Schön, dass du wieder da bist. Ich kann dich zwar nicht sehen, aber du mich hoffentlich gut hören. Und heute nehme ich auch mal wieder ein Video auf. Mal gucken, wie ich das verwende. Nur für dich vorab zur Info. Ansonsten herzlich willkommen bei Firma Fußballfamilie, deinem 15-Minuten-Kick für mehr Klarheit, Mut und Teamgeist. Ich bin Michael Metzger und heute geht es um einen Satz, der sich durchzieht, egal ob auf dem Platz, im Unternehmen oder in der Familie. Profis trainieren mehr.
Ja, das ist so ein Stück weit die Anknüpfung an die Folge davor von Rhythmus, Umsetzung, Struktur. habe ich dir in Folge 13 gezeigt, wie dieser Podcast entsteht. Da bisher auch noch alles ohne Video, jetzt mit Video. Und ich habe dir auch gesagt, warum ich nicht alles alleine mache, sondern es heißt so schön das Motto, wir gewinnen gemeinsam. Und das ist das eine. Und gleichzeitig, warum es mir auch so hilft, eine Struktur zu haben, um natürlich entsprechend auch dran zu bleiben. Also die Struktur eine ganz wichtige Grundlage fürs Dranbleiben und genau hier will ich jetzt heute tiefer reingehen, so einen Pass in die Schnittstelle sozusagen zu spielen, um mal den Fußballjargon so ein bisschen aufzunehmen.
Denn, das gilt auf dem Fußballplatz auch, viele denken ja immer, ja, Profis, die können mehr, die haben mehr Talent. Die, was auch immer, die sind früher wie Obelix in so einen Zaubertrank gefallen. Doch ich denke, die Wahrheit ist ein Stück weit auch, dass die mehr trainieren. Und mit die Profis trainieren mehr, meine ich jetzt nicht unbedingt immer nur von der Zeitdauer her. Das ist natürlich ein Aspekt, der da möglicherweise eine Rolle spielt, nur darauf will ich es jetzt nicht nur reduzieren, sondern nicht nur um die Quantität sozusagen, sondern es geht natürlich auch um die Qualität des Trainings, der Zeit, die man einsetzt.
Und oft ist es wohl so, dass auch die Profis das nicht machen, weil sie wirklich motivierter sind, sondern weil sie verstanden haben, dass es nötig ist. Ich glaube, das ist so der kleine, aber ganz, ganz feine Unterschied, den Unterschied herauszuarbeiten, dass manche Sachen eben auch nötig sind und einfach zu verstehen, ja klar, dass ein Stück weit Machen auch kein Zufall ist. Lass mich mal heute dieses Beispiel mit dem Podcast nehmen. Kabinengespräch ist natürlich dasselbe. Ich mache es täglich, nicht weil ich jeden Morgen aufspringe und denke mir, wow, ja, klar, heute Morgen das Erste, was ich mache, nachdem der Wecker geklingelt hat, ich stehe auf, mache erst meine Liegestütze, laufe dann Marathon und gleich danach, die halbe Stunde später, setze ich mich hier ran und nehme den Podcast auf. So ist es natürlich.
Und gerade heute war es natürlich auch ein Stück weit nochmal was Besonderes. Warum? Weil ich jetzt mit Video aufnehme, wenn ich sonst nur den Podcast an sich aufnehme, was ist es dann? Naja, dann setze ich mich hin und spreche, da brauche ich ein bisschen weniger Vorbereitung. Jetzt nochmal mit Kamera habe ich gedacht, na komm, ziehe ich mich doch gleich ordentlich an. Wenn ich sonst manchmal die Folge aufnehme, oh ja, erzähle ich die jetzt hier. Dann sitze ich hier auch mal noch in den Schlafklamotten. Merkt man vielleicht auch in der Stimme, kann möglich sein, so jetzt nochmal ein bisschen was anderes. Also habe ich das natürlich auch für mich jetzt heute Morgen mal angepasst. Und na klar war ich natürlich auch ein Stück weit motiviert. Und doch habe ich mir gesagt, Mensch, ich will hier gerne das Podcast-Spielfeld weiter bedienen. Also bleibe ich auch drauf, wenn der Schiedsrichter anpfeift wieder zur zweiten Halbzeit oder wie auch immer. Dann bin ich natürlich noch am Start und bin noch nicht ausgewechselt oder habe mich nicht verletzt sondern ich bin da, so wie du heute deshalb sehr schön, und ja, diese 15 Minuten täglich einfach, das ist keine Show und keine Selbstinszenierung, sondern.
Substanz würde ich sagen keine Show, sondern Substanz mit einem klaren Training, was ich hier auch mache. Das ist ja auch ganz klar und ganz wichtig. Mit einer Haltung und mit einer Routine. Und ich glaube, das ist auch so der große Unterschied, gerade beim Fußball und dann nachher auch im Unternehmen. Dein Fußballspiel oder dein Unternehmensspiel.
Bist du da der Hobbyspieler oder der Profi? Und ich glaube, das ist ganz wichtig, wie wir es gerade schon ein Stück weit herausgearbeitet haben. Der Hobbyspieler, der geht zum Training, wenn er Lust hat. Der Profi geht zum Training, weil er zum Training geht. Und er geht, weil er weiß, dass du das Spiel eben nicht nur am Spieltag gewinnst, für die 90 Minuten, sondern dass es schon mit der Vorbereitung losgeht. Und ich denke, das ist eben gerade auch im Unternehmen genauso. Du kannst nicht spontan führen mit deinem Team. Du kannst nicht spontan ein Gespräch mit einem potenziellen Kunden machen. Du kannst nicht spontan dich um offene Rechnungen kümmern.
Das sind jetzt so drei Sachen, die mir gerade einfallen, sondern du brauchst Abläufe, Strukturen, Wiederholungen, natürlich auch ein Stück weit eine Reflexion, Lernen, also Training. Du kannst nicht einmal im Jahr zum Seminar gehen und dann denken, du gehst zu einem Personalseminar, um was es da auch immer geht. Und damit meine ich nicht, dass das Seminar schlecht ist, um Himmels Willen. Und auch nicht, dass du schlecht bist, sondern einfach zu verstehen, dass es mehr ist, als einmal raus auf den Platz zu gehen und dann meinen, Mensch, in den 90 Minuten reiße ich alles um. Das ist super, dass du zu einem Seminar gehst dass du erkannt hast, okay, du willst dein Unternehmensspiel verbessern du willst deine Gewinnwahrscheinlichkeit erhöhen, dein Spaß, deine Freude ein Stück weit natürlich auch deine Erfolge deine Motivation, die dann damit natürlich auch steigt und.
Das ist gut, das ist wichtig und das ist super, dass du das machst. Und jetzt gilt es, da dran zu bleiben, zu trainieren. Denn ich glaube, das ist der entscheidende Punkt, dass die Profis mehr trainieren, in den Sachen, die sie dann auch im Spiel brauchen. Und nicht nur denken, naja, ich bin Hobbyspieler, ich brauche das oder ich mache das nur im Spiel. Ja, dann bist du halt auch ein Hobbyspieler, dann bist du halt auch ein Hobbyunternehmer. Und dann ist es halt vielleicht einfach auch so, dass es an der einen oder anderen Stelle knatscht, Niederlagen, hagelt, du dich verletzt. Das ist dann okay. Das gehört dann halt zum Spiel auch dazu, das Lernen auf die harte Tour. Mit dem Schmerz geht es meistens leider Gottes sowieso am besten.
Und die Profis trainieren mehr. Als ich mich heute auf die Podcast-Folge vorbereitet habe, ist mir ein Gedanke gekommen, den ich auch beim Fußball immer habe. Und gehabt habe, gerade auch beim Training, als ich noch Spieler war, und wir 90 Minuten Training hatten als Beispiel, habe ich immer geschaut, dass ich allein in den 90 Minuten ordentlich trainiere. Ich bezeichne mich ja selbst immer als professioneller Hobbyspieler, dass ich schon geschaut habe, eben da im Rahmen der Möglichkeiten, weil gerne Unternehmer sein und da Profi sein, ja, wird man natürlich im Fußball auch gerne Profi sein und im Familienbereich natürlich auch gerne Profi sein.
Es soll immer alles unter einen Hut passen ja, aber das bedeutet nicht dass Firma, Fußball und Familie alles immer den gleichen, Wert hat und ich überall kompletter Profi sein kann also in der Firma in der Familie, okay und beim Fußball habe ich dann für mich gesagt da bin ich der professionelle, Amateurkicker der professionelle Amateurkicker im Fußball, und da hat sich ihm auch ausgezeichnet dass ich mehr trainiert habe, vor allem auch das Richtige. Also nehmen wir nochmal die 90 Minuten Trainingseinheit. Was habe ich da gemacht? Naja, ich habe schon gesagt, machen wir Torschuss. Und ja, da kam es auch mal vor, dass ich den Ball am Tor vorbeischieße. Dann kann ich hingehen und den Ball holen, locker traben. Oder ich sage, Mensch, jetzt habe ich vorbeigeschossen. Ich möchte aber gerne schnell wieder dran sein und wieder schießen. Dann hole ich zügig den Ball und...
Praktisch gezügig wieder zum Torschuss. Da habe ich die gleiche Zeit verwendet, wie alle anderen auch. Wir waren 90 Minuten auf dem Trainingsplatz, aber ich habe vielleicht in der Zeit nicht 10 Torschüsse gemacht, sondern lass es 12, 13 gewesen sein. Vielleicht war es gegenüber manch anderen auch 15. Und auf einmal sind das 20, 30, 50% mehr im Vergleich zu den anderen in der gleichen Zeit. Und das Schöne ist ja dann, wenn du da mehr trainierst und besser wirst, dann sind ja auch die Abläufe einfacher. Und was passiert dann? Beim Torschuss, dann treffe ich öfter aufs Tor und muss gar nicht mehr so oft holen. Dadurch alleine werde ich besser und kann dann natürlich noch mehr schießen, weil ich noch weniger Bälle holen muss. Bedeutet, ich komme vielleicht nicht von 10 auf 15, sondern vielleicht auf 17 oder auf 18.
Das ist dann eben der Unterschied und das ist das, was ich auch meine, mit Profis trainieren mehr und das Richtige oder vielleicht einfach auch mit einer anderen Herangehensweise. Also nicht nur immer, Mensch, jetzt heute bin ich motiviert oder nicht, sondern zu wissen, das Training gehört dazu, ist ein wichtiger Part, um dann eben auch auf dem Platz liefern zu können und für sich selbst eben dann auch zu gewinnen.
Und wenn du jetzt da nochmal gerne für dich drei Gedanken mitnehmen möchtest für den Alltag dann würde ich dir sagen im ersten Moment setz auf Wiederholung, nicht auf Motivation, die Motivation kann ein guter Einstieg sein und doch ist es dann aber nachher auch relativ schnell wieder ein flüchtiges Kind die ist unzuverlässig, aber der Rhythmus, die Routine, die Struktur, die nicht, Deshalb setz auf Wiederholung und nicht nur auf Motivation. Merkste was, was das Kabinengespräch anbetrifft? Du siehst, in welche Richtung es hier geht. Zweiter Punkt. Kleine Schritte sind stark. Auch dazu habe ich schon eine Podcast-Folge gemacht. Die 15 Minuten täglich oder beim Training die Zeit intensiv zu nutzen, ist mehr wert und besser investiert. Als also die 15 minuten täglich oder beim training nimmt es auf die anderen bereiche einfach natürlich auch für dich auch im unternehmen einmal im jahren seminar das sind die kleinen schritte die 15 minuten täglich besser investiert als zwei stunden einmal im monat.
Und der dritte punkt nach der wiederholung und den kleinen schritten ist für mich legt los bevor es brennt. Dazu habe ich heute Morgen auch schon einen Entwurf für einen Beitrag gemacht. Also trainiere bevor es brennt. Wenn du nur in der Krise und in der Niederlage reagierst, dann hast du zu spät angefangen.
Ja, so ist das. Das ist so die Sachen, die Themen für heute. Profis trainieren mehr mit den drei Gedanken. Und zum Abschluss, klar, es geht immer darum, dass du dein Spielfeld bewusst gestaltest und bespielst. Dann schau nicht nur, wie andere spielen, sondern trainier du für dich, wiederhole, werde zum Profi. Da, wo du zum Profi werden willst, natürlich als starke Unternehmer, vor allem natürlich im Unternehmensspiel. Wenn du willst, gehen wir natürlich gemeinsam in die Kabine mit den 15-minütigen Kabinengesprächen. Freue ich mich drauf. Warum? Profis trainieren mehr. Liebe Grüße, Firma, Fußball, Familie. Wir gewinnen gemeinsam. Bleib mutig, dein Michael.