Vier Flaschen, der Wein-Podcast der Funke Mediengruppe. Unser Partner Havesco feiert 60-jähriges Jubiläum und macht jeden Wein zum Erlebnis. Das vorgestellte Vier-Flaschen-Paket ist versandkostenfrei bestellbar auf havesco.de. Herzlich willkommen. Ja, wir kriegen ja immer noch neue Hörerinnen und Hörer dazu und das ist toll. Und wir haben jetzt aber Zuschrift bekommen, dass eine Hörerin gesagt hat, schön und gut, was ihr da macht, wunderbar, aber wer sind die Leute, die da sprechen? Und deswegen wollte ich heute mal die Gelegenheit nutzen, uns doch noch einmal vorzustellen und vielleicht müssen wir in zukünftigen Folgen da einfach ein bisschen darauf achten, dass wir das tun. Da haben wir zuerst den Michi Kutte, Geschäftsführer der Hanse Lounge und Sommier und das Mastermind dieses Wein-Podcasts überhaupt. Dankeschön, das stimmt nicht ganz, aber ich bin auch dabei. Und dann haben wir seinen Zauberlehrling, Lars Heider.
So kann man es. Ich würde sagen, das reicht schon fast. Ja, aber bei dem sozusagen, deine Lehre auf fruchtbaren Boden fällt.
Und das ist Quatsch. Aber wir haben ja auch den Axel. Genau. Den Axel Leon hat jetzt wieder auch die Nachnamen genannt. Und in Wahrheit bist du ja mindestens so sehr ein Zauberlehrling wie ich. Aber auf jeden Fall hat Michael dich verzaubert in den vergangenen fast fünf Jahren. Ja, genau. Verzaubert hat er mich mit seiner Person, mit seinem Wissen auch. Aber manchmal bleibt es nicht ganz so gut hängen. Und deswegen bin ich dafür da, auch darauf zu achten, dass das Niveau nicht ganz so weit weggaloppiert, sage ich mal. Perfekt. Und heute haben wir eine lange Folge. Wir machen ja alle 14 Tage eine lange Folge im Wechsel mit einer Kurzfolge, dem Speedtasting. Heute eine lange Folge und da haben wir mal einen Gast eingeladen. Und das ist heute eine Frau, die wirklich sehr bekannt ist und die wie kaum eine andere in der Weinwelt Qualität und Tradition verkörpert, weil ihre Familie seit 1892 ein Weingut aufgebaut hat, das absoluten Weltruf hat und weil sie mit ihrer Mutter zusammen immer noch und mit ihrer Schwester dieses Weingut leitet. Herzlich willkommen, Blondine de Brié-Manancourt vom Weingut Chateau Fijac. Hallo, vielen Dank. Ich freue mich. Vielen Dank fürs Kommen, ich auch. Wir freuen uns, ich bin ganz aufgeregt. Ich war bei Bon Jovi nicht so aufgeregt.
Sie ist wirklich ein Superstar der Weinbranche. Man muss wissen, Chateau Fijac ist mit dem Jahrgang 2022 das erste Mal ein Saint-Emilion Premier Cru Classe A. quasi der absolute Top-Bereich.
Und diesen Wein haben wir auch da, ein 100-Punkte-Parker-Wein, den wir heute verkosten werden. 20, 20, 20? 20, 20, 20? 20, 20, genau. Den haben viele noch, der kommt jetzt gerade auf den Markt. Und das probieren wir auch. Und es ist ein historisches Label, weil es ist das erste Mal, dass dieses A auf diesem Etikett prangt, seit 18. Du weißt es besser als ich. Das A steht für was, das A? Es gibt in Saint-Emilion eine Klassifizierung und in dieser Klassifizierung, Chateau Fijac war immer Premier Grand Cru Classé, das heißt Top Niveau. Und ab 1922 Premier Grand Cru Classé A. Und A bedeutet Top du Top. Also darüber mehr geht nicht. Ja, mehr geht es nicht. Genau, also es gibt da nur noch Chateau-Paville auch, die Asien. Mehr gibt es nicht. Es gibt jetzt zwei A, das sind Chateau-Paville und Chateau-Fichard. Es gibt nur zwei. Ja, also früher war es auch noch Chateau-Cheval-Blanc, die haben das dann zurückgegeben. Chateau-Ausson, glaube ich, auch.
Warum? Wieso gibt man sowas zurück? Also um diese Klassifikation gibt es immer wieder mal quasi Diskussionen. Kann man das so sagen? Ja, jeder zehn Jahre ist es wieder eine neue Klassifizierung. So, jeder zehn Jahre müssen wir prüfen, müssen wir sagen, okay, wir haben das, das, das, wir arbeiten so, so, so. Und wir geben viele, viele Informationen. Und es gibt eine Weinprobe, es ist blind. und für uns, für die Premier Grand Cru Classé von Saint-Emilion gibt es die Probe von 15 Jahrgänge. Die letzte 15 Jahrgänge. Das heißt, der Wein, die Qualität muss regelmäßig sein und jedes Jahr.
Tolle Niveau. Genau, man kann nicht nur einen tollen Jahrgang machen und dann fünfmal nicht so gut, sondern man muss konstant in höchster Qualität weinen. Und nochmal, das wäre jetzt, also großes Gewächs, wenn es über großem Gewächs in Deutschland noch eine Sache gäbe, wäre es das? Dann wäre es das, ja. Und 100 Parker-Punkte. Das müsst ihr bei uns erklären. Wie oft gibt es das überhaupt, 100 Parker-Punkte? Ja, also in der Geschichte, also der Jahrgang 2022 war bestimmt mit einer der besten Jahrgänge des Bordeauxs der letzten 20 Jahre, vielleicht kann man das so sagen.
Und Chateau Fijac hat, weiß ich, 2020 auch schon 100 Punkte bekommen und dann weiß ich nicht, ob es in den 80ern auch was gab, 82 vielleicht oder also nicht sehr häufig. Also es war in der jüngeren Zeit erst zum zweiten Mal, dass man dann 100 Punkte bekommen hat und das ist natürlich, ich habe den Wein probiert, ich war auf dem Chateau im Jahr 2023 bei dieser En Primeur Woche und habe das verkostet und war zum Mittagessen eingeladen bei Madame Brimannoncourt, was eine große Ehre war, nur sie, der Weingutsdirektor, ein Mitarbeiter von einer anderen Weinfirma und von der Negoation. Louis van Duclos und ich habe diesen 22er auch probiert und er hat mich so, gepackt und fasziniert, wir haben natürlich am Tisch dann reifere Weine getrunken, nochmal vielen Dank dafür was immer nochmal Spaß macht, aber das jetzt quasi der erste Jahrgang, wo dieses A, wo das Jahr und auch der Vater von Madame Brimannocourt so lange dafür gearbeitet hat, diese Klassifikation endlich mal das zu sein, Nummer A, dann auch gleich noch 100 Punkte hat, also dass das zusammen gesagt, das ist natürlich eigentlich fast kitschig. Zum allerersten Mal in der Geschichte des Weinguts. Ist das A drauf. Und jetzt zehn Jahre, richtig?
Behält man die Klassifikation? Jeder zehn Jahre. Und dann wieder. Immer wieder bestätigen. Es braucht Courage. Sie wissen, Herr Französisch, Mut.
Es braucht Mut. Weil jederzeit ist eine ganze Familie, ein Team und die Leute präparieren das. Und ich glaube, es ist sehr nützlich, diese Klassifizierung für uns als ein Quality Booster. Entschuldigung, wenn es nicht auf Deutsch kommt, sage ich es auf Englisch. Qualitätsschub sozusagen. Ja, genau. Und nicht nur für die klassifiziert, aber für alle Sante Million. Feingüter, glaube ich. Und das Besondere heute, der Podcast heißt Vier Flaschen. Aber es sind nicht 1, 2, 3, 4 Flaschen. Auch. Nein, nein. Es gibt immer 4 verschiedene Flaschen zu probieren. Aber heute gibt es, und das tut mir leid, nur 3. Nur 3. Aber könnte es sein, lieber Michael, dass das einer der schönsten Podcasts, die wir je hatten.
Weil wenn wir jetzt 3 Flaschen von diesem unglaublichen Weingut und dann noch diesen... Das wissen wir noch gar nicht. Naja, aber ich bin, du hast es ja immer mal angekündigt. Und das ist heute ist, endlich ist es fast schon so ein sakraler Moment gerade. Entschuldigung. Nein, das finde ich auch. Was wir verkosten ist, 2009, damit starten wir. Der Jahrgang meiner Tochter Teresa, auch ein sehr heißer Jahrgang, die sich aber super herausentwickelt haben.
2015, auch ein sehr, sehr schöner Jahrgang, der aber ein bisschen länger braucht auch. und 2022, den es nun noch gar nicht gibt. Und bei unserem Partner ist aktuell der Jahrgang 2021 zu kaufen, damit ihr eine Preisidee bekommt, der kostet 245 Euro. Das ist also jetzt von diesen vier Erwähnten dann der günstigste. Wie viele Flaschen machen Sie davon? Mehr oder weniger 120.000. Chateau Fischac. Und dann haben wir ein zweites Wein und 30.000 mehr oder weniger. Und der ist Petit Fijak. Petit Fijak, ja. Und was sind die Unterschiede zwischen den beiden Weinen? Die sind ganz anders. Es ist dieselbe Familie. Es ist genau wie in einer Familie. Es gibt zwei Kinder, die nicht genau dieselben sind. Okay. Okay, aber weil der eine Petit Fijac heißt, würde man vielleicht denken, dass das qualitativ nicht so hochwertig ist wie der andere oder ist das irreführend? Ja, es ist anders.
Wir haben le Château Fijac, das ist der große Wein. Dann Petit Fijac kann mit den Tauben von jungen Pflanzen gemacht oder von irgendwelchen Parzellen. Was important ist, ist l'assemblage. Verstehen Sie? Versteht ihr l'assemblage? Ja? Okay. L'assemblage. Es dauert bei uns zwei Monate. Zwei Monate. Wir kosten und kosten. Wir probieren, probieren. Again and again. Okay. Und am Anfang probieren wir jeder.
Der Wein von jeder Parzelle, es gibt mehr oder weniger 40, 50 verschiedene Gläser zu probieren. Und es ist blind. Wir wissen nicht, aus welcher Parzelle es kommt. Wir wissen nicht. Und wir werden schreiben, was wir fühlen. Und die letzte Woche noch einmal und noch einmal. Und dann fangen wir an, eine Idee zu haben, was wir in Grand Vain, in Chateau Fijac benutzen werden und was wir in Petit Fijac benutzen werden. Es ist in der selben Zeit, dass wir das decide.
Und gucken Sie dann nach, welche Parzellen es geworden sind? Oder kann es sein, dass eine Parzelle ein Jahr im Châtel-Chuck oder im Petit? Es kann sein. Schauberlehrling. Jeder, jedes Jahr ist es anders. Es gibt Parzellen, die wir wissen, die immer den großen Wein machen. Immer. Das ist der Grund, warum wir es nicht wissen wollen am Anfang. Objektiv zu halten. Bias. Ah, okay. Ja, um objektiv zu halten. Ja, genau. Ja, und dann, es kann sein, dass eine Barzelle.
Einmal in großer Wein, einmal in Petit Fijac geht. Aber es gibt auch Jahrgänge, in denen wir denken, okay, wir schneiden in zwei und die Hälfte wird in Grand Vin, die Hälfte wird in Petit Fijac. Das kann sein auch. Was wir wissen ist, wir haben drei Rebsorten. Das würde ich jetzt gerade fragen, welche drei Rebsorten sind das? Nochmal, aus dem Bordeaux sind immer dieselben drei Rebsorten, aber welche sind das? Nee, fünf sind das. Also fünf Köln. Entschuldigung, fünf Bordeaux. Welche sind bei Ihnen? Merlot, ein Drittel. Cabernet Franc, ein Drittel. Cabernet Sauvignon, okay. Dritte Drittel, okay. Aber es ist ganz unik. Unik. Einzigartig? Einzigartig in Bordeaux. Man hat es nicht woanders. Also in der Kombination dieser drei Rebsorten? Es ist sehr fischig. Es ist identitärisch, könnte man sagen. Und jetzt muss man wirklich, das ist ja, du hast das schon mal gerochen und probiert? Das ist ja 2009er? 2009, ja. Wieso habe ich so wenig und du so viel? Ist egal. Weil ich einschenke. Und ich habe eben, der erste Schluck war so.
Rauchig, Tabak, fast so ein bisschen Eukalyptus. Und ich habe noch selten erlebt, der nächste Schluck war ganz anders. Ich habe noch nicht mehr getrunken. Aber die Nase ist ja schon sehr duftig. Es hat sehr viel Kirsche, so eine satte, saubere Kirschfrucht. Ich hatte gedacht, fast ein bisschen wie ein Barolo riecht das auch. Fast so ein bisschen nach Nebbiolo.
Nicht so plakativ nach dieser schwarzen Johannisbeere, sondern es ist eher die Kirsche. Es ist so ein bisschen Marzipan vielleicht in der Nase auch. Spezie. Ja, ein bisschen Waldbeeren, dann schon so ein bisschen hellere Beeren, gar nicht so dunkle Frucht. Und am Gaumen, ach. Ja, das ist natürlich jetzt wirklich eine Sensor, das ist jetzt schon. Im Mund ist das. Und die Frischheit. Ja. Aber da hast du im Mund habe ich tatsächlich auch ganz stark so Mandel und Marzipan. Ja, genau, ja. Also, aber. Und es ist ja eben so ein heißer Jahrgang und 2009 war so ein heißer Jahrgang. Und trotzdem haben Sie nur 13,5 Alkohol. Wie ging das denn? Es war ein heißer Jahrgang, aber wir hatten im August, September ein heißes Wetter. Aber nachts war es frisch. Und was wichtig ist, ist, dass es eine Entscheidung zwischen Nacht und Tag ist. Genau, ein großer Unterschied. Großer Unterschied Temperaturen. Das heißt, tagsüber ist es wie warm dann bei Ihnen an der Spitze?
Also wie viel Grad hat man? 32, 34 Grad. In neun erinnere ich mich nicht. Okay. Ja, aber sonst normal? Normalerweise August kann schon... August kann, ja, 30. Und nachts? Und nachts. Es ist gut, wenn es 10 Grad Entscheidung gibt. 10 Grad Unterschied. Unterschied gibt. Aber sowieso, es ist gut. Weil tags arbeitet die Lavigne. Die Traube? Die Traube. Nicht die Traube? Doch, die Traube. Ja, ja, ja. Die Traube am Tag nimmt die Sonne, nimmt das Licht, nimmt alles. Der Rebstock. Okay, Rebstock. Nimmt alles, aber macht nichts. Und dann am Nachts es arbeitet. Alle diese Dinge, die am Tag kommen, werden transformiert. ihnen, was wir gern mögen. Ich habe gerade überlegt, das ist ja so schön, das ist fast schon ähnlich wie ihr Name, ein Gedicht, dass eigentlich trinken wir die Sonne und den Wind, den die Traube, die Sonne, die die Traube aufgenommen hat. Wir trinken das gerade, wir trinken Sonne, wir trinken gar keinen Wein. Wir trinken Sonne. Ich weiß nicht, was du getrunken hast. Ist doch so.
Man trinkt auch die Steine. Ja, genau. Ich habe gelesen, dass die Steine ein Grund sind für diese besondere Rebsortenauswahl. Ja, ja, viel, viel, viel. Wir haben einen Grund. Ja, ein Grund. Pardon, ein Sol. Ein Boden. Ein Boden, Entschuldigung. Wir haben einen Boden, das sehr besonders ist. Es ist Fisak und es ist nicht wie die anderen Saint-Emilion. Es ist kein Calcaire, es ist nur Kieselsteine. Kieselsteine, es ist Quarz und auch Feuersteine und ein bisschen Sand. Drei Hügeln. Und das ist Fijak. Und dafür haben wir nicht dieselben Rebsorten wie in Saint-Emilion oder im rechten Ufer. Sonst wäre es mehr Merlot oder was? Sehr richtig. Ja, ja, ja. Wir haben mehr Merlot. Viel mehr. Manchmal 90 oder 100 Prozent Merlot und Cabernet Franc. Wir haben ein dritter Cabernet Sauvignon und das ist mir.
Linke aber dieser Feuerstein kennt ihr das, wenn man Feuersteine aneinander reibt dann steht da so, ich habe das Gefühl ich schmecke diesen Feuerstein gerade ich habe diesen Geschmack auf der Lippe als ob ich an diesem Stein gelutscht hätte als Einbildung wahrscheinlich Einbildung, was mich verzaubert was ich mag ist es ist ein heißer Jahrgang, der Wein hat trotzdem eine frische und ich finde, er hat so ein schönes, feines Tannin. Du hast so ein leichtes Ziehen, aber es ist so ein reifes Tannin, so ein Gerbstoff, der so elegant ist, also wirklich so feingliedig der Wein ist, wirklich ein feiner Wein und das gibt es eigentlich aus 2009.
Gab es nicht so viele feine Weine, weil das einfach sehr, sehr opulent und sehr heiß war. Übrigens ein Jahrgang, das muss man auch wissen, der, als der Wein auf den Markt kam, die Preise explodiert sind links und rechts, der Jahrgang und, und, und. Und teilweise hat sich das gar nicht mehr, hat sich das gar nicht erholt. Also teilweise sind die Weine, heute genauso teuer, wie sie, als man das kaufen konnte, 2010, also vor 15 Jahren waren, weil man damals einfach das so ein bisschen übertrieben hat und sich das gegenseitig aufgeschaukelt hat. Das war ja nach der Finanzkrise 2008, dann kam dieser großartige 2009er Jahrgang. Aber ich muss sagen, ich probiere auch, ich finde die 2009er und deswegen vielen Dank, dass wir das heute verkosten dürfen, die fangen jetzt an, ein bisschen Freude zu machen, nach 16 Jahren. Nein, sowas ist in der Jugend... Ich würde es nicht so sagen. Nein? Okay. Aber, nein, nein, nein, ich denke, Neun Fischak ist sehr besonders und er hat... Von Anfang sich geöffnet.
Ganz anders als 10. 10 hat deutlich länger gebraucht. Ist lange geschlossen geblieben. Das stimmt. Und ich bin gespannt. Ja, aber trotzdem ist es, ich finde, im Gegensatz zu wenn man das in der Jugend trinkt und ich habe auch 2,9 Fischak in 2,10 en primeur verkostet, das sogar bei uns in der Firma, weil ich unbedingt aus dem Jagen meiner Tochter ein bisschen was kaufen wollte. Und ich finde, diese Weine waren in der Jugend auch schon sehr zugänglich. Aber ich finde mit ein bisschen Reife, wenn diese ganz erste primäre Aromatik nicht mehr da ist, wirkt es für mich ein bisschen erwachsener, ein bisschen gesetzter, ein bisschen eleganter. Ich mag aber diese Fruchtphase. Deswegen freue ich mich dann auch, 22 zu probieren. Weil ganz am Anfang hat das auch so eine Magie, dass man dazu neigt, auch gleich am Anfang schon mal so ein, zwei Flaschen zu trinken. Was kostet diese Flasche jetzt? Circa 300 Euro. Und wann ist dann, kann man sagen, wann ist der beste Zeitpunkt, die zu trinken? Kann man das gar nicht sagen. Jederzeit. Nein, man kann nicht.
Aber lagern kann man den irgendwie Hunderte von Jahren? Oder wie lange kann man den lagern? Weiß man nicht. Sehr lang. Es kann sehr lang gelagert sein. Ja, ja. Sehr lang. Wie alt sind Sie? Noch 30 Jahren wird es schon noch. Ich habe vor zwei Monaten ein alter Fijac gekostet. Es war sehr alt. Es war 46. Und es war ganz frisch. Es war ganz lebendig. Und der Wein, man hatte das Gefühl, dass der Wein sehr lang in der Flasche ruhig erwartet hat. Aber es ist lebendig. Ich sage ja, Leute, er bringt uns das Leben. Es ist wie eine Zeitreise, solche Feine. Und die Fijak-Weine sind nicht so besser und besser und besser und dann ein Pick.
Und dann gibt es ein Plateau und dieser Plateau kann so lange dauern. Und Michael, ihr habt Chateau Fijac auch bei euch in der Hanselange? Tatsächlich haben wir das, ja. Und wie oft verkauft ihr das? Ihr kauft es dann ja für 600, 800 Euro oder was verkauft ihr? Also aktuell haben wir 2017 auf der Karte, ein Jahrgang der...
Ich finde, den man jetzt schon gut trinken kann, der eine schlechtere Bewertung hat, als er ist, weil das wirklich ein sehr, sehr schöner Wein ist. Was wird getrunken bei uns? Ich würde sagen, wir brauchen zwölf Flaschen im Jahr, die bei uns getrunken werden. Wow, das ist viel, oder? Ja, also da wird im Juli, August vielleicht nichts getrunken, aber in den kalten Monaten hat man schon einen Tisch, der zwei, drei Flaschen trinkt. Es ist ein sehr, sehr großer Name, muss man sagen, auch in Hamburg. Chateau Fijac kennen die Leute. Es ist eine verlässliche Qualität seit so vielen Jahren und eben viele andere auch der Premier Cruclassier-Weine sind eben auch preislich so explodiert, dass es dann schon schwerer wird, das quasi auch... Also du würdest schon sagen, es ist ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis? Ich würde sagen, es ist ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn man da schon mal ganz an der Spitze anglopfen möchte. Chateau Cheval Blanc ist ein Nachbar von Ihnen. Und die sind teurer? Die sind teurer. Immer schon gewesen. Aber es ist auch ein toller Wein. Es ist mehr Cabernet Franc.
Und gehört eben zu Louis Vuitton Moenesi-Konzern. Und hier ist die Inhaberin. Cheval Blanc ist auch toll. Aber es ist anders. Und ich finde es eben so toll. Haben die auch diesen Kieselboden? Oder sind das andere Böden? Die haben diese Kieselboden. Aber nicht Hügel. Ah, okay.
Mit blauer Lehm unten. Wir haben das. Wir haben so, wie Petrus hat es. Aber wir haben die drei Hügel. Die sind kein Himalaya, aber sie sind Hügel. Und es macht etwas. Es macht einen Unterschied. Wegen der Sonne, wegen dem Wasser. Es geht schnell unten im Lehm. Und es macht eine Reserve für schwieriges Wetter.
Wenn zum Beispiel in 2022 war es so heiß. Sie erinnern, okay? Es war so heiß im Sommer. Wir hatten 40 Grad. Das ist auch sehr gewöhnlich für uns. Und unsere Rebstocken hatten keinen Stress, keinen Wasserstress, weil wir haben nur Rebstocken, die tief unten gingen, weil es gibt Rebstocken, die flach, so superficiell bleiben. Diese Rebstöcke waren so, die sind so. Okay, so sie finden das Wasser. Nach einigen Jahren können die Rebstöcke das Wasser jeden Tag haben, ohne Schwierigkeiten. Und das ist der Grund, warum wir unsere Rebstöcke hatten, keinen Stress. Stress bedeutet, die Pflanze kann sich halten. Es ist so, nicht mehr Maturität, nichts. Und es erwartet. Es gibt übrigens auch einen Nachteil von diesem Wein. Weil wenn du das jetzt mal getrunken hast, dann kommst du halt wirklich.
Ich verstehe jetzt, was man meint, wenn man sagt, warum die 300 Euro wert sind oder so. Weil das ist natürlich schon was ganz anderes ist, als was du sonst trinkst. Man ist so ganz selig gerade schon.
Wir erreichen Michael dank dir eine neue Liga in diesem Podcast. Aber die Frage ist, als würde man Fußballspiel gucken und plötzlich ist Lionel Messi da. Oder? Also ja, es ist ein Stück weit, wir haben einen Hörer Erich, ich grüße ihn einfach mal, weil ich auch über Instagram mit ihm im Austausch bin, der mir auch mal gesagt hat, ihr habt also wirklich nochmal einen ordentlichen Teil dazu beigetragen, um mich komplett zu versauen und mein Portemonnaie spürt das auch. Das ist so. Andererseits finde ich, hast du was verpasst, wenn du sowas nie probiert hast? Und es ist natürlich, man muss es sich irgendwo leisten können, aber ich glaube ehrlich, dass man oft Geld für Sachen ausgibt, die nicht so sinnvoll sind und auch nicht wenig kosten und wenn man sich damit dann so eine Freude macht, ist das schon für die Seele, das ist was Besonderes. Also sowas zu trinken ist was Besonderes. Und ich finde, wenn man so super rich ist, ist das nichts mehr Besonderes. Das stimmt. Dann sagt man, das trinke ich montags und Petrus trinke ich am Wochenende. Und das finde ich, ist es eigentlich schön, wenn es einem nicht so geht. Weil dann ist es nicht mehr so besonders. Ich würde jetzt gerne 15 einschicken.
Eigentlich würde man doch sagen, man trinkt sich so vom jüngsten Jahrgang zum ältesten, oder? Es gibt zwei Optionen. Also wir trinken heute auch, wir haben heute Abend noch ein Dinner in der Hanse-Lounge. Da gibt es, was ist, glaube ich, 76 aus der Doppel-Magnum. 1976. Ja, genau, ja. Und wir trinken, also man kann von jung nach alt oder von alt nach jung, aber meistens, also das ist zum Beispiel sehr elegant. 22 ist eben, wie sie schon gesagt hat, auch sehr kraftvoll und deswegen ist es eigentlich vom feineren hin zum opulenteren. Das macht schon Sinn. Aber man hat beide Optionen und man muss es ausprobieren. Beim Essen ist es so, wenn man ein Dinner macht, beginnt man ja meistens mit den leichteren Vorspeisen, ein Fisch und dann im Hauptgang Soße, Geschmortes. Und da brauchst du dann sehr viel Kraft. Und wenn die Weine dann immer leichter und feiner und filigraner werden, ist es schwer, wenn du am Anfang anfängst, schon mit viel Frucht zu einem Fisch, dann schmeckst du nicht viel davon. Deswegen machen wir das heute auch so. 15, Madame Brimano-Cour, was ist das für ein Jahrgang? Für Sie, für Fijac? 15 ist einer der ersten Jahrgänge, die man jung trinken kann. Das ist eine Antwort.
Also jung heißt tatsächlich direkt dann 16, 17? Ja, die kommen ja immer erst. Oder wann kommen die offen? Vorher hat man immer gesagt, ja, die Weine von Fijak, die sind sehr, ganz besonders, okay, okay, speziell. Aber man muss zehn Jahre, mindestens zehn Jahre erwarten, vor man kann die trinken. Es ist nicht mehr wahr, mit den jüngeren Jahrgängen, seit für mich, für mich persönlich, seit 15, mehr oder weniger. Es gibt Jahrgänge, die sehr schön sehr jung sind und Jahrgänge, die ein bisschen mehr brauchen und es gibt alles. Wir sind freier jetzt. Also wenn man jetzt nicht mehr zehn Jahre warten muss, wie lange muss man bei dem warten, ab wann konnte man den trinken? 15? Man kann es schon trinken, aber es kommt darauf an, was ich mag.
Vielleicht mag ich lieber alte Weine oder vielleicht mag ich lieber junge Weine oder vielleicht habe ich keinen Keller. Das ist die dritte Möglichkeit. Okay? Und das kann jetzt zum Beispiel 15. Es ist das erste Jahr in which wir haben kein mehr Sulfite benutzt. Für alkoholische Gärung. Sie wissen, Zucker dann turns into Alkohol. Alkoholische Gärung braucht ein bisschen Sulfide. Wir haben gesagt, wir werden während dieser Phase nicht mehr Sulfid benutzen. Weil wir haben bemerkt, dass Zylphid ist so wie eine Maske. So wie eine Maske. Man sieht nicht genau, was es vorher gibt. Und seit dieser Zeit sind unsere Weine mehr...
Trinkbar. Ja, trinkbar. Sie sind sehr sympathisch und gut zu trinken. Also gar keine Sulfide. Ein bisschen schwer für ich schon. Das wäre eine alkoholische Gärung. Es gibt eine zweite Gärung, die ist die malolaktische Gärung und nach der zweiten Gärung brauchen wir Sulfid, um den Wein zu stabilisieren. Zu stabilisieren. Aber das hat uns etwas geändert. Es bedeutet, dass sehr jung die aromatische reiche Reife fühlt man. Und er riecht ganz anders und er schmeckt auch ganz anders. Beschreib mal. Ich habe kein Gefühl. Doch, habe ich schon gemacht. Ja, habe ich schon gemacht. Ich bin der Sommelier hier.
Gut. Vielen Dank. Ja, sehr gerne. Ich finde, dass die Nase nicht so laut ist, und auch der Gaumen wirkt mir ein bisschen zarter, ein bisschen feiner, ein bisschen eleganter, gar nicht so fruit-driven. Also nicht so... Aber ich finde, riechst du jetzt Kirsche gerade? Doch, Kirsche rieche ich auch noch, vielleicht ein bisschen Zwetschge. Ja, eher so in die Richtung, oder? Aber nichts heißes... Nee, Zwetschge ist doch jetzt eher Zwetschge. Aber nichts so richtig eingekocht. eher ein bisschen zarter, ein bisschen jüngere.
Und es war auch ein warmes Jahr. Sommer war sehr warm. Man muss sehr pünktlich sein für die Reife und man muss nicht zu reif die Trauben ernten, die Ernte machen. Okay. Um die Frischheit zu haben, muss man nicht so reifeln.
Und die Acidität braucht man. Genau, der hat ja Wein, der hat wirklich so eine schöne Säure. Ich finde, was man jetzt am meisten merkt, am Gaumen wirkt es einfach noch ein bisschen kompakter. Der Neuner war so quasi, wenn du den im Mund hattest, war der schon offener. Und hier, finde ich, ist es noch ein bisschen verschlossener, ist noch ein bisschen weiter zusammen. Dadurch ist es vielleicht nicht so expressiv, aber es behält diesen Charme. Ich finde, es ist sehr, sehr elegant, sehr finessenreich. Aber es schmeckt mehr nach Frucht als der Neuner. Findest du? Ich finde ihn einen Tick fruchtiger. Es kommt vielleicht hinten raus so eine leichte, nicht tropsig, aber so ein bisschen lautere Frucht, die dann hinten raus ist. Aber vorne am Gaumen finde ich es gar nicht und in der Nase auch zurückhaltend. Und der Wein hat jetzt, wenn wir über den Alkohol reden, 2,9 Fischakt 13,5, 2,15, 14, also unwesentlich mehr. Und auch das merkst du nicht. Der Alkohol ist da, aber es ist nicht scharf. Es brennt nicht. Es ist überhaupt nicht. Es ist gar nicht alkoholisch. Weil Frischheit. Aber die Säure ist schon präsent. Ja, die Säure ist da, finde ich auch. Und auch der Gerbstoff. Und jetzt 2,15 ist aber mehr Cabernet Sauvignon.
Ja. Ja, ich glaube ja. Ja, sie haben. Genau, ja. Ja, also genau, bisschen weniger Merlot, 43 Cabernet, 88... Ja, ja. 28 Cabernet Franc und 9% Merlot. Also da hat man doch ein bisschen mehr auf den Cabernet Sauvignon gesetzt, was ja häufig so ist mittlerweile, weil Merlot einfach die Sonne ein bisschen schwerer abkann und es sehr schnell in Alkohol transformiert. Kann man das irgendwie sagen? Was macht Merlot Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon?
Also gibt es eine Charakteristik für den Geschmack? Also es gibt für jede Traube eine Charakteristik im Geschmack, aber eher einen unterschiedlichen Erntezeitpunkt. Und eben charakteristisch, wie diese Traube schmeckt, vor allem merkt man es negativ, wenn sie nicht ganz reif ist. Das ist zum Beispiel beim Cabernet Sauvignon dieses grünliche, dieses Pyrazine, diese grüne Paprika und so, wenn er einfach nicht vollreif ist. Und bei Merlot ist es vor allem auch der Alkohol. Also Merlot kann vollreif 15,5 Alkohol haben ohne Probleme. Und das ist eigentlich schwierig damit. Dann wird es sehr, sehr opulent. Also auf Chateau Petrus ist nicht mehr 100% Merlot. Sie haben ein bisschen Cabernet Franc gepflanzt. Das heißt, man merkt einfach, dass auch in Bordeaux man umdenken muss und schauen wir uns, wie kann ich auch versuchen, den Alkohol irgendwo in Maßen, weil auch der Markt allgemein das eigentlich nicht mehr so möchte, so ganz, also über 15 ist nicht so schön. Und Cabernet Franc, also das habe ich noch so im Hinterkopf, dass das eigentlich immer so 10% oder eigentlich wenig. Nein, es gibt auch reinsortige Cabernet Francs, aber es ist relativ würzig. Ich finde, es hat so ein bisschen durchaus grünliche, kräutige, für mich so wie so ein lila Farbtopf, auch reinsortige Cabernet-France, sind meistens nur so als Spice, so als Würze drin, nicht mit ganz so viel Anteil, aber eben halten auch die Frische besser, zum Beispiel Asmallow, was die Säure betrifft. Aber ist auch wieder dieses Mineralische, ne?
Ja, Grafit. Ja, Grafit. Du merkst, dieses Stift. Genau.
Und es ist ja komplett anders, wenn du nicht wüsstest, es ist ja nicht derselbe Wein, aber das ist ein und dieselbe Familie, jetzt würdest du sagen, nein. Stark. Ja, aber ich finde, es schmeckt anders. Und es wird in fünf Jahren, wenn wir es wieder probieren, wird es ein bisschen anders. Sind Sie eingeladen. Ich finde, was wir machen sollen, um die Entwicklung, wir sollten das vielleicht alle halbe Jahr, probieren, oder Axel? Dass wir gucken, wie die Entwicklung da, wie sich das entwickelt. Gut.
Die Kinder werden größer. Und jetzt machen wir den 2022. Das ist ja irre. Also das ist insofern, weil ich habe es jetzt auch noch gar nicht probiert, weil der Wein so jetzt noch gar nicht auf dem Markt ist. Kommt wann auf den Markt? Immer, also drei Jahre später. Drei Jahre später. Genau. Das gilt für alle. Und jetzt seht ihr, das ist der Moment, wo dieses, nach dem Premier Grand Cru Classe, das Premier Grand Classe. Können wir das mal so machen, dass hier das irgendwie drauf steht? Genau, perfekt. Also hier ist, ja gut, das ist in der Unschärfe, Und da ist noch Klasse. Ja, genau. Und da... Ja, perfekt.
Und da haben wir das A. Perfekt. Und es gibt ein Wort unten, von meiner Mutter geschrieben, angeschrieben, zu sagen, das ist unser erster Jahrgang mit dem A. Und wir sind sehr proud of it. Ja, natürlich. Sehr stolz. und das ist quasi auf dem Etikett das ist mein Vater, ja es gibt eine Geschichte, eine lange Geschichte die Name von Weingut, Gehört zu zweiter Jahrhundert. Wow. Zweiter, okay? Krass. Okay, so, wir sind da, da, da. Bisschen länger auf dem Markt schon.
Weniger Zeit. Ja, es ist schon etwas. 130 Jahre einer Familie, dieselbe Familie auf einem Ort, so wie dieser, für Frankreich. Aber zweiter Jahrhundert, romanischer Zeit. Ich habe gelesen, dass das Weingut sogar auch dann größer war vorher. Und da habe ich mich gefragt, ob Cheval Blanc vielleicht eigentlich ein Ableger, also eigentlich auf dem Gebiet war. Ja, und viele, viele andere. Ja, ja, ja, es war, ich glaube, bis 230 Hektar. Und jetzt haben wir 54, nicht 545. Schade eigentlich.
54 Hektar und wir haben 41 Hektar mit Weinstöcke. Das heißt, wir haben einen Part von dem Chateau Fijac ohne Weinstöcke, mit Gemüsegarten, Gartenhaus und alles. Wow, großer Gemüsegarten. Nein, ein... Park. Darf man das jetzt schon, also eigentlich darf man es jetzt noch nicht trinken oder sollte. Doch, doch. Aber es gibt ja, man kann es ja nicht kaufen. Ja, noch kann man es nicht kaufen, aber man kann es in ein paar Wochen kaufen. Aber es haben einige Primeurs bestimmt auch gekauft schon. Und es ist so, ich habe einen lieben Winzerfreund und der heißt Albert Gesellmann und kommt aus dem Burgenland. Den hatten wir ja schon mal hier. Den hatten wir schon hier mit dem AMG. Und der hat mir zum Beispiel gesagt, vor vielen Jahren, Michael, ich trinke 2009 Pentecane, jetzt schon alles weg, weil ich mag das so gerne in dieser primären Fruchtphase.
Der Wein wird dann nicht mehr, der wird anders, aber für mich wird er nicht mehr besser. Woher weiß er das? Weil er den Wein auch schon kennt seit 30 Jahren. Und das fand ich toll, wenn ein Winzer sagt, Ich trinke das so früh. Weil, was weiß ich, in 20 Jahren lebe ich noch? Kann ich mir das noch leisten? Kann ich noch Alkohol kriegen? Bin ich krank? Bin ich gesund? Bin ich geistig? Tausend Fragen. Und wenn der mir jetzt super schmeckt, worauf soll ich warten? Sag nochmal kurz, der zweite hat wie viel gekostet? Das muss man noch wissen. Der zweite kostet, wenn du den jetzt kaufen würdest, so 320 und Und der 22er fängt ab 400 an, den wir jetzt hier haben. Also es ist das erste Mal das A von ihrer Mutter. Notre premier millissime en premier grand cru classe A. Jouer et fierté. Stolz. Genau. Jouer. Freude. Freude und Stolz. Familie Manoncourt. Ja, das heißt, wir sind eine Familie. Es ist auch ein Familienhaus. Wir wohnen da. Okay, klar. Und wir arbeiten da. Genau.
Also 2022 muss man ja sagen, da gab es 10 oder 11 Weine, jetzt allein nur von den Bewertungen von Parker, die 100 Punkte bekommen haben. Aber dieser Wein hat von Jeb Danak 100 Punkte, vom Decanter 100, vom Parker, vom Weinzeller Insight 99 bis 100, von Sackling 99 von 100, von Falstaff 98 bis 100 von 100, von Revue de Vin France 97 bis 100 von 100, von Gerstl 20 plus von 20. Also ich weiß auch nicht, was man sich da noch einfallen lässt. Also das ist schon ziemlich ultimativ. Er muss uns trotzdem schmecken. Aber falls da 98 bis 100... Da gibt es noch keine finale Bewertung. Also auch dieser Wein hat am Anfang... Also es geht eigentlich, wenn man ehrlich ist, es geht eigentlich nicht besser. Was die Bewertung angeht, geht es nicht besser. Und im Vergleich jetzt sage ich mal, weil du es jetzt erwähnt hast, Cheval Blanc würde wahrscheinlich 700 kosten. Also fast das Doppelte jetzt davon. Aubriant, Mouton, Ale, Lafitte noch mehr. Das sind diese Premier Crew.
Sage ich mal, aus dem Bordeaux. Chateau Magot gehört dann auch dazu. Mouton Roche ist erst 1973 dazugekommen. Das war früher zweite Klasse und dann ist es erste. Und die ursprüngliche Klassifikation gab es von 1855 und die wurde eigentlich nicht geändert. Also 1855 war Lafitte schon Premier Cru. Ja, aber müssen die sich nicht behaupten? Die müssen sich auch, aber die haben sich behauptet in den ganzen 100 Jahren, weil im Saint-Emilien ist das ja erst 100 Jahre später gekommen, erst 1955, dass man gesagt hat, wir unterscheiden zwischen Premier Grand Cru Class A.
B oder Premier Grand Cru. Weißt du, probier mal und man probiert es und man weiß, das ist wirklich ja, also so einen Wein haben wir hier noch nicht getrunken. Aber habt ihr überhaupt schon mal einen 100-Punkte-Wein getrunken? Nein, das weiß ich nicht. Wir haben einen Chateau Petrus mal getrunken. Die Reste für 2000 Euro, weiß ich noch. Nein, das war nicht Petrus, Lafite, bitte? Lafite. Aber das ist ja... Das ist sehr gut. Aber ich meine, das denkst du so, wow. Wir versuchen den Duft zu beschreiben. Es ist vielleicht eher so ein bisschen, Ribisselrote Johannisbeere, eher als so ganz dunkle. Es ist so reich, aromatisch. Und es wird jedes Jahr etwas Neues sagen. Es wird lang, lang Zeit sprechen. Gab es so einen Moment, wo Sie das das erste Mal probiert haben und gemerkt haben, dass das was ganz Großes ist? Ja, während der Ernte schon. Ja. Wursten wir, ja. Woher wissen Sie das? Qualität, die Bären.
Und der Tag, wo wir, der Tag für die Ernte, für jede Parzelle, gehen wir im Weingut, um die Beeren zu probieren. Und dann sagen wir, okay, das übermorgen ernte. Und das heute Nachmittag, okay, gut.
Und es muss sehr präzis sein. Sonst ist es overripe. Und ja, wir wussten von Anfang, dass es schon ganz besonders war. Es war auch ein kompliziertes Jahr, weil es so warm war draußen während der Ernte schon. Aber wir wussten. Und auch wir haben diese A- gekriegt, in der Mitte der Ernte. Das war im September. Aber das ist eine schöne Geschichte, das haben Sie mir erzählt, als ich auf dem Weingut war, als Sie das erfahren haben. Das müssen wir teilen. Wir waren mit meiner Schwester Hortense, ich bin Blondin, unserer Mutter, der Technikdirektor, der General Direktor. Wir waren zusammen und wir könnten nicht mehr arbeiten. Es war zu schwierig. Wir haben erwartet. Also man hat das Ergebnis erwartet. La commission de classement muss schreiben.
Und plötzlich Telefon und dann wir sehen. Fijac ist der Einzige der Premier Grand Cru Classé, der etwas ändert. Und es ist um A. Wir haben dafür nicht gefragt. Ich meine, es ist nur die Permission, die die Kommission, die entscheidet. Aber sie fragt sich nicht. Und meine Mutter, sie war 1988. Sie hat gesagt, yeah!
Und alle, wir haben gesagt, super. Und dann sind wir gegangen. Durch das Büro, die Sekretärin, die Kommunikation, die Accountant, jeder. Und es war während der Ernte. Wir sind unten gegangen, im Keller, und wir haben den Kellermeister gesehen. Er wusste, weil wir haben alle erwartet wir waren alle so und dann hat meine Mutter durch den Weingut ist sie gegangen um den Weingutschef zu finden und die Leute die Ernte machten und dann zum Mittagessen haben wir eine schöne kleine Flasche geöffnet.
Und meine Mutter hat gesagt, Ich glaube, ich habe viele Kilometer gemacht, heute Morgen, ohne es zu fühlen. Und es war so. Und am Nachmittag, wir haben die Leute vom Team, die Fijak-Leute, wir sind ungefähr 30 Leute, gesagt, okay, treffen wir uns um sechs nach der Arbeit. Und wir machen ein kleines Fest, nur zusammen. Und es gibt viele Freunde, die in Bordeaux waren und haben angerufen, Bravo für Jacques, es ist so gut. Wir haben dafür so lange erwartet. Und die wollten kommen, wir haben gesagt, wir bleiben mit den Mitarbeitern zusammen. Das ist schön. Und um sechs am Nachmittag sind wir alle zusammen. Und wir haben ein Barbecue improvisiert, Barbecue mit schönen Weinen und so, nur zusammen. Und die Mitarbeiter, einer hat mir gesagt, wissen Sie, Madame, ich denke an jemanden, wissen Sie wem?
Ich denke an Ihren Vater. Und er wurde so stolz sein, dass endlich Fischak dieser A kriegt. Und ich bin so froh und er wollte nicht mehr weg nach Hause zu fahren. Es war so, es war so. Ihr Vater hat eigentlich immer darauf hingearbeitet, das zu kriegen? Ja, ob er immer in Fischak gearbeitet hat. Nein, er wollte das Ziel auch.
Aber es ist ja lustig, weil es macht ja den Wein ja nicht besser. Ob das A jetzt draufsteht oder nicht. Nein, er sagt, diese A sagt, dass es ist das Beste. Aber wenn man es jetzt trinkt, dann ist es ja auch so, um den Leuten das zu beschreiben, Sie haben gesagt, und das finde ich auch, es ist extrem aromatisch. Völlig überraschend für so einen Rotwein. Extrem aromatisch. Und dann ist es so, gefühlt ist es so dermaßen ausbalanciert und so rund, so kompakt, so frisch, dass man, und was ich ganz verblüffend finde, Ich schmecke gar kein Alkohol. Ich habe das Gefühl.
Ich will nicht sagen, dass es kein Rotwein ist, aber es ist irgendwie, es ist wirklich phänomenal. Also ich finde, ja. Es ist so schwer, man muss es mal gespeckt haben. Also ich finde, er hat so eine dunkle Beere.
Er hat auch ein bisschen dieses Grafit auch. Also alles, was wir vorher hatten, hat der Wein auch. Aber ich finde das Magische, es ist nicht so extrahiert. Es ist nicht so versucht, so viel Power in die Flasche zu pumpen. Es hat so eine Natürlichkeit dabei. Hinten raus ist es salzig, was ich super cool finde. Es raut auf, es ist ein bisschen saltiness, es ist so schön. Es fließt hier zusammen. Also du hast das Gefühl, du kannst jetzt, also sei mal ehrlich, du kannst doch die Flasche jetzt so austrinken. Das meine ich. Man könnte sie jetzt so austrinken, was natürlich Sünde wäre, Aber es ist einfach, es ist nochmal so viel besser als die davor, finde ich. Es ist tatsächlich nochmal, man schmeckt den Unterschied. Also andersrum, man schmeckt den Unterschied. Selbst wir Laien, Zauberlehrlinge, schmecken den Unterschied. Genau, also die zweite Flasche war ja im Vergleich zur ersten, hast du ja gesagt, mehr komprimiert und auch mehr Säure. Also man hat schon, das hier ist so, genau. Und auch, wenn es sehr jung ist. Ja, genau. Das ist das Erstaunliche eigentlich. Okay. Wie wird er sich entwickeln? Also wie wird er werden in 10 Jahren oder in 20 Jahren? Sag mal auf Französisch. Du kannst schön Französisch. Mach mal Französisch. 22? Ja. Mach mal Französisch die Frage.
Es wird es sagen. Aber das ist natürlich schon irre, wenn der Wein, aber das ist doch klar, wenn der Wein jetzt so gut ist, der wird ja nicht schlechter sein. Was kostet der in 10, 20? Ist das sowas, weil das ja immer viele fragen, ist das eine Geldanlage? Lohnt es sich, den hinzulegen? Und in 20 Jahren ist der das 3-, 4-, 5-fache Wert? Wenn man Wein gern hat, ja. Ja. Also ich bin halt, man muss ehrlicherweise sagen auch, Fijak hat mit 20 100 Punkte bekommen und das ist auch ein toller Wein. 21 haben wir heute Abend auch bei uns ein toller Wein und 22 dann wieder und man muss auch sagen, auch 22 hat wie viele andere auch nochmal einen Preissprung gemacht. 23 ist deutlich günstiger geworden, überall und 24, man weiß es noch nicht, aber vermutlich auch nochmal. Das heißt, das ist, Wie groß die Preisentwicklung ist, weiß ich nicht. Aber das ist ein Monument. Weil es wird nicht in zehn Jahren das nochmal geben. Das ist der erste Jahr. Also man wird immer sagen, in 100 Jahren, wenn wir alle nicht mehr sind, werden die Leute sagen, 2022. Das war der erste Jahrgang mit dem A. Und deswegen wird es für immer etwas Magisches bleiben. Ich kann nur einen ganz kleinen Schluck haben. Ja. Nur ein bisschen.
Erzähl doch mal, Michael, was macht ihr? Wer sind da heute Abend? Was ist das heute Abend für Gäste, mit denen ihr trinkt? Und die Mitglieder der Hanse-Lounge. Wie viele Leute kommen da? Wir sind ausgebucht. Wir sitzen an einem Tisch, 22, mehr passt nicht ran. An einer Tafel. Ich wollte schon immer einmal im Leben Chateau Fusjac mit der Inhaberin, Blondin, Madame. Und dann trinkt ihr den 76er, aber noch andere? Genau, wir trinken auch 2,9, 2,15 und 2,21. Und, glaube ich, noch ein Jahr lang. Wow, 95 oder 95 hatten sie gestern. Ja, ich habe es vorbereitet. Und vorweg gibt es ein Kabinett, unseren eigenen Jubilum-Kabinett von Alexander Lörsch von der Mosel. Und wir starten mit Pommery 150 Champagner. Das ist zum 150. Geburtstag von Pommery. Ich gebe mal einen Tipp an die Polizei, die sollen heute mal. Da fährt keiner mit dem Auto hin. Was mich überrascht hat, dass Axel so Bescheid wusste, dass rechtes Ufer so einen hohen Merlot-Anteil hat. Ich habe mich ja vorbereitet. Ja, aber das ist ja irre stark. Also es ist die Vigaronne und die Dordogne und das ist was man immer linkes Ufer, rechtes Ufer, rechtes Ufer Pomerol, Saint-Emilion, Libornaise, Merlot lastig.
Und Cabernet Franc und linkes Ufer Medoc, Pauillac, Saint-Esteve, Saint-Julien, Margot, eher Cabernet Sauvignon lastig. Das ist so quasi dieser Grund, man sagt oft, wie ist das Jahr, linkes Ufer ist so und rechtes Ufer ist so. 22, muss man sagen, hat auf beiden Seiten sehr gut funktioniert. Schon auch gut funktioniert. Aber bestimmt am rechten Ufer noch besser. Und zum Beispiel diese Klassifizierung. Das ist auch ganz wichtig, weil man immer wieder mal über Petrus auch spricht. In Pomerol gibt es gar keine Klassifikation. Da sind alle Weine gleich. Deswegen ist auch Petrus kein Grand Gluckweiss A oder irgendwas, sondern nichts. Ist ein Pomerol. Grand Verde Pomerol. Und es ist kleiner. Ich meine, Pomerol ist klein. Es ist sehr, sehr klein. Ich glaube, es gibt 840 verschiedene Weingüter. Madame, jetzt sind Sie mal hier. Wie ist denn die Lage.
Im Bordeaux? Wie tun Sie sich allgemein? Der Fein-Wine-Bereich tut sich schwer. Wie geht es Chateau-Fichac? Wie ist die Meinung im Bordeaux? Wie ist die allgemeine Stimmung? Nicht verstanden. Sorry. Es ist eine sehr schwierige Frage. Kann ich es in Englisch sagen? Es ist eine große Frage. Es ist eine große Frage. Ich sage, dass der fine Weinmarkt ist ziemlich unter Druck all over der Welt, nicht nur, aber auch in Bordeaux. So, wie ist Chateau Fijac doing? Wie ist der generelle Gefühl in Bordeaux? Was ist der generelle Mood gerade? Ich meine, wir haben Trump und all die Kustomer, and nobody knows how to import to export and today it's 25%, tomorrow it's 40% and in three days it's nothing. So what is the general idea? Ich denke, die haben schon geantwortet. Ja, ja. Was man erwartet, die Leute erwarten. Die warten alle. Ja, ja, ja, wir erwarten alle und wir wissen nicht genau, was passiert. Es ist traurig für Amerika, für uns, für diese Market. Wie wichtig ist der Markt Amerika für Fishek? Für Fishek ist Europa, Der wichtigste Market. Das ist klar für uns. Und ja, wir sind nie zum Beispiel sehr viel in China.
Aber Amerika ist schon ein guter Markt. Aber wer weiß. Wer weiß schon. Wir müssen mehr und mehr arbeiten. Deshalb ist es ja so wichtiger, das dann immer gleich zu trinken und zu genießen. Aber sie verkaufen am Place de Bordeaux, oder? Ja. Und die müssen sich dann darum kümmern, das weiter zu verkaufen? Also wenn der Place de Bordeaux die Weine kauft, dann ist es für sie, also finanziell erstmal, egal ob die es loskriegen? Nein, aber nicht. Nein, das kann nicht so einfach sein. Nein, wir sind interessiert in wissen.
Ob die Place de Bordeaux, das heißt die Négociants, den Wein verkaufen. Sonst geht es nicht. Wir machen einen Wein, damit die Leute es trinken. Wir wollen nicht unseren Wein in einer Kellerei lagern und das ist alles. Wir wollen es... Zu den Leuten zu gehen. Ja, das hat sich geändert in den letzten Jahren, dass die Chateaus wirklich genau wissen wollen von den Negotiants, wohin wird der Wein verkauft. Zum Beispiel in die Hanse-Lounge mit zwölf Flaschen. Haben Sie Einfluss darauf? Also haben Sie, wenn der Negotiant sagt, wir verkaufen den nicht an die Hanse-Lounge, können Sie dann sagen, den verkaufen Sie an die Hanse-Lounge? Nein, wir können nicht nee sagen, aber wir können sprechen. Okay.
Eine Frage habe ich noch, weil ich habe gelesen, Sie haben während der Corona-Pandemie den Keller neu gemacht. Ganz wunderbar. Und dass dort sogar die Akustik eine Rolle spielt, ist das... Für den Wein? Nein, für die Leute, die da arbeiten. Okay, okay. Für den Wein, das darf für den Wein. Es gibt ja Wienzeit, die das bescheiden. Wir haben ein sehr großer Kellerei Now. Jetzt. Jetzt haben wir, wir hatten 1600 Square Meter Quadratmeter und wir haben jetzt 5000. Und wie viele Flaschen liegen da? Wissen Sie das? Das kann ich nicht sagen. Nein. Aber es ist viel größer, aber es ist viel mehr Technik, mehr angenehmer für die Leute, für die Mitarbeiter. Und für den Wein haben wir viel mehr Platz, um es zu lagern, ruhig. Und der erste Jahrgang war 21 in dieser neuen Kellerei. Und es war so gut, dass wir verschiedene Saal.
Gärung, Saal, sagt man? Gärung, Saal, Cuvier, hatten, weil wir können eine wärme Atmosphäre in einer oder kühler oder und wir können uns adaptieren zu die, die sowas passiert, sowas die Natur uns gibt. Ja, okay. Also sehr nützlich, um mehr präzis zu sein. Also ich muss einfach noch sagen, ich lese jetzt gerade, zum Glück haben Sie den Zettel mit, also 2022 ist 40% Cabernet Sauvignon, 31% Cabernet Franc, 29% Merlot. Also diese Drittel, Drittel sehr knapp beieinander schon. Und 100% in neuem Barriques aus französischer Eiche. Immer 100%.
Bevor das jetzt beendet, warum sprechen Sie so gut Deutsch? Gute Frage. Warum nicht? Nein, warum nicht? Warum sprechen Sie Italienisch und Spanisch? Ich habe es in die Schule gelernt. Ah, okay. Und dann bin ich in Wien ein bisschen geblieben. Ah, wie schön. Aber für Urlaub. Und dann habe ich einen Monat in Bremen gearbeitet. In einem Restaurant. Ich habe fast nichts verstanden, aber endlich. Wissen Sie noch, wie das Restaurant hieß? Die Meiererei im Bürgerpark. Das ist klein. Es war schön. Es war in Bremen in der Zeit, wo es noch viele Weinhändler gab. In Bremen. Aber manchmal finde ich den Wort nicht. Das kennen wir wohl. Aber es ist fantastisch. Aber Sie sprechen von sie sprechen auch Italienisch, sie sprechen auch Spanisch, sie sprechen sowieso Englisch. Wahnsinn. Ich kann nur, je ne comprends pas. Ich kann nicht sagen.
Was ist ein Meilenstein der vier Flaschengeschichte? Merci. Das war wirklich wahrscheinlich die Größte. Man geht jetzt so raus und hat tatsächlich dieses Gefühl, bei etwas Besonderem dabei gewesen zu sein. Und das muss man immer wieder sagen, Vielen Dank. 400 Euro sind viel Geld, aber wenn du diesen Moment mal hast...
Das Paket kostet 2,2 Millionen Euro. Das Paket würde ja quasi dann vierstelligen kosten. Das Paket besteht aus einem Wein? Genau, also aktuell hat Havesco tatsächlich den 2021er Jahrgang für 245 Euro. Das ist ein sehr, sehr guter Jahrgang, der ein bisschen, der hat auch eine hohe Bewertung, 697 Punkte, der steht halt zwischen 20, 100 Punkte und 22, 100 Punkte. Da hat es natürlich 21, sind oft die Jahrgänge, die es ein bisschen schwerer haben. Einfach nur, weil sie Pech haben, dass sie genau zwischen zwei so ganz großen Jahrgängen sind. Aber hat Havesco das nicht bekommen? Doch, aber der 22er ist noch nicht.
Natürlich werden die das auch anbieten. Und man kann jetzt einige noch en primeur. Ich glaube, es gab gar nicht so eine große Preisentwicklung bis dahin, nachdem diese 100 Punkte jetzt final ausgesprochen wurden. Ihr müsst euch vorstellen, der 22er Jahrgang wird im 23 verkostet und dann gibt es eine Bewertung, zum Beispiel, die halt lautet 98 bis 100 oder 96 bis 100. Und dann gibt es, wenn der Wein zum Ausliefern ist, zwei Jahre später, die finale Bewertung. Die kann aber auch ganz anders sein. Also zum Beispiel Pichon-Compte-Tesla-Land hatte, glaube ich, 96 bis 98 und hat jetzt 100 bekommen. Und andere haben 96 bis 100 und bekommen dann 95. Und es ist immer der gleiche Wein, aber es macht natürlich etwas mit der Nachfrage und mit der Wertentwicklung. 100 ist ultimativ, es gibt nicht mehr und fertig. Darüber kann man streiten und diskutieren und wir wollen nicht zu viel über die Punkte. Aber es ist the sky is the limit. Das ist das Problem.
Und manchmal wünsche ich mir, dass der Wein nicht 100 hat. Wenn ich ihn selber so gerne mag, dann hauen sich nicht alle, die nur wegen diesen 100 diese Weinen kaufen. Aber manchmal freue ich mich auch, weil ich denke, und ich hoffe, es ist euch so gegangen, wenn ihr das zugehört habt, dass wir das ein bisschen transportieren konnten. Diese Emotion, die da ausgelöst wird, das ist schon was Besonderes. Das ist uns gelungen. Merci. Ich wollte etwas sagen. Also wir verkaufen en primeur, okay? Das heißt, wenn jemand en primeur den Wein, so das heißt nicht den 22, aber en primeur kauft, kann man sagen, zu der Weinhändler sagen, ich möchte eine sehr große Flasche oder ich möchte nur eine halbe Flasche. ist nicht sehr interessant. Aber große Flasche. Sehr interessant, ja. Maximum.
27 Liter, aber das ist sehr groß und sehr schwierig zu halten. Da braucht man viele Freunde. Aber man kann ein Magnum oder Doppelmagnum oder sowas fragen. Und die Weinhändler dann fragen und dann zu uns fragen. Weil wir wenden den Wein in Flasche später. Also man kauft quasi den Wein, der liegt ja noch im Flas. So, es gibt Zweit und man kann das wählen. Dann würde ich für Axel, glaube ich, Axel und mich würden wir, glaube ich, die 26 Liter 27 Liter und die Rechnung einfach an die Hanselounge. Das ist einfacher jetzt, bevor wir das austauschen. 27 mal 400, ich kann das gerade nicht sagen. Es braucht jetzt viel mehr. Ich glaube, die heißt Goliath. Ich glaube, die 27 heißt Goliath. Ich habe einmal aus der 27 Liter Flasche ausgeschenkt schon. Echt? Einen Abend in der Hanselounge. Aber bist du so? Nein, das kannst du nicht halten. Eine Maschine.
Man kann mich auch als Maschine bezeichnen. Aber ich hatte es quasi auf so einer Erhöhung in der Bibliothek, wo wir gerade sitzen, und habe dann quasi über meine Schulter in eine Karaffe, weil die Öffnung ist zu groß, das passt quasi gar nicht in die Flasche, in eine Karaffe, und das war am 22. Dezember, in eine Karaffe und dann von der Karaffe ins Glas. Und das den ganzen Abend. und ich hatte Muskelkater und meine Hände waren voller Rotwein und ich sah noch bis Silvester so aus, dass ich den Rotwein nicht wegbekommen habe, eine Woche lang, also von daher. Also wir sagen Merci. Eine wichtige Sache noch. Vier Flaschen, wer sich für die vier Flaschen interessiert und noch Geld übrig hat, es erscheint in der kommenden Woche ein Buch, in dem die vier Flaschen eine große Rolle spielen. Das heißt, ich mache mein Ding und ich kann es nur empfehlen. Michael und Axel tauchen da in diesem Buch auch auf. also getan. Und wir müssen noch sagen, welcher Teil ist das jetzt? Teil 4. Der Abschluss der Trilogie.
Aber wir sind auch auf einer Bühne der OMR. Genau, das kommt noch dazu. Am 5. Mai. 7. Mai. Sind wir auch bei OMR, die große Messe in Hamburg. Online-Marketing-Rockstars. Dann kriegen wir Speaker-Ausweise. Aber erstmal sagen wir jetzt Merci. Es war großartig. Vielen Dank. Aufs Leben. Für mich. Extraordinär. Wenn ihr nach Frankreich fährt, dann klingeln wir. Hallo. Vielen, vielen Dank. Ja, ja, ja. Es ist interessant zu besuchen. Vielen Dank. Und zu sehen. Und die Steine zu fühlen. Und unter die Füße zu fühlen. Klar. Okay? Wow. Merci beaucoup. Merci. Merci. Danke.
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