und darauf will ich jetzt hinaus kommen, dass ich dann jetzt mal wieder gewonnen habe weil sich mein Aufschlag auf jeden Fall schon verbessert hat ich habe in den drei Sätzen nur einen Doppelfehler gemacht.

Sonst war meine Quote ich würde mal sagen pro Satz zwei Doppelfehler Also in drei Sätzen hätte ich sonst wahrscheinlich sechs Doppelfehler gehabt. Jetzt hatte ich nur einen. Und meine Aufschläge sind besser gekommen. Und ich habe auch bewusst darauf geachtet, natürlich den Ball hoch genug zu werfen, weiter nach vorne. Das war jetzt auf jeden Fall schon, ich habe immer noch daran gedacht, werfe weiter nach vorne und das hat echt schon sehr gut geklappt. Und dadurch sind natürlich auch meine Aufschläge besser gekommen. Ich hatte eine geringere Fehlerquote. Ja, die waren jetzt noch nicht so stark und mit so viel Kraft, Weil das war mir gestern auch ganz wichtig. Ich wollte weiter am Ablauf, an der Technik, am Werfen üben und feilen und trainieren, als da jetzt immer noch mehr Kraft reinzusetzen. Weil da halte ich mich jetzt auch noch zurück und sage, das kommt dann Stück für Stück. Jetzt gilt es erstmal den Ablauf hinzukriegen und auch Bälle natürlich aufzufangen, die dann nicht gut geworfen sind. Habe ich ein paar Mal gemacht. War gestern aus meiner Sicht nicht so gut. Da waren nochmal vier, fünf Stück, die ich dann doch geschlagen habe in der Spielsituation, die ich hätte nicht schlagen sollen. Die Erkenntnis nehme ich daraus nochmal mit. Und es war eben auch so, dass meine Aufschlagspiele dann deutlich erfolgreicher waren. Auch, dass ich da mal Punkte gemacht habe und nicht bei meinem eigenen Aufschlag, fast immer den Punkt abgegeben habe. Sondern da auch eine Vielzahl...

Selbst an Punkten erzielt habe und dadurch, dass ich natürlich den ersten Satz 6-0 gewonnen habe, obwohl manche einzelne Punkte dann auch knapp waren, war das natürlich schon mal ein sehr, sehr schönes Erfolgserlebnis für mich. Und was mir auch gezeigt hat, dass ich da ein bisschen extra trainiert habe, ohne es zu übertreiben, weil im nächsten Schritt, bevor ich das jetzt nochmal viel weiter übe, sehe ich so, dass ich da das mal wieder mit einem Trainer angucke, dass der mir nochmal Tipps gibt, nicht, dass ich nur wiederhole, wiederhole und manche Sachen sich dann vielleicht auch falsch einschleifen sozusagen, sondern dass ich da jetzt nochmal gucken kann.

Ballwurf scheint jetzt schon ganz gut zu sein aus meiner Sicht, da natürlich nochmal einen Experten drauf gucken zu lassen, als auch zu sehen, okay, wo kann ich sonst noch was vom Timing anders machen, den Schläger vielleicht noch zu führen, wie kann ich es dann schaffen, mit Expertenunterstützung Schritt für Schritt da auch meinen Aufschlag noch weiter zu verbessern, um natürlich noch eine gewisse Schärfe reinzukriegen, ist das eine, als auch eine gewisse Koordination und Klarheit in dem, wo ich hinspielen will. Also der kommt jetzt meistens gut ins Feld, aber ob der weiter rechts, weiter links, weiter hinten, weiter vorne, das habe ich jetzt noch nicht so richtig auf dem Schirm. Und das darf ich dann erst noch weiter trainieren und gucken, okay, auf was muss ich achten? Und auch mal kannst du die auch so anschneiden mit so einem Slice. Das weiß ich auch noch nicht. Das klappt jetzt manchmal aber auch unbewusst. Also das habe ich noch nicht so in der Fertigkeit drin, da weiterzumachen. Da habe ich Lust drauf und da hilft natürlich sowas. Zum einen, dass ich gesagt habe, Mensch, ich mache mal was zusätzlich. Ich investiere mal eine Stunde zusätzlich.

Wobei ich vorher schon Tipps bekommen habe, um zu wissen, okay, an was muss ich trainieren? das habe ich jetzt gemacht und das hat dann Erfolg in der Praxis, diese Stunde. Und ich habe mir heute Morgen den Gedanken gemacht, das erzähle ich im Podcast und wenn ich jetzt darüber nachdenke, ich habe jetzt in dem Fall die Möglichkeiten nicht, aber wenn ich jetzt jeden Tag nochmal 15 Minuten, wie so ein Kabinengespräch, lang Aufschläge machen würde für eine Woche, dann würde ich da nochmal deutlich weiterkommen und wenn ich da natürlich immer noch jemanden mit an der Seite hätte, der da mit drüber guckt.

Und nochmal Tipps und Tricks gibt und auch mal zwischendurch ein bisschen Motivation. Das würde natürlich nochmal deutlich weiterführen. Die Möglichkeiten habe ich jetzt nicht, weil der Tennisplatz ein bisschen weg ist und der Trainer natürlich auch nicht immer zur Verfügung steht. Doch im Unternehmenskontext und für die Firma, wenn wir das jetzt mal nehmen, dann haben wir es eher da. In dem Fall kann ich da gerne der Trainer an der Seitenlinie sein für den Unternehmenskontext. Und wir können gucken, was ist da dein Aufschlag, dein Thema gerade im Unternehmen und mit den täglichen Kabinengesprächen, mit einem Auftakt vielleicht, mit so einem Kick-Off von einer Stunde, wo man da erstmal guckt, okay, wie ist der aktuelle Stand und wo wollen wir dann die nächsten Tagen, Wochen dran arbeiten. Dann wird es auch erfolgreich und dann gewinnt man auch so, wie ich gestern dann mal gewonnen habe. Und klar motiviert mich das natürlich extra, weil ich zwischendurch auch frustriert war, weil ich dachte, Mensch, so richtig weiter und vorwärts geht es nicht. Tennis ist ganz okay, aber ich komme nicht richtig weiter. Und es hat mir gestern gezeigt, dass ich da einen Schritt gemacht habe. Und es hat sich natürlich gut angefühlt. Dementsprechend auch das Resultat noch zusätzlich.

Und es ist natürlich auch ein Resultat für den Gegner. In dem Moment ärgert er sich natürlich und gleichzeitig auch Ansporn. Weil so können wir ja gegenseitig uns animieren, inspirieren. Und dann gewinnen wir auch gemeinsam. Und zwar nicht nur im Ergebnis. sondern auch in der Weiterentwicklung und es hat echt Spaß gemacht und ist das natürlich auch schön hier zu erzählen doch du weißt, am Wochenende habe ich von der Niederlage beim Fußball erzählt jetzt mal vom Sieg beim Tennis das gehört immer dazu, beides und wir gewinnen gemeinsam, manchmal ist es im Ergebnis und manchmal in der Erkenntnis die dann dazu führt, wenn man da dran bleibt, dass es dann auch in der Zukunft die Ergebnisse gibt die dann folgen.

Das ist das zu heute das ich mal wieder gewonnen habe, beim Tennis und natürlich jetzt gespannt bin beim nächsten Mal wird natürlich die Herausforderung umso größer da ich jetzt mal gewonnen habe das zu bestätigen oder zu gucken wie komme ich da mit dem Aufschlag jetzt weiter wie kann ich auch Stops sind für mich auch noch so ein Thema, da brauche ich aber nochmal wirklich Trainer Input weil da habe ich noch gar keine Ahnung Da stehe ich noch am Anfang. Die kommen mal und mal richtig schlecht oder meistens richtig schlecht. Also es gibt immer was zu tun, Schritt für Schritt da weiterzukommen. Da freue ich mich drauf, das Spiel weiterzuspielen. In der Firma, im Tennis und Fußball und in der Familie. Liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael.