Ein neuer Lebensabschnitt geht los. Zwar ein bekannter und doch ist es ein bisschen was anderes. Herzlich willkommen bei Firma Fußball Familie, deinem 15 Minuten Kick für mehr Mut, Klarheit und Energie in deinem Unternehmerleben, in deinem Fußballerleben, in deinem Familienleben. Und ich bin Michael Metzger und heute erzähle ich dir immer wieder, wie so eine gewollte Veränderung eben auch zu Veränderung führt.

Und dabei eben die ein oder andere Herausforderung mit sich bringt. Und die war tatsächlich schon heute Morgen. Denn gestern war die gewollte Veränderung, wo ich wieder Lust drauf habe und das auch bewusst wieder in Angriff genommen habe zu sagen, Mensch, ich engagiere mich wieder im Trainerteam als Co-Trainer beim TUS Schwarz-Weiß Bismarck, Landesliga-Fußballmannschaft.

Und das hat natürlich gleich Auswirkungen auf mein Leben Nicht nur das Familienleben gilt es jetzt anders zu planen. Warum? Weil jetzt in der Vorbereitungszeit im Durchschnitt dreimal in der Woche Training ist und am Wochenende ein Spiel, was natürlich zeitliche Komponenten mit sich bringt, die es einst zu planen gilt, als natürlich auch für den Fußball-Freizeitbereich. Gestern hatte ich dann auch noch Vorstandssitzung beim Tennis das heißt ich war erst beim Fußball war da präsent, habe da ein bisschen was gemacht dann ab ins Auto zum Tennis, zwischendurch noch einmal umziehen ich habe gedacht, okay, Fußballshirt aus sozusagen Tennisshirt an Vorstandssitzung gemacht, und ja, bin ich dann bin ich wirklich später ins Bett gekommen darum geht es gar nicht, doch sonst waren die abende ich sage es mal ein stück weit entspannter ja entspannter würde ich sagen ich habe nicht früher geschlafen doch das ist natürlich eine ganz andere komponente jetzt auch wenn ich nicht mehr selbst aktiv auf dem fußballplatz stehe.

Ist natürlich der Kopf immer schon noch an. Früher war es dann so, dass ich schlecht einschlafen konnte, weil der Körper noch an war sozusagen nach dem Training, dass ich da einmal gebraucht habe, ein bisschen um runter zu kommen und dann gut zu schlafen. Jetzt ist es natürlich das ein oder andere Mal noch so, dass der Kopf noch an ist. Und ich will dir sagen, ich finde das, also das ist mir klar und ich finde es jetzt auch gar nicht so schlimm, das gehört jetzt vielleicht einfach ein Stück weit auch dazu, so ein Stück weit, wie wenn du auf der Bühne stehst, Lampenfieber, die Aufregung da natürlich auch bis da so ein Stück weit wieder.

Normalität eingekehrt ist denn ganz unbekannt ist mir das ja vom grundsätzlichen Aufwand her nicht, ich habe ja selbst 35 Jahre Fußball gespielt so dass ich natürlich den Rhythmus an sich kenne, jetzt auf der einen Seite mit dem Vorteil dass ich nicht mehr ganz körperlich so aktiv bin, und gleichzeitig ich natürlich schaue, wo kriege ich sonst meine Bewegung. Gehe ich ja ganz gerne morgens mal laufen, dass ich das jetzt unabhängig vom Fußballplatz nutzen kann. Früher habe ich das immer kombiniert, den Spaß zu haben, mich herauszufordern und gleichzeitig natürlich körperlich mich zu bewegen. Das mache ich jetzt an anderer Stelle, wobei manchmal gibt es ja so Ausnahmen, so wie heute Abend. Da machen wir ein schönes Läufchen und noch ein paar Burpees. Da mache ich natürlich mit. Aber das bleibt ganz klar die Ausnahme. Und doch ist das natürlich was, was mich dann erstmal beschäftigt. Okay, wie bereiten wir es vor? Klappt das alles so vom Ablauf her? Mit meinem Trainer abzustimmen, was hat er für Vorstellungen? Wie integrieren wir das? haben wir gestern das erste Training schon gut gemeistert. Die Jungs glücklich, wir im Trainerteam glücklich, der Vorstand glücklich, so können doch alle gemeinsam gewinnen. Ja, das gilt doch auch für das.

Natürlich auch zu schauen, wie kann ich jetzt dabei eben auch mitgewinnen, wie können wir als Familie da auch gewinnen, weil es ja im ersten Schritt eben die Herausforderung ist. Es gibt eine Veränderung, die bewusst gewollt ist und doch bringt das Veränderungen mit sich. Und das ist eben das ganz Wichtige und jetzt kannst du es natürlich auch wieder auf den Firmenbereich übertragen, da ist es auch so. Da gibt es Veränderungen, da kommt jemand Neues ins Team, was gewollt ist, man macht ein neues Produkt, man macht eine neue Veranstaltung, man macht eine neue Webseite, was auch immer, gibt es so viele verschiedene Möglichkeiten. Veränderungen, die dann auch mal bewusst gewollt sind, nicht nur durch den Schmerz getrieben.

Und doch gilt es erstmal, sich natürlich mit denen auseinanderzusetzen. Und so wird es jetzt bei mir auch sein. Jetzt haben wir erstmal die Vorbereitungszeit. Die nächsten vier, fünf Wochen, da gilt es dann erstmal auch für mich, wieder reinzukommen, das anzunehmen. Und da wird es auch mal eine Phase geben zwischendurch, wo ich dann denke, was soll die Scheiße? Warum habe ich das überhaupt gemacht? Hätte ich es doch mal sein lassen, hätte ich jetzt meine Freizeit. Ja, auch die Phase wird kommen und das ist doch auch völlig in Ordnung. Ich weiß es jetzt schon und kann entsprechend damit umgehen und eben schauen, wie kriege ich alles unter einen Hut und manchmal muss eben auch nicht alles sein. Dann geht mal das eine und dann geht mal das andere nicht. Ja, ist auch, das ist okay.

Ich muss nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Und es gehen auch Sachen, ohne mich wichtig ist, wenn man dann da dabei ist, die Präsenz zu zeigen und das werde ich heute Abend auch, deshalb machen wir das auch zusammen, erst ein kleines Läufchen und dann die Burpees, wo es mir nicht darum geht, dass jemand die meisten schafft. Wir haben gestern auch einen kleinen Fitnesstest gemacht da geht es nicht darum, der Beste zu sein sondern das Beste für sich rauszuholen und wenn der eine eben 10 Runden schafft und der andere 13, dann ist das okay und gestern hatte ich zum Beispiel das Gefühl bei dem einen oder anderen, dass der, der 10 geschafft hat auch alles gegeben hat und der, der 13 geschafft hat, von meinem ersten Eindruck Ich werde jetzt heute auch nochmal mit ihm sprechen, von meinem ersten Eindruck noch Reserven gehabt hätte. Also er sah noch frisch aus. Kann natürlich auch täuschen. Dafür kenne ich die Jungs noch zu wenig. Das werde ich dann natürlich auch Stück für Stück dann besser kennenlernen. Ich sie, sie mich. Ob sie das wollen, weiß ich nicht. Und darum wird es mir heute Abend auch gehen. Dass jeder für sich das Beste gibt.

Und da geht es natürlich nicht darum, irgendeine Verletzung zu riskieren. Doch ich glaube, es steckt einfach oft mehr drin. Und wir haben es so schön letzte Woche Freitag bei der Präsentation gesagt, dass jeder an seine Grenzen geht.

Und ich habe für mich das ganz klare Ziel, auch bei jedem Einzelnen mal zu gucken, wo sind die Grenzen und sind es die Grenzen tatsächlich? Oder wird es eher so sein, dass es die Grenzen vom Kopf sind? Und da noch ein bisschen dran zu machen. Und da geht es nicht darum, dass einer auf einmal doppelt so viel schafft, sondern vielleicht mal 3% mehr, vielleicht mal 5%, vielleicht mal 10% mehr.

Damit er sich Stück für Stück weiterentwickelt. Und da geht es dann auch nicht darum, dass er dann der Beste wird oder der Schnellste, sondern jeder hat seine Stärken und die gezielt einzusetzen und doch einfach sein Bestes zu geben für den Moment.

Und da ist ja auch ein schönes Beispiel meine Liegestütz letzte Woche 103 gestern habe ich 100 geschafft, und ich hätte wahrscheinlich nur 95 geschafft wenn mein Sohn nicht dabei gewesen wäre er sagt Papa komm noch eine dann hast du 100 war natürlich noch nicht so sondern er sagte Papa komm noch eine dann hast du 100, und er hatte recht noch eine und noch eine und noch eine und noch eine und noch eine und ich hatte 100, und ohne ihn hätte ich es nicht gemacht. Hätte ich bei 95 gestern aufgehört. Und so habe ich die 100 geschafft. Ich, der selbst sagt, ich bin der ruhige Trainer für starke Unternehmer, der also natürlich vieles weiß und doch für sich selbst eben genau die gleichen Herausforderungen auch hat. Sagen, ja, da jemand von außen, der sagt, okay, die Grenze, meinst du es da? Ist aber nicht. Und das hat er ja gar nicht, hat mein Sohn ja gar nicht bewusst gemacht.

So, und da habe ich Lust drauf eben auch, dass sich die Jungs da weiterentwickeln können. Und das ist einfach was ganz Wichtiges für mich, wo ich sage, Mensch, komm, wir geben Gas. Wir haben die 90 Minuten und in denen darf man danach auch mal K.O. sein. Da muss man nicht gleich wieder das ungeschwitzt in die Abendklamotten. Nee, man darf danach gerne duschen und mal sich fünf Minuten Luft holen. Und man sagt, okay, ich habe jetzt alles gegeben. Bis zur 90. Minute, bis zur 95. Minute.

Und dafür will ich im Grunde den Grundstein legen im Training. Und da soll es heute Abend losgehen. Und das ist mein Wunsch an die Jungs, den ich da heute auch äußern werde. Schaut doch, gebt alles. Und dafür ist heute Abend 10 Minuten Burpees angesagt. Und die Gedanken habe ich mir gemacht. Ich werde meinen Wecker auf 9 Minuten stellen. Und dann wird der eine oder andere, wenn dann das Handy bimmelt, schon die Hoffnung haben, dass es vorbei ist und sage, komm, jetzt geht es nochmal ran, letzten 60 Sekunden, holt nochmal raus, was drin ist und keine Ahnung, vielleicht schafft einer noch 10 Burpees, vielleicht schafft einer bloß noch 2 und das ist beides völlig in Ordnung. Es geht darum, nach sich zu gucken und da das Beste für sich rauszuholen und genau darum soll es ja auch gehen in so einem Trainingsprozess und dann wächst jeder Einzelne, dann wächst man als Team und dafür sehe ich das als Grundvoraussetzung eben auch bei sich selbst anzufangen und die Zeit dann auch effektiv zu nutzen, weil dann muss man nicht noch mehr machen und noch mehr machen. Das ist mir ja auch ein wichtiges Anliegen. Was bringt mir das, wenn ich zwei oder zweieinhalb Stunden trainiere? Dann lieber 90 Minuten ordentlich.

So mache ich das ja auch mit meinen Läufen, dass ich sage, mir reichen die 6 Kilometer und da gebe ich Gas. Ich muss keine 10. Natürlich in den meisten Fällen ja. Es gibt immer mal wieder Ausnahmen und je nachdem welches Ziel man hat, natürlich das auch immer einzuordnen. Aber das ist mir wichtig. Mensch, wenn die Jungs auf dem Platz stehen, dann die Zeit effektiv zu nutzen. Das ist das Entscheidende. Und die Mentalität, das Herangehen, möchte ich gerne einbringen und genau so, und so komme ich dann wieder zum Eingang zurück, ist auch das, wie ich mir...

Jetzt hier das in den Bereichen auch gerade im Fußball vorstelle, das effektiv in meinen Tag, in meine Woche, in mein Leben einzuplanen und zu sagen, okay, da bin ich präsent und dann gibt es eben auch Zeiten, wo ich das nicht bin. Es hilft mir nichts, wenn ich da nochmal drei Stunden extra irgendwo was mache, denn es muss auch in meinen Gesamtkontext von Firma, Fußball, Familie auch für mich reinpassen. Dieser ein Stück weit jetzt wieder altbekannte und doch neue Fußballbereich. Aber gerade weil es natürlich auch um die Menschen geht, um die Entwicklung, um das Potenzial, auch um eine gewisse Leistung und Spaß, Gemeinschaft. Da freue ich mich drauf. dass viele Sachen, die ich eben natürlich auch aus dem Firmenkontext kenne, jahrelang gelernt, angewendet und erfolgreich umgesetzt habe, das auch damit einfließen zu lassen und da im Team zusammenzuarbeiten. Dass es dann eben auch in diesem speziellen Bereich heißt bei Fußball, wie auch bei Firma und bei Familie, wir gewinnen gemeinsam.

Und ich werde sicherlich noch das ein oder andere Mal daran teilhaben lassen Und jetzt fand ich es eben ganz spannend, die Veränderung erstmal mit später oder in anderen Konstellationen ins Bett zu gehen. Also du siehst, da geht es manchmal gar nicht nur um die Uhrzeit, sondern auch, was war davor noch, was steht am nächsten Tag an, um mich da anzupassen. Und natürlich auch zu gucken, okay, was bedeutet das für meine Planung jetzt, wie muss ich die Abende dann entsprechend planen oder auch die morgende, denn heute ist die Podcast-Folge ein bisschen später dran. Mal sehen, wie das dann im Laufe der Woche so weitergeht, dass ich mich da ein Stück weit auch für mich angepasst habe. Wir bleiben live dran. Liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael.