Vier Flaschen, der Wein-Podcast der Funke Mediengruppe. Unser Partner Havesco feiert 60-jähriges Jubiläum und macht jeden Wein zum Erlebnis. Das vorgestellte Vier-Flaschen-Paket ist versandkostenfrei bestellbar auf havesco.de. Herzlich willkommen zu einer lang ersehnten Folge mit dem immer weinweisen Michi Kutte. Servus. Und dem Wein-Enthusiasten Lars. Moin. Und mit nicht nur einer Hörerin, nicht nur einem Fan, sondern einem Phänomen. Bei uns ist heute Nina Meier. Ja, servus. Hallo. Nina, für die Leute, die es vielleicht nicht mitbekommen haben oder es schon wieder vergessen haben, weil es ist ja ein paar Tage her, möchte ich die Geschichte noch einmal kurz zusammenfassen, denn sie grenzt ja an ein Wunder quasi. Ja, das sehe ich auch.

Du hast uns in der Corona-Pandemie, also unseren Podcast entdeckt und hast die Folgen nicht nur rauf und runter gehört, sondern du hast auch gesagt, so viel Wein wissen, das ist eigentlich zu schade, um das nur zu konsumieren, und du willst es aufschreiben, verschriftlich. Man muss dazu sagen, du bist Lehrerin, vielleicht liegt dir das auch so Ja, Deutschlehrerin auch noch. Ja, auch noch Deutschlehrerin. Genau, und du hast jeden Winzer, jeden Wein, jede Lage, jede Info aufgeschrieben. Und mehr noch, du hast dir die Weine bestellt, wenn du ranbekommen bist. Das war gar nicht so einfach am Anfang. Und hast sie dann parallel zu den Folgen getrunken. Und so hast du dich immer mehr in unseren Podcast reingearbeitet, hast es weiter notiert und hast so deinen quasi eigenen Wein einmal nach erstellt. Und bis dann, und das ist der eigentliche Wahnsinn, mit diesem Wissen und nur mit diesem Wissen hast du dich angemeldet zum Deutschen Weinchampion. Genau, vom Feinschmecker und vom Deutschen Weininstitut, ja. Wahnsinn. Und da waren 600 Leute, die mitgemacht haben. Ich glaube, es waren irgendwas über 600, ja, also ich habe da verschiedenste Zahlen gehört, aber das war die letzte verifizierte Zahl. Sag mal, bis wohin du gekommen bist. Ich bin Vierte geworden. Wow. Beste Frau. Beste Frau, ja, genau. Entschuldigung. eine Vierte.

Also praktisch, wenn man so will, der Viertbeste, der das nicht professionell macht, so kann man das sagen. Ja, genau. Wie alt warst du damals?

30, glaube ich. Okay, krass. Absolut krass. Genau, und dann hatten wir dich schon in einer Folge Anfang 2023, da warst du aber nur zugeschaltet, jetzt bist du ja live-haftig hier. Und da hast du gesagt, Michi, dass du vor Stolz und vor Begeisterung platzen könntest, ob dieser Geschichte. Sag nochmal, was hat diese oder was bedeutet diese Geschichte von Nina für dich? Also erstmal freue ich mich natürlich, Nina, wirklich herzlich willkommen bei uns. Wie toll, dass du extra auch nach Hamburg gekommen bist. Dankeschön. Wir sehen uns tatsächlich heute zum ersten Mal in echt. Hi Nina. Das ist so witzig. Das ist eine schöne Frage, Axel. Also ich glaube, was wir machen ist, oder ich erzähle, ich sage immer, ich mache das vor allem, weil wir damit Menschen erreichen, die vielleicht mit dem Thema noch gar nicht so viel Mut gehabt haben, und die vielleicht ein bisschen Interesse haben und weil es uns gelingt mit dem Podcast und anders kann es gar nicht sein, Nina, dass man eine Leidenschaft dafür entwickelt.

Und ich finde das eine irrsinnige Kraft, die wir in diesem Podcast haben. Weil für uns ist es irgendwann, du kommst her, ich bin Stress, ich muss weinen, sind die temperiert, verkostet, was kostet der? Man muss Pakete, also es ist ja ein bisschen Arbeit auch. Und dann wollen wir aber kein Nerd-Podcast sein, wo es nur um Inhalte geht, sondern ich glaube, die vier Flaschen funktionieren auch wegen Lars und wegen Axel und wegen dieser Dynamik. Auch ein bisschen wegen Michael. Ja, nein, ein bisschen, aber... Ein Tick, ein Tick, nicht viel. Deshalb ganz kurz, wer war... Gab es schon mal einen Podcast ohne dich, Axel? Ja, ja, klar. Gab es schon mal einen Podcast ohne mich? Ja, auch. Gab es schon mal einen Podcast ohne Michael? Müssen wir mal machen, müssen wir mal ausprobieren. Nein, Nina, schütteln wir im Kopf. Also das nur bei... Damit du nicht... Zu viel Bescheidenheit, das muss einmal gesagt werden. Was wären wir ohne Michael? Das wäre alles nicht. Ist mit dem Frieden. Ohne Michael ist alles nichts. Aber es macht mich dann einfach sehr stolz. Ich meine, das, was du gemacht hast damals, es gab ja noch keine Pakete und gar nichts.

Ich weiß, damals haben uns Leute noch geschrieben, könnt ihr wenigstens unten einblenden, wie der Wein heißt. Also das war super kompliziert. Ich habe wirklich... Immer wieder zurückgespielt, wie heißt dieser Wein, wie heißt der Wein? Teilweise auch mein Bruder gefragt, wenn das auf Französisch war, weil ich kein Französisch kann, der nichts verstanden hat. Und dann, also wie lange ich am Internet saß, um irgendwelche Weine zu suchen, die ihr eben toll beschrieben habt. Aber leider gab es damals halt noch keine Pakete. Das heißt, ich musste dann einfach mir denken, okay, dann bestelle ich halt nur den einen, den ich jetzt gefunden habe. Wenn ihr jetzt vier besprochen habt und die anderen drei, an die werde ich nicht kommen. Aber du hättest uns ja vielleicht anschreiben können.

Ich habe mich da ehrlich gesagt nicht so wichtig genommen. Ich habe mir gedacht, was soll ich jetzt euch? Wahrscheinlich schreiben euch so viele Leute. Also ich wollte jetzt da nicht. Wenige haben Platz 4 belegt bei so einem Wippeerwerb. Das ist ja auch erst danach gekommen. Ich bin ja so erst reingekommen. Und da muss ich wirklich sagen, ich komme natürlich aus dieser ganzen Food-Seite. Aber Wein, ich habe es gern getrunken. aber wirklich interessiert habe ich mich nie. Wirklich, bis ich eure Podcast gehört habe. Und heute, jetzt wo du so eine Erfahrung hast, erste Frage, hörst du die Podcast eigentlich weiter und zweitens stellst du plötzlich fest, Moment mal.

Ich habe ja viel mehr Ahnung als einige der Teilnehmer. Ist genau das Gegenteil. Tatsächlich? Also ich finde es wirklich erschreckend. Umso mehr ich weiß, umso mehr merke ich, dass ich nichts weiß. Krass, okay. Also ich würde mich jetzt, ich bin immer noch überrascht, dass ich damals so selbstbewusst war, weil ich aber wahrscheinlich noch nicht so viel wusste wie jetzt und da einfach teilgenommen habe. Jetzt würde ich mich sowas nicht trauen. Also da würde ich mir denken, da weiß ja jeder mehr als ich. Ich rede mit Menschen, die sommelier sind, die sich gut auskennen. Und ich denke mir immer wieder oder auch wenn ich bei irgendwelchen Weinveranstaltungen bin, es ist Wahnsinn, wie wenig ich eigentlich weiß. Und das wird immer, also dieses wenige Wissen oder das Bewusstsein für das wenige Wissen steigt immer mehr.

Umso mehr ich trinke und umso mehr ich weiß. Du hast neulich auch mal in einem Speedtaste sowas gesagt, dass, dass du auch noch auf der Reise bist, sozusagen. Klar, klar. Und hast du das auch, dass du das Gefühl hast, dass je mehr du ein bisschen anhäufst, dir bewusst wird, dass du eigentlich noch ganz vieles nicht weißt? Ja, also gerade gestern hatte ich einen Wein auch verkostet, blind, wo ich auch wirklich komplett im Dunkeln ewig getappt bin. Aber der Wein hat mich so abgeholt, dass ich einfach mehr davon wissen wollte. Ich wollte wissen, wer macht das? Wer importiert das? Wo gibt es den? Krass, wie viel kostet der? Und wie kriegt man, also wenn wir nicht so eine Energie haben oder irgendwie, das packt mich dann. Und dann will man eben auch wissen, warum schmeckt das so? Also man geht halt irgendwann nicht so, man akzeptiert nicht so, schmeckt oder schmeckt nicht, kann man ja auch machen. Sondern man hat irgendwie Lust herauszufinden, quasi warum das so ist.

Und dann gibt es ständige, dann ändern sich die Regionen, dann ändert sich die Machart, dann ist das erlaubt, dann ist das nicht mehr erlaubt. Und ständig, also ich habe heute auch schon am Vormittag 10 Weine, habe am Nachmittag 15 Weine, dazwischen haben wir noch ein Meeting, einfach so Fassmuster, die da aus Südafrika kamen, müssen wir schnell probieren, dass sie nicht zu lange sind, ungeschwefelt und also ja, du entwickelst dich ständig weiter. Und dann ist es spannend, wenn man eben mit mehreren Leuten, weil jeder gibt was rein und sagt, okay, das habe ich da, nee, das ist nicht meins und manchmal gibt es dann einen Wein, wo alle sagen, wow! Und da freut man sich dann besonders, vielleicht gelingt das uns ja heute auch, weil das war gar nicht so einfach dann, weil ich Nina ja auf Instagram auch folge und sehe, sie trinkt schon auch ganz gute Sachen, viele so Natursachen auch und mit den Leuten, wie sie so befreundet ist und kennt und so weiter, da habe ich schon so eine Idee, wo sie auch ihre Weine sonst so kauft. Und viele auch, also zu sagen, haben wir dich auch verdorben, was die Preise anbelangt? Ja. Eindeutig.

Das heißt, was gibst du heute für eine Flasche Wein aus und was bist du bereit auszugeben, Deutschlehrerin verdient natürlich gut, das darf man nicht vergessen. Hat eine gute Pensionenaussicht. Du kannst eigentlich es krachen lassen. Also ich... Muss ich jetzt tatsächlich sagen, es hat sich die letzten zwei Jahre doch geändert. Davor war auch unter 10 Euro. Ich glaube, das war ja auch von euch mal eigentlich die Idee. Beim Speedtasting gilt es ja bis heute. Weine, die unter 10 Euro kosten, probieren wir da. Und jeder kann 10 Punkte kriegen. Also mit den 10 Punkten stimmt immer noch. Aber ich finde es halt mittlerweile schwierig. Also gerade so die letzten ein, zwei Jahre hat sich das doch gewandelt.

Aber für 10 Euro kann man schon auch sehr gute Sachen kriegen, finde ich auf alle Fälle. Ja, und die Range geht bei mir. Ich würde sagen jetzt im Einkauf bis 120 Euro. Aber das wären dann ausgewählte Sachen. Mal ein guter Schaumwein, was Besonderes aus Österreich oder so. Und gibt es einen... Ich trinke aber nicht jeden Tag einen Wein für 50 Euro. Du trinkst bunt gemischt oder hast du tatsächlich auch so... Es soll ja zum Beispiel am Tisch ja welche geben, die sehr gern süße Weine mögen. Oder Rieslinge zum Beispiel. Wie ist es bei dir? Ich habe ja immer so, was ich auch so gesehen habe, du probierst alles Mögliche aus, ne? Also es hat sich total gewandelt seit unserer letzten Aufnahme. Ah, da hast du mir gesagt, dass du nur trockener sind. Genau, ja. Und das hat sich komplett geändert. Also ich trinke jetzt auch gern mal einen Kavi. Okay. Oh, sehr gut. Das ist Entwicklung. Bin auch von Dosage, also Zero Dosage, Entschuldigung, bin ich jetzt eher weg. Also ich finde, manchmal tut das Champagner wirklich gut, wenn man so ein bisschen Dosage hat, einfach für den Trinkfluss, auch für die Komplexität. Aber ich probiere immer noch alles sehr gerne, bin auch komplett offen was ich aber zum Beispiel gar nicht mag ist, wenn Leute sagen, ich trinke keinen Riesling, weil kennen wir ja alle zu sauer.

Ich vertrage die Säure nicht, wo die Säure probiere doch, ich vertrage die Säure oder bei Chardonnay ich trinke keine Weine, die im Holz ausgebaut sind Quatsch wenn Leute sagen, sie trinken keinen Rotkäppchen-Sekt, ja, da würde ich immer noch dahinter stehen. Der war das alles der zu rechten Sitze, der Michael mal sagt? Das finde ich auch tatsächlich so. Michael, du würdest das auch nicht machen? Nein. Das ist so. Weil es nur Mist sein kann und du da keinen Bock hast. Ja, ich habe auch keine Freude. Ich denke mir, warum soll ich es, also es hört sich blöd an, aber man schüttet es ja in seinen Körper hinein und ich weiß, dass ich weder meinem Körper noch meiner Stimmung irgendwas was Gutes damit tun, weil es mir keine Freude bereitet. Also trinke ich dann halt lieber ein Wasser. Und Nina, bist du jetzt, bevor wir uns jetzt auch mal den Weinen widmen, bist du denn in deinem Freundeskreis jetzt so die Weintante oder hast du jetzt einfach nur einen Freundeskreis voller Weinmenschen? Also wie ist das jetzt so? Hat sich das gewandelt? Es hat sich sehr gewandelt. Und zwar dadurch, dass ich jetzt wirklich auch Menschen kennengelernt habe, die auch total in dieser Weinbubble-Szene sind. Also ich habe einen sehr guten Freund, der Simon. Den grüßen wir jetzt einmal Servus Simon. Genau, South Bay. Was für ein Ding? Der heißt auf Instagram.

Saufbär? So eine R. Saufbär. Ja, Bär ist so, was man gerne hat und lieb hat. Genau sowas. Und deswegen hat er sich so genannt. Der trinkt sehr gut. Und das ist für mich sehr schön, weil ich mit dem fast täglich Austausch habe. Also wenn ich daheim eine Flasche oder ich bekomme neue Flaschen, wir sprechen da drüber. Das macht mir unglaublich viel Freude. Das macht mir auch sehr viel Freude. Teilweise einfach nur mit ihm zu telefonieren oder wenn wir uns treffen, nur über Wein zu reden. Und meinen ich sag mal so Freundeskreis aus Ingolstadt, der sich auch nicht so interessiert, die lasse ich damit eigentlich eher in Ruhe. Also es gibt ein paar, die sind dann schon immer wieder interessiert oder auch nachdem wir die Podcastaufnahme hatten. Also meine zwei besten Freunde, das ist ein Ehepaar, die waren dann bei mir zu Hause, dann haben sie den ganzen Podcast angehört und dazu eben die Weine verkostet und ich durfte dann daneben stehen und noch ein bisschen was dazu sagen, das macht schon Spaß. Aber ich nerv mir niemanden. Was passiert denn mit diesem Podcast? Auch noch den Freundeskreis verändert. Menschen führen mit Zusammenhalt. Wie ist es eigentlich bei dir mit dem Weinwissen? Axel, wir beide sind glaube ich, wir haben das Gefühl, wir wissen eigentlich alles, was wir wissen müssen. Das ist eigentlich schon klar. Ich habe das jetzt nicht so, dass ich das Gefühl habe, dass ich nicht viel weiß. Ich glaube, ich bin schon ein bisschen gestattet. Als wir hergelaufen sind, habe ich nämlich zu Nina darüber gesprochen und habe gesagt, naja, ob die Lernkurve immer so steil ist.

Und was sagt Nina dann zum Erd? Ja, also ich habe gesagt, dass ich finde, dass eure Lernkurve sehr steil nach oben geht. So nehme ich. Und gerade du machst dich immer viel zu klein. Ja, er ist ja aber auch klein. Das sieht man nicht, aber er ist ja... Aber er schmeckt schon gut. Aber weißt du was? Aber guck mal, Michael, so kann man auch. Menschen motivieren. Total. Nicht nur mit diesem Auch mal sagen, Jungs, ich bin stolz auf euch. Das bin ich die ganze Zeit. Ja, doch, doch. Doch, schon. Aber genau, also, was habe ich angeschaut, wir starten unsere Weinreize heute. Vier Weißweine? Vier Weißweine, weil ich dachte, jetzt geht die in den Sommer. Der Sommer ist ja auch schon da hier. Genau, der Sommer ist dann gleich da. Ich starte aber mit euch mit einem Wein. Sag doch einfach nicht, wir können doch jetzt, wir werden Nina da haben. Macht es dir Spaß, so ein bisschen zu Da gehöre ich dann nach. Erstens habe ich es schon gesehen, aber dann kann ich gleich noch was dazu sagen. Okay. Ja, also ich habe einen Wein, der heißt, was drin ist, weiß ich eh nicht. Deswegen können wir es genauso blind, weil ich es nirgendwo gefunden habe. Und zwar ist das vom Weingut Alois Lageda.

Ein Vignetti delle Dolomiti, also ganz im Norden Italiens. Einer der Vorreiter auch des biologischen Weinbaus in Norditalien. Und der macht diesen Alpaso de Leone Bianco aus 2021, eine Cuvée aus zwölf verschiedenen Rebsorten mit zwölf Alkohol, der eben als Sommerwein mit angepriesen wird. Die Flasche kostet 15,50 Euro. Zwölf verschiedene Rebsorten, ist das nicht? So, dass man denkt, das ist eigentlich egal, so hau alles rein. Also manchmal, wenn ich es lese, denke ich auch so, warum? Also würde ich das kaufen? Aber ich würde erst mal den Wein probieren. Würde ich das kaufen, aber für Nina hast du es mir gebraucht. Würde ich das kaufen, aber für Nina? Das ist gut, dass wir darüber reden. Ist irgendwas am wichtigsten in dieser Cuvée? Glaube ich nicht. Bei 12 kannst du rechnen, 100 durch 12, das ist ja irgendwie... Rechnen wir mal. Also 8 Prozent irgendwie, oder was? Also ich glaube schon, das Weingut ist bekannt für Chardonnay, Weißburgunder, dass das eine gewisse Dominanz hat. Es ist jetzt auch nicht sehr aromatisch in der Nase, also ich würde jetzt nicht sagen... Aber Nina, was riechst du?

Also ich habe schon probiert. Ich finde ihn schon sehr aromatisch, muss ich sagen. Vor allem im Gaumen. Und das ist für mich ein absolut perfekter Wein, den man ich glaube fast jedem servieren könnte. Also ich glaube, der gefällt ganz vielen Leuten.

Das wäre jetzt wirklich einer, wo ich sagen würde, wenn ich eine große Runde habe und nicht alle, also nicht bei jedem schauen kann, für wen mache ich welche Flasche. Ich glaube, der macht sehr viel Spaß. Also du hast völlig recht, ich finde in der Nase ist nicht so, am Gaumen denke ich sofort an Sauvignon Blanc. Also das ist sofort so dieses bisschen grüne Paprika, so eine leichte Passionsfrucht, die du sofort auf der Zunge hast. Die lauter ist am Gaumen als in der Nase, was meistens umgekehrt ist. Was eigentlich auch schön ist, weil die Nase dadurch dezenter ist und nicht gleich schon abgeschreckt. Wie, wie, ist das so eine Regel, kann man sagen, je heftiger am Gaumen, desto weniger stark in der Nase? Nein, in der Regel ist es ausdruckstärker in der Nase als dann das, was kommt. Die Nase ist meistens das, was mehr hergibt und danach ist man so enttäuscht und das ist hier anders. Aber es ist noch nicht aufdringlich. Es ist aromatisch, ja, aber es ist nicht jetzt so, dass du sagst, da bin ich auch bei Nina, das würde jetzt die Leute nicht abschrecken. Also das mögen die, die auch Frucht mögen, aber das würden die Leute mögen, die sagen, so frucht. Du sagst, aber es ist ja schon auch trocken. Also trocken ist es wirklich. Also es ist schon 2 Gramm Zucker. Das finde ich nicht schlimm, weil schon viel passiert im Geschmack. Also das mag ich schon. Ich hätte jetzt nämlich gesagt, der schmeckt dem schon. Ja, ja, ja. Hätte ich jetzt gedacht. Nach deinem Lob schmeckt ihm heute alles.

Nee, also mir schmeckt er schon. Aber ich frage mich, ob ich irgendwie rauskriegen würde, dass das eine Cuvée ist oder ob man das verwechseln kann. Also sie gehen gar nicht darauf ein, der heißt einfach Bianco. Und hat auch jetzt ein Kork, wie es so sehr oft in Italien ist, dass es gar kein Schraubverstoß ist. Ich denke immer, für mich ist ein Sommerwein so quasi in meinem Hirn, correct me, muss ein Schrauber haben. Also es ist immer so, auf der Terrasse, da gehe ich extra nochmal ein Kellermesser im Strandkorb, einmal reingepackt in so eine Kühlmanschette.

Für mich ist ein Sommerwein automatisch so ein Knacksschrauber. Aber in dem Fall hat das natürlich auch schon eine Wertigkeit. Ich kenne immer noch genug Leute, die sagen, ja, Kork ist mir nicht ganz unwichtig. Aber du hast so Tage, das ging mir neulich auch so, dann irgendwie Sonnen, und dann gehst du schnell zum Kühlschrank, Freunde sind da, und dann, hab ich da, sehe ich einen Wein mit Kork und zwei mit Raubverschluss, und zack, die, die willst du nicht lange rumfummeln, und die willst du nicht mehr mitnehmen und dann nicht wieder reinstecken, und so im Sommer, für so einen klassischen Sommer, gut war es auch ein Rosé und Weißburgunder, da konnte man auch, ja. Wir hatten auch neulich eine Folge, wo der, oder meinte, dass Korken in Italien, also eigentlich ein Muss sind. Muss, ja. Das ist Italien, oder war das die Bourbons? Ich weiß es nicht mehr genau. Ich glaube auch, dass es in Italien ist. Nina weiß es. Ich hätte auch Italien gesagt. Nina muss Nina fragen. Aber da muss ich euch auch was fragen. Macht das nicht auch was mit bei euch im Kopf? Also für mich ist es auch immer noch so. Ich weiß, Schraubverschluss ist nicht minderwertiger. Aber es ist für mich ein anderes Gefühl, wenn ich den Korken oder wenn der für mich entweder aufgemacht wird oder ich mache ihn selber auf. Es ist einfach noch, vielleicht einfach, weil man es so gelernt hat, Konditionierung ein anderes Gefühl. Ja, wenn du jetzt irgendwie 120 Euro für eine Flasche Wein ausgibst. Und einen Schraubverschluss, komisch. Ja. Das ist tatsächlich so. Ich glaube, es geht auch nur so. Ab 20 Euro würde ich immer einigen.

Aber ist Claudie Bay nicht auch einer, der einen Schraubverschluss hat? Ja. Auch 40 Euro. Also Hill of Grace von der Hedgeke aus Australien kostet 700 Euro Schraubverschluss. Wow. Rotwein. Einzel Holzkiste. Und was passiert dann, wenn du sowas in der Hansen-Hongst, dann kommst du an den Tisch und dann, sie hatten hier 700 Euro, klick, klick, klick.

Oder machst du es vorher? Da wird nicht vor der Korken reingemacht. Also ich glaube, da bin ich auch so, dass ich das nicht zeige. Also ich halte die Flasche so um, dass man nicht sieht, sag das, und gehe dann weg. Und komme dann wieder, das wird dekantiert. Das mache ich jetzt nicht neben dem Ohr vom Gast und dieses Knacksgeräusch, weil das finde ich auch für mich befremdlich. Aber es gibt auch Leute, die dann probieren und sagen, ich weiß nicht, ob er in Ordnung ist. Und dann muss ich mich zum Beispiel zusammenreißen. Und dann sagen so, ja, also ich habe aber schon verkostet, sein sie versichert. Aber kann man es an der Flasche doch auch sehen, oder nicht? Du siehst es auch an der Flasche. Aber der hat zum Beispiel diesen Schraubverschluss, das könnte auch ein Glaskorken sein, der von außen gar nicht geriffelt über innen. Das ist schon ein sehr, sehr wertiger Schrauber. Und er sagt ja, habe ich ja bestimmt auch schon gesagt, das ist, was ich auch immer wieder höre, dass seine Frau sehr schwefelsensibel ist. Und wenn er das im Schraubverschluss macht, er weniger schwer verbraucht, weil der Wein stabiler ist und das aus Liebe zu seiner Frau macht. Wenn du schließt, du gegen diese Geschichte da hast, hast du keine Chance. Aber ich würde mich da komplett niederanschützen. Das ist echt so ein Wein. Da machst du überhaupt nichts. Was kostet der, 12 Euro? Leider 15,50. Aber da machst du gar nichts falsch mit.

Wahrscheinlich, wenn der andere sagt, ich mag Riesling nicht, sagst du ja. Ist mit Sicherheit da drin. Aber hättet ihr geschmeckt, dass das eine Cuvée ist? Also eine Blindfahrt-Fastung? Ich könnte, glaube ich, auch die 12 Rebsaut jetzt auch aufsachen. Ich denke, ich wäre auf Sauvignon gegangen, weil es doch so mit der Aromatik... Aber ich weiß nicht so, indem man Sauvignon da drin ist, ist es immer der beherrschende... Es hat doch mal einer gesagt, du musst nur...

Erich Manns hat doch gesagt, du musst nur irgendeinen Fass neben einem Fass Sauvignon Blanc stellen im Keller und es schmeckt nach Sauvignon Blanc. Ja, wobei wir haben mit Gerhard Wohlmuth aus Kizek im Sausal eine Blend gemacht aus drei Rebsorten, Grauburgunder Chardonnay und Sauvignon Blanc. Und Sauvignon Blanc war so 20 Prozent und ich dachte, es wäre so wahnsinnig aromatisch und das war es nicht. Also Sauvignon Blanc, aus meiner Erfahrung, kann sich schon auch einfügen. Aber klar sind diese Aromarebsorten, Gewürztaminer, Gelber Muscatella, Sauvignon Blanc, da brauchst du nicht viel und schon veränderst du den Weingeschmack komplett. Warum hast du den jetzt ausgewählt für Nina? Weil ich da, also Lagida ist eigentlich ein sehr bekannter Bio-Weinwinzer aus Europa, muss man einfach sagen. Ich glaube, wir hatten den schon auch mal. und ich hatte mir gehofft, dass ihr das schmeckt, weil es schon nicht ganz so konventionell ist, sage ich jetzt mal.

Und ich, das ist 21, den gibt es auch noch. Also ich habe auch bewusst nicht 23, weil ich finde es auch schöner und wieder auch in den Landzeiten, weil ich das immer wieder höre, auch jetzt aktuell, dass sie alle sagen, wieso habt ihr denn den alten Wein noch? Ja, nee, das ist jetzt noch viel schöner, weil diese ganz allererste kitschige Frucht ein bisschen zurückkommt. Und ich finde jetzt, ich weiß gar nicht, am Gaumen, wenn es dann bleibt, habe ich so etwas leicht Zitroniges auch, ich dachte vielleicht so fast so ein bisschen Karamell oder so irgendwo so eine Süße, auch hinten am Gaumen nochmal, auf der Zunge, also auch nachdem er schon lange weg ist, er bleibt also da, er hat so eine Unaufgeregtheit und trotzdem ist das, was ich suche, dass es mich, also es muss, das klingt dann ein bisschen paradox, muss unkompliziert sein, aber und unaufgeregt und doch nicht langweilig, dass man da mehr davon trinken kann und ich finde das erfüllt auch. Bisschen wie Axel.

Unkompliziert, unaufgeregt und doch nicht langweilig 15,50 Minuten, das ist okay? Ja, auf alle Fälle Vor allem, weil ich eben, Wenn ich jetzt wirklich einen großen Kreis an Menschen hätte, wo ich sage, ich möchte jetzt nicht irgendwas unter 10 Euro, sondern ich möchte schon, dass die auch was haben, weil sie wissen, sie sind bei mir Gäste und so, da fände ich den perfekt. Und ich hätte da auch gleich eine Frage, weil ich habe heute auf Instagram ja gesagt, die Leute sollen mir schreiben, was sie für Fragen haben an euch. Oh, du bringst Fragen mit rein. Ja, und meine Frage war, und das finde ich passt bei dem ganz gut, weil ich sagen würde, es passt gar nicht. Welcher Wein passt gut zu Boisierwes?

Und da habe ich mir ein bisschen Gedanken heute Nachmittag auch gemacht und das wäre jetzt zum Beispiel ein Wein, da würde ich sagen, der passt gar nicht dazu. Weil mir der zu aromatisch wäre. Aber was sagt ihr denn? Erklär doch mal, was ist Boisierwes? So eine alte Fischsuppe, oder? Eine französische Fischsuppe. Die eigentlich klar ist. Habt ihr sowas in der Hanselung? Immer wieder mal, ja. Wird das viel nach, ja schon, oder? Ich liebe es, ein schönes Gericht. Ja? Ich auch, es ist ein Lieblingsgericht. Ist ein Lieblingsgericht? Eins meiner Lieblingsgericht. Also eine klare Fischsuppe. Ganz viele Meeresfrüchte sind da auch drin. Und dann ist klassisch, dass du so ein Stück getoastetes Weißbrot hast, mit so einer Rui, also einer... Saffron-Libes. Ja, genau, und auch mit Knoblauch, also wie so eine Creme, die auf diesem Brot dann drauf ist und das isst du dazu. Also es ist eigentlich ein leichtes Gericht, bei keinem Low-Carb, also das Brot. Aber durchaus intensiv im Geschmack.

Also Weißwein ist ja schon mal gesetzt wahrscheinlich, oder? Ja, das denke ich ja. Oder guck mal, Nina guckt so und sagt, nee? Ich kann danach sagen, was ich mir gedacht habe. Wobei, ja, also ich hätte es gesagt, ja. Ich weiß gar nicht, ob der Wein so ganz trocken sein müsste für eine Boiabees. Also eine klare Suppe ist immer eine Herausforderung in der Sommelerie, weil du sehr schnell dominierst, das Gericht und weil er eben zu seinem ganz heißen Suppe so ein ganz kaltes, Getränk, das ist also relativ schwierig zu also das Sherry zu einer Oxtell Lady Curson und so weiter, wo auch Sherry drin ist und das gibt so ein paar Klassiker, aber sonst ist es gar nicht mal so einfach, man kann bestimmt auch einen Roséwein dazu trinken, ja, also Holz ist glaube ich auch schlecht, wenn es Also bist du nämlich schnell beim Riesling deiner Boiabees, oder nicht? Das weiß ich gar nicht, ob es nicht zu intensiv ist, der Riesling, je nachdem, was für einer es ist. Also ich kann mir vorstellen, dass wir heute einen Wein dabei haben, wo ich sage, den würde ich ins Buyerbees-Rennen schicken, später noch. Kann ich mir vorstellen, dass es rennen. Und bei uns ist es auch so, dass ich das dann probiere. Also ich muss es probieren auch, wie das schmeckt, um dann mir zu überlegen, was könnte dazu passen.

Aber du hast Nina, sie schaut schon so vor mich. Nina hat die Lösung schon, weißt du so. Ich glaube nicht, dass es eine Lösung gibt. Okay, aber ich hatte eine Idee. Ja, also man muss jetzt schon auch sagen, dass ich extrem eher auf Deutsch und Österreich bin. Also das habe ich jetzt wirklich die letzten Monate auch gelernt, dass ich in allen anderen Ländern einfach noch nicht, sagen wir mal, Fuß gefasst habe, was Wein angeht. Also da kenne ich mich auch noch nicht so aus. Allgemein kann man ja immer sagen, wo es wächst. Da wird es auch gut sein. Also da, wo ja B.S. herkommt aus Frankreich, gibt es bestimmt super Weißweine dazu. Aber typisch Nina fand ich, ein Champagner würde auch ganz gut passen.

Ist das typisch Nina? Ist Champagner typisch Nina? Ja, schon. Und dann würde ich auch einen Blanc de Blanc nehmen, damit der nicht zu aufdringlich ist. Also wie gesagt, kein Holz, keine Tannine, nichts sollte wirklich was Klares sein. Ja, also wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich wahrscheinlich ein Glas Champagner dazu nehmen. Was sagt der Experte dazu? Ja. Axel. Aber klingt erstmal so. Weil ich gerade erst gelernt habe, was eine Bais ist. Aber es klingt erstmal so, Michael. Das kann man schon sehr. Also Champagner geht sowieso ziemlich gut. Wobei ich habe jetzt vor kurzem einen Blanc de Noir getrunken aus England von Gusburn. Ein Vintage-Sekt. der hat mir die Schuhe ausgezogen. Noch nie sowas Gutes außerhalb der Champagne. Wir hatten doch mal, das war doch mal, das habe ich damals gelernt, gegenüber der Champagne auf der anderen Seite des Kanals. Pomeri, England hatten wir auch schon. Das war da auch ein sehr guter Champagner damals für 30, damals für 30 Euro. Mit Axel Neytimba auf Roher See. Mit Francis Fultons.

Wisst ihr, der spielt ja jetzt, das kann man sich noch angucken, der spielt ja bei den Kamal-Spielen in Bad Segeberg mit. Der spielt den Bösewicht. Eigentlich müsste man da mal hingehen. Ja, und sagen, hey, war der nett? Ja, der war nett. Den fand ich schon sehr nett. Ihr habt doch nur nette Gäste, oder? Ja, das stimmt. Eigentlich ja. Mihil Nisi Bonn. Was? Mihil Nisi Bonn. Das habe ich noch aus meinem Lateinunterricht. Das heißt, nichts, wenn nichts Gutes. Das war sehr gut gesagt. Eben.

Ich habe bei euch gelernt im Podcast, dass ja mittlerweile durch die Klimaveränderung es auch so ist, dass in England das Klima sich doch jetzt so entwickelt hat, dass es wie Champagner oder ähnlich Champagner ist. Vor ein paar Jahrzehnten ist es auch. Und das Know-how ist auch da. Leider sind die jetzt auch nicht wahnsinnig preiswert, dass man sagt, da spare ich mir extrem viel Geld. Aber damals war das so, der war damals 30 Euro. Das ist auch schon lange her. Egal, der kostet mir doch auch 50. Das, was ich getrunken habe, der kostet glaube ich so 60. Aber ... Und das ist auch viel Geld, aber du kriegst auch ganz viele Champagner fürs gleiche Geld, die nicht so gut sind. Also mit ganz vielen sogar. Und deswegen ist das wirklich ein Tipp. So, und jetzt habe ich euch einen Wein eingeschenkt. Das sehe ich quasi aus meinem Keller. Ich weiß gar nicht, ob es den überhaupt dann hier zu kaufen gibt. Aber ich fand den extrem cool, weil ich habe an Nina gedacht und wollte ihr was einschenken aus Franken. Was also quasi nicht so ganz weit weg ist, vielleicht aus Ingolstadt. Und was sie vielleicht noch nicht kennt. Und in dem Fall kann sie es noch nicht kennen.

Genau. Und das ist eine 2024er Scheurebe, die heißt So schmeckt der Sommer 25. Da sagt ihr mir gleich, ob ihr es empfindet, dass der Sommer so schmeckt. Und ist vom Weingut Max Müller 1. Genau. Wenn man da rein riecht, denkt man sofort, es ist ein Sauvignon Blanc, aber ist halt irgendwie... Genau, ist ja so verwandt. Ich hätte jetzt gesagt, es ist ein Sauvignon Blanc, also riecht eh nicht aromatisch.

Ich wäre da jetzt gar nicht auf Sauvignon gegangen. Aber weil ich auch, glaube ich, oft schon Scheurebe probiere. Okay, jetzt hättest du gleich Scheurebe gesagt, das auseinander. Krass. Kannst du das irgendwie charakterisieren? Bin ich raus, glaube ich. Ich finde schon einen Unterschied. Sauvignon ist für mich mehr exotische Frucht und das, finde ich, ist bei Scheurebe nicht ganz so. Also das geht nicht so in die Extremen, finde ich.

Aber vielleicht bilde ich mir das auch ein. Und das finde ich eigentlich das Beste, was ich durch Michael auch gelernt habe. Es ist niemand falsch. Also das ist auch wenn, ich war letztens mit einer Freundin auf einer Champagnermesse. Oder, nee, das war in einem Restaurant. Champagner? Ja, sowas gibt es auch. Es gibt eigene Champagnermesse. Und das ist wunderschön. Wir waren im Restaurant und wir haben die ganze Zeit überlegt, nach was der Wein schmecken könnte. Und da zum Beispiel war ich auch mit dem Simon und wir haben beide, sind auf nichts gekommen. Und dann sagt sie, Orangen. Und dann haben wir noch so, ja, Orangenöl. Aber das ist so, sie hätte auch was sagen können, was gar nicht gepasst hätte. Es ist halt wirklich, wie der Michael das immer sagt, jeder schmeckt und riecht das, was er schmeckt und riecht. Wer will denn einem sagen, was falsch ist? Ja, aber meinst du, weil die Mikrofone auch sind, was wir hier teilweise auch anhören? Das glaube ich nicht. Ja, aber ich glaube dieses, also du hast ja auch beim ersten Podcast, wo du bei uns zugeschaltet warst, habe ich dich gefragt, ob du sensorisch gut bist. Und da sagtest du, also ohne dich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Ja.

Ja, offensichtlich, aber du hast auch gesagt, dass du dich seit deiner Geburt mit Lebensmitteln beschäftigst. Vielleicht kannst du das nochmal aufklären. Da gibt es gar nicht so viel, weil ich weiß niemand, woher das kommt. Aber es ist wirklich so, ich habe zum Beispiel als Kind liebend gerne Pumucke gehört. Ich weiß bei jeder Folge Pumucke genau, was wurde gegessen, was wurde getrunken. Wenn wir über Urlaube reden, wo ich als Kind war, ich kann mich immer ans Essen erinnern. Und zwar egal, wie alt ich war. Also warum bist du dann noch, also nichts gegen den Beruf der Deutschlehrerin, aber warum bist du dann noch Deutschlehrerin? Mit dem Wissen, was du hast, könntest du wahrscheinlich mit dieser Begeisterung in der Weinbranche doch einsteigen und also ein tolles Arbeitsleben. Ja, die Pesterin oder alles. Also die Weinbranche ist ja erst, wie ihr wisst, mit so 30 sowas gekommen, 29. Das Essen davor hatte ich mir ja wirklich überlegt. Ich habe ja bei ein paar Sachen auch mitgemacht, was Kochen angeht. Habe dann auch in der Küche oft gearbeitet, aber ich habe mich halt für die Familie entschieden und das fand ich war ganz, also in der heutigen Zeit ist nochmal was anders, aber es war halt damals wirklich so, es war nicht möglich, meiner Meinung nach, dass ich sagen könnte, ich kann mit 28 Beispiel eine Familie gründen.

Und werde weiter in einer Sterneküche arbeiten oder ähnliches. Das war für mich nicht vereinbar. Und dadurch habe ich mir gedacht, dann lasse ich mir das als Hobby. Hätte ich gewusst, dass ich bis jetzt immer noch keine Familie hätte, hätte ich mir selbst überlegt. Aber mein Plan war halt so, ich möchte mal eine Familie gründen und dann will ich auch Zeit haben und nicht die ganze Zeit nur in der Küche stehen. Und ist dieser Geschmackssinn, also ich bin eher ein visueller Typ und kann mich da irgendwie an Sachen erfreuen. Ist das für dich irgendwie vergleichbar, dein Geschmackssinn? Also ist das eine Welt? Ich habe bei nichts viel Freude, ja. Wie bei? Also ich war erst letztens mit meiner Mutter in München und sie möchte immer mit mir einkaufen gehen und was Schönes erleben. Ja, und dann sind wir abends ins Restaurant gegangen und ab diesem Moment habe ich so ein Grinsen. Also ich war einfach nur glücklich und hat sie auch gesagt, das ist Wahnsinn, man kann mit dir überall hingehen, aber sobald es in mein Restaurant geht, kriege ich so ein... Das ist natürlich für dich, das muss man erzählen, eine große Herausforderung. Wir gehen, da sind wir sehr dankbar. Der Michael lädt uns tatsächlich hinterher in ein bekanntes Hamburger Restaurant ein. Das war gestern im Fernsehen. Das war im Fernsehen gestern. Ein privater Business Club. War im Fernsehen gestern. Bei das, rotes Sofa und alles.

Und... Wir waren noch nie zusammen essen. Also Nina, da musst du aus Ingolstadt anreisen. Was hast du denn... Das ist natürlich noch eine Überraschung. Was hast du da heute vorbereitet? Naja, es wird schon sehr, also es ist auch teuer, deswegen ist es sehr überschaubar. Natürlich. Also es gibt Brot. Ich hoffe, ihr kommt nicht ganz hungrig. Das wäre mir so eine kleine Wurst auf dem Weg. Nein, nein, wir werden ein paar schöne Weine aufmachen und wir werden uns unterhalten und das Leben feiern. Sag mal, und jetzt hier, was schmeckst du bei dieser Scheuerwebe? Außer, dass du sie sofort erkannt hast.

Ich erzähle, Nina, während du das ausarbeitest. Oder machst du es zeitgleich? Oder hast du ein bisschen Zeit? Okay, also, das sind ja so Muschelkalkböden, die der Max Müller hat da. Und ich finde es extrem energetisch. Und er macht eine einfache Scheurebe. Und die habe ich probiert. Und Aileen aus meinem Team ist total in diese Scheurebe verschossen gewesen. Er sagt, Gott, ich finde den wein so gut. Sag ich, du, mir ist der zu laut. Ich finde den zu quietschig. Mir ist das zu nervig. Dann macht er eine Einzellage Katzenkopf-Scheurebe. die ist mir zu aristokratisch. Da sind sie mir zu verkopft. Da fehlt mir komplett die Freude. Und dann habe ich ihn gefragt, könntest du dir vorstellen, dass du für uns einen Wein machst, wo der Großteil von diesem Hurra-Scheurebe ist und ein kleiner Teil um die nötige Ernsthaftigkeit von dieser Einzellage? Da sagt er, habe noch nicht drüber nachgedacht, aber mache ich dir, mache ich dir. Dann hat er 75, 80 und 85 Prozent Basis und dann sein Top Wein dazu. Und das ist jetzt 75 Prozent von der Basis und 25 Prozent von seinem Topfwein. Und mir war wichtig, 11,5 Alkohol. Das ist für mich ein Sommerwein.

Schraubverschluss, eine frische, eine Säure, eine Energie und etwas, was du relativ mit geringem Widerstand in dich reinklickst. Das heißt, es ist aber eine Sonderanfärbung für die Hanselange? Ja, genau. Wie viele Flaschen gibt es da? Davon haben wir 1.200 Flaschen. Der heißt auch, so schmeckt der Sommer 25. Also den kann ich nächstes Jahr nicht so wissen, wenn sie wissen wollen, wie der Sommer letztes Jahr geschmeckt hat. trinken sie den Sommer. Es muss also schnell weggehen, das Zeug. Ja, das muss weggehen, ja. Machen wir, geht auch weg. Okay, und dann hast du wirklich die Flasche, das ganze Design und so? Alles habe ich mir selber überlegt, ja. Dann bist du eigentlich, also ich meine, du hast ja schon mehrere solche Projekte gehabt, dann bist du eigentlich Winemaker, oder? Ja, naja, also ich hatte mal einen Winzer aus Neuseeland, der hat das, da war es sehr ähnlich. Er hatte einen Sauvignon Blanc im Holz und einen im Edelstahl. Und da habe ich gesagt, beides für sich, aber ich glaube in der Mischung. Und dann hat er mir zwei Flaschen und dann haben wir wirklich mit dem Messbecher und dann haben wir das dann für uns gemacht. Und dann hat der Winzer mich angerufen und hat gesagt, ob es mir was ausmachen würde, wenn er diesen Wein auch ins Sortiment nimmt. Und wie ist es jetzt hier mit dem Wein? Das weiß ich nicht, müssen wir ihn fragen. Es ist ganz neu, die Flasche ist vor zwei Tagen gekommen, am Dienstag nach Pfingsten. Und ich habe nur jetzt gedacht, Nina kommt aus dieser Ecke.

Das wäre vielleicht ganz schön. Und es ist für mich, ich verkörpere damit Sommer. Aber es gibt natürlich Leute, die auch sagen, das ist aber mit zu aromatisch und zu laut und so weiter. Fair enough. Kann ich auch verstehen. Aber ich finde, für die Scheurebe gehört mehr getan. Und deswegen ist es eine deutsche, sehr für mich schlüssige Variante des Sommerweins. Jetzt Nina, was schmeckst du denn? Ja, also erstmal prinzipiell muss ich sagen, das ist vielleicht anders als, weiß ich nicht, wie du das beurteilst, Michael, umso lauter die Weine schmecken, umso weniger schmecke ich am Ende. Also das ist so, vielleicht ist das auch eine Kopfsache, dass ich dann einfach sage, okay, das sind so viele Sachen, dass ich abschalte und bei, ich sage mal, leiseren Weinen, wo es schwieriger ist, mich mehr anstrengend.

Kann sein, dass, weil wir vorhin drüber gesprochen haben, ich habe am Ende ein bisschen orange, Ich finde auch, er bleibt relativ lang, so wie der Erste auch noch. Also ich habe den Geschmack recht viel im Mund. Und ich komme tatsächlich ausschließlich momentan auf Orange. Nicht so ein bisschen zitrische Geschichten? Ja. So ein bisschen Zitrone. Hast du eine Zitrone, ne? Ja, ja. Orange, Zitrone, also Zitrone. Aber zum Beispiel Krebsfrut hätte ich jetzt gar nicht. Also nichts Bitteres habe ich jetzt zumindest. Aber es ist schon eine, ich finde es schon eine saure Zitrone. Es ist nicht so eine, auch wieder... Aber nur im ersten Moment. Ich finde, wenn ich es runtergeschluckt habe. Dann bleibt nur so was Weiches, wie eben so ein bisschen Orangenzeste. Aber ich finde auch in der Nase, in der Nase habe ich tatsächlich auch Orange. Also genau diese drei, Orange, Grapefruit, Zitrone. In der Nase habe ich auch ein bisschen Mandel, aber... So ein bisschen eine kleine Bitternote habe ich da auch. Ich werfe nochmal Holunder rein.

Stimmt, auch scheiße, Holunder. Ja gut, das ist immer so deprimierend. Ja genau, Holunder. Hey, Holunder ist gut. Und ich habe auch, aber ich habe tatsächlich jetzt letzte Woche mit Tamin auch tatsächlich außerhalb unseres Podcasts auch sehr viel Gewürz. Ich habe auch so eine Muskatnote. Ich habe wirklich so eine würzige, außerhalb dieser Fruchtnote auch. Aber was mich total anmacht, ist die Säure. Also ich finde, der hat eine gute Säure, ohne sauer zu sein. Und das ist für mich auch, zum Essen wird es schon schwer. Da würde ich schon überlegen. Ich glaube, da brauchst du nichts dazu. Den kannst du einfach so richtig heiß, eiskalt und vorratig haben. Aber so zu Jakobsmuscheln könnte ich mir das schon so was passen. Ja, große. Oder? Auch zum Ceviche oder so. Gibt es viel Fisch nachher? Für dich gibt es nur vegetarisch das. Falafel. Ja, super. Sehr gut. Was kostet er? Der ist natürlich Sonderanfertigung. 13,90 Euro, sag ich.

Ja, stimmt. Das ist das, was ich meine. Man tritt auf den Punkt. Ja, weil der kann auch mal sagen, Mensch, toll. Ich habe nicht geluschert. Ich bin fast 60. Wie soll ich denn erkennen, was da ist? Du wirkst die an von 50. Dankeschön. Okay, müsst ihr unter mich. Ich hole schnell die anderen beiden. Das ist ja gut. Alles für dich auch so, was du sagst. Erzählen, was mir ganz viel Spaß macht. Vielleicht ist das ja auch was für euch. Ich verkoste zur Zeit extrem viel blind. Das heißt, ich war auch gestern, und das kann man wirklich in Restaurants machen, ich war gestern einfach in einem Restaurant, hab einfach nur einen Schnitzel gegessen, also Wiener Schnitzel mit Kürkensalat und hab gesagt, ich hätte gerne einmal weiß, einmal rot, bitte aus Deutschland und Österreich, weil ich nur da wirklich sagen würde, dass ich mich eben auskenne und das dann rauskriegen kann. Habe eben gesagt, trinkt mir einfach zwei Weine blind. Hast du dann nicht gesagt, aber in der Preisrange? Wenn die Weine offen sind, gehe ich eigentlich davon aus, dass jetzt, also ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass die einen Wein hätten für 40 Euro auf 0,1. Achso, okay. Davon bin ich einfach mal ausgegangen. Also es waren offene Weine. Ja, ja, zwei Gläser. Ich habe mir nicht zwei Flaschen bringen lassen. Hätte ja sagen können, dass du mit Sauberer... Also alle... Ja.

Und dann, was wirklich auffällig ist, Man muss sich auf seine erste Intuition verlassen. Es war wieder, ich habe mir gedacht, bestimmt grüner Feldlina am Anfang und Pinot Noir. Aber dann habe ich natürlich probiert und dann habe ich mir gedacht, die werden mir doch nicht so den Klassiker zum Schnitzel hinstellen, den man eigentlich hat. Und da war dann so verkopft und habe wirklich, glaube ich, eine Dreiviertelstunde nachgedacht. Bin dann von Grünfeld Lina auf Silvana gegangen und von Pinot Noir auf, was hatte ich gedacht, Trollinger war mir sicher, haben sie nicht offen, aber war halt auch ein bisschen süß, deswegen dachte ich sowas könnte sein und hab dann St. Laurent genommen, Und was war's? Grünner Feldklinner natürlich, zum Ende Machau, also kein Silvaner und eben Pinot Noir. Aber das ist das, man muss sich einfach immer so auf seine Intuition verlassen. Es gibt so eine Erklärung dafür, das haben wir auch schon mal hier besprochen, das Bauchgefühl, von dem wir viele sagen, du musst auf deinen Bauch hören und irgendwie gibt es Erkenntnis, dass das Bauchgefühl praktisch das Fazit all deine Erinnerungen ist. Das heißt, in deinem Bauch sind all deine Erinnerungen gespeichert und über die Erinnerungen kannst du dann, deshalb hast du manchmal, das fühlt sich komisch an, weil du es irgendwie schon mal erlebt hast. Dann machen wir jetzt eine Blindverkostung, oder hast du es jetzt schon gesehen? Jetzt machen wir Blindverkostung, die letzten beiden Flaschen. Aber wenn es nicht Deutschland ist, dann tue ich mich nicht mehr. Ist es Deutschland, Michael? Ist es Österreich? Nein.

Warum nicht? Warum nicht, ja. Aber dann haben wir jetzt eine Scheibe. Warte, ich mach kurz. Du hast das schon gesehen. Nein, Italien.

Es ist ein italienischer Wein vom Ätna. aus Sizilien. Schon wieder mit Sizilien? Was hast du denn? Haben wir nicht. Haben wir oft Sizilien? Ja, jetzt haben wir einfach ganz im Norden. Ich habe nicht mehr Probleme mit der Mafia, deswegen muss ich aber ganz im Norden. Sizilien, größte Weinbauregion. Ja, jetzt hast du meine. Jetzt seid ihr nicht aufgewundert. Du wirst dich gleich wundern in der Hanselon. Das ist jetzt auch so das neuesten Aquarium. Der Wein heißt Buonora, ein Etna Bianco aus 2022.

Und besteht zu 100% aus einer autochtonen Rebsorte, die da heißt Caricante. Okay, gut, dass wir es nicht blind verkostet haben. By the way. Wärst du da nicht drauf gekommen? Mein Bauchgefühl hat das schon so gesagt. Du warst bei Sizilien, warst du, ne? Bei Sizilien war ich. Etnoblanko. Etnoblanko ist sozusagen das... Etnoblanko, das hört sich an wie Schlagersänger. Roberto, Etnoblanko?

Etna. Etnoblanko? Etna, ja, der Vulkan ist der Etna. Und Bianco, Etnoblanko. Bianco, genau. Wo warst du nochmal, wo du nur durchgefahren bist? Das war doch auch in einer Podcast-Folge. Oder war das Österreich? Er war noch nie in Österreich, außer in Wien. Doch, doch. Ich bin eigentlich nur durchgefahren, aber genau. Also Wien war es, wo ich dann zwei Tage geblieben bin. Weil wir überlegen, im Alter überlegen wir so eine Wein-WG zu machen. Wobei wir leider zu unterschiedlichen Zeiten in Rente gehen. Also Michael, dir ist in 30 Jahren. Ich fände so scheiße alt aus. Ich erlebe es immer wieder, dass Leute sagen, wie alt sind? Wirklich? Also das hätte ich jetzt nicht gedacht. Danke für nichts. Oder sagen sie so, unser Alter so, Ende 50. Und die so.

Aber wie kommt das? Das ist ja Quatsch. Wir haben immer gesagt, viele Lachfalten. Aber du bist schon irgendwie alterslos. Anzug kannst du, glaube ich, auch machen. Warte mal ab, in 20 Jahren zum Beispiel, ist das ein totaler Vorteil. Ja, weil mein Papa schaut echt jung aus. Aber du siehst in 20 Jahren auch noch so aus für heute. Ja, aber das ist auch ein nettes Kompliment. Ich habe mir vorhin mal ein Bild von mir mit Haaren gesehen. Das ist ja nettes Kompliment. Erinner mich mit Haaren am Anfang? Ja, natürlich. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern. Ja, doch, doch. Aber ich meine, das ist total komisch, wenn ich das ja noch sehe. Aber da saßt du tatsächlich mit den Haaren so einen Tick noch jünger aus. Aber ich meine, überlegen, du bist ja auch noch nicht 50, Axel. Ach ja, das ist mein. Warum nicht? Oh Gott, oh Gott. Ich bin auch keine 50. Danke, Nina. Könnte es unsere Tochter sein, zumindest von mir. Von dir? Ja, da wird es schon knapp. Also, warum habe ich euch den Wein eingeschenkt? A, hat er auch wenig Alkohol, was für mich Sommer ist. B, hat er nicht so viel Säure, was für mich auch eine... Und diese vulkanischen Böden, die haben immer so eine ganz, ganz besondere Note. Die finde ich auch wirklich spannend.

Aromatisch habe ich so jetzt zuerst einen grünen Apfel. Ich habe vielleicht mehr Kräutrigkeit, ein bisschen dieses Zitronige, aber nicht mehr ganz so extrem. Und was dann bleibt, ist etwas, was mir am Gaumann beschäftigt. Also ich frage mich so, Alter, was ist das denn? Also was ist das für ein Wein? Also man kennt es nicht. Es hat nicht dieses strahlige, dieses hochpolierte Edelstahl, Mittelstahl, Klarheit, ein bisschen im großen Holz auch ausgebaut. Ein Wein super zum Essen. Ist das dein Wein zur Boiabies? Nein, der kommt noch. Der kommt noch. Wobei, ich weiß es nicht. Vielleicht kann er es auch sein. Fast zu aromatisch, glaube ich. Ja.

Ich mag ihn auf jeden Fall sehr gerne. Das Mundgefühl ist schön, finde ich. Er hat auch eine gewisse Breite am mittleren Gaumen. Er ist wirklich nicht so nur, hurra, die gab es jetzt im Vergleich zur Scheu. Wobei Nina das richtig hat. Ich fand, die beiden ersten sind relativ lang geblieben. Oft hat man das bei so leichten Weinen nicht. die sind dann eins, zwei, drei weg. Was hatte ich gerade? Und dann finde ich es eigentlich ein bisschen auch schade, weil man hat das Gefühl, man muss schnell nachkippen, um diesen Geschmack wieder zu haben. Und der bleibt auch wirklich gut haften und pritzelt so auf der Zunge vorne so ein bisschen, auch an der Lippe merkst du so ein bisschen, dass so ein bisschen der Gerbstoff auch da ist. Für mich ein sehr ernsthafter Wein. Kostet auch schon über 20 Euro. Ich finde, man merkt die Gerbstoffe auch am Ende noch. Das mag ich gern. Es zieht noch mal so ein bisschen den Mund zusammen. Aber geht dir das, also das freut mich natürlich, aber es geht dir dann schon auch so, ne? Also manchmal denke ich immer, ich erzähl's oder sag's und sag's, weil ich hoffe, dass Leute das mitfühlen. Also ich hab's ja immer noch. Ich hab dann jetzt, ist jetzt auch schon bestimmt eine Minute her, wo ich ihn geschluckt hab.

Ich finde, ich versuche immer das so zu beschreiben. Der Mund macht so. Also es geht einfach noch mal so zusammen und man merkt so, das finde ich extrem entscheidend für den Trinkfluss, weil ich mag halt wieder trinken. Ich möchte nochmal einen Schluck. Ist das auch eine Bitterkeit ein bisschen? Ja. Also diese Gerbstoff, die du sagst? Ja, wir haben im Rotwein diese extremen Tannine, wenn man so merkt, am Ende geht so alles zu. Aber diese Tannine, ich meine, Tannine ist ja etwas, was es nur im Rotwein gibt. Dann ist der Gerbstoff in der Traubenhaut, der in der Weißmann genauso ist. Das ist auch so. Nein, das ist gleich.

Moment, ihr wisst nicht aus diesem Pott. Warum wissen wir das nicht mehr? Nein, nein, nein, das ist nicht so. Aber Axt hat nicht unterricht, es ist vor allem im Rotwein, weil auch die Maischestahnzeit länger ist beim Rotwein, also der Kontakt mit den Traubenschalen länger ist beim Rotwein. Aber wir sprechen genau über Tannine eigentlich immer nur im Zusammenhang? Häufiger, ja. Weil deutsche Rüstlinge meistens kein Tannin haben. Tannine gibt es einfach nur Also für alle, Tainine gibt es auch Weißwein.

Beim Kavi selten, schätze ich mal, gar nicht, oder? Nein, also beim Riesing generell eigentlich gibt es das auch eher weniger. Das gibt es auch, aber eher weniger und der Wein lebt nicht davon. Aber das ist zum Beispiel jetzt Karikante oder diese Weine vom Ätna, die eine sehr klassische Charakteristik haben, die es wirklich auch nur dort gibt. Ich finde, das merkt man auch. Da gibt es ja noch Grillo, da gibt es einige autochthone Rebsorten, die auch nur dort funktionieren. Also das wächst eigentlich noch nirgendwo anders. Also man hat also nie einen, ich kenne keinen Karikante, der in der Toskana gemacht wird oder so. Also man hat gemerkt, das wächst dort besonders gut. Und aber auch am Ätna verändert sich, dass man merkt, was früher so genial war, diese Südlagen. Man freut sich jetzt eher so ein bisschen der Sonne abgewendet, eher diese kühleren Lagen, die auch dort regissieren. und deswegen ist das schon aktuell, würde ich sagen, in der Weinwelt in Europa schon mit auch der heiße Scheiß sind diese Edna-Weine, deswegen wollte ich es auch mitbringen. Ich finde es schon cool. Flasche kostet 24 Euro, ist jetzt auch nicht wahnsinnig wenig. Tenuta Tascante, das ist auch schon eine achte Generation Familie.

Ich mag die Ausstattung, also ich finde das an und für sich komplett alles schlüssig. Eigentlich dürfte man den Wein nicht sehen, weil er komplett grün ist und wir im Greenscreen-Studio sitzen. Gut, ein bisschen sieht man nicht. Geht ein bisschen.

So, jetzt Booyabees. Ich kriege auch tierisch sogar. Was heißt denn das? Es gibt ein Süppchen und das war es. Nee, also Booyabees gibt es auf verschiedene Arten und Weisen. Normalweise serviert man es in verschiedenen, also in mehreren Gängen. Dann wird der Fisch eben getrennt von der Stücke. Meinst du, das gibt es heute Abend, gibt es so einen Fischgang für dich? Ich glaube schon. Bedingt müssen wir einen Fischgang essen. Bist du wahnsinnig? Na klar. Ich hoffe, vielleicht kriegen Fischbrötchen. Bist du heute extra aus Ingolstadt gekommen? Gestern. Gestern habt ihr Ferien? Oder bist du einfach so gesagt, die Frau Lehrerin ist heute mal nicht da, Kinder? Das geht leider nicht. Guckt euch bitte einen Film an. Das kann ich nicht machen. Filme werden sowieso nicht mehr geschaut. Filme werden nicht mehr... Ich kann nur sagen, in der Grundschule meines Kindes werden durchaus noch Filme geschaut. Und zwar auch mittendrin. Ich habe ausschließlich aus schulischen Zwecken ein einziges Mal was angeschaut mit meinen Schülern. Und das war dann nur, weil man Schnitt und so weiter erklären musste. aber sonst. Sollen wir deine Klasse grüßen? Hast du, bist du Klassenlehrerin auch? Von welcher Klasse? Von der 6A. Ich weiß nicht, ob die einen Wein-Podcast haben. Ja, die 6A, hoffentlich hören die den Podcast nicht. Falsche Zielgruppe. Die müssen nicht Frage für einen Freund hören. Hallo, das schneiden wir raus. Dann grüßen wir die Klasse. 6A ist immer toll. Der Frohenhofer Realschule, genau. In Ingolstadt.

Schöne Grüße. Ja, perfekt. Und die könnten, sind die 12? Ihr dürft auch demnächst mal einen Film gucken Haben wir jetzt gerade mit der Nina verhandelt Was? Es wurde aber nicht mit mir abgesprochen Wir gehen oft spazieren, Also statt Filmschauen gehe ich oft mit denen In der Klassentierer-Stunde Ja, wenn andere Filme schauen und sagt dann Schaut mal, wo wir jetzt in Ingolstadt sind Wie lange sind wir gegangen Ich finde, man muss raus, Ich mag das auch nicht da zwei Stunden in der Klasse zu sind? Nein, am Elternabend auch da nicht. Du weißt ja, die Lehrer dürfen gar nichts annehmen. Die dürfen gar nichts kriegen. Nee, da bist du hier so bis 20 Euro, musst du echt total vorsichtig sein. Es gab doch mal den Fall einer Lehrerin, die von der Oh, den Fall einer Lehrerin, also sie ist darüber Nein, den Fall einer Lehrerin, weiß ich auch nicht, ob sie gefallen ist, aber doch, es gab auf jeden Fall Ärger. Die hat nämlich, die Klasse hat sie eingeladen zum Abiball. Das kostete ja 100 Euro.

Bumm, das ist... Bestechlichkeit. Bestechlichkeit, das ist krass. Dann muss ich jetzt aber gleich eine weitere Zuhörerfrage an den Michael, weil es ganz gut passt. Du warst ja auf einem Internat. Ja. Und zwar vor allem für Gastronomen, glaube ich. Das wussten wir ja nicht mal. Darfst du das? Wusstest du? Ich wusste es. Und es gibt ja auch andere, zum Beispiel der Schellhorn war ja auch, glaube ich, auf dem gleichen Internat. Das weiß ich gar nicht.

Das ist ein neuer sein. Achso. Dankeschön. Und meine Frage, oder die Frage eines Zuhörers war, würdest du sowas weiterempfehlen und wie verlief denn die Schulzeit? Weil ich habe jetzt auch von Willi Schlöge zum Beispiel mir auch schon was angehört, der hat gesagt, die haben halt mit 14 dann ich glaube jetzt nicht Romaniconti, aber so Tement und sowas getrunken und, ich glaube, dann schult man sich natürlich und das war scheinbar auch im Unterricht so, dass man dann schmecken musste. Siehste, also so weit herrnwollt war Das war es gar nicht. Bei uns war es komplett anders. Bei uns war es, als ich überhaupt in diese Branche reingerutscht bin, das hat mit meiner schulischen Ausbildung genau nichts zu tun. Wir haben unseren Jungs-Sommel gemacht und haben so wenig probiert. So wenig. Aber wir mussten jedes Dorf in Österreich, wo drei Rebstöcke wachsen, mussten wir auswendig wissen, wie viel Prozent, welcher. Also das war so viel Theorie. Also wirklich Wahnsinn. Und vor allem so österreichbasierend. Und das war damals eine, also die Internats, ich würde es jedem empfehlen. Und mein erster Chef, Josef Fiasa, hat seinen Sohn auch auf diese Schule geschickt. Josef Fiasa war dein erster Chef? Ja. Wie im Lekaner in Hamburg? Lekaner, das wusste ich nicht. Und der hat seinen Sohn von Hamburg nach Salzburg in die Schule geschickt, nach Schlossklässern, in die Tourismaschule. Und das, finde ich, ist eigentlich das schönste Kompliment, das du kriegen kannst, wenn er sagt.

Weil mein Kumpel und ich, wir haben ja zusammen, der sagt, so wie die Jungs sind, Wahnsinn. Das ist schon eine coole Ausbildung. Wie alt warst du da? Die geht von 14 bis 19. Wobei die meisten meiner Freunde länger gebraucht haben. Deswegen sind die heute genauso erfolgreich oder nicht. Es ist wurscht, aber es war nur interessant. Wir haben heute noch eine Freundeskreis aus 14 Leuten. Davon haben zwei das in dieser Mindestzeit geschaffen. Zwei haben es gar nicht geschafft. Das sind immer noch unsere Freunde. Das ist schon relativ streng und schwierig. Wir haben mit 31 angefangen, 31 Schülern. Und habe mit 15 das Abi gemacht. Das war wirklich so die Hälfte am Ende. Ich würde jedem, auch meiner Kinder, die wollen was anderes machen, aber ein Internat empfehlen, weil das sind heute noch die besten Freunde von mir, weil du so viel Zeit miteinander verbringst in einem Alter, wo du erwachsen wirst. Und wir haben alle natürlich erstmal die gleichen Interessen gehabt. Das war Gastronomie, Essen, Trinken, Hotel. Also wir sind ins Kaffeehaus gegangen.

Nachmittags als 15-Jähriger. Das kennt man so hier gar nicht. Aber wir fanden es cool. Tanzschule. Hast du damals schon Krawatte getragen? Wir hatten Schuluniform mit Anzug und Krawatte. Aber ich habe angefangen und konnte keine Krawatte binden. Also mein Papa hat das gebunden und dann immer vorsichtig über den Kopf, bis ich irgendwann leider zu weit und dann so, irgendwann musste ich es dann doch auch lernen. Und mittlerweile kam es wirklich mitverschlossen und blind und so weiter. Dunkelgraue Hose, dunkelblauer Bläser mit Schulwappen. Aber das war schon auch eine sehr teure Schule. Aber war es denn nicht für deine Eltern? Ich meine, das ist ja das eine, für das Kind ist es vielleicht... Das ist ja so die letzte Zeit, die man mit den Eltern hat. Und dann merkt man ja so 14, 15, 16, 17, dann auf Wiedersehen. Ist ja dann auch für die Familie gar nicht so einfach. Es war insofern nicht einfach, weil ich zum Beispiel nie Heimweh hatte. Also ich hatte einfach gar nicht Heimweh. Ich habe mich da total wohl gefühlt und habe das auch voll angenommen. Für meine Schwester war es schwieriger. Wir haben ein bisschen schwere Zeiten gehabt, weil sie dann alleine zuhause war. Meine Eltern haben sehr viel gearbeitet im Restaurant und vorher war ich immer mit ihr und dann war sie alleine und ist da wirklich in so ein Loch gefallen.

Ich bin jedes Wochenende nach Hause gefahren, um im Restaurant meiner Eltern sonntags, mittags zu arbeiten. Also ich war wirklich, meine Eltern wollten nie so ein Wirtshauskind, das schmutzige Witze erzählt noch, bevor er es überhaupt versteht, was er erzählt. Aber ich habe eben sehr früh schon, war ich unersetzlich, Sonntagmittag. Also ich bin Samstagmittag angekommen. Meine Mama hat die fünf Hemden, sechs Hemden gewaschen, die ich dann wieder mitnehmen musste, damit ich für die neue Schulwoche, es gab ein Heimfahrtsbuch, man musste so eintragen, dass man auch zu Hause war und nicht irgendwo anders gesumpft hat. und dann habe ich Mittag gearbeitet und danach hat sie mich wieder zur Bahn gefahren. Aber hast du denn überhaupt Zeit, ein Rebell zu sein? Also ich war wahnsinnig spießig und langweilig und niente, nada. Also hast du dich nie aufgelehnt gegen was? Null. Genau null. Ohne Krawatte nicht schulig zu machen?

Verrückter Gedanke. Kann ich mir gar nicht vorstellen. Normalerweise hat man ja so eine Phase, wo man halt irgendwie versucht, Dinge anders zu machen, als sie vorgelegt werden. Die Schule war sehr teuer und ich wusste, Also meine Eltern können nicht in Urlaub fahren, die muss dann kreditieren. Also mir war klar, dass sie ein Opfer bringen, dass ich das machen darf für meine Karriere oder was auch immer. Und haben Sie nicht dann auch gedacht, das machen wir und dann übernimmt er den eigenen Betrieb? Also nee, wenn wir das machen, dann muss es noch was viel Größeres, was viel Besseres werden. Nein, gar nicht. Also meine Mama hat alles nur aufgeschrieben, was das gekostet hat, diese Ausbildung. Ja, genau. Und das fand ich auch schon letztlich, Ich habe eine Freundin gehabt und eine Wohnung und so weiter. Und ich habe dann selber gesagt, ich gehe jetzt in die Welt mit 19 und habe gesagt, ihr seid selber noch jung, meine Mama ist noch keine 70 jetzt. Da habe ich gesagt, wäre es okay, wenn ich 30 bin, dann seid ihr so... Anfang Mitte 50, dass ich dann sage, ob ich das übernehme oder nicht. Dann habe ich jetzt zehn Jahre Zeit zu schauen, was geht, wo geht überhaupt irgendwas.

Oder eine Frau zu finden, die Köchin ist. Ich bin zwar gelernter Kocher, aber ich will nicht in der Küche sein. Und dann habe ich sie tatsächlich, das weiß ich auch noch, da war ich 24 und war mal zu Hause und habe gesagt, ich werde das nicht übernehmen. Das hat mich jetzt schon das Leben meint, das ist so gut mit mir.

Ich habe so Respekt, was ihr leistet, aber wenn ich sehe, was ihr arbeitet, und das ist... Hättest du da nicht auch noch das auf das nächste Stufe? Ja, das haben natürlich viele der Gäste auch gesagt, Mensch, das kannst du nicht machen und deine Eltern nicht hängen lassen, du musst das übernehmen, aber... Gibt es das Restaurant noch? Nee, nee, nee, gibt es nicht mehr. Und es ist auch gut, es war nur gepachtet und meine Eltern haben die Sachen verkauft, verschenkt und das war dann auch... Und wenn die Eltern nicht jetzt sehen, wenn die sehen, was aus dir geworden ist, ja, sie sind schon sehr stolz, weil sie natürlich in der Branche auch mitreden können und das sagen können. Am Ende sage ich auch, es ist es ist wie bei uns zu Hause, vielleicht ein bisschen schicker, aber ansonsten, wir haben genau die gleichen Probleme und deswegen ist jede Gastronomie, es hat die gleichen Herausforderungen, aber ich habe halt einfach das Glück, einen noch etwas schöneren Arbeitsplatz zu haben, den ich selber mitgestalten kann. Also ich, wenn jemand jetzt nicht höflich ist oder so, dann sagen wir auch, das hätten wir gern anders und wenn sie das nicht so sehen, dann können wir auch ohne sie auch bestimmen. Schöne Geschichte, schöne Frage. Genau, schöne Frage. Das war eine lange Antwort. Ja, war schön, aber natürlich irgendwie schon. Und das war in Salzburg, ne? In Salzburg, ja. Aber das erklärt auch so ein bisschen deinen besonderen Charakter vielleicht. Also, weil ich glaube, dass das eine besondere Sozialisation ist. Warum darf ich noch nicht trinken? Du ja...

Also für mich war das ja so eine ganz neue Welt auch. Es waren ja Leute von ganz großen Hotels, vom Allberg und so, Kinder. Die hatten also überhaupt keinen Bock, aber die Eltern haben sie da hingeschickt. Und die Eltern von irgendwelchen Zahnärzten, da gingen die Kinder hin, damit die eine gute Erziehung und Essen und Trinken, kann man ja immer mal sich auskennen. Und es kamen eben einige, die vielleicht jetzt nicht so viel Kohle hatten. Und da war schon klar, okay, also ein extra Jahr ist jetzt nicht drin. Also von daher, ja. Aber habt ihr da Weinverkosten auch gelernt? Ja, das haben wir auch gelernt. Ich fände dich nämlich toll, das würde ich auch gerne einführen. Ja, das lernst du auch, die Sensorik lernst du und das lernst du natürlich sehr viel theoretisch. Und ich finde eben, das ist das Schöne, zum Beispiel meine Eltern mochten überhaupt keinen Rotwein und ich habe es immer schwer getan und der Fokus war schon auch auf Weißwein da. Also Rotwein trinken musste ich wirklich auch erst lernen.

Aber ich glaube, und das ist ja bei dir Nina das beste Beispiel, du musst selber auch eine Leidenschaft mitbringen. Also von meinen Freunden sind mittlerweile auch drei andere Sommees, aber die das nebenbei so gemacht haben, die haben Hotels und so weiter. So richtig in dem Job arbeiten, dann nicht mehr so viele. Und wenn wir unterwegs sind, ich bin auch immer, Helge ab und zu, aber meistens bin ich derjenige, die Weinkarte kriegt, weil ich einfach so viel verkoste. Deswegen kann ich mich auch irgendwo auf der Welt einer Weinkarte einigermaßen zurechtfinden. Aber du musst doch, glaube ich, irgendwie dieses sensorische Talent inbringen, oder? Ich glaube ein Stück weit, ja. Vierhaus hat immer gesagt, Geschmack kann man nicht lernen. Das hat immer einerseits gesetzt. Aber es ist auch viel Training. Aber ich glaube, du brauchst es als Grundbasis. Ja, aber das ist ja einfach.

Die große Frage. Guck dir mal, wenn du jetzt zum Beispiel, wir haben mich jetzt viel mit so Tennisspielern beschäftigt, zuletzt. Und wenn du die Tennisspieler denkst, boah, der spielt so gut und trotzdem trainiert der jeden Tag fünf bis sechs Stunden. Weil am Ende ist es irgendwie dieses ständige wiederholen des Schlages. Na, aber wenn ich mir vorstelle, ich will Tennis spielen, und das wird das die gleiche Zeit machen, dann haben wir keine Chance, das ist nicht so weit gekommen. Ja, das weißt du nicht. Wer hätte gedacht, dass wir mal aus einem Wein was rausspielen? Wir haben am Anfang gesagt, man schmeckt nach Trauben. Ja, ja, ja. Und fünf Jahre später... Ja, aber ich finde... Die Lernkurve nur schneller nach oben. Also mir kommt das manchmal so vor, das habe ich auch schon mal gesagt, wenn ihr dann da was rausschmeckt, das ist wie, als ob ihr euch über einen Urlaub unterhaltet, über ein Land, in dem ich nicht gewesen bin. Also ich verstehe, ich höre die Worte, die ihr sagt, aber ich kriege die Verbindung nicht zwischen meinem... Aber sag mal, warum dürfen wir das jetzt nicht... Ich wollte gerade schon was trinken. Nein, nicht.

Aber Nina, schau mal, du weißt noch Sachen als Kind, die du gegessen hast. Das kann man doch nicht lernen. Das ist doch in dir drin. Ja, genau. Deswegen sage ich auch beim Tennis spielen. Ich würde, glaube ich, nicht, wenn ich jeden Tag fünf Stunden spielen würde, ich würde nicht auf das gleiche Niveau kommen. Aber das ist doch das Typische. Jeder von uns hat doch irgendwie noch was. Also, denk mal Dolomiti. Kennt ihr noch Dolomiti? Ja, Eis. Eis. Jeder weiß noch. Geschmack Dolomiti habe ich jetzt sofort auf der Lippe. Aber auf der Lippe so. Du vergisst die Sachen, die du mit der Schule, mit der Kindheit verbindest. Wenn du in eine Schule reinkommst. Schule hat immer diesen besonderen Geruch. Aber ich meine glaube ich was anders. Bei mir ist es wirklich so, machen wir es mal so, meine Kommunion durfte ich raussuchen, wo ich die feiere. Ich habe sie beim Cailonesen gefeiert. Beim was? Genau, beim Cailonesen. Das habe ich mir als Kind rausgesucht. Meine Oma, mein Opa, wie macht man sowas? In Bayern spinnst du jetzt zu viel. Aber das ist, also ich glaube das stand ganz gut oder ich weiß, wir waren beim Skifahren, ich habe in der Früh, ich mag kein Frühstück, Semmeln, da habe ich sowieso gesagt, ich habe keine Semmeln mit Käse, die habe ich meine Mama angeschaut, ich glaube da war ich vier, fünf, fahren wir auf den Berg, ja was macht die Nina, ich gehe auf die erste Hütte und sage, ich hätte jetzt gerne hier ein Lamm-Ragout.

Mit fünf. Irgend so, was muss ich gewesen sein, also meine Mama hat sich damals schon gedacht, oder mit zwei Jahren habe ich die Riesen-Garnelen gegessen, die meine Mama und mein Papa sich ganz so was ganz Besonderes. Wir kaufen uns halt Riesengarnelen, haben wir Spaghetti mit Tomatensauce gemacht, dann sind die mit Spaghetti mit Tomatensauce da gesessen. Also ich glaube, das ist schon dieses... Okay, das ist Grundinteresse, genau. Aber der Rest ist halt auch viel, ich finde es ist auch viel, vielleicht hast du wahrscheinlich noch eine andere, aber du trainierst natürlich auch im Verhältnis, du probierst halt jeden Tag 20, 30 Mal ein Gefühl. Ja, aber das bringt auch nichts, ich lese auch trotzdem dazu, ich bin mit anderen, die sagen dann, manchmal auch bei der Verkostung von den Falschab sagt irgendjemand irgendwas, wo ich dann so, kack, das weiß ich ja noch gar nicht, wie das riecht und schmeckt. Also wenn jemand sagt, jetzt weiß ich nicht, ich hatte vor kurzem gesagt so, Fenchelsamen. Ja, also Fenchel, okay, aber Fenchelsamen musste ich wirklich überlegen auch. Was meint er damit? Also rieche ich das jetzt auch? Das wäre toll, wenn ich das auch nutzen könnte, wenn ich es jetzt wirklich effektiv schmecken könnte. Und so ist es ständig, dass es Dinge gibt und dann ist es mal leichter. Und manchmal ist es eben so, das erlebt ihr ja auch, dass ich dann am Gaumen und ich denke und dann kommt irgendwas auf einmal oder zehn Minuten später im Glas irgendwas komplett raus, was vorher noch gar nicht da war. Und dann ist es quasi die Kunst, das abzurufen. und das ist der eine besser und der andere. Der Wein wird warm, Leute, der riecht so cool.

Ich glaube, das ist wichtig, das zu kennen, weißt du, dieses Unterscheiden und Erkennen ist einfach wichtig, damit das nicht irgendwie alles so nebel bleibt und ein bisschen gleichförmig ist. Ja, aber es ist natürlich so, wenn du das vorstags, können andere das leichter, mitgehen, weil das Hirn natürlich diese Transferleistung nicht selber machen muss, sondern jemand anders macht es. So, und der letzte Wein. Der Wein. Also du hast ja schon getrunken, das habe ich gesehen. Er durfte trinken und ich nicht. Deswegen habe ich dann noch schnell Stopp gesagt. Ich kann es nicht verhindern. Ich hatte jetzt was ganz Extremes, was ich hatte, wo ich reingerochen habe. Merkst du auch irgendwas? Merkst du doch irgendwas. Ich finde, das ist so extrem, das hatte ich noch nie beeindruckt. Ein Knallplättchen, finde ich. Wie bei was?

Knallplättchen? Ja, so eine Spülzeugpistole, wenn du die abfeuerst. Und danach ranriechst. Genau. Was meinst du? Ich dachte, was anderes. Also ich sag's, wie es ist. Ich finde, wenn man reinriecht, ist es wie gekörnte Maggi-Brühe. Gekörnte? Ja. Ist das jetzt ein Kompliment? Das ist erstmal wieder Kompliment. Das ist eine Beschreibung. Körnte Maggi-Brühe. Für mich ist es... Es hat dieses, wenn ich rieche, diesen Umami am Ende. es ist für mich wie, als würde ich in eine gekörnte Brühe reinrühren. Aber es ist nicht böse gemeint. Wir beschreiben den Mann. Also Magi ist ja quasi Liebstöckel. Das ist das Magikraut quasi. Ein Kraut, das in Österreich sehr populär ist und in Deutschland gar nicht so bekannt. Aber das würde diesen Geruch wieder geben. Oh, schmeckt das gut. Oh, ist das gut. Oh, ist das gut. Holla, die Waldfee. Ui, ui, ui. Ich mag es auch sehr gerne. Bisschen süßer? Ich hatte gehofft, dass Axel auch... Das ist es eben schon beim ersten Schluck. Aber hast du es in der Nase auch schon gedacht, dass es süß ist? Nee.

Weil es auch nicht so richtig impliziert in der Nase, finde ich. Ist das Liebstöckel dann auch? Ich weiß nicht, wie Liebstöckel schmeckt. Hast du überhaupt dieses gekörnte Brühe? Liebstöckel finde ich jetzt auch nicht so. Nee, die gekörnte Brühe habe ich nicht. Echt, das hatte ich total. Ich habe tatsächlich auch wieder... Man freut sich mehr, wie du dich freust. Das finde ich total cool. Das ist halt für mich, und das muss ja nicht jeder schmecken. Wenn ich das so rieche, rieche ich das nicht. Aber für dich war es ganz klar jetzt. Und ich würde gerade... Hat es ganz wenig Alkohol? Ist es wirklich so? Ganz wenig, also unter 10. Tatsächlich, ne? Aber es bleibt auch nicht so lange, ne? Doch, doch.

Schnell wieder weg. Warte, es hat Alkohol? Es hat Alkohol, ja. Der Wein hat neuneinhalb Alkohol. Das ist schon mal mega, finde ich. Nicht kaputt machen. Eigentlich soll Korken die Fruchtfliegen... Das ist tatsächlich ein Lifehack. Wenn ihr Korken quasi zu Bananen oder was auch immer ihr habt, vertreibt die Fruchtfliegen. Ernsthaft? Wir haben hier gerade eine kleine Fruchtpflege, die ihr uns besucht. Ja, und die kommt jetzt nie mehr hierher. Das sage ich dir. Also ist es auch ein Riesling? Ja, es ist ein Riesling-Kabinett. Ganz neu. Mega. Auch von mir gemacht. Ah, wirklich? Aus der Einzellage Drittenheimer Apotheke von Alexander Lörsch. Also Alexander Lörsch hat den Wein gemacht in Leifmann der Mosel. Und der hat noch nie einen Cabi aus der Apotheke gemacht. Und ich habe den Wein probiert und habe gesagt, Alexander... Ich meine, ein Kind von dir, das habe ich nicht gesagt, Alexander, wie genial kann ein Wein sein? Da muss ich jetzt gleich was sagen. Ich war ja erst bei zwei Weingütern in meinem Leben. Und eins davon war Löhrschüppel. Nein, nein.

Wer hat denn da was gelernt? Ich habe jetzt im Geschmack so ein bisschen Bananen, gematschte Bananen. Aber schon so ein bisschen reifere Bananen ganz am Ende. Kann das sein? Du sagst immer, kann das sein? Und ich sage immer, ja, das kann natürlich sein. Ja, weil ich weiß, dass du hinterher sagst, hör auf mit diesem Bananenquatsch. Nee, nee. Also, ich habe das, wenn ich jetzt die Zunge raufdrücke und ausatme.

Dann habe ich das. Das stimmt. Dann brauche ich eine Banane, gell? Ja, das ist so eine alte Banane. Ja, genau, so eine alte Banane. Aber wieso weißt du das mit der Zunge und dem Ausatmen? Das ist vielleicht sein Job auch. Du magst es. Ja, habe ich schon, aber hast du bei einer... Wir sind immer an deinem Land. Aber wirklich, ich habe jetzt als Oppi, als Oppi, so wie früher, manchmal Matsch Banane und man isst mit einer Gabel zwei, genau. Aber das ist ja eher gut. Also Jubilum Kabinett heißt der Weine aus 2024.

Kostet knapp unter 20 Euro und ist für mich tatsächlich die Antwort eines ultimativen Sommerweins. Neunerhalb Alkohol. nicht trocken, okay, aber er könnte eigentlich Feinherbst sein, weil er hat 30 Gramm Restzucker, das ist mit einer sehr lebendigen Säure, die Supergel 7, wirkt das nicht extrem süß. Also deswegen freue ich mich, dass du es magst, weil ich hätte fast die Sorge gehabt, dass es dir zu wenig Wummser das ist. Es ist süß. Aber mich wundert es, dass du es so magst, weil ich, Also abgesehen davon, dass es ein bisschen süß ist, ich finde, es hat keine große Länge und es hat eigentlich auch keine wahnsinnige Salzigkeit. Doch, also ich finde, es bleibt, du musst mal atmen immer, ausatmen. Ich finde, es bleibt ehrelang und es hat einen unvorstellbaren Trinkfluss. Ich finde, es hängt auch damit zusammen, wenn man merkt, es hat nicht so viel Alkohol. Also davor habe ich zum Beispiel so grüne Kiwi auch am Gaumen jetzt gerade. So ein bisschen diese Steinobstitos, ja. aber.

Im Mund liebe ich es. Also wenn ich es im Mund habe, denke ich, ich will es gar nicht darunter schlucken. Es weckt mich auf, es macht mich frisch, es ist so lebendig und auch energetisch. Und ich finde schon, für mich, dass es ein bisschen salzig ist. Und das hat mich auch angemacht an dem Wein. Stark. Ich finde, Kabi ist auch immer, das hört sich blöd an, aber es ist so ein Reparaturwein. Das ist so, wenn es einem, man hat es ein bisschen über die Stränge geschlagen. Jetzt sagen wir mal, man würde zwei Tage in der Hochzeit feiern und der eine Abend war schon sehr feuchtfröhlich. Am nächsten Tag Mittag, wo man sich dann denkt, wie soll ich denn nochmal was trinken? Und so ein Cabi, der erweckt so alle Sinne finde ich nochmal. Das ist so der Trinkfluss, den finde ich auch ganz toll. Für mich könnte er ein Tick kälter sein noch. Ach, hat er vielleicht ein bisschen lange gestanden? Hat er noch mal gespürt? Hat irgendjemand eine ganz, ganz lange aber nicht voll war, eine tolle Internatsgeschichte. Das hatte ich jetzt durch jemanden gesagt. Nein, ich war schuld, weil ich hab dir gesagt, du darfst trinken.

Der Wein ist echt toll, ein bisschen warm war er schon. Danke, aber der ist großartig. Also gar keine Frage, mein absoluter Favorit von diesem absolut, absolut, absolut Topfein. Das Ding muss man haben, muss man probieren. Und du warst am Weingut und hast ihn auch kennengelernt, Alexandra? Nee, ich habe den Vater kennengelernt, der Sohn war da nicht da. Und wie war es dann für dich da?

Ja. Also gerade wenn es eines der ersten Weingüter ist. Ich muss sagen, ich war noch nie irgendwo, wo ich so eine tolle Aussicht hatte. Also das war sowas. Allein deswegen, finde ich, muss schon jeder hinfahren. Wir haben auch sehr viel eingekauft, weil ich wirklich begeistert war von vielen Weinen. Und es war das erste Mal, dass ich einen Eiswein gekauft habe. Okay. Jetzt kommt aber leider die Pointe der Geschichte. Als ich daheim war, waren alle Flaschen da, nur der Eiswein hat gefehlt. Nein. Habe ich dann leider auch nicht mehr gekriegt. Aber auch ein guter Tipp für alle, wenn man im Weingut ist und viele Weine kauft, immer nachschauen, ob man auch die richtigen dabei hat und die richtigen auch oder überhaupt alle Weine hat. Aber ansonsten waren wir da sehr happy und ich kann es nur jedem empfehlen, weil da, wenn man einmal oben steht, da denkt man sich, das ist ja der Wahnsinn. Ich war auch in der Mosel eben in einem anderen Weingut, ist auch schön. Aber Lörsch, da steht man wirklich und denkt sich, das ist ein Traum. Und die haben das innen auch alles ganz neu gemacht, also es schaut wirklich wunderschön aus. Also der Junior, das macht er doch jetzt, also wir wollen ihn zeitnah auch im Podcast haben, ihr müsst ihn kennenlernen. Und dann habe ich nochmal, ich weiß gar nicht, ob es auf dem Mosel-Trip war.

Gibt es jetzt einen Weingut, das heißt Josef Milz, auch an der Mosel. Und das hat jemand gekauft aus Hannover, der noch in Hannover lebt, der eigentlich gar nicht aus dem Weinbau kommt. Und dann hat er dieses Weingut gekauft und hat unendlich viele alte Flaschen gefunden, in Kisten und so weiter, teilweise gar nicht etikettiert und hat mir ein paar Sachen mitgebracht, Und dann habe ich ein, zwei Achter, auch eine dritte Ammer Apotheker, allerdings eine Spätlese, auch komplett alles gekauft, weil ich dann gedacht habe, was ist das denn zum Reinlegen? Und deswegen glaube ich, das ist jetzt wirklich ganz frisch 24. Aber wenn das ein bisschen reifer ist, das ist ein super Aperitif. In Skandinavien in der Top-Sterne-Gastronomie ist das sehr gewöhnlich, dass es deutsche, nicht trockene Rieslinge zum Aperitif gibt, zu trinkanimieren zum Start. Also oft im eigenen Land wird das unter Wert geschlagen. Aber es gibt eigentlich nirgends, wo du diese natürliche Säure hast und den Zucker. Deswegen, ich finde auch, ich brauche da auch nichts zu essen dazu. Ich kann natürlich Schinken und irgendwas salzig, kraftvolles dazu auch haben. Aber das geht auch wirklich so. Sushi geht, also da geht es so ziemlich vieles dazu. Buja Bees, Anina, was denkst du?

Da habe ich jetzt noch gar nicht drüber nachgedacht. Ich wollte eigentlich was ganz Positives noch zu Lösch unter dem Bein gehören. an sich und auch dem Wein sagen, warum ich damals auch den Eiswein, ihr wisst ja, ich war damals noch ganz gegen Süße. Ich finde, die haben so eine, diese Säuresüße ist so ausgeglichen, und zwar egal bei welchen Weinen, also auch bei diesem Eiswein, das war so perfekt und da habe ich einen, also kann man nur den Hut ziehen, finde ich. Jetzt muss ich nochmal probieren, aber ich habe dann gleich eine Kabi-Frage wieder von einem Hörer.

Was ist ja lustig, wenn du sagst, du hast schon Brühe gerochen und dann empfindest du eine Buja-Bee ist, die auch eine klare Suppe ist. Also dann ist es schon nicht so weit weg. Aber trotzdem würde ich ihn, glaube ich, immer noch nicht zu Buja-Bee. Der ist mir auch noch zu kräftig im Eigengeschmack. Aber kann man jetzt trotzdem eine Trinkempfehlung abgeben? Was fällt dir jetzt ein, was du in den letzten drei Monaten getrunken hast, wo du sagst, kann ich mir vorstellen, das könnte der Buja-Bee-Swein sein.

Ich bleibe bei meinem Champagner-Baudit-Bloor.

Dann bleiben wir auch dabei. Axel, ich müsste nächstes Mal eine Boyabees probieren, dann können wir uns festlegen. Wir haben heute gar keine Tage. Wie lange würdest du die liegen lassen? Was wäre so der ideale Trinkzeitpunkt? Also ich habe angefangen mit dem Jahrgang 2008 auch deutsche, nicht trockene Weine selber zu kaufen und sie hinzulegen. Das ist 17 Jahre her. Und ich lieb es jetzt. Acht ist auch eher ein kühlerer Jahrgang. Ich finde es jetzt extrem cool, je älter die Weine werden, umso weniger merkst du den Zucker. Also es schmeckt eigentlich fast wie ein trockener Wein, nur dass er eben sehr, sehr leicht ist, mit einer leichten Süße. Also sowas kann ich auch mal Samstagvormittag so, dann war ich schon mal bei der Cup, hab den Müll schon mal weggebracht, war noch mal einkaufen. Und dann denke ich mir, so einen kleinen Zigarillo und so einen kleinen Schluck, die Sonne scheint, wieso nicht? Aber ich will natürlich nicht jetzt dusselig im Kopf sein.

Das ist ja toll, das bist du bei dem halt nicht. das bist du eben nicht. Und dann sagst du, dann trinkst du am Nachmittag noch einen Schluck und dann trinkst du am Sonntag Mittag nochmal und dann trinkst du über das Wochenende so eine Flasche und hast nie das Gefühl, es ist einfach so eine Lebensfreude, die dann mitgeht. Nina, bevor du deine Frage stellst, eine Frage von uns. Wie viele Flaschen hast du denn jetzt persönlich? Zu Hause? Ich bin komplett weggegangen. Also ich habe am Anfang geschaut, dass ich ganz viel lage. Und dann, wenn man das machen möchte, dann gebe ich einen guten Tipp. Weit weg von seiner eigenen Wohnung. Wenn man dann abends von irgendeiner Verkostung oder so heimkommt und sich denkt.

Ach ja, oder es kommt jemand unangekündigt und man hat halt nichts da, dann geht man schnell in den Keller und dann wird halt schnell so eine teure Flasche genommen, wo man sich dann denkt, um Gottes Willen. Mittlerweile bin ich wirklich, ich trinke. Ich habe für ein Baby, das vor zwei Jahren geboren ist, für den habe ich was als Jahrgang weggelegt. Ganz selten, aber ich glaube, da habe ich jetzt vielleicht 40 Positionen im Keller, aber das war's. Also mehr nicht. 40 Positionen heißt ja auch, also heißt nicht 40 Flaschen, sondern mehr? Doch, doch, 40 Flaschen. Nee, nee, mehr habe ich nicht. Also das war's. Es war oft.

Dass ich mir viel gekauft habe, aber dann ist es halt doch so, dann schmeckt es dir, dann hast du wieder nichts daheim, dann trinkst du doch wieder und jetzt bin ich davon eigentlich eher weg und ich denke mir, ich möchte den Moment genießen. Und wenn ich es jetzt trinken will, dann trinke ich es jetzt. Und so schaut es dann aus. Hast du so einen absoluten Lieblingswein? Also einen Wein, wo du sagst, einsamer Insel, gar nicht drüber nachdenken, nimm sofort. Oder Schaumwein. Hatte ich, ja, der von Wolf Riesling. Im großen Garten oder so heißt der. Von Wolf aus der Pfalz oder J.D. Wolf?

Das gehört ja eher nie los. Wolf heißt das nur. Okay. Der Sohn hat das gerade irgendwie übernommen vom Vater. Ist was, also ich hier nicht los und es ist auch nicht im VDP. Habe ich letztens getrunken und habe mir gedacht, das ist ja der Oberhammer. Also das ist ja der absolute Wahnsinn. Was man da aber auch wieder sieht, ich hatte drei Flaschen. Bei der zweiten Flasche, und bei der dritten war es so, oh ja doch, es ist so situationsabhängig. Mit wem trinkt man die Weine? Wie geht es einem selber? Also ich finde, das ist echt extrem. Also das ist... Die Flaschen können ja auch wirklich unterschiedlich.

Präsentieren. Also wir haben heute auch zum Beispiel einen Pulfillme probiert, wo wir auch der Meinung waren, den kennen wir anders. Das ist gar nicht Kork, sondern das war irgendwie anders. An sich muss ich halt sagen, Schaumwein. Schaumbein holt mich eigentlich fast immer ab. Das ist einfach was. Ich finde, das hat so eine, das animiert, das macht mir Freude. Auch wenn ich Wein verkoste, dann schenke ich mir oft dazu ein Glas Schaumbein ein. Einfach, um es wieder zu neutralisieren und wieder so wach zu werden dazwischen. Ja, das macht mir Freude. Wach werden ist gut. Letzte Frage, weil ich sehe, wir haben natürlich massiv überzogen, aber wenn Nina aus Ingolstadt kommt, dann ist es auch... Ich muss noch die Frage stellen. Ich sage ja, die letzte. Eine letzte. Man sagt ja, oh, was kommt jetzt? Ich habe ein Geschenk noch für euch. Ich habe ein Geschenk. Aber Nina, du stellst die Frage und dann gibst du ein Geschenk. Was ist das denn für ein Geschenk? Ja, ein Geschenk. Oh krass. Noch nicht jetzt. Stell die Frage. Und zwar wurde ich gefragt, wieso gibt es Kabinett nur in bzw. aus Deutschland? Ist das so? Das habe ich mir dann auch gedacht. Was ich da oft sage, es ist halt so kompliziert bei uns, das Weinrecht wie unser deutsches Steuerrecht. Weil ich glaube, es gibt es schon nur in Deutschland. Ich glaube, in Österreich wird es irgendwie anders mit Trocknerwein. Es gibt es nur in Deutschland.

Aber es ist wirklich so, dass das Kabinett ein geschützter Begriff ist, aus dem deutschen Weingesetz, die diese, Günther ja auch hat das ja mal erklärt, dass wir ursprünglich die Weine, die im Kabinett gelagert haben, die besonders guten, die irgendwo nicht wieder Zugriff hatte. Aber man sieht es an dieser Drittenheimer Apotheke, dass quasi auch der Spread, was den Zucker betrifft, du kannst ja auch Kabinette haben, die deutlich süßer sind, ist eben schon relativ groß, aber teilweise winzer, das absichtlich downgraden. Und das ist eher quasi in der Anfangsstufe eines Kabinetts, was die Süße betrifft. Also durch die Säure auch. Der Winz hat auch gesagt, ich würde gerne auch noch Feinherb draufschreiben oder so. Kabinett Feinherb, das finde ich jetzt, ich fand es unsexy. Ich finde Feinherb ist insgesamt unsexy. Ich habe, es war nicht ausreichend beantwortet. Ich möchte noch ganz kurz revidieren meine Aussage von vorher, jetzt wo ich noch mal getrunken habe. Nein, er würde zu einer Bouillabaisse passen, wenn die sehr meeresfrüchtelastisch ist, finde ich. Ja, die muss ein bisschen tomatisiert sein, also dieses Tomaten. Dann bist du sehr gut passend, finde ich.

Gerade mit Tomate kannst du tatsächlich ein bisschen süß auch haben. Aber ich habe tatsächlich ein kleines Geschenk zum Abschluss. Und wir brauchen nichts mehr sagen. Wir sagen einmal aufs Leben und ihr hört jetzt rein. Und das ist der Abschluss für heute. Nina Mayer, wie schön, dass du da warst. Wirklich ein großartiger Gast. Du bist eine der ganz wenigen, die zweimal bei uns waren. Muss man schon sagen. Vielen Dank. Und den Gedanken schon 27 Mal. Günther ja auch. Über die Mann, das ist eine Lange. Günther ja auch. Sascha. Sascha.

Hier Schneider, Markus Schneider, das ist so die Linie. Und das war's. Ich danke euch. Und du bist auch schon wieder jetzt eingeladen, das dritte Mal. Aber jetzt kommt. Ich habe einen Freund von mir gefragt und der hat das für euch gemacht und für uns alle. Und der heißt Rosti56 und das ist nur für die vier Flaschen. Oh nein, warte, ich muss es koppeln. Warte mal, das ist so schön jetzt. Ihr könnt euch gleich fragen, weil es geht jetzt los. Jetzt hört es von Anfang an.

Music.

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Wow. Michi, unfassbar. Echt unfassbar. Ist es KI? Es ist KI, aber es ist auf Spotify. Ihr könnt es hören. Vier Flaschen heißt der Song. Aber du hast wirklich eine KI gesagt. Du hast eine KI. Ich habe das getextet. Ich habe mich ein paar Stunden hingesetzt. Ein paar Stunden? Das muss länger gedauert haben. Der Text ist der Hammer. Du musst dir vorstellen, das ist doch irre. Das ist doch nur ein neues App, oder? Das ist schädlich. Nein, das ist eine Musik-App. aber ich habe mir also die Rechte sicher als Künstler eintragen lassen Michi, Michi, echt der Hammer der Hammer, oh Scheiße richtig ganz glückwollig an rechter Anlauf-Topp bist du das?

Music.