Music.
Unser Partner Havesco macht jeden Wein zum Erlebnis. Das vorgestellte Vier-Flaschen-Paket ist bestellbar auf havesco.de. Zusammen mit über 9000 weiteren Weinen. Michi ist aufgeregt und wir sind auch ganz aufgeregt, weil Michi aufgeregt ist. Michi, du bist aufgeregt. Das ist immer ein krasses Zeichen. Seid ihr bereit? Ganz kurz. Der Sommer ist vorbei. Wir sitzen endlich wieder zusammen. Wir freuen uns sehr. du bist der Axel, ich bin der Axel. Servus, ich bin der Michi. Und jetzt bin ich so ein bisschen ich sehe keinen Gast, ich sehe Michi in einem unfassbar schicken Anzug. Sehr charmant, danke. Aber was passiert jetzt heute? Also, ich bin aufgeklärt. Ich muss hier kurz mich sammeln, durchatmen. Für euch und für alle, die zuhören, natürlich unsere Fans und unsere Hörer dafür flaschen. Wir haben natürlich ein paar Folgen vorproduziert, weil in den Ferien alle verteilt irgendwo sind und nicht da und jetzt sind wir das erste Mal wieder da und zeichnen heute auf am 10. September einen Podcast, der rauskommt am 12. September und was ich mitgebracht habe, sind alles Icon-Weine und zwar vom obersten Regal wirklich und insgesamt sind das vier Flaschen für über 2000 Euro. Bitte was?
Es wird auch kein Paket geben, aber ich dachte so, ich habe die Möglichkeit, das mit euch zu teilen und das würde ich gerne heute tun. Und für die, auch wenn man sagt, wir wollen ja mal den Podcast hören, damit wir eine Kaufanregung, das ist auch ein Podcast, wo wir das machen, aber heute machen wir es nicht. Oder man sagt, genau, endlich macht ihr mal solche Weine auch und das machen wir heute. Krass. Aber es gibt, um das vorweg zu sagen, krass, wirklich krass, es gibt eine Kaufanregung, die hast du auch mitgebracht. Es gibt nämlich etwas und dafür müssen wir jetzt mal anfangen, Werbung zu machen. Wir wollen uns nämlich demnächst wieder mit euch treffen, liebe Hörerinnen und Hörer. Ja, der vier Flaschen. Wir haben einen wunderschönen Ort ausgesucht mit einem unglaublichen Gast. Was heißt, unglaublicher Gast ist falsch. Wir haben keinen Gast. Es gibt ja sogar, jetzt komme ich ganz durcheinander, wir haben ja sogar zwei Dinge. Wollen wir das eine auch schon verraten? Ja, können wir auch schon verraten. Das ist ja sogar vorher noch terminiert. Das ist ja vorher. Und da ist ja auch der unglaubliche Gast. Und dann haben wir einen, also jetzt komme ich jetzt, hast du mich mit deinen 2000 Euro Wein durcheinander. Ja, ich bin ja nur selber auch schon verwirrt. Also jetzt nochmal ganz in Ruhe. Es gibt zwei, öffentliche Veranstaltung mit den vier Flaschen. Live-Podcast. Wo man mit uns Wein trinken kann. Fangen wir an mit dem ersten. Okay, müssen wir jetzt gucken. Im Oktober.
16. Oktober. Ich glaube ja. 16. Oktober. Oh Gott, ist das, weil wir so aufgeregt sind. Und da sind wir, liebe Leute, im Michael-Volksparkstadion. Wir sind im Volksparkstadion. Da hast du ja gute Erinnerungen dran, an das Volksparkstadion, oder? Extrem gute Erinnerungen. So wollen wir jetzt aber nicht. Also wir sind im Volkverstand und zu Gast ist Stefan Kunz, der Sportvorstand des HSV, der ja aus einer Weinregion kommt. Er kommt eigentlich aus dem Saarland, aber er war lange in Kaiserslautern oder sein Name ist mit Kaiserslautern und der Pfalz verbunden. Und das Saarland ist ja auch ums Eck von der Champagner, also Saarbrücken von daher. Und er ist auch weinaffin und ich freue mich natürlich sehr, ihn dort zu haben. Auch wenn natürlich mein, ihr wisst es von meinem Anzuginneren, der eine oder andere Totenkopf, doch eher freue ich mich trotzdem, weil ich freue mich, dass Hamburg als einzige Stadt in Deutschland zwei Bundesligisten hat. Und das ist ja das Irre. Aber das ist ja das Irre, man kann dann einen Wein-Podcast im Volksparkstadion, also man kommt in das Volksparkstadion rein und wir trinken gemeinsam mit, probieren gemeinsam mit Stefan Kunz wahrscheinlich dann Weine aus der Pfalz. Ich muss jetzt zwingend das definieren. Ich habe mir überlegt, ja, vielleicht aus der Pfalz oder sie haben ja noch last minute sehr, sehr teure Spieler, auch einen aus Portugal geholt. Vielleicht holen wir einen portugiesischen Wein. Also eher so vielleicht aus der Mannschaft.
Aber ich glaube, es ist toll auch als Nicht-Fußball-Fan, weil die Atmosphäre schon cool ist, mal in so einem leeren Stadion auch zu sein. Und er ist ein sehr, sehr gewinnender Typ. Stefan Kunz muss man einfach echt sagen. War ja U21-Trainer auch in Deutschland, war Trainer der Türkei und hat ja immerhin als Sportvorstand, den HSV wieder in die Bundesliga. Und ist auch, kann ich das so sagen, ist auch so ein sehr geselliger. Also jemand so, er sagt ja von sich selber, er ist so ein Umarmer und ich glaube, es wird ein schöner Abend. Wann genau ist dieser Abend? Am 16. Oktober. Das war richtig angekündigt. Uhrzeit habe ich aber noch nicht. 16. Oktober.
Alles weitere natürlich, Tickets gibt es dann demnächst auf abendblatt.de slash Ticket. Schon mal vormerken. Und auf unserem Instagram-Kanal werden wir auch informieren. Werden wir auch informieren. Also da, also schon mal 16. Oktober. Ich glaube, Es war 19.30 Uhr, wenn mich nicht alles täuscht. Aber das kriegen wir schon noch, werden wir auch in diesem Podcast nochmal ankündigen. Also das ist das eine und da würden wir uns natürlich freuen, wenn möglichst viele dabei sein werden. Vier Flaschen, alle dürfen gemeinsam probiert werden, zusammen mit. Stefan Kunz, das ist der eine Vorgucker. Und der zweite ist am Freitag, dem 7.11. Um 20.30 Uhr, sind wir Teil des 18. Hamburger Krimi-Festivals und sind da auf einer Bühne mit einem Podcast, der da heißt Wie schmecken kriminell gefährliche Weine? Was immer das heißt, ich weiß es selber noch nicht.
Und da, wo ist das, im KMH? In Kampnagel, auf Kampnagel. Krimi-Festival, großes, also da kommt zum Beispiel auch dieses Jahr Sebastian Fitzig, den man ja kennt. Und so ein bisschen haben die uns ja angefragt, als sie gesehen haben, dass die vier Flaschen ja in dieser Reihe, die Krimi-Reihe, die ich gemacht habe über Lukas Hammerstein, eine große Rolle spielte und gesagt, habt ihr nicht Lust, als vier Flaschen zum Krimi-Festival zu kommen und das mal live zu machen? Und da habe ich gesagt, ja, das können wir gerne machen, da müssen wir auch Weine trinken und so. Und jetzt ist die Aufgabe gefährlich, kriminell gute Weine. Und so ein bisschen können wir dann erzählen über die Geschichte der vier Flaschen und wie die in diese Krimi-Reihe gekommen sind. Ich habe im Urlaub ein bisschen in dem Buch gelesen. Tatsächlich? Und da hast du das Weingut von der Nahe empfohlen. Da saßen die dann zusammen und haben die drei Flaschen ausgetrunken. Siehste? Ja, das ist schon cool. Da sind immer die Beine empfohlen worden. Gut, also.
Krimifestival, auch auf abendlatt.de, überall, wo es Tickets gibt in der Buchhandlung Heimann. 19 Euro kostet der Ende. 19 Euro. Da muss man sagen... Gibt es auch was zu trinken? Oder natürlich inklusive der Weine. Achso, aber da bucht man nicht uns direkt, sondern man geht zum Krimi-Festival und wir sind auch da? Nein, es ist das Krimi-Festival, aber man bucht uns direkt. Du kannst auch alle anderen Veranstaltungen buchen, aber eine der Veranstaltungen ist, wenn du sagst, ich möchte jetzt Sebastian Fitzig hören, kannst du auch, aber eine der Veranstaltungen ist halt die vier Flaschen auf dem Krimi-Festival und da hoffen wir, da gibt es so um die 100, 150 Plätze. Lasst uns nicht hängen. Also nochmal zusammengefasst, 16. Oktober, Volksparkstadion. Genau. 7. November.
Kampnagel, das große Krimi-Festival. Und wir sind dabei, wie gesagt, Karten auf abendblatt.de und überall, wo es Karten gibt. Das kann man wahrscheinlich sogar sich zusammen googeln. Das vorab. Und wir können schon mal versprechen, dass keiner der Weine, die wir jetzt trinken, es dann geben wird. Das ist ja. So, seid ihr jetzt aufgeregt? Ja. Okay, ich auch. Total. Wie bist du jetzt? Also es sind vier Weine zusammen, 2.000 Euro. Über 2.000. Junge, der ist weiß. Ja. Und das ist ja wirklich ein Zufall auch, aber dafür liebe ich auch, dass wir diesen Podcast haben. Weil gestern waren alle wichtigen aus Europa von dieser Firma und von dem Importeur eben bei uns. Und das Weingut heißt Penfolds aus Australien. Das ist eines der größten Weingüter Australiens. Und die Hanse Lounge ist Ambassador seit zwölf Jahren einziger in Deutschland. Das heißt, wir haben Zugriff auf besondere Weine. Wir haben als einziger in Europa ein eigenes Fass kaufen dürfen. Und jetzt waren die eben bei uns und haben die neun Jahrgänge präsentiert. Plus ein paar Weine schon aus dem bestehenden Portfolio aus der Icon-Serie. Nochmal zum Nachverkosten.
Und das ist natürlich eine große Ehre. Nur Penfolds Weine. Nur Penfolds Weine. Und ich habe gestern Morgen ab 9 Uhr die Weine aufgemacht. Ab 10 Uhr habe ich auch mit meinem Sommelier-Team und mit diesen Importeuren und so weiter saßen wir zusammen. Wir waren acht Leute, haben also für insgesamt über 5.000 Euro quasi 31 Weine verkostet zwischen 10 und 12 Uhr.
Die wir alle, die Großen alle doppelt dekantiert haben, quasi in die Karaffe und wieder zurück in die Flasche. Das ist doppelt dekantiert, weil zum Beispiel dieser Top-Weißwein von denen, das ist ein Jatana, ein Chardonnay, Jatana heißt der, hat einen Schraubverschluss, sehr, sehr dicht, sehr, sehr jung noch, das ist 2023, den gibt es noch gar nicht auf dem Markt. Aber der kostet 500 Euro mit Schraubverschluss. Der kostet 189. Okay, aber trotzdem ungewöhnlich Schraubverschluss. Genau. Ungewöhnlich und ungewöhnlich auch für einen australischen Chardonnay oder für Chardonnay generell nur zwölf an der Alkohol. Ich muss nochmal über Pen Falls. Schon oft gehört, schon viel gesagt. Ich glaube, noch nie getrunken in diesem Podcast. Glaube ich auch noch. Vielleicht hatten wir schon mal den kleinen 28 Mal oder so. Wir hatten mal sowas, aber das ist glaube ich was anderes, wo immer Bin 17 irgendwas was draufsteht. Aber war das Penfolds? Ja, genau. Das sind die eigentlich bekannt für diese quasi fast Reihen, die heißen Bins. Aber da hatten wir schon einen. Da hatten wir schon einen. Aber das ist heute wirklich, also wir haben heute, es ist leider nur Kracherweine. Und Penfolds wurde 1844 gegründet, tatsächlich von einem britischen Apotheker, die hießen Penfolds und haben also sind da ausgewandert Ende des 18. Jahrhunderts eben nach Australien, um das zu besiedeln in der Nähe von Adelaide.
Haben dann angefangen, Portweine zu machen. Und damit sind die bekannt geworden, bis sie 1951 mit dem Deutschen Max Schubert quasi einen Icon-Rotwein nach französischem Vorbild gemacht haben, den sie Grange Hermitage genannt haben. Den haben wir heute auch da. Dafür sind die am bekanntesten, für genau diesen Wein.
Schade, dass Axel G muss an dieser Stelle. Dann trinken wir deins mit. Dann haben wir mehr. Ja, genau. Und seitdem stehen die, man muss sagen, es ist wirklich eine sehr, sehr große Firma. Und was die eben aber gemacht haben, bis auf einen Wein, der heißt McGill Estate, den haben wir heute nicht da, das ist ein Single Vineyard, machen die eigentlich nur Blends aus unterschiedlichen Regionen und meistens auch aus unterschiedlichen Trauben. Ja, also die haben fast nichts reinsortig und auch nicht nur aus Einbau, sondern die sagen wirklich, wir holen die Top-Sachen aus den einzelnen Regionen und machen es zusammen zu dem Besten. Während man hier spricht über Terroir und wir wollen wirklich aus dieser Lage das Beste rausholen, sagen die, wir wollen aus dieser ganzen Region, aus dem ganzen Land das Beste rausholen. Das heißt, auch dieser Chardonnay ist jetzt?
Aus unterschiedlichen Regionen Australiens, unter anderem auch relativ viel aus Tasmanien. Weil Stahl ist natürlich verhältnismäßig am kühlsten und da kriegt man eben relativ viel kühle Frucht. Die erntet man früher, um eben diese 12,5 Alkohol zu bekommen. Dann ist es trotzdem noch sehr heiß dort. Das heißt, ein bisschen Säure wird dazu getan, um diese Frische zu behalten. Alles im Holz ausgebaut, Yatana. Den Wein gibt es seit 1995, ist der erste Jahrgang. Und unterschiedlich, aber doch relativ viel neues Holz auch. Und da sind irgendwie so kleine, es sieht aus wie Mindestheilbarkeitsdatum. Ist da was drauf? Was steht da drauf auf der Flasche? Nein, da steht drauf quasi, wann sie abgefüllt wurde. Diese Flasche, der Jahrgang 23, wurde im Februar 2024 abgefüllt. Und dann hat jede Flasche eine Nummer. Also man kann jetzt alles tracken, weil es wird sehr viel gefälscht. Auch gerade diese Top-Sachen. Jede Flasche von Penforz hat eine Nummer?
Die Basis glaube ich nicht. Aber ab einer gewissen Qualität, ab 80 Euro oder so, hat sie dann eine Nummer. Wo steht die bei der Flasche? Die steht hier unten. Flaschennummer, genau. Das ist jetzt der 29. Jahrgang. 422. AN 422. AN gehört dazu. Wenn jemand AN422 bei sich zu Hause stehen hat, dann ist das ein Problem. Also jetzt riech mal rein. Jatana, quasi umgangssprachig, ist es der weiße Grange. Grange ist der Topwein und das ist der Topweißwein. Und riecht erstmal.
Finde ich. Es war ja schon eben so, als du das aufgemacht hast, eingeschränkt hast, hatte ich das Gefühl, dass es im ganzen Raum nach diesem Wein riecht. Also es ist im ganzen Raum schon, und zwar so eine ziemlich starke Frische sogar. Also nicht, fand ich eben, aber vielleicht ist es auch Einbildung. Ich finde, es ist wie so eine Meeresbrise. Es ist richtig wie so ein Salzwasser, wie so ein Austernwasser, auch am Gaumen Jodik. Immer sehr reduktiv arbeiten sie. Und ich setze diese Weine auch bei großen Blindproben ein, die ich moderiere.
Nehmen große Weißweine aus dem Burgund, also Chardonnays aus dem Burgund, die teilweise deutlich mehr kosten. Und die Leute wissen dann nicht mal, was kommt aus Australien und was kommt aus Frankreich. Und ich sage immer, wie kann das denn sein? Das Mutterland des Chardonnays, die Burgund und ihr schmeckt einen australischen Chardonnay nicht. Also könnt ihr das nicht? Weil es ist schwierig. Es ist sehr, sehr europäisch. Es ist sehr präzise, sehr messerscharf. Auch die Säure ist wie Säure. Es ist wirklich sehr belebend am Gaumen. Aber du hast die Frage gestellt, kannst du sie auch beantworten? Wie kann das sein? Weil man denkt so irgendwie, Australien, Neuseeland ist so die Heimat der Sauvignon Blancs. Aber Australien, Chardonnay, kennt man nicht drauf. Die Antwort ist, dass sie eben, ich weiß gar nicht, ob es da draufsteht, wäre hier egal. Aber ich weiß, sie nehmen aus Tambarumba, Tasmania und von den Adelaide Hills. Versuchen wirklich die kühlsten Lagen herauszubekommen, dass das früher keiner haben wollte, aber es nicht so richtig reif wurde, ist jetzt eben perfekt und da sagt man, ein Teil muss eben später geerntet werden, um die Frucht zu bekommen, aber Frucht ist nicht das, was sie suchen in dem Wein. Der Wein ist auch nicht wahnsinnig fruchtig. Also wenn wir jetzt sagen würden, welche Frucht fällt dir ein? Vielleicht ein bisschen Zitrone, ja, Gelbfurt und ein leichtes Herbes, aber es ist nicht die Frucht, die sie suchen, sondern die Frische, die Eleganz und die Kraft und, Einer der besten Jathaners, den ich hatte, war 2007 mal aus der Magnum.
Unfassbar, wie elegant und fein dieser Wein auch ist. Und das hat man eigentlich zu wenig auf dem Zettel. Es fällt hinein in diese ABC-Klientel der Menschen, die sagen, bitte kein Chardonnay, weil die sind immer so fett und buttrig und holzig und alkoholisch. Das ist er gar nicht. Ist er eben genau gar nicht. Würdest du sagen, der ist die 189 Euro wert? Für mich ja. Also nur als Beispiel für das internationale Rating, das kam ja auch gerade raus. jetzt genau für diesen Wein, hat 97 Parker-Punkte bekommen. 189 hast du gesagt? 189 hat er, ja. Hat 97 Parker-Punkte bekommen und das ist schon wahnsinnig viel. Also es gibt fast keine weißen Weine aus der Burgund, die so eine so hohe Bewertung bekommen und das ist dann schon und es ist auch wirklich in Australien? Also auch in Australien nicht. Also das auf jeden Fall. Ich meine, es gibt doch auch so einen australischen Guru. Wir haben ja mal vor ein paar Folgen gelernt, dass Robert Parker Punkte eigentlich gar nicht mehr so das Maß aller Ding ist. Ja, macht er ja sowieso auch nicht für Australien selber, sondern hat da jemanden. Und es gibt dann den Platter, meinst du, für Südafrika? Genau, für Australien gibt es einige, aber auch nicht so bekannt. Suckling, glaube ich, hat dem auch 1998 jetzt gegeben. Der ist auch bekannt international. Suckling, der kommt woher? Der hat früher auch bei Parker gearbeitet. Okay. Also ein Brite, James Suckling oder vielleicht ist er auch Amerikaner. Amerikaner, weil ich habe ihn gerade gesehen, er war beim US Open Finale auch.
Und die bewerten schon noch selber oder eben auch in Teams. Stuart Piggett zum Beispiel macht für Suckling Deutschland auch, weil ich habe so einen Britten, den ich auch ganz gut kenne.
Und die Australier haben natürlich auch ihre eigenen Bewerter da, aber auch für die ist Parker schon auch das Nonplusultra. Ist ja noch den Bekanter und in Deutschland gibt es den Fallstuff. Wie findet ihr den Wein? Großartig. Ich meine, wenn du überlegst, wie lange der jetzt bleibt. Auf der Lippe, im Gaumen und so. Und das ist tatsächlich, er hat halt gar nichts vom Chardonnay. So richtig. Du hast es geschluckt, du hast es runtergeschluckt. Ja, ich stehe total drauf. Ich mag das. Ich finde, es schmeckt nach mehr. Also mit zwei E auch. Also es schmeckt auch nach mehr mit einem H. Und ich mag das, es ist dann salzig, aber es wirkt nicht aufgesetzt. Und ich finde es für diese Jugend eben so gut trinkbar. Der Weiner ist jetzt 28 Stunden offen mit Luft und alles. Und er fängt jetzt erst wirklich an. Aber ich finde, er wärmt auch hier richtig unten so ein bisschen die Speiseröhre runter ums Herz. Okay, dann machen wir weiter. Aber du sagst über 2.000 Euro, das heißt, da sind jetzt Flaschen dabei, von denen wir so ganz selten welche hatten. Das ist richtig, ja. Das ist jetzt schon gleich die nächste.
Immer alle ungefähr gleich aus, immer so eine grüne Flasche, blaue, rote Banderole Penfolds, genau. Genau, die rote Banderole, ja, das ist für Penfolds klar, eigentlich ein weißes Etikett, die nächste dann eben aber nicht, aber die sehen gleich aus das ist was komplett Neues, das ist du musst dann noch ausschütten lassen, das ist tatsächlich als der Wein rauskam, es kam jetzt auch schon ein neuer Jahrgang, aber auch unser Partner Vesco hat genau den noch im Shop für 689 Euro. Ist das das erste Mal, das erste Mal. Das heißt, die Flasche kostet auch 689 Euro? Die kostet 689 Euro. Das ist das erste Mal ein Wine of the World. Das hat Penfield sich ausgedacht. Man kann sowas nicht patentieren, aber sie haben Trauben aus Australien, nach Napa Valley gebracht und haben dort Cabernet Sauvignon gepflanzt, in Upper Valley, also geerntet, gekauft und tatsächlich bei Behringer, bei dem Weingut, und haben 13% Chiraz aus Australien in diesen Blend reingemacht. Und dann ist es nun kein amerikanischer und auch kein australischer Wein, sondern es ist ein Wine of the Wild zum ersten Mal. Aber immer in der Kammer in Surino und Chiraz aus Australien. Okay. Und das hat noch keiner vorher gemacht. Nein. Nicht weltweit gekreuzt wurde. Genau. Okay. Wir hatten nochmal hier diesen Auto...
Funktionär. Wie hieß er noch? Reitzle. Reitzle, ja, genau. Autofunktionär. Den Autofunktionär. Der tolle Wein in der Toskanen. Ja, aber der hatte doch auch diesen Namen. Naja, aber innerhalb der Toskana. Innerhalb der Toskana. Die wird ja einer abwählen. Ich denke ja, von der Grundidee. Und ich habe ja in Napa Valley auch, also ich habe in Kalifornien gelebt und habe Wie viele diese Weine aus Napaveli auch probiert, logischerweise. Und du darfst ja dort 75 Prozent einer Rebsorte nur haben, um den Wein so auch nennen zu dürfen. Das machen auch viele. In Europa ist es ja 85 Prozent. 85 Prozent Riesling, 15 Prozent Sauvignon. Du darfst noch Riesling draufschreiben. Und in dem Fall heißt der Wein auch Cabernet Sauvignon. Auch wenn nur 13 Prozent Syrah auch drin sind. Also bis, okay, dann könnte man ja noch ein bisschen, man könnte sogar noch mehr beiwischen. Genau, man könnte auch mehr machen. Und das geht zum Beispiel mit den Regularien in den USA ziemlich einfach. Sie haben auch einen Wein gemacht mit Trauben aus Australien und Trauben aus dem Bordeaux. Und das haben die Franzosen, das erlauben die überhaupt nicht. Also mussten sie die Trauben aus Frankreich nach Australien schicken und ihn dort machen. Okay. Der erste ist Jahrgang 2018. Und 600?
695. Und ich glaube, man darf sowas nicht machen, aber ich bin der festen Überzeugung, dass dieser Wein sehr viel teurer sein wird in einigen Jahren. Warum darf man das nicht sagen? Naja, wenn es nicht so ist, heißt du es aber gesagt. Also ich habe jetzt 19 auch schon probiert. Das ist jetzt der Current Release. Das ist jetzt 18 und 18 ist für mich unfassbar gut. Das erste Mal, das sie gemacht haben und es ist auch nur eine begrenzte Menge und ich glaube auch nicht, dass sie das ständig machen werden. Mein Wissenstand ist, dass es quasi ich meine, das ist auch irre. Also jetzt, wo kann man drüber CO2, was das Geld kostet und so weiter. Und wer kann sich das leisten, auch um die Top-Sachen da reinzuhauen? Das kannst du nur machen, wenn du wirklich so groß bist und Idealismus hast. Aber ich finde toll, dass es sowas gibt, dass es Menschen gibt und Firmen, die sagen, wir machen das einfach mal. Warum sind die zu euch gekommen? Weil sie die Hoffnung gehabt haben, okay, wenn wir es in der Hanselounge vorstellen, dann kaufen die uns für 2 Millionen Euro Wein ab. Wir sind Hanselounge und Pesewein, unsere Weinfirma, wir sind der größte Kunde in Deutschland.
Vom Umsatzvolumen und nicht von Flaschenmenge. Also wir kaufen wenig einfache Flaschen, aber viel von den ganz teuren Flaschen. Wow. Ja, okay. Und das ist natürlich jetzt. Was hat er? Der hat aber dann auch natürlich... Der hat 14,5, ja, aber das haben die Australien auch alle. Okay. Aber das ist natürlich jetzt... Ja. Ja.
Erinnert mich an einen Wein, den wir auch schon hatten. Der aber glaube ich nicht so teuer war, aber er schmeckt toll. Ja, das kannst du gar nicht... Das ist ja irgendwie so, da würde ich jetzt diesen einen winzigen Schluck würde ich jetzt nehmen und dann würde ich, glaube ich, erst mal ein paar Stunden schweigen. Es ist so schwer, es ist auch noch so schwer, es ist wirklich so unglaublich harmonisch. Und hat dann so, füllt den ganzen Mund aus und macht dich wirklich so mit einem Schluck total glücklich, das einmal geschmeckt zu haben. Beschreiben könnte ich das übrigens wie bei dem anderen. bei anderen Weinen ist es ja so einfach zu sagen, der schmeckt jetzt nach, man könnte sagen, der schmeckt nach Kirsche, aber es wäre an sich zu billig. Also ich finde, versuchen wollen wir es natürlich trotzdem, um die Leute mitzunehmen. Ich finde, es ist am Garmen so extrem samtig und weich.
Wie so eine ganz flauschige Decke, die sich komplett über die Zunge und über den ganzen Mund legt, finde ich. So ist das. Und das ist eher ungewöhnlich, weil Cabernet Sauvignon ist ja eher eine etwas härtere Rebsorte, die oft auch so grüne Paprika, ein bisschen Säure und so weiter. Aber das ist natürlich dann mit diesem australischen Syrah, der da drin ist, wirkt es einfach, der sehr fruchtbetont ist. Und das Holz ist auch gar nicht, also es ist 22 Monate fast, nee nicht 22 Monate, 16 Monate vor allem in amerikanischen Eichenfässern gereift. Aber das Holz ist gar nicht so dominant. Es ist zwar da, es ist sehr, sehr saftig, wie ich finde. Und von der Frucht, Flamme hast du gesagt, ein bisschen Kassis ist da.
Und es ist halt, es bleibt halt so lange haften am Kommen. Das stimmt, aber der Alkohol ist schon scharf, finde ich. Der Alkohol ist da, ja, und der Wein ist aber relativ kühl eigentlich von mir jetzt gelagert worden, so bei 14,5 oder so, und wenn du den bei 20 trinkst, ist das wirklich scharf, der Alkohol ist dann... Du würdest auch da jetzt sagen, unbedingt kühl? Ja, weil du hast ja beim Einschenken schon mal einen Grad mehr und dann ist er dein Glas und vor allem, wenn du es jetzt, wir haben jetzt Anfang September, es wird jetzt eh kühler, aber wenn es draußen ist, ist es schnell genug warm. Also besser lieber ein bisschen kühler rein und, Aber ich würde, also ich meine, natürlich schmecke ich das nicht, wenn Wein jetzt so wahnsinnig teuer ist, aber ich finde, also ich weiß jetzt nicht, an welchen Wein der mich erinnert, aber er erinnert mich stark an einen Wein, den wir schon hatten und der wahrscheinlich keine 100 Euro gekostet hat.
Würdest du sagen auch hier wieder die Frage ist der die 685 95 ja das ist natürlich eine Frage die ich ganz häufig gestellt bekomme also wir haben ja den teuersten Wein, auf der Weinkarte von dem Weingut einen 62er Cabernet Sauvignon für 8000 Euro verkauft Anfang des Jahres bei uns, und der Gast hat mich angerufen und hat gesagt das war so ein tolles Erlebnis. Er wird also nochmal eine kaufen, auch wenn die noch so viel teurer wäre. Er ist 62 geboren und das ist der beste Wein aus einem Jahr. Alles getrunken aus 62. War das der teuerste Wein in diesem Jahr oder war es überhaupt der teuerste Wein? Überhaupt der teuerste Wein auf der Karte. Einzelflasche, die wir bei uns immer hatten. Und dann muss ich sagen, dann ist es offensichtlich ja gerechtfertigt.
Und das ist so, dass ja... Aber das kann ja auch sein, vieles da reinspielen. Also, dass man jetzt die Gelegenheit hat, diese Flasche zu trinken und dass man sich vielleicht auch nicht eingestehen mag oder dass man es auch mögen will. Aber du kannst es ja ziemlich analytisch betrachten. Nein, kann ich nicht, weil natürlich ist das, also, wir waren jetzt im Urlaub und da war ein anderer Teenager-Junge irgendwie am Nebentisch und meine Tochter sagt, oh, der hat die Turnschuhe davon, die ich schon immer haben wollte. Die kosten 500 Euro und haben so einen used-Look. Also die sehen aus, als ob die nie, also die sind neu. Wenn du die neu kaufst, sehen die aus, als ob die schon 20 Jahre alt sind. Und das ist wow, also offensichtlich. Sind die das wert? In der Produktion ganz bestimmt nicht.
Offensichtlich dem sind sie das wert oder den Eltern, die das gekauft haben. Deswegen würde ich sagen, alles über 50 Euro. Bei sowas vielleicht noch mal mehr. Offensichtlich sind die Trauben irgendwie per Flugzeug dorthin geschippert worden. Das ist natürlich ein großer Aufwand. Ich stelle die Frage mal anders. Ist das wirklich substanziell besser, als das, was ich für einen Preis so um die 100 Euro kriege. Das kannst du mir vielleicht besser beantworten, als ich es dir beantworten würde.
Oder Lars, ihr trinkt sowas nicht so häufig. Ich habe es doch in einer anderen Regelmäßigkeit im Glas. Und ich freue mich dann schon darüber, Axel, wenn ich 700 Euro hinlegen muss, dann würde ich auch dreimal schlucken und würde sagen, hoffentlich passiert da irgendwie was Magisches jetzt, wenn wir diese Flasche trinken, weil das einfach auch viel Geld ist. Aber andererseits, wenn du sowas nicht ständig trinkst und es dir abartig gut schmeckt. Und du sagst, das gönne ich mir heute. Für mich ist es so ein Schlüsselerlebnis, weil ich habe wirklich einen lieben Freund begraben aus meinem Jahrgang. Vor zwei Monaten. Und jetzt habe ich seinen Weinkeller aufgelöst, weil die Eltern, keiner wusste irgendwas und denen geholfen und alles. Und da waren so viele tolle Flaschen und ganz oft habe ich noch im Ohr gesagt, die trinken wir mal gemeinsam. Und jetzt ist er nicht mehr da. Und am Ende ist da so eine kleine Box, die da an so einem Baum da in die Erde rein und keiner kann was mitnehmen. Und ich finde, wenn es dich emotional berührt, was es vielleicht jetzt gerade nicht tut, aber vielleicht der Nächste oder der Übernächste, dann hat es seine Daseinsberechtigung. Und offensichtlich gibt es die, weil es gibt einen Markt dafür und Leute, die das kaufen. Und wenn jemand sagt, weißt du was, ich kaufe davon drei Flaschen.
In der Hoffnung, die sind irgendwann das Doppelte wert. Und danach fahre ich in Urlaub und freue mich drüber. Oder ich sage, ich kaufe drei Flaschen. Die sind dann irgendwas doppelt der Wert. Und dann trinke ich eine und freue mich drüber, dass ich sie mal um den halben Preis gekauft habe. Und die anderen zwei verkaufe ich und fahre ich nicht in den Urlaub, aber wir machen ein langes Wochenende. Und das ist doch auch cool, wenn das der Ansatz ist. Ja, klar. Sie sind überhaupt nicht mehr wertgeworden, sie sind nur noch die Hälfte wert. Und dann sauf ich alle drei und freue mich, ich habe ja noch was. Also, ich gehe ins Casino, setze 700 Euro auf schwarz, es kommt rot, ich habe nichts mehr.
Ich finde es ja immer, bei allen Dingen ist es doch die Frage, ist es das wert? Also es läuft ja gerade jetzt parallel, wenn wir diesen Podcast aufzeigen in die Basketball-Europa-Masterschaft, da spielt halt jemand wie Franz Wagner für die deutsche Basketball-Nationalmannschaft, dem ich total gern zusehe, der hat einen Vertrag unterschrieben vor fünf Jahren für 225 Millionen Dollar. Ist es das wert? Bei bestimmten Sachen gibt es die, stellt sich die, ab 50 Euro, aber man stellt sich die Frage dann nicht mehr und dann geht es halt darum, einfach ist es, gibt es jemand, die Frage ist ja, gibt es jemanden, der es bezahlt? Ja, absolut. Im Urlaub hat mich ein Mitglied angerufen und gesagt, Herr Kude, ich hätte irgendwie so gerne noch 10 Karten für das Derby. Sag ich, okay, mal bitte. Und dann hat mir jemand gesagt vom HSV, ja, also 650 Euro netto die Karte, haben wir noch welche? Und er ist ein riesiger HSV-Fam. Und dann habe ich den angerufen und gesagt, Also ich verdiene wenigstens, sagt, mega, super, toll. Und dann haben sie 200 auf die Mütze gekriegt. Den hat es irgendwie 6,5 netto gekostet. Der muss auch noch versteuern, wenn er da irgendwen einlädt. Ist es das wert für so einen Abend? Also ist es das wert? Oder da kann ich 10 Flaschen für 700 Euro trinken und sagen, ey, komm mal den Fernseher an und guck, bin ich im Stadion.
Genau, aber bei dem Beispiel kann man das ja, das ist ja rein emotional. Aber hier kann man ja schon von einer Qualität sprechen und sozusagen Weine gegeneinander halten. Und sagen, okay, ist das wirklich jetzt, also ist das ein Prozent mehr Qualität oder ist das fünf mehr Qualität? Das stimmt. Also ich könnte dir, euch drei Beine aus Kalifornien hinstellen, die 100 Euro kosten, die ich alle drei auch toll finde und den stelle ich auch rein und dann glaube ich nicht, dass am Ende wir alle drei sagen würden, der ist der Beste für 700 und der, sondern da hat jeder vielleicht seinen Favoriten. Und weil es ja subjektiv ist. Und das ist ja andererseits auch das, was es schön macht. Und vielleicht auch ein Stück weit, warum es uns gibt, dass wir vielleicht helfen, mit der Taschenlampe im ganz dunklen Raum so ab und zu ein paar Lichtpunkte zu setzen. Das kannst du ja für 650 Euro, die Karte, kannst du wahrscheinlich auch ein Champions-League-Spiel sehen. Und der hat sich trotzdem entschieden dafür, das ist dann, in solchen Bereichen ist es dann irgendwie in der unrealistischen Welt, man ist irgendwie unwirklich fast schon ein bisschen. Da war natürlich auch, das ist ja Wahnsinn, 700 Euro für eine Flasche Wein auszugeben. Aber da bist du ja bei dem Punkt, ja, was ist, ne? Ist es dann cooler, sich für 10 Euro so einen alten Smoothie hier zu kaufen. Ist auch nicht, wo du denkst. Das ist bei vielen Sachen so, du fragst.
Aber ich finde ihn toll. Er schmeckt toll. Er schmeckt definitiv toll. Gar keine Frage. So, dann machen wir weiter. Zack. In einem Wein, der da heißt Super Blend A. Nochmal kurz zur Frage. Eigentlich haben die vor allen Dingen Rotweine. Ja. Ist es eigentlich nur der Chardonnay? Sie haben, nein. Sie haben auch einen Riesling, also früher war das sogar der meistproduzierteste Wein, war ein Riesling, der nicht das Bocken war, so ein Late Harvest Riesling.
Aber im Top-Bereich ist es nur Chardonnay, da haben sie unterschiedliche es gibt einen tollen auch für 100er weniger Reserve B&A, das ist ein super Chardonnay wie ich finde, Preis-Leistung, dann fängt es an so bei 35, B&A 311, und sie haben noch Basis-Chardonnay sie machen einen B&51 Riesling, der ist gar nicht so schlecht für deutsche Verhältnisse, ist er nicht, charakterstark genug, wie ich finde B&51 heißt der ist auf so einer Regalreihe wieder und, ich habe ihn auch kennengelernt in Australien ich war auch schon auf dem Weinguts zweimal Kim Schroeter ist ja mal so einen eigenen Winemaker nur für die Weißweine und der ist da schon seit 30 Jahren so ein Surfertyp der sieht aus echt wie Mitte 30 und ist aber Anfang 60 So wie ich, ne? Der heißt 802.a Superblend? Der heißt eigentlich Superblend A Was ist 802? 802 ist eine Nummer, die ich auch nicht weiß, was das genau heißt. Aber der heißt Superblend A. Superblend A. Und den gab es genau einmal in diesem Jahrgang 2018. Und dann gab es in dem Jahrgang auch einen Superblend B.
Aber was heißt, den gab es einmal? Den haben die nur einmal gemacht. Also zum Beispiel diesen Quantum haben die in 18 gemacht und jetzt auch in 19. Aber in 20 haben sie keinen gemacht, den einfach auch nicht und so weiter. Jatana machen die jedes Jahr. Grange machen sie jedes Jahr. Egal, wenn das Jahrgang noch so Mist ist, machen sie das Beste aus ihrem dem Jahrgang machen sie einen Grange und auch einen Yatana. Das ist ein Wein, den haben die einmalig gemacht. Super Blend A und Super Blend B. Und aber kann es noch sein, dass es mal wieder kommt? Kann sein, dass es wieder mal kommt. Schöne Geschichte dazu.
Die haben mal einen Wein gemacht, der hieß, G3, G3, da haben die drei Jahrgänge Grange in eine Flasche gepackt. Und den haben die verkauft für zweieinhalbtausend Euro. Tausend zweihundert Flaschen. Und ich habe drei davon gekauft. Für eine Gruppe von Weinliebhabern, wir treffen uns und machen die auf. Der Kellermeister war selber da an dem Tag und macht die erste Flasche auf und die hat Kork.
Und wir sind irgendwie 20 Leute und teilen uns die anderen zwei Flaschen noch. Du kannst auch nichts machen mit Quark ist Quark. Quark ist Quark, sagt er, Mensch, ich bin jetzt seit drei Wochen in Europa. Das ist die teuerste Flasche Wein, die ich aufmache. Und genau die hat Quark. Ich hatte bis jetzt noch keine Quarkige in diesen drei Wochen. Michael, es ist ein Drama. Aber man kann auch nicht irgendwie... Keine Chance. Und zwar, du machst auf und es stinkt dir entgegen nach Pilz und Unterholz. Also massiv Quark. Da sagt er, wir haben nichts mehr, aber wir haben noch quasi in unserer Bibliothek fünf, sechs Flaschen und ich schicke dir eine Flasche. Weißt du, was der aktuelle Marktpreis ist dafür? Ich habe keine Ahnung, ich weiß, was ich bezahlt habe. Dann sagt er, 21.000 Euro. Was? Das ist Zehnfache. Ja, fast. Das ist zwei, fünf haben wir bezahlt. 21.000 Euro. In welcher Zeitspanne ging? Drei Jahre.
Das ist ja... Und dann habe ich die Geschichte erzählt am Tisch und sage, wir haben genau einen Ausfall. Wir sind 20 Leute. wir haben ganz viel Wein an dem Abend gehabt, also am Ende waren alle Besowski und keiner wusste mehr, ob wir von dem zwei oder drei hatten. Und dann sage ich, wir bekommen noch diese eine Flasche nachgeliefert. Und im Laufe des Abends kommt dann der Mitglied zu mir und sagt, ich würde die gern kaufen, weil was soll eine Flasche für 20 Leute? Das ist wirklich nur so ein Pfützchen, deswegen ich würde die kaufen zum Marktpreis. Dann sage ich, okay, du weißt, was der Marktpreis ist und du weißt, was wir mal bezahlt haben. Wir haben die gemeinschaftlich gekauft. Und dann hat er gesagt, das würde ich machen. Und dann habe ich ihm dafür 18.000 Euro berechnet und habe jedem aus der Gruppe eine Flasche umgerechnet für 700 Euro gegeben. Ihm auch, mir auch. Weil quasi das habe ich dann getauscht gegen diese eine Flasche und er hat diese eine bei sich jetzt im Keller.
Krass. Krasse Geschichte. Und wir wollten die trinken mit drei Jahrgängen und haben gesagt, diese drei Jahrgänge packen wir daneben. Und dann als vierte Flasche ist die Flasche, wo diese drei drin sind. Und dann schauen wir mal, was besser ist. Und dann im Jahr darauf haben die gesagt, wir haben jetzt einen G4 gemacht, mit vier Jahren. Also unlustig, das wusste ich. Und dann haben die auch noch einen G5 gemacht, den gibt es auch noch ein bisschen auf dem Markt. Die anderen haben nie diese Preisentwicklung bekommen, aber er hat dann gesagt, Hugh Jackman wollte unbedingt eine haben, irgendwelche Formel-1-Fahrer, alle wollen diesen G3 haben. Das ist krass. Für uns, wir haben alle drei probiert an dem Tag, G3, G4, G5 in einem Flight. Also zusammen hat der Flight ein kleines Familienhaus gekostet, mit dem aktuellen Marktpreis.
Und wir fahrten auch den G3 am besten. Aber ihr, also ich meine, das habt ihr dann einfach mal so bezahlt? Naja, wir haben es ja nicht ganz so viel bezahlt. Ja, ja. Wir haben 20 Leute, das bezahlt dann ja. Und Super Blend A ist so eine ähnliche Geschichte. Das heißt, wie viele Flaschen gibt es da von? Super Blend A...
Kann so eine ähnliche Geschichte sein, ehrlicherweise. Aber wenn man das immer so herauskristallisieren könnte, dann wäre es ja wirklich ein Geld gemacht. Weil er kostet jetzt schon? Kostet jetzt schon 690 Euro, ja. Und er wurde nur einmal gemacht. Und zwar haben die eben versucht, wirklich auch über dem, was sie sonst kennen, was sie sonst haben aus ihrem eigenen Portfolio, haben die eben Trauben in ihrem Jahr gehabt, wo sie gesagt haben, Wir haben Cabernet und Chiraz, sie machen vor allem reinsortige Chiraz, haben sie gemacht und haben das nur in amerikanischem Holz ausgebaut und haben eben gesagt, das ist für uns ein super Blend aus Australien. Die besten Cabernet und die besten Chiraz-Trauben haben wir in diesen Wein gepackt. Das ist jetzt aber nur australische? Das ist nur Australien. Und das amerikanische fast? Genau, ja. Wow. Also ist es jetzt vergleichbar mit dem, den wir eben hatten? vom Verhältnis her? Nein, es ist deutlich mehr Chiraz als es ist circa die Hälfte 60 Cabernet sogar beim anderen war es ja über 80% Cabernet, und es ist eben auch der australische Cabernet im Verhältnis zum kalifornischen Cabernet es ist immer fruchtbetonter immer opulenter als der kalifornische.
Und der riecht jetzt natürlich auch schon ein bisschen mehr nach Eukalyptus und so ein bisschen ätherische Öle in der Nase im Vergleich zu dem Quantum. Irgendein Gewürz? Ja, vielleicht auch so ein bisschen so mediterraner, getrocknete, Rosmarin. Ja, Rosmarin, genau. Rosmarin, das riechst du raus. Mensch, Lars, krass. Eukalyptus ist ja auch ein Gewürz. Ja, ne, eine Pflanze.
Ist wieder lustig, weil es wieder nicht dieses, sagt es, wieder nichts klassisch fruchtig ist. Also es ist jetzt nicht, dass du sagst, so rote Früchte und so, das ist gar nicht so. Es hat schon, finde ich, so ein bisschen Fruchtkompott, so ein Fruit Jelly am Gaumen, schon auf der Zunge liegen, finde ich, schon so ein bisschen, jetzt nicht marmeladig, aber schon sehr eingekochtes Obst. Aber der andere ist ein bisschen weicher und sanfter gewesen. Ich finde, der hat ein bisschen mehr Punch, ein bisschen mehr Krippen, ein bisschen mehr, Kanten. Aber ich finde den Alkohol hier nicht so präsent. Weil die Frucht überladener ist. Die Frucht ist lauter. Die Frucht dominiert, also überragt den Alkohol. Alkohol ist gleich hoch. 14,5 wissen wir eigentlich ist 15. Ja, ich denke ja. Aber die Top-Sachen haben seit Jahren immer schon 14,5 auf dem Label stehen. Lustigerweise, wenn du das zurückmachst so Anfang der 80er Jahre, meine älteste Flasche ist 77 von dem Top-Wagen-Range. Die haben noch so 12,9, 13, 13,3. Da haben die immer noch 0,3, nicht 0,5. Konnte man das noch importieren mittlerweile. Wenn du das nach Europa bringst, muss es 0,5 oder 0 haben. Da geht es nicht 0,3, sondern musst du dann auf und abrunden. Aber es ist schon sehr einnehmend am Gaumen. Total. Ich wüsste jetzt gar nicht, ich finde es schön, dass ich hier den Alkohol nicht so rausschmecke.
Ja. Der ist ähnlich toll wie der andere. Also er geht in eine ähnliche Richtung. Stimmt, ich finde jetzt interessanter, wenn ich jetzt die Wahl hätte zwischen beiden, also nur einmal, würde ich glaube ich den Quantum nehmen. Aber es ist jetzt nur so eine... Würdest du sagen, der ist hochwertig, der hat auch mehr Potenzial? Also ich finde, der Superblend A hat jetzt, ich finde, der wirkt jetzt jünger als der Quantum. Wenn ich die beiden jetzt direkt hintereinander probiere, beide gleich lang offen. Der Quantum ist so offener, weicher, sanfter. Ich finde, der ist schon noch ein bisschen mehr Spannung für mich. Auch kräftiger schon. Ja, er wirkt kräftiger. Obwohl, Axel sagt, du schmeckst den Alkohol nicht so, was ja ein Kompliment ist eigentlich. Ja, ja, total. Also finde ich schon, genau. Und ich finde, der hat auch, also am Ende ist das so extrem sexy, was da am Gaumen bleibt, weil du hast so Lust, nochmal einen Schluck zu trinken. Es trocknet so leicht aus, dann so hinten am Gaumen, dass du eigentlich denkst, jetzt muss ich gleich nochmal einen Schluck nachkippen.
Und das Problem ist ja, wenn wir uns hier treffen oder zu Hause und du Freunde hast und du sagst und du machst die Flasche auf, dann legen sich alle in den Armen. Aber sobald du machst eine zweite, auf die kostet genauso viel, dann fängst du an. Wer mache ich besser? Wer mache ich lieber? Und so weiter. Das ist immer das Problem von vielen. Aber es ist auch schön, wenn du sie nebeneinander probierst, dann kannst du sagen, das ist aber mein Lieblingsgeschmack. Der hat den Luxus. Ich sage, ich habe 700 Euro, ich möchte eine Flasche Wein kaufen. Hier, probier mal drei für 700 und dann kaufst du die, die am besten schmeckt. Das ist schön. Immer vier Flaschen hören.
So sind wir hier gelandet. Das mit Hans-Ardes schon an der Statement hat das nichts mehr zu tun. Aber es sind ja Sachen, das kann man noch sagen, die übrig geblieben sind und die du jetzt eh hättest wegschütten müssen. Oder? Ja, vielleicht hat sich noch jemand gefunden. Das könnte sein. Könnte man sowas noch so in der Dings, das dann im Restaurant anzubieten? Na klar, das mache ich auch. Per Glas und so dann? Ja, na klar. Okay, echt tatsächlich. Wahnsinnig günstig. Ja. Aber ist ja wurscht. Wir sind einfach Glück, dass wir heute da sind. Weil ich habe das und das aufgemacht. Was nimmst du denn für ein Glas? 20, 25 Euro. Echt? Krass. Aber ist doch super. Die Flasche kostet 700.
Ja, ist günstig. Und du trinkst dafür 60 Euro die halbe Flasche. Das ist doch mega. Da sagst du auch, wann soll ich das nächste Mal da sein? Das hast du vorhin gesagt, man muss ja sagen, das Lustige ist ja, wenn du sagst, okay, die Herstellung dieser Weine ist dann wahrscheinlich auch nicht viel teurer oder gar nicht teurer als Weine für 300, 200, 100 Euro. Das ist richtig. Der liegt ja zum Beispiel fast zwei Jahre im neuen Holz. Das heißt, du brauchst nur neues Holz. Du brauchst das, du musst zwei Jahre erstmal liegen, da evaporisiert einfach im Keller auch. Du musst es auffüllen, weil du natürlich Angel Shares und so weiter. Das ist schon... Mühsam, logischerweise. Das ist auch für der 100 Euro. Für 100 auch, ja. Aber 100, ja, klar. Aber ich meine, es gibt Weine für 50.000, 60.000 Euro Einzelflaschen. Das ist der aktuelle Jahrgang. Ich höre immer wieder neue Preise. Nein, das stimmt nicht. Nein, nein, wir verdienen.
Aber was ist der teuerste Wein, der auf diesem Planeten existiert? Man muss ja immer sagen, aktueller Jahrgang. Jetzt nicht 1853 am Boden der Titanic aufgetauchte Champagnerflasche. Das ist ein Wein, der auch gestern produziert wurde und heute auf den Markt kommt. Okay, ja. Das ist Roter Burgunder von der Domaine Leroy. Und der liegt bei 50.000 bis 55.000 Euro. Eine 0,75er Flasche. Man muss aber auch sagen, aktuelle Jahrgänge kommen im Schnitt 8 bis 10 Jahre später erst auf den Markt. Wer macht dann sowas, dass dann bei Staatsempfängen... Das glaube ich nicht, bei Staatsempfängen musst du alles rechtfertigen. Wenn du in China bist oder in Österreich.
Das machen immer noch... Der asiatische Markt ist da federführend. Und das sind dann Mengen von 600 bis 800 Flaschen Jahresproduktion. Und gibt es irgendwie noch teurere Flaschen? Also jetzt doch vom Boden des Ozeans von der Titanic? Also irgendwelche... Ja, es gab einmal einen amerikanischen Präsidenten, Thomas Jefferson, der hat dann Weine eigens quasi für sich markieren lassen. Die sogenannte Jefferson Collection, die wurde dann gefälscht von einem Rudi Corwinian. Das war so ein sehr bekannter mit indischer Herkunft, amerikanischer Fälscher. Dann hat aber der, der das getrunken hat, dann gedacht, da stimmt irgendwas nicht. Dann hat er das alles analysieren lassen und die Art des Papiers war noch gar nicht erfunden zu dem Zeitpunkt, wo der Jahrgang dieser Flasche herkam. Also das war dann, das ist alles im Gefängnis dann gelandet auch. Und da haben die Flaschen auch teilweise noch mehr gekostet. Ja, also das sind dann so...
Es gibt natürlich so 1900 Chateau Lafitte oder so, aber eigentlich 50.000 kostet sonst eigentlich keine Flasche. Domaine Romani Conte, was man noch kennt, die liegen so bei 20.000, 22.000. Einzelne Flasche aktueller Jahrgang. 21.000, 22.000. Rainer Spätburg und Haussterburg. Da muss ein Redakteur das zu schreiben. Also es ist heute ein bescheidener Nachmittag. Was ist denn hier los? Früher haben wir noch gute Sachen getrunken. Und jetzt haben wir den Top-Wein und das ist der Wein, der... Der Top-Wein des gesamten Weinguts? Ja, also das ist der Wein, der mit Abstand der bekannteste Wein des Weinguts ist. Und auch mit dem Wein verbindet man immer dieses Weingut. Und der Wein heißt Grange.
Einfach Grange. Grange, ja. Benannt nach einem kleinen Dörfchen dort quasi auf dem Areal von dem Weingut. Und der wurde das erste Mal 1951 gemacht von eben Max Schubert, dem Deutschen. Und damals hatte man die Syrat-Traube noch aus dem Rhone-Tal quasi Hermitage genannt. Und er hat diesen Wein Grange nach diesem Dörfchen und Hermitage genannt, weil es sich französisch anhörte. Und dadurch hatte man erhofft, dass es einen besseren Absatz findet. Und das war quasi damals schon etwas, was man im Rohnetal gemacht hat, dass man innerhalb der Region unterschiedliche Regionen zusammengeblendet hat. Das hat man übrigens früher auch, in Burgund hat man teilweise Wein aus dem Rohnetal genommen, Syrah oder so, um dunklere Farbe zu kriegen, um mehr Alkohol zu bekommen, um Reife. Das war gar nicht so unüblich. Also früher rede ich vor 60, 70 Jahren. Und er hat eben dort angefangen und es war, muss man sagen, am Anfang überhaupt kein kommerzieller Erfolg. bis ihm dann die Familie Penfolds quasi dann untersagt hat, das zu machen.
Und dann hat er, das weiß ich nicht genau, aber ich glaube, es war 56, 57, 58 oder 57, 59, hat er dreimal das heimlich gemacht. Und die heißen, das heißt, the hidden range, the hidden vintages. Und das sind aktuell die teuersten Weine von dem Weingut, weil davon gab es irgendwie 1.000 Flaschen pro Stück. Sonst wären da so 70.000 bis 80.000 Flaschen gemacht. Und das ist aber jetzt Syrah? Das war nur sechsmal in der Geschichte reinsortig Syrah, aber es ist absolut dominant Syrah. In dem Fall ist es 94% Syrah und 6% Cabernet Sauvignon, was relativ viel ist. Also oft sind auch nur 2-3% Cabernet Sauvignon drin. Und aus wie vielen, von vielen verschiedenen Weinbergen weiß man das nicht? Das weiß man nicht, aber es sind weit über 30.
Und was total cool ist, also weil das ist selber ein großes Weingut, aber die haben sehr viele Weinbauern quasi, die für sie arbeiten und die kaufen die Trauben dann von denen. Und dann werden die einmal im Jahr, also wenn deine Trauben in diesen Grange reinkommen, dann wirst du eingeladen zu so einem Mittagessen von denen und bekommst eine Flasche, eine Magnumflasche Grange. Wow. Noch mit als Geschenk. Und das ist so ein Riesen, also ich fand es wahnsinnig schlau. Es ist so ein Riesen natürlich fürs Ego auch, du möchtest bei diesem Mittag dabei sein. Und du triffst natürlich ganz viele andere Weinbauer, Freunde, Kollegen, die dann auch dabei sind. Und das ist dein Einspruch. Und ich glaube, es ist so, wenn du zweimal in zwei Jahrgängen hintereinander keine Trauben hast für Grange, wirst du trotzdem noch eingeladen. Aber im dritten Jahr dann, dann nicht mehr.
Das heißt, wenn deine Trauben einfach nicht gut genug waren, die probieren blind die ganzen Plots und dann bist du raus. Das heißt, die motivieren ihre Zulieferer. Du musst wirklich alles geben, damit du quasi in diesen Iconwein hineinkommst. Und das ist auch wieder Jahrgang 20? Das ist 2021. Das ist der absolut aktuelle Jahrgang. Also jetzt, Havesco hat noch 2020. Der ist sogar ein bisschen günstiger. Der kostet 575 oder 679. Und der kostet jetzt? Auch 679 wird der kosten. Den 21er, der seit heute ist Mittwoch und der ist seit Montag auf dem Markt. Also den gibt es auch noch nicht zu kaufen, den kannst du noch nicht kaufen. Aber warum ist, also wenn das jetzt der bekannteste, die bekannteste Flasche ist, warum ist der nur genauso toll wie die anderen, die wir eben gerade getrunken haben? Viel höhere Menge als die anderen. Deutlich höhere Menge. Und ein schwieriges Marktumfeld gibt es nach wie vor, aber die Preise sind eigentlich immer teurer geworden. Wir in der Hanse-Lounge haben von diesem Wein 27 verschiedene Jahrgänge. Auf der Karte. Nur von diesem Grange. Das muss man sagen.
Das schlägt das alles nochmal. Ich finde, das schlägt das nochmal. Hoffentlich, mir war gar nicht so einfach, welche Reihenfolge ich mache. Ich finde das so lustig, weil das ist ja jetzt auch interessant. Das ist ja nun drei Beine, die ungefähr gleich viel kosten, bis auf den ersten. Und als erstes war ja auch noch ein Weißbein. Und ich finde das jetzt so, so, so. Also wenn ich jetzt die Wahl hätte, würde ich immer diesen Grange nennen.
Ich finde es mega. Weil er hat alles. Er hat das Furchtige, er hat das Kräftige, er hat das Samftige, er hat diese unglaubliche Länge, er hat die perfekte Hanomonie, also so ein bisschen, die Stärken von Quantum und Superblend, das ist schon, das ist genial. Also Grange ist immer, auch jetzt von der Stylistik her, immer amerikanisches Holz. Als Beispiel, Sie haben einen Wein, der heißt St. Henry, immer kein Holz, nur Zementtank, Edelstalltank und sehr, sehr fruchtbetont, das ist immer so 18 bis 20 Monate amerikanisches Holz, alles neues Holz und die nutzen ein Format in Australien, das ist nicht unnötig, das heißt Hox Head. Das ist ein bisschen größer als ein Barrique, also nicht 225, sondern 300 Liter. Gibt es hier auch diese 300 Liter Fässer, auch nicht unnötig, dass man die nimmt. Und das sind Weine, kann ich euch sagen, wir haben am Montagabend eine 94er Grange verkauft, also über 30 Jahre alt. Die brauchen Zeit, die brauchen Reife, aber die schmecken eben jetzt auch schon jung, aber da brauchen die ein bisschen Luft. Beschreib nochmal diesen Wein, was schmeckst du da? Aber ich finde, man kann Frucht schon. Ja, es sind sehr viele dunkle Beeren. Ich habe auch so etwas Pfeffriges, auch so eine leichte Pfefferschärfe auf der Zunge außen vorne. Also so ein bisschen schwarzer Pfeffer, für Syrah gar nicht unüblich.
In dem Jahrgang weniger dieses Eukalyptus-Ätherische gibt es schon auch, aber finde ich jetzt nicht. Ich finde es, also der hat ja zum Beispiel 98 Parker-Punkte auch, dieser Wein, das ist schon irre gut. Also im letzten Jahr haben wir 96, der letzte 100-Punkte von ihm war 2013, 2008 hat er auch 100, aber, ich finde, er hat so eine Dichte, eine Viskosität und trotzdem finde ich ihn nicht, also er hat immer so eine erhabene Eleganz, dieser Wein. Und das auch, wenn du andere australische Weine in diesem Rating trinkst, wie zum Beispiel Henschke Hill of Grace, Schraubverschluss 700 Euro, gleiches Level, auch toll, super, allerdings Single Vineyard, die meisten anderen sind alle Single Vineyards, das ist immer Multi-Regional Blends, Barossa Valley, steht da nicht drauf, wo die noch alle herkommen, und.
Und da suchen sie sich das Beste raus. Und immer wenn ich die Weine auch blind probiere, was ich häufig tue, dann merke ich bei Penfolds Grange vor allem, dass die Weine erstmal in der Nase sehr, sehr intensiv einnehmen, aber am Gaumen immer eine Eleganz, was classy, also immer sowas nicht zu laut ist, sondern immer noch in dieser, eine gewisse Feinheit. Klingt komplett Banane mit 14,5 Alkohol und einer Frucht, die dir entgegenspringt. Aber am Gaumen, finde ich, ist es wirklich so. Hat, finde ich, schon was, ja, was Adeliges.
Hat was. Michael. Lieblingswein. Schönes Ding. Lieblingswein. Das würde mich interessieren. Für mich ganz klar der Grange. Ja? Ja, total. Obwohl, ich muss auch sagen, auch der, aber das kann man nicht halt vergleichen, man kann diese drei Rotweine nicht mit dem ersten. Ich finde auch diesen Chardonnay wirklich für alle die, die sagen, oh, nicht, ich mag kein Chardonnay. ein Traum und ja auch noch erschwinglich. Aber ich finde jetzt diesen Grange, aber das ist wirklich aber so, wie gesagt, da würde ich mir so ein ganz kleines Glas einschenken und dann würde ich den ganzen Abend nur immer ganz und das so. Ich glaube, das wäre bei mir, also ich trinke jetzt so wenig auch, weil ich gleich Auto fahren muss.
Aber ich glaube, ich würde das ziemlich schnell austrinken. Weil es, ja, animierend ist. Nee, das ist so, du hast schon Lust, dann weiterzutrinken und so. Und natürlich, ich glaube, das ist ja immer die Frage, wenn man nicht, also du kommst irgendwo hin und einer schenkt dir das ein und du trinkst so und trinkst so, Montag trinkst so und hinterher sagt, da übrigens hat es 700 auf. Das ist was ganz anderes, als wenn du es weißt. Das ist aber auch so, ist das auch so eine deutsche Geschichte? Das ist ganz furchtbar, glaube ich. Ja, ich glaube, ja. Ja. Also ich glaube, Also die Australier selber kaufen auch nicht wahnsinnig viel Grange. Obwohl sie aus ihrem eigenen Land kommt. Die kaufen sehr viel BIN 389, das ist Chiraz Cabernet. Und man nennt das auch intern so Baby Grange. Weil viele Trauben auch, die halt den Cut in den Grange nicht genau geschafft haben, dort auch sind. Und die sagen, den kaufen wir, um ihn zu trinken. Der kostet 70, 75 Euro. Schmeckt so eh. Erinnert uns daran? Genau, und Grange ist halt dann wirklich zum Hinlegen, Jahrgänge der Kinder und so weiter. Und dann sollen die Kinder entscheiden, es gibt immer eine Wertsteigerung. Also es kann nicht in einem Zeitrahmen von 10, 15 Jahren sein, dass die Flasche mal weniger wert ist. Nein. Weil das wird am Ende dann auch noch verteilt. Und das ist auch neu, seit letztem Jahr wird am Place de Bordeaux verkauft, also in Paris, und nicht mehr von den einzelnen Importeuren. Das heißt, das ist jetzt wirklich ein sehr globaler Markt.
Und das schon, also mit den Top-Sachen auch hier, also ich hätte noch wirklich zehn andere Weine, die ich auch mitgebracht hätte, aber das war so meine... Haben wir die auch noch auf eine Aufzeichnung? Ja, genau, genau.
Das war also so die Idee und ich... Wir haben ja jetzt gelernt, du hast immer wieder gesagt, das ist ja die Frage, man kann jetzt, wenn man jetzt vier Flaschen, diese vier Flaschen nachkaufen würde, wird es teuer, aber theoretisch eine Flasche kann man ja auch kaufen. Die kann man sich kaufen, aber ich habe überlegt... Die gibt es alle, ne? Die gibt es alle, ja. Aber ich habe mir überlegt, ob ich es euch nicht sage vorher. Wir probieren einfach und hinterher sage ich erst den Preis, um dann zu sagen. Ja, aber Penfuls, da hätte ich schon geklingelt. Da hätte es geklingelt. Aber weißt du, ich bin jetzt auch gerade wieder in diesen Feistach-Verkostungen und ich weiß auch, was ich trinke. Und ich weiß auch, was das kostet und das steht auch dabei. Und natürlich verkoste ich das auch mit dem Wissen, dass das kostet. Und ich finde, da hat man auch einen gewissen Respekt davor erst mal. Man muss es nicht zwingend abfeiern, aber man denkt schon erst mal, Wenn ich das jetzt nicht so toll finde, obwohl die Flasche 100 Euro kostet, dann denke ich erst mal, vielleicht ist der Fehler bei mir.
So kann ich total verstehen. Das ist ja auch bei uns, wenn wir das erste Mal einen Rotwein hatten für 300 Euro, ich vergesse den Namen immer, du weißt ihn. Redi Gaffi. Das haben wir natürlich so abgefeiert und so. Man ist ja selber schon so, das ist jetzt ganz toll, aber man merkt halt selber, man trinkt sie nach oben, und ist immer wieder heiß auf irgendwie was Neues, aber das ist wirklich... Aber ich bin jetzt am Fahrstuhl gestanden mit meiner Tüte und haben gesagt, wo gehen Sie hin? Ich sage, ich gehe jetzt hier zu den vier Flaschen. Ach Mensch, was ist da drin? Sag ich, 2000 Euro. Was? Dann hat einer gesagt so, du übernimmst ihn, ich übernehme die Tüte. War das denn bei euch im Fahrstuhl oder bei uns? Bei uns im Fahrstuhl.
Und deswegen ist der Preis, ich meine, machen wir uns nichts vor, das ist ein Privileg, dass wir solche Weine trinken. Das ist eine Brille der Menschen der Welt dürfen das trinken und wir haben diesen großen Luxus. Und für uns wurden diese Weine nicht zwingend gemacht. Die wurden für Leute gemacht, die sich das leisten können, das kaufen.
Aber die Weine wurden gemacht von Menschen, die dahinter stehen und ich kenne die alle, die mit Leidenschaft das machen. Und deswegen gibt es auch so viel. Es gab in 2016, haben die einen BIN 111A gemacht, den haben sie davor noch nie gemacht. Sie haben einen Blick, einen Block 42. Irre. Da sind die ältesten Cabernet Sauvignon Rebstöcke der Welt. Die sind über 160 Jahre alt, 162 Jahre alt. Die haben die vor 162 Jahren aus dem Bordeaux nach Australien gefahren und haben dort diesen Cabernet Sauvignon gepflanzt. Und jetzt hat Penfolds ein Weingut in Bordeaux gekauft und hat quasi Züchtungen aus diesem Weinstock wieder aus Australien nach Bordeaux gebracht. Das heißt, ein australisches Weingut besitzt jetzt in Frankreich die ältesten Weinstöcke dieser Rebsorte, die in Frankreich wächst, die aus Frankreich kommt. Ich meine, das ist doch cool. Die Reblaus hat nichts überlebt. Anfang des 20. Jahrhunderts, das war alles tot. Deshalb gibt es das nicht mehr. Und die machen das. Da kann man, und ich weiß, man kann dann sagen, das ist eine große Fabrik und ein riesen Konzern und so weiter. Das stimmt alles. Aber die Weine, wie ich finde, haben echt schon auch echt klasse. Ja, also ich finde auch, dass die, also ich finde die sehr fruchtig. Ich finde sie irgendwie fruchtig.
Eigentlich nicht, Ich weiß nicht, kann man sagen, dass das auch ein Crowdpleaser ist? Dass es eigentlich niemanden geben dürfte, der die nicht mag? Das glaube ich. Es kann natürlich sein, dass du sagst, das ist mir alles zu opulent. Wenn du feingliedrige Spätburgunder magst, dann magst du das eher nicht. Aber ich hatte gerade gestern einen Gast mittags auch da, dem habe ich auch Wasser ausgeschenkt von dieser Verkostung, der war ja ganz frisch. Ich blaue Zähne, fahre ich bis nach Meppen. Ich habe ja keinen Schluck getrunken. Aber ich habe ja 30, 31 Weine schon probiert. Also das bleibt gar nicht aus. Und dann hat er auch gesagt, alles können sie mir bringen, nur kein Spätburgunder. Wo ich auch gesagt habe, das ist auch fies. Wieso? Es gibt tolle Spätburgunder, aber der würde das dann gar nicht mögen. Die feiern sowas ab, aber die, die eben so ganz filigrane Weine mögen. Ich glaube, es ist so tatsächlich an einer gewissen Qualität, zum Beispiel, wenn du jetzt Drei-Sterne-Küche hast, würde ich auch sagen, die meisten Leute gehen nicht in die Drei-Sterne-Küche. Wir auch nicht. Aber wenn du dann da bist, Das wird allen schmecken. In Wahrheit, weil es einfach so unglaublich gut ist. Es schmeckt allen, nur die meisten werden es nie probieren. Das ist so ähnlich wie hier. Und ich glaube auch, Menschen haben vielleicht das Geld, aber sind in dem Fall, zu geizig mit sich selber.
Geben aber für andere Dinge. Also wenn ich jeden Morgen mir ein Brötchen hole für 5 Euro beim Bäcker, was es kostet. Also habe ich jetzt gerade. Es kostet. Nein, weil ich zu geizig bin. und dann kostet ein Cappuccino 3,90 Euro in einem Pappbecher. Finde ich A, nicht nachhaltig und B, aus einer Vollautomatenmaschine es schmeckt auch noch kacke und dann kostet es ein Zehner für schlecht. Wenn es für ein Zehner für gut wäre, dann würde ich sagen, immer noch viel Geld, aber würde ich verstehen. Und wenn du allein das zusammenrechnest und dann sagst, okay, jetzt spare ich mal eben 70 Tage einfach kein Frühstück. 150, dann hast du schon Und dann sagst du Weihnachten, hey, mach ich so eine Flasche auf. Was soll das? Morgenunfall? Morgen kein Frühstück mehr. 150. Dann rufen wir uns alle gleich den Nürbäcker an und sagen, wir merken, der Umsatz ist eingebrochen. Vier Flaschen, wir verklagen euch. Nochmal zum Fragen jetzt, Leute. Ganz wichtig zum Ende.
16. Oktober. Volksparkstadion mit Stefan Kunz. Genau, man muss dazu sagen, wir sind dann in der Raute im Volksparkstadion. Also wir füllen nicht das gesamte Stadion. Das ist schön. Das ist noch ein Weg dahin. Wir würden da drin sitzen. Es ist überdacht und es ist auch geheizt. Und 7. November, Kampnagel, Krimi-Festival. Kriminell gute Weine. Mit ein bisschen Krimi. Das müsste ich euch beiden noch sagen. Aber ihr habt ja einen großen Vorlauf. Natürlich spreche ich da auch und frage euch auch einfach, wie ihr jeweils die vier Flaschen in den vier Krimis fandet. Und ihr habt die jetzt ja schon sehr lange. Ich denke, ihr habt die ja sicher alle durchgelesen. Was ist dein Lieblingskrimi? Michael, welcher ist das von den vier? Der letzte. Was war der mit dem Wandel? Der letzte, da wurde ja die Treppe runter gefallen, ist da gestützt. War das vielleicht der drittletzte? Ja, genau, auf jeden Fall. So viele wurden rausgeschmissen von dem neuen Chefredakteur, der ja nicht so nett war wie du, sondern ganz, ganz böse. Und dann sollte er eine Geschichte hinter Hamburgs Türen machen. Ja, genau.
Bis jetzt ChatGPG+. Genau, und dann haben sie sich ja in dieser Alster-Lounge, das muss ja ein toller Laden sein, in dieser Alster-Lounge getroffen, im Hinterzimmer mit dem Bürgermeister auch und so weiter. Und das war schon, ja, es liest dich schon sehr gut und Fienchen natürlich hoch im Kurs. Wir müssen da natürlich vor allen Dingen über das, du musst dir natürlich erzählen, wie viel Wahrheit da drin steckt. Gibt es auch so eine Treffen bei dir, so eine Treffen von wichtigen Leuten, die sich zurückziehen? Die gibt es. Auch von.
Branchen, Primaten. Kannst du irgendwas erzählen? Ich weiß es ganz bestimmt. Ich schenke mir noch ein Glas Granger hin und ich erzähle dir alles. Ich bin nicht, ich fühle mich wie zu Hause. Ich weiß eine Geschichte, dass einmal ein Geschäftsführer eingeladen wurde in den Anselon spät am Abend. Von den Eigentümern eines Unternehmens, um ihm dann zu erzählen, dass sein Mitgeschäftsführer am nächsten Tage, der auch ein guter Freund von ihm war, am nächsten Tage entlassen wird. Das haben sie dann in der Beschwiegenheit der Hansel-Lounge ihm eröffnet. Ich glaube, da passieren viele solche Dinge, die man gar nicht, möchte aber nicht wissen, was da auch für Geschäfte schon gemacht wurden. Vielleicht ist es der Grund, dass die Leute da auch hingehen, weil sie einfach in Ruhe dort sein können. Aufs Lieben auf Grange, auf Michi für diesen unglaublichen Ausdruck nach Australien. Michi, nochmal deine Lieblingsflasche heute. Was war deine, Axel? Ich kann das echt nicht sagen. Also ich liebe komischerweise wirklich mit zunehmenden in den letzten Jahren, für mich seit 2018 gab es wirklich so einen Bruch. Ich finde die Weißen irre stark.
Aber ich am Ende bin ich immer Grange. Das ist so das, was bewährt ist seit so vielen Jahren. Das ist so. Die sind zu fünft, wenn die Grange probieren. Und dann haben die unzählige Badges und dann müssen sie ihre Kreuze dazu machen. Und nur wenn drei sagen, also die Mehrheit dieser fünf Winzer, das muss in Grange, dann kommt sie in Grange. Auch wenn der Oberchef, das ist Peter Gago, sagt, das ist so geil, aber er ist der Einzige, der sagt, er findet das so, wird es nicht gemacht. Australien sucht den Supergrange. Bis nächste Woche, ihr Lieben. Ja, aber ich würde gerne noch einmal kurz wissen, aber das können wir auch rausschneiden.
Was ist der Unterschied jetzt für dich beim Grange zu den beiden vorherigen? Wollen wir nicht rausschneiden, nein. Also ich finde... Also für mich ist Australien vor allem Chiraz. Für mich? Ja. In meiner Welt und was ich bisher erlebt habe. Und ich finde, das machen sie weltweit am besten. Vielleicht macht das Bordeaux die besten Cabernet Sauvignons. Vielleicht auch das Napa Valley. Ja. Okay, andere Länder nicht.
Wer macht die besten Chiraz auf der Welt? Vielleicht im Rohnetal, vielleicht im Chateau L'Eff de Papp. Aber ich finde auf jeden Fall auch in Australien. Und ich finde, das merkt man dann auch. Und ich denke immer, was bekomme ich? Also ich bekomme Opus One, ein sehr bekannter Cabernet Sauvignon aus Kalifornien und dann gibt es noch viele andere auch. Bekomme ich auch dorthin her und das mag ich zum Beispiel auch total. Ich habe aber gerade 16 Chardonnays aus Napa Valley getrunken, die alle ab 14 Alkohol hatten. Die alle wahnsinnig opulent waren. Und die mich ehrlicherweise nach Wein 4 schon gelangweilt haben. Weil ich fand das, also mein persönlicher Gusto war das dann too much und dann finde ich sowas als schlanken, ja Tarnasch finde ich super spannend, weil die Menschen im Kopf immer noch haben, ne Australien, das ist also, oder viele sagen ja auch, ich muss ja nicht weinen vom anderen Ende der Welt bei uns wachsen ja auch so gute, ja aber das kannst du nur sagen, wenn du es mal probiert hast, und dann find heraus, wo du so viel Kraft, so viel Sonne, so viel Opulenz und trotzdem noch eleganz, wie ihr jetzt in Grange hast, wo du das herkriegst, irgendwo aus der Welt. Wer war schon mal in Tasmanien?
Ich? Ich noch nicht. Tasmanischer Teufel. Tasmanien hatte so eine Aura und gruselig. War froh, dass ich von Tasmanien wieder weg war. Ich war mal auf Kangaroo Island. Da war ich auch drauf. Das ist toll. Ich habe einen Honig gekauft. Da bin ich auch mal geändert. Axel, warst du schon mal in Österreich? Doch, haben wir festgestellt, du warst in Österreich. Ja, ich war in Wien, genau. So ihr Lieben, jetzt aber, aufs Leben, bis nächste Woche. Hat es euch gefallen? Ja, mega, mega. Das war jetzt kein Fishing. Unfassbar. Hoffentlich hat es euch auch gefallen. Ja, natürlich. Also es ist total krass. Aber ich könnte jetzt eben nicht sagen, welcher ist jetzt mein Liebling. Muss man das aber nicht sagen? Man muss ja nicht immer sagen, es ist immer so ein Spiel von uns. So wie mit Kindern, wenn man sagt, was ist jetzt mein Lieblingskind? Wer ist zum Beispiel meine Lieblings-Vierflasche? Das ist schwierig zu sagen.
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