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Herzlich willkommen zu einer neuen Folge mit dem lieben Lars. Moin, hallo. Und dem lieben Michi. Servus. Ich bin Axel und heute werde ich gar nicht so richtig auf meine Kosten kommen, habe ich gehört. Was ist da los? Ja, ich habe die nüchterne Information für euch. Ich habe lange überlegt, was ich sagen kann. Toi, toi, toi. Es gibt viermal alkoholfrei und zwar viermal, und das ist aber spannend, mit Bubbles. Also es gibt vier prickelnde alkoholfreie Weine. Und man muss ja dazu sagen, dass eine der letzten Folgen, die wir alkoholfrei gemacht haben, tatsächlich eine der erfolgreichsten Folgen war, also am meisten gehört. Und der Text dazu ist unglaublich viel gelesen worden. Ich glaube, so viel wie kein anderer Text in diesem Jahr, also alkoholfrei ist immer noch, es ist das Riesenthema. Was ja total meiner Anfangsthese vom Anfang dieses Podcasts widerspricht, wo ich den Leuten ja unterstellt habe, die trinken eigentlich Wein wegen des Alkohols und um eine Wirkung zu erzielen. Und offenbar hast du recht behalten. Es gehört eben dazu auch. Aber es ist wirklich ein Riesenthema geworden. Auch bei uns gibt es keine Veranstaltung mehr, wo wir nicht auch sofort zu Beginn auch alkoholfrei mit anbieten. Und zwar nicht auf Nachfrage, sondern aktiv. Weil wir gemerkt haben, das ist das, was die Menschen auch wollen. Und ich verstehe, wenn ich irgendwie hingehe zu einem Empfang und gleich irgendwas bekomme und alle davon ausgehen, ich muss jetzt gleich Alkohol trinken.

Das finde ich ist auch nicht mehr ganz in Ordnung. Ehrlich. Und es geht ja nicht nur darum, was Alkohol... Du hättest ja auch früher sagen können, oder wollen Sie ein Wasser trinken oder so? Darum geht es nicht, sondern es geht darum, ich war nämlich neulich bei einer Veranstaltung in der Hanse Lounge und da wusste ich, ich muss hinterher auf jeden Fall noch fahren. Und da habe ich dann gleich zu deinen netten Kolleginnen und Kollegen gesagt, also, und das war selbstverständlich, wenn die anderen, die anderen bekamen irgendwie so mit Bubbles was und ich bekam was Alkoholfreies, ich bekam einen alkoholfreien Rosé, ich bekam einen alkoholfreien Rotwein, alles, also Rotwein nicht, also Alkoholfreies. Doch, wir haben einen alkoholfreien Rotwein. Und weißt du, was das Tolle war natürlich dann? Du hast da die Diskussion auch nicht. Da kommt jemand, die wird nachgeschenkt und du trinkst aus demselben Gläsern. Es sieht aus wie Wein, es hat wunderbar geschmeckt. Mir ist das nicht toll auch in der Gesellschaft, dass es so jetzt schon angekommen ist, dass man sich nicht quasi besonders fühlt, sondern dass es ganz normal ist. Dass ich auch ohne Alkohol trinke und trotzdem einen schönen Abend habe. Ja, aber jetzt ist es ja offenbar auch normal, weil es so ein bisschen inkognito ist. Weil man nicht sieht, ob da Alkohol drin ist oder nicht. Also wenn du jetzt einen Orangensaft hättest, dann wäre es halt... Du hast dann diese Diskussion. Ich weiß das nur, dass früher mein Freund das immer erzählt. Wenn dann eine Frau in einer größeren Gesellschaft keinen Alkohol trank, dann ist die schwanger.

Und all solche Sachen fallen jetzt weg. Oder dieses, was man ja auch als Vegetarier kennt, ach, sie essen kein Fleisch. oder dann trinken sie keinen Alkohol. Und das ist auch weg, das ist das eine. Und das andere ist, du hast halt jetzt nicht so langweilige, du stehst da nicht mit so einer Cola plötzlich. Sondern du hast irgendwie, und ich fand die Sachen bei euch, das war alles echt, ich weiß nicht, ob wir heute was davon haben, das war richtig, richtig klasse. Haben wir nichts davon heute. Und ich kenne das auch alles gar nicht. Und deswegen ist es für mich auch super spannend, ehrlicherweise. Das Schöne ist, in der letzten Folge hatten wir eine für viele 100 Euro. Heute sind wir fast alles unter 10 Euro. Also deswegen, ja, das ist wirklich ein schwingliches Paket. Aber das ist, finde ich, fair. Also wenn da kein Alkohol drin ist, dass es jetzt nicht so super teuer ist, oder? Und da würde ich jetzt einmal kurz einhaken, weil ich gerade gesehen habe, mein Freund Gerhard Retter hatte einen verkostet von unserem sehr geliebten Schloss Johannesberg, den wir in Gelbland haben. Die haben einen 212er-Spätlese entalkoholisiert. Schloss Johannesberg? Genau. Oh, okay. Und der kostet dann auch richtig Geld, auch nur eine ganz kleine Menge. Aber so einen gereiften Riesling entalkoholisiert. Und die fanden, das hat so gerochen nach Riesling. Und also das ist schon auch spannend. Die Frage ist nur, frage ich vielleicht auch an euch und an euch zu Hause.

Wie viel wäre man denn ernsthaft bereit auch zu bezahlen für einen nicht alkoholischen Wein? Aber da, weißt du was, wenn das jetzt käme, das sozusagen, also bisher haben wir doch immer, verbessere mich da immer, wenn ich Katsch erzähle, aber bisher ist doch immer so gewesen, es sind ja irgendwie andere Anbieter gewesen, sind, die alkoholfreie Weine gemacht haben. Also nicht nur, aber... Ja, naja, Kolonne Null macht ja zum Beispiel auch, hatten wir ja schon mal, die hatten dann mal das Weingut Kruger Rumpf und von dem hatten die dann einen riesigen Enthalgut. Aber das zu sagen jetzt, also wie damals Rügenwalder Mühle, erinnert ihr euch? Rügenwalder Mühle wurde dann irgendwann eigentlich ein klassischer Metzgerbetrieb und dann der Marketingchef sagte, wir müssen jetzt mal umstellen auf vegetarische Produkte und die dann ja beides anbieten. Wenn also jetzt Weingüter anfangen würden zu sagen, okay, es gibt eine Range Bones, Schloss Johannesberg, Die ist mit Alkohol, eine ohne. Ich finde, das wäre doch die nächste Stufe. Und dann würde ich, ehrlich gesagt, würde ich dann dafür das Gleiche ausgeben wie für einen alkoholischen Wein. Ich.

Also ich würde sagen, Es ist ja bekannt, dass Alkohol Geschmacksträger ist und dass der Wein mit Alkohol immer besser sein wird als der ohne Alkohol. Und wenn du jetzt viel Geld für den Wein ausgibst, dann willst du wahrscheinlich so die letzten Prozent der möglichen Qualität irgendwie rauskriegen. Und wenn du weißt, dass du mit dem Wein immer unterhalb eines Qualitätsstandards bleiben wirst, dann wäre ich auf jeden Fall nicht bereit, sehr viel Geld dafür zu bezahlen. Also zwei Sachen, die ich da zu bedenken gebe. Zum einen ist das ja, also unüblich wäre es nicht und ich glaube, das wird so kommen, weil ja auch viele Winzer zum Beispiel machen Sekte, die sie nicht selber machen, sondern die schicken den Wein dann an jemand, der das professionell versektet oder das Fass und kriegen dann die Sektflaschen zurück. So könnten sie auch das Fass Wein irgendwo hinschicken und kriegen den entalkoholisierten Wein zurück. De facto müsste er aber eigentlich teurer sein als der mit Alkohol, weil er wird ja zweimal produziert. Er wird ja produziert und dann wird er zerlegt, wenn man das so macht, außer das Produkt Levin, das wir auch auf der OMR-Bühne hatten, Rosé, den wir auch anbieten, der ist quasi nie nur einmal produziert und wirklich 0,0 Alkohol. Und dass jemand vielleicht noch gleich viel bezahlt, aber mehr, auf gar keinen Fall. Und wir hatten mal, erinnert euch, wir hatten diese Champagnerbratbirne von Geiger, die kostet 27 Euro. Und das dreht sich ehrlicherweise eben nicht so schnell. Aber nochmal, das ist ja die große Frage.

Für mich ist es so ein bisschen so, dass ich denke, ich liebe es, Wein zu trinken. Ich liebe diesen Geschmack. Aber, das haben wir ja schon hundertmal in diesem Podcast gesagt, es ist halt das Gegenteil von gesund. Es ist halt eher sogar ungesund. Und wenn es jemanden gäbe, so ist es für mich als Vegetarier auch, ich mag eigentlich den Geschmack von Fleischschalat. Aber ich möchte kein Fleisch essen. Und dann kommt jemand wie Rügenwalder, kann man jetzt auch über die Gesundheit, und bietet mir aber etwas und ich habe den Geschmack wieder. Ich habe den Geschmack von Fleischschalat. Ich kann wieder Fleisch an Abbrötung essen. Und deshalb wäre ich bereit, wenn jemand zusammenkommt und sagt, Schloss Johannesberg zum Beispiel, liebe ich. Und da kommt ihr mit einem Riesling und der hat kein Alkohol, aber vielleicht schmeckt er tatsächlich so. Ich wäre bereit, das Gleiche auszureden. Also ich habe den auch sofort angeschrieben. Der hätte ich gerne gesagt, das ist schon alles ausverkauft. Also scheinbar ist es ja ein großer Erfolg gewesen. Können wir die dann nicht nochmal? Ja, wir sind da ja dran, beim Stefan Doktor, dem Geschäftsführer und mit Gerd Retter.

Es ist so spannend, es passiert so viel. Und auch in einer unfassbaren Geschwindigkeit. Vergleichbar mit KI in der Welt ist alkoholfreier Wein in diesem Segment. Genau, aber wo du es gerade sagst, diese Werbung von Adobe, kennst du die? Ja, also das ist auch von Kolonne 0. Genau, das ist auch Kolonne 0. Was hat denn Adobe mit Kolonne 0 zu tun? Das muss man immer fragen. Aber die haben mich tatsächlich angesprochen, als wir den mal hatten, ob ich nicht quasi für die so Markenbotschafter werden könnte. Da habe ich alles probiert und ich habe gesagt, es passt nicht zu dir. Es hat mich nicht so überzeugt. Ich meine von der Qualität, weil du jetzt dein Gesicht gäbe, das schmeckt auch wirklich. Genau. Oder ich habe so viel Geld, dass ich sage. So ist er, so ist er, so ist er, so ist er. Lass uns probieren. Wenn du Dobi gefragt hättest, ist es vorstellbar, das war ja damals, das Beispiel Rügenwalder Mühle, das war ja bei Rügenwalder Mühle für niemanden vorstellbar, dass innerhalb kürzester Zeit die mehr Umsatz machen mit vegetarischen Produkten, also ist es vorstellbar, dass das kippt, auch im Weinbereich? Ja, ich höre auch Winzer, die mir sagen, dass Leute zu ihnen aufs Weingut kommen und sagen, so, und jetzt würden wir noch gerne ihren alkoholfreien Wein probieren und dann sagen die, haben wir nicht, wir sind nämlich Winzer und keine Alkohol. Und dann sagen die ganz, wie habt ihr keinen? Also fühlt sich quasi vom Konsumenten unter Druck gesetzt, wieso man das noch nicht hat.

Also wahrscheinlich muss es noch eine andere Technologie geben oder eine, also wenn wir das annähern können, an dem, was wir kennen an Geschmack mit Alkohol, glaube ich, dass es ja zukunftsträchtig ist. Ansonsten ist es eher etwas für Leute, die noch gar nie Wein getrunken haben oder noch nie Alkohol getrunken haben oder mit der Jugend groß werden ohne Alkohol, und dann sagen, ich habe keinen Vergleich im Hirn, wie das eigentlich schmecken muss und deswegen finde ich das toll. Aber ist das nicht ein großer Vorteil? Die meisten Leute haben ja nicht viel Bier jetzt so, dass hier einer reinkommt und sagt, hier übrigens nochmal drei Flaschen für 700 Euro, sondern die meisten bewegen sich ja auf dieser Grauburgunder-Ebene. Das heißt, ich glaube, wenn du so ein paar Mal schlechte Grauburgunder getrunken hast und trinkst, ich weiß nicht, wie das jetzt schmeckt, aber ist das gar nicht so weit entfernt. Das wäre toll, wenn wir eine Generation hätten von Leuten, die sagen, ich habe Spaß daran, das auszuprobieren, aber ich habe all die Nachteile vom Alkohol nicht. Das stimmt.

Fleischsalat mit Kräuter oder? Mit Kräuter. Okay, ja. Das bist du auch mein Mann? Ja, ja, aber ohne Kräuter, aber ich bin da, also da bin ich auch, Fleischsalat irgendwie von Rügenweil der Müdehammer. Aber ich glaube, dass der normale Fleischsalat auch nicht wahnsinnig viel Fleisch hat. Genau, genau, ich glaube, dass da auch nicht viel Fleisch hat. Ich würde es ja erstaunlich sagen, wie man diesen Geschmack nachbildet. Andererseits natürlich sagt man jemand wie Ernährungsdruck Riedel, naja, das sind hochverarbeitete Lebensmittel. Das ist nicht gesund. Es ist zwar kein Fleisch drin, aber deswegen ist es ja nicht gesund. Nein, und auf der Rückseite, wenn du liest, dass alles drin ist und er sagt ja so, eigentlich maximal fünf Ingredienzien, ein Produkt, dann ist es gut und da stehen 20 Sachen drauf. Ich glaube, die nächste wird kommen, und das gibt es ja fast nicht, vegetarisch und bio. Aber das ist, glaube ich, eine Herausforderung, weil die Dinger müssen ja ihre Konsistenz kriegen und das kriegst du im Moment auf sich nur mit irgendwelchen.

Chemikalien, ne? Also mein Küchenchef mit seiner Frau und einer Tochter, die haben studiert in Berlin, die haben sich auserkoren, dass sie den ganzen September vegan leben. Und er sagt, schlägt massiv auf die Stimmung in der Familie. Ja, kann ich nicht vorstellen.

Aber trotzdem, es ist, ich finde, man merkt es schon, man merkt es auch diese Phase, wenn die Leute erzählen, dass sie jetzt einen Monat oder so keinen Alkohol trinken. Du merkst es, es ist anders, wenn du Alkohol trinkst, als wenn du keinen Alkohol trinkst. Es ist halt schon ein Riesenunterschied. Also kurzfristig und langfristig wahrscheinlich. Kurzfristig wahrscheinlich schlechter und langfristig vielleicht besser, oder? Ich weiß auch gar nicht, kurzfristig. Man merkt, ich finde es schon, du merkst es schon. Wenn du jetzt Alkohol trinkst und dann abends, du schläfst halt. Ich finde, du schläfst halt kurz ein, aber du schläfst halt schlechter und du schnarchst wie blöd und du fühlst das morgens irgendwie dann schon. Mit Trudem in deinem Alter wird es ja schlimmer, oder? Wird schlimmer, genau. Das ist so. So, jetzt, tja, Michael, Punti-Punti. Das Produkt heißt Punti-Punti, ein Sparkling-alkoholfrei, 0,0, aus Italien. Kostet 6,99 und hat nur 5 Gramm Zucker. Also letztendlich ist es ein Sekt? Ein Alkohol. Also alle vier sind alkoholfreie Sekte. Riecht wie der Fruchtbombe, finde ich, oder? Wie so ein Sauvignon Blanc. Ich fände es so ein bisschen schwierig immer, dass natürlich jetzt alle, die das machen, 0,0 auf die Vorderseite stellen. Das müsste da... Aber das ist natürlich für alle Exportmärkte und wenn ich jetzt non, ist es eine Engel, also low, zero, zero gibt es ja auch. Also es muss halt so, dass du es überall hin exportieren kannst, ohne dass du ein anderes Frontlabel brauchst. Aber ist das aromatisiert? Das ist in der Regel sehr häufig aromatisiert.

Also ich rieche jetzt zum Beispiel Holunder. Hätte ich gesagt, Entschuldigung. Das ist einfach jetzt, herzlich willkommen, das ist eine Holunderbrause. Also ich mag Holunder, Aber es ist komplett eine Hunderbrause. Also da muss man jetzt nicht lange sagen, der schmeckt dir schön süß. So süß ist er ja nicht. Er hat ja schon eine Säure auch. Und 5 Gramm Zucker ist weniger als die meisten Grauburgunder. Also die drei Freunde Grauburgunder, die wir hatten, haben auf jeden Fall mehr als das. Aber es schmeckt so ein bisschen nach Brause-Tablette. Oder? Also schon sehr aggressiv in der Säure. Ich schenke nochmal nach. Du hast recht, am Ende hat man dieses Brizeln, richtig? Ich finde, es hat ein bisschen viel Bubbles, oder? Mal ein bisschen ausschwenken, die Bubbles. Ja, aber das macht man eigentlich nicht. Die sind natürlich auch reingepresst worden. Wir haben uns ja Mühe gegeben, sie entweichen zu lassen. Das stand ja ein bisschen.

Da denkst du auch wieder so, vielleicht wenn es jetzt noch zwei Grad kälter wäre, aber das ist natürlich immer ein Zeichen dafür zu sagen, Mach es noch kälter, weil es schmeckt warm. Also kommt aus dem Norden Italien, aus dem Prosecco-Gebiet, wo man eigentlich ganz gut kennt, Wein zu haben und Kohlensäure hinzuzufügen. In solchen großen Drucktanks. Deswegen finde ich, die Kohlensäure ist schon okay. Die Säure ist relativ hoch und finde ich nicht aggressiv, aber die ist schon... Es schmeckt so richtig zitronensauer. Ja, und vielleicht ist es mit Eis und im Hochsommer. Es gibt ja auch so alkoholfreien Aperol quasi. Ich weiß nicht, ob das immer so heißt, aber vielleicht ist es auch als Basisgetränk, wenn man noch was dazu macht, eigentlich gar nicht so verkehrt, für 6,99 Euro. Ja, mit dem Aperol. Mit dem alkoholfreien Alkoholfreien. So ist es alkoholfrei, aber der Aperol wird täglich.

Ja, aber könnte es dann nicht sehr schmiedschig werden? Das weiß ich nicht. Es könnte ein bisschen diese Säure rausnehmen. Ich glaube auch Eiswürfel, um diese Kohlensäure wirklich ein bisschen aufzulocken. Aber da würdest du tatsächlich auch Eiswürfel, das wäre so ein Sommerdrink. Ja, aber 96, da kann man schon mal eine Party mit bestücken. Da kann man sich mal was überlegen. Was kann ich mit dem noch machen irgendwie? Aber Holunder ist schon eine sehr dominante... Aber das ist so ein Ding, das ist halt so ein Ding, glaube ich, das bringt uns am Ende, darf ich sagen, bringt uns nicht richtig weiter. Das kannst du machen, Aber da kannst du auch ehrlich gesagt eine gute Holunderlimonade machen. Ja, genau. Es hat einfach nicht diesen Weingeschmack.

Nee, es hat wenig mit Wein zu tun. Das stimmt. Da bin ich bei dir. Was ist denn eigentlich dieser Weingeschmack? Also was ist das, was wir hier ganz offensichtlich vermissen? Also ich meine, der Alkohol wird damit zu tun haben? Ja, die Trauben. Also es muss ja irgendwo schon nach Weintrauben irgendwo riechend schmecken. Und nach dem Boden eine gewisse Mineralität. In der Realität, also eine natürliche Spannung. Das heißt, die Rebstöcke sind älter, tiefer im Boden, andere Nährstoffe raussaugend. Aber das ist das Problem. Und wir haben auch am Ende noch einen, der auch so mit Tee und so weiter, das ist ja in dieser ganzen alkoholfreien Welt, alles heißt alkoholfreier Wein erst mal, aber hat eher wenig mit Wein zu tun, sondern das sind quasi so Lifestyle-Produkte, wo auch Dinge beigefügt werden, um Geschmacksrein zu bringen. Ja, ich glaube, der entscheidende Unterschied finde ich jetzt doch da, also wie jetzt eben, du trinkst das und du riechst das und du sagst Holunder. Und beim anderen, richtig guten Wein bist du, oh hey. Jawoll. Aber stark, wie du es noch gerettet hast. Ich finde, bei so einem richtig guten Wein ist ja so dieses... Du schmeckst das und du riechst das und dann sagst du, dann sind wir doch hier, was schmeckst du da raus?

Wenn es gleich wie bei so einer Überraschung, du kriegst ein Geschenkpaket und dann weißt du Buchform aus und dann weißt du, das letzte Buch, das ich mir gewünscht habe, war von dem und dann machst du es auch und dann kriegst du ein Buch. Und dieses Überraschende, dieses Entdecken, dass es sich immer wieder verändert, das ist das Tolle, finde ich, bei Wein. Und das ist natürlich bei dem Ding, da verändert sich gar nichts. Oder auch nächstes Jahr schmeckt ja schon wieder anders, der Wein. Genau, aber es sind doch auch Trauben. In der Basis ja, wobei die auch was aus dem Boden gesogen haben, die theoretische Spannung existieren könnte.

Alte Rebstöcke könnten es ja auch sein. Stimmt, aber ich glaube, das Problem schon ist, und da komme ich auf unsere Ursprungsdiskussion zurück, der Markt ist nicht bereit, so viel Geld zu bezahlen. Also nimmt man die billigste Traubenqualität. Und aktuell diese allgemeine Anspannung und die Probleme der Weinbranche helfen vielleicht, dass Leute, bevor sie ihr Zeug gar nicht loswerden, vielleicht sogar hochwertigere Grundweine nehmen, auch für diesen Entalkoholisierungsprozess, um einfach überhaupt einen Markt zu finden, ihre Sachen zu verkaufen. Und das könnte natürlich auch gerade für diesen Bereich eine Möglichkeit sein, zu realisieren und zu sagen, okay, jetzt nehme ich nicht nur den letzten Mist und entalkoholisieren, sondern mach nur irgendeinen Aroma rein und hurra, weil alle wollen alkoholfrei, sondern nee, das ist richtig ordentliche Grundbarkeit. Man kann nur sagen, diese Zeiten sind auch vorbei. Du musst dir jetzt bei alkoholfreien Sachen, weil das so groß wird, Man kann es ja richtig im Supermarkt verfolgen auch. Oder so, wenn du in den Supermarkt gehst, das sind ja ganze Regal. Die sind eigentlich mit die Vorreiter, weil ich, das habe ich euch ja, glaube ich, schon vor zwei Jahren erzählt, als ich auf der Probe war und da hatte ich eine von Rewe getroffen, die da in Wüsseldorfer Bereich, da gibt es 50 Märkte, die sagt, wir machen anderthalb Meter.

Alkoholfreie Regalfläche und wir haben eher Probleme, Produkte zu finden. Aber die Vorgabe ist klar, dass wir dieses visuell da haben wollen. So, jetzt habe ich Villa Sandy, sparkling alkoholfrei, auch aus dem Norden Italiens, aus dem Prosecco-Gebiet. Auch da steht 0,0 ganz groß, hat ein Gramm Zucker mehr. Riecht jetzt nicht ganz so laut. Riecht nicht ganz so laut. Sieht aber aus wie Wasser. Genau, das ist das Nächste, was du sagst. Du denkst irgendwie, jetzt hast du irgendwie Wasser. Es sieht wirklich komplett, es hat überhaupt gar keine Farbe. Genau. Also wirklich gar nicht. Also bei einer Party willst du sagen, nee, ich wollte stilles. Nee, nee, ich hab kein Wasser. Und das verstehe ich nicht. Wenn du sowas machst, musst du doch sagen, du musst doch diese Farbarmutung so ein bisschen haben. Ja.

Aber gerusttechnisch. Also gerusttechnisch. Gerustfüll, bisschen Birne. Und es ist tatsächlich nicht so plump wie der Erste. Das kann man, glaube ich, sagen. Die Palage ist feiner. Die Säure ist nicht so aggressiv. Es hat schon mehr mit Wein zu tun. Finde ich schon auf der Zunge auch. Ist ganz dieses vielleicht nicht so laut Zitronige, sondern es ist vielleicht ein bisschen weinig. Ein bisschen Zitrone hast du aber trotzdem auch. Da ist natürlich schon, Ja, du hast recht, es ist weinig, aber es ist natürlich auch ein bisschen spritig. Also es hat was von so einer Zitronen-Limo-Nabel. Ja, aber es bleibt natürlich länger, genau. Und es ist eleganter, es ist feiner, es ist zurücknehmender. Und es, finde ich, wirkt nicht so süß, obwohl er ein Gramm mehr hat als der davor. Ich finde, der wirkt süßer, obwohl er auch so eine frische Säure hat, so eine aggressive Säure hat. Ich finde, das ist ein eleganteres Produkt. Ist da was Grünliches dabei? Irgendwie finde ich... Grüner Apfel? Ja, also irgendwie sowas. Granny Smith?

Bisschen Blüten auch so. Ja, aber es ist mir trotzdem noch... Ich gebe dir total recht, viel besser als der erste, aber noch sehr nah an so einer Limonade dran. Da musst du schon so ein bisschen... Vielleicht müsste man da auch irgendwas reinmachen. irgendwie ein Pfefferminzblatt oder so. Ja, aber das würde ja nur das Aroma verfälschen. Aber hast du so ein bisschen, ich habe aber trotzdem so ein bisschen, ich habe jetzt stark Sprite. Ich mache Sprite eigentlich. Sprite und Fleischsalat, Mensch, Lars, habe ich gar nicht eingeschätzt. Vegetarische Fleischsalat. Ja, ja, klar.

Also es steht auch immer 0,0 und das weiß ich eben nicht. und das ist bei diesem, anderen Produkt, das wir da hatten auf der OMR-Bühne, der hat wirklich 0,0 und die haben eben alle, dürfen alle bis 0,5 haben. Und die ganze Gruppe der wirklich Alkoholiker oder trockenen Alkoholiker, die nimmst du da nicht mit. Aber das ist definitiv 0,0. Das steht hier drauf, aber... Also wenn der 0,0 ist, 0,0, dann kannst du nicht 0,5 machen. Per Gesetz darf es auch 0,5 haben. Ja, aber dann kannst du als Alkoholiker sagen, oder weißt du, wir sagen jetzt hier, was wir manchmal machen, übrigens auch interessant, wenn dann die Eltern sich treffen und die Kinder sind dabei, wie kriegen jemand was zu tun? Nee, komm her. Ich habe dann mal eine Plauderbrause ausgeschenkt und dann irgendwann habe ich gedacht, oh, Michi hat gesagt, vielleicht. Da hat die Kinder aber schon die erste Flasche leer. Lecker. Ja, also ich traue dem nicht, wenn ich es nicht weiß. Und am Ende ist es auch eine Industrie und die Industrie ist, glaube ich, das sind nicht nur alles so wahnsinnig fröhliche Menschen, sondern das sind Menschen, die Geld verdienen wollen und die schreiben 0,0 drauf und das dürfen sie auch und es ist trotzdem nicht 0,0 drin. Kostet? 9,50 Euro. Das meine ich. In der Ausstattung sieht es schon wertiger aus, wenn du die ersten beiden hernimmst. Aber weißt du, das ist wieder das, was ich sage.

Stichwort bereit, Geld auszugeben. Also man ist ja auch bereit, für einen ganz tollen Wein mehr Geld auszugeben, als für einen okayen Wein. Und ich glaube, so wird es auch in dieser.

Branche sein. Okay, guck mal, das, was du jetzt hast, das sieht halt aus, und da steht auch nicht gleich so riesengroß, doch, Alkoholfrei steht auch drauf. Aber es sieht... Also das ist ja so eine Riesenbude, die man auch kennt, vor allem mit Alkohol. Außer Axel kennt es nicht. Carvey & Ray? Ja, Carvey & Ray ist... Also, da gibt es Sonnenschirme, Becher, Bänke... Der verrückte Typ, der auch auf TikTok und so so unglaublich erfolgreich ist, dieser, über den sich mal Böhmermann und Co. lustig gemacht haben. Was heißt der? Skavion Ray, der auch... Amerikaner Joe Skavie und Lucho Ray. Dann ist es nur der Importeur in Deutschland, Entschuldigung. Aber das ist wirklich ein Massenprodukt jetzt mit Alkohol. Ist das so ein Luxus? Überhaupt nicht. Das ist so Basis. Kostet auch 6,90. Aber ich habe das schon einmal probiert. Ich finde es jetzt nicht so cool. Aber das sieht genauso aus wie der mit Alkohol. Und ich weiß zum Beispiel, dass Tanqueray mit ihrem alkoholfreien Gin Millionen Flaschen verkauft. Du kennst das Label. Alkoholfreier Gin? Ja. Und im Prinzip ist es aromatisiertes Wasser. Ja.

Und die Marge ist, der Deckungsbeitrag ist enorm. Aber da muss dann ja auch Wacholder drin sein, ne? Per se, bei der Definition, mit Gin muss es nach Wacholder schmecken und schmecken. Aber meinst du, es ist aromatisiert? Das ist gar kein wichtiger. Ja, alles. Also, ist natürlich aromatisiert. Aber so ist ja Gin mit Gin auch gemacht. Im Prinzip kommen da so Teebeutel rein. Es ist kein natürlicher Wacholder. Es sind Aromen im Gin. Nein, im guten Gin hast du richtigen Wacholder. Ja, aber der Wacholder wird ja quasi auch, quasi, da wird so ein Sack Wacholderbeeren in diesen neutralen Alkohol reingehen und der Alkohol zieht, den Wacholder die Aromen raus. So kommt Wacholder rein. Da wird kein Wacholder gepresst und reingeschüttet. Oder wenn es aus Tee, in dem Tee ist dann ja auch, da ist dann Wacholderblätter drin. Genau, so ist es. Das muss am Ende im Produkt Wacholder eine der dominanten. Also ich finde jetzt erstmal bei Scavi & Ray erstmal schon die Flasche sieht aus, wie man das kennt. Finde ich schon super. Und das ist genau das ein Weingut oder ein Hersteller, der auch andere Sachen macht. Und riecht am meisten nach Wein. Und im Glas sieht es schon mal aus wie ein Sekt. Ja, auf jeden Fall ein bisschen mehr Farbe, ja. Also vom Geruch, in der Nase, finde ich, hat das am ehesten was mit Wein zu tun.

Total. Ich finde, in der Nase jetzt ist es doch... Ja, also es riecht doch, oder? Es riecht auf jeden Fall, ja. Also man könnte erst mal, man müsste nicht im ersten Moment gleich direkt, dass es alkoholfrei ist, wenn du reinriechst. Und es hat auch so eine leichte, staubige Weinnote. Also oder Sekt oder Note. Hat auch 4,8 Gramm Zucker. Also genauso zwischen den beiden anderen. Also es wirkt auch nicht so süß.

Okay, das finde ich gar nicht so schlecht jetzt. Ich finde gar nicht so schlecht. 6,99 kostet. Wir sind ja in der Dingsphase. Ich sage dir, wir sitzen in zwei, drei Jahren hier und sagen, wow. Ja, bestimmt. Ich finde, da ist am ehesten, im Vergleich zu den beiden vorherigen, am ehesten etwas Weiniges drin. Total. Aber die Nase, am Anfang irritiert mich, ich habe irgendwie so einen nassen Lappen oder so. wenn ich meine Nase in das Glas halte. Der allererste, ohne Schwenken.

Das ist ein Lappen. Stimmt. Tafellappen. Aber das wäre der Kleideboden.

Aber was ist dieser Glaser? Bleibt auch irgendwie ein Geschmack am Ende. Was ist das für ein Geschmack, der am Ende bleibt? Das ist angenehm eigentlich. Ja, angenehm. Das bleibt auch ein bisschen da. Aber was ist das? Wie kann man das beschreiben? Ich finde, das ist ganz lange im Gaumen. Zunge. Was ist das? Schmeckt gut. Schmeckt gut. Ich sage immer, alte Leute, wenn du denen irgendwas vorlesst, schmeckt gut. Ich habe Zitrone, ich habe auch so ein bisschen Vanille. Ja. Also wirklich, wenn du so eine Vanilleschot, also frische Vanille.

Genau so, ich glaube, das ist auch konstruiert, was ich nicht schlimm finde, besser konstruiert gut als unkonstruiert, nicht konstruiert, nicht so gut. Vanille ist das, was ich wo ich sage, das ist eigentlich das Besondere so eine, aber nicht kitschige Vanille also nicht Vanille, Joghurt, Vanille ganz, genau, es ist Vanille und es ist ganz, es ist gut also das ist wirklich so das kannst du gut anstatt trinken finde ich oder? Ja, also überzeugt mich von den Reihen jetzt am allermeisten und passt eben auch 7 Euro Das ist nicht uncool. Das machst du schon auch mal auf, ohne zu... Wobei, ich meine, die Mehrheit trinkt immer noch Rotkäppchen-Sekt für 2,99 im Angebot oder 2,49. Das war nicht wirklich so. Ich war noch nirgendwo, wo Rotkäppchen-Sekt ausgeschenkt wurde. Wir hatten auch neulich hier Peach. Peach Rotkäppchen.

Aber du wolltest ja nicht. Also im Kreis Binneberg, bei privaten Dingen, gibt es auf jeden Fall Mumm ständig. Es gibt auch den Mumm-Alkoholfrei, den habe ich immer mal probiert, gehört auch dazu. Der ist gar nicht schlecht, der Mumm-Alkohol. Der fand ich auch gar nicht so schlecht. Wenn du dann mischt oder so, dann ist es auch... Aber ist Mumm so ein sehr schlechter? Ja, also so ein Grundbasis-Budget. Aber Fürst Metternich steht ja irgendwie im Ruf, besser zu sein, oder? Ja, glaube ich auch, aber habe ich da schon ewig nichts getrunken. Okay. Aber das Caviaray? Ja, ja, ja. So ein bisschen können sie machen. So ein bisschen hefig auch noch, kann das sein? Ja, vielleicht. So eine leichte Hefe, so Hefeweizen-mäßig. Aber das finde ich ja das Tolle. Bei den anderen sagst du, okay, schmeckt nach Holunder. Bei den zweiten sagst du, schmeckt nach Sprite. Und hier sagst du, oh, das könnte ein bisschen Hefe sein. Das könnte ein bisschen Vanille sein. Das könnte ein bisschen Zitrone sein. Es riecht aber wie Wein. Aber das ist schon ganz gut, Leute. Und jetzt haben wir von der Manufaktur Jörg Geiger, wo wir diese Champagner-Bratbierinnen hatten, haben wir einen, ich sage es euch nicht, Nee, sag's nicht. Sag's mal nicht. Kriegst du es auf? Die Flasche sieht schon mal mega aus. Ja, die Flasche sieht gut aus. Im Glas hat es was?

Winzerseck mindestens? So ein bisschen gereift sogar. So goldgelb in der Farbe.

Und in der Nase. Jetzt seid ihr gefragt. Du siehst es übrigens heute in einer irren Geschwindigkeit durch. Ich glaube, jetzt die erste Podcast-Folge. Die unterhalten uns noch ein bisschen hinterher. Aber wir sind sehr apfellig. Also das riecht, also ich trinke viel Apfelsaft. Birne auch. Birne auch, ja. Ich liebe Birnensaft, ehrlicherweise. Der ist auch so dickflüssig. Aber, riecht sehr 100% danach. Ist es auch. Aber es geht nach Birnenapfelsaft. Aber es ist da auch drin. Es ist also nicht Apfelaroma, sondern Apfel auch drin. Aber Birne? Ich finde die Mischung Apfel-Birne gut.

Das heißt alkoholfrei prickelnd Tea-Sekko auf Basis Darjeeling und grüner Tee. Ja, geil. Mit diesen Obst. Ja.

Das ist eine, also ich finde, das hat für mich nichts mit Wein zu tun, aber es ist eine leckere Mischung und eine gute Idee. Einer unserer Gäste wird sein im Herbst Leon Gold. Ein Selfmade-Winzer aus Württemberg. Leon Gold hört sich an wie ein Schlagersänger, wie ich finde. Und der hat auch, den habe ich kennengelernt, auch auf der Weinmesse, weil der hat auch so ein ähnliches Produkt. Und ich habe gesagt, für mich ist das kein alkoholfreier Wein. Das ist ein Lifestyle-Produkt alkoholfrei, aber es ist gut. Und deswegen möchte ich, dass du zu uns kommst. Und der hat sich selber quasi ohne Eltern oder er hat sich selber ein kleines Stück Weinberge gekauft und hat irgendwann mal angefangen. Also wirklich alles komplett safe mit. Und ich mochte die Geschichte und ich fand ihn super sympathisch. Der wird auch einer unserer Gäste sein. Und deswegen wollte ich nur sagen, bestärke ich dich Axel in der Aussage mit Wein hat das eigentlich nichts zu tun aber es ist ja auch kein Wein drin weil es ist ja eigentlich Apfelsaft und Birnensaft und dann ist Tee also grüner Tee aus Indien trifft schwäbischen Apfel, Birnen und Pfirsichsaft ja, ja das ist tatsächlich wie Axel und wie Beine es sagt das schmeckt echt toll, aber es bringt uns auf der Suche nach alkoholfreien Alternativen für Wein nicht weiter finde ich.

Es gibt ganz tolle Fruchtseite, es gibt ganz tolle Limonaden, es gibt diese ganz tollen, wie heißt diese, das kennst du besser, Gin Tonic, diese eine Firma, die da auch diesen besonderen Tonic... Fiber Tree oder... Wie heißt es denn? Thomas Henry Schweders, ja. Das ist einfach ein Erfrischungsgetränk. Ja, aber wenn das die Situation ist, es wird etwas ausgeschenkt und man will sozusagen sich nicht als Nicht-Alkoholtrinker outen, dann würde das funktionieren sozusagen, der Situation. Ich finde es gut, wenn man nämlich sagt, ich bin kein Alkoholtrinker und dann sagt, wenn du dann sagst, ich habe eine schöne alkoholfreie Alternative, dann, weil wenn du sagst, ich habe einen schönen alkoholfreien, dann sage ich, bitte hör auf, habe ich schon 20 probiert und ist alles nichts für mich, aber sowas.

Und dann könnte ich mir, es kommt auf den Wein an, der ausgeschenkt wird, aber dann könnte ich mir auch vorstellen, dass Leute, die jetzt nicht so Weintrinker sind, sagen, lass mal probieren und dann sagen, nee, nee, warte, ich hätte auch gerne lieber die Alternative, also auch sogar Leute, die Alkohol trinken. Ja, weil noch ist ja das Wording so, oh Mensch, ist ja gar nicht mal so schlecht. Also wenn man eher davon ausgeht, was soll das schon sein? Also wenn einem das gelingt als Gastgeber, kostet 11,90, das ist das teuerste Produkt, aber es ist auch bestimmt am wertigsten jetzt auch von den Inhalten, von den Inhaltsstoffen. Wie ist es denn bei euch, also bei euch Super-Experten, also bei denen, die testen für Falstaff und für alle anderen, wie ist da sozusagen die Anerkennung, wie ist da die Bewertung, Nehmt ihr das schon ernst? Ich weiß, warum ihr es ernst habt. Man nimmt es ernst, weil die Kunden es wollen. Aber nehmt ihr das sozusagen als Produkt schon ernst? Oder wird darüber in deinen Kreisen eigentlich mehr oder weniger... Ich habe auch wirtschaftliche Interesse, auch mit unserer eigenen Weinfirma. Und deswegen verfolge ich das schon sehr nah. Ich selber bin davon nicht so überzeugt. Also ich sage, ich trinke ehrlich lieber Wasser oder einen guten Saft als irgendein nicht sehr nachhaltiges, weil zweimal produziertes, zusammengefügtes, auseinanderdividiertes, wieder zusammengesetztes, ohne Alkohol und noch mit Aroma, finde ich, ist für mich nicht so ehrlich.

Und ich brauche auch diesen Geschmack nicht, um zu sagen, jetzt bin ich einer von euch und deswegen habe ich auch so ein Weinglas und trinke auch was in Farbe ähnlich ausschaut und so weiter, sondern ich sage dann nicht für mich, bleibe ich nur beim Wasser und fertig.

Weil ich finde, und das ist manchmal hier schon so, das riecht vielleicht auch ein bisschen nach Wein, der jetzt nicht, aber vielleicht das Cabriere davor. Und dann hast du es am Gaumen. Aber es kommt dann irgendwann sehr schnell diese Vollbremsung. Es hört dann einfach komplett auf. Es ist dann nichts mehr da. Und dafür ist immer noch Zucker.

Aber am Ende, der Konsument entscheidet ja logischerweise auch, ob er noch Flaschen für 700 Euro kauft oder alkoholfrei für 6,99. Und da muss man sich ein bisschen danach richten. Was habt ihr jetzt in der Hand sind? Ich habe vorhin gesagt, ihr hattet da zum Beispiel ein Rosé. Hatten wir den auch schon mal hier? Auf der OMR-Bühne. Das ist der gleiche. Aber da ist er, glaube ich, so ein bisschen untergegangen.

Okay, weil der war wirklich... Levin heißt der aus Südfrankreich. Stimmt. Mit dieser eigenen Bakterienkultur, der wirklich 0,0 hat und nur einmal produziert wurde. Also wie so ein Sauerteigbrot, diese Bakterienkultur gezüchtet. Und der kostet jetzt auch schon 12 Euro. Also kostet jetzt, glaube ich, auch 11,90 oder 12,90. Gibt es als weißes Rosé, als rot ist er überraschend gut. Ein Pinot Noir. Der noch besser schmeckt. Hattest du den roten auch? Ja, auch gut. Haben sie beim Kollegen wahrscheinlich nicht, ohne dass ich jetzt in die Pfanne haue. Aber den musst du auch aus dem Burgunderglas trinken. Hattest du wahrscheinlich nicht. Hattest du wahrscheinlich nicht. Hattest du wahrscheinlich nicht. Doch, ich hatte auf jeden Fall, das weiß ich mal, ich hatte aber ein anderes Glas bekommen. Okay, aber da schmeckt der einfach nochmal viel mehr nach Spätburgunder, lustigerweise. Auch mit Jahrgang und so. Das haben wir. Und wir haben diesen Apfelquittenseck. Genau, den gab es vorweg. Der hat auch ein bisschen Zucker, aber es funktioniert bei uns trotzdem wahnsinnig gut. Also aber das finde ich ist ein guter, dieser T-Secco ist, wenn du sagst, es funktioniert wahnsinnig gut. Also was würdest du sagen, wie viel Prozent der Leute trinken? Also bei so großen Empfängern mit 150, 160 Leuten von so großen Firmen brauchen wir fast so viel Alkoholfrei wie mit Alkohol zum Aperitif. Okay, also wir reden wirklich also, wir reden nicht von Cola, Wasser 1,200 Big. Ja. Krass.

Und viele bleiben einfach auch dabei, aber du trinkst natürlich alleine auch dann eine Flasche, weil du trinkst ja so weg, es passiert ja nichts im Kopf. Das war natürlich das Interessante. Also ich hatte dann auch an dem Tag, dachte ich so, naja, jetzt fangst du erst mal alkoholfrei an und dann trinkst du vielleicht doch ein Glas Wein. Und dann dachte ich, oh nö, was? Dann sagte ich zu der Kollegin, Mensch, ich bleib jetzt mal dabei. Und dann schicken die mir halt schon mal Montagnach. Aber du hast recht, ich habe bestimmt an dem Abend nicht gut für den Veranstalter sechs bis acht Gläser getrunken.

Und ich finde, das ist die Mindestanforderung an den alkoholfreien Wein. Dass er dir so schmeckt, dass du den gerne weiter trinkst.

Das ist auch für mich die Mindestanforderung an jeden Wein. Wenn ich nach dem ersten Schluck schon satt bin oder nach dem ersten Glas mich das nervt, finde ich es nicht so cool. Also ich finde den T-Sekko gut. Aber nicht als alkoholfreier Wein, sondern als alkoholfreier Aperitif. Ja, finde ich auch. Die Frage ist natürlich, bei solchen Sachen, Wenn du da so sitzt, denkst du, wenn die anderen nicht wissen, dass du alkoholfrei trinkst, kommen die natürlich in der Regel auch nicht auf die Idee, das mal zu probieren. Ich erlebe das ja immer nur so, wenn du dann sitzt bei irgendwelchen Veranstaltungen und kriegst dann etwas anderes als die anderen. Dann sagen die natürlich, was essen sie denn da? Und oft sieht das Vegetarische, also wenn du dann kriegst du ein fettes Stück Fleisch und mit drei Beiler oder kriegst das Vegetarische, schön gemacht und so, sagen die, oh, wieso haben sie denn das und so? Und dann könnte ich das vielleicht auch bekommen. Aber du siehst es ja nicht. Du siehst auch nicht, du siehst der Kellner oder kommt und schenkt das ein und dann denkst du, ja, der hat jetzt auch einen Wein. Ja, genau. Also lustig, weil ich jetzt, habe ich jetzt in der Woche besonders drauf geachtet und habe also oft einfach, die Leute trinken nur Wasser bei uns in der Regel mittags. Und dann sage ich, darf ich Ihnen, und dann sehe ich schon wie die Blicke und, muss er fragen, und dann sage ich, darf ich Ihnen einen alkoholfreien Rosé anbieten aus Südfrankreich? Und dann.

Sind die kurz überrascht, dass ich ihnen alkoholfrei anbiete. Und dann gibt es wirklich viele, die sagen, kann er denn was? Dann sage ich, das ist eine schwierige Frage. Ich finde ja, und ich habe schon sehr viel probiert, aber müssen sie selber beurteilen. Und dann probieren die das auch und sagen mir dann auch, Mensch, vielen Dank. Und es gibt auch ein paar, die sagen, Mensch, wie scheiß das nochmal, schau mal auf.

Und gestern hatte ich auch welche, die sagen so, nee, also wenn wir was trinken, dann trinken wir was ordentliches. Also wir bleiben bei Wasser. Das kann ich auch verstehen. Respektiere ich mehr, also respektiere ich voll. Aber da muss man sie, das ist jetzt diese Umbruchphase, wo man noch nicht so genau, gerade mittags, also kannst du nicht davon ausgehen, dass die Leute mittags Wein trinken und das tun sie immer weniger, Problem für viele Restaurants. Ist das wirklich nicht so, weil das war ja irgendwie, ich erinnere es noch früher so, dass wenn man in die Chefsessen war und dann sagte mir, als ich viel jünger war als heute, nahm ich dann irgendwie ein alterer Kollege und sagte, denk daran, wenn wir jetzt auf die Chefsessen gehen, du musst den Wein mittrinken, sonst fühlen die sich vor den Kopf gestoßen. Eine Zeit lang war das so, aber wie ist es heute? Trinken auch? Was war Mr.

Tagestheem? Der hat uns doch erzählt, die haben ja mittags sich hier schon die großen Flaschen in Paris reingehauen. Uli Wicker, ja genau. Und da waren die alle schon hurra die Gams. Das passiert bei uns eher selten, aber es steht und fällt mit dem Gastgeber. Wenn der Gastgeber sagt, auch Menschen, so ein kleines Glas, ja gut, empfehlen Sie uns doch was, wir müssen aber alle noch arbeiten. Und das finde ich dann total nett. Und dann haben wir auch Weine unter zwölf, Alkohol und wunderbar. Wenn der Gastgeber sagt, ich bleibe beim Wasser, ist das eine ganz klare Ansage. Also es sei denn, du bist entweder... Oder der Gastgeber sagt, ich würde heute nur Wasser trinken, aber bitte fühlen Sie sich frei. Macht trotzdem keiner. Macht man auch knickemäßig nicht? Macht man eigentlich nicht. Man fällt auf jeden Fall auf, wenn du dann sagst, was für einen schweren Rotwein haben Sie denn? Aber gibt es wirklich Leute, die sagen, ich lade die Leute ein und die trinken nur Wasser? Ja, sogar mittags. Sehr viele, die bleiben einfach beim Wasser. Das ist auch der Grund, warum in vielen Restaurants was auch so teuer ist, weil du musst dein Geld irgendwo verdienen für die Tischdecke, für den Brotkorb, für keine Ahnung was. Kann man dann auch einen Saft trinken oder eine Cola oder einen Kaffee oder ich weiß nicht. Also wir verkaufen sehr, sehr viel Rhabarbersaftschorle. Aber das geht, wenn der Gastgeber sagt, also wir bleiben beim Wasser und du sagst, du nimmst eine Rhabarbersaftschorle, das wäre knägelmäßig okay oder müsstest du tatsächlich beim Wasser bleiben?

Also alkoholfrei zu bleiben ist dann in Ordnung, vor allem wenn mir aktiv was angeboten wird, finde ich schon, dass ich das annehmen kann, weil es ist jetzt ja nicht so, wenn ich jetzt gestern Abend gesagt hätte, ich hätte noch ein Glas Grange, würde normal, kostet bei uns die Flasche 900, aber jetzt kostet das Glas noch 150. Oder ich sage gar nicht den Preis, was das Glas kostet, aber man hätte die Angst, die Sorge, es könnte, es müsste eigentlich 150 kosten, dann würde man das ja auf gar keinen Fall machen als Gast, weil das geht ja komplett nach hinten los. Aber wenn jemand alkoholfrei auch schon anbietet, dann kann man natürlich wunderbar sagen, auch für mich, dann probiere ich gerne mal so eine Rhabarbersache. Aber ist nicht eigentlich, Ich bleibe beim Wasser, die Übersetzung für ... Wir trinken keinen Alkohol und alles andere geht. Das finde ich auch interessant. Sag uns doch noch mal so ein paar Sachen, weil meine Lieblingsgeschichte war, oder eine Lieblingsgeschichte, ich finde gern, war immer mit Christian Lindner, als Christian Lindner bei einer Veranstaltung mich fragte, bevor er losging, sagen Sie, ich würde gern noch mal Hände waschen. Und ich habe dann tatsächlich gesagt, er würde gern Hände waschen und habe ihm dann einfach ein Waschbecken gezeigt, was in der Nähe stand. Und er sagte, Entschuldigung, das ist die Übersetzung für ich muss noch mal auf Toilette.

Vor kurzem war ein Kapitän zur See hier, der dann sagte, ich müsste mir noch mal das Gesicht pudern. Also gibt es so bestimmte, wie soll man sagen, bestimmte Formulierungen. Das Näschen pudern heißt das. Das ist ja was anderes. Wo man dann aber merkt, okay, damit ist jetzt der Ton für eine bestimmte, also Hände waschen heißt, ich brauche eine Toilette.

Wir bleiben beim Wasser heißt, wir trinken kein Alkohol. Gibt es noch so andere Chiffres? Wie man wissen muss? Also lustigerweise, also ich finde Toilette ist auch grausam, eigentlich Toilette ist ja quasi sich fertig machen, die Morgentoilette quasi sich, also man kann ruhig sagen, ich muss nochmal aufs Klo, das kann man knickemäßig wunderbar sagen, ja. Okay. Aber bei mir steht auch... Sagt man Klo oder sagt man dann Toilette? Nein, Klo. Ich habe eine ehemalige Kollegin, die hat immer gesagt, aufs Klöchen, ja, weil das dann liebevoller klingt, aber von mir standen auch schon so zwei Metatypen, die, 150 Kilo gewogen haben wir gesagt, ich muss nochmal für kleine Königstiger. Weißt du, wo ich denke? Was ist denn das für ein Satz? Weiß man auch. Und wo sind nochmal die Örtlichkeiten? Das sagt man auch, das stille Örtchen. Wo sind nochmal die Örtlichkeiten? Aber ist das elegant, wenn ich dieses, ich müsste nochmal kurz Hände waschen? Weil das ist ja klar, dass man dann eigentlich auf die Toilette geht und es geht ja auch keinem was an, was man jetzt genau macht. Also ich finde es schön, wenn man reinkommt, das hat auch was mit Sauberkeit und Desinfizieren, desinfizieren, dass man, also sehr viele, die bei uns reinkommen, sagen, ich muss mich einmal noch kurz frisch machen. Also ich möchte einmal die Hände waschen, wenn ich von draußen komme, weil ich gebe ja gleich dem die Hand und so weiter. Ich wasche mir auch jeden Mittag vier, fünfmal die Hände, weil ich natürlich so viele Hände schüttle, auch bei Begrüßung, um sicher zu gehen, dass ich nicht krank und die anderen nicht krank werden. Und das finde ich auch schön und dann kann man ja machen, was man möchte, quasi dann im stillen Örtchen.

Das gibt es schon, ja, aber weil du suchst jetzt Synonyme für andere Situationen, wo man was anderes sagt. Was ich zum Beispiel, was ich ja immer ganz oft habe, ist dieses Thema, kennst du auch, dass ich eine bestimmte Änderung an dem Menü oder an dem Essen haben möchte. Und dann kann man das eleganter machen, weil ich sage, wissen Sie, tut mir leid, ich muss dann immer erklären, warum ich keine Pilze esse zum Beispiel. Weil die sagen Vegetarier, dann geben wir ganz viele Pilze.

Aber es ist dann so, also das eleganter zu machen, vielleicht ein schlechtes Beispiel. Also elegante, kleine Dinge, wo man dann weiß, okay, das macht man jetzt besser nicht.

Zum Beispiel, was ich auch oft finde ist es klar, wenn man trifft sich mit jemandem zum Essen und wenn derjenige einen fragt also jetzt geschäftlich sagt, Mensch Herr Leonard wollen wir mal wieder essen gehen ist dann derjenige gefragt, automatisch derjenige der bezahlt, in der Regel würde ich das so ableiten und muss man das nicht trotzdem anbieten, also man sagt dann ja immer oft hinterher, aber das nächste Mal bezahle ich, du weißt ja aber nicht, ob es ein nächstes Mal gibt und du weißt auch nicht, ob derjenige die sich daran erinnern. Es gibt ja auch so Menschen, die sagen, ich bezahle immer. Ian Karan ist so ein Meister, der früher Hamburger Wirtschafts-Sonate, Unternehmer, für den wäre es glaube ich eine Beleidigung, wenn man bezahlen würde. Aber eigentlich kann man davon ausgehen. Also natürlich bei uns haben wir den Luxus, dass wir ja ein privater Club sind. Das heißt, wir gehen davon aus und es ist davon auszugehen, dass immer das Mitglied bezahlt. Weil er lädt ja in seinen, sie lädt in ihren Club ein und deswegen ist eher die Ausnahme, dass uns sogar Gäste fragen, ist es denn erlaubt, dass ich auch bezahle, obwohl ich kein Mitglied bin? Und dann sagen wir immer, erlaubt ist es, aber wir bitten darum, dass es mit dem Mitglied abgesprochen ist, weil wir wollen den nicht quasi vor den Kopf stoßen. Und dann gibt es natürlich manchmal auch Mitglieder oder Gäste und das kann man auch machen, die vorweg zu uns kommen oder uns vorweg anrufen und sagen, wir kommen ja heute Abend, nur dass schon mal klar ist, ich würde das gerne einmal schon platzieren.

Auf jeden Fall übernehme ich die Rechnung. Und das ist dann, wenn dann so sagen wir jemanden Tisch, wir würden gerne bezahlen, dann kommt ihr und sagt, das ist schon erledigt. Und das ist natürlich viel schöner. Und man sollte sich auch generell, auch wenn man essen geht, zu zweit immer im Vorwege und nicht am Tisch vor dem Team da anfangen zu diskutieren und dann wollen ja doch alle bezahlen oder die fünf Karten und ich brauche eine eigene Rechnung über die 37,50. Sich damit, das ist natürlich wahnsinnig nervig und ein Riesenkrams und dann sagt man, heute zahle ich und morgen zahlst du und ich Paypal dir das oder, wie ihr das macht, ist wurscht, aber jetzt nicht 17 Rechnungen, weil das alles aufhält und wahnsinnig mühsam ist. Das ist natürlich heute super mit Paypal, dass du das einer zahlst und die anderen Paypal und so. Wie auch immer, dann hat das Geld. Aber das habe ich tatsächlich öfter mal und dann gehe ich dann irgendwie immer schon mal so, tue so, als ob ich zur Toilette gehe oder gehe vielleicht auch dahin und dann auf dem Rückweg will ich dann bezahlen und dann dauert das aber manchmal mal, bis dann die in die Gänge kommen. Das ist so ein großes Geschäft einfach, das weiß ich am Tisch. Nein, aber.

So ein schlimmer Durchfall. Aber das ärgert mich dann, weißt du, dann will ich da so eine Inkokniturnummer durchziehen und die brauchen da irgendwie... Aber dann ist es natürlich nett, wenn du auf dem Weg in die Waschräume sagst, ich würde das gleich gern schon bezahlen, ich gehe aber kurz die Hände waschen. Kurz aufs Klo und dann haben die zumindest zwei Minuten, um das vorzubereiten. Das geht doch eigentlich heute total schnell. Du musst doch einfach nur auf dem Computer... Aber wir haben auch nur eine Kasse und dann wollen alle gleichzeitig auf und wollen alle gleichzeitig die Rechnung und dann unterhalten die sich eine Stunde beim Espresso und ein Glas Wasser und auf einmal stehen sie auf und müssen ganz schnell los. Also so viel Zeit gehabt, das ist alles zu regeln. Wir haben ja die ganzen Kontaktdaten, viele haben auch Einzugsermächtigungen für unsere Webcampe. Das ist ja nicht die Norm, ja. Aber das nervt, wenn du lange aufs Bezahlen wartest. Das verstehe ich.

Ja, aber dann haben wir wieder sehr viel gelernt. Also Wasser, dann kann man sich theoretisch auch sagen, wir bleiben beim Wasser. Nächste Frage, dann könnte man aber sagen, kann man da sagen, ich würde auch gerne alkoholfrei bleiben, aber haben Sie vielleicht einen alkoholfreien... Das kann man sagen, aber natürlich, gut der Gastronom, und das machen wir natürlich auch, wir bieten sofort an. Wir haben Rhabarbersaft, Quittensaftschorle, wir haben Cranberryschorle und wir haben auch wirklich anständige alkoholfreie Weine, wenn sie mögen. Also wir haben den Rosé immer glasweiser, jetzt im Sommer, im Winter werden wir den Rotwein auch haben. Ist meine Idee auch nur 0,1. Ja, einfach um wenigstens irgendwas, um mal ein bisschen anzuteasern. Und ich finde, das ist, es ist noch leichter für dich als Gast, wenn es angeboten wird, das dann zu bestehen, auch wenn der Gastgeber sagt, für mich nur Wasser, aber bitte, als wenn du dann selber sagst, was haben sie denn da? Weil das ist natürlich erstmal die Aufmerksamkeit auf dich und aber wir seid ja da, um irgendwas ganz anderes Wichtiges zu besprechen und das ist dann... Dann kannst du dir auch mal sagen, wenn du dann irgendwie... Ich hoffe, das ist jetzt in Ordnung, aber der Herr Kutay hat das ja so... Habe ich es richtig ausgesprochen eigentlich? Nein.

Kutay. Ja. Der hat das gerade so nett angeboten und dann ich hoffe, es war nicht schlimm und so. Vielleicht nimmt dann derjenige, der beim Wasser bleibt, kann ja sein, dass er sagen, Er will ja nur keinen Alkohol trinken. Genau, aber du machst jetzt noch keine Rocket Science und einen riesen Drama drum. Sondern es gibt ja auch viele dann Fünfer, Sechser Tische und einer sagt, für mich keinen Wein. Und in dem Moment sage ich schon, darf ich Ihnen dann... Also nur in dem Dialog, jetzt nicht vor allem, sondern in dem Dialog, Mensch, kann ich Ihnen außer Wasser vielleicht noch irgendwas Gutes tun? Aber in dieser Situation ist es dann ja schwierig, wenn einer sagt so, also du sitzt so zusammen und er sagt nicht, wir bleiben am Wasser, sondern der Gastgeber sagt... Trink doch einen guten Stock, Wein. Dann zu sagen, danke für mich nicht. Ja, und dann hast du natürlich als Gastronom die super Möglichkeit, was zu verkaufen, weil dann hat der nichts vor sich stehen, dann sagt der einen irgendwann das Glas oder auch die gute Zusammenarbeit und wie auch immer. Und dann hast du natürlich eine gute Chance, dass du was wirklich auch verkaufst außer Wasser.

Und sehr häufig ist dann schon noch, jetzt in der Gesellschaft kann ich dir sagen, dass Leute sich dann erklären, weil sie das Gefühl haben, sie müssen sich erklären. Ich glaube, das ist jetzt gerade ein Wandel, aber noch passiert es schon, Ich nehme gerade Tabletten oder ich habe morgen eine Darmspiegelung oder keine Ahnung was.

Ich schiebe mir jetzt mal so einen riesen Stick rein. Ich habe immer diese große Darmspiegelung. Aber man kann ja sagen, ich muss noch fahren. Ich habe noch wichtige Gespräche. Ich finde gerade so tagsüber. Ja, man kann alles sagen. Aber eigentlich finde ich gar nicht, dass man sich noch rechtfertigen muss und auch nicht mit Blicken vorwurfsvoll angeguckt werden sollte, wenn man keinen Alkohol trinkt. Hallo, gerade tagsüber. Wobei, ich finde es eigentlich schön, wenn man tagsüber trinkt. Viel besser als abends. Also Daydrinking, finde ich, macht viel mehr Sinn. Weil du ein Glas mittags trinkst, zum Essen. Einfach nur so, du hast ein Alkoholproblem, aber zum Essen trinkst du ein Glas, dann hast du so einen leichten Glimmer und abends trinkst, dann schläfst du gut, dann ist es abgebaut, bis du schlafen gehst, am nächsten Morgen bist du fresh und abends, je später es wird, umso schwerer und dann spürst du das. Aber wenn du mittags trinkst, dann hast du danach, dann irgendwann kommt so ein Tief, wo du dann so eine Müdigkeit hast. Also da ist der Alkohol verflogen und dann bleibt irgendwie so eine Mattheit, finde ich. Also die hast du dann normalerweise, wenn du abends trinkst, dann kannst du schlafen. Aber dann schläfst du irgendwann halt nicht mehr. Dann schläfst du um drei, vier, bist du noch wach. Bist du wach und dann schnarchst du wie blöd. Dann sagt die Partnerin nebenan, dann schnarchst du wieder so. Das ist ja echt relevant. Also wenn ich zum Beispiel Alkohol trinke, dann kannst du die Uhr nachstellen, dass dann plötzlich das große Geschnarche losgeht.

Okay. Doch, aber meine Freundin ist ziemlich schnarchresistent. Das kann sie übrigens wie Alice? Äh, 44. Und das kann sich, das ist auch interessant, das kann sich noch ändern mit den Jahren. Ja? Auch, dass Frauen, habe ich neulich, das ist interessant, dass Frauen oftmals dann mit 47, 48, 49 zu ihren Männern sagen, du schnarchst so doll. Okay. Und die Männer schnarchen genauso wie vorher, nur die Frauen werden aus irgendwelchen Gründen, wenn sie älter werden, empfindet die, die schnarchen ja nicht so viel. Anderes Thema. Was ist jüngeres suchen? Mich? Achso, Axel. Ja. Also Axel ist wieder bei mir bei Freunde. He's back. He's back. He's back. Und er braucht keinen Alkohol, um schlagfertig zu sein. Naja, ich glaube. Wie ist es für dich, Axel, diese alkoholfreien Folgen?

Schon schwierig, aber es ist okay, weil es ja auch die mit Alkohol gibt. Also die richtigen Folgen. Er braucht keinen Alkohol, um schlagfertig zu sein. Er braucht Alkohol, um schlagseite zu kriegen. Ja, das stimmt. Das stimmt. Die letzte alkoholfreie Feuer, kann ich mich erinnern, dass ich da auch einen kleinen Glimmer hatte. Aber das war wahrscheinlich Placebo. Habe ich heute nicht. Es ist ja so schlimm, wenn man das nicht wegen des Geschmacks macht, sondern wegen des Glimmers. Eigentlich ist es doch schade, oder? Davon hast du mich völlig weggebracht. Alkohol zu trinken, würde ich nie mehr tun. Es geht immer nur, was für ein genialer Geschmack. Recht? Also bei mir ist wirklich immer noch, dass ich natürlich auf einer Party, dann trinke ich Alkohol, um so ein bisschen in diese Stimmung zu kommen, dass man ein bisschen locker ist und so weiter. Und du bist doch locker. Ja, ach ja. Wie locker, ach so, das ist noch andere Party. Noch lockerer. Nee, aber irgendwie, genau, um irgendwie in Stimmung zu kommen. Also es hat schon eine Funktion. Aber ich muss auch zugeben, tatsächlich, ich, ja, dass Wein auch andere Qualitäten hat. Ich mache Freitagmittag, dann gehe ich zum Markt und mache ein Stück Fisch und die Kinder kommen nach Hause und dann mache ich eine Flasche Wein auf und schenke ein kleines Glas meiner Frau und mir ein. Und dann sagt meine große Tochter Johanna, Papa.

Das ist so assig, dass du mittags schon beitrinkst. Und dann sage ich, es ist jetzt der Beginn des Wochenendes. Wir wollen ein Glas trinken, weil es gerade so super passt. Ich habe die Flasche, ich wollte Mama den auch mal zeigen und ich bin so happy mit unserem neuen eigenen Wein oder was auch immer. Und dann muss ich mir quasi das anhören und dann fühle ich mich auch schlecht, was mich nervt. Das nervt mich vor allem. Ja, weil sie mir das Gefühl gibt, also am letzten Tag ist Griechenland Urlaubs mittags, abends gegen die Maschine, sage ich zu meiner Frau, du, zehn Tage Griechenland, ich hatte noch keinen Uso. ich bestelle mir jetzt den Uso. Ich will einfach nur sagen, ich habe jetzt auch einen Uso gehabt. Und dann sage ich zu der Dame, auch Mensch, und die war total nett und Österreich und so nett und so weiter. Wir sagen immer, wir kommen aus Österreich. Das ganze Familie ist immer netter. Und dann hat sie gesagt, ja, ich komme aus Österreich. Und dann hat sie gesagt, ja, nee, das geht nicht, ich bringe einen Uso. Ja, ich habe gleich einen Doppelten. Ich so, nein, ich wollte nur einen Schluck und dann habe ich dann und dann ist sie so, mittags ich den harten Alkohol da reinpfeifen. Das geht einfach reinpfeifen. Das Allerschlimme ist, dass du sagst, das hat mir komplett geändert. Also ich hätte das super cool gefunden früher irgendwie und dann wahrscheinlich noch mittrinken wollen oder so. Ja, aber das war jetzt ja noch kein All-Inclusive-Resort, wo sich die Leute ab 10 Uhr am Mittag schon einen reinpfeifen und möglichst ihr Abzugstück, was sie dann bezahlt haben. Aber sie hat mir das Zeichen euch, nämlich diese Socken geschenkt. Oh, cool. Hat sie mir mitgebracht und hat dann gesagt, Mensch Papa, die musst du mal anziehen, wenn du Podcast hast. Sehr gut. Du bist Alkohol nur am Bein und bitte nicht im Magen.

Aber kannst du denn nicht sagen, dass du aus Hamburg kommst?

Also das ist doch, wenn mich einer Frau kommt, sie ist eigentlich immer aus Hamburg. Aber ich komme aus Österreich. Ja, aber das ist ja nur jetzt so ein bisschen, weil du denkst, dass es besser ankommt. Nein, weil ich sehr stolz darauf bin, dass ich aus Österreich komme, ja. Sind deine Kinder Österreicherinnen? Auch, ja. Doppelstaatsk. Ja, sie sind auch Österreicher. Sie machen einen österreichischen Pass. Sie können demnach in Österreich studieren oder so. Dürfen das Deutsche nicht in Österreich studieren? Vielen Dank. Dürfen sie auch, aber ich glaube, da gibt es... Aber genau, begrenzte Plätze. Weil Frank sagte gestern, dass der seine österreichische Heimat hier für Hamburg aufgibt, warum macht er das? Ja, bescheuert. Aber gerade für Hamburg kann man es ja nun wirklich aufgeben. Nicht für Dortmund. Nee, nee.

Kennt ihr den Witz? Aber warum war das nochmal? Also wegen der Liebe? Nein, ich wollte ja hinaus in die Welt. Ich wollte was erleben. Ich wollte das Schiff, ich wollte Amerika und, und, und. Und dann finde ich, ich bin total gern zu Hause in Österreich, wirklich, aber manchmal ist es, muss ich mal aufpassen, arrogant klingt, aber es ist mir manchmal dann schon auch... Zu schön. Ja, und auch... Nicht kleingeistig, aber es sind auch dann hohe Berge und tiefe Täler. Also mir ist es oft dann nicht weltoffen genug und auch zu sehr rechts auch. In der Gesamte. Und das nervt mich dann. Also wir haben dann auch Diskussionen und dann stresst mich das. Und ich denke, es ist landschaftlich so schön. Seid doch zufriedener. Ich finde, die Leute meckern dann auch viel, wo ich denke, du wohnst hier im Paradies. Das ist doch nicht alles schlimm. Das ist ja in Deutschland ganz anders. In Deutschland ist das genauso. Das ist ja ganz anders. Man hat mal zu den letzten Deutschen gesehen, der meckert. Aber ich sage, es gibt zwei Gründe, Hanselound und ihr, warum ich mich in Hamburg auch zurückfühle. Und red doch aus in Uetersen.

Soll ich noch den Dortmund-Witz erzählen? Ja, geht schon. Ich kenne den, aber der ist gut. Der ist gut. Es passierte Folgendes, es passierte ja jetzt wahrscheinlich demnächst wieder. Der HSV spielte gegen Borussia Dortmund im Volksparkstadion und verlor 0 zu 5. Und hätten auch 0 zu 10 verlieren können. Und der kleine Lars saß da, so klein war ich gar nicht mehr, ich war hier schon beim Armblatt und saß da, war völlig bedröppelt. Und dann kommt ein Hamburger Kaufmann und sagt, das ist mit Ihnen los, wie sehen Sie denn auch? Ich sage, ja, das war doch furchtbar. Gegen Dortmund 0 zu 5 verloren und hätte auch 0 zu 10 sein können. Und da sagt der Kaufmann, so Herr Heider, die Dortmunder, was können die jetzt machen? Ich sage, was können die jetzt machen? Die Dortmunder, die können sich jetzt zwei Stunden freuen, dass sie gegen uns Hamburger gewonnen haben. Und dann, ich sage, was und dann? Und dann müssen sie zurück nach Dortmund. Das ist so, das ist der Humor, der wir in dieser Stadt. Und du kannst ja für Dortmund, kannst du ja eigentlich nahezu jede Stadt außer München nehmen. Und es funktioniert aus Hamburger Sicht. Also Hamburg ist schon besonders schön, finde ich auch. Ja, das stimmt. Aber Kiel ist schöner. Ich finde so dieses schönste Stadt der Welt, aber es ist ein anderes Thema. Oha, oha, da hätte sich der Chef der Klappe von Hamburger Amplatt fast ein Beides gestellt. Die schönste Stadt der Welt ist zutreffen, wollte ich sagen. Aber dazu noch hier. Kiel ist toll übrigens. Kiel ist wirklich toll. Ja, Kiel ist toll. Aber Klaus Strunz, der wirklich Vorgänger.

Über den man ja auch nicht nur immer Gutes sagen kann, aber eine Sache, die fand ich phänomenal. Das war, der kam rein, hat an seinem ersten Tag gesagt, so Leute, und jetzt verbiete ich euch allen noch einmal zu schreiben, Hamburg ist die schönste Stadt der Welt, weil das absolut provinziell ist. Und irgendwie stimmt das, weißt du? Weil natürlich ist Hamburg nicht die schönste Stadt der Welt, das kann keiner sagen. Und das ist so ein ja, es ist so ein Lokalpatriotismus, der eben nicht weltoffen ist, sondern der irgendwie ignorant ist, so ein bisschen. Das fand ich damals eigentlich gut. Das stimmt, aber ich bin mir gar nicht sicher, ob jemals im Hamburger Abend das stand. Das ist ja eigentlich so ein Running Gag. Und ich glaube, es ist auch deshalb für viele Hamburger Hamburg die schönste Stadt der Welt, weil sie die Stadt praktisch noch nicht verlassen haben. Weil wenn du einmal aus der Stadt raus warst, dann weißt du also, nehmen wir mal Wien. Nehmen wir, ach kannst du, tausend, nehmen wir London. Salzburg. Übrigens, ich fand Innsburg auch toll. Glaubt man nicht. So, Leute, aufs Leben. Alles klar. Bis nächste Woche. Aufs Leben. Ciao, ciao.

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