Entstuldige den ruckeligen Anfang. Manchmal gilt es, Entscheidungen zu treffen. Und so hatte ich heute Morgen auch die Option, eine Entscheidung zu treffen. Was mache ich? 15 Minuten Zeit. Wie nutze ich diese 15 Minuten Zeit? Mache ich den 15-Minuten-Kick für mehr Mut, Klarheit und Energie auch in deinem Leben mit einem Thema von und mit Firma Fußballfamilie und mit mir, Michael Metzger? Oder treffe ich eine Entscheidung und ich nehme die Podcast-Folge von heute jetzt nicht auf und widme mich dafür nur einem Thema, und zwar der Familie. Und wenn du heute Morgen meine Podcast-Folge vermisst hast und dich wunderst, warum die am Mittwoch, den 10. September, erst um 17.23 Uhr aufgenommen wird, dann weißt du jetzt, wie ich meine Entscheidung getroffen habe.

Und über Entscheidung habe ich natürlich schon öfters mal auch hier in diesem Podcast gesprochen. Ich habe letztens eine Präsentation vorbereitet für das Thema Nachfolge gescheit gestalten und da war auf einer Folie steht auch Entscheidung drauf. Und Ent ist in dem Fall mit drei Grußbuchstaben. Und dann drunter steht Scheidung. Eine Entscheidung. Und ja, das schreibt man natürlich nicht ganz so. Das ist dir natürlich als Rechtschreibung. Bewusster Mensch, klar, mir auch. Und doch habe ich so gemacht, weil ich gedacht habe, das passt gut zum Englischen mit End und Ende. Dass es ein Ende ist. Und ein Ende ist ja auch ein Anfang. Und was ist bei so einer Entscheidung? Du stehst an einer Weggabelung und entscheidest dich. Was machst du jetzt? Es geht nicht mehr geradeaus als Beispiel weiter. Es geht nach rechts oder nach links. Jetzt hast du die Möglichkeit, wenn du sagst, du willst weitergehen, dass du nach rechts oder nach links gehen kannst. Weitere Optionen wären ja noch, du kannst auch stehen bleiben. Noch eine weitere Option wäre ja, du kannst ja den Weg auch wieder zurückgehen, den du bisher gegangen bist.

Und ich habe ja mal die Entscheidung getroffen, irgendwann vor vier Jahren einen Podcast zu starten. So, dann bin ich zwischendurch mal auf den Wegen abgebogen, ein Stück zurück. Und dann wieder eine Abbiegung genommen, wieder eine Entscheidung getroffen, bis ich dann irgendwann mal entschieden habe, okay, aus dem Unternehmensmutmacher wird jetzt Firma Fußballfamilie. Und heute Morgen stand dann auch die Entscheidung an ich habe noch 15 Minuten Zeit wie nutze ich die? Nehme ich die Podcast Folge für heute auf den 15 Minuten Kick, oder nutze ich die 15 Minuten um mich mit meinen Kindern zu beschäftigen um die in den Tag zu begleiten die Brotdosen zu schmieren.

Gucken, dass sie sich anziehen und dann bereit für die Schule sind. Und ja, heute war es tatsächlich mal so, dass ich mich nicht für den Podcast entschieden habe. Wie sonst ganz oft. Und dann das andere Thema natürlich nicht weg war, doch es da immer ein Stück weit ins Stress ausgeartet ist, weil natürlich dann die Kinder zügig sich anziehen sollten, zügig sich fertig machen, dass der Papa dann auch zügig mit seinen anderen Sachen weitermachen kann. Und die letzten Tage gibt es da schon so eine Entwicklung und eine Veränderung.

Und immer wieder kleine Entscheidungen von mir, um zu sagen, okay, wie setze ich da die Prioritäten? Es gehört alles dazu, Firma, Fußball, Familie und doch gibt es unterschiedliche Phasen, unterschiedliche Prioritäten.

Und deshalb heißt es ja nicht, wenn ich mich in dem Moment heute Morgen gegen das eine entschieden habe, die Podcast-Folge aufzunehmen, dass es dann vom Tisch ist, weil deshalb mache ich sie jetzt. Was vielleicht für den Moment eine bessere Entscheidung und ein besserer Zeitpunkt am heutigen Tage ist, als eben das heute Morgen. Und jetzt klingt es so einfach, wenn ich das hier so sage. Und du verstehst auch vielleicht das Problem gar nicht.

Und dann kann ich dir sagen, für mich ist es gar nicht einfach, weil bisher ist meine Entscheidung ganz oft so gewesen, dass ich mich entschieden habe, naja, ich mache ja die Podcast-Folge noch und in vollem Bewusstsein, dass wenn die 15 Minuten geht und ich 15 Minuten erzähle, dass ich dann natürlich nicht in 15 Minuten fertig bin. Weil natürlich, nachdem ich auf den Beenden-Button vom Aufnehmen gedrückt habe, gilt es ja noch, das umzuwandeln, zu speichern, hochzuladen, eine Beschreibung zu machen, vielleicht nochmal in den sozialen Medien zu teilen und zack, wird da nochmal eine Viertelstunde draus. Die zweiten 15 Minuten, dann dauert es eine halbe Stunde. Und das weiß ich ja. Und doch habe ich mich oft so entschieden, das hat dann dazu geführt, dass es eben Stress gab, dass ich mich ein Stück weit gestresst habe und mich dann geärgert habe, wenn andere, und ich sage es jetzt bewusst so, andere nicht funktioniert haben.

Und in den letzten Tagen, in den letzten zwei Wochen ist mir das so bewusst geworden dann habe ich mir überlegt, Mensch, wie gehe ich damit um und jetzt kommt das Entscheidende und das Herausfordernde, wie kann ich das ändern, wie kann ich mich entwickeln, anpassen, verändern wie auch immer du das nennen möchtest, damit es anders wird, damit ich morgens nicht so mich gestresst fühle, dass ich möglicherweise nicht so einen Druck auf die Kinder mache und die sich dann dadurch gestresst fühlen.

Und welche Entscheidung muss ich da treffen und zwar nicht nur für den Moment und das ist auch das Besondere bei so einer Entscheidung, jedes Mal wieder neu, und jeden Tag ist die Entscheidung neu zu treffen. Wann stehe ich auf, wann mache ich die Podcast-Folge, mache ich Sport, mache ich keinen Sport, mit wem verbringe ich meine Zeit, mit was verbringe ich meine Zeit, was mache ich in der Zeit, was mache ich heute, was mache ich heute nicht, was ziehe ich heute an, was esse ich, was esse ich nicht. Wann gehe ich ins Bett? Was denke ich? Alles Entscheidungen, ganz, ganz viele Entscheidungen. Und es ist ja bei den Entscheidungen nicht so, dass die einmal getroffen werden. Und dann ist das für alle Tage so. In den letzten Tagen habe ich mich jetzt öfters dafür entschieden, die Zeit so zu nutzen. Heute Morgen auch wieder. Und möglicherweise steht die Entscheidung morgen wieder an. Genau zu gucken, wie entscheide ich dann? Was sind dann die Prioritäten? Und das heißt ja nicht, dass es dann immer genau die gleiche Entscheidung ist. Doch je häufiger ich die Entscheidung dann in eine bestimmte Richtung treffe, desto eher wird es ja dann auch zu einer Gewohnheit.

Jeden Morgen aufzustehen und zu entscheiden, okay, ich mache jetzt 50 Liegestütze. Das hilft mir jetzt natürlich über die Dauer, dass es dann schon, zur Gewohnheit geworden ist und ich nicht mehr so viel Entscheidungsenergie aufbringen muss. Da haben wir wieder 15 Minuten mehr Mut, Klarheit und Energie. Ja, auch das dann Stück für Stück zu gucken, okay, was tut mir gut, was ist mir wichtig und wie entscheide ich dann und mit jedem Mal, wo ich dann in die Richtung gehe und die Erfolge sehe, die ich jetzt heute Morgen auch gesehen habe, meine Kinder waren entspannt. Ich bin deutlich entspannter aus dem Haus, habe den ersten Termin wahrgenommen heute. Dadurch.

Dass ich das erkannt habe, mir bewusst geworden ist, ich darüber nachgedacht habe und eine Entscheidung getroffen habe, ich verändere da mal was und schaue mal, wie es sich entwickelt. Und dass es halt aber mit der einen Veränderung und der einen Entscheidung nicht getan ist, sondern dass es da jedes Mal wieder neu gilt, zu entscheiden, und zwar für den Moment, und das ist ja in dem Wort drin, Entscheidung. Dass es dann auch mal ein gewisses Ende hat. Und ich glaube, das ist da auch ganz wichtig und damit meine ich dann auch, dass man, dass du, dass ich manche Entscheidungen, die dann in der Vergangenheit getroffen wurden, dann eben auch so stehen lasse, dass es dann halt eine Entscheidung war, zu dem Zeitpunkt außer unter den bestmöglichen Informationen. Und ich habe da einen schönen Spruch gehört, ich weiß nicht ganz genau, wie er geht. Ich versuche ihn hier nochmal wieder zu geben, weil mir der gerade einfällt. Da heißt es, ja, natürlich hätte ich manche Erfahrungen aus der Vergangenheit gerne nicht gemacht.

Doch erst heute ist es mir natürlich möglich, mit den Erfahrungen, die ich gemacht habe, das zu erkennen. Und ohne diese Erfahrungen hätte ich ja diese Erkenntnis nicht. Deshalb tut es manchmal weh, ist schmerzhaft und ich habe mich jetzt in dem Bereich natürlich auch gefragt, was jetzt gerade die Familie anbetrifft, Mensch, wie blöd war ich eigentlich, dass ich das nicht früher für mich erkannt habe und ja, hat mich vielleicht auch schon mal die eine oder andere Person darauf hingewiesen und es musste jetzt erst soweit sein. Jetzt war dann der richtige Zeitpunkt. Natürlich wieder durch eine kleine Hilfestellung von meiner... Die das angeregt hat und die dann jetzt wieder dazu beigetragen hat, dass ich mich entwickelt habe. Dass ich eine Veränderung eingeleitet habe, dass ich mich weiterentwickelt habe und dadurch sich die Situation verändert hat. Ich habe nicht die Situation verändert, ich habe nicht die anderen Menschen verändert, in Anführungsstrichen. Ja, die haben sich dann von sich aus verändert, weil eben die Situation anders wurde dadurch, dass ich mich verändert habe. Ich war der Ausgangspunkt der Veränderung.

Und dann tut es für den Moment weh, weil ich denke, Mensch, wieso bin ich jetzt erst drauf gekommen? Und da ist wieder dasselbe mit der Entscheidung, dass es ein Ende ist, dass es dann auch gilt, auch den Gedanken bei mir selbst loszulassen und nicht noch immer wieder hinterher und immer wieder hinterher und immer wieder hinterher mir das noch durch den Kopf gehen zu lassen und mich dafür selbst zu ohrfeigen sozusagen. Dazu hatte ich auch mal eine Folge, wo wir auch einen vollen Tag hatten und ich dann eine Entscheidung getroffen habe, dass mein Sohn eine Fahrt gemacht hat und nicht ich, die mich dann den halben Tag beschäftigt hat. Und doch ist es so, ich kann es ja nicht ändern dasselbe für heute Morgen auch ich habe mich dazu entschieden, nicht die Podcast-Folge aufzunehmen, sondern die Zeit mit meinen Kindern zu verbringen und da zu investieren, was hilft es mir noch, wenn ich jetzt den restlichen Tag darüber nachdenke und mich ärgere ich kann darüber nachdenken und sagen was lerne ich jetzt daraus und was nehme ich für das nächste Mal mit, kann ich morgens gucken, wie ändere ich was wenn ich sage, ich will die Entscheidung für mich treffen, dass ich morgens die Podcast-Folge aufnehme und gleichzeitig...

Zeit, Liebe und Energie für meine Familie habe. Dann ist das ja auch eine Entscheidung. Und das Kuriose ist ja bei der Entscheidung, ja, was soll denn passieren? Okay, jetzt habe ich es die letzten Tage immer nicht so eingehalten, dass meine Podcast-Folge morgens kommt. Das ist jetzt vielleicht nicht ganz optimal. Und doch kommt die Podcast-Folge und wer weiß, ob wenn ich die morgens um 6 online stelle, ob sie dann gleich gehört wird oder ob es dann sowieso die Wahrscheinlichkeit groß ist. Ich weiß gar nicht, ob es das in alle Analytics gibt, ob man da auch die Uhrzeit sehen kann. Ob nicht die Podcast-Folge sowieso erst um 19 Uhr gehört wird oder vielleicht sogar erst die von heute, erst am folgenden Tag.

So, dass es ganz klar ist, dass die Entscheidung Auswirkungen hat auf mich und auf mein Umfeld und dass ich damit natürlich auch was verändern kann, in welche Richtung auch immer. Und das finde ich das Schöne, den Mut zu haben, die Energie und die Klarheit für sich selbst, du für dich, ich für mich, wir für uns, dass wir jeden Tag Entscheidungen treffen können, in die eine oder in die andere Richtung. Und dass es da auch kein richtig oder falsch gibt, sondern eher passt oder passt nicht, für den Moment, für die Situation, für dich. Und vielleicht sehen wir das in der Zukunft mal anders. Doch, das weiß man ja dann erst in der Zukunft. Ich entscheide mich jetzt dazu, dir die Schlussworte zu sagen, dann auf den Stop-Button zu drücken und die Folge hochzuladen. Liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael.