Habe ich mich doch gerade leicht verbrannt? An Daumen und Zeigefinger, glaubst du das? Und dann bin ich auch noch selbst dafür verantwortlich.
Also nichts Schlimmes, nur eigene Dummheit. Du bist natürlich nicht dumm, weil du hast eingeschalten. Du bist jetzt hier bei Firma Fußballfamilie, deinem 15-Minuten-Kick für mehr Klarheit, Mut und Energie. Und ich bin natürlich Michael Metzger. Und heute Morgen Brezeln für meine Kinder aufgebacken. Und ich habe mir schon überlegt, was ich heute in diesem Podcast erzähle, denn irgendwie gefühlt, naja, ich will jetzt nicht sagen, dass die Woche langweilig ist, aber irgendwie jetzt noch kein besonderes Highlight und zack, spielt mir das Universum was zu, weil ich meinte, natürlich die Brezeln sind fertig. Ich habe mir sogar einen 15 Minuten Timer gestellt, nachdem ich die in den Backofen gemacht habe, weil ich bin sonst gerne einer, der das einfach mal vergisst. In der Zeit mache ich was anderes und dann bin ich abgelenkt und dass ich dann dran denke, dass da noch was im Ofen ist.
Das kann schon mal passieren, dass ich da nicht dran denke. Also habe ich vorgesorgt, mich selbst ausgetrickst sozusagen, weil ich mich ja kenne und den Timer auf 15 Minuten gestellt. Und erst habe ich überlegt, ob ich in den 15 Minuten hier diese Podcast-Folge aufnehme. Habe ich gedacht, nee, das wird dann zu stressig und dann bin ich noch nicht ganz fertig damit und dann mache ich den Wecker aus und bin dann zu faul, den nochmal auf drei Minuten später zu stellen und dann ist es sowieso zu spät, dann sind die Dinger schon.
Etwas dunkler, und da ist mir die Gefahr zu groß oder ich schalte den Wecker einfach aus und denke da nicht mehr dran und dann kommt es genau zu dem Problem, was ich gerade schon sagte ja und was gibt es da guck eine externe Möglichkeit jemand der von außen drauf blickt mal für 15 Minuten, wo man nicht rauskommt wo man dann dran erinnert wird genau das ist auch das Kabinengespräch habe ich mir so gedacht das war auch, okay ich stelle mir den Wecker komm das macht Sinn und dann halte ich mich auch, dran und habe ich gemacht und habe die dann jetzt aus dem Ofen geholt und dann kam aber das nächste, dann war ich ein Stück weit wieder auf mich alleine gestellt und was habe ich dann gemacht? Naja, versuch den schnellsten, kürzesten, einfachsten Weg zu gehen, obwohl ich wusste, dass er herausfordernd ist.
Keine Lust gehabt, irgendwie eine Zange aus der Schublade zu holen, weil das ist ja zu anstrengend und dauert zu lange. Ne, mache ich es mit den Fingern. Mit der rechten Hand, Daumen und Zeigefinger. Frisch. Die Brezeln und vorsichtig, dass ich nirgends sonst an den Backofen rankomme, der gerade in 15 Minuten erst mal auf 200 Grad hochgeheizt wurde und dann zum Schluss halt 200 Grad hatte. Und natürlich nicht so schnell abkühlt. Naja, die ersten zwei Brezeln noch irgendwie rausgekriegt, da wurde es schon warm an den Fingern. Und was war mit der dritten? Die hat sich leicht gewehrt und wollte nicht gleich. Tja, und schon hat es wehgetan. So, geht jetzt schon wieder. Dass es da leicht verbrannt war. Also, nein, warm, verbrannt ist jetzt wirklich nicht das richtige Wort.
Und das ist ja auch das Gute zum Glück, nur leicht und wieder so ein Denkanstoß, weil ich wieder meinte, dass ich es schnell einfach kann, ich nehme die Abkürzung ohne Hilfe. Ja, weil so wie der Wecker eine Hilfe war, wie es im Kabinengespräch sein kann, wie ich da eine kleine Hilfestellung sein kann, könnte ich auch in so einem Kabinengespräch die Hilfe sein, als manches Werkzeug, was ich dir damit in die Hand gebe, wie zum Beispiel so eine Zange. Und das Schöne ist, du hast ja, oder viele von den Sachen hast du schon bei dir, in deinem Unternehmen, in deinem Leben. Vielleicht brauchst du manchmal nur einen kleinen Anstupser, eine kleine Erinnerung, die auch zu nutzen.
Und ja, für einen Moment dauert das, und jetzt nehme ich mein Beispiel, 10 Sekunden länger. Dafür kannst du dir sicher sein, dass du dir deine Finger nicht verbrennst. An anderer Stelle deine Finger nicht verbrennst deine eigene Gesundheit deine Zeit dein Geld, sondern mit den entsprechenden Werkzeugen dass du die sicherst und schützt, ohne dass du Schmerzen haben musst und jetzt ist es immer so ohne dass du Schmerzen haben musst das klingt in der Theorie immer so schön, und siehst du wie ist es bei mir in der Praxis Ich mach's jetzt nicht zum ersten Mal und ich weiß es ja auch, es liegt ja nicht am Wissen. Ich weiß doch, dass das Ding heiß ist. Ich weiß doch, wo die Zange liegt. Ich weiß doch, wie ich damit umgehe.
Und ich weiß doch, dass es mich in gewisser Weise schützt. Und trotzdem habe ich es nicht gemacht. Sind wir Menschen manchmal komischer. Die Folge von gestern, jetzt heute kann ich mir mal wieder, wie sonst natürlich auch immer, an die eigene Nase packen. Wie das einfach ist, von Wissen, von Erfahrung. Und jetzt habe ich das Wissen und ich habe auch schon die Erfahrung, Weil na klar, habe ich das auch sonst schon mal gemacht und die gleiche Erfahrung gemacht. Und trotzdem kam die Trägheit jetzt hier durch, um das so nicht zu machen. Ja, so langweilig ist diese Woche, dass ich dir von diesem heißen Highlight am heutigen Morgen erzähle. Nee, was ist sonst beim Fußball, gerade Sommerpause es läuft irgendwie so eine, FIFA Club Weltmeisterschaft in England ach in England, in Amerika, die verfolge ich nur am Rande, das interessiert mich gerade nicht groß, so, Familie, letzte Schulwoche, dann sind Ferien.
Und da habe ich dich jetzt so ein Stück weit mitgenommen, auch in die morgendlichen Aktivitäten und was ich daraus mitnehme. So, und Firma, ja, da war natürlich letzte Woche ein Highlight mit einem Gründerstammtisch, eine Veranstaltung, die ich, die wir selbst ausgeführt haben, war ich jetzt gestern und bin ich heute bei einem Kongress. Den finde ich richtig klasse. Ah, der ist durchorganisiert. Der ist werbetechnisch super, auch wie es alles dargestellt ist, die ganzen Präsentationen, also der Menschen mit Bühne, Licht, Ton. Ja, manchmal wenn man ein Zuschauer-Mikrofon hat, das funktioniert ja nicht, aber das gehört bei mir bei Technik immer dazu, dass auch da mal was sein kann. Super Moderatoren, die da echt gut durchführen. Spannende Einblicke natürlich, die ich für den Arbeitsalltag nutzen kann. Oh Mann, waren da gestern Sachen dabei, wo ich denke, das setzen die um.
Die haben jetzt einen speziellen Bereich, was so Stadtentwicklung anbetrifft. Wie kann ich das für mich ummünzen? Und gestern haben die drei, vier, fünf Formate gesagt, wo sie ein, zwei schon umgesetzt haben und die anderen gerne noch umsetzen wollen. Da habe ich gedacht, richtig geil. Das Check, Check, Check, Check, Haken dran, Haken dran, das würde ich auch gerne machen. Mal sehen, da geht es heute nochmal weiter. Da wird nochmal vertiefend darauf eingegangen. Und bin ich richtig gespannt, um auch zu sehen, was kann ich da für mich mitnehmen. Da neue Impulse aus einem ganz anderen Bereich zu kriegen, was jetzt nicht, also Stadtentwicklung, habe ich natürlich gedacht, Mensch, was hat das mit Unternehmen und Unternehmensentwicklung zu tun? Und doch ist es immer wieder dasselbe. Die Städte haben Innenstädte, die vielleicht ein Stück weit aussterben, wo man gucken muss, okay, wie kann man die Innenstädte attraktiv machen? Wie kann man da sichtbar werden? Wie können die Städte Kunden gewinnen, damit sich da welche ansiedeln? Also genau die gleichen Themen. Warum soll es auch anders sein, habe ich mich dann hinterher gefragt, doch im ersten Moment die Transformationsleistung dann zu machen. Fand ich wieder spannend. Ja, und da war auch ein Thema, wo die auch das Thema Gründung und Nachfolge angesprochen haben. Wo ich dachte, ja, super, das passt genau auch zu meinen Themen.
Und da geht es heute nochmal weiter und freue ich mich richtig drauf. Also ich mache ja sonst auch gerne Seminare, aber hier muss ich sagen, das gefällt mir echt richtig, richtig gut. Und ich habe ja auch eine große Veranstaltung im Februar nächsten Jahres geplant, genauer gesagt am 20. Februar 2026, eine Pitch Night in der Altmark für Gründerinnen und Gründer, die da pitchen können für drei Minuten. Drei Minuten stehen sie im Rampenlicht, stehen sie auf der Bühne und präsentieren sich. Und da habe ich jetzt schon so viele Inspirationen und Anregungen mitgenommen. Vieles, an das ich schon auch gedacht habe, wurde da jetzt in der Veranstaltung aus meiner Sicht nochmal bestätigt. Was gut ist, was wichtig ist, was gut ankommt, was gut aussieht. Und gerade das Thema Licht und Ton nochmal zu haben. Also richtig cool, da freue ich mich heute drauf.
Ja und dann ist ja morgen schon Freitag. So schnell geht es dann. Also irgendwie eine Woche, wo ich im ersten Moment heute Morgen gedacht habe, ja, was soll ich dir da erzählen, so richtig was Spektakuläres ist, nicht passiert. War irgendwie so eine Durchschnittswoche. Und wenn ich jetzt so drüber nachdenke, ja, schon ein paar gute Sachen dabei. Jetzt nicht so was wirklich Außergewöhnliches. Oft ist ja so, was ist das Außergewöhnliche, wenn man was Negatives hat, wo viele Emotionen damit verbunden sind. Aber dafür reicht jetzt das kleine hier meine Finger leicht erwärmt sage ich jetzt schon nur noch, nicht aus und doch ist es wieder eine Erkenntnis und vor allem die Erkenntnis, auch die nehme ich aus dem Kongress jetzt schon mit es gibt viele Ideen.
Es gibt viele Initiativen, doch wenn man da nicht ins Umsetzen kommt, ins Dranbleiben, dann verlaufen die eben auch wieder im Sand und man versucht dann wieder die nächste Initiative.
Und ein Bürgermeister hat es gestern so schön gesagt, scheitern sie sich zum Erfolg. Einfach daran zu denken, dass das dazugehört. Da habe ich gedacht, ja, erfolgreich scheitern, das klingt immer so schön und doch will es keiner haben und so geht man ja auch an die Sache nicht ran. Doch immer wieder daraus die Erkenntnisse zu gewinnen. Und oft ist es eben das, nicht nur das, was man weiß, und da, wo man schon die Erfahrung hat, sondern das, was man dann umsetzt. Und dann wird es doch rund mit meinem Backofen- und Brezelerlebnis von heute Morgen, da lag es auch nicht am Wissen, da lag es nicht am Können, sondern da lag es ja nachher an der Umsetzung. Und genau das ist so wichtig, daran zu arbeiten. Und dafür gibt es natürlich auch die Kabinengespräche, Wenn du sagst, Mensch, du hast auch eine Aufgabe, die schiebst du schon länger vor dir her, du weißt, was zu tun ist, aber du machst es einfach nicht, dann lass uns genau darüber sprechen. Dann gucken wir uns mal eine unangenehme Aufgabe an, vielleicht sogar einen Prozess, den wir vereinfachen können und auch eine Gewohnheit. Das müssen keine Liegestütze am Morgen sein. Wo du sagst, Mensch, da willst du auch mal ran. Dafür ist genau das das Richtige, wo es nicht nur darum geht, ja, es ist auch mal ein bisschen Wissensvermittlung dabei, doch das ist der geringere Teil, sondern wirklich an dem in die Gänge kommen, starten, dranbleiben, umsetzen, machen, handeln.
Das können wir dann gerne persönlich besprechen und ansonsten ist es natürlich wichtig, dass du auch morgen wieder ins Handeln kommst und auf den Play-Button von diesem Podcast klickst. Bis dahin ganz liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael.