Gestern war es mal wieder soweit doch zuerst mal herzlich willkommen bei firma fußballfamilie deinem 15 minuten kick für mehr mut klarheit energie und vielleicht auch ein bisschen aufräumen denn darum soll es heute gehen mit mir michael metzger hat mich gestern mal wieder das thema, Aufräumen beschäftigt. Und Auslöser dafür muss wohl am Morgen mein 20 Kilometer Lauf gewesen sein. Und ich habe den jetzt das erste Mal in einem moderaten Tempo gemacht. Das ist ja gerade so meine Herausforderung. Das habe ich ja hier auch schon mal an anderer Stelle geteilt, dass ich mal schauen will, ab und zu etwas langsamer zu laufen, um dann insgesamt schneller zu werden. Und ich habe schon länger nicht mehr die Distanz gemacht und da ich mir irgendwann mal gesagt habe, ich laufe nicht mehr als zwei Stunden am Stück.

Habe ich mir überlegt, okay, einen Halbmarathon werde ich in der Zeit nicht ganz schaffen, weil ich will ja locker machen. Habe mal so 6 Minuten pro Kilometer angepeilt das heißt es würde genau für 20 Kilometer reichen und so habe ich mich gestern auf die Strecke gemacht, ganz entspannt los und habe mir noch dazu gedacht.

Liegestütze habe ich auch eine Herausforderung will ich ja spätestens nächste Woche Montag wenn ein Jahr rum ist nochmal wieder 100 schaffen, mal sehen wie weit ich heute bin das mache ich heute Nachmittagabend Also habe ich mir gestern gedacht, okay komm, ich kombiniere das miteinander. Ich laufe ein Stück weiter, ich laufe entspannter und ich mache dazu noch Liegestütz. Das heißt, nach jedem Kilometer kurz einmal runter, 10 Liegestütz und weiter geht's. Und es ging natürlich völlig gut los, entspannt ging es los, nach jedem Kilometer runter 10 Liegestütz, nochmal weiter wieder 10 Liegestütz, ab Kilometer 15 habe ich dann gemerkt, Mensch, das Runtergehen in den Liegestütz und wieder hochkommen, merke ich doch schon ein bisschen, dass meine Beine nicht K.O. Sind, aber dass ich doch schon ein bisschen Strecke hinter mir habe, naja, habe ich dann 20 Kilometer geschafft, 200 Liegestütze gemacht und heute Morgen merke ich ein bisschen mein Handgelenk. Doch darum soll es jetzt gar nicht gehen, sondern das Thema aufräumen. Hat mich dann da gestern beim Lauf auch beschäftigt. Warum? Zum einen habe ich nur die ganze Zeit durch die Nase geatmet. Das war auch nochmal eine Herausforderung.

Und wenn ich so langsam laufe, dann hat mein Kopf Zeit nachzudenken. Weil ich da eben in so einem Entspannungsmodus bin, wenn ich auf Geschwindigkeit gehe, dann habe ich nicht noch Zeit im Kopf nachzudenken, sondern da muss ich mich wirklich aufs Laufen konzentrieren. Doch so wie gestern, da ist es entspannt und dann sagt mir mein Kopf, hey, Schweinebacke, endlich kann ich immer meine Gedanken kreisen lassen und die kreisen dann natürlich um die letzte Woche, um das letzte Fußballspiel. Um die neue Woche und keine Ahnung, mal zwischendurch habe ich das Gefühl, ich denke gar nichts. Dann kommen ganz viele verschiedene Sachen, habe zwischendurch auch nochmal gesehen, dass da gerade Mais gehäckselt wird und der ein oder andere Schlepper war da. Dann habe ich mir natürlich auch Gedanken gemacht, Mensch, früher saß ich meinen Sohn im Häcksler, habe am Sonntag von morgens um 6 bis abends um mindestens auch um 6, gehäckselt und Mama da den ganzen Tag auf dem Feld unterwegs hat da seine Runden gedreht so, jetzt drehe ich auch noch meine Runden aber nicht mehr im Häcksler sondern.

Nur noch beim Laufen, ja, das fand ich dann auch wieder spannend so und dann ist ja die Frage, Mensch ich war ja früh unterwegs, halb neun morgens wieder zurück, bisschen frühstücken, bisschen ausruhen. Was mache ich dann noch mit dem Tag, wo ich weiß, ja, ich war heute schon, unterwegs, meine Beine sind ein bisschen schwer, würde ich jetzt nicht sagen, merken doch, dass sie was gemacht haben, bedeutet, okay, so viel werde ich da nicht reißen, am Sonntag darf man auch nicht so viel Krach machen, was geht da? Und da ich natürlich beim Laufen schon gedanklich ein bisschen aufgeräumt hatte, hat mich das natürlich dazu animiert, auch dann hier zu Hause in der Garage im Garten ein bisschen aufzuräumen. Hat gut gepasst. Gestern war schönes Wetter. Sachen, die vorhin nass waren, sind getrocknet, sodass ich die dann gut wegräumen konnte.

Und vielleicht kennst du so eine Phasen auch, da gibt es noch so, wo man denkt, Mensch, jetzt habe ich irgendwie so das Gefühl, jetzt muss ich aufräumen, dass es wieder ordentlich aussieht. Das ist das eine, dann frage ich mich auf der anderen Seite Mensch, wieso konnte es überhaupt so unordentlich werden, wenn ich es doch immer schaffen würde nicht nur ich selbst, sondern natürlich auch die Familienmitglieder vor allem die kleineren ein Stück weit Ordnung zu halten dann bräuchte man manche Sachen gar nicht aufräumen, und dann gibt es beim Aufräumen ja auch unterschiedliche Sachen, wie beim Laufen gestern manche Sachen, die durchdenke ich dann lege ich zur Seite und manche durchdenke ich und sage, lege ich sie dann eher weg. Also die Gedanken können weg sozusagen, die brauche ich jetzt erstmal in nächster Zeit nicht. Und so gibt es es natürlich draußen auch, da gibt es ein Sonnensegel, das kommt nicht weg, das lege ich zusammen und packe es dann so hin, dass ich weiß, das nehme ich dann im nächsten Frühjahr wieder. Das brauche ich jetzt über den Winter nicht. und dann gibt es Sachen, und an dem Punkt stand ich gestern als ich da in der Garage stand und mich so ein Stück weit umgeschaut habe da gibt es Sachen.

Die habe ich schon seit 5 Jahren nicht mehr bewegt nicht mehr benutzt.

Nichts nichts mehr damit gemacht seit 5 Jahren, und dann erwische ich mich dabei zu überlegen, ja, aber vielleicht brauche ich es ja noch weil ich da mir denke, Mensch ich kann es doch jetzt nicht wegschmeißen hat mal Geld gekostet, haben wir mal gebraucht ja, ringsrum ums Haus, als wir mal eine Terrasse gebaut haben, haben wir das vielleicht mal gebraucht und es ist schon sieben Jahre her, aber damals, ja damals und dann habe ich noch andere Sachen gefunden eine alte Fußballtasse vom Fußball, wo ich vor 15 Jahren gespielt habe, vor 15 Jahren habe ich da gespielt habe dann zum Abschied eine kleine Karte und eine Tasse bekommen.

Und die ist jetzt schon 1, 2, 3 mal mit umgezogen. Die Tasse gibt es noch, sie sieht noch gut aus. Und doch habe ich sie noch nie genutzt. Was mache ich jetzt damit? Ganz klar, die passende Lösung ist wegschmeißen. Oder verschenken oder was auch immer. Verschenken, wer will die schon haben mit einem Logo drauf, auf die das hier niemand kennt. In den Schrank stellen? Ne, das passt nicht. Das mache ich nicht. Habe ich ja bisher auch nicht gemacht. Also wir wegschmeißen eine Option. Allerdings halt auch nur eine Option, weil hängt ja dann auch was dran, als ich die Tasse dann gestern gesehen habe. Und die Karte, klar, habe ich mich dann auch nochmal daran zurückerinnern. Dann die schöne Zeit. und Fußballspiele sind ja dann auch immer mit Emotionen, mit Freundschaften verbunden, mit Niederlagen, mit Siegen, mit Erfahrungen, mit Erkenntnissen. Mit schönen Momenten.

Und daran erinnert mich die Tessa, oder hat sie mich jetzt wieder erinnert. Hat sie mich aber die letzten fünf Jahre nicht, weil sie in der Kiste war. Was mache ich jetzt damit? Zuerst mal habe ich ein Foto gemacht, das frisst erstmal kein Brot, wobei es ja dann nachher irgendwann auch wieder in Vergessenheit gerät. Dann ist die Frage, was mache ich jetzt damit? Manche Sachen, da habe ich mich auf jeden Fall auch durchgerungen dazu, die wegzuschmeißen und loszulassen. Und da kommen wir natürlich zu dem Thema, ja, auch loszulassen von Gedanken beim Laufen, loslassen von Gegenständen, die dann auch an tolle Momente erinnern, weil alles aufheben geht vielleicht nicht, sondern zu sagen, okay das war schön hat mich ein weg begleitet und jetzt bin ich auf einem anderen weg und jetzt gehe ich den weg weiter und will ich da den ganzen in anführungsstrichen.

Ballast mitnehmen oder behalte ich das in schönen Erinnerungen und schaffe es loszulassen. Das ist ja auch immer wieder ein Thema, egal in welchem Bereich, wo das Thema Loslassen, Nachfolge wichtig ist, zu berücksichtigen. Und das merke ich jetzt hier gerade wieder, die menschliche Komponente für mich selbst, bei so einem Thema wie Aufräumen. In der Theorie ist mir klar, warum soll ich das jetzt noch weiter aufheben, Bausachen, die da schon fünf Jahre rumliegen und jetzt auch nicht in nächster Zeit die Aussicht ist, dass ich die irgendwie brauche, weil ich wieder ein Bauprojekt habe. Und wenn ich aufräume, dann gibt es erstmal ein schönes Gefühl danach. Ich habe was getan, ich sehe was. Und wenn ich jetzt das nächste Mal wieder in die Garage gehe und vielleicht mache ich das heute einfach auch mal so und stelle mich nur hin und gucke mich um und freue mich, mein Werk dazu betrachten und zu sehen, Mensch, es sieht wieder ordentlich aus, ich fühle mich wohler.

Das war das eine. Und das zweite, was ich dazu sagen wollte, das ist gerade weg. Den Gedanken habe ich auch schon aufgeräumt und weggelegt, sodass der gerade nicht mehr präsent ist. Ach, ich freue mich. Siehst du, jetzt kommt er wieder. Genau, weil da ist Platz für neue Gedanken. Und das ist da natürlich auch, dann ist da wieder Luft, dann ist da wieder Platz für neue Sachen. Und das heißt nicht, dass ich mich dann gleich wieder zumülle. Denn vielleicht kann ich einfach auch mal den Freiraum nutzen, da lassen. Und mich leichter fühlen, klarer fühlen. Und das gibt mir dann auch wieder neue Energie für neue Projekte.

Jetzt habe ich gerade gedacht, ich muss niesen. Für neue Projekte, für neue Ideen, für neue Gedanken. Mit Aufräumen. Und mir hilft da halt tatsächlich beim Aufräumen auch gedanklich das langsame Laufen. Nicht nur für mein körperliches Wohlbefinden, dass es mal was anderes ist, dass ich da eine andere Zone trainiere, vielleicht da auch eben mal die Möglichkeit habe, was anders zu machen, meine Gedanken zu ordnen, da gedanklich aufzuräumen. Hat es gestern dazu geführt, weil Sonntag war, weil ich Zeit hatte, weil ich wusste, Mensch, gestern ist nochmal schönes Wetter. Ich kann nochmal ein paar Sachen von draußen aus dem Garten reinräumen, die trocken sind und schaffe dafür Platz, um das ordentlich wegzustellen und nicht nur zuzukramen. Und schmeiß auch ein paar alte Sachen weg, die ich tatsächlich nicht mehr brauche, die dann nachher zukünftig auch mein Leben leichter macht und wieder Raum gibt für Neues.

Das alles zum Thema Aufräumen. Ich wünsche dir einen aufgeräumten Tag, einen aufgeräumten Start in die Woche. Und wenn es manchmal noch ein bisschen chaotisch ist, dann schau vielleicht auch mal hin, wo kannst du noch aufräumen. Das werde ich auf jeden Fall jetzt auch nochmal machen. Manchmal darf ich mich dann auch ein bisschen bremsen und ich sage, naja, jetzt räum noch weiter auf und das kannst du noch aufräumen und das kannst du noch aufräumen. Dann darf ich auch zu mir sagen, halt, stopp, der Anfang ist gemacht und doch braucht nicht alles auf einmal sein, sondern ich darf es auch Stück für Stück machen, mal hier hinzuschauen, mal da hinzuschauen und aufzuräumen. Liebe Grüße, bleib mutig, jetzt wollte ich gerade sagen, bleib aufgeräumt, bleib mutig, dein Michael.