Vier Flaschen, der Wein-Podcast der Funke Mediengruppe. Unser Partner Havesco feiert 60-jähriges Jubiläum und macht jeden Wein zum Erlebnis. Das vorgestellte Vier-Flaschen-Paket ist versandkostenfrei bestellbar auf havesco.de. Trockentrockener Provence Rosé. Wem diese Steigerung gefällt, der ist heute genau richtig, Denn wir wollen heute auf eine Rosé-Wein-Reise gehen in den weltbekannten Süden Frankreichs. Wir, das ist der Wein-Sympathen, Michi-Kollegs. Servus. Danke, danke, danke. Lars.

Und ich. Und wir haben einen Reiseführer eingeladen, der es besser nicht sein könnte. Und das ist Helmut Eichinger. Helmut, du bist, ich muss das ablesen, Brand-Developed-Manager bei Moe Hennessy Wine Estates. Und das heißt, du bist für die Markenentwicklung von so bekannten Rosé-Weingütern wie Chateau Minutie. Ich hoffe, es ist richtig ausgesprochen. Chateau Galopé und Chateau d'Escalant verantwortlich. Könnte besser nicht sein, ne? Herrlich. Ja, und herzlich willkommen. Dankeschön. Danke für den Ernst. Und trockener Rosé. Da habe ich so ein bisschen arg Sorge gehabt, gerade Michael, dass der Axt sagt, und ich gehe raus. für mich. Ich habe ihn auch kurz davor. Er ist tatsächlich, du musst es wissen, er wollte nicht in den Fahrstuhl mit uns einsteigen. Er ist ein Süßer. Hast du irgendwas, was in die Richtung... Ein Zuckergusschul, sagt man in Österreich. Du kommst aus Salzburg, das ist natürlich wunderbar. Ich mag diesen Dialekt fast noch... Ich liebe ja eigentlich alles aus Österreich. Du bist voller Österreich-Fan. Mach du auch, Michael. Red, wie dir der Schnabel gewachsen ist. Ja, das mache ich gerne. Können wir machen. Es versteht uns halt draußen nicht mehr, das ist das Problem. Wie kommt ein Österreicher in die Provence? Das ist eine gute Frage.

Ich sage mal so, Salab, ich habe mein ganzes Leben nichts anderes gemacht. Ich habe eine ganz klassische Tourismusausbildung. Koch und Kellner mit Magister, wenn man so will. Und dann immer irgendwie so ein bisschen reingestolpert und in die Passion zum Wein verkaufen. Du bist in Salzburg auch aufgewachsen? Nee, ich bin Niederösterreicher. Aus dem Mostviertel noch schlimm, überhaupt nichts mit Wein zu tun. Da wächst bei uns gar nichts eigentlich. Aber das tut dem Ganzen ja keinen Abbruch. Also es gibt ja ein Weingut Eichinger auch. Gibt es auch mit denen nichts zu tun. Nein, leider. Es gibt auch Speditionen, Eichinger, etc. Ich habe da irgendwie drauf geguckt, weil ich mich kurz vorbereitet habe und dachte, Mensch, irgendwo muss er da auftauchen, Helmut, Helmut. Was machst du denn? Nein, war nichts. Und du lebst aber noch in Österreich oder lebst du jetzt in der Provence? Leider nicht in der Provence. Viel schöner. Ich lebe bei meinen Kunden. Ich bin viel unterwegs. Das heißt, Homebase zu Hause mit meiner Frau in Salzburg am unter schönen Matze. Und von dort aus bereise ich Deutschland und Österreich. Für die zwei Märkte bin ich verantwortlicher. Was ist denn das Schöne am Provence Rosé? Ich würde sagen, wir probieren es am besten aus, weil wir haben ja den ersten Wein schon drin. Ist das das erste Mal? Haben wir nur Rosé? Ja, wir haben nur Rosé, 100%. Und jetzt müssen wir nochmal sagen, wann war die letzte Sendung, wo wir nur Rosé hatten? Das ist gar nicht so lange her. Ihr habt es mit eurem Hörer, als ihr den zu Gast hattet, war die letzte Folge, wo ihr nur Rosé hattet. Waren wir nur Rosé tatsächlich? Stimmt, hattet ihr schon. Aber ich wollte dich auf eine andere Folge hin. Was meinst du denn?

Nice. Nice. Die Antwort ist nice. John Bon Jovi. Wie findest du Hemdenwater? Sehr gut. Aber es ist ja nicht Cote Provence. Aber interessant, weil wir uns nicht... Wir haben es jetzt das zweite Mal probiert und wir fanden es besser, als wir es mit Jon Bon Jovi getrunken haben. Aber das ist ja tagesformabhängig. Vielleicht hat auch Jon Bon Jovi die ganze Aufmerksamkeit an den Tag genommen. Da war ja keiner aufgeregt an dem Tag. Wir waren super entspannt.

Wir waren super entspannt. Ihr habt bei Michi Kraus in der Folge schon die ganze Zeit über Jon Bon Jovi geredet. Ja, ja, ja. Nein, wir raus. Erster Rosé. Aber ist auch sehr nah an der Provence. Genau, richtig. Er ist eine Nachbarregion. Im Süden Frankreich wird ja wirklich auf einer Vielzahl an Regionen Wein angebaut. Und der Rosé-Wein generell in der Provence hat eine extrem lange Tradition. Also selbst die Römer haben dort schon Wein angebaut. Und ja, über 92 Prozent der gesamten Weinproduktionsmenge in der Provence ist tatsächlich Rosé-Wein. Also dieser 92 Prozent der gesamten Menge an angebauten Wein in der Provence ist Rosé-Wein. War das immer schon so? Die genaue Entwicklung kann ich da jetzt nicht wiedergeben, ob das vor ein paar hundert Jahren genau schon so war. Aber das ist wirklich beeindruckend. Das ist eine so fokussierte Weingegend. Vor ein paar hundert Jahren bestimmt nicht, weil da gab es den Rosé-Wein noch gar nicht. Aber das ist bestimmt eine Entwicklung, eine jüngere Entwicklung. Es sind übrigens die Weißen und die Roten auch gar nicht so schlecht aus der Provence. Aber man kriegt wahrscheinlich im Verhältnis gar nicht das Geld, das man mittlerweile für Rosés auch schon bezahlt. Wir haben vier Rosés aus der Provence. Wir haben einen hochwertigen Rosé, auch mit dabei. Und starten mit 2024, also das ist auch alles Current Release, was das jetzt betrifft, M de Minuti. Genau, richtig. Das habt ihr noch nicht ganz so lange. Genau, das haben wir 2023 hat das Moitennessee gekauft.

Ist ein absolutes Kultweingut in Frankreich. Ist die Nummer 1 in Frankreich. Schlechthin, die Familie Maton hat das in vier Generationen perfekt aufgebaut. Und wirklich ein ikonisches Weingut direkt vor den Toren von Saint-Tropezien wieder zu Hause. So eine ganz lange Flasche mit ein bisschen Blau. Nummer 1 bei den Rosé-Weinen oder Nummer 1 bei den Rosé-Weinen in Frankreich? Nummer 1 Cote Provence Rosé in Frankreich. Also Verkauf in Frankreich. Ist eine ganz ikonische Flasche, wie du richtig sagst. Das ist Monique Maton von der Familie Maton. 1960 hat sie diese Flasche entworfen, die die weiblichen Formen einer Frau darstellen. soll. Es hat so ein bisschen dieses, fast schon wie von einem Korsett eingefasst ist. Sehr schlank, sehr lang, sehr elegant.

Und das ist unsere Signatur des Hauses, die am bekanntesten ist, die auch vom Volumen her wirklich entscheidend ist. Extrem schlank, ne? Manche Sommeliers hassen, so lang ist die Flasche, bringt man sie nicht in den Weinschlangen rein, das ist ein bisschen der Nachteil. Aber wir bringen jedes Jahr auch eine Limited Edition raus und die haben wir jetzt heute auch dabei, wo wir die letzten sieben oder acht Jahre jedes Jahr eine Künstlerin eingeladen haben aufs Weingut, die sich dann mit der Region befassen können, sich auf den Wein einlassen können und dann die Flasche designen. Und jetzt diesmal kam ein Künstler aus Australien, Elliot Rutledge, der hat das gemacht und ist der erste Mann seit Beginn, seit wir das machen. Und er hat sich so von diesen Zeichnungen der.

Weinberge inspirieren lassen und die Elemente der Provence eingefangen lassen. Also das Meer, das blau sein soll, der Boden, der immer ein bisschen Sand- und Ockerfarben ist und wie sich Meer und Regen und Gesteiten widerspiegeln. Das ist seine Art von Kunst und ja, so hat es Reaktion. Wenn man es jetzt nur im Regal sehen würde, würde man fast denken, oh, es ist da so ein bisschen flippig, ein bisschen schnittig aus, aber es ist natürlich, unfassbar trocken. Achso, ich habe noch nicht probiert. Ich meine, ich mag es sehr. Erste Regel in der Probe. Bronze Rosé muss man in großen Schlücken genießen. Ich weiß, das ist hier eine professionelle Veranstaltung, aber muss ich ja schon ein bisschen dazu. Das hat keiner gesagt. Das darfst du, das muss Axel nicht sagen. Das ist nicht.

Warum in großen Schlücken? Es ist ja auch keine 10 Uhr-Vorheilung. Warum in großen Schlücken? Weil es einfach den Mund auch schön ausfüllt, weil man so dieses Lebensgefühl, das man an der Cote d'Azur eigentlich sucht, richtig aufnehmen kann und richtig einatmen kann. Also solange der Bein im Mund ist, ist er gar nicht so trocken, aber wenn er mit dem ausspucke oder runterschlucke, bleibt doch was sehr Trockenes. Ja, es ist unfassbar trocken, aber es ist jetzt, finde ich, keine unangenehme Trockenheit, ohne dir da jetzt irgendwie Worte in den Mund legen zu wollen. Es hat schon eine gewisse Frucht. Minuti steht für mich immer für viel Frische, sehr viel Citrus und eine gewisse zarte Beerigkeit, aber nichts Kitschiges. Wir machen keine Tutti Frutti Rosés. Citrus, was hast du? Hast du auch ein bisschen Erdbeere? Aber ganz, ganz, ganz sanft Erdbeere? Also nichts, was sich jetzt aufdrängt. Tatsächlich eher dieses Zitrische. Ja, schon. Es ist immer diese Erfrischung, die der Wein gibt. Und man hört es auch eher so.

Fragen wir doch mal den Rosé-Hasser. Lieber Michael Wien. Oder möchtest du lieber nicht befragen? Es gibt heute einen, wo ich sage, volle Daseinsberechtigung. Würdest du 10 von 10 Punkten geben? Für diesen Wein nein. Nein, für diesen nicht, für den der auch kommt? Das weiß ich nicht, das sage ich dir gleich nochmal. Wobei unser Hörer Erich mich gefragt hat, für den Champagner von Le Grasse habe ich auch 10 gegeben, wie wir auf diese Bewertung kommen. Ob wir das mal erläutern können. Können wir das? In der Emotion, in dem Moment, wenn wir finden, es geht eigentlich nicht besser. Und natürlich quasi ist vielleicht ein Wein für 300 oder 400 Euro, neigt man dazu, eher zu sagen, boah, boah, boah, aber nicht zwingend. Das ist ja sehr persönlich. Der eine findet das toll, der eine geht gern surfen, der andere spielt gern Türsteines, der dritter sitzt gern vom Fernseher. Erklär mal warum. Und der, der keine trockenen Weine macht, das ist klar, es ist leer. Das hat eher mit Alkohol zu tun. Aber kann das sein, dass ich das nochmal... Ich finde das ja toll, ich finde ja gerade Rosés toll, die so ein bisschen ernsthafter sind. Das kann man da bei der Provence auch immer sagen. Oder gibt es auch richtig quietschige, Kitschige Wein aus der Provence. Die Provence-Weine. Gibt es natürlich, ja. Bei uns nicht.

Magst du noch einmal erklären? Ich glaube, das ist für die Hörer auch wichtig. Hier steht auch drauf, Cote de Provence. Genau, das ist ja eigentlich ein Qualitäts... Also es ist wie das gesamte, sage ich jetzt einmal, französische Weinrecht, spiegelt das die Herkunft wider. Das ist das, was wichtig ist. Und dadurch einen Rückschluss auf die Qualität gibt oder geben soll, sage ich jetzt mal. Und die Provence an sich als Region ist eine unfassbar große Region, hat insgesamt drei Unterregionen. Das ist einmal Cote-Provence, also das Herzstück, wirklich das, was als berühmtestes oder wertigstes Teil der Provence wahrgenommen wird. Wo liegt das? Es ist ungefähr zwischen Saint-Tropez und Nizza ungefähr, da grenzen wir das jetzt einmal ein. Dann gibt es noch die Aix-en-Provence als zweite Region um die Stadt Aix. Und dann gibt es noch Courte-Var um die Region Waar herum. Und das sind die drei Regionen in der Region. Also was wir als Deutsche und Österreicher als Côte d'Azur zeichnen, das ist eigentlich die Courte-Provence. Das ist mehr oder weniger die Courte-Provence, genau richtig. Und wenn man weiß, wenn der Courte-Provence steht, dann kann man relativ sicher sein, dass es ein guter Rosé ist. Finde ich schon, dass es ein Qualitätsmerkmal ist, definitiv. Es ist auch ein Merkmal der Stilistik, würde ich auch sagen. Teurer ist es eigentlich auch immer. Ja, ist ja schön.

Von der Qualität her, weil viele unterscheiden, die sagen, Provence ist Provence, was nicht stimmt. Also Côte de Provence ist dann schon, es gibt dann nochmal Einzelgrüße. Also bezahlt man den Markennamen? Nee, nicht die Marke, sondern die Herkunft. Damit die Qualität letztendlich. Damit die Qualität, die... Entschuldigung, wenn wir jetzt nochmal hier auf den... Wer war das noch? Bertrand, der den... Gérard Bertrand. Gérard Bertrand. Der würde wahrscheinlich sagen, Côte de Provence, da bezahlt man einfach, weil es aus der Côte de Provence kommt und wir können das nebenan eigentlich... Wahrscheinlich würde er das sagen, Das sagen vielleicht auch Winzer quasi, die nicht im Sanserre sind, sondern im Entre-de-Mer oder wie auch immer. Die sagen dann, wir machen den besseren Sauvignon Blanc, steht da nicht Sanserre drauf. Aber wir fragen den unabhängigen Michi Kutig. Ja, ich bin ja unabhängig. Und das stimmt manchmal, aber es stimmt manchmal eben auch nicht. Aber ich glaube, es hilft so ein bisschen, das einzuordnen quasi. Wenn Cote de Provence draufsteht, würde man eigentlich sagen, ist vermeintlich die höchste Qualität. Okay.

Aber übrigens zu der Unabhängigkeit von Michael kann man ja nochmal sagen, das haben wir noch nie drüber gesprochen, aber ich lasse es jetzt mal raus. Michael ist ja im tiefsten Herzen Fan des FC St. Pauli. Und als vor wenigen Wochen der HSV in die erste Bundesliga aufstieg, hat er sich gefreut und trotzdem in der Hanselounge eine große Veranstaltung mit HSV. Und die Hanselounge war in HSV Farben geschmückt und so. Und da sieht man, dass dieser Mann unabhängig und unbestechlich ist. Das stimmt. Weil ich mich gefreut habe für für die alle Fans, für viele Mitarbeiter, in der die große HSV-Fans sind, wir haben nochmal diesen schönen Platz. Ob das vielleicht ein bisschen überschwänglich gefeiert wurde, dieser zweite Platz in der zweiten Liga, müssen andere bewerben. Wie findest du das? Es wurde in Hamburg, wurde der zweite Platz in der zweiten Bundesliga, verbunden mit dem Aufstieg in die erste Bundesliga, von wie vielen Zuschauern, also Bayern, in Bayern wurde die 34. oder 35. Meisterschaft von 15.000 Zuschauern gefeiert, in Hamburg waren dann 80.000 Zuschauer. Aber man muss dazu, ein Doppelaufstieg und irgendwie sozusagen, das rechtfertigt ja schon auch.

Durch sieben kannst du teilen, weil du sieben Jahre Zweite Liga warst. Aber in Österreich wäre das wie wenn Vattens aufsteigt. Ich glaube als Österreicher beim Thema Fußball mitzureden ist ganz dünnes Eis. Aber Song Contest können wir mitreden. Ja, Song Contest können wir mitreden. Gut, es ist gut. Ski fahren, kommt auf dem Winter drauf an. Und das schönste Land der Welt. Und ich glaube, wunderbare Gastgeber. Und das hast du am Unterklavé bewiesen. Das ist wirklich, das ist der Trick. Ich habe immer gedacht, ihr seid einfach die besten Gastgeber der Welt. Es ist so. Ich, Gasgeber. Das auch, ja. So, jetzt. Auch eine interessante kleine Flasche. Ganz neu, weil es wirklich das erste Mal raus ist, ist es der G de Galopée mit einer ganz neuen, ultraleichten Flasche auch. Herr Mutter, kannst du was sagen? Wie leicht die ist? Aber die Flasche ist wunderschön. Gebt gerne durch. Eine der leichtesten Flaschen, die es gerade im Markt gibt, nur 300 Gramm, das Glas alleine. So eine durchschnittliche Weinflasche hat zwischen 550 und 600 Gramm.

Ist Galopée eine Stunde weiter westlich von Saint-Tropez, ist kurz vor den Toren von Toulon gelegen, ist unser ich nenne es liebevoll immer unser, Labor der Nachhaltigkeit Also wenn man die nebeneinander stellt, da ist das gleiche drin, aber Wir haben schon Leute gehabt, die gesagt haben habt ihr da überhaupt 0,75 drin in den Flaschen Aber ich finde auch, weißt du was, die sieht toll aus, die ist schön leicht und die passt ja auch in jeden im Kühlschrank perfekt. Ja, da gibt es dann keine Beschwerdung. Aber die passen auch ins Handschuhfach, das ist ja ganz praktisch. Das ist wirklich gut. Für den Surfer, ja.

Aber da steht ja doch, Côte de Provence steht auch da unter. Genau. Ist auch sehr aufmerksam. Wir bleiben in derselben Region, wechseln das Weingut, das ist unser kleinstes Weingut, 55 Hektar in erster Meereslinie. 55 Hektar ist nicht so groß in der Provence. Dahinter haben wir insgesamt über 70 Hektar Naturschutzgebiet. Dass wir wirklich hegen und pflegen. Es ist 2019 von Maltennese gekauft worden, ist ein bisschen aus dem Dornröschenschlaf geküsst worden. Der erste Jahrgang war 2021, weil man wirklich Zeit brauchte, um wieder aufzukultivieren, um den Boden wieder zu regenerieren. Und jetzt wird schon eine andere Musik. Aber weißt du was? Und da bist du jetzt schon fast, man sieht die Farbe noch so ein bisschen, es ist noch ein bisschen ganz leicht rosé, Aber du bist im Geschmack, finde ich, bist du gar nicht mehr bei dem, was du einem wussteig erwartest. Und das finde ich ja gerade, das ist, wenn du die Augen zumachst, denkst du, du hast irgendeinen Weißwein. Oder nicht? Total. Also ich habe mich in den Wein auch ein bisschen verliebt. Wir legen unseren Fokus in diesem Sommer auch unter anderem auf diesen Wein. Weil ich mochte, diese Idee mit der Flasche kommt dazu, wenn der Wein immer die Basis gut ist. Ich finde die Flasche wunderschön. Ich glaube, dieser Erstwein mit dieser bauchigen Flasche, auch so eine braune, hatten wir glaube ich, auch schon mal da ist, glaube ich, die schönste Weinflasche, die ich überhaupt jemals gesehen habe.

Und das ist jetzt... In einer Stufe drüber eine große Schwester. Das ist der kleine Bruder. Und was ich daran mochte, Lars, und da bin ich komplett bei dir, die Frucht ist deutlich reduzierter. Er hat so ein bisschen was Kräutriges auch. Und ich finde, der Wein hat auch so eine schöne Energie. Also der hat so richtig für mich das, was ich untertrinkfluss, der wird hinten noch ein bisschen warm, der bleibt auch am Gaumen haften. Hat der viel Alkohol? 13. Aber das ist auch so ein Wein. Gleich wie der Wein davor. Das ist aber auch so ein Wein, der ist so erfrischend. Ich finde ihn noch erfrischender als den ersten. Den abends, jetzt Sommerabend, auf einer Terrasse trinken. So gekühlt wie hier. Und dann sieht es auch cool aus in dieser Flasche. Also, boah. Das liegt bei knapp über 20 Euro. Genau, der erste kostet 17,90. Der kostet jetzt 20,90. Das ist so normal. Es wird wahrscheinlich jetzt gleich noch teurer, wenn der Top-Wein kommt. Der günstiger wird es nicht mehr. Aber den habt ihr auch in Hansalounge. Den haben wir auch in Hansalounge, ja.

Und wenn du sagst, ihr geht darauf, das heißt, ihr, wenn einer kommt, sagt, welchen Rosé könnt ihr? Ne, wir haben ein bisschen mehr, wir werden ein bisschen promoten. Also ich probiere jedes Jahr wirklich, und das fällt mir nicht so leicht, auf der Messe so 60, 70, 80 Rosés durch. Da brauche ich eine halbe Stunde, das geht wirklich relativ flott. Vieles auch, was ich noch nicht kenne, einfach, da gibt es eigene Rosé-Stände dann auf der Po-Wein zum Beispiel. Da kannst du dich frei bewegen und eine Flasche nehme dann nichts und ich probiere wirklich schnell, zack, zack, zack, durch. Und da bin ich dann auch einmal kurz hängen geblieben und gedacht so, wow, das... Und wenn mir ein Rosé schmeckt, dann hat er immer quasi für mich den Anspruch, dass es auch ein Rosé für Weintrinker ist. Weil es nicht so oft vorkommt? Weil aus meiner Sicht es sehr häufig, aber auch das ist, was die Leute suchen. Die suchen mehr Frucht, die suchen was Plakatives, die hauen sich auch Eiswürfel rein. Ich weiß nicht, wahrscheinlich kann ich mir vorstellen, Helmut ist so Sylt oder so auch ein Markt für euch wahrscheinlich, der Aalbär, also dieser Hotspots jetzt in deiner Region. Jetzt steht irgendwie Pfingsten irgendwie an. Pfingst und Sylt ist wahrscheinlich für euch so Feiertag. Ist extrem wichtig. Wir sind ja gerade in schweren Vorbereitungen. Wir schlottern ein bisschen die Kließe mit der Logistik. Das ist immer so, dass alles rechtzeitig ankommt. Ist das jetzt einer der meistverkaufenden Rosé? Das gar nicht. Gar nicht.

Das ist ein Geheimtipp. Unfassbarer Geheimtipp. Wie gesagt, dieses Weingut kennt fast niemand eigentlich. Chateau Galopée, was irrsinnig schade ist, weil es eigentlich mit dem Wein, den du gerade angesprochen hast, den Krüglersee letztes Jahr, als Bestbewerter der Rosé bei Betania des Hof rausgegangen ist, wurden über 80 Rosés verkostet und wir haben es quasi mit dem dritten Jahrgang geschafft, als Bestbewerter der Rosé rauszugehen aus dieser großen Verkostung. Das ist jetzt das kleine Baby, das nachkommt, weil es.

Man trinkt nicht jeden Tag nur Krügglersee. Man braucht auch einen Wein, der einen am Nachmittag vielleicht abholt oder zu Mittags auf der Hanse-Lounge und einfach schön zugänglich und unkompliziert ist. Und das ist der Hintergedanke. Und on top noch natürlich diese Vorreiterrolle mit der leichten Flasche. Da geht es um das Thema CO2-Abdruck, das allgegenwärtig ist. Das Packaging, also die Glasflasche und der Transport ist der größte CO2-Beitrag bei jedem Winzer. Wir sind biozertifiziert, wir haben über 100 Bienenstöcke bei uns auf dem Weingut, sind einer von nur zwölf Orten weltweit, wo Bienenköniginnen gezüchtet werden. Da arbeiten wir mit einer tollen Institution zusammen. Also es ist wirklich schon, auf der Flasche sieht man auch diese ganze Flora, die sich bei uns abzeichnet, bei Galopé. Das ist schon extrem beeindruckend. Das spürt man im Wein, das ist diese Energie. Aber es wäre alles egal, wenn der Wein nicht schmecken würde. Schmeckt der dir auch, Axel? Ja, es ist okay. Also ich habe gerade irgendwie so eine Bowl gegessen und dazu passt er, glaube ich, ziemlich gut. So eine Pocker-Bowl oder so, oder? Nachträglich. Bohnen und so, kann ich mir gut verhalten. Ich finde das auch natürlich ein Wein, wenn du so eine Penthouse-Wohnung im 17. Stock hast ohne Fahrstuhl. Dann ist natürlich jedes Gramm, wo die Flasche leichter ist.

Das ist ja auch eine Zielgruppe, die wir bewusst ansteuern. Ja, perfekt. Penthouse-Besitzer. Wie viele Gebäude mit 17 Stockwerken gibt es überhaupt in Hamburg? Ja, wir bauen ständig welche. Die Österreicher bauen uns nicht fertig, oder wie?

Du weißt es, du kennst es. Du weißt es ja, der René Benck uns hier unser Wahrzeichen nur zu einem Drittel hinterlassen hat. Sag mal, hier dieses M und G, also nur ein Buchstaben. Du als Markenentwickler, ist das ein Trend oder woher kommt das? Es ist immer das, wofür das Haus steht und was die Visitenkarte oder der Eintritt ist. Ja.

Würde man vielleicht als böse Zungen behaupten, dass die Franzosen es da ein bisschen einfacher machen. Das findet man schon öfter. Es gibt von der Stato Eichem gibt es I als Wein. Also es gibt verschiedene Weine, die das machen. Aber das ist so eine Reduktion, sage ich mal, auf ein Icon, sage ich mal. Und häufig ist ja im Wein, dass du eine große Tradition dahinter hast. Und dann, ja, das Worspring Angels wird das nächste sein. dass sich damit noch mehr verbindet, als nur an einem Buchstaben abzulesen ist. Also wann kommt der W von Whispering? Ja, das ist die Frage. Ich glaube niemals, weil Whispering ist einfach wirklich ikonisch und ja, es ist... Alles 2024? Alles 2024. Man kauft ja immer die frischen eigentlich, oder? Nicht immer. Nicht immer? Vielleicht kommt noch was. Also einen teuren Rosé würde man wahrscheinlich nie auf einen Buchstaben reduzieren, oder ist das Quatsch? Nee, ich glaube, das ist jetzt fast schon eine journalistische Herangehensweise. Das wäre okay. So kreativ denken, Weinmaker, glaube ich. Weinproduzent. Aber heißt der G? Genau, G de Galopée.

Es ist im deutschsprachigen Raum, es wird dann G oder G draus, aber ganz ehrlich, das ist auch irgendwie das Schöne, wenn Leute sich mit Wein befassen und sich ihren eigenen Stempel aufdrücken. Das ist doch auch toll. Bispering Angel ist so, das ist ja sowas, das kennt eigentlich jeder, der sich mit Rosé beschäftigt, kennt Bispering Angel. Warum? Und gibt es noch keine 20 Jahre. Oh. Ist eigentlich verdammt jung, es war ein Gut, wenn man ehrlich ist. Das ist so ein Name, ein Whispering Angel. Das ist irgendwie so. Aber ihr kennt die Geschichte, wie sie entstanden ist, oder? Whispering Angel. Ich glaube nicht. Vielleicht, aber dann haben wir sie vergessen.

Erzähl sie doch mal. Also, Sacha Lachine hat das Weingut 2006 gekauft, nachdem er das Bordeaux-Weingut seiner Familie verkauft hat und hat in der Provence nach Weingütern gesucht, weil er die Vision hatte, Rosé wieder zu einem großen Wein zu machen und wirklich nach vorne zu bringen. Das war der Auftrag und er hat das zusammen mit seinem Freund, dem berühmten Patrick Lyon, gemacht. Patrick Lyon war 20 Jahre Kellermeister von Chateau-Mouton-Rothschild. Also Patrick Lyon hat im Rotweinbereich alles erreicht, was es zu erreichen gibt und hat dann zu seiner Rente das Projekt Chateau-es-Clau mit Sacha Ligine gestartet und es bis zu seinem Tod 2018 auch begleitet, nahtlos an seinen Sohn Bertrand übergeben. Also die ganze Kellertechnik, diese ganze Vision an der Art, wie wir Weine bei Esclan machen, beruht auf dem. Und dann gab es bei uns in der Kapelle, nennen wir es mal einen feuchtfröhlichen Abend nach einer Verkostung, wo Sascha und Patrick den Eindruck hatten, diese zwei Engel, die flüstern doch ein bisschen.

Und das hat so ein bisschen dazu geführt, dass daraus eine Idee entstanden ist und der Name daraus geboren wurde. Und er hat für einen Franzosen, der die Vision hatte, der Wein muss in Amerika groß werden, weil das war so das globale Flaggschiff.

Wie gesagt, let's be honest, nobody is going to be able to pronounce a fucking French wine anyway. Und das ist schon eigentlich etwas, was für einen Franzosen sehr weitsichtig ist, weil du nimmst den Leuten die Hemmschwelle und du hast natürlich etwas, was zeigt, dass wir uns da selbst nicht zu ernst nehmen mit Whispering Angel. Das ist etwas, worüber die Leute immer ein bisschen lachen, sie merken sich das trotzdem. Und seitdem steht auf jeder Flasche Whispering Angel hinten drauf, if you drink this wine, you might hear them and if you come and visit us, you might see them. Also, ihr seid alle herzlich eingeladen, selber mal vorbeizukommen in der Provence, schauen, ob ihr die Engel findet bei uns. Und was macht, Michael, was macht diesen Wein denn jetzt? Es ist noch nicht dein Top-Wein, der kommt noch. Genau, ja. Aber was macht diesen Wein jetzt aus, dass er ja so ein, das ist ein Crowd-Pleaser, kann man das sagen? Das ist sozusagen der Cloudy Bay unter den Rosé-Wein oder? Oh, das ist, glaube ich, das ist gut. Das ist, glaube ich, ein gutes Synonym, wie man das umschreiben könnte. Ich glaube, es gibt Läden, die haben eine Weinkarte mit 50 Positionen und verkaufen 90 Prozent genau das. Hier, nur diesen Wein. Die haben die anderen so zu ziert.

Es gab immer sogar ein Restaurant in Hamburg, die haben, glaube ich, auf jedem Tisch automatisch eine Flasche Whispering Angel mit der Reservierung oder so. Es gibt also wirklich auch hier, die gibt es ja in ganz großen Flaschen auch. Ja, genau, bis zu 12 Liter. Das ist jetzt nicht so ganz Hamburg, aber wir haben vielleicht auch Hörer in München oder Düsseldorf, die das verstehen. Die haben gerne in Österreich auf den Schien. Ist der preislich? Der kostet gleich viel wie der davor, also auch 20,90 Euro. Und jetzt muss ich aber sagen, wenn ich die Wahl hätte zwischen dem davor und dem, würde ich den davor nehmen. Vielleicht aber, weil Whispering Angel, haben wir den schon mal gehabt? Ich habe ihn auf jeden Fall schon mal getrunken.

Und ist das sozusagen das Signature-Rosé für die Provence, kann man das so sagen? Das ist weltweit der erfolgreichste Provence-Rosé. In dem Preisbereich über 15 Dollar ist es mit Abstand die Nummer 1. Also der meistverkaufteste. Kannst du was zu den Zahlen sagen oder darfst du davon was sagen? Wir sind ja unter uns. Wir sind ja unter uns, es ist ja niemand dabei. Es kann jeder heute das eine oder andere Online-Suchportal benutzen oder irgendwo mündlich was reinsprechen und da wird irgendwas bei 10 Millionen rauskommen. Wow. Sicher nicht verkehrt, ja. 10 Millionen Flaschen pro Jahr. Und das liegt aber auch tatsächlich daran, dass er so heißt, wie er heißt? Also diese Idee zu sagen, lass uns einen englischen Namen nehmen. Ich glaube, es ist ein Grund, und da muss ich wirklich die Fahne für die Kollegen am Weingut hochhalten, weil wir unfassbar im Keller abliefern.

Und das ist etwas, was natürlich wenig mit Winzerromantik zu tun hat. Wir haben in den 20 Jahren drei Weinkeller gebaut. Wir sind, glaube ich, so schnell wie niemand. Und selbst bei Whispering Angel, bei den Weinen, die wir zukaufen, machen wir die Lese alles selbst. Da ist Logistik ein Riesenthema. Wir brauchen 60 bis maximal 90 Minuten, bis das Material im Weinkeller ist. Es ist alles direkt rund um Chateaus, diese drei Weinkeller verstreut. Es wird mit unfassbarer Genauigkeit und sehr akribisch darauf geachtet, dass wirklich nur das Beste verwendet wird, dass die Trauben zum perfekten Zeitpunkt wirklich reinkommen. Und dieser Zeitpunkt ist bei Rosé noch entscheidender, glaube ich, als bei anderen Weinern, weil einfach das Zeitfenster viel kleiner ist.

Wir arbeiten mit optischen Sortiermaschinen, kennst du sicher von der Reus-Reus unter den Sortiermaschinen. Wir haben neun Stück davon. Also es wird nichts dem Zufall überlassen, was nicht heißt, dass wir hart eingreifen bei dem Wein. Aber du musst bei den Stellen dazwischen extrem genau sein und extrem zügig arbeiten, weil Oxidation ist der größte Feind. Und was als nächstes dazu kommt, ist, dass wir mit dem Prinzip der Patonnage sehr stark arbeiten bei Whispering Angel und das zeichnet uns natürlich aus. Also die Feinhefe, auf der der Wein reift, im Stahltank, rühren wir wirklich zweimal in der Woche auf und dadurch kommt dieses Seidige, dieses Cremige von Whispering Angel. Das ist eigentlich das, was für mich die größte Stärke ist. Michi, was ist für dich die große Stärke von... Hm. Oha!

Rausschneiden wieder? Wenn ich die beiden Weine vergleiche, merke ich noch mal mehr, warum ich diesen Chilicalopée auch so gut fand. Der mit diesem Kräutering, finde ich, mehr Spannung bringt und mehr Seriosität. Dieser Whispering hat für mich, ich habe am Ende sogar so ein bisschen Eisbonbon, der hat für mich eher quasi wirklich dieses, Schenkeinmachstriche. Kann ich nochmal den Golopé-Vergleich einmachen? Weißt du, was ich meine? Ich meine es auch nicht despektierlich, sondern ich meine es, dass ein Massenprodukt, was in solchen Massen verkauft wird, das muss natürlich jedem schmecken. Da kannst du nicht sagen, was sind das für Grüne? Es ist auch gar nicht grün. Aber kann man sagen, dass es dann schon wieder gut ist, in der Masse solche Qualität herzu? Das finde ich sowieso, dass es hier Louis Vuitton Mohennessy sehr, sehr gut gelingt, ob das jetzt Dom Perignon ist oder du hast Claudie Bates zitiert oder andere wirkliche Massenphänomene, wo man sagt so, wow, krass, für so eine Menge so, wirklich muss man schon sagen, dass...

Und die können auch den Preis nehmen und die Leute bezahlen. Das ist ja anders, ob du 10 Millionen Flaschen verkaufst für 3,50 Euro oder für 21 Euro. Das ist natürlich auch viel Marketing, aber so eine Marke aufzubauen. Also ich verstehe Menschen, die das... 210 Millionen Euro Umsatz allein mit diesem einen Produkt. Wenn du den Endverbraucherpreis rechnest. Endverbraucherpreis, na klar. Du bist bei LVMH für nur, habe ich verstanden, nur für die Roséen. Ich bin direkt bei den Weingütern zu Hause. Achso, okay. Und ist das LVMH oder ist das LVMH? Weil immer von Hennessy Wine Estates gesprochen. Genau, es ist halt unsere Dachmarke für die ganzen Weingüter. Claudi B. ist jetzt schon gefallen, aber wir haben... Stimmt, Claudi B. ist ein Aufzeug, ne? Genau, richtig. Dann gibt es noch unsere Schwesterweingut zum Beispiel in Spanien, Numancia, macht tolle Weine aus dem Toro. Dann kürzlich gekauft, wirklich bombastisch, Joseph Phelps, Napa Valley. Gibt es öfter, dass es so Konzerne gibt, die halt mehrere Weingüter besitzen? Gibt es einige, ja. Ja, Konsortien gibt es, ja. Aber insgesamt ist halt Wahnsinn, wie groß ist LVMH jetzt? Keine Antwort drauf. Achso, nein. Nehmen wir die Dimension. Ich glaube, LVMH ist in Sachen Luxusbereich mit Abstand die Nummer eins der Welt. Ja. Und der Getränketeil ist halt ein Teil davon. Also ich sage jetzt bewusst.

Gibt es von Champagner über Spiritosen. Also zum Beispiel... Alles tolle Genussmittel, ne? Also zum Beispiel Treasury Wine Estates, zum Beispiel hat die Marke Penfolds gekauft. Die Marke Penfolds zum Beispiel, Fosters gehört, dieser bier, australischen Biermarke, die aber festgestellt haben, okay, nur weil du Bier kannst, kannst du nicht zwingend weinen. Vor allem in diesem Premium-Segment, wo jetzt der Top-Wein liegt zum Beispiel. Man denkt, das ist ja eigentlich immer so die Marketing-Geschichte, dieses Weingut, dieses Terroir und die Tradition und so. Und wenn man jetzt bedenkt, oder wenn man jetzt sagt, okay, da gibt es diese großen Konzerne, die das alles kaufen und dann irgendwie von oben managen, dann geht so ein bisschen diese... Die ganze Romantik. Das geschieht ein bisschen die Romantik. Aber wir haben sogar Frescobaldi zum Beispiel, hat viele Weingüter. Antinori hat sehr viele Weingüter.

Und dann selbst Philipp Wittmann hat ein, ich glaube, das ist Weingut Hummel, heißt das, noch ein weiteres Weingut. Also das gibt es schon auch im deutschsprachigen Bereich, muss man eigentlich so weit weggehen. Und oft versucht man das auch eher klar zu trennen, weil das heißt, der macht ja das auch noch und das auch noch. Oder man sagt eben, das firmiert quasi alles unter einem Deckmantel und deswegen machen wir auch die gleiche Vermarktung und dann hat man natürlich auch Synergien logischerweise. Aber versucht ihr das sozusagen, pro Weingut in der Bewerbung und im Marketing, die Geschichte zu erzählen oder sagt ihr, das ist LVMH und wir sind sozusagen... Weingut steht im Vordergrund, was wir jetzt schon machen und wo ich an wirklicher festen Überzeugung davon bin, dass die Region und die Kategorie Rosé de Provence unfassbar einen Bedeutung gewinnen wird in den nächsten Jahren.

Da spiegelt auch so diese Strategie des Ausbaus der letzten Jahre wieder, deswegen haben wir drei verschiedene Weingüter und ihr habt es ja jetzt schon toll gesehen, also es sind drei unterschiedliche Stile, man hat drei unterschiedliche Weingüter, drei unterschiedliche Geschichten, die man erzählen kann und die die Kategorie auch nach vorne bringen. Weil man jetzt erstmal, steht irgendwo hinten drauf LVMH? Nee, steht nicht drauf, das sind eigene Firmen. Man weiß gar nicht, das sind letztendlich, du weißt bei Louis Vuitton, weißt du, und du weißt Moet und Hennessy und so, das kennst du auch. Du weißt ja auch gar nicht, was alles noch dazugehört. Oder das Nave, was alles zu dem dazugehört. Ich glaube, dass diese Konzerne schweben irgendwie oft so darüber. Ich finde das oft ein bisschen schade, weil am Ende des Tages machen es bei uns auch Menschen vor Ort. Also das ist wirklich, wir haben Leute, die seit 20 Jahren im Keller arbeiten. Wir haben Leute, die unfassbar viel Passion bei unseren Weingütern zum Beispiel, im Tasting-Center, wenn du zu uns kommst und Weine probierst, dann gibt es einfach Leute, die mit so viel Emotion die Geschichte des Weinguts erzählen und die das so leben.

Da brauchen wir uns gar nicht verstecken. Es ist so ein bisschen wie bei uns hier beim Hamburger Abendblatt. Letztendlich gehören wir auch zu einem großen Konzern, der vorige Mediengruppe. Aber wenn du mit den Leuten hier sprichst, reden die im ersten Linie über das Hamburger Abendblatt, Abendblatt, Abendblatt, Abendblatt und wenn jemand einer fragt. Und jetzt, Michael... Hast du ein Geschenk, ein Rosé, von dem man denkt, der steht an der Schwelle zum Rotwein. Also kann man das so sagen? Du meinst, weil er ein bisschen tieffärbiger ist? Er ist ein bisschen, also ein bisschen, auch nicht viel. Aber es ist ein tiefes Orange, ne? Ja, das ist ein bisschen, geht es vielleicht so leicht, auch vielleicht so ein bisschen die Kupfernote. Aber es ist natürlich noch viel heller und viel freundlicher als viele andere Rosés, die hier rumlaufen. Also nicht heute, aber ganz generell. Und das ist vom Chateau des Clans, der Wein, der heißt Le Clans. Und das ist ein Cote Provence aus dem Jahrgang 2022. Und Helmut, das ist auch der aktuelle Jahrgang? Noch, also wir haben es geschafft, dass wir die letzten Flaschen fürs Paket sichern. Und ja, letzte Chance. Aber der Leute, im Holz ausgebaut umsichtlich. Oh, Profis, was kommt noch? Aber das hat ja nichts mehr mit einem Rosé zu tun. Das ist einfach toller Wein.

Aber irre, dass ein Rosé so schmecken kann. Also du hast völlig recht, es ist zu 100% im 600 Liter Holzfass, im sogenannten Demi-Mouille, ausgebaut. Für elf Monate. Es hat noch was ganz Besonderes, es sind nur noch zwei Rebsorten. Nämlich? In der Provence ist es immer so, dass es keinen reinsortigen Rosé gibt. Es müssen immer mindestens zwei sein. Und wir verwenden hier Grenache aus Weingärten, die zwischen 55 und 65 Jahre alte Grenache-Rebstöcke haben. Also das ist schon ein bisschen ein Alter auf dem Buckel. Und ein bisschen Roll. Also es ist ungefähr 90 Prozent Grenache, 10 Prozent Roll. Roll ist Fermentino. Genau, richtig. Also eine Weißwein-Rebsorte. Das Ganze wird...

Für elf Monate, wie gesagt, 600 Liter Holzfass ausgebaut, zweimal in der Woche Patonnage, da wird das ganze Fass gedreht. Bei uns hat Patrick Leon eben diese Ansätze gehabt, Rosé im Holz auszubauen. Das gab es damals vereinzelt, aber ich sage mal so, in der Professionalität, wie wir das bei Esclown machen, macht das sonst niemand. Also es hat mit sechs, sieben Fässern begonnen. Mittlerweile haben wir knapp an die 400. Es ist so, dass die Fässer alle temperaturgesteuert während der Vergärung sind. Jedes Fass auf einer anderen Schupe. Sind das neue Fässer? Bei Leclan sind das zweite und dritte Füllungen. Wir verwenden kein Fass mehr als dreimal. Du hast gesagt, es müssen immer zwei Rebsorten sein. Das heißt, was sind dann die benutzten, die bevorzugten Rebsorten für? Außer Grenache. Außer Grenache, dann gibt es noch Sinson, Mauvedre, Tiboron, Syrah, natürlich. Das sind so die gängigsten Rebsorten in der Provence. Warum kann es nicht nur eine Rebsorte sein? Das ist einfach in den Statuten von der Region so niedergeschrieben.

Also da gibt es keine klare Erklärung. Für mich so eine persönliche Herleitung, die durchaus Sinn macht, ist, die Provence wollte wahrscheinlich immer diese Diversität im Weingarten sicherstellen. Und es gab immer schon viele Rebsorten in der Provence. Es gab viele Rebsorten, die sich auch für diese Region eignen. Ich glaube, man wollte ein bisschen diese Vielfalt festhalten. Und das ist auf jeden Fall, egal ob das der Grund war oder nicht, das ist für mich das Ergebnis. Weil die Winzer arbeiten jetzt so ganz automatisiert. Und das ist irgendwie schön, weil wir reden immer viel über Terroir. Ich glaube, dass das eben auch wichtig ist, dass man einfach zeigt, wie viele Facettenreichtum es gibt. Es ist zum Beispiel auch nicht so, dass Whispering Angel oder M. Minuti jedes Jahr nach dem Schema F runtergedartet wird. Da gibt es mal 10% mehr von dem, mal 10% von dem. Das ist ganz normal. Das kann durchaus passieren. Und was dir ist diese unglaubliche Länge? Und dieses salzige und dieser Pferd-Presa-Haselnuss. Genau, Haselnuss.

Wie heißen diese Dinger, die man hinterher bei euch in Österreich immer kriegt? Wie heißen die? Verteiler. Nein, diese ganzen, das sind nicht Chöre, wie heißen die dann? Birne, wie heißt das? Schnaps. Ja, aber das heißt noch anders da. Gott, jetzt wissen alle das gerade nicht. Also du kriegst doch hinterher immer nach dem Essen. Wollen sie noch einen? Achso, ja, aber das kriegst du bei Italiener, oder? Nein, auch in Österreich gibt es doch irgendwie einen Wacholder, irgendwas, aber ist dann nicht nur Schnaps, das heißt dann auch anders. Egal. Ich finde, dieses Nussige ist halt dabei. Und es ist unglaublich, wie lange das bleibt. Ja, es bleibt ewig. Es hat wirklich viel Salz und wirklich viel Spannung. Also es hat natürlich null, null mit einem völlig guten Gute-Laune-Rosets und so. Also wirklich null. Also auch vom Alkohol. 14 Alkohol. Das ist auch nichts jetzt, es hat 1040 Grad und ich hocke mich in die Sonne und pfeife die Flasche weg, dann kann ich mich hinlegen. Das ist erstmal ausgenommen. Magst du denn das, Axel, nicht im Holz? Ja, finde ich schon.

Bisschen mehr Begeisterung wäre jetzt an der Stelle. Ich spüre schon fast Euphorie. Das ist schon gut. Und es ist genauso trocken. Ja, genau. Es ist trocken, aber was am Anfang passiert, finde ich, nichts und dann am Ende rauskommt so ein... Wohlstand bleibt wirklich sehr lange und hat dadurch natürlich, da passiert was, das registriere ich. Ich finde es auch irgendwie, ob ich nicht sagen kann, was, hat das Gefühl von einer gewissen Fruchtigkeit für mich immer noch. Was für eine Frucht hast du denn da? Kann ich nicht sagen.

Weil ich finde es so etwas total Opulentes hat. Es ist irgendwie so schöne, weiße, reife italienische Pfirsiche mit ein bisschen einer aufgeschlagenen Schlagerwurst und ein bisschen Erdbeeren vielleicht dazu, so richtig so einen Sommerfruchtkorb. Aber ich stelle mir gerade vor, wenn du den so sagst, ich habe einen schönen Rosé, wo machst du den auf? Nee, nee, dann ist eine Themenverfehlung. Und dann sagen die Leute ganz kurz, wann kommt der Rosé, oder? Aber was würdest du denn, das ist der, wo du sagst, der überzeugt dich, der macht dich an. Also mich überzeugt auch der Galopé, aber auch preislich, man muss jetzt sagen, hier sind wir schon bei um die 80 Euro. Oh. Also der kostet mehr als alle drei zusammen. Also das muss man auch dazu sagen. Aber für mich ist, also ich würde sagen, Das ist so eine kleine Monte Cristo Nummer 3. Oh ja, sehr schön. So ein kleines Corona-Zigarrenformat zum Feierabend.

Dann ein kleines Stück Käse, so ein bisschen gereifter Comptee oder so, wo der so ein bisschen knistert und dazu den Wein, glaube ich. Aber wem empfiehlt du diesen Wein? Es kommt einer und sagt, ich hätte gerne Rosé. Da kannst du ja nicht sagen, ich habe hier irgendwie, da kannst du nicht kommen mit. Aber wer würde auf die Idee kommen, diesen Wein zu bestellen, wenn er ihn nicht wie wir jetzt einmal probiert hat? Ich glaube, du musst schon versuchen, das irgendwo ins Glas zu bringen. Bin ich bei dir, die Leute müssen es einmal probieren. Und dann müssen sie sagen, wow, oder sie sagen so, ja, sorry, aber ist mir zu teuer oder keine Ahnung, das finde ich gar nicht so gut. Weil das Holz kann ja schon die Geister scheiden. Das ist immer so. Das mag eben nicht jeder.

Und woran schmeckst du das bei diesem Rosé? Ich meine, man schmeckt das Holz sofort. Ja, aber wir versuchen es zu erklären. Also es hat natürlich so ein bisschen was Vanilliges, so eine leichte Süße, finde ich schon. Und das Holz deckelt so ein bisschen, dass es lautaromatisch ist, auch schon in der Nase. Was du eigentlich gesagt hast, wo du gesagt hast, ich rieche irgendwie nichts oder kommt irgendwie nichts. Ich würde sagen, das ist ein Indikator dafür, dass das Holz quasi die Frucht absorbiert. Okay, aber man riecht ja dieses Vanillige, so leicht, ich kann man cremig riechen, aber wenn du riechst rein und denkst, so ähnlich wie wenn du beim Chardonnay reinriechst, merkst, das muss im Holz ausgebaut sein. Das schmeckt irgendwie. Wenn man ja eigentlich sagen würde, 600 Liter Holzfass ist ja jetzt nicht so viel Kontakt mit dem Holz, oder? Ja, ist richtig. Oh, das ist ein guter Punkt. Weil es wäre alles andere, wäre zu viel völlig riecht.

Wir haben ganz bewusst dieses Format ausgesucht, weil es die perfekte Dosis quasi ausmachen. Also für mich wäre das jetzt, um deine Frage nochmal, Lars, nachdem ich kurz nachgedacht habe, wenn jemand so sagt, ich mag gar nicht so ein Rosé oder so, aber ich hätte gerne so einen kräftigen Weißen oder so oder wir wollen eigentlich ein Stück Fleisch oder irgendwas haben, aber wir wollen keinen Rotwein trinken. Dann würde ich sagen, haben Sie schon mal drüber nachgedacht, sowas mal zu machen und dann glaube ich schon, dass die Leute das mögen. Und das sind die vier Flaschen, die ein sensationelles... Jetzt kommt noch eine fünfte. Ich würde nochmal abschließend dazu, das ist ja mega, Noch was dazu sagen, was ich toll finde, ist, je länger der am Glas ist, der Schmack, der braucht, würdet ihr den dekantieren?

Reife vor der nächste Wein ist dekantiert. Aber würdest du bei dem, also würde man beim Rosé normalerweise nicht tun. Aber das ist, ich glaube einfach, hier ist alles, was man über Rosé denkt, fast schon fehl am Platz, weil es einfach großer Wein ist. Ihr habt so viel Richtiges gerade gesagt. Und es ist natürlich der falsche Wein für jemanden, der nach diesen Punkten beim Rosé sucht. Aber ich glaube, es ist ein unfassbar toller Wein für Weintrinker. Es ist etwas, was immer Leute überraschen wird. Es kann unfassbar toll kombiniert werden. Du hast es jetzt schon gesagt, von Fleisch bis Lamm. Ich finde auch zum Beispiel im Herbst mit Wildgerichten oder sogar, wenn man an Morcheln denkt, irgendwas mit Pilzen, alles was von der Flamme geküsst wird, irgendwie kräftiger. Kräftiger, gegrillter Fisch oder so, irgendwas, was viel Fett und Umami mitbringt. Das ist schon sehr vielseitig. Du hast gerade was gesagt, da möchte ich einmal kurz einhaken, der du nun auch die Zahlen kennst. Ist das so oder ist das ein Nimbus, dass Rosé mehr und mehr ein ganz Jahresgetränk wird als ein saisonal? Unbedingt.

Ich verkaufe in Österreich mehr Rosé im Winter als im Sommer. Ernsthaft? Ernsthaft. Ich war ja gerade im Skifahren. Dank vielen Hamburger Gästen. Obertauern oben auf der Hütte. Genau, Whispering Angel. Sehr gut, toll. Fünf Liter oder was weiß ich was. Ich weiß nicht genau, welcher Kunde. Herrlich, bitte wiederkommen. Ich habe es nicht.

Deswegen fahrt ihr immer so Schlangenlinien auf der Pistole. Du hast es nicht, weil ihr habt die neun Liter getrunken. Nein, wir haben das gar nicht. Ich würde jetzt beim Skifahren, ich esse jetzt wahrscheinlich keinen Ski, meine Kinder sind zu klein und die anderen haben Schiss, die trinken dann vielleicht mal einen Zyntonic oder so. Aber die waren dann wirklich unterwegs mit riesigen Flaschen. Also es ist schon... Sieht auch cool aus im Skifahren. Es ist auch wirklich, dasselbe Effekt wie im Sommer am Strand. Den kann man eins zu eins umlegen in die Berge, wenn es einfach nur vor lauter Schnee nur so glitzert und die Sonne scheint, dann ist genau dieses Gefühl. Hat wahrscheinlich auch damit zu tun, dass man, wenn man höher am Berg ist, auch gerne ein bisschen mehr im Glas hat. Und Rosé diese extra Struktur mitbringt, dieses extra Plus an Geschmack. Der Konsum in den Skigebieten widerlegt auch völlig das, was Rosé immer so als Damenwein aufgestempelt bekriegt, weil wir haben so viele Herrenrunden in den Skigebieten, die Rosé trinken, aus aller Herren Ländern. Also kann man als Mann heutzutage auch einen Rosé bestellen? Nein, kann man trinken als Mann Rosé. Kann man als Frau auch einen Rosé bestellen, ohne in eine Schublade, der typisch die Frau beträgt eine Rosé? Ist das aufgelöst? Vielleicht ein bisschen schwieriger als Frau, dass diese Schublade nicht immer aufgemacht wird, aber der Beginn ist definitiv da. Und das ist einfach irgendwie auch so ein gemeinsamer Nenner. Und das macht Spaß bei Foodparents. Und das ist ja so, wenn der Hansel-Launch jemand einen Rosé bestellt, ein Mann, dann macht mich immer...

Ich versuche nicht, mit den Augen zu holen. Ja, aber jetzt haben wir schon den Rosé-Skeptiker schlechthin.

Haben Sie Pommes ist nicht so schlimm, wie hätten Sie Ketchup und Mayonnaise zum Schnitzel. Ich hätte gerne eine Rosé mit Ketchup, Mayonnaise. Und was, haben wir gelernt, was sagt der gute Gastgeber? Das haben wir, aber ich bringe es Ihnen nicht. Oh, das ist ja gut, ja. Und dann, also ich habe mich mit Helmut getroffen. Flasche 5 hat Helmut gesagt, ich möchte euch noch eine Überraschung mitbringen. Und jetzt bin ich mal ganz gespannt, weil, ob ihr euch noch dran erinnert, ihr zwei, an diesen Wein, der heißt... Hast du den schon eingeschenkt? Ja. Wie hast du das denn gemacht? Heimlich und ganz schnell. Garus heißt dieser Wein. Garus von Chateau. Das heißt, der ist nicht im Paket? Der ist nicht im Paket. Nein. Ihr hattet den Wein, ich glaube, es war 2022 oder 2023, in einem Speed-Tasting. Und ich glaube, es warst auch nur du dabei. Du warst im Urlaub. Siehste. Und die Frage war irgendwie so, ah toll, das wäre doch spannend, wie schmeckt denn das gereift? Und das ist derselbe Wein, den ihr damals probiert habt, das ist Jahrgang 21 Garüs. Ich habe noch nicht getrunken, aber ich finde, er riecht nicht trocken.

Er riecht nicht trocken? Und es ist unser ältester Weingarten, es ist eine vier Hektar große Parzelle. Aber riechst du auch gleich wieder das Holz? Riechst du, das ist das Holz? Aber nicht ganz so laut, wie wir lachen. Und er riecht auch? Aber der riecht so ein bisschen nach kandierten, exotischen Früchten. Ja, ja, genau. Der riecht auch ein Tick, riecht auch ein bisschen, was soll ich sagen, 20? 21. Und ist eine 4 Hektar große Parzelle. 90 bis 100 Jahre alte Grenaschrebstöcke. Das ist wirklich etwas sehr, sehr Besonderes. Sind wir auch dann schon über den 100 Euro pro Flasche. Ist doch trocken, aber schmeckt toll.

Da bewegen wir uns in dem Bereich einfach große Weine. Aber das ist schön, dass du das mitgebracht hast. Wieso ist die Flasche schon halb leer? Weil wir großzügig eingeschenkt haben. Wir haben nicht vorverkostet, nein. Aber das ist natürlich jetzt, was hast du kostet? 100? Ja, ein bisschen über 100 Euro, ja. 120er. Ja, stark. Ist es ein großes Gewächs oder ist GG einfach nur... Garus ist einfach der Name. Die Parzelle ist Lagaren und Garus ist der Name des Weins. Es ist vier Hektar. Niemand weiß irgendwie genau, wie diese Parzelle am höchsten Punkt des Weinguts überlebt hat. Wir haben im Wappen von Esclan auch, wenn man es hier schwer erkennt, drei Wildschweine. Die haben den Weingarten Gott sei Dank in Ruhe gelassen. Welcher Jahrgang war es jetzt? 21.

Das wurde aber jetzt schon dreimal gesagt. Ja, ja, ja. Ich wusste, dass es gesagt wurde. Aber ich wollte es noch mal wissen. Ich habe immer gesagt, ich bin noch hinverkommen. Ja, 5-1, echt nur bei 4, kann ich noch so einigermaßen durchhalten. Und bei 5, geben wir auch so. Aber das muss man so sagen, man sucht ja immer nach so einem Rosé, guten Rosé-Paket, wo was Unentschuldiges drin ist. Also es gibt ja auch, es gibt ja unglaublich viele Rosé-Pakete, aber da muss man sagen, da ist auch oft viel, ich will nicht sagen, dasselbe drin. Das ist hier sehr unterschiedlich. Ich habe es zusammen gestellt, warum, weil ich finde, wenn man wirklich jetzt mitreden möchte beim Rosé, müsste man so einen MdMunity und ein Whispering einfach mal jetzt auch probieren, an einem aktuellen Jahrgang, um zu sagen, mag ich das wirklich nicht oder schließe ich es aus, nur weil es so eine große... Oder mag es jemand in meiner Familie oder mag es jemand von meinen Freunden? Oder sage ich quasi, okay, das ist one of the most selling, das kann eine Benchmark sein. Ich muss es trotzdem nicht mögen oder ich muss es nicht feiern, aber es wird 10 Millionen Mal getrunken und Flaschen, das ist ja nicht wenig.

Galopé ist für mich jetzt ein kleiner Geheimtipp, der nun ganz neu ist, der Gede Galopé. Und der neu ist, würde ich sagen, mit ein bisschen Holz, wirklich was schon eine andere Ernsthaftigkeit nochmal bringt, bestimmt auch polarisiert und was aber eher schon auch für die, Leute, die quasi ernsthaft auch mehr Geld in Wein investieren. Und ich finde, man sollte dann auch als Normalo sowas mal probieren. Um einfach mal zu wissen, was geht. Was geht quasi in diesem Bereich. Du hast einen guten Überblick über die Weine aus der Provence. Das schlägt eine gute Brücke. Ich finde, es ist für jemanden dabei, der unter Anführungszeichen Everybody's Darling möchte und sich ein bisschen nach oben entwickeln will. Oder es ist auch für jemanden, der up-to-date bleiben möchte. Oder tolle Raritäten, muss man eigentlich sagen, weil es sind die letzten Flaschen Le Clown 22. Okay.

Dann kommt der neue Jahrgang, es wird natürlich wieder eine geben. Aber 22 hat auch 97 Punkte bei die Kante bekommen, Best in Show. Das ist jetzt nicht so verkehrt, das haben bei der Verleihung 2024 nur 50 Weine bekommen von 18.000 bewerteten. Das ist, 0,3 Prozent, ja. Aber für Leute, die sich nach unten entwickeln wollen, ihr habt doch Gartensprit, das war doch auch Louisville. Das kommt aus Argentinien, kommt nicht aus der Politik. Ja, kommt nicht aus Argentinien, aber aus dem Konzert sozusagen. Das ist von dem von einem Weingut, das Meute Chandon in den, ich glaube, 70er Jahren in Argentinien gegründet hat. Und die machen Sparkling mit einem Hauch von Bitterorange, Likör, den sie selbst machen und eine willkommene und wirklich tolle Abwechslung zu, italienischen Bittergetränken. Total super. Wir hatten den, glaube ich, da war es relativ neu am Markt. Wie hat sich das entwickelt? Ich glaube, wenn es um die Konkurrenz aus Italien geht, ist der deutsche Markt einer der treuesten Märkte. Da ist noch Luft nach oben, aber grundsätzlich entwickelt sich das gut. Wir sind da in Deutschland weltweit gesehen vorne mit dabei, aber.

Aber ich trinke den immer noch gerne. Gar einen Spritz. Und egal, wenn du den anbietest, die Leute sagen, oh toll, mach was anderes. Wo hast du das her und so. Ist das nicht was für Weintrinker, also jedenfalls nicht zu ernsthafte Weintrinker. Du fandest es damals auch gut. Aber so ein bisschen Aperol Spritz sozusagen. Das ist die Kompensation. Das ist fertig. Das sind zwei Komponenten. Und schlecht ist das nicht. Helmut, habt ihr denn vor, steht in der Pipeline, kauft ihr die ganze Provence zusammen. Also steht auf dem Einkaufszettel, stehen da noch ein paar Weingüter. Will Brad Pitt sein Haus verkaufen? Momentan haben wir genug geshoppt. Man weiß natürlich nie, was im Hintergrund stattfindet, aber wir sind wirklich glücklich mit diesen drei Weingütern. Wir können, glaube ich, unseren Kunden wirklich tolles Angebot damit machen. Wir sehen es uns als Aufgabe, dass wir die Kategorie weiter nach vorne treiben, dass wir einfach diese Vielfältigkeit von Rosé weiter zeigen und da muss ich auch die ganzen anderen Kollegen mit an Bord nehmen.

Provence Rosé sind immer Rudeltiere, die fühlen sich in der Gruppe wohl. Da gibt es schöne Weine auch von Kollegen. Es gibt auch tolle Rosés in Deutschland und in Österreich. Die Kategorie wächst und das ist schön. Mit dem werden wir auch wachsen. Und jetzt habe ich noch eine Frage, Whispering Angel ist ja quasi wie, es gab diesen Grey Goose Wodka, der nun auch so erfolgreich war und auch quasi ein französisches Produkt, das die Amerikaner abfeiern mit einem englischen Namen. Und jetzt gibt es ja Zölle oder sollen Zölle kommen oder sind es schon da? Wie wichtig ist der amerikanische Markt und wie wird euch das dann treffen? Unfassbar wichtig, schauen wir mal, was kommt. Es geht ja hin und her bei Handelschland. Es geht hin und her, ich wollte auch sagen, das schauen wir mal heute Morgen so.

Wir werden sehen, aber es ist definitiv unser wichtigster Markt. Mit Abstand, ja. Also da müsst ihr ein bisschen genauer hinschauen als andere Weingüter. Ja, aber es ist, glaube ich, auch diese Verlässlichkeit, die wir mit Whispering Angel haben. Es ist einer der wenigen Weine, die mehr oder weniger überall auf der Welt mehr oder weniger das Gleiche kosten. Also plus minus ist es wirklich so, dass ich das unfassbar oft von befreundeten Hoteliers, die irgendwo hin auf Urlaub fahren und so, die dann sagen, okay, bevor ich irgendwas aus Südamerika, was nur ein paar Dollar im Einkauf kostet, auf einer schönen Insel trinke, dann trinke ich lieber Bisping Angel, weil ich weiß, wo es herkommt und wie es gemacht wird und was dahinter steht. Das ist, glaube ich, der Vorteil, ja. Das war großartig. Das war stark. Die Gläser sind leer, das freut mich. Wollen wir noch eine kurze Runde? Es ist jetzt schwer, es ist ein bisschen gemein. Den letzten müssen wir ja rausnehmen. Der ist doch nicht im Paket. Also was ist da so, wollen wir mal raten, wer es ein Liebling ist? Axel, willst du anfangen und raten, was der Liebling ist? Axel, hast du überhaupt einen Liebling? Ja, hast du einen Liebling? Ja, ich schwanke so ein bisschen, aber schon. Ja, ich habe einen Liebling. Aber ich rate, was mich ist Liebling. Das ist ja leicht. Ist G. Wow. Weil er auf den Sommer zugeht. Ja? Genau, ja. Also wenn ich jetzt was... Ja, genau. G und Leclan, ich habe eigentlich ein Design. Ich finde beide. Axel? Axel rate ich. Ich rate Axel. Ich glaube auch der Leclan. Auch der Axel am liebsten.

Zweimal zwei Treffer. Helmut, du musst jetzt mich raten. Warte, kommst du dann hin? Bei dir ist es auch Leclan. Bei mir ist es G. Das musst du Helmut raten. Nee, muss ich jetzt Helmut raten? Nee, ich hab dich schon geraten. Achso, dann musst du Helmut raten. Achso, achso. Puh. Ich würde sagen, auch Le Clanc. Also, das ist, alle seine Kinder hat man immer gleich lieb. Ja, das kennen wir, aber du musst jetzt was sagen. Das sagen alle. Das ist der Markt. Also, mir schmeckt Le Clanc unfassbar gut, weil es ähnlich ist. Weil es halt wirklich die letzten Pups sind. Und das ist das, was irgendwie so schön ist. Aber ich habe eine neue Liebe für den Sommer und das ist Gé Galopée. So. J. Das Ding kann ich nur empfehlen. Und da werde ich, glaube ich, sechs Flaschen ordern. Dann kommst du doch jetzt schon über den Winter auch noch. Über den Winter. Ich habe ja gelernt, ich finde es auch nicht. Ich glaube, ich trinke von euch allen am wenigsten. Ich bin hier immer besoffen im Podcast, aber insgeheim seid ihr die richtigen Schluckstücher. Nee, aber ich glaube, ich könnte da verschiedene Filme zeigen, die das Gegenteil beweisen. Ja, ist ein Schluck. Darum möchte ich nicht sprechen. Welche Filme? Bis nächste Woche. Danke euch. Vielen Dank. Auf Wiedersehen. Danke.

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