Ich würde dir gerne was anderes erzählen, doch es hat sich wieder bestätigt, durch Schmerzen lernen ist nicht die schönste Art und Weise, aber zeichnet sich doch als eine effektive heraus. Erstmal herzlich willkommen bei Firma Fußball Familie, deinem 15 Minuten Kick für mehr Mut, Klarheit und Energie und manchmal eben auch Erfahrung aus dem Leben für dein Leben. Und ich bin Michael Metzger und heute habe ich dir zu berichten, Tja, gestern gab es für meinen Sohn den kleinen Fahrradunfall. Nichts gebrochen, paar Schramm, paar mehr Tränen und eine ganze Erkenntnis und Erfahrung reicher für den Achtjährigen.

Und ich war ja am Sonntag mit ihm angeln und da ist er auf dem Weg schon so gefahren, hat ein neues Fahrrad, ein bisschen größeres und ist er da gefahren, ganz normal getreten und mit einem Lenker immer so hin und her geschlenkert, würde ich jetzt mal sagen. Ich weise also geradeaus und trotzdem den Lenker immer so rechts, links, rechts, links, rechts, links, weil das macht ja dann, macht man ja so schöne Bögen. Und ich denke mir dann schon Mensch da fährt doch der kleine, Michael, und wahrscheinlich wird das erst kapieren dass das nicht die beste Entscheidung ist auch wenn es für den Moment Spaß macht dann haut es ihn mal auf die Schnauze.

Und dann habe ich mir wirklich noch gedacht ja, ja, das ist sowas, ich habe es ihm dann natürlich gesagt das soll vorsichtig sein doch das ist sowas, das darf muss man erst selbst erleben um es dann zu verstehen, so wie es mir dann früher mal ging, als ich noch ein bisschen jünger war als er jetzt und mich es auch beim Freihänden nicht fahren versuchen mal richtig hingelöffelt hat. Kinn kaputt, Ellenbogen kaputt, Knie kaputt. Dafür musste ich nicht zur Schule, das war dann ein Vorteil oder nicht und dafür hatte ich aber ganz schön Schmerzen. und weiß ich noch, das war auch Sommer, und saß ich zuhause auf der Terrasse in der Sonne und musste das erstmal ruhig stellen, weil mein Kinn musste auch genäht werden und sonst Ellenbogen und Knie war natürlich blöd, weil bei jedem Anziehen, bei jedem Bewegen tat weh und dann saß ich zuhause auf der Terrasse im Liegestuhl.

Und hab mich von.

Von meinen Taten erholt, klingt so komisch, von meinen Versuchen freihändig den Berg runter zu fahren, erholt und Erfahrungen gesammelt. Jetzt kam ich gestern nach hause und habe dann gesehen dass er eine schramme am kinn hat und, an der wange und wurde natürlich auch ein bisschen dick an der wange und am kinn unten so und hast schon gemerkt beim sprechen dass das nicht mehr so gut geht mund auf und zu essen ist auch ein bisschen schwerer gefallen. Wie ist es passiert? Wollte mit, oder ist mitgefahren, die Schwester vom Kindergarten abholen und ist dann schon ein Stück vorgefahren. Auch da zufälligerweise ging ein kleines bisschen den berg runter und er hat wieder angefangen so schön zu schlenkern weil das macht ja spaß ist ein schönes gefühl.

Und eben irgendwann kommt so ein Kipppunkt.

Und der Kipppunkt, das ist ja so der Kipppunkt, wo es dann von, wie soll ich das sagen, wenn es hier der 15 Minuten Kick ist für mehr Mut, dann gibt es vielleicht erst die Angst, dann kommt der Mut und dann kommt der Übermut. Der Kipppunkt, wann es von Mut zu Übermut geht, und der war dann gestern erreicht dass er die ist ja pure Physik und da hatte ich ja früher mal Leistungskurs die Fliehkräfte, dann so groß waren dass er dann über den Punkt hinaus ist uns ihn dann schön hingelegt hat.

Und dann merkt man, wie das Fahrrad vier Tage alt, ja, was hat so ein Fahrrad natürlich, hat das Geld gekostet, natürlich ist das wichtig, einmal hingelegt, Fahrrad ist in Ordnung, halt natürlich verkratzt vorne am Lenker und am Sattel ein bisschen und ihn hat es voll hingelegt, zum Glück mit Helm, weil das war wohl mit die erste Stelle, wo er aufgekommen ist auf dem Helm und dann eben rechte Wange und Kinn, der Vorteil war, er hatte eine lange U-Hose an gestern war nicht so schönes Wetter hat er tatsächlich auch mal eine Jacke angehabt und Fahrradhandschuhe, das hat sicherlich dafür gesorgt, einen gewissen Schutz zu haben vor allem der Helm, wie wichtig der Helm ist und.

Die Erfahrung, die hoffe ich, die machst du nicht für dich, sondern nimm die gerne von mir mit den Impuls, fahr Fahrrad mit Helm. Und wenn nie was passiert, dann freue ich mich für dich.

Und wenn was passiert, dann wünsche ich dir, dass es überhaupt nicht schlimm ist und dass du den Helm auch nicht unbedingt benötigt hättest. Doch, wenn was ist, dann ist es gut, einen Helm zu haben. Und apropos Fahrradunfall, fällt mir gerade ein, ein alter Bekannter, mit dem ich früher auch mal in der WG zusammen gewohnt habe, der ist leidenschaftlicher Rennradfahrer, den hat es vor gut einer Woche, anderthalb Wochen auch erwischt. Der ist abends Fahrrad gefahren, ein Rennrad, 35 kmh und dann kam ein Reh aus dem Busch Und den hat es voll hingelegt, hat zum Glück auch einen Helm gehabt, ein paar Rippen gebrochen, sonst geht es. Also auch wieder den Umständen sprechend nichts Schlimmes passiert.

Und was hat jetzt mein Sohn gestern gesagt? Papa, ich fahre jetzt immer mit Helm. Und wie oft haben wir natürlich auch gesagt, zieh einen Helm auf, zieh einen Helm auf, zieh einen Helm auf. Ich am Sonntag, als wir vom Angeln zurück sind, du sei vorsichtig, schlenke da nicht so rum.

Jetzt ist zum Glück nichts Schlimmes passiert und doch musste eben der Schmerz erst kommen und dadurch zu lernen, zu verstehen dass so das Fahren nicht das Beste ist, und dass ein Helm ganz wichtig ist und schützt und er sagt jetzt auch na klar, jetzt fahre ich immer mit Helm, und sind wir ehrlich, ich weiß es, er weiß es jetzt, hat ganz frisch die Erfahrung gemacht, er jetzt am eigenen Leib und ich natürlich aus der Erfahrung heraus dann auch, wo mir das dann auch nochmal klar ist, und wie oft erwische ich mich dann selbst auch, wenn ich genau das denke oder schon gedacht habe, Mensch, nur kurz mit Fahrrad gucken, wo ist er im Dorf oder, die Tochter vom Kindergarten abholen. Ach komm, die zwei Kilometer geht auch ohne Helm. Also auch sich da immer wieder selbst dran zu erinnern, das Wissen ist vorhanden und die Erfahrung, Wissen plus Erfahrung, ich glaube, das ist ganz wichtig und die hat er jetzt. Er hatte vorher schon das Wissen, dass ein Helm wichtig ist, das haben wir ihm erklärt.

Und jetzt ist die Erfahrung das Entscheidende, um das zu verknüpfen. Das Wissen, dass ein Helm wichtig ist und die Erfahrung, dass ein Helm wichtig ist, um es jetzt umzusetzen, dass ein Helm wichtig ist und den aufzusetzen. Und ich hoffe, das habe ich dir jetzt auch gesagt. Und da kommt jetzt das Entscheidende, was mir da einfach einfällt, weil es auch wieder zufällig, zufallsmäßig passt. Gestern Morgen mit einem Unternehmer mich ausgetauscht. Der ist am Wochenende 50 geworden. Und er sagte, er hat sich jetzt das angefangen, so ein Stück weit zu beschäftigen mit Coaching, mit eben auch so einer Weiterentwicklung neben normalen Seminaren.

Die er ab und zu mal besucht hat, dass er so ein Stück weit die Wissensvermittlung ist und Coaching oder auch Kabinengespräche, die Umsetzung bedeutet. Also genau das, nicht nur zu sagen, Mensch, ein Helm ist wichtig, sondern das dann auch ein Stück für Stück zu erfahren, umzusetzen und sich damit auseinanderzusetzen und dann kommt, wie so oft das ist ja das, was ich auch, regelmäßig als Rückmeldung bei den Kabinengesprächen höre ja, hätte ich schon viel früher machen sollen, und das hat er gestern auch gesagt Mensch, ich hätte mich mal schon viel früher neben dem ganzen Unternehmertum der hat auch übernommen ist schon ein paar Jährchen her Und.

Unternehmen, 20 Mitarbeitende, verarbeitendes Gewerbe, Familie und eben jetzt mit 50 fängt es so Stück für Stück an und sagt, okay Mensch, was gibt es denn mit dem Unternehmen noch? Habe jahrelang gerackert, geht es denn so in die richtige Richtung? Ich habe immer getreten, getreten, getreten, wenn wir mal beim Fahrrad sind, Gas gegeben, auch mal ein bisschen geschlenkert, zu gucken, nicht das zu übertreiben. Und ja, jetzt bin ich an so einem Punkt, Mensch, es tut schon so ein bisschen weh, ganz so richtig funktioniert es nicht.

Was kann ich da jetzt tun und sich dann mal mit einem Blick von außen, wie auch immer du es nennen willst, Coaching, Trainer, Berater, sich damit beschäftigt und sagte, Mensch, das hätte ich schon viel früher machen sollen. Und ich habe da mal einen schönen Spruch gehört, ich kriege ihn immer nicht mehr ganz zusammen, habe ich ihm dann gestern auch gesagt, ich sage, weißt du, also zum einen, es ist ja jetzt erstmal eine wichtige Erkenntnis, die du jetzt gewonnen hast und kannst du dann ja ab jetzt was ändern. Und hätten wir alles früher immer schon gewusst, dann würden wir jetzt wahrscheinlich alle schon auf dem Mars leben und würden einen Pool voll Geldschein haben und da drin baden. Doch so funktioniert das Leben nicht. Und da komme ich wieder zu meinem Eingang zurück. Wie ist es? Manchmal eben auch durch Schmerzen. Und das ist nicht immer schön und doch ist es doch so lehrreich Und dann ist es umso besser, wenn es so in kleinen Dosen ist, wie bei meinem Sohn jetzt mit dem Fahrrad fahren. Dass man eine Erkenntnis gewonnen hat, eine Erfahrung, ohne dass das ganze Leben auf dem Spiel steht. Und das gilt sowohl natürlich für das eigene Leben, als natürlich auch gerade im Unternehmen, dass es einem wirtschaftlich nicht das Genick bricht. Und man da auch schon mal auf kleine Schmerzsignale reagiert.

Und dann habe ich zu ihm gesagt, weißt du, mit den Erfahrungen von jetzt hättest du in der Vergangenheit was anders gemacht. Nur, die Vergangenheit war nötig, um jetzt die Erfahrung zu haben.

Und das jetzt so anzunehmen und zu sagen, okay, jetzt habe ich die Erfahrung und was mache ich jetzt daraus? Wie gehe ich jetzt damit um? Und um das Rad jetzt hier zu sagen, zu schließen, bedeutet eben, ja, Ich weiß, ich habe die Erfahrung und ich setze es jetzt um, ich fahre mit Helm. Und das ist eben auch, wenn du das mal so nimmst, können wir das Bild so nehmen, die Transformation der Helm ist die externe Hilfe, die immer mal wieder da ist, die man sonst hoffentlich, in Anführungsstrichen, gar nicht merkt, gar nicht so oft braucht und doch wichtig ist und gut ist, wenn sie da ist. So, und wenn du denkst, Mensch, ich könnte bei deiner Fahrt der Helm sein als Absicherung, als Schutz, während du ordentlich in die Pedale trittst, vorankommst und ein Stück weit auch den Fahrtwind genießt und doch weißt, Mensch, du bist gut und sicher unterwegs. Dann ist sowas wie ein Kabinengespräch genau das Richtige.

Um dein vorhandenes Wissen auch ein Stück weit mit Erfahrung zu verknüpfen und das eben präsent zu machen und zu sagen, ja komm ich fahre mit Helm ich kombiniere das alles zusammen, dann bist du sicherer besser und schneller auf deinem Weg zum Ziel dabei unterstütze ich dich gerne, und lass uns gemeinsam die Erfahrung mitnehmen, denn wir können ja auch von Erfahrungen von anderen profitieren und das haben wir heute gemacht und nochmal dafür sensibilisiert. Das möchte ich ganz zum Schluss nochmal sagen, neben allen Kabinengesprächen und in der schönen Zusammenarbeit. Bitte, bitte, bitte, fahr mit Helm. Investiere in dich, in deine Gesundheit. Liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael. Vielen Dank.