Über 9000 weiteren Weinen. Herzlich willkommen und Glückwunsch an alle, die den Dry January überstanden haben. Wir sind da und wir sind... Neben mir sitzt der? Der Axel. Der Axel. Und Lars, was sagst du? Ja, der Lars sagt, er ist nicht da. Er ist nicht da. Warum? Weil Lars ist der Riesling-Liebhaber und heute gibt es viermal Silvana. Ist das ein Widerspruch? Ich denke, es gibt keinen Grund, warum er nicht da ist, um unseren fantastischen Gast kennenzulernen. Und bevor ich sage, wer mit uns am Tisch sitzt, habe ich mal auf der Homepage ein bisschen recherchiert und zitiere einmal. Unsere Familie und der Traum vom eigenen Weingut. Und Weinbau gibt es in unserer Familie schon seit 300 Jahren das eigene Weingut, erst seit 1998.
Wir begeistern uns für den Silvaner, der in Franken seinen Charakter auf einzigartige Weise entfalten kann. Karge und skelettreiche Böden machen unsere Weine sehr trocken und finessenreich. Nichts geht ohne Fleiß, kein Weinberg ist zu steil. Je steiler die Lage, umso größer die Herausforderung. Wer hätte gedacht, dass Retzstadt, der Ursprung, gnadenlos ehrlicher Weine sein kann. dass hier die Herausforderung liegt, das Wort Terroir mit neuer Bedeutung zu belegen. Anfänger sind schneller zufrieden, wachsen an Erfahrung und werden, wenn die Leidenschaft dann richtig brennt, immer mehr zu Freaks. Diese Menschen sind uns reine Freude, denn sie teilen unsere Leidenschaft für Natur, Intensität und Reinheit. Herzlich willkommen aus Rettstadt vom Weingut Mai, der Chefe Rudolf May. Ja, vielen Dank. Servus, gut, schön, dass du da bist. Ja, ich glaube das auch sehr, muss ich sagen. Sehr gut. Ein VDP-Weingut, wo liegt Redstadt genau? Redstadt ist für viele der Mittelpunkt der Welt, wenigstens für 1596 Einwohner.
Redstadt ist in der Nähe von Würzburg, also Main entlang, 15 Kilometer nördlich von Würzburg, mitten in Franken. Perfekt, und ihr habt 300 Jahre Tradition, aber das Weingut gibt es erst seit 28 Jahren. Genau. Mein Vater war typischer fränkischer Gemischtwarenladen. Da hatte er Ackerbau und Viehzucht, hatte Kühe, Rinder, Schweine, Hühner. Und ein bisschen Weinbau und die Trauben zur Genossenschaft. Und so waren die Vorgänger bei uns auch gestrickt. Und da hatte ich 1,5 Hektar und die Reben zur Kooperative gebracht. Und ich habe Weinbau gelernt und dann meinen Techniker gemacht. Und irgendwann meine Frau überzeugt hat, dass wir uns selbstständig machen. Und haben das Weingut 98 gegründet. War das eine gute Entscheidung? Also für mich schon. Ich war vorher beim Start. Ich bin froh, dass ich mich selbstständig gemacht habe und dass meine Frau mitgezogen hat. Was hast du beim Start gemacht? Ich habe weinbauliche Versuche durchgeführt.
Ausdünnungsversuche und Begrünungsversuche habe ich in Verzöchern bei der Bayerische Landesanstalt für Wein, Obst und Gartenbau. Da war ich 15 Jahre lang. Und war das schon immer Silvaner bei euch? Ja, Silvaner ist die wichtigste Traube bei uns. Das gibt es seit 350 Jahren Silvaner. Übrigens war damals der Österreicher Silvaner. Warum hat man so einen schönen Namen hergegeben? Warum? Also der Österreicher hieß der Frau? Die ist die, weil die Rebenfechse, also sagt man quasi zu den Jungreben, sind über Österreich nach Deutschland, nach Frankreich gekommen. Und deswegen nannte man ursprünglich Österreicher. Aber später hat man dann Silvaner aus dem Österreicher gemacht. Wieso? Also hat Silvaner irgendwie, also ist in dem Namen irgendwas, wo man dann Rückschlüsse auf etwas anderes ziehen kann? Das ist eigentlich nicht. Man meint, es ist eine Verbindung da von Transsilvanien, also aus Rumänien. Da ist ja auch schon ursprünglich schon immer Weinanbau angebaut worden. Aber es ist nicht nachgewiesen. Also der Name ist halt so entstanden wie Riesling. Also es ist halt so. Ja, okay.
Und seit wann seid ihr im VDB? Seit 2014. Okay. Ja, war für uns schon ein Ritterschlag damals. Es war eine schöne Geschichte, der fränkische VdB-Vorsitzende Martin Schmidt hieß er und Karl Schmidt, der Vater von Martin Schmidt.
Und hat mich gefragt, warum ich noch keinen VdB-Winzer bin. Ja, ich bin noch nicht gefragt worden. Üblicherweise ist es so, ist ja so ein Member-Club und da wird mir gefragt, man stellt ja keinen Antrag und ja, Dann fragt halt mal jemand und fragt und dann haben sie sich, er und der Paul Fürst, haben sich untereinander ausgetauscht und habe ich die Unterlachen bekommen und in einem Vierteljahr später war ich dann Mitglied.
Super. Aber du müsstest schon dann irgendwie Voraussetzungen erfüllen, um dort Mitglied zu werden. Ja, also VDB hat ja den Anspruch, die besten Meingüter Deutschlands, dass der Adler auf der Kapsel ist oder beim Mitglied beim VDB. Es sind ja 200 Betriebe, es kommen jedes Jahr neu dazu und es fallen immer wieder welche weg. Und es sind auch 95 Prozent der besten deutschen Weingüter sind im VdB dabei und das ist immer der Anspruch in jeder Region, die besten Weingüter dazuzuholen und wir sind dann schon ab und zu aufgefallen mit Weine und mit Silvanen, aber auch mit anderen Sachen und dann haben sie gemeint, es wäre vielleicht nicht verkehrt, dass ich dazugehöre. Also da kommt dann keiner und prüft noch irgendwie was? Ja, das kommt schon noch. Achso, die kommen schon noch vorher. Also man muss ja schriftlich, muss sich verschiedene Fragen, dass man nichts zukauft und so, nur eigene Trauben und so. Man muss versichern, dass man halt glaubwürdig alles macht. Und dann kommt auch ein Gremium, die überprüfen einen auf Herz und Nieren. Also es war schon eine Anspannung da, in dem Jahr 2013 war das.
Und ich war froh, dass ich dann irgendwann einen Anruf bekam, dass wir es geschafft haben. Dann hat das einen Effekt gehabt, also in den Verkaufszahlen? Es ist schon so, die Plattform VDP ist schon was, wo auf jeden Fall verkaufsfördernd ist. Und wir haben vor allem in den großen Gewächsebereich, also da hatten wir vorher auch schon in dem Bereich, aber gute Weine, aber die sind dann viel mehr aufgefallen. Das war für uns ein riesen Vorteil, dass wir dabei sind. Aber... Es nützt auch nichts, nur dabei zu sein. Wenn man dabei ist, muss man auch vorne dabei sein. Also sonst bringt einem der Adler nichts. Also wenn man nur VdB-Mitglied ist, aber die Weine fallen nicht auf, wird es auch nicht graus fördern. Man muss schon dann auch spitze sein beim VdB, dass das auch wirklich was bringt. Und ihr habt euch, wir haben heute vier Silvaner, es gibt auch tolle Rieslinge, aber der Silvaner ist schon das quasi, wo das größte Herzblut drin ist, kann man das so sagen? Ja, also absolut. Das war, ich komme, mein Vater hatte ja auch Bacchus, Kerner, Müller-Thurgau und solche Geschichten. Und ich habe dann in jungen Jahren schon gemerkt, wo ich angefangen habe, ein bisschen Wein zu probieren, dass Silvaner für mich das größte Potenzial ist, daraus was zu machen. Und mein Ziel war dann auch, mit einheimischen Rebsorten bekannt zu werden, nicht internationalen Rebsorten. Das haben wir auch bis vor vier Jahren durchgehalten. Mittlerweile haben wir auch Chardonnay im Programm.
Aber Silvaner mit Einheimischen und Silvaner ist die klassische fränkische Rebe, wo wir auch überzeugt sind. Und jetzt werden deine Silvaner überall auf der Welt getrunken? Genau, überall noch nicht, aber wir arbeiten dran. Cool, und ich bin dir so dankbar, als wir uns darüber unterhalten haben, was nehmen wir denn mit?
Nach so einem langen Dry January und Axel und Klaas und ich, wir haben uns doch wahnsinnig viel alkoholfreie Weine getrunken und sitzen heute noch da zumindest zwei von uns. Ich glaube, so rückwirkend würde ich sagen, es war fast schädlich, als wenn sie Alkohol gehabt hätten, oder? So jetzt die Säure, das habt ihr schon gemerkt. Das war schon krass. Dass wir quasi gar nichts jetzt von dir, also wir haben gar nichts in der Basis da, sondern wir starten direkt mit einer ersten Lage. Da bin ich auch wirklich dankbar. Und deinen Top-Wein hast du auch sofort rausgezogen, du hast gesagt, den wollen wir auch probieren. Den glaube ich nicht, dass ich den schon mal probiert habe. Kniebrecher heißt der. Und es gibt zunächst einen Langenberg, erste Lage Silvaner aus 2024, alte Reben. Alte Reben sind wie alt? Die sind im Schnitt 50 Jahre alt. Okay.
Super. Und der Langenberg, was macht den? Der Langenberg ist unsere Hauslage. Das ist um den Weingrotturm. Die Weinberge sind auch viele kleine Parzellen, sind steil, meistens eine Mauer dabei. Und alte Weinberge und im Holzfass ausgebaut. Das ist so unser wichtigster Wein im Weingut. So die Wissidenkarte, würde ich sagen, ist der Langenberg bei uns. Langenberg, alte Reben. So typischer Silvaner. Bei uns in Franken sagt man typischer Mais-Silvaner. Und wir wollen hier so die Filigranität vom Silvaner zeigen. Und die Finesse ohne jetzt einen schweren, sondern einen zarten, eleganten Wein, der lange und kaum präsent ist. so ist sie unmöglichst zu sagen, Wie würdest du die Rewe jetzt charakterisieren? Also Sylvane jetzt im Vergleich zu Chardonnay oder Riesling? Ja, zu Riesling ist ein deutlicher Unterschied. Sylvane hat deutlich wenig, als er in der Nase ist, nicht so viel Frucht spürbar und die Säure ist geringer. Zum Chardonnay oder zum Weißburgunder ist kein großer Unterschied. Die sind relativ artverwandt vor der Struktur, vor der Intensität oder vor der Säure.
Silvana kann wunderbar den Boden widerspiegeln und das ist auch so eins unserer Ziele, quasi den Muschelkalk im Wein zu zeigen und da ist Silvana prädestiniert. Und natürlich zum Essen hat Silvana große Vorteile. Und ich habe manchmal das Gefühl, ich meine, Axel, wie geht es dir und wie geht es, du bist nicht objektiver in Franken, seid ihr wahrscheinlich in so einer Babbel, dass Silvana so ein bisschen ein Imageproblem hat, dass es nicht so sexy ist, einen Silvana zu bestehen. Ist das nur mein Eindruck oder hörst du das auch? Das habe ich noch nie gehört.
Du hörst auch nur, was du willst. Nein, natürlich kennen wir das und Silvana ist nichts nicht, die sexiest Rebsorte auf dem Planeten, das ist uns klar. Aber wir sind, also wir, ich spreche da von meinem Sohn, der ist schon im Betrieb und auch mitverantwortlich und mitbeteiligt. Und wir sehen große Chancen, dass Silvana wieder den Pick überschreitet. Und wir haben ja insgesamt eine sehr gute Nachfrage. Und Silvana war ja mal die wichtigste Rebsort in Deutschland. Und wir arbeiten dann und wollen zeigen, dass Silvana auch eine der größten Weißweine-Riebsorten auf der Welt ist. Aber woher kommt das Imageproblem? Der Silvaner kann, wenn man den lässt, leichter hohe Erträge bringen. Und dann kann der Silvaner schon die Säure sehr mild sein und etwas in die Breite gehen und nicht in die Länge. Und das wird vielleicht ein bisschen abgeschreckt vom Silvaner. Und der Unterschied zum Grauburgunder gibt halt hin am Gaumen Kraft mit, die der Silvaner nicht haben. Sondern Silvana ist eleganter. Aber im leichten Bereich kann es auch in die Langeweile rübergehen. Und da muss man halt da sehen, vielleicht Silvana auch gemacht worden, die nicht so spektakulär waren.
Axel, was sagst du? Mir schmeckt er sehr gut.
Ich finde, es ist diese krasse Balance aus Kraft und Eleganz, aus Feinheit. Ich finde, trotzdem hat er so eine Saftigkeit auch. Also der hat so seinen schönen mittleren Gaumen und dann am Ende wird er so ganz, ganz fein, aber bleibt eigentlich relativ lange für nur zwölfeinhalb Alkohol. Ja, ja, das ist so. Unser Ziel ist auch, wir wollen schlanke Weine machen, weil das ist kein Problem, Weißweine mit 13 bis 14 Alkohol zu machen. Aber wir wollen möglichst maximal bei 13, lieber unter 13 bleiben, auch bei Top-Weine. Aber die Länge soll spürbar sein.
Und finessenreich, ohne jetzt schwer zu sagen, das ist so das Ziel, bei dem Silvaner alle reden. Und du hast... Generell keine Boxbeutel mehr oder nur heute sind das alles keine Boxbeutel oder wie geht es dem Boxbeutel in Frankreich? Ja, also wir haben es ja vorhin gehabt, Silvana ist nicht so ganz sexy und Boxbeutel ist auch nochmal dazu, was das Ganze nicht unbedingt in den Hype umfunktioniert und Boxbeutel, wir seit 25 Jahren, das war ein gut und da war schon immer Boxbeutel, so heißes Thema, wenn man mit der Flasche gekommen ist, das ist unsere Originalflasche, ganz klar, da gibt es ja nichts daran, zu rütteln, aber es ist immer zuerst über die Flasche diskutiert worden und da ist uns leid geworden und heute haben wir es in die Schlegelflasche überwiegend und da wird über die Schlegelflasche diskutiert keiner, sonst wird über Wein diskutiert und deswegen haben wir uns vom Boxball verabschiedet. Das ist ganz, das ist der pragmatische Ansatz. Ja, aber total nachvollziehbar, weil wir hätten jetzt auch über den Boxball gesprochen. Also wir sprechen sogar darüber, obwohl er gar nicht da ist.
Da gehört er zu Franken. können. Und Peter Schmidt, Gott hab ihn selig, der letztes Jahr verstorben ist Hamburger, der hat ja dieses Design gemacht für diese neue Boxboschflasche. Wo natürlich, muss man sagen, auch kritisch war. Das neue Design ist, finde ich, furchtbar und das ist nicht gut gelungen worden. Und dadurch ist der ganze negative Touch noch verstärkt worden. Ja, und vor allem für ganz billige Weine, das genutzt wurde. Und dann war quasi die Möglichkeit dahin, wirklich mit dieser Flasche auch nochmal... Genau. Irgendwas oben oder was Qualitätssiegel zu machen hat nicht funktioniert und da gab es genügend Diskussionen, wo ich auch beteiligt war, aber da hat man gemeint, man muss alles reinfüllen und jetzt hat er keine Bedeutung mehr.
Du bist ja auch, oder wieso habe ich dich kennengelernt und verfolgt deine Weine, muss ich ehrlicherweise sagen, ich finde mich erst seit zwei Jahren ein bisschen intensiver und da haben wir uns auch schon kennengelernt und öfter getroffen. Du stehst auch dafür, für die Langlebigkeit deiner Weine. Ist auch toll, wir haben heute auch einen 17er da. Jetzt so ein 23er Langenberg, also eine erste Lage, der hat auch einen Schraubverschluss. Was ist denn das Zeitfenster, wo du sagst, da schmecken meine Weine eigentlich am besten? Ja, jetzt so Langenberg, alte Reben, ein Klassiker, also sowas, 24, der ist jetzt, finde ich, auch schon schön zu trinken. Also 24 ist er, ja. 24 haben wir jetzt ein Glas gehabt und das kann man in den nächsten fünf Jahren ist das perfekt, würde ich sagen. Manchmal auch zehn Jahre, aber nicht generell beim ersten Gebäcks, bei Top-Geschichten auf jeden Fall. Okay, Thomas, was kostet der eigentlich, haben wir es gesagt? Der kostet 22 Euro. Okay.
Und dann haben wir die einzige Burgunderflasche zu den anderen Schlägeflaschen, der Schäfer, Silvana 2019. Der Schäfer, hat das was mit Schäfer zu tun, mit Schäfer oder gar nichts? Gar nichts, könnte sagen wir eh. Meine Frau kommt aus einer Schäfer-Dynastie, aber das hat nichts damit zu tun. Danke. Sondern das ist ein Gewanne im Langenberg, quasi ein Teilbereich vom Langenberg. Und die alte Gewanne-Bezeichnung ist der Schäfer. Der Weinberg ist von 1969, das sind fünf Weinberge, also sehr alte Reben. Und da ging früher der Schäferspfad durch.
Mein Vater hat mich immer vom Schäferspfad erzählt. Und in der alten Bezeichnung steht der Schäfer drin. Deswegen haben wir die Gewanne der Schäfer aus dem Finster rausgeholt. Und heute, seit zehn Jahren, machen wir den Schäfer. Und das Besondere beim Schäfer ist, als alte Reben, Silvaner, wir kaufen jedes Jahr neue große Holzfässer, Stückfässer, 1200 Liter oder Doppelstück, 2400 Liter. Und der Schäfer kommt immer ins neue Fass. Und das Holz kommt aus den Spessart. Also was Spessart ist, ist ja bei uns die Region, die nur 30 Kilometer entfernt ist. Die Eichen, die sind 200, 300 Jahre alt. Und der Fassmacher Aßmann ist einer der drei deutschen Fassmacher. Der ist auch vor Ort und Schäfer steht quasi mit Silvaner mit der dezente Holznote.
Ja, aber finde ich sehr dezent, die Holznote. Also erst mal finde ich in der Nase schon ein bisschen fast dieses Apfel, Birnige, ein bisschen intensiver die Nase, auch ein bisschen reifer, das merkt man. Das ist jetzt 2019, aber dann mag ich diese dezente Cremigkeit, die das Holz wahrscheinlich mitbietet, auch die Stoffigkeit, aber jetzt keine Röstaromen oder wo man denkt, so Honig oder so, nichts Süßes. Und ich finde dann, aber das ist, glaube ich, nicht das Holz, Es ist eher der Ausbau oder die Trauben, dass du so eine leichte Bitterkeit, so einen Gerbstoff hast, der dich nochmal so ein bisschen am Gaumen nochmal zupackt. Genau. Also so eine zarte Bitterkeit ist durchaus für uns nicht unerwünscht und es gibt halt nochmal eine zusätzliche Dimension. Und das zeichnet schon auch ein bisschen unser Silvaner aus. Und jetzt 19 war ja damals für unser schwieriges Jahr, da gab es Frost, da gab es sehr wenig Ertrag, nur 10 Hektoliter, also das ist so gut wie gar nichts. Aber das, was man gerne, das waren gute Trauben und, das hier in dem Fall in ein Stückfass reingepackt und war 15 Monate im Holzfass. So zarte Tarninode und das lieben wir Silvaner mit ein bisschen Holz und gerade in die groben Gastronomie verkaufen das wunderbar. Woher kommt das, diese Bitterkeit? Also der Erste hat das auch schon ein bisschen, finde ich. Also kommt das aus dem Boden oder kommt das aus der... Das kommt aus dem Boden in Verbindung. Also vielleicht auch ein bisschen unser Ausbaustil.
Wir lesen alles mit der Hand. Wir arbeiten ja prinzipiell biologisch. Kommen wir vielleicht noch dazu, seit zehn Jahren und dann lesen wir alles mit der Hand, meistens mit kleinen Kisten und dann werden die Trauben zu Hause auf ein Sortierband, gelegt quasi und dann stehen sechs Personen dort und sortieren die Beeren aus, die nicht perfekt sind und dann werden die Trauben nur ganz leicht gequetscht, aber sie werden nicht enttappt mit quasi Maischestandzeit mit Stiel und Stingel machen. Ganz Traubenpressung. Genau, fast eine ganz Traube, weil Silvana hat ja die eigene Art, sagen wir jetzt, wenn man ein Chardonnay nimmt, die Traube presst, läuft der Saft runter. Ein Silvana, wenn man nimmt und presst, tröpfelt es nur. Fränkisch, also tröpfelt.
Es gibt ihn zu leicht, seinen Saft freien, weil er hat eine dicke Schale und es sind so Enzyme drin, die den verhindern, dass der Saft rausfließt. Und deswegen muss man mit Stiel und Stingel quasi verkeltern, damit es leichter zu Kältern geht. Und dadurch kommt ein bisschen vielleicht auch die Bitterkeit dazu. Also dann aus den Stielen und dann, okay. Aber es ist nichts Grünes. Aber apropos Grün, die Farbe ist grün. Also ich meine, oder? Das ist, also gerade als eingeschränkt hast du, ja, krass. Aber es gibt Silvaner und einen grünen Silvaner oder ist das das Gleiche? Es gibt, ein grüner Silvaner ist der Silvaner, es gibt ja noch einen blauen Silvaner, das ist ja extra, also da sind die da oben auch rot, rötlich, das gibt es schon immer. Da gibt es noch einen gelben Silvaner und roten, aber das sind Klone, quasi Silvaner, Klone, so spezielle Klone, aber... Okay, also der grüne Silvaner ist gleich der Silvaner. Das ist das Wort.
Ja, also ich mag sowieso den Rudolf total gerne. Ich mag die Weine, ich mag die Geschichte, dass man quasi nach so langen Jahren irgendwann noch diesen Mut hat, zu sagen, wir machen das jetzt selber. Und wie schön, dass die Familie oder der Sohn das jetzt weitermacht mit seiner Familie, dass die nächste Generation auch Lust drauf hat. Und dass man dann so qualitätsbesessen wird. Also wirklich viel, ich finde es viel krasser als Winzer, Winzer, die seit 300 Jahren unter dem eigenen Familiennabel Wein machen, dass jemand quasi der ersten Vierteljahrhundert unter seinem Namen das macht, eben so high-end auch arbeitet. Ja, ich finde, aber das ist ja genau der Reiz an meinen Job. Ich kann sicherlich.
Viele Winzer machen auch süffige Weine, wo man dann auch leicht Geld verdienen kann und so, aber ich finde das Besondere, auch unser Job ist, das Beste zu machen, was geht. Und das ist unser Anspruch und wir wollen nichts, wir Wir wollen nichts anderes machen als das Beste machen, was möglich ist bei uns. Ob wir jetzt die besten meinen, aber das ist da hingestellt. Aber das, was in unserer Region mit dem Muschelkalk und mit den alten Rebstöcken, das ist so, finde ich, das ist ein geiler Antrieb für unseren Job. Und das tut mir seit 45 Jahren, bin ich in Mainberg tätig. Also bin nach wie vor gerne draußen auch, früh meistens fünf Stunden oder sechs Stunden in Mainberg mit unseren Mitarbeitern. Und das macht mir auch nach wie vor Spaß und das Besondere rauszukitzeln ist insgesamt für Winzer glaube ich mein Bruder ist Landwirt, hat den Hof bei uns da übernommen, da fragt keiner danach, ob die Zuckerrübe oder Mais oder die Gerste jetzt ein bisschen Eiweiß gehalt, aber es ist nicht entscheidend, welche Qualität und das ist bei uns beim Wein einfach ganz anders Wird das honoriert? Also jetzt, wir kommen ja aus dem Dry January also wo die Leute immer mehr Produkte nachfragen, die für einen Winzer wahrscheinlich eher, also nicht so Lieblingsprodukte sind, Also wir haben keinen alkoholfreien Silvaner. Okay, aber würdet ihr einen machen? Nein, machen wir nicht.
Das widerspricht quasi, weil man kann das schon machen, alkoholfreie Weine, da spricht nichts dagegen, aber da machen wir viel zu viel Aufwand dafür. Also weil der Wein wird ja zerschlagen im Prinzip, bis der Alkohol entfernt wird und dann wird es auch anders herangehen, anders produzieren, dann kann man das durchaus machen, aber für uns ist das kein Thema. Aber verkauft ihr alles, was ihr produziert? Wir verkaufen alles, aber es ist auch nicht so. Wir hatten jetzt vor drei, vier Jahren so, dass wir nur noch verteilt hatten. Jetzt spüren wir auch, wir sind auch größer geworden. Wir müssen schon aktiv auch verkaufen, aber es läuft gut. Und wir haben uns so, wirklich auch in Deutschland, in der Sterne-Gastronomie, haben wir eine sehr gute Kundschaft, wo wir sehr viel verkaufen. Und auch Privatkundenschätze das auch. Also wir sind ganz zufrieden. Also ich glaube schon, dass man eben auch, gerade wenn man Sparing zum Essen macht, Leute ein bisschen überraschen kann, um eben aus dieser, ich sage jetzt mal, aus dieser Image- Herausforderung einfach zu sagen, ja, schmeckt der Wein? Jetzt zum Beispiel, kriege ich sowas ganz Salziges mit am Kaumann. Wirklich der letzte Schluck jetzt, wo es ein bisschen wärmer wird und ein bisschen aufgemacht hat. Und das mag ich total, weil es hinten so ein bisschen zusammenfließt und du eigentlich Lust hast, eigentlich gleich weiter zu trinken.
Also wahrscheinlich auch nicht objektiv, aber ich finde es wirklich wahnsinnig gut. Ja, mir schmeckt es auch wirklich. Wirklich auch, wie ich jemals getrunken habe. Und jetzt, wie ist der 219er Schäfer, ist mit dem Holz dann ist das eine längere.
Lebensdauer oder Oder wenn der Schäfer noch einmal innerhalb des Langenbergs ist, noch einmal bessere... Das sind sicherlich die besten Tauben vom Langenberg. Und durch dem Holz wird er sicherlich noch langlebiger. Wir machen das seit 2013, dem Schäfer. Und wenn wir die, die sind immer noch jung, die Weine. Oder ein sehr säurekräftiger Jahrgang, 13. Ja, aber auch 14 oder 15. 15 war ein warme Jahr. Die sind heute wunderbar trinkbar. und so, das ist schon auch was, ich habe jetzt vor kurzem, also wir haben Lese, Abschlussfest, wir haben 35 Hälfte. Benedikt, immer wenn der Papa sagt, ich, dann meint er immer wir, dass wir entschuldigen jetzt, weil das ist so, das hast du schon oft gesagt, ja. Und also Lese, Abschlussfest, da werden natürlich viele gute Sachen, also für uns ein paar, aber auch viele von Kollegen aus Deutschland oder aller Welt und aus der Steiermark, Christoph Neumeister war der Benedikt und so.
Oder Thement auch und und da hatten wir unter ein Bordeaux 66, Chateau, frage mich nicht, unbekannt, also wirklich unbekanntes Chateau 66, ein geiler Wein, muss ich sagen, richtig geil und dann sauche ich zu meinen Mitarbeitern, Toni, geh mal runter, hol mal einen guten Wein. Ich weiß, er kennt sich aus mit Wein, einen guten Rotwein. Und er wird bei uns dann immer blind, also aufgemacht und verteilt. Und so wird dann, wie wir es vorhin gemacht haben. Genau, weil er am meisten lernt. Genau.
Aber dann ist er schon ein wenig, der Toni sitzt neben mir und wird weiß. Ja, was hat er aufgemacht? Ich habe mal zum 50. Geburtstag einen Romanikonti Ritsch bekommen, Jahrgang 63 und den hat er rausgeholt aus dem Keller und dann blind eingeschränkt und dann ist ihm bewusst worden, was er gemacht hat. Aber es war erstmal ein bisschen Ruhe im Saal, aber dann ist es auch gefeiert und es war Mittwochnacht um ein oder zwei Uhr schon genug Alkohol dabei. Kostet ein paar tausend Euro in der aktuelle Jahrgang, nur dass man eine Idee kriegt. Aber ich finde das und, Da war übrigens der Bordeaux besser, der 100 Euro kostet. Aber bei so alten Weinen ist auch nicht immer ganz der Name entscheidend. Da ist ja ein Glück, wie sie gelagert waren und so. Aber das ist, ich finde schon, der Reiz, einfach Weine zu machen, die 10, 20, vielleicht 30 Jahre bestehen können und noch geil und ein Aha-Erlebnis liefern können. Und arbeitet Don jetzt noch bei dir, oder wurde Christus gekündigt an dem Abend?
Zielsicher, Er verdient nichts mehr. Er arbeitet das doch ab. Die nächsten zwei Jahre arbeitet er in die Flasche. Es war schon die teuerste Bottle. Wir haben schon gute Weine, aber es war schon die auffällig teuerste Bottle. Aber jetzt ist die Geschichte, wir mussten nicht irgendwann aufmachen. Der Besser wäre sie auch nicht mehr geworden. Ist Geschichte. Super.
Dann gehe ich jetzt einfach in das große Gewächs über, von zweimal erste Lage, in den Rotlauf. Thüngersheimer Johannesberg. Rotlauf, so heißt die Lage? Genau, also Thüngersheim ist noch ein bisschen näher an Würzburg, 10 Kilometer nördlich von Würzburg, im Maintal gelegen. Und Rotlauf ist die beste Lage dort. Der Name kommt auch her, dass üblicherweise bei uns nur Muschelkalk ist. Und bei diesem Weinberg ist auch Bunshandstein dabei. Gibt es rote Steine, deswegen Rotlauf. Und der Weinberg ist auch über 50 Jahre, knapp 60 Jahre alt und wird überwiegend im Holzfass ein bisschen Beton-Ei ausgebaut. Aber das ist so immer, da bringt immer so feine Finesse mit. Und es steht für Langlebigkeit, Rotlauf ist ein super Weinberg. Also da kann ich auch eine schöne Geschichte zu erzählen. Ich habe 2009 den Weinberg gekauft, den ersten. Mittlerweile haben wir fünf in dem Berg, also im Rotlauf. Und mein Vater hat damals noch gelebt. Und das ist ja Tüngersheim, das ist ein Nachbarn, das ist Ausland quasi. Da bin ich mit meinem Vater rübergefahren nach Tüngersheim und habe ihm Ausland den neuen Weinberg gezeigt. Und mein Vater schlägt die Hände über den Kopf und sagt, Na, Buhr, den wen ich will doch kennen, dann kaufst du nur du.
Weil mein Vater war praktisch, der kannte sowas nicht. Er war ein Nachkriegskind und der musste was produzieren, wo viel Menge da war und so. Und der Weinberger Rotlauf ist steil, ist uralte Rebstöcke, sind Spitzzeilen, Mauer unter alles, was kompliziert macht. Viel Arbeit, ne? Ja, und 2015 hat man dann das erste Mal. Aber dein Vater, also ich habe das ja nicht verstanden, weil das irgendwie so Dialekt war. Was hat er auf Hochdeutsch gesagt? Genau, nur du kaufst den. Okay, genau. Den Weinberg will sonst keiner haben, den kaufst nur du. Weil er so steil und so schwierig ist. Weil es so kompliziert ist, genau. Ich habe jetzt extra im Dialekt, Entschuldigung, dass ich das nicht übersetzt habe. Alles gut. Und 2015 hatten wir dann das erste Mal ein bisschen, sie waren in Deutschland mit dem Weinberg und bei Gourmet damals. Und dann hat er, der Vater, dass sein Sohn, also mich, auf die Schulter klopft. Hast du gut gemacht, der Buch. Das ist ja das größte Komplikation. Aber das ist ja auch Respekt, dass er das eingeschaltet hat. Absolut. Also mein Vater hat auch das Besondere zu machen in mir geweckt. Und meine Brüder sind auch ähnliche Folgen in ihren Berufen und so. Das ist schon vom Vater her kommt. Der hat halt andere Welten erlebt wie wir jetzt erleben.
Und das heißt, Du hast jetzt gesagt, ihr seid seit zehn Jahren biologisch, biologisch, nicht biodynamisch. Mittlerweile ist das ja im VDP quasi ein Mast. Müssen ja die Betriebe, oder sind mindestens in der Umstellung schon, weil der VDP glaube ich 2027. Nein, so weit ist es noch nicht. Es wird ja nicht so schnell kommen. Ich schätze so ein gutes Mittel oder 40 Prozent im VDP sind biologisch oder biodynamisch. Und so ein Weinberg, wenn du den gekauft hast, diesen Rotlauf zum Beispiel, war das dann schon, dass du das gleich so übernehmen konntest? Das war ein ganz schwieriger Weinberg, weil der Riesenknurz von Rebstöcken und der Winzer vorher hatte, muss ich sagen, keine große Ahnung vom kultivierten Umgang mit Weinberg. Und es war ein großer Kampf, die Schönheit von dem Weinberg rauszuzupfen. Aber ich fand, es hat so viel Spaß gemacht. Es war so kompliziert und so aufwendig. Das könnte ich genauer beschreiben. Also wird es ja eigentlich komplexer markiert, oder? Ja, aber das war mir klar. Dass das was Besonderes wird. Und es hat sich dann auch bestätigt. Du gehst da hin und du siehst diesen Hang und denkst, das gibt es doch nicht. Das muss ja so großartig sein, was da rauskommt. Und siehst aber, dass das in einem wirklich grotten Zustand ist. Genau. Also das ist überhaupt kein Problem, einen tollen Weinbecher einen banalen Wein zu machen. Das ist ganz einfach.
Und das war sicherlich vorher der Fall. Aber die Schönheit war da. Und die Top-Lage Südhang und der Kargerboden und die riesen Knötze. Ich hatte die Chance Robinson, die englische Weingartigte. Die bedeutendste Weinjournalist in der Welt. Die Flaschenfilme ein bisschen nach hinten stellen, weil ich fürchte, die stehen uns im Bild im Weg ein bisschen. Na klar. Wie heißt die? Chance Robinson. Also der Robert Parker, der zu Züge. Genau, vor England, so ungefähr. Und die war vor zehn Jahren mal vor Ort bei der Weinberg und die hat fast Rennen in die Augen bekommen, wo sie die Rebstöcke gesehen haben. Selbst für ihr, wo weltweit unterwegs ist, ist es schon spektakulär, wie groß die Rebstöcke sind und so. Das ist schon, finde ich, eine Besonderheit, wenn man große Rebstöcke... Ich war schon öfters in Europa unterwegs in Weinregionen und war in Priorat, das ist so um Barcelona in Spanien, und haben Rotweine getrunken vom Priorat und dann kam der Winzer und sagte, er zeigte mir mal seinen besten Mainberg und um die Ecke gegangen. Das war ein 120 Jahre altes Rebstück und das ist schon genial, da kannst du einfach... Weine machen, die spektakulär sind. Und das war für mich auch eine Lehre.
Einfach das Besondere zu versuchen zu machen. Das heißt, die konntest du noch nehmen, die Weinstöcke, die da drin waren? Stand da auch Silvaner schon? Oder auch dein Klon oder die unterschiedlichen Klonen? Musstest du das umfropfen? Da war es tatsächlich so, dass es gepasst hat. Aber wir haben jetzt schon viele alte Weinberge, die Rebsorten technisch nicht gepasst haben und die mir dann umfropfen anzuholen. Umveredeln sollen wir das erklären. Genau, haben wir schon gehabt in der Vergangenheit.
Aktuell habe ich einen Schatten, den haben wir nicht, den ist zu kompliziert, haben wir jetzt nicht dabei. Wir haben jetzt auch wieder so einen alten Knochen gekauft, wo wir umveredeln, wo wir jetzt letzte Woche drin gearbeitet haben. Im Steilhang. Und jetzt bei Frost, wo man kann fast nicht drinstehen, weil der Boden hart ist und so, und Drähte und Stickel rausgemacht und dann kommen wieder neue Drähte, die Stücke bleiben da und das ist schon immer eine Herausforderung. Aber, heraus davon, wie heißt es immer schön? Wächst man. Genau, am Abgrund ist die Aussicht am schönsten. Wir zeichnen heute den Podcast auf am 26. Januar. Das können wir sagen. Es gibt ein bisschen Schneefall in Hamburg. Aber bei euch gibt es richtig viel Schnee. Ja, ich bin heute früh mit dem Zug aus Würzburg nach Hamburg mit dem ECE raufgefahren. Und bei uns heute früh 20 bis 25 Zentimeter Schnee. Ich glaube, in dem Jahrtausend hat man noch keinen so großen Schneefall wie heute. Okay, und was heißt das jetzt für dich als Winzer? Als Winzer ist es kein Problem. Es ist erstmal Stillstand im Betrieb. Man kann nicht rausgehen in Mainberg. Aber erst einmal ist es, wenn es auftaut, das Wasser, was gut ist für die Natur und auch für die Rebstöcke. Und es ist die letzten paar Wochen mal noch kalt. Das ist auch gut für den Boden. Dieser wird krümeliger und so.
Und ich finde es gut, dass wir heuer wieder mal einen richtigen Winter haben. Und ist es so, dass diese Bodenfeuchte etwas tiefer noch das Wasser eindringt, wenn es so lang eben drauf ist und so langsam runterstickert, als wenn es oberflächlich vielleicht mal richtig schüttet, aber dann kann der Boden gar nicht aufnehmen in der Geschwindigkeit. Ja, aber da versuchen wir auch ziemlich intensiv, also bändig, ziemlich aktiv, dass wir quasi viel Kompost machen, selber herstellen, und dadurch die Aufnahmefähigkeit vom Wasser erhöhen und dass man mit Steillagen das möglichst der Boden nicht erodiert bei starken Regen und so und das versuchen wir zu verhindern und das ist halt eine wichtige Aufgabe für uns alle Winzer. Wir haben trockene Sommer heute, oft, nicht immer, aber oft und wir müssen uns dagegen wehren und Bewässerung ist keine Dauer auf der Lösung finde ich. Man muss schauen, dass man mit dem Wasser zurechtkommt, was die Natur einbringt.
Und wie groß seid ihr jetzt eigentlich, also hektarmäßig und flaschenmäßig? Wo kann man euch ungefähr einordnen? Aktuell haben wir 17,5 Hektar, machen so knapp 100.000 Flaschen. Wir sehen hier ein großer Betrieb, mittelgroß. Bei uns in Franken wird es auch ein mittelgroßer Betrieb. Und fünf Tiergröße, finde ich, für uns. Bei diesem Wein ist es was anders. Irgendwie im Vergleich zu dem vorgehenden Wein. Beim Rotlauf, ja. Also A ist ja nochmal älter. 2017 wird jetzt quasi neun Jahre alt. Und ja.
Ich merke, dass was anders ist aber ich kann es mal wieder nicht beschreiben.
Passiert mehr noch ja genau, ist kühler und das ist schon, das habe ich ja die Geschichte erzählt vom Rotlauf und dem besonderer Weinberg und das ist der einzige Weinberg, der Bunshandstand dabei ist also da ist noch eine andere Bodenstruktur und die alten Rebstücke dazu, und es gibt immer so ganz elegante, weil ich vergleiche den Rotlauf immer mit so einem stillen Bach, der da hinfließt. Und man merkt ihn sehr lange am Gaumen und ganz feine so aristokratische Art hat er gerne und der ist jetzt neun Jahre jung. Er ist total jung. Also er ist überhaupt nichts Reifes. Null. Also nichts. Vielleicht ist es das auch. Und ich finde, was er hat... Die anderen hatten ja Petrol. Also der, der davor zumindest. Und den hat er ein bisschen. Aber ich finde, er hat so eine Energie, nochmal, wirklich nochmal anders. Also wirklich so eine Kraft, die aber nicht vom Alkohol kommt. Genau, die so eine Konzentration ist, wie so ein, quasi wie so ein Laserstrahl, wo er auf den Steinen konzentriert ist. Und sowas Würziges auch. Ich finde ihn doch würzig. Und dann weiß ich nicht, ob weil es Rotlauf heißt, wenn du die Geschichte erzählst, oder weil mein Hirn einfach Banane ist. Ich habe dann auch das Gefühl, dass ich so leicht so rote Früchte oder so, dass ich auch irgendwas Rotes auch rausschmecke im Vergleich zu vorher vielleicht etwas gelbfruchtiges eher.
Aber gefällt mir irrsinnig gut. Ich dachte am Anfang fast, ob er Alkoholensäure hat oder so, natürlich nicht, aber irgendwie sowas quirliges.
Wie sind die preislich eigentlich? Beim ersten waren wir irgendwie 22 Euro. Der zweite, der Schäfer, 32 und jetzt sind wir bei knapp ein bisschen höher, bei 58. Ah ja, okay. Sind schon jetzt in der Oberliga, aber es ist einfach so, wenn eine gute Weine Aber was kosten, ist nicht nur bei uns, oder ist überall auf der Welt so.
Ja, und dann hast du noch mitgebracht ein Wein, der heißt Kniebrecher. Das hat eine gewisse Aggressionspotenzial. Rudolf, wieso heißt der Kniebrecher? Das ist dein bester Wein. Genau, unser Top-Sylvanis erst der zweite Jahrgang. 20, 23 Kniebrecher. Genau, und Bendik und ich wollten schon länger. Wir haben noch mal Rotlauf und Himmelsfahrt unsere zwei Topsylvaner und wollte, ob wir es schaffen, noch mal höher. Wir wollten im dreistelligen Bereich einen Wein machen. Und der muss halt besonders sein. Und haben einen Weinberg angeschaut in der Nähe von Rettstadt mit über 100 Jahren alt. Aber er hat uns dann doch nicht gefallen und so. Und jetzt haben wir das dann so, haben die besten Trauben vom Rot auf den Himmelspfad separat gelesen und mit alter Holzkelder gekältet und dann separat ausgebaut. Und wenn man Luftlinien zieht zwischen Himmelspfad und Rotlauf, das sind Luftlinien drei Kilometer, genau in die Mitte gibt es die gewanne Kniebrecher. Und daher kommt der Name. Der stammt zwar nicht davor, aber der Name ist Programm. Die Weinbecher sind irrsinnig steil, da kann man sich wirklich leicht das Knie brechen und so. Und einfach, wir wollen da sein. Und der ist dann unfiltert natürlich und 18 Monate im Fass, im Tonneau ist der ausgebaut. Und hat so eine goldene Wachskuppel quasi da unternehmen. Ja, ist auch verkorkt.
Wir wollen zeigen, dass es etwas Besonderes ist und es ist auch ein Projekt, wo uns auch noch ein bisschen stolz macht. Heute ist der Pfalzdorf rausgekommen, die besten Silvaner des Jahrgangs und hat den Silvaner Nummer eins gestellt, der Pfalzdorf, mit unseren Kniebrechern, Silvaner Gnibircher ist. Heute ist es rausgekommen? Ja, letzte Woche. Heute haben wir es bekommen. Wow, stark Glückwunsch. Vielen Dank. Und das ist unser Ziel, das Beste vom Beste zu machen. Sehr versierte Leute, die beim Pfalzdorf verkosten. Ja, auch.
Stark. Und es ist aber jetzt kein großes Gewächs quasi, sondern es ist eine, Kunstname, also es ist ja keine Lage quasi. Genau, es ist ja Kunstname, es ist kein Lagername mehr. Wir mussten halt, haben halt versucht, nichts über das Knie zu brechen, aber halt etwas Besonderes zu machen. Und das haben wir dann jetzt, das läuft außerhalb der VDB-Richtlinien quasi. Wir waren bis jetzt immer sehr linientraut. Jetzt haben wir gedacht, da müssen wir mal einen Wein machen. Aber das, also habt ihr den küvetiert? Ja, das küvetiert. Das sind die besten Raume von Himmelspfad und Rotlauf quasi. Und von den ältesten Reben. Und wenn man so einen Wein macht, Rudi, ist es so, dass du das dann hinkriegst, ohne dass dein Rotlauf und der Himmelsfahrt dann drunter leiden? Das wird sich langführen. Also bis jetzt ist es so, dass es sehr begehrt ist und die Flasche kostet jetzt 130 Euro.
Und wir sind auch ausverkauft damit und unsere Händler sind auch ausverkauft damit. Und das ist schon was, wo wir erzeugen wollen. Das gibt es nur in kleinen Mengen. Das ist keine große Menge, was von den 700 Flaschen überschaubar ist. Die 700 Flaschen sind ja noch wirklich sehr limitiert. Ja, genau. Und die große Gewächse, die sind 3.000, 4.000 Flaschen gibt es da. Und daher ist es nochmal eine andere Dimension. Und wir wollten einfach so in so einen Ultra-Premium-Bereich schauen, dass wir mit Silvana da reinkommen. Ja, und das ist ja dann erfolgreich. Man kann es ja gar nicht anders sagen. Wie cool. Seid ihr euch da immer einig, bei so großen Entscheidungen? Entscheidungen oder ist es mehr so ein, wie kann man sich das vorstellen?
Also wir haben, der Bennig und ich haben kein Liebesfeindnis, wir arbeiten den ganzen Tag zusammen und wir liegen uns schon ständig auch in die Haare. Aber bei solchen Entscheidungen sind wir eigentlich relativ... Uns schnell einig, weil von dem Kopf, von der Idee her, von der Philosophie her sind wir uns relativ ähnlich. Aber von der Ausführung und so, da gibt es natürlich auch Meinungsverschiedenheiten, wie wir das auch in ein ganz normales Vater-Sohn-Verhältnis. Wir sind immer froh, wenn wir nicht zusammen sind. Naja, klar. Aber dass man dann sagt, ich würde neues Holz oder großes oder probieren wir es so. Aber bei solchen Sachen dann sind wir uns schnell, wir sind ja, Triumphgerater zu dritten, meine Frau ist auch dabei, bei der Geschäftsführung, ob wir solche weinspezifischen oder Weinbergspezifischen Themen dort unterbändig und nicht diskutieren und da sind wir eigentlich immer schnell bei der finden wir eine gemeinsame Lösung.
Und die Größe des Weinguts, damit seid ihr fein oder plant ihr da noch oder kann man momentan viel kaufen oder ist es eher schwierig? Haben viele in den Sack oder haben keine nächste Generation? Oder lohnt sich es nicht mehr? Wenn ich anfange, vor 25 Jahren war es sehr schwierig, Weinbäche zu bekommen. Momentan ist es sehr einfach mehr, wenn.
Damals habe ich ihn mal genommen, was ich gerichtet habe. Heute können wir auswählen, was wir wollen. Es ist eine Krise im deutschen Weinbau weltweit. Es wird mehr Wein produziert, wie getrunken wird. Und es spüren nicht nur die Bordeaux-Winzer oder die Renneschen oder die fränkischen Winzer, sondern das ist in Österreich, in Italien, überall ist es spürbar, auch in der Champagne ist es spürbar. Und ich spüre bei uns auch, und da gibt es momentan sehr viele Weinbäge auf dem Markt und mit uns die Rosinen rausbiegen, was wir wollen eigentlich momentan nicht wachsen, aber jetzt, wenn so besondere Weinbäche auf den Markt kommen, dann tun wir das schon zu schlagen. Aber es muss ja auch quasi mit anderen Produktionsmöglichkeiten einhergehen, dass man das machen kann. Belieferst du auch Restaurants hier in Hamburg? Ja, ja. Welche denn? Ja, zum Beispiel ist Herrlen in vier Jahreszeiten, ist eine Top-Kunde. In Hamburg, jetzt bin ich ein bisschen, also wir haben einige Kunden, wo wir direkt, aber auch über unseren Vertrieb, über Schlumberger haben wir einiges, müsste ich in mich gehen. Ja, gut, aber herrlich. Doch, das ist ja schon eine extrem gute Adresse. Ein sehr renommierter privater Weihnachts-Business-Club hier in der Innenstadt. Du hast es auf der Karte. Wir haben es auch, wir haben die Weine auch. Aber erst seit zwei Jahren sagtest du. Ja, genau.
Und das ist auch jetzt nicht so, es wird auch nicht mit beiden Händen quasi aus der.
Karte weggetrunken, aber es hilft natürlich, wenn der Falstaff jetzt zum Beispiel sagt, das ist der beste Silvaner Deutschlands, dann sagen Leute schon, ja den möchte ich mal probieren und ich sage auch, wenn dir der nicht schmeckt, dann ist das halt nichts für dich, die Rebsorte, also wenn dir der beste Silvaner Deutschlands schon nicht schmeckt. Ich wollte mal den zweiten, das war der zweite Schiff. Bei uns auf unserem Werbeflyer steht ja vorne drauf, ein bisschen provokant, Wir machen Weine. Unsere Weine sind nichts für Anfänger. Ja. Steht so da. Und das mit Wollmann sagen, wir machen kein, unser Ziel ist nicht geschmeidige Weine zu machen, die jedem schmecken, sondern wir wollen individuell bleiben und versuchen einfach so den Boden spürbar zu machen und wenn sie auch manchmal irgendeinen Karten haben. Aber die Jahrgänge sollen spürbar sein, der Weinberg soll spürbar sein und so. Möglichst nichts verändern, also den Boden. Also das schreibt ja auch, quasi mit 100% Traumqualität können wir es uns leisten, den Most im Keller dem Kontrollierten Nichtstun zu überlassen, denn wir wollen schmecken, was die Natur geschaffen hat. Ist es so, dass du quasi als Winzer dann sagst, die meiste Arbeit ist im Weinberg? Ja, das ist ganz klar. Die Qualität wird im Weinberg gemacht und das ist jetzt nicht nur uns, sondern das ist die überste Welt so.
Du kannst nur aus einem guten Weinberg auch einen sehr guten Wein machen, aber es ist kein Problem aus einem guten Weinbecher einen schlechten Wein zu machen. Das ist möglich. Oder aus guten Trauben auch ein schlechter. Das kann man im Keller schon, man kann die Qualität verschlechtern. Und man kann sie nie verbessern.
Die Traubenleser sind 100% und das möglichst auf die Flasche zu kriechen, ist die Kunst. Das stimmt, aber das ist im Prinzip, wenn du ein super Stück Steinbutt hast, dann kannst du das noch versemmeln, aber du kannst aus einem schlechten Steinbutt, nie ein tolles Fischgericht zaubern, das geht einfach nicht. Was mich noch interessieren wird, und das bestimmt auch unsere Hörer.
Jetzt kommt, ist quasi der Jahrgang 25 quasi schon im Keller und auf dem Weg in die Flasche bei euch, wahrscheinlich glaube ich ein bisschen später als bei anderen. Was erwartet uns 25, was ist das für ein Weinjahrgang in Deutschland, in Franken bei euch? Gut, 25 war ein Jahrgang, wo eigentlich für uns Winzers sehr vorteilhaft war. Wir hatten jetzt mit 22 ein extrem trockenes Jahr, wo es während der Vegetation kein Regen gekommen ist. Vegetation von Mitte Mai bis Mitte September. Und jetzt sind wir immer froh, wenn es im Sommer etwas regnet. Das war 25 wunderbar. Das waren schöne, reife Trauben, die wir Anfang September mit unserer Lesemannschaft runtergeholt haben. Und ich glaube, das war nicht nur bei uns, sondern bei allen guten Wintern in Deutschland so, dass das ein super Jahrgang wird, wo wir und ihr noch viel Spaß mit haben wird. Bei der Menge war es? War es bei uns klein, aber nicht so, dass es ganz wenig war. Wir sind zufrieden. Wir hatten schon deutlich geringere, wie 19, haben wir vorhin erwähnt, war ein sehr kleiner Jahrgang. Und daher ist es, wir haben heuer 30 Hektoliter pro Hektar, also das ist ein Drittel, was erlaubt ist, aber was für uns eigentlich ganz gut ist. Und damit sind wir fein, das passt so, sehr gut.
Okay, mich interessiert das noch, jetzt hast du das von Pfalzdaf erzählt, wie wichtig sind denn so Bewertungen von so Weinkritikern, Parker-Punkte, Pfalzdaf, Gourmeton, wie stehst du denn dazu, reicht dir da überall ein? Ja, bei den meisten machen wir mit. Kostet ja auch ein bisschen Geld. Pfalzdaf ist so etwas, wo Geld kostet. Da muss man was bezahlen, wenn man da bewertet wird? Genau. Was muss man da bezahlen? Bei Pfalzdorf musst du 500 Euro bezahlen für sechs Weine. Aber du bekommst dafür diese Bewertung, die du auch nutzen darfst, über deinen Wein, wie er beschrieben wird. Also in der Nase Gold gibt es, kannst du nutzen auf deiner Seite, in deiner Beschreibung auf deiner Homepage. Aber wenn Geld fließt für eine Bewertung, das klingt ja immer ein bisschen gekauft, oder? Ich verkoste für den Pfalzdorf und ich will auch Geld haben. Warum soll ich das kostenfrei machen? Ich bekomme auch Geld dafür. Wer bezahlt das dann? Ja, der Pfalzdorf, man muss das dann über Werbekunden oder sowas, ne? Also noch eine andere Zeitung. Aber es ist heute umgegeben, also es gibt ja Konkurrenz zu Pfalzdorf ist Wienung oder.
Feinschmecker ein bisschen und dann auch Eichelmann, das sind so die Weinführer, Weinplus, von hohem Internet. Bei den meisten muss man, nicht bei allen muss man was bezahlen, aber bei den meisten muss man was bezahlen. Aber es kann auch eine schlechte Bewertung rauskommen, die man dann trotzdem, also man bezahlt und wenn dabei schlecht bewertet, wenn dabei schlecht bewertet wird, dann wird es veröffentlicht und derjenige, der bezahlt, kann nicht sagen, dass es nicht gedruckt haben. Aus dem Insight kann ich dir sagen, wenn die Weine ganz schrecklich sind. Dann sagt der Fallstaff, das drucken wir nicht und dann kriegst du auch dein Geld zurück und wir bewerten das nicht, weil wir wollen den ja nicht schädigen. Weil da gibt es Leute, die glauben, sie machen die besten Weine der Welt. Tun sie nicht. Und dann sagen sie, ihr versteht das nicht, ihr kennt euch nicht aus, ihr seid zu blöd, keine Ahnung was. Und der Fallstaff will aber nicht aktiv jemanden schädigen. Das will er nicht. Das finde ich, hat keiner was davon. Aber dass man dann sagt, pass mal auf, in dem Jahrgang war es erfolgreicher oder ich probiere 15 Weingüter aus Franken, Deswegen habe ich einen Vergleich, was Franken betrifft, aus dem Jahrgang und kann schon sagen, das ist der beste Silvaner. Das kann ich ja nur machen, wenn ich nicht nur den probiere, sondern auch andere. Wie soll ich denn sonst wissen?
Ich finde, da hängt schon relativ viel dran. Klar, der Verlag könnte es auch bezahlen, aber es gibt fast nichts mehr gedrucktes, fast nur noch online. Auch das ist natürlich ein Magazin, das keine hohe Auflage mehr hat und hohe Druckkostenpapier ist so teuer geworden. und, und, und. Also kann man alles sehen, wie man möchte. Ich finde es aber fairer, wenn es für alle gleich ist. Ab und zu ruft mich dann auch ein Winzer an und sagt, oh, ich habe gelesen oder teilweise stehen dann die Kürzel dabei. Du hast das bewertet, kann ich dir eine Kiste schicken oder so? Sag ich, bitte schick mir keine Kiste, aber teer und federe mich auch nicht, wenn es man nicht so ist. Ich kann es nur versuchen, so objektiv wie möglich. Aber das ist eben wahnsinnig schwer. Gerade wenn du die Leute kennst und denkst, das ist so einer, dem wird man gerne ein Bier trinken gehen, dem kauft man alles ab. Das ist so ein grundehrlicher, bodenständiger Mensch jetzt, unser heutiger Gast. Und den mag ich natürlich lieber als irgendwelche Showmen, wo die Weine einfach nicht so gut sind, aber die sich super vermarkten und überall jeden kennen und bussi bussi und überall wird das dann hingeliefert. Kann man auch machen, aber dann will ich den nicht schlechter, weil man versucht den Wein so nüchtern wie möglich zu bewerten. Und das ist oft auch gar nicht einfach. Glaube ich, ja.
Ja, so haben wir jetzt das Weingut May und den Rudolf May kennengelernt, Axel. Welche Fragen brennen dir noch unter den Nägeln? Puh, eigentlich keine, außer, dass ich mir der Schäfer irgendwie fast irgendwie am tollsten fand. Hier passierte halt wahnsinnig viel.
Der Topfwein kann ich gar nicht beurteilen. Aber der hatte so was Unkompliziertes, aber auch irgendwie so, diese leichte Bitterkeit und so eine frische, also mir hat er irgendwie und da kostet nur 33, also nur 33 Euro, aber fand ich dafür schon total top, und ja, und Silvana schmeckt mir, glaube ich, also ist, Ja, ist schon eine tolle Rebsorte Ist eine tolle Rebsorte, ja Ich sage es so, dass die Kenner das kennen und wir müssen schauen, wir, es gibt ja auch viele andere fränkische, Silvana-Winzer, Winzer, die sehr viel Wert auf den Silvaner legen und wir kämpfen da gemeinsam, um, den Stellenwert zu erhöhen und sind auf einem guten Weg. Es sind viele gute Winzer da, die versuchen, Silvaner einfach geile Silvaner zu machen. Ich glaube, damit ist alles gesagt. Ja, ich glaube, das wird die Überschrift für den Artikel. Geile Silvaner.
Perfekt. Den Mai gibt es im Februar. Perfekt. Lieber Ruhl, ich danke für deine Zeit, dass du nach Hamburg gekommen bist, um uns die Weine zu zeigen. Wir werden Lars davon vorschwärmen. Er wird ganz traurig sein, dass er nicht dabei sein konnte. Aber wir freuen uns und auch, das ist natürlich sehr großzügig, dass du so eine teure Flasche abfährst, wo es auch nur so wenig gibt, dass wir den probieren durften und jetzt sagen können, den besten Sivana Deutschlands aktuell durften wir schon mal probieren. Genau. Kann ja auch was. Ja, das stimmt. Ja, dann sagen wir aufs Leben. Dankeschön. Ja, vielen Dank für die Einladung und es hat mir viel Spaß gemacht. Ja, herzlichen Dank.
Ciao, ciao.