Ich bin back in business. Nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern auch hier am Mikrofon. Und damit es heute mit meiner Stimme wieder besser klappt, habe ich mir hier auch einen schönen Tee zur Seite gestellt, dass da auch meine Stimme wieder geölt ist. Und ich hier wieder auch am Freitagmorgen sagen kann, herzlich willkommen bei Firma Fußball Familie, deinem 15 Minuten Kick für mehr Klarheit, Mut. Und einer geölten Stimme im Unternehmerleben. Ich bin Michael Metzger und heute am Freitag kann ich dir sagen, ja, das war eine wilde Woche und zwar nicht nur am Podcast, doch ich glaube, der spiegelt das ganz, ganz gut wider. Wirklich so eine Reflexion, ein Stück weit auch von meinem Leben, von den Bereichen Firma, Fußball, Familie. Und dann muss ich natürlich an die Podcast-Folge aus dem Auto denken. Gestern, die wieder pünktlich war. Heute ein bisschen später. Doch dafür habe ich hier einen schönen Tee. Natürlich mit ein bisschen Honig.
Weil ich mir gestern überlegt habe, wie kommt denn das mit meiner Stimme zustande? Ein bisschen Hals kratzen, was ist da los? Und dann wurde es mir heute Morgen bewusst, dass ich die Woche bei acht Vorstellungsgesprächen dabei war.
Und einige Beratungsgespräche hatte, die vielleicht auf der einen Seite ein Stück weit ein bisschen häufiger jetzt diese Woche vorkamen als sonst im Durchschnitt, und doch gerade so eine, sagt man eigentlich heutzutage noch, Bewerbungsgespräche, Kennenlerngespräche zwischen, potenziellen Menschen, die zusammenarbeiten wollen, wie allgemein wie möglich kann man das ausdrücken. Für das Verständnis als Bewerbungsgespräch, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, wo es darum geht, eine Stelle zu besetzen, da habe ich natürlich auch schon unterstützt in dem vorherigen Prozess, das heißt erstmal, welche Rolle, welche Stelle ist es, was sind die Inhalte, wo entsprechend wird es publiziert, wie wird es aufgebaut. Und da kamen jetzt insgesamt, naja, innerhalb von vier Wochen, der Prozess hat gar nicht so lange gedauert, 20 Bewerbungen, und davon hatten wir jetzt diese Woche acht Gespräche und nächste Woche sind nochmal zwei. Ziel ist bis nächste Woche Freitag, das ist übrigens Freitag der 13. heute in einer Woche, die passende Person für die Rolle zu finden und fürs Unternehmen und fürs Team.
Und gerade in so einem ein Stück weit besonderen Prozess ist es dann vielleicht doch so, dass die Stimme etwas angestrengter ist. Nicht, wenn man da schreit, besonders laut sein muss oder besonders viel erzählt, aber vielleicht einfach doch eine andere Situation insgesamt. Naja, Anspannung ist jetzt schon wieder nicht das richtige Wort dafür. Aber doch halt eine gewisse andere Situation. Man bewusster, fokussierter ist in dem Gespräch. Zum einen natürlich das Zuhören. Als natürlich auch das eigene Erzählen und Fragen stellen, da ist vielleicht natürlich schon so, dass die Stimme dann auch ein bisschen, oder dass für die Stimme und die Stimmbände auch ein bisschen anstrengender ist, als wenn man normal erzählt, als wenn ich hier vielleicht einfach auch in diesem Podcast erzähle, weil es natürlich schon viel gewohnt ist, auch schon wieder nicht das Richtige, weil, keine Ahnung, ich habe schon über 100 Bewerbungsgespräche, in meinem Leben geführt deshalb ist es für mich jetzt keine neue Situation ich finde es ja immer so spannend, was dann auch die Leute erzählen, was sie nicht erzählen wenn man nachfragt.
Ich nehme nochmal einen Schluck für meine geölte Stimme.
Wenn man nachfragt, was sie dann so erzählen, da gucke ich dann auch mal gern so ein Stück weit hinter die Kulissen, frage nach, nicht nur letzte Arbeit, sondern auch was hat da Spaß gemacht, was ist jetzt die Überlegung sich da zu verändern, was wünschen sie sich für die Zukunft, was ist ihnen wichtig, neben den Tätigkeiten natürlich auch Sinn, so im allgemeinen Umgang, im Team, da einfach auch, dass das auch von der Seite her, von der menschlichen Seite her passt. Nicht nur von der fachlichen, da gibt es sicherlich das eine oder andere, was man dann auch dazulernen kann, wenn man das will, wenn die Person sagt, ja, dafür bin ich offen und auch zu sehen, was bringen die Personen mit, was dann auch das Unternehmen für sich nutzen kann.
Bei einer Person, ich frage ja dann immer, manchmal habe ich gar keine Ahnung mehr, ob man das heutzutage noch fragen darf, die Person gefragt, was sie denn sonst gerne in der Freizeit macht, da hat sie gesagt, wir spielen gerne Gesellschaftsspiele. Und dann fand ich das schon wieder spannend, was völlig unerwartetes, Gesellschaftsspiele ist ja vielleicht gar nicht mehr so modern oder aus meiner Perspektive, nur weil ich es nicht mache heißt ja gar nicht mehr, dass es nicht modern ist sondern vielleicht bin ich ja auch weit weg von der Realität und von dem aktuellen Zeitgeist, dass gar nicht mehr Netflix schauen jetzt das aktuelle ist, sondern wieder Gesellschaftsspiele spielen.
Und wenn hier gerade was gequietscht hast, das ist ein Löffel in der Tasse. Weiß nicht, ob du das abkannst, wenn das so quietscht. Oder ob sich da dir die Nackenhaare hochstellen. Fand ich spannend. Gesellschaftsspiele. Welche Spiele, habe ich natürlich an mich gedacht. Wir haben früher mal häufig Risiko gespielt. Monopoly war nie so mein Fall. Ihr Risiko. Und was es sonst noch so für Gesellschaftsspiele gibt. Fand ich da schon wieder spannend, da jetzt acht verschiedene Persönlichkeiten kennenzulernen und nicht schnell dabei anzufangen, gleich Beurteilung, Mensch, das passt oder das passt nicht, weil.
Aus meiner Sicht startet man damit zu früh, dann trifft man vielleicht so gedanklich schon eine gewisse Vorauswahl und dann kann es ja sein, das haben wir auch mit denen abgesprochen, dass heute nochmal eine Rückmeldung ist von beiden Seiten, wie es denn grundsätzlich aussieht, ob noch Interesse besteht oder noch Fragen sind oder nach der ersten Runde jetzt schon jemand sagt, nee, danke für die Zeit, danke für das Gespräch, danke für die Einblicke, doch das ist nicht das Passende. Und dann hat man die Person vielleicht schon bei sich ein bisschen höher gerankt und dann sagt die von sich aus ab. Und was bedeutet das dann für alle anderen? Also da gar nicht zu schnell in die Bewertungsfalle, nenne ich es jetzt mal, zu tappen, sondern das alles erstmal wirken zu lassen und dann zu gucken, wie entwickelt es sich und wie macht man dann weiter und wer hat, welche Besonderheiten welche Stärken denkt man welche möglichen Schwächen wo muss man drauf achten was will das Team gerne haben.
Und was will das Team gerne haben da fällt mir gerade der Übergang von der Firma zum Fußball ein so habe ich es eingangs gesagt bei diesem Podcast und habe dich jetzt acht Minuten schmoren lassen. Back to Business, zurück auf dem Fußballplatz. Ja, ist ein anderes Spielfeld und es geht doch auch um Menschen, so wie ich das gerade im Bewerbungsprozess gesagt habe und was passt wie zusammen und was denken die Menschen und welche Stärken haben sie und wie kann man die ins Team einbringen. Ist es natürlich genauso auf dem Fußballplatz. Ja und gestern war meine Vorstellung für die neue Saison, werde ich da wieder die Trainertätigkeit aufnehmen und natürlich auch da wird es so sein, dass ich da der ruhige Trainer bin. Das heißt nicht, dass es nicht auch mal etwas energischer oder auch mal lauter wird, doch das ist eher die Ausnahme.
Er hat es ein Angebot gegeben, für mich ein attraktives, dass ich gesagt habe, okay, dafür schaue ich dann wieder, wenn ich mich da beim Fußball nicht nur mit meiner Leidenschaft und mit meinem Interesse, dem Fußball allgemein, sondern mich auch da wieder mehr im Ehrenamt zu engagieren, hier für den lokalen Amateurverein, mich da wieder mit einzubringen, hat natürlich auch immer Auswirkungen auf Firma und auf Familie, zu gucken, okay, wie kann man das da entsprechend machen.
Einplan, strukturieren, weil klar, es gibt natürlich auch unternehmerisch Termine, die dann mal mit so einem Training kollidieren und dann gilt es natürlich Prioritäten zu setzen. Früher wäre das der Fußball gewesen, heute steht er da nicht mehr an erster Stelle. Da gehen natürlich die anderen Sachen vor, ob es dann Firma ist oder Familie. Wenn ich da an früher denke, da habe ich dann auch mal den Urlaub unterbrochen, als ich selbst noch aktiv war, um dann mal zu spielen und dann wieder den Urlaub zurückzufahren. Ja, heutzutage muss ich da drüber schmunzeln und auch den Kopf schütteln, wie das da so war und was ich da so gemacht habe. Naja, jetzt bin ich ein bisschen erfahrener geworden. Ob es dann weniger verrückt ist, das werden wir dann sehen, wenn es jetzt wieder mit dem Fußball losgeht. Das hat gestern der Trainer zu mir auch gesagt. na ja, dann bist du wieder ein paar Wochen hier und dann juckt es wieder in den Beinen. Möglich, doch ich habe schon zu ihm gesagt, er soll mich dann zurückhalten und ich darf mir auf keinen Fall mehr Fußballschuhe kaufen. Oberste Priorität, keine Fußballschuhe mehr zu kaufen. Denn, und das ist ganz wichtig, so soll es im Unternehmen auch sein, es gibt ja da ein Team, es gibt junge, ambitionierte Menschen, die dürfen auf dem Platz wirken und ich möchte sie gerne von der Seitenlinie unterstützen. Und was geht da natürlich Hand in Hand? Dann werde ich natürlich auch am Wochenende, einem Samstagnachmittag, Kabinengespräche haben.
In der Halbzeitpause. Vor dem Spiel geht es los, dann die Mannschaft raus, erste Halbzeit, dann kommt sie rein in die Kabine. Und jetzt werde ich das natürlich auch ein Stück weit unter einem ganz anderen Blickwinkel angucken, die Kabinengespräche wieder beim Fußball, als sicherlich natürlich auch nachher das mitzunehmen und die Parallelen zu finden und die Verknüpfung, als natürlich auch das im Unternehmenskontext. Und ich habe gestern auch mit dem Trainer besprochen, dass wir auch in der Zukunft Kabinengespräche machen werden. Nicht nur wir untereinander im Trainerteam, sondern auch mit den Spielern. Nicht täglich, das schaffen wir nicht bei 20 Spielern. Allerdings einmal im Monat mit denen außerhalb des Fußballs, außerhalb des Trainings, außerhalb des Spielbetriebs nochmal extra mit jedem ein Kabinengespräch zu führen.
Also auch da siehst du, dass die Parallelen da sind und das, was ich im Business, in der Firma, im Unternehmenskontext anwende mit Unternehmern, mit Menschen, das auch übertrage auf die anderen Bereiche, ja, auch im Familienkontext, da werde ich aber mal extra was dazu erzählen und das jetzt einführe im Fußballkontext, den Vorschlag habe ich gestern gemacht na klar, darf ich jetzt hier auf dem Weg auch den, Trainerkollegen mitnehmen warum, für den ist das natürlich neu ich habe mich jetzt schon natürlich intensiv damit auseinandergesetzt, schon in der Praxis getestet, in einem anderen Spielfeld jetzt übertrage ich das auch auf das Spielfeld Fußball, und da freue ich mich schon riesig drauf auch da gemeinsam, mit den Jungs.
Zu trainieren, Spaß zu haben und die in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten. Und bin natürlich auch gespannt, welche Herausforderungen kommen genauso wieder im Leben. Was hat man selbst für Ideen und wie ist es dann nachher umzusetzen und wie schaffen wir auch die Menschen mitzunehmen und gleichzeitig nicht zu viele Sachen auf einmal umsetzen zu wollen. Also das war auch ein wichtiger Aspekt, den wir gestern schon besprochen haben, zu sagen, ja, wir wollen gerne ein bisschen was verändern, Schritt für Schritt gucken, das mit Sinn und Verstand zu machen, dass wir da auch einen einfachen Übergang finden und jetzt finde ich gerade nochmal wieder den Übergang zum Unternehmen und zu der Situation von Bewerbungsgesprächen, auch da ist es natürlich so, die Menschen mitzunehmen, ob es im Gespräch ist, nicht von sich aus zu gehen, was man schon alles weiß, sondern denen das Schritt für Schritt zu erklären, was gibt es für Aufgaben, als die natürlich nachher auch, wenn die richtige passende Person gefunden ist und beide Parteien Ja sagen. Wir wollen das gerne zusammen machen, das Team stärken, das Unternehmen voranbringen und selbst weiterentwickeln.
Dann gehört da natürlich auch eine gewisse Einarbeitung Schritt für Schritt dazu. Und auch dazu wird es in der nächsten Zeit bestimmt nochmal mehr geben. Also du siehst, Kabinengespräche sind überall relevant. Und du weißt ja, wenn du meinst, das könnte für dich das Richtige sein, dann melde dich. Bis dahin, ganz, ganz liebe Grüße. Vielleicht zukünftig auch mal direkt vom Fußballplatz oder in Real aus der Kabine. Wir werden sehen. Bis dahin, liebe Grüße. Bleib mutig, dein Michael.