Vier Flaschen, der Wein-Podcast der Funke Mediengruppe. Unser Partner Havesco feiert 60-jähriges Jubiläum und macht jeden Wein zum Erlebnis. Das vorgestellte Vier-Flaschen-Paket ist versandkostenfrei bestellbar auf havesco.de. Herzlich willkommen. Warum sollten erwachsene Männer Prosecco trinken? Diese Frage gilt es heute zu klären und zwar mit Katrin Hindrichs. Katrin Hinrichs ist Sexologin und ihr ist sozusagen im Fahrungsverhalten der Deutschen nichts Menschliches fremd. Sie hat eine Praxis hier in Hamburg und berät Paare, aber auch Einzelpersonen.
Und sie war auch schon mal bei uns im Podcast. Und weil es so schön war, haben wir sie heute nochmal eingeladen. Vielen Dank. Genau. Und du hast auch einen eigenen Podcast, das wollte ich noch erwähnen. Du bist ja in vielen Talkshows sozusagen in deiner Funktion als Sexologin und im Podcast. aber hast auch einen eigenen Podcast, der den tollen Titel trägt, Ich frage für einen Freund. Da lohnt es sich unbedingt mal reinzuhören. Musst du uns beiden nicht sagen. Muss ich euch beiden nicht sagen. Ja, genau. Aber sag mal, Prosecco und jetzt kurze Frage, damit wir es auch verstehen. Also ihr habt über die Prosecco, Katrin und...
Und das, was du machst, ist dann zusammen... Darf man Sex nicht sagen? Sie macht ja Beratung. Aber die Frage ist sozusagen, Prosecco, wie sind wir jetzt zusammengekommen, im wahrsten Sinne des Wortes da an der Stelle? Meine Brücke, das war ich. Das warst du? Okay. Ich dachte, prickelndes Thema, prickelndes zum Trinken. Ist das zu banal, Katrin? Ich glaube, das ist relativ kurz gesprungen, weil es wirklich auch zutreffend ist. Weil jetzt haben wir ja die Frage, ich bin, wir wollen das ja gleich mal auch riechen und schmecken, weil mein Job ist ja auch vor allem, natürlich, ich bin klinische Sexologin schon vor, möchte dann noch stotter, stotter, nein. Und es geht eben darum, es geht ja immer auch um Lustlosigkeit und Lust und Lust und Genuss. Wie ganz dicht beieinander. Nur was mir Genuss macht, möchte ich auch wiederholen. Und wie ist es nicht noch schöner Genuss, auch mit so einem alkoholischen Getränk, muss man sagen. Es ist immer so eine Gratwanderung. Zu Anfang ist es vielleicht ein bisschen enthemmt. Es ist ein bisschen nett. Wir haben ja letztes Mal von Lars gehört, dass er erst mal eine halbe Flasche Rotwein getrunken hat, bevor seine Frau das erste Mal geküsst hat, wenn ich das noch mal sagen darf. Ich glaube, es war gar keine halbe Flasche. Oder war es so eine ganze Flasche? Vielleicht waren es auch zwei. Oh ja, okay.
Aber es war auf jeden Fall nicht hinderlich dabei. Das muss man sagen. Das meine ich. Es ist immer so eine Gratwanderung. Ich höre das ja in der Praxis auch immer. Es ist so ein bisschen euphorisierend, es ist ein bisschen enthemmend. Das ist ja am Alkohol auch schön. Und das ist immer die Gratwaltung. Wie viel geht noch und wie viel ist schon zu viel? Aber das wollen wir vielleicht jetzt nicht noch weiter erzählen. Aber es ist immer so, ich habe ja auch so viele junge Leute und die dann sagen, ach, dann nehme ich noch mal einen. Ich nehme noch mal einen, weil die sorgen vor, dass es doch nicht so klappt. Und das ist ein schambesetztes Thema nach wie vor. Man muss ja auch aufpassen. Du sagst, das eine kann sein, es kann enthemmend sein, aber zu viel Alkohol. stelle ich mir jetzt vor, könnte auch dazu führen, dass es dann enttäuschend geht. So ist es.
Also das ist genau so. Zu viel ist dann eben nicht gut. Die Dosis macht immer die Situation. Aber da wird man ja auch ein bisschen davor geschützt, dass es dann gar nicht dazu kommt, dass man überhaupt in die Nähe eines Bettes kommt. Weil man, also das war immer die Tragegen meiner Jugend. Ich habe immer mir so viel Mut angetrunken, dass ich am Ende so geleid habe, dass also wirklich keiner mehr irgendwas mit mir machen braucht. Weil sie nicht verstanden haben, was du gesagt hast. Ach du Armer. Ach du meinst, was du weißt. Ja, wenn sie es bewusst hätten, dann sind sie auch schneller weggelaufen. Lieblingsgeschichte vom Freund von mir bei seiner Hochzeitsfahrt. Er hat das gut gemeint mit den Leuten und hat dann immer angestoßen. Und zwar am Ende mit Sambuka in so Biergläser. Oh, haben wir schon angestoßen. Und dann ist der halt einfach um halb eins, musste der ins Bett. Der ist einfach bumm und seine Frau ist dann so, der ist am nächsten Morgen um zehn wieder aufgewacht und das war's. Der hat von der Hochzeitsnacht nichts mitbekommen. Ich wurde nie vergessen, diese Hochzeitsnacht, das ist schon mal klar. Das stimmt natürlich auch. Die wird sowieso nicht vergessen. Aber wir haben tatsächlich auch solche Feiern, wo dann die Gastgeber kennen, ob der Problematik und ihre eigenen Schwächen, die dann sagen, unauffällig, nur alkoholfrei eingeschenkt bis Mitternacht. Für sich selber oder für andere? Nur für sich selber, die Gastgeber.
Und dann ab Mitternacht, weil dann ist es egal irgendwann, weil die anderen ja auch schon ziemlich... Also die kriegen etwas, das sieht aus wie Alkohol, hat aber kein Alkohol. Genau. Und die anderen wissen das nicht. Im Zweifel auch aus der gleichen Flasche. Echte Profis? Ja, wir füllen das in diese Flaschen ein. Wie aus der gleichen Flasche? Du trinkst einen Grauburgunder von Weingut Dönhoff und alle anderen trinken das, 100 Leute trinken das und die erste Flasche ist ausgeschenkt und in diese leere Flasche schenken wir etwas ein, einen Zero-Gravity-alkoholfreien Wein. Und müssen natürlich markieren, da wollen wir das Gleiche machen. Geil, geil. Und ich finde es weitsichtig. Ich finde es auch respektvoll den Gästen gegenüber. Wer möchte nach der Party nur noch über die Gastgeber reden, weil die sich aus dem Leben geschossen haben. Ja, aber das ist sowas von unterirdisch gemein. Wenn ich mit Kumpels trinken gehe und einer trinkt nicht, aber sagt immer, hoch die Tasse, hoch die Tasse. Ja, aber der, der die Zeche bezahlt, kann die Regeln nicht bestimmen. Das ist meine Meinung dazu. Ja gut, natürlich kennt ihr das. Aber es ist, wenn es um so Männerdingen geht und wir saufen uns gegenseitig unter den Tisch, dann ist das... Hört man ja nicht mit 20 auf mit diesen Dingen. Ja, aber gibt es das noch?
Aber gibt es das noch? Nee. Gibt es das noch? Klar, das gibt es noch. Naja, nicht so ausgesprochen wie früher, aber man sieht es halt da. Ja, aber trinken wir noch einen? So, schon die Frage ist ja, Trägen wir noch ein, Klammer auf, du Schlappschwanz, Klammer zu. Und das ist das Schlimmste, dass ich mal kurz aus meiner Lebenserfahrung beziehungsweise Praxiserfahrung sagen darf, Schlappschwanz, das ist wirklich, ich meine, ich sitze hier mit drei Beinern. Das ist das Schlimmste, was die Leute wirklich von jemandem sagen. Du bist ein Schlappschwanz. Na klar, er steht, er ist, ich bin. Ich meine, das muss ich euch nicht erzählen. Er steht, er ist, ich bin. Ja, krass. Es hat ja auch mal mit dem Menschen, der am Penis dranhängt, wenn ich das mal so sagen darf, zu tun. Und das hat natürlich wahnsinnig viel mit Selbstwirksamkeit und Selbstwert zu tun. Was muss denn passieren, dass Leute den Mut haben zu dir zu kommen?
Also erfahrungsgemäß haben die schon so einen gewissen Leidensweg hinter sich gebracht. Ich würde oft so drei, vier Jahre, manchmal sogar länger. Und viel ist es der Partner oder die Partnerin, die dann sagen, so jetzt ist ja Ende im Gelände, jetzt möchte ich, dass du was tust. Und dann, wenn die dann interessiert sind und nicht noch irgendwie Nebenluft irgendwo ziehen, weil da klappt es dann ja immer, die sozusagen Monogamie vereinbart haben und sie bleiben auch dabei und dann fangen die an, sich darum zu kümmern. Nebenluft. Ja, aber ich meine, wieso klappt es da immer? Ja, das ist ja immer so eine Sache. Unser Gehirn gibt ja immer das Fremde, am liebsten das Verbotene. Das triggert den Dopaminhaushalt wahnsinnig an. Und wenn du in einer Beziehung bist, lass es 10, 15 Jahre sein. Da hast du drei bis vier große Krisen hinter dich gebracht. Und ich sage ja, es ist immer das Gehirn. Das Gehirn hat sich so dran gewöhnt. Du weißt ja schon genau, was los ist. Dann zieht sie ihr Bibernachthemd an dem Tag vielleicht ein bisschen Kürzeres an. Er putzt sich vielleicht nochmal mehr die Zähne und dann klopft er vielleicht noch aufs Kopfkissen, was man so alles so hört. So und dann weiß sie, okay, Sonntagabend nach Tatort, es geht jetzt hier los.
Und dann weißt du genau schon, rechts und links wird gedreht, dann Angriff auf die Mitte und höher, es geht los. So das heißt, wer soll dann noch denken, das wird heute ganz, ganz toll. Und ich rede nicht darüber, ob das 2000. Mal die Missionarstellung, sondern ich rede darüber, wie du dich begegnest. Es ist eine Begegnung, wo du von Anfang bis Ende sagst, ich weiß genau, was da kommt. Es ist nicht der doppelte Rittberger vom neuen Ikea-Schrank. Aber ich bin dabei, ich spüre den anderen und ich bin in jeder Sekunde dabei. Und das sage ich immer auch zu meinen Damen, jeder ist selbstständig für seine Erregung. Das heißt, bin ich in der Lage, mich daran zu nähren. Das ist ja mit das Wichtigste. Nicht zu denken, okay, ich weiß, was passiert. Wenn es gut läuft, okay, ist es wenigstens okay.
Weil dann das Gehirn irgendwann sagt, nee, komm, dann guckst du lieber Netflix, alles andere. Ich muss mich jetzt eine Viertelstunde dafür abrackern, dass vielleicht noch was passiert. Und am Ende ist es sowieso klar, dass so viel nicht passiert.
Aber muss man dann sozusagen, ich meine, jetzt mal männlich gesprochen, muss man es vor allem dem anderen besorgen oder muss man es sich selbst holen? Schneiden wir raus. Nein, das ist genau, aber darum geht es. Aber eine super Frage. Ich bin gespannt auf die Antwort. Ja, es ist eine berechtigt gute Frage. Das ist das, was ich in der Praxis höre. Ich habe ja auch viele Einzelherren, die kommen und die haben immer das Gefühl, und das ist ja so schlimm heutzutage, der Stress ist wirklich der absolute Sexkiller. Warum? Die sind ja den ganzen Tag im Stress, aber abends haben sie das Gefühl. Ich bin nicht nur zuständig, dass das Leben ganz in Ordnung ist, dass ich mich gut einbringe, sondern ich bin auch zuständig für ihre Erregung und für ihren Orgasmus. Das heißt, wenn das so ist, dann ist das eine wahnsinnige Belastung und es macht dir ja nicht frei. Du hast immer das Gefühl, du umgekehrt übrigens auch, die Frauen genauso das ist so ein Dilemma, was sie alle haben und was natürlich auch wieder wenig Lust macht, weil wir haben ja mit Lustlosigkeit zu viel zu tun, aber wenn man das mal so richtig, auseinanderblättert und sagt, ich mach dann immer so auch mal so Aufgaben und sag, wissen was, jetzt sind sie mal zuständig, dass sie sich.
Dass Sie den anderen so berühren, dass Sie es selber schön finden. Dann sagen die immer, ja, wie jetzt? Ich sage, lassen Sie das mal. Machen Sie einfach mal das, was Sie selber schön finden. Das wird vorher abgesprochen. Wenn irgendwas ist, was der andere nicht schön findet, sagt der Stopp. Aber das ist eine ganz andere, fühlt sich nochmal anders an. Weil, wie gesagt, am Ende geht es immer darum, was spüre ich? Und gehe ich in eine Begegnung, die mich interessiert? Und da kann wirklich auch, wie gesagt, eine Wiederholung gut sein. Dann geht es doch immer darum, bin ich dabei? Oder bin ich nach Minute zwei in der Einkaufsliste für morgen, weil ich ja schon weiß, was passiert.
Und wenn du so im Spüren bist, dann kann der Wurm zu Anaconda werden. Das muss man ganz klar sagen. Und das ist aber, ich finde, bevor jetzt die Kollegen... Müssen wir das auch draufsteigen? Nein, nein. Das ist jetzt der Wurm zu Anaconda. Das ist jetzt der gute Übergang. Weil nämlich Axel und ich, das muss man ja zugeben, vorher gesagt haben, okay, wir machen eine Prosecco-Folge und waren so ein bisschen, also Prosecco ist für mich auch so... Prosecco für alle. Käme ich nicht drauf. Und jetzt musst du uns mal ein bisschen erzählen, Michael, Prosecco, was muss man darüber wissen? Und da muss man sagen, das Erste, was du eingeschenkt hast, da muss ich mich schon gleich wieder entschuldigen, weil ich finde das schon total interessant. Aber erst mal Prosecco.
Also erst mal habe ich euch eingeschenkt einen, passt mal auf jetzt hier, Jahrgangs Prosecco aus dem Jahrgang 2023 aus Waldobjade. Das ist eine DOCG, also ein Crew innerhalb des Prosecco. Das muss man wissen, ich kenne mich jetzt vielleicht dort noch ein bisschen besser aus, weil ich vor weniger als einem Jahr dort war, letztes Jahr im Mai. Und auch zum ersten Mal erst. Und ich bin selber nicht so der wahnsinnige Prosecco-Fan. Und bin auch zurückgekommen nach dieser Reise als nicht so der wahnsinnige Prosecco-Fan. Aber sie machen das eine irre gute Vermarktung. Und ich finde, man muss sich in unserem Job, wenn wir die vier Flaschen sind, müssen wir uns alles mal anreißen. Alles mal beschäftigen. Und dann kann jeder sich sein eigenes Bild darüber machen. Und jetzt habe ich in dem Fall heute schon das, was ich jetzt eingeschrieben habe, das ist das Beste. Das ist die Beste, das wird nur schlechter. Ich denke, ja, das werdet ihr dann. Wie im wahren Leben. Man kann sie auch nach unten schlafen. Man kann sie nach unten schlafen. Sag doch mal bitte, was ist Prosecco? Ist das kein Segt? Nein, das ist kein Segt, sondern ein Prosecco, das ist diese Region nördlich von Venedig. Die heißt tatsächlich Prosecco? Das ist das Prosecco, da haben die auch lange gedrungen... Gibt es auch ein Secko? Bitte? Gibt es auch ein Secko? Nee, ein Secko gibt es, aber es gibt ein Franciacorta.
Das Prosecco, das ist ein harter Kampf gewesen, um dann zu sagen, das ist die Region, ich habe euch das mal bildlich mitgebracht hier, wir können das vielleicht einbinden, das ist Venedig und das ist das Prosecco-Gebiet. Wenn, dann siehst du es in die Kamera halt. Genau. Also in die, in die, in die da. Ja, perfekt, perfekt, perfekt, genau. Also hier ist Venedig. Und hier ist das Prosecco-Gebiet. Und das ist ganz interessant, diese Prosecco-Pyramide. Und da gibt es nur einen einzigen Ort, der heißt Kartitze. Habe ich heute nichts mitgebracht, habe ich auch ganz viele Sachen probiert. Ich war auch in Kartitze. Das ist quasi der Reus-Reus unter den Prosecco. Zumindest in der Wahrnehmung und wie das Prosecco-Gebiet sich selber auch geeinigt hat. Also ganz unten gibt es 556 Orte, die auch in Prosecco sind. Das ist die Basis. Aber das heißt, es ist wie beim Champagner. Jeder Prosecco kommt. Kommt aus dem Prosecco-Gebiet. Genau, muss aus dem Prosecco-Gebiet gehen. Es gab unterschiedlichste Skandale in den letzten 30 Jahren, weil sehr viel mehr Trauben verarbeitet wurden, als in dieser Region überhaupt wächst. Wo man also herausgefunden hat, dass aus Rumänien Trauben gekommen sind und dann als Prosecco vermarktet. Weil Prosecco eben, jetzt, du sagst es nicht sehr männlich, aber eigentlich ist es ein Lebensgefühl. Ist es irgendwas Dolce Vita? Prosecco ist hier prickelnd und nicht so viel Säure, nicht so ganz trocken.
Und nicht so teuer. Es ist ja auch immer, wenn man sagt, ich mache uns mal ein Prosecco auf. Man würde ja sagen, weiß ich, wie machen wir uns das? Lass mal. So ein Sekt würde ich nehmen. Prosecco als Abgrenzung zum Sekt und zum Champagner. Wie kauft man das ab? Das ist erstmal ganz wichtig, weil die meisten Sekte, die wir hier so kennen, ich spreche nicht von Rotkäppchen, sondern an Qualität oder was wir hier servieren, sind wie Champagner in der Flaschengärung. Das heißt, die Kohlensäure kommt rein mit der zweiten Gärung. Da wird Hefe und Zucker nochmal unter das Rütteln und ihr kennt das. Und dann kommt die Kohlensäure rein. Das ist ein langer Prozess, dauert zwei Jahre mindestens. Bei Champagner in der Regel vier Jahre. Und dann ist irgendwann die Kohlensäure drin. Beim Prosecco ist es so, dass die in großen Tanks sind. Und da wird quasi in so Drucktanks. Und da wird also das CO2, das wird reingepresst in diesen trockenen Wein.
Das ist natürlich viel günstiger. Ich kann viel größere Mengen produzieren. Und relativ schnell ist das Ding fertig. Ich brauche nicht vier Jahre warten, sondern das dauert vielleicht zwei Wochen. Beim Sekt war das nochmal die Hefe. Die Hefe, genau. Nachdem das erstmal der Wein ist, wird eben Hefe und Zucker nochmal in einem bestimmten Verhältnis der Flasche hinzugefügt. Dann kommt der Kronkorken drauf und dann passiert es, dass sich das quasi, du musst das in Bewegung halten, dass das Reih um die Hefe sich nicht irgendwo fest setzt, dass sie überall berührt. Und dann kommt die Kohlensäure in das Getränk, in die Flasche rein. Also von innen heraus. Genau, durch diesen Prozess dieser zweiten alkoholischen Gärung. Und was sind das für Weine? Also welche Rebsorten wären da? Das ist tatsächlich, man hat früher mal gesagt, die Prosecco-Traube, die gibt es ehrlicherweise nicht. Die Traube heißt Glera. Das ist die Hauptrebsorte im Prosecco. Glera? Glera, ja. Gustav Ludwig, Emil, Richard, Anton. Und alle drei Prosecke, die wir heute haben, sind hundertprozentige Glera. Also als Wein gibt es das quasi nicht, ne? Nee, nee. Warum? Weil die als Prosecco immer irgendwie mehr Geld davon kriegen als Wein. Aber wäre das nicht mehr interessant, hat das noch nie jemand gemacht? Das gibt es, glaube ich, schon.
Also auch im ganzen Prosecco-Gebiet habe ich keinen einzigen Stillwein getrunken. Und weil die jetzt gerade so alle, weil du auch sagst, Katrin, und du auch so, Prosecco, wir sind ja auch so, aber an sich ist der Prosecco klingt erstmal, also klingt jetzt nicht wie Champagner, klingt aber nicht unedel, ist aber in Wahrheit eine günstigere Alternative, das günstigste von Ihnen. Ja, wenn ich jetzt drum, also aufpassen, wenn es dir schmeckt, super. Wenn es mir schmeckt, ist mir egal. Genau, dann ist es wurscht. Aber es ist ein Qualitätszeichen, auch wie lange kann ich sowas offen halten? Wenn die Kohlensäure quasi von außen in ein Produkt gebracht wird, hat sie nie diese Beständigkeit, die Feinheit. Ich habe die leichter rausgeschüttelt, als ich sie sonst bei... Ist wie bei Cola, weil Cola ist das das Gleiche, wenn nur ein Glas stehendes Cola, ehrlich gesagt, nach 10 Minuten fängt es an, Fahrt zu werden. Oder aus dem Automaten. Auch Cola aus dem Automaten war doch mal ein Albtraum, oder? Schmeckt doch nur am besten aus kleinen Glasflaschen. Ja, also Coca-Cola selber sagt eigentlich das am besten aus der Dose. Ach so, okay. Aber es ist hier auch so, das heißt, wie schnell müssen wir das jetzt hier... Ich sehe schon, dass einer hat ja schon ausgetrunken. Ja, ich habe schon ausgetrunken. Ach, dann bist du immer so schnell, wenn ich jetzt mal kurz was fragen darf. Bitte, schneid mir raus. Da musst du meine Freundin fragen. Aber es riecht, was ist es? Ich finde, es riecht erstmal total... Wahrscheinlich ist es dir zu süß und du liebst es wahrscheinlich. Ich finde es gut.
Süße ist so circa 10 Gramm auf den Liter. Das ist schon relativ süß. Vor allem, weil die nicht ganz so viel Säure haben. Deswegen kommt es auch ein bisschen breiter her, diese Süße. Ich finde, lustigerweise habe ich jetzt an Zimt gedacht. Zimt? Ich muss mal einen Schluck. Also meine erste Assoziation war so eine Zimtstange jetzt. Meine erste Assoziation war Assoziation war... Ein bisschen Pfirsich hat man. Ja, ein bisschen Zitrone. Ja, was Zitrisches auch. Aprikose. Die Perlage finde ich schon am Gaumen. Merkst du, dass sie sehr... Du hast recht mit Zimt. Das ist irre. Ganz am Ende. Kennt ihr diese Zimt-Kaugummis, die es früher mal gab? Ja, diese roten. Das ist irre, aber am Ende. Oder hast du es gleich? Hast du Aussprung? In der Nase habe ich es auch. Wie ist denn das Gefühl im Mund für euch?
Ich vermisse ein bisschen die Säure, die ich eben liebe bei Champagner, bei deutschen Sekten. Und ich finde, dass du merkst, dass dieses Prickel recht schnell im Mund schon quasi wegwabert. Ja, okay. Ich finde das jetzt schon, es ist praktisch so, es kommt jetzt in die Nähe von einem Wein. Du musst jetzt erst mal mich dran gewöhnen. Aber es ist dann auch so, du trinkst nie Prosecco? Nee, deswegen sage ich, ich habe gerade überlegt, hat das nicht auch ein kleines Indisch-Problem, Prosecco? Also weltweit überhaupt nicht. Egal wo du bist, auch jetzt in Südafrika gab es ja hin. Und überall gab es auch noch Prosecco zu Cape Classic, also das, was die dort als Flaschengärung machen aus Südafrika. Ich war überrascht, dass sie Prosecco dort hinschicken. Also wir sagen, die Lieferkosten so teuer wie das Produkt so gefällt. Ich habe immer den Eindruck gehabt, das ist sozusagen kein genderneutrales Getränk, um mal modern zu sein. Es ist mehr ein Frauengetränk. Ja, hätte ich. Da bin ich ja vollkommen falsch. Aber wäre es bei Champagner nicht auch so? Bei Champagner würde ich auch immer sagen... Das ist, finde ich, ein bisschen neutraler. Die trinken auch, wenn es heißt, jetzt ist Geburtstag, jetzt ist Hochzeitstag, jetzt weiß ich nicht was, jetzt war es ein super Sex, trinken wir nochmal einen Champagner, keine Ahnung. Das habe ich den Eindruck, dass das ein bisschen neutraler ist. Macht man sich das zu belohnen? Es gibt Leute, für die lohnt sich das, um zu sagen, Mensch, endlich mal wieder back on track nach 5 Jahren. Da können wir doch mal einen nehmen drauf. Da würde die Räume retten danach, wenn du nicht mehr rauchst.
Oder ein Bauchnabel, die alte Nummer. Oh ja, mit einer Erdbeere. Guck mal, der ist ein Konzester neben mir. Was ist denn mit Axel los? Ich mache mir ein bisschen Sorgen. Das war noch Kim Basing. Neuneinhalb Wochen.
Die Großaufnahme. Die Zunge auf diesem flachen Bauch. Langsam zum Bauch. Ihr habt den Film nicht gesehen. Nach einhalb Wochen.
Also die offizielle Version, es ist ein Schaumwein. Es ist kein Sekt oder ein Perlwein, der noch schlechter war Schaumwein. Und man muss sagen, wenn Prosecco draufsteht, hat es trotzdem schon eine gewisse Qualität. Das ist so. Also es geht natürlich noch deutlich schlechter. Also der kostet jetzt 15 Euro, dass ihr mal eine Idee kriegt, was das kostet. Aber so ein bisschen finde ich, ich finde das jetzt, also du musst ihn schnell trinken. Ich glaube, du musst ihn schnell trinken, du musst ihn kalt trinken. Aber dann finde ich den jetzt als jemand, der Prosecco normalerweise nicht trinkt, echt gut. Fand ich auch. Und ist dann so dieses Prickelnde, also wenn man sich jetzt vorstellt, Also ich möchte möglichst schnell in eine gewisse Stimmung kommen, die mich leid enthemmt. Ist denn das Prickeln hilfreich, also zusätzlich zum Alkohol? Ich glaube, wenn man sich darauf einlässt, wie schmeckt sich das oder wie ist der Genuss? Es geht ja immer um die Sinne, die zu beleben. Aber das bedeutet auch, dass man die alle einsetzt.
Ich kann riechen. Es geht ja schon mal mit dem Glas los. Ich rieche das. Ich lasse mich drauf ein und schlucke, nehme das in den Mund und lasse es vielleicht einen kleinen Augenblick, um das nachzuspüren. Darum geht es ja immer. Die Sinne zu schärfen. Und wenn du dann sagst, ach, das ist interessant, das fühlt sich auf der Zunge ganz interessant an, mal gucken, vom Geschmack her sowieso, wie ihr schon rausgearbeitet habt, nach Zimt. Das bedeutet ja, du lässt dich drauf ein. Darum geht es ja immer. Das Gute ist, meine These ist jetzt, dass alle, die diesen Podcast hören, auch besseren Sex haben. Weil was tun wir denn hier? Wir schärfen die Sinne. Und wir schärfen vor allen Dingen ja den Geschmackssinn und den Geruchssinn. Wir sollten mal eine Unfrage machen unserer Hörer. Aber ist doch wirklich so, ich finde, du merkst es bei ganz vielen Sachen. Durch dich, lieber Michael, habe ich es gelernt, Essen viel mehr zu genießen. Ach, viel nett. Was für ein schönes Kompliment. Ja, weil ich ganz andere Dinge schmecke als früher. So ist es. Und so ist es wahrscheinlich bei allen Dingen. Du wirst natürlich auch empfänglicher. zum Beispiel, ich habe das Gefühl, ich rieche, das ist wirklich so, seit wir diesen Podcast machen, rieche ich anders. Das ist nicht immer von Vorteil. Ja, das stimmt. Komm, manchmal erschwert es zu mir, ich rieche nicht.
Zu Beginn hast du noch nicht so gerochen. Aber ich finde schon, das ist so, und deshalb ist es so, sich damit zu beschäftigen und diese Sinne zu schärfen, gerade, was du am Anfang gesagt hast, haben wir nicht gedacht. Am Anfang haben wir beide nichts geschmeckt. Und heute denkst du, okay, das geht, es funktioniert. Aber dann müssten wir jetzt alle wahnsinnig guten Sex haben. Haben wir das nicht? Theoretisch ja. Ja, theoretisch ja. Praktisch sitzen wir immer nur in diesem Studio. Schade eigentlich. Aber das ist schon ein Jahr. Also das fand ich jetzt gut. Was hast du gesagt, kostet der 15 Euro? 15 Euro, ja. Guter Prosecco liegt in dem 15 Euro. Ja, ich glaube, das... Dann musst du das jetzt endlich kriegen. Das musst du ja nicht. Genau. Dann kannst du auch extrappen. Weil sonst bin ich ja gleich blau. Also ich bin ja gespannt, weil das ist jetzt zum Beispiel ein Produkt, das ich häufig schon gesehen habe von mir netto aus Treviso. Auch das ist eine Region, das erste war Valdobjadene und das ist Treviso. Und die sagen für sich quasi jede Region, wir machen die Besten oder wir versuchen sehr anders zu sein als die anderen. Aber es ist halt immer relativ viel Zucker, es ist immer die gleiche Traube und es sind oft nur Steinwürfe entfernt. Da kann man auch sagen, klar, oft an der Mosel ist auch nur ein Weg dazwischen und es schmeckt ganz anders. Aber ich habe es also nicht festgestellt und das muss man eben auch sagen. Es ist mehr wie der Winzer das macht wie das Verfahren welche Tanks, wie schnell.
Als quasi dass ich sagen kann, ich schmecke das raus, das sind diese Berge und ich stand in diesen Bergen, es ist auch wirklich ein bisschen hügelig, aber es ist mehr quasi das Know-how im Keller, als was im Weinberg passiert. Eine Frage, die Axel vorhin gestellt hatte, die mich auch interessiert Prosecco und Secco, was ist der Unterschied? Ja, Sekko heißt einfach, also Sekko ist keine Region, das gibt es nicht, sondern Sekko ist im Prinzip nochmal, wäre einfacher als ein Prosecco. Also Sekko kann ich alles nennen, dass irgendwas mit Kohlensäure hat. Heißt Sekko nicht eigentlich trocken? Nee, weil es gibt ja ganz viele Fruchtsäko auch zum Beispiel, Fruchtsäko. Fruchtsäko. Genau, die sind auch nicht trocken, sondern die sind einfach nur Fruchtsäfte mit Sekt versetzt, mit Kohlensäure versetzt. Ich bin ganz eklig, das ist eklig. Ja, kommt mal vorhin. Heißt Sekko heißt dann Kohlensäure? Ja, ja, Sekko heißt, dass es mit Kohlensäure versorgt wird. Okay, aber hat das vom Wortstamm irgendwas mit Sekt zu tun? Vom Ursprung her denke ich ja auch dieses Prosecco. Also für Prosecco. Ja, ja, genau. Man denkt ja Sekt und Sekko irgendwie, aber wenn Prosecco eine Region ist und Sekt halt gar nicht.
Ja, dass das eine Region ist, das hat sich erst entwickelt. Am Anfang haben alle da im Norden Italiens gesagt, wir machen Prosecco, bis dann irgendwann die gesagt haben, nee, nee, wir wollen das schon schützen lassen für uns jetzt in dieser Kernregion. Also gab es erst das Getränk und dann den Namen der Region? Genau, ja. Das kann man so sagen. Und dann haben aber nur die Leute in der Region auch das gemacht? Genau. Aber die Champagner hieß ja immer schon die Champagner, ne? Ja, das Getränk hieß wie die Region, das ist richtig. So schön Katrin ein, die kein Prosecco mag. Ich finde gut, dass ihr Katrin eingeladen habt, die eigentlich praktisch kein Prosecco trinkt. Finde ich gut, aber ist das... Aber sie ist ja so offen für alles. Ist es nicht auch so ein typisches Mischchen? Ja, das kommt gleich noch. Ich habe eine kleine Überraschung für euch noch vorbereitet. Jetzt sind wir ja wieder im wahren Leben. Also kleine Überraschung mal. Weil ich glaube, das hat mit Sex zu tun. Meine Überraschung hat mit Sex zu tun. Dein Haus hat mit Sex zu tun. Vielleicht auch mal den Otter? Das meine ich. Vielleicht mal das Negligee.
Aber was mich interessiert, was ich ganz interessant finde, wenn sich dann Leute so trennen und so, weil sie sagen, es ist alles so langweilig geworden. Ist es da nicht? Und dann begibt man sich in eine neue Beziehung und die wird ja dann auch wieder langweilig. Ist es nicht so ein Perpetuum mobile, wo man sagt, versuch doch einfach an der Beziehung, wenn du einmal glücklich warst, versuch die am Laufen zu halten, weil die Gefahr, dass es in einer anderen Beziehung genauso läuft, oder? Ja, also das sowohl als auch. Es gibt ja auch Beziehungen, wo man wirklich sagt, die haben sich dann auseinandergelebt. Das ist nicht mehr so dahingesagt. Das passiert dann auch so. Aber ich glaube auch, und manchmal ist es so, du erkennst jemanden, weißt du, wenn du verliebt bist, dann geht ja alles. Findest du den Menschen toll, dann findest du den Sex toll, alles super. Und manche heiraten ja aus der Verliebtheit. Oder tun sich zusammen aus der Verliebtheit. Passiert alles Mögliche. Und dann nach einer gewissen Zeit, weil die Arbeit, oder das hört sich immer so negativ an, aber dieses Miteinander zurechtzukommen und auch den anderen zu werten und zu schätzen, das ist ja auch eine Fahrt der Zeit. Und dann respektvoll miteinander umzugehen oder zumindest auch so zu streiten, weil das gehört ja dazu, dass du immer das Gefühl vermittelst, trotzdem ist der Mensch mir wichtig und ich liebe ihn trotzdem. Und du kannst ja streiten, das ist ja auch wichtig. Mir machen die Paare, die da so wie Geschwister ankommen, die reden von Vati und Mutti und haben überhaupt gar keine eigene Initiative. Die machen mir mehr Sorgen, als wenn da Leute sind, die auch mal streiten, wo Dynamik ist, an dieser Stelle gesagt.
Also Versöhnungssex ist eh super. Das ist immer schön, weil es Dopamin dann so richtig zuschlägt und dann möchte man sich nochmal wieder vergewissern. Also da, wie gesagt, ist dann immer alles. Und einer meiner besten Freunde wird immer von allen seinen Freunden Faddy genannt. Der hat neulich mal bei einem angerufen und gesagt, hier, ich bin, ich sage jetzt nicht den Namen, hallo, ich bin so und so, so und so. Wer ist denn da? Ja, ich bin's doch. Ich kenne dich nicht. Ich bin's Faddy. Faddy, sag doch gleich.
Das ist Faddy. Aber der sieht halt auch so wie so ein Faddy. Weißt du, aber das ist dann so. Das ist ja nicht schlimm. Das ist ja auch, das ist die Elternebene, das ist vollkommen in Ordnung. Aber wenn die sich selber... Der hätte schon Faddy, als er gar keine Kinder hatte. Ja gut, dann vielleicht ist der Name Programm vielleicht auch nicht. Vielleicht überrascht er zu Hause, man weiß es nicht. Fadi, Fadi Akin oder was? Dieser hier, jetzt muss man sagen. Ja, Mionetto. Mein Vorurteil, wie bei Prosecco, ist immer, dass es oft so ist, der kann unglaublich viel Kohlensäure haben. Der erste, fattig, hat er es jetzt nicht. Der hat jetzt, oder? Der hat ein paar Umdrehungen mehr. Der hat extrem Kohlensäure. Also von der Kohlensäure. Man muss sofort, man hat das Gefühl, man muss sofort ziemlich feinperrlich auch immer. Ich fand ja auch beim ersten schon, dass es sehr, sehr kleine Perlsen. Weißt du was, was das Problem ist? Er mag es gar nicht. Aber ich diese abverbetete. Weißt du was, er mag es gar nicht. Ich dachte mir auch mir schon heimlich mit Schleifschirm. Er mag es gar nicht, das ist das Problem. Ich mag es vielleicht.
Ich höre zu. Zum einen, das ist schon cool, weil er hat elf Alkohol. Der erste hatte elf einhalb. Also Champagner, Sekt immer so zwölf, zwölfeinhalb in der Regel. Das ist also schon ein bisschen leichter. Da steht auch drauf, dass es vegan ist, wer es braucht. Ich finde den fast ein bisschen schlanker also ich fand den anderen so ein bisschen breiter am Gaumen und den finde ich ein bisschen geradliniger am Gaumen, hier habe ich sogar so ein bisschen Birne, Apfel, ein bisschen weiße Melone, also gar nicht so dieses Steinobst, eher mehr in diese, Kernobstregion, aber ich fand den anderen, der ist mir besser in Erinnerung geblieben ich finde der ist so ein bisschen mehr so ex und weg, ex und hopp. Aber ich finde, also wenn ich jetzt zum Beispiel, ich bin ja auch schon so lange verhärt, aber wenn ich jetzt ein Date hätte, würde ich natürlich auch sagen, würde ich vielleicht etwas aussuchen, was nicht zu viel Säure, nicht zu viel. Also das könnte schon etwas sein, was erstmal dich annähernd an jemanden, der auch vielleicht sich richtig auskennt, der sagt, das ist jetzt nicht das Produkt zum Durchdrehen, aber es ist okay. Und jemand, der sich gar nicht auskennt, sagt, okay, eigentlich mag ich es lieber süßer, aber es ist auch okay.
Also schwenkst du es im Glas? Das jetzt nicht dann. Weil dann ist das ein bisschen Kohlensäure da drin. Was heißt, wenn die Kohlensäure weggeht, wird es nicht besser? Genau so ist es, ja. Die Kohlensäure ist ein entscheidendes Element in diesem Produkt, diese Lebendigkeit und diese Frische hat ohne Kohlensäure. Das müsst ihr mal ausprobieren. Schüttelt mal die Kohlensäure weg und dann trinkt es mal. Habe ich schon ausprobiert. Und? Ja, schmeckt scheiße. Geht schon scheiße. Los, schneiden wir raus. So viel wie heute haben wir noch nie geschnitten. Was? Schneidest du eigentlich die Sachen, wo ich sage, die schneiden wir raus? Schneidest du die auch wirklich raus? Ja, natürlich. Ich schneide ja alles komplett raus. Also teilweise ist ja unser Podcast nur noch einige Minuten.
Du schneidest wahrscheinlich auch mich auch immer raus. Ich habe sowieso raus. Ich finde das ja auch, ihr seid ja mutig, wenn ihr immer was trinkt und irgendwann redet man sich um Kopf und Klauekragen. Ja, Axel passiert das nicht, aber wir haben ein gewisses Gefahrenpotenzial. Ich habe die Feststellung gemacht, das interessiert keinen. Die Leute lieben dich, genau dieses Authentische. Du bist authentisch, du bist der Friedrich Merz unter den Weinkirner. Du sagst, wie es ist. Du bist impulsiv. Siehst du dich als Friedrich Merz in Jung? Ich hasse ja Friedrich Merz, aber ich fand ihn nach der... Aber ich muss ein bisschen relativieren. Ich fand das, was er unmittelbar nach der Wahl gesagt hat, gar nicht so schlimm. Aber gut, egal. Also okay. Es freut mich außerordentlich, dass die FDP-Geschichte ist. Aber das schneidet raus. Vielleicht können wir dann auch Wolfgang Kubicki mal wieder einladen in diesem Podcast. Obwohl, wer weiß. Vielleicht hat er strammt zu tun. Man weiß es nicht. Also gut.
Also kostet 10,90. Kann man ja mitmachen. Aber wenn du das jetzt zum Date mitnimmst, Vielen Dank. Die Flasche, halt. Die andere Flasche sah schon mehr nach... Ja, die andere sah viel wertiger aus. Die andere war toll. Die andere schmeckt ja auch gut. Das sind nur 5 Euro weniger und so. Genau. Wie sieht die jetzt aus? Die jetzt auch wieder? Also wertiger? Also das... Dafür hätte ich jetzt beuchtet gemessen, das habe ich gar nicht gewusst. Was ist denn, was ist das denn? Das kenne ich nicht aus. Hab den Öffner hier? Aber ihr musst öffner. Sonst trinken wir heute nichts. Wir brauchen irgendwie diesen und einen alten Schuh. Ich muss jetzt erklären, das ist jetzt interessanterweise ein Korken, der mit einem Faden und der Korken guckt aus der Flasche. Was bedeutet das? Ja, das bedeutet, dass man sich gespart hat, diese Agraffe und die Folie und alles, was drumherum ist, um vielleicht zu wirken, natürlicher, reduzierter.
Mehr den Zeitgeist treffender. Warum ist der Korken nicht ganz drin? Der Korken ist nicht ganz drin, glaube ich, dass man das Risiko erkennt, dass hier Druck drauf ist. Weil es könnte auch eine bauchige Flasche sein, danke Axel, die keine Kohlensäure drin hat. Und da kann es eine gewisse Gefahr geben beim Aufheben, weil da nun einfach schon noch Druck ist, dass du dich verletzt. Der Faden, der das nochmal quasi beschützt. Wobei den konnte man jetzt wirklich nur leicht wegschieben. Es ist auch per se weniger Druck drin als in Sekt oder Champagner. Das ist einfach so. Druck kommt von außen, aber es ist einfach weniger Druck drin.
Doch, eben hattest du eine Agraffe. Ja genau, die anderen beiden hatten sie. Wir machen jetzt Stemma di Contessa Prosecco aus Asolo. Muss man da eigentlich auch Sektsteuer für zahlen? Aber bei dem jetzt nicht? Das ist auch ein Prosecco, die zahlen auch sechs Steuern.
Also ich könnte mir vorstellen, bei den Herren und Damen, die das sozusagen hauptberuflich machen, die zahlen Steuern, Einkommenssteuern. Aber eine extra sechs Steuern, vielleicht aus St. Pauli. Kannst du sagen, es gibt irgendwelche Länder, in denen es was sollte man auch... Macht keinen Sinn. Und jetzt haben wir quasi ein Produkt, der kostet aktuell nur 7,99, also 8 Euro, wird immer günstiger. Und ich finde von der Farbe, ja kostet normal 14, ist auch schon sehr hell. Also es sieht quasi wirklich aus wie so ein... Was ist das für ein Zeichen? Ich meine, das hell ist? Naja, dass es nur sehr wenig Kontakt mit den Traubenschalen gab. Und dass es ein sehr junges Produkt ist. Weil die Farbe steckt nur in den Schalen. Jeder Saft ist durchsichtig. Stemmer, die Contessa aus Asolo Prosecco DOCG, da steht auch immer drauf, dieses DOCG das ist auch ganz wichtig, da muss auch ein Teil des Geldes, geht auch quasi an diese, es ist keine Genossenschaft, aber an diesen, Verein, der quasi sich darum bemüht, um, das Prosecco zu schützen, das ist ja wichtig um zu sagen, pass mal auf, wir gehen nach.
Also, die exportieren in 70 Märkte, das Produkt, das wir jetzt probieren. Das schmeckt aber nicht schlecht, ich meine auch, ich muss jetzt sagen 70 Länder. Ich finde das jetzt besser als den zweiten. Absolut, finde ich auch. Weil der ist nicht ganz so voller Kohlensäure. Der zweite war so, dass du da das Ding... Und das, auch so Birne habe ich jetzt wieder. Sogar Starkbirne. Also jetzt nicht sehr lange bleibend, aber... Ja. Birne, was hast du noch so? Ja, so gelbe Früchte bin ich auch bei dir. Das ist eher so eine Williams-Birne, eine aromatische Birne, die wir haben. Und dann ist es... Gelber Apfel, also wirklich so ein, wie heißt der Apfel? Also nicht Granny Smith, sondern der gelbe Apfel. Das sind viele Apfel. Nee, der gelbe, der klassische gelbe Apfel. Post Bonny, was er erwähnt? Nee, nee, nee, der klassische gelbe Apfel. Fällt mir gleich an. Fällt mir gleich an. Ich finde die Perlage eigentlich sehr angenehm.
Gefühlt ist sie fast lebendig. Also auf jeden Fall ist das Produkt lebendiger als der davor. Also aber wahrscheinlich auch Perseko ist eigentlich 14, eigentlich ist das teurer. Vom Zucker ist es nochmal ein Gramm mehr, 11 Gramm und nochmal ein bisschen weniger, 10,5 Alkohol, was ja eigentlich gut ist. Aber schon sehr süß, ne? Also ich sag's jetzt eigentlich für dich doch gerade ein Fest, oder nicht? Ja, ich find's okay. Ist gut. Also mich stört die Süße nicht. Kriegt man davon schnell jetzt einen Kopf irgendwie so?
Also hoffentlich servieren wir hier, bringen wir euch keine Sachen mit, wo man schädelt. Das kann ich jetzt auch nicht stellen. nicht, okay. Nee, eigentlich sollte das nicht passieren. Aber es gibt im Abgang irgendwie was. So das leichtes Bitteres auch wieder, ja, dieses Bittermandel-ige so eine, ja genau. Das hatten die anderen aber nicht. Ja.
Das stimmt, aber das, da würde ich jetzt fast sagen, auch ein bisschen so Zitronenabrieb, Limettenabrieb, also da kommt dieses leicht Herbe durch diese Frische eigentlich, ja, ich finde es eigentlich auch ganz, ganz cool. Ich glaube auch im Sommer, eiskalt vielleicht auch noch Eiswürfel rein. Da würdest du Eiswürfel reinmachen? Mit dem, was ich jetzt nämlich mache, weil ihr kennt doch bestimmt alle Aperol Spritz. Ja. Das gibt es nun schon seit Jahren und es ist ein ewiger Trend und tausend andere Firmen wollen eigentlich zu diesem Aperol Spritz gab es den Hugo und dann gab es irgendwie mit Ingwer den Ingo und keine Ahnung. Ich ja in meinem Bereich habe da schon einfach sehr, sehr viel erlebt auch und jeder probiert da aufzusprechen. Es gab den Ingo? Der Trend ist an mir vorbei. Ingo! Und jetzt bringen Jetzt bringe ich euch mal, und das ist ganz wichtig, ich bringe erst mal die anderen zwei Prosecchi, weil ich habe quasi noch was zu mischen mit. Und jetzt müssen wir quasi die gleiche Rutsche nochmal machen, wenn wir etwas reinpacken, mit welchem Getränk wir das empfehlen würden. Das Paket, das wir heute machen, sind drei Prosecchi und ein Select. Was ist Select?
Aperol Spritz, ist das eh was für dich, Katrin? Also ich finde ja, Aperol Spritz, das Interessante finde ich, dass südlich jemand kommt. Ist das ja fast ein Lebensmotto. Es hat was mit Sommer, mit Leichtigkeit zu tun und vor allem mit Italien. Ich meine, es gibt 100 Jahre. Und ich interessant finde, dass es immer so mehr in den Norden rückt. In Italien ist es ja so, wir treffen uns auf dem Aperitivo. Das ist meistens Aperol Spritz. Ich liebe es. Und es gibt immer was dazu.
Also in Italien. Ich finde es so gut. Ich habe gedacht, das wäre doch mal eine Anbahnungssituation. Dass die sich erstmal auf den Kaffee, aber vielleicht dann noch einmal um 17. Oder das trinkt man ja nachmittags trinkt man ja ganz oft in Italien und viel, dass man sagt, man trifft sich auf ein Aperitivo und dann guckt man erstmal, was geht oder auch nicht geht. Unverfänglich und unverbindlich. Und den Eindruck hatte ich bei Aperol Spritz immer. Kommt das aus Italien ursprünglich eigentlich? Aperol Spritz, ist das eine italienische Erfindung? Aperol, ja. Und das ist hier Select. Ein bitter Aperitiv. Ist es ein Aperol überhaupt? Nein, es ist ein Select. Ach so.
Select Aparitivo, ein klassischer Bitter, der seit den 1920ern in Venedig von der Destillie, der Gebrüder Pilla, hergestellt wird. Das heißt, Prosecco-Gebiet nördlich von Venedig, Select aus Venedig. Eigentlich müsste das wunderbar zusammen harmonieren. Direkt aus Venedig? Aus Venedig. Aber ist es das gleiche wie Aparol? Natürlich nicht, wer Aperol hat das Rezept patentiert, aber es geht natürlich genau in diese Richtung und das werden wir jetzt mal ausprobieren. Ist das sowas wie Pepsi statt Cola, oder kann man das sagen?
Sag es mir, nachdem wir es probiert haben. Aber im Prinzip geht es in diese Richtung. Aber schön wäre ja, wenn du sagst... Nee, nee. Überhaupt nicht genervt. Aber schön wäre, wenn du natürlich sagst... Durch das Verkennung kommt, nach vier Jahren. Ich habe noch so viele Sexualfragen. Nee. Ich auch. Könnt ihr die beiden mal in deinen Podcast einladen. Ich höre den ja immer, deshalb weiß ich alle. Ich frage einen Freund, wer ist denn dieser Freund eigentlich? Also das ist ja meistens ein Freund, der hat immer einen speziellen Namen. Der heißt nämlich Lars, oder? Ja, und ich habe neulich... Woher kommt der Name? Das weiß ich auch nicht. Aus dem Schwedischen. Aus dem Schwedischen, genau. Genau, aus dem Schwedischen und ich weiß auch nicht. Aus dem Schwäbischen. Aber Ähnlichkeiten sind rein zufällig. Wie heißt das immer nach dem Krimi? Ja, aber Hajo Schumacher ist ja auch gut bekannt mit einem gewissen Lars Haider. Meint er den vielleicht? Nein, es ist... Ich glaube, ich kann es sagen, es ist Lars Klingbeil. Das ist die Frage für einen sozialdemokratischen Freund. Also jetzt mal kurz, schnelle Ablenkung.
Mischverhältnis. Du hast einfach jetzt so reingeschüttet. Am liebsten, wie mischt man das mit Select? Ich fange mal vorsichtig an. Wir haben ja drei verschiedene Prosecco. Wir können uns das mischen, wie wir fröhlich sind. Die offizielle Empfehlung ist, zwei Teile Select auf drei Teile Prosecco. Holla, wie Waldfeder geht ja was. Das ist da schon relativ viel. Genau, bis zu 30 Botanicals sind da drin. Also unterschiedliche Geschmacksrichtungen, Botanicals, die auch bei Gin genutzt werden, quasi ein reiner Alkohol, der mit unterschiedlichen Botanicals versetzt wird. Botanicals sind, also Zitrone kann ein Botanical sein, Rosmarin kann ein Botanical sein, ein Zutat, eine Geschmackszutat. Genau, aber sind das Aromen? In der Regel sind das echte Dinge, aber ich kann es sich vorstellen wie so Teebeutel, Beutel, die dann auch reingehalten werden. Ein Kohlgehalt von Selekt? 17,5. Was hat Aperol? Genauso. Da geht es jetzt darum zu sagen, wollen wir mal einen Selekt Spritz trinken? Aperol trinken, ja okay, kenne ich noch nicht. Machen wir jetzt mal. Okay, aber noch eine Frage bei Selekt. Aber wir wollen Katrin heute fragen, ich werde zu viel bemerken. Du, wir haben nur noch eine Frage.
Gar nicht. Sag einfach, wenn du genervt bist. Ja, danke schön, Katrin. Ich bin immer an dich genervt. Ich habe mich jetzt genervt. Aber es riecht so ein bisschen nach Campari, würde ich sagen. Eher noch als nach Aperol. Aber es riecht gut. Total. Den ersten. Das Bittere riecht man. Aber ist jetzt, okay, jetzt muss man, oh, das ist aber schwierig, das rauszuschmecken. Ist das Bitter Orange auch? Oder ist das dann, okay. Ich finde Orange schmeckt man ziemlich stark.
Schmeckt so ein bisschen nach Zahnarzt. Oh ja, das ist ein bisschen bei der Prophylaxe. Wenn du reinkommst, die erste, spüren sie die Mumma aus. Also wahrscheinlich wäre es besser als auch Eiswürfel, vielleicht noch einen kleinen Dash Soda, kann man auch machen, um es ein bisschen zu strecken, damit es nicht ganz so stark ist. Und noch ein bisschen Orangenzwist. Ja, das meine ich. Das Auge isst dir immer mit und trinkt und genießt mit. Und ich finde in dem Fall, es ist ja nun auch eine interessante Farbsituation. Farbe ist schön, ne? Ja, aber es wäre doch ganz schön, wenn man das noch so ein bisschen mit einer kleinen Deko verletzt. Was würdest du dazu machen? Ich glaube, ich würde Eislöffel unbedingt, jetzt ist noch die Frage, nach einem Trinkheim, das wird ja gern genommen, also manche nehmen Glas, manche nehmen Pappe, jetzt nur in Amerika gibt es wieder Plastikstrohhalme, hat ja Trance jetzt gerade erlassen und es ist ja immer die Frage, was passiert da eigentlich, wenn ich mit dem Strohhalm trinke, also jetzt nicht jetzt kurz gesprungen, was man sich jetzt wieder vorstellt, sondern wirklich das Gefühl im, Vom Tasting? Ich finde es schlimm mit dem Strohhalm. Ja, ich wollte nur sagen, es gibt viele, ich sehe das oft mit Strohhalm. Also wenn das Glas voller Eiswürfel ist und dann noch 17 Früchte drin schwimmen, nervt es mich, keinen Strohhalm zu haben, wenn ich das da rausfischen muss.
Aber ich finde, um das Produkt wirklich zu verkosten, was wir versuchen, einigermaßen ernsthaft, kann ich jetzt da nicht noch irgendwelche Sachen reinhauen. Aber gerade so eine Orangenzeste, wenn du die einmal drehst, weil du dieses Ätherische dann aufmachst, einmal um den Glasrand wischt, auch um diese Frische, diese Orange auch nochmal zu kriegen, mag ich es ehrlicherweise dann auch. Aber ich habe noch nie zum Beispiel einen Aperol Spritz oder einen Select Spritz bestellt hier. Also in Italien mache ich das, weil ich das cool finde, gibt es immer was dazu, ein bisschen Schinken, immer so Kleinigkeiten. Und ich finde, das schmeckt dort auch immer. Irgendwie, die wissen genau das Verhältnis. Ich habe jetzt weniger genommen und ich hätte gedacht, mehr hätte ich auf keinen Fall nehmen dürfen. Ich habe jetzt nochmal nachgeschenkt von Priseco und muss sagen, schmeckt dann noch besser. Wir haben ja noch die anderen zwei. Also da probieren wir jetzt mit ganz wenig.
Aber bist du Aperol-Versiert? Wo würdest du jetzt sagen, ist natürlich gelernter Geschmack. Ich wollte gerade sagen, ich habe ja ein bisschen italienische Verwandtschaft. Und wenn, dann habe ich das immer in Italien getrunken. Und da gehörte das dazu. Und da war das eben auch ein Getränk, was durchaus die Männer auch trinken, weil das gehört ja dazu. Es ist Lebensart, es ist Leichtigkeit, es ist Sommer. Und wenn ich das so höre, was hier so los ist, habe ich immer noch den Eindruck, dass wir hier in Norddeutschland immer bei einem Frauen oder in Deutschland bei einem Frauen Ich habe mir überlegt, dass vielleicht Bulli Herbig mit diesem Film so Prosecco oder so, dass er das quasi in diese Ecke hineingezogen hat, dass du vielleicht als Heteroman gar nicht Prosecco trinken kannst, weil das so unmännlich ist. Das meine ich. Wir haben immer noch doch, es ist ein binäres, non-binäres Getränk. Wir sind ja modern. Worüber reden wir jetzt hier? Ich glaube ja, dass diese Art Getränke immer noch sehr weiblich besetzt sind. Obwohl, das fand ich interessant, Ich habe mich ja dann mal sehr schlau gemacht. Die führenden, das kannst du bestimmt bestätigen, die führenden Barkeeper sagen, die Frauen stehlen sich nichts nach. Es wird jetzt mehr nach Geschmack ausgesucht und es gibt nicht mehr das typische Vati trinkt ein Bierchen oder ein Whisky und Mutti kriegt ein Sex. Also aus den Zeiten sind wir schon raus. Obwohl, man muss es jetzt nochmal sagen, es gibt Herren, die eben auf jeden Fall sagen, nicht so ein Mädchenglas und nicht so eine Farbe.
Das können wir jetzt ja mal erklären. In der Hanselange. Ja. Aperol, spielt das eine Rolle? Ja. Ich bin überrascht, was das für eine große Rolle noch spielt. Aber bei Frauen oder bei Männern?
Zwischen 80 und 85 Prozent bei Frauen. Also ich als Chauvinist, ich gebe es ja zu, würde, also mir schmeckt das, aber ich würde das jetzt nicht bestellen. Aber was gibt es zu bestellen, was man mag, nur weil das ein Imageproblem hat, das ist ja nun wirklich kein Rückgrat. Aber wenn du sagst, dass das kein Rückgrat ist, das ist genau das, was ich wirklich vielen Wein trinkern unterstelle. Und was, also ich würde sagen, en passant Günther Jauch auch vielen seiner Kunden unterstellt. Also wegen trocken, meinst du? Ja. Ja, okay. Genau. Also, glaube ich schon, glaube ich schon. Also, wenn ich jetzt in der Runde bin, wo ich sozusagen... Überzeugen will, die Jungs, die ich nicht gut kenne, sag ich mal.
Was wollt ihr trinken? Ich hätte gerne einen Aperol Spritz. Weiß ich nicht. Wenn du sagst, hast du einen Riesling, wäre das genau das gleiche. Aber wenn du sagst, ich mag das einfach, also wenn du mich jetzt deswegen doof findest, finde ich dich auch doof, weil kann man jemanden deswegen nicht gut finden. Also das finde ich jetzt wirklich in unserer Generation. Wenn du in einem Business Club bist und es geht um ein wahnsinniges Geschäft und du musst irgendwas pretend to be, das ist aber eine andere Geschichte. Da muss ich irgendwas aufrechterhalten, was vielleicht im Inneren gar nicht so ist. Aber sonst würde ich sagen, ich mag das. Tut mir leid, ich bin der Einzige, der es mag. Ich sage jetzt bei dem hier, ich finde es auch schon relativ süß.
Und das ist dann, ich würde gerne den zweiten, den Mionetto Prosecco, mit dem nochmal machen. Und ich würde jetzt nur noch einen kleinen Schluck von dem Select reinmachen, um mal zu schauen. Ihr könnt ja dann selber nachdosieren, wie es denn schmeckt, wenn wir es einfach nur ganz leicht machen. Weil, wie gesagt, das muss man für sich herausfinden, was man am liebsten mag, in welchem Mischverhältnis. Wir machen zum Beispiel ein eigenes Getränk, das heißt Hanse Spritz. Das ist mit Campari auch und Passionsfruchtmus, das wir eben auch machen. Und das verkaufen wir wirklich am meisten, weil wir das natürlich auch anbieten und das mal ein besonderer Geschmack ist. Das wird auch von Herren getrunken. Ich weiß nicht, ob das Wort Hanse jetzt unverfänglicher ist. Ich glaube nämlich schon, dass Männer auch solche Art von Mischgetränken mögen. Wenn die nicht zu süß sind. Aber Frauen mögen es oft auch nicht so süß. Von diesen Jahreszeiten gebunden, wird das mir im Sommer bestellt? Bei dir? Ein Stück weit schon. Ein Stück weit schon ist das ja. Hat das was mit dem... Aber es riecht schon gleich ganz anders. Wenn weniger drin ist? Ja, mit der hat es natürlich auch weniger drin. Aber es riecht ganz anders. Was jetzt riecht, mit diesem... Und fast ein bisschen Kräuter, die vorher nicht so da waren, finde ich.
Und, weißt du was? Das ist ja, da ist so eine gute Mischel, wie man in Hamburgsachfänge kriegt. Nee, weil es ist überhaupt nicht so bitter. Das ist gut, das ist jetzt gut. Das hast du gut gemacht. Das ist nicht mehr so geschmacksintensiv, finde ich. Ja, das stimmt. Aber Soße ist balancierter, ne? Das andere war halt sehr... Also schon doll, also das finde ich auch. Vielleicht ist das auch so ein leichtes Vortasten mit diesem, dass man da leicht, Leute, die es noch nicht kennen, dass man da leicht mit anfängt. Ob das nachher am Ende ein Schlüpferstürmer wird oder ein Jockey-Feinrippstürmer, das wissen wir ja noch nicht, aber... Also bei uns ist es so, dass wir auch da immer abmessen und immer die gleiche Menge machen. Weil die Leute auch sagen, so habt ihr da gespart, was schmeckt, ja nix. Und der Nächste sagt so... Also es sei denn, wenn die explizit sagen, sie wollen weniger und damit er gleich schmeckt, ob du ihn machst oder er ihn macht oder ich ihn mache, dass das immer gleich schmeckt. Deswegen ist es entscheidend bei allen Dingen, dass das eben... Die Frage ist, was man lieber mag. Was möchtet ihr lieber jetzt? Ich glaube, ich würde das essen. Ich mag dieses Bittere, also ich mag dieses Select oder dieses Rohlgeschmack. Das mag ich schon. Aber schüttet ihm doch jetzt nochmal ein bisschen Select nach, ob was dann ist. Das wäre interessant. Schüttet ihm ja nach. Was ist denn die richtige Menge? Wenn ich jetzt ein Date habe und ich möchte Zwei Stunden. Genau. Ich möchte, dass wir auch Sex haben.
Und ich habe mir ausgerechnet, dass ich nach zwei Stunden vielleicht die Frage stellen kann, wollen wir noch wohin gehen? Auf einen Kaffee, nach Hause, der alte Karlauer. Gibt es da einen Tipp von dir, was welche Frage alle Türen öffnet? Zwei Stunden überstehen und wie viel Alkohol darf ich trinken, damit ich nach den zwei Stunden dann noch performen kannst, dass noch was geht. Also erstmal würde ich sagen, das ist ja individuell verschieden. Wenn du so ein 140-Kilo-Mensch bist, würde ich sagen, kann der mehr vertragen als jemand, der schmal ist und der vielleicht 70 Kilo wiegt. Das Erste. Das Zweite ist, kommt es drauf an, was ist deine Zielsetzung eigentlich? Wo willst du eigentlich hin? Wenn du gleich sagst, ich weiß genau, wo ich hin will, ich will nämlich heute noch sozusagen vollstrecken, dann hast du wahrscheinlich schon sozusagen eine Kerbe mehr ans Bett. Dann denk ich mal, nimmst du wirklich eher so einen Schlüpferstürmer, wo du schon gleich mehr Alkohol und mehr Umdrehung hast. Aber das musst du selber vorher wissen. Aber ist es für dich, oder dass du die Frau abfüllst? Nee, nee. Aus herren Absichten. Die Frage eigentlich eher für mich.
Es gibt ja diesen Punkt, wo man dann trinkt, trinkt, trinkt und irgendwann merkt man so, jetzt geht nichts mehr. Ja, und dann geht es wieder so runter und dann geht so die Müdigkeit und Liturgie. Klar, dann ist auch so, also die Libido wird erst natürlich ein bisschen angefacht, aber wenn es zu viel ist, dann legt er sich gern als stiller Praktikant ab oder es dauert zu lange. Manchmal ist es so, dass Herren dann gerade gern Rotwein trinken, weil es dann vielleicht ein bisschen länger dauert. Aber es ist eben genau die Grenze. Aber Rotwein dauert länger? Naja, Alkohol, das macht das so, manchmal verlängert das das ein bisschen, weil es ein bisschen länger dauert. Ja, also für die, die schnell fertig sind. Es gibt welche, ich hatte neulich jemanden da, der sagte, ich bin schnell schneller als schnell. So, okay, da können wir uns ja vorstellen, vielleicht ist das dann richtig, wenn der vorher zwei Glas Rotwein trinkt. Aber da ist eben jeder unterschiedlich. Weißt du, wenn die Panik zunimmt, dann ist es egal, wann ist es manchmal schon Antiportas, dann geht das schon los, bevor du überhaupt Wartell gekommen bist. Was hinter die... Ganz kurz mal, wie findet ihr denn jetzt mit dem... Ach, ich glaube, dass sowas geht?
Zusätzlich zu dem... Oh, ich muss es auf ein Weinniveau bringen. Jetzt, wo mehr Select drin ist, wie findest du das jetzt? Das würde mich interessieren. Das würdest du schon ein bisschen. Nein, ich würde es mich interessieren. Ja, finde ich besser. Aber das schmeckt eher so wie so Negroni und ich liebe Negroni. Ja, perfekt. Was ist nochmal Negroni? Auch mit Campari. Da ist auch sehr gut. Ja, genau. Aber das ist ein Drink, ne? Das hat mal cool. Okay, dann trinkt aus und dann mache ich nochmal den letzten mit einer Zwischenmischung, was die Menge vom ersten und letzten betrifft. Was ist eine Zwischenmischung? Beim ersten war mehr, beim zweiten war ganz wenig und beim letzten... Sag mal ganz kurz, Axel. Was ist Katrin denn vom Beruf? Klinische Sexologe. Oh gut.
Katrin, was sind denn die drei, jetzt für unsere Hörer, was sind denn die drei Top-Probleme mit den Menschen, die zu dir kommen? Welche Probleme hat Deutschland beim Sex? Welche Probleme haben Paare? Ja, Paare, Lustlosigkeit nach einer gewissen Zeit, Funktionsstörung.
Das heißt, also organisch? Naja, das ist, weil bevor die zu mir kommen, sind die oft vom Urologen geschickt oder von einer Gynäkologin. Das heißt, die Funktion und die Verschwörung stellen sich im Laufe der Zeit an. Und auch oft aus dem Stress heraus, wenn du zu doll anspannst. Die Herren stehen sich dann gerne mal selbst auf der eigenen Leitung. Wenn du zu doll anspannst. Aber es ist auch ein Problem bei Frauen. Absolut. Ich wollte gerade sagen, die Frauen sind oft so gestresst und haben Angst vor der, sozusagen schon Angst vor Schmerzen. und dann geht das eben gar nicht mehr. Und was bedeutet das? Das ist ja nur die Kaskade, die dann anfängt, wie so ein Teufelskreis, der da angelegt wird. Und das sind große Probleme, die kommen. Aber vor allem auch, das Wichtigste ist, glaube ich, Lustlosigkeit. Wir sind so ein bisschen, ich glaube, es liegt darin, ich habe schon wirklich was getrunken, dass wir so Mythen haben, die immer falsch nachsehen. Jeder im Kopf hat Sex, ist das Normalste von der Welt. Jeder hat Sex. Und wer das nicht hat.
Mit dem stimmt irgendwas nicht. Und die kommen wirklich auch mit dem Gefühl an, sie sind defizitär, mit ihnen stimmt was nicht. Alle haben das ja selbstverständlich. Und das ist eben nicht so. Und das ist eins meiner wichtigsten Aufgaben, zu sagen, sie sind in guter Gesellschaft und Sexualität ist ein erlernter Prozess. Das ist nicht automatisch. Du hast sogar mal gesagt, es ist fast schon erstaunlich, dass es überhaupt noch Menschen gibt, die Sex haben in dieser Welt. Ja, weil die alle so wahnsinnig gestresst sind und immer das Gefühl haben, ich muss das und das auch noch bringen. Und das ist wirklich absoluter Kontraprodukt. Unterprodukte. Was würdest du sagen, wie viel Sex hat das durchschnittliche deutsche Paar?
Das heißt ja immer zweimal die Woche. Ich finde die nächste gute Frage, sorry.
Ihr seid so Hochleistungsmenschen. Aber was ist das? Ich glaube, wenn es gut läuft, dann haben die vielleicht dreimal im Monat Sex. Und noch besser, aber besser wäre, wenn sie das tun, dass es wirklich auf die Qualität ankommt. Und das finde ich wirklich sozusagen die gute Nachricht, wenn man ein bisschen älter wird, auch länger in einer Beziehung ist, wenn man sich drum kümmert, da geht es eben von der Quantität zur Qualität. Weißt du, wenn du jung bist, die Herren, das muss ich nicht sagen, da ist man beschenkt mit Gratis-Erektion. Wenn du älter bist, musst du schon ein bisschen was tun. Was heißt, du musst dich drum kümmern, dass es läuft. Fragen wir jemanden in der Runde, der älter ist.
Wenn das Testosteron, das kommt denen ja aus den Ohren raus, das ist ja so. Und nachher gibt es ja eine gewisse Gerechtigkeit. Frauen müssen sich um ihren Orgasmen, um ihre Körperlichkeit mehr kümmern. Warum? Weil die müssen das selber eher entdecken, die müssen das lernen. Männer haben, das müssen euch ja nicht sagen, die haben ihren Penis immer in der Hand, das heißt, die haben eine ganz andere Sensorik dafür und die haben wie gesagt, die sogenannten Gratis-Erektionen. Nachher gleicht es sich ein bisschen aus. Das Testosteron geht unwiederbringlich runter.
So, das heißt, du musst dich ein bisschen drum kümmern. Wie machst du das? Wie? Und bist du auch insgesamt körperlich interessiert, weißt du, du kannst dich nicht wundern, essen, trinken, essen, trinken und kein bisschen Sport und kümmerst dich um deine Gesundheit überhaupt nicht, dann ist der beste Freund nicht mehr dein bester Freund. Wie gesagt, der legt sich gern als stiller, toter Praktikant ab. Und dann heißt es immer, kann ich auch nicht ändern. Dann sagen die, es macht, was es will oder es macht nicht mit. Da kannst du schon überlegen, dass die gar keine Verbindung mehr zu ihrem eigentlich besten Kumpel hatten, den sie ehemals als besten Kumpel gesehen haben.
Aber bei Frauen ja genauso. Dass sie teilweise gar nicht wissen, dass sie das nicht angucken mögen und sowas. All genau das. Und das muss man leider sagen. Ich meine, auf Herrn Lauter konnte man uns in dieser Beziehung nicht verlassen. Er hatte auch anderes zu tun. Die Aufklärung in der Schule ist insgesamt nicht gut. Die Menschen wissen es nicht. Es würde wirklich dazugehören, dass wir ein Fach haben, Beziehung, ein Fach Sexualität. Und nicht, dass der arme Biologie-Lehrer oder die arme Physiklehrerin dann im Höchstfall mit der Banane und dem Kondition umkommen. Es geht doch wirklich, wie ist auch Solosex? Was ist das für wichtig, dass man das so denen beibringt? Beibringt nicht, aber denen erklärt, was vielleicht wichtig wäre oder nicht. Und dann, das ist ja das Entscheidendste, wo ich mit zu tun habe. Du hast mich gefragt vorhin. Ich habe ganz viele Herren, die sagen, ja, beim Solosex funktioniert das noch, aber es funktioniert nicht mehr beim Parsex. Und dann geht es immer darum, wie haben die sich das beigebracht? Weil im Parsex, da hast du jemand Lebendiges vor dir, neben dir, was auch immer. Dann ist das eine ganz andere Situation. Und das ist alles erlernt. Beim Solosex schreibt man sich nicht den Partner vor. Nee, da sitzt man meistens von der Pornografie. Und früher, als ich anfing vor vielen Jahren, habe ich mir gesagt, gucken Sie Pornografie. Heute frage ich das nicht mehr. Ich frage dann nur, wie oft und was gucken Sie?
Der Wein, der Prosecco jetzt hier Select, finde ich, schmeckt ich fand den Zweiten echt am besten. Die Mischung, hast du jetzt ein bisschen mehr Select wieder reingehoben? Ja, ein bisschen mehr wieder, ja. Also da muss man schon echt vorsichtig sein bei der Mischung. Oder? Der Zweite schmeckt irgendwie auch besser. Man schmeckt so ein bisschen, soll man den Prosecco überhaupt noch rausschmecken? Naja, nee, das ist zu nominant, als dass der Prosecco da noch eine Rolle hat. Deswegen würde ich auch immer sagen, oder es gibt gewisse Gründe, wie zum Beispiel Champagner nicht. Also da braucht man vier Jahre, um diese Kohlensäure da reinzustreicheln und dann haut man irgendwas rauf und am Ende geht es ja nur als Basis für das Produkt. Aber könnte man das nicht auch mit Soda trinken? Man kann es auch mit Soda trinken, ja, hat immer noch Alkohol. Man kann sowieso ein bisschen Soda rein, damit es nicht so stark und kräftig ist. Also zu verdünnen würdest du dann eher jetzt Soda nehmen? Ja, ich würde noch ein bisschen mehr Soda rein, damit es einfach vom Alkohol ein bisschen zugegeben wird. Ich meine, wir überlegen mal, die Leute trinken das meistens in der Sonne. In Italien ist es um 17 Uhr noch warm und dann hast du so einen Dring. Ja, aber kleine Gläser. Also eigentlich immer so kleine Gläser. Ja gut, aber die Menge macht es am Ende, oder? Ja, das stimmt. Keine Termine und gleich einsetzen. Interessant, das heißt, der zweitteuerste, also andererseits, den Prosecco, den wir eigentlich am schlechtesten fanden, nämlich den zweiten, schmeckte mit dem Select am besten.
Kann man daraus irgendwas ableiten? Nein. Kann man nicht wirklich was ableiten, aber am Ende ist es so, deswegen haben wir das auch als Paket gemacht, in diese vier Flaschen im Paket, zu sagen, eigentlich, wenn ich damit klarkomme, dass der günstigste Prosecco mir mit dem auch gut schmeckt, dann ist es eigentlich das Ideale, weil am Ende schmecke ich, Grundprodukt fast nicht mehr. Ich schmecke dann nur noch den Select. Ich schmecke das Eis, die Orangenscheibe, den Rosmarinzweig und alles, was ich dann noch reinpacke, aber eben nicht mehr. Dahinter schmeckst du das nicht mehr, weil dafür ist das zu dominant. Aber sagen wir mal Select und Aperol. Gibt Select länger als Aperol? Ich weiß nicht, wie lange es Aperol gibt. 100 Jahre fast. Aperol, ja, und das gibt es seit 1920. Ah, siehst du dann.
Aber das ist Pepsi und Cola, oder? Ja, ich denke ja, wobei natürlich Aperol ist viel gängiger. Aperol ist ja auch heller, ne? Das ist etwas dunkler. Genau, Aperol ist ein bisschen heller. Aber am Ende, wenn du sowas verkaufen würdest, würdest du sagen, ich hätte gerne Aperol Spritz. Und dann würde dir jemand das hier bringen und dann würde der sagen, ich möchte auch irgendwie ein bisschen anders heute. Was ist mit Campari? Ja, Campari ist ein bisschen herber, hat ein bisschen weniger Zucker. Finden wir schon auch ein ziemlich gutes Produkt. Aber Campari Spritz hat deutlich weniger Zucker. Also meine Kinder würden das jetzt nicht so gerne mögen. Die Kinder trinken Aperol Spritz? Ja, und auch hier Limoncello Spritz trinken meine Kinder. Oh, wow. Wie alt sind Sie denn, wenn ich fragen darf? 16 und 17. Okay. Und Aperol Sour?
Trinken Sie nicht? Nee. Aber Aperol Sour ist bei uns auch nicht so gängig. Whisky Sour ist bei uns ziemlich gängig, aber Aperol Sour hängt natürlich auch, bei jedem Sour ist immer entscheidend die Säure. Das muss man probieren, weil wie sind die Zitronenlimetten, wie sauer sind die? Und von daher haben wir es gleich bei Schaltzeichen. Ich liebe es, wenn es ein guter Sauer ist. Aber wenn er nicht genug Säure hat, wenn er zu wenig Säure hat, das nervt mich. Also man muss es immer probieren, auch als Bartender musst du den Sauer probieren und dann entscheiden nochmal, ob du das nachadjustierst, weil du steckst da nicht drin in der Frucht. Aber du kannst es ja nicht, oh gut, ja. Oder bin ich froh, dass du weggegangen bist. Danke, Axel. Katrin hat es auch weggekriegt, danke. Ist gut. Ich bin nicht drüber weggegangen. Nein, doch. Ja? Wie? Wo? Ja, ich sag nichts. Was? Hä? Hä? Ich versteh's nicht, sag mal. Spur zurück, naja. Spur nochmal zurück.
Michael hat eine Formulierung verwendet, da hättest du, ne? Hättest du wieder... Du hättest zugeschlagen. Ja, ich hab's verpasst. Danke dir. Ich wollte ja eine Einladung aussprechen, aber du hast sie nicht angenommen. Das sind Freunde. Das sind Freunde, das sind Freunde. Katja, darf ich dich fragen, um was sind die Lösungsansätze? Ja, also ich muss das zu Ende sagen, wir haben, also wie gesagt, Lustlosigkeit, Frauen mit Schmerzen oft, Männer, die Erektionsproblematiken haben, vielfältige Art und Weise, zu früh kommen, gar nicht mehr kommen, was auch immer es ist. Und die Ansätze sind vor allem, weil es wird immer so, wenn das ein Thema ist, wenn alles funktioniert, denkst du gar nicht drüber nach. Dann läuft das irgendwie. In dem Moment, wo das einmal passiert, denkst du, kann passieren. Ich bin jetzt bei Ihnen bei den Herren. Ich gehe auch gleich zu den Frauen. Beim zweiten Mal denkst du schon, hm. Und beim zweiten Mal oder dritten Mal fängst du an und denkst, oh nee, das kann doch nicht sein. Das heißt, du bist in dem Moment nicht mehr im Körper, sondern bist nur im Kopf und denkst, Mensch, wie soll das? Wieso passiert das jetzt nicht? Wieso geht das nicht? Und da fängt der Teufelskreis an.
Du fängst an, Stress zu haben, du kommst in Sympathikus, Flucht oder Kampf. Und das ist von der Natur nicht vorgesehen, dass du dann Sex hast. Es läuft sich schlecht mit einer Erektion durch die Steppe, hat meine Kollegin gesagt. Oder es kämpft sich schlecht mit dem Säbelzahntiger, so alt ist ja unser Heiliger Hirn, mit einer Erektion.
Das heißt, du musst dann, und da gibt es eben die Möglichkeiten, was ich an der Praxis auch tue, den Körper anders einzusetzen, auch anderer Atmung, dass du aus diesem Gedanken rauskommst. Weil das Gehirn kann immer nur eins. Wenn du dann dir überlegst, ich atme so, ich setze das Körper anders ein, das Becken anders ein, dann ist der Körper damit beschäftigt. Wenn du aber denkst, oh, wenn das jetzt wieder nicht klappt, Menschenskind, heute ist Hochzeitssache und jetzt läuft das nicht, wie furchtbar. Dann läuft es meistens sowieso nicht, weil du schon so kriegst. Das heißt, du musst wirklich versuchen, dieses Gedankenkarussell zu durchbrechen und das kannst du nicht, indem du sagst, ich denke nicht dran, ich denke nicht dran, das Gehirn kennt ja kein Nein. Also musst du gegensteuern mit dem Körper. Das ist die Art und Weise, wie ich therapiere, also dass der sozusagen die Psyche den Körper beeinflusst, ist eine Binse. Aber wir gehen davon aus, dass du durch den unterschiedlichen Körpereinsatz auch die Gedanken und die Emotionen verändern kannst und das ist der Ansatz.
Und das ist bei den Damen genauso. Wenn die schon denken, oh Gott, das tut gleich wieder weh und was soll ich dann bloß machen? Und wenn ich dann keine Lust habe und dann fragt er, war es gut für dich? Und ich sage, ja super, das mache ich denn bloß. Und hier an dieser Stelle nochmal gesagt, es gibt ja auch diesen Spruch, fake it until you make it. Ich bin totaler Freund davon. Erstens ist es ein Lösungsansatz und zweitens, wenn du dich darauf einlässt, dann klappt das auch oft. Dass du sagst, ich bewege mich so, ich gucke so, ich mache vielleicht die Lippen, was ich, was du machst, du bewegst dich mehr. Allein das, dass du da anfängst zu arbeiten, auch wenn es vielleicht erst nur ist, um dem anderen gefallen zu tun, irgendwann klappt das oft. Das ist kein schlechter Lösungsweg.
Aber kann man es nicht auch einfach lassen? Also wenn es anstrengend ist? Kann man auch. Kann man, absolut. Man kann auch nur trinken, Prost. Ja, klar.
Es geht doch immer darum, die Idee, und das muss ich mal sagen, Ich habe auch schon Paare nach Haus geschickt, die da ankommen und sagen, die sind ganz nett, emotionales, tiefes Band, Kinder, so in der Rush-Out des Lebens, alle möglichen Probleme. Und dann haben sie gesagt, warum sind sie hier? Ich frage dann so. Und dann haben die gesagt, ja, wir haben im Moment wenig Sex oder gar keinen. Ich sage, und, wo ist das Problem? Ja, wir haben kein Problem, wir sind uns trotzdem nah und wir haben eine Emotionalität, die uns reicht. Weil im Moment ist gerade das und das und das. Das heißt, die Prioritätenlisten ändern sich mal, da ist das unten an der Priorität. Dann sage ich, aber dann ist es doch gut. Ja, ich dachte, wir haben gehört, wenn man keinen Sex hat, dann ist das nichts. Um Gottes Willen, ich bin die Letzte, die die Leute zum Jagen tragen will. Wenn die damit fein sind, ist es gut. Wir haben doch immer die Situation, dass Sexualität mehr ist als jetzt Sex, sondern es deckt eben so viele Grundbedürfnisse aus. Aber ist das so, dass Leute zu dir kommen und sagen, ah, am Ende hat der fehlende Sex die Beziehung doch gekillt? Ja, genau was ich eben sagte, weil Sexualität eben ja viel mehr ist als jetzt nur die Körperlichkeit, sondern das hat ja was mit Nähe zu tun. Ich generiere wahnsinnig viel Nähe und ich frage ja auch immer ganz explizit, auch wenn die Einzelnen da sind, warum haben sie Sex? Das Erste, was ich höre, wieso, ist doch normal. Da sage ich aber, sie persönlich, warum haben sie eigentlich Sex? Die wenigsten sagen, weil es super sich anfühlt, dann würde die ja nicht sehen. Die meisten sagen, ja, ich möchte Nähe. Und ich meine, Nähe kann man sich doch eigentlich nicht sein, oder?
Nee, eigentlich nicht, aber ich glaube, das ist so eine Frauenantwort, oder? Nee, stimmt nicht, das ist genau das. du bist aber noch nicht ganz modern, wenn ich das hier mal an dieser Stelle so sagen darf. Das ist keine neue Erkenntnis. Nee, das ist keine neue Erkenntnis. Aber wir haben ganz viele Frauen, in der Praxis sagen, verdammt noch mal, ich will jetzt endlich mal richtig Sex haben. Mein Mann kommt nach Hause, dann will er Fahrrad fahren, dann will er erstmal Ruhe haben, dann will er ein bisschen reden. Ich will Sex, ich will nicht immer nur reden. Ich dachte, deine Frauen wollen reden. Nein, wir sind sehr emanzipiert, also damit lasse ich euch nicht raus. Nein, nein, nein, wir sind sehr emanzipiert. Aber sind die alle jünger als ich? Nein, nein. Du bist halt der, du bist halt schwimmen, als nur die gleiche Sachen. Der älteste 45-Jährige, den ich nicht mehr erkennt. Katja, wenn jemand zu dir kommt und du hast am Anfang gesagt, es sind oft die Frauen, die dann sagen, da gehen wir jetzt da mal hin.
Die dann der Meinung sind, es liegt am Mann oder wenn der Mann dann sagt, also der, der das initiiert, ist das der meistens oder muss es an einem liegen? Liegt es immer an beiden? Kann man da sagen oder muss es da überhaupt an irgendjemanden liegen? Nein, manchmal ist es so, das System passt einfach nicht so gut zusammen. Das hat auch viel mit Bindung zu tun. Das heißt ja immer so gut, schau dir deine Bindungsverhalten an und dann sage dir, oder umgekehrt, wie ist dein Sex? Und dann kann ich manchmal was vom Bindungsverhalten auch schon ableiten. Es ist doch immer so, wir haben ja in Beziehungen, es ist eher selten, dass beide immer gleich viel wollen. Lars kennt es schon, weil er den Podcast gut kennt. Es ist immer oft so, einer möchte mehr und einer möchte weniger. Aber man muss ganz klar sagen, das Problem ist, dass der Mehrwollende immer das Gefühl hat, mit dem Wenigwollenden stimmt irgendwas nicht. Dann ist es ja normal, Sex zu haben. Jetzt kommen wir mit dem Mythos wieder, was wir vorhin hatten. Das heißt, wenn wir das mal umdrehen und sagen, ich habe Männer, die sagen, ich kann ja wohl erwarten, klopfen auf den Tisch, dass ich mindestens viermal die Woche Sex habe. Ich könnte genauso fragen, worüber reden wir? Ist das normal, dass man in dieser Zeit viermal die Woche Sex haben will? Oder ist der Wenigwollende, der sagt, es ist mir gerade zu viel alles. Ich möchte Sex haben, wenn es mir gut geht. Im Moment macht mir alles Angst. Da ist jeder unterschiedlich. Aber die Problematik ist ja in Wahrheit in Augenhöhe.
Ein bisschen so übertrieben. Ist es normal, wenn ich jeden Abend Wein trinke? Oder sagst du, ich trinke alle zwei Wochen mal eine gute Flasche Wein und zelebriere das dann? Das ist ja die große Frage. Ganz genau, das ist die große Frage. Und das ist ja sehr geschmacklich sehr unterschiedlich. Und dann kommst du eben drauf wieder, wie wichtig ist dir Sex und warum hast du Sex? Wenn du sagst, ich brauche das, um mich wohlzufühlen, ich brauche das, um das Gefühl zu haben, ich werde geliebt, weil das ist ja eines der großen Grundbedürfnisse, die wir alle haben. Und das Hauptsache, was ich immer sage, Lars kennt es, ich sehe dich. Und viele haben nicht gelernt, das anders künzt zu tun, als über die Körperlichkeit. Katrin, vielen Dank, dass du heute hier warst. Hat mir Spaß gemacht, danke euch. Wir haben einstieg in das Prosecco. Du hast noch viele Fragen, die du aber zu sagen, in der Nachspielzeit. Auf den kleinen Dienstweg reden wir. Aber ich muss einfach anmerken, dass das immer mit Katrin besonders schön ist. Das finde ich auch. Danke euch sehr, vielen Dank. Aufs Leben. Aufs Leben. Ich habe nichts mehr. Ich würde dir was abgeben. Das ist gut, wir hatten auch schon. Danke. Also vielen Dank für die Einladung, es hat Spaß gemacht.
Music.