Ich muss schon schmunzeln, weil ich ja weiß, was ich hier gleich sagen werde. Und erst wollte ich mit dem Satz gleich starten und dabei muss ich selbst schon lachen. Naja, Einstiegssatz für die Podcast-Folge heute. Alle wollen Katzen streicheln, keiner will das Katzenklo sauber machen. Herzlich Willkommen bei Firma Fußballfamilie, deinem 15 Minuten Kick für mehr Mut, Klarheit und Energie auch in deinem Leben. Und ich bin Michael Metzger und ich habe gestern das Katzenklo sauber gemacht und dabei diese Erkenntnis gehabt, dass alle wollen Katzen streicheln, okay, vielleicht Katzenhaarallergiker ausgeschlossen, doch ansonsten wollen alle die Katzen streicheln und keiner will das Katzenklo sauber machen. Und was ich damit genau meine, das erzähle ich dir jetzt. Und wie das auf den Bereich Firma, Fußball, Familie passt, das erzähle ich dir auch jetzt. Doch vorher...
Eine Info noch, ich weiß nicht, ob es sowas im Katzenuniversum gibt, dass es da so eine Regel gibt für die Katzen. Sobald das Katzenklou einmal sauber gemacht ist, geh sofort wieder rein und kack gleich nochmal rein. Das ist bei uns faszinierend. Wir haben ja zwei kleine Kätzchen, die wir vor dem sicheren Tod bewahrt haben. Die sind, ich weiß nicht, wie alt die jetzt schon sind, zwei, drei Monate.
Und machen immer schon das Katzenklo sauber. Und sobald du das sauber gemacht hast, setzen die sich da rein und es geht wieder los. Wenn du es dann danach, wenn du kurz wartest und dann das noch weg machst, dann hast du erstmal für einen Moment Ruhe. Das ist eine ganz wichtige Erkenntnis für dich. Und da habe ich gedacht, Mensch, die Metapher passt doch so gut mit, alle wollen Katzen streicheln, keiner will das Katzenklo sauber machen. Und doch weiß man auch, wie wichtig das ist, das Katzenklo sauber zu machen, also die Arbeit zu machen und nicht nur das Vergnügen, nehme ich es jetzt mal in dem Sinne. Das habe ich jetzt wieder gemerkt. Zum einen habe ich ja jetzt wieder regelmäßig mit meinen Liegestützen angefangen und war erst, ich weiß gar nicht mehr, bei 86, dann bei 89. Also war wieder ein Stück weit weg von den 103. Heute Abend probiere ich es wieder, da werde ich dir sicherlich morgen davon berichten. Ja, hab dann nach der längeren Pause nicht mehr geschafft, gleich an die 100 ranzukommen und was habe ich gemacht, naja, in dem Sinne, ich wollte nur die Katzen streicheln wollte nur das Vergnügen haben, das habe ich jetzt in dieser vergangenen Woche auch wieder gemerkt naja, mache ich da mal 50 Liegestütze, da mal 3, da mal 100 ja, ist vielleicht auch mal ein Tag mit 200 dabei.
Doch, das war eher so Katzen streicheln und ich in Wirklichkeit auch das ein Stück weit, was dazugehört, das Katzenklo sauber zu machen. Wenn ich da wieder besser werden will, darf ich auch wieder ein bisschen was regelmäßiger tun. Es geht nicht darum, das zu übertreiben, das kennst du ja auch schon von mir.
Deshalb bin ich gespannt, wie es heute ist und dann schaue ich mal für die Woche, dass ich mich da an den Katzenklo-Moment erinnere, dass ich sage, Mensch, ich mache da weiter und vielleicht muss ich dann auch das aus dem Katzenuniversum nehmen, wenn ich dann noch ein paar gemacht habe, dann danach gleich nochmal welche.
Ja und dasselbe auch beim Laufen, auch da habe ich ein bisschen Pause gemacht das ist alles ok und jetzt habe ich mir, gerade wieder auf die Fahnen geschrieben Mensch ich will mal gucken, mal ein bisschen langsamer zu laufen, weil das war immer schon das, was ich auch mal gelesen habe wenn du schneller werden willst, dann lauf auch mal langsamer zwischendurch und das fällt mir echt schwer, mal langsamer zu laufen ich habe ja immer so, ein bisschen zügiger eine 4.30 Uhr Pace, bisschen normal, naja, locker will ich jetzt nicht sein, normal 5 Minuten, sage ich mal so. Ist eine gute Zeit. Und dann habe ich jetzt mal versucht, 5.30 Uhr, 6 Minuten und heute Morgen, gestern war ja Vollmond, heute Morgen hat mich der Nachbarshahn kurz vor 5 Uhr geweckt, oder ich war sowieso schon halb wach und dann bin ich aufgestanden, habe gedacht, komm, ich laufe gleich mal los. Und bin dann gelaufen, die ersten 5 Kilometer, mein Ziel war es heute Morgen 15 Kilometer zu laufen, bin ich die ersten 5 Kilometer gelaufen in einer lockeren 6.30 Zeit.
Also 1 Minute 30 Sekunden, also 1,5 Minuten langsamer der Kilometer. Und was war dann nach 5 Kilometern, habe ich so für mich gedacht, ey, jetzt bin ich schon 7,5 Minuten langsamer, kotzt mich das an, ich habe keinen Bock drauf. Da habe ich so gerechnet, wenn ich jetzt 10 Kilometer laufe, dann kommt nochmal 7,5 dazu, dann bin ich schon bei 15 Minuten. Was könnte ich bei 15 Minuten alles machen? Was könnte ich damit anfangen? Und du weißt es natürlich genau. Ich könnte zum Beispiel eine Podcast-Folge aufnehmen oder ein Kabinengespräch machen.
Und dann habe ich mich entschieden, nach 12, da konnte ich dann entweder 12 oder nochmal die restlichen 3 oder 4 Kilometer laufen. Dann habe ich gedacht, nee komm, 12 reichen heute. Mit einer 6. halber Pace. Es war natürlich, also körperlich nicht anstrengend, sondern nur vom Geist her anstrengend. Um wirklich mich ein Stück weit zu zügeln, in dem Tempo zu laufen. Und habe ich natürlich die Viertelstunde heute Morgen gemerkt, weil ich gedacht habe, so richtig zum Podcast aufnehmen bin ich nicht gekommen. Da mache ich es jetzt heute an diesem Montag, 8. September, halt abends 10 vor 6. Nicht morgens 10 vor 6, sondern abends 10 vor 6. Ist doch auch mal okay. Weil ich auch da fürs Laufen gedacht habe, Mensch, das langsame Laufen, das ist für mich so das Katzenklo sauber machen. Das Unangenehme, da habe ich keinen Bock drauf, außerhalb der Komfortzone. Und doch weiß ich, dass es dazu gehört. das immer mal wieder so ein Stück weit mal einzubauen bewusst so eine langsame Zeit fällt mir wirklich nicht, leicht schön ist, ich bin dann danach entspannt, heute nach den 12 Kilometer ich weiß gar nicht genau, Stunde 16, Stunde 17 haben sie dann heute auch gedauert sonst bin ich da die 17 Minuten schneller, war okay und.
Ja, Katze streicheln lieber die Katze streicheln, als das Katzenklo sauber machen. Das kennst du wahrscheinlich auch in verschiedenen Bereichen. Das ist, wenn ich an das Thema Nachfolge denke, ist auch das. Jeder denkt immer, naja, ich will die schönen Momente genießen und dann mal in meinem Laden aufzuräumen, mich mit der Nachfolge rechtzeitig zu beschäftigen. Ja, mal mit unangenehmen Themen, mal mit Themen, die ich nicht so gerne mache, die vielleicht auch mal scheiße sind, welches Fortspiel und Übertragung. Sich nicht damit zu beschäftigen. im Unternehmenskontext. Mensch, ja, ich müsste die Rechnung mal anmahnen. Das ist scheiße. Ich will doch lieber nur neue Aufträge eintüten und den Kunden streicheln und nicht die Kacke wegmachen müssen, in dem Falle das Forderungsmanagement. Alles so Aspekte oder was fällt mir ab?
In der Firma, in der Firma hatte ich gerade schon, beim Fußball eben auch, na klar, jeder wünscht sich am Wochenende zu gewinnen, 5 zu 0, Tore zu schießen, Tore zu schießen, ja. Aber wenn du dich nicht unter der Woche um das Katzenklo in dem Sinne kümmerst, ums Training, um da was zu machen, was einfach auch dazu gehört und was dann nachher dazu beiträgt, dass du den Erfolg hast, dass du dann auch die Katzen streicheln kannst und damit sozusagen erfolgreich bist. Dann gehört eben zum gesamten Prozess auch das Katzenklo dazu.
Und in der Familie, ja, auch da hatte ich jetzt am Wochenende auch, was steht dann mal wieder an, auch mal wieder Wäsche waschen, sowas ganz alltägliches oder bei uns gerade ganz aktuell, weil morgen erst der Monteur kommt, unsere Spülmaschine ist gerade kaputt, schon ein paar Tage. Und na klar, wie schön wäre es am Samstagabend, wir hatten die Feuerschale an, haben draußen ein bisschen was gegessen. Dann halb 10 abends rein. War es natürlich vorher schön, nur alles in der Spülmaschine zu räumen und die macht ihr Ding. Und dann kann ich es am Morgen wieder ausräumen. War da natürlich nicht. Und dann abends halb 10 habe ich da noch Bock.
Mich um die Scheiße zu kümmern. Ob mit dem Podcast heute was passiert, weil ich ganz schön oft Scheiße sage? Naja, Scheiße. Scheißegal. Also habe ich dann noch Bock, mich hinzustellen und abzuwaschen? Nee, natürlich nicht. Doch was passiert, wenn ich dann so ins Bett gehe? Beschäftigt es mich vielleicht noch? Ich kann da nicht so gut schlafen. Und am nächsten Morgen, was ist da? Ja, da sehe ich das natürlich zuerst. Es sind vielleicht noch Sachen angetrocknet, dann wird es aufwendiger. Und es wird ja nicht weniger. So, dass es auch da darum geht, das Katzenklo sauber zu machen, weil es einfach wichtig ist. Und deshalb heute diese Podcast-Folge. Du siehst, ich finde immer irgendwelche Verknüpfungen, diesmal nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern am Katzenfell.
Ohne, dass irgendwelche Tiere darunter leiden müssen, weil die haben mich dazu inspiriert und denen geht es gut. Das Katzenklo war sauber und wird dann auch immer wieder sauber jedenfalls für den einen Moment bevor sie dann wieder reingehen und dann wird er für einen bisschen längeren Moment sauber und das ist doch das Wichtige, verschiebe ich es kurzfristig weil ich kurzfristig im Grunde geht es doch nur darum kurzfristig Schmerz vermeiden.
Und man will den kurzfristigen Erfolg. Das ist das gemeint mit dem Katzenstreichen oder die Beispiele, die ich dir gerade sagte. Du willst den kurzfristigen Erfolg, das Problem ist, dann hast du den langfristigen Schmerz. Nimmst du den kurzfristigen Schmerz, und jetzt klingt Schmerz schon wieder so negativ, und du weißt, wie ich es meine, den kurzfristigen Schmerz, und hast dann den langfristigen Erfolg oder die langfristige Freude. Das ist eigentlich das alles Entscheidende. Das ist das, was ich damit meine, dass du dich dann beim Katzenstreicheln auch darüber freuen kannst, weil du weißt auf jeden Fall, an denen ihrer Pfote ist keine Kacke, die sie vielleicht gerade auf deiner Kleidung verteilen oder im Haus, wenn sie da durchtapsen, sondern du hast da keine extra Arbeit, weil du die Arbeit vorher gemacht hast. Und du profitierst dann davon, von dem Schmerz, von der Arbeit, von der Energie, die du vorher reingesteckt hast. Das ist bei den Liegestützen so, das ist beim Fußballtraining so, das ist beim Tennis so, das ist bei deiner Nachfolgeplanung so, das ist bei den täglichen Kabinengesprächen so, das ist bei dem Forderungsmanagement so, das ist im Personalmanagement so, im Team. Das gilt sowohl fürs Fußball, als auch für die Firma, als natürlich auch für die Familie. Das ist in der Familie so.
Beim Haushalt, ja, da fällt halt immer wieder was an und da gehört das einfach auch dazu. Und das hat für mich auch nochmal so klar bestätigt, wo ich auch nochmal genauer hinschauen kann. Gerade wo sage ich, okay, ich zahle den kurzfristigen Preis, ich setze das um, wie beim Laufen zum Beispiel. Ja, und dann, kurzfristig ist es für mich anstrengend. 6,5 Minuten den Kilometer zu laufen, anstatt 5 oder 4,5 ist tatsächlich anstrengender vom Kopf her. Das zu machen, habe dabei zum Beispiel auch nur durch die Nase geatmet, das habe ich dann versucht, also so zu sagen, okay, ganz locker entspannt, nur durch die Nase atmen, Mund zu. Ja, das ist dann der kurzfristige Preis, damit ich langfristig das noch entspannter mache, mal längere Distanzen als natürlich auch auf den kürzeren schneller werde und wieder eine bessere Generation habe, was meiner ganzen Gesundheit zugutekommt, was meinem Schlaf zugutekommt, was meiner Laune zugutekommt, was meiner Energie zugutekommt, was meinem Zeiteinsatz zugutekommt.
Weil ich mich auch ums Katzenklo kümmere. Und jetzt ist ja die besondere Herausforderung und Aufgabe für mich, wie schaffe ich den Gedanken auch weiterzutragen. Im Unternehmenskontext, ob es die Gründung, ob es die Nachfolge ist. Im Fußballkontext, ob das für das Team ist. Dass sie bereit sind, den Preis zu bezahlen, die kurzfristige Arbeit, das Training zu investieren, um langfristig davon zu profitieren. Als natürlich auch meine Kinder auf den Weg mitzunehmen, meine Familie auf den Weg mitzunehmen. und mich selbst auch daran zu erinnern. So wie ich das jetzt auch hier mal in diesem Podcast mache. Ich habe ihn heute Morgen nicht gemacht. Ja, ich habe gesagt, okay, ich setze den jetzt um. Ich möchte es gerne machen, mir ist es wichtig. Also setze ich mich ran, investiere die Zeit und dann fühlt es sich auch gar nicht wie Katzenklo an, sondern dann ist es hier schon das Unangenehme, natürlich so angenehm wie möglich zu machen. Wie so eine Katze zu streicheln kann ich jetzt hier mal. Hier so keine Ahnung, wie sich das dann immer noch jetzt im Podcast also übers Mikrofon zu streicheln ja, lieber alle wollen lieber Katzen streicheln keiner will das Katzenklo sauber machen das ist meine Botschaft für heute liebe Grüße, bleibt mutig dein Michael.