Heute sitze ich vor dem Mikro. Das ist einer dieser Tage, wo ich mir denke, gestern ist mir noch ein schönes Thema eingefallen, über das ich heute sprechen kann. Und nun sitze ich hier und habe keine Ahnung worüber ich sprechen soll. Das schöne ist, der Einstieg ist schon lange genug geübt, deshalb kann ich das sagen. Herzlich willkommen bei Firma Fußballfamilie. Deinem 15-Minuten-Kick für mehr Klarheit, Mut und Teamgeist im Unternehmerleben. Ich bin Michael Metzger und heute fühle ich mich so, wie dass der Ball perfekt vor dem Tor liegt und ich ihn bloß noch reinschieben müsste. Und dann springt der Ball doch nochmal anders als geplant. Und es wird vielleicht nochmal leicht abgefälscht. Ich bin für einen Moment unaufmerksam. Und zack, die gute Torchance. Verkackt. So geht es mir heute auch, weil gestern nach meiner Folge habe ich gedacht, Mensch, ja, da mache ich morgen weiter. Und was ist passiert? Ja, ich habe es mir nicht aufgeschrieben. So.

Und dann sitze ich jetzt heute Morgen hier und denke, das wird mir schon wieder einfallen. Und was soll ich dir sagen? Nein, tut es nicht.

Und dann ist das Schöne, was ist, ich habe eine WhatsApp-Gruppe mit mir selbst und da poste ich immer mal wieder, wenn mir was einfällt, was rein. Und so habe ich das natürlich jetzt hier dann einfach mal genutzt, um mal zu schauen, okay, was davon kann ich denn heute nutzen. Und jetzt ist es natürlich so, dass es so viele verschiedene Möglichkeiten gibt, weil die Liste ist lang. Und gerade an so einem Tag wie heute, wo ich dann denke, Mensch, ist schon kacke. Dann weiß ich natürlich auch nicht, was nehme ich jetzt davon. Erzähle ich dir, gehe ich heute ein Stück weit mal fremd und spreche von Tennis anstatt von Fußball. Wie ich zwei Stunden Aufschlagtraining alleine gemacht habe und was das für ein Quatsch war. Oder nehme ich dich mal ein bisschen mit in meine Vergangenheit, dass ich mal Sportmanagement studiert habe. Und ein Kommilitone, der ist jetzt beim Handball-Bundesligisten als Trainer und im Moment im Vorstand, er war schon als Trainer aktiv und im Moment ist er da im Vorstand. Dass ich.

Nach meinem erfolgreich abgebrochenen Sportmanagement nach drei Semestern, dass ich danach eine Bankausbildung gemacht habe. Dass ich in meinem Jahr der beste Azubi in Baden-Württemberg geworden bin, obwohl ich das gar nicht bewusst angestrebt habe. Dass ich anschließend noch ein Studium zum Bankbetriebswirt gemacht habe, und dann in den elterlichen Betrieb eingestiegen bin, während der ganzen Zeit natürlich immer Fußball gespielt habe.

Am Anfang während meines Sportstudiums das hat vielleicht auch dazu beigetragen, dass ich es abgebrochen habe bin ich jedes Wochenende eine einfache Fahrt, 650 Kilometer gefahren, um wieder Fußball zu spielen. Habe ich die Hälfte meines Wochenendes auf dem Fußballplatz verbracht und die andere Hälfte meines Wochenendes auf der Autobahn. So, dann habe ich irgendwann mal den Verein gewechselt, weil es war irgendwie doch sinnvoller, eine Bankausbildung und Fußball in Kombination zu machen vor Ort. Hat doch die Lebensqualität wieder gesteigert und, hat auch gleich dazu beigetragen, dass ich natürlich einen besseren Anschluss, ein besseres in der Region hatte, Umfeld, Freundschaften, die dadurch entstanden sind, durch den Fußball, die es vorher schon gab, aber die dann räumlich etwas entfernter waren und dann da neu aufgebaut wurden.

Ja, das ist doch eine gute Idee, weil allein dadurch zeigt sich doch jetzt schon so ein Stück weit meine Leidenschaft für die Bereiche, ob es Sport ist, den ich schon immer gemacht habe, bevorzugt Fußball, aber sonst auch gerne sportlich aktiv bin und auch meine Lust auf Zahlen, Einfach auch durch das Bankstudium, durch den Einstieg im elterlichen Betrieb, durch viele Excel-Tabellen und Kreditaufstellungen, die ich gemacht habe und die mir Spaß machen. Allerdings nicht isoliert, sondern immer in Kombination. Und mit was? Das zeigt sich auch beim Sport. Also auch da mag ich Zahlen in Kombination mit dem, dass man auch die interpretiert und daraus was macht. Also nicht nur, dass man endlose Zahlenwüsten hat und Excel-Tabellen noch und nöcher. sondern daraus aus den Zahlen schaut, welche sind relevant, welche kann, will und sollte ich nutzen. Wie bringen mich die weiter? Und das müssen keine 10 sein, das müssen auch keine 5 sein. 5 würde ich sagen, ist so das Maximale. 3 finde ich immer ganz gut. Nicht nur eine.

Nimmst das Beispiel im Unternehmen, nicht nur den Umsatz zu nehmen als Größe, auch da nochmal zwei, drei andere Komponenten mit reinzubringen, um auch andere Aspekte mit zu berücksichtigen. Wenn ich das im Kabinengespräch mache, zum Beispiel Zeit, Wert und Energie, das sind jetzt die drei Komponenten. Wenn ich es jetzt beim Sport oder beim Laufen mache, Wenn ich da so dran denke, wenn ich mal joggen gehe, könnte ich natürlich gucken, wie viele Minuten brauche ich pro Kilometer. Das ist die eine Komponente. Doch geht es ja vielleicht nicht nur um die Zeit, sondern zum Beispiel auch um den Herzschlag. Wie sieht es denn da mit Puls aus? Habe ich einen ruhigen Puls oder habe ich etwas erhöhten Puls? Das auch mit zu berücksichtigen als Beispiel. um damit zu gucken, die Kombination aus Sport, aus Zahlen, aus Leidenschaft, aus Ausdauer.

Das ist das, was mich daran so fasziniert und was eben genau das zusammenbringt. Fußball, Familie, Firma, alles miteinander kombiniert. Und weil es da eben auch ein Stück weit in allen Bereichen um dasselbe geht. Um Menschen, um Leistung, um Spaß, um ein Selbst, um Stolz. Und das Schöne ist wirklich in allen Bereichen...

Gibt es so einen Kreislauf. Und das kann entweder ein Teufelskreis werden oder eine Glücksspirale. Und ich will jetzt natürlich auf das Positive hinaus. Und was ich bei allen immer so faszinierend finde, ist zum einen, dass ich da immer was lernen kann und auch lernen will. Dann, dass ich ins Tun komme, was mache, was umsetze. Und dann auch noch die Kombination, das vorhandene Wissen dann auch mal weiterzugeben, also zu lehren. Und mit der Lehre, habe ich schon festgestellt, kommt immer das nächste Lernen. Und dann wieder tun und wieder lehren und daraus wieder lernen und wieder tun und wieder lehren und dann wieder lernen und dann wieder was machen und daraus wieder seine Erkenntnisse ziehen und das auch gerne mal an andere weitergeben und dann davon selbst wieder profitieren, dazuzulernen, mich weiterzuentwickeln.

Die Kombination, die ist eben da in allem auch drin. Und das ist zum Beispiel auch die Geschichte, die ich jetzt mal an anderer Stelle nehme, ein zwei Stunden Aufschlagtraining. Das Tennis-Thema nehme ich mal an einer anderen Stelle noch. Und genau das hat mich jetzt auch wieder dazu bewegt, der Kreislauf aus Lernen, Tun und Lehren, mich wieder mehr aktiver auf dem Fußballplatz zu engagieren ab der neuen Saison, weil da einfach meine Leidenschaften zusammenkommen, Sport, Zahlen, Spaß, Ausdauer, Durchhalten, Umgang mit Menschen zusammenkommen, Da habe ich richtig Lust drauf, da was zu bewegen und zu sagen, ja komm, was können wir wie gestalten, wie kann ich einen kleinen Beitrag leisten, dass wir gemeinsam gewinnen. Und genau darum geht es in diesem Podcast, als natürlich auch im Leben, im Kabinengespräch, wo auch immer, bei Firma, Fußball, Familie. Wir gewinnen gemeinsam.

Und heute haben wir vielleicht gemeinsam die Erkenntnis gewonnen, dass es nicht immer perfekt sein muss, dass man startet. Vielleicht auch noch gewisse Zweifel hat. Mensch, was mache ich denn? Wie gehe ich damit um? Und man vielleicht einfach auch ohne große Lust, ohne große Idee dasteht. Und dann trotzdem mal losgeht und anfängt. Nicht perfekt, aber echt. Und zwar in allen Bereichen. Und vor allem auch für dich selbst. Ich hoffe, jetzt konnte ich dir heute mal einen Ball, einen Gedanke, eine Idee zuspielen, die du dann mindestens genauso gut, wenn nicht sogar natürlich noch besser verwandeln kannst, als ich heute diese Folge. Dafür viel Spaß, viel Erfolg, viel Mut und ganz liebe Grüße. Bleib mutig, dein Michael.