Vier Flaschen, der Wein-Podcast der Funke Mediengruppe. Unser Partner Havesco feiert 60-jähriges Jubiläum und macht jeden Wein zum Erlebnis. Das vorgestellte Vier-Flaschen-Paket ist versandkostenfrei bestellbar auf havesco.de. Johannes trinkt Wein und wir trinken heute mit, denn wir haben heute einen ganz besonderen Gast. Bei uns ist Johannes Quernheim, der die Weinwelt seit 2022 bei Instagram, TikTok und YouTube mit kurzen, leicht verständlichen und ganz tollen Videos bereichert. Und in deinen Videos erklärst du Weinstile, du verkostest, gibst viele Tipps und deine Mission ist, Wein-Newbies an diese Welt heranzuführen, Wissensbarrieren abzubauen. Ja, und ein bisschen mit Wissen aufzufüllen. Und das ist ja so ein bisschen auch unsere Mission und deswegen freuen wir uns ganz besonders, dass du heute hier bist. Und wir, das ist einmal der Lars. Hallo, moin. Der Michi. Servus. Ich bin Axel. Und jetzt kommst du und hast uns etwas mitgebracht, nämlich eine neue App, die da heißt Grape Guru. Grape Guru, ja. Genau. Und wer hat sie schon runtergeladen? Ja, hast du sie? Ich. Du hast sie schon runtergeladen. Muss ich jetzt was machen?
Ich muss, das geht schon los? Noch nicht. Ich glaube, wenn wir den ersten Wein trinken. Okay, genau. Aber vielleicht erzählst du mal kurz, was hat es mit dieser App auf sich? Also erstmal vielen Dank, dass ich hier sein darf. Das war ein fantastisches Intro. Besser hätte ich es nicht sagen können. Genau das war meine Motivation, da vor gut drei Jahren zu starten. Und ist es auch immer noch. Und jetzt nach drei Jahren, genau, habe ich seit ein paar Monaten meine eigene Wein-App am Markt.
Was ist das? Ursprünglich fing das an? Kurz mal, du hast das damals wirklich nur als Hobby gemacht und nicht um... Nee, das war ungewöhnlich, würde ich sagen, so für den Social-Media-Bereich. Ich habe vorher im B2B-Marketing gearbeitet und Wein war einfach, seit ich 16 bin, so mein Hobby. Und ich war einfach Leidenschaft für Wein und hatte schon lange diese Idee. Krass, wie kommt man mit 16 in eine Leidenschaft für Wein? Oder bist du aufgewachsen in der Weingegne? Nee. Wo kommst du hin? Ja, also zwischen Wiesbaden und Frankfurt. Also das Rheingau war jetzt schon um die Ecke, aber kein jetzt familiärer Background oder so.
Aber mein Opa oder meine Oma und Opa, die im Nachbarort wohnten, das waren schon so Genussmenschen. Auch jetzt nicht mit Fokus auf Wein, aber da waren wir schon immer als kleine Kinder und wurden da wirklich verwöhnt. Die haben damals schon aus Italien immer Feinkost bestellt mit den besten Käsen. Sie haben Patanegra bestellt. Im Nachhinein eigentlich Perlen vor die Säue für Kleinkinder oder für ich weiß nicht wie, mit Zehn oder so. Ja, aber wir haben es geliebt und ich glaube, da habe ich so ein bisschen meinen Sinn für den Genuss her und das prägt mich seither. Also ich habe dann selbst angefangen, ein bisschen zu kochen, dann habe ich angefangen, so ein bisschen Cocktail-Kreation, das war eigentlich so mein erstes Hobby und Und ja, durch meinen Opa kannte ich dann diesen Weinladen da bei uns im Ort. Auch eigentlich eine süße Geschichte.
Die Frau Seidemann war sicherlich auch ein prägender Teil dann davon, dass es irgendwie für mich der Wein geworden ist in diesem Genussbereich. Ganz kleiner Laden, verstaubt auf den Weinen in einem 40.000-Einwohner-Ort. Und die Frau ist über 80, die lebt auch immer noch. Und ihre zwei Kinder bewirtschaften so ein bisschen im Rheingau so einen kleinen Weinberg. und sie macht halt diese Weinhandlung. Und dann bin ich da immer hin. Mit 16, hallo, Frau Seidemann, darf ich mal probieren? Ja. Hat sie nicht gesagt, bist du denn schon... Nein, sie hat mir immer was, dort wurde ich nie nach dem Ausweis gefragt, das hat mich selbst gewundert. Und sie hat mir immer was zum Probieren gegeben und vor allem, ich war halt interessiert und habe da eine Frage gestellt und dann hat sie mir da wirklich ausführlich geantwortet. Egal sowas. Und am Ende habe ich dann zwei Weine für...
Sechs oder acht Euro gekauft. Budget war ja noch nicht so groß. Und ich war aber zwei Stunden in dem Laden. Zwischendrin, wenn Kunden da waren, hat sie die bedient. Und das muss ich schon sagen, das hat sie schon so diese Faszination für Wein in mir geprägt. Dann habe ich so die ersten Tastings mit meinen Freunden gemacht, auch mit ihr als Unterstützung zur Vorbereitung. Und so hat sich das entwickelt. Und dann hatte ich immer irgendwie so im Hinterkopf, es wäre irgendwie cool, zu Wein mal was auf Social Media zu machen. Und jetzt, um auf deine Frage zurückzukommen, beruflich was ganz anderes gemacht, war dann in einem B2B-Marketing-Beratung, Agentur. Ja, und dann ging es darum, gehe ich da jetzt mit Anteilen rein oder nicht? Und dann kam irgendwie nochmal diese Idee und ich dachte so, jetzt keine großen wirtschaftlichen Verpflichtungen, ich bin noch jung, jetzt wäre eigentlich der Zeitpunkt, das nochmal ausprobieren. Wenn ich jetzt da mich beteilige an der Firma, dann mache ich es nicht mehr. Und das war tatsächlich für mich so dieser Punkt, dass ich gesagt habe, ich kündige da jetzt. Ich habe ungefähr so für ein Jahr Ersparnisse. Die Zeit gebe ich mir. Und wenn das Spaß macht, so wie ich es mir vorstelle, und wenn es einigermaßen funktioniert und ich merke, ich kann damit Geld verdienen, dann mache ich es weiter. Also als klassischer Influencer am Ende. So ist es.
Und funktioniert das? Kannst du damit Geld verdienen? Ja, das funktioniert. Ich kann damit meinen Lebensunterhalt bestreiten. Ich gehöre jetzt nicht zu den Influencern, die in purem Luxus leben und sich vor Geld kaum retten können. Aber ich bin im Weinbereich, gehöre ich zu den größten, reichweitenstärksten Influencern. Und mir mangelt es jetzt nie an Anfragen oder sowas, an Kooperationsmöglichkeiten. Klar, aber die Budgets sind jetzt nicht riesig in der Wein. Aber was ist so ein Kooperationsbeispiel dafür? Kannst du da was sagen? Ja, das hat sich verändert. Ich habe über lange Zeit oder mache ich immer wieder mit einem Händler zusammengearbeitet, dass ich sage, ich mache ein Weinpaket, suche mir Weine aus mit einem gewissen Motto und das vermarkte ich und das funktioniert eigentlich immer ganz gut.
Und das wäre so eine ganz klassische Kooperation, wo es wirklich um Verkauf geht und ansonsten mache ich aber ganz viel auch Weinreisen und arbeite zum Beispiel jetzt vermehrt aber dann auch im letzten Jahr war ich total viel unterwegs mit Weinregion dann zusammen. Das heißt Weinregion XY sagt Johannes, wir würden gerne im deutschsprachigen Markt ein bisschen mehr Aufmerksamkeit bekommen, wir laden dich ein. Dann gibt es ein Programm, das ist häufig auch in Verbindung mit so einer klassischen Pressereise wo dann andere Journalisten noch dabei sind. Und ich mache da ein bisschen mein Content und nehme die Leute halt mit. Was wir da erleben, was diese Weinregion ausmacht. Und das finde ich eigentlich auch eine sehr coole Kooperation, weil die irgendwie, ich werde dafür bezahlt, aber gleichzeitig ist es eigentlich gar nicht mal so Werbekontent, sondern ich werde halt dafür bezahlt, dass ich jetzt über dieses Thema spreche und kann die Leute darüber weiterbilden, was diese Region halt ausmacht. Aber die Weine heute hast du nicht mitgebracht, sondern die haben wir ausgesucht, richtig, Michael?
So halt, also Havesro würde ich sagen. Havesco hat die beiden ausgesucht heute mal. Das waren, ja. Ganz, ganz, ganz offen geschworen hat Havesco mir da so eine Auswahl zur Verfügung gestellt und dann hast du ein bisschen was verändert. Genau. Achso, okay. Und dann haben wir das quasi als Sommerfolge tituliert, glaube ich. Und ich habe jetzt auch schon mal eingeschenkt, eine wahnsinnig schöne Flasche.
Aber ich habe vorhin schon gesagt, hatten wir sowas ähnliches nicht schon mal? Oder? Würde ich sagen. Ähnlich sind die irgendwie alle aus, finde ich. Aber die ist schon wie so eine Parfumflasche. Ich darf zitieren, die ikonische Diamantflasche wird seiner Qualität mehr als gerecht. Dieser Wein heißt Saint-Sour, Côte-Provence-Rosée 2024. Den hatten wir auf keinen Fall. Sicher nicht sein, weil bei dem Wein weiß ich, der ist ganz neu. Also der Wein ist neu und es ist nicht nur der Jahrgang neu, sondern auch der Wein neu? Das ist ein Havesco-Exklusiv-Wein und den haben sie jetzt ganz neu. Trinkt Johannes denn gern Rosé? Ich gehöre zu den Rosé-Trinkern. Rosés sind häufig nicht die ganz spannenden Weine, aber es sind für mich sehr, sehr coole Genussweine für den Urlaub. Wie er gedacht ist, für die Terrasse und so. Aber wir wissen, dass Axel nicht so gerne Rosé-Weine trinkt aus der Browurst. Ja, Rosé-Weine sind immer sehr trocken. Und ich bin ja nicht so der trockene Typ. Aus der Provence meinst du, Rosé-Weine? Oh, Sie waren aus der Provence. Ja, es gibt auch andere, aber aus der Provence sind Sie immer mir etwas zu trocken. Aber das vielleicht entwickle ich mich ja noch. Das kann ja sein. Ich bin ganz gespannt. Ich spürst du schon gerade deine Entwicklung. Vielleicht heute. Bist du eigentlich beim Essen auch so eher auf der süßen Seite? Des Lebens?
Ja, doch. Also da mag ich auch sozusagen sehr würzige Sachen und sowas. Aber ich mag schon auch süße Gerichte. Also jetzt in Marokko zum Beispiel war ich im Urlaub so und die machen ja viel mit Datteln und so ein viel süßes Gericht habe ich meistens das bestellt. Man kann da ja auch sehr würzig essen, also gar nicht süß. Da bin ich dann eher nicht so. Bei Snacks sind es dann eher die Chips oder eher die Schokolade? Oder Guggenmisch?
Lakritz total, aber eher Schokolade als Chips, ja. Das ist eine gute Frage, weil Chips, weißt du, wenn wir irgendwie eine Party machen und dann kaufen die Leute Sachen ein oder bringen was mit und dann kommen die mit Chips an, dann denke ich immer so, oh Mann, was für eine Verschwendung, jetzt auch was Gutes kaufen können. Aber jetzt wissen sie alle, die bei dir eingeladen sind, bring some chocolate. Also 40% Zinsou, 40% Gnasch, 20% Syrah, das ist relativ klassisch, was dort eben so wächst in der Provence. Ganz neues Projekt, ich kann es auch nicht, also dieses Saint-Dosu ist in diese Flasche quasi eingebrannt, wird da mitgegossen, nur hinten ist ein Rückenetikett, 12,5 Alkohol, kostet eigentlich 17,90, aktuell bieten sie es für 14,90 an. Auch diese Farbe ist ganz, ganz klassisch, so ein ganz zartes Lachs-Rosé, eigentlich wie man das genauso wie man das... Aber ist schon wieder, bei so Rosé, wenn du dann zwölfeinhalb Alkohol, das heißt, es ist wahrscheinlich eher 13, wäre mir für ein Rosé aktuell schon wieder eigentlich zu viel. Wobei für Bromance ist das wirklich das untere Ende, also sehr häufig 13, 13,5. Aber trotzdem würde ich jetzt, wenn ich ein Rosé dann denkst du, dann denk ich immer so, ich meine, ich denk sowieso immer nur an Gut Ocker, aber das ist dann irgendwie, was irgendwie 9% oder so war, wo du dann einfach eine Flasche auch bei gutem Gewissen ist, du trinken kannst und nicht trocken. 9% trocken? Ja, relativ trocken. Relativ trocken. Oder auch, was hatten wir neulich, was war neulich, dieses M, M, M, G, M, auch eine Neuigkeit, das auch relativ wenig war, 10% oder so.
Johannes, was sagst du, wie würdest du jetzt den, du bist ja quasi ein Rosettrinker, ist das so, das ist der Sommer, dieses Südfrankreich, dieses Lebensgefühl? Ja, also ich mag die Provostalistik schon sehr gerne, ich mag das, dass es so knochentrocken ist, dieses bisschen herbe, was es auch hat. Und ich finde es top. Ich finde, er könnte jetzt noch ein bisschen kühler sein. Hier im Raum ist es relativ warm. Die Sonne könnte jetzt noch dazuscheinen und dann wird er schon ganz gut gehen. Er ist ja gar nicht dropsig, finde ich. Aber er ist natürlich auch nicht ernsthaft, oder? Findest du ihn ernsthaft?
Er ist nicht dropsig, aber er ist auch jetzt nicht so, ich glaube nicht, dass es so ein Wein ist, wo ich morgen früh sage, Ah, weißt du noch. So wie bei... Nee. Nee, ist er nicht. Nee. Aber muss das jeder Wein sein? Nö. Das ist ja immer so ein bisschen... Doch, doch, eigentlich ja. Eigentlich ist das das ja das Coolste, wenn du einen Wein hast, wo du sagst, weißt du noch vor drei Wochen den und den Wein, weil die anderen Weine trinkst du und vergisst du dann so schnell. Ja. Aber ja, für mich muss ich sagen, kann Wein halt auch wirklich einfach, es muss nicht immer im Zentrum stehen. Nicht jeder Wein muss ein Highlight sein. Für mich darf auch nicht jeder Wein ein Highlight sein. Gleich beim Essen auch. Ich hatte es vorhin schon mit Michi, wenn ich auf so einer Pressereise bin und dann bist du da irgendwie vier, fünf Tage in Top-Restaurants und trinkst irgendwie total seltene, krasse Weine.
Für mich persönlich nutze ich das dann immer total schnell ab und dann sehne ich mich immer, wenn ich zu Hause bin, dann trinke ich meistens erstmal Wasser ein paar Tage, aber auch einfach so einen einfachen Trinkwein. Ich finde, egal in welcher Klasse, gibt es ja gute und schlechte Weine und es gibt gute, richtig gute, günstige Weine, wie ein gutes Brot und es gibt richtig gute, teure Weine, wie irgendwie ein gut gemachter Hummer oder sowas. Aber ich würde tendenziell dann sogar das gut gemachte, geile Sauerteigbrot dem schlecht gemachten Hummer irgendwie vorziehen. Weißt du, was ich meine? Und also für mich persönlich, ich habe eigentlich an weniger Tagen Lust auf so einen ganz exklusiven Wein als auf so einen guten, soliden Wein. Was für eine Funktion hat ein Weintrinken für dich? Also ist das, ich sag mal, ist das ein künstlerisches Interesse fast, dass du sagst, okay, ich analysiere das jetzt, ich nehme das auseinander und habe Freude daran, sozusagen in dieses Werk des Winzers einzutauchen? Oder ist das für dich auch mal einfach Berieselung?
Also kann es auch sein. Also ich muss schon sagen, die Faszination für Wein ist natürlich... Dann schon in dem Besonderen und in den Geschichten dahinter. Das habe ich für mich jetzt kürzlich auch nochmal so reflektiert. Als ich angefangen habe und irgendwie so Hobby-Weintrinker war und einfach mal Videos dazu gemacht habe, war ich ja überhaupt kein Teil der Weinbranche und hatte auch rein budgetär überhaupt nicht den Zugang zu ganz, ganz vielen Weinen. Und da ging es irgendwie immer so darum, wie schmeckt der Wein? Vielleicht so, ja, ist der jetzt sortentypisch oder so? Und wie viel kostet er? Und ist es jetzt gutes Genuss-Preis-Verhältnis? Und mittlerweile interessiert mich schon, oder das macht für mich Wein aus, zu verstehen, wo kommt dieser Wein her? Im besten Fall schmeckt der Wein auch nach der Herkunft.
Also wie wird dieser Wein da gemacht? welche Geschichte hat der Winzer und ja, was ist die Kultur auch vor Ort? Und das merke ich jedes Mal wieder. Ich war auch schon in Regionen, wo ich vorher die Weine jetzt nicht schlecht fand, aber es waren jetzt, ich hatte nicht so den Zugang dazu und dann bist du vor Ort, Isst das Essen, was es vor Ort gibt, sprichst mit den Leuten, siehst, wie der Wein gemacht wird und dann versteht man irgendwie dieses Produkt ganz anders. Und das, muss ich schon sagen, ist das, was mich interessiert und dann auch irgendwie fasziniert. Ja, okay. Richi, was sagst du zu dem Wein? Ja, ja. Aber der ist so trocken, mich wundert das, dass ihr sagt, das ist ja nicht ernsthaft. Ich finde, er schmeckt dann trotzdem nach Erdbeer. Er hat dieses Himbeere auch. Also ernsthaft finde ich ein bisschen gemein, weil das ist auf jeden Fall ein ernsthafter Wein.
Aber ich weiß eben nicht, ob es nicht eine Überflutung von Rosé-Weinen gibt und ob nicht alle dann doch am Ende ziemlich ähnlich schmecken. Das meine ich. Er schmeckt wie jeder Rosé aus der Provence. Das kann ja ein Vorder sein. Das soll auch genau so sein. Und wenn der jetzt günstig ist, zeigt man sich, dann nehme ich doch den. Aber ist das günstig? 1790, 1490. Ja, also ich glaube, das kannst du einschenken, wenn du 50 Gäste hast, würden 50 sagen, das ist okay. Was ist ein ernsthafter Wein? Also ein ernsthafter Wein ist für mich ein Wein, den ich nicht im ersten Schluck komplett entlarvt habe und der mich fordert, im Idealfall eine ganze Flasche lang, mindestens aber ein Glas lang. Das ist für mich etwas, wo ich sage, okay, der hat auch eine Länge, der bleibt da, den nehme ich erstmal gar nicht wahr und merke dann, krass, aber irgendwie ist es ganz anders oder ganz anders geschmeckt. Dann ist es für mich, wo ich sage, das packt mich irgendwo. Weil ich auch nie Wein trinke, ich weiß nicht, wie es dir geht, Johannes, um.
Eben diesen Thrill zu haben oder dieses Gefühl eines Beschwippszeins zu erlangen, sondern es ist für mich immer zum Essen oder für den Moment dann optimieren. Ich weiß nicht, wie es dir geht. Du bist ja dann auch viel mit Wein dann doch zu... Machst du dir abends so eine Flasche auf, wenn dir langweilig ist? Also, nee. Also, wenn mir langweilig ist...
Mir ist selten langweilig. Ja, aber du heißt jetzt Johannes trinkt Wein, dann würde man denken, Johannes trinkt also ständig Wein. Nein, nein, nein. Also ist vielleicht auch zumindest meiner Generation geschuldet, die, oder so ein bisschen, ich bin jetzt 96, die unter mir ist ja dann Generation Z, ne? Und da schwebt ja diese Zahl im Raum rum, dass irgendwie 50% gar keinen Alkohol trinken. Das ist die, die noch jünger sind als du. Ich glaube, mit 96, ich bin mir immer selbst nicht sicher, bin ich glaube, aber die Älteren, also die Jüngeren trinken, die trinken 50 Prozent gar keinen Alkohol.
Also ich habe diese Studie, diese Zahl schwirrt irgendwie mal rum. Ich habe das auch schon in Artikeln gelesen und also auf jeden Fall würde ich sagen, ist in dieser Generation ein hohes Bewusstsein für den bewussten Alkoholkonsum, wenn dann auch da und, bei mir ist es, also spätestens seit ich das beruflich mache, achte ich da schon sehr genau drauf, dass wenn ich halt jetzt auch mal dann auf so einer Reise oder ein Event mehr getrunken habe, dass ich dann eben auch, also dass ich halt nicht regelmäßig trinke. Und warst du überrascht, Johannes, dass du so einen Erfolg hast? Dass du quasi so als Nicht-Freak und Nicht-Super-Pro auf einmal in so eine Branche reinkommst und du damit wahnsinnig viele Menschen für dich gewinnen kannst? Also ich hätte es ja nicht gemacht, wenn ich mir nicht die Chance ausgerechnet hätte, dass das funktionieren könnte. Es war aber schon auf jeden Fall eine Blackbox. Für mich war eigentlich sogar noch die größere Blackbox, wie ist das mit der Branche und kann ich damit Geld verdienen?
Sind Unternehmen, Weingüter, Organisationen aus der Branche bereit, mit einem Influencer zusammenzuarbeiten? Sehen die den Wert hinter dieser Reichweite, um dafür zu bezahlen?
Es war eine Blackbox, aber ich war schon optimistisch. Würdest du sagen, dass das wirklich Wein-Newcomer sind, die dich hören oder sind das am Ende doch Leute, die schon sehr viel Erfahrung und Ahnung haben und das hören? Also ist eine gute Frage, weil ich mich mit der Frage auch viel so in den letzten Monaten beschäftigt habe. Anfangs 100 Prozent. Dann hatte ich eine gewisse Relevanz aufgebaut, dann folgen einem natürlich auch total viele Leute dann irgendwie aus der Branche, weil die einfach nicht, weil sie was lernen wollen, sondern weil sie einfach wissen wollen, was ich da mache, was passiert. Also Anfang 100% Leute Newcomer? Ja, genau. Und das waren aber auch nochmal andere Themen. Und dann ist ja mein Ansatz so ein bisschen, ich nehme euch mit auf meiner Reise durch die Weinwelt und dann hat sich halt meine Weinwelt schon sehr stark verändert und der Content auch so ein bisschen. Und ich bin da so hin und her gerissen, ob das jetzt gut oder schlecht ist, weil zum einen objektiv betrachtet ist es besserer Content mit Mehrwert auf Social Media, aber es ist nicht, also der Content, den ich jetzt im letzten Jahr gemacht habe, ist nicht unbedingt der Content, der jetzt neue Leute für dieses Thema fasziniert und das ist ja eigentlich das, was ich erreichen will.
Aber mir interessiert dazu noch jetzt, aber sind denn, weil diese Social Media Welt ist ja auch alle Leute hauen raus, beleidigen, bedrohen und so weiter. Gibt es denn vielleicht dann auch so Freaks, die dann sagen, aber der kennt sich gar nicht so aus oder der hat das nicht gut genug erklärt oder das ist, ich hole den Meinschul. Also okay. Gibt es das auch? Also dass dann Leute vielleicht neidisch sind oder sehen, wie viel, ich hätte ja gesagt, du bist der erfolgreichste deutschsprachige war eine Influencer, das kann man schon so sagen. Du bist so zurückhaltend, aber das ist so. Ja, also ich meine, es gibt ja auch noch die Loom mit Bring Favor Home. Die ist also auf jeden Fall da vergleichbar. Und das war es? Im deutschsprachigen Raum. Ja, es kommen aber auch neue Player und so. Also bei mir zum Beispiel ist es jetzt so, dass die realistische Reichweite war vor einem Jahr höher, als sie jetzt ist.
Meine Followerzahl ist jetzt etwas höher, aber das ist ja auch nochmal so ein Faktor, den du mit reinrechnen musst und ich bin da einfach immer das ist ein kontinuierlicher Prozess man muss sich immer weiterentwickeln mit seinem Content und nur weil man einmal quasi diese Follower aufgebaut hat heißt das nicht, dass man für immer, die Leute erreicht und das Momentum und ja, Kritik es ist glaube ich viel weniger als in anderen Branchen, aber natürlich gibt es das schon, dass Leute, ich hatte auch schon Videos in der Vergangenheit, wo ich dann irgendwas gesagt habe, was irgendwie polarisierend war oder was auch falsch war und dann waren die Reaktionen teilweise schon heftig. Allerdings dann eher so aus der Branche raus und jetzt nicht von der Community. Aber jetzt hast du dich ja weiterentwickelt mit einem besonderen Produkt. Diese App, von der wir am Anfang sprachen. Grape Guru. Lass uns erstmal das Wein, dann hat natürlich Johannes recht, je länger wir sprechen, desto schneller werden die Weine warm. Vielleicht trinken wir den Wein und sprechen dann über die... Das ist fantastisch, weil dann können wir danach auch das direkt an dem Wein... Probieren wir es anders. Genau, okay, cool. Von Volksem. Genau, Roman Niewodischanski war auch schon bei uns zu Gast. Schon lange her, das ist lange her. Weingut von Volksem. Und wir haben jetzt einen Ortswein, einen Wiltinger Riesling 2022.
Trocken. Der riecht gar nicht trocken. Aber nicht staubtrocken. Also ungefähr sechsmal so viel Zucker pro Liter wie der Santa Suh before. Aber sechsmal null ist null. Nee, sechsmal eins ist sechs. Und ganz wenig Alkohol wahrscheinlich, ne? Zwölf Alkohol, ja. Oh, zwölf. Wiltingen ist doch der Ort, wo auch der Schadzhofberg ist, oder? Genau.
Kennt ihr den Schadzhofberg? Kennen wir den Schadzhofberg? Musst du hier Michael fragen. Teile von uns kennen den. Wir nicht. Kennen wir den? Nein, den kennen wir nicht. Da kommen die von Egon Müller. Süße Rieslinge. Die teuersten Rieslinge Deutschlands. Hast du die schon probiert? Ich hatte schon Egon Müller Weißweiner, aber nicht diesen Versteigerungsganz teuren Trockenbeerenausleser oder so. Das war ein Kabinett oder sowas. Habt ihr eigentlich sowas bei euch auf der Karte, Egon Müller? Michael? Ja, aber nur Kabinett. Also die Top-Sachen kosten dann schon fünfstellig. Also mit den teuersten deutschen Weinen, die kosten... Weißweine, wo gemerkt, ne?
Das ist ja 10.000. Genau. Aber kommt mit 10.000 hin, oder muss man da noch eine 2? Ja, 12 oder so, glaube ich, ja. Teilweise 20, 25, so Rekordpreise oder sowas. Hast du mal Ego Müller getrunken? Ja, die Top-Sachen noch nicht. Da ist ja so ein Petrus. Selbst Michael Hast du Egan Müller? Egan Müller gibt es noch, ja? Ja, also heißt der Egon, weiß ich nicht, aber ja. Gibt es noch, wenn man auch dort eingeladen ist, hört man immer, man darf nicht spucken, man muss alles austrinken und so weiter, weil die Weinen haben nicht so viel Alkohol und so weiter. Und wenn man da mal hin darf, glaube ich, dann trinkt man auch vor Ehrfurcht alles, aber man ist halt dann schon Besowski am Ende, dass es gar nicht anders geht. Aber ich habe ganz vieles noch nicht getrunken. DAC, DAC habe ich noch nie getrunken. Romanekonte zum Beispiel.
Das entspannt mich ja jetzt. Ja, mich auch. Dann kann ich mir die Massage morgens sparen. Und ich finde es auch irgendwie cool, weil man muss ja irgendwie noch Dinge haben. Und die Erwartungshaltung ist natürlich auch so unfassbar groß, dass die Wahrscheinlichkeit, dass man enttäuscht ist, leider genauso groß ist. Aber jetzt mal für euch beide, sagt doch mal, was ihr beiden Experten schmeckt. Und dann lachen wir gemeinsam drüber, Axel, oder sagen, wer was richtig ist. Genau, richtig. Also ich finde erstmal, dass es schon relativ reif riecht, obwohl es erst 22 ist. 22 war recht heißer Sommer, oder? Ja, war recht warm. Die Weine haben trotzdem nur zwölf Alkohol, aber man hat so einen leichten Petrollton schon in der Nase auch. Das kann aber auch etwas sein, was in drei Jahren wieder weg ist. Ich finde, der riecht so wie ein Wein, der eigentlich süßer ist.
Und das ist dieser Petrolton, der süße Weine... Am Gaumen eigentlich auch sehr weich. Die Säure ist jetzt nicht so kantig, laserscharf oder so, sondern irgendwie... Lustig rieche ich zum Beispiel sowas wie Heidelbeere oder so. Ja, total. Ich bin ja auch nur getrunken. Es schmeckt nach Heidelbeere. Ja. Wieso riechst du das? Das ist krass. Ich habe es mir jetzt gerade gedacht, weil wir jetzt noch Heidelbeeren haben. Aber zum allerersten Mal, dass man bei einem Wein das Gefühl hat, es schmeckt nach Heidelbeere. Witzig. Aber ich habe auch so, meine Mama hat immer so ein Blaubeer-Gelais gemacht, wirklich aus Heidelbeeren, die wir selber, und das werde ich auch nie vergessen, wie das gerochen und geschmeckt hat. Das hat sich so eingebrannt. Und das bleibt. Ich habe sie schon getrunken, noch nicht. Ich finde, dieser Geschmack nach Heidelbeeren, das ist jetzt auch klasse, wenn du so Heidelbeeren isst und so, der Geschmack bleibt relativ lange für mich. Und hier ist es auch so.
Verrückt. Also ich muss ehrlich sagen, ich wäre jetzt so nicht selbst drauf gekommen. So, ne, wo du's gesagt hast, denkt man direkt so, ja, okay. Aber, ähm, ich hätte das jetzt irgendwie dann so verschiedenen anderen Aromen zugeordnet, so ein bisschen dieses ja, es ist schon Heidelbeere. Es ist Heidelbeere. Also es ist ein bisschen so dieses Reife, dieses Leichtpetrol, dieses, Ich finde den Wein in der Nase nicht so stark, wie ich ihn am Gaumen finde. Ich mag ihn im Mund, auch wenn er weg ist, mag ich ihn. Ich finde, er hat noch eine Präsenz, er bleibt auch ein bisschen haften. Aber in der Nase ist es jetzt nicht so wahnsinnig appealing. Also vielleicht hätte man auch dekantieren müssen, weiß ich jetzt nicht. Aber am Gaumen zeigt dann, dass da schon viel Wein dahinter wird. Du hast diese Salinität auch, wirklich auch was Salziges, was da ist. Aber es ist jetzt nicht so wahnsinnig vielschichtig, aber die Nase ist schon erstmal was, glaube ich, was dich erstmal kurz.
Abhält, dich jetzt sofort da reinzulegen. Aber ich finde jetzt, wenn du ihn trinkst, so lange wie der bleibt und das ist irgendwie ganz und du sagst, das ist irgendwie so weich und ich finde es ja auch mal cool, wenn du einmal so einen klaren Geschmack hast. Das ist schon, und dieses Petrol, was ich so beschreibe, das ist natürlich trotzdem so. Ja, kriegt auch noch ein bisschen Gräbfurt, aber also geht mehr wirklich in dieses Zitrische hinein, auch mit so ein bisschen diesem Gerbstoff, das Bittere, was du beschrieben hast, was, wie wir alle wissen, auch schon Spannung bringt. Übrigens, was wir haben gesagt, ich glaube, uns geht es ja genauso. Wir haben uns ja auch weiterentwickelt und wenn du jetzt unsere erste Folge anschaust oder unsere zweite und jetzt siehst, wie ihr über Wein redet und in welchem Level wir schon sind. Wir haben eben viele Hörer, die sagen jetzt, ich binge jetzt alte Folgen, um quasi auch up to date zu werden. Das ist dann ja einfach so. Das geht ja gar nicht anders, weil du kannst ja nicht authentisch immer wieder von neuem anfangen. Wir haben jetzt mal eine Folge gedreht, nur Axel und ich, zum Thema Weinwissen für Dummies oder so zu machen. Und wir kamen überhaupt nicht zurecht. Wir haben nur zwei Weine probiert von vier, weil es so viel Information gibt und so viele Dinge, die man wissen. Aber wenn man es hört, die Leute bingen das, das sind ja schon Weinverrückte. Also als Anfänger kommst du nicht auf die Idee... Oder du bringst es gerade an und willst es dann alles wissen. Das sind Nerds.
Nein, also Nerds, nein, also die müssen das ja nicht, wenn sie... Also im positiven Sinne. Ich glaube, die hören das, ich glaube wirklich so, war mir eine in der Redaktion, die sich wirklich extremst mit Wein auskennt, aber irgendwie auch nur diese ganzen teuren Rotweine, die ganzen Jahrgänge sammelt und so. Der sagt, was ist das denn für ein Podcast? Also für den fängt ein Wein an bei 500 Euro. Also das ist dann... Ja gut. Das ist ein Nerd, wenn du sagst, okay, und ich hab die zu Hause liegen und ich fasse die auch nicht an und manchmal und so. Also das Hobby Wein ist schon vorhanden, würde ich sagen, bei vielen. die das hören. Also, das ist mein Eindruck, vielleicht stimmt das gar nicht. Nee, aber ich meine, ich höre den Podcast ja auch gerne und Das freut uns.
Das ist ja schon schön, das hört man doch gerne. Wie findest du denn am besten? Es gibt auch Leute, die unseren Podcast hören, wie schön. Ja, natürlich. Ich finde, das ist, man nimmt halt irgendwie trotzdem was mit. Also erstens ist es unterhaltend, es sind ja immer neue Themen und nur weil man irgendwas mal theoretisch gelernt hat oder gelesen hat, heißt es ja nicht, dass man es sich für immer und ewig abgespeichert hat. Genau. Und ja. So wie wir beide. Wir haben natürlich die Sachen alle ja. Noch 10 Minuten später noch gespeichert. Sag mal, ich roch ja, ich mach dir ja nach Grapefruit, ne?
Oh, Grapefruit, Grapeguru, könnte doch ein schöner Titel sein für eine App. Ach, das ist ja deine App. Ich hab mir die runter geladen und jetzt kann ich damit was machen. Warte mal, ich muss das hier mit filmen. Filmst du das? Also ich habe es jetzt hier drauf und da steht hier jetzt suchen. Kann ich das jetzt ein... Was machen wir jetzt? Jetzt geht's los. Ich muss das hier alles schön filmen. So, jetzt geht's los. Also, ich würde sagen, der Kernnutzen dieser App ist ganz klassisch ein Weinscanner. Okay. Auf KI-Basis und dann kriegst du Informationen zu dem Wein. Das heißt, ich kann jetzt diesen Wein scannen. Michael, gib mal her. Ja. Du musst dich dann drauf drücken. Achso, du hast es gescannt. Unten in der Mitte ist dieser Scan-Knopf, ganz unten in dem Menü. Achso, da, okay, genau, okay, okay. Schön hier für die Kamera. Nee, aber da musst du ja so, dass ich auch das Etikett muss, ich sehe von vorne. Ich würde es, ja, und dann kannst du da oben, geh mal unten drauf, und dann kannst du da oben, wenn du hier jetzt drauf klickst, dann kannst du vorder- und rückseitig scannen. Okay. Und dann machst du jetzt erst die Vorderseite.
Das muss ich ja fotografieren. Muss ich einmal draufdrücken? Und jetzt die Rückseite. Es funktioniert auch nur mit der Vorderseite. Bitte warte mal, findet er jeden Wein? Er findet jeden Wein. Das ist auf KI-Basis. Das heißt, zu weinen, wo es viele Informationen im Internet gibt, schreibt er längere Texte. Jetzt wollen wir mal gucken, ob es auch noch steht, dass er nach Blaubeere riecht. Ha! Dieser Riesling zeichnet sich durch seine intensive Fruchtigkeit, seilige Textur und einen langen Abgang aus. Aromen von dunklem Schiefer, feinen Blaubeeren und Wacholder prägen das Geschmacksprofil. Ihr habt nicht Blaubeere gesagt. Bitte? Nee. Heidelbeere. Heidelbeere. Ach, Heidelbeere. Das ist ja okay. Also können wir uns kurz zurückspulen, oder? Da bin ich ja selbst positiv überrascht. Das ist ja stark. Also ich muss ehrlich sagen, ne?
Das heißt, die Sachen werden alle von der KI gemacht? Genau. Du hast nichts hinterlegt, das ist einfach die KI, zieht sich das aus dem Netz? Das Ziel ist schon, dass wir uns langfristig eine eigene Datenbank aufbauen und wenn wir sagen, das ist zu gewissen Textblöcken, die wir da drin haben. Also zum Beispiel die Lage oder die Region oder so ein Text zum Winzer, das ist schon was, das kannst du einmal festschreiben, wenn es gut ist und dann lässt du es. Weil bei der KI hast du natürlich immer eine gewisse Varianz drin. Wir haben aber sehr, sehr viel Zeit da reingesteckt, diese KI, wir nutzen ja nicht quasi das End-User-Modell, sondern die API, die funktioniert immer so ein bisschen anders, so zu prompten, dass wir da verlässliche.
Gleichbleibende Ergebnisse bekommen, die wir halt in unserer App ausspucken. Und es funktioniert jetzt, würde ich sagen, gut. Und in Schulnoten würde ich jetzt sagen, ist es so 2 bis 2+. Und wahrscheinlich mit dem, was jetzt noch kommt an Updates, können wir da schon relativ schnell dann auf eine 1 kommen. Krass. Und ich habe es bewertet jetzt. 90 Punkte habe ich gegeben von 100. Du hast direkt den Wein verkostet. Das ist fantastisch. 90 Punkte habe ich gegeben. Ist das nicht realistisch wahrscheinlich. So nach Parker-Punkten-mäßig oder falls das 90 Punkte, Michael?
Dafür bräuchte man einen Referenzlein, der quasi erstmal darstellt, um das irgendwo, einzuordnen. Aber 90 ist ja nicht verkehrt. Was kostet der Wein? 16,90. Ist der Preis auch in der App, Johannes? Eben war es nicht. Wir zeigen ihn noch nicht an, aber das ist jetzt auch so ein Update, was in den nächsten Tagen wahrscheinlich sogar kommt. Wir versuchen halt, also bevor wir eine falsche Information ausgeben, soll er lieber keine Information ausgeben. Und das bei dem Preis ist auch ein bisschen tricky, weil es halt, auch wenn er so eine Live-Websearch im Hintergrund macht, findet er, wenn du diesen Wein suchst, findest du auch andere Weine aus dem Weingut und andere Flaschengrößen und so. Und da muss er halt, das ist ein bisschen tricky, dass er wirklich genau den Flaschenpreis für 0,75 aus dem Jahr.
Aber es gibt ja auch die App Vivino. Genau. Die ist sehr ähnlich? Ja, also das ist Weinscanner gibt es, haben verschiedene Apps und Vivino ist so der Branchenprimus. Gibt es glaube ich seit 14 Jahren oder sowas. Mehr oder weniger seit es den App Store gibt. Die müssen sich jetzt anschneiden, kann man das so sagen? Also wir wollen, sind quasi erledigt. Wir wollen jetzt keinen direkten Vivino-Konkurrent machen. Vivino hat halt den Fokus auf diese Community und auf die Nutzerbewertung.
Wenn du ein Wein bei Vivino scannst, dann kriegst du die Nutzerbewertung, die ich persönlich, ich habe ganz früher auch Vivino genutzt und dann habe ich es irgendwann aufgehört, weil ich diese Nutzerbewertung nicht nachvollziehen konnte, weil da halt irgendwie jeder bewertet. Und dann sind am Ende zehn Grauböcken nach vorne. Und dann steht einer da 90 Punkte für den Wein. Ich sehe das im Restaurant, dass Leute das nutzen. Es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, nach welcher Struktur diese Bewertungen erfolgen. Im Zweifel sind sehr exklusive Weine, sehr gute Weine schlechter bewertet, weil das kritische Leute verkosten, als der Primitivo von um die Ecke.
Ich habe mir ganz am Anfang mal von dieser Social-Media-Geschichte, da habe ich mir in gewissen Preis-Ranges immer so die Top-10-Weine von Vivino bestellt. Und ich konnte es nicht nachvollziehen. That being said, viel mehr weitere Informationen bekommst du da nicht. Den Preis und die Nutzerbewertung. Ganz kurz, kannst du über Vivino bestellen auch? Und kann man das per Grapecure auch? Ne, wir werden auch Kooperationen mal, es gibt auch Kurse, da wird es vielleicht auch mal ein Weinpaket geben. Oder da sind wir gerade schon in der Planung. Aber wir wollen jetzt nicht in den klassischen Wein, Weinhandel, sondern Ziel soll es sein, wir haben auch eben darüber gesprochen, den Nutzer irgendwie in seinem Weingenusserlebnis zu unterstützen. Und halt statt einer Zahl von wegen, der Wein schmeckt mir, aber jetzt steht bei Vivino, es ist eine 3,3, ah, dann ist er wohl doch nicht so gut. Dem Nutzer halt so Informationen geben zum Weingut, zur Machart des Weines. Wie war der Jahrgang?
Was kann man zur Rebsorte sagen? Und das sehr kurz zusammengefasst, sind die Informationen, die ich mir sonst in der Google-Suche irgendwie immer zusammenlese. Und dann hast du so ein Gefühl dafür, was habe ich hier für einen Wein? Der Preis ist natürlich schon entscheidend, den ergänzen wir jetzt noch. Aber das ist so das Ding, dann kannst du ihn bewerten. Was Lass gerade gemacht hat, er hat 90 gegeben und dann siehst du auch einen Schnitt, eine durchschnittliche Bewertung oder ist das nur... Auch noch nicht, das könnte ich mir vorstellen, dass wir das Ölmann integrieren. Aber es geht erstmal darum, dass du dann die Weine, die du trinkst, bewertest. Du kannst die Weine, die du zu Hause hast, in den Weinkeller legen, kannst sie dort managen. Es wird ein Trinkfenster geschätzt, errechnet wenn man ein paar mehr Weine zu Hause hat ich habe auch das Problem weil ich bisher noch kein System dafür hatte, dass du dann Weine vergisst und dann entdeckst du die halt ein paar Jahre später und denkst, ja scheiße, dann hätte ich mal trinken sollen jetzt ist er irgendwie drüber, und dann gibt es zum Beispiel auch so eine Food Pairing Funktion, KI wo du dann sagst, gut, das und das esse ich, Und dann werden dir Rebsorten, also wir schlagen keine Weine zum Kauf vor, sondern einfach sagen, okay, Riesling von der Mosel würde da ganz gut passen, weil, auch wieder das begründen, um den Nutzer irgendwie selbst zu, sag ich mal, mündig zu machen, dass er das versteht.
Und wenn du aber zufällig einen Riesling von der Mosel oder von der Saar bei dir im Keller hast, dann wird der halt auch vorgeschlagen.
Es soll so ein bisschen dein persönlicher Grape-Guru sein, den du zu Hause hast, der es dir leichter macht, die richtige Flasche zu füllen. Grape-Guru ist auf jeden Fall ein cooles Name wegen GG. Grape-Guru, großes Gewächs. Und der hat 90 Punkte gekriegt, Leute. Von mir. 90? Aber kann es sein, dass zum Beispiel irgendein anderer Winzer aus der Region, ich sage jetzt mal, von Rote Grafen, dann 10 Punkte nur gibt für die Wahl vom Niveau und dann kriegt er so eine ganz... Das hat Johannes schon gesagt, bei den Bewertungen, das ist ja auch irgendwie zum Beispiel bei den ganzen Bewertungen bei Amazon. Als ich damals das Buch über Olaf Scholz geschrieben habe, da waren die ersten zehn Bewertungen alle ein Punkt. Das waren Leute, die Olaf Scholz scheiße waren.
Der Spacken hat noch ein Buch geschrieben, hat er gar nicht geschrieben und dann stehst du und du holst dich nicht wieder davon. Kommst dann vielleicht nochmal über die magischen vier, wo die Leute sagen, weil unter vier guckt ja keiner, du kannst maximal fünf Punkte kriegen und damit musst du irgendwie immer rechnen und es hilft natürlich dann, je mehr Leute es bewirben, desto objektiver wird es. Und wenn es dann am Ende nur 15 Leute sind und 10 davon fanden das blöd, dann hast du ein Problem. Das stimmt, aber ich arbeite nicht mit Vivino, aber ich sehe es natürlich manchmal auch, oder wenn ich einen Wein eingebe, und dann steht da drin zum Beispiel 43 Euro, du schitzst mal jetzt 43 Euro, und ich sehe aber zum Beispiel, wir könnten den anbieten für 35. Und dann gucken Leute und sagen, okay, dann ist es ein guter Preis. Also die gehen gar nicht mal irgendwo anders, sondern die sagen, Vivino sagt 43 und der bietet für 35 an. Aber die Leute sitzen bei dir und du zeigst sie in die Flasche und sie fotografieren sie. Nein, die machen ein Foto von der Flasche. Wenn es ihnen gut geschmeckt hat. Nee, auch um das sich zu merken, weil die merken sie das einfach nicht und sagen und fotografieren sie es. Das ist quasi auch das Prinzip von Gräbguru. Dass du dann quasi deine Vita mit den Beinen, auch wenn du sie gar nicht hast zu Hause im Keller, aber sagst, ja, dem Restaurant, wie hieß der nochmal, kann ich mich erinnern, dass du das auch quasi schreitern kannst. Aber was machst du denn dann, wenn einer sagt, du fotografierst und sagst, äh, Herr Coutet.
Der kostet ja hier 40 Euro weniger. Ja, dann sage ich, dann geht doch, wo du wohnst. Passiert das nicht? Macht keiner? Nein, das macht keiner. Ist doch ganz normal, dass der Wein in der Gastronomie... Nein, man schlägt da was drauf, aber dann sagst du, oh. Aber um den Preis würde ich es auch gerne kaufen, oder? Das glaube ich nicht, oder ja. Okay, ach schön, dass um den Preis würde ich es auch gerne kaufen. Kann es sein, dass du uns ein Sauvignon Blanc eingeschenkt hast? Hast du schon reingerochen? Ich nicht, sondern Johannes hat den eingeschenkt, aber Johannes hat den mitgebracht. Ah, okay, das ist jetzt... Krass formato, Johannes Profi. Der war ja Riesling für dich und nicht ganz trocken für Axel. Und dann bringt er noch einen österreichischen Wein mit. Ach, ein österreichisches Sauvignon Blanc. Ein Sauvignon Blanc aus der Südsternmarkt. Aus Gamlitz von Hannes Sabati. Aus Siernau. Der wohnt in einem Ort, wo es schon eine sehr gute Lage gibt. Sabati ist aber doch auch ein bekannter Winzer aus Österreich. Es gibt zwei.
Und er ist der Unbekanntere? Man weiß es nicht. Hätte ich jetzt gesagt. Beide in der Südsternmarkt. Erwin Sabati und Hannes Sabati. Also Erwin ist auf jeden Fall in diesem, würde ich mal sagen, in diesem Prestige-Bereich ist er mehr unterwegs. Sind das Brüder? Nein, nicht verwandt und nicht... Aber ist Sabati so ein häufiger Name? Dort unten, ja. Tatsächlich, okay. Und der Wein kommt aus Gammlitz, aus dem Jahrgang 2023 dürfte wahrscheinlich auch ein eigener Havesco-Wein sein oder es ist ein allgemeiner Wein, aber der heißt nur S. Sauvignon Blanc bei Hannes Sabati. Das S steht wahrscheinlich für Sabati oder für Sauvignon Blanc oder für Sternmark. Gibt ja viele Möglichkeiten. Und du hast reingerochen, Lars, das interessiert mich jetzt und hast sofort gesagt Sauvignon Blanc. Also klassisch, oder? Das ist der klassische Sauvignon Blanc hoch. Weil? Ja, so aromatisch.
Was ist das? Was ist das immer noch hier? Ich sage es gleich, die Frucht sage ich gleich. Ich finde schon, wenn der so mir entgegenspringt, fängt der fast schon an, mich an zu langweilen als Sauvignon Blanc. Weil du denkst, ja, ich weiß, du bist ein Sauvignon Blanc. Aber schmeckt sehr nach Steirriff und Sauvignon Blanc, finde ich. Ja? Ich habe es noch nicht probiert. Ich habe es noch nicht probiert. Nach Weinen aus dieser Ecke, du hast diese grüne Fabrika. Aber ich finde, der hat dann immer so eine Holundernote auch, die du dort sehr häufig auch haben. Aber vom Geschmack ist es super. Ja, also ich finde es auch gut. Oh, der Geschmack ist... Also ich muss jetzt was sagen, ne? Also auch der Wein, das war jetzt... Wurde vorgeschlagen, aber ich fand den cool, weil es dazu auch eine Geschichte gibt. Ich habe jetzt die letzten zwei, drei Jahre Sauvignon Blanc gemieden, weil irgendwie ganz am Anfang fand man vielleicht irgendwie den aus Neuseeland mega cool, weil da so viel los ist. Und dann hast du so ein bisschen den französischen Stil kennengelernt von der Loire, der irgendwie so ein bisschen grüner, ein bisschen zurückhaltender ist. Aber das war jetzt auch nichts, was ich irgendwie so jeden Tag brauchte. Und jetzt war ich letztes Jahr in der Südsteiermark zum Beispiel unterwegs. Hatte diese Weine kennengelernt. Da war ich auch zum Beispiel am Sattlerhof. Und ich habe gedacht, das ist ja... Für mich ist das auch, es ist halt weder so ganz französisch noch Neuseeland, sondern.
Entweder irgendwo in der Mitte oder halt eine eigene Stilistik. Und ich mag diese Stilistik sehr, sehr gerne. Und seitdem trinke ich auch wieder Sauvignon Blanc gerne. Aber wie würdest du die Stilistik beschreiben? Also das hat häufig einfach so was Saftiges. Es ist immer noch natürlich eine Aromarebsorte, die schon so expressiv ist. Wir haben schon so ein bisschen tropische Früchte, würde ich sagen, mit dabei. Und dann aber auch so ein bisschen so was Grünes.
Grüne Paprika bist du schon dabei. Aber ich finde es auch, der riecht ja so extrem aromatisch, aber er schmeckt dann tatsächlich eher so fruchtig, saftig, ein bisschen kräutrig und ich mag den total. Also ich bin jetzt genau wie dich, ich kann keine Sauvignon Blancs mehr sehen eigentlich, aber das finde ich super. Aber ich finde, das würde mir noch nicht erklären, was jetzt das Besondere ist, weil das habe ich bei anderen Sauvignon Blancs auch. Also ich finde auch, dass er besonders schmeckt, aber... Irgendwas geht darüber hinaus, oder? Also für mich ist es ein bisschen dieser Holunder-Geschmack auch. Aber das haben wir doch bei vielen. Ja, haben wir bei vielen. Und es ist auch schön, dass man das erkennt, was es ist. Ich finde die Saftigkeit auch gut, ohne dass es zu aufgesetzt ist. Ich finde es jetzt nicht zu kitschig. Aber man muss diese fruchtige Art schon auch mögen. Aber für mich ist es sofort ein Stück weit Heimat auch. Ernsthaft? Ja. Wo kommst du denn her? Ich komme aus Kärnten, aber meine Mama, meine Oma kommt aus Leutschach, südsteuerischer Weinstraße. Also von Gammlitz zehn Minuten über den Kranachberg einmal. Und das ist auch die Toplage von Hannes Sabat, das ist der Kranachberg und auch von Sattler und so weiter. Und ich bin da aufgewachsen und das gab es dort ständig zu dringend. Aber es beschreibt für mich immer noch nicht, was das Besondere ist.
Die Hamade, das haben wir bei anderen auch. Ja, die Paprika hast du bei anderen auch. Aber du hast nicht dieses Aufgesetzte, nicht dieses ganz Parfümierte, du hast das Saftige, also nicht das ganz Karge, sondern schon noch etwas, was nicht nur so ganz dieses kalkig, schlichtes, stringente ist und du hast aber nicht ganz dieses ganz massive Stachelbeer Parfümierte, springt dich an. Und Neuseeland ist irgendwie immer so ein bisschen so, wie wenn du am Parfüm riechst oder so. Beim Riechen war das auch noch so, fand ich jetzt, je länger im Ding steht, das ist okay, aber... Von der Loire hast du es, typisch französisch, dann eben zurückhaltender und irgendwie sehr grasig und so und das ist auch... Muss man auch mögen, würde ich mal sagen.
Für mich ist das irgendwie so eine gesunde Mitte. Und also die Frage ist ja, schmeckt er dir? Doch, mir schmeckt er. Aber ich hätte gesagt, dass er, was er am Anfang sagte, so eine gewisse Schärfe hat und eine gewisse Kräuterigkeit fast. Hat er ja auch, ja. Also das ist mir sozusagen aufgefallen. Aber das ist bei euch der Fall. Ja, aber ich habe zum Beispiel jetzt wenig Rotbeeriges, also ich habe so wenig Kassiges, was ich oft auch habe. Bei diesen habe ich jetzt nicht so. Vielleicht ein bisschen rote Johannisbeere, aber keine schwarze Johannisbeere. Das ist ja oft auch sehr, sehr intensiv. Ich mag diese Weingummis, rote Johannisbeere total gerne. Aber beim Wein nervt es mich sehr schnell. Da finde ich es sehr aggressiv, dieser Geschmack und dieser Geruch. Und das finde ich, das hat er nicht. Und er hat, weiß ich nicht, wie viel Alkohol? Zwölfeinhalb. Und ist ein perfekter Sommerwein. Finde ich auch. Den auf der Terrasse oder wo auch immer, abends trinken. Und der ist schön trocken.
Er ist wirklich analytisch auch trocken. Er hat 1,1 Gramm Restzucker. Es ist wirklich knochentrocken. Aber das würde mich gar nicht stören bei dem Wein. Genau, weil es ist trotzdem noch relativ viel los. Auch wenn du sagst, es ist nicht ganz so viel los, aber es ist trotzdem relativ viel losaromatisch. Aber ich finde schön, was Johannes gesagt hat. Wenn du sagst, ich könnte diese Sauvignon Blancs nicht mehr ab, dann ist das eine Chance, wieder reinzukommen. Dort sitzt du, dann gibt es ein verhackertes Brot, das kostet alles nichts. Also Schweineschmalz oder Brettlihausen.
Du schaust da in diese Hügellandschaft. Die Leute sind nett. Das sind sie wirklich. Ich glaube, ich muss da auch mal hin. Die Südsteiermark ist... Ich war das erste Mal dort und ich war eben nicht nur von den Weinen, sondern insgesamt einfach begeistert. Ich lasse mich dann auch durchaus von beeinflussen. Da stehe ich dann auch dazu. Aber wie gesagt, das ist auch für mich das, was den Wein ausmacht. Es ist nicht, für mich ist Wein eben, das ist dann nicht nur dieses ganz analytische, ich zerlege den Wein jetzt und packe dem eine Punktezahl drauf, sondern es ist auch für mich persönlich eine Emotion, für mein Genusserlebnis. Und wenn ich halt diese fantastische Region damit verbinde, die Leute, das Essen, dann spielt es bei mir schon auch mit. Also dann würdest du einen Wein besser bewerten, wenn du ihn vor Ort trinkst, als wenn du ihn mit nach Hause nimmst und dort trinkst? Ja, sicherlich auch. Aber ich muss sagen, auch diese Bewertungsfunktion, ich habe ganz lange gar nicht bewertet, weil ich das Gefühl habe, wenn ich bewerte, dann muss ich alles andere ausblenden, dann darf ich auch nichts dazu essen, dann müssen die Gegebenheiten stimmen und dann muss ich mich konzentrieren und dann kann ich versuchen, eine faire Bewertung für diesen Wein zu finden. Sollte Sache. Ich bewerte jetzt alles, was ich trinke in der App, einfach weil ich es dann gespeichert habe und dann gibt es da so coole Statistiken und so weiter dazu. Kannst du es nochmal verändern nachher?
Kannst du dir nochmal dringend ein zweites Mal und sagen, ja, okay.
Ich persönlich, ich bewerte jetzt alles, aber ich mache es so einfach nach Bauchgefühl. Und dann schreibe ich noch zwei Wörter dazu, vielleicht wo ich den getrunken habe oder was ich jetzt damit verbinde. Und dann weiß ich einfach nur, den Wein habe ich getrunken, habe ich da getrunken und das fand ich so und so und so. Weil ich persönlich vergesse es sonst immer alles. Ich würde fragen, hast du das mal getrunken von dem oder so? Übrigens sieht es auch stark aus. Das sieht schön aus, aber es würde zum Beispiel, der Jahrgang steht vorne nicht wie beim Rosé auch nicht. Beim Riesling steht er vorne, aber du müsstest eigentlich mit dem Rückenetikett auch fotografieren, wenn du es ernsthaft machen möchtest, um zu wissen, wer Herr Jagern ist. Oder dazuschreiben. Der findet den Wein auch mit dem Vorderetikett und dann kannst du den Jagern noch ergänzen. Ich persönlich mache es aber eigentlich auch, also du kannst halt beides fotografieren. Oder wenn du die Flasche hast, dann weißt du ja, welcher Jagern es ist. Ja, aber es ist natürlich besser. Zu merken, meinst du jetzt, genau. Auch Alkoholgehalt und so, das sind Werte, die wir jetzt wegspeichern, die wir noch nicht anzeigen. Aber das sind ja alles Informationen, die von Jahrgang zu Jahrgang dann auch variieren und die dann vielleicht fürs Foodpairing oder fürs Lagerpotenzial oder was auch immer wieder interessant sind. Deshalb mache ich es jetzt so, dass ich eigentlich immer beide Seiten fotografiere. Ein starker Wein auf jeden Fall. Du hast ja jetzt eine Folge gemacht, wo es irgendwie um bewerten und persönlichen Geschmack ging. Das fand ich irgendwie interessant.
Also folgst du Johannes? Nö, aber ich habe jetzt mal geguckt, was er so macht. Okay, sehr lebt. Gut, und ich kannte es auch vorher. Machen wir bei allen immer Gästen, wir bereiten uns immer vor. Natürlich. Nee, aber das fand ich interessant, weil ich das total naheliegend finde, dass man seinen persönlichen Geschmack vielleicht aus der Bewertung nicht rausnehmen kann, aber du sagst ja, dass Weinexperten das schon können.
Ja, also ich heute, das finde ich jetzt auch mal interessant, was zum Beispiel der Michael dazu sagt.
Weil heute kommt ein Folgevideo dazu, wo es darum geht, dass du analytisch lernen kannst, analytisch zu verkosten und dass da natürlich so ein System gibt, aber aus meiner Meinung nach, meiner Erfahrung nach schon so ist, dass auch Kritiker einen gewissen Stil vielleicht präferieren. Und das war dieses Beispiel, diese Robert-Parker-Ära in den 80ern bis in die frühen 2000er. Da ist Robert Parker, dieser ganz berühmte Weinkritiker, berühmt geworden. Und der hatte so eine Präferenz für sehr konzentrierte, voluminöse, schwere Weine. Und das hat dazu geführt, und viel Holzeinsatz und so, Und es hat irgendwie dazu geführt, dass Winzer auf der ganzen Welt ihren Stil auch so ein bisschen dem angepasst haben, ihre Weißweine in Holz reingepackt haben, denen es überhaupt gar nicht gut tut, in der Hoffnung, dass sie halt besser von Parker bewertet werden. Und heutzutage ist es aus meiner Wahrnehmung das komplette Gegenteil. Also dass Leute eher wenig Holz, eher puristisch, eher schlank die Weine wollen. Und das zeigt ja irgendwie schon, es sind ja erstmal zwei unterschiedliche Stylistiken. Und das eine ist nicht unbedingt besser oder schlechter als das andere. Es ist eine Präferenz. Aktuell würde ich sagen, werden diese schlanken Weine besser bewertet. Vor 30 Jahren wurden diese wuchtigen Weine besser bewertet. Aber das würde mich jetzt mal interessieren, wie du das siehst.
Da ich ja nun selber auch mit bewerte, kann ich dir einfach sagen, dass es natürlich immer der persönliche Geschmack auch des Testers ist. Und ich zum Beispiel, kann ich sagen, bei den deutschen Weinern.
Sehr allergisch reagiere ich auf eine Medportritis. Ich finde das wahnsinnig uncool und ich würde sagen, dass sehr wenig Portritis reicht, dass es mich schon nervt. Diese Süße in der Nase, am Graumann auch. Und der Winzer sagt immer, nee, nee, ist voll reifes Traummaterial, aber man schmeckt es raus. Man schmeckt auch, wenn jemand entsäuert, es gehen auch andere Sachen mit in diesem Prozess. Und wenn jemand das verändert. Ich glaube, wenn jemand Säure zusetzt, wenn er es schlau macht und nur sehr dezent, dann geht das auch. Weil da natürlich immer der erste Gedanke ist, ist das natürlich oder ist das konstruiert. Und dann ist es so, dass ich auch im Tasting-Panel weiß, wem es ähnlich geht und wer aber das zum Beispiel total mag. Das gibt es auch. Und nur deswegen ist es extrem wichtig, zumindest so ist es beim File-Stuff, dass wir in jeder Session einen Referenzlein haben, der 90 Punkte hat, den wir alle probieren und sagen, das sind 90 Punkte. Und dann bewertest du es. Und dann weiß ich zum Beispiel etwas, was... Ich mir vorstellen könnte, dass jemand anders es aber abfeiert, aber ich es nicht so geil finde, dass ich dann sage, kann mir jemand mal, oder könnte jemand mal helfen, können wir das mal gemeinsam probieren. Weil, und dann ist es so, dann lese ich vor, was ich geschrieben habe und was mich nervt und wo man das sieht, weil zum Beispiel dieser, dieses große Gewächs, finde ich, ein Portritis Problem hat oder Portritis drin hat, was ich nicht toll finde und ich zum Beispiel der Ortsmann, der 15 Euro weniger kostet, finde ich eigentlich viel besser und ich würde ihn gerne höher bewerten, aber das ist natürlich, der Winzer.
Es ist nicht einfach, weil damit kann man viel beeinflussen. Und dann hätte ich gerne eine andere Meinung.
Aber eine Meinung von deinen Kollegen? Nein, nein, nein. Wenn wir verkosten jetzt. Falls ich nach Hanselau habe, ist mir das komplett wurscht. Ich finde den beiden... Es geht um den Bewerten jetzt. Ja, genau. Aber es sind ja mehrere, die das verkosten. Also die bewerten das ja sowieso. Und du holst dir dann noch... Nein, ich habe den Auftrag. Ich bewerte diesen Burry von Louis Chardon. Das ist mein Job, das sind meine Initialen dabei. Aber ich bin mir unsicher, wie ich das finden soll. Oder ich sage, vielleicht checke ich es gerade nicht. Oder ist der überhaupt, soll der so sein? Ich bin mir nicht mal sicher, ob der Wein nicht vielleicht ein Problem hat. Helft ihr mal. Oder ich sage, nervt euch das nicht auch? Und dann sagt der, ich finde es richtig gut. Okay, dann helft ihr mal, wo wir uns dann reinfinden. Weil mein Ding ist es überhaupt nicht. Das kann schon passieren. Sag mal, und jetzt hast du noch mal einen Rotwein. Und da finde ich, merkt man jetzt schon, der stand jetzt halt ein bisschen länger. Und kann das sein, dass der jetzt einen Tick tatsächlich mal zu warm schon ist? Rotwein? Ja. Gar nicht. Ich hatte den in den Kühlschrank. Ich weiß, aber du hast, aber du hast, aber du hast, aber du hast, aber du hast, aber du hast ja so vor 20, 30 Minuten. Ich finde fast, aber vielleicht ist es nur meine, ich finde ihn fast, fast nicht kühl genug.
Also ich würde ihn auch noch einen Tacken Kühler trinken, aber er ist ja immer noch bei... Ich weiß nicht, ob er nicht dadurch ein bisschen... 18 Grad oder ein bisschen... Nein, Kühler. Auf jeden Fall Kühler, ja. Auf jeden Fall Kühler. Wir hatten ihn ja vorher, wir hatten ihn bei uns im Club bei 17 Grad und ich hatte ihn jetzt die ganze Zeit im Kühlschrank. Also ich glaube, er ist ja 15 Grad der Wein. Ja, wirklich. Aber das ist ein, das muss man dazu sagen, ein Brouille von Louis Jadot aus 2023, den hat man mir ein bisschen Aufwand zu uns geschickt. Also den hast du dir schon gewünscht, so als Sommer-Rotwein, kann man das sagen? Also generell die Stilistik? Ja, ja, also wurde auch, ne? Unter einer Auswahl hast du das ausgewählt, so.
Der wurde auch vorgeschlagen und dann war der aber irgendwie nicht lieferbar und dann fand ich aber die Alternative irgendwie weniger spannend und dann habe ich gedacht, ich fände es schon cool, wenn wir den dabei haben, weil ich Bourjolet auch cool finde. Und passt das jetzt, ich finde jetzt so, ich finde der, von allen Weinen wäre jetzt derjenige, der mir am wenigsten zum Thema Sommer einfallen würde. Also ich sehe das genau umgekehrt. Also es ist ein Rotwein, das passt per se vielleicht nicht so zum Sommer, aber dafür, dass es ein Rotwein ist, passt das. Das finde ich extrem gut. Ja gut, okay, und der aber jetzt als Gesamt, als Wein, finde ich, also richtig, das finde ich auch, aber insgesamt, findest du gut? Ich finde ihn gut, ich finde ihn wirklich gut. Also 13 Alkohol, das sind ja eben Weine, die meistens sehr jung getrunken werden. Brouille, Fleury aus dem Beaujolais, Grammettraube, die wenig Gerbstoff haben, eine sehr saftige Frucht auch, ein bisschen Pflaume, aber nicht eingekocht, nicht überextrahiert.
Das finde ich extrem cool. Ich meine, wenn es abends, es hat ja nicht jetzt zwingend immer 30 Grad auch nachts noch, weil wenn es abends ein bisschen kühler wird und du holst es aus dem Kühlschrank und trinkst einen Schluck, dann finde ich das... Aber du musst es schon kühl trinken. Das ist, glaube ich, erstmal die Grundidee. Ich glaube, wenn der warm wird, wird es schwierig im Sommer, oder? Genau, er verliert ein bisschen, was die Magie dieses Weines ist, ist bestimmt diese Frische. Und die verliert er, wenn er zu warm wird. Und dann wird das zu schnell, zu breit am Gaumen und dann fragst du dich, warum muss ich das jetzt trinken. Louis Jadot ist ja insofern ja gar kein Winzer, sondern eigentlich ein Handelshaus, die unterschiedliche...
Meines Wissens, ich habe mal bei einer großen Cortonschale Mani-Verkostung mitgemacht, da war einer von Jadot, das ist ein einzelner Corton, den die aus eigenen Trauben hat. Der ist irre gut, kostet ja auch schon 200 Euro oder so. Aber ansonsten sind das immer Trauben, die die auch zukaufen. Aber das ist schon ein sehr, sehr bekanntes Weingut aus dem Burgund. Und ich finde, das ist ein cooler Wein für unter 20 Euro. Und es hat auch so eine gewisse Tanninenstruktur. Ja, aber nichts Trinkendes, also nichts Beißendes, nichts Grünes, nichts. Nee, das nicht, aber ich finde, dass es da ist und es ist auf der einen Seite leicht, aber auf der anderen Seite hast du diese Tannine und das macht schon irgendwie was aus. Ich finde, wenn man halt im Sommer jetzt was isst, wo du tendenziell vielleicht eher einen Rotwein zu trinken würdest, dann finde ich sowas eigentlich mega, irgendwie leicht gekühlt, zum Grillen kann ich mir das auch irgendwie gut vorstellen, wo man dann vielleicht sonst statt einem Weißwein eher zu Bier greifen würde. Finde ich so gekühlten, etwas leichteren Rotwein, finde ich, ist schon ein kleiner Gamechanger. Also mag ich sehr gerne. Hast du einen Lieblingswein, Johannes? Nee. Hast du aktuell einen Lieblingswein?
Nee, wirklich nicht. Lieblings Rebsorte? Für mich, also auch da kann ich jetzt so Tendenzen sagen. Ja, Tendenzen reicht. Ich bin großer, ganz großer Riesling-Fan, habe das aber jetzt in den letzten drei Jahren sehr viel getrunken. Und aktuell zum Beispiel finde ich dann, finde ich halt Chardonnay schon echt, fand ich schon immer mega. trinke ich aktuell ein bisschen mehr. Dann diesen südsteirischen Sauvignon Blanc habe ich jetzt so neu für mich entdeckt. Und für mich geht es wirklich beim Wein generell, ich werde auch immer gefragt, ja, mach doch mal so eine Bestenliste oder sowas.
Wechselst du schnell, ne? Das macht auch Wein nicht aus. Es gibt nicht so, das ist jetzt der beste Wein und den müsst ihr ja alle trinken, weil zu 99 aus 100 Gelegenheiten ist es nicht der beste Wein. Sondern es gibt ganz viele Gelegenheiten, da ist vielleicht irgend sowas, easy drinking gut und dann ist wenn du jetzt mal für einen ganz besonderen Moment und zu dem essen, dann trinkst du das. Und für mich ist es wirklich immer so dieses Entdecken und dann irgendwie mal überrascht werden. Dann höre ich sozusagen raus, dass du eigentlich kein Fan von Weinbewertung bist. Nee, also würde ich so auch nicht sagen. Ich kaufe jetzt kein Wein aufgrund von einer Bewertung, aber es ist schon ein Indiz von den sehr ernstzunehmenden Kritikern.
Das ist schon eine Aussage, die dahinter steht. Das ist jetzt nicht, dass es einfach aus der Luft gegriffen ist, sondern die Bewertung, Wenn du jetzt Weine vergleichst, dann kannst du ja auch vor allem in einem Feld, dann kannst du auch ganz klar sagen, okay, der ist jetzt auf jeden Fall hier irgendwie ein paar Punkte drüber als der.
Aber das eine ist die Bewertung, das eine ist die Qualität, also der Preis, wenn du das so ein bisschen daran orientieren möchtest. Aber für mich das Wichtigste ist der Anlass, also um den richtigen Wein irgendwie zu finden. Das ist schon fast ein schönes Schlusswort. Wir müssen natürlich unsere berühmte Schlussrunde machen, mit welcher Wein, Wir raten ja immer manchmal gegenseitig, welcher Wein wem am besten. Ich fange an. Ich muss vor allem noch was sagen, noch zu diesen Bewertungen zurück, weil es sich verändert hat. Ich glaube, es war eine Frage von dir. Also früher hat Robert Parker sozusagen alles probiert selber und auch nicht so viel und auch nicht ständig. Und auch viele Weine einmal und dann nie wieder. Und mittlerweile gibt es quasi für Länder oder für Regionen immer jeweilige Experten, die sich irgendwie hervorgetan haben, dass sie sich da besonders gut auskennen. Und das ist jetzt eben anders. Und wenn dieser Tester jetzt zum Beispiel der Deutschland, Österreich, Champagne, Elsass, Schweiz, Stefan Reinhardt, der jetzt hier auch bei uns sitzt, der hat bestimmt auch eine Art und Weise von Weinen, die er besonders gerne mag. Und die bekommen dann vielleicht viel höhere Bewertungen, als sie es davor bekommen haben.
Aber deswegen ändert jetzt keiner seinen Weinstil. Weil der kann morgen ausgewechselt sein, ohne dass wir es wissen. Und dann kommt jemand anders, der sagt, ich mag aber Rade Gams. Aber es ist bestimmt nicht mehr so krass und nicht mehr so einer von oben, der alles regiert, sondern es ist deutlich demokratischer geworden. James Hackling gibt es da noch? Genau, der war früher Verkostler für Parker. Und der hat auch ein Team, das nicht er alles macht, sondern es sind auch andere, die das bewerten. Aber quasi in seinem Sinne, ich würde sagen, der Falstaff, Dr. Sauter, der Chef der Bewertung, der sucht sich auch nur Leute raus, wo er sagt, jawohl, das sehe ich ähnlich wie der. Also der könnte in meinem Verkostungsteam sein. Weil wenn alle das ganz anders sehen, dann ist es ja nicht mehr ein Fallstab, sondern dann sind das 17 kleine Fallstabchen. Und das ist dann schwierig. Ich finde, solange du einer Linie folgst, die nachvollziehbar ist für den Endkonsumenten, hat es ja eine Aussage. Weil dann kannst du sagen, wenn mir die Art und Weise, wie die bewerten, gut gefällt, kann ich mich daran orientieren. Wenn es in der Linie bleibt, in diesem Stil, Und wenn nicht, dann muss ich mir vielleicht einen anderen Kritiker suchen oder so. Aber diese Parker-Ära ist vorbei. Das ist er alleine, ist auch nach China verkauft, also nach Asien verkauft worden und so weiter. Das ist also jetzt, es ist immer noch das Relevanteste aller. Parker-Punkt ist immer noch die. Aber er selber verkostet für Asien ein bisschen Nappa-Welle vielleicht.
Aber Bordeaux macht er zum Beispiel gar nicht. Die Kute-Ära hat begonnen. Ja, genau. Aber okay, also es ist ein Team, was verkostet, deswegen ist Parker. Ja, also sind auch meistens tatsächlich auch in den Regionen sind es oft auch zwei Leute, nicht immer nur zwingend einer, auch wenn die unterwegs sind. Und das finde ich ist auch wichtig, also auch eine andere Meinung noch zu haben, auch wenn man Wein probiert. Auch finde ich jetzt hier schon schön, weil ich finde, wenn man der eine riecht das, der eine da ist, der sagt, oh, finde ich doch nicht. Und vielleicht feiert man einen Wein komplett und der andere sagt, nee, pass mal auf, findest du wirklich und so weiter. Also das ist schon, und du probierst sehr häufig den gleichen Wein und wieder zurück, findest du ihn dann immer noch so gut. und da gerade je höher die Bewertungen werden, umso strenger wird man ja selber, um auch glaubwürdig zu sein. Komm, jetzt machen wir Abschlussbewertung. Mit der Grape Guru App, das fand ich cool, das wirklich Heidelbeere und so weiter, weil ich erlebe ganz oft, dass man irgendwas probiert und das dann schmeckt, dass es dann doch ganz anders ein halbes Jahr später in der Flasche ist, als dass man in dem Moment, wo man es dann auch selber beschrieben hat. Absolut, wir machen jetzt mal ein anderes Spiel. Man kann immer Platz 4, Platz 3, Platz 2, Platz 1 und dann gucken wir mal, was hier am Ende, was unser Lieblingswein war. Wer fängt an? Der Gast fängt an. Auf Platz 4. Es gibt einen Punkt für Platz 4. Der Rosé. Auf Platz 2. Platz 3 wäre dann, oder? Platz 3, schön. Danke.
Würde ich jetzt heute den Riesling nehmen, dann den Brouilly, also den Garmé und dann den Sauvignon Blanc. Axel. Bei mir jetzt nicht unbedingt Punkte, sondern das, was ich gerade... Genau. Plätze, Axel. Also Plätze 4 und 3 genauso, aber auf Platz 2 den Sauvignon Blanc und auf Platz 1 den Brouilly.
Michi? Ich bin komplett bei Johannes. Oh, das weiß ich nicht mehr. Rosé, vierter Platz. Riesling? Von Volksheim, dritter Platz. Brouille von Jadot, zweiter Platz. Südstermark. So wie N'Bourdes von Sabati. Platz 1. Die Heimat. So. Die Heimat. So. Und ich mache auch den... Absolut nicht objektiv. Das ruhig, das ruhig. Was sagst du jetzt, Lars? Warte, warte, ich mache es kurz noch. Also, ich mache auch den letzten Platz, beispielsweise den Rosé, auf den dritten Platz den Rotwein, auf den zweiten den Riesling und auf den ersten den Sauvignon Blanc. Und mit der Sauvignon Blanc vor dem Brouillet, Brouillet, Brouillet, Riesling und Brouillet. Stark. Johannes, vielen Dank, viel Spaß, viel Freude. Was kostet der hier? Der Rotwein kostet 18,90 Euro. Also das Paket wird irgendwo bei 70 Euro. Der Preis ist ja gar nicht so leicht mehr. Wir sagen aufs Leben. Wir haben nichts mehr, aber wir sagen aufs Leben. Danke, Johannes. Vielen Dank, dass ich da sein durfte. Echt eine Ehre, dass du da warst. Ich sehe auch so.