Montag gestartet wie eine Rakete und dann kommt Dienstag. Tja, und dann, was ist Fehlzündung oder nicht? Darüber werden wir gleich sprechen, denn heute ist Mittwoch. Herzlich Willkommen bei Firma Fußballfamilie, deinem 15-Minuten-Kick für mehr Mut, Klarheit und Energie, auch in deinem Leben. Und ich bin Michael Metzger und ich bin hier verantwortlich, wenn eine Podcast-Folge aufgenommen wird. Und gleichzeitig natürlich auch, wenn eine Podcast-Folge nicht aufgenommen wird. Und vielleicht hast du dich schon gefragt am gestrigen Dienstag, Mensch, was war denn los? Es kam gar keine Folge. Kommt sie später? Was ist da los? Tja, es kam gar keine Folge.

Und soll ich dir erzählen, was los war? Ach komm, ich mach's einfach. und damit ich nicht die gleiche Situation, das gleiche Ergebnis, den gleichen Fehler wie gestern habe, habe ich es heute Morgen schon mal auf jeden Fall anders gemacht. Ich habe mich gleich herangesetzt, als ich den Laptop aufgeklappt habe und mir gesagt, komm, diese Podcast-Folge heute machst du als erstes. Und ja, ich gebe es zu, ich sitze hier tatsächlich noch in Schlafklamotten. Wobei das natürlich morgens und bei der Jahreszeit gar nicht so schlimm ist, eine Boxershorts und ein T-Shirt, so könnte man ja heute fast zu Tage auch rausgehen. Und die gleiche Situation war ein Stück weit gestern, nur da gab es einen großen Unterschied. Auf einmal sagt mein Sohn zu mir, Papa, du bist ja immer noch im Schlafzeug. Und da hatte er recht. Und da war es allerdings nicht morgens um sechs, sondern Mittagszeit, kurz vor zwölf.

Und was soll ich dir sagen? Gestern natürlich auch mit den Ambitionen ins Arbeitszimmer gegangen und dabei gedacht, natürlich, was mache ich zuerst? Die Podcast-Folge aufnehmen, den 15-Minuten-Kick.

Und mir ist aber dann was eingefallen und ich dachte, ach komm, das mache ich zuerst. Rechner aufgeklappt, zuerst gemacht und dann ist es manchmal bei mir so, ich hatte zum, oder gestern war es dann so, das wusste ich natürlich vorher schon, dass mein erster feste Termin um 12.30 Uhr ist, dass ich also vormittags ein bisschen Zeit habe, wusste, was ich machen möchte.

Und dann habe ich angefangen und nach dem Anfang war es dann nachher irgendwann schon um zwölf. Die ganze Zeit was gemacht war dann so im Flow drin, habe natürlich zwischendurch mal kurz dran gedacht, Mensch, klar, Podcast-Folge steht auch noch auf dem Plan, ja, mache ich dann. Ja und dann war es nachher kurz vor zwölf dann kam das Papa und dann kam gestern, da habe ich kurz was gegessen und dann muss ich auf die Uhr gucken 12.30 Uhr geht gleich los und ich wusste, dass ich 13.30 Uhr den nächsten Termin habe, 12.30 Uhr ja mal darf das gehen und komm, wenn du hier so treu zuhörst, dann erzähle ich dir das mein kabinengespräch um 12 uhr 30 ist ja telefonisch.

Das geht dann auch mal, wenn man das im Schlafzeug macht. Klar ist das ideal, weiß ich nicht, weil manchmal ist es ja schon auch so ein Stück weit, Mensch, was hat man an, wie fühlt man sich da? Und ich habe das auch schon festgestellt, dass das manchmal schnell, schnell vor irgendwelchen Terminen, von dem einen Termin raus in den anderen reinhetzen, ist nicht so schön. Und manchmal passt das ja auch, ob das dann morgens oder abends ist, macht man zwischendurch mal was anderes und dann auch mal frisch geduscht in so einen Termin zu gehen macht auch was aus. Gestern, ja, habe ich das mal so gemacht. Ging es? Natürlich ging es. War es optimal?

Ja, das ist immer die Frage, weil den direkten Vergleich gibt es ja nicht entweder so oder so. Ich kann ja nur eins von beiden in dem Moment testen und dadurch, dass es gestern so so ein verrückter Tag war, wo ich da einfach, falls wirklich Spaß gemacht habe, habe ich einfach die Zeit vergessen, da durchgezogen viel geschafft und manchmal ist es ja so, in den sechs Stunden mehr zu schaffen, als manchmal in zwei oder drei Tagen. Das war gestern ein Stück weit so, das erinnert mich auch immer ein bisschen an meinen Lauf, wo ich sage, Mensch, mir reichen auch sechs Kilometer zu laufen, ich muss keine zwölf laufen, aber in den sechs Kilometern das intensiv durchziehen, mal auch ein bisschen Intervall, das werde ich jetzt nachher auch gleich machen, ja, dann ist es auch ganz gut, dann gehört es auch mal dazu und dann darf man sich danach die Pause gönnen, also dann habe ich das 12.30 Uhr gemacht und ich wusste, der nächste Termin steht 13.30 Uhr an, der war allerdings online.

Mit Kamera an und da habe ich mich dann auch optisch ein Stück weit vorbereitet, so weit es halt geht.

Und das ist natürlich schön auf der einen Seite, dass das auch mal so möglich ist. Das muss ich gar nicht immer haben, sondern das darf mal so eine schöne Ausnahme von einer Regel sein. Weil ehrlich, da war jetzt für mich wie ich da jetzt angezogen bin nicht so wichtig, weil wenn ich hier vorm Rechner sitze, dem ist das egal sondern mein Kopf hat funktioniert.

Und Sachen erledigt Vorbereitung getroffen für die nächsten 4, 6, 8 Wochen, ja und da echt was, weggeschafft, also ein sehr gutes Gefühl und ich glaube, wenn es sowas gibt, wie einen Flow-Zustand, dann hatte ich den gestern Morgen. Und dann war natürlich der Termin um 12.30 Uhr, so bin ich ja gerade heute eingestiegen, dann um 13.30 Uhr, naja, dann war es nachher irgendwann kurz nach 14 Uhr, dann musste ich das eine oder andere sonst noch erledigen. Und ich dachte, naja, lohnt es sich jetzt noch eine Podcast-Folge aufzunehmen. Das Zeitfenster für den gestrigen Tag, Also gestern habe ich dann gesagt, für den heutigen Tag habe ich es ein Stück weit verpasst, jetzt um 15, 16 Uhr noch die Podcast-Folge aufzunehmen. Abends fahre ich dann zum Training.

Auf der einen Seite natürlich schweren Herzens, habe ich dann gesagt, naja, dann mache ich das jetzt heute nicht und mache es dann morgen. Ja, jetzt habe ich da eine Lücke, nicht im Lebenslauf, sondern in einer Podcast-Abfolge. Doch wenn ich da nach 100 Folgen, nach 200 Folgen, nach 500 Folgen irgendwann mal drauf gucke am Ende des Jahres, ist es dann entscheidend, dass da eine Lücke war am 15. Juli? Oder erinnere ich mich vielleicht sogar besonders an diesen Tag, weil es dort die eine Lücke gibt und ich genau wusste, okay, wie kam die zustande. Nicht, weil ich keinen Bock drauf habe, nicht aus Langeweile.

Sondern weil ich da ein Stück weit in einem anderen Universum war für ein paar Stunden und sich das einfach gut angefühlt hat und deshalb ist es auch für mich in Ordnung, dass ich da... Die Welt ohne Folge habe den Tag überstehen lassen. Und ich habe heute Morgen geguckt und es hat gerade schon ein bisschen getröpfelt. Die Sonne scheint trotzdem, die Welt scheint sich weiter zu drehen. Das soll jetzt aber auch für mich nicht gelten, dass ich dann so eine Lücke jetzt viel öfter drin habe oder die Lücke viel länger werden lasse. Nee, das war gestern eben ein besonderer Tag. Das ist ja vielleicht auch nicht immer so. Das wäre jetzt auch, wenn ich es heute, weil ich es gestern ja auch ein Stück weit gar nicht so bewusst so angegangen bin. Hätte ich das jetzt heute Morgen so gedacht, naja, guck mal, das hat ja gestern so geklappt. Heute Morgen klappe ich auch den Laptop auf, denk dran, eine Podcast-Folge zu machen, aber mach es nicht gleich und starte erst mal mit was anderem.

Hätte es wieder so gut geklappt wie gestern? oder nicht, weil heute wäre es eher geplant gewesen, hätte ich dann eher Druck gehabt. Gestern hat es sich einfach so entwickelt und die Lust hat sich entwickelt, da gab es keinen Druck. Wäre das dann heute vielleicht Druck gewesen, auch das werden wir nie erfahren, denn ich habe es ja jetzt anders gemacht. Und wie es gewesen wäre, wenn ich es jetzt wieder anders gemacht hätte, wissen wir nicht, weil die Zeit ist vorbei, das Zeitfenster. Ich habe hier auf Aufnahme geklickt, ich habe angefangen zu sprechen und wie es gewesen wäre, wenn ich nicht auf Aufnahme geklickt hätte, nicht angefangen hätte zu sprechen, sondern gleich was anderes. Hätte so sein können wie gestern. Hätte auch sein können, dass ich mich dann nachher ärgere. Warum habe ich die Folge nicht aufgenommen und guck mal, war ich heute in Anführungsstrichen nicht produktiv.

Ja, ich glaube, man kann den Tag noch so planen und ist einfach doch nicht jeder Tag gleich. Und das ist doch auch das Schöne genau da dran und wenn ich jetzt gerade ans Kabinengespräch denke und jetzt so Richtung Ende, bevor der Schiedsrichter zur zweiten Halbzeit anpfeift dann ist es doch da für uns, für mich, für dich, im Leben doch genauso wie es im Fußball auch ist jedes Spiel läuft ein Stück weit anders, klar es gibt grundsätzliche Sachen, die sind ähnlich der Rahmen, das ist wie an so einem Tag da ist der Rahmen auch, ein Stück weit klar und doch entwickelt sich jedes Spiel, jedes.

Meeting, vielleicht auch jede Besprechung, jeder Tag, einfach auch ein Stück weit anders. Und jetzt gilt es dann zu gucken, okay, wie gestaltest du den jetzt? Wie gehst du jetzt raus heute in diesen Tag? Was hast du dir vorgenommen? Was möchtest du schaffen? Wie möchtest du dich auch fühlen am Abend, am nächsten Tag?

Und wie möchtest du das heute angehen? Die Frage. Und da dann ranzugehen und dann zu sagen, okay, kommt, los geht's, ich packe es an, gebe mein Bestes und schaue, was dabei rauskommt. Und mal läuft es so wie geplant und mal hat der Gegner, der Schiedsrichter, das Leben, das Wetter, wer auch immer, ein paar andere Pläne. Und dann gilt es damit umzugehen und dann zu schauen am Ende, was kommt dabei raus. Gestern kam keine Podcast-Folge dabei raus, heute kommt genau diese Podcast-Folge dabei raus. Du spielst, ich coache jeden Tag und so können wir das alles miteinander verbinden, Firma, Fußball, Familie und ich sage dir zum Schluss mein Motto, wir gewinnen gemeinsam. Da bei dir viel Spaß, viel Erfolg, Liebe Grüße und jetzt geh raus und spiel, bleib dabei mutig. Liebe Grüße, dein Michael.