Vier Flaschen, der Wein-Podcast der Funke Mediengruppe. Unser Partner Havesco feiert 60-jähriges Jubiläum und macht jeden Wein zum Erlebnis. Das vorgestellte Vier-Flaschen-Paket ist versandkostenfrei bestellbar auf havesco.de Warte, ich mach ne Klappe. Ich muss mich noch ausziehen.
Apropos ausziehen. Grün geht nicht, ne? Latest News, herzlich willkommen bei den Vier Flaschen. Märzausgabe des Playboys bin ich drin. Nein. Als was? Ich dachte Doppelseite über Portrait schreiben. Nein. Und ich denke so, ich bin ein Playboy. Mit Foto von mir. Warum wird man das nicht kaufen? Aber ich habe im Interview angefangen, mich auszuziehen. Meinen Sie, wir haben Sie eigentlich für den fachlichen Party. Ich habe mir vorgenommen, wenn ich jemals jemanden treffe, der ein Playboy war, dann schlage ich, also nicht, wir müssen jetzt... Ich bin immer noch geflasht. Ich habe mich total gefreut. Zusammenhauen? Nein, also da muss man ja also man geht ja nicht davon aus, dass das Mann ist, der ein Playboy ist. Michael, also weißt du was, dass der überhaupt noch kommt? Habe ich lange überlegt, habe ich lange überlegt, ob ich heute komme. Du bist berühmt. Ja, mindestens. Und ich habe lange überlegt, ob ich komme, aber ihr... Schreibt der Text, der Text ist komplett von dir. Ich habe ein Interview geführt und ich habe fünf Portwinder empfohlen im Vorwege und habe dann live einen Portwinder noch verkostet dabei und beschrieben und versucht, die Magie des Portweins mitzuteilen. Das war echt, war schön. Ein tolles Interview, fand ich. Was da kommt, weiß ich nicht. Aber es ist, ich bin auch gespannt, wer auf der Titelseite dann ist und wer überhaupt noch in dieser Ausgabe ist. Und ich musste natürlich kaufen und dann wird meine Frau sagen, ja, der Playboy sage ich, ich musste, Schatz, ich musste kaufen. Wann ist erhältlich? Ab 10. März, glaube ich, oder? 15. März. Du bist angezogen.
Hast du auch was für Flaschenwerbung ein bisschen gemacht? Das habe ich leider ver- Nein. Sehr geil. Wir machen keine Wehabungen. Aber wir können einem hinterlegen, also ich würde, wenn die wollen, ich würde nicht... Das habe ich natürlich angebracht. Gesagt habe ich das schon, ob Sie Axel kennen.
Wir haben heute eine ganz besondere Folge, die mich vor wirklich Herausforderungen gestellt hat. Das war die Bitte von Lars. Machen wir doch mal einmal nur eine Folge mit Primitivo. Und da habe ich gedacht, okay. Das war meine Bitte? Ja, das war deine Bitte. Aber vor dem Hintergrund, dass viele, viele Menschen Primitivo trinken. Es gibt immer wieder Zuschriften, die sagen, Primitivo hier, Primitivo da. Das stimmt. und da ich jetzt persönlich habe ich schon versucht, zwischen den Zeilen mal zu erklären, nicht der allergrößte Fan von Primitivo bin, habe ich in meinem Freundeskreis überlegt, wen könnte ich einladen, wer kann wirklich kompetent, charmant, wen mag ich einfach zu gerne auch am Tisch und wen kennt vielleicht unsere Flaschen-Community und ihr beide noch nicht und dann habe ich natürlich überhaupt nicht lange überlegen müssen und habe Luigi Francia eingeladen, der geboren ist in Treviso bei Venedig, seit 83 aber in Deutschland, der in Hamburg eine große Gastronomie-Karriere hingelegt hat. Im Zippelhaus war fünf Jahre, acht Jahre das Goldfisch gehabt hat und mittlerweile seit 15 Jahren in Eppendorf die weltbekannte Poletto-Weinbar macht. Mit dem kleinen Hinweis. Ab sofort, ganz alleine, ist er der Chef und Inhaber, der Poletto Weinbar. Luigi, schön, dass du da bist. Freue mich sehr. Das müsst ihr mal ausführen mit der Poletto Weinbar. Ja.
Nicht, dass ihr es falsch kriegt. Poletto Weinbar gehörte bisher dem ehemaligen Mann von, nee. Uns beide zusammen. Auch beide zusammen, okay. Schon seit 15 Jahren, genau. Okay, das bist du im Okay. Ja, wir haben da in 2009 aufgemacht, eröffnet, erladen. und rückwirkend zum 31.12.2024 mache ich das alleine. Oh, herzlichen Glückwunsch. Ja, vielen Dank dafür. Das war harte Arbeit. 15 Jahre lang, lange gearbeitet. Warum alleine? Ja, weil sie manchmal ihr Leben verändern möchte und einfach nach 15 Jahren guter Partnerschaft mal gesehen habe, den Weg alleine weiterführen zu können. Aber gab es keinen Streit oder so? Um Gottes Willen. Das wollen wir eher nicht. Das ist ein bisschen, man hat mir ein bisschen Sorge. Jetzt, wo Michael die Sache mit dem Playbehör hat, nicht dass er eines Tages sagt, nach vier Jahren guter Papst. Da kann ich den Weg jetzt alleine gehen. Schätze das mal rein, ich bin im Playboy. Ja, ich lass das mal zu, die muss ich auch erstmal durchsagen. Du musst noch darüber reden. Auf jeden Fall habe ich Luichi Angehöriger gesagt, Luichi, magst du den Podcast kommen? Er hat gesagt, super. Sag ich, du, wir probieren vier Primitivo. Sag ich, mag ich überhaupt nicht. Sag ich, nein, Luigi, du, wir müssen das jetzt, also... Warum magst du die nicht?
Also, ich... Ich stelle schon mal einen, während du erzählst. Ja, ich bin... Wir haben ja eine Karte mit 900 Positionen circa.
Ich habe mich von Anfang an um unseren Weinkeller gekümmert, um die Einkäufe. Weil das meine Leidenschaft ist. Ich war mal Quereinsteiger. Ich habe 2009, als wir den Laden aufgemacht haben, zwischen Goldfisch und Di Poletto Weinbar, mein Sommelier in Italien bei der AIS, Association Italiana Sommelier gemacht. Wobei ich viel mehr gelernt habe durch meine Passion und meine Leidenschaft. Und ich bin eigentlich auch durch mein Alter. Der Geschmack wechselt immer. Wie alt bist du denn? Ich bin 57 Jahre alt. Ah, endlich bin ich. Entschuldigung, darf ich das sagen? Ich bin nicht der Ärdeste. Entschuldigung, schon haben wir dich nicht so vor. So schammatisch, Gastgeber. Wir reden erst mal jahrelang nicht über den Gast. Das ist dann indiskrete Fragen. Entschuldigung. Wie ist dein Alter? Naja, der Geschmach verändert sich. Ich habe früher auch sehr gerne sehr kräftige Weine getrunken.
Und bei mir hat sie den Geschmach immer ein bisschen verfeinert. Und wenn ich jetzt zurückkomme und solche Weine probiere, die sehr alkoholstark sind und nicht wirklich geprägt vom Trockensein, kann man so sagen, das ist eine Sache, die ich, ja, ich muss mich schon ein bisschen überwinden. Aber natürlich ist es mir auch bewusst, dass viele, viele Leute extrem viel Primitivo gerne trinken. Weil die auch in der Weimar? Da haben Sie nicht so viel Chance, weil ich habe nur ein einziges. Das ist ein Direktimport. Das habe ich sehr, sehr lange gesucht, weil was in Deutschland auf dem Markt ist, tatsächlich mit extrem viel Restzucker ist. Mit einer Ausnahme, was ich vorhin probieren konnte von diesen vier.
Und ja, wir haben... Und das Primitivo, kann man so sagen, hat ein bisschen Sizilien ein bisschen weggedrängt mit dem Rotweinbereich. Was man früher so von diesen kräftigen Weinen, die man gerne getrunken hat in Italien, war Sizilien mit seinen Nero Davola und und und sehr geprägt. Auch mit internationalen Rebsorten wie Merlot, de Cabernet Sauvignon. Und dort gab es auch Unterschiede. In Sizilien findet gerade eine Umwandlung statt mit den Ätna, was total untypische Weine für Sizilien macht. Also wenn man mit dieser Idee so reingeht, der kräftige Wein. Und in dem kräftigen Weinbereich, seit Jahren mittlerweile, also wir reden nicht hier von zwei, drei Jahren, ich glaube, das Primitivo hält die Mode schon nach knapp zehn Jahren bestimmt. Ja, ich glaube, es ist auch kein Trend mehr, sondern das hat sich einfach festgesetzt für Entry-Level-Weine, die nicht ganz trocken sind, die ziemlich alkoholisch sind und die aber sehr viel getrunken werden, die den Leuten schmeckt und so der Eintritt in die Weinwelt ist. Und das finde ich auch gespannt, weil Axel generell, Luigi, auch Weine mag, die aber nicht so trocken sind. Also deswegen sitzt die zwei quasi heute nebenan Hand.
Ich finde es stark, dass einer da ist, der praktisch sagt, trinke ich gar nicht, einer sagt, mag ich gar nicht. Und so starten wir beide jetzt völlig unbefangen in die Welt der Primitiven. Also wenn man das zusammenfasst, dann ist das eigentlich die Beschreibung, das sind Saufweine, oder? Ja, ich denke ja. Das kann man schon so sagen. Und eingeschränkt habe ich euch jetzt... Aber könnte man auch Trinkweine sagen, die eine Trinkfreudigkeit erzeugen? Ja, kann man sagen. Ja, das klingt natürlich viel schöner. Ja, gut. Ich meine, wenn das Saufweine klingt, den haue ich mir jetzt rein, dann würde ich schnell... Ja, aber das ist ja Trinkwein. Also wenn man sich sagt, wenn man in einem alten Buch liest, die Männer, die Wikinger oder das Trinkgelage und haben gefeiert und hoch die Tassen, das ist ja nichts anderes als Saufen. Naja, man darf auch nicht vergessen, dass selbst die alten Römer damals, als sie die Weine vinifiziert haben, so wie es damals gegen den Gamphore mit Onig dazu gemacht haben, um denen überhaupt diese ganzen Säure trinkbar zu machen. Also der Einstieg zum Weintrinken ist tatsächlich, der darf nicht so komplex sein, sonst kommst du nie in eine Weinwelt hinein. Und nicht so teuer, Primitivos sind von bis. Von bis, also wir starten jetzt mit einem Weinerkurs 8 Euro. Haben wir selten gehabt? Selten gehabt, Dopio Passo, Primitivo von Salento. Dopio Passo, ist das der Begriff des Weines oder ist das die Machart, Luigi? Ich schätze, dass das ein Fantasiename ist. Das heißt einfach so wie aus dem Tango, der doppelte Schritt sozusagen.
Und mal hat sie wahrscheinlich an das Wort Ripas so bekannt aus dem Valpolicella ein bisschen angenähert. Und muss man sagen, mit viel Erfolg. Man sieht das in jedem... Dieses Label, wie ich es schon gesehen habe, ist ein Wein, den es ziemlich überall gibt. Genau, also bei Rewe zum Beispiel gibt es den auf dem Rotter. Und wir reden hier über einen Wein aus Apulien und das ist quasi der Absatz des italienischen Stiefels. Also geografisch gesehen im Südosten. Südosten, genau. Und wir probieren jetzt einfach, wir riechen einfach mal rein und versuchen mal das den Leuten mitzugeben, was wir so riechen. Und jetzt haben wir von den italienischen Behörden abgenommen, ein Profisommelier, das heißt, da kann ich mich zurücklehnen. Sehr gut.
Also. Ah, aber also ich verstehe, dass Leute trinken, ganz ehrlich. Ich verstehe, gerade wenn ihr sagt, Einstieg in die, es ist unkompliziert, da musst du nicht viel wissen, der schmeckt ganz gut, der hat schon mal im ersten Schluck ein bisschen zu beeindruckt, hat der. War so viel, 13,5. Kann man sagen, Primitivo, eigentlich gehen wir mal so Richtung 15, 16? Ja, also ich denke, also 14, 14,5 ist eigentlich Standard. Und dann trotzdem nicht trocken, also weil ich hatte immer noch dieses Prinzip von viel Zucker, wenig Alkohol. Also der hat jetzt rein analytisch gesehen 17 Gramm Reßzucker auf den Liter. Das ist also, wer in Deutschland darf nicht trocken sein. Da steht jetzt gar nicht drauf. Was es auch charmant macht, weil halbtrocken nicht sexy ist oder Feinherb auch nicht schön ist. Steht einfach nicht drauf, steht primitiver und fertig. Aber es ist eben relativ viel Zucker drin. Aber ich gebe euch recht, es schmeckt jetzt nicht jetzt klebrig süß. Ja, das stimmt. Also das muss man schon sagen, für die Menge, die eher ehrgestellt wird, ist tatsächlich trinkbar. Natürlich ist das für die Leute, die jetzt den Einstieg auf ein Preis-Leistung verhältnis, muss man sagen.
Der klebt tatsächlich nicht auf der Zunge. Ich würde jetzt ehrlich nicht sagen, es ist schon süß auch in der Nase, diese Fructaroma ist dominant. Was liest du denn? Wie bitte? Was riechst du? Naja, ja, ist tatsächlich, Tanninstruktur ist noch so mitzukriegen. Das Holz ist und zwar, die Tanninen sind gut eingebunden, aber die sind da. Also du riechst das Tannin? Ja, das kann man, das Holz kommt wahrscheinlich sogar ein bisschen rüber. Das ist auch diese Vanillenote, die man so empfindet. Es gibt keinen Wein, keine Traube, die in der Vanille schmeckt. Die kommt meistens nur vom Holz. Okay. Und ja, die Trainingsstruktur kommt von den Rebstöcke, von der Schale selbst und auch vom Holz, wo sie ausgebaut worden ist. Also ist nicht besonders, ich finde es ein bisschen kräutrig sogar, oder? Ja. Freutaromatik ist auch mit drin. Für mich so ein bisschen Gewürznelke oder so. Pfeffer, aber jetzt nicht so wahnsinnig, dass man denkt, wie so ein Bärenkompott. Nein, nicht so Marmelade. Also ich finde es gar nicht so fruchtig. Habt ihr jetzt eine besondere Frucht? Ja, vielleicht so ein bisschen Kirsche, Flamme, so in dem Potpourri drin, aber nicht. Durch das Alkohol, so ein bisschen Zwetschgenwästern. Pfeffer finde ich auch gut.
Das ist ja gar nicht so schlecht. Für 8 Euro muss man erst mal sagen. Was kriegst du denn für 8 Euro? Ist es Deutschland oder ist es Österreich? Das ist jetzt schon schwer. Das muss man den Lasten, also für den Preis-Leistungs-Verhältnis und zum Einstieg, einen schönen Abend zu machen. Kann man gut machen.
Ist nicht gut. Hat es gespeckt? Das ist gut. Schenken wir es ja nochmal nach. Nee, nee. Nee, der muss ja den Mittag noch überleben. Ich habe keinen Mittag gegessen. Und die Superbasis.
Genau, also ich kann ja viel ab, aber trotzdem bin ich lieber fußig. Natürlich, erklär mal bitte, der Wein hat einen Kork, alle vier Weine haben einen Korken. Warum sind die Italiener nicht bereit, einen Schraubverschluss zu machen? Das ist nicht durchsetzbar. In Italien, also bei Rot schon mal gar nicht, also selbst bei Weißweinen, ich kenne etliche Winzer, wo wir auch unsere eigenen Importe machen, die haben zwei Füllanlagen, eine mit Korken für den italienischen Markt und einmal mit Schraubverlust für Rest Europa und Übersee.
Und das akzeptiert der Italiener noch nicht. Der ist noch zu fest der Meinung, dass ihm ein Wein, ein Korken gehört. Wobei, wenn wir uns die alle vier Korken ja ein, gibt es nur einen tatsächlichen Naturkorken. Ja, da sind so Presskorken. Das ist TCA. Das ist gar kein Kork. Oder teilweise nur... Das kann ich ja so erkennen, oder was? Hätte ich jetzt nicht dazu, ist der Grantaxe. Ja, klar. Ich meine, Samarzano, ja, das ist, die produzieren Millionen von Flaschen Wein und dafür müssen wir auch unseren frischen Kork für andere Weine lassen, muss man auch schon dazu sagen. Das fühlt sich aber wie Kork an. Krass. Ist das dann Plastik? Es gibt Alcatec, es gibt ein bisschen alles. Es gibt Reste einfach, die zusammen dann verklebt sind tatsächlich. Aber das sind sie ja alle, außer den hier.
Aber ganz ehrlich, für einen Wein, der jetzt auf dem Supermarkt und in dem gleichen Jahr verkauft wird, wäre noch besser Schraubverschluss. aber dann als Alternativprodukt finde ich besser, dass das kein richtiger Korken benutzt wird. Und das ist jetzt ein 23er Rotwein, quasi man würde immer sagen, der Rotwein muss irgendwie reifen, aber das wird jetzt auch in zwei Jahren nicht besser. Also das ist gemacht, er reißt die Augen weit auf und ich glaube ja, also das ist gemacht, um es schnell zu trinken. Kann man es insgesamt sagen, bei Primitivo, Primitivo ist nichts, was man so lagern sollte? Der nicht. Der nicht. Und letztlich nicht. Es gibt auch sehr gute Primitivus. Wir haben einen sehr guten Primitivus dabei. Ist das der allerletzte dann? Nein. Wonach habt ihr entschieden, in welche Reihenfolge bin ich? Lüthi hat mich abgeholt in einer Gastronomie in der Nähe hier, in der ich arbeite.
Dann habe ich ihn gebeten, ob er die schon mal aufmachen könnte. Und probieren, damit die einwandfrei sind. Und jetzt habe ich ihn gebeten, zu sagen, welche Reihenfolge wir trinken sollen. Und dann hat er die festgelegt. Aber nach welcher Logik?
Zucker, Kraft, Preis. Also nach dem können wir nichts mehr trinken. Da war ich hier noch nicht so sicher, wie wir sie instellen. Aber ich glaube, das funktioniert sehr gut. Aber das geht manchmal auch, dass wir hinterher sagen, mit dem Wissen hätte man es eigentlich in einer anderen Reihenfolge getrunken. Kann das klären. Also das muss nicht stimmen. Sag mal, Dopio Paso, da gibt es ja auch andere Rebsorten von. Also das ist ja nicht nur Primitivo. Also ich kenne die Flasche eigentlich nur mit so einem roten Etikett aus meinem Rebe. Ja, das kann gut sein, dass es eine Marke ist. Ja, so der Winzer ist Botter, der kommt aus Venedig.
Und er fässt nur Sachen an, die man in großen Mengen machen kann. Und es kann sein, dass das auch eine, das ist mir nicht bekannt, aber mir kommt in den Kopf auch mal so ein rotes Etikett mit Doppelpasso geschrieben. Es kann sein, dass das eine andere Rebsorte Zusammensetzung ist. Das ist mir nicht bekannt, aber er ist im Prosecco-Bereich und alles, was sich viel dreht, macht er fein. Und so ein Prosecco-Schlürfer. Ich? Nee, aber... Also es ist interessant, wenn es das jetzt eben auch bei Havesco gibt und das aber trotzdem ein Produkt ist, was halt bei Rebe steht. Überall steht, ja. Da wäre wirklich so ein Massenträger. Und kannst du nochmal zu der Rebsorte Primitivo rufen? Also wie gesagt, das ist ja eine autoktone Rebsorte. Also Primitivo hört sich natürlich so an, als wäre er Primitiv. Aber der Name kommt nicht davon, der kommt, weil er früh reif ist. Das haben wir damals schon gemerkt.
Der Wein ist zu ernten schon in August.
Was im Vergleich zu anderen Rebsorten, die sie dort in Apulien haben, wie Nero di Troja oder Negro Amaro sind. Also der ist früher reif, deswegen früher erntbar. Also Primo für quasi der Erste, der erntbar ist. Und ihren Ursprung hat, nachdem es DNA gibt, diese Rebsorte, eigentlich in Kroatien. Das wurde zurückverfolgt das wusste man damals nicht das gibt es ja seit ungefähr 1700 11. 70. Jahrhundert und.
Diese Rebsorte ist saulange gewandert das ist saulange bis nach Kalifornien, gewandert und ist dort bekannt als Zymphandel Ja genau, das hast du auch mal erzählt Das hast du schon mal erzählt Das stimmt alles was ich jetzt sage, Ja okay Aber dass es aus Kroatien kommt, das ist also noch nicht so lange, dass man das weiß. Das ist nicht so lange, wo man das weiß. Hat das was mit den Italienern gemacht? Lass es ja auch jetzt abzufinden. Danke, danke. Weißt du was, Axel? Das ist der Besondere. Ich wollte mal testen, deshalb wollte ich nicht, dass ich dem mehr einschenke. So, ah. Jetzt wissen wir es. Hat das was mit den Italienern gemacht? Also wenn man, ich weiß nicht, vielleicht ist das für Italiener auch ein wichtiges Getränk und wenn die wissen, das kommt gar nicht aus meinem Land, sondern irgendwas Kroatien. Oder ist das nicht? Nein, nein. Also das ist schon so lange eingesetzt. Das hat man ja, ich glaube Mitte der 90er Jahre erst festgestellt, dass das aus Kroatien kam. Da war der Hype noch gar nicht so. Ich glaube, das hat sogar geholfen, wenn überhaupt. Ich weiß es nicht. Aber macht keinen Unterschied. Das macht keinen Unterschied. Aber trinken das Italiener in Italien auch? Doppio Passo sowas? Wird das getrunken oder schickt man das nur in die ganze Welt? Naja, in Italien gibt es ja...
Nicht nur Barolo-Trinker, es gibt ja auch dort auch die Supermarket-Trinken. Also ich kann mir mal vorstellen, ich weiß es ja gar nicht, aber Doppio Passo, weiß ich gar nicht, ob man das in der Gastronomie findet, ist eher tatsächlich ein Wein, denke ich mal, für den Supermarket, was logischerweise auch seine Berechtigung hat. Es ist immer schwer, wenn die Flasche 8 Euro kostet, was darf das Glas kosten? Was darf die Flasche in der Gastronomie kosten? Dann sagt jeder, wenn die 8 kostet, dann kaufst du sie bestimmt 5 ein und dann bist du ein Downer. Naja, und dann kommt das noch dazu, dass man teilweise auch natürlich nur, wie bei Prosecco auch, man sieht nachher nur noch Primitivo stehen. Also wenn man den Supermarkt Primitivo für 7,50 Euro erhält, dann kaufen wir vielleicht einen anderen Primitivo, der 80 Euro kostet. Und dann verkaufen wir das in ein Restaurant für 120 Euro, weil wir müssen auch was verdienen. Und dann, der ist durchgedreht, Luigi, der ist jetzt verrückt geworden und verkaufen jetzt eine Flasche Primitur für 120 Euro. Also das ist für uns nicht anzubieten. Das funktioniert einfach nicht. Obwohl jeder weiß, dass wir unsere Marge brauchen. Man erkennt vielleicht nicht diesen Qualitätsunterschied, wenn man das nicht getrunken hat. Das will ich ja gar nicht unterstellen. wenn man jetzt vielleicht der für 7,50 oder 80 Euro nebeneinander trinkt.
Das sind zwei verschiedene Welten und das kann man machen, aber dazu kommt es gar nicht, weil die Flasche für 120 Euro Primitivo habe ich keine Allüren, das verkaufen zu können. Ja, also ich... Wir probieren jetzt erstmal den zweiten und das ist ein Primitivo di Manduria von Passarello Rubino ad Alvarello. Primitivo di Manduria, das liest man ja... Hat er das alles richtig? Sehr gut. Ja, sogar Alberello. Alberello ist die Methode, wie die Rippstocke angebaut sind. Die sind deutlich niedriger und die sind näher ans Boden. Und in diesem Fall werden sie auch länger gelassen, so ein bisschen Apassimento gemacht, aber nicht jetzt... Apassimento bitte einmal kurz erklären. Ja, Apassimento ist, wo die Traube trocknet am Rippstock. Und nicht wie bei Yamarone, wo man sie erntet, um die Holzkiste zu rosinieren, instellt, sondern direkt am Stock, also wie eine extreme Spätlese, könnte man so auf Deutsch sagen. Der Rosine dann. Aber auch die Aussprache, weil du sprichst es immer so aus, das hört sich total italienisch an, aber ich kann es nicht beurteilen, aber du kannst es. Ja, Michi ist auch so ein bisschen... Ich weiß nicht, was du meinst. Wenn ich spreche über die Italiener. Blut, alles ist voller Primitivo.
Manchmal könnte er auch als Italiener durchgehen, oder später meistens. Ja, Playboy gibt es auch auf Italienisch. Also das ist jetzt tatsächlich etwas, was es nur bei unserem Partner gibt. Deswegen zum 60. Jubiläum haben wir das gemacht. Und da würde mich natürlich jetzt interessieren, der kostet mir schon ein paar Euro mehr. Ja, aber nicht viel mehr. Ob es das auch... Ob es auch nach so viel mehr schmeckt. Das Jahrgang 2022. Eine kleine bauchige Flasche. Aber ich finde, der ist jetzt von dem ersten so geschmacklich, von der Tiefe, von dem Volumen, von was auch immer. Und da scheidet der sich jetzt nicht großartig von dem ersten. Deshalb wäre ich jetzt überrascht, wenn der plötzlich 20 Euro kosten würde. Ich würde auch sagen, das ist eher so ein Bereich von 10er oder so, dass ich davon ausgeben würde. Aber die Flasche ist viel schöner, finde ich, als die erste. Ansonsten ist er sehr ähnlich. Ich finde, es schmeckt auch nicht nach sehr viel Alkohol. Hat ein bisschen mehr, 14 Alkohol. Jetzt rein analytisch gesehen. Aber besser eingebunden mit der Frucht. Also der Wein ist schon besser. Zucker hat er gleich viel? Also weder davor. Was für eine Frucht hast du da? Er ist sehr bärig. Also extrem bärig. Der tendiert minimalst doch zu Johannesburg-Marmelade. Das muss man ihm schon... Ich habe es noch nicht im Mund gehabt.
Und ich finde hinten raus, was auf der Zunge bleibt, bleibt ein bisschen mehr haften. Also ich finde, das ist so leicht ledrig, Tabak oder so, was auf der Zunge bleibt. Der andere, finde ich, war so gleich weg, schneller weg und der bleibt einfach ein bisschen länger, hat ein bisschen Zug. Kostet aber normal 15 Euro und ob das noch aktuell ist, weiß ich nicht, aber es kostet ein Zehner. Ja, das ist ja dann tatsächlich nicht viel teurer. Naja, es ist deutlich langanhaltender. Dieser Zucker, weißt du, geil. Ich mag das total. Aber kannst du dir jetzt... Danke lieber Lars, dass ich Primitivo durchgeboxt habe. Danke lieber Lars. Axel, um in deiner Sparheit zu bleiben, würdest du dir da vorne eine Flasche reinpfeifen?
Aber du hast aber lange überlegt, immerhin, finde ich. Ich habe mich lange überlegt. Das war ja ein Scherz. Wirst du nicht satt davon? Das käme auf einen Versuch an, tatsächlich. Also ich glaube, wenn ich eine ganze Flasche davon trinke, dann würde ich wahrscheinlich vorher einschlafen. Ich weiß es nicht. Aber das würde ich vielleicht nicht schaffen.
Man hätte am nächsten Tag Kopfschmerzen, möglicherweise. Aber geschmacklich glaube ich nicht, dass ich gestoppt werden würde, weil ich sage, so, das langweilt mich jetzt. Hätte man Kopfschmerzen am nächsten Tag? Aber ich müsste was essen dazu, glaube ich. Ja, also diese höhe Zuckergehalt, dann die Trinkfreudigkeit, die eher, da nimmst du immer gerne einen kräftigeren Schluck wahrscheinlich als ein trockener Wein, der mal vielleicht etwas langsamer des gustiert. Also die Trinkfreude, die machen am Ende des Tages, machen sie alles richtig, um viel zu verkaufen. Das muss man schon sagen.
Ob man das macht oder nicht. Und er ist auch so ein Kaminwein. Also ich wusste gar nicht, was ich hier dazu essen sollte. Also der Wein kann man einfach so trinken. Du brauchst eigentlich gar nicht dazu. Also Kiese oder sowas. Da muss man schon etwas sehr altes essen dazu, das er mithält, mit dieser Frucht und dieser Alkoholpotenzial, den er hat. Aber er ist deutlich besser wie der erste Wein, aus meiner Sicht daraus. Und also gerade der Preisunterschied, der jetzt dort angeboten worden ist, Die würdest du immer mehr, diese zwei Euro. Die sollte mal zweifelig schon nicht wissen. Was macht den so viel besser? Die Ausgewogenheit der Wein. Da ist die Balance deutlich besser. Der ist langanhaltend. Kamin vor dir und du trinkst das. Schönige Spräche. Aber wenn er so langanhaltend trinkfreudig, das ist doch eine super Sache im Restaurant. Dann trinken die Leute ein Primitivo und vielleicht noch einen. Das ist ja auch bei ganz vielen Restaurants. auch einfach in Restaurants oder Pizzaläden gibt es das auch auf der Karte. Wenn es ein bisschen gekönt ist.
Michi ist halt so ein Arthauskino. Weißt du, würde ich sagen, schweren. Nein, aber wirklich, jetzt kommt jemand in die Poletto Weinbar und sagt, ich hätte gern einen Primitivo und du weißt genau, er meint genau sowas. Ich erkläre immer mein Primitivo, weil er genau nicht so ist. Okay. Also. Den einzigen, den du hast, ne? Ja. Was kostet der bei dir auf der Karte? 45 Euro. Okay. Das ist etwas, was die Leute trotzdem dann auch natürlich Ja, wir verkaufen ihnen auch nicht wenig, muss man sagen. Und wenn er in Ausschrank ist sowieso, weil dann kommen wir kaum hinterher nachzudenken. Bei der Glasweise dreht er mehr dann davon. Ja, bei der Glasweise. Und da wir da einen eigenen Importer haben, muss ich auch immer den Platz haben. Manchmal geht er aus, dann habe ich keinen Ersatz und dann bis die neue Jahrgang kommen. Und.
Das ist tatsächlich so, dass man den Leuten das erklären muss, weil das nicht unbedingt ist, was sie erwarten würden. Ich muss dazu sagen, dass es mir genauso beim Lugana geht. Okay. Das heißt, du sagst den Leuten dann, was sagst du dann? Wenn sie das und das erwarten, ja, dann ist das nicht der richtige Wein. Okay. Und wenn ich das sowieso aber in Ausschrank habe, also wenn wir das anbieten, glasweise lasse ich den probieren und dann wissen sie ja Bescheid. Also er ist ja auch natürlich ein Primitivo. Aber eine, die ich verantworten kann. Okay. Aber jetzt für die Leute, die sagen, das schmeckt mir total, aber jetzt haben die kein Primitivo. Gibt es eine Alternative aus Italien? Ist es Nero Davola oder irgendwas, was so ein bisschen vielleicht in die Richtung geht? Man könnte sagen, dass ein Nero Davola, der ja vernünftig gemacht ist, tatsächlich weiterhin ein kräftiger Wein bleibt.
Mich persönlich stört immer nur diese extreme Restsüße bei dem Primitivo. Wir werden gleich ein Beispiel haben, wie sie diese Rebsorte präsentiert, wenn sie nicht ganz so süß ausgebaut wird. Und wenn der jetzt, den wir jetzt gerade probieren da, wenn der jetzt nicht so viel Zucker hätte, würde er uns wahrscheinlich nicht so schmecken? Warum macht man so viel Zucker? Wahrscheinlich würde er uns weiter besser schmecken. Wahrscheinlich, ja. Aber das ist seine Vermutung. Die meisten Menschen mögen wahrscheinlich süßere Weine eher. Naja, zum Einstieg ja sowieso. Also wenn mal 16, 17, 18, 19 ist und mal mit Weinen anfängt. Ich weiß ja auch nicht, aber früher hat man in Italien mit Martini Bianco angefangen. Lambrusco. Mit süßen Sachen, ja. Aber Lambrusco gibt es ja auch trocken ausgebaut. Bekannter ist natürlich der ein bisschen, auch da gibt es ja tatsächlich gute. Aber die sind auf dem Markt nicht zu verkaufen. Aber habt ihr zum Beispiel einen halbtrockenen Rotwein? Habt ihr sowas auf eurer Karte? Ich hoffe nicht. Es könnte sein, dass hier und da ein bisschen was Runderes gibt. Also wir haben es nicht und eine Kollegin von mir heiratet und hat gesagt, Chef, darf ich die Weine über die Firma? Sag ich, na klar, kannst du was, brauchst du ja das und das, nur Rotwein nicht, da brauche ich was anderes. Sag ich, oh, etwas, was wir nicht haben, wir haben so viel Wein. Er sagt, ja, ich brauche halbtrockenen Rotwein. Und ich so, oh, ja, das trinken alle bei uns. Sag ich, okay.
Aber im Prinzip wäre das jetzt ein halbtrockener Rotwein. Das ist ein halbtrockener Rotwein, der ist auch so deklariert. Das steht wahrscheinlich nicht auf der Flasche. Nee, es steht nicht. Und das ist ja auch, glaube ich, gut so für die. Aber also wenn jetzt eure Mitglieder da sitzen, mal einen Tisch mit zehn Personen und du würdest denen jetzt auch mal zur Alternative einen halbtrockenen Rotworn auf den Tisch stellen. Und dann so könnt ihr ja auch mäßig am Ende gucken, welche Flasche ist wie ausgetrunken. Könnt ganz frei trinken. Meinst du nicht, dass das... Ich glaube, es ist das, was Ludger anfangs gesagt hat, ein Stück weit eine Generation auf Frage. Also vielleicht die Leute, die noch... Wir haben auch Mitglieder um die 30, dass die vielleicht das schon mit Jahrgang mehr abfahren. Nee, nee, nee. Wir haben bei der letzten Sitzung aufgenommen, jüngster 29, ältester 84. 29? Ja, über 50, also 55 Jahre zwischen dem Jüngsten und dem Ältesten. Also von daher. Ich glaube, dass.
Es gibt ja einen Grund, warum das millionenfach produziert und verkauft wird. Offensichtlich wird es getrunken, logischerweise. Und deswegen, finde ich, braucht man sich nicht groß kopfortisch und sagen, ich trinke es nicht, ich trinke es nicht, wir müssen mal probieren. Aber auf Dauer zum Essen völlig richtig, erschlägt das Essen. Es ist extrem süß, der Zucker. Du kannst nicht viel davon trinken, weil es dir ein Stück weit sättigt. Und weil es natürlich, ich meine, ich finde jetzt im Winter kann man natürlich gerade solche Weine mit Alkohol auch trinken. Das ist vielleicht jetzt nichts für den Sommer, aber das wird dann das ganze Jahr getrunken. Und wir haben keinen Primitivo auf der Karte. Keinen, keinen. Und es wurde auch noch nicht gefragt. Also bei mir wurde auch noch nicht gefragt. Gut, weil bei euch beiden schon dann viele Kenner sind. Hast du viele Grauburgunder auf der Karte, Luigi? Ja, schon. Klar, weil, was du haben. Naja, Grauburgunder erstmal ist eine Ripsorte Pinot Grigio. Als Italiener kann man kein Pinot Grigio haben. Aber auch da, wie bei Primitivo, gibt es ja ganz viele schlechte und einige gute. Und die versuchen wir natürlich rauszupicken mit Winzer, die wir seit vielen Jahren kennen. Aber tatsächlich ist das ja so, dass bei uns die Leute ein bisschen mit Scheuklappen reinkommen und immer nach italienischen Weinen fragen, logischerweise. Wobei wir die deutsche Weine lieben und tatsächlich auch von einigen Winzer Grauburgunder an, Die wir natürlich so aussuchen.
Michael hatte für ihn ein Weingut erwähnt mit Grauburgunder. Davon haben wir ja drei verschiedene Grauburgunder. Die Salbei aus Baden. Und sein Siebenwinter ist so speziell, dass man lange suchen muss, um so einen Grauburgunder zu trinken. Aber sagst du den Leuten dann auch, wenn sie einen Grauburgunder erwarten, wie sie ihn kennen, das ist der wiederum nicht?
Ja, natürlich muss man die Beine erklären. wenn man jetzt ein Pinot Grigio von Viere Romance, von Agallo anbietet, der erst nach zwei Jahren rauskommt und alles in Barrick ausgebaut worden ist, das ist nicht der Grauburgunder, den Sie sich im Ausschrank vorstellen. Und dieser Hype, der es doch stattgefunden hat und vielleicht auch immer noch ein bisschen anhalten ist mit dem Grauburgunder, hat eigentlich dazu geführt, dass man immer Basic, Basic-Grauburgunder eher gestellt hat, was es davor gar nicht gab in Deutschland am Ende des Tages. Hat mal versucht, den Grauburgunder als Alternative vielleicht zum Riesling oder zu sehen und mit Top-Produkten, mit Einzellagen, mit großen Gewächsen, auch gerade im Badischen. Aber mal hatte das auch dazu geführt, dass mal kleine Grauburgunder erstellt, die den Verkauf ein bisschen anspringen. So, dass mal die große Gewächsinn finanzieren kann. Was auch nicht unwichtig ist. Ich möchte sagen, es schmeckt mir.
Es schmeckt mehr. Hast du es schon probiert? Bis jetzt oder ab jetzt? Ich dachte, das ist ein Witz, weil der Wein heißt S, oder nicht? Achso. Ja, genau. Wow, das war ja ein sehr komplexer Witz. Also wenn ich Steve-Ting schreit. Ja, aber Hauptmann hat es ja einer am Tisch nicht. Zwei Mal nachgedacht und nach dem Brief. Hätt ich S, den Film? Ja, natürlich Steve-Ting. Ja, also wenn ich, also weißt du, das ist ein Plagiat. Also diese Schrift. Also ein schwarzes Etikett mit einem roten S. Das Kinoplagiat. Das sieht aus wie mit Blut geschrieben. Genau, wie mit Blut geschrieben. aber ich müsste nochmal nachgucken, also kann ich gleich mal auf dem Handy machen. Aber man denkt sofort an Stephen King, oder nicht? Ja, genau, aber auch auf dem Buch oder das Filmplakat ist auch irgendwie, also dieser Schrifttyp, so. Also es ist ein Primitivo aus dem Jahrgang 2022 aus dem Salento von Gianfranco Fino und heißt ES. ES Primitivo. Das ist jetzt schon angedeutet. Das ist das super Ding. Der kostet 70 Euro. 70? 70. Aber ist da doch wirklich das.
Riecht Pipi-mäßig. Bis 90 Jahre alt. Wie Katzen-Pipi. Dafür zahlt man doch gerne dann. Aber habt ihr es nicht? Nee. Gar nicht? Ich finde das jetzt so toll zu sehen, dass du zwei Zehner Wein hast und jetzt ein Siebziger und weißt, warum der jetzt das Siebenfache kostet, finde ich. Das ist ein ganz anderer Wein. Hast du schon getrunken? Ja. Ja, okay. Ich glaube, er ist natürlich nicht mehr so süß.
Also die Angabe gibt es hier auch nicht dazu. Der hat auch nicht weniger Alkohol. Ich glaube, der hat 16 Alkohol. 16 steht auf dem Etikett, ja. Ja, kann sein, dass er bis 6 in 4 darf das sein. Aber in der Nase ist ein prächtiger Wein. Was ist das für dich? Das ist echt scharf. Was ist das? Ingwer, Curry, was ist das? Naja, erstmal eine... Diese Bärigkeit bleibt natürlich aber deutlich komplexer. Kräuter herum, die sie vermischen, sie in der Nase zu merken.
Schon auch ein bisschen Kirsche, ne? Ja, die Kirsche. Der Alkohol ist Auda, muss man sagen. Ich glaube, dass dieses Wein auch tatsächlich etwas zu jung ist, zu probieren. Könnte das sein? Ich verstehe, das ist 22. Wobei das Tannin ist ja nicht jetzt hart oder so. Das ist auch nicht astralis und nicht grün, sondern man denkt immer, 70 ist ja auch eine Ansage. Das ist also eh eine Ansage. Und vor allem, wenn du sagst, du kaufst diesen Wein für 70 und hast Leute, die sich jetzt nicht ständig mit Wein beschäftigen und sagst, ich habe einen tollen Primitivo für euch eingekauft, dann denkt man ja so, ja, nee, ist klar. Da ist irgendwie 8 ausgegeben oder 10. Und von daher... Das ist ein Imageproblem von dem Wein. Es ist peinlich, wenn man den, also es ist peinlich, wenn man den meint, was der kostet, weil manchmal Fragen ja gästet, oder wenn man da ist, dann was kostet der denn? Das ist immer eine schwierige Frage. Was sagt man dann die Wahrheit? Also es ist ja immer, es ist ja wohl peinlich in die eine wie die andere Richtung, wo du sagst, der kostet 8 Euro, oder wenn du sagst, der kostet 70 Euro.
Also ich glaube, dass der Preis, den sollte man nie sagen, egal ob er wenig ist oder hoch ist. Aber was sagst du dann, es ist mir unangenehm, ich möchte nicht... Nein, ich bin unangenehm, würde ich sagen, ich weiß gar nicht mehr, was ich dafür bezahlt habe. Ich finde einfach, der schmeckt mir so gut. Und hoffentlich schmeckt er dir, ob ich jetzt 10 oder 100 Euro bezahlt habe. Wenn er dir nicht schmeckt, ist es falsch. Oder wenn er dir schmeckt, freue ich mich. Und ich glaube, darum geht es sich mit dem Preis ein. Also ich glaube, manche Leute freuen sich, also ich würde mich auch freuen, wenn ich einen Wein für einen Zehner kaufe, der nach 100 Euro schmeckt. Das suchen wir alle ständig. Und wenn das so ein Thema ist, dass alle sagen so, wow. Aber dann hat man den Winzer beschubst, das ist schon mal nicht nett. Oder irgendwie der Händler hat einen Fehler gemacht, weil das falsch ein, wenn er überall 100 kostet.
Deswegen, also über den Preis zu reden, ist tatsächlich immer unhöflich. Unhöflich und vor allem, man sagt ja quasi dann, eigentlich musst du ja dankbar sein, wenn es jetzt, ich habe so viel, also der schmeckt ja nicht, ja, aber das kann ja gar nicht sein, also der hat ja irgendwie 70 Euro gekostet, ja, aber das schmeckt mir dann trotzdem nicht. Aber weißt du, was dann ja manche, manche, weißt du, neue Freunde bei uns und die sagen, oh toll, gib mir mal die Flasche und dann fotografieren die das ja und du hast diese Weinerkennung und dann weißt du sofort, was das kostet. Aber das ist erstmal nicht immer richtig, was Vivino dann macht, es ist wirklich nicht immer richtig und ich habe vor kurzem auch im Weihnachtsmann gesagt, oh, der kostet 60, sag ich, nee, der kostet nicht, der kostet irgendwie 35. Nee, nee, nee. Doch, doch.
Also von daher und das gleich zu fotografieren und gleich in der App und dann zu schauen, was es kostet, das finde ich auch als Gast unhöflich, ehrlicherweise. Ja, ja, ja. Aber machen, fotografieren das dann ja im Sinne von, das will ich mir auch kaufen. Genau. Dann siehst du ja nicht, ob sie es in der App fotografieren, einfach mal so fotografieren und dann oftmals kannst du es ja dann gleich bestellen. Man kann den Gastronomen auch mal fragen, ob er ihn vielleicht zur Verfügung stellen würde für das Haus-Aus-Geschäft. Ja, kann man das machen? Ja, natürlich. Aber würdest du dann nicht auch den gleichen Preis nehmen wie im Laden? Nein, nein. Wir haben außer Auspreise natürlich und wir haben Preise, die im Lokal sind. Also jeder, der rechnen kann, weiß, dass ein Gastronom eine Miete bezahlt, Licht bezahlt, Kellner bezahlt, Köche bezahlt. So, dass diese Atmosphäre entsteht und die Flasche kann nicht kosten wie ein Supermarket, wo du da hinlaufen musst bei Regen und die Flasche selber rausholen musst und auch selber kochen musst zu Hause und, und, und. Wir hatten mal ein witziges Beispiel. Vor etlichen Jahren, aber den erwähne ich auch zu meinen Kindern immer wieder, ein Pärtchen, die hatten einen wunderschönen Abend. Um eins haben wir gesagt, so langsam, weiß ich nicht, in der Woche machen wir zu. Und so, und so, dann gib mir noch eine Flasche mit.
Sehr gerne, und so 17,50 Euro. Da sagt er, im Internet habe ich sie aber für 15 gefunden, oder 14,99. Gut, haben wir die Flasche wieder zurückgenommen. Viel Spaß beim Einkaufen. Um 1 Uhr nach, weil natürlich, vielleicht sind wir da nicht so konkurrenzfähig, wie eine Internetseite, sind wir nicht konkurrenzfähig damit, aber wir sehen das auch nicht ein als Gastronomen um 1 Uhr nach, dass man da jetzt unbedingt den Stützpunkt finden muss. Woher kommt diese Schärfe? Wie haben die reagiert?
Ich habe bezahlt. Ach so, ja. Oh, okay. Ja, gut. Aber er hat es nachher gekauft, also auch für die 2 Euro mehr. Er wollte den Namen doch schön beenden. Ist auch gut für ihn. Was meinst du? Die Schärfe, ich habe so ein bisschen so eine Schärfe am Ende. Wie so ein ganz scharfes, wie gesagt, Ingwer ist es nicht, aber irgendwas Scharfes, nicht unangenehm. Aber der Alkohol spielt keine Rolle. Ja, und man muss schon sagen, dass wenn man so viel Geld ausgibt, also ich wäre jetzt, also ich habe sehr viel gehört von diesem Wein. Ich habe es selbst das erste Mal heute probiert. Ah, okay. Aber du hast schon drüber gelesen, ja, weil als ich mich für einen sehr guten Primitivo interessiert habe, bin ich auf die italienische Seite auf diese gestoßen. Aber nachher natürlich ausgeglichen, für das Geld kann ich das nie anbieten, deswegen habe ich was anderes ausgesucht. Aber man muss schon sagen, natürlich ist das was anderes, aber der Preisunterschied ist auch so hoch, dass ich mich gerade frage, ob das Geld wert ist. Das muss man sich tatsächlich... Die kann man sich ständig fragen, diese Frage, ob ich jetzt, wenn der andere irgendwie acht kostet, ob ich jetzt davon sieben, acht Flaschen kaufe. Nicht vier Flaschen, acht Flaschen. Wie schmeckt der eigentlich, Axel? Das würde mich jetzt interessieren. Mich schmeckt es schon deutlich besser. Weil natürlich nicht mehr so süß ist. Genau, also mir schmeckt er glaube ich nicht besser, weil er mir echt zu scharf ist.
Ja, genau. Punkt. Also ich mag die anderen lieber, aber ich gebe bestimmt, ist es der bessere Wein. Das natürlich gar nicht in Abrede stellen. Also das muss es sein, allein weil der Preispunkt da so ist. Das hat man sich ja nicht ausgedacht, aber ich finde auch jetzt im Primitivo, finde ich, jetzt trifft es nicht ganz den Zeitgeist, 16 Alkohol auf dem Etikett zu haben. Also das ist einfach, die Leute wollen das nicht mehr eigentlich so opulent. Das ist jetzt auch keine Altersfrage. Also ganz junge, finde ich, wollen sich nicht aus dem Leben schießen mit einer Flasche Wein zu zweit. Aber es ist nicht eine, wo man so ein Glas trinkt. Würdet ihr das zum Essen? Naja, das schon eher. Also ein bisschen Entrecot, ein bisschen mit Fett überzogen. Der Alkohol trägt das dann, der Fett trägt den Alkohol mit, ja. Aber vielleicht nicht mein Lieblingswein, auch nicht. Dann würde ich andere richtig. Man würde ein Glas trinken, wenn du schon bei zwei, drei Gläser bist du schon ganz schön... Ja, aber es ist mal interessant zu sehen, quasi was geht denn in dem Bereich, im trockenen Bereich Und deswegen mochte ich es einfach, weil ich es auch gespannt war und gesagt habe, okay.
Primitivo rausholen, weil ich höre auch immer wieder, na, bei Primitivo gibt es ja auch. Und ich so, okay, dann das möchte ich gerne mal probieren. Und wenn das auf der Karte dann 120 Euro kostet, und dann überlegst du, was kriegst du für 120 Euro auch noch. Das muss man immer vergleichen. Das ist ja unser Job. Was ist denn der meistverkaufseste Wein bei euch? Was ist denn das the most selling item? Also, tatsächlich unsere eigene Pinot Grigio und der aus dem Free Owl kommen. Okay. Also verkauft ihr auch deutlich mehr Weißwein als Rotwein? Unser Rotwein läuft auch natürlich, aber das ist ja ein deutlich körperreicher. Das ist ein Cabernet Sauvignon Merlot, 24 Monate in Barrique ausgebaut. Das hat nun mal einfach nicht diese Trinkfreudigkeit. Ja, aber ganz generell. Also ganz generell. Wenn jetzt zwei Leute reinkommen, die essen irgendwie eine Piadina und dann ein Glas Wein, so eine kleine Pizza. Ach so. Ja. Bringen die Leute viel mehr Weißwein als Rotwein? Oder ist es bei euch ungekehrt? Nein, außer so abhängig natürlich. Im Winter mehr Rotweine, aber am Endeffekt doch läuft mehr Weißwein, ja. Okay.
Ich fand das trotzdem, das war schon starker Wein, fand ich. Jetzt fass mal die Flasche an, bitte. Hat er dir besser geschmeckt? Fass mal bitte die letzte Flasche an. Ich habe schon vier Gläser eingeschenkt. Boah, alte Aktie, mach mal. Das ist eigentlich eine Sache, die geht gar nicht mehr. Das ist mit Primitivo tatsächlich angefangen, diese Bringerbaugebiete, die Flaschen so schwer zu machen. Und in die heutige Zeit, wo mit Glas mal andersrum gehen sollte, finde ich nicht mehr zeitgemäß. Und das ist jetzt ein Sessantani Dedica-exklusiver Primitivo di Manduria Old Wines aus 2017 mit so einem goldenen Etikett. Denkt man nicht, ist man gleich, wow, 2017? Ja, das sind 8 Jahre. Und denkt sowas, fall nicht drauf rein. Lönche, hilf mir, weil ich es wirklich nicht weiß. Die einen schreibt Primitivo und die anderen schreibt Primitivo die Manduria. Manduria ist eigentlich die DOCG in Primitivo. Das ist ein Weinanbaugebiet. Es gibt ja zwei berühmte. Wir haben heute bei den vier Weinen zwei aus Manduria gehabt und zwei aus Salento. Die befinden sich beidigt zwischen Brindisi und Lecce, mehr in der Mitte von Apulien. Dann gibt es In Manduria noch Einzellage, die auch noch berühmt sind, Gioia del Colle und sowas.
Das ist praktisch das Vereinigungsbaugebiet, die DOCG, wo das kommt. Wobei mal in Gesamtapulien. Primitivo ist auch tatsächlich nicht nur in Apulien, sondern auch in Molise, in Kalabrien zu finden und teilweise auch auf Sizilien. Okay. Das heißt, wenn das da noch draufsteht, ist es eigentlich schon ein bisschen besser. Ja. Also wenn es dann nochmal wirklich aus dieser… Ja, aber Salento auch. Früher war wahrscheinlich Salento noch bekannter, auch von den Winzer, die dort gesässig waren, aus den 50er, 60er, 70er Jahre. Und Manduria kam jetzt ein bisschen mehr zu Geltung durch diesen Hype von Primitivo, weil sie fast davon nur Primitivo haben. Okay. Und jetzt haben wir natürlich eine Flasche, die wahrscheinlich leer anderthalb Kilo wiegt. Wetter frei. Von Sand nach Zahn, ist auch ein bekanntes, großes Weingut. Und jetzt, wie schmeckt euch jetzt? Da bin ich gespannt. Ich bin jetzt völlig abgeturnt, weil es geht jetzt gar nicht mehr nach dem anderen eben. So, als wenn du den ganzen Tag die erste Klasse mit der Bahn gefahren bist und plötzlich hängst du, stehst du vorne an der Tür eingequetscht. im Vergleich. Du hattest Verspätung auf der Strecke, aber jetzt sind die Züge wieder pünktlich. Nein, ich bin zurückgekehrt. Wahrscheinlich hat mir das gar nicht mehr Geschmack der anderen. Das kann sein, weil der so süß ist. Das ist so süß, fast stringierend. Das ist ja Max-Faxel, ne?
Ja, und Sambazano ist nicht wirklich ein kleines Weingut. Das ist eine, wie heißt das, Kooperativ. Kooperativ, da haben sie angeschlossen. Eine Genossenschaft. Eine Genossenschaft, danke schön. Da haben sie 1200 Winzer angeschlossen. Wow. Die waren die ganzen Trauben und nicht wenig. Und von dieser Firma gibt es so kleine Primitivo, ich glaube, die haben 10, 12 verschiedene Primitivo-Klassen, die sie ausfauen. Okay, der kostet normal 24 und ist jetzt für 18,90 zu haben. Also der kostet auch doppelt so viel wie die ersten. Der schmeckt jetzt. Boah. Und 15 Gramm Zucker. Also das waren die ersten beiden. Ich müsste nochmal von dem ersten im Vergleich, weißt du, ob das jetzt 10 Gramm mehr wert ist?
Naja, ob es wert ist, entscheidest du ja nur, du musst die Frage stellen, ob es dir das wert ist. Das ist, glaube ich, wichtig. Aber als Geschenk ist das natürlich, glaube ich, so eine schwere Flasche. Das sieht aus nach... Aber ist das schön nach einer schwere Flasche? Ist ja sogar echt schon schwer einzuschenken. Das würde ich nicht bestellen. Aber wenn du dir jemanden über den Schädel ziehst, den wirst du wahrscheinlich töten. Ja, wahrscheinlich nicht so, wenn sie leer ist. Ich zerbricht auch nicht, aber ich finde nicht... Das sieht danach nur noch das S. Ist ja nicht elegant oder so. Und es ist auch wirklich die Weinbranche überall, von Napa Valley, Australien, überall. Sie suchen leichtere Flaschen. Sie suchen die CO2-Bilanz. Und das ist schon echt, die Flasche ist also, wow, martialisch. Von dieser Marzano. Axel, jetzt sag mal den direkten Vergleich. Wie hast du jetzt im ersten... Hat der jetzt irgendwie geruchs-, geschmackstechnisch, jetzt dieser letzte von SS Santani, Er hat das irgendwie nochmal was anderes an Profil. Sagst du nochmal dichter nochmal? Ja, der ist noch dichter tatsächlich. Du hast gesagt, danach schmeckst du nichts mehr. Ja, ich empfinde ihn zumindest so. Ja.
Die Frucht, also diese Süße überrascht auch, obwohl dahinter so ein bisschen Tannin da ist. Die sind nicht wirklich ausgeglichen. Man merkt am Anfang die Frucht total und nachher bleibt im Mond ein bisschen so diese trockenen und diese Tanninstruktur. Der ist, ja, also von diesem Preisunterschied, auch wenn er jetzt so 25 Euro in den Supermarkt kosten würde, dann würde ich den Zweitwein, bevorzugen, wenn ich solche Weine mache, so eine gewisse Restsüße am, der jetzt 10 Euro kostete und davor 14,95 oder wie sowas. 15 Euro. Auch bei 15 Euro würde ich ihn immer noch bevorzugen. Obwohl das, ich sagen muss, das ist nicht mein Wein. Aber wenn ich solche Weine trinken würde, würde ich den den Unterschied hier von 10 Euro vergleichen. Wenn du die zwei Esel denkst, das eine ist ein Magnum.
Das zeigt immer die Qualität, wenn du nochmal zurückprobierst und dann herausfindest, der schmeckt mir jetzt auch noch. Der erste, also ich kann das eigentlich nur durch Sinästhesie ausdrücken. Sinästhesie heißt, man drückt einen Sinn durch die Beschreibung eines anderen Sinns aus. Der letzte Wein war eher tief für mich, sozusagen, also tiefe Farbe oder tiefer Ton. Und der erste ist dann sehr viel heller. Finde ich im Vergleich. Lebendiger. Ja, irgendwie heller. Also keine Ahnung, also heller. Und dieser hier, der Zweite. Also wir bieten das Paket zusammen für 99 Euro an. Da muss man natürlich wissen, dass der eine quasi mit 70 Euro schon, naja, wenn der andere es reingolt. Und dann hat man es mal probiert.
Ich glaube, wahrscheinlich viele auch unserer Hörer, denke ich mal, trinken diese Weine und freuen sich vielleicht zu sagen, jetzt toll, dass ihr mal einen meiner Lieblingsweine verkostet. Axel findet drei von diesen vier Weinen richtig gut, richtig? Ja, also den ersten, für Supermarktwein, also hier, Doppio Passo, ja. Der letzte schmeckt mir auch, aber der ist schon ziemlich krass. Die Flasche ist nicht nur schwer, sondern der Wein ist auch super schwer, finde ich irgendwie.
Vielleicht hast du mich da auch reingequatscht, aber der zweite... Der Passarello Rubino, das ist der zweite. Wenn ich jetzt die drei gegeneinander probiere, ich weiß nicht, wie viel ich tatsächlich noch schmecke, aber wäre auch der, der mir am besten jetzt von denen schmeckt. Aber am letzten, zuletzt würde ich den 70 Euro Wein kaufen, weil das einfach nicht... Und auch nicht, wenn der 20 kosten würde, wahrscheinlich. Nee, also dann ist recht nicht. Dann ist recht nicht. Ja, ich meine, also wenn ihr die jetzt hier hinstellt und sagt, oder nimm dir drei mit, der 70 Euro Wein würde stehen bleiben. Ja, das ist doch gut. Dann haben wir ein bisschen... Ihr würden die anderen drei wahrscheinlich, ihr habt die jetzt einmal probiert und würdet dann sagen... Naja, also ich glaube, wir sind uns vielleicht einig, dass für 70 Euro es schon viel geht. Und ich würde es ein bisschen sagen, vielleicht ist diese Region dafür auch geeignet, dass die Weine einfach vielleicht mit dieser Süße daherkommen müssen in der Regel. Wie ich zum Beispiel finde, dass die Champagne geeignet ist, dafür Weine zu machen mit Kohlensäure. Man kann auch Pinot Noirs aus der Champagne trinken, die auch sehr, sehr viel Geld kosten, aber die aus meiner Sicht nie so toll sind wie vergleichsweise aus der Burgund. Und vielleicht sagt man auch...
Oder man geht natürlich zu dir in deine Weinbau und trinkt deinen deinen eigenen Primitivo oder den ihr da habt. Aber ansonsten ist es, glaube ich, aber, Und ich fand nämlich die ersten zwei jetzt auch echt eigentlich okay. Also besser, als ich es gedacht hätte von meiner Erwartung. Das kann ich auch zugeben. Und vor allem, wenn man weiß, es gibt so viel. Und ich bekomme auch Angebote auch von den Importeuren und die sagen, ja, mach das. Und ich so, ich mag es. Aber das wollen die Leute. Sag ich, die Leute wollen auch das, was ich entscheide, dass sie wollen. Also ich kann sie beeinflussen. Und wenn ich dann sage, es gibt so viele Läden, die einen Rotwein, einen Weißwein auf der Karte haben und dann kriegt man sowas und dann ist man wahrscheinlich auch happy. Weil wir beschäftigen uns so viel, haben so viel Wein auf der Karte, dass wir einfach sagen, okay, wir machen das vielleicht einfach auch nicht und lassen es aus, auch nachdem ich heute das jetzt probiert habe. Aber wir haben gesagt, das klassische italienische Restaurant und so, da ist Primitivo der beherrschende Weihnachter. Wenn du dann Rotwein bestellst, kriegst du ein Primitivo.
Das kann sein, ja. Bei uns ist es nicht so tatsächlich, aber das ist bestimmt so und geht im Weißweinbereich wahrscheinlich beim Italiener mit Lugana los und endet mit einem Primitivo im Rotwein-Bereich. Ja, aber mein Anspruch ist, den Leuten auch zu sagen, manchmal frage ich auch, warum bestellen sie Primitivo?
Manchmal ist das ja so, wir haben eine Zeit lang diese Weinen in Ausschank, weil bei der eigenen Portion müssen wir auch ein bisschen was bewegen natürlich, sonst lohnt sich das nicht. Und dann ist das zu Neige, der neue Jahrgang ist noch nicht fertig, dann nehmen wir das aus dem Ausschank raus und dann haben wir noch, 60 Flaschen da oder 48 Flaschen da. Und dann sage ich, oh, ich hatte ja immer ein Primitivo hier bei Ihnen getrunken. Und ja, ich sage, warum bestellen Sie mal Primitivo? Schmecken ja. Also wollen Sie mal was anderes probieren? Wir haben ja also insgesamt haben wir 24 offene Weine, so 12 von 12 oder je nach Saison, jetzt im Januar, Februar, 8 und 8.
Und dann lasse ich was anderes probieren, was denen ausschmeckt, was die dazu überhaupt bringen, mal was anderes zu trinken. Und dass wir damit erstmal in der Weinwelt reinkommen, reinkommen, ist das plausibel und auch so gedacht und ist das schön. Und danach kann man natürlich erweitern und andere Rebsorten probieren und man darf natürlich den Sprung nicht zu weit machen von einem Primitivo in einen Nebbiolo reingehen, der das Gegenteil ist, filidran und man muss die Nuancen suchen, um sie überhaupt zu finden. Hier werden sie einen reingepresst sozusagen. In your face. Ja, infiltriert. Und da gibt es ja auch was dazwischen. Und deswegen denke ich, dass das auch das Interessanteste ist, in einer Weinbar auszuprobieren, was alles so auch für Alternativen gibt. Weißt du, euer teuerster Wein? Michael hat neulich die Geschichte erzählt, dass du einen australischen Rotwirt für 8.900 Euro verkauft hast. Gut gemerkt. Weißt du, euer teuerster Wein? Masetto.
Italienischen? In allgemein. Also bei uns ist es ein Franzose. Das ist von.
La Romane Conti. Also ein Burgunder. Was habt ihr? Richepour, Latage oder? Genau, alles. Romane, Richepour, Latage. Romane habt ihr auch. Romane Conti, Romane Conti. Mein langerfundlicher Belayera ist noch teurer. La Romane. Was kostet denn die Flasche jetzt die teuerste? Sag du mal. Nein, nein, das ist teurer. 9.400. Und wie oft passiert das, dass es jemand bestellt? Die eine noch nie. Seit wann habt ihr die? Aber 8.900 Euro haben wir einen 82er verkauft vor etlichen Jahren. Das haben wir einmal nicht ans Mann gebracht, sondern an Frau gebracht. Sie hat dann gesagt, sie hat dann den Wein bestellt oder direkt? Oder hat sie sich beraten? Das mussten wir tatsächlich besorgen. Das ist der erste Wein, der unter Packerpunkte damals erhalten. Achso, dann hat sie zu euch gesagt, ich möchte dir den Wein... Ja, sie kam sehr oft und hat sehr interessante Weine getrunken. Frankreich auch, aus Italien etwas mit großen Namen. Das gibt es manchmal. Also wir gastronom erzählen immer nur von diesen Geschichten, aber die sind tatsächlich sehr, sehr selten. Klar. Mich natürlich nicht. Das ist das TBE-Geschäft. Bei mir auch selten. Aber wenn jetzt immer zu dir in die Bar kommen, also oder welchen Wein schenkst du gerne aus, wo du sagst so, ach Mensch, da freue ich mich jetzt, dass der bestellt wurde.
Also, ich verkaufe sehr gerne, weil ich das gerne mache, aber ich versuche erstmal nicht nach meinem Geschmack zu gehen, sondern immer zu verstehen, was der Gast sonst gerne trinkt. Aber wenn wir uns in eine Richtung bewegen und ich verkaufe lieber Flaschen Wein, die mit einer Rippsorte hergestellt sind und keine Queues, aber das ist so eine persönliche Richtung, die ich gerne mache, wo mal der Terroir so ein bisschen besser erkennt. Und bei uns in Italien Barolo oder Barbaresco und beide die gleiche Rebsorte oder aus der Umgebung. Das verkaufe ich natürlich sehr gerne. Reine Sangiovese, vom Chianti-Gebiet bis Brunello, alles die gleiche Rebsorte, total verschiedene Weine. Auch innerhalb der gleiche, zum Beispiel Brunello, verschiedene Stilistiken von Vinza, die teilweise sehr verschlossen noch sind. Wie wir ja neulich mitgekriegt haben oder die klassische ausbauen, die modern ausbauen, es gibt ja alles und man muss einfach nur erkennen, was will der Gast an und wo ist seine Richtung und die Karte sollte alles bieten können. Wir könnten natürlich nochmal ein paar hundert Positionen an, aber die Frage ist, ob das alles noch zu bewältigen ist. Ihr habt 900, wie viel habt ihr? Position? Ah, circa.
Auch so? Auch so, ja. Kann man eigentlich italienischen Wein irgendwie charakterisiert? Also gegenüber französischen oder deutschen?
Naja, mehr Sonne, ganz gute Säure, würde ich sagen. Das ist so das Besondere, das ist zum Essen sehr gut geeignet. Aber es ist natürlich auch von bis. Also man kann es, man kann nicht pauschal sagen, so schmeckt italienischer Wein. Das ist eine Eingaufe. Von Südtirol bis Sizilien. Da liegen ein paar tausend Kilometer dazwischen und Klimazonen. Ich habe auch noch eine Frage und zwar, wenn ich jetzt bei dir reingehe und links sitzen vier Deutsche und rechts sitzen vier Italiener. Wie unterscheidet sich der italienische Gast vom Deutschen? Der spricht viel schlechter Englisch. Nein, jetzt sag mal, gibt es noch Unterschiede?
Du willst wieder hören, dass der Deutsche nicht mehr betrinkt? Nein, wir hören, was er mir sagt. Zum Beispiel im Restaurant meiner Eltern habe ich immer, wenn die Italiener da waren, sah alles hinterher aus, alles voller Brotkümmel, also alles sah irgendwie aus und ich habe immer gedacht, kann man das pauschal sagen, als Beispiel. Isst man da einfach Brot, isst man da lauter, isst man da... Man ist da lauter, zweifelsohne, ja. Also ich habe das selber neulich gespürt, das ist nicht lange her, ein paar Wochen her, habe ich hier in der Innenstadt angehalten und ich bin in einen alten Zigarrenladen reingegangen, der auch, Pottweine verkauft und habe mich mit einem Kollegen vor der Tür getroffen, also zufälligerweise. Hanseviertel, der Laden, oder wie ist das da? Genau, und dann ich kenne den Chef auch von meiner damaligen Zeit in der ABC-Straße, wo ich meinen ersten Laden hatte, bevor ich noch in Zippelhaus angefangen habe, meine erste Selbstständigkeit und.
Naja, wir haben uns unterhalten und wir hatten uns schon lange nicht mehr gesehen und dann kam der Chef und sagte zu mir.
Ihre italienische Naturart ist für unsere andere Gäste zu lebendig. Das war eine nette Art zu sagen. Ja, das war sehr nett zu sagen und ich habe wahrscheinlich so angesprochen, aber der Laden ist so, alles so ruhig da drin, dass ich unheimlich aufgefallen bin und wahrscheinlich jetzt bei euch, wenn viele Italiener dann zusammensitzen, multipliziert sie das Ganze. Brotkümmel muss ich dir auch recht geben. Die gibt es auch bei den ganzen Grissini und Co., wenn das Brot angeboten wird. Das kann sein, dass es so ist, weil bei uns gibt es nicht ohne die Soße noch mit ein bisschen Brot und das Brot wird bei uns nicht in Scheiben geschnitten, wie ich mich auch selbst in den letzten 40 Jahren in Deutschland daran gewöhnt habe. Aber die wird immer gebrochen, dadurch entstehen natürlich. Aber meistens ist das, wenn man das richtige Publikum hat, aber meistens die schönere Weihnachte. Also sind großzügiger. Zu sich selber. Ja, das kann man auch nicht pauschalisieren natürlich. Aber wie gesagt, wenn man die richtigen Gäste da hat, man sieht das häufig, dass der Mehrwert an der Flasche gerne ausgegeben wird. Natürlich in einer finanziellen Möglichkeit immer. Aber es wird mehr ausgesucht. Und ja, gerne. Aber das Jahrgang ist vielleicht nicht das, was ich... Ah, ich habe im Keller noch einen 19er oder einen 16er oder, oder, oder. Das ist interessant.
Zu beobachten. Die Autos vor der Tür, kann man da einen Unterschied feststellen? Also bei uns nicht, denn es gibt keine Parkplätze. Wir kommen ja alle beim Öffentlichen. Übrigens können wir ja was erzählen, vor allem in Deutschland. Aber das wollte ich einmal sagen, weil ich hatte mal eine spanische Freundin und die hat immer gesagt, in Spanien, da fahren die Leute mit einem Fiat ein Sterne-Restaurant und hier fahren die Leute mit einem Mercedes zu Aldi. Ja, aber ist so. Also so sehen wir das. Naja, ist so grau, wieder pauschalisierter kann man nicht machen. Aber beobachten wir auch tatsächlich, naja, einmal braucht es ja die Städtischen anzugucken, Spanien, Frankreich, Italien, geben von ihren Lohn so und so viel Prozent aus, wie viel höher ist, als viel größere Löhne, die in Deutschland aufbezahlt werden. Für Lebensmittel. Für Lebensmittel und für hochwertige Lebensmittel. Bevor das jetzt hier noch diskriminierender wird, sagen wir recht herzlichen Dank. Grazie mille. Das ist auch gesagt. Eine große Ehre und freuen uns auf die nächsten Wochen, willst du schon ein Ausbild wagen, Michael? Du bringst ja immer überraschende Gäste mit. EG war jetzt bisher der sympathischste, kann ich das sagen, in diesem Jahr. Du hast ja schon wieder diskriminierend allen anderen Gästen gegeben.
Du hast aber noch keinen mitgebracht. Ja, aber die Folge ist vom 28. Februar. Da hatten wir natürlich schon Christian Racht bei uns. Aber der war ja in den vergangenen Jahren. Wir hatten den schon, aber die, Die Ausstrahlung ist Ende. Wir haben unseren Schokoladenmann zum Valentinstag. Er war jetzt 4. Jahrhundert. Schokoladenmann? Genau. Schokoladenmann. Koppener.
Okay, dann lass uns das machen. Ich habe zum Beispiel mit dem, also wir wollen einmal nur schwäbische Weine mit Günter Oettinger verkosten. Wow. Schwäbische Weine. You and me are sitting in the same boat. Schwäbischer Wein. Und aus Baden-Württemberg. Und ich bin ein Riesenfan. Ich weiß nicht, wie es dir geht. Ich finde, Baden-Württemberg hat eine Riesenentwicklung hingemacht in den letzten Jahren. an viele tolle Winzer, viele wirklich richtig gute Weine.
Das versprichst du mir seit Jahrzehnten. Nein, ich kenne sie überhaupt nicht. Du kennst sie, aber ich finde sie toll. Die haben die Folge noch nicht gehabt. Nee, also das hat es nicht. Aufs Leben, liebe Leute. Vielen Dank. Also Lieblingswein, haben wir das schon gesagt? Lieblingswein heute? Ich glaube 3 zu 1. Da haben wir 3, haben wir denselben. Ich bin nur Vichypen. Ich nehme den Zweiten als Lieblingswein. Passarello Rubino. Wenn man alles einbinden. Krass, ich bin bei dir. Ich habe S. Ich sage S. Luigi auch S. 2-2, das kennt man von Deutschland. Das ist schon der bessere Wein. Aber in Preisunterschieden natürlich sehr schwierig zu verantworten. Schön, dass du da warst, Luigi. Vielen herzlichen Dank an euch. Hat mich sehr gefreut. Grazie.
Music.