Herzlich willkommen zur Bonus-Folge unserer Podcast-Reihe rund um den Truppenabzug aus Kabul im Sommer 2021. Mein Name ist Shakuntala Banerjee und ich freue mich sehr, dass ihr auch heute wieder dabei seid. Wie ihr vielleicht wisst, wenn ihr die ersten Folgen gehört habt, bei uns geht es um, den Truppenabzug der internationalen Truppen aus Afghanistan Und um die Ereignisse, die sich dann abgespielt haben in Kabul und rund um Kabul, um das Chaos, was damals ausgebrochen ist. Und wenn ihr uns bis hierher schon gefolgt seid und die ersten Folgen gehört habt, dann wird euch aufgefallen sein, dass wir in der Reihe regelmäßig auf eine Serie verwiesen haben, die im ZDF läuft. Nämlich auf die Serie Kabul Flucht aus der Halle. Das ist eine fiktionale Serie, die sich mit den Ereignissen beschäftigt und, wo wir dankenswerterweise immer wieder auch auf Ausschnitte daraus zurückgreifen durften für diesen Podcast. Und heute in der Bonusfolge wollen wir einmal schauen, was hat es eigentlich mit dieser Serie auf sich, was leistet sie. Sie nimmt uns nämlich mit in die Ereignisse und in die wirklich beklemmenden Wirren rund um den Gruppenabzug in das, was in Kabul passiert ist. Sie nimmt uns mit zu den Menschen, die das alles ertragen mussten und sie tut das auf besonders eindringliche Weise. Was wir heute herausfinden wollen, ist, wie nah kommt diese Fiktion eigentlich der Wirklichkeit? Warum brauchen wir überhaupt fiktionale Geschichten, um historische Ereignisse zu begreifen? Und welche Verantwortung liegt auch auf solch einer Serie, wenn sie reale Ereignisse darstellen will? Und das kann ich jetzt herausfinden mit zwei tollen Gästen. Zum einen haben wir zu Gast den Schauspieler Ludwig Blochberger. Der ist im ZDF lange bekannt gewesen als Kommissar Tom Kupfer in der Krimi-Reihe der Alte. Er hat auch in vielen größeren Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Er spielt auch im Theater und in dieser Serie in Kabul hat er eine der Hauptrollen. Er spielt den Soldaten Hans. Hallo, freue mich hier zu sein. Und ebenfalls zu Gast ist Frank Barloch, der ist Redakteur hier bei uns in ZDF in der Hauptredaktion Internationale Fiktion. Und das bedeutet, dass er internationale Serien und Koproduktionen mitbetreut. Und er war für die ZDF-Redaktion mitverantwortlich für die sechsteilige Serie Kabul Flucht aus der Hölle. Hallo und herzlich willkommen. Hallo Schakuntala. Frank, ich fange mal bei dir an, denn das ZDF ist ja jetzt zum Jahrestag des Truppenabzugs extra mit einer eigenen Doku am Start. Es gibt zahlreiche Berichte über die Ereignisse in Afghanistan vom Sommer 2021 und jetzt stelle ich mal die provokative Frage, warum braucht es denn da jetzt noch eine Serie? Ich will jetzt nicht so provokativ antworten, aber es ist so, dass Dokumentationen und Nachrichten natürlich ein sehr breites Publikum erreichen, aber man hat eine viel höhere Reichweite mit einer fiktionalen Geschichte. Weil diese fiktionalisierten Geschichten bieten eine viel bessere Zugänglichkeit für uns Menschen. Wir sind alle abhängig von Emotionen. Und wir lieben halt, wenn etwas spannend ist und wenn man uns eine Geschichte erzählt, die sehr spannend ist und uns unterhält, das ist das sehr Interessante, dann nehmen wir auch tatsächlich mehr Informationen sogar noch auf. Also wir haben eine höhere Reichweite, wir erreichen ein Publikum, das sich vielleicht nicht unbedingt für Dokumentationen interessiert und wir... Wir können diese sehr komplexe Situation in einen kleinen Mikrokosmos verdichten, und können Erzählstränge schaffen, die eine Dokumentation nicht leisten kann. Und dadurch können wir diese Komplexität sehr einfach gestalten und können so über die Erzählung halt eben das Publikum noch weiter mitnehmen. Das heißt, deine These ist, wenn ich eine sehr gute Serie schaue, die auf realen Ereignissen basiert, dann bin ich am Ende sogar schlauer, als wenn ich die Nachrichten geguckt habe oder eine Dokumentation. Zumindest, naja, ich sag mal, eine Dokumentation sagt mir, das ist passiert. Und eine fiktionale Serie sagt mir, so hat es sich angefühlt, wie es damals war. Jetzt habt ihr ja nicht nur eine Geschichte erzählt oder ihr erzählt nicht nur eine Geschichte, sondern ihr habt sechs Folgen, die sind in der Regel länger als 45 Minuten und ihr habt euch sehr viel Zeit gelassen und sehr viele Perspektiven mit reingenommen. Ihr habt zum Beispiel eine einfache Familie da porträtiert in diesem Chaos in Kabul, das dort ausgebrochen ist. Ihr schaut auf das, was Diplomatinnen und Amtsträger unterschiedlicher Nationalitäten dort tun. Ihr zeigt, wie das Militärpersonal dort im Einsatz ist, auch Taliban. Warum eigentlich so umfangreich das? Man könnte ja auch sagen, das ist ein riesen Mosaik und am Ende kommt gar keine ganze Geschichte dabei raus. Naja, wir wollten ja bewusst verschiedene Perspektiven erzählen, um halt auch dem Zuschauern begreiflich zu machen, wie es sich beispielsweise anfühlt, warum eine Familie unbedingt Afghanistan verlassen will. Wir haben ja diese Bilder im Kopf von den Menschen, die die Landebahn gestürmt haben, die sich an die Flugzeugräder gehängt haben, um wegzukommen. Und das kann man viel besser verstehen, wenn man die Hintergründe über eine zugegebenermaßen fiktionalisierte Geschichte einer exemplarischen Familie erzählt. Und wir haben Ludwig dabei, der in dieser Serie einen deutschen Soldaten spielt. Ludwig, das ist nicht irgendjemand, der nur dort ist und ein Tor bewacht, sondern der hat eine ganz besondere Aufgabe in dieser Serie. Kannst du uns da mal mitnehmen und uns sagen, in welcher Mission bist du als Hans in dieser Serie unterwegs? Das muss ich ja immer aufpassen, inwiefern ich jetzt irgendetwas Spoiler oder sowas so heißt, glaube ich, dieses Wort. Aber ich versuche es mal jetzt nicht ganz so. Also das Ende werde ich jetzt nicht erzählen. Wir müssen ja nicht verraten, wie es ausgeht, genau. Wir müssen nicht verraten, wie es ausgeht, ja. Hans ist schon quasi seit einiger Zeit vor Ort stationiert und in diesem Fall ist es so, dass unsere Kollegin, die eigentlich das Land Afghanistan oder ihren Einsatz schon beendet hatte, wieder zurückkommt, als sie die Nachrichten verfolgt aus Deutschland. Dass es sich da nun zuspitzt, dass vermutlich, das ging ja wirklich alles sehr schnell, die Taliban da eben auf Kabul vorstürmen. Und sie bekommt mit, dass ein ehemaliger, dass ein afghanischer General quasi geschnappt worden ist. Und dieser General hatte ihr damals das Leben gerettet. Und aus diesem Grund fühlt sie eine Verantwortung, dass ihm geholfen werden muss. Und sie kommt, sie fliegt aus Deutschland ein, Mit einer der Maschinen und wir sind quasi das ehemalige Team, das zusammengearbeitet hat und sie kommt auf uns zu und fragt, ob wir ihr zur Verfügung stehen und gemeinsam, diesen General zu retten, weil unsere, sag ich jetzt mal, Befehlskette da sagt, also das könnt ihr da alleine machen. Also hier gibt es keine Unterstützung und auch keine Luftaufklärung oder irgendwas. Und dann stürzen wir uns da Hals über Kopf auf eigene Faust durchs Land und versuchen eben den General dazu befreien. Deine Rolle ist eine der Hauptrollen in dieser Serie, eine tragende Rolle, die immer wieder vorkommt. Dein Portfolio als Schauspieler ist sehr, sehr breit. Ich habe eben schon mal einen Kommissar erwähnt, das ist aber nicht nur der einzige gewesen. Du bist neben deiner Tätigkeit als Fernsehschauspieler und Filmschauspieler auch am Theater tätig. Was hat dich an dieser Rolle gereizt, die dich da mitten reinbringt mental in, doch sehr schwierige Umstände? Also erstmal muss ich sagen, dass zum Thema Fiktion oder Dokumentation, da gebe ich Frank total recht. Nichtsdestotrotz oute ich mich jetzt hier mal als absoluter Dokumentarfilm-Fan. Es schließt sich ja auch nicht aus. Nee, es schließt sich ja auch nicht aus. Also genau, kann ich ja vielleicht auch noch irgendwie was sagen, sonst weiche ich jetzt wieder von der Frage aus oder sowas. Und aber eben da auch hingehend fand ich Geschichte schon immer extrem spannend. Und immer als Schauspieler, wenn man einen Kontext hat, der eben historisch ist, finde ich wahnsinnig toll, weil du hast einfach im besten Fall auch viel oder gutes Material, mit dem du dich beschäftigen kannst. Und da versuche ich eigentlich immer, so gut es geht, querbeet mich da wie so ein Schwamm aufzusaugen mit Informationen, damit ich das also in dem Fall auch vielleicht den politischen Kontext verstehe, ist hier ziemlich unordentlich und unübersichtlich. Das ist wirklich, also da habe ich auch ein bisschen geschluckt, da ist vielleicht, sage ich jetzt mal, der Zweite Weltkrieg mittlerweile über all die Jahrzehnte, die auch schon vergangen sind, besser dokumentiert und von vielen verschiedenen Seiten aufgerollt worden, um da vielleicht ein bisschen eine etwas bessere Lage über sich zu verschaffen. War auch, muss ich ehrlich gesagt gestehen, das ist ja nun, die Dreharbeiten liegen ja schon zwei Jahre zurück. Also das war wirklich ein Schnellschuss, dass da sofort, ja, das angegangen wurde. Also quasi mit den Geschehnissen, muss man ja schon sagen, weil man ja immer weiß, also damit eine Klappe fallen kann, muss ja auch ein gewisser Vorlauf passieren. Und da war man wirklich also quasi im Moment quasi hat man sich schon entschieden zu sagen, also dieses Schicksal muss erzählt werden. Und die Qualität hier eben in der Serie ist, dass man eben mal so, ja, durch dieses. Also man ist ja so von diesen Nachrichten, die ja dann auch wirklich so oft und so häufig kamen, dass man schon gar nicht mal hinhören kann manchmal. Man ist ja auch wirklich überfrachtet mit Informationen und auch natürlich vielleicht mit diesen Art Abziehbildern, die man dann so hat. Ja, also das ist jetzt hier ein guter Soldat und das ist jetzt hier der böse Taliban und so. Aber was man ja manchmal dann doch ein bisschen leider aus den Augen lässt und vergisst, das sind ja Menschen. Und zwar alle. Das sind alles Schicksale. Und da gibt es nicht immer nur irgendwie schwarz und weiß und gut und böse oder sowas. Und wenn eine politische Entscheidung getroffen wird oder militärisch eine Befehlskette abgearbeitet werden muss, also irgendwann gibt es dann aber eben denjenigen, der dann da vor dem anderen steht und das dann durchsetzen muss. Und das fand ich eben in dieser Figur Hans, Hans ist ein schöner deutscher Name, so spannend. Also diese Pole zwischen der Kontrolle und dem Funktionieren und der Struktur. Als Soldat und dann aber auch diesem Verfall und das Zusehens dieser Struktur, die da wirklich zerbröselt und zerbröckelt. Wo man auch vor einem eigenen Dilemma steht irgendwie und auch merkt irgendwie, man will ja viel Gutes und man hat einen Anspruch und man wird, man kann dem gar nicht gerecht werden. So und das zerfällt und es ist auch irgendwie fast. Ja, also der Tropfen auf dem heißen Stein. Und dieses Leid und da immer wieder, so dran zu bleiben, das war wirklich das Spannende. Und das ist, sage ich jetzt mal, hier Hauptrolle hin oder her. Es gibt wirklich nun viele Hauptrollen in dieser Serie und eben international und wirklich, muss ich sagen, ein fantastisches Ensemble. Also es war mir auch wirklich eine große Freude und auch Ehre, also damit dabei sein zu können. Ich würde gerne gleich nochmal mit dir, Ludwig, weitersprechen über deine Rolle und die Frage, wie geht man denn dann an sowas an? Aber Frank nickt schon die ganze Zeit ganz heftig, das kann ich hier sehen. Und ist das, was Ludwig gerade gesagt hat, schon die Kernmotivation, ist das genau das gewesen, was ihr machen wolltet, was ihr erreichen wolltet mit der Serie? Ja, definitiv. Es geht ja, also diese Serie hat ja einen gewissen Public Value. Und das müssen wir jetzt übersetzen. Naja, einen Mehrwert für uns als öffentlich-rechtlicher Sender. Es ist jetzt nicht einfach eine unterhaltende, fiktionale Krimiserie, bei der an Mord aufgeklärt wird, sondern wir bringen unserem Publikum halt diese Ereignisse näher, und zwar sehr nah. Und das, was Ludwig da gerade eben erwähnt, erklärt hat, dieses Perspektivenbündeln und das Verknüpfen von Ursache und Folgen, ist ja etwas, was so einfach eine Dokumentation oder was Nachrichten nicht unbedingt, leisten können und auch eigentlich, glaube ich, gar nicht dürfen in diesem Kontext. Und das ist tatsächlich der Kern. Und man kann tatsächlich sagen, es gelingt der Serie, sie zieht einen wirklich rein und sie bringt einen auch in Situationen, ich habe es gesehen, die wirklich schwer zu ertragen sind, weil die Dilemmata, die Ludwig gerade eben angesprochen, eben sehr offensichtlich werden und weil dort Menschen darüber entscheiden müssen, wie sie mit dem Leben anderer Menschen umgehen. Und weil fast jede Situation eine Situation ist, in der es gefühlt mindestens um Leben und Tod angeht. Natürlich haben wir jetzt auch für diese Onus-Folge schon mal geschaut, welche Ausschnitte aus der Serie können wir denn nehmen, um da mal reinzuhören. Und es gibt eine, in der die Protagonisten vor der Frage stehen, muss nun einer sozusagen zurückbleiben. Für die anderen, da hören wir mal rein. Sie haben auf Soldaten der afghanischen Befreiungsarmee geschossen. Wir sind Deutsche. Wir retten bloß einen unserer Staatsangehörigen. General Hassan Iskanger der Euren. Er ist ein Verräter, ein Ungläubiger. Ich werde mich ergeben. Das ist Selbstmord. Ich verschaffe euch Zeit. Frank, ihr nehmt uns mit in diese Situationen. Wir sind dabei, wie sich diese Einheit dort bewegt und wie sie vorankommt oder eben auch nicht vorankommt. In eurem Vorspann heißt es, nicht basiert auf realen Ereignissen. Ihr habt euch für eine andere Formulierung entschieden, die auch etwas zu tun hat mit der Frage, wie nah kommen wir denn an die Wirklichkeit ran. Für welche Formulierung habt ihr euch entschieden? Wir haben gesagt, dass diese Geschichte auf wahren Ereignissen inspiriert wurde von wahren Ereignissen. Und das habe ich ganz bewusst gesetzt, weil wir natürlich jetzt nicht den Anspruch erheben können, dass alles, was hier abgebildet ist, genau so passiert ist. Ich glaube, das kann keine fiktionale Serie, das will auch keine fiktionale Serie. Wir verdichten. Wir nehmen Dinge, die tatsächlich passiert sind. Es gab tatsächlich den Buskonvoi, mit dem eine Botschaft evakuiert wurde. Ich weiß aber nicht, ob es jetzt tatsächlich die französische war. Ich meine, es war die deutsche. Und insofern, wir nehmen diese Versatzstücke und bauen sie so zusammen, dass sie dramaturgisch interessant werden. Deswegen möchte ich das als, ich würde sagen, vielleicht Vorsichtsmaßnahme verstehen, dass man nicht alles genau so nehmen soll, wie es hier dargestellt wurde, sondern dass es exemplarisch ist. Und Ludwig, je oft geht dir das als Schauspieler in so einer Situation durch den Kopf, dass du da etwas darstellst, was die Leute wirklich packt. Und ich sage es jetzt auch mal nur als Zuschauerin mit dem Leinenblick. Ich gucke dazu und das ist wahnsinnig eindringlich. Und ich frage mich auch immer wieder, was würde ich in vergleichbaren Situationen eigentlich tun? Und es bleibt hängen. Es bleibt sicherlich mehr hängen als ein einfacher Nachrichtenbeitrag. Wie sehr ist dir das bewusst wenn du dann so eine Rolle spielst und weißt es könnte sehr gut so passiert sein aber vielleicht trifft es nicht 100% die Sache, Ja, wie gesagt, ich bin da in einer glücklichen Zeit aufgewachsen, dass ich jetzt nicht irgendwo wirklich an der Front stehen musste, sondern das immer nur dargestellt habe. Und das glaube ich auch jetzt schon mal in einem anderen Interview gesagt. Also als Schauspieler kann man ja dann so in diverse Uniformen schlüpfen, ob normal oder in die ganz Böse, sage ich jetzt mal, was unsere Geschichte angeht. Und da geht es dann immer um Mut und Entschlossenheit und sowas und das kann man natürlich, wenn man sich da hinstellt, sag ich jetzt mal auch bewusst ganz leicht und locker spielen so. Bloß natürlich denke ich ja noch als nicht nur in der Rolle, sondern als, der Mensch Ludwig natürlich auch noch ein bisschen weiter und wenn ich mir dann, und das habe ich schon ganz oft gemacht, mir dann vorstelle, und jetzt stell dir mal vor, das wäre jetzt hier die Wirklichkeit. Also muss ich wirklich ehrlich antworten. Ich glaube nicht, ob man mich dann da in dieser Funktion, Position sehen würde, weil ein Helden zu spielen ist, sag ich jetzt mal, ist einfach. Aber einer zu sein und dem wirklich ausgesetzt zu sein, das ist nochmal was ganz anderes, weil jetzt kann man sagen, das ist jetzt fünf Jahre her, aber dieses Kapitel ist ja längst nicht beendet. Also egal auch wieder von welcher Seite, das Kapitel ist nicht geschlossen und die Leute sind da auch auf beiden Seiten traumatisiert. Und ja, also ich habe den Schutz, dass ich eine Rolle verkörpere. Natürlich auch mit dem Anspruch, das so gut wie möglich da an die Realität heranzukommen. Aber es ist ja trotzdem nicht die Realität. Deswegen, ja. Ich habe eine ganz große, ja, Frank, du hast eine Risse dazu. Ja, ich glaube, das ist auch ein sehr wichtiger Aspekt, dass wir versuchen, das begreiflich zu machen, wie sich die Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan gefühlt haben. Weil ich glaube auch, das war der erste Auslandseinsatz, bei dem dann plötzlich klar wurde, auch weil er halt ebenso militärisch geprägt war, das war davor, das waren mehr Hilfseinsätze oder beziehungsweise es ging in Regionen, die im größten Teil schon befriedet waren. Und hier gab es tatsächlich einen Gegner und es gab viele Feuergefechte, es gab viele Anschläge und Verletzungen und Tote. Und man war dann auch, glaube ich, in der Öffentlichkeit so ein bisschen schockiert darüber, wie oft man gehört hatte, dass Soldatinnen mit posttraumatischen Belastungsstörungen zurückgekommen sind. Wobei ich glaube, dass diese Belastungsstörungen, dass diese Traumata, die gab es sicherlich schon im Zweiten Weltkrieg, im Ersten Weltkrieg, in den Kriegen davor. Ja, aber ich glaube, damals hat man noch nicht darüber so geredet und das war sicherlich auch nicht so erforscht. Aber zu zeigen, passt mal auf, die Soldaten sind jetzt in dieser Situation, sie sind in Feuergefechten, sie sind in hinterfeindlichen Linien, in einem Feindesland. In diesem Sinne muss man das mal sagen, sie sind nicht geduldet und müssen sich da jetzt durchkämpfen, wissen nicht, ob um die Ecke der nächste Anschlag kommt. Das näher zu bringen und dem Publikum zu zeigen, hier schaut mal, da gehen unsere Soldatinnen und Soldaten durch, das haben sie durchgemacht. Vielleicht weckt das dann auch ein bisschen mehr das Verständnis für den Job, den die Männer und Frauen da geleistet haben. Ich habe den ganz großen Respekt, muss ich sagen, persönlich für diese Art der Vermittlung von Ereignissen. Wenn es gut gemacht ist, ist man mittendrin gefühlt und lernt auch noch eine ganze Menge. Zugleich würde mich interessieren und die Frage geht jetzt an euch beide als Macher. Wenn es dann so intensiv wird und wenn es dann so mitreißend ist und wenn man doch auch Elemente von Heldentum oder Mut oder ähnlichem mit vermittelt, habt ihr dann zwischendurch auch mal Angst, dass Zuschauer so eine Serie dann doch eher als Popcorn-Moment genießen und nicht als wirklich ernste Ernste Serie, die sich auch mit den Offen beschäftigt. Also, man kann ja jetzt nicht noch eine Bedienungsanleitung mitgeben, wie man sich zu verhalten hat. Aber jeder ist mündig, etwas zu gucken. Und ob er das jetzt gucken möchte und dabei Popcorn isst, das ihm dann vielleicht im Hals stecken bleibt, bitte. Also da sehe ich auch gar keine Kritik. Also das kann jeder machen. Also wenn jemand dabei Popcorn essen kann, ich wage es zu bezweifeln, dass es jetzt die Wahl ist. Glaube ich nicht. Aber natürlich, wie gesagt, also wenn man jetzt auch nochmal, also nochmal um die Brücke auch zur Dokumentation zu schlagen, weil ich ja auch vorher gesagt habe, dass ich mich ja versucht habe auch da, also ich möchte schon irgendwie auch verstehen. Ich kann natürlich jetzt auch sagen, ich bin ignorant. Ich gucke jetzt da auf mein Drehbuch und was jetzt dann passiert, das weiß ich ja dann erst eigentlich im Moment. Also muss ich das vorher, im Extremfall müsste ich es noch nicht mal lesen, sondern ich kann mich auch einfach so ganz frisch in die Szene begeben und lasse mich mal überraschen, was da jetzt plötzlich mein Vorgesetzter zu mir sagt oder wer da jetzt um die Ecke springt. Aber wenn man mal wirklich den Überblick haben will und etwas verstehen will von den Strukturen und warum es dazu vielleicht kommt und warum jetzt dieser und jener, da sind wir ja auch mit, den 20 Jahren jetzt und der Allianz, die vor Ort war, ist das Thema ja auch nicht abgedeckt. Sondern da muss man sich wirklich länger beschäftigen, sag ich jetzt mal vielleicht ausgehend von, als es noch das Königreich Afghanistan war. Weil da sind viele Akteure zugange gewesen und ja, auch nicht nur aus Afghanistan. Schon über Jahrhunderte. Vielleicht kann ich mal doch eine Sache spoilern. Eine Sache spoilere ich jetzt. Dann können die Leute mal genau hingucken. Ich trage nämlich die ganze Zeit während der Serie, wenn wir dann im Einsatz sind, Ein Buch mit mir herum, das kriegt bestimmt keiner mit und das hat uns so ein bisschen auch vor Probleme gestellt, weil ich immer dieses, das ist ein ganz schöner Schinken, der Hans liest dann nämlich so ein Buch. Von dem William Dalrymple, The Return of a King, aus dem dann später auch noch vorgewesen wird. Also man sieht auch in der Figur, er beschäftigt sich mit der Geschichte und in diesem Buch geht es zum Beispiel um den ersten britisch-afghanischen Krieg. Also da sind ja auch schon viele davor gescheitert und wenn man sich damit beschäftigt, kriegt man irgendwie eine Ahnung, das ist noch nie gut gegangen. Das ist auch irgendwie so das Leid der Geschichte dieses Landes. Hat sich ja auch unter anderem natürlich auch mit der Topografie zu tun. Es ist auch gar nicht so leicht zu erreichen und auch gar nicht so leicht da zu flüchten. Und das kann natürlich so eine Serie jetzt nicht. Also wenn man geschichtlich auch wirklich ein bisschen Dinge und Hintergründe verstehen will, dann kann ich da eine Dokumentation sehr ans Herz legen. Und da gibt es bestimmt bei uns im Programm irgendwo etwas dazu. Aber ich finde es total spannend. Da gibt es auch sehr viele gute, also wenn ich einmal Wärmungen machen darf zum Beispiel, eine, die Kinder der Taliban, die ist auch wirklich in der ZDF-Mediathek, das ist eine wirklich sehr, also die ging mir auch als Vater, sage ich jetzt mal, sehr ans Herz. Die spielt auch ein Jahr danach, nach dem Fall jetzt 21 von Kabul. Sind das Materialien, auf die du zurückgegriffen hast für die Vorbereitung auf diese Rolle? Denn ich bin wirklich jetzt überrascht, dass du nicht nur gesagt hast, was macht so ein Hans, was hat er für eine Uniform an und wie bewegt er sich militärisch? Naja, also schon. Man hat ja eine Verantwortung. Ob das jetzt der oder die dann macht, wie gesagt, das kann ich ja auch gar nicht spielen in dem Sinne. Aber hier ist es zum Beispiel auch eine kleine Sache, die man dann behauptet, das haben wir so gemacht, weil man dann irgendwie auch gesagt hat, naja gut, aber wo kommt denn plötzlich dieses Buch her, wenn ihr da die ganze Zeit, so Freifeld und Freiflur unterwegs seid? Da kann ich ja nicht sagen, ach das lag jetzt hier in dem Auto, das wir jetzt gerade irgendwie gefunden haben und unser Fixer irgendwie uns zur Verfügung stellt. Das musste ich dann schon irgendwie bei mir haben und das fand ich aber gut. Das habe ich auch gerne angenommen, weil sowas hilft. Also als Schauspieler, man nimmt ja alles, was man irgendwie bekommen, in die Hände bekommen kann, hilft. Also deswegen auch natürlich die Uniform und immer ein Kostüm, dass es konkret wird, das hilft total in der Situation so. Und was ist bei dir noch eingeflossen in die Figur? In die Figur, Hans? Was hast du da noch mit reingenommen? Machst du dir da eine eigene Backstory oder wie gehst du da ran? Ich kann das immer gar nicht so sagen. Ich bin nicht der Theoretiker. So Theorie hat mich noch nie interessiert. Also das ist wirklich ganz unterschiedlich. Aber man kann mit diesem Material arbeiten. Ich weiß, dass viele zum Beispiel, wenn es dann dramatisch wird, mit Musik arbeiten oder sowas, um so eine Stimmung zu finden oder so. Aber in dem Fall hat es schon auch geholfen, sich diese Bilder ablaufen zu lassen, was da passiert ist. Und diese Dokumentation, also zum Beispiel einen Satz fand ich auch ganz spannend, das ist glaube ich eine amerikanische Soldatin gewesen, die berichtet hat, was sie da irgendwann nachts in einem Dorf auf eine Familie treffen oder so, also auf Afghanistan. Und die Frau sie dann konfrontiert und sagt, ja und glaubst du, du bist jetzt besser als die Taliban? Und sie ist ganz überrascht und guckt und dann sagt sie, naja, was wollt ihr denn von mir? Wenn ich jetzt mit dir arbeite, wenn ich jetzt hier. Also mit dir mich austausche, dann bringt mich die Taliban um? Wenn ich mich mit der Taliban zusammenschließe, dann bringt ihr mich um? Also man ist es ja auch ein bisschen wirklich dieses, deswegen sage ich immer, das sind Menschen und Schicksale und man kann ja nicht immer sagen, die Taliban ist Afghanistan. Das ist nicht Afghanistan. Taliban, also das sind die Studenten, das sind die Gelehrten, das sind die Flüchtlinge, also nicht alle, aber vor allen Dingen ein Großteil, die nach Pakistan geflohen sind, die Kinder, deren Eltern umgebracht worden sind und die da gebrainwashed wurden und da zurückgeschickt wurden. Und die kennen überhaupt gar kein Leben. Man kann das auch gar nicht vergleichen. Und die gehen natürlich auch mit einem ganz anderen Kampfbewusstsein daran. Das ist eben nicht so, wie man das vielleicht bei uns lernt, irgendwie so die eine Armee und die andere Armee. Und dann schießt man sich und dann gibt es so gewisse Regeln. Nein, das ist ein Guerillakampf. Und du weißt gar nicht mehr, wer ist jetzt Feind oder nicht. Und deswegen ist es dann, desto länger man da ist, passieren dann eben auch, Kollateralschäden, wie man es dann so sagt. Und dann merkt die Bevölkerung ja, wieso. Jetzt bringen die aber uns auch um. Vielleicht nicht bewusst, aber dieses Dilemma und diese Kommunikation und dann auch dieses Gefühl, es sind ja auch in solchen Kulturen, es ist ja auch stolz da. Also wenn man sich mal an die eigene Nase fasst, ich glaube, fände jetzt bestimmt auch keiner so lustig, wenn jetzt plötzlich eine fremde Armee durch unsere Straßen laufen würde und sagen würde, so, das macht ihr jetzt mal so und so und so und so und so und so. Also das hilft immer auch manchmal so der Kontext, jetzt stell dir das mal vor oder jetzt stell dir mal vor, du läufst durch Berlin und Berlin ist jetzt Kiew und da kracht jetzt wirklich so eine Rakete in so ein Wohnhaus. Was das für ein Krach ist. Also das nur allein manchmal, also ich gehe manchmal so durch die Stadt und denke mir so, jetzt stell dir mal vor, jetzt würde das hier passieren, was wäre hier los? Also das ist... Wahnsinn. Also leben wir hier immer noch im Paradies. Also unsere Probleme sind auch wichtig und die müssen natürlich auch angegangen werden. So ist es auch nicht. Aber naja, gut. Aber du merkst, das ist klar, das lässt einen nicht los. Und wenn man dann einmal auch, sage ich jetzt mal, das ist dann vorher vielleicht nicht und dann ist man glücklich, dass man durch so ein Projekt, also man nimmt das natürlich mit. Man nimmt solche Dinge mit. Ich habe auch schon mal Helmut Schmidt gespielt oder Werner von Braun und so oder auch noch zuletzt mit der gleichen Regisseurin. Und deswegen bin ich ja auch, glaube ich, zu diesem Projekt gekommen mit der Olga Haiders. Wir haben im Auschwitz am Originalschauplatz gedreht, in dem Haus von Rodolf Hölz oder sowas. Also das nimmst du ja mit. Das ist ja nicht vergessen so. Also das arbeitet weiter. Und um den Bogen zu schlagen zu deiner Ausgangsfrage, Ulrich Schakonzeller. Ich glaube auch nicht, dass unsere Serie eher eine Art als Popcornkino angesehen wird. Ich glaube tatsächlich, dass diese Serie Menschen dazu befähigt, sich in die Rolle anderer zu denken und sich zu überlegen, was würde ich an dieser Stelle tun. Und da geht es ja zum Beispiel bei der Sahara, bei dieser Staatsanwältin der afghanischen, die das Land verlassen muss, die steht am Flughafen und weiß, ich werde wahrscheinlich meine Heimat nie wiedersehen. Die geht nicht gerne. Dann gibt es diese Szene, wo sie ein bisschen Erde vom Boden nimmt und in ihre Handtasche oder in ihr Portemonnaie füllt, einfach um so ein Andenken irgendwo an zu Hause noch zu haben. Das ist sehr stark. Und wenn man sich da reinversetzt in diese Lage, niemand verlässt freiwillig seine Heimat. Und die Serie vermittelt eben tatsächlich auch diese unterschiedlichen Perspektiven und die Momente, in denen wir vielleicht auch mit unserer eigenen Wahrnehmung und eigenen Vorstellung brechen müssen. Ludwig, du hattest das gerade erwähnt, dass das Militär dort in Afghanistan, das Ausländische eben nicht nur von allen als Schutz wahrgenommen worden ist oder als neutral oder. Zum Teil eben auch sehr kritisch betrachtet worden ist. Das haben wir tatsächlich auch noch in einer Szene, die wir uns kurz anhören können. Was wollt ihr hier? Verschwindet! Wir wollen kein Ärger. Wir müssen unbedingt nach Kabul. Verschwindet! Wir wollten fragen, ob wir ihnen ein Auto abkaufen können. Wir wissen genau, wer ihr seid. Ihr seid hier nicht mehr willkommen. Unser Volk will Recht und Ordnung. Wir wollen die Taliban. Wir wollen weder euch noch die Amerikaner hier. Wir sind keine Amerikaner. Vollkommen egal. Macht, dass ihr wegkommt! Okay. Hauen wir ab, bevor sie die Taliban waren. Was habt ihr hier zu suchen? Verschwindet! Raus aus unserem Land! Haut ab! Verschwindet! Wir wollen keine Ungläubigen! Ihr habt hier nichts verloren! Lasst uns in Ruhe! Seht zu, dass ihr wegkommt, sonst kriegt ihr Ärger! Ja, Ludwig, das war eine Szene, das konnten die Zuschauer jetzt nicht hören. Da seid ihr auf der Straße unterwegs mit der Truppel. Ja, ich erinnere mich, das war auch der letzte Drehtag. Ja, genau. Ich muss dazu aber wirklich erklären, dass wir ja im Original auf Englisch gedreht haben. Unsere Fassung ist natürlich die aufgeräumte ist die aufgeräumte hier ich weiß gar nicht, läuft dir eigentlich im ZDF auch dass man die Möglichkeit hat dieses Original zu hören? Ja, das geht. Es gibt es sowohl im ZDF, im Fernsehprogramm, als auch in unserem Streamingportal kann man die Sprachfassung wählen. Ja, sehr gut. Super. Du sagst sehr gut, Ludwig. Warum? Ja, weil ich weiß jetzt nicht, von wem ich den Spruch klaue oder sowas, aber Original ist immer am besten. Es ist wirklich so. Man muss auch wirklich mal sagen, also wegen, ich habe es vorhin schon gesagt, fantastisches Ensemble, was die Hannah Abdo da zum Beispiel macht, die die Amina spielt, also von der afghanischen Familie, die die Krankenschwester spielt. Sie lebt, glaube ich, also ich sage jetzt mal so zwischen Kanada und England. Sie hat sich Darid drauf gedrückt. Die hat das gelernt. Und sie konnte mit der kleinen Nurya, genau, das ist also quasi so das afghanische Persisch, man korrigiere mich, ich bin hier wie gesagt nicht Historiker, aber zumindest das, was ich tue. Genau, und sie konnte mit der Kleinen wirklich sich austauschen. Die haben wirklich auch am Set, neben den Takes, in dem Dreh, haben die miteinander gesprochen. Und, weil es ist ja auch immer so, dass man auch mal einen Eindruck bekommt von der Sprache, und ich finde, die Sprache erzählt ja auch immer ganz viel, von Leib und Seele, es ist eine schöne Sprache. Es ist eine schöne Sprache. Also ich fand das, finde das sehr, also mir hat das gefallen. Und deswegen, wer möchte, vielleicht nicht die, die Popcorn essen und gucken, sondern die anderen, die... Gesitteten Zuschauer. Die dürfen gerne sich das Original anhören. Ich kann es nur empfehlen. Also auch ohne jetzt die Synchronisation, die natürlich auch viel Arbeit kostet, damit man das eben einem breiten Publikum zugänglich macht. Ist ja auch völlig in Ordnung. Aber ich oute mich in Originalfassung. Ich würde da gerne noch mal nachhaken, denn was ist das Besondere in so einer Situation, wenn man international dreht und da sind auch unterschiedliche Sprachen mit drin. Also vielleicht ist es ja an manchen Stellen sogar realistischer. Nehmen wir die Szene, in der wir dich da gerade gehört haben, beziehungsweise in der du auch dabei gewesen bist, da werdet ihr erstmal von einem Afghanen beschimpft. Genau, also so viel ist auch für mich, für Hans in dem Moment dann auch angekommen. Man weiß bloß eben nicht so, man versucht so die Fassung zu wahren in so einem Spannungsfeld, das man natürlich jetzt nicht weiß. Und der schimpft auf afghanisch, ja? Ja. Bei dem Dreh. Genau. Und wir haben da auch wirklich, das hat sich da nicht so schön angehört, sage ich jetzt mal, wird man auch in der Rinalverzung merken. Da bist du auch wirklich, weil du nicht weißt, was sagt der jetzt eigentlich? Also sagt der nur verpiss dich oder sagt der hier so? Und da drehst du dich auch nicht um. Also da bist du auch immer. Wo kommt jetzt hier noch jemand? Also diese Anspannung, deswegen also diese Vorstellung, dass man sich da frei bewegt in der Wirklichkeit, also ich gebe es ehrlich zu, ich würde mir nur in die Hosen machen und also deswegen, ich ziehe meinen Hut vor. Vor den Leuten, die da im Einsatz waren. Ich wollte nur noch eine kleine Lanze brechen für die deutsche Synchronfassung, die ich ja auch mit verantwortet habe. Jetzt habe ich was angehört. Nein, die ist ja sehr gut geworden. Und Ludwig hat sich, das muss man jetzt auch mal sagen, so deutsche Schauspieler, die sich selbst synchronisieren, dass alle Synchronsprecher sind Schauspieler, aber nicht alle Schauspieler sind gute Synchronsprecher. Und Ludwig und die anderen hier, die haben das wirklich sehr, sehr gut gemacht. Und die deutsche Fassung lohnt sich in jedem Fall. Die Regie hatte Heiko Feld und er hat auch die deutschen Dialogbücher geschrieben. Der hat das ganz, ganz toll gemacht. Und wir wollen auch nicht den Eindruck entstehen lassen, dass eine synchronisierte Fassung schlechter ist als das Original. Was man bestimmt beim Original besser mitbekommen kann, ist vielleicht ein Hauch von diesem internationalen Einsatz. Und da es ja sehr realistisch werden soll, Ludwig, auch nochmal an dich die Frage, du bist ja eben in Szenen zu sehen, wo ihr im Einsatz seid, wo ihr in Deckung gehen müsst, wo ihr versucht, jemanden zu retten. Gibt es da eigentlich jemand. Am Drehort, der zwischendurch mal sagt, also Leute, so würden wir das nie machen, der so quasi vom Fach ist und sagt, das war jetzt wirklich nicht realistisch, wie ihr da vorgegangen seid oder gelaufen seid oder wie ihr das Gewehr gehalten habt. Zum Beispiel, denn du bist ja da nicht wirklich ausgebildet. Nein, also oder zumindest nicht lang genug. Nein, es gab wirklich einen Military Advisor, nur für die soldatischen Aktivitäten, natürlich auch noch andere, weil es dann natürlich auch immer darum geht, wer hat welche Uniform an und was pappt da wo drauf oder sowas. Da war dann, glaube ich, einmal, weiß ich, dann stand da irgendwie Isaf, dann so, nein, nein, das geht nicht und dann wieder zurück und hin und her oder dann war plötzlich die deutsche Flagge verkehrt. Also da passen Leute auf und wir hatten, Frank war das, das war ein französischer, ich sage jetzt mal, er ist jetzt nicht mehr im Einsatz, aber ehemaliger auch Elite-Soldat. Also er war quasi wirklich von den Spezialtruppen, wenn da, ich weiß jetzt nicht mehr wo in Afrika das war, aber da wurde auch mal ein Hotel mit Geißenname und so und, er hat da berichtet und auch da habe ich nur wieder zugehört und gefragt, so war es echt und dann geht ihr da rein und wie ist das dann und so. Und da haben wir natürlich zumindest in einem Crash-Kurs eine Vorbereitung gehabt, auch vor Ort dann in Griechenland. Ich sag mal, wir hatten eine gute Woche, wo wir so gut und so schnell wie möglich versucht haben, wie gibt man sich Zeichen. Und natürlich auch diese Szenen, das sieht dann immer so, also Action sieht immer schnell und schön aus, aber schnell und schön heißt auch viele Schnitte. Vor Ort ist das wirklich... Ehrlich gesagt, Triss, nicht so gern. Das ist sehr, sehr anstrengend, weil, ja, hier, dann nah, dann dort, dann passiert jenes und dann, also die ganze Choreografie war natürlich dann auch, da kommst du an den Original-Drehort, und auf einmal ist natürlich alles anders. Erstmal totales Chaos. Wo, wie, bumm, bumm. Der Kameramann muss dann auch irgendwie gucken. Dann liegt, bumm, dann klatschen. Also das ist, laut ist es heutzutage nicht mehr so. Ich weiß, früher, da wurde dann wirklich so mit so Schreckschuss, sag ich jetzt mal, geschossen. Jetzt gibt es da so LEDs. Die machen dann so ein Mündungsfeuer. Da hörst du gar nichts. Und die Waffen, die sind jetzt mit, ja, so Gasdruck. Also das ist so, wie so, es macht eigentlich nur so. Und darauf musst du auch reagieren und musst dann eher einmal mitspielen, dass das Gewehr ja ein paar Kilo wiegt und da auch ein gewisser Rückstoß ist und so. Also wie gesagt, das ist schon ganz schön herausfordernd und selbst zwei Attrappen Gewehre, die, ich da nun tragen muss, weil mein Kollege sich dann verletzt und so und diese Attrappen schusssicheren Westen da also bei 44 Grad, das war so schon schlimm. Das finde ich jetzt sehr schön. Da hören wir nämlich nochmal rein in die letzte Szene, die wir auch haben. Und dann bin ich total gespannt, ob du dich danach noch daran erinnerst, wie anstrengend die gewesen ist. Okay. Die schicken uns weder Verstärkung noch amerikanische Hilfe. Ich sag, wir gehen rein. Ich auch. Und riskieren unser Leben? Hassan hat's gemacht. Das sind dieselben Taliban. Hassan ist bestimmt bei denen. Macht eure scheiß Augen auf, der ist bestimmt schon tot. Bam, bam, bam. Kannst du doch gar nicht wissen! Wenn er noch nicht tot ist, ist es nur eine Frage der Zeit. Lasst uns gehen. Kurze Szene. Ludwig, kannst du dich erinnern? Wie anstrengend war das? Das war jetzt bestimmt nicht die anstrengendste. Also die anstrengend wurde es dann ein bisschen, das war der gleiche Drehort, nur wie gesagt auf dem Gelände ein bisschen weiter weg. Wie gesagt, ich darf jetzt nicht spoilern. Aber wir haben dann direkten Kontakt mit den Taliban und, das war dann ziemliches Chaos. Auch beim Dreh, ja. Auch beim Dreh, genau. Andere Probleme, aber Chaos. Ich habe noch ein Thema, das ich gerne ansprechen würde, denn ich habe mir diese Serie angeschaut und habe gedacht, mein Gott, das ist so mutig, sich an ein Ereignis oder Ereignisse dieser Größenordnung heranzuwagen. Wir haben sicherlich alle diese Bilder im Kopf am Flughafen, die sich so furchtbar eingeprägt haben, wie Menschen versuchen, sich an ein startendes Flugzeug zu hängen, einfach aus lauter Verzweiflung. Auch Menschen, die genau wissen, dass das in den Tod führen kann und wird, wenn sie es tun. Es gibt auch andere Szenen, in denen sich Menschen massendrängen. Vor Botschaften oder eben vor den Flughafentoren, weil sie rein wollten. Also wir wissen, dass auch aus den Berichten, die es schon damals gab, dass das große, unübersichtliche Situationen gewesen sind. Jetzt könnte man ja heutzutage solche Situationen relativ gut mit KI inszenieren und damit vielleicht einen noch realistischeren Effekt und einen noch bombastischeren Effekt erzeugen, Frank. Ihr habt euch aber gegen den Einsatz von KI entschieden. Warum? Ja, es war ja, gedreht wurde ja 2024. Das waren jetzt sowas, was die Bilder, die eine KI liefern kann, da standen die ja noch am Anfang. Das hat sich ja jetzt erst in den vergangenen zwei Jahren so richtig entwickelt. Aber KI macht ja immer noch Fehler, baut ja immer noch sechs Finger ein und was weiß ich nicht alles. Aber ich sehe jetzt auch schon die ersten Werbespots, wo unten drin steht KI generiert und das sieht nicht echt aus. Ich finde, nichts geht über echte SchauspielerInnen und ein echtes Set, auch in Zeiten von KI. Auch wenn man vielleicht für den Hintergrund, wie es ja gerade hier in dieser Serie sehr oft der Fall sein musste, wenn man für den Hintergrund irgendwie sich mit computergestützter. Video-Effekte bedienen musste. Und Ludwig, vor dir bekomme ich da wahrscheinlich keinen Widerspruch, weil als Schauspieler ist das wahrscheinlich eher ein Thema, was ihr skeptisch beobachtet, oder? Ja, aber wie gesagt, das mit den sechs Fingern, das geht wirklich so schnell. Also ich habe letztens, darf jetzt nicht sagen, wie, wo, warum oder sowas, aber da wurden mir auch eben so Plates gezeigt. Da wurde mit einem Tier gearbeitet und da wurde mir dann gesagt, dass selbst das Video eigentlich aus einem, die Vorlage war ein Foto. Und dieses Tier bewegte sich so auch in der Spiegelung auf der Straße. Also ich habe da schon quasi so auf Details geachtet. Also wenn mir da nicht jemand gesagt hätte, dass das KI ist. Keine Chance. Keine Chance. Und auch in Zukunft, das wird noch besser sein. Also das wird man nicht mehr unterscheiden können. Also das ist ein großes Thema. Ich glaube, dass zumindest, mein Beruf jetzt in dem Sinne nicht aussterben wird, weil klar, es gibt auch noch die Bühne. Vielleicht, wie gesagt, das ist ja immer mal so ein Kommen und Gehen. Und echt, wie gesagt, ich habe es vorhin ja auch schon mal gesagt, Original, natürlich ist besser. Und ich möchte nochmal wirklich hier erwähnen, das ist eben alles echt die Menschen, die da im Bilde sind und was die Komparsen da geleistet haben in der Szenerie. Die sich da abspielen vor diesem sogenannten Abbey Gate am Flughafen Kabul. Da war, weil wir nun gerade die Hitzewelle in Deutschland hatten, da waren also 44 Grad und mehr in Athen und die lagen da und wurden da mit, ich weiß nicht wie vielen Kilo an Mehl, beschossen und bestäubt und Schweiß und Dreck, also das war wirklich, da hatten wir Glück. Also wir mussten da nur einmal bei der Explosion irgendwie wurden wir da beschossen, das war auch nicht schön, aber also das war wirklich. Also extremst, also Wahnsinn. Du hast meine Anschlussfrage jetzt gerade schon beantwortet, denn ich habe gerade schon den Ort gehört. Frank, meine Frage wäre nämlich gewesen, ihr habt ja wohl nicht in Kabul gedreht. Natürlich nicht, das weiß man, das ist auch klar. Aber eben in Zeiten, in denen man dann noch keine KI nutzt oder wenn man sich bewusst dagegen entscheidet, ist ja eben sowas wie Location Scouting nochmal enorm wichtig, wichtig. Ja, absolut. Also es geht ja hier auch um Authentizität. Also es soll ja auch möglichst tatsächlich das Gefühl vermittelt werden, wir sind hier mittendrin in Kabul. Und das habt ihr in Athen gefunden? Das haben die Produzenten in Athen und Umgebung gefunden, ja. Da werde ich tatsächlich nicht drauf gekommen beim Anschauen. Das muss ich, so viel kann ich auch schon mal spoilern. Wer die Serie noch nicht gesehen hat, kann ja mal schauen, ob mit dem Wissen man dann drauf kommt. Ich glaube es nicht. Also ich fand, es war super umgesetzt. Kommen wir mal zum Abschluss und zu der Frage, was Bleibt eigentlich davon. Also natürlich, ich hätte nicht gedacht, dass alles schon vor zwei Jahren abgedreht worden wäre, wenn ich dir jetzt so zugehört habe, wenn du es nicht gleich am Anfang gesagt hättest, denn es wirkt für dich alles noch total lebendig. Erstmal die Frage, wie hast du vor der Produktion auf das geschaut, was in Kabul war und wie schaust du jetzt darauf? Was hat sich vielleicht verändert in deinem Blick auf die Nachrichten aus Afghanistan? Also auf jeden Fall, wie gesagt, ich hatte es schon angemerkt, wenn man sich dann intensiver beschäftigt und auch sich wirklich mal die Zeit nimmt, Dass ich ein besseres Verständnis für die Situation habe. Weil vorher war es für mich wirklich sehr abstrakt. Und ich glaube, für die meisten Menschen ist es auch abstrakt. Weil, wie gesagt, das schnappt man in den Nachrichten dann auf. Und die Nachrichten sind eigentlich nie schön. Also hört man auch am liebsten weg. Weil es ist einfach, wie gesagt, es steigert sich immer mehr und mehr und mehr. Und als man es dann gesehen hat, also das wirkt ja wirklich so, als ob es nur eine KI hätte machen können, wenn da so ein Flugzeug am Starten ist und dann sich da Leute dran klammern. Wie gesagt, bei mir ist es jetzt dann der Beruf und die Arbeit. Ich kann aber vielleicht, wie gesagt, ich will auch nicht so moralisch auftreten oder sowas. Also ich weiß, dass die Leute haben auch andere Probleme und andere Dinge zu tun. Aber ich glaube auch unabhängig vom Thema Afghanistan, es gibt ja wie gesagt momentan auch viele andere, Krisenregionen in der Welt und man macht es sich manchmal, ja vielleicht auch aus Bequemlichkeit einfach sehr einfach, indem man dann sagt, naja also die sind so und das ist so, aber die Welt ist nicht so. So, die ist nicht weiß und die ist nicht schwarz. Und für mich als Schauspieler ist es ja auch immer, also ich möchte eine Geschichte erzählen. Und da geht es um Menschen, egal in welcher Zeit. Und ich finde, es gibt ja auch viele Parallelen auch zu unserer Geschichte. Das vergisst man auch manchmal. Auch Flucht, Exil, all diese Nöte, das haben doch viele Menschen in unserem Land auch durchmachen müssen. So, Und natürlich ist Deutschland in eine andere Region vielleicht. Also vielleicht, sag ich jetzt mal, als Gesamtfläche in Europa haben da vielleicht schon längere Reifungsprozesse stattgefunden oder sowas. In Afghanistan ist das eben schwierig, weil das ist dann ein Zentrum und Kabul kann man sicher nicht vergleichen mit dem Rest von Afghanistan. Also da ist auch eine wahnsinnige Kluft, die aufeinander stößt. Aber dass es sich einfach lohnt, auch mal noch tiefer deswegen. Wie gesagt, es wird ja nicht nur die Serie angeboten, sondern eben auch noch eine Dokumentation, unser Gespräch hier. Ich glaube, das lohnt sich alles. Mal mitzunehmen und man kriegt einen ganz frischen Gedanken. Und ja, das ist natürlich auch politisch, aber das ist ja jetzt, das entsteht ja auch bei den Leuten. Das muss man auch manchmal gar nicht so sagen. Und das ist jetzt aber so und so und das muss jetzt so und so sein, sondern weil die Leute sind ja auch mündig, das verstehen die dann schon. Und man, das ist auch so ein Spiegel gucken, ach, die hat ja auch Träume, die hat ja auch Wünsche. Und wenn jemand da, keine Ahnung, an so einem Flughafen steht, also die Leute kommen ja nicht, die wollen ja jetzt nicht an dem Flughafen in den Urlaub fliegen. Also das sind ja existenzielle Probleme. So, und das hatten wir in Deutschland auch schon mal, bis sich dann jemand hingestellt hat und gesagt hat, heute ist ihre Ausreise. Es gibt zum Glück auch immer schöne Ausgänge der Geschichte. Dort sieht es momentan leider noch nicht so schön aus, aber ich drücke die Daumen. Das, was ihr in der Serie gemacht habt, ist ein anderer Ansatz, auf diese Dinge zu schauen und ich muss sagen, ein sehr sehenswerter, ich durfte ja in der Vorbereitung auf diesen Podcast eben schon reinschauen, ich kann es nur sehr empfehlen, Kabul Flucht aus der Hölle läuft ab dem 27. Juli in ZDF und wir haben es am Anfang schon mal gesagt, ich sage es jetzt aber trotzdem nochmal, weil ich es so klasse fand, man kann die gesamte Serie schon jetzt im ZDF komplett streamen. Und Frank, an dich auch nochmal die Frage, wir wollen ja nicht den Zuschauerinnen und Zuschauern, den Userinnen und Usern vorgeben, was sie sich danach für ein Bild machen. Das ist jedem selber überlassen. Aber wenn du einen Wunsch frei hättest an die Serie, was soll sie bei den Leuten, die sie gesehen haben, geleistet haben, wenn sie sie gesehen haben? Das, worüber Ludwig und ich ja die ganze Zeit schon gesprochen haben, diesen Perspektivwechsel mal einzunehmen. Um mal zu sehen, wie hat sich denn da der Soldat gefühlt, der Deutsche, der fernab der Heimat plötzlich, die die Freiheit Deutschlands am Hindukusch verteidigen soll. Und wie fühlen sich denn die Menschen, die Afghanen, die jetzt plötzlich in ein völlig anderes Land, in eine völlig andere Umgebung, in eine ungewisse Zukunft reisen müssen und sich hier vielleicht nicht willkommen fühlen? Also das sind ja nicht einfache Arbeiter, die hierher kommen. Da sind ja teilweise auch gut ausgebildete Ärzte dabei, die hier aber nicht praktizieren dürfen, weil die Ausbildung nicht angekannt wird. Sowas zum Beispiel. Dass man einfach mal den Blickwinkel ändert und mal aus einer anderen Richtung, aus einer anderen Perspektive draufschaut und versucht... Sich in andere Menschen hineinzufühlen. Das wäre mein größter Wunsch. Mehr Blickwinkel öffnen, das ist genau das, was wir machen möchten. Oder eben auch Empathie, ne? Also das ist vielleicht auch so ein starkes Wort, so Empathie einfach schaffen. Für die Menschen. Und Bildung, ja, Bildung ist ganz wichtig. Und auch was man vielleicht vor Ort nicht schafft, also ja, Bildung. Die Frau, darüber haben wir jetzt nicht gesprochen, Aber wie gesagt, es geht ja auch ein bisschen um die Serie, jetzt im geschichtlichen Kontext könnte man, also wir können hier bestimmt auch noch locker drei Stunden weitersprechen, aber Bildung und vielleicht hier auch die Chance, dass die Leute dann auch etwas mitnehmen können. Komplexität runterbrechen, die Ereignisse erfahrbar machen, fassbar machen, vielleicht auch verständlicher machen, dabei die Möglichkeit eröffnen, Empathie für die Menschen in dieser Situation zu entwickeln, für diejenigen, die flüchten müssen, aber auch für diejenigen, die Entscheidungen treffen mussten, damals zum Teil auch harte Entscheidungen treffen mussten. Das schafft eure Serie auf jeden Fall. Was wir mit diesem Podcast auch noch versuchen und anbieten können, ist zusätzliche Informationen dazu zu geben. Wer es noch nicht gehört hat, die anderen Folgen, dem kann ich sehr empfehlen, sich die ersten drei Folgen auch anzuhören. Und da gehen wir auch nochmal ins Gespräch mit Expertinnen und Experten, mit Menschen, die. Selber dabei waren in diesen Tagen und die auch nochmal ähnlich wie in der Serie, aber mit einem anderen Ansatz im journalistischen Gespräch mit uns davon berichten können und das Ganze einordnen können. Ich sage an dieser Stelle auf jeden Fall vielen Dank an meine Gäste Ludwig Blochberger und Frank Barloch und auch ganz herzlichen Dank an alle, die uns hier zugehört haben. Danke und bis bald. Das war Trump und die Akte Afghanistan. Folge 4. Perspektivwechsel. Die ZDF-Serie. Kabul. Flucht aus der Hölle. ZDF-Auslandsjournal, der Podcast. Trump und die Akte Afghanistan ist eine Produktion von Bose Park Productions im Auftrag des ZDF-Auslandsjournals in Kooperation mit der Hauptredaktion Internationale Fiktion. Host Shakuntala Banerjee Lead-Autorin Katharina Rahn Lead-Producerin Jelena Berner und Julia Ilan Redaktion Laila Mehles und Micky Sitsch. Schnitt und Sound Fabio Lautenschläger und Sebastian Schäfer Musik Flemming Nordkrug, der für die Serie Kabul Flucht aus der Hölle die Musik komponiert hat. Adaption für den Podcast Alexander von Bargen, Cover Cara Gazarian und Lena Neff Fact-Checking Klaus Schwartau Executive Producer Sue Holder und Chris Guse, ZDF Sound Nikolas Keller Produktion der ZDF-Fiktion Katharina Klump, ZDF-Auslandsjournalproduktion Linda Klemann und Ulrike Schork ZDF Auslandsjournal Redaktion Narin Schewin-Bohan und Matthias Puppert, Leiterin ZDF Auslandsjournal Stefanie Schöneborn Besonderer Dank an Katrin Eigendorf, Elmar Thewissen, Mattis Feldhoff, Andreas Künast, Lennart Reib, Frank Seibert, Frank Barloch, Jasmin Meder, Hauptredaktionsleiterin der Fiktion und natürlich an alle unsere Gesprächspartner.