Mein Monitor ist heute Morgen noch ein bisschen dunkel, nachdem ich den aufgeklappt habe. Jetzt ist hier das Schöne, ich drücke die Taste und der wird gleich ein bisschen heller. Und vielleicht kann ich das ja auch für dich sein, denn so ist die Podcast-Folge für mich auch so. Morgens stehe ich auf. Klar, ich bin natürlich wach und fit, aber vielleicht doch noch nicht ganz so helle. Und dann drücke ich auf den Aufnahmeknopf beim Podcast und dann geht es für mich auch so, dass ich damit auch zwei Helligkeitsstufen oder mein Gehirn zwei Stufen höher schalte. Zwei Gänge höher, würde man beim Autofahren sagen. Und dass ich dann gut in den Tag starten kann. Und so soll es auch heute sein. Deshalb herzlich willkommen bei Firma Fußball Familie. Deinem 15 Minuten Kick für mehr Mut, Klarheit und Energie in deinem Leben. Und du wirst es schon ahnen, schon wissen, schon kennen. Ich bin Michael Metzger und war froh, dass ich gestern ohne Handy unterwegs war, denn so konnte ich den Moment viel besser wahrnehmen, aufnehmen und erinnern.
Für mich behalten, sodass ich ihn dir jetzt nochmal erzählen kann. Und es geht um den Schmetterling. Und es war nur eine Begegnung von wahrscheinlich nicht mal drei Sekunden.
Gestern hatten wir eine Veranstaltung mit rund 40 Unternehmern, Unternehmerinnen, Gäste aus Politik und Wirtschaft und aus der Behörde, der Kommune. Uns ging es um das Thema Zeitmanagement und es ging um das Thema KI. Meine Nase kribbelt gerade ein bisschen, muss ich gleich niesen. KI gab es zwei Workshops, einmal KI verstehen und dann nochmal KI Automation und Agenten, und die AOK Gesundheitskasse hat ein Workshop gemacht zum Thema Zeitmanagement, und in der Pause zwischen den Workshops bzw. Nach dem Ende des ersten Workshops KI verstehen und Zeitmanagement stand ich mit einem am Tisch und wie es dann so ist, ganz lustig, sagte er.
Ja, ich war beim Thema Zeitmanagement und kam gleich mal eine Viertelstunde zu spät. Und da habe ich natürlich gefragt, was er aus dem Vortrag mitgenommen hat und wie immer die Erkenntnis oder wie so oft die Erkenntnis. Ja, sind ja alles Themen, die kennt man schon. Doch wie setzt man sie nachhaltig in der Praxis um? Und das war natürlich auch so meine Überlegung zum Thema KI, dasselbe. Können wir wieder sagen, war eine genungene Veranstaltung, war super. Und doch fehlt es in der Nachhaltigkeit.
Und manchmal, und da komme ich jetzt auf das andere zurück, sind es Momente, die nachhaltiger sind, die man selbst miterlebt hat mit einem besonderen Erlebnis. Und das hatte ich gestern Abend. Meine Tochter wollte noch mit dem Hund spazieren gehen und ich durfte da natürlich mit. Und wir waren gerade zur Tür raus, Hund angeleint und auf einmal setzt sich ein Schmetterling auf mein T-Shirt, auf meine Brust und, dann habe ich doch kurz überlegt, Mensch, jetzt bräuchte ich eigentlich ein Handy, um das fotografieren zu können aber ich hatte keins dabei, das war mir klar, weil ich bewusst ohne los wollte.
Und am liebsten hätte ich natürlich gleich meiner oder gerade in dem Moment, so war es eigentlich eher, gerade in dem Moment, als ich es dann meiner Tochter sagen wollte, ist der schon wieder weggeflattert. Da habe ich gedacht, Mensch, was für ein toller Moment, den ich dann jetzt im Moment für mich selbst hatte, und auf keinem Foto festgehalten, dass ich irgendjemand zeigen kann. Es war so ein kurzer Augenblick, sozusagen nur einen Flügelschlag. Und meine Tochter gerade was anderes gemacht hat oder halt nicht darauf geachtet hat, weil ich war ja auch selbst völlig überrascht. Und dann ist er schon wieder weggeflattert. Dann habe ich ihm noch kurz hinterher geguckt.
Und dann habe ich mich einfach gefreut und war glücklich. Und dann habe ich es für mich gedanklich festgehalten Und jetzt natürlich auch nochmal, weil ich habe gestern Abend nochmal drüber nachgedacht, als ich am Teich saß und weitere Tiere beobachtet habe. Und ich erzähle es dir jetzt nochmal, um dich auch an dem Moment teilhaben zu lassen und der nur ein kurzer Augenblick war. Und wo ich das jetzt gerade so in der Kombination sage, hatten wir wieder 3, 4 Stunden Workshopzeit insgesamt. Das ist das eine, dass wir weniger davon in Erinnerung geblieben, als die insgesamt 3 Sekunden Erlebnis mit dem Schmetterlinge.
Und da möchte ich ansetzen, habe ich so für mich überlegt, weil ich gestern Abend dann auch noch, bevor ich ins Bett bin und das eigentlich gar nicht machen wollte, noch in der Präsentation versagt, was mir da noch an Gedanken eingefallen ist zum Thema Nachfolge gescheit gestalten. Und wie ich es da schaffe, bei Vorträgen auch ein Erlebnis zu schaffen für einen kurzen Moment, was Unerwartetes, so wie der Schmetterling jetzt.
Und ich bin jetzt vom Schmetterling nicht überrascht, wenn du hier schon länger bei dem Podcast dabei bist, dann weißt du, dass ich auch schon Vorträge gemacht habe zum Thema Marketing, wo es um Schmetterling, Esel und Maulwurf geht. Und der Schmetterling ist ja der, der das heißt mach dich sichtbar und wenn das wieder ein Winken im Zaunpfahl für mich sein sollte dann hat der geklappt, vielleicht interpretiere ich es auch nur rein, dann hat das auch geklappt, und so habe ich dann gestern Abend gleich noch an meiner Präsentation gefeilt, weil das sind jetzt schon 25 Seiten, aber da steht natürlich kein großer Text drauf, sondern entweder nur Schlagworte, nur eine Grafik nur 3 Eier wie kann ich das miteinander verknüpfen dass ich einen Vortrag habe zur Nachfolge gescheit gestalten mit Zahlen von minus 32.000 Euro von minus 2 Millionen von 3 Eiern, von Boxhandschuhen von einer Taucherbrille und da fällt mir gerade ein, oder da ist mir dann dazu eingefallen dass.
Dass ich mir dann auch eine Garderobe mitnehmen muss, also so einen Garderobenständer und da die Sachen schon drapiere. Allein das macht schon was aus, wenn da Boxhandschuhe hängen, wenn da eine Vorrichtung ist für eine Eierpackung, wenn da zum Beispiel eine Schwimmbrille mit Schnorchel ist, wenn da ein Schwimmbrett ist.
Dann habe ich noch ein Bild mit Äpfeln und kennst du hier vielleicht auch das Thema, wann pflanzt man einen Apfelbaum? Und auch das hat natürlich was mit dem Thema Nachfolge zu tun.
Oh, eins schreibe ich mir gerade noch auf, das mache ich jetzt parallel, denn mir ist ja auch eingefallen, dass das so entstanden ist, Seite duplizieren. Generationswechsel mit Generationskonflikt. Generationswechsel mit Generationskonflikt. Ich meine, normalerweise müsste es ja heißen, Generationswechsel ohne Generationskonflikt meistern. Und dann schreibe ich hier hin, Generationswechsel mit Generationskonflikt besser ohne. Ja, und das schreibe ich in Rot. So, um es einfach mal festzuhalten. Ich habe die Präsentation dann auch gleich gestern jemand geschickt, um selbst in die Aktion zu kommen.
Und das mache ich jetzt mal hier hin, 12 Grad, zack, Generationswechsel mit, besser ohne Generationskonflikt, dann habe ich das erstmal festgehalten. So ging es mir gestern Abend auch und dann konnte ich natürlich nicht gleich schlafen und du merkst, das beschäftigt mich heute Morgen auch noch und das ist ja was Positives.
Also so war gestern die Veranstaltung, war alles okay, dann hatte ich noch zwei Beratungstermine gleich anschließend, auch die waren super. So und dann nach Hause und jetzt war gestern kein Training. Dann habe ich mir gedacht, Mensch, ich setze mich mal noch ein bisschen an Teich und meine Herausforderung, das habe ich im Urlaub schon geübt, wirklich mal eine Viertelstunde nur zu sitzen, 15 Minuten. 15 Minuten kommen übrigens in der Präsentation auch vor. Und auf den Tag verteilt sehe ich die 15 Minuten wie die drei Sekunden mit dem Schmetterling. So ein kurzer, intensiver Moment, der in Erinnerung bleibt, der was bewegt. Herzlich willkommen beim Kabinengespräch, 15 Minuten täglich. Das natürlich auch beim Generationswechsel Sinn machen kann. Und das nur am Rande. Und ich habe im Urlaub geübt, mich eine Viertelstunde in Schneidersitz zu setzen. Und jetzt ist das vielleicht für dich keine Herausforderung und lass mich dir sagen, für mich ist das eine Herausforderung. Ich konnte lange nicht in einer Hocke sitzen, habe ich mir meine Kinder bewundert, wie die das können, jetzt kriege ich es schon relativ gut hin, natürlich nicht so entspannt.
Wie es bei meinen Kindern ist, doch es klappt schon ganz gut. Und dasselbe ist mit dem Schneidersitz. Da machen sich halt die 35 Jahre Fußball bemerkbar, wo ich eher auf andere Sachen Priorität gelegt habe, als ein bisschen auf meinen Körper und meine Mobilität. Und das habe ich mir jetzt schon Stück für Stück wieder zurückgeholt und da eben auch im Schneidersitz zu sitzen. Das geht jetzt schon relativ entspannt, wobei es gestern dann auch so war. Die ersten fünf Minuten hat mein rechtes Knie sich schon bemerkbar gemacht und gesagt, du Michael, so ganz bequem ist das hier nicht. Und ich saß dann auf einem Stein, sodass das natürlich nach einer gewissen Zeit auch an den Knöcheln gedrückt hat. Aber ich habe gedacht, nö, entspann dich, mach mal nix und genieße einfach die Zeit. Und der Teichroboter ist gelaufen, dann habe ich den so ein bisschen beobachtet und habe gedacht, Mensch, auch schön, dass es sowas gibt. Und wie gut es mir geht bei allen Herausforderungen, die natürlich auch in meinem Leben vorhanden sind einfach zu wissen ich kann mich jetzt hier mal eine Viertelstunde in Ruhe hinsetzen den Teichroboter beobachten und dann habe ich.
Noch einen Wasserläufer beobachtet der natürlich so ganz elegant über die Wasseroberfläche ist es war schon so spät dass auf jeden Fall die Sonne schon untergegangen war aber es war noch nicht ganz dunkel also konnte ich das noch sehen und im Schlepptau hatte der, Wasserläufer in einem gewissen Abstand hat sich langsam rangepirscht, ein Frosch. Und wenn ein Frosch im Wasser schwimmt, das sieht so ein bisschen so aus, finde ich, wie so ein Krokodil, wo nur die Augen rausgucken und der ganz langsam hinterher geschwommen, ob der den jetzt fressen wollte oder nicht, das weiß ich nicht. Und dann auf einmal kam noch eine Fledermaus dazu und zack war der Frosch abgetaucht.
Was war sonst noch? Naja, ein, zwei Sterne am Himmel, ein paar Wolken und den Mond habe ich auch schon gesehen. Hab dann mal, ne, hatte ich vorgestern schon geguckt, im Mondkalender Richtung Wochenende Sonntag ist dann wieder Vollmondzeit, also der baut sich jetzt so langsam auf. Es ging leichter Wind, sodass das Schilf sich ein bisschen im Wind bewegt hat und das Schöne war, das war auch so ein warmer Wind. So ein warmer noch, ne, ist schon Spätsommer, ne, Sommerabend das war aber der Vorteil am Dienstag beim Training als es geregnet hatte dass da war kein Wind und es war noch ein bisschen warm dass ein angenehmer Sommerregen war so war das gestern ein angenehmer Sommerabend, an dem ich einfach da saß und ein bisschen beobachtet habe.
Und das habe ich gedacht, das möchte ich dir heute auch mal empfehlen. Nutzt du gerne mal die 15 Minuten täglich, das Kabinengespräch für dich ganz alleine. Und jetzt sitzt du vielleicht nicht im Garten, keine Ahnung, sitzt du im Zug zur Arbeit, im Autofahren bitte nicht. Im Zug zur Arbeit, wo du einfach mal sitzt und mal beobachtest, ob du zum Fenster raus guckst, ob du im Zug guckst, einfach mal so Gedanken verloren. Oder du sagst, Mensch, ich gönne mir heute mal eine Auszeit, ich setze mich 15 Minuten im Park auf die Bank oder im Café, setze ich mich einfach hin, bestelle einen Kaffee für mich.
Und schaue einfach mal, was so um mich herum passiert und ich bin dabei ganz entspannt und ruhig. Was solche 15 Minuten auch mit dir machen können. Probier das gerne mal aus, denn dann sind so ein 15-Minuten-Moment vielleicht sowas für dich, wie für mich das war mit dem Schmetterling. Liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael.