Herzlich willkommen zu firma fußballfamilie deinem 15 minuten kick für mehr klarheit mut und teamgeist im unternehmerleben ich bin michael metzger der starke trainer der ruhige trainer für starke unternehmer so ist die richtige reihenfolge der stark sag mal ja stark auch und gleichzeitig der ruhige Trainer für starke Unternehmer. Das ist auch der Beweis dafür, dass ich jedes Intro immer separat aufnehme und das nicht eingespielt wird. Hier kommt nichts vom Band, doch vom Stimmband. Ja, schon wieder albern. Unternehmer, Trainer, Familienmensch und leidenschaftlicher Mannschaftsdenker. Heute geht es um ein Thema, das aus meiner Sicht oft falsch verstanden wird. Nämlich Führung, und als ich den Satz gerade sagte hatte ich ganz kurz, die Führung meines Vaters im Kopf wo ich sagte, ja das wurde falsch verstanden, da habe ich ihn als Beispiel das ist nicht böse gemeint und er hat sicherlich auch nicht böse gemeint sondern das Beste für den Moment gemacht, und doch ist es so, dass ich es etwas anders sehe.
Neben meinem Vater habe ich sonst auch in meinem Leben schon viele verschiedene Chefs gesehen natürlich auch durch die Zusammenarbeit mit ihnen, einige haben delegiert andere haben dominiert und aus meiner Perspektive haben nur wenige wirklich geführt, und ich sage es ganz offen Für mich ist Führung keine Position auf der Visitenkarte Für mich ist Führung eine Haltung und auch, ein bestimmtes Menschenbild.
Und Führung ist nicht nur eine Haltung, die man mal so hat oder die auf der Visitenkarte steht, sondern die zeigt sich jeden Tag, so wie die Wahrheit auf dem Platz liegt. So sehe ich es da auch, dass sich das einfach jeden Tag zeigt und zwar insgesamt im Umgang mit Menschen ganz allgemein. Nicht nur in der Firma, nicht nur auf dem Fußballplatz, nicht nur in der Familie, da auch, und eben im Umgang und in der Haltung gegenüber jedem Menschen.
Lass mich dir mal vom parallel noch mal wieder zum fußball auf dem fußballplatz war ich jahrelang kapitän aber weißt du wenn ich wirklich geführt habe nicht wenn ich am lautesten war und mal, rumgeschrien habe wenn ich jetzt schon rumschreien sage klingt das schon zu komisch ich weiß nicht ob ich wirklich irgendwann mal rumgeschrien habe also geschwört habe ich nämlich eher wenn ich ruhig geblieben bin während es um mich herum etwas lauter wurde und unsicherer zum beispiel gerade in so einem moment wenn man wenn wir ein gegentor bekommen haben.
Oder auch, wenn mal ein Elfmeter verschossen wurde. Zum einen war das für mich wichtig, das habe ich dir in der letzten Podcast-Folge gesagt, ich bin nicht so der Torschütze und auch nicht so der Elfmeterschütze. Ich kann mich noch an eins erinnern, das war zum Glück nur ein Freundschaftsspiel. Da habe ich dann mal einen Elfmeter geschossen. Der Torwart hat den gehalten und der ist nach vorne abgeprallt. Und aus meinem verschossenen Elfmeter ist direkt ein Konter geworden und natürlich auch ein Gegentor. Also da ging es von verschossenem Elfmeter bis Gegentor, keine Ahnung, 10 Sekunden hat das vielleicht gedauert. Da gab es dann nicht nur eine Niederlage sozusagen, sondern gleich nochmal die große Keule aus dem verschossenen Elfmeter heraus, gleich noch das Gegentor.
Ja, so habe auch schon mal den ein oder anderen Elfmeter dann reingeschossen, auch im Pokalspiel, weiß ich noch, im Halbfinale, so dass wir dann auch ins Finale gekommen sind und den Kreispokal gewonnen haben. Doch das war eher die Ausnahme und da ist nicht meine Stärke. Und was mache ich dann? Also zum einen ermutige ich, habe ich meine Mitspieler ermutigt, einen Elfmeter zu schießen und haben die immer einen Elfmeter getroffen? Nein, natürlich nicht. Auch mal verschossen und da war es für mich ganz wichtig genau dann da zu sein und da zu führen indem ich da den mitspieler auf die schulter klopfe und ihm mut mache denn was hilft es denn und kann man jetzt sagen ist es ein fehler und das gilt natürlich auch fürs unternehmen ja hat da jemand einen fehler gemacht.
Hat er es böswillig gemacht? Nein. Hat er es mit Absicht gemacht? Nein. Wollt er gerne selbst den Elfmeter treffen? Ja. Also, was soll ich dann da machen, außer ihm auf die Schulter zu klopfen und zu sagen, komm, es geht weiter, wir kriegen unsere nächste Chance und dann bist du wieder da und machst das Ding rein, das einfach zu zeigen. Und deshalb sehe ich so, dass Führung sich nicht im Reden zeigt, das gehört sicherlich dazu, sondern Führung zeigt sich im Verhalten und zwar gerade dann, wenn es schwierig wird das durfte ich auch durch meine Mitarbeiter, durch mein Team lernen als mein Unternehmen durch eine Krise ging und die Insolvenz, da hat sich zum einen gezeigt, wie gut vor schon die Führung war, und eben auch das Verhalten dann anzupassen gerade wenn es schwierig ist, eben selbst dann auch voranzugehen. Und da habe ich dann jetzt auch drei Gedanken zur Führungshaltung für dich. Erstens heißt für mich Führung Vorbild sein. Also Führung heißt Vorbild sein. Das heißt, die Mannschaft schaut immer zuerst auf dich. Und das gilt im Unternehmen, das gilt im Leben.
Und das gilt im Unternehmen, das gilt im Leben. Siehst du, jetzt habe ich schon, also ich muss mich jetzt noch an mein neues Wording selbst gewöhnen, die andere Verpackung. Also das gilt für die Firma, das gilt für den Fußball und wenn du selbst natürlich auch Kinder hast, dann weißt du, dass das natürlich auch in der Familie gilt, vor allem dann auch für die Kinder, die auch auf dich schauen und nicht auf die Regeln, sondern auf dein Verhalten. Vielen Dank.
Und wie oft hat man es dann, wenn ich da gerade an mich selbst denke? Ja, komm, was auch immer. Nach dem Zähneputzen essen wir nichts mehr. Zum Frühstück gibt es nicht gleich Schokolade oder ein Eis. Und ja, jetzt machen wir mal eine Handy-freie oder Tablet-freie Zeit. Alles schöne Regeln. Und manchmal gibt es da bei der Familie vielleicht nicht unbedingt den Schiedsrichter wie auf dem Fußballplatz. und der Firma auch nicht. Deshalb gilt es natürlich da auch schon drauf zu gucken. Und zwar einfach sich das bewusst zu sein, dass da auch auf dich geschaut wird. Und nicht zwangsläufig nur auf die Regeln, sondern auf dein Verhalten. Dann der zweite Aspekt, der zweite Gedanke, Führung heißt Klarheit geben. Und auch das klingt wieder so banal, eine klare Sprache, klare Rollen, klare Erwartungen und nicht nur so, wie du sie kommunizierst oder weitergibst, sondern ganz wichtig natürlich auch, so wie sie beim anderen ankommen und der sie versteht. Also nicht nur, dass du Klarheit hast, sondern dass das auch klar beim anderen im Kopf ist. Und da ist es manchmal ganz sinnvoll, nochmal eine Schleife zu drehen.
Das habe ich auch schon gelernt vor allem auch auf dem Fußballplatz Menschen wollen Orientierung die wollen keine Kontrolle die wollen Vertrauen und Orientierung, und eins ist auch wichtig und da kommt der dritte Gedanke.
Führung heißt Verantwortung tragen, und wann darfst du, darf ich, dürfen wir die meiste Verantwortung tragen? Klar, wenn es mal nicht so gut läuft, wenn man mal verloren hat, wenn man mal ein Rückstand ist, wenn man mal einen Kundenauftrag nicht gewonnen hat, wenn mal jemand aus dem Team kündigt, Wenn in der Familie mal nicht alles nach Plan läuft, gerade dann heißt es natürlich auch, die Verantwortung zu tragen. Da fällt mir ein schöner Spruch ein, den ich immer meinem Trainer früher gesagt habe.
Der Erfolg hat viele Kinder und der Misserfolg ist ein Einzelkind.
Und so war es natürlich da beim Fußball auch haben wir dann immer einen Spaß gemacht wenn wir erfolgreich sind dann ist natürlich die Mannschaft dafür verantwortlich und wenn wir nicht erfolgreich sind dann ist der Trainer dafür verantwortlich, ja, klingt jetzt so im Spaß und meistens ist es ja dann doch so und das muss man natürlich einfach auch wissen und die Verantwortung zu tragen ja, auch mal andere glänzen zu lassen ganz wichtig, und wenn es dann mal nicht so läuft, dann sich eben auch hinzustellen, da das Vorbild zu sein, die Klarheit zu geben und die Verantwortung zu tragen. Und das bedeutet eben auch, dass du eigene Fehler mal zugeben darfst und du darfst andere groß machen, habe ich dir gerade an dem Beispiel beschrieben. Jetzt ist ja die Frage, was könnte jetzt so ein Impuls für dich aus der heutigen Folge sein? Frag dich einfach mal wie wirke ich auf mein Team und das kannst du natürlich auch machen wenn du im Angestelltenverhältnis bist arbeitest du ja auch im Team also wie wirkst du da auf dein Team oder bist du in der Chefrolle, bist du in Anführungsstrichen nur der Chef oder bist du eine wirkliche Führungskraft.
Und von den drei Gedanken, die ich dir gerade gab, die Führung als Haltung, Vorbild sein, Klarheit geben, Verantwortung tragen. Siehst du das auch so, deine Führung als Haltung? Oder könntest du da vielleicht nochmal drüber nachdenken und da entsprechend was dran ändern? Ja, und wenn du natürlich das Gefühl hast, dass du als Führungskraft, als Chef manchmal mehr kämpfst als führst, also mehr dem Ball hinterher rennst, als dass du wirklich das Spielgeschehen bestimmst, dann lass uns gerne sprechen. Genau dafür ist dann auch so ein Kabinengespräch da. 15 Minuten, in denen wir gemeinsam mal auf deinen Führungsstil schauen und wie du noch klarer wirken kannst. Link wie immer in den Shownotes. Werbung Ende. Und jetzt bleib dir treu, bleib klar, bleib mutig, denn Führung beginnt mit dir. Danke für heute bei Firma Fußball Familie. Wir gewinnen gemeinsam. Liebe Grüße, dein Michael.