Liebe Freundinnen und Freunde von dem Tod auf der Spur nicht erschrecken. Hier kommt jetzt gleich eine Sonderfolge, eine besondere Folge mit Klaus Püschel. Denn der Rechtsmediziner, den ihr natürlich alle wunderbar kennt, war in einem anderen Podcast zu Gast und hat dort über all das gesprochen, was er im Hafen, im Hamburger Hafen, so erlebt hat. Und das ist so gut geworden, dass wir dachten, das wollen wir euch nicht vorenthalten. Viel Spaß jetzt mit dieser Sonderfolge und mit Klaus Püschel und seinen Erlebnissen im Hafen. Herzlich willkommen, ich bin Lars Haider. Der Hamburger Hafen ist angesichts des vielen Verkehrs dort eigentlich ein sehr sicherer Ort. Deutlich sicherer als etwa die Autobahn, die an ihm vorbei oder unter ihm hindurchführen, unter der Elbe hindurchführen. Aber wenn etwas passiert, dann ist das meist eine Schlagzeile und zwar eine Schlagzeile, die weit über Hamburg hinaus für Aufsehen sorgt. Und wenn etwas passiert, dann hat das in den vergangenen Jahrzehnten, nicht nur Jahren, sondern Jahrzehnten, einen Mann auf den Platz gerufen, auf den Plan gerufen, wohl eher gesagt, den man eigentlich niemandem vorstellen muss.

Er ist einer der bekanntesten deutschen Rechtsmediziner. Ich rede natürlich von Klaus Püschel. Er ist nicht nur Rechtsmediziner, er ist auch Dozent, er ist Buchautor. Und darüber freue ich mich immer wieder aufs neue Gastgeber des Abendblatt-Podcasts Dem Tod auf der Spur, indem er mit unserer Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher jede Folge neue Fälle analysiert. Und dabei hören dann immer rund 100.000 Hörerinnen und Hörer zu.

Auch da hat er irgendwie neue Maßstäbe gesetzt. Und deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich ihn jetzt gefragt habe, lieber Herr Püschel, können wir uns nicht mal unterhalten über den Tatort Hafen, was da so im Hafen alles passiert, was Sie da alles erlebt haben. Und das wollen wir heute tun, lieber Herr Püschel. Schön, Sie kommen direkt aus dem Urlaub wieder, also frisch erholt. Und ich werfe Ihnen gleich erstmal die Frage, ist das das erste Datum, das mir so einfällt, wenn ich an Katastrophen im Hafen denke, nun bin ich einen Tick jünger als Sie, das ist der 2. Oktober 1984, Bacasse Martina. War das überhaupt das größte Unglück im Hafen? Ich habe gesehen, das war eine Parkasse, die verfing sich an einem Seil zwischen einem Schiff und einem Schlepper. 43 Personen waren an Bord, 19 Personen kamen ums Leben. War das der größte Unfall im Hafen, den Sie in jüngerer Zeit erinnern können? War es nicht. Okay.

Also rein zahlenmäßig im Hinblick auf die Opfer erinnere ich mich sehr gut an die Dampfkessel-Explosion auf der Anders Maersk. Da gab es letztlich 27 Tote. Die Anders Maersk wurde bei Blum und Voss gebaut und beim Probelauf eines riesigen Dampfkessels kam es dann zu einer Explosion. Und diese 27 Menschen starben und das war für uns wissenschaftlich hochinteressant gestaffelt. Zwölf waren sofort tot und 15 verstarben in den nächsten Tagen. Und wir haben damals tatsächlich eine Doktorarbeit gemacht über die geweblichen Veränderungen in der Lunge bei Heißdampfeinatmung und was das tatsächlich im Körper hervorruft.

Wann war das? Dieses Unglück bei Blum und Voskischer am 9. Januar 1976.

Waren Sie da schon in Hamburg? Ich bin 1976 in der Rechtsmedizin in Hamburg angefangen, also nächstes Jahr 50 Jahre Jubiläum. Und das Dampfkesselunglück war schon geschehen. Und ich bin dann im Herbst gekommen und wir hatten dann die mikroskopischen Präparate, die wir sehr systematisch untersucht haben. Das führte dann auch zu einer Doktorarbeit. Und für uns war das tatsächlich auch im Hinblick auf die vielen Obduktionen wissenschaftlich sehr spannend. Das ist natürlich für die betroffenen Angehörigen von sekundärer Bedeutung. Aber dieses war das größte Unglück der letzten fünf Jahrzehnte im Hamburger Hafen. Und ansonsten, habe ich das so gesagt, ansonsten passiert im Hafen eigentlich in dieser Größenordnung nicht so viel. Aber wenn was passiert, dann ist es immer eigentlich ein Riesenunglück, weil viele Leute beteiligt sind. Lars, wir sollten vielleicht eins erwähnen, das ist die große Flut, die Hochwasserkatastrophe. Die liegt ja so lange auch noch zurück. 1962? Ist verbunden mit dem Namen von Schmidt, dem späteren Bundeskanzler, der damals Innensenator war und der sich hier tatsächlich in der Krisenbewältigung bewährt hat. Es gab über 300 Tote, also wirklich die größte Massenkatastrophe in Hamburg.

Nach dem Krieg und diese über 300 Toten waren tatsächlich eine erhebliche Herausforderung. Die Leichen wurden damals auf der Eisbahn gelagert. Das war also auch im Frühjahr. In Stelling?

Nein, in Planten und Blumen. Und eine sehr ungewöhnliche Situation.

Da gab es nur teilweise Obduktionen und das war nun auch etwas vor meiner Zeit. Aber wenn man über große Unglücke im Hamburger Hafen redet, dann muss man über diese große Flut reden. Ich denke historisch ist sehr interessant, dass Hamburg damals wirklich schwerst betroffen war. Vor allen Dingen, weil die Politiker nicht aufgepasst haben im Hinblick auf die Sicherheit der Deiche. Es ist im Bereich der Nordseeküste und im Bereich der Weser relativ wenig passiert, überhaupt nicht zu vergleichen mit den vielen Dammbrüchen, die es damals in Hamburg gegeben hat, vor allen Dingen in den Bereichen auch Wilhelmsburg und Harburg. Und die Toten wurden zum Teil erst Wochen beziehungsweise sogar Jahre nach der Flut geborgen, irgendwo im Bereich der Elbe. Und ich weiß, mein Vater war damals als Bundeswehrsoldat, als Wehrdienstleistender im Einsatz und erzählte dann auch von wirklich schrecklichen Einsätzen, wo sie dann mit Schlauchbooten zu Häusern gefahren sind und haben dann den einen Familienmitglied oder zwei Familienmitglieder geholt und sind dann zurückgefahren und in der Zwischenzeit ist dann das Verbleiben der Familienmitglied da gestorben oder hat sich glaube ich sogar einer mal erhängt. Also da sind unglaublich viele schlimme Schicksalsschläge passiert. Umso glücklicher kann man natürlich sein, dass seit dieser Flut die Deiche halt immer gehalten haben, obwohl wir deutlich höhere Hochwasser auch schon gehabt haben. Da zeigt sich, dass Hamburg alles richtig gemacht hat.

Aber erst seitdem. Erst seitdem. Kommen wir zurück auf das, wo ich mich eigentlich dann, wenn man so guckt, so gewundert habe, da ist ja viel Verkehr im Hafen und so oft passiert eigentlich gar nichts, wenn man überlegt, wie viele Barkassen unterwegs sind, wie viele Ausflugsschiffe da unterwegs sind, wie viele große Containerschiffe da unterwegs sind, aber dann gibt es halt doch diese Unfälle, wo man denkt, wie kann das sein, die Barkasse Martina, was genau ist da passiert und was war damals, wie kommt das dann zu ihnen und welche Rolle spielt die Rechtsmedizin eigentlich, Wenn man denkt, da ist doch letztlich ein Verkehrsunfall, was machen da die Rechtsmediziner? Ja, das Stichwort ist ja gleich von Ihnen mitgegeben worden, Unfall. Also die Rechtsmediziner sind zuständig für alle ungeklärten und nicht natürlichen Todesfälle im Bereich Hamburg und näherer Umgebung. Und ehrlich gesagt ist es so, dass bei Toten im Wasser... Immer daran gedacht werden muss, dass da ein ungeklärter oder nicht natürlicher Ablauf eine Rolle spielt. Sei es mit oder ohne Ertrinken. Es kann ja auch ein Leichnam ins Wasser gebracht werden. Also um das sehr klar zu sagen, die Wasserleichen sind immer unsere. Die kommen in Hamburg automatisch in das Institut für Rechtsmedizin.

Hamburg hat sich immer eine besondere Organisation geleistet. Alle diese Todesfälle werden tatsächlich in der sehr großen Leichenhalle des Instituts umgebracht. Einzige Ausnahme damals die große Flut.

Wasserleichen sind für uns eine ständige Frage und die Konstellationen können sehr unterschiedlich sein. Also zum Beispiel ein Schiffsunglück, aber es kann auch so sein, dass ein Mensch einfach ins Wasser fällt im Bereich des Hafens. Das kann auch mal im Hafen ein Arbeitsunfall sein, es kann ein Verkehrsunfall sein. Es gibt Selbsttötungen im Zusammenhang mit dem Wasser. Und das besondere Problem ist dann, dass die Wasserleichen ja häufig auch nicht sofort geborgen werden, wenn sie ins Wasser gelangt sind, sondern dass sie häufig untergehen, also nicht an der Oberfläche schwimmen und dann erst nach einiger Zeit wieder hochkommen. Einige kommen nie wieder hoch. Deswegen haben wir im Bereich des Hafens auch einzelne vermisste Personen, die nie wieder gefunden werden.

Also mit Wasser haben die Hamburger Rechtsmediziner besonders viele Erfahrungen und das Hafenmilieu ist geradezu ein Alleinstellungsmerkmal für uns. Niemals oder nie irgendwo anders gibt es so viele ungewöhnliche Abläufe im Zusammenhang mit Hafen und Wasser und Arbeit im Bereich des Hafens.

Dass das kennzeichnet die Hamburger Rechtsmedizin regelrecht. Es sind so viele Fragen, die ich jetzt dazu habe. Gehen wir erstmal noch auf dieses eine Unglück mit der Parkasse Martina ein. Ich hatte es ja gesagt, offensichtlich eingeklemmt unter einem Seil von einem Schiff und einem Schlepper. Dann sind ja offensichtlich viele Menschen über Bord gegangen. Und da fragt man sich, dann ist es doch relativ klar, woran die gestorben sind, nämlich an diesem Unfall. Warum müssen die, am Ende waren es dann 19 Todesopfer, warum müssen die dann noch zu Ihnen gebracht werden? Also würde man beim Verkehrsunfall das auch machen? Ja, selbstverständlich. Also jeder ungeklärte oder nicht natürliche Todesfall in Hamburg wird zunächst einmal in die Rechtsmedizin gebracht. Das ist wirklich ein großer Aufwand und Hamburg leistet sich da auch etwas. Das ist ein ungewöhnlicher Ablauf. Und jeder tote Körper, der aus dem Hafen kommt, wird noch einmal sehr sorgfältig beschrieben. Es werden nicht alle obduziert, aber relativ viele werden auch obduziert. Und wenn Sie sagen, das ist ja alles völlig klar...

Dann sind manche Dinge natürlich doch nicht klar. Also bei der Barkasse geht es natürlich um die Aufklärung der Unfallursache und der Barkassenführer, der spielt natürlich eine besondere Rolle. Beim Barkassenführer gab es damals viele offene Fragen. Der war relativ alt, 66 Jahre. Dann ist die erste Frage, war er möglicherweise alkoholisiert? War er nicht? Die nächste Frage, war er krank? Hatte eventuell einen Herzanfall erlitten? Er war nicht besonders gesund, aber da gab es auch keine Anhaltspunkte. Letztlich ist das Unglück darauf zurückgeführt worden, dass der Barcassenführer einen Fehler gemacht hat, wahrscheinlich weil er sehr schlecht gesehen hatte. Ja, der hat tatsächlich diesen Schleppzug, der völlig regulär beleuchtet war, also die haben wirklich keinen Fehler gemacht, nicht ausreichend beachtet zwischen den beiden Schiffen, also dem Schlepper und der Barkasse, nein nicht der Barkasse, der Schute, die gezogen wurde, war ja ein langes Seil und da ist er tatsächlich drunter gefahren und dann hat ihn die gezogene Schute mit der Barkasse unter das Wasser gedrückt. Es waren dann viele Menschen im Wasser. Einige sind im Wasser der Elbe ertrunken. Es war ja auch ziemlich kalt. War Oktober, genau.

Und einige Tote sind auch tatsächlich erst sozusagen zum Vorschein gekommen, als die Barkasse dann am nächsten Tag geborgen wurde. Das hat man in Hamburg damals sehr schnell erledigt. Und die waren gefangen unter Deck in der Barkasse und sind dann dort ertrunken. Einzelne Verstorbene, darunter waren damals sehr viele Kinder, sind weitere Strecken abgetrieben worden und zum Teil erst Wochen oder Monate später gefunden worden und da gab es dann auch noch Probleme mit der Identifizierung. Ich kann mich daran erinnern, dass wir ein Kind zunächst einmal nicht richtig identifiziert hatten. Das war für die Eltern dann natürlich eine besondere Problemsituation, weil es ein gewisses Hin und Her war. das Kind X ist gestorben, aber es war das Kind Y und das wurde dann später aufgeklärt. Und speziell dann, wenn der Leichnam eine Zeit lang im Wasser gelegen hat, ist das immer eine Frage an die Rechtsmedizin, ob danach was Besonderes abgelaufen ist. Also im Extremfall kann auf so einer Barkasse tatsächlich auch ein Verbrechen geschehen. Warum nicht? Ich habe Fälle untersucht, da ist der Flugzeugführer im Landeanflug vom Co-Piloten erstochen worden.

Und natürlich muss man die Unfallursache im Hinblick auf den Parkassenführer exakt klären. Dabei kann auch eine Rolle spielen, ob andere Menschen besondere Verletzungen haben oder aufgrund von Alkohol vielleicht einen Streit angefangen haben. Also es gibt viele offene Fragen und zumindest die Verantwortlichen für dieses Geschehnis, die werden sehr sorgfältig untersucht. Es wird natürlich auch untersucht, um das deutlich zu sagen, da hat dann keiner mehr drüber geredet, ob der Schlepperführer alkoholisiert ist oder nicht. Ja, es könnte ja auch ein Fehler... Das betrifft Sie dann auch, obwohl es dann ja jemand ist, na klar, der ist ja kein Toter, sondern es ist einfach nur ein Beteiligter. Aber dann, Sie untersuchen auch lebende Menschen mit anderen. Die Rechtsmedizin ist zuständig für die Krankheit Gewalt und Vergiftung und Alkohol- und Drogeneinfluss, gerade auch im Straßenverkehr und im Schiffsverkehr. Und ja, wenn wir darüber jetzt schon mal reden, Alkohol im Bereich des Hamburger Hafens spielt natürlich eine besondere Rolle. Ich sage natürlich.

Das ist heute deutlich weniger geworden, aber im Bereich des Hafens wird tatsächlich sehr viel konsumiert, sowohl Alkohol als auch Drogen. Und im Zusammenhang mit Arbeitsunfällen oder auch Verkehrsunfällen oder Hineinfallen ins Wasser muss man das immer genau überprüfen. Und wenn es körperliche Auseinandersetzungen gibt, dann sind auch Alkohol und Drogen häufig relevant. Bei diesem Unglück, 43 Personen waren an Bord, 19 sind gestorben. Das heißt, die Mehrheit hat überlebt. Wie lange kann man im Oktober im Elbwasser überleben?

5 Grad oder was wird das?

Man muss erstens sagen, die Rettungsaktionen sind damals extrem schnell angelaufen. Also dieses Unglück ist bemerkt worden und es sind mehrere Schiffe sofort zur Hilfe gekommen und haben die Leute aus dem Wasser gezogen. Ein gewisses Problem war, dass natürlich die Rettungseinrichtungen, also die Rettungsringe, Rettungswesten nicht mehr angelegt werden konnten, weil es eben so schnell ging. Dann die Kinder hatten besonders wenig Chancen, deswegen sind auch relativ viele Kinder gestorben. Hätten die, war damals nicht so eine, ist es nicht heute Pflicht? Hätte es nicht Pflicht sein müssen, wenn Kinder oder auch andere an Bord sind, dass die Rettungswesten tragen? Nee, trägt man nicht bei Hafenrundfahrten. Bei Hafenrundfahrten nicht, nein, nein. Also das war eine Geburtstagsfeier, die haben sie nicht mit Rettungswesten gemacht. Und ich weiß jetzt nicht genau, wie die Bestimmungen sind, aber die Überlebenszeit in diesem Wasser, die ist schon in der Größenordnung einiger Minuten bis ohne weiteres eine halbe Stunde und Erwachsene können sich über Wasser halten. Also ich selber als guter Schwimmer würde mir vielleicht sogar auch zutrauen, dass ich mich ans Ufer treiben lassen könnte. Aber damals sind die Menschen durch die schnell anlaufenden Rettungsmaßnahmen aus dem Wasser gezogen worden und zwar innerhalb von 15, 20 Minuten. Sie haben gerade gesagt, wenn man Rechtsmediziner in Hamburg ist, am UKE, dann ist das Thema Wasserleichen sowohl Elbe als auch Alster eines, was eigentlich Routine, irgendwann schon? Ja, selbstverständlich.

Selbstverständlich klingt immer ein bisschen merkwürdig, ist mir klar. Aber die Verstorbenen im Wasser... Die spielen hier in dieser Region eine große Rolle. Wir haben übrigens als Einzugsbereich sogar auch noch die Wesermündung, das ist auch unser Arbeitsbereich, und die Nordsee bis hin nach Helgoland, sodass wir zum Teil auch sehr ungewöhnliche Leichname haben.

Die im offenen Meer treiben zum Beispiel. Das gibt es auch. Und als Rechtsmediziner in Hamburg kennt man sich tatsächlich mit Wasserleichen besonders aus, auch solchen Überlegungen, die dann eine Rolle spielen. Ich habe schon gesagt, Alkohol- und Drogeneinfluss, Schiffsschraubenverletzungen, wie treibt eine Leiche im Wasser, wo finden wir die voraussichtlich.

Rechtsmediziner können Ihnen auch relativ gut sagen, wie lange es dauern wird, bis ein Leichnam wieder hochkommt, wenn er im Februar ins Wasser fällt. Also das Wasser ist ja sehr kalt. Und ehe tatsächlich Fäulnis-Gastbildung im Körper den Leichnam zum Auftreiben bringt, sodass er dann an der Oberfläche gesichtet wird, vergehen durchaus ein, zwei Monate. Und im Sommer geht es viel schneller. Also das, was im Winter Monate dauert, passiert im Sommer in ein, zwei Wochen. Das ist dieses, wo man da immer staunt und denkt so, dann heißt es auch beim Abendblatt oder anderen Medien, da ist ein Mensch an der Elbe plötzlich verloren gegangen oder Menschen beobachten, er ist ins Wasser gefallen. Und dann hört und sieht man ein paar Tage nichts und plötzlich taucht er manchmal ganz in der Nähe, manchmal weiter entfernt auf. Aber Sie haben gesagt, es kann auch sein, dass er gar nicht auftaucht. Was ist dann, oder findet man ihn noch nicht, was ist dann passiert? Also das passiert in einzelnen Fällen. Die Frage bei einer Person, die ins Wasser fällt, ist immer, wie ist das spezifische Gewicht. Wenn sehr viel Gas im Magen und im Darmtrakt ist, dann ist das spezifische Gewicht unter 1 und dann treibt der Leichnam an der Wasseroberfläche und wird relativ schnell gefunden und auch geborgen, weil es auf der Elbe eben viel Verkehr gibt.

Und wenn im Magen-Darm-Trakt wenig Luft ist und sich in der Kleidung auch keine Luft fangen kann, dann geht der Leichnam unter. Im Extremfall wie ein Stein sozusagen, wenn es ein Lichtschwimmer ist. Und dieser Leichnam schwabbelt dann am Grund der Elbe und es setzen dann Fäulnisvorgänge ein.

Freundesvorgänge sind mit Gasbildung verbunden und durch den Gasdruck wird der Körper dann wieder an die Oberfläche getrieben. Wenn es aber zum Beispiel am Grund der Elbe zu Verletzungen kommt, ja durch irgendwelche Haken, durch sehr spitze Steine oder auch durch Fische, dann kann das Gas, was im Körper gebildet wird, über die Haut entweichen, wenn da sozusagen Löcher drin sind und dann bleibt der Körper am Grund der Elbe. Und da wird er meistens nicht gefunden, weil das ist viel zu mühsam. Man kann da nicht große Scharen von Tauchern mit starken Lampen den Boden der Elbe absuchen lassen. Und dann bleibt der Leichnam tatsächlich in der Elbe. Wir haben auch schon sehr ungewöhnliche Zufallsfunde gemacht, dass dann Knochen geborgen wurden, zum Beispiel auch bei Baggerarbeiten. Und die konnte man dann Todesfällen zuordnen, die zum Teil Jahrzehnte zurückgelegen haben. Sie haben es gerade gesagt, das spielt tatsächlich, und das muss man einem an dieser Stelle sagen, Alkoholkonsum und Drogenkonsum eine Rolle. Das heißt, etliche dieser Wasserleichen, die Sie gefunden haben, sind überhaupt erst in die Elbe gefallen, weil sie betrunken waren oder weil sie unter Drogen standen? Ja, oder sie waren auf einem Schiff und sind beim Rückweg auf das Schiff ins Wasser gefallen, weil sie besoffen zurückgekehrt sind.

Gerade auch im Bereich des inneren Hafens, Landungsbrücken, da kommt es immer wieder mal vor, dass jemand tatsächlich dann auch betrunken ins Wasser pinkelt von einer geeigneten Stelle und dass er dann ins Wasser hineinfällt. Und also die Überprüfung des Alkoholgehalts ist bei einer Wasserleiche eine Routinemaßnahme, die immer stattfindet. Also ohne dem geht es nicht. Und da hat man relativ häufig auch Treffer. Man muss sich ja auch vorstellen, also deshalb immer vorsichtig, weil man im Hafen ist, Landungsbrücken, wenn man dann noch ein bisschen was intus hat, das schwankt ja sowieso schon und das kann schnell passieren, dass man da mal reinfällt und dann ist die Elbe da auch, würden Sie das sagen, ist sie gerade in diesem Bereich tückisch, wegen der Strömung, wegen der Schiffe, die hin und her kommen, also das ist nicht so einfach mal eben schnell wieder an Land zu kommen, wie vielleicht irgendwo in Blankenese, wobei es da auch schwere Strömungen geben kann. Ja, wir wissen ja auch, dass es gerade im Bereich Blankenese durchaus überraschend dann tatsächlich veränderte Strömungen gibt. Da spielt auch eine Rolle, wenn größere Schiffe vorbeifahren, die zum Teil einen Sog erzeugen, Wellen erzeugen. Wenn man dann nicht aufpasst, kann es sehr schnell passieren, dass man auch fast aus dem kniehohen oder hüfthohen Wasser umgeworfen wird. Und wenn man dann kein sehr guter Schwimmer ist, dann ertrinkt man tatsächlich. Das ist ja auch eine Nachricht, die haben wir im Abendplatz ständig wieder.

Zum Teil auch tatsächlich solche dramatischen Geschehnisse, dass im Bereich Landungsbrücken dann auch mal ein Kind nicht ausreichend beachtet wird, festgehalten wird, dass man sich nicht ausreichend drum kümmert und ein Kind spielend ins Wasser stürzt.

Und ja, wenn der Körper untergeht, ist es ganz schwer, selbst wenn man hinterher springt, weil man ja in dem relativ dunklen Elbwasser den Körper auch gar nicht mehr sieht. Sobald er ein bisschen von der Oberfläche in die Tiefe abgetrieben ist, dann findet man ihn nicht wieder und im Grunde hat man dann keine Chance, selbst Taucher finden die nicht. Das ist, also deshalb bitte vorsichtig, insbesondere mit Kindern, da ist Kinder an die Hand, nicht aufs Handy gucken. Wir haben ja, das ist ja, mit denen werden sie dann ja auch konfrontiert sein, wir haben ja in Hamburg auch in der jüngsten Zeit auch mindestens ein Kind, dass ich mich erinnere, das im Schwimmbad ertrunken ist, weil die Eltern einfach schlicht nicht aufgepasst haben und da kann man sich vorstellen, was das bedeutet, wenn sowas an der Elbe passiert. Ich erinnere mich aber auch noch an ein Unglück, das zunächst irgendwie mit Wasser eigentlich gar nichts zu tun hat, nämlich gab es sogar zwei Unglücke durch Überflüge über den Hamburger Hafen.

Waren Sie da auch schon in Hamburg, waren Sie damit auch konfrontiert? Du hast vielleicht einmal noch dieses Plädoyer, Kinder, das zweitwichtigste im Leben ist, dass die schwimmen lernen. Und gerade wenn man in Hamburg tatsächlich Kinder hat, ist es extrem wichtig, dass man denen zum frühestmöglichen Zeitpunkt den sicheren Umgang mit Wasser beibringt, dass die nicht in Panik geraten, wenn sie ins Wasser fallen. Das gilt nicht nur für Schwimmbad, sondern alle offenen Gewässer, Alster, Nebenflüsse, Elbe, Nebenflüsse, Kanäle oder auch das Meer, Nordsee, Ostsee. So, das war das eine, das wollte ich unbedingt noch sagen. Wichtig, genau. Das ist aus meiner Sicht wichtig. Ich bin bekennender Vater und Großvater. Und also wenn meine Enkelkinder nicht mit vier Jahren schwimmen können, dann bin ich mit mir unzufrieden.

Ja, diese Flugzeugunglücke, an die kann ich mich sehr gut erinnern. Es gab ein Flugzeugunglück, das war eine Notlandung im Bereich der Gleise. Im Hamburger Hafen, weil es tatsächlich dann zu einem Motorschaden gekommen war. Der Pilot, ein sehr erfahrener Pilot, hat versucht Not zu landen. Das war der sogenannte Himmelsschreiber, ein sehr bekannter Flieger hier. Der hat tatsächlich Reklame an den Himmel geschrieben und er hatte dann tatsächlich für einen Rundflug Gäste, das waren fünf Menschen, die mit ihm im Flugzeug geflogen sind und Blick über den Hafen haben wollten. Und bei der Notlandung ist das Flugzeug dann mit den Gleisen kollidiert und über Kopf gegangen und in Brand geraten.

Ein Mensch wurde tatsächlich gerettet. Vier seiner Insassen waren tot und das, was mich damals persönlich sehr beeindruckt hat, ich war einer der Ersten am Geschehen zu Ort. Das ist manchmal so, dass die Rechtsmediziner hier tatsächlich einen Bereitschaftsdienst haben, der sehr schnell vor Ort ist. Und da war allerdings dieser Pilot schon abtransportiert, er hatte Verbrennungen von über 80 Prozent der Körperoberfläche. Er hatte aber noch Rapport erstattet, sodass man tatsächlich sagen konnte, aha, mit dem Flugzeug ist der und der Schaden passiert. Und das hat er tatsächlich dem Rettungswagen der Besatzung berichtet, mit klarer Stimme und mit über 80 Prozent Verbrennung der Haut. Ich nenne die Situation häufig Dead Man Walking. Also der war schon ein toter Mann, der ist aber noch 50, 70 Meter vom Flugzeug weg und die Rettungskräfte haben ihm dann hochdosiert Schmerzmittel und Beruhigungsmittel gespritzt. Er ist dann dort versorgt worden, indem man ihn beatmet hat. Er ist ins Krankenhaus gekommen, in die Verbrennungsklinik Hamburg-Burberg. Dort hat man aber von vornherein tatsächlich keine weiteren medizinischen Maßnahmen mehr vorgesehen, weil er keine Überlebenschance hatte. Und das hat mich sehr beeindruckt.

Da einfach festzustellen, dass die Verbrennungen auch dafür sorgen, dass die Schmerzempfindung gar nicht so ausgeprägt ist, sodass dieser Mensch tatsächlich noch reden konnte. Die anderen waren tatsächlich Brandleichen, die waren verkohlt. Einer hatte 40% Verbrennung, der ist dann gerettet worden. Ich selbst war auf einer Sportanlage in der Nähe und dann kam der Anruf, ja, Massenanfall von Toten. Masse war ja schon eine ganze Menge. Und dann war ich da vor Ort und habe tatsächlich später auch die Toten alle in der Rechtsmedizin untersucht. Die sind auch in die Rechtsmedizin gebracht worden. Seitdem gibt es auch, glaube ich, keine Flüge mehr über den Hamburger Hafen. Das gibt es gar nicht mehr. Es gab dann dieses Unglück, so ein Rundflug, wo ein Ehepaar ums Leben gekommen ist. Aber ich glaube, seitdem gibt es keine Flüge über den Hamburger Hafen mehr. Ja, das letzte war tatsächlich dieses Unglück mit dem Wasserflugzeug. Genau. Das war 2009. Ein Ehepaar hatte sich diesen Rundflug über den Hafen geleistet. Da war dann eine Besonderheit im Ablauf. Der Pilot hat nochmal getankt in Fuhlsbüttel, hat also kurz in Fuhlsbüttel eine Zwischenlandung gemacht, ist dann zurückgeflogen zum Hafen. In Fuhlsbüttel musste er ganz normal landen, nicht mit seinen Wasserskiern.

Und dann hat er, ich sage das jetzt mal so im Jargon, vergessen, dass er nicht seine Wasserskier ausgefahren hatte, sondern das Getriebe. Und obwohl man darüber eine Meldung bekommt im Cockpit, hat er das nicht beachtet und ist da tatsächlich mit den Rädern gelandet. Und das Flugzeug hat sich sofort überschlagen. Er konnte sich aus der Pilotenkanzel retten und das Flugzeug ist sofort untergegangen. Er ist mehrfach abgetaucht und hat versucht, die beiden anderen aus ihren Sitzen zu befreien. Die waren da angeschnallt, aber die sind dann unten tatsächlich ertrunken. Der Pilot ist später übrigens auch verurteilt worden wegen fahrlässiger Tötung. Das war also eindeutig sein Fehler. Und seitdem gibt es keine Flüge mehr, die mit Wasserflügen oder Wasserflugzeugen im Hafen selbst starten. Wenn Sie all das erzählen, all das miterlebt haben in fast einem halben Jahrhundert, wenn Sie dann an den Hamburger Hafen gehen oder durch den Hamburger Hafen gehen, können Sie das überhaupt genießen oder müssen Sie an jeder Ecke daran denken, hier war das, da war das, hier haben wir die Wasserleiche gefunden. Ich stelle mir gerade so einen Nachmittag mit Ihnen oder so einen Abendspazierer mit Ihnen am Hafen, stelle ich mir so ein bisschen gruselig vor. Also beides. Wenn ich zurückkomme nach Hamburg und aus den Harburger Bergen komme und dann den Hafen sehe.

Dann fühle ich mich ganz besonders wohl und ich genieße einfach diese besondere Atmosphäre des Hafens. Ja, die riesigen Schiffe, die man ja teilweise auch von der Autobahn sogar sehen kann und dann natürlich die vielen Kräne, die Containeranlagen. Also dann fühle ich mich zu Hause. Das ist sehr, sehr positiv und die Toten, das ist eben mein Beruf. Ja, das ist ganz klar, dafür bin ich zuständig. Ehrlich gesagt habe ich tatsächlich viele Stellen, wo ich sage, aha, da war der Todesfall, da war der Todesfall. Ich habe ja auch dem Abendblatt schon wiederholt den Vorschlag unterbreitet.

So einen Spaziergang zu machen. Aber das gilt ja nicht nur für den Hafen, sondern man kann wahrscheinlich, wenn Sie durch die ganze Hamburger Innenstadt gehen, na klar, die meisten der großen Todesfälle sind am Ende bei Ihnen gelandet. Also wir reden ja über, und damit auch Kriminalfälle. Wo man das mal sagen muss, wenn man mal guckt, was sind eigentlich die großen Kriminalfälle im Hafen, da sind Sie dann nicht so sehr involviert gewesen, weil das sind vor allen Dingen Drogengeschichten. Also Schmuckel, Kokainschmuckel in großen Mengen zum Beispiel. Naja, die Rechtsmedizin ist ja zuständig, wenn es um Verletzungen geht, Tote oder Auswirkungen von Drogen auf den Körper. Also wir sind nicht für die Schmuggler zuständig. Das ist Sache vom Zoll und natürlich von der Polizei und mit diesem Verfahren haben wir nichts oder wenig zu tun. Und manchmal bekommen wir auch zum Beispiel Drogenschmuggler zur Untersuchung, die Drogen im Körper schmuggeln. Aber das sind ja nicht die Verfahren, von denen Sie jetzt sprechen.

Also wir kennen jeden Fall mit ungewöhnlichen Verletzungen, ungewöhnlichen Einflüssen von Alkohol, Drogen, ja. Aber die üblichen Sachen, die sich in Containern abspielen oder wenn am Schiffsrumpf irgendwie Drogen untergebracht werden, meistens ja in Containern, damit haben wir nichts zu tun.

Das ist Sache der Spezialkräfte beim Zoll und bei der Polizei.

Nein, aber ich finde, die Gewässer sind in Hamburg für Rechtsmediziner tatsächlich eine ganz besonders interessante Plätze. Also Ihr Job wäre ein anderer, wenn Sie nicht in einer Hafenstadt wären als Rechtsmediziner? Genau, also das ist einmalig. der natürlich größte Hafen Deutschlands und einer der größten Hafenhefen Europas mit einer ganz besonderen Klientel und ganz besonders vielen Toten, die aus dem Wasser geborgen werden. Das gehört tatsächlich sozusagen zur DNA der Hamburger Rechtsmedizin, dass wir uns damit auskennen und dass wir uns damit beschäftigen und das weiß auch die Polizei. Ja, deswegen ist ja die Routinemeldung im Abendblatt dann immer, der Tote wird in der Rechtsmedizin weiter untersucht und er muss identifiziert werden oder es muss geklärt werden, ob es sich um ein Verbrechen handelt und da sind wir in der Hamburger Rechtsmedizin auch wirklich besonders gut. Lieber Herr Püschel, ich danke Ihnen recht herzlich. Das war mal eine andere Folge, ein anderer Blick auf diesen Hafen. Und zum Schluss natürlich wie immer ein kurzer Blick in den Hafen. Da hat meine liebe Kollegin Laura wieder mit Menschen aus dem Hafen gesprochen und wir wollten jetzt nicht mit Ihnen über Wasserleichen sprechen, sondern wir haben mal gefragt, wenn man morgens auf den Fischmarkt geht, am Sonntagmorgen, schläft man dann vorher noch oder geht man direkt dahin? Und das sind die Antworten.

Echte Originale im Hafen gehört. Ich stehe direkt am Hamburger Hafen vor dem alten Kruner und Jahrgebäude am Baumwal und ich möchte heute von den Leuten wissen, wenn sie planen auf den Hamburger Fischmarkt zu gehen, bleiben sie da noch wach oder stehen sie extra morgens früh auf? Dann wenn ihr plant auf den Hamburger Fischmarkt zu gehen, macht ihr den noch durch, bleibt ihr dafür extra wach oder steht ihr extra früh auf? Also ich würde extra früh aufstehen, dann kann man natürlich erstmal sich alles irgendwo angucken, das meiste ist noch da. Vielleicht kann man den einen oder anderen schönen Schatz ergattern. Ich gehöre zu der Generation, die durchmacht.

Wir machen durch und gehen morgens hin zum Frühstück. Extra früh aufstehen. Ja, früh aufstehen. Wie viel Uhr? Fünf Uhr. Ja, fünf oder sechs Uhr, ja. Also früh aufstehen. Wir sind eher die Spätaufsteher, deswegen müssen wir uns schon den Wecker früh stellen. Um wie viel Uhr? Wahrscheinlich um halb vier, drei Uhr dreißig. Okay, kleiner Tipp von mir. Er bleibt auch tatsächlich ein bisschen länger auf als ursprünglich geplant. Ganz zum Schluss gibt es nur noch Sachen umsonst, die man mitnehmen kann. Ah gut. Perfekt. Den teht man immer gerne an. Ich würde durchmachen tatsächlich und dann nach dem Feiern noch dorthin gehen, ja. Ja, bei mir ist es genauso. Also früh aufstehen ist sehr schwierig für mich. Ich mache lieber dann die Nacht durch. Sehr gut. Das war es von meiner Seite. Damit gebe ich wieder zurück zu dir, Lars. Vielen Dank, liebe Laura. Vielen Dank, lieber Herr Püschel nochmal. Vielen Dank, liebe Hörerinnen und Hörer. Natürlich können Sie, könnt ihr diesen Podcast abonnieren. Würde ich mich sehr freuen. Die Glocke aktivieren, um keine Folge zu verpassen. Ich verspreche, die nächsten Folgen, obwohl das fand ich, das war mal was anderes. Die werden nicht ganz so gruselig wie diese. Wir hören uns wieder in zwei Wochen. Bis dahin. Tschüss.

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