Ein typischer Durchhaltetag ist heute. Herzlich willkommen bei Firma Fußballfamilie, deinem 15-Minuten-Kick. Für mehr Energie, Klarheit, Mut. Und ich bin Michael Metzger. Ja, so ist das. Was ist denn heute? Oh, Donnerstag, der 19. Juni. Heute ist Gründerstammtisch.
Und gestern Abend ist es etwas später geworden. Warum? Naja, weil ich heute eine kleine Präsentation zum Thema Marketing mache und mir überlegt habe, ich mache tierisches Marketing mit meinen drei Tieren Maulwurf, Esel und Schmetterling. Beziehungsweise in der Präsentation ist es Schmetterling, Esel und Maulwurf. Und da habe ich natürlich gestern angefangen dran zu basteln. Und wenn ich dann mal angefangen habe, dann fällt es mir nicht mehr schwer mit dem Durchhalten, weil das läuft dann von alleine. Dann habe ich Lust, dann macht mir das Spaß und dann bleibe ich dran. Nachdem ich angefangen habe, das ist die große Herausforderung manchmal. Und die große Herausforderung gab es tatsächlich auch heute Morgen. Hier mit dieser Folge heute anzufangen.
Und das Schöne ist ja, das ist schon zu einer Gewohnheit geworden und dann bin ich es gewohnt, und dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ich es dann auch umsetze. Und ganz kurios natürlich, also gestern dadurch, dass es später wurde und ich dann schon ein Stück weit noch voller Energie war, Ja, es war anstrengend, es hat Spaß gemacht, es war herausfordernd, es war spät und doch war ich für den Moment dann nicht müde und gucke auf die Uhr um neun, halb zehn, sonst schon meine Schlafenszeit, naja, dann habe ich dann mal ausgemacht, war fertig, 15 Seiten im Kasten sozusagen, vorbereitet und dann gehe ich jetzt ins Bett und kann ja gleich schlafen. Tja, so war das allerdings nicht. War nichts mit gleich schlafen. Warum? Natürlich nochmal durchgegangen, die einzelnen Seiten und wie ich heute das vom Ablauf mache, weil ich will ja auch nicht nur eine schnöde Präsentation machen, da vorne 20 Minuten stehen, und nach 5 Minuten spätestens zücken alle ihr Handy weil es den langweilig ist. Ne, ich will die ja begeistern, ich will die ja mitnehmen, ich will die ja gewinnen.
Und deshalb gibt es natürlich auch zwischendurch kleine Aufgaben. Also, wenn die dann heute Abend dabei sind, dann ist nichts mit sich berieseln lassen, sondern hier aktiv mitgestalten. Ja, ja. Und dann habe ich mir gestern Abend gedacht, weil hier alles ein bisschen anders war. Ach komm.
Ich lasse einfach mal den Wecker mal aus, der klingelt heute nicht, 4.58 Uhr und ich wache auf, wann ich aufwache. Ich weiß, dass ich nicht so spät aufwache und dann ist es gut gesagt, getan und das Befürchtete ist eingetreten. Zum einen konnte ich gestern Abend dann nicht einschlafen, war ich länger wach und heute Morgen bin ich wach geworden und wie viel Uhr war es? Ja, der Wecker hat 4.45 Uhr angezeigt.
4.45 Uhr, ich dachte, na super. Ich wollte auch ein bisschen ausschlafen und länger schlafen und die Nacht war ja nicht ganz so ruhig. Warum? Weil natürlich mir die Gedanken durch den Kopf gingen, wie wird das heute, obwohl das jetzt nichts ganz Außergewöhnliches ist. Ich habe ja schon öfters mal Vorträge gemacht, unterschiedliche Größenordnungen vor 20 Leuten vor 1000 Leuten vor, dem eigenen Team, vor Fremden vor Kunden also ich will sagen, da war schon fast alles dabei, und doch jedes Mal wieder spannend und jetzt natürlich auch ein Stück weit neu wenn ich meinen Michael Marketing Mix vorstelle, mit tierischem Marketing Ach, das wird schon lustig auf der einen Seite. Auf der anderen Seite frage ich mich immer, darf ich das machen? Kann ich das? Also nicht kann ich das in dem Sinne, ob ich das kann, sondern kann ich das machen?
Was denken die anderen? Das ist natürlich ein Vortrag und ein Inhalt. Den werden die so auf keinen Fall erwarten. Und dann haben wir ja das Thema, das kennen wir ja schon mit den Erwartungen. Die kommen natürlich auch mit gewissen Erwartungen. Und dann können die Erwartungen erfüllt werden. Die Erwartungen können nicht erfüllt werden und es nicht erfüllen, kann eher in die positive Richtung gehen oder in die negative Richtung. Wie auch immer, wenn ich es nicht probiere, weiß ich es nicht.
So, also war die Nacht nicht so ruhig. 4.45 Uhr. Guck mal, richtig geil. Dann kann ich mich ja jetzt nochmal ganz entspannt hinlegen. Oder ich lag ja schon ganz entspannt. Euer klein zu. Weil ich jetzt gerade müde. Obwohl ich eigentlich fit bin. Tja, manchmal verrückt. Danke Körper. Also, dann habe ich gedacht, naja, kann ich mich nochmal ein bisschen ausruhen. Aber es war dann, keine Ahnung, 10 Minuten später. Vor dem Fenster oder bei uns im Garten, Bambule, zwei Katzen haben sich da angeschrien und wenn du das kennst, wenn sich zwei Katzen anschreien, also das ist auf jeden Fall auch Marketing, die machen sich sichtbar, hörbar, bemerkbar, keifen die da rum, das kann man ja gar nicht beschreiben, als ob Kinder schreien, richtig fürchterlich. Da habe ich gedacht, ach komm, hör weg und dann döst du noch ein bisschen. Tja, Augen kann man zumachen, dann sieht man es erstmal nicht mehr. Bei den Ohren ist das natürlich schwieriger. Dasselbe ist natürlich auch, wenn du jetzt hier gerade diesen Podcast hörst. So wirklich weghören funktioniert nicht. Du hast meine Stimme in den Ohren. Herzlichen Glückwunsch dazu.
Und ach komm was soll's dann stehe ich halt doch auf und weil halt alles ein bisschen anders war habe ich noch keine liegestütze gemacht noch keine kniebeuge doch heute dann die dafür diese podcast folge also dann war ich doch schon wieder früh wach habe ein bisschen was an meinem ablauf geändert naja und da siehst du mal wie schnell das geht und mit den gewohnheiten natürlich bin ich noch ein stück weit drin und ich werde jetzt auch gleich noch meine liegestütze machen und doch verschiebt sich so ein bisschen. Und warum? Weil ich natürlich gestern Abend auch eine Verschiebung hatte. Und das hat natürlich dann Auswirkungen. Gedanklich ein Stück weit, natürlich auch im positiven Sinne, in der etwas, in Anführungsstrichen, unruhigere Nacht, weil ich mir eben Gedanken dazu gemacht habe. Und heute Morgen habe ich mir die Präsentation noch einmal angeguckt und gedacht, nee, ich ändere jetzt nichts mehr. Die bleibt jetzt so. Die ist fertig. Und.
Das hat sich dann so bisher jetzt durchgezogen, die ersten anderthalb Stunden des Tages. Gerade vor der Podcast-Folge auch nochmal ein bisschen was anderes gemacht. Irgendwas fällt mir immer ein. Aber ich dachte, nee, nee, nee. Jetzt kommen wieder zu der Gewohnheit zurück, durchhalten und erstmal anfangen. Erstmal anfangen, Podcast-Folge hier, Aufnahmeprogramm zu starten, Mikrofon auszuwählen, Audio aufnehmen und dann den roten Button drücken und dann geht's los.
Und das ist auch immer, sage ich zu meinen Kindern, wenn ich in den Teich gehe und es ist noch etwas frisch und das Wasser fühlt sich im ersten Moment kalt an, dann sage ich immer, wenn man drin ist, geht's. Hat man sich so ein Stück weit dran gewöhnt und das meine ich auch so damit, wenn man angefangen hat, dann geht's. Und guck mal, das sehe ich jetzt heute für diese Podcast-Folge auch. Wenn ich erst mal angefangen habe dann geht es dann sind jetzt hier gleich die 8 minuten 45 voll zack dann ist es bis zu den 15 minuten gar nicht mehr weit eine einheit kabinengespräch 15, minuten und da ich jetzt hier die kabinengespräch woche habe natürlich jetzt die frage wie kriege ich jetzt den schwenk zum kabinengespräch oder ist es manchmal auch so dass ich den gar nicht, brauche, weil heute eben so ein Stück weit ein anderer Tag ist, Donnerstag, der 19. Juni, Kabinengespräch steht natürlich nachher wieder an und auch das wird heute speziell, weil heute werde ich im Auto unterwegs sein und selbst fahren, natürlich mit Freisprecheinrichtung, telefonieren, ist ja klar, doch mit Notizen machen ist dann nicht so.
Doch heute geht es nicht anders und auch das gehört dann mal dazu Vielleicht ist das genau schon so eine Vorbereitung, dass es gestern Abend ein bisschen anders lief, dass es heute Morgen ein bisschen anders lief. So läuft dann heute auch das Kabinengespräch ein bisschen anders. Und mal gucken, was ich daraus für Erkenntnisse mitnehme und genau durch die Ausnahme sozusagen wieder was lerne für die Regel, wenn ich dann sage, ja, es macht schon Sinn, dass ich da telefonieren kann. Und klar, man kann auch mal spazieren, mit dem Hund spazieren, das kann vielleicht der Unternehmer machen, wenn er dann nachher von mir die Zusammenfassung per WhatsApp kriegt mit den ein bis drei wichtigsten Aufgaben des Tages, an welcher Gewohnheit er abweiten soll, welchen Prozess er in Angriff nimmt und welche...
Unliebsame, unangenehme Aufgabe er heute anzupacken hat, dann kann er das einfacher machen und ich kann versuchen mir das in dem Gespräch zu merken. Oder ich sitze da mit meinem iPad, notiere mir das, würde dann hier heute aufschreiben, dass wir in der 32. Kabinengespräch sind, und hätte das dann protokolliert. So, das kann ich jetzt währenddessen nicht machen, weil autonomes Fahren, so weit ist es noch nicht. Ich kann mir die Notizen danach machen und dann den Prozess heute etwas anders gestalten und doch gibt es gewohnte Sachen, wie jetzt hier diese Podcast-Folge. Die dann trotzdem funktionieren, die laufen und wenn es auch mal ein bisschen anders vonstatten geht. So ist es ja manchmal auf dem Spielfeld auch. Da hast du deinen Plan und dann kommt der Gegner und dann kommt der Schiedsrichter und dann kommt das Wetter und dann kommt der Platz und dann kommt der Ball. Und mit allem darfst du dich arrangieren und das Beste draus machen. Das machen wir heute im Kabinengespräch, das machen wir heute für den Tag. Und das wünsche ich dir heute auch. Mach einfach das Beste draus. Liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael.