Er will es, er will es, aha, da bin ich danach so vorgekommen, er will es nicht sagen, was wir dabei haben. Man muss das sagen, dass der Michael sucht ja immer die Weine aus und jetzt willst du uns den Wein irgendwie nicht zeigen. Guck mal, da, da, da, da. Warum willst du uns den Wein nicht zeigen, wenn ihr verraten soll? Weil ihr vielleicht vor allem nochmal seid, wenn ihr seht. Aber Michael, das sieht gerade, sagt er etwas komisch. Ja, ja, perfekt, ihr seht es nicht. Oh, ja. Das ist aber ein bisschen rötlich. Ja. Oh. Die Farbe macht schon mal was aus. Also es ist ein älterer Wein. Also es ist ein älterer Wein. Also kommt der irgendwie von, was weiß ich. Ist der 5 Jahre, ist der 10 Jahre, ist der 15 Jahre. Ja, sowas in die Richtung. Ich würde sagen 8 Jahre. Okay. Oder? Nee, älter. Nee, der ist viel älter. Der ist bestimmt, was haben wir jetzt? 2025, der ist bestimmt 15 Jahre. Also oder noch älter. Nimmst du von der Farbe oder jetzt hast du auch schon reingeworfen? Vom Geruch her. Ich finde, vom Geruch riecht der nicht besonders alt. Riecht der nicht besonders alt. Ja, Michi lässt sich nichts anmerken. Er lässt sich nichts anmerken. Poker Face. Aber die Farbe und der Geruch in Kombination.
Was ist das, Michael? So ein bisschen Perlage ist das so ein bisschen. Ein bisschen spritzig, aber es ist spritzig. Nee, aber vom Geschmack her ist er nicht alt. Ist nicht alt. Der Geschmack ist dann auch entscheidend. Die Farbe, bin ich bei euch. Der Wein ist aus dem Jahrgang 2020. Du hast jetzt auch nicht jung. Ist auch nicht jung, aber für einen Weißwein. Wir haben jetzt 2025, aber wir haben noch nicht die Ernte 2025. Das muss ein bisschen vor dir sein.
Aber ich finde, dass der Wein extrem profitiert durch ein bisschen Flaschenreife. Deswegen bringe ich ihn heute auch mit. Flaschenreife heißt?
Zeitpunkt, wo er abgefüllt wurde in die Flasche bis zu dem Zeitpunkt, wo man ihn konsumiert. Das ist die Flaschenreife. Es gibt die Fassreife, Zeitpunkt, wo der Wein produziert wurde, bis er in die Flasche kommt. Teilweise liegt er zwei Jahre, drei Jahre im Fass und dann kommt er auf die Flasche. Und dann gibt es Regionen, wo man von Haus aus zum Beispiel sagt, er kommt erst mal auch zwölf Monate nach. In der Flasche reift dann ein Weingut, bevor er überhaupt in den Verkauf geht. Weil der Füllprozess immer eine Unruhe in den Wein bringt. Und damit er sich ganz beruhigen kann, braucht man dann nochmal ein Jahr und danach bringt man ihn erst in den Verkauf. Was ist das? Was ist das? Die Farbe ist natürlich, also es ist ein Weißwein, ja, aber der eine recht tiefkräftige Farbe hat. Wie sich aber so ein bisschen schon wieder... Ja, aber... Ja, wenn du so schorkelst, dann siehst du, dass es orange ist fast. Man würde sagen, wenn man jemanden im Gaumen hat oder in der Nase, dass doch ein bisschen Holzeinsatz dabei war bei diesem Wein. Also es ist jetzt nicht so eine ganz fröhliche, quietschige Frucht, sondern eher, es ist sehr, sehr reduktiv. Also es wirkt sehr karg, der Säurekern ist sehr präsent. Also der Wein ist fünf Jahre alt, aber die Säure ist wirklich noch sehr frisch. Total frisch. Kommt aber aus der wärmsten Weinbauregion Deutschlands, vermeintlich aus Baden, also aus dem Süden. Und die Rebsorte ist ein Grauburgunder.
Nein! Und ich finde, einer der wirklich besseren Grauburgunder vom Weingut Salbei, von Konrad Salbei, ist der Vincent Oberrottweil. Und er nennt diese... Das hätte ich nicht gedacht. Das ist ein richtig guter Grauburgunder. Ich meine, das ist mit mir los dieses Jahr.
So lecker finde ich den ehrlich gesagt gar nicht. Normal, wir reden über Grauburgunder. Normalerweise hast du einen Punkt, Grauburgunder. Naja, wir haben nicht so viele wahnsinnig schlechte schon probiert, weil wenn ich was mitbringe, in der Regel, wenn ich das euch zeigen möchte, seht ihr, habe ich doch immer gesagt. Oder nee, habe ich doch immer gesagt, deswegen gibt es keine Daseinsberechtigung. Oder das ist mal schon richtig gut. So wie das hier vom Kaiserstuhl, das ist auch schon, das ist der Reserve.
Also ältere Rebstöcke, ältere Rebanlagen, länger im Holz, länger auf der Flasche, bis er dann in den Verkauf kommt. Das kann man aktuell auch noch kaufen. Das ist jetzt nichts aus meinem Keller, wo ich sage, hättest du vor drei Jahren... Aber weißt du, was ich glaube? Was ist das, was ich glaube? 3,5 Alkohol? Ja. Dieser Grauburgunder. Stichwort Grauburgunder schmeckt jedem. Nee. Wenn du Leute hast, so die klassische Grauburgunder-Trinker, wenn du dem das einschränkst, liebe Leute würden denken, es ist gar kein Grauburgunder, es ist ein Chardonnay oder irgendwie diesen Holzeinsatz und so. Er hat durch diese, ich finde, er ist sehr geradlinig, wenig Frucht, wenig Schnörkel, wenig Cremigkeit. Erinnert euch an den Chardonnay von Schreckbichl, der war viel breiter am Graumen und das ist viel klarer, die Säure, das frischt richtig auf am Graumen. Das ist für ernsthafte Weintrinker, die sagen, Grauburgner ist nichts für mich, weil er ist langweilig, einfach und so weiter.
Und ich kenne die Weine von Salbei wirklich, würde ich sagen, seit 20 Jahren. Mir waren sie früher zu fett und dann waren sie mir zu extrem karg. Echt? Das gibt es bei dir? Ja, das gibt es. Huber hatte auch so eine Phase mal, wo ich gedacht habe, und das ist auch noch gar nicht so lange her, boah, das ist schon so extrem reduziert. Das kann ich mal mögen, aber das ist manchmal für eine Flasche schon zu anstrengend, um eine ganze Flasche zu trinken. Oder es gibt halt dann Austern oder irgendwas, wo du sagst, dieses Jodige passt dann so zu dem Wein. Es gibt dann da Austern oder irgendwas, wo du sagst. Dieses Jodige passt so zum Wein, dass ich sage, die Kombi ist so genial, dass die Flasche gut runterrutscht, sonst ist es mir jetzt so kompliziert. Und ich finde, hier ist der Mix besonders gut gelungen. Ich finde es sehr, sehr burgundisch. Die Farbe ist wie Grauburgunde oft, wenn du ein bisschen Maischestahnseid hatte. Was heißt burgundisch? Burgundisch heißt, schmeckt nach Weinen aus der Burgund, nach Chardonnay aus der Burgund. Leicht salzig, reduktiv, wenig Frucht und mit einer guten Länge, mit einer guten Kraft am Gaumen.
Mit einer Festigkeit und auch mit einer Säure, die echt präsent ist. Und in dieser Kombination und noch dazu muss man sagen, kostet 18 Euro. Stark. Also muss man sagen, also muss man sagen, für all, aber das ist ja so lustig jetzt, würde man jetzt einen Graubogunder kaufen, weil die Leute gerne einen Graubogunder trinken, Freunde, und dann würde man den servieren, dann würden die sagen, oh ne. Aber ich dachte, du magst doch Graubogunder, würdest du sagen, und ich hätte große Freude daran. Also ich hätte wirklich Freude daran. Bei mir ist es so, ich mag ja gar keinen Graubogunder und hier habe ich große Freude daran. Weil es halt auch gar nicht schmeckt wie ein Graubogunder, ehrlich gesagt. Nee, genau, weil es auch gar nicht schmeckt. Bist du so, oh, bist du... Da ist er drückter kritischer Achsel. Ich finde, Axel, ich geb mal nicht ab jetzt. Was? Das ist halt so was Destruktives. Das finde ich schade. Dass das jetzt ihr Einreißer, euer Luftschloss...
Einreißer? Nein, also ich glaube total, natürlich wie immer, was du sagst, dass das für das, was es ist, ein toller Vertreter ist, aber mir schmeckt er einfach nicht. Also nicht so gut.
Faisdorf hat 92 Punkte gegeben, Suckling 93. Das ist für Weine unter 20 Euro, das ist eine ganz gute Bewertung. Da kann er dir immer noch nicht schmecken. Aber ich wollte es einfach nochmal mitgegeben haben, weil es gibt auch Leute, denen es sehr wichtig ist, die vielleicht ein bisschen unsicher sind in ihrer Meinung. Und wenn du dann sagst, schmeckt mir aber nicht. James Suckling hat den 93 Punkte gegeben, so schlecht kann er wohl nicht sein. Dann hat man so eine gewisse Sicherheit. Ich sage ja, ich glaube, dass das dass es ein toller Wein ist und so weiter. Aber deswegen habe ich auch gefragt, was sind Burgunderweine? Wenn du sagst, reduktiv, leicht salzig, viel Säure, das ist schon so, wo ich denke, okay, das ist... Wenig Frucht. Genau, wenig Frucht ist, glaube ich, alles nicht mein Geschmack. Das heißt, wir müssen jetzt ein bisschen taktisch, der muss schon über 20 Punkte kriegen. Ich gebe ihm auf jeden Fall schon mal 8. 8? Und du? Na ja, Lars, sag du zuerst. Dann wissen wir, was er dann nennt. Auf diesen schmalen Pfad lasse ich mich nicht locken. Na gut, also ich würde dem sechs Punkte geben. Na gut. Mach ich neun. Dann 23. Fair enough. Ich hasse dieses Satz. Fair enough hasse ich. Sollten wir vielleicht auch mal einladen in den Podcast. So viel Wein, Winzer aus Baden hat mir noch mal nicht da. Wir hatten doch Fußball. So viele Winzer aus Baden hatten. Ach so viele.
Wie heißt der noch? Fritz Keller. Wann kommt denn der Metzger? Sollte der kommen? Dachte ich mal irgendwann, oder? Ich finde es wirklich, es ist auch noch erfrischend. Für fünf Jahre ist es total erfrischend. Ich habe dieses, was schon, ich werde richtig wach und hätte jetzt noch mal Lust, noch mal zehn weitere.
Speetestes machen. Das müssen wir bei Axel nicht machen. Doch, ich bin eigentlich... Leck hier wie auch neun. Ich mach neun. 9, 9, 18, Axel 9, 8 und 7. Nein, Axel hat mir 6 gegeben. 24, das schmeckt einfach nicht. Das ist einfach so trocken. Was ist denn los? Ja, der schmeckt nicht. Leute, nicht kaufen, schmecken. Wir geben eh keine Kaufempfehlung. Wir geben keine Kaufempfehlung. Also man muss sagen, der Axel hat das nicht und die größten deutschen Weinkritiker, die größten europäischen weltweiten Weinkritiker haben den halt sehr, sehr hoch bewertet. Axel hat nicht, aber es ist groß ist halt. 6 Axel Points. Wann bist du mal wieder weg, Axel? 6 Axel Points. 6 Axel Points. Das kann ja auch eine Kaufempfehlung sein. Das kann eine Kaufempfehlung sein. kann eine Kaufempfehlung sein, wenn ich das niedrig bewerte, dann sagen Leute vielleicht Haha, das muss was sein. Es gibt viele Hörer bestimmt, die sagen, alles was Axel sagt, geht bei mir genauso und dann kaufe ich den nicht. Aufs Leben, Leute. Servus, servus, danke, Papa.