So, heute geht's wieder los nach dem Liegestütze-Podcast von gestern. Heute weiter und vielleicht hast du dir die Frage gestellt, Mensch, habe ich die Liegestütze wirklich gemacht gestern, als ich gezählt habe? Nein, natürlich nicht. Hatte versucht, das ein bisschen zu imitieren. Hat wahrscheinlich nicht so gut geklappt, um dich zu überzeugen.
Doch, falls du den Nachweis brauchst, dann schau gern auf den sozialen Medien vorbei, ob es LinkedIn ist oder Instagram. Facebook gibt es natürlich auch noch. Da habe ich dir den Screenshot gemacht mit den 97 Liegestütze, die ich gemacht habe am Montag. So, und da ich die jetzt nicht nochmal nachstellen wollte, gestern habe ich das dann so ein bisschen eingespielt. Und hier geht es auch ums Spielen und zwar um den großen Unterschied heute in dieser Podcast-Folge. Deshalb ganz herzlich willkommen heute bei Firma, Fußball, Familie, deinem 15-Minuten-Kick für mehr Klarheit, Mut und Teamgeist in deinem Unternehmerleben.
Ich bin Michael Metzger und heute wird es ehrlich. Ich finde es immer spannend, wenn jemand sagt, heute wird es ehrlich, bedeutet das dann, dass es sonst nicht ehrlich war. Also heute wird es so ehrlich, wie ehrlich es sonst auch ist. Und sag du doch mal ehrlich, bist du gerade ein Trainingsweltmeister oder machst du auch die Punkte im Spiel und im Leben? Genau darum soll es heute gehen, wieder die Analogie vom Fußball, Trainingsweltmeister versus Wettkampfversager. Und warum du natürlich nur durch die Umsetzung gewinnst. Das kenne ich wirklich aus dem Sport. Was ist so ein Trainingsweltmeister? Die hatte ich auch schon in der Mannschaft, da hast du gedacht, Mensch, unter der Woche beim Training, da schießen die alles kaputt, spielen jeden aus, sind mit Abstand die Besten und am Wochenende pfeift der Schiedsrichter das Spiel an, und dann sah es ein bisschen anders aus.
Das kenne ich auch vom Tennisplatz, das kenne ich auch sonst aus dem Leben heraus und natürlich auch aus dem Unternehmerleben. Das ist ein Stück weit das Paradoxe daran, so ein Trainingsweltmeister, der ist fleißig im Unternehmen, der liest alle möglichen Zeitschriften, der hört sich alles an, der plant alles. Der hat Ideen, der hat Listen, der hat Checklisten der geht zu Workshops der probiert da wieder ein neues Tool aus jetzt die neue KI, doch dann kommt nachher der Anpfiff und dann sollte die Umsetzung kommen dann zögert er, dann zweifelt er dann zieht er sich zurück dann setzt er nicht um dann kommt immer was dazwischen.
Und genau da liegt das Problem.
Dieser Trainingsfleiß der ist gut und wichtig doch der bringt keine Pokale, ja und deshalb ist eben die Umsetzung ja da genauso wichtig, noch wichtiger als auch eine gewisse Vorbereitung, es geht darum, du sollst planen, ja, doch du kannst nicht perfekt planen sondern es geht wirklich darum ins spiel zu kommen, Ich habe mir hier mal drei Kreise aufgemalt. Du kennst das schon bei mir, drei Kreise. Und die hier fand ich ganz gut, die dazu passen. Drei Kreise, die erstmal für sich stehen. Da gibt es einmal das Denken. Das ist das, was im Kopf passiert. Dann gibt es das Sprechen. Das ist das, was rauskommt, was erzählt wird. Was man für tolle Vorsätze hat. Was man alles Tolles umsetzen möchte. Und nach dem Kopf und dem Mund gibt es auch noch die Hände oder beim Fußball die Füße. oder den ganzen Körper oder was auch immer, um ins Machen zu kommen, sich zu bewegen, was umzusetzen. Und die drei Dinge müssen zusammenpassen. Dein Denken, dein Sprechen und dein Tun, das muss eins ergeben und erst wenn das deckungsgleich ist.
Dann hast du den wahren Erfolg. Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen, wo ich das gerade so ausspreche, würde ich sogar sagen, dass du gar nicht alles drei brauchst. Es muss nicht das Denken, das Sprechen und das Machen zwangsläufig zusammenhängen, damit du nach vorne kommst. Nur somit macht es halt am meisten Sinn. Und ohne das Machen geht es auf jeden Fall nicht vorwärts. Du kannst denken, du kannst sprechen, aber ohne dass du umsetzt, funktioniert es nicht. Lass mich mal kurz hier das Beispiel von dem Podcast nehmen. Ich habe darüber nachgedacht, wieder den Podcast zu reanimieren und wie ich das reanimieren, reaktivieren, klingt im Sport besser, reaktivieren, ja, habe ich darüber nachgedacht. So, sprechen tue ich hier, habe ich sonst natürlich auch darüber gesprochen und ich habe es dann auch gemacht. So, jetzt hätte ich nicht darüber sprechen können, dann lasse ich das erstmal weg. Ich hätte denken können, eigentlich so richtige Lust drauf habe ich nicht. Ja, ich muss vielleicht erst nochmal mich einlesen und gucken, Mensch, wie mache ich denn jetzt einen professionellen Podcast? Vielleicht muss ich mir nochmal ein Video auf YouTube anschauen oder mir nochmal einen anderen Podcast anhören, wie ich einen erfolgreichen Podcast mache.
Dann hätte ich darüber ein bisschen nachgedacht und hätte es doch nicht gemacht. So, oder ich denke so, denke, naja, müsste ich nochmal angucken und dann denke ich mir, ach komm, jetzt leg einfach los. Los geht's, ich will ins Spiel kommen, ich fange an, YouTube-Videos kann ich immer noch schauen und drüber sprechen, kann ich dann immer noch an anderer Stelle. Doch das Machen ist eben eine ganz wichtige Komponente. Ja, natürlich ist das Machen erfolgreicher, wenn ich auch darüber spreche und wenn ich natürlich auch in die Richtung denke, komm, ich habe Lust drauf, ich will das gerne machen. Das bringt dich weiter, das bringt mich weiter, so können wir gemeinsam gewinnen. Dann ist es natürlich gut, wenn die alle drei Bereiche, Denken, Sprechen und Handeln und Machen, zusammenkommen. Nur müssen sie nicht, doch ohne die Komponente, ohne den Kreis machen. Wird es schwer, wenn nicht sogar unmöglich, wenn ich da jetzt so für einen Moment drüber nachdenke. Ja, also es geht genau darum, ins Spiel zu kommen. Und jetzt lasst uns nochmal zum Unternehmen gehen. Was heißt das da? Die ersten Kunden anzurufen, eine Entscheidung zu treffen, vielleicht mal auch einen Termin einzuplanen, für was auch immer. Oder, so wie ich jetzt hier, Kamera und Mikrofon einschalten und sprechen. Auch das gehört ja zum Machen dazu. Und zwar nicht, weil ich perfekt bin, nicht weil es fertig ist, sondern weil es jetzt einfach an der Zeit ist. So einfach kann es gehen.
Und das Beispiel habe ich gerade vorhin schon mal gesagt, dass mich das jetzt auch, jetzt hatten wir gerade die Firma, nochmal für die Familie, nee, für den Fußball machen. Denn jeder kennt es, im Training läuft es und dann auf einmal im Spiel versagen einem die Nerven. Naja, warum? Klar, im Training gibt es natürlich auch so eine gewisse Sicherheit.
Da gibt es gewohntes Umfeld, Mannschaftsinterne, Konkurrenz, Gegner, Mitspieler und den Trainer, nicht so die Fans und den großen Zuschauer.
Und da ist nicht so schlimm, wenn was passiert, da ist ja Training. Aber klar ist es, dass es nur am Spiel zählt. Am Wochenende, wenn es auf den Platz geht, wenn der Schiedsrichter anpfeift, wenn mehr oder weniger Zuschauer da sind, die einem nicht immer nur wohlgesonnen sind, die können ja auch mal von einer anderen Mannschaft sein. Und nur dann zählt es in den 90 Minuten. Na klar, schaffst du natürlich eine gewisse Vorbereitung in der Trainingsphase und du kannst natürlich auch im Training darauf schauen, okay, was kannst du jetzt machen, um einen gewissen Druck zu simulieren, dass natürlich im Spiel die Nerven nicht versagen. Doch dafür ist eben auch das richtige Training wichtig und nicht nur passiv. Jetzt nehme ich es wieder im Unternehmen. Dass du bei einem Seminar bist, nee, es sollte danach auch die Umsetzung erfolgen. Wenn du beim Fußball bist oder beim Tennis, reicht es nicht, dir ein YouTube-Video anzuschauen, sondern du musst dann auch auf den Platz raus und trainieren. Und sinnvoll ist da natürlich auch, wenn du dann noch einen Trainer an deiner Seite hast, du spielst, der coach dich und im Idealfall natürlich noch jeden Tag, denn so kannst du schnell gut, besser werden und von einem Trainingsweltmeister nicht zu einem Wettkampfversager zu werden, sondern auch zu einem Wettkampfspieler, Wettkampfspielerin.
Und wie kommst du jetzt raus aus der Trainingsweltmeisterfalle? Also zum einen gibt es das echte Spielfeld. Klarer Rahmen, klare Begrenzung, klarer Anstoß. Nimm das Beispiel hier für mich, für den Podcast. habe ich gesagt, okay, ich baue mir das Spielfeld wieder auf, klar täglich, außer sonntags, klarer Rahmen, klare Begrenzung auf 15 Minuten angelegt und klar, es geht los, ich drücke hier auf den Record Button, und dann wird losgespielt und ja, gibt es ja manchmal auch noch die ein oder anderen Nerven, wenn ich da drüber nachdenke wie ich gestern erzählt habe da war ich nicht ganz so.
Wettkampftauglich und doch habe ich es durchgezogen. Ja, warum geht es? Weil manchmal ist es vielleicht wirklich so, und ich sage es jetzt bewusst so, weniger Wissen und mehr ins Tun kommen, in die Umsetzung, in die Handlung. Dann frag dich doch mal, was weißt du schon? Was ist schon gut? Was ist schon da? Und wo handelst du noch nicht? Das ist wirklich auch was in den 15-Minuten-Kabinengesprächen täglich. Da geht es um 10%.
60%, maximal 20% Wissensvermittlung, wenn überhaupt. Und 80, 90% geht es um das Umsetzen, geht es um das Dranbleiben. Warum? Weil ich bin eine ruhige Trainer für starke Unternehmer. Und die sind schon stark und die wissen schon viel und die beschäftigen sich schon mit viel. Und manchmal gilt es halt auch zu sagen, okay, komm, jetzt lass uns mal raus auf den Platz. Sachen umsetzen. Und zwar eins nach dem anderen. Ja, und manchmal bremse ich auch ein Stück weit. Meistens sogar. auf der einen Seite, wenn sie immer noch mehr Gas geben wollen und unzufrieden sind, weil sie nicht so schnell vorankommen. Nee, so eine Saison dauert über mehrere Spiele, nicht nur einen Tag, nicht nur eine Woche, sondern da gilt es eben, die ganze Zeit am Ball zu bleiben. Und dann gibt es mal Phasen, da läuft es mal besser, da kann ich mich zurücknehmen und manchmal vielleicht auch ein bisschen bremsen. Und dann gibt es Phasen, da läuft es besser, da läuft es schlechter. Was gilt es dann für mich? Natürlich Mut zu machen und zu schauen, komm, wir lassen uns jetzt mal kleine Erfolge einfahren. Wir denken nicht gleich an den Erfolg im Spiel in den 90 Minuten, sondern wir fangen klein an. Der erste Pass kommt an, den ersten Zweikampf gewonnen, die erste gute Aktion, erster Torabschluss, erste Chance verhindert. Ja, so kommt man immer besser ins Spiel, baut sich das Selbstvertrauen auf, macht Mut und dann geht es nach vorne. Und da gilt es dann eben auch.
Da eben auch den Einsatz zu feiern, jeden kleinen Einsatz, nicht nur das Endergebnis, sondern auch, dass du überhaupt gespielt hast und das ist die Grundvoraussetzung natürlich auch, dass du besser wirst.
Und ja, darum geht es eben auch nicht nur am Ende der Saison den Pokal einzuplanen und den Umsatz am Jahresende und was du in der Familie vielleicht das ganze Jahr gemacht haben willst, sondern fang an, mach den ersten Pass mach den ersten Schritt, auch wenn der noch ein bisschen unsicher ist das sage ich ja jetzt hier nach 530 ich glaube das ist hier sogar heute tatsächlich meine 530 veröffentlichte Podcast-Folge.
Bin ich noch ein bisschen unsicher. Das nicht. Läuft alles reibungslos. Mit Sicherheit nicht. Und weißt du, was das Schönes ist? Das wird nie so sein. Denn sonst brauchst du den KI-Avatar, der das dann macht. Mit dem habe ich heute auch schon mehr rumgespielt und wir haben versucht, Doppelpässe zu spielen. Und da läuft auch noch nicht alles perfekt. Da bin ich gerne noch Mensch. Also, wenn auch du dich bei manchem Pass noch ein bisschen unsicher fühlst oder vielleicht auch mehr in die Umsetzung kommen willst, mehr reflektieren, deinen Spielplan, machen, deine Strategie, dann ist ein Kabinengespräch genau das Richtige für dich. Und ansonsten bleib dran, du kennst ja vielleicht auch so Trainingsweltmeister, schau, dass du das nicht bist, sondern das, was du im Training lernst, auch umsetzt auf dem Platz, Schritt für Schritt, unter anderen Bedingungen. Wünsche ich dir viel Erfolg und sag Danke für heute, für Firma, Fußball, Familie. Wir gewinnen gemeinsam. Das freut mich ganz besonders. Und zwar überall auf dem Spielfeld, im Leben, in allen Bereichen. Dafür sende ich dir jetzt liebe Grüße. Bleib mutig, dein Michael.