Unser Partner Havesco macht jeden Wein zum Erlebnis. Das vorgestellte Vier-Flaschen-Paket ist bestellbar auf havesco.de. Zusammen mit über 9000 weiteren Weinen. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge. Und heute, da werdet ihr schlauer aus diesem Podcast rausgehen. Denn sowohl der Michi, der mir gegenüber sitzt. Servus, guten Tag. Guten Tag, als auch der liebe Lars, der neben mir sitzt. und ich natürlich auch, werden euch Weinwissen präsentieren und zwar über die alte und die neue Welt. Ja, das ist die Idee. Da geht's los. Was ist denn die alte Welt und was ist die neue Welt? Gemeinem würde man als alte Welt immer bezeichnen Europa.
Und als neue Welt alles andere außer Europa. Und das ist aber einfach zeitlich bezogen, weil natürlich in Europa der Weinbau viel, viel älter ist als überall anders. Also ich habe heute zwei Pärchen mit Europa-Neuseeland. Einmal Frankreich-Neuseeland, einmal Deutschland-Neuseeland. Und in Neuseeland zum Beispiel, ich habe Sauvignon Blanc mit, natürlich einen charakteristischen Wein für diese Gegend. Und da hat man so in den 70ern angefangen mit Weinbau. Da lachen natürlich die Winzer hierzulande. Wann hat man hier angefangen? Also ich habe zum Beispiel jetzt dieses Weingut von der Loire, wo ich den europäischen Sauvignon Blanc mitgebracht habe, das Weingut wurde 1885 gegründet. Das ist jetzt die fünfte Generation schon. Also die Klassifikation in Bordeaux, die heute noch gilt, was du nicht da hast, wir mit Axel Heinz darüber gesprochen haben, die ist von 1855. Also damals hat man sogar schon eingeteilt. Also deswegen kann man sagen, dass man im frühen 19. Jahrhundert hier schon salonfähig Weine gemacht hat. Und das war ja legendär damals, dass man sie erst in die Flasche abgefüllt hat. Davor war das immer aus dem Fass und jeder hatte zu Hause ein Fass oder ein Fässchen. Der Wein in der Flasche ist also quasi nicht älter als aus dem 19. Jahrhundert oder.
Ja, das stimmt eigentlich, ja. Also ich glaube, es gibt keine Flaschen aus 1700 irgendwas, aber aus 1800 sehr wohl gibt es Flaschen. Übrigens, ganz aktuell wurde eine deutsche Flasche versteigert aus dem Bernkastler Doktor von unserem Herrn Frenzel, Weingut Wegeler, von 1953. Das hat Konrad Adenauer damals auch ausgeschenkt. Also eine historische Flasche, ein Süßwein. Wurde gerade ein amerikanischer, anonymer Mensch hat die gekauft, diese eine Flasche für 25.000 US-Dollars.
Ja, also. Und du wünschst uns heute auch so ein bisschen, wir wollen ja so ein bisschen die Zeit auch nutzen, um sozusagen einzelne Rebsorten nochmal genauer zu betrachten. Und wir haben heute einmal Sauvignon Blanc, hast du schon gesagt, und dann? Und Pinot Noir, den Spätburgunder. Erzähl doch mal Sauvignon Blanc. Das ist, kann man eigentlich sagen, dass wenn man sich jetzt so ein bisschen mit Weinwissen, wenn ich sage, angeben will, das will ja keiner, aber ist es falsch, wenn ich sage, von den Weißweinen erkennt man Sauvignon Blanc am schnellsten, auch wenn man sich gar nicht so mit Wein auskennt. Also schon am Geruch, weil er eben halt so extrem aromatisch riecht? Also alles, was wir sagen, ist natürlich in der Regel. Es gibt immer Ausnahmen. Aber in der Regel hast du völlig recht. Es gibt vielleicht Rebsorten, die noch ein bisschen dominanter sind. Also man muss unterscheiden von klassischen Rebsorten und Aromarebsorten, also die sehr aromatisch sind. Und da gehört der Sauvignon Blanc dazu. Da gehört auch der Gewürztraminer dazu und der gelbe Muscatella. Auch das sind Weine, die riechst du eigentlich schon aus 10 Meter Entfernung und kannst sie eigentlich schon ganz gut zuordnen. Aber dieser Gewürzramina und der Muscatella, die scheinen nicht so eine große Rolle zu spielen. Genau, weil die Leute ein bisschen Angst davor haben. Weil das schon meine sind, die sehr polarisieren.
Also Gewürzramina ist eine jugendextrem Rosenwasser. Sehr, sehr duftig, fast schon parfümiert. Der gelbe Muscatella ist in Österreich schon deutlich beliebter als hier in Deutschland. Dieser leichte Muskat, Wildkräuter, Holundernote, weil er auch sehr trocken ist. aber der ist schon so duftig in der Nase, dass viele eben Angst haben, dass das eigentlich nicht trocken sein könnte, was es aber nicht ist. Also in Österreich ist es ein sehr beliebter Aperitif und du wirst halt, du gehst, wenn du Gäste hast, eher einen Weg eines geringeren Widerstands. Also du wirst da nicht einen Wein einschenken, wo zwei sagen, mega und acht rümpfen die Nase und sagen, ich bleibe dann doch bei Wasser, sondern da geht man eher auf Nummer sicher. Was kann man Sauvignon Blanc am, Schnellsten verwechseln mit Scheurebe? Scheurebe ist sehr, sehr ähnlich, also auch genetisch verwandt.
Wobei die Scheurebe meistens ein bisschen leiser ist als das Sauvignon Blanc in der Aromatik. Aber auch diese dunklen Beeren hat das Sauvignon Blanc, das liegt viel an den Hefen. Vor allem diese Neuseeländer, werdet ihr gleich sehen und das kennt ihr auch schon gut genug. Die verwenden alle eine relativ ähnliche Hefe und das ist auch die Charakteristik quasi für diese Weine aus dieser Ecke. Und deswegen starten wir vielleicht jetzt schon mit diesem Erklär noch einmal, weil wir ja so ein bisschen Grundwissen sammeln wollen, wenn jetzt einer sagt, oh ich liebe ich mag ja kein Sauvignon Blanc, ich liebe aber Sancerre, da muss man ihm dann kann man grinsen, in sich grinsen und verbessert ihn aber nicht, weil Sancerre ist immer auch das Sauvignon Blanc. Genau, also das ist auch der Ruartal, genauso wie dieser Rhein, genau, so ein kleiner Ort Sancerre ähnlich wie Puy Femme auch das sind dann immer Sauvignon Blancs auch vom Inhalt, deswegen muss man ein bisschen aufpassen wenn man so laut sagt, ich mag das eine nicht und das andere ja. Aber man könnte sagen, ich mag kein Sauvignon Blanc, aber Scheuerübel finde ich ganz gut. Das könnte man sagen, wobei die beiden schon sehr nah beieinander ist. Das ist ähnlich, wenn man sagt, ich mag keinen Zwiebel, aber Schalotten liebe ich.
Meine Freundin sagt immer, ich soll Schalotten kaufen, keine Zwiebeln. Weil sie feiner sind. Aber man kann sagen, wenn man reinriecht und man das gefühlt hat, da kommt richtig was einem entgegen. Manchmal ist es sogar ein bisschen quietschig. dann ist die Wahrscheinlichkeit steigt, dass es ein Sauvignon Blanc ist. Genau. Und er hat dieses charakteristische, ist es dieser grüne Pfeffer oder was ist das? Grüne Pfeffer ist ja schon eine Paprika. Ja, also Stachelbeere ist charakteristisch, grüne Paprika ist frisch gemähter Rasen, also frisch gemähtes Gras, Granny Smith, grüner Apfel, Limette, Limone.
Diese Citrusaromatik, aber eben in diese eher herbe Richtung ist charakteristisch. Also was ich jetzt eingeschenkt habe, ist der Wein, der heißt Louis und Liliane, oder Louis und Liliane, ein Sauvignon Blanc de Touraine. Das ist im Herzen des Loire-Tals. Also im Prinzip ist es wie so ein kleiner Sancerre. Nur in der Touraine haben sie nicht zwingend vielleicht diese Tiefe der Böden. Und deswegen kostet sie eben auch deutlich weniger. Also in dem Fall aktuell ist der Marke. Ich schätze 9,90. Ja, normal kostet er 15,90. Aktuell kostet er ein Zehner. Du hast uns beigebracht, wir haben ja mal ganz, ganz, ganz am Anfang den berühmten, was heißt berühmten, aber den, den alle kennen, mit Neusea vermittelt, Claudie Bay getrunken. Du hast aber gesagt, Leute, auch nicht zu lange liegen lassen. So ein Sauvignon Blanc, gilt das nur für Claudie Bay oder insgesamt für Sauvignon Blanc? Die teuersten Sauvignon Blancs im trockenen Bereich kommen aus dem Bordeaux. Also Smiths-Otte-Lafitte zum Beispiel ist einer der besten.
La Mission Aubriant. Das sind Weine, die teilweise reinsortige Sauvignon Blancs sind oder ein bisschen mit Semillon gerne vermehlt werden. Und das sind Weine, die aber auch schon 300 Euro und mehr kosten. Die sind schon dafür gemacht, sie auch länger zu trinken. Aber alles, was wir hier im Regal finden, sage ich jetzt mal bis 30 Euro in der Basis, sind Weine, die vor allem von ihrer Frische leben. Und daher ist es eher ungewöhnlich, wenn Sauvignon Blancs nach drei Jahren so viel besser schmecken als zu Beginn. Also es erlebt fast keine Flasche Sauvignon Blanc in der Basis, den dritten Geburtstag. Wenn du sagst, dass es was Schönes sein soll, wenn wir es gleich testen, so 25, 30 Euro kriegt man schon. Ja, der kostet jetzt einen Zehner und hat eben Parameter. Darüber haben wir schon, als wir mit Axel allein waren, wenn du so eine Flasche siehst. Mit Axel allein. Du hörst, dass er auch Majestät des Plurales von sich spricht. Wenn wir mit Axel allein waren. Ermögegehend.
Dann ist das zum Beispiel, dass du lesen kannst, den Alkoholgehalt. Und das ist schon mal charmant, weil er nur zwölf Alkohol hat. Das ist, was man ablesen kann. Man sieht, dass es die Touraine ist und dann steht auch noch das Vallée de la Loire. Also man sieht eigentlich alles schon am Etikett, was ich bisher auch gesagt habe. Das ist also im Loirtal. Das Loirtal ist irgendwo zwischen Paris und Bordeaux ziemlich mittig. Quasi östlich von Nantes und das ist eigentlich sehr bekannt genau für diese Rebsorte. Ich mag, dass der Wein wenig Alkohol hat, aber jetzt probieren wir mal. Zeig noch einmal ganz kurz, damit wir es auch wissen, der entscheidende Unterschied zwischen dem Sauvignon Blanc aus der alten und dem Sauvignon Blanc aus der neuen Welt, Kann man das so sagen überhaupt? Ja, also ich glaube, wenn du einen Winzer aus Neuseeland triffst und seinen Sauvignon Blanc probierst und ihm sagst, wow, das schmeckt wie ein Sancerre, dann empfinden die das als großes Kompliment. Aber eigentlich sollte Sauvignon Blanc aus Neuseeland so schmecken, wie Sauvignon Blanc aus Neuseeland und einer von der Loire wie einer von der Loire. Und deswegen ist es de facto eigentlich auch kein Kompliment. Aber natürlich bei dieser ganzen neuen Weltdiskussion Weltdiskussion ist so, das Role Model, das gab es eben schon seit Jahrhunderten und das kommt halt nun mal aus Europa und da orientiert man sich dran und dann versucht man natürlich entweder eine eigene Stilistik zu finden oder möglichst nah an dem zu kommen, was man schon kennt und was man gemeinhin als ultimativ empfinden würde.
Frisch ist er. Ja, aber Dirk, also jetzt Neuseeland, ist das nicht ein bisschen quietschiger? Wir probieren ja dann den zweiten dazu, dann habt ihr eigentlich einen sehr, sehr guten Vergleich.
Weil, also das ist jetzt, Lars, das hast du völlig recht, das ist 2024 und übrigens ist der Neuseeländer gleich auch 2024. Also die sind ein halbes Jahr voraus, das heißt die haben im Herbst jetzt diesen Jahres, im Herbst 26 schon die ersten 26er Weine auf den Markt gebracht, weil sie sie im Februar schon geerntet haben. Und ich finde jetzt, ehrlich gesagt, das finde ich gut, dass du den ausgewählt hast, weil der ist komplett charakteristisch, wenn jemand noch nie ein Sauvignon Blanc getrunken hat und mal so ein Gefühl haben will, wie ein Sauvignon Blanc schmeckt. Also jetzt ohne zu übertrieben aromatisch zu sein oder zu untertrieben. Das gibt es ja auch. Wir haben ja auch Sauvignon Blanc schon gehabt, die gar nicht aromatisch sind. Der ist aber, ich finde, ein ganz gutes, oder? Ein ganz gutes Role Model. Absolut, für mich ein ziemliches Role Model. Was ich schön finde, weil er ist auch wirklich recht trocken. Also er hat keinen Gramm Restzucker, er hat 4,6 Säure. also hat es auch nicht wahnsinnig viel Säure und der hat so eine Frucht, die ist zwar da, aber die ist jetzt nicht ganz so aggressiv und nicht ganz so holter, die Polter. Gar kein Rest sogar, kein Gramm? Ja, nur 0,4 Gramm oder so. Aber die Frucht, ist das dann schon Stachelbeere? Würde ich sagen, ja. Stachelbeere, dieses Zitus hat man auch in der Nase, aber eher Zitrone als Limette. Genau, aber eben nicht quietschig, finde ich. Bisschen rote Beeren schon vielleicht. Rote Johannisbeere...
Aber wirklich so ein, wir kriegen jetzt doof, wenn man sagt, es ist ja kein Durchschnitt Sauvignon Blanc, aber wenn man das, sagen wir mal, guck mal, so schmeckt Sauvignon Blanc. Das ist super. Und da wird man jetzt auch die Unterschiede feststellen. Also jetzt, wenn du den Claudie Bay dagegen trinkst, merkst du halt, dass der aromatischer ist zum Beispiel. Auch wenn wir den Power Springs gleich trinken, dann auch. Aber ich glaube, das ist so, wenn man sich jetzt annähert an diese ganze Weinwelt, an die Weinthematik, und wir sagen, wir verlassen den Bereich 3,50 Euro bis 7,50 Euro und sagen jetzt einfach mal, eigentlich kostet die 16 und jetzt kostet die aber einen Zehner. Für einen Zehner kann man sagen, ist das ein sehr gutes Beispiel für die Rebsorte Sauvignon Blanc. Wenn man das nicht mag, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass man gar keinen Sauvignon Blanc mag. Wenn einem das schon zu fruchtig ist oder wenn man da schon sagt, oh, die Säure, ich habe das Gefühl, Sodbrennen oder die Säure ist mir ein bisschen zu aggressiv. Und deswegen ist das eigentlich ein sehr, sehr gutes Beispiel. Und ich finde auch ein guter Wein.
Der, und das ist eben so dominant, das ist das Problem bei den Aromarebswarten und noch das Größere bei Gewürzraminer und Muscatella, da musst du schon schauen beim Essen, dass das ineinander übergeht. Weil sonst kann das sein, dass das Essen komplett kaputt wird durch den Wein, wenn der Wein so dominant ist von der Aromatik. Und also für mich ist es, wenn du da so einen zarten Spargel mit zerlassener Butter hast, als Beispiel, dann ist der Wein so intensiv, dass du vom Spargel eigentlich nichts mehr schmeckst. Deswegen wäre es aus meiner Sicht das zum Beispiel kein gutes Match. Da kann man schon, also ich habe zum Beispiel gestern gemacht so Linsenbratlinge, In Linsen Karottenbratlinge mit so einem orientalischen Pesto.
Und das war relativ so mit Kardamom und Kreuzkümmel. Und das war ziemlich intensiv. Und mit Petersilie und das, Zylantro und das dann dazu. Das kann man gut machen, weil das ist so intensiv vom Geschmack. Und da ist das Sauvignon Blanc dagegen. Und dann im Mund passiert, wow, wenn du, das ist schon an der Grenze von zu leicht. Aber mit Sauvignon Blanc muss man schon wirklich aufpassen, dass man beim Essen irgendetwas hat, was selber genug Kraft hat, an Aromatik auch das Essen. Wenn du jetzt einen Kartoffelbrei hast und du trinkst jetzt einen Sauvignon Blanc dazu, dann schmeckst du von der Kartoffel, wenn du überhaupt was schmeckst von der Kartoffel, eigentlich nichts mehr. Axel, aber müsstest du insofern noch sagen, wer der vierte Gast heute ist? Der vierte Gast? Ja.
Der ist unter dem Zischen. Nämlich keiner. Es kann ja auch Leute denken, die reden, wir haben den Gast gar nicht vorgestellt, unfreundlich. Wir machen aber manchmal auch Folgen zu dritt, das geht ja auf unsere Anfänge zurück und viele Hörer und Hörer sagen, eigentlich zu dritt ist auch mal ganz lustig. Nicht, weil uns die Gäste ausgehen, ganz im Gegenteil. Das stimmt, ja. Aber wir genießen es manchmal auch hier, allein zu sein. Aber ich habe auch viele Hörer, die fragen, Mensch, mach dir auch wieder mal einen Hörer. Könnte ich vielleicht mal dabei sein. Also es gibt so indirekte Bewerbungen. Ja, aber sehr gerne. Wir haben uns ja auch sehr gefreut, dass beide Leihverkostungen ja wirklich innerhalb weniger Tage ausverkauft waren. Das war schon stark. Also vielleicht müssen wir da auch noch mehr ausverkauft. Echt? Ja. Wenn wir in dieser Podcast kommen, ist es vielleicht schon längst gewesen. Aber HSV ist auch gut. Und wir fragen uns auch, Mensch, kommt der mal nicht Richtung Frankfurt, Richtung München und so? Kommen wir doch. Aber wir haben dieses Jahr, muss man sagen, zwei sind schon mal gut gewesen.
Wir steigern. So, also jetzt der Vergleich. Ja, jetzt der Vergleich. Gleicher Jahrgang aus Marlboro. Der Wein heißt Rapoura Springs. Hat immerhin ganz tolle 93-Plus-Punkte vom Weinorbit bekommen. Noch nie gehört, aber es scheint also eine ganz tolle Weinbewertungsseite zu sein. Übrigens nachgewiesen... Sieht auch schon ein bisschen nach neuer... Nachgewiesen, Gold, Herr Bämmel drauf, vorne Leute kaufen. Übrigens nachgewiesen, hohe Punktzahl. Wurscht von wem, Hauptsache hohe Punktzahl. Absolut verkaufsfördernd. Ja, sehr gut. Wollen wir für Flaschenpunkte auf die Flaschen... Ja, genau. Das können wir vermarkten. Es gibt zum Beispiel, ich habe so kein Weiner aus Südafrika, das sind so sechs, sieben Labels drauf. Hatten wir, glaube ich, schon mal mit, wo du also gar nicht mehr weißt, was ist das Etikett und was es jetzt nicht gerade zugeschustert. Kann man was an der Farbe sehen? Mein Eindruck wäre jetzt, dass die Farbe beim ersten Sauvignon Blanc ein bisschen, kräftiger war als jetzt hier. Der sieht jetzt, und das fällt mir immer wieder auf bei Souvien Blanc aus der neuen Welt, dass sie so ein bisschen heller, also durchsichtiger, aber ein bisschen heller sind.
Ja, aber das würde ich sagen, daran kann man nicht immer gehen oder das kann man nicht immer bewerten. Das mag in diesem Fall so sein, bin ich bei dir, aber generell das sozusagen, ist es nicht der Fall. Aber er riecht schon mal, das ist interessant, ich finde, er riecht viel kräftiger als der erste, oder? Viel, viel intensiver. Viel intensiver. Er kommt ein Stück weit auch vom Alkohol. Davor hatten wir zwölf, bei Luis und Liliane und jetzt bei Rappauer Springs 13,5. Das ist übrigens auch so, meistens ist ja klar die Bay Range und das ging ja anders dort auch gar nicht hin. Es ist ein bisschen kühler dort und geografisch gesehen sind die eigentlich relativ ähnlich, die Loire und Neuseeland, deswegen werden die auch gern verglichen, auch international, aber Alkohol ist halt auch Geschmacksträger, Das heißt, wenn einer ein bisschen zarter war, ist jetzt schon die Nase deutlich intensiver. Aber wie findet ihr nur den Geruch?
Ja, schon ein bisschen quietschig, finde ich. Das ist ja dieses, ich finde, es gibt so einen Moment, wo es dann, ich weiß nicht, Axel sieht das vielleicht auch so, wo es dann irgendwie umkippt. Also bis zu einem bestimmten Punkt ist das okay, das ist das Aromatische. Und hier finde ich schon, ist vielleicht einer zu viel. Das muss ja nicht heißen, dass es auch so schmeckt übrigens. Aber es ist schon, also wenn du jetzt hier reinriechst, weißt du genau, ist das halt ein Sauvignon Blanc. Der musst du gar nicht reinriechen, kannst du hier hinstellen. Also das ist tatsächlich eigentlich auch blind zu erkennen, dass das ein Sauvignon Blanc aus Neuseeland ist. Und Marlboro ist nun mal 80 Prozent der... Aber nach Seeland ist auch schon zu erkennen? Ja, warum? Weil 80 Prozent der Sauvignon Blancs, also 80 Prozent der Weine aus Neuseeland kommen aus Marlboro. Und dort ist die meist angepflanzte Rebsorte Sauvignon Blanc. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit ist im Extremhof. Marlboro ist ganz im Norden der Südinsel.
Und die haben sich, die haben diese Charakteristik für sich einfach gecatcht. Und das kommt jetzt aus... Und das ist übrigens noch interessanter, finde ich dann, dass man ja, wenn du sagst gecatcht, wenn man sich jetzt so, als wir anfingen, mit Wein nicht auskappen, dachte ich, dass Sauvignon Blanc, die Rebsorte ist aus Neuseeland. Und mir war gar nicht bewusst, dass es die natürlich auch in Europa gibt. Ich dachte, Sauvignon Blanc kommt immer aus Neuseeland. Genau, ja. Aber das haben sie toll gemacht. Da haben sie für sich das bezogen. Und da ist dann, jetzt will ich das Wort eigentlich auch nicht mehr hören, aber da ist Claudie Bay wirklich, oder einfach mal wirklich ein Vorreiter gewesen. Du magst es nicht mehr hören, weil wir haben jetzt noch etwas.
Ja, es ist ja nach wie vor so und der Wein ist gar nicht so schlecht, wie wir das auch sagen. Mittlerweile kostet er auch schon 30 Euro und das ist dann schon auch ernsthaftes Geld. Aber ich finde den Wein echt auch gar nicht so verkehrt. Das ist deutlich lauter, was wir jetzt tun, dieses Rapower Springs. Aber die heißen dann auch alle ähnlich und riechen alle gleich und schmecken alle ähnlich. Und der kostet jetzt sonst 17, jetzt kostet er aktuell gerade 12. Aber das ist so. Aber kann man sagen, ehrlich gesagt, man muss die, so jetzt mal unter uns, man muss die 30 Grad, die 30 Euro für Claudi Bay eigentlich nicht ausgeben. Und man findet, da gibt es ja Tahuna Bay und wie sie heißen alles. Und das ist alles relativ ähnlich. Ja, wobei es ist natürlich trotzdem ein Markenwein und Leute kennen das. Und wenn du da irgendwo bist, egal wo du bist, auf der Welt, auf der ganzen Welt wirst du das meistens finden. Auch bei dir in der Hanse-Lounge bestellen die Leute? Ja. Es gibt auch Leute, die automatisch immer Claudi Bay. Wir machen einen eigenen Sauvignon Blanc mit Bertolt Salomon, auch als Malro, ein Single Vineyard. Der ist super, den hatten wir auch schon mal bei uns. Der ist ein bisschen eleganter, ein bisschen feiner, ein bisschen mehr so, eigentlich gelber, Pfirsich, relativ intensiv.
Und das ist jetzt ja schon auch Maracuja, Papaya, das hat eine gewisse Exotik auch. Aber dieses Grüne auch dabei, diese grüne Paprikaschale oder dieses grüne Gras, also es hat auch dieses Kräuter, dir diese grünliche Nase auch der Nade rein. Und er schmeckt ja, er schmeckt, warte ich, Axel, er schmeckt, ich hab mich eingesaut, er schmeckt anders, als er riecht. Und er schmeckt fruchtiger, er schmeckt nicht ganz, aber so ein bisschen dropsig hast du schon recht, aber er schmeckt nicht ganz so kitschig, wie er riecht.
Ja, also, ich finde schon, dass er auf eine Weise kitschig ist, aber ich mag es irgendwie, also sehr viel mehr Säure, sehr viel mehr Zucker, aber so viel Zucker hat er, glaube ich, auch nicht. Nee, nee, also das finde ich eigentlich ganz angenehm. Aber es kommt dann so ein, also im Mund, finde ich, kommt da so ein kompletter Grapefruit-Flash über die Zunge. Von hinten nach vorne so komplett über die Zunge. Einmal so ein, mit was Herden. Aber guck, also komplette Grapefruit-Klass. Also überrasch mich jetzt gerade selber. Ja, total. Als ob du ein Grapefruit-Bonbon gelutscht hättest oder so. Oder frisch gepresste Grapefruit, kurz. Ja. Aber genau, es ist eine richtige Fruchtbombe. so, aber irgendwie ja auch cool, oder? Ja, aber auch da finde ich total gut ausgewählt, warum ich mich ja jetzt nicht loben, aber total gut ausgewählt. Einfach loben. Wie sagt man dann? Rede. Sag mal, der junge Mensch, rede. Wenn du gerade was sagst, muss ich dich supporten und sagen, rede. Nein, wir haben gerade gesagt, dass die Deutschen immer so ein Problem damit haben, Komplimente anzunehmen und Lob anzunehmen. Weißt du, wenn ich so sage, ey Michael, du hast ja richtig zugelegt, oh Gott, ja, du hast recht und so. Ich sage, du hast super Weine ausgegeben. Naja, da war ja nicht nur ich beteiligt, sondern das ganze Team und Österreich und so. Aber wir sind ja nicht, wir waren ja damit.
Aber ich finde, auch das ist doch, direkter Vergleich, super, da weiß man, so schmeckt ungefähr ein Wein aus der Sauvignon Blanc aus der Neuen Welt. Und das ist jetzt beides so zwischen 10 und 12, also eine ähnliche Range gerade. Und doch ist es sehr, sehr anders. Und das zeigt eigentlich schon perfekt, wie bunt diese Weinwelt ist. Eigentlich richtig cool. Weil man könnte sagen, Sauvignon Blanc mag ich nicht. Aber das ist schon sehr, sehr unterschiedlich. Und dann kann man sagen, das erste mag ich nicht so, aber das zweite mag ich. Oder ich sage, ich glaube, also der Wein ist ziemlich trocken auch. Der hat auch nur ein Gramm. der Neuseeländer. Ich glaube, dass viele Leute sagen würden, der Erste ist mir zu trocken, ah, der Zweite, so mag ich das. Der ist ein bisschen süßer. Was er nicht ist, aber es fühlt sich so an, durch diese Aromatik und durch diese, es ist eine andere Intensität. Aber der ist natürlich viel lauter und braucht viel mehr Platz und braucht viel mehr Aufmerksamkeit auf der Bühne im Vergleich zu dem Wein von Le Fondor. Der hat das also den Deutschen oder den Europäern, bleiben wir mal bei den Deutschen, wird ja häufig eine nicht so große Lebensfreude oder nicht die riesen Extroversion.
Angedichtet. Und ist das so, dass spielt sowas mit rein, dass irgendwie vielleicht eine kulturell bedingte größere Lebensfreude den Wein auch anders schmecken lässt?
Der Wein geht ja einher mit der Esskultur der jeweiligen Region, wo der Wein wächst. Jetzt war ich auch schon bei dieser Ecke in Marlborough und könnte dir gar nicht sagen, was da besonders hervorragend ist. Also in Neuseeland ist generell relativ viel Lamm, weil es viel Fläche ist und viele Lämmer und natürlich viel Seafood, weil du bist umgeben von den Meeren. Und die Neuseeländer sind ein wahnsinnig nettes Volk. Total. Unfassbar. Also fast noch netter. Zack's nicht, aber ich weiß, was du sagen willst. Ja, aber ich vergleiche es. Es gibt ein kleines Land im Zentrum Europas, da würde ich sagen... Aber wir sind schon unvorstellbar nette Menschen, aber das haben wir schon öfter besprochen hier, die meisten sind halt netter als wir, leider. Ja, vielleicht liegt es auch daran, weil sie, vielleicht korreliert das auch mit dem Essen und mit dieser Genussfreude. Wie viel, weißt du was, wie viel... Sauer, weil wir immer so staubigen Wein trinken müssen. Nein, weil wir sind ja... Wir sind happy, weil sie so viel Frucht kriegen. Aber denk mal an Philipp Westermeyer, der hier saß, und sagte, er könne nicht genießen. Und seitdem habe ich mit so vielen Leuten getroffen, die gesagt haben, ich würde so gerne genießen können. Die können es irgendwie nicht. Warum ist das so? Es ist so typisch deutsch, das darf man nicht. Genießen ist das Gleiche wie mit, jemand kriegt ein Kompliment. Nein. Aber zu sich selber großzügig sein, ist das so schwer? Anscheinend für viele Leute ist es schwer.
Ich habe vorhin, Leute sind die ja total erfolgreich, sind und sagen, ich kann nicht genießen. Ich empfinde das nicht. Ich habe einen ganz sehr guten Freund, mit dem ich einmal essen gegangen gegangen, bei so einem Sternrestaurant und gesagt habe, was kannst du vergessen? Ich habe die ganze Zeit nur daran gedacht, was es kostet und dass es so eine kleine Portion sind. Okay. Natürlich sehr schade, es ist sehr schade. Aber wir waren jetzt noch im Urlaub auf Rodos und die Leute haben gesagt, oh, where are you from? Und ich sage, we are from Austria. Okay, ich bin jetzt da mit der Töchter in Hamburg geboren, bei der Frau in Pinneberg geboren und sie so, Papa, wieso sagst du, wir sind Österreicher? Sag ich, na, erst mal bin ich Österreicher, ihr seid halbe Österreicher und immer sofort gefühlt, haben auch dann meine Kinder irgendwann gesagt, ich glaube, wir werden netter behandelt. Und sofort, oh, Salzburg und Vienna und irgendwie die Leute, also auch die Mitarbeiter dort waren so total offen, ich weiß es gar nicht. Ja, das ist halt so, das kommt ja nicht, wenn du sagst, we are from Germany, ist dann so.
Ja, da kommt noch nicht, ah, sondern nur so, aha. Ja, weil die Deutschen ein sehr reiselustiges Volk sind und weil es einfach so viel mehr gibt als Österreicher. Ja, aber trotzdem ist dann dieses Gefühl, dass du sagst, oh, guck mal, irgendwie, die freuen sich oder so, ne? Wie würden wir uns freuen, wenn irgendwie ein Italiener kennenlernt? Ich weiß es auch nicht. Also auf jeden Fall zwei, was man sagen muss, wenn man für alle, die Sauvignon Blanc getrunken haben, andererseits, andere Frage noch vorweg, wir reden ja oft darüber, Grauburgunder ist so everybody's darling, Riesling ist oft umstritten, was schade ist. Also Riesling ist fast schon so wie Sauvignon Blanc, würde ich es auf einer Ebene sagen, dass viele sich auch scheuen, Riesling auszuschenken, leider, zumindest hier in Deutschland.
Weil es zumindest gemeinhin eine säure Sorge gibt, dass die Leute sagen, ist einfach zu sauer und bekommt man nicht oder bekommt man den Gästen nicht oder viele Gäste sagen, nee, oh, bitte alles nur kein Riesling, einfach so, so wie alles nur kein Chardonnay oder alles nur kein Ist es dieses, Vorurteil, das ist auch so ein Frauenwein, ist da was dran? Also stellst du das fest, weil es viele Frauen bei dir bestellen? Das kann ich bei uns, das würde ich jetzt nicht sagen, aber ich glaube, das ist ein Klischee, das ich nicht mehr bedienen wollen würde, nur weil es fruchtig ist, mögen das Frauen gerne, das glaube ich nicht, dass das so ist. Vielleicht gibt es eine Tendenz, aber könnte ich jetzt so nicht bestätigen. Also ich kenne ganz viele tolle Frauen auch, die sowas überhaupt nicht wollen würden und Männer, die das total abfeiern. Deswegen glaube ich nicht, dass es eine Mann-Frau-Geschichte ist, auch vom Geschmack nicht mehr. Es ist ein bisschen eine Generationenfrage schon. Also ich glaube, dass du heute einen 80 mit so einem ganz aromatischen Sauvignon Blanc nicht so begeistern wirst wie einen 25-Jährigen. Also der Lieblingsrebsorte meiner Freundin ist Sauvignon Blanc. Also nicht, weil sie alles kennt. Weil sie so gut ist.
Natürlich. Nicht, weil sie alles kennt, aber weil... Jetzt 26 trinkt man das halt. Das kann auf keinen Fall besser werden.
Also die ist sehr, sehr angeturnt von dieser Stilistik. Und sie trinkt da sehr quietschigen. Meine Frau auch, die liebt Sauvignon Blanc. Ist jetzt auch rotwein. Was man nochmal, Frage, die immer viele stellen, wenn man ein Sauvignon Blanc hatte, dann Gläser wechseln automatisch, wenn man was anderes trinkt. Naja, also wir werden... Wegen der Aromatik halt. Ja, genau. Wir werden jetzt dann zu rot wechseln. und wir werden, ich mache jetzt nur einen kleinen Schluck rein und ihr spült es mal aus und riecht mal rein, dann werdet ihr noch sehr viel Sauvignon Blanc riechen. Das heißt, man muss es wirklich ordentlich vinieren, dann kann man das gleiche Glas nutzen. Aber ist dir auch immer schade beim Püter mit, also wenn ordentlich vinieren heißt 0,1 Liter? Nein, das ist viel zu viel. Nein, nein, 0,02 oder so. Achso, okay. Aber man verschenkt natürlich im Zweifel schön Wein. Genau. Das Wasser bringt meistens nichts, weil der Duft drin bleibt. Deswegen muss man einfach Wein und auch eigentlich einen guten Wein. Man kann natürlich auch neue Gläser machen. Das ist auch schön, weil das, was wir jetzt haben, von der Form her, Glas ist eigentlich sehr ähnlich wie das eigens dafür gemachte Sauvignon Blanc Glas. Das ist also wirklich von der Form quasi identisch, obwohl es ist ein Cabernet Melot Glas. Es ist nicht perfekt für Pinot Noir, was wir jetzt haben. Deswegen wäre der noch schöner in einem richtigen Bauch gegen Glas. Aber diese Glas-Thematik, wenn wir die jetzt anfangen, glaube ich, dann ist der Podcast zu Ende und wir haben die Roten nie probiert. Als Axel und ich gemeinsam hier waren, haben wir die letzten zwei Weile, glaube ich, gar nicht aufgemacht, weil wir da irgendwie uns komplett verrannt haben. Fehlte da so ein bisschen jemand, der Struktur an diesen Podcast gebracht hat. Der fehlt immer, wenn er nicht am Tisch sitzt.
Das ist so. Das glaube ich nicht. Das ist aber so. So, und jetzt gehe ich zu den, also welchen würdet ihr bevorzugen? Klar, den ersten. Du wirst die Wahl ohne? Klar, den ersten.
Ich finde es schwer. Also, sie sind halt überhaupt nicht vergleichbar, weil sie so unterschiedlich sind. Aber ich kann beiden etwas abgewinnen. Du musst dich jetzt entscheiden. Ich würde mich für den ersten entscheiden. Auch für den ersten. Und wenn du aber, du sagst jetzt heute Abend, nimmst du was mit und sagst dann der Frau, ich bring Wein mit? Ja, dann für den zweiten. Ja, wenn es für meine Freundin ist. Ja, ich würde auch den Ersten. Ich finde den viel eleganter und feiner und Ersten mehr. Ich bin bei Sauvignon Blanc auch nicht, also ich liebe Sauvignon Blanc.
Vor allem aus der Südsternmarkt, weil ich damit groß gewachsen bin. Und du wirst in unserer Branche meistens, darüber haben wir auch schon gesprochen, in einem der letzten Podcasts, Sommiers sind eher Sauvignon Blanc, eher gehen aus dem Weg. Aber ich mag das wirklich sehr, sehr gerne. Es muss aber auch passen und es darf mir nicht zu viel sein, wenn mich das sonst nervt und triggert, wenn der Wein so aggressiv laut ist, dass ich denke, der will gar nicht runter, und die Nase schon mir so entgegenschwappt. Aber am Ende des Tages, wenn ich wüsste, ihr kommt zu Gast und eure Frauen kommen mit, dann würde ich sowas auch mir aussuchen. Aber etwas, wo ich denke, das schmeckt ihr dann hoffentlich, aber ich glaube, ich kann auch damit noch gut klarkommen. Ich finde auch den Neusehner jetzt nicht so verkehrt, aber ich glaube, das ist eher ein Wein, wenn man sich nicht generell so viel mit Wein beschäftigt oder wenn man einfach sich gar nicht mit Wein beschäftigt und nur irgendwas haben möchte.
Und immer nur, dass diese Richtung trinkt. Es gibt ja nun ganz viele Menschen und das ist auch gar nicht zu verurteilen, die sagen, das ist genau meine Rebsorte, das ist genau meine Stylistik, ich trinke nur Wein aus Neuseeland und davon gibt es also ohne Ende, also Millionen Flaschen, die jedes Jahr verkauft werden, dafür gibt es also einen Markt und von daher.
Aber es ist, ich glaube, ich mache die Augen zu, stehe zehn Souvenir Blancs aus Marlborough nebeneinander, die werden alle gleich. Du hast null Chance. Und vielleicht haben wir aber eher eine Chance, zehn Rieslinge aus fünf deutschen Regionen, dass wir sagen, das könnte Rheingau sein, das müsste Mosel sein oder Saar und das könnte Pfalz oder Mittelhart sein. Also das glaube ich schon. Aber die Menschen, oftmals ist es ja so, dass Menschen, wenn sie einmal einen Wein gefunden haben, der ihnen besonders schmeckt, dass sie dann sagen, oh, da kaufe ich jetzt mal. Weißt du, so wie mein Schwiergefahr, der sagt, jetzt kaufe ich 100 Flaschen davon. Wo ich denke, würde ich nie tun. Aber es gibt natürlich viele, die sagen, oh, da habe ich was gefunden, was ich mag. Da freut man sich, ja. Wobei eben sich Wein nun auch verändert. Und gerade Sauvignon Blanc eben, da kommt dann relativ schnell schon ein neuer Jahrgang. Und der kann dann ganz anders schmecken. Dann sagt man, ich mag den anderen aber lieber, den älteren Jahrgang. Aber der verändert sich nun auch in der Flasche. Und ich würde schon davon abraten, so viel zu kaufen. Egal, also gerade von Weißweinern, die eher ein kleines Zeitfenster haben, also die man relativ hält. Dann lieber öfter mal eine Kiste kaufen? Ja, eine Kiste oder zwei, glaube ich. Wenn einem das gerade jetzt passt oder man sagt für den Sommer. Für mich ist gar nicht so Geschmack, sondern was viel auch Wetter. Und wenn es so ein richtig heißer Sommertag ist, dann habe ich schon gerne etwas mit Säure und von mir aus eine Aromatik auch, weil ich dann denke, das riecht jetzt nach Frühling.
Und wenn es aber so ein Novembertag, wo es gar nicht hell ist, du hast einen Schirm und bist trotzdem nass, dann suche ich eher einen Rotwein, als dass ich sage, jetzt hätte ich gerne so eine gute Laune, so wenn du einen blauen Ausdruck hast. Schöner Übergang. Siehe gerade, wir haben nämlich genau die Hälfte der Zeit rum. Das ist doch optimal getimt gerade. Wahnsinn. Oder? Als ob jemand das strukturiert hätte. Wenn deine, das hätte ich nicht sagen, weil es kommen wieder ganz viele Briefe. Nee, nee, nee, nee. Nee, passt schon. Passt schon, keine Briefe schreiben, das hat eh keinen Zweck.
Ich dachte, das ist ganz gut. Ihr habt mir ja gesagt, beim letzten Mal, es sei so aus dem Ruder gelaufen. Ja, wir haben doch festgestellt, dass die Vermittlung von Weinwissen nicht so leicht ist, weil es... Sehr, sehr, sehr viel gibt. Also man kann sich an Kleinigkeiten, oder es sind ja keine Kleinigkeiten, aber an einzelnen Rebsorten schon auch sehr festhalten. Sehr festhalten, sehr lange. Wir nieren einmal. Ich schenke euch nur einen ganz kleinen Schluck ein und jetzt riech mal rein.
Ja, aber geht schon weg. Ja, aber es ist schon noch ein bisschen da. Deswegen quasi gießen wir das einmal in Reih um, dass es überall den Glas den Glaswand... Muss man versuchen, dem gesamten Glas so? Nee, das nicht. Doch schon? Das wäre schon gut. Pinot Noir. Sag nochmal, Pinot Noir ist Deutschland Spätburgunder. Das ist Deutschland Spätburgunder. In dem Fall steht es auch auf dem Etikett. Das ist ein Wein von Konrad Salwei aus Baden. Ich weiß, dass wir viele Hörer und Hörerinnen haben. Das heißt mit anderen Worten, das ist Spätburgunder und Das ist identisch. Spitburgunder und Pinot Noir ist identisch. Wieso gibt es denn überhaupt unterschiedliche Bezeichnungen dafür? Gut, es gibt auch, also das ist historisch gesehen und natürlich das französische Pinot Noir hört sich natürlich sehr nobel an. Vielleicht auch wie Pinot Gris sich nobler als Grauburgunder. Es gibt also auch deutsche Winzer, die Pinot Gris produzieren als Grauburgunder. Hört sich viel besser an. Ja, es hört sich ein bisschen nobler an. Das ist tatsächlich der Hauptgrund. Aber in Italien, in Spanien.
Nur in Deutschland heißt es Spätburgunder und für die anderen, in den anderen Ländern ist es ein Pinot Noir? Genau so ist es, ja. Und Spätburgunder ist auch immer ein Deutscher, muss immer in Deutschland hergestellt sein, also ein französischer Wein würde niemals dann Spätburgunder heißen in Deutschland. Das ist richtig, aber zum Beispiel die Österreicher nutzen eigentlich das Wort Spätburgunder fast nicht. Es gibt ja auch noch einen Frühburgunder in Deutschland, unterschiedliche Rebsorte, einfach früher reif und früher fertig. Aber in Österreich ist also das Äquivalent Blauburgunder. Das heißt, es würde oft Blauburgunder oder die Österreicher sagen einfach auch, oft auch nutzen Pinot Noir. Also das Wort Spätburgunder in Österreich. Okay, aber Blauburgunder ist dieselbe Rebsorte. Rebsorte wie Spätburgunder. Gut. Ach, du sagst jetzt mal nichts mehr. Genau, und Spätburgunder nochmal. Warum? Wegen der späten Ernte oder was? Genau, eine burgundische Rebsorte aus dieser Burgunder-Familie. Grauburgunder, Weißburgunder, Spätburgunder, Ruxarroir, die eben quasi alle die gleichen Eltern haben oder die gleiche Mutter haben und davon dann Abwandlungen im Laufe der Jahrhunderte sich entwickelt haben. Welche Sorte war denn zuerst? Wer war denn die Mutter?
Weiß ich nicht. Aber ich glaube, es ist der Spätburgunder. Ich glaube, der Spätburgunder, also auch die weißen Rebsorten kommen von dem. Beim Spätburgunder ist auch das, das irritiert, auch jetzt in meinem Job immer noch, weil die Leute sagen, wir hätten gerne einen schönen, roten Burgunder. Dann meinen sie, was einen Spätburgunder oder meinen sie einen Rotwein aus der Burgund? Weil die Weinregion Burgund, wie Spätburgunder auch quasi genau für diese Rebsorte steht, für den Pinot Nord. Dann muss man immer fragen, meinen Sie einen Spätburgunder, der überall herkommt, oder meinen Sie einen Spätburgunder aus der Burgund? Einen Spätburgunder. Du hast gelernt. Und umgekehrt, auch bei Weißwein würde man sagen, wir hätten gerne einen weißen Burgunder. Meinen Sie einen weißen Burgunder oder meinen Sie einen weißen Wein aus der Burgund, der in der Regel erschadet. Manchmal sieht man doch, wir haben doch manchmal Weißburgunder und da hatten wir weißen Burgunder. Das heißt, wenn es weißen Burgunder heißt, nein, das heißt nicht. Es muss nicht heißen, dass es aus dem Burgund ist. Weißer Burgunder gleich, unterschiedliche Schreibweise, wie Grauburgunder und grauer Burgunder, macht man beides.
Aber wenn jemand sagt, ich hätte gerne einen weißen Burgunder, könnte sein, ich möchte einen weißen Burgunder. Oder ich möchte einen weißen Burgunder aus Frankreich, der in der Regel immer ein Chardonnay ist. Okay, aber nochmal Spätburgunder, hat das was mit dem einen späten Erntezeitpunkt zu tun? Ja, später reif, genau. Früher Und später reif. Frühburgunder und Spätburgunder. Und aber auch von der Charakteristik ist der Frühburgunder meistens ein bisschen grünlicher, ein bisschen mehr Säure, ein bisschen und der Spätburgunder eben dann ein bisschen opulenter. Vor allem, wenn er aus Baden kommt, braucht er ein bisschen wärmere Regionen.
Das ist ein Ausnahmeweingut, das Weingut Salwei, weil die eben jetzt schon seit wirklich vielen Jahren sehr, sehr elegante, kühle, straffe Weine produzieren, im weißen und auch im Rotweinbereich, gehört auch zum VDP. Und es steht eben hier drauf, Spätburgunder Rotwein, Oberrottweil. Und Oberrottweil ist ein Ort und daher ist es ein Ortswein, also kein Gutswein. Und es steht aber hier auf der Kapsel auch nochmal VDP-Ortwein drauf. Auch dem VDP haben wir schon besprochen, Verband Deutscher Prädikatsweingüter. Wie, es ist ein Ortswein. Nee, es ist ein Ortswein. Nochmal sagen wir, dass wir alle gesagt haben, Gutswein, Ortswein, Lagenwein, großes Gewächs. Das heißt, das ist sozusagen die zweitniedrigste Kategorie oder die dritthöchste. Genau so Und dann gibt es in den Prädikatsbereich, dann geht es also in die Spätlese, Auslese, also Kabinett, Spätlese, Auslese, Bearenauslese, Trockenbeenauslese und Eiswein. Das ist eigentlich eine gute Gelegenheit, weil das habe ich mich in den anderen Fragen getraut zu fragen, weil das ja schon so vermittelt worden ist. Aber weil das eine Wissensweinsendung ist.
Axel will es wissen. Ich will es wissen. Gutswein und Ortswein. Also ich würde ja denken, dass ein Wein, der von einem Gut kommt, eine speziellere Traumauswahl hat, als ein Wein, der aus einem ganzen Ort kommt. Aber trotzdem ist die Qualitätsstufe genau andersrum. Das verstehe ich noch nicht ganz. Ja, ich versuche es zu erklären.
Also je kleiner die Herkunft definiert ist, also je spezifizierter die Herkunft definiert ist, umso, Also umso geringer ist für den Winzer die Möglichkeit des Punchen, sage ich nicht, Kuvettieren der Zusammenstellung. Wenn du jetzt nur diesen einen Berg hast, kannst du nicht zaubern. Du kannst nur das rausnehmen, was du aus diesem Berg hast.
Leider gab es dann Hagelschaden vor drei Tagen und 80 Prozent ist kaputt und die restlichen 20 musst du schnell ernten, dass nicht das auch noch gammelt. Das war es und das ist nur dieser Berg. Und deswegen ist es sehr, sehr teuer. Wenn du das nur aus diesem Ort hast, also es gibt, sage ich mal, ich weiß gar nicht, ob es es gibt, aber es gibt Oberrottweil, haben wir jetzt hier, und dann gibt es Unterrottweil, so ungefähr. Meistens oder oft sind das auch andere Böden, aber der Ortswein in der Ursprung der Erklärung ist tatsächlich eine geografische Bezeichnung. Also wie heißt diese Gemarkung, wie heißt dieser Ort?
Und dann viele Winzer schreiben auch noch einen Boden dazu, weil ihnen das zu wenig ist. Weil sie, du brauchst jetzt fünf Ortsweine, woher soll sich der normale Konsument auskennen, ob der aus Oberrottweil oder aus Unterrottweil kommt, sondern da wäre es schon sinnvoll zu sagen, weil der eine ist auf Kalking und der andere ist auf Lehmigen oder, Schieferböden, um zu sagen, die schmecken auch anders, deswegen macht das schon Sinn auch, dass man nochmal den Boden dazuschaut, weil, der Boden macht ja nicht eine Halt bei der Geografie. Also da ist zwar das Ortsschild, aber ob drunter verändert es sich jetzt nicht automatisch mit dem Orchid. Und dann ist es so, dass du quasi alles ja aus diesem Ort haben musst. Und als Gutswein kannst du alles, was quasi in deinem ganzen Weingut wächst, kannst du dann aussuchen und sagen, da wo dieser Hagelschaden war, aus dieser Lage, das ist leider schon, das ist nicht so genial. Ich mache keinen Wein. Es lohnt sich für mich gar nicht. Ich packe es in die Basis, in den Gutswein. Ja, also man geht davon aus, dass das Gut einen größeren.
Eine größere Landfläche hat als der Ort. Genau, und es gibt eigentlich auch kein Weingut, das keinen Gutswein macht. Man könnte ja meinen, sonst fangen wir einfach nur bei Ortswein an. Aber man würde ja denken, Oberrottweil, das habe ich auch schon mal gehört, das wird schon ein paar Einwohner da geben, das wird schon eine gewisse Fläche haben. Ja, aber ein gutes Beispiel ist Schloss Johannesberg, das nur diese Einzellage Johannesberg hat. Und trotzdem machen sie sowas wie einen Gutswein, der dann gelb Lack heißt, den hatten wir schon, aber de facto ist das eigentlich ein Ortswein oder eigentlich sogar ein Lagenwein. Die haben ja nur diese eine Lage, Schloss Johannesberg.
Und deswegen ist das, also gibt es keine, es ist nicht alles immer gleich. Und von daher ist es ein bisschen komplexer, aber man kann eben mit diesem Wissen Ortswein, da kann man schon einen größeren Anspruch haben und auch im VDP ein größeres Portemonnaie mitbringen. Aber das ist dann so, dass Weingüter in der Regel Parzellen in mehreren Orten haben. Genau, so ist es.
Oder dann sagt jemand, hier ist zum Verkauf, da in Niederrottweil habe ich noch einen Hang jetzt, der ist jetzt zum Verkauf. Und dann schaut man sich das an und sagt, schmeckt das anders oder schmeckt das ganz gleich? Oder ist es besser oder schlechter als das? Wie alt sind die Rebstöcke? Wie ist die Bodenstruktur? Und, und, und. Um zu sagen, ich habe jetzt wirklich, also maximal zwei Ortsweine einer Rebsorte hat man eigentlich. Das ist schon, also drei Ortsweine ist schon sehr, das versteht der Konsument einfach nicht mehr. Und von daher ist das aber, dass man, also jetzt in dem Fall, der kostet jetzt fast 30 Euro, das ist also vor allem der Rotwein immer teurer als der Weißwein. In der Regel, meistens im Holzausbau, Pinot Noir ist sowieso eine Diva, das ist wirklich auf die Erträge schwierig. Man kann sagen, das geht eigentlich erst so im Wollt ihr das los ab 20, Mitte 20 oder unter? Ja, das muss man sagen. Also ich glaube, Fürst hat einen mit die teuersten Ortsweine im Spätburgunder-Bereich, die dann auch schon 40 und mehr kosten als Ortswein. Aber das ist durchaus ein großer Gewächsler. Kriegt man einen guten Spätburgunder unter 20 Euro? Oder einen guten Pinot Noir? Kriegt man schon, aber da muss man schon sehr lange suchen. Was ist typisch für Pinot Noir? Also erstmal eine etwas hellere Farbe.
Selbst die großen und bekannten teuren Rotweine aus dem Burgund wie Romaniconti, relativ helle Farbe. Das heißt, man hat früher so ein bisschen gemischt und hat eben noch aus dem Rhone-Tal oder so Syrah-Grenage mit reingegangen, nur für die Farbe. Dass dann meine ein bisschen opulenter waren. Aber man soll sich davor nicht scheuen. Was der Spätburgunder durch diese helle Farbe dann schon passiert mit einer gewissen Flaschenreife, das ist jetzt 2021 Oberrottweil. Wenn der noch fünf Jahre älter ist, dann kann der gerade quasi am Rand so leicht bräunliche Aufhellungen schon kriegen. also ein bisschen schon eine Reife, Das kann aber trotzdem noch super sein, kann eine super Frische haben, aber man muss dann, das Auge tut sich ein bisschen schwerer mit einem Wein, der ein bisschen bräunlich aussieht, sage ich jetzt mal. Deswegen muss man bei Spätburgunder in der Reife schon schauen, dass man die richtigen Leute auch hat, wo man so eine Flasche damit aufmacht. Und geschmacklich, also gibt es irgendetwas, eine Note, die typisch ist für den Spätburgunder?
Eigentlich nicht, weil der Spätburgunder ist die mit Abstand komplexeste Rebsorte der Welt. Also Spätburgunder kann man mit vielen hundert Begriffen bezeichnen, die man alle finden kann in unterschiedlichen Regionen und Weinen der Welt, abhängig von den Böden, von den Einzelhangen. Ist wirklich komplex. Selbst für mich, der sich hauptberuflich damit beschäftigt, wenn ich aus der Burgund irgendwas probiere, ich muss jeden Jahrgang immer für mich neu probieren und schmecken, weil ich das überhaupt nicht für mich, das ist jedes Mal anders und ich denke so, den mochte ich letztes Jahr so und der meint mir in dem Jahr gar nicht oder in dem Moment schmeckt er mir gar nicht, also ich muss das immer probieren und man kann schon sagen, dass Spätburgunder, feiner ist in der ganzen Aromatik und dem ganzen Aufbau der Rebsorte, sowohl in der Nase als auch am Gaumen, die ich deutlich mehr beansprucht, weil er viel mehr Nuancen hat, nicht ganz diesen.
Lautsprecher mit sich bringt und auch nicht ganz dieses eindimensionale Wumms, Kraft, Marmelade, süße Zucker, sondern eher immer was leicht Grünliches hat und eigentlich auch von seiner Frische lebt. Würdest du sagen, es ist von den Rotweinen die edelste Sorte? schon. Ja, da würden natürlich die Bordowitzer sagen, wir sind da viel edler und schon länger unterwegs, aber ich würde schon sagen, auch aus meiner Erfahrung eines jahrelangen Trinkerdaseins, also Weintrinkerdaseins beruflicherweise, dass der Spätburgunder schon die Rebsorte ist, wo man sich am Ende trifft als Winzer, Sommelier, wenn man wirklich quasi herausgefordert werden möchte und wenn man wirklich großen Wein erleben möchte, dann ist es sehr, sehr häufig Spätburgunder, der der aber eben... Aber was gäbe es an Konkurrenz? Da gibt es ganz, ganz viel.
Wenn ich irgendwo bin oder viele sagen dann auch, Mensch, wenn du kommst oder weißt du, Australien kenne ich mich nicht so gut aus, du bist ja sehr gut vernetzt, bring da was mit, das ist auch toll. Also einen Grange zu trinken am Ende eines Abends ist super. Aber das ist genau das Gegenteil. Das ist komplett wuchtig, das ist kraftvoll, das ist ätherisch, das hat 14,5 Alkohol und das haut dir komplett den Gaumen zusammen und zum Essen ist es auch schwierig. Aber jetzt gerade in den Herbst hinein mit Wildgeflügel, mit Schnäpfen, Tauben, Enten. Oha, oha, oha. Lecker. Gänse.
Den lassen die aber nicht in den Vogelpark, oder? Schnäpfendreck, also die in der Reine Schnäpfung. Da können wir das rausschneiden. Das heißt aber auch, wahrscheinlich ist der Unterschied zwischen Neue und Alte Welt jetzt auch nicht schwer auszumachen, weil alles so hochkomplex ist. oder gibt es einen Unterschied? In der Neuen Welt heißt er Pinot Noir. Genau, erstens das. Und zweitens sind die Rebstöcke in der Regel nicht so alt wie hier, logischerweise, weil sie hier, auch wenn am Anfang des 20. Jahrhunderts die Reblaus war, doch vieles 40 Jahre und älter ist und viel älter und man dort erst sich heraus quasi die eigene Stilistik finden musste. Ich habe einen Spätbüro in der Ramp von der Hawksbeam mitgebracht. Das war mit die erste Region in Neuseeland, die gar nicht so bekannt ist. Das ist im Norden der Insel, eher so im östlichen Bereich. für mich auch eher prädestiniert, auch für den Spätburgunder und vielleicht den Chardonnay, gar nicht für den Sauvignon Blanc. Und, was war die Frage? Ob es, beim Sauvignon Blanc konnte man ja relativ, das relativ klar machen. Ich glaube, beim Sauvignon Blanc ist es, wieder verstanden, genau, beim Pinot Noir wird es ein bisschen näher sein, wobei ich eher zwei Beispiele genommen habe, jetzt der hier für einen kargen.
Schnörkellosen, feinen deutschen Spätburgunder. Also ich könnte dir auch drei ganz unterschiedliche deutsche Spätburgunder hinstellen. Und dann wäre es schon schwer. Sprechen wir mal, wie schmeckt der? Ich finde es so ein bisschen karamellig. Ist der die Nase? Ich finde auch die Nase schon so ein bisschen. Ich habe jetzt gerade halb so etwas. Doch Pflaume habe ich jetzt so ein bisschen. Ich rieche nichts. Ich rieche nichts. Ich habe es schon getrunken. Pflaume. Ja, Pflaume. Hast du auch Pflaume? Pflaume, rote Waldbeeren. Aber auch die Pflaume, die durchaus so ein bisschen... Schon so, die ist nicht mehr taufrisch. Nee, nee, aber auch fast sogar so eingekocht. Ja. Also, weil sie so eine leichte Fruchtsüße in der Nase auch hat. Hast du das cremige auch? Ich habe sie noch nicht. Ich habe sie noch nicht in den Mund gehabt. Ich finde diese rote Beere... Ja. Und fast so ein bisschen.
So Vogelbeere oder so, so eine leicht marzipanige... Häng mich wieder an mit deinen Schnäpfen. Marzipan. Aber das kommt über die Vogelbeere. Und über die Schnäpfe. Die Vogelbeere ist aus Marzipan. Wenn du Vogelbeere brennst, dein Vogelbeerschnaps riecht wie Marzipan. Eigentlich hast du Vogelbeeren davon gar nicht essen. Nein, aber du kannst sie brennen. Aber ist Marzipan, ist auch nicht charakteristisch. Kann sein bei diesem, wie gesagt, Pinot Noir kann alles. 550, 600 Begrifflichkeiten. Also wir könnten auch sagen, wir haben hier einige hundert. Einige hundert. Und Bordeaux 60, 70 für fünf Bordeaux-Rebswarten. Ja, okay. Und Pinot Noir Faktor 8. Krass. Stark. Okay. Aber es ändert sich. Da kommt ein bisschen rote, ein bisschen dunklere Frucht, ein bisschen fast leicht dropsiges in der Nase. Also auch so ein, ja, habe ich jetzt, genau. Genau jetzt in dem Moment.
Und dann hat der, ah, ist er sehr trocken. Also, das wird wahrscheinlich nicht dein Ding sein. Er hat ein bisschen Sauerkirsch dann, was auf der Zunge bleibt, was im Gaumen bleibt. Er hat eine irre Säure. Also, das ist richtig, eigentlich bringt es sich zum Lächeln. Also, es zieht dir so ein bisschen die Mundwinkel hoch. Diese Säure ist also perfekt zu einem Essen. Durch die Säure, weil es so lebendig ist. Aber ist das nicht schon zu viel? Also ich finde, das ist ziemlich dominant.
Oder ist es dieses grünliche? Also ist das auf jeden Fall... Interessante Frage. Also früher habe ich, das habe ich oft gehört, wenn der so eine Säure hat, dann kann er wahnsinnig alt werden.
Das stimmt aus meiner Sicht nicht immer. Das kann schon sein, das kann ein Indikator sein. Aber nur wenn ein Wein wahnsinnig viel Säure hat oder vielleicht sogar zu viel, heißt das nicht, dass er sich im Alter findet oder im Alter harmonisch wird. Also diese Harmonie muss er schon jetzt auch haben. Und ich finde, das hat er. Aber er hat schon eine durchaus sehr lebendige Säure. Die hat er auf jeden Fall. Und das kann natürlich schon Menschen eher abschrecken. Aber könnte man es auch frische nennen? Ja. Okay. Ist es für einen Spätburgunder, kannst du auch nach 30 Jahren, 40 Jahren trinken, ist völlig, oder nicht? Weiß ich nicht. Also aus meiner Sicht, ich habe jetzt am Wochenende einen 17er Spätburgunder. Getrunken als ein Basiswein, ein Gutswein aus Österreich und der war mir schon ein bisschen reif. Okay, nach acht Jahren. Das war mir nicht mehr diese... Ich hatte in anderen Sinne Erinnerungen und ich mochte es da nicht. Ich habe nichts gesagt und meine Frau hat dann gesagt, hast du schon probiert? Ich so, ja, was meinst du? Und dann hat sie gesagt, irgendwas passt mir nicht. Und dann habe ich gesagt, ja, ich finde auch, er ist nicht mehr so in der Balance. und dann haben wir das nicht getan. Weggeschüttet? Ja. Nicht mal gekocht? Also im Restaurant, oder? Nein, nein. Zu Hause? Also ich wüsste jetzt auch nicht, was wir damit jetzt hätten kochen. Also es ist nicht angedacht, dass wir irgendwas kochen in den nächsten fünf Tagen und deswegen habe ich das. Was esst ihr denn, wenn ihr nichts kocht?
Du isst immer natürlich in der Hanselounge. Ich isst immer in der Hanselounge und meine Frau kocht für die Kinder, aber nichts mit Alkohol aufgießen oder so. Eigentlich nicht. Wie findet ihr den Wein? Ich meine auch, der kostet Ja, nicht so gut. Hätte ich gesagt. Oh, eins, zwei, drei.
Aber ich bin jetzt gespannt auf den direkten Vergleich. Wisst ihr, was ich richtig gut finde? Was denn? Lass uns das doch öfter machen. Lass uns doch immer zwei über zwei Rebsorten mal so ausführlich sprechen. Viele Dinge sind davon schon gekommen, aber das ist nochmal so prägnant. Und du machst das ja wunderbar, Michael, dass man so viel, und dann nimmst du so viele Dinge mit, glaube ich, und dass so viele Rebsorten, Wenn man jetzt die wichtigsten Rebsorten nimmt, da kommt man auf wie viel? 12, 14? Also, ich wusste ja, Axel, dass dir das nicht so schmecken wird. Und das ist auch jetzt quasi sehend mit dem Auge in das offene Messer gerannt. Aber ich glaube, für mich ist es ein sehr guter deutscher Spätbockener. Und weil ich einfach auch sehr, sehr viel probiere, aber ja.
Dieses so wahnsinnig schnörkellose, puristische, quasi fast kein Holz und wirklich nur eine, versuchen diese pure Frucht in die Flasche zu bringen. Das mag nicht jeder. In dem Fall bei Salmai wird das mit der Reife schon besser. Also für jedermann, sag ich jetzt mal. Aber in der Jugend ist das eben so fein und so, dass es keiner, der dich so quasi, häng dich ein, wir machen jetzt eine Tour. Sondern das ist schon etwas, da musst du drüber nachdenken. Und du musst dreimal überlegen, mag ich das überhaupt? Da muss ich nicht dreimal drüber. Aber du hast natürlich, also ich sehe das total, das stimmt bestimmt, dass das irgendwie ein.
Guter Spätburgunder ist und ein guter Rotwein, aber für mich ist auf den ersten Blick oder beim ersten Trinken war irgendwie schon klar, dass das zu viel Säure ist und dass dann danach zu wenig Frucht kommt und das schmeckt mir einfach nicht so. Deswegen habe ich gesagt. Aber man kann nicht sagen, so wie beim ersten kann man nicht sagen, wenn du den nicht magst, magst du keinen Spielballgrunner? Nee. Die Frage möchte ich beantworten, nachdem wir den zweiten jetzt probiert haben. Der schon mal in der Farbe ein Tick dunkler aussieht? Ja, gar nicht so. Bei mir ist es sogar so ein bisschen, was du gesagt hast, so ein bisschen bräunlichen Charakter, finde ich. Genau, also das ist jetzt Jahrgang 22, das andere war 21, von Sileni, aus der griechischen Mythologie. Sileni, also das Weingut heißt Sileni von der Hogsbee, halb Pferd, halb Mensch. Der Folge des Dionysus, das kommt, der Name des Weinguts in der Hawksbeth, das habe ich vorher schon erzählt. Hat der sehr viel Alkohol, sag mal. Hat nur 0,5 mehr als Eiweil, 13,5. Jetzt seid ihr schon bei der Nase.
Ich finde, der riecht so spritig erstmal, aber vielleicht muss ich noch ein bisschen schwenken. Ja, aber das liegt vor allem daran, dass der Erste sehr, sehr karg und sehr, nüchtern war und der jetzt halt einfach deutlicher, duftiger Spätbrunner ist als der Erste. Wirklich. Geht auch weg. Ist das eigentlich so, dass dieses Spritige, je länger man schwenkt, es es dann weniger wird? Nein, das glaube ich nicht. Aber das Glas ist zum Beispiel gar nicht perfekt jetzt für einen Spätburgunder, weil der Pinot Noir würde eigentlich ein bauchiges Glas, das sich nach oben verjüngt. Und da ist eher die Problematik, dass da der Alkohol nochmal zentriert in die Nase kommt, dass man da empfindlich ist. Deswegen ist eigentlich aus meiner Sicht Spätburgunder, mit 14 oder mehr Alkohol eigentlich ein No-Go. Weil das sollte eigentlich sein, die Rebsorte verträgt eigentlich den Alkohol nicht, weil der Alkohol dann zu dominant diese breite Fruchtpalette in Anspruch nimmt. Und das ist dann schade. Aber gerade in Kalifornien gibt es wahnsinnig viele Pinot Noirs mit 14,5 Alkohol. Wo ich glaube aber, dass oft auch was anderes noch drin ist als Pinot Noir. Also die sind so opulent. Und dann sagen natürlich Leute, ja, so einer schmeckt mir, aber hat nichts mit Pinot Noir zu tun. Aber hier reden wir von Reinsorting Pinot Noirs. Ja, ja, soweit wir es wissen. Und das ist aber Neuseeland wie in Deutschland, 85 Prozent muss es sein und eigentlich macht man da auch nichts. Ich hatte jetzt so ein bisschen tatsächlich eben, kann ich mal kurz, Erdbeere. Ja! Ja, ich hatte Erdbeere. Siehst du? Axel, ja. 500, sagst du ja irgendwas sagen. Ich hatte auch Tabak ein bisschen.
Ich hatte aber so ein bisschen... Ja, aber ich finde, aber so eine Erdbeere, so gezuckerte Erdbeere. Absolut. Oder nachzudenken immer über diesen Saft, der dann noch drin ist in der Schale, der dann nicht bleibt. Genau, genau, so was. Aber es ist, also die Weine ähneln sich eigentlich von der Säure und vom Zucker. Die Weine. Also auch das ist wenig Zucker und auch eine relativ hohe Säure. Und trotzdem ist es schon ein ganz anderer Duft. Für mich auch dieses Kräutrige ist deutlich intensiver als beim ersten. Was für Kräuter hast du? Ja, also auch Basilikum. Basilikum. Dieses Ätherische ist natürlich nicht da, es kommt nur von dem vielen Alkohol, den ich jetzt zu riechen glaube. Ja, viel. Es ist halt mehr als vorhin. Probieren wir mal. Ja, so ein bisschen Kirsch habe ich aber auch wieder. Du hast recht, dieses Erdbeer-Ding zieht sich schon durch.
Ich habe auch das Gefühl, ich habe immer noch ein bisschen Sauvignon Blanc. Es ist jetzt richtig wieder dieses ganz Aromatische. Kann das sein? Kann sein. Besser, viel besser. Also für mich. Es ist deutlich gehaltvoller jetzt erstmal. Ja, aber ich finde, die Säure steht der Frucht nicht so unverwandt gegenüber wie beim ersten. Ja, weil er es einfach mehr Frucht hat. Der erste hat einfach nicht so viel Frucht. Aber hast du jetzt auch Erdbeere im Geschmack? Nicht mehr so. Nicht mehr so, sondern? Also ich finde es sehr würzig. Und auch der Gerbstoff, das ist ja beim ersten auch nicht so gewesen. Wie heißt die würzige Frucht? Was ist das für eine Frucht? Weil ich muss es ja immer noch beschreiben. Die Frucht schmeckt dir sehr würzig. Für mich ist es eigentlich fast so ein bisschen rauchig. Tabak war vorhin kein Spaß. Aber ich schmecke da jetzt keine Also ein bisschen Erdbeer, aber sonst schmeckst du da irgendwie keine Pflaume, keine Kirsche? Nein, nicht so fruchtig, würde ich auch sagen. Aber eher dieses Kräuterige ist schon, also fast ein bisschen jetzt. Aber eben hast du gesagt, der hat mehr Frucht. Die Nase ist intensiver und lauter und auch auf der Zunge, finde ich, ist es erstmal. Aber ist es Frucht?
Ja. Witzig, aber ganz anders als der andere. Das muss man einfach, also da geht es schon los. da kannst du schon sagen, aber es hat ja nichts mit neuer oder alter Wert. Nee, also der kostet jetzt ein bisschen mehr als die Hälfte, also der kostet jetzt 17 Euro. Okay. Ja. Womit die Frage beantwortet ist, ob es auch für unter 20, dir schmeckt der ja besser als der erste. Ja, also. Also der Weinheitsplateau Grand Reserve, also da gibt es ein kleines Plateau da, an dieser Augsbier aus 22. Lively Featuring Silky Tannins steht da drauf. Die Tannine die sind seidig, aber die sind schon auch gut spürbar, finde ich. Also dieser Gerbstoff, der für mich trocknet so ein bisschen aus im Mund. Also wenn du es dann geschluckt hast und ich finde dann, probieren wir vielleicht nochmal den Salbei Oberrot danach, nach dem Mal, was da passiert am Gaumen. Ich finde schon, dass wenn du diesen Neuseeländer getrunken hast, dass es im Gaumen hinten so sehr, sehr trocken wird. Ich bin da auch, ich muss sagen, ich bin, glaube ich, ein total alter Welttyp. Ich würde jetzt auch hier in den Spielberg runtergehen. Also wenn ich jetzt die Wahl hätte, ja. Ich fand den Oberrottweil. Oberrottweil ist auch schon mal, wo kommen Sie hier? Oberrottweil. Ich muss aber an Rottweiler denken. Natürlich.
Wie warst du bei dir, Michael? Ich bin, also ... Mir gefällt die ganze Stilistik und Salbei seit vielen Jahren extrem gut. Aber ich weiß eben auch, auch bei den meisten, dass man, das ist, würde ich sagen, schon eher anspruchsvoller Trinkgenuss. Also das sind jetzt keine Weine, die so die Massen... Aber dafür steht ja dieser Podcast, für anspruchsvollen Trinkgenuss. Der Podcast steht, glaube ich, um Leuten was anderes mitzugeben. Ja, das ist ja eigentlich perfekt jetzt.
Aber es ist doch eigentlich häufig so, dass Leute, die sich in irgendwas reinnerden dass dann die Sachen, die die richtigen Kenner, trinken oder gucken oder hören oder whatever Sachen sind, die erstmal schwer zugänglich sind. Das stimmt. Aber trinke jetzt bitte mal den rein. Was dann passiert, ich nehme dich mit für mich, ist am Anfang, wenn du es im Mund hast, im vorderen Bereich der Zunge ein leicht metallischer Geschmack. Das hatte ich vorher nicht so. Und dann aber, wenn ich es im Braumann habe und dann ausspucke oder schlucke, finde ich, dass es eine sehr viel frischere, schöne Frucht gibt. Also wirklich auch eine bärigere Frucht als bei dem Neuseeländer. Also ich finde es hat was Eleganteres, was Leichtes und etwas mit mehr Spannung als der andere Wein. Da finde ich, und es ist nicht das 0,5 Alkohol allein, aber es fehlt die Tiefgründigkeit und die Präzision aus meiner Sicht. Und ich finde, jetzt profitiert dieser Wein extrem aus Deutschland, weil er eben.
Mich viel mehr herausfordert und weil er mir viel mehr Lust gibt, quasi das weiter zu probieren, wie sich es verändert. Und der andere, der hat sich schon sehr breit gemacht und zwar mit einer, nicht mit einer Frucht, sondern mit einer ätherischen Struktur und mit einem eher kräutrigen, wo ich sage, da kann ich mir vorstellen, ein Lammjob unter der Kräuterkruste, das kann mich schon mitnehmen, das passt dann gut dazu und da hat es vielleicht der schwer, gerade wenn die Soße ein bisschen kraftvoll ist und ein bisschen Rosmarin in der Soße, aber, das, finde ich, ist die elegantere, feinere, klassischere Pinot Noir-Fucht. Wenn ich das lieber mache, ist es umso besser.
Aber das kannst du nur herausfinden, wenn du es probierst. Und im Idealfall auch, wenn du es mal nebenan probierst. Und dann für dich zu sagen, und das ist eine Frage des Geldbeutels, weil das ist über ein 10 Euro Unterschied, dann sagt man auch, kaufe ich zwei Flaschen davon oder eine Flasche davon, kriege fast zwei davon. Muss man ja auch sehen, warum ist das so oder ob einem das passt. Oder man sagt, dann trinke ich halt weniger und trinke halt nur diese eine Flasche über zwei Tage oder drei Tage. Bestimmt überhaupt kein Problem, wenn sie offen ist. Das glaube ich übrigens beim anderen auch nicht. Aber der andere hat aus meiner Sicht eher, also der Sileni hat eher das Problem, dass durch diese Wucht, wenn die Frische dann weg ist, dann hat es noch schwerer. Wenn die Frische nicht mehr da ist, dann wird es sehr breit und dann wird es sehr, langweilig Schnee. Michael, das war aber überhaupt nicht, oder Axel? Das war total super. Lass uns das machen. Lass uns Pairing machen, sagt man doch heute. Was kann man noch mal so eine Folge mit, was weiß ich, Grauburgunder und Grauburgunder.
Trink mal du aus. Wir wünschen euch. Also das Paket kostet über 69,90, wenn man das Paket haben möchte, dann kann man das mal nachempfinden. Ja, passt super. Aber ich würde auch sagen, dass man Menschen nicht verteufeln darf, wenn die einfach diese Neuseelandsachen immer gut finden, als Beispiel. Weil das ist dann, der Geschmack ist, es gibt keine Wahrheit und nur wenn ich das oder du oder Lars das ist, ist wurscht. Aber man muss es herausfinden und man kann auch nicht sagen, der deutsche Spätburgunder schmeckt so wie dieser Oberrottweber, es tut er nicht. Und nächste Woche, liebe Leute, und nächste Woche nicht, übernächste, aber in zwei Wochen kommt wieder eine längere Folge, nächste Woche ein Speedtasty und in zwei Wochen die Folge, die wir im Volksparkstadion live vor Zuschauerinnen und Zuschauern und Mittrinkern und Mittrinkern aufgenommen haben, mit Stefan Kunz. Meint ihr, man kann Stefan Kunz duzen? Dann glaubt ihr, dass er wirklich dem Jungen... Du duzen ihn, dann duzen wir ihn alle. Hat er wirklich dem Jungen das Bein gestellt? Meinst du, das stimmt?
Da sprichst du ihn nicht. Wir machen das so, würde ich sagen. Dann lass mich den sportlichen Teil übernehmen. Ich frage was über dem Jungen. Nein, bitte nicht. Und du sagst einfach, nein. Aber er hat es doch selbst erzählt. Was denn ein Bein gestellt ist? gesagt. Kannst du es am Ende des Abends thematisieren? So, dass er auf die Fresse geflogen ist. Was war denn mit dem Jungen? Hab's gar nicht mitgekriegt. Nee. Nee, er ist von einem Jungen überholt worden beim Joggen und hat ihm ein Bein gestellt, dass er auf die Fresse geflogen ist. Weil er keinen Bock drauf hatte, sich nach einem Opa und nach einer Frau auch noch von einem Jungen überholen zu lassen. Ich glaub, die Geschichte stimmt nicht, oder? Ist das erzählt? Ist es ein Lieberg? Es ist ein, also ich mag ihn wirklich gerne. Und das sagt ein St. Pauli-Fan. Ja, aber er ist ein Menschumfänger, das werdet ihr auch merken, am Tisch, den muss man mögen. Aber ich weiß nicht, wie weit er sich mit Wein auskennt. Dem werden wir schon, ob er in seinen ganzen Jahren in Kaiserslautern nur Fußball gespielt hat oder auch ein bisschen die Pfälzer Weine sich da quasi ein bisschen verkostet hat à la Mario Basler. Das werden wir herausfinden. Aber man muss ihn mögen und ich finde es immer spannend mit Menschen im Publikum, weil es ja sofort Reaktionen gibt. Die auch mit.
Und ich habe gehört zum Beispiel, dass ein Hörer dieses Podcasts hat ihren Mann, das finde ich rührend, zum Geburtstag geschenkt. Das ist auch stark, oder? Das trägt noch gute Geschenke. Man muss sagen, dass ich, ich verstaunlich, also wir freuen uns sehr, liebe Hörer, und Dankeschön dafür, dass es immer so schnell ausverkauft ist. Also vielleicht müssen wir auch mal mehr als 100 Plätze anbieten, aber... Wie viel passen jetzt Berlin Olympiastadion? Aber das ist das Problem, Michael oder Axel? Wir haben auch diskutiert, soll man mehr als 100 machen, aber es ist dann nicht mehr schön, wenn man mit mehr als 100 macht. Dann haben wir den Volkspark ausverkauft. Wahnsinn. Dreimal hinterher. Wie Ed Sheeran. Wie viel habt ihr denn? Einmal. Aber nee, sag mal, Aber wie, aber Michael, es ist so eine Probe, so ein Format mit mehr als 100 Leuten. Es ist immer eine Unruhe, bis die alle ihre Gläser haben und so weiter. Also man muss, das ist nicht so einfach. Wir tasten uns da auch an. Und ich hoffe natürlich, alle, die dabei sind, sind da nicht hinterher in Deutschland und sagen, so toll war es ja gar nicht. Aber ich habe jetzt auch die Weine für unseren Krimi-Podcast. Im November ist er schon ausverkauft.
Und da gibt es so eine eigene Crime-Serie, heißen diese Weine. Wirklich richtig coole Etiketten mit großen Verbrechern und so weiter. Aber die Weine waren. Hast du da nochmal gewechselt? Ja, ich habe dann gesagt, da gibt es ja nur einen Wein für die Gäste. Und da habe ich gesagt, das mache ich nicht. Gibt nur einen Wein für die Gäste? Ja, die dürfen da nur einen Wein mitbringen. Logistisch gesehen geht es irgendwie nicht anders. Das ist doch blöd. Aber ich habe vermeintlich den Besten werden die da mit trinken können. Weil ich einfach gesagt habe, ich gebe mich da nicht hier auf die Bühne und sage, wie toll das ist, wenn ich es überhaupt nicht toll finde. Also da wollen wir schon authentisch bleiben. Die Etiketten sind super, die Storys sind super, aber sie meisten so halbbrockene Rotweine mit so 14, 15 Gramm Zuckerachselwirt. Perfekt. Wo warst du all die Jahre mit diesen Weinen? Dann müsst ihr euch einen anderen Experten suchen. Na gut. Machen wir das. Viel Spaß. Das war's. Danke. Das waren wir schon sieben Jahre mit dir. Die sechs ist die Hand. Aufs Leben, ihr Lieben. Bis nächste Woche. Ciao.