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Moin, Servus und herzlich willkommen bei den Vier-Flaschen. Und mit am Tisch sitzen heute der liebe Axel. Hallo. Und der wundervolle Lars. Du redest wie so ein Karossus in so ein, weißt du so. Kommen Sie rein, kommen Sie zuschauen. Das ist ein Spaß. Na, du unterbrichst mich jetzt nicht. Und unser heutiger Gast, den darf ich nämlich vorstellen, weil ich ihn am besten von uns dreien kenne. Nicht nur, weil er Mitte der ersten Stunde der Hanse-Lounge sogar schon beim Vorgänger dabei war. Und nicht nur, weil er Vorsitzender des Wirtschaftsrats der CDU Hamburg ist und ein erfolgreicher Unternehmer, sondern vor allem auch, weil er ein Weinliebhaber ist und ein Weinkenner. Und deswegen freue ich mich sehr, dass er heute unser Gast ist. Thies Goldberg, herzlich willkommen. Vielen Dank. Schön, dass ich dabei sein darf. Wunderbar. Und lieber Thies, beste Stimme überhaupt. Beste Stimme. Also podcastmäßig schon gleich eine Eins. Ja, vielen herzlichen Dank. Ich bin trotzdem wegen des Weines hier.

Es ist aber gar kein Wein auf dem Tisch. Wir machen heute... Wir machen nicht blind, aber es gibt heute kein Paket. Es gibt aber durchaus Weine, die es bei unserem Partner zu kaufen gibt. Und wir starten mit einem Wein vom Weingussbeutel. Wirschink aus Franken. Und da gab es auch tatsächlich schon einen Hörer, der uns das Wärmste empfohlen hat, der auch schon mal dort gearbeitet hat bei Andrea Wirschink. Und Lieber Thies, du kennst die Winzerin. Ich kenne die Winzerin und ich mag die Winzerin, aber das ist ja nicht das Entscheidende. Ich mag vor allen Dingen ihre Weine.

Aber trotzdem, erzähl nochmal ein bisschen was. Eine Winzerin ist ja immer noch... Mit Vornamen Hans, das ist auch ungewöhnlich, ne? Das ist das Weingut Hans Wierschig, aber sie heißt Andrea. Aber ungewöhnlich. Was haben wir im Verhältnis Winzerinnen? Das hat uns, glaube ich, bei dieser Eukus mal erzählt vom VDP. Es ist erschreckend wenig. Glaube ich, fünf Prozent, glaube ich, in Deutschland. Wobei man muss immer... Woran liegt das, würdest du sagen?

Also traditionell oft natürlich schon noch ein Erbthema. Also der älteste Sohn, sage ich jetzt mal, historisch gesehen. Es ist natürlich eine Knochenarbeit und Familie und Weingut miteinander zu verbinden. Aber es gibt eben tolle Beispiele mit Katharina Brüm bei Cece Brüm. Fällt mir jetzt als erstes. Dorit Deziliken. Anne Dörnov war gerade bei uns. Okay, nun die ist nicht, aber die ist genauso. Oder Monika Thementner, die sind genauso. Aber vielleicht ist es trotzdem der Mann, der das dann eingetragen hat oder wie auch immer. Also es sind schon viele starke Frauen auch im Wein zum Glück da.

Fünf Prozent. Bitte? Fünf Prozent. Ja, das ist die offizielle quasi der Inhaber. Aber es gibt ja trotzdem eine deutlich höhere Zahl. Aber ich war neulich, das ist auch schon ein bisschen her, bei einem Abendessen beim Club Europäischer Unternehmerinnen. Und da habe ich dann mal gefragt, wie viele davon die vier Flaschen kennen. In dem Moment, wo ich es fragte, habe ich gedacht, ist das jetzt schlau? Weil wir wissen ja, dass ungefähr 80, 85 Prozent der Hörer dieses Podcasts Männer sind. Aber immerhin haben sich von 90 Frauen 8 gemeldet. Also gut 10 Prozent. Das fand ich gar nicht schlecht. Und die, die sich gemeldet haben, sahen auch begeistert aus. Also sie kannten... Wahrscheinlich haben sie wegen Achse. Das kenne ich. Ich weiß es nicht. Danke, danke. Na, auf jeden Fall haben wir von ihr mitgebracht eine Scheurebe aus 2023, aus dem Iphöfer Kronsberg. Erste Lage und es steht auch alte Reben drauf. Thies, weißt du, wie alt die Reben sind? Oder was alte Reben sind? Wie alt sie sind, weiß ich nicht. Sie sind Jahrzehnte alt.

Und was sie vor allen Dingen machen, sie machen einen sehr schönen, komplexen und dichten Wein. Also Scheurebe haben wir immer wieder mal auch schon gehabt bei uns und eigentlich jedes Mal freuen wir uns drüber. Finde ich ein Stück weit, dass wir noch mehr dafür tun müssen, dass es noch populärer wird in Deutschland. Aber es gelingt ja irgendwie nicht, weil die Leute dann lieber ein Sauvignon Blanc nehmen als eine Scheurebe, weil sie sagen, ist ja so ähnlich. Ein Stück weit ja.

Es gibt nicht ganz, viele machen eine Basisscheure, aber es gibt nicht so viele, die Scheu in so Einzellagen oder in guten Einzellagen stehen haben. Du hattest mir aus deinem Keller auch einen 19er gebracht, aber ich habe gesagt, wir probieren heute den 23er, weil der verfügbar ist. Wie findet ihr denn den? Gut, sehr gut. Also mir schmeckt er richtig, richtig gut. Ich finde, es ist ein wunderbarer Wein und Lars, du hast das eben schon gesagt, die Scheure ist eigentlich der bessere Sauvignon Blanc, weil Scheure im Regelwahl sozusagen ein dezenteres, säußeres Gerüst hat, aber sehr stabil ist und einfach in der Aromatik viel verwendet. Ich finde, wir einfach tiefer ist. Und ich glaube, die Leute, vielleicht scheuen sich die Leute vor der Scheurebe, weil sie Scheurebe heißt, aber vielleicht ist sie auch vom Klang her zu Hausbacken, Sauvignon Blanc, klingt ganz toll, und dann noch Neuseeland. Und dann kriegt man das vielleicht auch noch für den gleichen Preis. Und übersieht dann dabei, dass das Wesentliche, was man dann dabei bezahlt, der Transport ist und nicht der Wein.

Gleichzeitig finde ich es ganz schön, dass ich den Eindruck habe, dass Weiner aus deutschen Landen doch mittlerweile wieder deutlich mehr Akzeptanz auch bei uns haben und ich finde auch völlig zu Recht. Aber es ist glaube ich genau das letztendlich. Michael, du kannst das sagen, wie oft wird bei dir in der Hanselange eine Scheurribe bestellt? Also wir haben ja eine eigene Scheurribe gemacht mit dem Weingut Max Müller. So schmeckt der Sommer, deswegen haben wir das in dem Sommer schon richtig gepusht. Aber sonst ist es natürlich so, dass.

Das eher zurückhaltend ist. Auch generell das Thema Sauvignon Blanc bei uns ist primär besetzt durch Sincère und Cui für mich. Also wenn jemand ein Sauvignon Blanc bestellt, dann sind das sehr, sehr häufig Sincères, also Weine von der Loire, vielleicht auch noch aus der Südstammark, aber ich habe auch gar nicht viel. Wir haben von Altinger noch einen deutschen Sauvignon Blanc. Ich bin der Meinung, Also sowieso, dass diese ganz krasse Aromarebsorte nicht zwingend immer zum Essen dazu passt. Aber dies ist nicht krass. Überhaupt nicht. Das ist ein super Begleiter, gerade zu allem, was aus der asiatischen Küche kommt. Alles, was ein bisschen scharf ist.

Und unsere schöne Koriander, Sesam, Ingweraromen. Dazu ist es ein super Begleiter. Ist das genügend süß dafür? Es ist gar nicht süß. Es muss es auch nicht sein. Muss es nicht sein? Nein, nein. Aber Koriander zum Beispiel... Das ist immer so die Benchmark, dass man sagt, zu diesen asiatischen Gerichten, die so viel Würze und so viel Schärfe haben, dass da eher süße Weine zu passen. Bei Schärfe ist es schon so, dass das natürlich übertüncht, wenn das so knochentrocken ist. Aber wenn der Fruchtextrakt gut ist, unabhängig vom Zucker, kann das schon auch mithalten. Wobei Koriander, wenn du da sagst, das ist natürlich auch, da scheiden sich die Geister bei Koriander oder die Gäste. Also wenn du... Super, ich liebe Koriander, oder? Ja, aber es gibt Leute, die hassen Koriander. Ganz viele. Ich liebe es. Ich liebe es auch, aber ich habe es lieben gelernt in Kalifornien. Davor mochte ich es gar nicht. Ich dachte, es schmeckt wie so eine parfümierte... Das heißt aber auch bei euch, seid ihr vorsichtig mit dem Einsatz von Koriander? Ja, ganz viele sagen bitte für mich ohne Koriander. Oder Koriander. Genau, aber Fruchtextrakt kommt hier schon gut hin, weil da ist ziemlich viel Fron drin, oder? Was schmeckt denn, was für eine Frucht ist das? Zitrone natürlich vor allem. oder? Sehr, sehr viel Zitrone finde ich auch. Weiße Grapefruit Zitronengras.

Weiße Grapefruit. Was ist weiße Grapefruit? Gibt es noch eine andere? Aromatisch der Unterschied zu den Weißen und der pinken Grapefruit ist, die Pinke ist deutlich süßer. Ah, okay.

Ja, er ist nicht süß. Er ist jetzt nicht so, oder? Und dann magst du ihn, weil er so frisch ist? Ja, genau. Weil er so fruchtig, also weil er so krass. Du sagtest ja, sie macht dichte Weine, so dass würde ich sagen, kommt hier gut hin. Und weil er so krass fruchtig ist. Ist aber auch echt ganz schön viel Säure, finde ich. Ja, aber diesem Wein bekommt es auch ziemlich gut, wenn man ihn auch gleich in größeren Mengen kauft, damit man davon was liegen lassen kann und reif werden. Also wenn dieser Wein vier, fünf, sechs Jahre auf dem Buckel hat, dann wird er noch viel schmelziger, viel runder und jedes Jahr tut ihm gut. Du hast zu Hause, was ist die älteste Flasche, die du hast davon? Jahrgangsmäßig, weißt du das? Aus den 90ern. Aus den 90ern? Aus den 1990ern. Ich lasse immer gerne auch mal was alt werden, weil mich das interessiert, wie es sich entwickelt. Und ärgst du dich dann manchmal und sagst, hätte ich das schon früher gemacht? Ich habe mich auch schon mal geärgert, ja. Ich sage jetzt nicht, was das war, weil ich möchte ja auch niemandem wehtun. Aber ich kann sagen, Wirsching war nicht dabei. Aber eine Scheuribbe, kann man die so lange, also man meint ja beim Sauvignon Blanc, würde jetzt Michael sagen, Leute, trinkt ihn schnell, der ist zum Schnelltrinken gemacht. Also lasse ich mich das mal so sagen, alle Süßweine, die Scheuribbe macht ja auch ganz hervorragende Süßweine. kann man völlig problemlos, wenn es gute Süßwaren sind, Jahrzehnte weitergeben. Wie viele Weine, das klingt so, als hättest du viele Weine zu Hause.

Also lass mich das mal so sagen, ich komme mit meinem Vorrat nicht nur über einen Winter. Also sind wir da im Hunderter-Bereich oder wird es spielstellig? Ich finde, das sollte man... Von mir können wir sagen es. Bei mir sind es jetzt 110 ungefähr bei dir, Axel. Ich müsste gucken, aber ich glaube zwei.

200, doch. Also zusammen haben wir 40.000 Flaschen mit den beiden anderen. Genau, genau, genau. Kies hast du nur 1.000?

Schönes Ding. Doch nochmal, das ist immer so eine eindrucksvolle Zahl. Wie viel Platz habt ihr in der Hanselounge, um Wein zu lagern? Gar nicht so viel. Wir haben ja mit Pese Wein eine eigene Weinfirma gegründet, wo wir jetzt lagern aktuell über 40.000 Flaschen. Und wie macht ihr das eigentlich? Habt ihr ein System? Gibt es irgendwie eine KI, eine Software, dass du weißt, wo das ist? Oder gibt es zwei Leute, die wissen, wo es ist? Nein, also lustig, in der Sanzibar habe ich das mal gesehen, da haben die auch wirklich immer so Nummern, aber die Nummern sind ganz Wild West verteilt. Also quasi der Weißwein liegt neben dem Rotwein, der Franzose neben dem Georgier und keine Ahnung, also nicht der Reihe. Wir sortieren alles quasi. Da liegt Deutschland weiß, da liegt Österreich weiß, da liegt Italien weiß, da liegt Frankreich weiß, Kalifornien weiß und dann, da liegt Deutschland rot. Und eigentlich, ja, das Problem ist halt immer, wenn dann eine Palette kommt, die dann gemischt ist, dann hast du da vielleicht keinen Platz mehr bei den Franzosen, dann musst du es irgendwo anders hinstellen. Das heißt, du bist, Oder deine Leute sind permanent am Suchen? Ja, nicht permanent am Suchen, weil wir haben von, also bei den Rotweinen ist es ja nicht so schlimm, bei den Weißweinen ist es eher, dass die natürlich kalt sein müssen und die nicht immer so, also die sind dann bei 12 Grad, aber das reicht eben nicht, die müssen also nochmal gekälter werden. Und wir haben also zwei Flaschen pro Sorte kalt und nochmal zusätzlich in einem Kühlhaus nochmal zwei Flaschen pro Sorte. Also wir haben insgesamt vier Flaschen pro Sorte kalt und das muss halt immer wieder aufgefüllt werden.

Sag mal, da kam natürlich nochmal eine Frage. Wenn man jetzt feststellt, man hat nicht genug kalt gestellt. Also man hat Gäste, die trinken die Weine aus und hat man nichts. Wie gut ist es, einen Wein zu nehmen, schnell in den Gefrierer reinzumachen? Kein Problem. Wie lange muss das dann drin bleiben? Ja, das kommt auf an, mit welcher Grundtemperatur du startest. Aber, also zu lange ist natürlich auch schlecht. Genau, dann hat man eine kleine Sauerei. Aber eine halbe Stunde immer, das ist auch kein Problem. Das muss man dann schon rechnen. Man muss den Platz im Tiefkühler dann haben. Was kostet der Wein? Schleuer geht es aber ins Eis stecken und ein bisschen Salz drüber tun. Das stimmt, aber ich hatte auch nicht jeder Eishüffel zu Hause. Ein bisschen Salz, warum Salz drüber? Weil es noch kälter macht als das Kaltpunkt. Das senkt den Schmelzpunkt. Du bist ja richtig gut in Physik. Ja, was kostet die Scheure? Was kostet die Scheure, Will? Ja, genau, was kostet die? 14,90. Fast. 15,90. 13,90. 18,90. 18,90. Ja, ist auch ein Preis. Aber erste Lage? Ja. Warum sind diese Scheure eben oft in diesen Boxbeuteln? Weil sie oft aus Franken kommen. Okay. Also Franken ist bestimmt in Deutschland Nummer eins. Bisschen gibt es noch in Rheinhessen. Und dann gibt es so, falls oder so, eigentlich fast gar nichts, wo Scheure besteht, Rheingau eigentlich nichts. Also Franken und Rheinhessen sind so die Hauptgebiete.

Jawohl, jetzt haben wir einen Rosé. Ein Rosé für die kalte Jahreszeit. Obwohl er nur drauf Alkohol hat. Nein, nein, das ist ein Rosé für das ganze Jahr. Perfekt. Okay. Von der Domaine de Ferro. Der Wein heißt Arôme de Mors.

Arômen der Mauren. Und die Domaine de Ferro, die kenne ich, weil der Inhaber denkt, das ist ein Deutscher. Der Inhaber ist ein Deutscher, in der Tat. ein gestandener Manager und nebenbei übrigens Konzertmusiker, ein begnadeter Trompetist und ein begnadeter Winzer. Der warme wird nicht verraten? Doch, Markus Konrad, kann man verraten. Ist aber, kommt woher? Aufgewachsen in Wedelholstein. Also ums Eck. Ums Eck, ja. Aber Franco fiel bis auf die Knochen schon von Jugend an und hat sich irgendwann dazu entschlossen, das, was er gerne macht, nämlich Wein trinken, auch mal von der anderen Seite zu betrachten. Und das muss man ganz klar sagen. Wie viele Leute habt ihr in eurem Freundeskreis, die genauso gerne Wein trinken, wie Wein machen und das dann auch noch beides können? Bei Michi wird es mich nicht wundern.

Da hast du völlig recht. Du machst ja auch Wein, das kann man ja sagen. Du bist ein Wein-Maker. Ich arbeite mit den Winzern zusammen, aber ich produziere nicht. Ich gehe nicht in das Risiko, habe keinen eigenen Weinberg und, und, und. Da bin ich völlig bei dir. Und er macht das ja auch schon ziemlich lange. Ja, er macht das schon sehr lange. Er hat vor vielen Jahren die Domaine Ferro in der Provence, 40 Kilometer von Saint-Tropez ungefähr, entfernt.

Kleines, feines Weingut. Ich glaube, es sind um die 50 Hektar. Und gar nicht so klein ist, zumindest für österreichische Verhältnisse. Ja, gut, für die großen Provenzen haben es das klein, ja. Ja, auch die Winzerinnen gerade abgestellt, am Ende, so ein Weingut ist nichts weiter als ein landwirtschaftlicher Betrieb, dass die Feldfrüchte halt Weintrauben sind. Das ist so lustig, weil am Ende sind das Landwirte, sind das Bauern, aber Winzer klingt natürlich irgendwie cooler, als jetzt zu sagen, ich bin Lars, das klingt nicht cooler, das ist auch cooler. Ja, das weiß ich immer nicht, Wir haben ja hier oft die Diskussion darüber, dass alle, die hier sind, weil sie sagen, oh, ich habe so einen tollen Job, dann immer sagen, das ist aber total anstrengend. Ja, aber Bauer ist auch anstrengend. Bauer ist anstrengend. Gut, was ist nicht anstrengend? Hansa Lounge ist auch anstrengend. Axel, Axel, Video. Aber Lars, ist dein Job anstrengend? Nein, nein, nein, nein. Ja, also du will ich es doch ganz vorne, was du da gehst. Ich bin ganz vorne. Ich trinke immer rein. Aber es kann ja cool und anstrengend sein, oder? Und außerdem, Bauern haben Tiere. Im Übrigen ist es so, ich glaube, die Erfahrung haben wir alle schon gemacht, wenn etwas richtig anstrengend war und dann zum Erfolg führt, dann schmeckt dieser Erfolg doch viel besser und viel süßer als irgendwas, was einem zugefallen ist. Das stimmt. Das stimmt. Und es riecht übrigens, schmeckt, aber es riecht fantastisch. Ja, wonach riecht es? Ja, genau, nächste Frage. Also mir geht dieses Aromen der Maure nicht aus dem Kopf, weil eigentlich verbinde ich die Maure nicht mit Wein, oder?

Aber sind die Aromen, also worauf spielt das an? Hieß, vielleicht kannst du das Also zunächst mal ist es nichts weiter als ein Name, im ersten Moment habe ich selber, als ich das gelesen habe, gedacht, naja wenn der jetzt irgendwie aus Iberien käme, wo die Mauren ja mal eine Zeit lang Sesshaus planen, bis sie nach der Recaquista wieder rausgeschmissen worden sind, dann wäre das vielleicht noch naheliegender. Aber am Ende des Tages ist es ein Name für einen, wie ich finde, wunderbaren Wein. Und was ich mit den Mauern verbinden würde, ist in der Tat die Verbindung aus einer blumigen Ernsthaftigkeit. Und ich finde, es ist schon ein ernsthafter Wein. Also es ist nicht wie viele Rosés so ein Erfrischungsgetränk, sondern es ist ein richtiger Wein. Das muss er als Triggerwarnung aber sagen. Achtung, Achtung, wenn du ein Rosé erwartest, das ist nicht der Rosé, den du erwartest. Das hier ist kein reines Erfrischungsgetränk. Ich meine, erfrischend ist er auch, das ist gar keine Frage. Aber es ist ein Wein, den man wunderbar für sich trinken kann. Ich finde, es ist ein super Essensbegleiter. Wunderbar im Sommer zum Barbecue, auch zum gegrillten Entrecote.

Auch im Winter, finde ich, kann man da mit wunderbaren Abendessen. Ich finde eher, das, was du gesagt hast, Michael, das ist tatsächlich auch ein Rosé, den man im Winter trinken kann. Erstmal finde ich, er schmeckt ganz anders, als er riecht. Er riecht ja sehr süß, auch sehr fruchtig, so ein bisschen zu grich fast, finde ich. Und er schmeckt aber, er schmeckt ja gar nicht fruchtig. Das liegt, glaube ich, auch daran, weil er ein bisschen im Holz gelegen hat. Dass er jetzt natürlich ein bisschen diese laute Fruchtoptik rausnimmt. Steht hinten auch drauf, dass es Grenache Syrah und Cabernet Sauvignon ist, aber drei bis vier Monate im Holz, also das ist jetzt auch nicht wahnsinnig viel. Was aber schön ist, und das weiß ich nicht, das wäre eigentlich spannend, ihn zu befragen, wie es ihm das gelingt, dass er nur zwölf Alkohol hat, weil diese Provence-Rosées schon häufig 13 und ein halb haben, vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Und dann hätte ich gedacht, der Wein muss genug Frucht haben, damit er das Holz gut abkann. und das passt. Also es ist sehr stimmig. Ich finde es sehr, sehr harmonisch. Was kostet der Artiso? Um die 20. Aber es ist wirklich ein total, du genau weißt das, es ist ein sehr ernsthafter Rosé, aber irgendwie gar nicht. Ich glaube, wenn du jemandem das einschenkst, bist du überrascht, dass er, hä? Wenn du die Augen zumachst, würdest du auf etwas anderes kommen, oder? Würdet ihr tippen, dass es ein Rosé ist, wenn ihr... Er hat das so ein Schmelz auch, ne? Ja.

Gut, das kommt ein bisschen auch durch das Holz und das meine ich auch mit Ernsthaft. Das ist so ein Wein, der ein richtiges Weingerüst hat. Und eben nicht wie... Wie das eine oder andere, was uns als Rosé im Sommer präsentiert wird, was dann doch ein bisschen oberflächlich ist. Ich finde, der ist so ganz breit, hat da so diese Bitternote, hörst du nicht so gern. Aber das ist so ein ganz breites Geschmacksspektrum, das finde ich super. Also ich bin eigentlich, mag ich keine Provence Rosés, aber den finde ich gut. Ich finde, er ist so klar auch dabei, das mag ich. Ich finde es einen ganz wunderbaren Wein und er hat ganz viele unterschiedliche weiße, gelbe Fruchtnoten, insbesondere, ich finde man kann sehr schön den Pfirsich, auch ein bisschen mirabellig finde ich ihn und ich finde es ist ein sehr vielseitiger Wein, ist ein wunderbarer Essensbegleiter zu allem möglichen. Und wenn man den Abend mal für sich alleine damit auf der Terrasse verbringen möchte, ist der auch gut. Hast du schon ausbewehrt? Ja. Und es hat sich bewährt. Mich würde interessieren, hast du dich jetzt geschnitten? Nee, das ist nur so oft. Alles gut.

Hast du die Weine ausgesucht? Habt ihr euch da abgesprochen? So wie bei den Sakkos? Wie immer, halb zog es ihnen, halb St. Kain. Natürlich haben wir uns darüber besprochen und ich habe gesagt, Wenn ich eure Einladung hier annehme, was ich sehr, sehr gerne getan habe, dann möchte ich natürlich auch gerne was mitbringen, was zu dem passt, was mir auch selber gefällt. Und Michael, wie ist es, wenn man so einen Gast hat wie Thies, der sich ja offensichtlich, das kann man jetzt ja nach den ersten 20 Minuten gut mitkriegen, der sich schon sehr viel mit Wein beschäftigt hat und sehr gut auskennt. Ist das dann eine große Freude für dich? Ist es anspruchsvoller für eure Leute? Wie ist es?

Okay. Dann sag es ruhig. Es ist okay, du darfst das sagen. Ich halte das aus. Er ist ja wahrscheinlich nicht der Einzige. Zum einen muss man sagen, wir haben doch auch viele Mitglieder, die sich damit beschäftigen und auch mit denen man wunderbar Gespräche auf Augenhöhe führen kann. Das liebe ich. Ich finde das super spannend. Ich glaube, der gemeine Hamburger, Oder der ist jemand, der auch eine Meinung hat. Das mag ich auch. Und der würde dann nicht sagen, toll und sich umdrehen. Und eigentlich finde ich es nicht toll. Sondern der sagt dann halt, nee, ich finde das nicht so gut. Und dann ist das auch so. Was mich bei Thies ein bisschen ärgert, muss ich ihm vertrauen jetzt auch sagen, ist, dass er ja selber so ein leidenschaftlicher Jäger ist. Das heißt, immer wenn wir irgendwas haben, so was ganz besonders ist, dann sagt er, das kenne ich alles schon. Das habe ich zu Hause. Ich freue mich über was anderes. Das ist so kulinarisch etwas, wo ich dann so ein bisschen, wo die Küche sagt, habe ich extra vorbereitet, aber er sagt, das habe ich schon 17 Mal jetzt, ich brauche keinen Überläufer, weil das kommt mir aus den Ohren raus. Das ist das, was mich ärgert. Beim Wein ist es so, dass natürlich so wie alle anderen auch mittags eher zurückhaltend und abends generell auch jetzt wird er nie über die Stränge geschlagen, das kann man schon sagen, aber ich war auch schon bei ihm zu Hause mal eingeladen.

Und ich war schon in seinem Weinkel, habe auch gesehen, was da so liegt und da muss ich sagen, und das schätze ich dann schon extrem, dass er eben auch ein sehr, sehr großzügiger, ein großzügiges Mitglied ist und da profitiere ich dann natürlich davon.

Weil ich einfach so viele gereifte Sachen gar nicht habe und Thies wirklich da einfach diese Geduld hatte und auch die Kaufkraft früher schon, um diese Weine dann hinzulegen. Zum Beispiel jetzt haben wir dann einen Wein aus dem Gründungsjahrgang, der Hansel Lounge aus 2003. Das ist natürlich was ganz besonders Nettes. Und zwar ein Chateauneuf-du-Pape von Bocastel. Was insofern nett ist, weil die Bocastels ja auch hier das Weingut machen für Red Pit in der Provence. Also schließt sich da der Kreis so ein bisschen. Und ein 22 Jahre alter Chateauneuf-du-Pape. Bei Bocastel ist es vor allem Grenache zu 50 Prozent. Und dann ist der zweitgrößte Teil Mourvedre. Und dann kommt erst Syrah und ein paar andere. Das ist schon ein Highlight. Und meine Kollegin Aileen hat den Wein in der Früh heute aufgemacht und verkostet und hat gesagt, wow, das ist schon echt genial und deswegen freue ich mich sehr, dass wir das probieren. Aber den habt ihr jetzt aufgemacht, weil, Thies, du gesagt hast, den würde ich gerne trinken. Hat er mitgebracht. Hat er mitgebracht. Ja, auch. Und Thies, du musst jetzt einmal kurz sagen, wenn man jetzt Gäste hat, wonach entscheidest du, was du für eine Flasche Wein dann aufmachst? Weil das finde ich, das fand auch interessant, schrieb ein Hörer, dass Ihnen das manchmal so schwer fiele, weil natürlich die Entscheidung für den Wein, am Ende, wenn der andere sich für Wein auskennt, ja auch ein Rückschluss darauf zulässt vielleicht.

Wie gern man den hat, wie man den schätzt, ob man jetzt eine billige Flasche, eine sehr teure Flasche, wonach entscheidest du, wenn du Gäste zu Hause hast, welche Wein du aufmachst? Da gibt es ganz unterschiedliche Kriterien. Manchmal ist es so, dass ich in meinem Keller...

Ein bestimmtes Fläschchen habe, das ich immer schon mal aufmachen wollte und irgendwie nicht den richtigen Rahmen gefunden habe. Und dann habe ich jemanden da, wie zum Beispiel Michael, von dem ich weiß, der weiß das im Zweifelsfall zu würdigen. Und dann überlege ich mir, wie der Wein wahrscheinlich sein wird, was man da für einen Charakter hat. Und dann überlege ich mir, was man vielleicht dazu isst. Also viele Leute suchen ja den Wein danach aus, ob er zu dem passt, was sie kochen. Und ich mache das eigentlich lieber umgekehrt. Ich überlege mir, welchen Wein ich gerne trinken möchte. und was es dann dazu zu essen gibt. Weil ich sage mal, bei mir gibt es keine Abendessen, sondern Weinproben mit begleitenden Speisen. Weil ich schon finde, dass ja, das Essen ist etwas, was Menschen miteinander verbindet, aber das tut der Wein auch ganz schön. Und du nennst das großzügig, ich kann sagen, es ist, glaube ich, andersrum.

Geteilte Lebensfreude ist das, was uns am meisten bereichert. Also keine Flasche Wein, die man alleine trinkt und sei es der beste irgendwas, das ist langweilig. Wein alleine trinken ist total langweilig. Sondern man muss Wein trinken mit Menschen, mit denen man was gemeinsam hat oder mit denen man was gemeinsam entwickeln kann. Und zwar übrigens auch Meinungsverschiedenheiten. Man kann auch Meinungsverschiedenheiten mit Wein, finde ich, in Begleitung viel besser kultivieren, als einfach nur in einem... Streitgespräch bei Stillen und Wasser. Und sprecht ihr dann auch, wenn denn Leute bei dir sind, sprecht ihr dann auch viel über die Weine? Wir sprechen auch über die Weine. Wir sprechen über Gott und die Welt. Wir sprechen über Politik. Wir erzählen uns gegenseitig Jagdgeschichten, wenn es Jäger dabei sind. Wir erzählen uns Reisegeschichten. Wir diskutieren unsere Pläne. Und mittlerweile natürlich auch viel die Pläne unserer Kinder.

Wir diskutieren auch die Dinge, die uns im Leben nicht gelungen sind. Weil, ich weiß nicht, ob der eine oder andere dabei ist, aber bei mir ist einiges im Leben auch nicht so gelungen, wie ich mich das vorgenommen hatte. Da kann Wein übrigens auch ganz schön helfen. Michael kann da nicht mitreden, weil er noch erstens sehr jung ist und weil er zweitens alles... Ich mache auch nicht alles richtig.

Wie gefällt euch denn dieser Wein? Ich bin ja sehr philosophisch, was ja auch schön ist. Und ich bin auch bei dir. Und deswegen trinken wir ja gemeinsam schon seit fünf Jahren mit so viel Freude. Weil wir uns ja immer auch schätzen. Eigentlich ist es eine gute Regel, die du gesagt hast. Wenn man da aufpasst, dass man Wein nicht alleine trinkt, ist eigentlich vieles von den negativen Dingen von Wein schon... Ausgeschlossen, oder? Weil wenn man mit mehreren trinkt, hat man einmal das Gespräch. Man hat aber auch einen, der sagt, ist mal gut vielleicht oder so. Wenn du alleine Wein trinkst, ist es ja oft eine Frage, ob du dann Einsamkeit oder einen schlimmen Moment oder irgendwas mit dem Wein vergessen willst. Oder dass du es dann irgendwann auch brauchst. Und man trifft ziemlich oft deine Freunde. Das ist auch was Gutes. In dem Fall ist das gut. Also jetzt 22 Jahre alter Chateau de DuPont. Riecht so ein bisschen wie ein Portwein fast. Findest du? Das würde ja heißen oxidativ. Also finde ich gar nicht. Also ich finde gar nicht, dass er überreif ist. Ich würde jetzt nicht sagen überreif, aber ja, doch. Aber finde ich schon. Also wenn ich das reinriechen würde, würde ich sagen, das ist kein Wein. Also für mich sind es ja so eher rote Früchte. Ich bin überrascht, wie filigran es ist. Ich habe auf das Etikett geguckt, weil 2, 3 war ja überall so ein heißer Jahrgang. Und das sind sowieso Chateauneuf-du-Papes, die kenne ich oft auch noch mit 15 Alkohol und da steht 13,5 auf dem Etikett. Also das ist eher ein plus langer, feiner Chateau de la Pab.

Ja, man muss aber auch sagen, dass Chateau Bruch-Castell eigentlich dafür bekannt ist, dass sie sehr, also für Chateau Neuf die Pappe verhält, sehr elegante Weine machen. Die sind nicht marmeladig, die sind nicht übermäßig fett und das ist keine richtige Wuchtbrumme, sondern das ist ein feiner, delikater Wein, dem das Alter übrigens gut tut. Absolut. Also es ist ja die Familie Perrault und die machen ja einen Top-Chateauneuf-du-Pape. Der heißt Hommage à Jacques Perrault. Und das ist schon ein wirklich opulenter Wein, der dann auch schon 300 Euro und sowas kostet. Das liegt jetzt auch aktuell wahrscheinlich noch knapp zweistellig, aber schon eher im oberen zweistelligen Bereich im aktueller Jahrgang. Ihr müsst noch mal ein bisschen Einführung-Chateauneuf-du-Pape. Was ist das also? Was sei denn grundsätzlich? Das ist im Rhone-Gebiet. Also in Chateau Neuf-du-Pape sind 13 Rebsorten erlaubt, wobei die Hauptrebsorten nicht gerade... Also es ist wieder benannt, die Rebsorte ist benannt nach der Region. Nicht die Rebsorte, sondern die Appellation Chateau Neuf-du-Pape, also so ein Großraum Avignon, wo früher Regebenpapst war, deshalb Chateau Neuf-du-Pape, das neue Schloss des Papstes, ist sozusagen die südliche Rhon.

Entschuldigung, wie war es mit dem Papst? Wann war der da? Auch wann der jetzt da war, weiß ich nicht. Das war vor meiner Zeit. Aber es gab halt mal eine Zeit mit den sogenannten Gegenpäpsten und die residierten in Avignon an der Rhone. Und da hatten wir sozusagen das neue Schloss des Papstes dort gebaut, Chateauneuf, Düper. Und das mit den Gegenpäpsten hat sich aber nicht bewährt und dann blieb nur einer übrig und da blieb dann auch in Rom. Aber es hat der Appellation den Namen gegeben. Und ich muss sagen, nur bin ich auch nicht sonderlich katholisch. Deshalb gefällt mir der Wein aus der Gegend doch besser als der Papst. Das heißt, welche Rebsäuren sind das dann, Dieter? Grenache. Grenache. Zinso, Mourvetre. Das sind so diese klassischen Rhone-Rebsäuren. Dann gibt es auch noch Weißen-State-Nœuf-Typap, der immer populärer wird. Massan-Russan-Weine, genau. Massan-Russan-Grenache-Blanc. Und die sind aber auch eher nicht so fruchtig. Lustigerweise machen wir in dieser Woche jetzt Birnbohnen und Speck im Club und da passt Weißerstadt und Öftepapp auch sehr gut dazu. Birnen, Bohnen und Speck und das mögen... Ich mag es total gerne auch. Ich habe mir das gewünscht. Ich finde es super. Was ist das Birnen? Das ist einfach Birnen, also es ist dann wie... Gekochte Birne. Ja, gekochte Bohnen. Bohnen, genau. Und dann ein fettes Stück Speck.

Und der Vegetarier kriegt dann was? Birnen und Bohnen. Birnenbohnen und Lächeln. Es gibt auch vegetarischen Bauchspeck, habe ich jetzt irgendwie im Kühlregal. Aber da haben wir jetzt ja gelernt, dass man das auf jeden Fall lieber nicht essen sollte, weil das ja auch so hochverarbeitete Lebensmittel sind, die eigentlich, hat uns doch der Kollege Riedl erklärt. Ja, hast du gehört? Ja, das ist ganz schlimm. Ja, habe ich.

Das ist übrigens ein ganz wichtiges Stichwort. Das gilt beim Essen allgemein. Erstens selber kochen. Genau. Und zwar von Anfang an. Alles von Anfang an selber kochen.

Mal abgesehen davon, das schönste Kunsthandwerk, das man seinen Freunden schenken kann, ist ein gutes Essen. Die müssen das nicht aufbewahren oder auf den Kamin-Sims stellen und das rausholen, wenn man mal wieder zu Besuch kommt.

Sondern man kann ein richtig schönes Kunsthandwerk an seine Freunde verschenken, es mit ihnen gemeinsam genießen und dabei auch noch was ordentlich machen. Und alles, was hochverarbeitet ist, bei aller Liebe, das schmeckt doch häufig auch nicht. Du schmeckst gar nicht mehr, was da wirklich drin ist. Und das Interessante ist, dass es ja so tief ungesund ist. Übrigens ungesund, ich finde ja, es ist irre. Dieser Wein ist 23 Jahre alt. Und ich finde, er schmeckt null alt. Das finde ich auch, weil ich war überrascht, dass er eigentlich gesagt hat, er hat da diese Pottwein-Gedanken. Ja, also in der Nase, ne? Also jetzt im Geschmack gar nicht. Aber vielleicht ist es auch einfach an der Wucht, die die Nase hat, dass dich das so überwältigt. Kann gut sein. Aber ist das normal? Wein darf überwältigend sein, das darf er sagen. Ist es normal, dass das, also, Also, da würde ich sagen, den kannst du dir 100 Jahre liegen lassen, gefühlt, wenn er nach 23 Jahren so schmeckt. Also ich bin überrascht, dass es in einem vermeintlich sehr, sehr warmen Jahrgang immer noch diese Frische hat. Oft ist das das Problem, wenn er die Frische nicht hat, dass es so hinten rüberfällt und dann langweilig und breit und dann eben oxidiert. Das ist er nicht. Also ich würde ihn auch noch als jung und ich finde ihn auch noch, also ich finde ihn auch jetzt noch nicht so aufgeweicht. Ich finde, er hat schon noch Kanten auch, der Wein. Also ich hätte ja noch nicht das Gefühl, dass er am Ende seiner Evolution ist. Hast du davon noch mehr? Oder war das die letzte? Nein, ich habe noch von dem Jahr zwei oder drei Flächen. Ich habe auch noch ältere von denen.

Also was das Alter angeht, wenn man sich die Farbe anschaut, dann sieht man, dass er auch schon so leichte Brauntöne bekommt. Also an der Farbe sieht man das Alter am ehesten. Aber findest du auch, dass man es nicht schmeckt, oder? Nein, überhaupt nicht. 23 Jahre alt heißt ja nicht, dass der Wein alt ist. Ich meine, das ist doch, es gibt auch, also wenn... Also bei Menschen, es gibt Menschen mit 80, die sehen aus wie 60. Wenn deine Tochter 20 Jahre alt ist, dann ist sie 20 Jahre alt, aber damit ist sie keine alte Frau. Nein. Ja, und das Gleiche gilt auch beim Wein. Die Brauntöne, sieht man die vor allem am Rand? Ja. Wenn du in meine Richtung schwenkst und dann siehst du es dann hier. Chateauneuf-du-Pap, kann man da grundsätzlich nichts mit falsch machen, Wenn man dann im Restaurant mal so ein bisschen posen will, wenn man das bestellt, ist das eigentlich immer eine gute Wahl?

Auch mal Ausreißer nach unten gibt, die dann eben keine Freudenspender sind. Das kann passieren. Aber vom Grundsatz her ist es so, dass das, was Chateau Neuf die Pub hervorbringt, sehr häufig sehr ansprechend ist. Und eben aber auch nie im Preiseinstiegsbereich zu finden ist. Aber es ist anders als im Bordeaux-Bereich, wo du sagst, wenn du ein Bordeaux bestellst, kannst du vielleicht sechs Euro schon an einem Bordeaux kriegen. Aber im Chateau Neuf die Pub, es gibt keine Chateau Neuf die Pub für sechs Euro. Es gibt vielleicht einen Rhonewein, einen Couturon für 8 Euro oder für 10, aber eben keinen Chateauneuf. Wo geht das los? Ich hätte jetzt gesagt bei 20, 25 Euro vielleicht. Nochmal zur Frucht. Also ich habe da jetzt Kirsch insbesondere rausgeschmeckt. Was schmeckt ihr? Ja, für mich waren das eher so helle rote Früchte. Vielleicht ein bisschen rote Johannisbeere, Kirsche, vielleicht aber eher so Schattenmorellen. Also nicht so diese dunklen Herzkirschen, sondern wirklich ein bisschen heller und saftig. auch wie so das Kirschfleisch, wenn du so die Kirsche aufmachst, dass da so ein bisschen auf der Zunge ist. Das finde ich schon interessant, dass du das sagst. Ich finde, dass er, und das kommt vielleicht auch dir entgegen, Axel, er hat auch so ein bisschen so eine Nase wie so ein Kirschlikör. Stimmt. Ja, und ich würde sagen, ich meine, das kommt aus der Dichte, weil es schon ein sehr dichtes Aroma ist. Aber Kirsche steht da schon im Vordergrund.

Und nicht die saure Schattenmorelle, sondern so eine richtig schöne, leckere Kirsche, die man auch gerne reinbringt. Und er bleibt halt lange, ne? Ja, mit dem gehst du heute Abend ins Bett. Er bleibt halt sehr lange. Oh, sag mal, ihr habt aber heute ausgepackt. What goes on? Das sieht aber süß aus. Das ist schön. Das sieht süß aus. Das ist süß. War man, war es bei Ties im Keller? Nein, aber wir haben länger telefoniert. Wir haben uns schon vorbereitet. Und er hat gesagt, ich möchte ein großzügiger Gast sein. Die sind uns die Liebsten, die großzügigen. Und es gab mehrere Optionen. Und wir haben das im Club jetzt einmal schon kurz aufgemacht und probiert, weil wir hätten auch einen Plan B gehabt, aber das ist jetzt Plan A. Das ist ja irgendwie ein Süßwein. Steck doch mal die Nase rein, dann wirst du schon erfahren. Wir haben es auch eingeschränkt, aber es sieht wirklich aus so Bernsteinfarben, muss man einfach sagen. Das ist wirklich eine sehr, sehr... Das ist jetzt Axel, oder? Ja, das...

Interessant. Wir haben das gar nicht so oft in diesem Podcast. Liegt das daran, weil es dann relativ schnell relativ teuer wird? Oder ist Süßwein eben dann doch nicht so für den Alltagsgebrauch bei vielen Menschen? Beides, beides. Also diese Top-Weine, wir hatten jetzt gerade mit Anne Dönhoff Versteigerungsweine vom Ring in der Nahe machen, die auch eine Versteigerungsprobe. Wir hatten es mit den Moselaner-Winzern zusammen mit Prüm und Milz. Und hier zum Beispiel in der Oberhäuser in der Brücke Eiswein gebracht, halbe Flasche, das hier ist auch eine halbe Flasche, die wurde letztes Jahr für 550 Euro plus Kommission, plus Mehrwertsteuer versteigert, gibt auch wahnsinnig wenig von dieser Brücke, wir durften den probieren und das war irre genial, aber für die Ewigkeit mit dem Problem, das hat auch an dem Nachmittag schon so gut geschmeckt, dass man es hätte gleich so wegsüffeln können, obwohl es ein Eiswein war, war das überhaupt nicht opulent und nicht zuckersüß, hat eine super Säure, hat irgendwie siebeneinhalb Alkohol.

Geniales Zeug, aber halt, das ist schon viel Geld, die man in einer halben Flasche, da kannst du für sechs Leute schon so ein Gläschen einschenken, aber dann... Eigentlich müsste es ja beliebter sein, weil es hat relativ wenig Alkohol immer, ne? Je höher du... Genau, genau. Eigentlich immer unter 10? Ja, also alles im höheren Prädikat ja, aber muss, glaube ich, mindestens 5,5 haben, gesetzlich. Sonst ist es kein Wein, oder was? Genau, ja, genau. Aber sie hat auch erzählt, dass die Weinkontrolle sofort da ist auch, wenn die dann ernten. Man muss ja gefroren, geerntet werden und das muss eben dann relativ schnell gehen auch von der Lese zur Verarbeitung und dann presst du ewig und dann kommt nichts raus, weil eben das gefroren ist. Also das ist wirklich so ein Nektar. Und warum hast du es jetzt ummantelt mit einem Schmack? Ja, weil es ein bisschen älter ist und ich wollte euch vielleicht raten lassen, was wir haben. Es ist aus Fies Geburtsjahr.

Also da kann man schon mal sagen, nein, ist es nicht. Ist es älter oder jünger? Er hätte es ausgehalten. Da müsste ich jetzt mal einen Geburtsjahr verrafen. Das machen wir nicht. Aber was riecht ihr da? Das würde mich mal interessieren. Also ich rieche erstmal so Orange, kandierte Orange. Am Gaumen habe ich so ein bisschen, fast ein bisschen was Pilziges, ein bisschen Champignon vielleicht. Tatsächlich, das stimmt.

Ein bisschen Aprikose. Woher kommt die Süße dann? Weil du hast ja jetzt, okay, kandierte Orange ist relativ süß, aber Champignon ist ja eher so. Ja, genau, es ist gar nicht so süß. Es ist schon süß, oder? Es ist süß, aber es ist nicht klebrig süß. Also ich finde es ganz interessant, dass dieser Wein in der Nase, der riecht viel süßer, als er auf der Zunge ist. Also in der Nase... Und was ich auch interessant finde, ist, in der Nase merkt man nichts von der Säure, die er noch hat. Er hat nämlich, finde ich, eine schöne unterstützende Säure, weil so ein Wein ohne jede Säure ist ja ziemlich langweilig. Ich habe so ein bisschen Räucheraal. Dafür ist ein guter Begleiter Zu Räucherfisch. Ist das nicht ein typischer Dessertwein? Oder würde man den tatsächlich auch zum Hauptgang? Das kommt auf deinen Hauptgang an. Also süße oder süß anmutende Weine. Dieser hier ist für mich eher ein süß anmutender Wein. Das ist ein echt süßer Wein. Sind häufig Begleiter zu Speisen, die sehr intensiv sind. Zum Beispiel ein super Begleiter zu einem Blauschimmelkäse. Sicherlich auch zu einer Zitronentart oder sowas. Vielleicht auch wenn man das heute nach Essen mag oder darf vor Grau oder sowas, Geräucherfisch hast du gerade gesagt finde ich wunderbar, so ein geräucherter Heilbrot passt das auch gut dazu auch sehr scharfes.

Eine süßsaure Speise aus China sowas da könnte das auch gut zu passen also da finden sich schon viele Sachen da passt er vorne in die Mitte oder ans Ende vom Menü Michael, wann schlagt ihr euren Gästen so was vor? Weil es ist ja nicht das Erste, was ihr vorschlagt. Oder gibt es Menschen, die ein Essen mit so einem Wein anfangen? Ja, tatsächlich. Das gibt es ja. Okay. Aber das ist tatsächlich meistens dann eine Gänseleberterrine oder ein gebratet. Eine Gänseleber hatten wir jetzt auch mit den Winzern das gemacht. Mit dem bisschen kandierten Apfel dazu. Und das hat super gut gepasst. Nicht viel, sondern ein kleines Stück.

Das ist schon aber so, dass auch durchaus mal feiern, das bestellen. Also so am 60. Geburtstag mit 80 Leuten. und das dann schon eher polarisiert, was du eben sagst, dass da immer ein Tisch dabei ist, der sagt, wollen wir lieber einen Salat essen? Dann passt es natürlich nicht zu so einem Salat, schmeckt das dann genau gar nicht dabei. Also das ist schon wichtig. Zu Käse ist das toll, zu so einem gereiften Comptee oder was ein bisschen Kristalline hat. So ein paar Mal sagen kann man das schon machen. Aber musst du es nicht am Abschluss machen, weil könnte man danach jetzt zum Beispiel die Scheurebe trinken? Ja, die Scheurebe schmeckt anders, wenn du sie jetzt nach dem Süßwein trinkst. Das ist einfach so. Aber in einem Menü kannst du das schon machen, weil du isst ja dazwischen. und durch das... Da kann es auch zwischendrin kommen? Ja, da kann es zwischendrin oder am Anfang kommen und vor allem trinkt man nicht viel davon, sondern wirklich 0,1 nicht mal oder 0,05, also wirklich so ungefähr, wie ich jetzt hier eingeschenkt habe. Was mir aufgefallen ist, wenn ich das Glas zur Nase führe, also wenn ich noch nicht ganz den Zinken drin habe im Glas, da habe ich so eine leichte, so ein Karamell, so ein Karamell auch in der Nase und fast so ein bisschen wie so eine Krebssuisette, Also dieses Karamellisierte, die Orange, zu dem kann ich es mir auch super gut vorstellen. Also was für ein Jahrgang? Axel, da müssen wir beide... Also was für eine Rebsorte, was für ein Jahrgang, welches Land ist? Oh, warte, Rebsorte? Warte, warte, warte. Ich wollte mal jetzt dem lieben Thies zeigen, was Sie alles gelernt haben. Also Rebsorte? Also ich bin natürlich kein Vorfall, weil ich weiß es.

Ich meine, da ist die Rebsorte raus. Schwierig. Ach, dankeschön. Aber der Inwalt ist natürlich schon, dass er sagt, die Säure ist noch sehr, sehr gut da. Da gibt es also Rebsorten im Süßweinbereich. Alles wird ja nicht süß gemacht. Was wird denn süß gemacht? Da gibt es mal ein bisschen so, also Riesling? Scheurebe, Riesling. Riesling. Warte, lass ich nicht mal weiter. Welsch-Riesling. Okay, Welsch-Riesling. Scheurebe oder Riesling, das ist klar. Meinst du, glaube ich nicht. Chardonnay? Wird auch süß gemacht. Ja, und Souvenir en Blanc wird auch süß gemacht. Also gerade in Bordeaux. Okay, es ist Charlolem. Nee, es ist Riesling. Es ist Riesling. Riesling aus Deutschland. 1989. Nee. Falsche Dekade. Falsche Dekade. Nee, schon volljährig. Auch. Okay. Falsche Dekade, also nicht 80er. 90er? Nein. Davor? Ja. Ach so. Wo? Pass auf, es ist natürlich klar. Es ist von einem von uns beiden. Es ist von einem Geburtstag. Es ist dein Geburtstag. Echt? 77? Nein. Nein. 76, ja. Boah! Aber weißt du was? Aber weißt du warum? Weil er dachte, du bist 76 geboren. Ah, krass. Ein 76er Niersteiner Ölberg, Riesling-Bären-Auslese vom Weingut Georg Kalk... Georg Kahrt von der Weinkeller in Nierstein am Rhein mit der amtlichen Prüfungsnummer 4382088. Das sieht lustig aus.

Die Flasche sieht aus wie so ein Becksbier. Prost. Das muss man aufpassen. Irre. Und das hast du in deinem Keller gehabt? Ja, da habe ich gedacht, vielleicht mache ich euch damit eine kleine Frage. Das hast du sogar gemacht. Das ist ja so ein bisschen Perl die Säue werfen. Nee, nicht ganz. Also ich finde, du solltest noch mal Du solltest noch mal an deinem Selbstbild arbeiten. Also es ist ein, wie heißt das Weingut? Gibt es das noch? Weingut Georg Kahrt-Nierstein? Weiß ich nicht, ob es das überhaupt noch gibt, ehrlicherweise. Krass. Krass. Also es gibt in der Tat eine ganze Reihe von guten Süßweinproduzenten aus den 60er, 70er Jahren, die es heute nicht mehr gibt. Weil so wie in der Landwirtschaft es sozusagen das Höfersterben gab, weil die kleinen Höfe nicht überleben konnten, Und so gibt es auch viele Winzer, die entweder, weil sie keine Nachfolge hatten oder weil sie es wirtschaftlich nicht geschafft haben, die es halt einfach heute nicht mehr gibt. Wie bist du denn auf diese, hast du ja nicht, als du zwei Jahre alt warst, diese Flasche gekauft, wie bist du auf diesen Wein gekommen?

Das kann ich dir genau sagen. Den habe ich auf einer Versteigerung in einem Konvolut von Weinen gekauft, wo ich, was ich manchmal mache, Michael hätte gesagt, dass ich Jäger bin und ich jage halt auch gerne ein bisschen den Weinen hinterher. Und es macht mir Freude, Weine zu finden. Die eben nicht alltäglich sind und von denen keiner glaubt, dass sie vielleicht noch was sind. Und du wusstest das? Ich habe das vorher probiert schon? Ja, deshalb habe ich die Flasche vorher aufgemacht. Das kann auch sein, dass du aus Versehen dann mal was Älteres, gereiftes kaufst und dann machst du das auf. Und dann ist das mit einer schönen Enttäuschung verbunden und mit rausgeschmissenem Geld. Aber am Ende des Tages, du hast ja auch schon mal ein T-Shirt gekauft, das du hinterher nicht anziehst. Das war auch rausgeschmissenes Geld. Und so kann das beim Wein auch... Wie das ist rausgeschmissenes? Handelst du eigentlich auch mit Wein? Das verkaufst du Wein? Nein.

Ich genieße Wein, aber ich bin kein Händler. Das ist nicht mein Beruf und ich möchte es auch nicht zum Beruf machen. Dafür haben wir Michael, der macht das hier in Hamburg ganz super. Und ich würde, wenn ich versuchen würde, mit ihm in Konkurrenz zu treten, sofort pleite gehen. Deshalb lasse ich das lieber. Und wenn du sagst, du hast ein Konvolut, das heißt, du hast so eine Überraschungsbox mit verschiedenen Weinen gekauft? Wenn man so will, das war eine Kiste, ich weiß nicht, dass ich mir da war, sechs oder acht Flaschen drin, unterschiedliches Zeug, von nichts war eine zweite dabei und dann habe ich die einfach gekauft. Das macht man genau, bei Auktionen durchaus ist es nicht unüblich, dass man eben vielleicht einen Wein, der eine größere Nachfrage hat, zum Beispiel packt man ein paar kleinere dazu und man muss es dann im Paket kaufen, weil sowas vielleicht alleine niemanden interessiert, dafür gibt es dann keinen Käufer. Aber wenn man da eine Flasche drin hat, wo man sagt, oh, die würde ich gerne mal probieren und dann nehme ich halt die anderen sieben mit oder sechs mit der Wahrscheinlichkeit oder mit der Hoffnung, dass trotzdem was dabei ist, was man aber ganz gut machen kann und so packt man das dann zusammen. Und Lars, es ist ja auch so, man wird ja nicht dümmer davon, dass man sowas mal probiert.

Ich finde es immer so irre, wenn man da sitzt und sagt, aber kein Lebensmittel aus dem Jahr 1976 würden wir jetzt hier essen. Aber da ist es so, dass man sogar... Hoch Honig? Ja, also es gibt ein paar Lebensmittel vielleicht, aber so richtig so ein Stück Fleisch aus dem Jahr. Und das ist irre, wenn man überlegt, dass dann irgendwann vor... Wie viele Jahre ist das hier? Achso, bist du nächstes Jahr 50? Nee, bist du 77 übernächstes Jahr. Aber wow, echt. Aber jetzt, wo ich die Flasche so sehe, schmeckt es auch ein bisschen malzig.

Vielleicht ist das aber so das ist ja das Karamellige das Karamellige finde ich kommt jetzt komplett um, ich finde auch es ist fast so ein bisschen wie gebrannte Mandeln, aber was trotzdem cool ist dass es nicht nur süß ist genau, was du sagst mit den Pilzen dass es sowas noch irgendwie hat oder Räucherfisch hat irgendwie das ja pilzig und erdig Ja, aber man muss sagen, das ist jetzt schon cool, dass wir sowas sagen. Ja, aber sowas gibt es halt. Gib mir noch was ab davon.

Hab ich ja auch nicht jeden Tag. Danke. Aber er sieht auch, und wie viel Alkohol hat der jetzt? Nee, danke. Mach du noch, Axel. Der hat, also lustig, der hat auch ein Etikett 0,7, das haben die durchgestrichen, 0,35 draufgeschrieben. Und der Alkoholgehalt, der steht. Der dürfte auch unter 10 sein. Ja, das glaube ich auch. Und er dürfte über die Jahre auch einiges von seinem Alkoholgehalt verloren haben. Also es ist wahrscheinlich noch nicht so, dass man ihn auch Kinder geben kann. Ist das so, ja? Verlieren die Weine über die Jahre das Alkohol?

Naja, die Alkoholmoleküle sind kleiner als die Wassermoleküle und durch den Korken verliert der Wein ja über die Jahre auch immer. Das merkst du, je älter der Wein, desto niedriger ist der Füllstand, also irgendwo muss das Zeug ja bleiben. Und dann geht natürlich auch Alkohol verloren. Das weißt du, was schade ist? Gärt das eigentlich noch in der Flasche nach? Nein. Das wird dann geschwefelt und damit wird es dann auch quasi getötet. Okay. Aber dann mache ich das auch mal. Ich habe nämlich neulich durch Zufall im Weinkeller eine Flasche entdeckt, von der ich nicht wusste, dass wir sie haben. Uralt. Die bringe ich jetzt eine nächste Mal mit und machen wir sie einfach mal auf. Was soll die da jetzt noch länger liegen? Aber wirklich uralt. Und es kann natürlich sein, dass es einfach nichts ist. Die Wahrscheinlichkeit ist eher groß. Das ist groß, ne? Also ich kann euch dazu sagen, ich habe so einen kleinen Freundeskreis, nennt sich Schweineweinerunde. Warum? Weil jeder irgendwann in seinem Keller mal eine Flasche Wein findet, wo kein Mensch weiß, kann man das Zeug eigentlich doch trinken. Aber wie gesagt, das können Das können Katastrophen sein, das können aber auch große Freundesspender sein. Und dann haben wir gesagt, dann treffen wir uns jetzt ab und zu mal und bringen die absurdesten Pullen aus dem Keller mit, von denen kein Mensch weiß, was das eigentlich für Zeugs ist. Und dann probieren wir die einfach. Und so ist die Schweineweinerunde entstanden. Und was ist so das Ergebnis? Also wie viel Prozent davon sind wirklich Schweineweine? Also...

Ich würde mal sagen, halbe halbe. Es sind einige Weine dabei gewesen, wo wir gesagt haben, was ist das für sensationelles Zeugs. Und mit allergrößten Bedauern stellt man dann fest, dass dieser Wein nicht nur alt ist, sondern auch sehr wenig. Und bei anderen Sachen ziehst du den Korken raus und stellst es gleich weg. Also noch nicht mal zum Kochen. Auch das kann passieren. Und guckle dir dann vorher mal nicht, dass du eine Flasche aufziehst, wo du siehst, ach Mensch, wurde gerade für 7.350 Euro auktioniert bei Sonnebis. Nee, aber das kauft ja nicht, dann ist das ja egal. Michael, weißt du, es gibt ganz viele Leute, die kennen von allen Sachen den Preis, aber von nichts den Wert. Wenn du den Wein danach bewertest, was er kostet, hast du verloren. Weil er ist dann immer ungenießbar. Entweder findest du, der Wein muss teuer sein, damit er mir schmeckt, dann kannst du mit dem 20 Euro Wein nichts anfangen. Dann findest du dich irgendwie vernachlässigt oder dein Gastgeber nicht großzügig genug. Oder du googelst und dann stellst du fest, Mensch, die Flasche, da kann ich vielleicht 1000 Euro für kriegen, dann schmeckt er dir nicht mehr, weil er dir zu teuer ist, weil du niemals diesen Wein für dieses Geld kaufen würdest. Also mach dich frei davon, was der Wein kostet, probiere ihn und wenn er dir schmeckt, dann trinke, wenn er dir nicht schmeckt, dann lass ihn sein, ist doch egal, was er kostet.

Klingt toll. Ich glaube, in der Realität macht man aber... Ich bin schon bei dir. Ich bin komplett bei dir. Aber es liegt in der Natur des Menschen, dass man sagt, wenn man etwas besser macht tut. Wenn du dich auf den Preis konzentrierst, dann reduzierst du deinen Genuss. Das ist alles. Aber hinterher will ich dann schon wissen, was kostet oder was müsste ich bezahlen, wenn ich es nochmal besorgen müsste, wenn ich so ein... Ja, wenn du es geschenk kriegst, so wie wir heute das Glück haben. Aber ich bin da total bei Thies. Ich habe neulich mit einem Freund gesprochen und gesagt, Mensch, habst du nicht mal Lust, da und da mit hinzukommen? Das ist ganz tolles Essen. Und dann sagt er, ja, was ist das ganz toll? Es ist ein teuer, sag ich, ja, ist nicht ganz günstig. Nee, sagt er, kann ich nicht. Weil ich würde bei jedem Happen, den ich esse, immer nur daran denken, was es kostet. Und das natürlich, so bin ich bei dir. Und wenn du dann denkst, es kostet ja alles Geld, egal was, und jedes Mal denkst du, es könnte aber auch noch günstiger sein. Und dann bist du ja so, wie Philipp Westermeyer das damals gesagt hat, hier in diesem Podcast, dann genießt du ja nichts. Wobei Philipp nicht ans Geld denkt, sondern der kann halt einfach gar nicht genießen. Ja, und das muss auch jeder für sich selber wissen. Es gibt Leute, die sagen, ich nehme das bisschen Geld, das ich habe und trinke jede Woche eine Flasche Wein. Es gibt andere Leute, die sagen, ich trinke lieber eine Flasche Wein im Monat und dafür das bessere Zeug. Ja, das muss jeder für sich selber wissen.

Aber ich meine, also der Preis kann ja auch das Geschmackserlebnis beflügeln, indem man denkt, okay, das muss jetzt so gut schmecken, dass man schon gar nicht die Möglichkeit einräumt, dass es nicht schmeckt. Vermutlich schmeckt es dann psychologisch auch besser, wenn man weiß, die Flasche kostet 300. Aber deshalb ist es ja wichtig, das eigentlich nicht zu wissen. Also weil sonst denkt man irgendwie, und sonst ist man ja auch vielleicht enttäuscht. Also wenn du jetzt bei dem Penfold-Wein, wenn du dann sagst, ja irgendwie, ja für 2.200 Euro, so gut hat das jetzt aber nicht geschmeckt. Weil du sagst ja, was kann ich für 2.200 Euro, kann ich vielleicht auch eine Woche in Urlaub fahren. Ja, aber mein Unterbewusstsein würde sich das dann nicht eingestehen und deswegen würde mir auch schon fachsisch schmecken. Ist das so? Ja, ich glaube schon. Ich glaube auch, ja schon. Aber es würde nicht funktionieren. Wenn wir dir zum Beispiel jetzt irgendwie da unseren beliebten Rotkäppchenseck oder so einstellen, die Flasche hat übrigens 4.500 Euro gekostet, würdest du trotzdem sagen, schmeckt nicht? Wahrscheinlich. Ja, okay. Gut, also wenn es sehr, sehr deutlich ist, dann... Aber es ist interessant, jeder kennt den, es ist aber auch deutsch, deutsch diese Frage, was kostet das in anderen Ländern, oder? Aber was mich interessieren würde, der Rosé, was kostet der? 20.

Kann man sich das irgendwie, wenn man jetzt sagt, das ist ja irgendwie eine tolle Vielfalt, kann man sich das zusammenkaufen? Du hast vorhin gesagt, als Paket gibt es das nicht, aber ja klar. Den Rosé und die Steuererwähl, die wirst du auch geben. Bocastelli ist halt dann jetzt der aktuelle Jahre Bei 20 oder 21, glaube ich, da fehlen einem einfach mal so 17 Jahre, 18 Jahre. Und einen alten Süßwein kann man bestimmt auch irgendwo kaufen. Aber was würde der kosten? Ich habe keine Ahnung. Was weißt du, was du da machst? Also erst mal ist es so, ich vergesse wahnsinnig gerne, was ich dafür bezahlt habe, weil es mir darauf nicht ankommt. Und ich habe auch schon Weine nicht gekauft, weil ich sie mir nicht leisten konnte, mit großem Bedauern und manchmal hat man dann die Freude dass man auch, mal eingeladen wird. So wie wir heute, Axel. Ja, immer. Da hast man die Freude. Kann ich nur eines sagen, wenn einen guten Freund du hast und der hat gute Weine, pass auf, dass du ihn lange hast, sonst trinkt er sie alleine.

Und das reimt sich sogar. Das war ja der Witz, glaube ich. Was sich reimt, ist immer gut. Wer hat das gesagt? Pipi Langstrumpf. Hat Pipi Langstrumpf gesagt? Ja, was sich reimt, ist immer gut. Wenn der Wein sich zum Essen reimt und wenn der Wein sich übrigens auch mit dem Freundeskreis, mit dem man genießt, reimt. Auch das ist schön. Also Wein zusammen mit Leuten zu trinken, die man nicht ausstehen kann, ist auch nicht genussfördernd. Aber es ist ja umgekehrt so, dass man auch irgendwie, am Ende mag man, wenn man mit Menschen Weine getrunken hat, dann mag man sich hinterher eigentlich, oder? Ich glaube, es ist ja zum Beispiel Michael mit uns beiden so gegangen. Du fandest uns ja am Anfang schon komisch. Ich fand ihn vielleicht immer noch komisch. Und jetzt am Ende hast du gedacht, ach, sie sind ja doch doch ganz schlecht. doch ganz nett. Also Lars, es ist schon was anderes, ob man jemanden ausstehen kann oder ob man jemanden aushalten kann. Da ist Michael natürlich erfahren. Also gut, kann man sich zusammenstellen? Ja. Was es tut auf jeden Fall, es verbindet einen immer. Und wahrscheinlich werden wir uns auch sehr noch über den Süßwein erinnern an dieses Gespräch heute. Kann sein, dass wir immer am Altenheim über den Weg laufen oder in den Rollatoren und dann sagen, weißt du noch, wie wir damals.

Das weiß ich gar nicht. Ich glaube, das ist wieder so eine Runde gewesen, wo jeder Wein für sich eine Entdeckung ist. Das muss man sagen. Total. Und wenn man da so steht, würde man die an einem Abend gemeinsam, trinken können. Also du kannst wunderbar zu diesen Weinen ein hervorragendes kleines Menü zusammenstellen. Thies ist auch ein sehr guter Koch, muss man auch sagen. Was kannst du nicht, Thies? Das ist ja so ein bisschen, mach mir Sorgen, was kannst du nicht?

Was kann ich? Kennst du dich mit Fußball nicht aus? Also von Fußball habe ich Gott sei Dank überhaupt gar keine. Das ist ja mit Michael gemeinsam. Ich habe zwar als Schüler habe ich wahnsinnig gerne mit meinen Kumpels in der Westkurve gestanden. Damals stand man im Fußballstadion. Im Volksparkstadion? Im Volksparkstadion, ja. Damals hieß es schon Volksparkstadion. Ich finde es auch ganz schön, dass es jetzt auch mal wieder ein Volksparkstadion ist. Und ich hoffe, es möge lange so bleiben. Aber die Stimmung in der Westkurve auf den Stehplätzen, ich weiß gar nicht, ob es sowas heute noch gibt. Doch. Die Stimmung ist noch gut. Aber du hast recht, meinst du, wenn wir da sind, heißt es dann die Vier-Flaschen-Arena? Ich kann mir gut vorstellen, dass wir den Deal der Künischen abkaufen können an die Bude und vier Flaschenarena, glaube ich, würde unserer Marke auch gut tun. Ja, glaube ich auch. Wird ja viel Wein getrunken in so einem Stadion. Würden die Weine, die wir beim HSV umtrinken, das ist für Thies nichts? Naja, er ist schon ein verwöhnter Gaumann. Ist das so, dieser alte Satz, den wir von dir gelernt haben und von Günther ja auch, man trinkt sich immer nach oben, stimmt das?

Das heißt, wenn man einmal in einer gewissen Kategorie angekommen ist, dann mag man diese Kategorie. Also ich kann euch dazu Folgendes erzählen. Bei der Zeitstoffkapital gab es vor vielen Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, einen wunderbaren Kolonisten, Johannes Groß. Oder Winzauhaus der Sternmarkt gibt es ja. Der mal gesagt hat, er würde gar nicht verstehen, warum man in Deutschland so viel von diesem billigen Pinot Grigio trinken würde, wo es doch hier so hervorragendes Mineralwasser gäbe. Und ich finde schon.

Ich finde schon, das Leben ist ein bisschen zu kurz, um schlechten Wein zu trinken. Und es gibt auch echt schlechten Wein. Und die Frage ist, ob ich meiner Leber zumuten möchte, zukünftige Genussmomente zu behindern, indem ich sie vorzeitig durch schlechtes Zeug schädige. Ich würde sagen, lieber nein. Lieber ein Glas weniger, dafür besser. Das ist ein.

Unfassbar gutes Schlusswort. Das war großartig. Du bist herzlich wieder eingeladen mit den Raritäten. Wir machen nicht die Schweineweine, sondern die Raritäten aus deinem Weinkeller. Wie groß war der jetzt? Was hattest du das mitgeschrieben, Axel? Der Weinkeller? Irgendwas zwischen 39 und 40. Tausend. Ja, aber das war bei Michael. Das war bei Michael. Passiert es euch manchmal, dass ihr eine Flasche vergesst und dann immer denkt, Scheit. Also es ist mir schon passiert, dass ich eine Flasche getrunken habe und die habe ich dann vergessen. Aber das ist eine Flasche, die irgendwo liegt und dann denkst du und irgendwann holst du sie raus und denkst, oh, die hätte ich mal vor zehn Jahren trinken. Also mir passiert es, dass ich weiß, dass ich die habe und dann suche ich die so lange, bis ich die finde. Und wenn ich sie nicht finde, dann habe ich sie entweder schon getrunken oder jemandem geschenkt, aber das ärgert mich dann so tief. Oder deine Frau hat sie aufgemacht. Hast du denn so eine Liste, wo du dann irgendwie abstreichst oder so? Also ich kenne das eher umgekehrt, dass ich nach Hause komme und dann steht da eine leere Flasche Champagner. Dann gucke ich mir die an und weiß genau, was das ist und frage meine Frau, na, hattet ihr gestern einen schönen Abend? Dann sagt sie zu mir, ja, ich habe extra darauf geachtet, dass ich eine Flasche nehme, die nicht so teuer aussieht.

Und hat es geschmeckt? Ja, sagt sie, der war ganz klasse. Ja, sage ich, das ist, glaube ich, das Einzige, was ich beanstande. Ich hätte gerne auch einen Schluck noch davon probiert gehabt. Und dann hängt nicht der Haustägen schief, weil ich meine Frau sehr liebe. Aber ich finde es dann schade, dass ich nicht mit eingeladen war. Da weißt du mal, wie es... Doch, wir sind eigentlich fast immer eingeladen von Michael. Ja, aber wenn meine Frau eine der beiden Flaschen trinkt, dann wäre ich auch böse. Meine Frau schickt mir immer Bilder dran. Darf ich das? Ist das okay? Und dann ruft sie noch an, wenn ich das auch nicht gleich sehe. Und dann ruft sie jetzt an mit dem Service. Ja, kann man verstehen. Bevor du dann eine Flasche für 10.000 Euro aufsetzt hast. Habe ich ja nicht für 10.000 Euro. Hast du nicht, ne? Aber ich sage, ich weiß, dass es sowas gibt, aber eine Flasche Wein für 10.000 Euro ist einfach Quatsch. Nein, hatte mich alles. Es ist einfach Quatsch. Und manchmal übersteigt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Weinkäufers seine Fähigkeit, die Qualität dann wirklich auch wirtschaftlich richtig zu bemäßen.

Das ist bei mir nicht der Fall, aber das spricht nicht für meine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Ja, das ist ein anderes Thema, das machen wir gleich, wenn die Mikrofone ausleben, ihr Lieben. Vielen Dank. Ganz schwer. Also natürlich hier der Letzte. Also das auf jeden Fall total. Aber diese Scheure. Die Scheure fand ich auch super. Die hab ich auch echt geflasht. Ich fand auch den Rosé gut. Ich fand eigentlich alles gut. Ich kann für mich nur sagen, es ist keiner dabei, auf den ich gerne verzichten will. Man blamiert sich nicht mit diesen Weinen. Und du, Michi? Für mich hat der Stadt und Hölfte Papp natürlich vom Jahrgang her, du hast irgendwie auch Emotionales, weil ich mich da einfach so gut noch daran erinnern kann, an diesen Sommer und und und. Und deswegen finde ich... Kannst du dich an den Sommer 76 noch erinnern? An den Sommer 76. Nee, 2-3, sorry. 2-3. Sommer 2-3 kann ich mich das erinnern. Aber nur, weil es so warm war oder auch, weil du da geküsst hast? Nee, weil ja der Vorgänger, weil der Hanse-Lounge da pleite gemacht hat, wir geschlossen waren, kein Geld bekommen haben. Das Wetter war aber so schön und wir hatten keine Kohle. Und dann habe ich meine Eltern nochmal angepumpt und keiner wusste, wie es weitergeht. Aber ich habe heute erfahren, dass Ties ja selber auch noch da am Tisch saß, da bei der Gründung der Hanse-Lounge. Also von daher, und das war eine gute Zeit und für mich ein lebensverändernder Moment. Und deswegen hat die Flasche eine große Emotionalität.

Seitdem bist du, bist du seitdem? Seit 2007, also ich war dann in Amerika ja zwei Jahre. 2007 erst, ne? Genau, ja. Ich habe es ja aufgebaut in 2003 und das war auch gar nicht so einfach. Damals noch, war es noch Havanna Lounge? War es davor, da habe ich auch schon ein Jahr gearbeitet, aber das war ja ein großes Desaster. Und die Leute haben bezahlt und dann war der Club zu und das waren die Hamburger. Die Havanna Lounge, war das auch ein Business Club? Das war so ein Zigarren, also ein Business-Club, aber auf Basis der Zigarre. Das war so Ende der 90er natürlich eigentlich ziemlich smart, weil die Zigarre so der neue Markt und sehr viel Geld und so weiter. Und das haben wir jetzt ein bisschen inhaltlich, ein bisschen mehr auf Essen, Trinken und gesellschaftliche und Business-Momente gestützt und eben aber auch Wein. Thies, danke, dass du uns da bist. Vielen Dank. Und danke für die Bringe. Große Freude. Top, war mir ein Spaß.