Vier Flaschen, der Wein-Podcast der Funke Mediengruppe. Unser Partner Havesco feiert 60-jähriges Jubiläum und macht jeden Wein zum Erlebnis. Das vorgestellte Vier-Flaschen-Paket ist versandkostenfrei bestellbar auf havesco.de. Herzlich willkommen zu einer Folge, auf die ich mich, glaube ich, am meisten von allen gefreut habe. Und was keiner weiß von euch, dass ich ein riesiger Fan unseres heutigen Gastes war, bin. Immer schon, dass ich früher, glaube ich, keine einzige Sendung von ihm verpasst habe. Und dann mal dachte, wenn ich mit dem mal kennenlernen darf, und das durfte ich dann glücklicherweise ein paar Mal und freue mich deshalb unglaublich, weil ich finde einer der, darf ich das sagen, liebenswertesten, sympathischsten Köche. Und man muss ja sagen, es gibt viele Köche. gibt auch den schönen Satz von.

Einem ehemaligen Kompanion von Tim Melzer Alle Köche haben eins gemeinsam, sie sind Psychopathen, und das stimmt für unseren heutigen Gast nämlich gar nicht Also, ich hoffe Michael, du freust dich genauso wie ich Extrem, weil ich ihn auch wirklich wahnsinnig mag Es ist auch, glaube ich, ganz schwer nicht zu mögen Es ist praktisch unmöglich, glaube ich Und deshalb Christian Rach ist da Lieber Christian, es ist großartig, dass du hier bist Ich habe jetzt gerade so einen Schauer von zwei solchen, Männern solche Komplimente zu bekommen, das ist ja großartig. Und du hattest eine freudsche Versprecher am Anfang. Und es ist mir für diese Freude eine große Freude. Du hast natürlich schon das Freude, es war dir so auf der Zunge. Du hattest immer wie aufgeregt. Für diese Folge eine große Freude und hast zweimal Freude. Also der Tag, der Abend kann nun wunderbar werden. Und das jetzt schon ohne Wein. Bist du denn so, also das ist ja, als Koch kennt man nicht, welche Rolle spielt Wein in deinem Leben? Wein ist, ich habe zwei Hobbys. Das eine Hobby ist Yoga, das darf ich sagen, aber nicht jetzt neu eingedeutscht, sondern wir machen das in einer kleinen Männerrunde seit neun Jahren. Wir treffen uns zweimal die Woche. Das ist aber immer nur der, der kann. Es gibt natürlich immer Termine, wo du plötzlich immer nicht kannst. Wie viel seid ihr, wenn alle können? Wenn alle können, sind wir acht.

Acht Männer? Ja, nur Männer, keine Frauen. Gibt es einen Grund, warum? Ja, warum keine Frauen? Kein Goggle-Gehabe, weil es geht eben nicht darum, höher, schneller, weiter oder irgendeine Competition zu machen, sondern jeder nach seinen Möglichkeiten. Und es ist nichts Heiliges dabei, sondern das ist unglaublich Körperbeherrschung. Ich bin der Älteste mit Abstand. Darf ich ruhig so sagen. Und alles sind sonst so junge Springer wie ihr beiden. Wie er. Michael ist ja sehr jung. Wir sind ja sehr dicht am einander dran. Ihr Boomer. Boomer, genau. Das ist richtig. Und das macht so viel Spaß. Das ist das erste Hobby. Und weißt du, dehnen, halten und auch ruhig werden, auch mal abschalten. Und ich sag mal, in eurem beiden im stressigen Job wäre sowas vermutlich auch richtig gut. Und die Ausreden, ich hab keine Zeit, die kann man nicht gelten lassen. Das hat mein Physiotherapeut, der sagt immer, weil einer der größten Fehler in unserer Gesellschaft ist, dass die Frauen Yoga machen und nicht die Männer. Männer müssten Yoga machen. Die Frauen bräuchten es gar nicht so sehr, wie die Männer. Wenn alle Männer Yoga, haben wir so viel weniger Knie, Rücken, sonst was probieren. Ich kann ja sagen, da ist Professor Doktor Doktor dabei. Da sind noch ein Professor Doktor Doktor dabei. Da ist ein CEO dabei. Da ist jemand dabei, der gar nichts mehr macht. Das sind Leute, die auch jeden Tag noch hart ihre Brötchen arbeiten müssen. Und es spielt alles keine Rolle. Und das ist das Tolle.

Wie habt ihr euch dann gefunden, wenn ich fragen darf? Das ist sehr interessant. Wie finden sich acht Männer? Indem die Frauen Druck gemacht haben. Wir sind alle aus einer Straße. Das erleichtert es natürlich. Aber das ist das Schöne an dieser Form der Sozialisation. Nachbarschaft. In einer großen Stadt wie Hamburg haben wir eine Nachbarschaft, wie man es sich nicht besser vorstellen kann. Uns geht nicht darum, ich hasse mal sechs Eier, die du mir leihen kannst, sondern sich darauf verlassen können, sich einladen, zusammen feiern und auch zusammen Probleme machen. Oder nicht so nebenan.de machen, sondern wir organisieren Straßenfestival und neue integrieren. Wir kümmern uns um die älteren Bewohner der Straße. Es ist wirklich, also ich will das jetzt nicht rosa-rot machen, aber es hat schon so einen leichten Ton. Das war das erste Hobby. Wenn das zweite Hobby jetzt nicht Wein ist, haben wir ein Problem. Das zweite Hobby ist Wein. Und zwar, ich liebe wirklich Wein und Weißwein und irgendwann im Laufe der Jahre sagst du, fließt du kein Wein aus, aber man beschränkt sich selber oder ich habe mich selber auf so Gebiete. Beim Weißwein ist es eigentlich in Deutschland Riesling. Natürlich liebe ich auch einen schönen Chardonnay aus dem Burgund. Das heißt, wir haben eine reine Weißwein-Folge heute? Pass auf, das weiß ich nicht. Michael hat sich ja.

Und das andere große Gebiet ist Bordeaux. Ich liebe Bordeaux und ich habe schöne, auch gereifte Bordeauxs im Keller und liebe das. Also das weiß ich, weil wir uns natürlich auch schon länger kennen. Du warst ab und zu Gast bei uns. Also ich... Ich glaube, es ist richtig eingeschätzt, wie du sagst, aber.

Viel mehr als ein Koch, ich finde, du bist ein Fürsprecher für unsere ganze Branche, für die Gastronomie, das muss ich echt sagen und so wirst du auch wahrgenommen, auch von den Kollegen, als du bei uns warst, warst du auch in der Küche, hast du Hallo gesagt, das finden die Leute schon cool, ja, also das, das... Aber du weißt auch, ich würde es nicht unaufgefordert machen, das heißt, ich würde nicht nirgends einfach in die Küche stürmen und sagen, hey, hallo, hier kommt weil so eine Natürlichkeit auch interessiert und Mensch und das, bedeutet den Leuten schon einfach auch viel. Ich weiß gar nicht, ob du das noch so einschätzen kannst, weil du doch schon auch lange dabei bist, aber das fand ich dann einfach schön. Es ist eine Art der Wertschätzung. Wenn so jemand wie du dann reinkommt, kurz oder einfach sagt, Mensch, vielen Dank.

Und ich war dann auch schon bei einer Weinprobe mit dir und habe schon gemerkt, oh, der hat schon was am Kasten. Deswegen habe ich überlegt, okay, was können wir machen? Ich kann ja jetzt hier nicht die großen Bordeauxs dieser Welt aufziehen, könnten wir schon, aber dann sind die Leute zu Hause und sagen, super, ihr probiert Weine, die wir in unserem Leben vielleicht in 20, 30, 40 Jahren, wir haben ja auch viele jüngere Hörer. Ich habe mir aber also was ausgedacht für heute und freue mich mit dir, diese Weine zu verkosten und würde jetzt einfach mal einschenken, aber, das glaube ich, hatten wir noch nie, wir machen das alles blind heute. Genau. Und ich werde das aber im Laufe dieses Mittags so mal quasi auflösen. Ist für dich, also 16 Uhr Mittag? Rechne ich gerade auf. Also ich komme vom Mittagsservice und bin vor dem Abendservice. Also das ist natürlich, ja, das ist schon für dich. Also das ist eine andere als... Wann fängst du an zu arbeiten? Um neun. Oh! Und wir müssen einfach kurz aufnehmen, weil sich viele fragen, ganz kurz, war da nicht früher noch jemand anders? Und es ist ein bisschen auffällig, dass der Axel, den du jetzt leider nicht erleben kannst, dass der in der letzten Zeit, das ist einfach Pech, ne? Schicksal, Pech. Genau. Nichts Schlimmes ist einfach manchmal so, dass dann sind Urlauber dazwischen und dann kann der Christian zum Beispiel heute, Wobei wir in der wirklich wunderbaren Folge mit Christoph Rüffer zum Beispiel ja dich nicht dabei hatten. Geht auch. Also es ist alles möglich. Genau. Aber wir vermissen ihn auf jeden Fall. Er war da auf dem Schiff. Genau. So, also, Michals, das kann ein Chefredakteur nicht machen, einfach mal aufs Schiff zu gehen. Ja, so ist es.

Also, was haben wir hier? Ein Rosé? Es könnte ein Rosé sein. Es könnte auch ein Grauburgunder sein, der ein bisschen längere Meischestandzeit hatte. Könnte auch ein Pinot und Schwarz-Riesling oha jetzt muss ich mich aber anstrengen.

Was erwartest oder was wir jetzt hier erraten also mir geht es einfach darum erstmal die, dann brauche ich es nicht blind wenn ich jetzt hier schon großartig erzähle wir wollen diese Weine probieren, wir wollen sie verkosten wir wollen mit Christian über das Leben sprechen über die Gastronomie und über Dinge, die auch mich bewegen und die in meinem Kopf sind. Und wir wollen natürlich Weine probieren, um die einschätzen. Wir wollen versuchen, sie zu beschreiben und dass Leute das mitempfinden können. Aber ich nehme es zurück. Es ist kein Rosé. Nein, nein. Rosé ist es nicht. Was hast du gesagt? Ein Schwarzriesling? Ja, das gibt es. Also klassische Champagnermischung ist ja Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier. Und Pinot Meunier ist nichts anderes als deutscher Schwarzriesling. Das ist aber es fühlt mich nicht, dass es ein Riesling wäre da fehlt ihm einfach diese filigrane Säure dazu es geht eher in, in Schimpfwort in die Richtung Weisherbst so aber ich würde sagen es ist kein Franzose, es könnte ja ein süß Franzose sein ich finde eher es Deutsche aus dem Baden oder eher und sowas, Woher hat er die Farbe? Also ich verstehe schon erstmal, warum du Baden sagst, weil der Wein jetzt nicht ganz so viel Säure hat. Also in Deutschland wirst du es eher dort sehen, wobei auch in Baden, es gibt ja ein paar Regionen, gerade im nördlichen Baden, wo sie tatsächlich mittlerweile auch schon eine gute, lebendige Säure auch haben.

Und Weißerbs finde ich jetzt auch eine sehr gute Assoziation, weil ich das auch, als ich den Wein probiert habe, mir gedacht habe. Aber, und das ist immer schwer bei so Blindverkostungen, weil man muss ja irgendwie festlegen. und was kann man ausgrenzen, was kann man nicht ausgrenzen, was könnte es sein, was könnte es nicht sein. Es ist doch ein Grauburgunder. Es ist ein Grauburgunder. Also von der Stilistik. Es ist tatsächlich ein Grauburgunder, oder? Das ist das Doofe. Wenn du das jetzt mitgebracht hast, oder Christian, ich würde genauso wie ihr das genauso gut oder genauso schlecht machen und der, der das aber weiß, der freut sich natürlich über alles, was er dann aufsaugt.

Also es ist tatsächlich ein Rosé. Und es ist ein Wein, den du echt... Es ist ein Rosé. Es ist ein Rosé, den du auch schon kennst. Hättest du auch nicht gedacht, oder? Die Farbe kann man so interpretieren. Völlig richtig. Aber vom Mundfühling-Gefühl her ist es eher nicht ein typischer Rosé. Aber es ist auch jetzt nicht so ein typischer Provence-Rosé. Wahrscheinlich, wenn du mal Rosé trinkst, eher wahrscheinlich in diese Richtung dann gehst, in dieses ganz Klassische. Sondern es ist ein Rosé von einem Weingut, das wir schon zu Besuch hatten. Allerdings in einem Jahrgang, den wir noch nicht hatten. und in unserem Paket wird das sein schon 2024. Den gab es noch nicht, das heißt, wir haben noch 2023 alle Schreiner, aber immer noch diesen ganz frischen, jungen Rosé und es ist ein Wein, den John Bon Jovi macht im Süden Frankreich. Das ist Hemdenwater. Das ist der aktuelle Jahrgang 2023, Hemdenwater aus dem Languedoc.

Ja, spannend. Aber ich finde ihn jetzt tatsächlich besser als damals, als John Bon Jovi da war. Und es löse ich gleich auf, was die anderen drei Weine sind. Christian, du wirst es wahrscheinlich nicht hören wollen, du bist ja viel zu normal für einen Promi, aber am Ende bist du es natürlich doch, weil dich die Leute kennen, logischerweise. Aber ich habe euch vier Promi-Weine mitgebracht. Also vier Weine, die von berühmten, bekannten Menschen gemacht werden. Aber jetzt möchte ich mich fragen, Christian, was du sagst. Weil als Jean Bon Jovi damals in diesem Podcast war und wir mit ihm zusammen diesen Wein probiert haben und ich ihn nicht aufbekommen habe, Und sagte dann Michael hinterher auf die Frage, wie er den Wein fand.

Jon Bon Jovi ist ein sehr guter Sänger. Was ja sehr charmant ist. Wie findest du diesen, ich muss Ihnen sagen, jetzt irgendwie, ohne Jon Bon Jovi schmeckt er mir besser als damals. Darf ich sagen, was er kostet? Weil ich glaube, Christian, das müsstest du schon in deine Beurteilung mit einfließen. Ja, aber lass mich kurz sagen. Ich finde ihn knochentrocken. Ich finde, er hat einen schönen Abgang eigentlich. Er ist vorne am Gaumen schwächer als im Abgang und er bleibt einen Moment länger im Mund, als ich von der Nase her und von allem vermuten würde. Stark. Das finde ich eigentlich eine positive Überraschung. Ich habe jetzt nicht den Vergleich. Wein, den man ja auch jung trinken soll, der verändert sich natürlich innerhalb von Monaten sehr schnell und ich würde den jetzt, wenn ich ihn irgendwo angeboten bekäme, würde nicht sagen, gib mir ein Bier. Okay, aber es hat natürlich gar keine Frucht. Ja. Also es hat praktisch... Noch trocken. Also wirklich, du hast nicht, also du wartest von so einem Rosé immer irgendwie eine rote Frucht, aber hast du gar nicht. Nee, weil ich habe noch überlegt mit der Reihenfolge und genau mein Ansatz war eben, nee, wir müssen mit diesem Trockenen anfangen. Weil wenn du eben süßer anfängst, ist es extrem schwer, also auch für den Kontenverkoster ist es schwer, das am Gaumen festzumachen.

Dadurch ist es natürlich aber auch nicht tropzig. Es ist nicht, der Weide ist nicht so laut. Ich glaube, der hat eine gute Grundsubstanz, jetzt sage ich, was er kostet, 18,90 Euro. Und ich finde wahrscheinlich, ehrlicherweise, wenn das nicht der Bon Jovi-Wein wäre, würde er 16,90 Euro kosten oder 15,90 Euro. Und dafür wäre es, finde ich, ein ordentlicher Wein. Dieser kleine Aufschlag, ob man den haben muss. Aber das Etikett ist einleuchtend. Der Ansatz mal zu sagen, wir machen ganz was anderes, wir trinken den Wein wie Wasser in den Hemden. Das heißt, geringer Trinkwiderstand. Und viele auch mit Eiswürfeln und diese sehr, sehr helle Farbe, fast wie Wasser quasi. Wer den Alkohol hat, der hat nicht so viel Säure.

Und ich finde schon auch wirklich, was du sagst, Christian, er bleibt schon ein bisschen am Gaumen. Also ich finde immer so, die Preisdiskussion beim Wein ist immer eine schwierige. Natürlich musst du Marketing mit einberechnen. Das gehört einfach dazu. Diese drei Euro mehr, die steckt sich ja nicht der John Bon Jovi so ein, sondern das ist die Maschinerie, die dann natürlich da hinten dran steckt. Und es gibt so viele lächterere Rosés. Und wenn du jetzt an AX und all diese großen Namen, da kommst du mir den 18 Euro gar nicht auf. Das stimmt. Und ich finde, das ist so, ich bin kein Rosé-Trinker. Das ist so nicht meine Sorte. Wir haben vor kurzem mal, wir beide die Diskussion da gehabt mit einem Rosé- Hersteller. Genau. Und der eigentlich dann sagte, ach, ihr habt alle keine Ahnung.

Rosé herzustellen, ist viel komplizierter und aufwendiger als euren blöden Rotwein da herzustellen. Und okay, aus so einer Diskussion kann man nur aussteigen, weil es geht sonst um Rechthaben oder nicht. Rechthaben und Wein ist einfach nur die Schönheit, die Eleganz, die Freude im Glas und es geht nicht um Rechthaben. Absolut. Bin ich komplett bei dir. Jetzt bin ich schon sehr einsteigend. Ich bin schon am Gedanken, welche Promis noch Wein machen. Sind es Männer, Frauen, alles dabei oder sind es vier Männer? Nein, das darf ich alles noch überhaupt nicht verraten. Achso, du willst ein Ausschlussverfahren machen. Ja, ja, ja, kennst mich ja. Journalistisches Interesse. Aber ich muss sagen, damals hat er doch auch noch nicht 1890 gekostet. Wann war das mit Jon Bon Jovi? Vor zwei Jahren? Vor zwei Jahren, ja. Hat er sich damals noch beschwert, dass die Deutschen eigentlich zu wenig zahlen? Dass er nirgendwo günstig ist wie in Deutschland, hat er gesagt. Und ich war danach ja im Lagerverkauf von der Zanzibar, da war er ja auch, Jon Bon Jovi. Und ich muss sagen, da waren sehr, sehr viele Flaschen noch da. Also ich bin mir ärgert. Würdest du dir eine Kiste hinlegen? Nein. Zum Hinlegen ist das eh nicht.

Ich würde am Ende nicht mal... Ich fand jetzt war er echt extrem schön kühl und schön erfrischend. Aber auch weil wir jetzt ihn am Ende des Jahres trinken und so, Anfang des Jahres, ist es was anderes.

Dürfen wir ein Experiment machen, wenn wir fertig sind. Nehmen wir den letzten Schluck. Wenn er warm, ein bisschen wärmer wird, jetzt ist er richtig schön gekühlt, dann bricht er natürlich auseinander und dann kriegen wir ihn sehr viel ehrlicher mit. Also in der Machart. Und die Temperatur ist ja da immer so der Schmeichel-Effekt, wo man sich das auch schön trinken kann. Genau. Das ist so Grenache, das sind eigentlich Rebsorten, die auch in der Provence wachsen, die im Languedoc. Man kann natürlich günstiger produzieren im Languedoc als in der Provence und deswegen bleibt dem, Gérard Bertrand, den wir ja auch schon kennenlernen durften, dem bleibt da schon auch was hängen bei dem bei dem Wein, aber generell mag ich es auch ein Stück weit, wenn quasi die Weine aus dieser, also wenn jetzt Menschen und das hören auch viele Menschen in unserem Podcast, die mit Wein ziemlich jetzt neu aus den Berührungen sind, dass eben das quasi, das ist quasi eine Marke, Hampton Water, was da drin steht, glaube ich, überhaupt nirgendwo. Und was da Bon Jovi, da steht da hinten Jesse Bon Jovi oder so, Bon Jovi selber auch, okay, John Bon Jovi, das finden vielleicht viele cool und dann, ich sag mal, jeder, den wir erreichen, der dann auf einmal 18,90 Euro für eine Flasche ausgibt in einem Land, wo man 3,11 Euro für eine Flasche ausgibt, den haben wir eigentlich schon mal gewonnen, um zu zeigen, da geht der auch noch. Es schmeckt schon ein bisschen nach mehr als nach 3 Euro. Ich mache aber gleich weiter. Ich bringe es mir gespannt. Ja, es ist gut.

Aber jetzt, um die Kurve zum Restaurant zu bringen, du weißt schon, das Rosé ist trotzdem in Restaurants wahnsinnig gut.

Brauche ich auch? Ein Hansel-Ange? Nein, ich bin also, ich bin auch wie Christian, ich, Verstehe es auch nicht so ganz und deswegen forcieren wir das auch nicht. Wir haben hier, weiß ich, von der Domäne Ort was, was sehr wertig ist und wenn dann Leute sagen, ich hätte gerne ein Rosé und das kostet dann gleich 70 Euro, dann sagen die Euro, nehme ich doch einen Grauburgunder. Das ist die Wahrheit.

Diese deutsche Grauburgunder-Arie ist mir ein Rätsel darf ich das ganz ehrlich sagen? Uns auch es ist mir ein Rätsel natürlich es gibt ein paar vernünftige Grauburgunder aber die Masse an Grauburgunder, ich weiß nicht wo dieses Image und dieses, Gefühl bei den deutschen Weintrinkern herkommt, oh ja einen schönen Grauburgunder, komm wir gehen noch zu uns, ich hab noch einen schönen Grauburgunder zu uns, da weiß ich immer schon, lieber du, ich habe heute schon so viel, gib mir ein Glas Bier. Also Entschuldigung, ich möchte es nicht despektieren, nicht, dass wir da draußen jetzt irgendwelche Leuten auf den Fuß treten. Das ist okay, aber ich habe letztendlich immer wieder meine Probleme im Grauburgunder. Das ist ja, das haben wir ja festgestellt bei Leuten, die diesen Podcast hören, die dann auch kamen vom Grauburgunder und sagten, mein Lieblingswein ist Grauburgunder. Und dann ja dankenswerterweise, gerade auch durch Michael, dann, ja übrigens ich ja letztendlich auch, als wir anfingen, habe ich immer gesagt, ich trinke keinen Grauburgunder, ich trinke Pinot Grigio. Das ist so, als wenn du sagst, du trinkst keinen Sauvignon Blanc und dein Lieblingswein ist Sancerre. Aber du musst erst mal merken, dass es was anderes gibt. Und in dem Moment, wo du was anderes getrunken hast, glaube ich, und wenn es ein weißer Burgunder ist oder was auch immer oder ein Riesling, dann weißt du erst, ah, so schmeckt Wein. So ein bisschen wie, wir haben es mal gehabt mit Vanille-Eis. Wenn du Vanille-Eis immer nur dieses aromatisierte Vanille-Eis hast, und dann isst du richtiges Vanille-Eis, denkst du, schmeckt ja völlig anders.

Ja, das ist ja der Unterschied, wenn man bei dir früher dann essen gegangen ist, dann merkst du, das ist ja auch ein Riesenunterschied, wenn du in Top-Restaurants essen gehst und dann merkst du, ah, so schmeckt das. Ja, aber da muss man mal eine Lanze für den Mittelbau brechen. Also Top-Restaurants übertrieben, genau. Ja, ja, ich verstehe schon. Wir haben ja heute gerade in der Branche, wir wollen ja auch so ein bisschen sprechen, eine Preisentwicklung in der Spitze, die ist schon atemberaubend. Und ich war schon, bei mir haben immer alle Mitarbeitende weit über Tarif verdient und damals, weil mich das nie interessiert hat, ich sage, dass die Einnahmen sind auch für die Mitarbeiter. Erst ist der Staat, der muss immer sofort bedient werden und erst sind die Mitarbeiter und dann erst kommt irgendwann der Chef hinterher. Das ist nicht so mit dem Heiligenschein, sondern eine feste Überzeugung und ich habe.

Was wollte ich jetzt eigentlich sagen mit den Meta-Weibern? Wir sind da hergekommen. Mit den exorbitanten Preissteiger. Ja, genau. Und ich habe manchmal so ein bisschen das Gefühl, dass diese Preissteigerung, natürlich Corona und Energie und alles Mögliche, aber nicht immer eins zu eins beispielsweise in die Betrachtung der Meta-Weibern reingeht. Und das ist nur ein Gefühl. Und wir müssen, das ist wie in der Pflege, man macht neue Gesetze, der Personalschluss ist so und so viel, ist er nicht erreicht, Station weg. Die Schlange an Bewerber, die da gerne in die Pflege kämen, die ist extrem. Das heißt, wenn ich als Staat natürlich sage, wir brauchen den Personalschlüssel, dann muss ich auch gucken, wie können diejenigen, die dann dafür gerade stehen müssen, diesen Personalschlüssel bezahlen. Und so ist es in der Gastronomie natürlich auch, weil die Probleme sind eigentlich überall ähnlich gelangt. zu hoffen, dass es ein gutes Trinkgeld gibt, da hat der Mitarbeiter dann nichts davon. Für seine Altersversorgung. Gar nichts.

Bin ich bei dir, aber ich sage dir ein anderes Beispiel. Ich hälte jetzt mal ganz offen über Zahlen. Also wir haben bei uns in der Hanselounge 50.000 Euro Nebenkosten im Jahr voraus bezahlt und haben dann eine Abrechnung bekommen Ende letzten Jahres. Also Strom, Wasser, sowas alles? Nein, vom Haus. Für Fahrstuhl, Treppen, Reinigung, Energie im Haus, also für allgemeine Kosten, 50.000. Wir zahlen selber unseren Strom und haben jetzt eine Nachzahlung bekommen, eine Nachzahlung in Höhe von 125. Ist nicht dein Ernst. Zu den bereits bestehenden, also Nebenkosten. Jetzt frage ich dich, jetzt habe ich also gerechnet mit 4.000 im Monat und jetzt muss ich einfach nochmal 10.000 nochmal dazu haben. Wie teuer muss ich das Schnitzel machen, dass ich allein das raushol? Geht nicht mehr. Und das ist die Wahrheit? Das ist die Wahrheit, genau. Früher, Lars hatte vorhin schon mal angesprochen, Fernsehsendungen.

Restauranttester, ich habe sie irgendwann aufgehört, nachdem das dann auf allen Kanälen lief und aus der Retorte kommt und mit Rehbuch. Aber egal. Ich konnte mich immer, wenn wir uns mit den Leuten beschäftigt haben, ich konnte mich mit den Mitarbeitern arbeiten. Ich konnte mich mit den Lieferanten einigen. Sogar die Brauereien, die damals noch so Knebelverträge hatten. Alle waren so flexibel. Sogar die Stadtwerke. Und Finanzverwaltung. Das heißt, wenn ich mit meinen Schützlingen dann zum Finanzamt hin bin und gesagt habe, pass mal auf, das und das ist die Möglichkeit. Hast du das alles gemacht? Das habe ich alles gemacht. Und das Finanzamt ist immer offen für eine konstruktive Lösung. Die sagen, lieber den Spatz in der Hand als Trauer auf dem Dach. Und wo es mir in 8,5 von 10 Fällen nicht gelungen ist, eine Einigung herbeizuführen, sind die Vermieter. Es ist ein Thema, gerade jetzt in der Innenstadt wie Hamburg.

Die lassen lieber leer stehen. Und solange wir diese gesetzlichen Möglichkeiten haben, dass dieser Leerstand dem Vermieter keinen Schaden zufügt, sondern dass er das mit allen Möglichkeiten verrechnen kann, Solange wird sich genau diesen Dingen nichts ändern. Das ist, seriöserweise ist das von euch nicht zu erwirtschaften. Das muss man diese Form der Nebenposte. Was sagt ihr denn da jetzt? Ich meine, das ist ja nicht eingeplant. Und das ist ja dann auch quasi, du kriegst das Ende Dezember 2023. Und dann ist natürlich auch 2024 ja schon. Ich kann ja nicht den Beitrag noch erhöhen. Und du weißt ja, das wird ja danach auch so sein. Ich dachte, das wäre ein gutes Jahr. dachte ich eigentlich, wir haben ein gutes Jahr und dann ist das quasi weg. Und ich habe ehrlicherweise, ich, Ich bin nach Hause und habe mich ausgeheult bei meiner Frau, jetzt ehrlich jetzt. Und dann habe ich den Vermieter angerufen. Und wir haben ein sehr gutes Verhältnis und die sind toll und der denkt sich das ja auch nicht aus. Der denkt sich, das sind ja Kosten, die er hat. Und das hat er zu mir auch gesagt, das sind durchlaufende. Ich verdiene daran gar nichts. Aber ich erwarte von Ihnen, dass Sie die möglichst gering halten, weil das sind für uns effektive Mehrkosten im Monat. Also die Miete, ich sage mal, die Miete ist 50.000 und ich habe 10.000 Nebenkosten oder die Miete ist 60.000 und ich habe 500 Nebenkosten. Es geht um die Summe, die ich insgesamt bezahle und die muss ich eben erwirtschaften.

Das ist natürlich jetzt bestimmt extrem, weil die Wahrheit ist auch durch die ganze Verkehrspolitik, aber das will ich gar nicht ausholen, dass viele uns gar nicht mehr anliefern oder nur mit Aufschlägen, weil die sagen, ich kann nirgendwo parken, ich kriege ein Ticket. Nach elf kommst du gar nicht mehr in die Straße. Das heißt, wenn wir in Klempner rufen, da haben wir jetzt wieder einen gefunden und die anderen sagen alle, wir arbeiten nicht für euch. Einfach, ihr seid total nett und sympathisch und gebt einen Kaffee und ihr zahlt auch immer gleich, aber wir kommen da nicht ran, wir kriegen immer ein Ticket, die Fahrer sind genervt, der brauche ewig dahin, machen wir nicht mehr. Und das ist so, und das geht natürlich dem Haus auch so.

Aber ich kommuniziere das ganz offen mit meinen Mitgliedern und sage ihnen auch, das ist der Fakt, weil du musst, also ich kann sie über den Jahresbeitrag einigermaßen abfedern, damit dir die Laune nicht komplett verdirbt, wenn du irgendwo hingehst und die Flasche Wasser 18 Euro kostet, wo du weißt, die kostet vielleicht 50 Cent im Einkauf und du bist so abgenervt davon. Aber wie soll der normale Gastronom ein Gastronom solche? Ich bin ja fleißiger Armblattl seit 100 Jahren und jeden Tag steht seit Monaten eine Insolvenz eines Gastronomiebetriebes bei euch. Oder es schließt einfach, hat keinen Sinn mehr, macht keinen Sinn mehr, lass es weg. Das ist das Ergebnis und was du natürlich sagst, bei allen Bestrebungen von Umweltpolitik und Verkehrsberuhigung und alles in Ordnung. Aber wenn die Möglichkeiten genommen werden, dass der, Klempner kommt, dass die Anlieferung, weil der Fisch sich am Hafen verspätet hat, dann noch um Viertel nach Elf zu euch kommt, wenn das alles nicht genommen wird, dann hat das nichts mehr mit einer vernünftigen, vorausschauenden Politik zu tun. Das geht. Jetzt mal was Positives. Ja unbedingt. Ja, Wein. Was haben wir denn für einen Wein? Wer ist denn hier? Ich habe das sehr gut gemacht, in Runde 1, deswegen überlasse ich. Ich rieche Honig. Ich rieche Honig am Anfang schon mal. Eine gewisse Süße, die du in der Nase hast, bin ich bei dir.

Die Süße kommt auch am Abgang. Klappfühl vielleicht. Roter Apfel.

Gras.

Aber ich habe jetzt auch, Aber bei extrem Honig gerade. Hast du das nicht? Doch, doch, ja, so teigig irgendwie. Teigig? Vielleicht ist das eher so eine Aprikosentart auf der Zunge. Also so ein bisschen so eine saftige Aprikose. Aber dann hat er auch noch Aprikosenkerne in der Nase. Also eine leichte Bittertart in der Nase. Und was ihm aber gut steht. Was ihm gut steht. Aber jetzt ist es, was ist es? Ich finde ihn relativ, im Gesamtkonstrukt finde ich ihn ziemlich rustikal. Also mir fehlt so ein bisschen diese Finesse. Ich finde ihn sehr, also ich finde ihn nicht sehr feingeschliffen. Ich finde ihn sehr, ja, rustikal ist, glaube ich, der richtige Ausdruck. Und ich finde ihn relativ süß. Er ist sehr süß. Er ist auch so einer, wo man das Gefühl hat, der ist so gemacht worden, um allen zu gefallen. Oder? Oder um vielen zu gefallen. Ja, weiß ich nicht. Mit dem Wissen, was es ist, ja, 100 zu 100 Prozent. Also ich würde jetzt sagen, ist das jetzt ein Grauburgunder oder ein Weißburgunder? Eins von beiden. Grauburgunder? Würdest du auch sagen, Grauburgunder? Ihr seid viel zu gut.

Es ist ein Grauburgunder von Joko und Matthias. Nein, der ist es, ja. Ich probiere ihn auch zum ersten Mal. Der heißt Drei Freunde. Das ist der Grauburgunder von Matthias Schweighöfer, Joko Winterscheidt. Und der wurde früher zusammen mit Juliane Eller gemacht. Und die haben sich, glaube ich, dann irgendwie zerstritten. Wenn ich das richtig gehört habe, die macht es jetzt nicht mehr. Ich glaube, das ist irgendjemand anders. Aber wer es genau macht, ich glaube, das Abfüller sind die drei. So ist es mit drei Freunden. Ja, die Abfüller sind die drei. Also es ist nur noch Schweighöfer und Joko. Ja, und da steht dann nur noch ein abgefüllt in D. Abfüller, drei Freunde, GmbH. so gibt es eine eigene Gesellschaft. Ich trinke das zum ersten Mal und das ist das, was du, Christian, was du vorhin gesagt hast.

Ja, genau. Also kannst du, und wahrscheinlich, aber wenn du ein normales Tisch, acht von zehn Leuten sagst, sonst ist es locker. Beim Neujahrsempfang ausgeschenkt sind viele zu. Ja, aber das ist, aber es ist einfach, es ist ja nichts so, wo du sagst, ich finde, es ist jetzt schon nach zwei Schlücken, Entschuldigung, es ist mir schon zu viel, oder? Genau. Und ich wollte das nicht im Vorwege, deswegen habe ich es auch blind gemacht, weil man natürlich, und ich bin selber auch nicht frei davon, sich da ein bisschen rein, also Säure 5,5, Reststüße 8,2 Gramm. Das ist schon am oberen Limit, dass es überhaupt trocken sein darf. 8,7 ist die Grenze oder so. Ja, genau. 12 Alkohol, das finden die Leute natürlich gut und die Flasche und drei Freunde und alles wunderbar. Es steht auch so kurz was über Böden, aber ich glaube, darum geht es gar nicht primär. Und aus welchem Gebiet? Aus Rheinhessen. Aber es verkauft sich wahrscheinlich gut, weil irgendwie Joko und Schweighöfer sind. Genau, und es ist auch ein sehr guter Social Media Auftritt und der Wein ist ja auch nicht schlecht. Also der Wein ist nicht schlecht. Aber es ist jetzt schon so... Also der Wein kostet 10,90 Euro. Er schließt den Mund. Ja genau, was kostet der? 10,90 Euro. Ja, aber du... Wie das so irgendwie mit so einem... Aber es ist einfach...

Je länger ein Wein riecht man... Aber ich glaube, die Leute, die jetzt dieses Paket kaufen und das probieren, glaube ich, die sich ein bisschen mit uns beschäftigen und schon länger dabei sind, ihr werdet das schmecken.

Man wird ja verdorben der Geschmack, du trinkst dich dann nicht mehr runter also wenn du einmal 15 ausgegeben hast, trinkst du also es gilt ja immer die Wahrheit, wenn du was Gutes trinken kannst, warum sollst du was Schlechtes trinken dafür brauchst du aber natürlich, also ich sehe das immer wenn ich mit meinen Eltern essen gehe, die so, die mögen halt sehr sehr gerne, also ganz rustikale Küche, so, was ich, Blockhaus. So. Oder mit meinem Schwager zum Beispiel, der auch so, wenn du mit dem jetzt in ein bisschen besseres Restaurant gehst, ist für die keine Erfüllung. Verstehst du, die denken, das schmeckt aber nicht wie sonst, das schmeckt mir irgendwie nicht. Und dann sitzen die da und dann sagt mein Schwager gern, was hat das jetzt gekostet, irgendwie drei Gänge 60 Euro? Das esse ich nicht ab. Ja, aber es ist irre, aber es ist ja nur... Aber es ist wahrscheinlich nur eine Frage der Erfahrung letztendlich. Genau. Ich hab früher immer versucht zu erklären. Damals gab es noch in Altona die wunderbare Pizzeria Mamma Mia. Ja.

Ich war dort mit den Betreibern gut befreundet. Und die haben, wenn sie sich gekannt haben, auch wirklich schöne Sachen gemacht. Da konntest du eine gute Pizza essen, aber der hat auch mal Zicklein aus dem Pizzaofen auf geschmortem Fenchel serviert und sonstiges. Boah, ist das. Aber wenn das dein Erfahrungshorizont und dann hast du da einen wunderbaren Chianti, es gibt ja Chianti und Chianti, es gibt hervorragende Chiantis, Du hast einen schönen Abend für ein relativ sehr günstiges Geld. Und dann denkst du, Menschenskinder, das ist die Erfüllung. Wenn du dann, damals war noch Schwarzwaldstube im Feiersbronn, die Krönung der deutschen Küche. Wenn du dann von dorthin zur Schwarzwaldstube hinsprungen, kriegst du nicht hin. Das kriegst du nicht hin, das heißt, Essen und Trinken ist Theorie und Praxis. Das muss man so sagen. Es gibt ein wunderbares Buch, bekannt Gens-Rehberg-Kontroverse über die goldenen Regeln. Das mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nichts für die Praxis.

Das sind so Dinge, man muss sich heranessen, man muss sich herantrinken. Und ihr habt ja recht, das Geld ist natürlich entscheidend und wenn wir 3,50 Euro oder 3,70 Euro im Schnitt ausgeben für Wein, dann ist da viel Luft nach oben. Es gibt aber auch noch Schätzlein für 10 Euro. Man muss sie aber finden. Das heißt, das ist nicht die Regel. Man muss sie finden und dann ist das großer. Aber ich habe jetzt gerade mit einem mir sehr nahestehenden Weinhändler gesprochen, der importiert jetzt Weine aus Spanien und arbeitet viel auch für die Edeka zum Beispiel. Er hat dann gesagt, mit dem ich jetzt gesprochen habe, der hat letztes Jahr bei mir 500.000 Flaschen Wein gekauft. Bei dir 500.000? Nein, an diese Edeka-Gruppe. Achso, achso. Ich muss den Namen nicht sagen.

Und dieses Jahr 100.000 Flaschen weniger. Also 400.000. Das ist natürlich sehr viel, 100.000, die ja produziert wurden und irgendwo stehen. Und dann habe ich gesagt, warum ist das so? Er hat gesagt, das hatten dann mir dort erklärt, von der Einkäuferseite, Früher haben die Leute 2,99 ausgegeben und jetzt geben sie nur noch 2,49. Und dann habe ich ihnen angeguckt und habe gesagt, wie viel musst du trinken bei 50 Cent pro Flasche, wenn du jetzt sagst, trink zwei Flaschen in der Woche, was vielleicht gar nicht so wenig ist. Also trinke ich acht Flaschen im Monat, also sind es vier Euro. Also wo ist deine Prio, wenn du diese vier Euro nicht woanders herholst holst und beim Wein quasi dann sparst. Aber der sagt, das ist das. Die Menschen haben weniger Geld und beim Wein wird dann genauso gespart wie bei allen anderen Sachen. Wobei das interessant war, das haben wir ja gesehen, irgendwie Ende vergangenen Jahres, da hatten wir die Kollegen von Gut Oggau hier und das war eine relativ teure Weile. Ich glaube, die Flasche kostete 40 Euro. Da hat es so angefangen. Oder bei 30 glaube ich fängt es an, bei Gut Oggau. Ja, aber es war so, ich glaube, das Paket kostete vier Flaschen, ja gut, hast recht, 145 Euro. Was Interessante war, am Tag der Ausstrahlung waren die einzelnen Weinflaschen bei unserem Partner Habesco und Auferkauf.

Das heißt, es gibt schon auch Leute, die... Ja, das gibt es ja auch. Es gibt auch Leute, die... Dann dachtest du, okay, komm, dann mach irgendwie jetzt hier einmal richtig und dann trinkst du ja, das ist ja auch unser Ziel zu sagen, dann trinkt man halt weniger. Aber dann, oder man muss ja auch nicht jeden Tag essen gehen, aber wenn dann... Besser. Besser, genau. Ja, und Wein ist natürlich ein spezielles Thema. Wein muss nicht sein. Ja, und es ist ein Genussmittel. Und wenn du wirklich mit jedem Euro sparen musst, dann ist Wein natürlich eine Nummer, wo du gerne drauf verzichtest, beziehungsweise den Standard nach unten fielst. Aber ich glaube, ohne dass man deinen Leuten ausgrenzt, das muss dann nicht der Gedanke von so einem Podcast sein. Nee, genau. Es geht doch darum, die Schönheit dieses Genussmittels zu sagen. Ihr habt doch eben auch den Ernährungs-Doc Riedl da drin, der schimpft natürlich für jeden Tropfen, wo ich dann.

Ich habe ihn mal provoziert auf einer Bühne, wo wir gemeinsam waren und er sagt, Herr Doktorin, was haben Sie gegessen, sagt der Moderatorin und so. Dann hat er aufgesät, wie viele Nüßlein er am Vormittag gehabt hat und das und dann noch den guten Quarktrink dazu und was weiß ich. Und dann, Herr Raffersan Siegert, da sagt er, jetzt muss ich den mal auf dem Zahnfüß. Ich habe ein super Brötchen halt morgen gehabt und ich habe so einen Schlag, der hat so einen tollen Schinken gemacht, der ist ja keine zusammengesetzt, Und zwar richtig schön schinken und hinterher noch Käse dazu.

Und der Riedel saß nur da, hat so den Kopf geüttelt. Dann sage ich, sehen Sie, genau das wollte ich jetzt erreichen. Wenn wir nur über Verbotskultur und was haben, kriegen wir die Leute nicht. Wir kriegen sie nicht mehr. Er hat ja vermutlich wissenschaftlich gesehen recht. Aber unser Leben hat so viel mehr zu bieten. Und der Lustgewinn und die Intensität, die wir da haben, Die geht nicht nur über das rein wissenschaftliche Aspekt, das muss darüber hinausgehen. Wir brauchen eine Allgemeinbildung dazu, aber eher über weiße Mehle und Zucker und sonst was. Aber ich erinnerte mich bei dieser Diskussion, ich bin doch vollkommen einer Meinung, aber wir haben gesehen, was mit Robert Habeck passiert ist. Das Heizungsgesetz ist genau dasselbe, wenn ihr Ernährungs-Docs jetzt nur noch diese Keule rausholt und den Leuten sagst, ja, aber wir haben ja immer Rezepte, die sind so toll und gesund. Das will aber keiner so lesen. Das will keiner so lesen. Wir müssen die Bildung dahin bringen, dass es einhergeht. Aber es muss ein bisschen Hedonismus dabei sein. Genau. Und da gibt es ja gerade eine neue Studie, dass Menschen, die etwas, also ein bisschen dickeren Bauch haben, also ein bisschen, ne, so, die vielleicht nicht gesünder sind als andere, aber viel zu viel.

Sozusagen das einhergeht damit. Und das ist ja dieses Thema, was haben wir oft die Diskussion, auch mit ein, zwei Hörern, die sagen, wer war denn hier, der gesagt hat, ich kann nicht genießen. War ja auch schon mal jemand. Also Menschen, die hier in diesem Podcast, Philipp Westermeyer. Philipp Westermeyer sagt, wisst ihr was, ich würde so gern genießen können, aber ich empfinde keinen Genuss bei Dingen, die ich mache. Das ist ja eigentlich fast viel schlimmer, als wenn du da mal ein bisschen übergewichtig bist. Jetzt hast du uns hier einen Riesling mitgebracht, kann man das sagen? Das kann man so sagen. Aber das wird jetzt schwer.

Ich hab ihn erstmal nur gerochen. Hast du, du hast schon getrunken? Ich hab einen kleinen Schuh. Hat eine ganz leichte Petrolnote. Würde fast für Rheingau sprechen. Also, ein ziemlich junger Wein. Ja, aber das ist jetzt schon mal ein Unterschied. Das kann man schon mal sagen. Das ist schon mal... Hat aber auch eine vernünftige Restsüße. Ist es Pfirsich? Ja, schon ein bisschen Steinobst, ein bisschen mehr als Apfel. Extrem frisch. Der Zuckergehalt ist ziemlich gleich. Das schmeckt man ja. Aber krass, ich finde, es schmeckt natürlich nicht so aufdringlich wie der erste und nicht so püschig. Das ist eine gute Balance, die da drin eigentlich Aus Deutschland dann?

Aber, man merkt, das ist nicht viel Alkohol, also es ist nämlich leicht. Hat er da 10, 11 Alkohol? Nee, das glaube ich nicht. Nee, hat er nicht, aber ich glaube 11,5 hat er. Aber dem Wein fehlt dann Alkohol nicht. Also du vermisst jetzt nicht irgendwie ihn. Aber er bleibt in der Mundhöhle, er geht nicht in den Gaumen mit hinab. Er hat dann am Ende einen Bitterton, den ich noch nicht einordnen kann. Geht das euch nicht so? Ist er aus dem Saarland? Aus dem Saarland weiß ich nicht, aber von der Saar. Von der Saar? Von der Saar? Also ist es von Günther Jauch.

Also ich habe diesen leichten Bittermandel. Ich mag das immer, Christian, weil ich finde, wenn du das nicht hast, sehr häufig fehlt dir dann Spannung. Ich finde, diese Bitterkeit gibt Spannung am Gaumen. Weißt du, wenn das so ganz limomäßig wegläuft und diese Spannung, dann ist das Finish noch schneller vorbei. Also dann ist der Wein noch kürzer. Aber interessant, ich finde, ist er alkoholischer als sonst? Ich hatte die Weine von Jauch so, deshalb dachte ich so 10%, 11%. Wie viel Alkohol hat er? Echt? Ich kann gerade nicht sprechen. 11,5 habe ich gesagt. 11,5, okay. Und ist es ein Kabinett oder was? Es ist ein Lagenwein, das Weingut für mich abgefüllt hat. Wow. Hast du das mit Günther Jauch so in einem der.

Podcast mal besprochen? Nee. Nee, das haben wir irgendwann besprochen. Also 12 hat er. Also nicht von der Saar, sondern von der Mosel. Von der Mosel, okay. Und zwar aus dem Bockstein. eigentlich eine seiner bekanntesten Lagen. Alte Reben, die bei Günther ja auch immer mindestens so alt sein müssen, wie er selber ist. Das hat er auch dazu gesagt. Und wir haben das jetzt einfach ganz norddeutsch zuverlässig Kellermeister-Edition genannt. Aber es gibt es sonst quasi nichts. Wir haben alles gehabt. Und es war auch nur ein 23er? Nee, das ist ein 21er. Aber es gab nur 430 Flaschen oder so. Eine ganz kleine Zahl. Und ich war ganz happy, dass er gesagt hat, nee, machen wir für euch. Wenn du Spaß an dem Wein hast und ich habe Freude an dem Wein. Ich habe auch am Anfang so ein bisschen diese Tankstelle, Christian, die du sagst, so ein bisschen dieses diese leichte Petrol, die es so.

Der oft eine, also der in der Reife kommen kann, vor allem im Elsass und im Rheingau, ja, aber der Wein ist ja tatsächlich de facto noch recht jung, wir haben uns entschieden, das im Korken zu machen, weil.

Wir ja gar nicht jetzt quasi in dieser wertigen grünlichen Flasche die Schraubverschlussflaschen hat und auch jetzt quasi für diese kleine Menge nichts einkaufen wollte. Und ich freue mich eigentlich sehr über diesen Wein, weil ich finde, er ist ein super Beispiel für nicht staubtrocken. Also ich tue mir, ich weiß nicht, wie es dir geht, Christian, so mit diesen ganz trockenen Mosel-Sachen tue ich mir ein bisschen schwer. Ja, es gehört da nicht hin. Ich finde, es wirkt ein bisschen befremdlich. Du hast völlig recht. Und das ist auch eine Modeerscheinung gewesen, dass man plötzlich den Restzucker komplett abbauen ließ. Und weil man eine Philosophie damit verbunden hat, aber nicht mehr sagt, okay, lass es uns hier stoppen. Und dann hat er eine wunderbare Kombination, einen wunderbaren Schmelz da drin. Und mich, vielleicht habe ich es falsch ausgehört, mich stört dieser bitteren Mandelgeschmack gar nicht. Er ist nur deutlich speckbar. Und das finde ich eigentlich ganz schön. Und dass er mit 21 schon diesen Anklang von Petrolnoten, was er immer das oxidative Moment eigentlich betont, das ist erstaunlich.

Aber vielleicht ist es dem geschuldet, dass es halt ein Lagenwein ist. Aber an sich kannst du den in 5 Jahren, in 10 Jahren, in 20 Jahren trinken, oder? Ganz bestimmt. Ganz bestimmt auch. Aber es nützt ja nichts, weil es gibt ja kaum Flaschen. Das heißt, wenn man jetzt an dem alten Motto geht, ich kaufe mir jetzt Flaschen, die kriegst du wahrscheinlich. Aber was ich eigentlich damit sagen will, vielmehr ist diese Botschaft, Und er war nun schon bei uns und du hast ihn bestimmt auch schon kennengelernt.

Das ist jetzt ja, also von Ote Grafen ist ja nicht, dass er seinen Namen hinhält, um irgendwie damit Geld zu verdienen, sondern er hat jetzt wie die Jungfrau zum Kinder, zu diesem Weingut, das er immer im Familienbesitz war und er stellt sich hin, er ist auf der Messe, er sagt immer, er ist kein Winzer, aber am Anfang hat er das abgelesen, die Analysewerte und mittlerweile weiß er das, er steht da voll dahinter, du siehst ihn und das ist ja ein anderer Ansatz, als dass ich sage, ich habe irgendeinen Abfüller. Das stimmt. Bon Jovi geht auch durch Südfrankreich bei der Ernte mal zwei Tage und die Kamerateams dann dabei, aber macht natürlich den Wein, hat damit überhaupt nichts zu tun. Ich habe das Gefühl, bei Joko und Schweighöfer, das ist doch einfach nur, weißt du, ob die sich dafür interessiert, ist ein Gag, gibt deinen Namen dafür. Es gibt ja auch die Jokolade und sonst was alles, aber... Also ich kenne ja auch natürlich, aber ich kenne nicht so gut, aber ich würde mich trotzdem aus dem Fenster lehnen in seine Zeit vor Erwerb des Weinguts und nachererbt. Das war für ihn eine Zeitenwende. Er hatte früher immer den Ruf, und damit erzähle ich keine Geheimnisse, den Igel in der Tasche zu. Und.

Die Winzer ist eine ganz eigene Community, eine ganz eigene Lebenseinstellung, eine Lebensfreude, eine Intensität, was die haben. Und das ist so, ich glaube, diese Intensität, was diese Winzer, auch die jungen Winzerinnen, was die da an den Tag liegen, das hat Job.

Ich glaube, er verbringt heute mehr Zeit da auf dem Weingut als auf seinem wunderschönen Haus aus Töten. Man muss ja sagen, das sind ja alles Leute, die extrem großartig sind, die überhaupt das, oder? Und untereinander und sich helfen. Und das heißt nicht, das ist wirklich eine Community, die fantastisch ist und die eine ganz eigene Lebenseinstellung hat. Und das ist so toll. Und ich glaube, dass Günther Jauch das bis zu dem Zeitpunkt, deswegen würde ich das Leben da bei ihm so einteilen, nicht gekannt hatte. Und er war, es spielte da keine Rolle, dass er Günther Jauch ist. Und er hat das beim Schopf gepackt und ist auf die Messe und sich dorthin und hat Klinken geputzt, auf Deutsch gesagt. Und das gehört dazu. Natürlich einen riesen PR-Vorteil über seinen Namen. Aber wenn das Zeug irgendwann nichts taugt, taugt es nichts. So ist es. Aber es stimmt, das ist so ein bisschen, das erinnert mich immer, meine Lieblingsgeschichte von Michael, Da waren wir ganz am Anfang des Podcasts und dann kam Corona. Und ich saß irgendwie mit der Familie im Ferienhaus fest, wäre jetzt übertrieben gesagt, das wäre ja auch schön und so, und fragte dann Michael, Michael, wir sitzen hier oben und wir müssen uns das hier schön trinken. Ich schicke dir mal, hast du mir 18 Flaschen Wein geschickt?

Ich bin zwei Jahre hinterher gelaufen, bis er mir endlich mal eine Rendo geschickt hat. Also ich finde, das ist so typisch für diese Branche, dass das gar nicht so gefragt wird. Ich finde auch die Eitelkeit in dieser Branche ist nicht besonders ausgeprägt. Das hat er uns ja selber auch schon gesagt, dass er viel lieber mit Weinmenschen als mit Medienmenschen zusammensetzt. Ja, aber erst wirklich, deswegen würde ich diese Zeitrechnung da so machen. Und wie gesagt, ne, wir haben es natürlich ein paar Mal gesagt, oh, ich ist jetzt nicht so, bei irgendwelchen, ich höre gar nichts. Aber.

Das ist ein Öffner für ihn im Leben gewesen, wo er andere Schwerpunkte gefunden hat. Und in der Medienbranche ist diese Busse-Gesellschaft, die ist bei den Medien überhaupt nicht. Aber die mögen sich oder die sagen auch mal, Mensch, da ist ein Scheißdreck. Die finden das ja auch toll, wenn andere Türen Weine haben. Die probieren ja noch andere Weine. Ja, der mit Roman Nivoneczanski, der auch schon bei uns war, mit Van Volksem. So hat er auch in der Ecke quasi auch jemanden, der Dinge bewegt, der Dinge verändert. und der dieses aus dem verstaubten Möselchen quasi hinein holt in eine international anerkannte, renommierte Stilistik, die hoch bewertet ist. Wo auch jemand ist, wo man dann von draußen natürlich sagt, naja, der hat ja auch Geld geerbt und bla bla bla. Was aber da überhaupt, kann man nur sagen, bravo, Gott sei Dank setzen die das Geld, was sie haben, so ein und tun dann da was, auch für die Natur natürlich, weil in dem Moment, wo du das alles zurückfährst und wieder intensivierst und auch in die Gebäude investierst, wo du sagst, das sind großartige Sachen. Oder Klaus-Peter Keller natürlich als Wehrspitze dann, so, das ist natürlich die tolle Sache. Kostet?

Kostet 25 Euro. Ist auch ein Stieg. Was hast du denn noch gestiegen? Ja, das ist ja... Das erste Mal, als sie auch da war, bei uns war das alles unter 5 Euro. Nein, das stimmt nicht. Die großen Gewächse kosten auch mindestens 35 und Der Einstieg ist Max. Das ist ein Lagenbein, hast du gesagt. Und das sind alte Reben und die sind auf jeden Fall über 60 Jahre alt. Ohne dass ich jetzt... Geerntet und steil lagen. Ja, das sowieso.

Ich mag das. Ich bin stolz, dass wir so diesen Wein haben. Ich könnte mich da reinlegen. Auch so als Zwischenwein oder bei so einer Verkostung, mal zu sagen, jetzt brauchen wir alle mal ein bisschen frisch machen, nicht so viel Alkohol. Christian, wir müssen ja sagen, wir haben jetzt zwei von drei Weinen auch mit den Prominenten erraten. Nein, du, wir beide zusammen. Das ist ja gar nicht so schlecht. Wie ist es denn eigentlich, Christian? Kannst du irgendwo hingehen in ein Restaurant, ohne dass du, also quasi, kannst du den normalen Restaurant-Erlebnis, kannst du sein normales Restaurant-Erlebnis haben? Nein. Nein, okay. Das ist einfach eben, aber immer Respekt und freundlich und wenn man mich dann im Restaurant fragt und, Versuche ich diese Frage zu interpretieren, ist es eine ehrliche Frage oder ist es die Frage, es war doch hoffentlich alles. Und diese Frage, es war doch, sage ich immer ja. Und wenn es ein ehrliches Feedback sein würde und dann sage ich, Menschenskinder auf das Kaisergemüse, hättet ihr ja verzichten können.

Versuchen die Leute dann mehr zu machen, wenn du da bist? Also wollen die nochmal besser sein? Ich kann, also was ich natürlich über die ganzen Jahre gelernt habe, ist, dass ich es mir machen lasse, noch ein Gang und noch ein Gang, das will ich, sondern ich sage, pass auf, ich habe noch keinen Hunger heute nur bitte.

Und das geht, weil wenn man sich bemüßigt fühlt, jetzt da zu demonstrieren, dann ist das kein schönes Erlebnis mehr, das ist ja nett, wenn du mal einen Kaffee dann zusammen noch trinkst oder ausgegeben bekommst, aber darum geht es gar nicht, Aber ich habe das Gefühl, dass mir egal wo in Deutschland unglaublich viel Respekt oder in Österreich auch Respekt gegenlegt und die Leute das dann schätzen, wenn sie das. Weil sie auch gesehen haben, du warst ja der Erste in einer langen Kette von Restauranttests und wenn man guckt, was aus diesem Genre, das ich früher sehr geliebt habe, was daraus in der Zwischenzeit geworden ist, dann denkst du irgendwie, gibt es eigentlich noch eine Imbissbude, wo nicht irgendein Restauranttest? Sagen, um Gottes Willen. Du wolltest die Leute nicht auflaufen lassen. Du wolltest ihnen helfen. Und das ist ja natürlich ein ganz anderer Ansatz. Das ist ja keine populistische Geschichte, sondern konntest du denen auch helfen? Da musst du die Hilfe definieren. Also erstens der Auftrag, zweierlei. RTL sagt, wir machen Unterhaltungssendungen. Ich sage, wir machen draus eine Wirtschaftsendung. Ich habe zum Beispiel zweimal den Ernst-Schneider-Preis für die Sendung bekommt, das ist der renommierteste, das ist der Preis des deutschen Mittelstandes für die beste Wirtschaftssendung im deutschen Fernsehen. Zweimal gewonnen.

Und wenn du jetzt, wie vor zwei Jahren mal die Telekom oder die online irgendwie mal so einen Bericht geschrieben hat und dann fragt sie in so einer kleinen Stunde, ist Herr Rach, ihr müsst gar nicht mit mir darüber sprechen, macht eure Aufgabe und dann ist gut.

Die Geschichten sind so vielfältig gewesen, wo du eigentlich nur in der Tiefe bei der großzahl der menschen die sich da beworben wo ich dann auch war ging es darum und ich habe ja dort wo dann großen ohren bild waren oder wo die maurer spalte zu sehen weil habe ich.

Weil das hat damit nichts zu tun gehabt. Und bei vielen war es so, dass ich gesagt habe, doch off records, lass mal auf. Wenn wir das gemacht haben, wirst du ein halbes Jahr lang ein Buma. Du nimmst jede 10.000 Euro, um die Schulden zu bilden. Jede 10.000. Und dann hörst du auf. Weil dann kannst du von den 100.000 Minus weg. Weg und du kannst einfach du bist nie Gastronom oder Gastronom, und viele haben leider dann erst mal ein VW Passat Kombi mit Komplettausstattung bestellt und dann hat doch vier Kilometer weiter der kleine Eckladen, den haben wir noch übernommen und so, weil sie, erfolgsbesoffen waren eine Menge dieser, es sind bestimmt zehn Leute nicht mehr am Leben auch das wurde nicht dann wirklich gemacht und es gab Leute, die ich habe heute noch Kontakt, mit denen die nach wie vor dankbar es kann nicht alles gelingen ich habe mir eine Untersuchung machen lassen die normale Verweildauer eines.

Herauskommen bis maximal 15 Jahre wenn ihr mal die Augen zumacht du bist ja Bremer, ne? bist du irrt? Können wir das rausschneiden? Nehmen wir mal die Augen zu und überlegen mal, was vor 20 Jahren in Hamburg, was es dafür gab und was es davon heute noch gibt. Da gibt es aber noch einige, muss man sagen. Aber du hast natürlich recht, es gibt ganz viele nicht mehr. Die gibt es nicht mehr.

Ausnahmen, familiengeführte Restaurants auf dem Land oder Hotelrestaurants in guten Lagen. Das ist eine Ausnahme. Ansonsten, wenn du durch die Innenstadt gehst, es gibt es.

Nichts mehr, was sie lange hält. Das heißt, das, das habe ich wirklich empirisch untersuchen lassen, musst du wissen, wenn du dann diese Kurven machst. Und ich glaube, es ist immer gelungen, den Leuten die Ehre wiederzugeben. Und das ist wirklich eine Mann-Frau-Geschichte gewesen und da kann man natürlich gleich wieder draufhauen und sagen, Männer um Hilfe gebeten haben und dieses erscharische Gefühl, nicht mehr der Ernährer zu sein, nicht mehr der Beschützer der Familie zu sein, der Versager zu sein, weil sie es so geübt haben. Weil der Vater, der Großvater das so gesagt hat, das war die Wahrheit im Kopf und jetzt, was war da das Ergebnis? Keine Briefe mehr öffnen, weil wenn ich die Briefe nicht öffne, existieren sie eigentlich nicht. Gute Idee. Dann die Rechnung, die ich nicht weiß, aber die gibt es nicht. Und das Wort Rakete, Rakete gibt es erst seitdem das Wort Rakete gibt. Und so muss man das sehen. Das heißt, ich sage immer, der Grauschleier des Nichtwissens, des Nichtwissenswollens bei den Männern, den zu durchbrechen, war so viel schwieriger als bei Frauen. Die Frauen waren da viel leichter handelbar, weil die Frauen haben nach dem Retter gesucht. Und die waren unglaublich zugänglich für Ideen.

Die waren offen, die waren wissbegierig, sag mal übertrieben. Wir wollten jemanden haben, der mit einem weißen Pferd kommt und sie rettet. Wirklich so plakativ, auch wenn das viele dann heute, weil auch gelernt, auch gelernt. Und das hat aber in der Regel sehr viel besser funktioniert, weil sie gesagt haben, ich mache so viel, was du da vorschlägst. Und ich habe versucht immer so zu agieren, was würde ich tun, wenn es mein, das war die Präsenz. Wie lange gibt es die Hanselang schon? 21 Jahre. Ja, aber welches Restaurant hat mitgegeben? Nein, es gibt auch.

Untersuchungen über den Bestand von Firmen. Nicht viel besser. Man denkt immer so aus Deutschland, die Firma ist 100 Jahre, 120, 130 Jahre alt. Die meisten Firmen verschwinden innerhalb von 10, 5 Jahren.

Ja, also noch einen vierten Bein. Ja, was mich interessiert ist, jetzt weiß ich, dass du einfach dass du schon sehr gerne Wein magst und auch gute Sachen und das zelebrieren kannst. Gehst du da noch viel essen oder machst du dann doch lieber selber, weil dich die Weinpreise in Restaurants nerven, weil die Leute gar nicht diese gereiften Weine haben, weil alle nur den aktuellen Jahrgang kaufen? Wie sieht es aus? Ja, das ist, Wenn die Leute wie du so eine Nachzahlung an den Nebenkosten haben, wie sollen sie in Wein investieren und zum Beispiel den Wein in einer Subskription kaufen und dann liegen lassen. Das ist ein Kapital, was nicht arbeitet und wir haben das gnadenlos mit diesen Dingen natürlich. Das heißt, es gibt sehr wenige Restaurants, die keinen Sponsor haben und trotzdem eine gute Weinkarte haben. Und ich erwarte aber auch nicht einen Wein von 1995 auf der Karte. Es gibt hervorragende Weine. Ich habe gerade, für Weihnachten verschenke ich gerne ein bisschen Wein und ich habe eigentlich schöne Dinge, aber dann hat ein großer Händler hat angeboten 2009 Chateau Coufran, Haute-Médoc, wunderbarer Jahrgang, schön gereift für 26. Vorher habe ich eine Flasche aufgemacht.

Hervorragend. Natürlich ist es 26 Euro, das ist aber dann wieder die Günther Jauch nochmal dann da. Viel, viel Geld. Aber für ein Weihnachtsgeschenk ist es, ne? Nein, und wenn du so ein Wein kaufst und wenn du es dann in Gastronomiebedingungen kaufen würdest, kriegst du auch noch ein paar Prozente dann da. Das kannst du hervorragend kalkulieren und dann hast du einen wunderbaren, gereiften Bordeaux auf der Karte, wo du sagst, boah, den machst du auf im Glas. Wunderbar zu trinken, der kann auch noch zehn Jahre da liegen. All das hat der, was in Bordeaux haben muss. Wo ich sage, es gibt das, aber du musst dich dann damit beschäftigen und auseinandersetzen. Aber da probierst du das vorher, bevor du es verschenkst. Ja, glücklich. Hast du doch auch geraten, dass man nur Beine verschenken soll, die man selber mag. Ja, das bin ich nach wie vor der Überzeugung. Ich glaube, dass es immer noch viele nicht machen. Wahrscheinlich, aber jetzt ist es, du hast natürlich jetzt, wir müssen schon mal nachdenken, Christian, er hat natürlich jetzt einen Bordeaux, Aber was ist denn ein Prominenter, der einen eigenen Bordeaux hat? Hast du einen Bordeaux? Wissen wir nicht. Erstmal ist es ein Rotwein, das kann man schon mal sagen. An der Farbe erkannt. Ha! Kräftiger Rotwein. Ein sehr kräftiger Rotwein. Wettbewerb unterspricht wahrscheinlich. Kein Bordeaux. Kein Bordeaux. Also oder ein ganz junger, aber von der Nase her.

Man sagt ja, was gegen einen Spätburgunder spricht. Aber Christian, wie aufwendig kochst du denn zu Hause privat?

Meine Frau war gestern Abend, ich bin gestern erst zurückgekommen, ich war neun Tage in Köln. Und dann sagt sie, ich habe noch Karten für das Christian Neum-Konzert im Wichel. Ich bin echt platt. Und jetzt kommt die Frage. Also ich war alleine. habe einen Rotwein aufgemacht, weil ich wollte ein Glas trinken. Und dann im Kühlschrank gab es noch etwas Kalbsleber. Dann habe ich Spitzkohl runtergeschnitten, Spitzpaprika runtergeschnitten, rote Zwiebel. Und habe das dann auch Knoblauch und ein bisschen Spicy Arabiata Gewürz. Habe das zusammen gegart, die Leber getrennt gegart und dann Nudeln mit ein bisschen Kochwasser dort hineingemacht drauf und lieben. Das klingt aufwendig, geht aber so schnell von der Hand. Klingt gar nicht so aufwendig erstmal, oder? Die Nudeln brauchen 10 Minuten und dann aber nochmal, also eigentlich 12 und die 2 Minuten zum Schluss mit dem angeschmorten Gemüse und der Leber, die dann oben drauf kommt, bisschen gehackten Rosmarin und Petersilie dazu. Das ist natürlich cool, wenn du selber der Koch bist. Wenn du Leber im Kühlschrank hast. Nein, im Haus.

Und das war ein Glücksbringer. Und an Weihnachten durfte es ein bisschen aufwendiger sein. Klar, das ist traditionell. Und da sind noch zwei andere, eine Köchin, eine wunderbare Freundin von mir war da, die ja auch bei Sternladen ist oder mein Schwager ist auch ein hervorragender Koch.

Aber nein, die halte ich raus. Warum? Weil ich möchte nicht am 24., wenn wir zusammen sitzen, dass ich dann erst da anfange, sondern der 24. Ist für mich ein wunderbarer Tag. Ich bereite alles am 23. Vor, habe immer alles am 23. vorbereitet. Dessert wird vorbereitet und eine Soße wird vorbereitet und es gab Blätterteig, wird vorbereitet. Du warst ganz entspannt, Heiligabend. Ganz entspannt. Nur noch schieben. Also eine Frage der Organisation eigentlich. Eine Frage der Organisation und der Aufwand. Natürlich als Profi, wenn ich das dann ein Problem mit dem Aufwand hätte, wäre ich kein Profi gewesen und das interessiert mich dann gar nicht, sondern ich möchte es wirklich dann schön haben.

Versucht uns ein bisschen zu verwickeln. Ich höre vor vielen so quasi jetzt auf, was habt ihr Weihnachtiger, die sagen so, ja Weihnachten wollte ich was ganz, ganz besonderes ausprobieren. Wo ich immer sage, ich wurde auch von so einem Weinmagazin gefragt, ist Weihnachten nicht die Zeit, dass man irgendwas mal aufmacht, wo ich sage, nein, also Weihnachten ist die Zeit, wo ich das koche, was ich kann, aus meiner Sicht, wo ich das aufmache, was ich kenne, worüber ich mich freue. Ganz genau. Ganz genau. Nur, ich sage immer, auch in ganz vielen Sendungen oder Frauenzeitschriften immer, bitte, liebe Leute, macht nur das, was ihr könnt. Keine Experimente an Weihnachten. Weil der Druck eh schon so groß ist, dass alles fröhlich ist. Stimmt euch ab, wer was essen will, aber es kann eigentlich nur das Highlander-Prinzip dann geben. So. Ist es ein deutscher Rotwein? Nein.

Es ist ein italienischer Rotwein. Es ist nicht so kalt gerade. Ist es italienisch?

Ich habe ihn etwas gekühlt, jetzt ist er tatsächlich immer noch ein bisschen kalt, weil ich wollte, dass der Alkohol nicht der K.O.-Killer ist für diesen Wein, weil er relativ froh ist. Italiener Wein? Ja. Ist er, ne? Nein, ist er nicht. Ist er nicht? Er hat ja nicht so viel Säure, wie die meisten Italiener hätten. Er hat auch relativ wenig Gerbstoff, ist eigentlich sehr, sehr saftig, sehr fleischig, der Wein. Ja. Ich habe so ein bisschen, weiß ich, in der Nase eher würde ich sagen so fast, Krolder oder so, ein bisschen Brombeere, ein bisschen Vanille auch. Und noch Teuerung. Noch Wein. Aber ich sehe nach wie vor auch noch ein paar Mal probieren, nicht in Bordeaux. Ist auch richtig, er kommt nicht aus dem Bordeaux. Also er kommt nicht aus dem Bordeaux, aber kommt er aus Frankreich. Kommt der aus Frankreich? Auch nicht. Aber es ist eine Rebsorte, die auch vor allem in Frankreich... Merlot. Nee.

Es ist ja dann auch kein deutscher Prominenter, oder doch? Nein, kein deutscher Prominenter. Ein Schweizer Prominenter. Prominent. Welche Dings? Wie heißt der? Der Weinmacht. Ja. Der eigentlich ein Musiker ist. Ja, DJ. Ich wollte gerade sagen. Jetzt heißt er nicht DJ Ötzi, sondern er heißt, wie heißt der andere? Oh, scheiße. Ein älterer, ja. Kein DJ. Nein, aber der ist ein Musiker. Ein Elektromusiker. Ja, der war bei mir im Podcast. Ich weiß den Namen nicht. War ein Duo früher. Nein, der war da mit dem, wie heißt der denn? Was gibt es da? Er ist gar kein Prominenter, weil man ihn gar nicht so kennt. Aber Axel wird das richtig feiern, weil ich mit ihm schon mal drüber gesprochen habe. Wieso? Wer ist es? Der Winzer heißt Dieter Mayer von Yellow. Ach so, okay. Er macht diesen Malbec mit Cabanes Sauvignon in Mendoza in Argentinien. Und er heißt Puro Gran Corte.

Aus dem Jahrgang 2021. 21, also das ist natürlich gleich völlig richtig gesehen. Ich war ja vor drei Jahren in Mendoza, das ist auch, Frankfurt, Buenos Aires ist die weitest entfernteste Fernhunk, wie man einmal fliegen kann von Europa und dann haben wir dann sechs Stunden gewartet, ich glaube 13, und dann haben wir sechs Stunden gewartet, um dann nochmal zwei Stunden nach Mendoza zu fliegen und dann sind wir nochmal drei Stunden mit dem Bus von Mendoza ins Valle de Uco gefahren, Damals zu Bodega Salentine, wo ich mit dem Pepe Galante den Podcast gemacht habe, als ich da zugeschaltet war. Und das ist ja schon relativ hoch und deswegen haben die Weine, schon auch noch eine gewisse Frische, ehrlicherweise. Aber die sind natürlich auch der, es hat 14,5 Alkohol. Das ist, wenn das zu warm ist, dann kielte ich das. Vermutlich der Alkohol.

Das ist wahrscheinlich bei vielen so. Ja, genau. Aber es wächst so auf 1000 Meter Höhe. Also das ist schon relativ hoch. Und der ist ja umtriebig, der Dieter Mayer. Ich habe ihn auch schon kennengelernt. Er beschäftigt sich auch sehr mit dem Wein. Er ist viel da vor Ort. Diese Burosachen, die sind auch bekannt. Ich habe es probiert. Es ist eines der für mich Besseren. Er ist mittlerweile auch biozertifiziert, was ich immerhin hoch anrechne. Ich bin nicht drauf gekommen. Du hast es doch gesagt, aus einem Duo. Ja, ja, richtig. Ich komme die ganze Zeit auch darauf, wie der Typ heißt. Und ich meine, furchtbar. Und jetzt machen wir nochmal zum Abschluss. Bin ich gespannt. Die Flasche kostet 15,90 Euro. Oh, das ist gut. Aber den kannst du gut verkaufen. Ja. Ist anständiger Bein.

Aber gut, ihn zu kühlen, er war jetzt zu kalt. Aber ihn, ich sag mal, auf 16 Grad zu haben und dann kommt er hoch, dann ist es, glaube ich, ganz in Ordnung. und jetzt war Christians Idee ja nochmal zum Ende von Bon Jovi, weil du was erwartest? Was erwartest du? Dass er die Fehler oder seinen eigentlichen Charakter mit zwei, drei Grad... Mehr. Mehr. Das tut dir mal einen Gefallen und veniert dir einmal ein. Christian, ich habe, als ich auf dem Schiff war, als wir in dem Podcast auf dem Publikum auch gesagt haben, habe ich eine Frage gestellt an unseren Gast, die mochte ich so sehr, darf ich sie dir auch stellen, was wäre deine Henkers Mahlzeit? Oh, meine Henker-Mahlzeit. Das ist eine sympathische Frage, Herr. Ja. Heißt ja die letzte. Ja. Was magst du so gerne essen, wenn es die letzte Mahlzeit ist deines Lebens? Es ist eine fiktive Frage. Ich antworte fiktiv. Den Dippelappes meiner Oma. Dippelappes ist ein saarländisches Nationalgericht. Das sind Kartoffeln rum und dumm, würde man da sagen. Das heißt, man reibt die Kartoffeln eigentlich wie beim Häuschen.

Man reibt die Kartoffeln eigentlich wie bei einem Rösti, da gibt es Lauch dazu, Dörrfleisch dazu, also ist eigentlich geräucherter Schweinebauch und dann wird das in einem gusseisernen Bräter mit Schmalz gebraten, mit Deckel, dann tropft das Wasser natürlich rein, gart die Kartoffeln und dann wird der immer rum und rum gedreht, heißt das. In seinem eigenen Saft. Und dann ist dieses Kartoffelgericht, das dauert relativ lang, ist dann so hoch, aber in sich knusprig. Und ich habe es früher ab und zu im Restaurant zu Lamm, zu geschmortem serviert. Es ist schon ein Knaller, aber du brauchst für so eine simple Sache unglaublich viel Zeit und Liebe. Das wäre glaube ich dazu ein Kopfsalat. Und das, kochst du das ab und zu selber noch? Ja, ich mache es. Aber das Beste hat es deiner Oma gemacht. Diese Referenzgeschmäcker, die hat man abgespeichert. Die Erdbeeren, die durch überall Erdbeeren und die ganzen, ob es Mieze Schindler ist oder die ganzen Erdbeersorten, kommen dann da nicht heran. Das heißt, diese Referenzgeschmäcker, die so abgespeichert sind, sind natürlich eine wunderbare Guideline, wenn du was beurteilst.

Letztes Jahr oder letztes Jahr ist Heinz Winkler gestorben der früher war Küchenchef im Tantres drei Sterne und dann Aschau auch drei Sterne bis es dann Schritt für Schritt aber ich war als junger Koch, bei ihm Essen es war Sommer, es war heiß in München wenn man das alte Tantreskind hat einen Innenhof gehabt kam dort an und das Restaurant war nicht voll. Und dann, Wird rein, Aperitiv, ja. Dann haben wir zwei Gänge zum Menü bestellt. Das Menü, das war Ex-Orbit. Ich kenne noch so viele dieser Gänge. Das war ein Referenz-Erlebnis. Schock kam dann hinterher. Mit der Rechnung. Damals, ja pass auf, das ist, ich weiß nicht, über 30 Jahre her, hat er dann uns für dieses Glas Sekt mit Pfirsich, Marc.

25 Mark abgenommen, was horrende war. Er hat beim 10-gänligen Menü die beiden Zusatzgänge à la carte berechnet. Ich habe ein so derbes Erlebnis, was Gastfreundschaft anbelangt, dort gehabt, wo ich sagte, nee, so darf es nie bei mir sein. Das Essen war Himmel. Das sind so viele Referenzsituationen bei diesem Erlebnis geblieben. Und ich war nochmal da, natürlich auch so, weil ein Erlebnis ist nie bestimmen, sollte es nie werden, immer eine zweite oder eine dritte Chance für sowas geben. Und das war schon immer begnadet. Das muss ich schon sagen. Aber wenn du was isst, Christian, denkst du dann so, wie hat er das gemacht? Oder kann man das auch nur so genießen, ohne sofort technisch zu werden und zu sagen, hat das vorher blanchiert nochmal?

Also ich kann das nur so genießen, aber trotzdem, wenn es atemberaubend ist, oder vor kurzem Essen, drei Sterne, und dann war da so viel mit Säure gehabt, frage ich natürlich, weil es, und ich denke, es war so unterschiedlich, Säure dabei, so angenehm. Und gesagt, Gott, was hat er da für ein Produkt? Und es war nicht einfach Zitronensaft. Dann habe ich immer nach dem Essig gefragt. Und das ist dann, wo ich dann sage, das muss ich dann auch wissen und so zuhalten, bloß nicht abschreiben, das war früher mal. Und für mich als Rentner, dann verraten die das auch. Und das ist natürlich großartig. Also da treibt mich auch meine Neugierde dann um, diese ganzen neuen Techniken mit einem drum. Und sonst interessiert mich am Ende gar nicht, da muss es nur schmecken, weil ich es eh nicht nachkochen will und nicht werde, sondern meistens geht das auch an die Hose. Aber wenn ich das Produkt dann so sehe, und ich bin Produktfetischist, der Spitzkohl gestern Abend, auch jetzt ist Spitzkohlzeit. Spitzkohl, wir machen auch ganz viel mit. Ganz einfach, ich meine jetzt neuerdings für die Kinder, die mögen das interessanterweise auch, einfach nur anbraten mit Spiebeln, ein bisschen Knoblauch, Spitzkohl, ein paar Karotten und dann Kokosmilch dazu. Ja, das ist mir kostig. Also für Kinder ist das wunderbar. Ja, ja. Es geht schnell.

Bei Spitzkohl denkst du, was kannst du mit Spitzkohl machen? Aber Spitzkohl, übrigens jetzt muss man sagen, und du hast natürlich recht gehabt, Christian, ja, da kann man jetzt, eigentlich darf man es jetzt nicht mehr trinken. Allein in die Nase schon. Du warst jetzt zu schnell, Michael.

Eigentlich darf man es, oder? Da muss man sagen, was sagt uns das? Wenn man sagt, dass die Temperatur den Wein besser hat wirken lassen, als er eigentlich ist. Schönt ihn. Aber muss ein sehr guter Wein, auch wenn er warm ist, ein sehr guter Wein sein oder verliert er automatisch immer? Nee, er verliert nicht. Also nee, ganz von mir. Ich habe mal einen, weil du auch weiß, der Burgund, ich habe einen Pernod Verschlester, ein Dorf mit 200 Einwohnern, aus dem Burgund, mal getrunken. Eine Flasche, die habe ich aufgemacht Der war nicht so teuer. Ich glaube nicht mal, dass es primär grü war. Das war die Basis. Ich weiß es nicht mehr. Ich habe die aufgemacht und dann habe ich quasi den ganzen Abend diese Flasche getrunken und nie bin, also, saß auf dem Boden vor dem Sofa und habe diese Flasche und mit jedem Schluck habe ich gedacht, wow, also was jetzt wieder los ist und wie sich das jetzt wieder verändert und hatte null Probleme mit der Temperatur. Null. Überhaupt nicht. Und das gibt es. Aber es ist genau so, dass Leute das auf Eis trinken und eiskalt und weil vieles wärmer nicht genießbar wäre. Aber der Weißwein ist eigentlich in der Regel zu kalt getrunken. Der Rotwein zu warm. Der war jetzt zu kalt. Der war ein bisschen Fehler von mir. Er war jetzt verloren, der Rosé, oder? Für mich ja.

Aber es ist natürlich nicht gedacht, dass man ihn quasi so warm trinkt. Und es ist natürlich trotzdem auch schwer nach dem Rotwein. Das ist für jeden, weil der Gaumen einfach erstmal dieses ganze, diese Gerbsäure, die du sagst, das Tannin, das trotzdem da ist, erstmal den Gaumen schon einnimmt. Und das ist für jeden dann schwerer, so einen leichten, eher kleineren Rosé zu verkossen. Aber ich glaube, wir haben recht getan, wir wollen den Wein nicht schlechtreden. Das ist ein Wein, Wenn jetzt im Winter, wenn wir jetzt vielleicht mal Ende Januar haben und es kommt mal ein Sonnenstrahl und blauer Himmel und man genießt, komm Schatz, jetzt mache ich so eine Flasche Wein auf und Fenster oder Terrasse. Deck den Schnee. Hat was dann. Das kann man gut machen. Man muss ihn nicht zu warm werden lassen. Aber die Wärme zeigt eigentlich die Struktur und die Fehler. Hast du mal über ein Weingut nachgedacht? Ja, ich war schon mal drauf und dran mit zwei Freunden. Also dann werdet ihr auch drei Freunde. Ja, aber wir hätten es so nicht genannt.

Und es war in der Pfalz in Kaltstadt und mit schönen Langen auch Richtung Odins, also Richtung an den Waldrand, was ja heute die 1a Langen unten sind eigentlich mit dem Klimawandel nicht mehr 1a Langen, das muss man so sagen. Das ist unglaublich schwer für die Riesling-Hersteller, da noch dann diese Filigranität zu haben, wie man eine Saumagen dort zum Beispiel, das ist Pessel und wird schwer für das, was einer der ganz großen Langwege. Und dann hat der Verkäufer, Sie sehen, das war noch ein anderer bekannter Mensch da, und dann hat er den Preis so hoch gemacht. Und ich habe mir dann die Bücher angeguckt und dann war so viel linke Tasche, rechte Tasche, das heißt er hatte einige Gastronomiebetriebe wo er sich von rechts nach links verkauft hat und wo du nie in.

Also nicht so transparent. Transparent war und für mich jedenfalls nicht transparent. Und wir wären natürlich auf den Winemaker, auf den Winzer, auf den Kellermeister angewiesen. Mit dem sind wir dann drei Tage noch da rum. Und ein Sturkopf vermutlich gewesen. Netter Kerl, aber ein Sturkopf. Und dann haben wir in einer kleinen internen Runde gesagt, wir lassen die Finger heran. Und ich hätte das Invest gerne getan. Und bereust du das ein bisschen, dass du eigentlich Winzer geworden bist? Nee. Es ist eine modische, ich weiß, ich bin jetzt, der Frau sagt immer, du wolltest weniger machen. Ich bin Rentner im aktiven Unruhezustand. Du bist ja schon noch sehr present. Ja, aber wenig. Also ich mache ja nicht bewusst, ich mache ja keine Social Media Sachen.

Ich habe so ein gutes soziales Umfeld und Freunde. Oder wenn wir uns bei der Weinrunde mal treffen, das macht Spaß und sich da auszutauschen. Und wenn das dann, wie ich dir erzählt, bei dem einen war ich dann auch zu zweit, weißt du, kochst zusammen was und trinkst eine Flasche Wein und dann redest du nicht nur über Gott und die Welt, sondern auch über dich selber. Und das ist eine ehrliche Interaktion. Ich liebe es und auch den anderen Quatsch. Also ich bin natürlich aus, aber ich bin da nicht meine Mitglieder. Ein schönes Schlusswort. Christian, es war eine Freude, Freude, wie ich am Anfang gesagt habe. Doppelfreude. Axel, liebe Grüße, schade, dass du das nicht erlebt hast heute. Lieblingswein von jedem, haben wir alle drei den gleichen Lieblingswein wahrscheinlich, ne? Ja, ich denke auch. Der ja auch, ne? Ja, schon gut gemacht. Und nicht Lieblingswein haben wir drei auch, alle den gleichen wahrscheinlich, ne?

Ich glaube, das ist der Grauburgunder einfach. Aber du hast es auch, du bist natürlich auch viel zu höflich, aber mir ist es passiert, ich war in Österreich dann mit meiner Familie, letztes Jahr im Oktober und dann, auch mit Leuten, also große Geburtstagsfeier, und ich kannte viele auch nicht. Wir waren in einem Restaurant und dann sagt die Dame neben mir, also für mich ein Glas Grauburgunder. Und dann sagt der Service-Mitarbeiter so, also Grauburgunder haben wir nicht offen. Und dann habe ich gesagt, so, ist mir irgendwie so rausgeschüttet, sag ich, jawohl, und das ist auch gut so. Und dann hat er so mit mir eingeklatscht. Und dann hat sie gesagt, wieso, was ist denn das Problem beim Grauburgunder? Sag ich, oh, das tut mir total leid, ich wollte jetzt gar nicht, aber wer mich kennt und so weiter und ich finde es so belanglos. Aber bestimmt, wenn der das jetzt auch sagt, der Herr, der hier arbeitet, der wird etwas anderes empfehlen können. Und dann hat sie gesagt, nee, jetzt trinke ich gar kein Wein mehr, das mir jetzt komplett verunsichert. Und dann habe ich mich so schlecht gefühlt. Und meine Frau natürlich mit ihren Blicken schon über den Tisch hat mich so, und dann habe ich gedacht, das ist auch arrogant, das ist doch gewesen. Ich habe mich über mich selber geärgert. Ich habe mich da 17 Mal entschuldigt. Es tut mir total leid, aber ich finde, so viele sind so un... Gibt es überhaupt keinen Grund, warum die in diese Flasche gekommen sind. Warum es auch noch Menschen gibt, die das trinken. Und ich wollte die Laune überhaupt nicht verderben.

Also deswegen, wir reden ja nur über unsere persönliche Verliebe. Und ich möchte auch den Kraupurgunder-Liebhaber nicht da verunsichern, dass es gibt da hervorragende Wein. Zum Beispiel im Südtirol gibt es ein paar wunderbare Hinoka Higio, die man wirklich sagt. Aber man muss es hier gar nicht jetzt auch schön reden. Wir reden es ja nicht schön. Nein, wir haben ja schon seit Jahren in diesem Podcast einen Feldzug gegen den Grauburgunder. Ich glaube, es ist auch richtig zu sagen, es gibt halt auch was anderes als den Grauburgunder. Ihr Lieben, vielen Dank. Aufs Leben. Bis zur nächsten Woche. Danke für die Einladung. Vielen Dank. Dankeschön.

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