Wir müssen eine objektive und neutrale Situation betrachten. Und was wir sehen ist, dass vermutlich im Zusammenhang mit der Staling-Unterbrechung es zu einem lokal begrenzten Erfolg der Ukraine gekommen ist, der sich möglicherweise auswachsen kann, möglicherweise auch nicht. ZDF heute. Militär und Macht. Die Analyse. Hi, ich bin Christian Hoch. Schön, dass ihr reinhört bei uns. Was ihr gerade gehört habt, ist die gewohnt sachliche Einschätzung von Militärexperte Oberst Markus Reißner. Gemeinsam mit ihm haben wir für diese Folge auf Meldungen aus dieser Woche geschaut, die sich nach militärischen Erfolgen für die Ukraine anhören. Denn Daten des Institute for the Study of War, sie zeigen, dass die ukrainischen Streitkräfte östlich von Saporizhia 91 Quadratkilometer Gebiet von Russland zurückerobern konnten. Ein Grund dafür sei laut Berichten möglicherweise, dass Elon Musk den Zugang zu seinem Satellitennetzwerk Starlink für die russische Armee gesperrt hat. Ist das ein Wendepunkt im Krieg? Das ist eine Frage, die sich viele von euch gestellt haben. Für Markus Reisner ist es das nicht.
Die Front in der Ukraine lässt sich grob unterteilen in den Nordabschnitt, den Mittelabschnitt und in den Südabschnitt. Die Ereignisse, die wir jetzt besprechen, betreffen vor allem den Südabschnitt. Hier ist es der Fall, dass im Prinzip letzten Sommer die russische Föderation mit ihren Streitkräften versucht hat, quasi Richtung Westen anzugreifen und hinter die Verteidigungsstellungen der Ukraine zu kommen. Und hier in diesem Raum, ca. 80 Kilometer südwestlich der Stadt Bukrovsk, bei einer Ortschaft damals Bukrovsk, nicht zu verwechseln mit der Stadt selbst, ist es dazu gekommen, dass am 6. Februar beginnend die ukrainischen Streitkräfte ca. 10 bis 15 Kilometer vormarschieren konnten.
Sie sehen das also hier im roten Kreis markiert. Was war der Auslöser? Eine offensichtliche Kommunikationsunterbrechung des Systems Starlink, die dazu geführt hat, dass die Ukrainer diesen Überraschungseffekt ausnützen können. Warum das möglich ist, dazu muss man sich ein bisschen die Front ansehen und viele verstehen nicht, wie es im Prinzip die Front sich darstellt. Denn es ist keine lineare Linie, an der sich beide Seiten gegenüberliegen, sondern es ist eine gedachte Linie, wo jede Seite ca. Ostwärts 25 km, westlich 25 km, als eine Art Grauzone zu bezeichnen sind. Das heißt, wir haben also hier zwar kein Niemandsland, wo sich niemand befindet, aber eine Zone, wo kleine Stützpunkte der Ukrainer und kleine Stoß- und Sturmtrupps der Russen operieren. Und hier ist es ganz schwierig, die Kontrolle über diesen Raum zu halten. Und wenn es dazu kommt, dass eine Seite keine Kommunikation zum Beispiel hat, dann ist es sehr einfach für die andere Seite diesen Raum in kurzer Zeit wieder in Besitz zu nehmen. Und genau das ist passiert. Aber eben nur an einem Abschnitt der Front und nicht an mehreren Abschnitten der Front gleichzeitig. Das heißt, man kann also nicht davon sprechen, dass es zu einem Kommunikationschaos gekommen ist, sondern an einer Stelle ist es den Ukrainien gelungen, diesen tatsächlichen Kommunikationsverlust zumindest temporär auszunützen. Genau und an die anderen Punkte, da werden wir mit Ihnen natürlich auch nochmal ausführlicher drauf schauen. Sie haben gerade auch schon den Grund angesprochen und zwar die Starlink-Sperre für russische Streitkräfte durch Elon Musk.
Was würden Sie sagen, vielleicht schon mal ganz kurz angerissen, durch diesen Fakt sind denn dann mögliche Rückeroberungen auch an anderen Punkten durch ukrainische Streitkräfte realistisch oder ist das dann nur bezogen auf diese Grauzone entscheidend gewesen?
Das ist im Moment genau bezogen auf diese Grauzone entscheidend gewesen, weil dort gibt es die großen Kommunikationsschwierigkeiten, weil diese Trupps zum Teil auseinandergezogen operieren. Um tatsächlich von einem Kommunikationschaos zu sprechen und von einer Situation, die nachhaltig Einfluss hat, muss es mehr und größere messbare Ergebnisse geben. Das heißt, es müsste an verschiedensten Abschnitte der Front dazu kommen, dass die russischen Streitkräfte nicht mehr weiter vormarschieren können, sondern sich sogar zurückziehen. Und das ist eben nicht der Fall. Wir sehen, dass in anderen Abschnitten der Front Und die russischen Streitkräfte sogar Gelände wieder in Besitz nehmen konnten. Beziehungsweise sehen auch zum Beispiel, dass die Luftangriffe mit Gleitbomben auf der operativen Ebene, aber auch die strategischen Luftangriffe weiter fortgesetzt worden sind. Das heißt, man muss jetzt tatsächlich abwarten, die nächsten Tage und Wochen, ob es den Ukrainern gelingt, diesen Erfolg überhaupt auszunützen. Denn die Situation ist die, dass die Ukraine es geschafft hat, unter anderem über einen Fluss, den Fluss Woftscher, zu kommen. Aber die Russen versuchen, diese Übergangstellen zu zerstören und damit die Versorgung der Ukraine zu unterbrechen, die sie aber braucht, um diesen Erfolg tatsächlich ausnützen zu können.
Also, ein bislang begrenzter Erfolg für die Ukrainer. Aber schauen wir uns das nochmal genauer an. Wie kann es überhaupt sein, dass Russland Starlink-Terminals einsetzen konnte? Und wie wichtig war das System für die russischen Truppen bisher? Das wollte ich von unserem Russland-Korrespondenten Sebastian Ehm wissen. Ja, also als Telegram-Posts, die wir uns angeguckt haben, haben die Russen seit 2024 bereits mit Starlink gearbeitet. Und Starlink ist ein System, das von daher so wichtig war, weil die Russen ihre Fähigkeiten kontinuierlich ausgebaut haben. Also sie haben am Ende jetzt, Ende 2025, aber auch 2026 Starlink schon in Drohnen verbaut und konnten dann bis tief hinter die Kontaktlinie, nicht die Kontaktlinie, aber hinter die Front, fliegen und auch bewegte Ziele ins Visier nehmen. Das heißt, Nachschubkonvois oder Lastwagen, wo die Ukraine Nachschub an die Front geliefert hat, die konnten angegriffen werden, weil Starlink eben ein Echtzeitbild liefert. Und das war wahnsinnig wertvoll für die russische Armee. Das war davor nicht möglich. Und damit hatten sie einen Vorteil, den die Ukraine seit 2022 hatte, weil die Ukraine seit 2022 bereits Starlink verwendet. Und die Russen haben das peu à peu ausgebaut und konnten damit dann die Ukraine schon entscheidend schwächen. Aber man muss dazu sagen, der russische Angriffskrieg besteht natürlich aus mehreren Faktoren.
Und Starlink alleine wird jetzt nicht zu einem entscheidenden Faktor für die Ukraine.
Das heißt, die Artillerieangriffe, die Sturmtrupps, aber auch die Drohnenangriffe auf ukrainische Städte, die werden weitergehen. Da hat Starlink erst mal nicht so wahnsinnig viel mit zu tun.
Starlink ist das Satellitensystem von Elon Musk. Er hat sich auch auf X dazu geäußert zu der aktuellen Situation. Können uns das gemeinsam hier einmal anschauen. Looks like the steps we took to stop the unauthorized use of Starlink by Russia have worked. Let us know if... More needs to be done. Also so nach dem Motto, okay, all die Schritte, die wir eingeleitet haben, sie scheinen zu funktionieren und lasst uns wissen, wenn wir da mehr tun können. Was ist denn über die Gründe bekannt, dass Musk das jetzt gemacht hat? Erstmal nicht viel, aber den Tweet, den wir gerade gesehen haben, der gestammt aus einer Unterhaltung mit dem neuen ukrainischen Verteidigungsminister Mikhailo Fedorov.
Elon Musk antwortet darauf auf diesen Tweet von Fedorov, der ihn gebeten hat, bitte doch dem mal nachzugehen, warum die Russen eigentlich Starlink verwenden. Und dieser Mikhail Fedorov ist ein sehr interessanter Mann. Der ist relativ jung, war früher Digitalminister in der Ukraine und ist jetzt Verteidigungsminister. Das heißt, er kennt sich sehr gut aus mit Starlink und weiß genau, wo die Knackpunkte liegen. Eine Theorie ist, dass es bislang einfach an der Idee gemangelt hat, dass man sich nicht so ganz klar war, wie man für die Russen Starlink abschaltet, aber nicht für die Ukrainer, weil das ja alles in einem Gebiet ist. Das heißt, Fedorov kam dann mit einer Idee und hat die Musk präsentiert und Musk hat die dann umgesetzt. Das ist eine Theorie. Eine andere Theorie ist aber, dass das Weiße Haus dahinter stecken könnte.
Dass man sozusagen die Russen, die sehr unkooperativ gewirkt haben auf die Amerikaner in den Verhandlungen in Abu Dhabi und in Genf, Die Amerikaner waren ja durchaus sehr ungeduldig, vor allem Donald Trump mit den Russen. Und dass da das Weiße Haus dahinter steckt und gesagt hat, schalten wir den Starlink ab, um den Druck einfach ein bisschen zu erhöhen auf die Russen in den Verhandlungen. Kann auch sein, aber wir wissen es nicht. Das ist natürlich auch in Bezug auf die Zukunft spannend zu sehen, inwieweit sich dann genau diese Sperre auf die Verhandlungen und die Friedensbemühungen auswirken könnte. Lass uns noch mal ganz kurz bei Starlink und auch der Situation bleiben, dass es ja für Vorteile gesorgt hat. Du hast es angesprochen. Wie konnte Russland diesen Zugriff eigentlich bislang haben und bekommen und das auch durchsetzen?
Also Starlink ist ein System der Firma SpaceX, die von Elon Musk geleitet wird. Die Firma SpaceX hat 9.640 Satelliten ins All geschossen und das ist sozusagen ein den ganzen Erdball umspannendes System. Man kann überall auf der Erde im Prinzip Zugang zu Starlink haben. Aber Starlink oder SpaceX hat Starlink nur freigeschaltet für eine große Anzahl an Ländern, aber nicht für alle Länder. Zum Beispiel Länder mit einem autoritären Herrschaftssystem oder mit Diktaturen, die sind nicht freigeschaltet. China ist nicht freigeschaltet, Nordkorea ist nicht freigeschaltet und Russland ist auch nicht freigeschaltet. Das heißt, man kann sich ein Starlink-Terminal kaufen in Deutschland und damit nach Russland fahren. Das kostet einige hundert Euro, den zu kaufen und kann versuchen, ihn da zu registrieren. Man wird kein Internet haben, weil Russland nicht freigeschaltet ist. Jetzt ist Russland oder die russische Armee aber völkerrechtlich auf dem Gebiet der Ukraine. Das heißt, die Ukraine ist seit 2022, seit Beginn der Vollinvasion, freigeschaltet für dieses System. Und kann das System nutzen und die Russen haben das ausgenutzt und benutzen es seit, wir wissen ungefähr seit 2024, aber vielleicht auch schon länger.
Benutzen Starlink bei ihren Operationen. Jetzt kam Fedorov, den wir gerade schon angesprochen haben, mit der Idee, eine sogenannte Whitelist zu erstellen. Das heißt, das ukrainische Verteidigungsministerium arbeitet sehr eng jetzt mit SpaceX zusammen. gibt es eine Liste, wo alle Terminals registriert sind, die von den Ukrainern sind. Man kann sich da bewerben mit Passnummer und Steuernummer und wird dann freigeschaltet. Das dauert ein bisschen. Aber alle Terminals, die nicht freigeschaltet wurden von dieser Whitelist, fallen sozusagen aus dem Starling-Internet raus. Und dazu gehören auch der Großteil der russischen Terminals. Und das waren viele. Das waren um die mehrere Tausend, vielleicht sogar 10.000 Terminals, die die Russen da über die Jahre ans Netz gebracht haben. Du hast auch angesprochen, dass ihr die Informationen auch über Telegram sozusagen auch gerade gesehen habt, was an Informationen reinkommt. Telegram auch ein wichtiger Kanal. Parallel dazu hat der Kreml jetzt offenbar, das zeigen Berichte, die Geschwindigkeit des Kommunikationskanals Telegram gedrosselt. Du hast auch für uns auf zdfheute.de da auch schon einen Artikel zugeschrieben.
Der die Bedeutung für die russischen Soldaten auch nochmal klar gemacht hat. Der Titel war, warum russische Soldaten jetzt wütend auf den Kreml sind. Nimm uns mal mit, was sind da die Hintergründe? Da kam wahnsinnig viel zusammen. Das waren ja Wochen, da Starlink wurde abgeschaltet. Das war erst mal ein Schock für die russischen Soldaten, die das auch so kundgetan haben. Denn Starlink, muss man sich vorstellen, war ein mobiles Internet, sehr leicht zu bedienen. Da konnte man einfach in seiner Stellung ins Internet gehen. Und das ist anders nicht möglich. Also das war die eine Sache. Und dann hat die russische Internetbehörde Roskomnadzor Telegram gedrosselt. Man kann nur Vermutungen anstellen, aber unsere Vermutungen sind, dass das Telegram, das ja wahnsinnig populär ist in Russland, deswegen gedrosselt wurde, weil der Kreml gerne seinen Messenger-Dienst, der heißt Max.
Weit verbreitet haben will. Und dass man die Russen sozusagen durch eine Drosselung von Telegram herausziehen will aus Telegram und rein in diesen neuen Messenger-Dienst Max. Aber das hat zu einem unglaublichen Aufschrei geführt. Nicht nur an der Front, also an der Front auch, Militärkorrespondenten, Blogger. Die haben auf Telegram waren unfassbar wütend, dass das nicht mehr richtig funktioniert, weil sie nicht mehr mit den Soldaten kommunizieren konnten. Aber auch, also man muss dazu sagen, Telegram wurde benutzt von kleineren Gruppen an der Front, um untereinander zu kommunizieren. Also die größeren Kommandoposten, die haben natürlich andere Arten zu kommunizieren, aber die kleineren Einheiten, die im Feld sind, die haben wohl Telegram benutzt und das war dann plötzlich nicht mehr möglich. Und gepaart mit der Starlink-Abschaltung hat das dazu geführt, dass die Wut sehr, sehr laut war, vor allem von den sogenannten Z-Bloggern. Aber selbst ein Duma-Abgeordneter hat die Verantwortlichen als Idioten beschimpft. Also da war schon, da war gewaltig was los im russischen Internet.
Blicken wir dann auch nochmal auf die Situation, weil parallel zu dem Krieg, zur Situation an der Front, zu diesem Kommunikationsproblem läuft die ganze Zeit ja auch ein Informationskrieg. Das läuft die ganze Zeit parallel mit. Es gibt die Verhandlungen, es gab in den vergangenen Wochen die Verhandlungsrunden in Abu Dhabi, jetzt gab es in dieser Woche die Verhandlungsrunden in Genf. Es gab an zwei Tagen trilaterale Gespräche mit den USA, die ukrainische Delegation war dabei, die russische Delegation einen Durchbruch, das müssen wir feststellen, gab es aber nach diesen Tagen wieder nicht. Warum würdest du sagen, nach all dem, was du hörst, stecken diese Verhandlungen weiter fest? Tja, das ist eine sehr gute Frage, die sich wahrscheinlich viele Leute stellen. Es ging auch diese Woche, das haben Beobachter vor Ort, auch unser Korrespondent Armin Köper war ja vor Ort, haben gesagt, es ging diese Woche wieder um Gebietsabtretungen. Diese Verhandlungen sind wahnsinnig schwierig für die Ukraine. Die kämpft seit 2014 darum, genau diese Gebiete, um die es jetzt geht, zu behalten und die Russen wollen es unbedingt.
Die Russen haben das auch in ihre Verfassung geschrieben, dass der Donbass russisch ist. Also sprich, um diese Gebiete geht es und da kommt man im Moment nicht weiter. Was aufhorchen ließ bei diesen Verhandlungen jetzt diese Woche, war der Wechsel des Verhandlungsführers auf Seiten der Russen. Da ist jetzt wieder Wladimir Medinsky aufgetaucht. Das ist ein Mann, der schon letztes Jahr bei den Verhandlungen in Istanbul der Verhandlungsführer war. Die wurden ergebnislos abgebrochen und der taucht jetzt wieder auf. Und Medinsky ist sowas wie ein Pseudo-Historiker, der früher Journalist mag es sehr gern ausschweifend historisch zu dozieren. Und dass der jetzt wieder auftaucht, wurde als Beweis dafür genommen, dass Putin gerne nochmal auf die Grundursachen dieses Konflikts zu sprechen gekommen wäre. Und das haben sowohl die Ukrainer als auch die westlichen Beobachter, als auch die Amerikaner erstmal wieder als eine Verschleppungstaktik des Kreml wahrgenommen. Und man liest, also Axios, das Portal Axios hat danach einen Bericht gebracht, wo sie erzählt haben oder wo sie geschrieben haben, dass vor allem die Ukrainer mit Medinsky gar nicht können. Die kommen nicht mit ihm klar und waren wohl sehr verärgert in diesen Verhandlungen. Der Tonfall muss sehr hart und scharf gewesen sein. Das heißt...
Und deswegen kam man vielleicht auch nicht richtig voran. Die Gespräche am zweiten Tag sind ja nach zwei Stunden schon unterbrochen worden. Und dann ist was ganz Interessantes passiert. Nach zwei Stunden war es vorbei. Wir haben alle vor den Agenturen gesessen und haben das gelesen. Nach zwei Stunden sind die Verhandlungen vorbei. Und dann kam Medinsky, und wir können da, glaube ich, noch mal reingucken, wieder in das Hotel. Das sind jetzt die Bilder von den ersten Verhandlungstagen. Das ist Wladimir Medinsky, wie er auch das Hotel wieder verlässt. Und am zweiten Tag waren die Verhandlungen vorbei und dann kam er wieder zurück und das war nicht geplant. Also er sollte eigentlich abfliegen und kam dann wieder in das Hotel zurück, um nochmal eine inoffizielle Verhandlungsrunde mit den Ukrainern zu führen. Und da waren sich die Beobachter nicht sicher, was bedeutet das denn jetzt? Wollen die tatsächlich nochmal inoffiziell ernsthaft sprechen?
Oder war das eine Botschaft der Russen? Denn dieser Auftritt wurde von den Kameras des Staatsfernsehens begleitet. Und vielleicht war das eine Botschaft an die Amerikaner, passt auf, wir verhandeln doch ernsthaft. Und deswegen kommt der Medinsky noch mal zurück und spricht mit dem Verhandlungsführer der Ukraine um Jahrhund noch mal zwei Stunden inoffiziell. Wenn du sagst, eingefangen vom eigenen Staatssender RT, dann aber ja wahrscheinlich auch eine öffentlichkeitswirksame Botschaft. Wie glaubwürdig ist die dann vor dem Hintergrund einzuschätzen? Das ist die Frage, für wie glaubwürdig sie die Amerikaner einschätzen. Also die RT-Kameras haben das eingefangen, der ist wieder zurückgegangen. Ob es geplant war oder nicht, wissen wir nicht. Aber sie wurden eingefangen, diese Bilder. Man hätte das ja auch anders lösen können. Da stecken wir natürlich nicht drin.
Also auch hier keine echten Ergebnisse bei den Verhandlungen, aber trotzdem bewegt sich etwas. Nochmal zurück zur Starlink-Sperre. Welche Bedeutung das System für beide Seiten hat, das habe ich mir auch nochmal von Ubers Dreisner erklären lassen. Ich möchte Sie nicht ernüchtern, aber wir müssen eine objektive und neutrale Situation betrachten. Und was wir sehen ist, dass vermutlich im Zusammenhang mit der Starlink-Unterbrechung es zu einem lokal begrenzten Erfolg der Ukraine gekommen ist, der sich möglicherweise auswachsen kann, möglicherweise auch nicht. Wir wissen auch, dass Starlink unter anderem auch für die Ukraine ein sehr wichtiges Mittel geworden ist, von dem sie fast abhängig sind. Denken Sie daran, bereits sehr früh im Jahr 2022 kam es einmal zu einer Abschaltung durch Elon Musk. Das war damals im Zusammenhang mit Drohungen der Russen, quasi Atomwaffen einzusetzen, was dazu geführt hat, dass die Ukrainer plötzlich ihre Verbände quasi nicht mehr führen konnten beziehungsweise ungemannte Drohnen im Schwarzen Meer liegen geblieben sind. Was man auch klar sagen muss, ist, dass Russland versucht, das zu kompensieren. Wir haben es auch gesehen, schon Bilder, das können auch Propagandabilder sein, aber es gibt Berichte, wo man erkennen kann, dass sie das tun, dass sie Ballons starten, die im Prinzip wie fliegende WLAN-Knotenpunkte in der Stratosphäre fungieren und die im Prinzip das ersetzen sollen. Und wie gesagt, wir sehen auch, dass es nicht umfänglich an der gesamten Front zu massiven Einschränkungen gekommen ist, sondern im Gegenteil, dass die Russen in der Lage waren, in verschiedenen Abschnitten der Front nach wie vor ihre Angriffsbewegungen aufrechtzuerhalten. Und hier sehen Sie gerade so ein Video von diesem System, Parash One.
Hinzu kommt auch aus meiner Sicht, dass man genau darauf achten muss, wenn man die Vormesche sich ansieht, ob das jetzt eben, wie gesagt, in dieser Grauzone passiert ist, also relativ einfach war oder eben nicht. Und ein letztes Wort zu Telegram.
Der Minister für digitale Entwicklung hat also bekannt gegeben, dass es zu keinerlei Telegram-Einschränkungen für die russischen Truppen in der Zone des Spezialeinsatzes, so sagen die Russen ja, dazu kommen wird. Das heißt, auch hier sehen wir, dass in den russischen sozialen Netzwerken, vor allem Telegram, wo sich ja Millionen Menschen in unterschiedlichen Gruppen befinden, keinerlei Abbruch im Moment erkennbar ist. Sie sehen also, wie auch jeden Tag täglich die Videos hereinkommen, die vor allem der Propaganda dienen, um zu zeigen, wo man es auf Formel erzielt hat. Und hier sieht man, dass die Russen es wieder geschafft haben, dort und da vorzumschieren. Das heißt, abschließend muss man erst darauf achten, ob jetzt wirklich diese Starlink-Abschaltung diese nachhaltigen Wirkung ausüben kann oder nicht. Und ein letztes Wort zur Offensive. Sie müssen sie natürlich auch sehen im Zusammenhang mit der Münchner Sicherheitskonferenz und mit den Verhandlungen. Auch in der Vergangenheit war es immer so, dass beide Seiten vor bekannten Ereignissen, die im Informationsraum wichtig waren, versucht haben, durch offensive Anstrengungen zu zeigen, dass sie eigentlich die Gewinner sind oder eben nicht die Verlierer, wie in diesem konkreten Fall die Ukrainer. Sie sagen, es ist wichtig, da auch immer dann den Gesamtkontext zu sehen und das auch einzuordnen. Dann vielleicht noch eine ganz kurze Nachfrage. Könnte es dann auch sein, dass die Rückeroberung an der Stelle nicht unbedingt, nicht zwangsläufig dann auf die Starlingsperre zurückzuführen sind? Oder wie würden Sie das einschätzen?
Genau, das ist durchaus der Fall, weil was eben fehlt, ist diese flächige, quasi auf der gesamten Front entstehende Einschränkung.
Das Ganze erinnert übrigens auch an eine Situation, die wir letztes Jahr hatten, und zwar im August 2025, wo es den Russen gelungen ist, nördlich der Stadt Bogrovsk, die damals noch heftig umkämpft war, einen tiefen Vorstoß zu erzielen bis in die sogenannte vierte Donbass-Linie. Durch den Einsatz von strategischer Reserven auf operativer Ebene durch die Ukraine, durch das erste Asov-Kor konnte das dann abgeriegelt werden und man konnte diesen Raum wieder bereinigen. und das wir jetzt sehen, könnte genau in diese selbe Richtung gehen. Das heißt, die Ukraine hat versucht, durch Kräfte, die sie zusammengezogen hat, unter Ausnutzung dieses Effekts lokal begrenzt, diesen Vorschluss zu erzielen. Interessant ist von einem sehr bekannten Kartenwerk namens Deep States, das ist auch immer wieder sehr aktuelle Karten zu Ukraine produziert. Es gibt ein interessantes Interview mit einem der Produzenten dieser Karten, der sagt, aus seiner Sicht ist das, was die Ukraine gerade tut, nicht richtig. Sie sollte sich eher in der defensiven Position weiter verhalten, Denn durch diese offensiven Anstrengungen hat es jetzt wieder ein Neuverlust erlitten, die sie möglicherweise in Zukunft dann dringend brauchen würde im Wissen. Das heißt, es ist ganz interessant, auch diese eigentlich ukrainische Stimme zu diesem Thema zu hören. Aber das kann man natürlich wieder sehen im Zusammenhang mit der Münchner Sicherheitskonferenz und diesen Verhandlungen, wo die Ukraine zeigen wollte, wir sind noch nicht verloren, sondern wir können sehr wohl, auch wenn es nur begrenzt ist, Erfolge erzielen. Sie sprechen die dann parallel entstandenen neuen Verluste an. Wo hat es die gegeben und wie bedeutsam war das auch?
Interessant ist zum Beispiel die Situation bei Siversk. Siversk ist eine Stadt südlich des sogenannten Kreminerwaldes, der lange Zeit als Bolwerk der ukrainischen Armee galt. Siversk ist verloren gegangen. Das ist der Angelpunkt zwischen dem Nordteil und dem Südteil der Front, beziehungsweise gerade im Mittelabschnitt. Und hier sehen wir westlich von Siversk diesen Festungsgürtel der Städte Slowiansk, Kramatorsk und Konstantinivka. Die Russen haben Siversk in Besitz genommen und sind auf dem Richtung Westen, zwar langsam, aber doch stetig. Grund, sie haben es geschafft, südlich davon in die Vororte der Stadt Konstantinivka einzudringen. Das heißt, hier sehen wir zwei zentrale Punkte, wo die Russen es geschafft haben, Fortschritte zu erzielen, neben den Fortschritten, die die Ukraine in bemerkenswerter Weise im Süden erzielt haben. Das Ganze zielt offensichtlich darauf ab, dass Russland versucht, eben Donetsk, also den Teil des Donbass, den sie noch nicht in Besitz hat, tatsächlich in Besitz zu nehmen, um also hier Fakten zu schaffen, gemäß dem strategischen Ziel, das Putin formuliert hat, nämlich den Besitznamen aller Vioblaste zusätzlich zu kriegen. Bei uns im Chat, Herr Reißner, kommen sehr viele Fragen auch in Bezug auf das, was wir im Vorfeld gerade schon besprochen haben zu Starlink. Die Fragen, die sich darum gedreht haben, waren, kann Starlink eine Art Game Changer sein? Sie haben es gerade schon eingeordnet und gesagt, wahrscheinlich eher nicht, wenn ich sie richtig verstanden habe. Viele User fragen sich, was kann denn darüber hinaus zu einem möglicherweise Game Changer in diesem Kriegsverlauf dann beitragen?
Diese Frage nach den Game Changer, die stellen wir uns quasi in einer gewissen Regelmäßigkeit fast einmal im Monat oder alle zwei Monate zumindest. Egal, ob das jetzt Systeme sind wie Flamingo, wo wir an der Münchner Sicherheitskonferenz gehört haben, dass die Russen es geschafft haben, die Fabrik aufzuklären und sie zu zerstören und die Ukrainer ausweichen mussten. Darum haben wir lange Zeit trotz der Ankündigung keine Flamingo-Einsätze gesehen. Ob das Systeme waren in der Vergangenheit wie das Heimarsystem, die sehr wohl einen lokal begrenzten Unterschied gemacht haben, wo sich aber Russland anpassen konnte. Das Dilemma ist, wir haben einen Abnutzungskrieg und hier ist es also auch historisch gesehen sehr selten der Fall, dass ein einzelnes Waffensystem diesen wirklichen Unterschied macht. Ein wirklicher Game-Changer wäre, wenn es dazu kommen würde, dass Russland wirklich im Prinzip die Grundlage für die Kriegsführung entzogen werden würde und das würde natürlich bedeuten, dass die wichtigsten Verbündeten, die Russland hat und es ist zum Beispiel China oder auch andere Staaten, abfallen würden und das sehen wir so nicht. Das ist die Herausforderung, die wir kennen können. Das Gleiche gilt natürlich auch für die Ukraine.
Das entscheidende sogenannte Sand of Gravity, wie wir das im Militär nennen, ist die Unterstützung der Ukraine aus dem Westen, aus Europa, aus den USA. Wenn das nachlässt, dann hat das für die Ukraine natürlich massive Folgen. Sie sehen das ja auch am Beispiel der Luftangriffe auf strategischer Ebene. Auch hier bei der Rede von Zelensky in München haben Sie gehört, dass der ukrainische Luftwaffenkommandeur am Beginn des Jahres dem Präsidenten mitteilen musste, dass es keine Petrotraketen mehr gibt. Das Ergebnis haben wir dann gesehen, weil die wichtigsten Heizkraftwerke in Kiew und auch Umsperrmärkte zerstört worden sind. Also die Russen haben das im Prinzip ausgenutzt, wenn das so weitergeht und es nicht dazu kommt, dass weitere Fliegerwehrraketen geschickt werden, dann ist das natürlich von entsprechender Bedeutung für die Ukraine. Denken Sie daran, am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz kam es zum Zusammentreffen der Ukraine-Unterstützungsgruppe, wo der deutsche Verteidigungsminister gesagt hat, er legt jetzt quasi fünf Stück, ich wiederhole, fünf Stück Petrotraketen in den Pott, wenn alle anderen, die hier um die schützen, weitere 30 in den Pott legen. Das heißt, 35 Stück, das reicht, um einen schweren russischen Angriff abzuwehren oder vielleicht zwei leichtere. Und hier sehen Sie, dass also die Versorgung, die Ressourcen, das macht den Unterschied. Also hier findet quasi die tatsächliche Veränderung statt, die man als sogenannte Game-Changing-Veränderung bezeichnen kann. Da haben Sie einige Punkte angesprochen, die dann konkreter womöglich sein könnten. Schauen wir mit Ihnen auch nochmal auf die diplomatische Ebene dieses Krieges. Sie haben gerade die Münchner Sicherheitskonferenz natürlich auf der einen Seite angesprochen. Es gab die Verhandlungsrunden in Abu Dhabi in trilateralen Gesprächsformaten.
Die gab es jetzt auch wieder in Genf. Und wie blicken Sie auf das, was da gerade stattfindet? US-Präsident Trump hat ja eigentlich gesagt, na ja, bis Juni erwarte er da schon eine Einigung.
Halten Sie das für realistisch? Und wie schätzen Sie generell diese ganzen Gesprächsverläufe ein aktuell?
Die paradoxe Situation ist, dass trotz alledem die Chance auf einen Frieden oder auch wenn es ein Waffenstillstand ist, so groß ist wie nicht zuvor, weil einfach die USA massiven Druck ausüben. Sie haben das gesehen am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz, hat Trump aus der Ferne und auch vor den Verhandlungen kurz davor noch einmal ausgerichtet, dass aus seiner Sicht der größte Hindernispunkt zum Frieden quasi Zelensky ist. Das war also ein klares Zeichen im Wesentlichen. Sie haben auch gehört, dass Russen und Amerikaner sich offensichtlich angenähert haben, dass die Amerikaner keine Waffen mehr liefern, solange sie nicht von den Europäern bezahlt werden, damit sie an die Ukrainer weitergegeben werden können. Das alles spricht dafür, dass Trump ein Ergebnis haben möchte. Denken Sie daran, die Midterms stehen vor der Tür und er möchte bis dorthin ein Ergebnis haben. Das heißt, die gute Nachricht ist, es kann tatsächlich möglicherweise zu einem derartigen Friedensschluss kommen. Das kann sein, muss aber eben nicht sein, weil es von verschiedenen Faktoren abhängt. Die schlechte Nachricht ist, es wird natürlich zum Unkunsten der Ukraine passieren. Das heißt, die Ukraine wird unter Umständen eine Art Kapitulation, einen Diktatsfrieden annehmen müssen. Und das möchte die Ukraine natürlich. Wenn sie sich genau jetzt ansehen, woran es scheitert, dann ist es vor allem diese Territorialfrage, wo man sich nicht einigen kann. Jetzt gibt es den Kompromiss, dass beide Seiten sich aus dieser Zone zurückziehen, die noch im Donbass-Kröse umgesetzt ist, die Russen und die Ukrainer und dann eine Art Pufferzone entsteht. Aber um das geht es natürlich im Kern.
Wenn die Russen mit einem Mal hinter die letzten ukrainischen Stellungen kommen, dann wäre vor ihnen das offene Land. Und wir sehen sogar, eine renommierte Zeitung, wie der Economist, hat das berichtet, dass es offensichtlich auch im ukrainischen Verhandlungsteam tatsächlich Uneinigkeit gibt. So ist es so, dass die eine Gruppe und Budanov offensichtlich davon ausgeht, dass jetzt das die Chance ist, die man annehmen sollte.
Während die andere Gruppe, der auch Selensky folgt und die auch offensichtlich von Jarmark beeinflusst ist, davon ausgeht, dass man das nur durchhalten kann und die Europäer schon unterstützen werden, wenn es darauf ankommt. Abschließend wird es, wie gesagt, wie üblich der Historiker entscheiden, aber wir sehen, dass sich die Situation in einer Art und Weise zuspitzt, der Annäherung, wie wir sie schon lange nicht erlebt haben, ob es tatsächlich gelingt. Das wird natürlich erst in den nächsten Wochen und Monaten entstehen. Das Gute ist, dass man miteinander redet, denn das heißt, dass quasi die Diplomatie, und das sollte in Zeiten des Krieges immer der Fall sein, wie der langsam die Oberhand gewinnt. Wenn wir alles zusammennehmen einmal, um einen Abriss zu machen, an welchem Punkt stehen wir gerade in diesem Krieg? Das ist schwierig festzustellen. Das wäre genauso, wie wenn Sie mich 1917 fragen würden, wie lange der Krieg noch dauert oder dieselbe Frage 1944 stellen. Das kann abschließend erst aus der Distanz der Historiker betrachten. Was wir erkennen können, ist trotz alledem, dass einerseits die Ukraine Unglaubliches geleistet hat und in einer Form durchgehalten hat, wie man das nicht erwartet hätte. Auf der anderen Seite sich aber die Situation trotz alledem Jahr für Jahr für die Ukraine verschlechtert, weil die unterstützenden Staaten immer weniger bereit sind, die Ukraine zu unterstützen. Das sieht man also eindeutig bei den USA, die sich ihre Hilfe jetzt quasi eins zu eins bezahlen lassen. Man sieht es an dem Umstand, dass es kaum mehr Flieger bei Raketen da sind, die die Ukraine aber dringend braucht, nicht nur zum Schutz der kritischen Infrastruktur in der Tiefe des Landes.
Sondern eigentlich auch, um an der Front den Einsätzen russischer Kampfbomber, die quasi aus hoher Distanz von bis zu 200 Kilometern, die sie fliegen können, weil sie mit chinesischen Raketentriebwerken ausgestattet sind, entsprechend abzuschießen. Und das passiert nicht in dem Umfang, in dem es notwendig wäre. Man sieht aber auch, dass im vierten Jahr des Krieges, der Ukraine zunehmend die Soldaten ausgehen, obwohl sie den Russen hohe Verluste beibringen, die Russen aber immer noch in der Lage sind, 35.000 bis 40.000 Mann an die Front zu bringen. Das ist ja das Grund, warum die Ukraine sagt, sie möchten in Zukunft 50.000 neutralisieren, damit sie das durchbrechen. Aber wenn sich hier nicht nachhaltig etwas verändert, dann würde über kurz oder lange der Ukraine die Luft ausgehen. Auch wenn jetzt der Eindruck entsteht, dass sie quasi unendlich durchhalten kann, das ist nicht der Fall. Das ist, wie auch in jedem anderen Krieg, den wir in historischen Konflikten betrachten können, In einem Abnutzungskrieg entscheiden die Ressourcen und wenn die auf der einen Seite zurückgefahren werden, Stichwort Westen, und auf der anderen Seite gleichbleibend sind, beziehungsweise hochgefahren, Stichwort Russland und China, dann kann man sich die Frage stellen, wie lange die Ukraine das aushalten kann.
Wir sind also an einem Punkt, an dem es weder bei den Verhandlungen noch an der Front echte Durchbrüche gibt. Für Oberst Markus Reisner wäre ein echter Gamechanger, wenn der Westen die Ukraine mit ausreichend Flugabwehr ausstatten könnte, um die verheerenden russischen Angriffe auf Städte und Zivilisten zu stoppen. Jeden Donnerstag, ihr kennt das von uns, analysieren wir in unserem Ukraine-Update mit Experten, unseren Korrespondenten und Reportern aktuelle Entwicklungen und natürlich auch die Hintergründe im Krieg. Schaut gerne mal rein auf YouTube oder in der ZDF heute App. Da könnt ihr dann auch eure Fragen an unsere Gesprächspartner stellen. Danke, dass ihr bei dieser Folge mit dabei wart. Und bis zum nächsten Mal bei Militär und Macht. Die Analyse. Macht's gut. Tschüss.