Wenn's Loslassen schwerer fällt als das Dranbleiben. Herzlich Willkommen bei Firma Fußball Familie. Deinem 15 Minuten Kick für mehr Klarheit, Energie und Mut, ein bisschen verändert, in deinem Leben. Ich traue mich schon fast gar nicht mehr zu sagen, doch irgendwie gehört es ja schon dazu. Auch da ist die Frage, lasse ich los, bleibe ich dran und sage ich einfach, Ich bin Michael Metzger und ich führe dich heute durch diesen Podcast und habe gleich zwei Beispiele mitgebracht aus meinem Leben, die mich schon wieder daran erinnert haben, was das mit den Gewohnheiten macht, mit dem Loslassen, mit dem Dranbleiben. Und ab wann es zu so einem Punkt kommt, wo das Loslassen schwerer fällt, als das Dranbleiben, so ging es mir heute Morgen.

Ohne Wecker, 4.59 Uhr wach geworden. Das ist natürlich kein Zufall, weil sonst, wenn ich mal meinen Wecker habe, dann ist es 4.58 Uhr. Also 4.59 Uhr von alleine wach geworden. Naja, ich ziehe das ja jetzt auch schon zwei Monate durch, seit meinem Mallorca-Trip sozusagen und meiner Neuausrichtung hier auch, mit dem wir gewinnen gemeinsam und Firma Fußballfamilie, und den Kabinengesprächen, wo ich sagte, okay, komm.

Ziel, nach vorne zu schauen und zu sagen, was will ich Ende der Woche erreicht haben. Ja, 5 Uhr aufstehen, 5 Uhr ist eine komische Zeit, also mache ich 4 Uhr 58.

Und das mindestens Montag bis Samstag, sonntags mal sehen, wobei ich sowieso nie der Langschläfer bin. Dann wird es halt mal halb 6 oder vielleicht sogar mal halb 7. Und so war ich dann heute Morgen jetzt auch automatisch wach und war dann auch wach und dann habe ich mir überlegt, ja was ist denn, wenn ich jetzt liegen bleibe? Was fällt mir denn jetzt schwerer? Aufzustehen und da dran zu bleiben und dabei zu bleiben oder sogar jetzt mal von dem Ziel sozusagen loszulassen und zu sagen, ich stehe jeden Morgen 4 Uhr oder um 5 Uhr auf und das mal nicht zu machen. Und einfach zu sagen, na komm, ich bleib mal noch liegen, denn dass ich zu lang schlafe, irgendwann müssen die Kinder nachher in die Schule, also so kann ich ewig schlafen, doch das passiert nicht, auch wenn ich jetzt liegen bleibe, wenn ich dann da komme, ich bleib mal liegen und mal gucken, welche Gedanken mir da kommen und ob ich überhaupt noch mal einschlafen kann.

Und ob ich das Gefühl habe, dass ich danach ausgeschlafener bin. Ja und was soll ich dir sagen das loslassen das war schwer liegen zu bleiben und.

Mein Kopf auszuschalten, zu beobachten, was passiert da jetzt? Denn auch da gilt es dann von Sachen loszulassen. Naja, wenn du jetzt nicht um 5 aufstehst, wie zuverlässig bist du dann? Guck mal, nicht mal Termine mit dir selbst kannst du einhalten. Und jetzt wird es einmal, naja, unbequem ist eigentlich gar nicht richtig, weil es bequemere wäre gewesen aufzustehen. Jetzt, was war denn noch so ein Gedanke? Jetzt lässt es schon wieder einreißen, du ziehst ja nichts durch. Wo ich dann so für mich dachte, stimmt ja gar nicht. Also auch da schon das Spannende, will ich manche Glaubenssätze beibehalten oder kann ich auch da mal Stück für Stück von was loslassen und wie schwer das dann auch ist, die Veränderung dann zuzulassen, damit umzugehen, zu sagen, okay, jetzt mache ich mal was anders.

Und was war dann? Bin dann kurz vor 6, aufgestanden. War ich wirklich ausgeschlafen? Nein, weil die Stunde war jetzt nicht so, dass ich sage, Mensch, da hatte ich nochmal tollen Tiefschlaf. Achso, genau, ein Gedanke war noch, jetzt habe ich ihn gerade. Naja, und wenn ich jetzt eine Stunde jetzt nicht produktiv bin, dann mache ich das nicht und das nicht Und die Podcast-Folge kommt später dran. Ja, stimmt. Das halte ich jetzt mal aus. Schaue ich mal, was sich daraus dann ergibt. Und wie ich mich damit fühle. Dann bist du nachher im Stress und alles andere muss schneller gehen. Und du hast doch noch das und das und das geplant. Stimmt. Stimmt.

Und trotzdem habe ich es gemacht, um genau das mal zu erleben. Und wie gesagt, ausgeschlafener war ich jetzt nicht. Also die Stunde, jetzt dass mir die was im Schlaf gebracht hat, nee, hat sie nicht. Die hat mich jetzt wachsen lassen, weil ich jetzt darüber nachgedacht habe im Kopf. Weil ich mir Gedanken dazu mache, weil ich es dir jetzt erzähle, weil ich darüber spreche. Und so bin ich dann heute auch auf das Thema dieser Podcast-Folge gekommen. Wenn das Loslassen schwerer ist, als das Dranbleiben. So, aufgestanden, danach meine kleine sportliche Morgenroutine gemacht mit Liegestütze und ein bisschen Mobilität. Und jetzt kamen ja noch Kniebeugen dazu. Das gemacht, für die Kinder das Essen vorbereitet. Ja, und jetzt diese Podcast-Folge aufgenommen. Oder aufgenommen, gerade beim Aufnehmen.

Und ich glaube, ich habe es sogar gestern in der Podcast-Folge gesagt und da kommt jetzt mein zweites Beispiel, das ist von gestern Abend am Teich und dass du noch so gut vorbereitet sein kannst für dich in deinem Leben, in deiner Familie, in deinem Unternehmen, dass alles läuft, dass du sagst, ja super und dann auf einmal kommt doch von außen ein Ereignis, eine Veränderung, wo du dich darauf einstellen darfst.

Und dann eben entscheidend ist, wie du damit umgehst, weil du das im Außen nicht ändern kannst. Sondern da auch von der Vorstellung loszulassen, da sind wir wieder, alles so weiterzumachen wie bisher. Und da glaube ich eben auch, dass da das Dranbleiben dann manchmal nicht das Richtige ist, gerade wenn es solche Veränderungen dann sind, sondern dann zu schauen, welche Gewohnheiten, welchen Gedanken, welche Prozesse muss ich loslassen. Und mit loslassen meine ich jetzt nicht, dass es immer gleich alles komplett anders sein muss, sondern halt ein Stück weit vielleicht auch mal darüber nachzudenken, manche Sachen einfach anzupassen an die jetzige Situation. Und was war das Beispiel gestern am Teich? Naja, es kann manchmal sein, ob es in der Wirtschaft, in der Politik ist, dass ein Sturm aufzieht. Und ich glaube, wenn wir da gerade das Weltgeschehen verfolgen, dann gibt es da auch den ein oder anderen Sturm, was Auswirkungen hat.

Und kannst du die Augen verschließen, kannst du dich verrückt machen oder kannst du einfach gucken, okay, wie kann ich jetzt damit umgehen. Und solche Sturme aufziehen. Dann gibt es das natürlich auch in der Natur und da war gestern bei uns ich nenne es jetzt mal als Sturm gestern bei uns ein bisschen Gewittersturm und was hat der Sturm mit sich gebracht der hat Äste von den Bäumen.

Und abknicken lassen, abreißen lassen, die dann nachher entsprechend auf dem Rasen lagen, im Beet lagen und auch im Teich lagen.

So, und dann hilft es mir jetzt auch nichts, dass ich vorher, ich würde mal sagen, den Teich.

Naja, ich sage zu 90% noch nicht ganz, aber zu 90% war ich mit dem zufrieden, was die Sauberkeit anbetrifft, war da ordentlich dran, alles immer sauber gemacht, auch wenn mal Laub reingefallen war aus dem letzten Winter und so, das alles rausgemacht, also das Wasser ist schön klar und es sieht gut aus. Und ich war soweit fertig und hätte ich jetzt gestern Abend nur die gewohnte Routine so weitergemacht am Teich und mich nicht auf die Veränderung eingestellt, dann würde der Teich natürlich Stück für Stück schlechter werden.

Nicht nur die Stimmung würde kippen, in dem Fall würde das Wasser kippen irgendwann. Es würde trüb, wäre kein Spaß mehr. Klar, man kann immer noch reingehen, aber ein bisschen eklig wäre es schon. Ja, also, was heißt, ich durfte mich an die Veränderung anpassen, musste natürlich da Äste raussammeln, dann zusätzliches Laub, zusätzlicher Dreck ist reingefallen, den noch rauskeschern. Ja, ich durfte ein bisschen mehr Zeit und Energie aufwenden, um das, was einfach der Sturm, die Veränderung von außen mitgebracht hat, mich damit zu beschäftigen und die normale Gewohnheit ein Stück weit loslassen beziehungsweise anpassen, damit ich zu dem Ergebnis komme, was ich gerne möchte.

Und ich glaube, ich habe das sogar gestern in der Podcast-Folge gesagt, dass genau das das Wichtige ist.

Auch das merke ich jetzt, passt natürlich immer ganz zufällig, auch jetzt bei dem Kabinengespräch. Ja, man ist auf so einem Stand, das läuft schon ganz gut und jetzt gibt es aber immer mal wieder Einwirkungen von außen. Einwirkungen von außen, ja. So Veränderungen, wo man guckt, okay, wie geht man damit um? Ein Stück weit natürlich bei seinem Plan auch zu bleiben, das heißt nicht alles umzuschmeißen, möglicherweise, sondern einfach auch anzupassen. Und da zu gucken, okay, jetzt haben wir die Themen und jetzt wird es manchmal ein Stück weit langweilig und dann ärgert man sich vielleicht über sowas, wie das gestern der Sturm kommt oder man kann es auch ein Stück weit als Spiel annehmen und sagen, guck mal, da hat mir das Leben jetzt wieder ein paar Steine vor die Füße geworfen, in dem Fall ein paar Äste in den Teich geweht. Naja, jetzt gehe ich damit um. Ist doch wieder spannend, was es alles so gibt und manches kann man einfach nicht vorausplanen. Und umso schöner dann mit den Herausforderungen umzugehen und daran zu wachsen, ohne dass man die immer ständig haben muss. Weil sonst ist man nachher wieder in dem allzeits bekannten Hamsterrad, wo man läuft, läuft, läuft und läuft und läuft und läuft und nicht vorwärts kommt. Ja, oder wie so eine Schaukel. Man ist in Bewegung, kommt aber doch nicht richtig vorwärts. Manchmal ist das ganz entspannt natürlich auch, außer man hat so einen Magen und Kopf wie ich, dann ist das nicht entspannt.

Und dann auch solche Phasen mal anzunehmen und sich auf der anderen Seite auch nicht verrückt zu machen. Also genau das Beispiel jetzt heute Morgen, dass ich mich nicht verrückt mache, wenn ich sage, Mensch, ich probiere das mal und sehe, was sich daraus entwickelt, was ich lernen kann, ohne mich dazu jetzt zu verteufeln, dass ich sage, Mensch, ich bin jetzt heute eine Stunde später dran. Als natürlich sich auch nicht verrückt zu machen, wenn da ein paar Äste im Teich liegen. So einfach, okay, dann mache ich das jetzt und dann ist gut.

Ja, und dann ist es manchmal eben schon auch so, dass man an den Sachen dran bleibt, ja, nur eben manche Sachen dann auch zwischendurch mal loslassen darf, mal anders machen darf und sich eben dazu zu hinterfragen, passt das noch? Und dann kommt auch die Verknüpfung zu gestern. Nicht nur immer das aus der Vergangenheit betrachten. Ja, das hat mich aus der Vergangenheit, hatte das noch gepasst, doch zu gucken für die Zukunft nach vorne. Okay, wo will ich da hin? Weil klar ist, das, was in der Vergangenheit war, das hat mich bis dahin gebracht, wo ich jetzt bin. Und wenn ich in der Zukunft weiter möchte, was brauche ich dafür? Also das Denken und Schauen und der Blick nach vorne. Mit Mut, mit Klarheit und natürlich auch mit der nötigen Energie, weil die einfach wichtig ist, die auch aufzubringen, zu gucken, wo kriegst du die her. Und da können natürlich solche Kabinengespräche auch helfen, weil wir das genau da machen. Und jetzt wünsche ich dir einen mutigen, einen klaren, einen energiereichen Tag, schau mal, wo du sagst, da willst du dranbleiben da gibt es vielleicht Sachen, da kann ich mal über das Loslassen nachdenken und wenn du dann feststellst, Mensch, das Loslassen fällt schwerer als das Dranbleiben dann schau doch da mal genauer hin, dabei wünsche ich dir viel Spaß liebe Grüße, dein Michael.