Kennst du den Ausspruch, ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert, von welcher TV-Serie der ist? Da geht es auch um ein Team und ich habe gerade auch einen Plan geschmiedet für ein Team. Und doch zuerst sage ich mal, herzlich willkommen bei Firma Fußball Familie, deinem 15-Minuten-Kick für mehr Mut, Klarheit und Energie, auch in deinem Teamleben. Und ich bin Michael Metzger und ich habe hier tatsächlich mal auf Papier einen Plan gemacht.
Und weil ich immer so gern sage, heißt es ja nicht umsonst, Firma, Fußball und Familie, dass alles gleich gemanagt werden darf und gelebt und auf jedem Spielfeld gespielt und dass es auch viele Parallelen gibt. Und was ich hier vor mir liegen habe, ist sozusagen der Haushaltsplan. Für das Trainingslager, welches wir am Wochenende vom Fußball machen. Freitagabend geht es los bis Sonntagmittag. Und da natürlich zu gucken, es gibt ein paar Sachen zu erledigen, vor allem rund um die Verpflegung. Das heißt, am Freitagabend ist ein Spiel, da wird gegrillt. Samstag gibt es Frühstück, Samstag gibt es Mittag, Samstag gibt es abends was zu essen. So, und am Sonntag gibt es nochmal Frühstück und dann zum Abschluss natürlich auch nochmal aufräumen. Es sind insgesamt 30 Teilnehmende aus Spielern der ersten, Spieler der zweiten Mannschaft, aus dem Trainerstab und Betreuerstab. Und da gilt es natürlich so ein bisschen zu gucken und einen Plan zu machen.
Einen Plan zu machen, das gilt natürlich jetzt nicht nur in dem Fall für den Fußball und fürs Trainingslager, sondern es gibt es natürlich auch in der Familie einen kleinen Haushaltsplan. Wer macht was? Wer füttert die Tiere? Wer räumt die Spülmaschine aus? Ja, und auch da ist es gut, eine gewisse Dokumentation zu haben, weil dann geht es vielleicht gar nicht nur darum, wer es macht, sondern wichtig ist, dass es erledigt wird. Nehmen wir das Beispiel vom Hund. Da haben wir tatsächlich auch einen Plan, wo drauf steht, Mensch, zweimal am Tag soll der gefüttert werden. Da steht nicht drauf, wer es macht, sondern nur, um zu dokumentieren, wurde gefüttert oder wurde nicht gefüttert.
Das ist mal das eine, wo man so einen Rahmen hat, einen Plan. Dann kenne ich den natürlich aus dem Business-Firmen-Umfeld natürlich auch, ob es aus der Beratung heraus ist, zu sagen, ob es ein Business-Plan ist, ob es eine Liquiditätsplanung ist, in die Zukunft. Ja, um die Pläne zu machen, geht es ja immer um Sachen für die Zukunft. Und treffen die immer so ein? Natürlich nicht. Werden die manchmal besser? Ja, werden die manchmal nicht ganz so gut. Ja, und dann ist es wichtig zu schauen, okay, was habe ich denn geplant? Passt das so? Oder darf ich mich anpassen? Oder darf ich für die Zukunft den Plan anpassen? Denn sobald du den Plan erstellt hast, ist er ja ein Stück weit schon wieder hinfällig. Das heißt, auch da die Veränderung gleich mit einzuplanen.
Und das habe ich jetzt hier bei dem Plan auch gemacht. Ich komme jetzt zu dem zurück, weil wir überlegt hatten im Trainerteam, wie machen wir es. Und wie im Unternehmen, ob es dann die Geschäftsführung ist, ob es eine Teamleitung ist, sagen, Mensch, das Team mitzunehmen auf dem Weg, das ist klar für das Trainingslager, dass wir rund um die Verpflegung Unterstützung brauchen. Wer grillt, wer räumt danach ab und wäscht ab, weil wir brauchen das Geschirr dann am nächsten Morgen zum Frühstück wieder. Da ist dasselbe, wer bereitet das Frühstück vor und deckt den Tisch, als natürlich nachher auch, wer räumt wieder ab und wäscht ab, weil wir das für den Mittag wieder brauchen. Und dasselbe natürlich beim Mittag wieder, beim Abend wieder, um dann auch am Sonntag zum Frühstück nochmal wieder einen schönen gedeckten Tisch zu haben und im Anschluss gewaschenes Geschirr.
Und da jeweils Personen einzuplanen. Und am Sonntag zum Mittag, praktisch zum Abschluss, habe ich dann festgelegt, dass Aufräumen dann alle zusammen machen. Ja, weil da gibt es ja dann nochmal den letzten Schliff wieder zu machen, um alles das ganze Vereinsheim wieder so zu hinterlassen oder sogar natürlich noch ein Stück besser, als das das vorher war, dann alle gemeinsam noch aufzuräumen. So, und jetzt habe ich hier den Plan gemacht. Für jeden Bereich immer fünf Personen. Und jetzt ist natürlich die Überlegung, reicht es, dass ich jetzt den Rahmen geschaffen habe? Es ist klar, wann die Termine sind. Freitag, Samstag und Sonntag. Und was es da zu tun gibt. Das steht drauf. Und dann ist noch die Teilnehmerliste mit den 30 Leuten. So und bin ich jetzt derjenige, der einteilt?
Oder lasse ich das frei einteilen mit der Vorgabe? Ich sage mal Trainer, Betreuer, Team raus, die ringsrum machen. Dann sind wir noch bei 25 Spielern und wir haben hier ungefähr 10, 20, 30, 40, ja passt genau, 50 freie Felder. Das heißt jeder sich zweimal einträgt, mache ich das jetzt so und die Selbstbestimmung weil ich den Rahmen vorgegeben habe und habe jetzt so viel Vertrauen, Zutrauen dass ich das delegieren kann, ins Team und die mit der Selbstverantwortung das dann machen weil meine Aufgabe in dem Sinne ist erledigt ich habe den Rahmen geschaffen, und den Inhalt zu füllen. Da sind jetzt die Spieler dafür verantwortlich. Passt auch so ein bisschen zum Spiel. Da hat man ja auch die gemeinsame Strategie, die man festlegt. Und die bespricht man vor dem Spiel und natürlich in der Halbzeit in dem wichtigen 15-minütigen Kabinengespräch, wo man nochmal justiert, wo man nochmal schaut.
Und dann die Spieler wieder loslässt in die zweite Halbzeit, dass die wieder spielen und dann den Rahmen, Das Spielfeld mit Leben füllen. Und so ist da natürlich jetzt auch ganz klar meine Vorstellung. Weil das passt natürlich ganz gut auch da zum Kabinengespräch, dass ich mit Unternehmern führe. Wenn ich der ruhige Trainer für starke Unternehmer bin, habe ich gestern wieder in einem kleinen Webinar präsentiert. War wieder ganz spannend, wo ich als Gast dabei war. Der ruhige Trainer für starke Unternehmer. und da ist es ja auch so, im Kabinengespräch kurz besprechen, was ist der Rahmen, was ist der Plan wo will der Unternehmer hin und dann geht er wieder raus und spielt, und füllt sein Spielfeld und die einzelnen Aufgaben und Felder natürlich selbst, und so sehe ich das hier auch, ich habe es vorbereitet wir haben den Rahmen geschaffen so und jetzt gilt es für die Spieler das mit Inhalt zu füllen und die einzelnen Positionen auszufüllen. Und mit den Vorgaben, das schreibe ich mir gleich mal auf.
Jeweils zweimal. Also muss ich jeder zweimal eintragen. Und ja, und dann feuerfrei. Wenn einer sagt, Mensch, ich habe keinen Bock, das morgens zu machen, da setze ich mich gerne an den gedeckten Tisch. Naja, dann muss er halt schnell genug sein und sagen, ich würde gern für abends machen. Oder jemand kommt später und trägt sich später ein und kann sich nicht entscheiden, dann bleibt halt vielleicht bloß noch das Frühstück. Dann ist es eben so. Und wenn einer meint, Mensch, es geht dann doch nicht, uns muss getauscht werden, ja, dann sollen die das untereinander machen. Zielvorgabe ist, jeder zweimal und immer fünf Stück, die sich bereit erklären, das zu machen. Und ob dann einer am Freitagabend das Grillen macht und am Sonntagmorgen das Frühstück oder ob sie es so machen, wenn jemand sagt, Mensch, ich mache am Samstagmorgen das Frühstück, ich bereite vor und decke den Tisch und bin dann auch gleich fürs Abräumen und fürs Abwaschen zuständig, dann habe ich es praktisch nach dem Frühstück am Samstag alles erledigt. Bin ich mal gespannt und das dürfen die doch, frei entscheiden und dann macht es ganz viel Sinn und das nehme ich jetzt sogar selbst aus dieser Podcast-Folge mit auch da zwischendurch ich schreibe es mir hin Kabinengespräch, weil das ist das Wichtige den Plan zu haben und immer mal wieder zu justieren und das ist auch was, was.
Der Unternehmer mir jetzt schon zurückgespiegelt hat und hat er gestern Abend auch in dem Webinar so gesagt, ja, was bringt denn die Zusammenarbeit? Ja, die ständigen kleinen Kusskorrekturen mit mir im täglichen 15-Minuten-Kabinengespräch, die kleinen täglichen Kusskorrekturen, die dazu führen, dass er zum einen auf seinem Weg zum Ziel bleibt und schneller auf dem Weg vorankommt zu seinem Ziel. Also er bleibt auf dem Weg zu seinem Ziel und er kommt schneller voran. Das ist das, was es bringt durch die täglichen kleinen Kurskorrekturen, dass er gar nicht so groß vom Weg abkommt. Denn du kennst das, ich weiß nicht, gibt es immer das Beispiel, wenn ein Flugzeug startet und es startet nur mit 1% Abweichung und dass es dann am Ende natürlich ganz woanders rauskommt, weil der 1% sich summiert. So wie es auch gibt, dass man jeden Tag 1% besser werden will, das summiert sich dann auch und so ist es da eben auch die kleinen Kurskorrekturen, die dann dazu führen immer wieder auf dem Weg zu bleiben und gleichzeitig schneller voranzukommen und deshalb schreibe ich mir jetzt hier auch Kabinengespräch auf, um genau zu schauen wenn es Freitagabend erfolgt ist, wie sieht es dann aus müssen wir irgendwas mit dem Team besprechen was funktioniert, was funktioniert nicht auch da immer ganz spannend und da muss ich ja dann innerlich mindestens immer feiern was denken sie sich aus, was geht ihnen in den anderen Köpfen vor, wie nutzen die den Rahmen und die Grenzen.
Und klappt das dann natürlich auch so mit dem, dass ich da mal ein Kabinengespräch für mich einplane, eine kleine mehr Controlling, wäre es im unternehmerischen Bereich, das ist eben auch ganz wichtig, wenn du einen Liquiditätsplan machst in die Zukunft, natürlich auch immer wieder ein Controlling zu machen, monatlich immer wieder drauf zu schauen, auch das ist ganz wichtig, auch da die Kurskorrekturen zu machen.
Und dann einfach mal zu gucken, okay, wie sieht es nach dem Freitagabend aus, Samstag nach dem Frühstück, Samstag nach dem Mittag, Samstag nach dem Abend, ja, läuft es, immer mal wieder so ein kleines Update zu machen, zu gucken, wie es läuft und deshalb ist es ja auch wichtig, zum einen vielleicht ein Stück weit da dabei zu sein, nicht selbst mitmachen zu müssen, doch ein bisschen den Überblick zu haben, mal zu sehen, wie funktioniert es. Sieht man ja dann zum Mittag, ist der Tisch gedeckt, ist dann nachher abgeräumt. Einfach da auch dran zu sein und zu sehen, okay, wo muss ich dann auch jetzt hier im Trainingslager in der Teamführung kleine Kurskorrekturen machen, damit wir auf Kurs bleiben. Damit wir auch Sonntagmorgen noch was zu beißen haben und frisches Geschirr. Und um dann am Sonntagnachmittag einen schönen Abschluss zu haben. Das ist das eine, was mir jetzt gerade auch noch einfällt, weil ich weiß gar nicht, ob ich Sonntag, da haben wir auch mit der Familie was geplant, ob es dann die ganze Zeit beim Fußball, ob ich da dabei bin oder vielleicht am Sonntag nach dem Frühstück dann was anderes mache.
Und dann ist es natürlich auch, umso besser einen Plan zu haben, weil der dann auch ohne mich funktioniert. Ja, auch das im Unternehmen, was delegieren, was zu schauen, okay, was anderes dann machen zu können, sich um die Strategie zu kümmern, vielleicht schon die neue Woche zu planen als Trainer jetzt und dafür ist es dann ganz wichtig, dass ich vorher schon mir die Strategie, den Rahmen überlege und diesen Plan hier mache. Ja, ich habe jetzt vorab schon Zeit aufgewendet. Ich habe den Plan jetzt schon erstellt. Heute Morgen, heute ist Donnerstag. Ich habe jetzt erst den Plan erstellt. Und dann nehme ich jetzt hier diese Podcast-Folge auf. Ja, war ich schon eine Stunde beschäftigt. Und habe mir Gedanken gemacht und mir das angeschaut. Und wie können wir was machen? Damit es dann reibungslos funktioniert. Und diese Zeit und diese Energie eben vorab zu investieren, um dann nachher Zeit zu sparen, unabhängiger zu sein, auch von meiner Person, und das dann zu delegieren in vertrauensvolle Hände zu geben und zu sagen, Mensch, ja, das Team hier, das ist der Rahmen wir sprechen natürlich nochmal drüber, wir gucken nochmal passen vielleicht ein bisschen an, die Gegebenheiten und.
Dann ist das doch ein schönes Beispiel, wie du das genau verknüpfen kannst. Firma, Fußball, Familie. Diese Parallelen, was Teamführung, Delegation, Verantwortungsübergabe anbetrifft, einzelne Rollen, da könnte ich schon wieder stundenlang drüber sprechen, und finde ich so spannend, freue ich mich jetzt schon drauf, um zu sehen, wie gut es funktioniert. Bei dem, was ich mir ausgedacht habe, habe es natürlich dem Trainer auch schon geschickt, dass wir es heute Abend nochmal vorbesprechen können im Führungsteam und dann morgen das ausgedruckt dahin hängen, dass sich da jeder eintragen kann fürs Wochenende und dass das dann ein Selbstläufer wird. Wir werden sehen, ob es genau so kommt. Und wenn auch du natürlich in diese Richtung für dich, für dein Unternehmen gucken willst, du siehst, nehme ich die Parallelen vom Fußball und von der Familie auch gerne mit in die Firma, weil es einfach die Parallelen gibt. Und so ja auch das Schöne ist, dass alles unter einen Hut passt, man alles miteinander jonglieren kann, Firma, Fußball, Familie und dann alle gemeinsam gewinnen. Wir gerne auch gemeinsam in Kabinengesprächen. Freue ich mich drauf. Bis dahin, liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael.