Ist schon der Alltag eingekehrt? Nein, ist er noch nicht. Wie sollte das auch sein, nach einer Woche oder jetzt in der ersten Woche, wo das Training wieder losging, alles umzustellen? Und davon erzähle ich dir jetzt mehr. Ich bin Michael Metzger und du bist hier beim Podcast Firma Fußball Familie, deinem 15 Minuten Kick für mehr Mut, Klarheit und Energie auch in deinem Leben. Ich habe gerade ein Newsletter gelesen, da ging es um die Urlaubszeit und die war vielleicht bei dir schon, die steht vielleicht noch an. Ja, was ist die Urlaubszeit? Zeit für Erlebnisse, für Erfahrungen, für Entdeckungen.

Und dann habe ich mir so gedacht, das stimmt und das trifft auch auf die Vorbereitungszeit beim Fußball zu. Das trifft auch im Unternehmen zu, wenn es zum Beispiel ein neues Teammitglied gibt. Das trifft natürlich auch in der Familienzeit zu, weil es da, wie ich im Podcast schon sagte, vielleicht auch mal Veränderungen gibt, wie dass man Seepferdchen schafft oder dass ein Zahn verloren wird. Also auch da gibt es überall Erlebnisse, Erfahrungen und Entdeckungen, die man machen kann. Im alltäglichen Leben und ja, da gehört natürlich auch der Urlaub dazu.

Und heute wieder in der normalen Runde. Gestern war trainingsfrei, da habe ich mich jetzt auch im ersten Moment drauf gefreut und gleichzeitig freue ich mich auch auf das Training heute wieder.

Gestern Trainingsfall und mein normaler Rhythmus, ich war wieder ein bisschen früher im Bett, das heißt auch ohne Probleme wieder von alleine, kurz vor fünf wach geworden und alles in Anführungsstrichen seinen gewohnten Gang, jedenfalls fast.

Denn es gab ja auch die ein oder andere Veränderung für mich und ich habe schon gemerkt, dass da mein sportlicher Ehrgeiz natürlich selbst auch wieder geweckt ist, nicht mehr, weil ich selbst auf dem Sportplatz stehen muss. Und da habe ich jetzt schon für mich erkannt, da loszulassen und zu sagen, die Zeiten sind vorbei. Und doch wieder ein bisschen intensiver für mich zu trainieren, wenn ich die anderen Männer da trainieren sehe, ist auch das Feuer in mir geweckt. Und heute Morgen aufgewacht mit so einem leichten Ganzkörpermuskelkater, der damit zu tun hat, dass ich ihn natürlich eben auch schon gut trainiert habe. Am Dienstag einen Teil vom Training mitgemacht habe. Und da ging es genau darum, Erlebnisse zu schaffen. Ja, während des Trainings mal was anderes zu machen, an das sich die Jungs mit Sicherheit noch zurückerinnern werden. Das sind neue Erfahrungen, sowohl fürs Team als natürlich auch für mich. Und die ein oder andere Entdeckung werden die bestimmt gemacht haben. Da werde ich sie heute Abend danach fragen. Als natürlich ich auch die Entdeckung jetzt gemacht habe, heute Morgen mit so einem leichten Ganzkörpermuskelkater durch den Tag zu gehen.

Und das klingt jetzt vielleicht paradox, und doch ist es so, dass ich mich freue.

Weil es einfach auch schön ist, genau diese Erfahrung dann auch zu machen. Gestern Morgen nochmal laufen gewesen, gestern Abend nochmal ein bisschen aktiv. Und heute geht es dann weiter, heute auch mit Training. Also richtig schön, man braucht nicht immer nur die Urlaubszeit und der Newsletter hat mich auch dazu angeregt, die Urlaubszeit mal zu gucken, weil vielleicht ging das in der Vergangenheit nur mir so. Und das ist sicherlich ein Punkt, an dem ich auch arbeite, dass Urlaubszeit gefühlt für mich immer eher Stress war. Warum? In der Vergangenheit waren vielleicht manche Prozesse, Strukturen noch nicht so gut geregelt. War das eine, was das Unternehmen anbetraf, um dann vielleicht nicht in Ruhe Urlaub machen zu können. Und doch war ein ganz anderer, großer Part mein Kopf, um zu sagen, ja, ich kann auch mal abschalten und nicht zu denken, Mensch, ohne mich läuft es nicht. Und das hat gar nichts nur mit der Struktur in der Firma zu tun, sondern zum Beispiel auch beim Fußball. Wenn ich da früher dran denke, wie ich meinen Urlaub versucht habe, rings um den Fußball zu planen, das war natürlich fürs Familienleben nicht immer ganz so schön und heutzutage frage ich mich, was habe ich da für einen Quatsch gemacht, aber gut, da durfte ich auch erst Erfahrungen sammeln.

Und auch sonst beim Fußball, da ist das System klar, da gehen am Anfang elf Leute auf den Platz und entweder ich spiele mit oder ich spiele nicht mit. Und es war schon immer so, dass das Team dann mal mit mir verliert und auch ohne mich gewinnen kann.

Und das zu verstehen und trotzdem zu sagen, na klar, interessiert es mich und ich bin da mit dabei und doch da ein Stück weit auch das loslassen zu können und das habe ich gerade vorhin auch gemeint, dass da meine Zeit vorbei ist, mit auf dem Platz zu stehen, weil ich weiß, wie schwer das ist und das gilt natürlich auch für das Unternehmen und gerade wenn man da in einer Führungsposition ist, sagen, Mensch, jetzt mache ich mal Urlaub und mein Unternehmen läuft ohne mich. Das klingt so einfach. Und doch war es für mich jahrelang ganz viel Stress, zum einen vielleicht auch wirklich die Strukturen und Prozesse aufzubauen. Und da liegt es nicht am Können, sondern vielleicht tatsächlich am Wollen. Ja, will ich das denn? Und bin ich bereit dazu? Und kann ich da loslassen, mal zwei Wochen in Urlaub zu gehen? Und das läuft ohne mich und ich muss nicht jeden Tag trotzdem 18 Anrufe machen und hier nochmal nachfragen und wild, naja komm, jetzt machen wir nicht jede Stunde, aber alle zwei Stunden die E-Mails zu checken.

Denn sonst läuft ja irgendwas aus dem Ruder. Und so viele Notfälle kann es ja gar nicht geben. Dessen sind wir uns wahrscheinlich alle bewusst. Und doch gibt es genau die Herausforderung. Und dann ist das das Schöne mit Urlaubszeit, mit Zeit für Erlebnisse, Zeit für Erfahrungen, Zeit für Entdeckungen. Neues kennenzulernen und wieder Kraft zu tanken. Zeit für neue Impulse und Ideen. Zeit, die Perspektive zu wechseln und mit neuer Inspiration und neuer Motivation zurückzukommen, dann wäre das eine gelungene Urlaubszeit. Und doch klingt das doch vielleicht schon wieder nach Stress, oder? Man sagt, Mensch, also lass uns nochmal die Phase davor, vor dem Urlaub, naja, da gibt es noch so viel zu tun, das und das und das und das und das und das und das und das und das muss ich auch noch vom Urlaub erledigen. Ach, und das und das und das auch noch. Stress, Stress, Stress, obwohl das ja immer eine gute Zeit ist, um viel zu schaffen, da auf einmal ist man richtig produktiv wenn man das, das und das auch noch machen, muss, möchte, darf, soll meistens geht es ums Muss.

Das ist davor und dann kommt die Zeit und man denkt, Mensch, ich habe jetzt den ersten Tag Urlaub ich muss mich entspannen, ich habe jetzt Urlaub, jetzt, jetzt, jetzt Mensch, das ist doch Zeit für neue Impulse für neue Ideen, um wieder Kraft zu tanken Ja, ja, meine Perspektive zu wechseln. Natürlich, komm. Jetzt, ich habe doch den ersten Tag Urlaub. Hat doch nicht geklappt. Ah ja, aber jetzt, spätestens am zweiten Tag. Ja, am zweiten Tag. Da klappt es jetzt. Was bedeutet das dann? Genau. Wieder Stress. Und dann kommt vielleicht noch dazu, Mensch, jetzt habe ich ja Urlaub. Jetzt will ich neue Ideen und neue Impulse und neue Perspektiven und neue Entdeckungen machen. Ich schaue mir das, das, das und das und das und das und das an. Und das und das und das auch noch. Ach, und wann schaffe ich das denn noch? Wie, Zeit für die Familie. Einfach mal am Strand eine Sandburg bauen. Einfach mal nichts machen. Auch nichts lesen. Einfach mal nichts machen. Mit sich selbst ein Stück weit alleine sein. Langweilig. Mal gucken, wie vielleicht die Kinder, was die vorhaben. Und die den Tag planen zu lassen oder das mit denen zusammen zu machen. Nein, das geht ja nicht als Macher, als Macherin. Da muss man immer jede Sekunde produktiv nutzen. Und im Urlaub natürlich noch umso mehr, weil jetzt habe ich extra Urlaub gemacht und zu Hause brennt es ja auch. Also in der Firma brennt es ja auch. Und nein, ich habe jetzt Urlaub und ich entspanne mich.

Und dann... Oh, jetzt habe ich nur noch zwei Tage Urlaub. Mensch, verdammt. Jetzt habe ich mich gar nicht richtig entspannt. Ich bin gar nicht richtig entspannt. Wo ist es denn? mit Kraft tanken, neues Kennenlernen neue Impulse und Ideen die Perspektiven zu wechseln, Inspiration natürlich komme ich mit Motivation zurück am Arsch komme ich mit Motivation zurück, Urlaub ist doch nur Stress. Und jetzt geht es schon wieder. Und wenn ich da jetzt die letzten zwei Tage Urlaub mache, jetzt habe ich mich nicht richtig erholt und jetzt kann ich natürlich auch nicht mehr genießen. Warum? Naja, wenn ich dann am ersten nicht mehr Urlaubstag wieder zurückkomme, was ist dann? Dann quillt mein ganzes Postfach über und da gibt es das und das und das und das und das zu tun. Und man sehnt sich nach dem Urlaub zurück. Und das war doch so schön und entspannt. Und dabei war es gar nicht schön und entspannt. Man kam gar nicht erholt zurück. Aber jetzt denkt man, jetzt hatte ich doch Urlaub und es war so schön und war es dann doch nicht. Und jetzt gibt es hier wieder so viel zu tun und es ist so alles nervig und die erste Woche. Und ach, leck mich doch am Arsch, was für ein Scheiß hier. Es quillt alles wieder über und hier und da. Und wieso habe ich bloß Urlaub gemacht? Kommt dann als nächstes. Hätte ich doch lieber sein lassen sollen. Dann wäre es doch alles deutlich entspannter gewesen.

So. Und dann ist es eine Frage, die habe ich in der letzten Woche auch schon beim Kabinengespräch gestellt. Wenn du jetzt alle Situationen nimmst, vor dem Urlaub, während des Urlaubs, nach dem Urlaub, was ist da gleich?

Und das schmerzt jetzt ein bisschen, weil ich da natürlich gleich an mich selbst auch denke. Und da haben wir es schon, die drei Buchstaben, ICH, ich bin gleich. Und ja, nimm das als die Herausforderung, nimm das als das Schöne an der Sache, du bist dafür verantwortlich. Du kannst in den Spiegel schauen und sagen, ja, ich kann das so gestalten. Ob es vorm Urlaub ist, ob es während des Urlaubs ist, ob es danach ist, ob es einfach die ganze Zeit ist und nicht nur in der Urlaubszeit, sondern genau solche Sachen, Zeit für Erlebnisse, Zeit für Erfahrungen, Zeit für Entdeckungen, das ist doch immer wichtig.

Zeit, etwas Neues kennenzulernen und wieder Kraft zu tanken. Du kannst doch nicht erst im Urlaub Kraft tanken. Auch da zu schauen, wie machst du das? Nimm mal ein Fußballbeispiel. Wir trainieren ja auch nicht 24 Stunden am Stück. So, man braucht mal wieder Zeit. Dann auch mal Zeit für neue Impulse und Ideen ist das eine. Und dann auch Zeit, die reifen zu lassen. Zeit, die umzusetzen. Weil was hilft dir das? Du hast im Urlaub neue Perspektiven, neue Impulse, neue Ideen. Und dann kommt wieder der Alltag. Und Zeit, die Perspektive zu wechseln. Das kannst du täglich haben, 15 Minuten. Ich bin gerne für dich da. Mit neuen Inspirationen, wo du wieder schaust, wie kannst du Motivation zurückfinden. Ja, ich bin gerne für dich da. Und lass dich dann auch bewusst in deiner Urlaubszeit mal in Ruhe, weil vielleicht geht es genau dann darum nicht und vielleicht ist das genau der Unterschied, dass es immer so schön klingt hier wie in dem Newsletter Urlaubszeit. Natürlich soll das auch Zeit für Erlebnisse, Erfahrung, Entdeckung sein, Neues kennenzulernen, wieder Kraft zu tanken, neue Impulse und Ideen, Perspektive zu wechseln, Inspiration und Motivation zurückzukommen. Also allein wenn ich das schon lese, das sind bloß fünf Sätze und doch wie viel das ist und das soll man alles in so einer Urlaubszeit machen und schon wird es wieder Stress. Und schon gibt es wieder Druck.

Und das soll es doch, ja, nur unter Druck entstehen Diamanten, ist schon klar und unter Druck läuft man zur Höchstform auf. Okay, nur was ist, wenn es zu viel ist? Was ist, wenn es zu dem Druck, zu der Spannung, ich habe gerade überlegt, ob es Entdruck, Entlüften oder wie das dann heißt, Nehmen wir mal den Druck, die Spannung keine Entspannung gibt. Und zwar nicht nur in der Urlaubszeit, weil das dann schon wieder so hochgelobt wird, dass das die Zeit für die Entspannung ist. Nein, zwischendurch auch schon die Energie gewinnen, nutzen, dir holen, wie auch immer, dass das Richtige für dich ist. Mach dir gerne Gedanken dazu und genieß natürlich deine Urlaubszeit. Genieß die Zeit davor, genieß die Zeit danach. Bei allen Herausforderungen, die sind. Ohne Frage. Und klappt es immer so? Muss es nicht. Und ich habe dir gesagt, ich bin gespannt. Ich habe in diesem Jahr viel Gutes vorbereitet für meinen Urlaub.

Das passt. Jetzt bin ich mal gespannt, ob ich passe. Wie ich das wirklich hinkriege. Ich will mich nicht schon vorher verrückt machen, doch ich kenne mich ja jetzt auch schon ein paar Jährchen und was das mit Urlaub mit mir ist. Und ich habe auf jeden Fall alles gut vorbereitet. Ich habe aus der Vergangenheit gelernt und bin mal gespannt, was ich da jetzt für Erfahrungen und Entdeckungen mache. Wenn es mal so geregelt ist und wie gut ich das schaffe, und wenn es jemand zuerst erfährt dann natürlich du hier in diesem Format, wenn du Lust hast, dann schreib mir doch gerne wohin es für dich in den Urlaub geht und ob du da Herausforderungen hast dann würde ich mich darüber sehr freuen und dann hören wir uns wieder und nein ich gehe jetzt noch nicht in den Urlaub, ein bisschen was hast du noch von mir, musst du noch durchhalten. Liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael.