Was passiert, wenn du mitten in der Nacht eine Podcast-Folge aufnimmst? Die wird wahrscheinlich richtig gut oder richtig scheiße und wahrscheinlich nicht irgendwas dazwischen. Herzlich Willkommen heute bei Firma Fußball Familie, deinem 15-Minuten-Kick für mehr Mut, Klarheit und Energie in deinem Leben. Und ich bin Michael Metzger und ich habe jetzt hier die Nacht zum Tag gemacht, weil ich gestern bei einer Veranstaltung war und den Gedanken wollte ich jetzt unbedingt für mich festhalten, ob er dann für die Öffentlichkeit bestimmt ist. Ich glaube, das entscheide ich dann später. Und sonst heißt es ja immer, Mensch, es ist 5.12 Uhr. Bei mir ist es jetzt Mittwoch, der 27. August, 1.48 Uhr. Das bedeutet, es ist 12.02 Uhr. 12.02 Uhr. 12.02 Uhr. Da haben sich irgendwelche Gedanken in meinem Kopf gesammelt, wo ich gedacht habe, die wollen raus und dann bin ich jetzt gerade kurz wach geworden und da war für mich die Überlegung, okay, versuche ich jetzt krampfhaft wieder einzuschlafen oder halte ich die Gedanken einfach fest?
Und der Gedanke, der mir gestern kam bei der Veranstaltung Wirtschaftsforum Altmarkt der IHK, gab es natürlich tolle Workshops und dann noch eine Abendveranstaltung mit auch einer anschließenden Podiumsdiskussion und da gab es die Frage, oder das Thema war, was bilden wir uns ein und aus? So war das richtig. Was bilden wir uns ein und aus? Und ein Gedanken, den ich schon während der Veranstaltung hatte und auch dann im Nachgang, war für mich die Erkenntnis, wir sind satt. Ja, wir sind satt und dann ist es das schöne i-Tüpfelchen, was passiert nach der Veranstaltung. Wir gehen zum Buffet und fressen uns auch noch voll. Ich nicht, ich bin ohne Fressen nach Hause, weil ich gesagt habe, ich bin schon satt. Also, und da sieht man schon wieder, ja, auch ich bin satt. Und sind wir eben nicht mehr hungrig genug.
Als Nation, als Gruppe, als einzelnes Individuum fehlt uns der Hunger. Und wo läuft es eigentlich gerade hin? Und wo läuft auch diese Podcast-Folge hin? Bin ich jetzt hier bei Sinn und Verstand, wenn ich mitten in der Nacht, also für mich mitten in der Nacht, draußen ist dunkel, ich habe mich jetzt hier in mein Arbeitszimmer sozusagen geschlichen, kein Licht angemacht. Das Einzige, was jetzt hier ein bisschen leuchtet, ist der Monitor von meinem Laptop und den habe ich schon in der Helligkeit runtergenommen, weil das ja jetzt keine normale Zeit ist, eine Podcast-Folge aufzunehmen. Und vielleicht ist es schon ein Indiz dafür, dass es heißt, ja, ich bin noch nicht ganz satt. Warum? Hätte jetzt auch sagen können, komm, ich quäle mich jetzt nicht aus dem Bett, nehme jetzt keine Podcast-Folge auf, weil das macht man ja nicht.
Und weißt du, was ich gerade so merke? Ich muss mich gar nicht aus dem Bett quälen. Mich hätte es mehr gequält, wenn ich liegen geblieben wäre mit dem Gedanken und ich verliere die vielleicht. Und ja, jetzt habe ich die natürlich nicht strukturiert, weil ich habe gestern Abend so einem Ansatz darüber nachgedacht und dann kam mir der Gedanke jetzt.
Oder wörtlich, über Nacht, in der Nacht. Und vielleicht ist dann das manchmal in der Nacht drüber schlafen gar nicht so verkehrt. Jetzt habe ich noch gar nicht eine Nacht drüber geschlafen. Und doch wollte ich das jetzt einfach mal machen, weil es mich interessiert hat, weil ich neugierig bin. Und ich glaube, da geht es schon los mit, wir sind satt. Dass uns genau die Neugierde fehlt. Da ging es gestern um Ausbildung, um Weiterbildung, um Lernen. Um was können wir machen? Einer in der Podiumsdiskussion hat von Mercedes gesprochen. Mercedes war 1970 Qualitätsführer. Weil der Anspruch war wir haben die besten Autos und was ist jetzt 50 Jahre später und woran liegt es, und in was sind wir denn noch Weltmarktführer und da muss ich tatsächlich immer an Uli Zimmermann denken, der sagt immer wir sind Weltmarktführer in Burnout, in Depression in, Sinnlosigkeit und vielleicht ist das so weil gestern wieder das Thema dann auch war arbeiten wir in Deutschland zu wenig.
Und da ist immer die Frage was ist die Definition von zu wenig oder machen wir vielleicht eher die falschen Sachen, weil wir satt sind und weil es einfacher ist, sich.
Mit Social Media auseinanderzusetzen als mit echten Menschen. Und dass jetzt alle sich mit KI beschäftigen, wollen, müssen, dürfen als mit echten Menschen. Und weil es einfacher ist, sich von irgendwas berieseln zu lassen, als sich mit sich selbst zu beschäftigen, weil wir satt sind. Und lass mich die Veranstaltung von gestern nehmen Und wirklich, das ist nur eine Feststellung ganz für mich. Das ging 14 Uhr los. Ich war 14 Uhr dort. So, dann gab es Workshop Nummer 1, habe ich zum Thema KI besucht. Dann war eine kurze Pause. Dann gab es Workshop Nummer 2 zum Thema Nachfolge. Auch das ist ein Thema, mit dem ich mich beschäftige. Und jetzt lass mich, das geht jetzt nicht darum, ob die Referenten, Referentin und ob die Vorträge gut oder schlecht waren oder die Themen, das will ich gar nicht sagen. So, dann war danach noch eine kurze Pause und dann ging es praktisch mit der Abendveranstaltung los. Und die Buffet-Eröffnung, ich habe nicht genau auf die Uhr geguckt, war Richtung 20 Uhr.
Jetzt lass uns mal zusammenrechnen. 14 Uhr ging es los. 15, 16, 17, 18, 19, 20. 20. Sechs Stunden. Und fünf davon saß ich, habe zugehört. Und was bilden wir uns ein und aus? Da geht es doch schon los. Das waren die Gedanken, die mir jetzt vorhin durch den Kopf gingen. Funktioniert so, Lernen und wir waren gestern bei der Hochschule, wo die Veranstaltung war. Und abends saßen wir da im Audimax.
Kannst du dir vorstellen wie so ein Hörsaal vorne steht jemand und dann sind da die Reihen nach oben sitzen 5 Stunden sitzen, Kann das das Wahre sein? Und dann abends gehst du noch zum Buffet, hast dich fünf Stunden nicht bewegt und haust dir da noch das Essen rein. Und ich weiß nicht, was es da zu essen gab. Ich bin da nach Hause gefahren. Und ich hoffe, du verstehst, da geht es jetzt auch nicht um das Essen per se.
Doch der Körper, der kann nicht hungrig gewesen sein. Der war vielleicht ermüdet von dem ganze Zeit sitzen. Weil, das habe ich dann so für mich überlegt, das ist nur meine persönliche, das ist ja auch hier mein Podcast. Und ich wollte ja echt präsent und wirksam, echter präsent und wirksamer sein. Und das ist echt. Abends, zwei vor zwei, ist es jetzt. 1.58 Uhr. Und ich nehme das auf. Und die Gedanken, die mir vorhin durch den Kopf gingen. ist, verdammt nochmal, wir sind Menschen, wie hast denn du laufen gelernt? Wie hast denn du sprechen gelernt? Weil es ja gestern auch darum ging, wie können wir ausländische Fachkräfte integrieren? Ja, wie hast du sprechen gelernt?
Wie hast du Fahrradfahren gelernt? wie hast du schwimmen gelernt und wie verdammt nochmal, versuchen wir unseren Kindern Mathe beizubringen und Physik, ich habe gedacht Schwerkraft in Physik ist doch einfach das lernst du übrigens schon beim Fahrradfahren und wie lernst du das Fahrradfahren und wie lernst du das Schwimmen und wie lernst du das Sprechen und wie lernst du das Laufen, durchs Tun.
Und machst du das oft alleine? Nein. Und wie konsumierst du die sozialen Medien? Und wie schaust du dir, ich habe ja jetzt hier das Beispiel, und da schließt sich jetzt der Bogen tatsächlich zu meinem Urlaub und zu meinen TikTok-Videos und zu den Videos, die ich über Tennis angeguckt habe. Da sitze ich allein vorm kleinen Bildschirm und gucke mir Tennis-Videos an. Und bitte, die Videos sind natürlich super und die Inhalte sind auch super. Nur was bringen sie mir? Ich setze es doch nicht um. Ich sitze davor, der Algorithmus ist ja auch nicht blöd, der zeigt mir jetzt immer noch mehr Tennisvideos an. Und wie viel setze ich davon in der Praxis um? Eine Stunde Tennisvideos geguckt. Was davon ist wirksam? Wie bin ich da wirksam? Ganz, ganz, ganz, ganz wenig. nicht. Und was ist wirksam von dem Tag gestern, von den Vorträgen gestern, von der Abenddiskussion, die Inhalte, die sind ja gut und richtig und wichtig, doch was davon ist wirksam?
Und auf der Rückfahrt gestern schaue ich meine Fingernägel an und wenn du hier schon ein bisschen bei dem Podcast dabei bist, dann weißt du, dass die noch lackiert sind, das geht jetzt langsam ab. Und habe ich mich vielleicht am Anfang, naja, ein bisschen das Gefühl von Scham gehabt, ja, jetzt, gestern bei der Veranstaltung, habe ich mir so gedacht, Mensch, wer ist denn da, echt oder wie echt bin ich da, bin da im Hemd unterwegs, ja, das passt dann, hätte ich vielleicht lieber ein T-Shirt angehabt mit der Aufschrift Menschen Mut machen, vielleicht auch, ist es wirksam, wie kann ich wirksam sein hier über diesen Podcast.
Und, wie kann ich was bewegen und wie können die Leute, die da gestern waren die wollen ja alle was bewegen wie können wir das schaffen Man sagt ja immer so schön, die PS auf die Straße bringen. Das ist übrigens auch ein Beispiel. Fahrschule ist mir auch eingefallen. Natürlich hat man ein bisschen Theorieunterricht. Dagegen ist ja vielleicht auch gar nichts einzuwenden. Theorie, ein bisschen. Aber was ist dann nachher richtig? Es geht in eine Praxis. Und fährt der Mensch, der junge Mensch meistens, der das Fahren lernen möchte, fährt der alleine? Nein, er hat Unterstützung. Es begleitet ihn jemand und doch tut er selbst und er tut's.
Und wie funktioniert Lernen sonst noch, würde ich sagen, oft in der Gemeinschaft, zusammen mit anderen, das Laufen, wie lernst du das, dass du es bei anderen siehst, Bildung hat auch was mit Vorbildern zu tun, gibt es die noch, bin ich eins, habe ich mir dann natürlich auch die Frage gestellt, was bin ich für ein Vater, was bin ich für ein Vorbild. Und wer lernt denn von wem? Lernen, lehren, ja das ist wichtig und, immer und das sagt natürlich auch jeder, sagt Mensch meckert über die junge Generation und dann gehst du 100 Jahre zurück, da haben sie über die junge Generation gemeckert, dann gehst du 1000 Jahre zurück, da haben sie über die junge Generation gemeckert, und da habe ich mir die Frage gestellt, wie offen sind wir denn Und bist du denn bereit, von der Jugend was zu lernen? Du erwartest von der Jugend, dass die was von dir lernt? Bist du bereit, von denen zu lernen? Und das war gestern so eine Überlegung für mich, zu sagen, ich bin ein Lehrenender. Und in der Kombination kann ich auch ein Lehrender sein. Ja, warum? Warum? Weil ich aus meiner Perspektive als Lehrender noch viel mehr lerne.
Und jetzt, ja, der Gedanke hat mich gestern Beschäftigung, da kriege ich jetzt Gänsehaut, weil sich da meine Sichtweise geändert hat und das ist meine Meinung, meine Sichtweise und die habe ich jetzt, vielleicht ändert die sich mal noch. Bin ich für meine Kinder da oder sind meine Kinder für mich da? Und das meine ich in dem Sinne, dass ich sage, also muss ich für die Entwicklung meiner Kinder sorgen oder tragen die Kinder zu meiner Entwicklung bei? Und meine Tochter hat mir die Fingernägel angemalt. Und ich habe es gestern einer Freundin geschickt, weil sie hat mich zu der Erkenntnis gebracht, dass meine Tochter dafür sorgt, dass ich mich entwickle. Ich habe es gestern für mich so gesagt dass die mich zu einem besseren Menschen macht.
Dass sie mich dabei unterstützt und mir hilft, mich zu entwickeln. Dass ich jetzt auch mit lackierten Fingernägeln rumlaufe und jetzt schon lustig finde. Und mich dadurch entwickelt habe. Und wie geht die Entwicklung? Und da komme ich jetzt nochmal zurück, warum ich meine, wir sind zu satt. Wie funktioniert es mit Laufen? Du fällst hin. Wie funktioniert es mit Schwimmen? Du schluckst Wasser. Wie funktioniert es mit Fahrradfahren? Physik, du lernst die Schwerkraft kennen. Oder mein Sohn, wo es ihn hingehauen hat, hat er die Fliehkräfte kennengelernt. Wie lernst du sprechen? Durch Fehler machen und vor allem durchs Tun. Und vielleicht versuchen wir jetzt heutzutage viel, viel zu viel theoretisch zu machen.
Und einzeln. Ich glaube auch, dass man das in der Gemeinschaft lernt. Das Fahrradfahren. Du lernst es nicht alleine. Und du kannst dir YouTube-Videos angucken, wie lernst du richtig Fahrradfahren. Das ist hilfreich in Kombination. Doch nur in der Theorie. Du kannst dir so viele Videos über irgendwas angucken. Es wird nicht besser. Du musst es tun. Und vielleicht sind wir davon einfach auch ein Stück weit weggekommen. Warum war 1970 Mercedes erfolgreicher? Vielleicht haben sie einfach mehr getan. Und vielleicht ist es jetzt und da siehst du da komme ich jetzt von dem thema und das möchte jetzt gar nicht weiter ausführen jeder beschwert sich heutzutage über die bürokratie ja weil wir viel dann auch in gewisser weise tun aber nicht bewegen sondern nur beschäftigt sind wir verwalten anstatt gestalten und für das gestalten und für das entwickeln und.
Gibt es etwas, was wir tun sollten, was nicht in deiner Komfortzone ist, was nicht einfach ist, was ungewohnt ist? Vielleicht einfach, weil wir es uns zu bequem gemacht haben, uns eingenistet haben, weil wir satt sind, uns nicht wahrhaben wollen. Und jetzt gibt es andere, und jetzt war gestern auch der Ausspruch, ja, darf man ja dann auch neidlos anerkennen, dass die anderen aufgeholt haben. Ja, warum? Weil die noch hungrig sind. Und klar ist das gut und schön und genau das brauchen wir glaube ich auch also vielleicht ist ja die Entwicklung gerade gar nicht schlecht sondern genau die richtige, will dann auch wieder keiner hören denke ich mal aber das Gute ist ja in dem Podcast hier für dich, du hörst es jetzt und dann ist es ja auch wieder vergessen, weil da dasselbe ist jetzt haben wir schön 18, 19, 20 Minuten gemeinsam Zeit verbracht, ich habe erzählt und was haben wir jetzt bewegt, was haben wir jetzt umgesetzt, wenn danach nichts passiert. Also ich bin jetzt auf jeden Fall aufgestanden, jetzt ist es 2.08 Uhr, 8 ist ja so eine Lieblingszahl von mir, es gibt unendliche Möglichkeiten, wenn du die 8 zur Seite legst, und ich lege mich jetzt nachher auch gleich wieder hin, bin ich mal gespannt, ob ich einschlafen kann oder nicht.
Und jetzt, und da schließe ich vielleicht sogar den Kreis, ja, ist das jetzt unbequem? Ja, ich kann es mir jetzt einreden, das macht man ja nicht. Ich stehe jetzt nicht auf, ich muss ja weiterschlafen. Doch vielleicht ist es ja genau die Neugierde, die was bewegt, in Gange bringt und mich dann jetzt danach wieder ruhig schlafen lässt. Durch die Bewegung, durch das Tun. Und nicht dadurch, dass ich meine, ich mache immer weniger und die anderen müssen und ich muss da noch was lesen und da noch ein Video schauen. Was bewegen, was tun, dich selbst bewegen.
So sehe ich das, mitten in der Nacht. Und vielleicht hat es mich einfach auch wieder angestupst, zu sagen, was zu bewegen, meine Neugierde, meinen Tatendrang und die Frage, wie geht es in die Umsetzung. Ins Tun, ins Machen, mit Sinn und Verstand, gar keine Frage. Doch wie geht es mit dem Lernen? Wie geht es mit der Entwicklung, mit meiner eigenen Weiterentwicklung?
Und wie kann ich anderen Menschen Mut machen, um die Welt, das ist ja fast poetisch, zu einem noch besseren Ort zu machen? Ich glaube, der ist schon gut. Und ich glaube, der Mehrzahl der Menschen geht es, glaube ich, nicht gut. Und dieses Privileg für uns zu gucken, wie können wir das nutzen und nicht zu sagen, wir sind satt. Oder vielleicht zu sagen, ja, wir sind doch satt, was ist das Positive daran und wie können wir ein Stück weit jetzt trotzdem was abgeben, auch wenn es sich erstmal wieder komisch anhört und wie können wir wieder hungrig werden und was machen wir, und vielleicht müssen wir nicht mehr machen, im Sinne von mehr arbeiten, sondern mehr das Richtige und vielleicht ist mehr das Richtige sogar dann arbeitszeitte oder zeittechnisch weniger, und dann dafür auch mal wieder andere Sachen zu machen. Einer hat es gestern auch schön gesagt und damit möchte ich jetzt abschließen. Er sagte, Mensch, früher habe ich drei Hobbys gemacht nach der Schule.
Und bis dann irgendwann mal die Eltern zu ihm gesagt, Mensch, zwei Hobbys reichen auch. Und wie ist es heute? Haben Kinder überhaupt noch Hobbys? Was passiert mit Vereinen? Und da komme ich jetzt auch wieder, oh, Wunder, ob es dann Tennis ist, Vereinsleben, wo ich mich auskenne oder Fußball. Ja, gar nicht mehr dazu.
Denn wo bleibt noch die Zeit? Wo haben die Eltern noch die Kapazitäten, das den Kindern zu ermöglichen? Vielleicht streben wir auch in Stücken nach dem Falschen, obwohl wir satt sind. Solche Gedanken gehen mir dann durch den Kopf. Und allein dadurch, denke ich jetzt gerade für mich, dadurch, dass ich sie festhalte, Hier, wie gesagt, ich weiß noch gar nicht, ob ich die Folge veröffentliche, ich gehe jetzt mal davon aus, werde mich jetzt wieder hinlegen und das Schöne ist, habe ich für mich jetzt gerade überlegt, ich stehe da nicht um 5 auf, sondern gucke, dass ich um 6 aufstehe, weil ich habe ja jetzt schon was erledigt. Und das fühlt sich jetzt gut an und ich glaube, wenn ich jetzt mit diesem Gefühl dass ich was geschafft habe, dass es einen Sinn hatte hat, dass es eine Wirkung hat, dass ich dann auch entspannt schlafen kann und mich weiter weg von Depression, von Burnout Und mache genau durch sowas.
Wir sind satt und wir müssen wieder hungriger sein. Will keiner hören. Ich habe es jetzt hier gesagt und festgehalten. Und es inspiriert mich jetzt auch zu sehen, wie kann ich da was nutzen. Weil das Thema, ob es KI war oder Nachfolge, jetzt schließe ich auch da nochmal den Kreis zu den Workshops. Die sind gut, die sind wichtig. Und ich stelle mir die Frage, wie kriegen wir das raus in die Praxis? Wie können wir damit was bewegen? Weil Nachfolge bewegt mich natürlich auch.
Der hat es gestern gut gesagt. Sein Beispiel war vom Referent. Lass mich das hier auch noch festhalten. Er hat gesagt, er ist jetzt 55 und er muss nicht mehr arbeiten. Herzlichen Glückwunsch, der hat die Nachfolge richtig gemacht. Ich für mich kann sagen, ich habe das mit der Übernahme und Nachfolge gemacht und seitdem muss ich wieder arbeiten, weil bei dem hat es erfolgreich geklappt. Ich bin erfolgreich gescheitert und dadurch jetzt gescheitert. Und genau deshalb ist es mir auch so wichtig, das Thema zu machen. Und das geht natürlich, na klar, so Impulse sind wichtig. Und gestern haben auch natürlich viele Impulse mitgenommen, weil die Inhalte schon in Ordnung waren. Doch wie vieles gehen dann jetzt wieder nach Hause, weil sie einfach satt sind, weil sie die Notwendigkeit dann doch nicht spüren und machen nichts. Und komm einfach nicht ins Handeln und nicht ins Tun.
Und das könnte jetzt schade sein oder einfach zu sagen, okay, das ist die Realität und was kann ich da jetzt tun? Also das war so die Überlegung, die Gedanken, die ich da hatte und das überträgt sich eben auf ganz viele Bereiche, so wie ich jetzt auch gerade durchgegangen bin und wie funktioniert Lernen? Durchs Tun, durch Gemeinschaft ist glaube ich das. Und deshalb überlege ich natürlich jetzt auch für mich, wie kann ich da was gestalten? Was kann ich da tun? Wie kann ich das in die Welt bringen? Und vielleicht kannst du dir die Frage auch stellen, wie kannst du das machen? Wie können wir es zusammen machen? Wie können wir uns gegenseitig unterstützen? Was kannst du dazu tun? Was können wir gemeinsam machen? Und dann auch, schön nach dem Motto, wie es dann passt, wir gewinnen gemeinsam.
Ich wollte jetzt gar nicht weiter auf den Fußball eingehen, weil da ist es natürlich auch so, dass man das auch ein Stück weit in der Theorie und dann nachher doch in der Praxis eben lernen darf. Und auch, wenn ich jetzt mal vom Männerbereich ausgehe, dass es da auch über viele Generationen geht, lasse mich das dann doch noch festhalten, dass der Fußballpart hier natürlich nicht zu kurz kommt. Den Firmenpart hatte ich ja so ein Stück weit schon, ob es dann die Ausbildung ist, da ist es dasselbe. In der Familie auch schon, mit Kindern. Und beim Fußball, ich nehme jetzt mal den Männerbereich, da gibt es dann die 18-Jährigen und manchmal auch die 30-Jährigen und auch mal noch die 40-Jährigen. Und die lernen auch gemeinsam.
Die Jungen von den Erfahrungen der Älteren können zu profitieren, als die Erfahrenen auch von den Jungen profitieren können, weil das ist einfach so, die sind noch dynamischer, die probieren noch Sachen aus und der Alte kann mit der Erfahrung dienen und der Junge mit der Unbekümmertheit und mit der besseren Ausdauer- und Regenerationsfähigkeit. Wie können wir uns da gegenseitig unterstützen? Und nicht mit dem Finger auf die einen zeigen oder was braucht die eine Generation und was ist jetzt mit der anderen Generation? Das muss ich fast niesen. Gesundheit. Auch da. Gemeinsam. Und was ist das richtige Format? Ist es wie gestern, 6 Stunden auf dem Arsch zu sitzen? Zuzuhören, sich die eine oder andere Notiz zu machen und dann am nächsten Tag ist alles vergessen, weil dann das Tagesgeschäft wieder da ist. Für mich ist es nicht vergessen, ich habe diese Podcast-Folge aufgenommen, mitten in der Nacht, 28 Minuten sind vollgespult, das sind jetzt schon zwei Kabinengespräche, doch wie ist es so schön, Ausnahmen bestätigen die Regel.
Und du merkst, oder ich merke vielleicht, ich bin noch nicht satt. Ich bin neugierig, was geht da noch? Was können wir verändern? Wie können wir gemeinsam gewinnen?
Gute Nacht, guten Morgen, guten Tag, wann auch immer du das hörst. Liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael.