Was für eine Erkenntnis! Du bist nie fertig! Herzlich Willkommen bei Firma Fußball Familie, deinem 15-Minuten-Kick für mehr Klarheit, Mut und Energie im Unternehmerleben. Mensch, das läuft doch jetzt hier schon richtig flüssig, oder? Und ich bin Michael Metzger und den Gedanken hatte ich schon öfter mal und heute Morgen auch wieder. Du bist nie fertig!

Heute nehme ich die Podcast-Folge mal ein bisschen später auf und ich komme gerade eben aus dem Kabinengespräch und das habe ich dem natürlich nicht so gesagt und doch hatte ich es im Hinterkopf, Ja, auch da gilt es natürlich, im Unternehmen, im Leben, für dich selbst, du bist nie fertig, Und dann habe ich mir überlegt, stimmt die Aussage so? Naja, wenn ich dann irgendwann mal unter der Erde liege, bin ich dann fertig. Ja, mit diesem Leben vielleicht schon. Wer weiß, was danach kommt und ist es dann doch schon ganz fertig. Nee, weil irgendjemand muss sich ja dann auch noch darum kümmern. Auch wenn ich dann fertig habe, sozusagen. Andere müssen sich dann doch noch mit mir beschäftigen, weil es dann doch noch nicht ganz fertig ist. Und dann ist die Frage, Vielleicht ist das auch, ich weiß nicht, ob du es hörst, das Glockenklingeln. Keine Ahnung, was heute Morgen los ist. Das ist jetzt schon zum dritten Mal. Normalerweise klingeln einmal die Glocken abends 18 Uhr. Jetzt ist es heute Morgen schon soweit um 8, dass da jetzt schon dreimal nacheinander die Glocken klingeln. Vielleicht ist da eine Beerdigung. Vielleicht ist da jemand mit dem Leben fertig.

Und andere sind noch da und kümmern sich darum. Und so ist es ja eben auf so einem Friedhof auch. ach ja, dann gibt es noch ein Grab oder wie auch immer das dann aussehen wird, wo sich dann auch nochmal jemand drum kümmert. Also auch da bist du dann irgendwie wahrscheinlich doch nie so ganz fertig und deshalb klappt das vielleicht auch nie ganz mit dem Loslassen.

Und sich dessen einfach bewusst zu sein, dass du nie fertig bist und dass sich halt das immer wieder verändert. Und was sind mir da für Beispiele eingefallen? Oder wie bin ich da auch heute Morgen nochmal drauf gekommen? Ich habe es heute morgen schon so gemacht war so schönes wetter ist ja schon früh hell ich bin früh wach so passt es gut zusammen draußen am teich habe ich gedacht warum muss man das immer abends machen ich kann auch mal morgens bisschen was am teich machen und sauber machen da wachsen nämlich immer mal wieder ein paar algen und die müssen dann raus und das auch so ich mache die algen raus, mache den Teich einmal sauber und denke, ich bin dann fertig. Nee, bin ich nicht. Weil es gibt einfach das Leben. Und das Leben ist halt dann irgendwie doch nie fertig. Das geht immer weiter. Das gab es vor uns, das gibt es mit uns, das gibt es nach uns. Also so richtig fertig sind wir nie. Und das gilt eben auch für den Teich. Dann habe ich mir auch schon überlegt, schon manchmal Mensch, wie ist es beim Laufen? Da strenge ich mich an, mache schön 6 Kilometer Intervallläufe, damit ich ein bisschen schneller werde. Ja und was ist da? Dann bin ich mal ein bisschen schneller. Dann gilt es da vielleicht das auch mal zu halten.

Oder vielleicht mal noch ein bisschen schneller zu werden. Eher nicht, sondern vielleicht auch mal zu halten. Bin ich da auch nie fertig. Das gleiche gilt für die Liegestütze. So habe ich irgendwann mal angefangen. Und wenn ich das jetzt weiter durchziehe, wann bin ich damit fertig? Irgendwann, wenn ich keine Liegestütze mehr machen kann. Und dann haben wir wieder das, dass.

Dann ich vielleicht an einer anderen Stelle bin und mich nicht mehr bewege. Dass ich dann mit den Liegestützen bis dahin aber vermutlich ich nie fertig bin. Na klar, kann sich das mal verändern. Vielleicht mache ich dann nicht mehr mehr, weil es darum nicht mehr geht. Nicht mehr mehr zu schaffen, sondern vielleicht das in einer kürzeren Zeit, also ein bisschen schneller, um dann wieder Zeit gut zu haben. Ja, und was mache ich dann in der Zeit? Ruhe ich mich aus? Überlege ich mir was Neues? So, werde ich da vielleicht auch nicht fertig, sondern ich werde besser. Ich werde besser und das ist so, die Anstrengung, das ist wie beim Laufen, die wird ja dann nicht weniger. Weil ich ja dann immer versuch wieder die Grenze so ein bisschen zu erreichen. Also bin ich nie fertig und werde irgendwie doch besser. Beim Zähneputzen ist das ja auch so. Du putzt die Zähne, bist du dann natürlich für den Moment fertig, aber nicht insgesamt fertig, weil am nächsten Tag kommt es wieder. Dann habe ich mir überlegt, wie ist es dann in dem Familienbereich? Naja, bist du da irgendwann fertig? Ja, wenn die Kinder ausziehen, wenn sie groß sind, dann bist du fertig.

Nee, dann kommt ein neuer Lebensabschnitt und dann musst du wieder gucken, wie gehst du mit dem um? Also verändert sich wieder was und fertig bist du ja dann doch nicht. Und jetzt, welche Überraschung ist es, ob das im Kabinengespräch so ist oder natürlich auch da im Unternehmerleben. Ja, so richtig fertig bist du nicht. Und er hat jetzt gerade gesagt, naja, wenn meine Frau dann die Position in zwei, drei Jahren im Konzernvorstand hat, dann haben sie es ja geschafft als Familie, und dann ist er fertig dann hört er auf mit dem, ich sage, naja und wie lange hältst du es dann aus als Privatier am Strand zu liegen und was weiß ich, Caipirinha zu schlürfen oder was auch immer wie lange hältst du das durch und bist du dann wirklich fertig, oder, doch nicht, weil du dann eine Aufgabe, einen Sinn brauchst, wo du sagst, da willst du dann gerne was machen, weil du sagst, du bist noch nicht fertig.

Und ich glaube, das ist wirklich auch so ein schmaler Grat, zu sagen, okay, ich bin nicht fertig und gleichzeitig nicht da drin, sich wieder wie im Hamsterrad zu verlieren. Also ein schmaler Grat und doch zu sagen, du bist nie fertig, das könnte ich jetzt mit meinen Liegestütze auch sagen, ohne es zu übertreiben. Naja, wenn ich dann jetzt bald, hoffentlich, schnell die 100 dann mal schaffe, ja was ist dann? Will ich dann auf 200? Bedeutet das fertig? Also dann weiterzumachen, du bist nie fertig. Oder heißt das dann, nö, ich mache die 100, aber vielleicht ich bleibe bei 100, aber versuche natürlich die Qualität zu verbessern, dass ich natürlich, wenn ich jetzt 100 schaffe, also dann ist es ja schon so, dass die letzten 20.

Naja, 1a Ausführung wird da vielleicht nicht mehr sein. So, dann kann ich da dran arbeiten oder vielleicht kann ich so ein bisschen gucken, dass ich die schneller hinkriege, aber ich muss die Anzahl nicht erhöhen.

Und so eben beim Laufen auch, zu sagen, Mensch, ich bin nicht fertig, aber ich muss es auch nicht übertreiben, ja, dann mache ich die Intervalle mal und klar versuche mich natürlich auch ein bisschen zu strecken, aber ohne, dass ich jetzt sage, ich muss fünfmal am Tag, äh, fünfmal in der Woche das machen, fünfmal am Tag schon gar nicht und auch nicht fünfmal in der Woche, vielleicht reicht mir einfach die zwei bis drei Mal, ja, und das ist ja in Ordnung, auch wenn ich mit dem Laufen dann an sich nie fertig bin und so ist das und so ist das natürlich beim Teich auch. Und so ist es im Unternehmen auch. Du bist nie fertig. Es gibt immer mal wieder Aufgaben und dann hast du welche delegiert und dann fallen dir neue, andere Sachen ein, die du dann weiter vorantreiben willst. Und auch da das gewisse Maß zu finden, was für dich passt, das ist das Wichtige. Und dann ist es auch nicht schlimm, wenn du nie fertig bist. Nur, du sollst nicht fertig davon sein, in dem Sinne von ausgelaugt, von am Ende, von kaputt. Also so fertig nicht, sondern das Spielerische. Du bist nie fertig, was okay ist, und das aber in den richtigen Kontext zu setzen, das soll es für heute reichen. Liebe Grüße, bleib mutig und ich hoffe auch natürlich, dass ich dich nicht fertig mache, auch wenn jetzt für heute diese Podcast-Folge fertig ist, so ist die Reise nicht fertig. Bleib mutig, dein Michael.