Also das wird heute auf jeden Fall eine komische Folge. Max war so lieb mir was vorzubereiten. So richtig verstanden habe ich es nicht. Die Folge heißt heute, Vertrauen ist wie ein Pass in die Tiefe.

Entschuldigung, warum Vertrauen vorausgeht und wie du als Unternehmer bewusst spielen kannst. Da bin ich mal gespannt, was uns da heute erwartet. Also willkommen bei Firma Fußball Familie. Deinem 15 Minuten Kick für mehr Klarheit, Mut und Teamgeist im Unternehmerleben. Ich bin Michael Metzger und heute sprechen wir über Vertrauen. Nicht als Gefühl, sondern als Entscheidung. Oder wie Max das gerne sagen würde, Vertrauen ist wie ein Pass in die Tiefe. Was bedeutet das im Fußball? Ein Pass in die Tiefe funktioniert natürlich nur, wenn sich der Mitspieler auch bewegt. Bevor der Ball gespielt ist, dass er schon aufpasst, so ein bisschen auf die Abseitslinie lauert und wenn dann der Pass in die Tiefe kommt, dass er dann natürlich da reingeht. Und was ist da das Wichtige? Warum geht dem Vertrauen voraus? Na ganz klar, weil ich spiele den Ball dorthin, wo der andere hingeht. Ich spiele nicht dorthin, wo er gerade steht. Und das ist eben auch natürlich das Vertrauen, das ich da in den Mitspieler setze. Ich vertraue darauf, dass wir die gleiche Idee haben, wir wollen zum Tor, wir wollen einen Torerfolg erzielen, wir wollen ein Ergebnis.

Und ich gebe praktisch die Vorlage, ich gebe das Vertrauen, und der andere setzt natürlich dann das in Bewegung um und macht dann aus dem Pass das bestmögliche Ergebnis, Gerne natürlich zum Torerfolg zu kommen.

Was hat das jetzt mit dem Unternehmen zu tun? Ja, na klar, auch als Unternehmer spielst du natürlich gewisse Pässe, bereitest gewisse Situationen vor Rahmenbedingungen an dein Team, mit deinen Kunden, mit deinen Geschäftspartnern. Und da ist natürlich immer die Frage, spielst du nur Sicherheitspässe oder spielst du eben auch mal einen Ball in die Tiefe, der eben auch das gewisse Vertrauen voraussetzt und gerade das Vertrauen bedeutet natürlich auch loszulassen. Da kommen wir wieder zu dem schönen Loslassen, zum einen vorauszudenken und gleichzeitig den Raum zu öffnen, nicht zu sagen, ja, ich kann das am besten und das kann nur ich machen. Nee, auch von den Gedanken einfach loszulassen und ich glaube, das ist auch ganz wichtig, Deshalb hier auch nochmal drei Gedanken für dich, wie du für dich und für andere das Vertrauen auch sichtbar machst. Und da ist wichtig, du gibst die Verantwortung ab. Das heißt ja nicht, dass du die Kontrolle an sich abgibst, sondern die Verantwortung heißt wirklich.

Die Macht liegt beim anderen und gleichzeitig heißt es nicht, der soll das nur so machen, wie er das will. Sondern so wie natürlich auch die Rahmenbedingungen, wie natürlich auch die Idee ist, das dann auch umzusetzen, um das Ergebnis zu erreichen. Und Vertrauen heißt natürlich auch, dass du sagst, ja, ich traue dir das zu, das positive Menschenbild und nicht zu denken, naja, ich muss ja sowieso alles alleine machen. Und klar, du sprichst natürlich auch die Erwartung oder das Ergebnis klar aus, wo soll es denn hingehen. Und das Vertrauen funktioniert eben auch nur und der andere spürt auch nur das Vertrauen von dir wenn der andere weiß, um was es geht.

Und er weiß eben auch, dass du vertraust und nicht dann nachher doch wieder ins Mikro-Management übergehst, sondern dass er die Verantwortung dafür hat. Und das bedeutet eben auch an dritter Stelle, dass du die Fehler zulässt. Wer eben vertraut, ich spiele den Pass in die Tiefe, der weiß dann zum einen auch, dass vielleicht nicht jeder Pass von mir ankommt. Und gleichzeitig, wenn der Pass ankommt, bedeutet das ja nicht, dass dann immer sofort der Torerfolg kommt. Es gibt ja auch noch Rahmenbedingungen. Beim Fußball sind es die Gegner, die da ein Wörtchen mitzureden haben, die das ein bisschen anders sehen. Die nicht wollen, dass der Pass so einfach durchkommt und dann natürlich der Torerfolg folgt. Nee. So gibt es natürlich auch mal das, dass halt mal ein Pass nicht ankommt. Mal zu spät gestartet ist, mal zu früh, dann ist man im Abseits. Dann trifft man mal eine falsche Entscheidung. Ja, das gehört da einfach dazu. Und da ist natürlich auch dann weiterhin das Vertrauen wichtig und das einzuordnen und zu sagen, okay, ich gebe die Verantwortung ab. Und dann gilt es eben auch da an der Stelle die Probleme zu lösen und nicht, dass du da wieder einspringst. Und denkst, ja, jetzt mache ich das halt schnell. Nee, machst du nicht schnell.

Wie ist es mit dem Vertrauen in der Familie und im Leben? Ja, jetzt könnte man natürlich wieder hier groß sagen, das Vertrauen ist das Fundament. Auch da kannst du nicht alles kontrollieren. Du kannst wieder mal mit gutem Beispiel vorangehen. Und vielleicht ist das ja auch der beste Pass, den du spielen kannst, da wirklich so gut wie möglich mit gutem Beispiel vorangehen und auch da eben zu vertrauen, auch den Kindern was zuzutrauen. Denn.

Steht hier zum Schluss geschrieben, vertrauensvolle Führung braucht Mut. Ja, da haben wir es doch wieder. Den Mut, auch wenn man mal Zweifel hat, trotzdem ins Handeln zu kommen und eben das auch zuzulassen. Auch dafür braucht es Mut und eben auch eine gewisse Haltung sich selbst und auch den anderen gegenüber.

Denn wenn du dein Team stärken willst, dann schau natürlich zum einen darauf, wie spielst du, wo spielst du hin und wo gibst du ihnen auch die Freiräume, dass sie ihre Stärken einbringen können. Und vielleicht genau ist heute der richtige Zeitpunkt für dich da mal Vertrauen aufzubauen und so einen Pass in die Tiefe zu spielen eben das weiterzugeben, denn du kannst nicht in der Abwehr sein, du kannst nicht im Tor stehen du kannst nicht im Mittelfeld sein, die Pässe spielen, hinterher rennen und deine eigenen Pässe noch verwerten sondern dafür gibt es das Team, und das damit zu befähigen, das Vertrauen auszusprechen, das wünsche ich dir und schau da heute vielleicht mal hin, ob dir da was einfällt, und wie du dann so einen Pass spielen kannst, dass ein anderer den Torerfolg erzielen kann und ihr dann gemeinsam gewinnt, so wie es auch hier bei Firma Fußballfamilie sein soll. Liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael.