Hey, heute ist es also soweit. Na, was für Erwartungen hattest du nach der Podcast-Folge gestern? Was für Erwartungen hatte ich und was erwartet uns jetzt in dieser heutigen Podcast-Folge? Vielleicht ein Thema fürs Bewerbungsgespräch und wie man da in die Erwartungsfalle tappt. Doch zuerst mal herzlich willkommen bei Firma Fußball Familie, deinem 15 Minuten Kick für mehr Klarheit, Mut und Energie. Und heute geht es weiter, wir sind mitten in der Erwartungswoche und da werden natürlich die Erwartungen schon hochgeschraubt. Besten Erwartungen an sich selbst, also das heißt somit auch natürlich an mich für diese Podcast-Folge heute. Und heute lass uns mal in den Bereich Firma ins Unternehmen schauen und zwar genauer in den, Bewerbungsprozess, weil ich das gerade so spannend finde, weil ich da gerade selbst ein Teil davon bin, dass ich da mit dabei sein darf und den mitgestalten und naja, wie ist das? Lass uns mal die Szene kurz nachspielen. Wir stellen uns mal vor, du sitzt im Bewerbungsgespräch, Kennenlerngespräch, wie man das auch heute immer nennt und auf der einen Seite der Tischplatte.

Sind die Erwartungen, Mensch, die Person muss motiviert sein, die Person soll ins Team passen, ergebnisorientiert und empathisch. Und auf der anderen Seite der Tischplatte sitzt die Person, die erwartet, dass das da ein großartiges Team ist, super Chef, super Chefin, eine richtig coole Firma. Was man halt alles heutzutage so braucht. Flexibel, wertschätzend, familienfreundlich, offen, ehrlich. Alles das, was man immer so erwartet. Und wie ist es dann nachher in der Realität? Ja, was passiert hier? Ein Stück weit treffen zwei Welten aufeinander so voller Erwartungen. Und viele davon sind unausgesprochen. und manche davon sind vielleicht sogar unrealistisch und zwar von beiden Seiten. Und dann kann es auch sein, dass manche Erwartungen komplett gegensätzlich sind.

Und jetzt ist ja wieder die Frage, was ist denn jetzt hier das Problem? Okay, sind es die Erwartungen, die Erwartungen an sich selbst, die Erwartungen anderen gegenüber?

Oder ist eher, wie sagt man immer so schön, der Elefant im Raum, dass man denkt, das ist doch klar. Das habe ich jetzt in den Gesprächen auch schon mitbekommen. Jetzt aus Sicht des Unternehmens werden natürlich manchmal Abkürzungen genommen, die so im Arbeitsalltag normal sind. Doch die Frage ist, sind die für die anderen normal? Und ja, hat man die Erwartung, erwartet man, dass das der andere auch versteht, obwohl er vielleicht mit den Abkürzungen noch gar nichts anfangen kann? Oder kommt man gar nicht auf die Idee, weil man denkt, naja, das ist doch klar, was ist die Abkürzung, was bedeutet das? Tja, und schon ist das die Frage, ist das wirklich so? Ja, was kann auf der einen Seite die Person, die sich für die Stelle interessiert, nicht wissen, und auf der anderen Seite, was kann die Seite des Arbeitgebers nicht wissen. Manche Sachen werden vorausgesetzt. Hat man zum Beispiel die Erwartung, wenn sich da jemand bewirbt, dann beschäftigt er sich auch vorher mit dem Unternehmen.

Um dann nachher im Gespräch oder nach dem Gespräch festzustellen, Mensch, ist vielleicht gar nicht so. Ja, war es wieder eine Erwartungshaltung.

Und auf der anderen Seite stellt sich vielleicht die Person, die sich für die Stelle interessiert, naja, wie ist denn jetzt der Führungsstil, wie funktioniert es im Team? Hat man da mal eine halbe Stunde, mal eine Stunde so den ersten Austausch? Für beide jetzt nicht unbedingt eine alltägliche Situation, kommt natürlich auch immer auf die Unternehmensgröße an. Wenn jemand ein kleines Team ist mit fünf Leuten, da gibt es vielleicht nicht so oft solche Gespräche. Das sind eher die Ausnahme. Hat man ein größeres Team, weiß ich nicht, ab 20, 30 Leute, 50 Leute, 100 Leute, dann ist es schon eher mal eine Tagesordnung. Dann gibt es dafür natürlich auch Spezialisten im Unternehmen, die die Rolle ausüben meistens, dann ist da natürlich auch eine ganz andere Grundlage. So, und das Spannende, ja, fragt sich natürlich auch dann die Arbeitgeberseite, Mensch, was treibt den den an? Was könnte ich denn von dem noch wissen wollen? Oder wenn man da manche Fragen, die Antworten dann hört, ja, dann hätte ich vielleicht eine andere erwartet. Und schon geht es wieder los, das Erwartungsspiel und man tappt in die Erwartungsfalle.

Und das finde ich auf der einen Seite natürlich auch faszinierend, weil man nicht hinter den Kopf sozusagen oder in den Kopf reinschauen kann. Was will man in so einer halben Stunde, in so einer Stunde dann alles erfahren? Tja, und dafür gibt es vielleicht eine Lösung. Da komme ich gleich zum Schluss nochmal drauf. Jetzt könnten wir uns ja fragen an der Stelle, ja was hilft denn dann?

Und Erwartungen hatte ich ja schon gesagt. Das ist immer so, man erwartet was. Das heißt warten. Naja, vielleicht ist es auch mal so, dass man auf der einen Seite einen Wunschzettel hat und vielleicht sollte man den einfach auch mal gegenseitig mit der Wirklichkeit abgleichen. Also weniger Wunschzettel, mehr Wirklichkeit, um da wirklich auch mal Sachen zu fragen, die nicht unausgesprochen bleiben und die man dann einfach erwartet, sondern da auch mal das einfach klarer formulieren, was der jeweilige Brauch auf Arbeitgeberseite, die Rolle, die auszufüllen ist, wie das ist, was da die Gegebenheiten sind, die Arbeitsbedingungen, die Aufgaben, das Team, die Ansprechpartner. Als natürlich auch von der anderen Seite, was die Person, die sich für die Stelle interessiert, was die braucht, was der wichtig ist. Und natürlich auch gegenseitig ein Stück weit sich deutlich machen, wofür die jeweilige Person und das Unternehmen steht. Und auch wirklich mal die Frage zu stellen, was erwartest du eigentlich von mir als Arbeitgeber?

Denn wie ist es sonst, und das hast du wahrscheinlich schon erlebt, das habe ich schon erlebt, die gewisse Ehrlichkeit, die natürlich gerade am Anfang auch nicht ganz so einfach ist, das ist natürlich ohne Frage so, die schafft Verbindlichkeit und auch eine Verbindung. Und eben hat man die Klarheit nicht und es gibt eben nur die Erwartungen, die nicht ausgesprochen sind, dann führt das nachher zu Frust und zu Unzufriedenheit. Und egal aus welcher Seite, natürlich dann auch immer möglicherweise zu einer Verabschiedung, zu einer Beendigung, zu einer Kündigung, wo man sagt, Mensch, das macht so keinen Sinn. Und klar, ich habe das ja selbst auch schon erlebt, auch selbst schon hunderte Bewerbungsgespräche geführt und Mensch eingestellt, wo man denkt, Mensch, das passt perfekt. Und dann kam nachher der Alltag für beide Seiten und dann hat man festgestellt, das passt nicht mehr. Und klar ist natürlich auch, es gibt nie eine Garantie.

Das ist einfach so. Es können sich auch immer mal wieder Umstände ändern. Es sind ja auch verschiedene Aspekte. Da fallen mir gerade wieder meine drei Bereiche ein. meine drei im Personal, im Unternehmenskontext des Unternehmens, die Rolle und die Person, die müssen zusammenpassen. Und es kann sich eben in allen Bereichen mal was verändern. Und dann kann sein, dass Unternehmen Rolle und Person nicht mehr zusammenpassen. Doch gerade am Anfang ist es aus meiner Sicht wichtig, sich damit auseinanderzusetzen. Das wurde hier im Unternehmen gemacht, mit dem Unternehmen, mit der Rolle, um dann auch die entsprechend passende Person zu finden. Und dann ist natürlich die Frage, reicht es eine halbe Stunde oder eine Stunde in Gesprächen, eine kleine Bewerbungsunterlage vorher, als auch auf der anderen Seite, die Person informiert sich mal über die Webseite, über die Stellenanzeige und hat auch eine Stunde in Gespräch, ist das ausreichend? Das ist doch die Frage. Ist das die Erwartung, da kommen wir schon wieder mit der Erwartungshaltung und ist vielleicht das sogar die Erwartungsfalle? Gar nicht nur die Gespräche, sondern zu erwarten, dass man dann schon die richtige Entscheidung trifft von allen Parteien, dass man sagt, Mensch, man arbeitet zusammen.

Und deshalb, glaube ich, ist es ganz wichtig, sich damit zu beschäftigen, das klar zu benennen, ehrlich auszusprechen und eben auch zu überprüfen.

Und was kann da helfen? Ich habe dir noch was versprochen. Das machen wir da jetzt im Unternehmen auch. Habe ich den Vorschlag gestern gebracht und heute wird es gleich umgesetzt. Mit den Personen, wo man denkt, Mensch, die sind sozusagen in der engeren Auswahl. Mit denen nochmal ein Gespräch zu führen, die nochmal einzuladen. Das erste Mal war es auch in einer neutralen Umgebung. Das heißt, die Personen haben noch gar nicht ihren Arbeitsplatz gesehen und ich finde natürlich auch wichtig, den Arbeitsplatz zu zeigen. Und da geht es nicht darum, jetzt vorher noch zwei Stunden aufzuräumen und alles schick zu machen. Nee, den Arbeitsplatz zu zeigen, so wie er jetzt ist. Wenn die Person am Montag anfangen würde.

Das wäre dann so. Ob da schon alles perfekt ist oder nicht, sondern einfach so, wie es ist, dass die Person es auch weiß und ein Stück weit auch mit dem Gefühl reingehen kann, Mensch, wie ist das so, könnte ich mir da vorstellen, jeden Morgen den Arbeitsplatz zu besuchen, würde das Spaß machen im Team, mal die Gegebenheiten kennenzulernen und sich einfach nochmal eine halbe Stunde, eine Stunde auszutauschen, auch nach dem ersten Kennenlernen, wo beide Parteien den ersten Schritt sozusagen gemeistert haben. Ja weil es geht ja darum die menschen fürs unternehmen zu gewinnen, Und fürs Gewinnen gehört halt vielleicht mehr dazu, als einmal eine Bewerbung anzugucken und ein Gespräch zu führen. Vielleicht nochmal ein zweites Gespräch, um dann einfach auch manche Erwartungen nochmal klarer formulieren zu können. Das gewisse Eis ist gebrochen, also auch von der bewerbenden Seite.

Und es ist schon in Anführungsstrichen eine erste kleine Beziehung entstanden. Und deshalb finde ich das so wichtig und es gäbe natürlich noch ganz viele andere Erwartungsfallen im Unternehmenskontext, Doch weil die gerade bei mir auch aktuell ist, weil ich da live dabei bin, den Prozess mitzugestalten im Unternehmen, finde ich das einfach ganz spannend. Und deshalb heute Firma, den Bereich Erwartungsfalle im Bewerbungsprozess. Und morgen geht es dann weiter mit Fußball. Erwartungen an Training, Erwartungen an Spiele, Erwartungen an Ergebnisse. Und vielleicht ist da das eine oder andere gar nicht anders, wie jetzt hier im Firmenbereich. Na klar und zum Schluss möchte ich natürlich auch noch gerne eine Einladung an dich aussprechen wenn du selbst gerade in Gesprächen bist mit deinem Team und da eben gucken musst wie gibt es da vielleicht eine Veränderung kommt jemand dazu, scheidet vielleicht jemand aus dann schnapp dir gerne mal einen freien Slot im Juni für ein kostenloses Kabinengespräch, 15 Minuten eine ehrliche Reflexion, da tauchen wir mal ein, das ist kein Bewerbungsgespräch aber doch ein Entwicklungsschritt und den haben wir jetzt auch schon gemacht und der wird jetzt heute auch weitergegangen da freue ich mich ganz besonders drauf, denn das gilt für alle Bereiche, Firma, Fußball, Familie wir gewinnen gemeinsam auch dann wenn man da gemeinsam eine Entscheidung trifft man will gerne zusammenarbeiten, Liebe Grüße, bleib mutig dein Michael.