So sehen Sieger aus. Ja.

Ich bin Sieger. Wir sind ein Sieger unter 109 Teams beim Firmenlauf. Und das, obwohl ich meine schlechteste Zeit gemacht habe. Herzlich willkommen beim Podcast Firma Fußballfamilie. Deinem 15 Minuten Kick für mehr Klarheit, Mut, Teamgeist im Unternehmerleben. Ich bin Michael Metzger und heute erzähle ich dir von dem Erlebnis, das super zu meinem Podcast-Motto passt. Wir gewinnen gemeinsam. Nochmal ganz neu für mich in meinem Leben, was ich da gefühlt habe. Und zwar wir gewinnen gemeinsam, was ich beim gestrigen Firmenlauf über Teamgeist gelernt habe. Ja, was ist passiert? Du kennst vielleicht das Format des Firmenlaufs. Bei uns war der Firmel auf Altmark in Stendal gestern. Gestern war Mittwoch, der 7. Mai. Und ich war mit den Wirtschaftsjunioren dort angemeldet. Immer zu viert. Wir hatten dieses Mal sogar zwei Gruppen. Wirtschaftsjunioren gibt es hier einmal die Junioren und einmal den Förderkreis. Da die Wirtschaftsjunioren nur bis 40 Jahre gehen, bin ich da schon raus. Ich bin dann jetzt noch im Förderkreis und dann dementsprechend für den Förderkreis gelaufen und wir hatten ein Mixteam, gemischtes Team, eine Frau, drei Männer.

Und ja, was war insgesamt? Von 109 Mixteams wurden wir Gesamtsieger. Erster. Ich kann es dir auch mal sagen, ich gucke mal schnell nach, was wir für kleinen Vorsprung hatten.

Wir haben insgesamt zu viert, das ist eine Strecke, ich weiß nicht genau, musst du dir vorstellen, um die zwei Kilometer. In Stendal einmal um den Stadtsee drumherum, ein paar zerquetschte, also so knapp zwei Kilometer, eine Runde zu viert gelaufen. Wir haben eine Gesamtzeit gebraucht von 28 Minuten und 36 Sekunden und die Zweitplatzierten hatten 28 Minuten und 47 Sekunden. Also 11 Sekunden waren wir schneller. Klingt doch viel besser, oder? Wir waren 11 Sekunden schneller, als dass man sagt, die anderen waren 11 Sekunden langsamer. Wir waren 11 Sekunden schneller. Und was das Besondere daran war, und jetzt kommt es wirklich für mich, das hier auch so zu sagen, ich war in unserem Team der langsamste Mann.

Und da muss ich einmal kurz schlucken warum weil sonst war ich bisher immer mit der schnellste diesmal nicht und wenn ich hier auf meine zeit gucke 6 minuten 54, Ja, dann war das meine schlechteste Zeit gestern. Die anderen 6,39, 6,46, super Zeiten. Meine ist ja natürlich auch noch okay. Und doch hat mich das beschäftigt. Auf der einen Seite hat es mich natürlich besonders gefreut, weil die anderen so schnell waren. Das war, wie gesagt, in der Vergangenheit nicht so. Also man merkt hier auch eine deutliche Steigerung. Wir haben jetzt auch nicht nur noch ein Team, sondern sogar zwei Teams. Und ja, das hat mich berührt. Klar auf der einen Seite zu sagen, Mensch, es geht nicht immer darum, der Beste zu sein.

Sondern auch Teil eines Teams zu sein, das einen selbst auch mal trägt. Denn manchmal, so wie in der Vergangenheit, war ich, bist du der Vorläufer und manchmal bist du eben der, der mitläuft. Und ein Stück weit getragen vom Tempo der anderen. Und das war natürlich gestern schon auch so gut gestartet, für mich ein gutes Tempo reingekriegt. Dann ist der eine so ein Stückchen weiter nach vorne, war immer so 10 Meter Abstand dann, also 10 Meter vor mir und andere 5 Meter. Und dann sind wir ein ganzes Stück so gelaufen. Dann gibt es einmal eine Brücke und eine kleine Kurve, wo es dann zurückgeht. Da habe ich gedacht, naja komm, da kann ich nochmal ein bisschen anziehen, weil ich wollte natürlich schon gerne ganz vorne mitlaufen. Habe ich dann gemacht, dann bin ich auch nochmal ein Stück näher gekommen doch dann haben die allem Anschein nach ihr Tempo auch nochmal erhöht oder bei mir ging es ein bisschen.

Zurück oder ich konnte es dann nicht weiter steigern und dann ist der Abstand zum Schluss hin, habe ich dann auch für mich gemerkt oh, ich merke meine Beine so ein Stück weit, nicht die beste Energie heute, ja das gehört eben auch mal dazu ich weiß auch wo es herkommt letztes Wochenende intensiven 43 Kilometer Lauf gehabt. Dann dazu noch ein bisschen etwas mehr, Also Geburtstagsessen und auch die eine oder andere Süßigkeit, ja, das darf ja nicht unter den Tisch fallen, das muss hier auch mal ganz klar gesagt werden. Und ich habe heute ein ganz kleines bisschen Husten von meiner Lunge. Das kommt auch vom Lauf gestern, ohne Warmmachen gleich los, zwei Kilometer, da merke ich es dann nachher mal in meiner Lunge. Also ich habe natürlich auch schon gemerkt, dass natürlich das letzte Wochenende Tribut gezollt oder ich dem Tribut zollen musste, dass meine Beine nicht ganz so frisch waren. Ist ja auch völlig okay, ist auch nicht schlimm. So ist es dann. Und ja, trotzdem haben die anderen eben dazu beigetragen, auch mit einem gewissen Abstand, dass ich stolz bin, dass die mich mitgetragen haben und dass es halt auch hervorragend zu dem Motto passt, wir gewinnen gemeinsam.

Und da möchte ich dann auch gleich mal was kritisch für mich festhalten. Vielleicht kennst du das auch an der einen oder anderen Stelle. Ja, jetzt geht es ja natürlich auch um Harmonie und das ist natürlich schön für die anderen. Doch jetzt will ich mich auch nicht darauf ausruhen. Das muss ich auch ganz klar sagen.

Sondern das zeigt mir eben auch und wird jetzt auch wieder mein Ehrgeiz zu sagen, ach ja, guck mal, ein bisschen was geht noch. Nur ausruhen geht auch nicht, das ist auch wichtig. Und auch nach so einem 43 Kilometer Lauf, den ich am Wochenende hatte, nicht gleich wieder zur Tagesordnung überzugehen. Auch dem Körper die entsprechende Ruhepause zu geben. Und klar wäre es schön gewesen jetzt für mich, wenn der Firmenlauf erst nächste Woche gewesen wäre. Ist nicht. Ich habe gestern mein Bestes gegeben. Das ist auch in Ordnung. Andere waren besser. Auch das ist in Ordnung. Und ich darf die auch feiern. Auch das ist in Ordnung. Und ich darf mich auch kritisch hinterfragen und auch nach mir selbst gucken. Ist das tatsächlich so in Ordnung oder kann ich daraus auch was mitnehmen? Was lernen und das ist ja dann auch ein Gewinn für mich. Und auch das ist in Ordnung.

Das mal so für dich zu der Einleitung, Einführung, was da war. Und lass uns mal nochmal die Aspekte Unternehmen, Firma, Fußball, Familie anschauen. Klar, auch im Unternehmen ist es natürlich so, dass du grundsätzlich vorweg gehst. doch vielleicht kannst du auch nicht immer vorweg gehen. Du bist nicht in jedem Projekt, in jedem Fachbereich der Stärkste und einfach vielleicht auch nicht an jedem Tag der Schnellste. Es gibt eben auch so gewisse Tagesformen. Das hat dein Team und das hast auch du.

Doch wenn das Team insgesamt funktioniert, gut aufgestellt ist, wenn ihr euch gegenseitig unterstützt, wenn es nicht nur darum geht, wer glänzt denn jetzt, sondern wenn es wirklich darum geht, dass ihr gemeinsam ankommt, dann entstehen echte Erfolge, so wie bei uns gestern, dass dann der echte Erfolg entsteht, und zwar im Team. Und das war ja so, davor, was bringt mir das, war ich vielleicht mit der Schnellste. Nur im Team waren wir noch nicht stark genug, sodass es noch nicht aufs Treppchen gereicht hat. Auch wenn es jetzt nicht das Ziel war, sondern das Ziel Spaß zu haben. Und das andere kam dann mit und durch den Spaß entsprechend auch die Leistung. Und jetzt war ich gestern der langsamste Mann, habe dementsprechend trotzdem den Erfolg, weil eben mein Team insgesamt stärker geworden ist. Haben wir in der Vergangenheit geschafft, die zu animieren, die sich natürlich auch mit mir messen wollen und das war gut und der eine auch natürlich da vor mir gelaufen, das hat seinen Ehrgeiz angestachelt und meinen natürlich auch, also so, dass man wirklich gemeinsam gewinnt und so soll das natürlich im Unternehmen auch sein und da geht es nicht darum.

Dass man immer nur als eigener glänzt und alle anderen hinten runterfallen, weil dann erreichst du auch nichts, habe ich dir gerade gesagt. Sondern klar, du darfst auch mitglänzen. Und wenn ihr dann auch noch das gemeinsam macht, dann entsteht der echte Erfolg. Und so passt es dann auch zum Motto, wir gewinnen gemeinsam. Und wie ist es im Fußball und wie ist es in der Familie? Na klar, auch da zählt der Teamgeist. Im Fußball ist ganz klar, da gewinnst du nichts wirklich alleine. Der beste Stürmer braucht Vorlagen und auch der Kapitän, das weiß ich auch aus eigener Erfahrung, hat auch mal schwache Tage und gerade an den schwachen Tagen geht es dann auch darum zu gucken, wie kann ich mein Team stärken, wenn ich vielleicht gerade nicht die Stärke im Fußballerischen habe, wie kann ich da an anderer Stelle unterstützen und da meine Stärken einbringen. Und wie ist es dann natürlich nachher in der Familie? Ja, das ist doch genau so. Jeder trägt seinen Teil, mal mehr, mal weniger.

Das finde ich auch so das Spannende, gerade so, habe ich letztens wieder darüber nachgedacht, an der Unternehmensspitze ist man oft alleine. Ja, und wie ist es an der Familienspitze? Wenn ich das mal so nehme, da sollte es natürlich so sein, dass man, oder es ist oft so, dass man zu zweit ist. Ja, das gibt es natürlich auch mal alleinerziehend. Doch auch da gibt es ja Vorteile und dann habe ich darüber nachgedacht, nur kurz, das will ich hier nicht weiter abschweifen in der Natur, auch, ja, wo es da vielleicht mehrere Parts gibt und zwar nicht nur, wenn wir mal auch bei den Kindern, Erziehung, die Eltern, sondern auch die Großeltern, also auch da die Familie, ein Team ringsrum und wo man sich da halt natürlich auch hervorragend ergänzt.

Und bei allem ist es glaube ich ganz wichtig immer, dass man nicht aufgibt, so wie ich gestern natürlich die Runde in meinem Tempo so gut wie möglich zu Ende gebracht habe, weil ich glaube, das war auch ganz wichtig, hätte ich zum Schluss versucht nochmal mehr Gas zu geben und ich komme nachher nicht an, ganz zum Schluss gibt es nochmal so einen ganz kleinen Hügel, der ist nicht groß bei uns auf dem flachen Land, aber doch, um den natürlich auch noch hoch zu kommen, da auch noch die Kraft zu haben, weil es hilft mir auch nichts, mich davor total zu verausgaben und dann bricht man 5 Meter vom Ziel zusammen, dann gewinnt man nicht, sondern da gilt es dann auch zu gucken, wie bleibe ich im Spiel und wie schaffe ich mich dann da bestmöglich einzubringen. So und dann zu der Impuls zum Abschluss, ist natürlich die Frage auch für dich, die du dir jetzt wieder gerne stellen kannst, wo in deinem Leben stehst du gerade, wo wirst du ein Stück weit auch mitgezogen, wo brauchst du gerade Unterstützung, und du darfst das auch mal zulassen ich glaube das ist auch ganz wichtig und das habe ich gerade auch mit meinem lauf gesagt.

Wo kannst du gerade das Tempo machen, ohne dich auch zu beweisen und wo musst du vielleicht auch dein Tempo so anpassen, dass es eben auch du, dein Körper oder jemand anderes nicht zu Schaden kommt. Denn das ist doch das Entscheidende, was ich dir jetzt hier auch mit dieser Podcast-Folge mitgeben will. Am Ende zählt nicht, wer die schnellste Zeit hat, sondern dass ihr gemeinsam ins Ziel kommt.

So, und das ist doch das Wichtige. Und was brauchst du dafür? Ja, manchmal muss man halt vielleicht auch so gucken, sein Team neu aufstellen. Wenn ich das jetzt bei mir bei dem Firmenlauf denke, ja, hat sich das Team auch neu aufgestellt, gar nicht so bewusst, sondern das hat er sich so entwickelt. Und was brauchst du da einfach natürlich auch? Klarheit über Rollen. Hatten wir gestern, wer war der Pacemaker sozusagen? Welches Tempo gehst du? Wer hat welche Verantwortung? Und dann können wir das natürlich auch gerne in einem Kabinengespräch.

Besprechen. 15 Minuten, die dich weiterbringen. Dann ist nach dem Motto Firma, Fußball, Familie. Wir gewinnen gemeinsam. Und jetzt heute zum Abschluss sage ich dir, liebe Grüße, bleib mutig. Dein Sebastian. Das soll ein Gruß hier an dieser Stelle sein, lieber Basti. Warum sage ich das hier so? Weil wenn wir uns verabschieden und das war gestern auch so, die S-Bei-Den Wirtschafts-Senioren ist bei uns für die Laufgruppe der Head-Off. Und konnte den Erfolg natürlich auch mit verbuchen, auch wenn er selbst bei uns nicht mitgelaufen ist. Dafür hat er sein eigenes Unternehmen, mit dem er den Firmenlauf gemacht hat. Herzlichen Glückwunsch auch an dieser Stelle an dich, für deine Organisation. Wenn du da so unser Trainer bist, dann gehört Lob, Anerkennung natürlich auch an dieser Stelle dir. Und er macht immer den Spaß, wenn wir uns verabschieden, sagt er immer zu mir, dein Michael. Da habe ich gedacht, komm, das baue ich heute hier mal mit ein. Sage ich dein Sebastian. Also Basti, liebe Grüße. Danke. Schön, dass du mir meinen Podcast hörst. Freue ich mich. Und an alle anderen, auch an euch nochmal, liebe Grüße. Bleib mutig, dein Michael.