Unser Partner Havesco macht jeden Wein zum Erlebnis. Das vorgestellte 4-Flaschen-Paket ist bestellbar auf havesco.de zusammen mit über 9000 weiteren Weinen. Was haben wir mit dem Krimi-Festival zu tun? Als ich vor drei Jahren angefangen habe, so Krimis zu schreiben, habe ich gedacht, Mensch, die vier Flaschen müssen in diesen Krimis eine Rolle spielen. Und ich hatte auch die Hoffnung, wenn ich die vier Flaschen in diese Krimis schreibe, dass die beiden anfangen zu lesen.
Das ist, ich war jung und dachte, vielleicht passiert das. Also, es gibt jetzt insgesamt, Sie sehen das hier, man kann das hier ein bisschen peinlich, das hochzuzeigen, weil wenn man das sieht, das rechts ist das erste. Und wenn Sie dann sehen, die Bücher werden immer... Immer dünner. Aber sie werden auch immer besser, sagen. Sagt meine Mutter. Und da drin spielen halt auch, es spielen möglich, aber es gibt halt eine verschworene Runde von Menschen, die vier Flaschen, die treffen sich einmal im Monat, um vier Flaschen Wein zu trinken, in der Alsterlounge. Mhm. So viel kann ich sagen. Wo kommt das her? Da habe ich mich auch lange, das ist der Hafenclub das Vorbild gewesen. Also treffen sie sich und das ist halt die vierte Flasche, die es hier nicht gibt. Ist ein kleiner Mann, der nicht gern auf Fragen direkt antwortet und zwischendurch mal Bundeskanzler war. Und der andere ist der Inhaber, der Hanselange, der Sohn eines der reichsten Hamburger. Bist du das tatsächlich? Leider nicht. Aber es ist wurscht. Aber es ist künstlerische Freiheit. Und der andere ist praktisch, das Vorbild ist Axel. und deshalb... Ich habe mich das immer gefragt, weil ich habe das erst infolge der Reduktion dann irgendwie, muss ich ja der Clemens. Du bist der Clemens? Ich bin der Clemens. Also der mit der quäkigen Stimme.
Der Sauvignon Blanc trinkt und nur Claudie Bay bestellt. Genau. Und der bitte. Und Achtung, und der im zweiten Buch, ich weiß nicht, das zweite Buch hast du zur Hälfte, glaube ich, knapp. Ja, verliebt sich. Und zwar in wen?
In Luisa Neubauer. Er verliebt sich in mich auch? Nein. Leider nicht. Und deshalb haben wir gesagt, das passt doch irgendwie ganz gut. Man muss auch sagen, ich hatte jetzt kein neues Buch geschrieben, wie das passend zu diesem Abend war. Man musste irgendwie gucken, wie kann man da noch reinkommen. Und da haben wir gedacht, das ist ein Anlass. Und dann hat natürlich Michael gesagt, Moment, es gibt ja kriminell, Sind das kriminell gute Weine, sind das kriminelle Weine oder sind das kriminell gefährliche Weine, die du ausgesucht hast? Also nachdem wir ja jetzt ganz ehrlich auch unter uns sind, habt ihr mir das hingelegt. Da stand irgendwann, Michael, gute, kriminell gute Weine. Und ich so, was soll denn das heißen? Was sind denn kriminell gute Weine? Und dann habe ich mich ein bisschen überlegt, am Ende, weil ich ja auch immer dabei bin und die Weine auch mitverkoste, möchte ich am Ende des Tages immer nur etwas im Glas haben, was ich selber auch mag. Was ich gut finde, weil dann trinke ich lieber nichts, bevor ich irgendeinen Schmarrn trinke. Und dann habe ich eben Sachen gefunden, die vielleicht irgendwo einen Kontext finden, auch aus der Historie oder auch aktuell, die so ein bisschen zumindest mysteriös und dubios und vielleicht mit so einem leichten kriminellen Touch sind. Und das ist es heute geworden. Und wir haben ja Ihnen auch einen Schluck Wein schon eingeschenkt, den gibt es gleich. Aus meiner Sicht... Darf man den schon trinken? Nein.
Also man darf natürlich schon, aber man sollte nur nicht die ganze Zeit so halten, weil dann wird er irgendwann 35 Grad haben und das wird wahrscheinlich nicht so viel Spaß haben, weil es ein ziemlich kraftvoller Wein aus Südafrika ist. Aber ich glaube, wir probieren vier Weine insgesamt, aber den besten, den haben wir mit Ihnen geteilt. Erstens, ich glaube, das ist erstmal schon mal ziemlich nett von uns.
Michael! Ja, ist es gar nicht Fishing for Compliments? Nein, weil das ist auch der teuerste. Moment, das ist der teuerste. Und wir glauben eben, es ist dann aus meiner Erfahrung so, dass es immer ganz witzig ist, wenn jemand das erzählt und man riecht und man vielleicht das selber dann auch findet. Also wenn Sie da noch einen Schluck im Glas haben, wenn wir so weit sind und es wird der zweite Wein sein, dann wäre es vielleicht ganz hilfreich und wenn nicht, ist aber auch überhaupt nicht schlimm. Und Sie müssen, das ist auch interessant, Sie müssen das ja gar nicht trinken. Wir riechen schon ganz viel über Weine, sehr viel über Weine lernen und wir haben da auch, man denkt ja immer, Axel, ich dachte am Anfang, Entschuldigung, was reden diese Weinleute für ein Blödsinn, weißt du, das ist sehr stoffig, ein schöner Abgang, halt lange nach, irgendwie ist ein ernsthafter Wein und dann fingen die an zu sagen, es schmeckt nach Banane, wo du denkst, es ist ja Traube, einfach. Und heute reden wir das, sagen wir selber so einen Quatsch, ne? Ja, aber ich bin, also ich denke schon noch manchmal, was reden die da? Also weil ich, also es gibt ja, man muss ja Talent haben auch ein bisschen, also sensorisches Talent, um diese Sachen zu riechen und zu schmecken. Und wenn einem das fehlt und mir fehlt das so ein bisschen, dann fragt man sich, was reden die da? Michael, das ist ja die große Frage, Günther Jauch hat gesagt, ähm.
Man trinkt sich nach oben. Man trinkt sich nach oben. Man trinkt sich nicht mehr runter. Man trinkt sich nicht mehr runter. Das heißt, erste Frage, man kann das tatsächlich, es ist wie alles. Man kann auch Tennis spielen lernen. Man kann alles lernen, wenn man es nur oft genug wiederholt. Man muss es nicht so machen wie du. Wie viel Weine probierst du im Jahr, kann man das sagen? Das kann ich überhaupt nicht sagen. Das kann ich wirklich nicht sagen, aber ich probiere wirklich jeden Tag Wein und an Spitzentagen 150 Weine pro Tag.
Es ist ein Beruf also nicht, dass ich glaube nicht aber das kriegst du hin, also merkst du dann nichts? Also ich spuche das alles, ich trinke keinen einzigen Schluck und auch wenn man sagt über die Schleimhäute und so weiter ist es wirklich überhaupt kein Problem, danach wird es schwierig weil vor allem Tannin, Gerbstoff und Säure ein Problem sind auch quasi für den ganzen Mundbereich also es brennt dann irgendwann, es ist scharf und die Zunge macht zu 150 Weine kann ich, würde ich wirklich sagen, dass ich den 150. Noch genauso objektiv bewerten kann wie den ersten. Der erste ist immer schwer, weil man muss erstmal versuchen, das einzuordnen. Und danach reicht es dann auch. Und das sind dann aber auch acht, neun Stunden, in denen man das dann kostet. Aber ich kann 30 Weine in 15 Minuten verkosten und kann danach sagen, welche drei die besten sind, aus meiner Sicht. Das Schöne ist, ist immer subjektiv. Also wenn ich jetzt Banane rieche und du riechst Pfirsich und du riechst Ananas, dann hat keiner recht. Und alle haben recht, also von daher. Wobei wir da ja gelernt haben, da müssen Sie auch nachher aufpassen, wenn Sie was reinrufen, was mit Gerhard Schröder ging noch, da wird Michael nicht zu sagen. Ja, das war rhetorisch schon. Aber wenn Sie dann reinrufen, wenn man irgendwas sagt, ich schmecke, was weiß ich, ich schmecke Banane oder Pistazie und wenn Michael dann macht, heißt das so viel wie völliger Quatsch. Aber das ist seine unglaublich charmante, darf ich das verraten, österreichische Art? Da muss man genau hinhören. dass man das raus hat.
Wollen wir mal anfangen? Du hast gesagt, was hast du mitgebracht? Den ersten trinken wir jetzt ohne sie. Deswegen müssen sie tapfer sein. Es gibt nämlich nur eine Weißweine und danach gibt es drei Rotweine. Antonia schenkt uns das schon mal ein. Dankeschön. Und zwar ist es aber, der Wein heißt Saboteur. Fand ich schon streng kriminell, den Namen. Vom Weingut Luddite aus Südafrika. Dankeschön, das habe ich Anfang des Jahres auch besucht. Der Winzer ist auch regelmäßig bei mir in Hamburg.
Und es gibt einen weißen Saboteur und es gibt einen roten Saboteur. Sie haben den roten Saboteur im Glas, den wir gleich trinken. Das ist übrigens ein schöner Titel. Der weiße Saboteur. Der weiße Saboteur. Und dann kommt der zweite Teil, der rote Saboteur. Genau.
Und der Name kommt erst mal schon, das Weingut Lade. Nils Verburg ist der Winzer. Das hat er 1999 gegründet in Bott River. Das ist Walker Bay. Das ist von Stellenbosch eine Stunde südlich Richtung Hermanus.
Und er hat dieses Weingut gegründet. Er war früher der Kellermeister von Sebastian Beaumont, den wir schon kennengelernt haben. Cooler Typ. Cooler Typ, gleich in der Umgebung. Und Ladait ist quasi ein Begriff zur industriellen Revolution. Als man angefangen hat, Maschinen zu entwickeln, da gab es einen Briten und der hieß Ladait mit Nachnamen. Und die haben versucht, diese Maschinen alle kaputt zu machen, dass die sich nicht durchsetzen und den Menschen ersetzen. Und diese Menschen hießen die Ladaits. also diese Jünger, die ihm da gefolgt sind. Und er hat das genauso benannt, das Weingut, weil er möglichst wenig Maschinen einsetzen möchte, also möglichst natürlich den Wein machen. Und der Saboteur, das Wort Sabo, auch das habe ich gelernt heute in der Vorbereitung auf diesen Podcast. Das war so ein französischer Holzschuh. Nachdem das in England war, kam das also nach Frankreich. Und das haben die in die Maschinen reingeschmissen, diesen Holzschuh, um diese Maschinen zu sabotieren, um sie kaputt zu machen und damit der Mensch nicht ersetzt wird. Und deswegen heißt quasi dieser Wein Saboteur vom Weingut Ladeit und auch das Wort Sabotage kommt aus dieser Zeit und in dem Fall, wir starten mit einem für Südafrika eine der Haupt kann ich ja schon mal fragen jetzt, Hauptrebsorten Weiß Südafrika, jetzt hier zwei So einfach, Chenin Blanc.
Echt, hast du das gerade gesagt? Chenin Blanc? Ja, stark Also Sauvignon Blanc Aber hatten wir doch vorher auch abgesprochen, Du hast ja gesagt, ich soll überrascht tun. Ich tue ein bisschen, weil das hier immer so eine Frage ist, wenn man jetzt dieses Glas hier sieht, sagen wir mal, es ist jetzt.
Würdest du sagen, von 1 bis 6 dieses Glas? Was ist das Beste? 1. 1 ist es nicht.
Sondern weil dieses Glas eigentlich zu, es ist zu klein. Es ist zu klein, aber Tonio hat uns viel eingeschenkt, man kann das gar nicht so richtig gut schwenken, ohne dass man aufpasst, deswegen kann ich so ein Teil mal reinmachen, dass ich ein bisschen mehr schwenken kann. Das ist so, auch wenn ich Wein probiere oder Sie müssen sich mal vorstellen, man probiert dann Weine auf einer Messe, die kosten viele hundert Euro. Dann gibt es Menschen, die auch sagen so, Mensch, du spuckst das aus oder du trinkst das gar nicht aus oder so, aber ich kann das nicht alles trinken, weil dann habe ich entweder davor oder spätestens danach ein Alkoholproblem und bin ständig benebelt und gesund ist es auf keinen Fall, deswegen muss man da sehr dosiert umgehen, Deswegen habe ich das gemacht, dass Sie Bescheid wissen. Aber nochmal, das Glas ist an sich, das Glas müsste, ich will nicht sagen, fast doppelt so groß sein. Ja, es könnte natürlich gern größer sein. Wir haben aber etwas gesucht, dass wir alle aus dem gleichen Glas trinken. Das ist schon wichtig beim zweiten Wein dann, weil sonst haben wir ein ganz anderes Erlebnis. Dann riechen wir irgendwas, wo keiner von euch die Chance hat, das auch zu riechen und deswegen wollen wir alle aus dem gleichen Glas trinken.
Nochmal zu dem Rotwein übrigens, das hat man vergessen. Wir hatten gerade gestern einen wunderbaren Podcast mit Clemens Grutzler. Ein Winzer aus dem Südburgenland. Wie alt war er? 23? Ja, 23. Der sich vorgenommen hat, und das hat uns sehr gefallen. Er will Rotweine machen, leichte Rotweine, die man gekühlt trinken kann. Und das ist ja immer wieder eine Frage, die auftaucht. Auch in dieser Woche hatte ich Freunde zu Hause und dann holte ich den Rotwein aus dem Kühlschrank und die sagten, wie, du hast deinen Rotwein im Kühlschrank? Und das ist etwas, wofür wir seit langem kämpfen und was sie eigentlich, Rotweine gekühlt trinken?
Also nicht eiskalt, aber auf jeden Fall gekühlter, weil sie einfach dadurch ihre Frische bewahren, weil der Alkohol einfach besser eingebunden ist, weil die einfach immer alkoholischer werden, auch die Rotweine. Thanks to Global Warming ist das wirklich ein Problem geworden. Und deswegen warm wird er von alleine. Und wenn er zu warm ist, kriegen Sie nicht mehr kalt. Aber wenn er zu kalt ist, können Sie die Hand rumlegen, um ihn zu wärmen. Oder Sie stellen ihn ein bisschen hin. Also es ist immer wirklich besser in dieser Richtung. Und gerade die Jahreszeit jetzt ist natürlich wahnsinnig cool, dass man sagen kann, ich stelle die Flasche an das gekippte Fenster oder nochmal kurz auf den Balkon oder so. Das heißt, da muss man nicht immer in den Kühlschrank laufen, sondern das Wort Zimmertemperatur kommt aus einer Zeit, wo eben die Zimmer nicht 23 Grad hatten, sondern 16 oder 15. Genau, ich richte mit euch rein, also es ist ein Chenin Blanc, zu 70 Prozent und dann ist ein bisschen Vionier noch drin und auch Sauvignon Blanc. Nils Verburg, der Winzer, der findet Sauvignon Blanc richtig doof, weil es sehr laut, sehr aromatisch, sehr intensiv ist, alles übertrinkt. Wurde mal, wer ist hier ein riesiger Sauvignon Blanc-Fan? Ah, oh, ja, zwei. Und so die quietschigen oder eher so? Nicht die quietschigen, nicht die quietschigen, okay.
Aber man sagt ja immer, eigentlich sagt man doch, das hat uns doch mal Markus Schneider das, glaube ich, gesagt, wenn du in deinem Keller ein Fass Sauvignon Blanc neben irgendeinem anderen Wein stellst, riecht dieser Wein, reicht es nach Sauvignon Blanc? Das ist bei allen Aromarebsorten, Muscatella, Gewürztaminer, wirklich ähnlich. Die haben also so eine Intensität, auch die Hefen, das alles rundherum quasi dann auch ein bisschen danach riecht und du brauchst wirklich nur fünf Prozent.
Gewürztraminer oder sowas. Wir hatten ja sogar mal eine Folge aus Tramin, aber wir haben keinen Gewürztraminer getrunken, jedenfalls nicht während des Podcasts. Also diese Sorten schaffen es dann irgendwie nicht sozusagen zu uns in den Podcasts und werden offenbar nicht ernst genommen. Aber Sovian Blanc ist ja durchaus auf Weinkarten vertreten. Die werden es schon auch noch in den Podcast schaffen, aber wir sind ja seit sechs Jahren da. Wir wollen es ja noch ein bisschen länger machen. Aber hat Sovian Blanc etwas, was die anderen nicht haben?
Ja, Sauvignon Blanc ist halt durch diese, also erstens dieses oft sehr fruchtige, grüne Gras, Kassis, sehr duftig, dass einem das schon entgegenspringt. Also wenn man die Nase noch nicht mehr in Nähe vom Glas hat, das finden viele gut. Er hat einen relativ hohen Säureanteil. Das ist der Grund, warum der Winzer das hier genutzt hat. Er hat gesagt, ich will keine Säure dazufügen, was er dürfte, das darf man in Deutschland auch. Aber der Wein schmeckt dann immer ein bisschen unrund. Er hat gesagt, ich möchte deswegen nehme ich Sauvignon Blanc, um die Säure nach oben zu bringen. Weil aber viele Menschen sagen, oh nee, Säure, das ist mir sehr unangenehm oder das nicht gut abkönnen, wird Sauvignon Blanc sehr häufig mit mehr Zucker dann gemacht, damit man die Säure nicht so schmeckt. Da ist sie dann trotzdem. Aber dann ist Sauvignon Blanc sehr häufig mit 6-7 Gramm Zucker auf 100 Liter, das ist schon relativ süß. Es ist offiziell noch trocken, aber es ist schon relativ süß. Und deswegen ist es eben sehr, sehr massenkompatibel. Aber es ist schon anstrengend. Also den ganzen Abend so einen wahnsinnig aromatischen Sauvignon Blanc ist schwierig. Und auch das mit Essen zu trinken, dass egal was du isst, ist der Wein so, haut alles weg, also du weißt dann hinterher gar nicht mehr, was du gegessen hast, weil der Wein immer sofort alles kaputt macht, das ist nicht so schön.
Was riechst du? Ich hatte eben für einen Moment Karamell. Ich habe sogar an Zimt gedacht. Es ist eigentlich abstrakt, wo man zuerst nicht hinkommt.
Cheninblanc ist häufig eigentlich Birne. Wenn man Cheninblanc und Birne sagt, wird nie jemand sagen, kann ich sein. Das kann man sich eigentlich merken. Das ist so ein No-Brainer. Birne ist so, ja, stimmt. Aber das ist gar nicht so viel. Es ist ein bisschen eher so Zitronengras vielleicht, gar nicht nur Zitrone, es hat schon was Zitrisches auch in der Nase. Lars, du guckst, du sehr skeptisch. Nee, ich glaube, dieses Saure ist schon tatsächlich da. Ich muss nur gerade lachen, wenn man dann irgendwie Chilin Blanc trinkt und sagt, die Birne ist jetzt schon dominant. Übrigens ein alter Trick, also haben wir auch von Michael gelernt, wenn erst mal einer sagt, oh, das schmeckt aber nach Birne, Dann haben sie bei den anderen dieses, dann sagen, ach, stimmt. Also seien sie der Erste, der was sagt. Und bleiben sie dabei.
Es ist ja, es ist jetzt nicht besonders fruchtig, dieser Schelinblatt, gar nicht. Obwohl so ein bisschen, also Birne. Ja, es tut mir leid, wir werden hier sehr viel, wir müssen ja klar beim Kopf bleiben, spucken. Gar nicht, gar nicht, gar nicht ist es nicht, Aber ich glaube, das, was am Interessantesten an dem Wein ist, ist wirklich eine gewisse Stoffigkeit. Du hast das Wort vorher gesagt. Das heißt, er fühlt sich am Gaumen auch dickflüssiger an. So sage ich das. Er ist gar nicht jetzt so wässrig oder wie so ein junger, frischer. Sondern du merkst, dass er schon eine gewisse Kraft hat. Und dann, was auf der Zunge bleibt, ist so eine leichte Schärfe. Das stimmt. So eine leichte, vielleicht ist das Ingwer, vielleicht ist das ein bisschen Curry. so ein leichter Spice, der da bleibt, auch wenn man das dann.
Wenn man das schon runtergeschluckt hat, bleibt es dann trotzdem da, obwohl der Wein nur zwölfeinhalb Alkohol hat. Das heißt, das kommt schon, dass der Winzer versucht, das möglichst leicht zu machen, was in Südafrika nicht einfach ist, gerade im Süden, weil es einfach sehr, sehr heiß ist. Und deswegen bemüht er sich eben trotzdem, den Extrakt aus dem Boden zu kriegen, möglichst wenig im Weinkeller zu machen. Und um dann einen Wein zu haben, der kostet, glaube ich, 22 Euro. Das ist auch schon Geld. Und was ganz cool ist, das ist ein Wein, den man super ins Picknick mitnehmen kann, weil das ist der Verschluss. Ein Korken.
Ein Kronkorken, also ein Champagnerkorken. Ein Kronkorken. Wenn Champagner gemacht wird, wird genauso ein Korken, das ist jetzt kein Beckskorken, aber wenn Champagner produziert wird und auf der Hefe liegt, kriegt er genau diesen Korken. Und er sagt, das ist perfekt für seinen Wein, Schraubverschluss mag er nicht, die roten... Aber muss man sagen, hat er keine Kohlensäure und nichts. Nein, der einzige Stillwein, den ich kenne, der mit einem Kronkorken, also den man an der Tischkante oder beim Picknick, ohne dass man hier mit einem Schuh reinklopfen muss oder so, aufmachen kann. Das ist auf jeden Fall sympathisch, aber warum ist das perfekt? Weil es sich eigentlich nicht verändert. Das heißt, da hast du wirklich komplette Dichte, überhaupt keinen Austausch. Nur die Reife passiert innerhalb der Flasche, das wie die Champagner auch. Deswegen drehen Sie die Hefe. Also wenn man die Flasche dreht, um die Hefe quasi in dem ganzen Wein in Berührung zu kommen, braucht man auch überhaupt, darf man auch gar keinen Austausch haben mit außen. Und deswegen ist das etwas, wenn man sagt, ich fülle es ab, damit es möglichst lange frisch bleibt, ist das der perfekte Verschluss. Für die Menschen ist es schwierig, für den Kopf, was habt ihr, also okay, Drehverschluss, dass du so abgefahren bist, aber dass du mir einen Wein mit Kronkork, der kostet ja nur über 20 Euro, man denkt, der kostet 3 Euro oder 2 Euro irgendwas. Deswegen ist das, glaub ich, fürs Image schwierig. Oder am Tisch, der Herr, Sie haben bestätigt, und dann ... Ja, was ist das? Dann ist so ...
Aber Kork kann er nicht haben. Das ist schon mal sicher. Können Sie mal überprüfen. Aber als ich in L.A. gearbeitet habe, haben die auch wirklich Sekte so gemacht. Mit diesem Verschluss. Wird so produziert, aber am Ende kommt immer ein normaler Kork drauf. Und die Agraffe. Und ich habe mir wirklich auch gedacht, so Silvester, so quasi 10, 9, 8. Und dann Mitternacht und dann so, mit so einem Feuerzeug. Und alle so, what? Das ist vielleicht der Moment. Aber es ist auch rebellisch ein bisschen. Also ich finde das eigentlich ganz cool. Es ist rebellisch. Es ist ein bisschen rebellisch und auch passt jetzt zum Krimi-Festival, finde ich. Ich will noch mal erzählen, nämlich in einem der Bücher, wir haben ja immer ganz geschickt geschafft, bisschen Wein, bisschen Krimi. Wer kennt denn die Bücher überhaupt? Wer kennt die Bücher überhaupt? Können Sie einfach alle sich merken, auch wenn Sie die Bücher nicht kennen? Wow, das sind mehr als die Sauvignon Blanc getrunken. Das stimmt.
Es gibt auch beides. Es gibt in dem dritten Band, glaube ich, hinterm Horizont geht es weiter, spielt Wein auch eine große Rolle, weil gleich in der ersten Szene ein Herr der Hamburger Gesellschaft eine Treppe runterfällt und alle vermuten, weil er vorher im Weinkeller war, dass er zu viel getrunken hat. Wobei dieser Krimi, dieser dritte Band, war sowieso ein besonderer, weil der Verleger sagte, sagen Sie mal, Herr Haider, als Chefreaktor des Abendblatts sind Sie doch viel so in der Hamburger Gesellschaft eingeladen. Und Sie wissen doch, wie es da hinter den Türen Hamburgs aussieht. Und dann habe ich gesagt, das stimmt. Ja, aber Sie können das ja gar nicht schreiben. Und dann sage ich, nee, im Abendblatt nicht. Sagt er, nee, im Abendblatt nicht, aber in so einem Buch. Und dann gibt es jetzt einige, die mich schon angesprochen haben und sagen, ist das nicht ein großer Hamburger Spediteur, der in der Schweiz liegt?
Sagt, wen meinen Sie denn überhaupt? Also wenn man sich dafür interessiert, das ist irgendwie ganz... Aber wenn man deine Bücher liest, Hamburg ist ja ein Star, fast eine Figur in diesen Büchern und ist ja total schön, aber am Ende gibt es dann doch in gehobenen Kreisen von Hanseaten doch immer sehr dunkle Machenschaften. Und hat das eine Inspirationsquelle? Nee, das nicht, aber das war natürlich interessant zu sagen, dass man all die Dinge, die ich tatsächlich gesehen habe in den vergangenen 15 Jahren, da noch mal so ein bisschen verfremden konnte. Also tatsächlich, auch für diesen Teil war ich mal in so einer... Ich war eingeladen, oh Gott, wie beschreibe ich das jetzt? Also ich war eingeladen an einer großen Straße in Hamburg, die an einem Fluss entlang führt. Und... Bei einem Privatbankier, jetzt wird es knapp, und machte den Fehler, mein Auto vorne an der Elbschaussee abzustellen. Oh, jetzt habe ich Elbschaussee gesagt.
Und brauchte allein wirklich zehn Minuten, bis ich dann zum Haupthaus kam. Links war ein Haus, rechts war ein Haus. Und dann kam der Gastgeber und sagte, schön, dass Sie da sind. Und wir haben hier nur einen kleinen Kreis. Wir feiern den 70. Geburtstag, glaube ich, war das von Hans-Urrich Klose, nur seine besten Freunde. Und ich habe mich dann erst mal Hans-Urrich Klose vorgestellt, weil ich ihn bis dahin nicht kannte. Und dann saß ich da tatsächlich mit Klaus von Donani und seiner Frau, mit Michael Otto und seiner Frau. Und dann sitzt du da und denkst, im Raum sind versammelt irgendwie so 15 Milliarden Euro Vermögen. Wenn ich rausgehe, immer noch 15 Milliarden Euro Vermögen. Und dann denkst du, jetzt kracht es, oder? Dann denkst du, wow, also jetzt kommt. Und dann, ich will mal sagen, was gab es, Michael, was gab es? Ja, da gab es... Vorspeise, Vorspeise. Also zum Essen. Vorspeise. Also Wein, Grauburgunder. Nein. Ja. Pass auf, jetzt sag mal die Reife, es gab drei Gänge. Halber Hummer. Vorspeise, halber Hummer. Keine Ahnung. Klare Gemüsebrühe mit, wie heißen diese, mit Eistich. Hauptgang. Hat die Hausherrin selber gekocht oder hat jemand gekocht? Genau. Okay. Hauptgang. Hauptgang. Okay, dann ist es eher so Hausmannskost. Dann war das Rinderrouladen. Äh, Lapskraus.
Maispoladenbrust. Ich bin ja Vegetarier, das war schon schwierig. Ich hatte keine Krawatte um. Klaus von Donaghi sagte was, guckte mich so an und sagte, Sie kommen hier ohne Krawatte hin. Sie trauen sich was, junger Mann. Und du so, junger Mann, danke. Das war ein wenig. Ich bin übrigens Vegetarier und dann war der Abend für mich eigentlich gelaufen. Und zum Nachttisch gab es rote Grütze. Das ist Hansartisches Understatement. Aber das ist Hansartisches Understatement, absolut. Krass. Ich finde, manchmal wird es ein bisschen übertrieben, dass die Menschen sich selber dann nichts, nicht sowas gönnen.
Egal wer, auch der Hansi hat ihn da, er kann genau auch nichts mitnehmen. Und von daher finde ich es eigentlich echt ein bisschen schade, auch für die Menschen, dass sie sich selber nicht, man muss es ja nicht so laut mit Bomben und hier aufknacken, aber ein bisschen. Ist es denn, stimmt denn das, dass in Hamburg zum Beispiel, Champagner hatte ja so eine Phase, deshalb ist der Preis ja auch so gestiegen, dass unglaublich viele Leute Champagner getrunken haben. Und stimmt es aber, dass man in der Hanselounge, da sind ja auch ein paar dieser Leute, die ich eben aufgezählt habe, dass die dann eher nicht Champagner trinken? Das sind auch welche hier von unseren Mitgliedern. Tatsächlich. Wer ist Mitglied in der Hanselounge gerade? Alle Arme gehen hoch. Das ist noch überschaubar. Noch weniger als die meine Bücher lesen. Also es ist nicht, also es ist tatsächlich so, dass ich das schon höre, dass man sagt, auch bei so einer Feier oder so, dass man sagt, Champagner wäre das falsche Zeichen. Wir wollen aber was Gutes trinken. Das kann auch mehr kosten, um den Preis geht es uns jetzt nicht. Was wäre das denn für ein Zeichen? Champagner hat schon oft noch das Zeichen einer gewissen Dekadenz. Das ist so, ah Champagner.
Dabei ist es das älteste Schaumweingetränk, sage ich mal, überhaupt und hat eine irrsinnige Kultur. In Frankreich würdest du dir überhaupt nicht darüber nachdenken, dass du ein Glas Champagner trinkst. Egal, ob du Grundschullehrer bist oder Bauarbeiter oder Spitzenmanager, man trinkt ein Glas Champagner. Und das ist dann oft hier so ein bisschen dann schon belegt, aber eben nicht immer. Covid hat bei uns schon ein bisschen was verändert, finde ich, dass die Leute ein bisschen großzügiger zu sich selber geworden sind. Die Champagnerpreise sind so durch die Decke gegangen, eben auch durch Covid, weil die Leute zu Hause waren und sehr viel dann Champagner getrunken haben, teure Sachen. Und weil die Champagner immer so mindestens vier Jahre lagern müssen, bevor sie auf den Markt kommen können. Und die das ja nicht auf ewig darauf vorbereitet waren. Und deswegen sind die wirklich explodiert, aber die gehen jetzt auch schon wieder ein bisschen runter. Also hat sich alles wieder ein bisschen einnivelliert. So, jetzt wollen wir aber den nächsten Wein gerne trinken, damit sie mitmachen können. Den jetzt alle hier am Glas haben.
Das ist der rote Saboteur, den wir jetzt einschenken. Der hat die Rebsorte Südafrikas in der Mehrheit, für die Südafrika mit am bekanntesten ist. Und das ist was? Chiraz. Okay, ich frage nichts mehr. Hast du Chiraz gesagt? Woher weißt du das? Er hat Chiraz gesäuselt, aber er hat Chiraz gesäuselt. Noch säusel ich nicht. Bevor die Frage kommt, wir trinken das, das ist eine Frage, die immer gern kommt, eben haben wir einen Weißwein draus getrunken, jetzt trinken wir einen Rotwein, völlig normal. Völlig normal, völlig egal, völlig genau richtig. Das einzige Problem ist, nur wenn man etwas zu aromatisches, also wenn wir jetzt wirklich einen krassen Sauvignon Blanc gehabt hätten, dann würde das jetzt immer noch ein bisschen danach riechen. Dann würde man vorher einen kleinen Schluck einmal vinieren. Aber wenn man jetzt diesen Chenin Blanc, der wir richtig bemerkt haben, gar nicht so viel Frucht hatte, dann kann man wunderbar hinterher auch einen Rotwein einschenken. Das ist überhaupt kein Problem. Und jetzt, was sich immer alle fragen, weil ich denke, warum schwenkt ihr das? Oder warum schwenken das Wein, Leute? Das ist nicht nur einfach.
Komisch aussieht. Man versucht einfach, die Oberfläche des Weines zu vergrößern, indem es auch quasi am Glasrand ist, um mehr mitzubekommen. Weil wenn ich das gar nicht bewege und rein rieche, rieche ich quasi gar nichts. Und wenn ich es aber ein bisschen bewege, dann habe ich die Möglichkeiten, ein größeres Spektrum an Aromen eben auch schon in die Nase zu kriegen und das erstmal zu bewerten. Und jetzt sind wir gespannt. Ich finde, da riecht man ja richtig viel. Ja. riecht man richtig viel. Und ich bin mal gespannt, holt Sie jetzt einen Zettel raus, um aufzuschreiben, was aus dem Publikum zu rufen wird. Ich bin sehr gespannt, was die Menschen so riechen hier. Was riechen Sie?
Schwarze Johannisbeere? Finde ich es perfekt. Schwarze Johannisbeere, perfekt. Jetzt trauen Sie die anderen nicht mehr. Aber schwarze Johannisbeere ist ein bisschen, das kann man eigentlich immer bringen bei Rotwender. Schwarze Johannisbeere. Aber es ist gut. Aber es ist jetzt nicht... Du bist ja Schamann. Ich muss hier schon da wieder jetzt... Was noch? Wer hat noch was zu bieten? Man licht ja eigentlich, Sie riechen, was Sie riechen. Grüne Paprika. Grüne Paprika? Oha. Ja. Danke für den Beitrag. Hm.
Ja, ich kann es verstehen, es hat was Grünes auch. Grüne Paprika wäre insofern sogar sehr richtig, weil auch ein bisschen Cabernet Sauvignon in den Beinen ist, was eher ungewöhnlich ist. Weil das ist eigentlich ein Rhoneblend, also Chiraz, Syrah, Grenache, Mouvetre und eben auch ein bisschen Cabernet Sauvignon. Kann so ein bisschen die grüne Paprika, die die Hauptaromatik bei Cabernet Sauvignon ist, kann es also schon sein. Grün habe ich auf jeden Fall, ob es zwingende Paprika ist, aber es geht schon in die Richtung. Es sind noch sechs Sachen, die Sie mindestens kennen müssen. Sonst gehen wir nicht raus. dunkle Schokolade habe ich gehört gerade das finde ich super dunkle Schokolade finde ich wirklich gut, Marzipan finde ich gut. Apfel sind Sie da, bei Bratapfel, bei roten Apfel. Rote Apfel. Apfel. Apfel, Michi. Das ist auch so ein bisschen eine Ermittlung, die wir hier machen. Es ist eine Ermittlung. Investigative. Da hat es schon auch was mit dem Festival zu tun. Ich sage jetzt mal etwas, was die Jungs gestern gelernt haben beim Clemens Krutzler aus dem Burgenland, was ihr vorher noch nicht so auf dem Zettel hattet. Was war das gestern für eine Aromatik? Wo du gesagt hast, krass, jetzt wo du es sagst. Was war es gestern? Schwarze Oliven.
Schwarze Oliven. Denken Sie dran, wenn Sie da mal reinriechen. Aber ich finde zum Beispiel, ich weiß nicht, ich finde Marzipan, das ist halt sehr... Weißt du, was ich jetzt habe? Pfeilchen. Ich habe Salami. Salami? Als Vegetarier habe ich Salami. Ich drehe durch. Vegane Salami. Nee, aber ernsthaft, hast du Salami? Wer hat noch? Ich glaube, glaube ich, viele Salami. Nee, ich sehe nicht. Hast du, nee, Salami ist wieder weg. Aber könnte man, aber jetzt könnte man sowas, also wenn man sowas sagt, kann man das dann behaupten, ich habe Salami und das ist da drin? Behaupten, weil wir sie leben im Jahr 2025, behaupten kannst du alles. Ja, aber würde es bei dir durchgehen, dass du wirklich für dich denkst, vielleicht ist da Salami drin? Nein. Also, es gibt ca. 600 Begriffe, mit denen man beiden beschreiben kann.
Und Salami gehört ins letzte Zehntel der Arsch. Ja, aber naja, wir haben auch gelernt, dass man, ich mache es gar nicht ausdrücklich. Welche Salami? Ist das eine Putensalami? Ist das eine Rindersalami? Ist das eine ungarische Salami? Was war, also schwarze Johannisbeere sagst du, ist klar, Marzipan ist auf jeden Fall auch dabei. Hast du roten Apfel? Roten Apfel habe ich eher Salami. Ja, ich habe schon was, so Brombeere, vielleicht ein bisschen Tabak. Und danach will ich die Nase auch schon abfrühstücken. Wenn man den dann trinkt, dann freue ich mich drüber. Ich finde, der hat so eine gewisse Weichheit, dieser Wein auch. Der hat gar nicht so viel Gerbstoff, das heißt, das zieht einem gar nicht links und rechts rein, sondern der hat eine gewisse Saftigkeit, der hat eine schöne Süße. Der ist trocken, aber das ist jetzt nicht so marmeladig, kitschig, sondern das ist eigentlich so ein richtig, also so ein Wohlfühlwein.
Woher kommt die Süße? Na, die Süße, der hat schon auch Alkohol. Ich glaube, er hat auch 14, 14,5 Alkohol. Also das ist schon kraftvoll. Wer will das trocken ausbauen? Aber Chiraz in Südafrika, das ist immer opulent. Das geht nicht anders. Also das kannst du nicht mit 12,5 machen, dass er die volle physiologische Reife bekommt, der Wein. Das geht gar nicht anders. Aber dafür finde ich es eben nicht. Und da hilft so ein bisschen Morvedre, der manchmal so ein bisschen ledriger, starrer ist, in diese Blend hinein. Wenn nur Chiraz wäre, deutlich fruchtiger und hätte auch nicht diese Ernsthaftigkeit. Ich finde, der hat auch so eine Ernsthaftigkeit. Das ist nicht so ein Hurra, sondern da hast du es im Mund und irgendwie denkst du so, okay, das möchte ich jetzt weiter trinken, weil es nervt mich nicht, es langweilt mich nicht, sondern es macht mich quasi, ich bin aufgeregt, was noch passiert. Jetzt die Frage, was schmecken Sie? Das eine ist, dass man riecht und oft wird man überrascht, man riecht Dinge und es schmeckt völlig anders. Ich finde auch, viele der Dinge, die wir hier genannt haben, schmecke ich nicht gerade. oder? Ist da irgendwas... Keine Salami? Nee. Aber ich schmecke jetzt auch kein... Ich rieche Marzipan, aber ich schmecke es nicht.
Also ich finde jetzt, wenn ich, ich muss versuchen, also wenn ich jetzt gerade in dieser Höhe quasi das Glas dazu halte, da habe ich so eine ganz, so eine helle, fast leicht dropsige Beerenfrucht, wie wenn ich so ein, nicht jetzt so ein Gummibärchen, aber so ein... Aber doch, das, weißt du, ich weiß. Wie hältst du es? Halten Sie es mal so? Also wenn man es in die Richtung hält, dann hat man so dieses, diesen Weingummi, ne? Und zwar diesen Weingummi von diesen, Kennt ihr diese Dinger, diese Vampirweingummi? Wenn man nur das in der Mitte isst. In Rot. Die haben die Lakritz dran. Die haben die Lakritz an der Seite. Das ist genau das. Heute erst gegessen. Hast du schon? Wirklich, vorhin.
Aber was schmeckt ihr denn? Was gibt es Zurufe? Was wird geschmeckt? Kirsche? Vanille? Auch. Vanille ist auch. Aber wenn ich den Wein beschreiben würde... Petersilie? Petersilie haben Sie gehört? Also wenn ich den Wein beschreiben würde, würde ich als erstes sagen, ich finde ihn wahnsinnig saftig. Das ist so, es ist so richtig juicy am Gaumen. Und hinten raus dann, was dann bleibt, ist so eine leichte Salinität, so ein bisschen eine Salzigkeit, die das aber, was dann am Gaumen passiert, es frischt von unten so ein bisschen auf. Also man nimmt das, man stellt das Glas hin und dann fließt das hinten so ein bisschen zusammen durch dieses Salzig. Und man hat eigentlich Lust, gleich wieder einen Schluck zu nehmen. Also so geht es mir. Das ist ja quasi, das ist ja wieder Krimi-Festival, oder? Das ist ja dann eine Spannung quasi, die...
Also der Wein kostet 27 Euro. Da muss man auch sagen, dafür kann man auch schon erwarten, dass er nicht in drei Sekunden weg ist. Dafür kannst du dir zwei Krimis kaufen zum Beispiel für 27 Euro. Ich muss es ja immer wieder... Das eine ist als Taschenbuch erschienen. Das kostet nur 14,90 Euro oder so. Ungefähr. Und es ist natürlich viel länger was von. Ja. Die werden ja auch immer dünner. Ich dachte, die werden immer dünner. Also ja, das ist auf jeden Fall, finde ich, ein Wein, den man, glaube ich, relativ vielen Menschen einschenken kann, ohne damit quasi anzuecken. Und trotzdem auch Weinmenschen erreicht, die sagen, oh Mensch, danke, da hast du dir wirklich einen schönen Wein ausgesucht. Weißt du, was übrigens interessant ist? Ich hatte ja in einem anderen Podcast, habe ich relativ viele Krimi-Autoren und auch Autoren gehabt, wie viele tatsächlich trinken. Christoph Kramer hat das erzählt. Wissen Sie, Christoph Kramer, der 2014 WM-Finale Gehirnerschüttert geht raus, kommt in die Umkleiderkabine und sagt, wo sind wir hier? Und wird dann Weltmeister, hat ein wirklich wunderbares Buch geschrieben, so ein Jugendroman. Und der hat gesagt, der hat sich abends hingesetzt, hat sich so ein altes Sakko angezogen und hat dann immer getrunken dabei. Und das ist, glaube ich, auch wahrscheinlich gibt es auch viele andere Schriftsteller, die gute Weine getrunken Ich habe auch eine Zeit lang, muss ich zugeben, habe ich dann auch abends.
Ich weiß nicht, wenn man so ein Buch schreibt, bei mir ist es so, du klappst den Laptop auf und nach einer Zeit, das ist ein bisschen seltsam, versammeln sich diese ganzen Figuren, die in dem Buch kommen. Also du zum Beispiel und du. Und dann erzählen die, was sie gerade machen. Und dann kommt es dir so vor, als ob du das einfach nur mitschreiben musst. Und da hilft so ein Glas Wein.
Sich dann über diese Situation nicht zu viel Gedanken zu machen. Ich dachte, das... Aber es ist wirklich... Das erzählen wirklich auch richtige Schriftsteller wie Klaus-Peter Wolf aus Friesenkrimis, der sagt, die Figuren leben und die Figuren erzählen mir... Hat jede Figur eine reale Entsprechung? Bei mir ja, ich glaube bei anderen nicht. Aber ist das immer eine Person, an die du denkst oder bastelst du deine Figuren auch aus mehreren Personen zusammen. Nee, schon eine Person, an die ich dann denke. Aber die wird dann irgendwie lebendig. Und das Schlimme ist dann ja, dass die dann auch, wenn man den Computer zuklappt, die hauen nicht ab. Also wenn du so ein Buch schreibst, diese Personen verfolgen dich. Das ist voll wichtig. Ja, besonders schlimm war es dann natürlich, ich habe ja zwei Biografien geschrieben, eine über Olaf Scholz und eine über Markus Lanz. Und dann bin ich halt mit Markus Lanz ins Bett gegangen und morgens aufgewacht. Und das klingt erst mal verführerisch. Ja, aber so auf drei, vier Monate ist es dann... Was hat deine Frau dazu gesagt? Ich weiß noch, wir sind in Urlaub gefahren und bei Markus Lanz war das so, ich war bei ihm einmal zu Gast, also eigentlich war ich bei ihm zweimal zu Gast, nämlich das erste und das letzte Mal und danach ist es ja so, bei Markus Lanz, wenn die Sendung zu Ende.
Dann wirst du da festgehalten. Ich wollte gehen, dann sagte die Mitarbeiterin, bitte bleiben Sie. Und setzen Sie sich hin, da gab es so ein bisschen was zu essen. Und dann denke ich, warum bleibe ich denn? Und nach 20 Minuten kommt eine andere Mitarbeiterin und sagt, Herr Haider, Markus Lanz erwartet Sie.
Und dann wird man zu Markus Lanz, also nicht nur ich, alle anderen auch, in die Garderobe geführt. Und dann sitzt Markus Lanz mit so einem Riesenbecher Kamillentee. Und dann denkst du, er will sich irgendwie verabschieden und dann fängt dein Gespräch erst an. Also ich war da 45 Minuten, andere haben mir dann erzählt, dass sie da 3-4 Stunden bei Markus Lanz sitzen, und da hat er dann ja gesagt, hat er zu mir gesagt, weißt du, was meine größte Angst ist? Ich sag, nee, was denn? Meine größte Angst ist, dass mir jemand auf die Schliche kommt, dass jemand merkt, dass ich das gar nicht kann, was ich hier mache und ich wieder nach Südtirol geschickt werde.
Und da habe ich gedacht, Markus Lanz hat Angst? Also der Typ, vor dem alle Politiker Angst haben. Und dann habe ich ihm geschrieben, hat er mir dummerweise, glaube ich, aus seiner Sicht, das hat er bis heute bereut, hat er mir seine Handynummer gegeben. Und dann habe ich geschrieben, lieber Markus, ich würde gerne ein Buch über dich schreiben. Und dann hat er gesagt, ja, das ist eine gute Idee, lass uns mal treffen. Und die Wahrheit ist, wir haben uns nie getroffen. Aber er hat mich bestimmt 30 oder 40 mal angerufen und jetzt auf deine Frage. Und einmal rief er dann an und wir fuhren, meine Frau und ich saßen im Auto und dann haben wir zweieinhalb Stunden telefoniert und ich habe auf laut gestellt, Und deshalb meine Frau sagte, das war mal interessant. Also, ja, so passieren... Aber er hatte diesen Podcast Lanz und Precht. Und Precht hätte über alles im Zweifel ein Buch geschrieben. Und Markus Lanz hat sich immer sehr lange mit jemandem über das Thema nach der Sendung unterhalten. Das war dann wahrscheinlich... Und das war dann genau dieser Moment. Übrigens, Markus Lanz und Weine, es ist so, der trinkt praktisch keinen Alkohol. Und wenn er mal ein Glas Wein trinkt, läuft er am nächsten Tag zweimal um die Alster.
Weil er dann so ein schlechtes Gewissen hat. Das ist so schade. Ihr gehört nicht in die Kategorie der Genießer. Aber das haben wir festgestellt in unserem Podcast. Es gibt etliche Menschen, die wirklich nicht genießen können. Die es einfach nicht können. Ich muss das auch erzählen. Ich bin immer ganz traurig, dass den Menschen das so geht. Weil ich glaube, gutes Essen und gute Getränke machen was mit der Seele, mit dem Inneren, mit der eigenen Zufriedenheit. Und deswegen ist es eben gar nicht unwichtig, was man isst und trinkt. Sondern ich glaube wirklich, dass es zum allgemeinen Wohlbefinden beiträgt. Ganz bestimmt sogar.
Weißt du noch, wie Matthias Riedel? Kennen Sie Matthias Riedel? Na klar. Der Ernährungs-Doc, den haben wir tatsächlich bei uns im Podcast gehabt. Und wir dachten dann ja alle... Ich hatte große Angst, weil ich dachte, jetzt kommt der bestimmt und sagt, auf gar keinen Fall Wein und so weiter. Und ich dachte, was sage ich dann? Und mit quasi weniger Herz auf Kranzgefäße in Frankreich und erwiesen mit Rotwein und so weiter. Ich war so schon vorbereitet, aber... Naja. Ich weiß jetzt, glaube ich, falsch in Erinnerung. Es war ja genau so, dass wir ihn fragten, lieber Matthias, wie ist es denn mit Wein? Und er sagt, trinkst du auch mal? Und dann sagt er, ja, natürlich, ich trinke auch einen. Ich trinke auch Wein. Und da jubelten wir ja schon endlich und sagten, jawohl. Und dann sagt er, ich trinke auch Wein. Alle zwei Wochen ein Glas, 0,1 und das teile ich mir mit meiner Frau.
Und ich finde, da war so ein bisschen, da war für mich so ein bisschen der Moment, tja, das war, es wurde dann nicht einfacher in diesem Podcast, oder? Also von solchen Menschen lebt die Branche auf jeden Fall nicht. Das ist schon mal klar. Aber Wein ist eben wirklich auch ein Kulturgut, ein Jahrtausende altes.
Ich weiß nicht, um die Dosierung kommt es darauf an und das ist bestimmt ein gewisses Problem, wenn man das trinkt, um danach sich nach irgendwas zu fühlen. Das ist das eine, wenn man das trinkt, um quasi den Moment, das Essen und den Inhalt selber zu zelebrieren, dann ist das so eine innere Zufriedenheit, die sich dann einstellt. Das ist eben magisch und dann wird man sehr, sehr schnell so, dass man sagt, Ich habe früher, und das meinte Günther ja auch, mit dem man trinkt sich nicht mehr runter, ich habe früher 5 Euro ausgegeben, jetzt gebe ich 10. Und wenn ich dann auf einmal 20 ausgebe, dann merke ich, wow, das ist eine neue Welt. Dann trinke ich lieber dreimal weniger für 5 und einmal für 20 und habe eben eine andere Freude dabei. Gibt es irgendein anderes Getränk, was das auch kann? Also ich meine, Whisky oder Kaffee? Stimmt, ist ein anderes, akkotisches Getränk? Nein, ich glaube, alles, was in die Reife geht, wo sich einfach das Geschmacksbild verändert, ja, alles, was du mit Eis, Zitronenzesten und Thymian-Rosmarin-Spray machst, nein. Ja, weil das ist für den Moment und da geht es darum, den Glimmer zu kriegen. Oder wie meine große Tochter sagt, muss nicht schmecken, muss wirken. Was hat sie gesagt? Muss nicht schmecken, muss wirken. Deine Tochter. Muss nicht schmecken, muss wirken.
Aber alles, was so dann über, wenn du mal im Portwein oder im Scheregebiet warst und da liegt dann ein Fass und da steht drauf, 1867 oder so. Und du denkst so, what? Wahnsinn! Also wenn dieses Fass erzählen könnte, was das alles schon... Und wenn du dann quasi da so drei Tropfen kriegst und du darfst das probieren und das ist, Das haben vor 200 Jahren irgendwelche Menschen mal gemacht. Und wenn die wüssten, dass dann irgendwann... Also das ist so viel mehr als nur Alkohol, um sich zu betrinken oder Alkohol, um den Sinn zu betäuben. Es ist wirklich auch eine Reise immer in die Geschichte, in die Vergangenheit und quasi in die Region, in der du bist. Also wenn du da in Spanien bist, im Norden Spaniens und du bist in so einer Pinsch und diese kleinen Gerichte und du trinkst dort einen einfachen spanischen Weißwein dazu, dann schmeckt der auf einmal. Du trinkst ihn in Hamburg im November und es wird den ganzen Tag nicht hell und du denkst, was ist das? Wie konnte mir das jemals schmecken? Und das ist eben auch der Moment, mit wem du es machst, wo du bist und was du dazu isst, ist eben extrem entscheidend. Wow. Wollen wir während Antonia den nächsten, Sie können ganz in Ruhe Ihren Rotwein austrinken. Wir kriegen anderes noch.
Eine, ich habe gesagt, Luisa Neubauer ist ja im zweiten Buch deine... Aber haben wir ein kurzes Verhältnis zumindest? Du schenkst dir eine Wohnung in der HafenCity. Aber sie verliebt sich halt in Louis Klamroth. Ja, also es ist ein Moderat, es ist natürlich alles ausgedacht. Und deswegen heißt es, ich liebe dich überhaupt nicht mehr? Das heißt, ich liebe dich überhaupt nicht mehr. Und das sag quasi ich dann? Die Bücher heißen ja alle nach Liedern von Udo Lindenberg. Das passt ja ganz gut. Auch da gibt es eine schöne Geschichte, als ich dann Udo Lindenberg, den ich etwas länger schon kenne, dann irgendwann mal anrief und sagte, Udo, ich mach da so eine Krimi-Reihe, da taucht er auch immer kurz auf. Und der erste Krimi heißt so und so und dann rief ich ihn später an. Der zweite heißt so und so, der dritte heißt so, der erste heißt hinter dem Horizont, der zweite heißt einer, einer muss den Job ja machen, ich lieb dich überhaupt nicht mehr. Und dann sagte Udo, das ist witzig.
Die heißen genauso wie Lieder von mir. Nur nicht gesagt. Wird nächstes Jahr 80, nicht vergessen. Udo? Udo wird nächstes Jahr 80. Wie geht's ihm? Udo geht's gut. Ja? Udo geht's gut. Und ich glaube, ich glaube, ihr sagt das nicht, aber ich glaube, er wird nächstes Jahr nochmal auf Tournee gehen. Boah. Er wird auf Tuning gehen. Aber was ich aber sagen wollte, wir hatten, das war sehr schön, in einer unserer ersten Folgen tatsächlich war Luisa Neubauer zu Gast. Könnt ihr euch noch daran erinnern? Oh ja, und Michi hat eine schöne Geschichte, die er dazu erzählen kann. Du warst ganz aufgeregt, oder? Bei Luisa Neubauer. Ich war schon aufgeregt, weil es auch relativ schnell ging. Du musst jetzt kommen und Luisa Neubauer kommt morgen und mit Personendienst und so weiter. Und dann habe ich quasi recherchiert und ihren Jahrgang herausgefunden. Ich glaube, es war 1996. Und habe dann noch einen Riesling aus ihrem Jahrgang gefunden und habe gedacht, den nehme ich ihr mit, weil ich weiß, der Wein ist gigantisch. Und vielleicht verliebt sie mich, das habe ich nicht gedacht, aber vielleicht findet sie mich dann ganz, ganz toll. Aber es kam anders.
Sag noch mal für die, was war das für ein Wein? Das war auch nicht irgendein Wein. Ich weiß, dass es ein Kirchenstück war, ziemlich sicher, dass es von Boulevard aus der Pfalz, also von der Mittelhardt. Also ein Wein, der auch ein bisschen was kostet, aber wenn man jemanden beeindrucken möchte, dann finde ich, darf man auch mal großzügig sein. Was kostet so Wein? Also wenn du den heute kaufst, liegt es bestimmt bei 150 bis 180 Euro. Damals hätte es wahrscheinlich 60 gekostet. Kirchenstück von Birklin Wolf ist aktuell einer der teuersten Weine aus dieser Ecke. Deutlich über 200 Euro. Normale Flasche trockener deutscher Riesling. Und Luisa Neubauer saß da, wir schenken ihr das ein. Du erzähltest ganz viel über diesen Wein. Und sie sagte, ach, das ist ja süß, das hat noch nie jemand für mich gemacht. Und dann dachte ich so. Und dann fragte ich sie, und schmeckst dir? Und sie sagte, leider gar nicht. Das hat sie gesagt, ja. Da habe ich gedacht so, jetzt ist der Quark draußen, jetzt müssen wir was trinken.
So, was haben wir jetzt, Michael? Was hast du jetzt hier mit, oh, kann man das so ein bisschen sehen? Ich halte das mal so ein bisschen das ist ja ganz selten, dass ein Foto auf einer Weinflasche ist und vom Prinzip würde ich sagen, ein Wein mit einem Foto drauf. Also erstmal, was steht oben, ganz oben? Ich habe meine Brille hier mit. Oh, 19 Crimes. 19 Crimes. Und dann dachte ich, ey, das sind doch kriminell, Gute Weine. Es gibt also eine Firma in Australien, die heißt Nineteen Crimes und hat 19 verschiedene Gesichter aus der Historie. Wir probieren gleich noch einen Wein, wo Snoop Dogg drauf ist. Und dieser Wein heißt hier The Uprising.
Und dieser Wein wurde die letzten sechs Monate in einem Rumfass ausgebaut. Ein australischer, kraftvoller, vor allem Petissera, der in einem Rumpfhaus ausgearbeitet ist. Und die Uprising heißt im Prinzip sowas wie der Aufstand übersetzt und bezieht sich auf das frühe 19. Jahrhundert in Australien. Da gab es nämlich einen Aufstand, weil Rum damals auch noch durchaus als Zahlungsmittel verwendet wurde. Und dann hat die Regierung dort jemanden in Südaustralien eingesetzt, der das verändern wollte. Und dann haben dort die Behörden, die wollten das verhindern, weil die auch damit Geld verdient haben. Und da gab es dann quasi einen Aufstand gegen die Regierung. Aus dieser Zeit kommt es, die Uprising. Und deswegen heißt dieser Wein so und hat eben so ein sehr kriminelles Gesicht drauf. Und weißt du, woher die 19 Crimes kam? Nee, das sind 19 verschiedene... Beigüter. Ach so, die 19 Crimes selber, ja.
Ja, also ich habe das auch in der Vorbereitung gelesen. Es gab in England 1780 bis 1860 oder sowas, da hatten die einfach zu viele Leute in den Gefängnissen. Und dann haben sie als Strafe die Leute... Also es gab 19 Delikte, die man begehen konnte. Und dann kam man nicht ins Gefängnis, sondern man kam nach Australien. Und da sind irgendwie über... Welches, was muss man da machen? Also es reichte schon, ein Brot zu klauen zum Beispiel. Also das reichte schon aus, aber ansonsten waren es zu Betrug und natürlich Überfall, Mord und sowas. Klassiker.
Aber es sind immerhin 160.000 Menschen in der Zeit nach Australien verbracht worden und die haben zur Bevölkerung Australiens beigetragen. Und deswegen sind diese 19 Crimes... Das ist der geschichtliche Background. Mich hat das interessiert, weil ich das gelesen habe. Bevor ihr es jetzt probiert, ich sage gleich mal, wir gehen jetzt drei Stufen runter, sowohl von der Qualität als vom Preis. Und wir gehen anderthalb Stufen hoch, was den Zuckergehalt betrifft. Deswegen, Sie sind jetzt in wahnsinniger komfortabler in der Situation, dass Sie uns jetzt zuschauen können beim Trinken und selber was Gutes im Glas haben. Aber ich wollte es mit euch teilen, ohne dass ich es vorher schlechtreden will. Das ist gut gelungen. Das ist sehr gut. Ich merke es selber.
Das ist das, was sehr viele Menschen trinken. Das wird millionenfach produziert, auf der ganzen Welt verteilt. In allen Duty-Free findest du diese Weine. Das ist, was die Menschen draußen trinken. Das ist die Wahrheit. Und was man noch mal sagen muss, weil ich sage, da ist so ein Gesicht drauf. Es gibt eine andere Weinlinie, wo die Flaschen auch vorne Gesichter haben. Und das ist eine Entdeckung. Da warst du ja leider nicht da. Das ist immer so schade. Das ist das Gut Ockau aus dem Burgenland und das kann man wirklich allen, die Weine trinken wollen, die sehr, sehr ungewöhnlich sind, ganz wenig Alkohol haben. Nur empfehlen, man kriegt sie relativ schwierig, gar nicht so oft. Und auf diesen Flaschen sind halt vorne gezeichnete Gesichter und die Gesichter sehen halt so aus, wie der Wein schmeckt.
Und da sind auch lustige Gesichter. Und ich muss sagen, ich habe dann auch damals wie verrückt diese Flaschen gekauft. Und es ist für alle, die, wenn sie jemanden haben oder selbst jemand sind, der glaubt, alles schon geschmeckt zu haben oder viele schon geschmeckt zu haben, dann ist gut Oggau wirklich eine Empfehlung und auch gar nicht, doch, teuer ist es, ist teuer. Also um die 40 Euro kosten die Flasche. Genau, unter 30 gibt es nichts. Wo gibt es die dann, wenn es die nicht so oft gibt? Bei Havesco gab es die damals zum Beispiel, also man kann sie schon bestellen, aber sie sind relativ schnell verglichen. Bei einem Nimmertag, das glaube ich in Deutschland auch. Bei einem Hamburger Hendrik Thoma hier in Hamburg hat die auch. Die sind eigentlich immer sehr schnell ausverkauft. Aber etwas, was man wirklich, was man nur empfehlen kann, und wir haben es vorhin gesagt, das haben wir auch nicht vergessen, der Clemens Krutzler hat einen Rosé gemacht aus einer Rebsorte, wo man eigentlich immer denkt, das musst du natürlich sagen, die ist ein Rosé aus Blaufränkisch, wo wir gestern fast hinübergekippt sind. Das ist einer der besten Rosés, den wir je getrunken haben, für relativ wenig Geld. Also probieren Sie den auch mal aus, wenn Sie einen Rosé möchten, der eigentlich.
Irgendwas ist zwischen Rosé und Rotwein, und die man das ganze Jahr übertrinken kann, ein Phänomen, oder? Genau, absolut. Genauso würde ich es auch beschreiben. So, und jetzt haben wir dieses, wobei es kann sein, dass es ein Weltklasse-Wein ist. Nee, nee, nee. Nee, nee, nee, das will ich nicht sagen. Soll ich gleich wegschütten? Aber ich finde ja immer keine Angst vor Zucker. Also das ist, weißt du, vielleicht kann man diesen, vielleicht würdest du ja das okay finden, wenn man den Wein als lecker beschreibt. Weil ich finde ihn irgendwie lecker, oder nicht?
Lecker ist, muss man wissen, das ist so ein Running Gag. Man darf bei Weinen, wenn man zu Michael Coutet sagt, das ist aber ein leckerer Wein, Michael Coutet sagt, das ist ein leckerer Wein, dann war es das eigentlich für den Abend. Ich tue mir schwer mit dem Begriff lecker. Ich will den Leuten das nicht verbieten. Jeder soll sagen, was er möchte und auch seine Eiswürfel reinhauen. Ich finde es schwierig. Aber auch bei so einem Wein? Bitte? Auch bei so einem Wein? Also, irgendwie war mir schon klar, dass du das magst. Weil du eben das... Aber es ist halt, der Zucker dominiert eben alles. Der Zucker, diese Süße, das ist quasi auf der Zunge, im Mund, ist das alles dann erst mal quasi betäubt. Weil der Zucker das alles... Es ist auch offiziell halbtrocken. Das heißt, man muss auf jeden Fall mehr als 12 Gramm Zucker haben. Und das hat, glaube ich, 16 oder so. Also ich kann verstehen, warum man das trinkt. Aber das ist doch jetzt gelogen. Du kannst es ja eigentlich nicht verstehen. Stimmt, aber ich dachte es nicht, wenn ich sage, dass ich es verstehen kann. Nein, zu ehrlich. Nein.
Es klingt immer so sehr schnell arrogant und versnobbt. Und das möchte ich nicht sein. Und ich glaube, je mehr du dich damit beschäftigst, geht der Geschmack, wird man meistens immer trockener oder eben ganz süß dann, dass man sagt, so ein Kabinett oder eine Spätlese, was mittlerweile eigentlich auch sehr sexy ist, weil die Weine so wenig Alkohol haben. Also eine Spätlese hat dann siebeneinhalb, acht Alkohol. Das ist total leicht. Also du kannst tagsüber ein kleines Gläschen trinken, du spürst nichts und du hast die Süße, das ist toll, das ist schön. Und das ist quasi schreit nach Kopfschmerzen am nächsten Tag, das ist ja auch völlig okay also ich merke ja auch dass das jetzt kein doller Wein ist, der irgendwie Spannung hat und wo man viel entdecken kann, aber das ist halt dicker oder? Kostet die Hälfte, kostet 13 Euro und ist was es ist, es ist vor allem ein.
Volumen geholt durch Zucker. Keine Herkunft. Irgendwo aus Südaustralien. Links und rechts des Weges. Das ist kein Weingut? Das ist ein Weingut. Warum bringst du den denn dann mit? Warum bringst du den mit? Weil der 19 Crimes heißt. 19 Crimes und die Uprising und die Geschichte und Kriminell gut. Ich finde es ganz gut. Kubicki würde es auch schmecken. Hast du es probiert? Ja, aber es ist schon nicht dein Ding. Aber sag mal jetzt, das hast du gerade eben so in so einem Nebensatz gesagt, ne? Also, dann schmeißt doch ruhig Eiswürfel in euren Wein. Wenn bei dir in der Hansa-Lounge jemand kommt und sagt, Herr Kutay, haben sie ein bisschen Eis für meinen Wein, was machst du? Dann schmeißt du ihn dann direkt raus? Und was ist denn so schlimm an Eiswürfeln in Weinen? Also es ist so, dass die Winzer sich wahnsinnig bemühen, möglichst viel Extrakt und Kraft in die Flasche zu bringen.
Wenn der Winzer hier hätte einen 1.000 Liter Fass und hier hätte einen 950 Liter Fass und er hat mir 2.000 Liter Wein verkauft und er würde seinen Gartenschlauch nehmen und mit Wasser diese restlichen 50 Liter auffüllen, dann wäre das ein Riesenskandal. Und ich würde sagen, was? Und das ist alles komplett verwässert und das gibt es doch nicht und dafür zahle ich nicht und so weiter.
Das heißt, ich bin kein Fan von zu warmen Weißweinen, ganz klar. Und ich würde das auch nicht trinken wollen. Es gibt einen Unterschied, ob ich die Eiswürfel nutze, um diesen Wein zu kühlen, um ihn zu frappieren, um ihn quasi auf Trinktemperatur runterzubringen. Das heißt, ich habe ein Glas voller Eiswürfel, ich haue den Wein rein, ich schwenke den 30 Sekunden und dann seie ich den Wein ab in ein richtiges Glas und die Eiswürfel kommen weg und der Wein hat eine Kälte. Das ist was anderes, als dass ich die ganze Zeit diese Eiswürfel drin lasse. Noch viel schlimmer bei Schaumweinen oder bei Champagner. Das heißt, über Jahre versucht man diese natürlichen Kohlensäure da hinein zu zaubern und dreht die Flaschen und so weiter und du haust die Eiswürfel rein. Nein, das ist für mich respektlos, dem Produkt gegenüber. Ja, ist es so. Aber was sagst du denn, mein Einer? Du bist ja dann der Gast des Königs und sagst, sie können gern Eiswürfel da reintun, aber nicht in diesem Restaurant. Also ja, die kennen mich natürlich schon, wissen meine Meinung dazu. Die habe ich auch schon mehr so. Also ich sage dann entweder, ein guter Club braucht auch ehemalige Mitglieder.
Oder ich sage... Sofort schauen, ob ich einen meiner Kollegen finde, der ihnen das Eis bringt. Das ist charmanter. Am Ende ist es mir wirklich wurscht, wenn du zu mir nach Hause kommst und du möchtest das Eiswürf haben. Deswegen bist du kein besserer und kein schlechterer Mensch. Es ist mir wurscht, wenn das deine Art und Weise ist, den Wein zu trinken. Aber wenn es gar keine Menschen mehr gibt, die versuchen, eine gewisse Kultur am Leben zu halten, wenn es also alles immer wurscht ist, weil alles eh egal und alles in einem Glas und rein und wurscht und weg. Ich finde, wenn das irgendwann so ist, dass das die Normalität ist. Ich glaube nicht, dass es uns gelingt, eine gewisse Kultur in die Menschheit wieder zurückzubringen. Und deswegen sind wir schon relativ weit hinten und deswegen glaube ich, muss es ein paar Mal Leute geben.
Sind Eiswürfel sozusagen das, was bei Speisen Ketchup ist? Es ist ja wirklich so, teilweise, wenn man da am Tisch steht und sagt, kriegt einer so einen Lachs und sagt, haben Sie noch mal Ketchup für mich? Und du denkst, ja, dann schmeckt es halt, Es schmeckt halt, gibt es in der Hanselange Ketchup? Ja, es gibt auch Ketchup. Das ist das Gleiche wie immer so Schnitzel oder wenn jemand Ketchup zum Schnitzel hat. Also ich versuche das nicht mit den Augen zu rollen, aber ich muss mich wirklich bemühen, dass das nicht passiert. Weil, nochmal, wenn der, der es bezahlt, der soll es so haben, wie er es haben möchte. Aber es gibt so viele, also wenn du das mit Preiselbeeren isst, das ist ein Schnitzel, also ein Sellerieschnitzel. Also du hast alles Panierte mit Preiselbeeren. Diese Süße, das ist so genial. Das ist genau so gedacht und Ketchup ist ja so süß auch und so künstlich, also normales Ketchup. Deswegen macht das alles kaputt, was sonst versucht wurde, an Geschmack reinzubringen. Deswegen ist es ähnlich. Früher gab es ja noch Maggi auf den Tischen und dann hat das alles nach einem Konzentrat, einem Geschmackskonzentrat geschmeckt. Aber Pommes ist okay oder was?
Pommes ist für mich okay, ja, klar. Aber das habe ich jetzt wieder im Urlaub gesehen, wenn dann am Nachbartisch saßen, ach Gott, das waren leider Engländer, ich kann nichts dafür, saßen eine, das Essen kommt, und die haben es nicht probiert, erstmal nehmen sie Salz und ordentlich drauf auf, wo du denkst, wow, Wahnsinn, dann ist es auch egal. Schmeckt versalzen.
Ich weiß vielleicht, der Moment zu sagen, das ist ja interessanterweise, das Wort Kulturgut, und das haben wir auch erlebt, erlebt, viele prominente Menschen gibt, die eigene Weine machen, ne? Ja. Ist das immer, wir haben unsere eigenen Erfahrungen gemacht, so richtige Spitzenweine. Günther Jauch hat schon gute Weine. Günther Jauch ist ja von der Geschichte her. Er hat doch richtig gute Weine. Das Weingut hat mal der Familie gehört. Und dann hat er davon sehr kurzfristig gehört, dass das verkauft werden soll. Und nur da ist er dann dazwischen rein. Er hatte weder Lust drauf, überhaupt nicht gewusst, was ihn erwartet. Und die Idee, ich sitze da mit meinem Partner oder meiner Partnerin am Ende so einer Zypressenallee und schaue in den Sonnenuntergang und trinke da meine... Das ist die Idee, die Wahrheit ist, ich sitze mit den Gummistiefeln, den Traker halb im Matsch und dann kommt der Hagel und die ganze Ernte ist weg und du kannst gar nicht so viel heulen, weil das ganze Jahr umsonst ist und der Hagelschaden sogar das nächste Jahr noch beeinflusst und du kannst nichts dagegen tun. Und du siehst es auch noch kommen und du kannst nichts dagegen tun. Und dann musst du weiter, wer wird Millionär moderieren, damit du was zum Beißen hast. Genau, also ich glaube schon, dass viele ein Weingut kaufen.
How to become a millionaire in wine business, start as a billionaire, das heißt, du musst einfach schon sehr viel Geld mitbringen und das ist vielleicht bei Prominenten etwas einfacher. Kann schon sein, dass es ein bisschen ein Prestigeprojekt ist oder dass vor allem auch Leute, ich denke jetzt mal an Gérard Departieu, die vermutlich selber auch ganz gerne was trinken, sagen, dann ist es günstiger, wenn ich gleich mein eigenes Weingut habe. Und vielleicht bei Angelina Jolie und Brad Pitt war es eher so eine Geschichte, die Côte d'Azur, die Provence, dieses Lebensstil, quasi dieses europäische. Ich habe in meiner Zeit, als ich in L.A. gelebt habe, wie wichtig den Amerikanern auch dieses französische Savoir-Vivre ist, also das Grey Goose von französischen Winterweizen gemacht wird, was überhaupt keiner nachweisen kann, was eine wahnsinnig romantische Geschichte ist, aber was dann eben zieht. Und deswegen gibt es dann schon einige, siehe Bon Jovi, aber der macht einen Wein. John Bon Jovi macht Weine? Ja. Aber so. Ist das vielleicht der Moment zu erzählen? Ich mag die Geschichte. Wer kennt diese Geschichte schon? Wer kennt die John Bon Jovi-Geschichte schon? Der kann jetzt kurz auf Toilette. Keiner. Keiner. Freuen Sie sich drauf. Wir zelebrieren Sie. Also es gibt, Wir schmücken es ein bisschen aus. Es begab sich, dass es einen Anruf gab. Schenk mir noch einen ein, ja? Schenk einen, einen Anruf. Du trinkst das Zeug wirklich? Ja.
Aber erzähl weiter. Das Zeug ist schon despektiert. Möchte jemand von Ihnen das freiwillig... Also, es gab einen Anruf bei uns. Das Management von Jon Bon Jovi fragte, ob wir uns vorstellen könnten, dass Jon Bon Jovi... Kennen Sie Jon Bon Jovi überhaupt? Ja. Ich kann den nicht. Ich habe mich verwechselt mit dem von U2, dachte ich, egal. Auf jeden Fall war die Anfrage, ob wir uns vorstellen, ja, ja, es wird noch schlimmer, ob wir uns vorstellen könnten, dass Jon Bon Jovi, der nämlich einen eigenen Rosé hat, oder ja, eigene Rosés, zu uns in den Podcast kommt. Und da haben wir lange diskutiert, das Für und Wider. 0,2 Sekunden. Und haben gesagt, es ging. Und er hat auch gesagt, er würde auch nach Hamburg kommen. und dann begab es sich, dass in der Hanse-Launch eines Tages wir ein Podcast aufzeichneten mit. Wart ihr aufgeregter als heute, als Jon Bon Jovi? Heute bin ich schon sehr aufgeregt gewesen, ehrlicherweise. Bei Jon Bon Jovi war ich auch aufgeregt. Viele meiner jüngeren Kollegen kannten den nun gar nicht. Die haben wirklich gesagt, Jon Bon wer? Und ich so, It's My Life. Und so, noch nie gehört. Also das war schon so, ja. It's My Life ist von Jon Bon Jovi.
Wir mussten den Podcast ja auf Englisch machen. Da wart ihr beide, muss ich sagen. Aber ich war auch aus einem anderen Grund vorne raus auf Englisch machen. Und man kann es noch auf YouTube sehen. Diese beiden Herren haben die Situation gerettet. Für mich war das irgendwie, ja, wie für Olaf Scholz Cum Ex.
Es war wie folgt. Ich hatte mir natürlich auch überlegt, wie begrüßt man Jon Bon Jovi? Und ich heiße ja mit Vornamen Lars. Lars. Und ich dachte, Lars, das ist für so einen schwierig zu versorgen. Da habe ich gesagt, ich muss den Namen ganz am Ende machen. Und habe mir dann überlegt, ich habe es mit euch gesagt, ich sage zur Begrüßung, nice to meet you, my name is Lars. Was habt ihr eigentlich gemacht? Ihr habt einfach nur hi gesagt wahrscheinlich. Also wir sitzen in der Hanse-Lounge, die beiden Kollegen sind schon da und dann kommt diese ganze Entourage mit Jean Bon Jovi. Ich bin sehr konzentriert. seinem Sohn und man muss sagen der Winzer. Also als erstes kommt sein Sohn, Jesse, sagt, hi, I'm Jesse. Und ich, nice to meet you. My name is Lars. Und dann kam der Winzer, Gérard Bertrand. Bertrand, wirklich ein zwei Meter großer ehemaliger französischer Rugby-Nationalspieler. Kapitän der Nationalmannschaft. Also wirklich ein Superstar auch in der Winzerbranche, muss man sagen. Hi, I'm Gera. Und ich sagte, nice to meet you. My name is Lars. Und dann kam... Wer hat aufgepasst? Dann kam Jon Bon Jovi. Und er sah echt gut aus. Jon Bon Jovi sah richtig gut aus.
Steht dann vor mir und sagt Hi, I'm Jon. Und was sag ich? Ich sag Nice.
Und in dem Moment geht Jon Bon Jovi einfach an mir weiter. Ich will ihm noch hinterherrufen, ich bin noch nicht fertig. Und dachte dann wahrscheinlich bis heute, das war ja nice mit dem nice. Und Sie können das in dem Podcast sehen, die ersten 20 Minuten sage ich kein Wort, dann drückt mir Jon Bon Jovi oder sein Sohn diese Flasche in die Hand und ich kriege sie nicht auf. Und dann war das der Abend erledigt. Und da muss man ja sagen, Michael, da bewundere ich dich für. Du bist ja hinterher gefragt worden. Wie denn dieser Rosé von Jon Bon Jovi? Hampton Water heißt der. Soll so schmecken quasi. Jon Bon Jovi lebt ja in den Hamptons und quasi wir in den Hamptons trinken wie Wasser. Das ist so die Marketingidee. Die wird über eine Million Mal auch schon produziert und verkauft. Das ist wirklich ein erfolgreiches Produkt. Und Michael Coutet sagt auf die Frage, wie schmeckt denn der Wein von Jon Bon Jovi? Jon Bon Jovi ist ein wirklich guter Sänger.
Damit ist alles gesagt. Aber, aber, aber, aber, die haben ja erzählt, was die jetzt für eine Ochsentour machen, also quer in Deutschland alleine, die sind an dem Tag dann noch nach Sylt und haben da an der Sanzibar das vorgestellt und John Bon Jovi hat das ja nicht nötig. Also ich habe mal irgendwie geguckt, ich weiß nicht, er hat eine halbe Milliarde Vermögen oder irgendwie so. Der müsste das nicht machen, aber die haben Bock, irgendwie dieses Produkt an den Markt zu bringen und also... Ja, aber vielleicht sind wir auch zu kritisch. Wir haben den Rosé dann ja nochmal später... Oder sag doch was über den Rosé. Der Rosé ist schon nicht so schlecht, er ist einfach ein bisschen zu teuer für das, was er ist. Und das ist wahrscheinlich genau das, was er dann auch damit verdient. Und man sieht also perfekt an dem Beispiel mit, das gehört ja mittlerweile nur noch Brad Pitt, Mirawal, das macht die Familie Perrault, das ist eine super Winzerfamilie und dann finde ich es völlig in Ordnung zu sagen, ich meine, Bon Jovi geht da auch nicht und stampft die Trauben und pflückt die Trauben, der fährt da zweimal im Jahr hin und gibt seinen Namen hin und trotzdem finde ich, wenn wir nur Leute haben, wahrscheinlich wie mich, die dann irgendwas rausschmecken, wo der Normale sagt.
Der ist ja nicht ganz knusper, dann, glaube ich, verlieren wir die Menschen am Wein trinken, auch die jungen Leute. Und wenn du dann so etwas hast, wie du sagst, das schmeckt und wunderbar, und die haben ja deine eigene Kollektion mit so Gläsern und Schirmern. Und das ist also Lifestyle, Wein als Lifestyle. So wie das diese ganzen Wodkas und Lillets. Ich meine, Lillet gibt es schon ewig. Und auf einmal ist das jetzt voll das hippe Getränk. Ja, also das ist, und warum? Weil das Market ist super, super schlau. Moet hat immer so einen süßen Champagner gemacht, den keiner haben wollte. Wir haben eine weiße Hülle gemacht, haben Eis genannt, haben den Preis verdoppelt, haben gesagt, das musst du aus Bechern mit Himbeere und Eiswürfel trinken und alle Welt wollte es haben. Also das ist dann eben auch Marketing und dann finde ich, wenn du sagst, ich habe die Kohle und ich habe irgendwie Lust und wenn Brad Pitt zum Beispiel auf dem Weingut ist.
Das Familie Perrin für ihn bewirtschaftet, dann keine Besucher, keine Gäste, er wieder niemanden. Dann ist er da, weil er das gut findet, dann ist er ein paar Tage da, dann fährt er wieder und er lässt die Leute machen. Also er geht da nicht hin und sagt, da fehlt aber ein bisschen Zucker, sondern ihr macht den Wein, ich habe da Lust dran und im Idealfall kostet es mich nicht und ich kann sagen, ich habe mein eigenes Weingut. Und mittlerweile gibt es davon doch schon einige, die da eben Lust haben, da mitzumachen und dann finde ich es am Ende auch okay. Und für die Weinbranche ist, ich meine, auf der ProWein, das ist die größte Fachweinmesse in Deutschland, in Düsseldorf, da stand dann irgendwann wirklich vor mir Kylie Minogue. Und macht einen Rosé und der heißt It's Kylie. Und den gab es bei, ich weiß nicht, bei Lidl oder bei Penny oder so. Das war wirklich so ein 4,49 Euro Rosé. Und genau danach hat er auch geschmeckt. Und du hast sie davor nie mehr gesehen und danach nie mehr. Und ich fand mega und war überrascht, wie klein sie ist. Ja genau, die ist super klein. Also ich stand mal vor einer Wachsfigur von Kylie Minogue. Und die war sehr klein. Das ist klein, aber es war bunt und es war lustig. Aber weißt du, der Jauch steht da hinter seinem Tresen drei Tage lang von früh bis spät mit seiner Frau und schenkt ihm Wein ein und erklärt er das. Das ist ein anderer Ansatz. Das ist kein, ich habe einen Wein gedrückt, ich bin ein toller Typ, sondern das interessiert mich, was da dahinter ist. Wollen wir noch eine Flasche?
Oder möchtest du noch von diesen 90... Es geht in eine ähnliche Richtung? Ja, es geht in eine ähnliche Richtung. Es kommt aus einer Serie, die heißt 19 Crimes. Und man muss sagen, man muss jetzt aufpassen, dass man Snoopy Dogg nicht verwechselt mit P. Diddy. Also Snoopy Dogg ist alles gut, Aber hat es sein Gesicht gegeben, ist es sein Wein? Nein, es ist ein kalifornischer Wein. Und Snoop Dogg war tatsächlich quasi zu Beginn der 90er Jahre, war ja wohl der Fahrer nach einer tödlichen Schießerei, ist nie was groß rausgegangen, aber das ist quasi dieser kriminelle Ansatz zu den ganzen Drogen und Sachen, die er so dahin raucht wahrscheinlich. Und das ist jetzt ein Cabernet Sauvignon mit.
Petit Syrah, das ist eine Rebsorte, die ein bisschen Syrah in der Kreuzung hat, die es vor allem in Südfrankreich auch gibt und mit Zinfandel, einer Rebsorte, die vor allem in Kalifornien eben sehr bekannt ist und ich fand, ich habe alle 19 Crimes Es war eine probiert für diesen heutigen Abend. Muss ich auch mal sagen. Und ich fand, das waren die zwei besten. Oh, das habe ich für euch gemacht. Sehr gut, das kann ja nur eine Viertelstunde gedauert haben. Was glaubst du eigentlich, was ist der Lieblingswein von Donald Trump? Was trinkt der am liebsten? Ich glaube, er trinkt keinen Wein, das ist ja eigentlich bekannt, dass er das nicht tut. Das Witzige ist, er trinkt tatsächlich, man kann es gar nicht glauben, er trinkt gar keinen Alkohol. Er trinkt keinen, Donald Trump trinkt keinen Alkohol. Wirkt gar nicht so. Was? Ja. Wirkt gar nicht so. Vielleicht braucht er es nicht und so, aber es ist natürlich dann auch, was sagt uns das über Donald Trump, dass er keinen Alkohol trinkt?
Welch philosophische Frage, Herr Haider. Ja, aber es ist ja schon, das fand ich interessant, ich hätte es nicht gedacht, ich stelle mir dann so einen Abend auch echt schwer vor, wenn der dann neben Macron sitzt und dann fahren die da ja auf und er sagt, ich hätte gerne Cola. Ja, aber die Franzosen sind da schon extrem und die Deutschen sind da ja auch nicht so gut. Also da gab es ja jetzt vor kurzem auch gerade ein Essen, wo es eher peinlich war, was es da gibt und da kommt so ein Macron, der sagt, wir holen die tollen Weine und so weiter und in Deutschland denkt man immer so, nee, man muss hier klare Rinderbrühe und rote Grütze hinterher machen.
Aber wenn man doch Gäste hat, dann will man doch, auch wenn man selber das vielleicht gar nicht so lebt oder so das Verständnis hat, möchte man doch für seine Gäste ein möglichst tolles Erlebnis schaffen. Deswegen, weiß ich nicht, ich finde es, ich persönlich, wenn, also ich meine, er hat ja auch den Intelligenztest mit dem Demenztest verwechselt, aber das ist eine andere Geschichte. Deswegen glaube ich, das ist wirklich, und wenn es jetzt alles nicht so schlimm wäre, müsste man sich wirklich ständig betrinken, aber ich glaube, dass wenn du gar keinen Alkohol trinkst, gibt es ja auch alkoholfreie Sachen, die wir häufig schon probieren, immer auf der Suche nach ernsthaften, Alternativen. Und man muss sagen, die besser werden. Also dieses, also wir, als wir angefangen haben, also angefangen haben mit alkoholfreien Sachen, so vor drei Jahren, da waren das im Wesentlichen, schmeckte wie Fruchtsäfte. Ja. Und es, ich finde, es kommt, wir haben ja sowas, klingt es komisch, irgendwie die Blubber, wie heißt das Blubber Plauderbrause, die wirklich schmeckt wie ein Zekko zumindest. Plauderbrause. Die schmeckt wie ein Zekko. Und wir haben auch einige andere Sachen schon. Also da tut sich enorm viel, weil das können wir auch mal sagen an dieser Stelle, tatsächlich sind mit die erfolgreichsten Podcasts, die mit den meisten Hörern, die mit Alkoholfreien waren. Darauf sind wir nicht stolz. Ja, aber ich finde, wir kommen immer wieder drauf, dass die Besten eigentlich die sind, die gar nicht vorgeben, Wein zu sein. wir hatten diesen.
Abfallquissen-Sek oder diese Champagnerbratwürde. Ja, die Champagnerbratwürde, die ja gar nichts mit Wein zu tun hat, die aber als alkoholfreies Getränk, was man eben statt Wein trinken kann, total gut war.
Ja, meine persönliche Meinung ist eben, ich tue mir sehr, sehr schwer, weil das eine ist, oder die meiste Lösung, 95 Prozent sind Weine, die einmal produziert wurden, wo der Alkohol entzogen wurde in einem zweiten Produktionsschritt. Quasi der Wein wird produziert, komplett fertig gemacht, dann wird er komplett zerlegt und dann wird er wieder zusammengesetzt ohne den Faktor Alkohol und wird damit ein bisschen Zucker quasi ersetzt, damit das irgendwo den Geschmack behält. Das heißt, auch in der Nachhaltigkeit ist doppelte Produktions-CO2-Ausschuss erstens. Zweitens, er hat nicht null. Er darf per Gesetz 0,5 Alkohol haben und das haben die allermeisten, wie bei alkoholfreiem Bier. Das ist für jede Schwangere, für jedes Kind, für jeden trockener Alkoholiker ein No-Go. Nicht gut. Aber wenn da 0,0 draufsteht, muss es doch 0,0 sein. Aber wenn er als alkoholfreier Wein verkauft wird, darf er 0,5 haben. Und deswegen kannst du dem vertrauen oder eben auch nicht. Aber wenn du das quasi dem entziehst, versuchen die allermeisten, genau innerhalb dieser Barriere, und am Ende ist es eine Industrie, und ich würde sagen, die ganze Lebensmittelindustrie ist jetzt nun nicht die nur mit den weißen Schafen.
Da versuchen sie genau hinzukommen, um möglichst ein bisschen Geschmack noch zu haben. Alles, was du mit Kohlensäure machst, also alle Bubbles, Plauderbrausen, Sparklings, funktioniert es besser, weil die Kohlensäure so ein bisschen das auffängt. Wir müssen uns vielleicht verabschieden mit dem Geschmack kennen von Wein. Sagen wir, da fehlt aber was. Oder das ist wie so jemand zieht die Handbremse am Gaumen und auf einmal weg ist es. Riecht vielleicht ein bisschen wie Wein schmeckt und dann sofort. Oder es bleibt fast so ein flaues Gefühl, also das gar nicht schön ist. Aber wenn jemand noch nie Wein getrunken hat, ich trinke keinen Alkohol, es gibt auch viele junge Menschen, ich trinke kategorisch keinen Alkohol. Vielleicht für die ist es etwas, um ranzuführen an diese. Also es gibt eine Riesennachfrage, die die Industrie hat gar nicht so viele Antworten drauf. Leon Gold, den hatten wir neulich im Podcast. Der hat ja auch so ein Produkt. Weißt du noch, wie das hieß? Nein.
Der Winzer heißt Leon Gold, wie so ein Schlagersänger, kommt aus Württemberg. Und der hat so einen alkoholfreien Sekko auch, der wirklich gut ist für mich. Und auch nur 6 Gramm Zucker hat. Also es gibt eben schon Produkte, man muss es immer wieder probieren. Ich glaube, das Podcast hören hilft schon, weil immer wenn wir etwas haben, wo wir denken, das wollen wir teilen mit den Menschen, dann bringen wir es eigentlich mit. Ja, und das war echt gut. Und der sagte nach dem Podcast so, er kriegt gar keine Früchte mehr ran. Also das ist, genau, das ist so viel Nachfrage, dass er Früchte hat. Ja, aber das ehrt ihn ja auch, dass er Früchte nimmt. Du kannst ja heute alles mit synthetischen Aromen, alles nachimitieren und so weiter. Und den meisten Leuten ist es wurscht. Und die würden sich gar nicht hinterfragen, warum das nur 2,49 Euro kostet, so ein, sag ich jetzt mal, Rotkäppchenseck. Und du denkst, okay, aber die Flasche kostet, das kostet auf jeden Fall 6 Steuer, 1,07 Euro. Also kannst du dir überlegen, das Etikett kostet und dann will der Laden auch noch was verdienen und so weiter. Also am Ende, das, was am wenigsten kostet, ist das Produkt selber, also der Inhalt. Und das trinkt man, also das pfeift man sich rein, wo man denkt so, boah, also nein, wirklich jetzt. Ja, und wir sind ja immer noch dabei, ich meine, das ist ja eine Zahl, die einen umhaut, ja.
Im Schnitt wird für eine Flasche Wein in Deutschland etwas über 3 Euro ausgegeben. Wenn man überlegt, dass so ein Korken gerne mal 40 Cent kostet, und du hast die Flasche und du hast dann irgendwie Steuer drauf und so, und dann muss man sich nicht wundern, was da drin ist. Kann man guten Gewissens überhaupt, wir haben das mal versucht, eine Zeit lang, Weine unter 10 Euro treten? Aber wo gibt es denn eigentlich diese Weine? Unter 3 Euro? Also gar nicht nur zwingend in der Flasche, sondern auch in anderen, Tetrabag. im Schlauch. Tetrabag, ja. Aber Tetrabag ist ja sehr beliebt.
Und in der Flasche aber auch bei den Discountern findest du ab 1,29, 1,49 und richtig Menge. Das ist so. Das ist traurig. Und wenn es uns gelingt, mit dem Podcast vielleicht diese Zahl, um ein paar Cent nach oben zu bringen, weil uns ein paar Leute zuhören und feststellen, dass da schon was dran ist. Dass es ein Unterschied ist, dass Wein nicht gleich Wein ist, wie Olivenöl nicht gleich Olivenöl und Mehl nicht Mehl, dann sind wir, glaube ich, ganz weit fahren. Tja, da sind wir mit diesem Wein jetzt schlecht dran, oder was? Aber weißt du was, wir sind auch verdorben. Wir müssen auch mal erzählen, neulich kommt Michael, das werde ich nicht vergessen, da kam eine Folge und hatte er nur Rotweine und dann standen wir da so und am Ende waren das Rotweine, die wir da verkostet haben, im Wert von 2200 Euro. Und da muss man sagen, da stehst du da und das Irre ist ja, Axel, was ich nicht gedacht hatte, ich habe immer gedacht, naja, den Unterschied schmeckt man so nicht, aber doch, es ist halt schon ein Riesenunterschied, ob du einen Rotwein für... 1,99 trinkst oder einen für 400. Trotzdem würde ich mir nie eine Flasche für 400 kaufen. Aber wenn er sie mitbringt. Ja, klar.
So machen Sie ja schon geöffnet auch zum Teil. Vollkommen schuldlos. Aber ich würde, ich weiß nicht, ob eine Flasche jetzt 100 Euro kostet oder 400 oder noch mehr. Da würde ich, glaube ich, das könnte ich nicht aussprechen. Aber nur jetzt als Idee.
Was war das nochmal? Das war von Penfolds. Vier Weine. Und wir sind ein wichtiger Kunde. Wir brauchen viele Flaschen für unsere Online-Firma und auch für den Club. Und die haben diese Flaschen gebracht und haben sie aufgemacht, damit wir sie im Team verkosten. Und fertig. Und dann haben wir die da, da sind die ja auf. Ich habe die ja auch nicht bezahlt. Das heißt, wie soll ich denn wissen, wenn mir jemand sagt, ach Mensch, hier haben Sie doch einen Wein, der kostet 700, der andere kostet 900, welchen soll ich denn nehmen? Ja, was soll ich ihm denn erzählen, wenn ich nicht weiß, wie das schmeckt? Was soll ich ihm erzählen? Also für 700 verdienen wir 150, für 900 verdienen wir 200. Nehmen Sie den für 900. Sondern ich muss ihm ja sagen, ach Mensch, ich finde, was mögen Sie? Oder was haben sie zu essen besteht. Und dann, das ist ja der Job, den ein Sommelier im Restaurant hat. Und dafür muss er zwingend diese Weine kennen. Und das hilft nun mal nichts. Ich kann ja alle Bücher dieser Welt lesen, aber ich muss das empfinden und spüren. Aber kannst du das so abspeichern oder hast du es dir irgendwo aufgeschrieben? Weil das sind ja so viele Weine, die du irgendwie... Also ich kann mir so viele Sachen überhaupt nicht merken. Wirklich. Aber meine Frau sagt, wie kannst du wissen, dass wir in diesem Restaurant in Florenz 2007, wie kannst du das? Ich weiß gerade, ob wir in Florenz waren.
Und das kann ich mir wirklich merken. Aber ich habe gestern schon, ich vergesse, warum ich im Keller war, habe ich zwei Sekunden später kommen, ohne aus dem Keller hoch, habe ich schon vergessen. Das kann ich mir schon abspeichern. Und dann habe ich natürlich, ich habe schon auch Notizen, weil es gibt natürlich auch manchmal.
Wirst du von Weingütern eingeladen und probierst 30 Jahrgänge und das dauert dann zwei Stunden und dann weißt du so 89, 2004, 2015, das war mega aber was ist mit den anderen und dann bietet dir jemand an jetzt eine 2006er Flasche, sagt, wollen wir die mal trinken und dann weiß ich auch nicht aus, wie war die eigentlich und dann schaue ich schon in meinen Notizen zumindest in meinen Bewertungen, wo ich das eingeschätzt habe, damit ich das, Und hast du das eigentlich schon als Kind gemerkt, dass du jetzt so sensorisch... Als Kind? Was los? Wir haben ja den Winzer gestern gefragt, wann er das erste Mal Wein getrunken hat. Mit 13, 14. Mit 13, 14. Aber ich glaube, so was wird einem ja wahrscheinlich in die Wiege gelegt. Dass man irgendwie Dinge erschmecken kann oder dass man sich Geschmäcker gut merken kann und dass das halt irgendwie eine gewisse Rolle spielt. Ja, ich finde schon, dass man es auch... Man kann es wirklich trainieren. Ja, bestimmt. Du trainierst ja offensichtlich viel. Für euch auch. Für euch auch. Aber ich kann zum Beispiel, wenn beim Herrenabwärtslauf Skifahrer quasi von der Kamera von hinten, wo sie mit dem Hintern schon quasi vorne die Stecken drin haben, um sich dann rauszuhauen, weiß ich sehr häufig vom Hintern schon, was das für ein Skirennläufer ist. Also ich erkenne... Was auch Michael...
Er hat auch ein ehres Gedächtnis zum Beispiel. Ich frage jetzt irgendein Spiel. WM 1978, Deutschland, Österreich. Wie ist das ausgegangen? Ja. Viele wissen das gar nicht mehr, dass Deutschland damals verloren hat. Hans Kranke.
Wenn man sich damit beschäftigt und man ständig damit umgeben ist, logischerweise, ich hatte jetzt gerade vor zwei Tagen, auch zwei Mitglieder, die haben meinen Wein getrunken. Ich kam gerade ins Restaurant und habe gesagt, probiere mal einen Schluck und ich rieche rein und denke mir so, boah, keine Ahnung, was das ist. Und dann probiere ich einen Schluck und dann konnte ich ganz schnell ausschließen, was es auf keinen Fall sein kann. Und habe mich dann angenähert und habe gesagt, ich glaube, es ist entweder der weiße Rioja, aber ich denke, es ist aus dem aus dem Rohnetal unser Grand Stipe aus 2019 und der war es dann auch. Und die haben dann auch gesagt, wow, das sind jetzt, wir haben knapp 1000 Weine, wenn jemand ein Wein, ich weiß nicht, findet ihr das komisch, wenn du im Restaurant Wein bestehst und der Typ oder die Typin, macht mal auf und probiert den erstmal? Das allerkomische finde ich, weil du es gesagt hast, und da müssen wir auch noch drüber sprechen, ist, wenn ich neulich im Restaurant bin, da macht der Wein auf und riecht an dem Korken. Und da muss ich immer daran denken, dass du sagst, Leute, wer am Korken riecht, hat keine Ahnung, weil der Korken riecht im Zweifel nach Korken, hat mit dem Wein gar nichts zu tun. Der Wein ist sehr gut, der ist in Ordnung, die können Sie nehmen. Und ich dachte so, hm, ja. So ein bisschen wie wir ins Taschentuch gucken, weil man genießt halt so.
Boah, es ist eklig, ja. Also am Korken riechen kann, also das ist, ich finde, das zeigt dann jemand, der keine Ahnung hat, aber so gern tun würde. Und ich finde es überhaupt nicht schlimm, keine Ahnung zu haben, aber dann sollte man es ein bisschen schlauer machen. Ja, wenn man Someliers... Also Birne und Chenin Blanc zum Beispiel. Wenn man ein Sommelier ist und dann sozusagen irgendwie, also es enttarnt ein Jahr, weil so wenn einer auf großem Sommelier macht und dann bei jedem Tisch am Korken riecht, sagt nicht viel. Wollen wir über diesen Wein noch was sagen oder wollen wir, ich finde ihn besser als den davor. Ich finde ihn so ähnlich und ich hatte tatsächlich, also als ich reingerochen habe, hatte ich ein bisschen das Gefühl, dass es nach Gras riecht. Da ich nicht genau weiß, wie das riecht, kann ich das nicht bestätigen, aber ich glaube, es ist ein bisschen leicht und das ist ein bisschen weniger Zucker. Das ist ein bisschen rote Paprika in dem Wein. Ich finde, das merkst du schon. Und ich finde, er ist generell, nimmt er sich etwas mehr zurück als der davor. Das liegt aber auch daran, das andere war Australien, das ist Kalifornien. Und da sind die Weine in der Regel trotzdem einfach noch einen Ticken eleganter. Und auch das Klima ist noch nicht ganz so abnormheiß, wie es in Australien oder in Südaustralien auch die letzten Jahre mit so viel Trockenheit, auch jetzt in diesem Jahr schon wieder sehr, sehr wenig Niederschlag. Und das merkst du dann, dass es ein bisschen eleganter ist, ja.
Der kostet 13,90 und der andere kostet 11,90. Also der ist auch der teurere. Aber Australia ist eigentlich ein gutes Beispiel, wo die Reise jetzt, sag ich mal, klimatisch vielleicht hingeht, ne? Also ist das so, dass da irgendwie der Weinbau irgendwann am Ende ist? Ja, du musst gar nicht so weit gehen. Also im Bordeaux gibt es schon seit Jahren, dass es Versuche gibt mit anderen Rebsorten, weil vor allem die Rebsorte Merlot fast nicht mehr reif wird, ohne dass sie mit 15, 15, 16 Alkohol rauskommt. Und der Markt will das halt nun gar nicht. Die Menschen wollen leichtere Weine haben, weniger Alkohol. Und trotzdem sollen sie schmecken. Aber wenn man dann so einen Wein nimmt und da den Alkohol entzieht, Also würde das vielleicht nicht dann bessere Alkoholfreiheit produzieren? Ja, es gibt auch Versuche, wo quasi dann Weine rauskommen, die siebeneinhalb haben. Also wo man nur einen Teil entzieht. Aber das ist, also ich habe ja auch schon probiert, ich habe mal so einen, Ernie Lohsen hat ein Projekt in Neuseeland beraten, da habe ich mal so einen Sauvignon Blanc probiert mit sechs Alkohol auf der Messe und das habe ich mega gefunden. Und da habe ich gedacht so, wahnsinnig, auf unserer Terrasse mit sechs Prozent Alkohol. Da kann ich wirklich sagen, wenn ich da 0,1 einschenke, Also wer dann dann sagt, ich muss noch ins Notariat oder so, dann kann ich ja trotzdem noch ins Notariat, also wenn Sie es über die Straße finden.
Und das haben die dann aber nicht gemacht, weil es irgendwo doch ein Problem gab in der Stabilität des Weines. Also da konnte mit dem Schwefel nicht gereicht, um irgendwie den Wein so stabil. Alkohol ist ja auch etwas, was konserviert und was eben schützt auch vor anderen Bakterien. Und das ist dann so ein bisschen, bei den Süßweinen ist es kein Problem, weil der Zucker da ist, auch der schützt. und da kann nichts passieren. Und da kann vielleicht auch was kommen, aber das ist dann auch so halbgar. Das ist wie vegane Fleischwurst oder so. Wenn ich Fleischwurst mag und den Geruch und den Geschmack, dann esse ich dann die Alternative. Das ist dann künstlich und Soja und keine Ahnung. Und beim alkoholfreien oder entalkoholisierten Wein, da ist man noch nicht ganz so weit. Aber es gibt jetzt zum Beispiel die Firma Stéven in Südfrankreich, die haben so eine eigene Hilfekultur entwickelt, Wir hatten einen Wein auch schon bei der OMR auf der Bühne, die ist ein Rosé, der quasi wie so ein Sauerteigbrot über Jahre gezüchtet wird, zu Beginn der Vergärung dem Traubensaft beigefügt wird, zusammen mit Aromahefen, die keinen Wein produzieren. Am Ende kommt dabei ein alkoholfreier Wein raus, der nie Alkohol hatte, im ersten Schritt schon. Wirklich 0,0 und auch nur 5 Gramm Zucker und schon auch ein bisschen nach Wein schmeckt.
Wollen wir jetzt, über die Krimis noch mal sprechen Das habe ich heute gelesen Ich habe mich über dich als Autorin schlau gemacht Das finde ich interessant.
Da ist mir ein Titel aufgeploppt und der hieß Am Ende der Straße die Schlei, Am Ende der Straße, die Schleich. Wie findest du den Titel? Die find ich mega. Mega, ne? Mega. Aber genau, ich hab ein bisschen nur darüber lesen können, weil der ist ja noch nicht erschienen. Genau, der erscheint im Februar. Okay. Und damit wird man nicht, ja, also es ist wie folgt. Also diese Krimi-Reihe, also ich hatte mit dem Hoffmann und Kamp abgemacht, dass wir eine Trilogie machen. Und wenn man sieht, ein, zwei, drei, vier Titel, dann war die Trilogie, das ist eine Trilogie, die aus vier Büchern besteht. Und dann kam ich zu dem Verleger und sagte, also das ist jetzt irgendwie dann auch, also ich habe ja noch diesen anderen Job, und der ist so jede halbe Jahr ein Krimi, ist nicht, geht nicht, ist irgendwie im Augenblick mal Pause und dann guckt er mich an und sagt, sind Sie nicht häufig an der Schlei? Aber das stimmt, weil meine, meine, die Familie meiner Frau da so ein kleines Ferienhaus, da sind wir häufig an der Schlei und dann zieht der Verleger so einen Zettel raus und sagt, ich habe da so einen Titel, am Ende der Straße die Schlei. Und da ging es mir wie dir, ich dachte, was für ein cooler Titel. Und dann sage ich, worum geht es denn in dem Buch? Und dann guckt der Verleger mich an und sagt, ich habe nur den Titel.
Ja, und dann habe ich mich total gereizt und dann bin ich an die Schlei gefahren. Und da sagt er, versuchen Sie doch mal, was ist das Besondere an der Schlei? Und versuchen Sie das doch mal einzufangen. Und ja, das ist kein Krimi geworden. Es gibt auch einige böse Menschen in meiner Familie, die sagen, es sei so ein bisschen in Richtung Rosamunde Pilcher.
Was gemein ist, finde ich, es geht in diesem Buch um einen jungen Mann, der kurz vor seinem 40. Geburtstag einen Anruf seiner Eltern kriegt. Und die Eltern sagen, wir haben doch dieses Ferienhaus an der Schlei. Und weißt du, wir sind alte Leute. Wir kommen aus Berlin dann nicht mehr hoch. Wir wissen, du magst es nicht. Fahr hoch und verkauf es. Und dann fährt er hoch.
Und verliebt sich in das Haus oder nicht? Man weiß es nicht. So eine Geschichte ist dann passiert. Und das ist ja so lustig bei mir. Aber ist das ein Krimi? Nein. Ach so, das habe ich verpasst. Nein, es ist... Nein, es ist... Eine Rom-Com. Es ist so ein bisschen... Es ist eine Geschichte, dass ein junger Mann da steht und mit 40 sich überlegt, wenn die Eltern dich bitten, das Ferienhaus zu verkaufen, wo du nie gern warst an der Schleife. Für dich war das immer langweilig. Du wolltest wie deine Freundin nach Sylt oder nach Malle. Und dann stehst du da und dann beschäftigst du dich. Dann siehst du plötzlich Leute durch das Haus deiner Eltern gehen. Und dann ist die Frage, was macht das eigentlich mit dir? Kurz vor deinem 40. Geburtstag, als dann ein Kollege zu ihm sagt, als ich 40 wurde, wusste ich, das Leben ist endlich.
Und das war so ein bisschen auch so diese Idee zu sagen, ja, also weil mir das so gegangen ist, wir haben wie gesagt so ein Haus, also nicht die Familie meiner Frau, dass über Generationen so ein Treffpunkt war, wo die Familien sich immer getroffen haben. Und wo sozusagen dann, wie man sich da traf, war alles immer so, wie es ist. Egal, wie alt die Leute waren, egal, was passierte und so. Und dann die Frage, ich weiß nicht, wer schon mal von Ihnen an der Schlei war oder von euch beiden, das ist in großen Teilen ein magischer Ort und ich verstehe nicht, wie die Leute, die da leben, das so lange geheim halten konnten. Und das alles habe ich versucht, in diesem Buch zu beschreiben. Das ist übrigens ja immer so, auch bei diesen Büchern, das ist leider schlimm, es sind nie meine Ideen. Es sind immer die Ideen von anderen, die fragen, hast du nicht Lust, ein Buch darüber zu schreiben? Das ist am Ende der Straße die Schlei, aber da werde ich hier zum Krimi-Festival nicht eingeladen. Ja, aber ich fand es interessant, weil ich wohne ja auch in Kiel oder bei Kiel und will da nie wieder wegziehen, weil ich das total genieße. Ich habe mich gefragt, ob du nicht vielleicht auch am Meer wohnen würdest oder in der Nähe des Meeres, wenn du nicht Chef des Hamburger Amt bist. Wer würde nicht gern an der Nähe des Meeres leben? Viele Hamburger, die fahren da hin, wir finden es dann ganz nett und dann fahren sie wieder nach Hause. Ich kann es auch nicht verstehen. Ich kann es auch nicht verstehen. Es ist ja auch so, dass gerade an der Schlei gewisse Gegenden sind zu 85% von Hamburgern. Einer der schönsten Orte, SisiBi, gehörte mal komplett einem Hamburger Kaufmann, hat es dann verkauft.
Also klar, wenn die Frage so ist, das ist ja die Frage, die ich Michael immer stelle, wie kann man bescheuert sein als Österreicher, dieses Land zu verlassen? Um in die schönste Stadt. Um in die Finneberg zu zählen.
In die schönste Stadt. Das ist auch immer so lustig, das finde ich auch so lustig bei den Hamburgern, wenn dann heißt es, die Hamburger, die so stolz sind auf ihr Understatement und dann im nächsten Satz sagen, das ist schon die schönste Stadt der Welt. Und ich bin mir immer nicht sicher, ob das nicht auch Hamburger sein, ob es daran liegt, dass viele Hamburger diese Stadt noch nie verlassen haben. Ich hatte neulich mal ein Gespräch mit einem, ich sag den Namen nicht, mit einem Unternehmer aus Winterhude, der mir ganz stolz sagte, wissen Sie, meine Eltern, meine Großeltern sind in Winterhude groß geworden. Meine Eltern sind in Winterhude groß geworden. Ich bin in Winterhude groß geworden. Und wissen Sie, was jetzt passiert ist? Ich sag, nee, was denn? Ich hab mich entschieden, rauszuziehen. Und ich sage ihm, Scherz, hach, ziehen Sie nach Alsterdorf. Und dann sagt er, woher wissen Sie das?
Das war für den Rausziehen. Also, ja. Also ich finde Hamburg, ich würde in keiner anderen Stadt in Deutschland leben wollen. Ich habe schon in Berlin gelebt, München finde ich auch schön, aber da würde ich nicht leben wollen. Also wenn es jetzt Hamburg nicht gäbe und es so schön wäre und die Hamburger wenn ich mich so wahnsinnig mit offenen Armen empfangen würde, würde ich eher wahrscheinlich auch in Wien oder in Kärnten irgendwo am Wörtersee arbeiten und leben. Weil das ist schon nochmal ein anderes Lebensgefühl. Nicht nur vom Klima, aber das Klima macht schon auch was mit den Menschen, glaube ich. Wird ja besser. Wir wollen zum Schluss nochmal, würde ich euch beiden nochmal fragen, welches dieser vier Bücher euch am besten... Das würde mich echt interessieren, Michael, wie spät haben wir es? Ich habe keine Uhr mit. welches hat euch jetzt am besten gefallen, weil daran kann man ja auch erkennen, habt ihr überhaupt eins gelesen? Ich habe das erste gelesen. Du hast das erste gelesen, Axel? Einer muss den Job ja machen. Ja, genau. Geht um G20. Hat dir gut gefallen? Ja, fand ich cool. Also wirklich, ich habe ja schon gesagt, Fähnchen, der Hund ist... Es kommt ein Dackel der vor, der Dackel meiner Schwiegereltern kommt hin vor, der so ein bisschen verrückt ist. Aber deshalb sind die weiteren Teile auch kleiner, weil der Dackel, das war die einzige Kritik am ersten Mal, die Kritik, der Dackel nimmt zu viel Platz ein.
Aber es ist niedlich, guck mal hier, so ein kleiner Dackel vorne. Ja, aber was ich wirklich cool finde, ist, dass eben Hamburg so eine große Rolle spielt und dass so vieles drin vorkommt, was eben auch total beim Hamburger Arm alle Nasranken auftaucht. Also man kann sich so total ein Bild von dem Setting machen. Und vielleicht ist es ein Terroir-Krimi, kann man sagen, oder? Was heißt das? Terroir ist doch... Achso, ein Terroir. Was ja nicht nur der Bohnen, also was im Krimi vielleicht das Setting ist. Genau, also was beim Wein das Terroir ist, ist dort vielleicht irgendwie das Setting. Und das ist irgendwie, genau, total vertraut. Und das fand ich irgendwie auch cool. Hast du die Hanselange, die Alsterange, wiedererkannt? Ich habe versucht, sie sehr detailgetreu zu beschreiben. Bis hin zu den Herrentoiletten der Alsterange. Ich habe mich immer gewundert, wo du da bist. Wo ist er denn? Die eine besondere Rolle spielen. Darf man das erzählen, was da auf den Herrentoiletten? Lassen wir mal. Es sind schon besondere Herrentoiletten bei euch. Was da so für Bilder hängen. Erzähl mal. Ja, das kannst du erzählen. Wir sind jetzt... Nein, ich finde das ja...
Michael, was ist dein Lieblingsbild? Du kommst nicht zum Lesen oder Trinken. Wir haben zum Beispiel ein Bild in der Herrentoilette, das ist ein Männerkopf und da steht irgendwie drauf Champagner, Kognak, Autos und Sex irgendwie so aufeinander. Das wird sehr häufig quasi fotografiert und jemand schenkt das jemandem zum Geburtstag. Wenn der zum Beispiel... Die gehen in die Hanse-Lounge und fotografieren auf der Toilette? Das Bild, ja. Und dann haben wir noch einen Mel Ramos, eines von wenigen Drucken, das ist sehr limitiert. Das kostet, also zweimal pro Jahr kommt jemand und sagt, er möchte dieses Bild kaufen, das auf der Herrentoilette hängt. Und verkaufen natürlich nicht, weil das quasi ein Eiketschau, aber ansonsten finde ich das jetzt nicht so wahnsinnig spektakulär, unsere Waschräume. Also ich bin ganz überrascht. Lies noch.
Übrigens, Alzedorf haben wir vergessen, bei Stefan Kunz, dem HSV-Vorstand, wussten Sie, dass der in Alzedorf lebt und dann ganz überrascht war, der kommt ja aus dem Saarland, offensichtlich aus einem kleinen Dorf und suchte dann Hamburg eine Wohnung und ihm wurde dann angeboten, eine Wohnung für 100 Quadratmeter für zweieinhalbtausend Euro in Alsterdorf und er fragte dann, weil dieser Preis ihn umwarf, fragte dann alle Leute, die ihm sagten, nimm das, nimm das, wenn du das kriegen kannst, irgendwie viel günstiger kriegst du es nicht und dann wohnt er jetzt hier in Alsterdorf, hat aber auch gesagt, er hat gute Weine zu Hause und es kann ihn jeder mal anrufen und er legt dann auch Leute zu sich ein, ich habe gemerkt, das haben Leute getan. Leute haben versucht, über die HSV-Geschäftsstelle nach dem Podcast mit Stefan Kunst einen Abend... Man darf nichts sagen, es wird alles hier... So, wir danken Ihnen heute für Ihre Aufmerksamkeit. Wir müssen, das haben wir Sebastian Pizze... Wir müssen ihm den besten Wein rüberbringen. Und ich denke, das war dieser.
Ein Kriminell, ein Kriminell, ein Kriminell. Und dann schreibt er im kompletten Rausch ein Wahnsinnsbuch, wie wir im Absinthrausch gemalt haben. Ein Kriminell guter Wein, den Sebastian Fitzig jetzt gleich noch, vielleicht können wir das noch auffüllen mit dem anderen. Das ist für euch Österreicher, glaube ich, normal. Oder? Es ist so gut, dass es jetzt zu Ende ist. Wenn Sie Spaß gehabt haben, wir machen sowas öfter. Sie können alle zwei Wochen so eine ähnliche Folge hören. Sie werden diese Jean-Bon Jovi-Geschichte halt relativ häufig hören. Aber Sie wissen jetzt auch, ich hoffe, dass jedes Mal, wenn jemand sagt, nice, dass Ihnen das ein Lächeln auf Ihre Lippen zaubert. Ich bedanke mich bei Ihnen, ich bedanke mich bei meinen beiden sympathischen Kollegen. Viele fragen sich immer, wer ist eigentlich der Älteste auf der Bühne? Und ich werde das nicht sagen. Aber Michi ist es interessanterweise nicht. Das ist, was mich fertig macht. Ich bin nur Bürgermeister-Double in Hamburg. Ist Ihnen das aufgefallen, dass er ein bisschen aussieht wie Peter Tschentscher? Und auch so spricht? Weiß gar nicht, was du meinst. Vielen Dank, kommen Sie gut nach Hause. Danke schön.