1000 Liegestütze und Muskelkater des Todes. So oder so ähnlich war das. Das erzähle ich dir heute in Firma Fußballfamilie, deinem 15 Minuten Kick für mehr Klarheit, Mut und Teamgeist im Unternehmerleben. Ich bin Michael Metzger und ich habe vor zwei Tagen am Vatertag, 29. Mai 2025, bedeutet heute ist Samstag, der 31. Mai 2025, am Donnerstag habe ich mir eine Challenge gesetzt. Das war die letzten Tage sowieso so, nach dem Motto, jeden Tag was Verrücktes machen. Am Donnerstag war es das Gestern morgens aufgestanden und erstmal gleich Netflix geschaut.

Heute aufgestanden und erstmal ein Eis gegessen Das bedeutet, meine Stimme ist jetzt schön cool So, dass ich hier auch hervorragend diese Podcast-Folge aufnehmen kann, Ob ich dann in der ganzen Podcast-Folge so cool bleibe Oder schon ein bisschen ins Schwitzen komme Wenn ich an meine Challenge zurückdenke Das werden wir gleich herausfinden, und ganz Muskelkater des Todes ist es nicht. Und doch habe ich wieder einige spannende Erkenntnisse daraus für mich gewonnen, die ich natürlich auch schön wieder aufs Business übertragen kann.

Und dann kannst du da auch gewinnen mit den Erkenntnissen oder natürlich auch aufs Leben. Und dann gewinnen wir gemeinsam. Also Mensch.

Das ist ja schon fast das Wort zum Sonntag, obwohl heute erst Samstag ist. Ich bin ja gerade dran, ich habe überlegt, ob ich es mache, weil nerv ich mit meinen Liegestützen. Möglicherweise. Und gleichzeitig kann ich dir sagen, ich werde mich erst wieder melden zu der Liegestütz-Challenge, wenn ich es tatsächlich geschafft habe, dass ich 100 am Stück schaffe. Mein Ziel ist ja, gleich 103 zu schaffen. Und ich war ja jetzt schon kurz davor, einmal mit 97, dann ging es runter auf 92. Dann war ich bei 98, schon kurz davor. Und jetzt Anfang der Woche war ich wieder bei 91. Habe ich gedacht, verdammt, was mache ich? So kann es noch nicht gehen. Jetzt muss ich mal richtig Gas geben. Dann habe ich dann auch gemacht. Montag 91, Dienstag 500, also über den Tag verteilt. Mittwoch 250 und jetzt am Donnerstag 1000. Und gestern wieder 150. Ja, ein bisschen zurücknehmen. Warum? Natürlich klar, bei den 1000, was ist? Ich habe motiviert angefangen, 4.51 Uhr die ersten 50 zu machen.

Und dann eine Stunde später, 5.52 Uhr nochmal 50, 7.22 Uhr nochmal 50. Und dann war ich laufen 6 Kilometer und habe es so gemacht, dass ich nach, also einmal bevor ich losgelaufen bin, 50 Liegestütz zu machen. Und dann nach einem Kilometer anhalten, 50 Liegestütz machen, Kilometer laufen, wieder 50 Liegestütz. Das heißt, ich habe das insgesamt siebenmal gemacht. Dann waren da 350 nochmal dazu, zu den 150. Das heißt, ich hatte schon die Hälfte, hatte ich schon um 9.32 Uhr. Da habe ich gedacht, ja, ist ja noch super Luft, liege ich super im Zeitplan, da schaffe ich ja sogar mehr. Ja, vielleicht schaffe ich ja sogar 1200, 1500, ist ja kein Problem, die ersten 500, 9.32 Uhr schon weg. Dann 10.44 Uhr die nächsten 50 und 11.44 Uhr, eine Stunde später, wieder die nächsten 50. Das heißt, vor um 12.00 Uhr hatte ich 600. Und so motiviert, wie ich nach 500 war, hatte ich absolut keinen Bock mehr nach 600. Da war es richtig ätzend. Warum? Natürlich klar, weil ich es natürlich schon gemerkt habe, ist ja ungewohnt raus aus meiner Komfortzone, dass ich da jetzt mehr gemacht habe.

Als normal und natürlich hat sich das bemerkbar gemacht in meinem Körper, in meinen Muskeln. Ich hatte zum Glück keine Probleme mit den Handgelenken. Das war ein Stück weit so meine größte Sorge. Nicht, dass ich nachher durch die ungewohnte, dauerhafte Belastung, nicht der Muskeln an sich, ja Muskelkater, aber nicht, dass ich mir die Handgelenke, dass das irgendwie wehtut dann, weil es halt so ungewohnt ist. Da hatte ich somit die größte Sorge. und dann eben, wie gesagt, nach 600 keine Lust mehr.

Ja, und dann ist es ja klar, dass ich dann sage, Mensch, ja, die 1500 habe ich mir dann schon geschenkt, jetzt gilt es noch die 1000 zu erreichen. Und das Schöne ist, hätte ich keine 1000 erreicht, hätte ich jetzt bei 600, wäre ich bei 600 geblieben. Wenn man es mal nüchtern betrachtet, wären es auch deutlich mehr gewesen. Als sonst, wenn ich sonst in meine Wochen gucke, habe ich mal zwischen mal nur 30 gemacht, dann mal 180, 200, aber im Durchschnitt würde ich sagen, war ich immer so bei 100. Das, was immer mein Ziel ist, täglich 100 Liegestütze zu machen und einmal zu schaffen oder dann zu schaffen, regelmäßig 100 am Stück dann auch mal zu machen. Ja, also nach 600 war dann die Motivation erstmal erledigt. So, das war dann 11.44 Uhr, hatte ich die 600 voll, also kurz vor Mittag. Und wie ist es dann? Ja, dann habe ich erstmal zwei Stunden nichts gemacht. Habe ich gedacht, verdammt, so geht es auch nicht. Das heißt, 13.56 Uhr habe ich dann nochmal 50 gemacht. Und dann schon 25 Minuten später nochmal 50. Muss ich jetzt dranbleiben dann war ich bei 700.

Doch dann war allerdings wieder zwei Stunden Pause. Und dann habe ich 16.15 Uhr 50 Stück gemacht. 750. Ach komm, bleib dran, mach gleich nochmal. Und dann habe ich danach aber nicht 50 am Stück geschafft, sondern nur 30 und dann 20. Und es war mir dann auch ganz wichtig, also wenn ich die mache, ich muss die nicht nur am Stück durchmachen, ich kann auch zwischendurch kurz Pause machen. Aber bei Pause machen muss ich praktisch oben in der Liegestützposition halten. Also nicht die Knie oder irgendwas absetzen, sondern ich darf pausieren. Allerdings dürfen nur meine Hände und meine Zehen sozusagen auf dem Boden sein. Dann habe ich gedacht, okay, da muss ich jetzt dranbleiben. Dann um 5 Uhr, also 17 Uhr nochmal 50 Stück gemacht. Und dann war wieder Pause. Ich war bei 850, hatte noch 150 offen.

Und ich dachte, okay, die muss ich jetzt noch durchziehen. Zu spät will ich sie auch nicht machen. Irgendwann will ich ja da auch ins Bett. Das heißt, 19.19 Uhr habe ich 50 nochmal gemacht und dann galt es noch, die letzten 100 zu schaffen. 100 Stück noch. 19.19 Uhr, 100 Stück noch.

Ich dachte, ich darf mir nicht zu lange Zeit lassen, weil sonst weiß ich, was passiert. Wobei bei allem hätte ich mir dann am nächsten Tag auch schön reden können. Ja, komm Michael, hast ja auch 900 geschafft. Guck mal, so viel wie noch nie stimmt. Und doch war noch, ich nehme mir ein Ziel als 1000 vor und das ist auch noch realistisch, wo ich gedacht habe, ja, siehst du, das passt. Nach den ersten 500 morgens um 12 habe ich gedacht gar kein problem zu dem zeitpunkt sah es dann schon wieder anders aus aber durch die, Kurve nach unten bin ich praktisch schon wieder durch, weil ich wusste, okay, die letzten 100, die 2 mal 50 oder in welcher Konstellation auch immer oder wenn ich 10 mal 10 machen muss, das kriege ich noch hin. Dann war es 19.37 Uhr, wo ich nochmal 50 gemacht habe und dann 20.05 Uhr. Ja, wollte ich auch nicht zu spät machen. Also 20.05 Uhr war ich dann fertig von 4.54 Uhr, nee 4.51 Uhr bis 20.05 Uhr habe ich die durchgemacht. Fast immer im 50 auf einmal, einmal 30 und 20.

Und wie ist es jetzt? Den Tag später war ich natürlich ein bisschen müde, war jetzt aber noch nicht so mit Muskelkater. Allerdings habe ich da schon gemerkt gestern, dass meine Brust, ich fange nochmal anders an, habe ich natürlich gestern auch mein Kabinengespräch gehabt und da haben wir auch kurz drüber gesprochen. Und ich sage, na, ich habe gestern die 1.000 Liegestütze gemacht. Und er sagt, na und, was ist jetzt verändert? Und das ist ja das Paradoxe. Und da kommt jetzt auch, also wenn du die Learnings jetzt schon zwischen den Zeilen gelesen hast, was im Leben und fürs Unternehmen passt, dass man da natürlich auch anfängt und dann denkt, Mensch, läuft ja problemlos und man dann aufpassen muss, dass man nicht in die Richtung kommt, dass man sagt, ja, jetzt bleibe ich nicht mehr dran, läuft ja schon, ich habe ja schon die Hälfte oder in meinem Fall mit den 660% der Wegstrecke geschafft. Und jetzt muss ich mich nicht mehr so anstrengen. Ja, dann kommt genau die Herausforderung, das ist das eine. Und in dem Kabinengespräch dann gestern, er sagt ja, und was ist jetzt das Ergebnis? Bist du schon definiert? Aber ich glaube, genau das ist ja das Paradoxe. Natürlich hätte man das gerne. Trainiert einmal, wie viel Liegestütze dann auch immer. Ich sage jetzt mal bei mir zehn, einmal raus aus der Komfortzone und schon sieht man aus, wie Arnold Schwarzenegger zu seinen besten Zeiten...

Ja, klar, genau so funktioniert es. Ich habe dann zu ihm gesagt, na klar, merke ich, dass meine Brust ein bisschen aufgepumpt ist. Ob das jetzt schon für eine Körbchengröße reicht, das weiß ich nicht. Das merkt man natürlich für den Moment, nur das ist ja nicht nachhaltig. Ich habe es jetzt nicht so genau angeguckt, hätte ich vielleicht mal messen können, was habe ich dann für einen oberweiten Umfang, habe ich nicht gemacht. Vielleicht fühlt es sich auch nur so an und weil man im Kopf das so denkt, ist es so. Also bewusst nicht und jetzt zwei Tage später sieht es ja dann auch schon wieder anders aus. Also das erste optische Veränderung würde ich sagen, auf keinen Fall ist nichts zu sehen.

Was war zu merken gestern schon? Also dass sich meine Beine schwerer angefühlt haben. Meine Oberschenkelvorderseite zum einen und meine linke Wade, naja, verkrampft ist nicht das Richtige, aber die war schon ein bisschen fester. Also ich habe schon gemerkt an einer anderen Stelle, als ich dachte und so ist es heute Morgen auch. Ich habe ein bisschen Muskelkater, aber gar nicht so im Schulter-Brust-Bereich. Die gehen. Ich konnte heute Morgen meine ersten 50 Liegestütze gleich nach dem Aufwachen gut machen. Mein unterer Rücken ein bisschen vielleicht. Und doch hatte ich heute Morgen die größte Herausforderung mit meinen vorderen Oberschenkeln. Natürlich die Position auch die ganze Zeit zu halten, weil die Arme drücken zwar oder lassen nach, um nach unten zu gehen und drücken dann hoch. Das ist das eine. Und der Rest vom Körper muss er doch die ganze Zeit halten. Und das ist natürlich auch für den ein Stück weit ungewohnt. Jetzt kommen auf einmal, man will das eine machen, übertragt das aufs Unternehmen. An der einen Stelle willst du was machen und dann denkst du, Mensch, da geht es noch nicht so richtig vorwärts wie mit meinen Brustmuskeln, wenn wir das jetzt mal exemplarisch nehmen. Und auf einmal treten Herausforderungen auf, Probleme in Anführungsstrichen an ganz anderer Stelle. Bei mir der untere Rücken und vordere Oberschenkel.

Ja, herzlich willkommen in der Veränderung, würde ich da mal sagen. So ist es beim Change. Man nimmt sich das eine vor und dann tut sich da nicht gleich was und es treten Probleme zutage an anderer Stelle und schon lässt man es wieder sein. Obwohl das völliger Quatsch ist, weil man genau auf dem richtigen Weg ist. Und das Schöne dabei ist doch, und das ist das, was ich auch aus der Erkenntnis mitnehme, ja, woanders passiert auch was. guck mal, ich werde doch jetzt auch, also dann auch an den Stellen stärker. So, vielleicht war dadurch, dass ich jetzt schon einiges immer an Liegestütze gemacht habe.

So Oberkörperschulterbereich schon gut trainiert. Da hat jetzt die bisschen mehr Belastung gar nicht so viel ausgemacht, sondern jetzt kommen die Schwachpunkte zum Tragen. Und das ist eben mein unterer Rücken und in dem Fall die statische Haltung für meine.

Oberschenkel. Wichtige Erkenntnisse, die ich jetzt daraus mitnehmen kann, um dann auch da eine gewisse Stärke vielleicht aufzubauen, damit ich dann auch Schritt halten kann. Weil wenn ich jetzt mal überlege, ja, ich habe immer Liegestütze trainiert und was ist das? Trainiert eben insgesamt irgendwie schon den ganzen Körper, doch wenn ich das nicht so lange halten muss, dann halt doch mehr Arme, Schultern, Brustbereich und habe das andere vielleicht ein bisschen vernachlässigt. Und wie heißt es immer so schön? Jede Kette ist nur so stark wie das schwächste Glied. Und dann muss ich jetzt in dem Fall da an den Körperbereichen, Rücken, Oberschenkel nochmal ein bisschen arbeiten. Und das ist doch eine wichtige Erkenntnis. Und trotz allem will ich natürlich das andere Liegestütze nicht vernachlässigen. Also schaue ich, wie kann ich das jetzt miteinander kombinieren und, und das merke ich auch immer in den Kabinengesprächen, man fängt die eine Sache an und denkt, da ändert sich was und auf einmal treten andere Symptome zutage, mit denen man sich dann auch beschäftigen darf, die vorher gar nicht auf dem Tableau waren. Herzlich willkommen in der Veränderung es geht nicht immer nur nach oben alles Themen, die sind dir nicht neu, und das war wieder hier für mich einfach eine spannende Erkenntnis das auch in diesem Prozess zu sehen und eben auch.

Wie schön es ist, so wie jetzt mal eine härtere Woche bewusst einzuplanen, was meine Liegestütz anbetrifft um dann zu sagen, okay, da komme ich vorwärts und eben hier jetzt auch ganz wichtig.

Ich erwarte jetzt nicht, dass ich jetzt am nächsten Montag, das ist dann der 2. Juni da gleich die 100 schaffe, wäre natürlich schön, fühlt sich jetzt auch heute gut an und gleichzeitig bin ich nicht enttäuscht wenn ich es da noch nicht schaffe, weil ich weiß, die Woche jetzt, die hilft mir für die Zukunft und vielleicht brauche ich dann nächste Woche eben auch eine gewisse Regeneration ich gebe da jetzt nicht nur weiter Gas und verschleiß mich, sondern dann auch zu schauen, okay, vielleicht mache ich dann nächste Woche im Durchschnitt nicht 100, sondern 150, dass ich da in die Richtung komme und dann werde ich im Juni die 100 knacken. Ohne Druck, sondern mit Spaß, mit Lust da drauf. Und wenn es noch nicht ganz klappt, dann habe ich daraus auch wieder Erkenntnisse und kann gucken, wie gehe ich damit um. Und bis dahin lasse ich dich mit meinen Liegestützen in Ruhe, wobei ich es einfach immer sehr lehrreich finde und ich wünsche mir natürlich, dass du auch das eine oder andere zwischen den Zeilen daraus mitnehmen kannst für dich, für welchen Bereich auch immer, Firma, Fußball, Familie, und bis dahin, liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael.