Es gibt wieder schlechtes Essen in der deutschen Eishockey-Liga. Übersetzt heißt es Englische Woche und deswegen gibt es viel zu besprechen. Herzlich willkommen zurück. Was lachst du? Also ein bisschen verstiegen, aber ich finde es schön. Also es macht schon Spaß. Und damit herzlich willkommen zum Crosscheck, euer Eishockey-Podcast zum ALV. Ja, was ist los bei den Augsburger Panzern? Was gibt es Neues? Und warum ist das Kurt-Frenzel-Stadion neuerdings? Der kriegt sich gar nicht mehr ein. Herzlich willkommen, Andreas Kornes von der Augsburger Allgemeinen. Hallo, nur kurz. Wir machen es gerade schon zum zweiten Mal. Ja, ist auch beim zweiten Mal lustig tatsächlich. Also englische Essen.
Oftmals denkt man sich ja, wenn du den Gag gehört hast, dann ist er weg. Aber der schmeckt auch beim zweiten Mal nicht. Ich habe eine Stunde gesessen und den raus, ja? Das merkt man. Tom Scharnagel von Augsburg TV. Freue mich sehr. Hi, grüß dich. Was wollte ich sagen? Ja, was los ist bei den Augsburger Pantern? Warum ist das Kurt-Frenzel-Stadion neuerdings die Schießbudde der Liga? Fragen über Fragen. Und ihr liefert hoffentlich die Antworten. Und das machen wir gleich. Erstmal wollen wir unseren Tipp von letzter Woche auflösen. Ich glaube, das können wir kurz machen. Wir lagen bei 6, 7 und 8 Punkten aus den letzten 5 Spielen. Andi, du warst nicht da, aber ich glaube, die 2 aus den 15 hätte ich auch nicht getippt. Nee, auf keinen Fall. 6 oder 7, ja. Weißt du, was hatte der Milan? Sieben oder acht. Also ich hatte sechs. Ich war da relativ bescheiden, aber nichts gewesen. Die Panther kommen nach dem Deutschlandcup nicht wirklich in die Spur. Ja, mit Straubing, Ingolstadt und München hat man gegen momentan sehr, sehr gute Teams in der Liga gespielt. Da kann man auch mal eine Niederlage verdauen, aber in der Höhe, das ist schon... Also ich kann mich nicht erinnern, mal im Stadion gewesen zu sein, wo mal neun Gegentore gefallen sind. Also weiß nicht, muss schon lange her sein. Ja, zumal es ja dann kurz darauf noch ein zweites Mal mit acht Gegentoren ziemlich heftig war. Also, boah ja, finde ich schon bitter.
Zweistelligkeit verhindert, Freunde. Wir müssen auch das Positive sehen. Aber ja, das war schon heftig. Und ich kann mich auch nicht erinnern, dass es gleich in mehreren aufeinanderfolgenden Spielen, in einer Phase, in der du eigentlich dachtest, heißt, dass die Mannschaft stabiler und gefestigter ist, dass es da so viele Gegentore hagelt. Denn natürlich hatten wir schon Phasen auch erlebt bei den Augsburger Pantern, wo du gemerkt hast, okay, da ist entweder die Luft raus zum Ende der Saison oder sonstiges und dann frisst du mal viele Gegentore. Aber zum jetzigen Zeitpunkt der Saison tatsächlich ungewöhnlich. Aber was ist denn da passiert nach dieser Deutschlandcup-Pause? Wo hat denn da die Mannschaft Ross angesetzt? Oder hat die Mannschaft davor einfach nur überperformt und spielt jetzt ein normales Level mit dem einen oder anderen Ausreißer nach unten? Was ist es denn? Also wenn ich es richtig im Kopf habe, war auch schon vor der Pause ein Bruch im Spiel.
Und die Aussage von vielen war ja, zum Glück kommt jetzt die Pause. Also denen kam das ganz gelegen, aber ich glaube im Rückblick war es dann doch nicht ganz so optimal. Ich glaube wir haben ein Defensivthema insgesamt. Vor allem die Tore, wie sie fallen. Sehr, sehr einfach. Zu einfach, ja. Dinge, die am Anfang auch vielleicht nicht reingegangen sind, hatten sie da einfach nur Glück oder...
Ich glaube, was du zu Beginn der Saison bei allen Teams hast, alle sind noch nicht so hundertprozentig eingespielt und wenn du dann im Laufe der Saison gegen Mannschaften kommst, wie Straubing, München, Ingolstadt, wenn die halt mal im Rollen sind und wenn die wissen, wer wo steht und wer wie läuft und wer was macht, Und dann sind die Zonen und einfach die gefährlichen Aktionen deutlich aussichtsreicher und gefährlicher, als es halt zu Beginn der Saison ist. Und ich glaube, das hat so ein bisschen kaschiert, dass zu Beginn der Saison selbst die Top-Teams noch nicht top waren. Und jetzt sind die Top-Teams top. Und dann verlierst du gegen Top-Teams möglicherweise auch mal mit hohen Ergebnissen. Das ist ja ganz klassische Augsburger Taktik. Du musst am Anfang punkten, wenn eben genau die Situation noch so ist, wie sie ist, dass die Top-Teams noch nicht im Rollen sind. Ja, und jetzt rollen die eben und die Panter rollen aus. Dann siehst du, finde ich, aber letzter Satz dazu, dann siehst du, finde ich, jetzt eigentlich ganz gut, wo die Augsburger Panther eigentlich wirklich stehen und vielleicht sogar auch in der Tabelle hingehören. Denn dieser vierte Platz, fünfte Platz mit Sprung auf drei und sowas, was wir mal hatten vor vier, fünf Wochen, das ist jetzt halt nivelliert auf einem Niveau, wo du sagst, ja, eigentlich ist da die Mannschaft schon auch richtig aufgehoben. Um Platz neun, Platz zehn, wenn es da am Schluss irgendwo einläuft und du bis zum letzten Spieltag um was spielen und was kämpfen kannst, dann glaube ich, wären alle super happy.
Diese Ergebnisse der letzten zwei Wochen, die tun halt einfach enorm weh und die reißen dem Fan natürlich auch so ein bisschen das Herz raus, weil er sich zuvor gedacht hat, hey, Da geht ja was in der Saison. Ist ein Downer. Aber nicht nur bei den Fans, sondern auch bei der Mannschaft. Da glaube ich, habe ich schon ein bisschen den Eindruck. Auf der anderen Seite, wir haben das Gegentor-Thema angesprochen. Kriegst du natürlich auch Gegentore. Marcel Brandt, was der für eine Fackel zieht aus einem Winkel. Also dann gestern Frankfurt-Lilja mit der Rückhand, mit dem Rücken zum Tor. Den triffst du von 100. Ja, das ist so. Das kommt natürlich auch noch dazu. Aber ich glaube, wir müssen auch mal das Thema Torhüter aufmachen. Eine sehr große Rotation in dieser Saison. Peyton Jones gegen Straubing hat er neun Stück kassiert. Normalerweise nimmst du ja einen Goalie runter. Aber Michael Garteik an dem Abend, an dem Tag, nicht mit dem Line-Up. Da hatten sie Lasse Dietzschold. Und deswegen hat man eben gesagt, okay, Jones spielt durch. Gestern gegen Frankfurt auch nur 85 Prozent. Ich glaube, dieses Straubing-Spiel hat was mit ihm gemacht. Da hast du ihn, ich will nicht sagen unter Bus geworfen, aber es hat ihn Prozente gekostet, glaube ich. Du konntest ihn halt nicht schützen. Du konntest ihn nicht rausnehmen nach fünf Gegentoren und ihm da ein bisschen den Rücken freihalten. Weil du willst natürlich auch nicht den 18-Jährigen da verheizen in so einem Spiel. Dem tust du auch keinen Gefallen.
Ja, und dann nimmst du neun Tore. Aber ich meine mich zu erinnern, Markus Keller hatte auch schon mal so eine Situation. Da saß auch ein Juniorentorwart draußen gegen Nürnberg. 2 zu 10, irgendwie sowas in die Richtung. Musst du halt dann durch. Und Peyton Jones, vielleicht ein letzter Satz dazu. Ja, hast du schon im Straubing-Spiel gemerkt. bei jedem Gegentor ist er so ein bisschen unsicherer geworden, dieser Ausflug da, fast bis zur blauen Linie, wenn er da voll durchzieht, dann passiert da gar nichts, aber es sind halt dann diese Nuancen. Ja, und also ich habe nicht verstanden, warum Jones gegen Straubing im Tor stand. Du kommst aus der Deutschlandcup-Hause zurück, hast dann nach dem Spiel gegen Straubing das Spiel gegen Ingolstadt, wo du definitiv Michael Garteik setzen willst. Und du kommst aus der Deutschlandcup-Hause, musst erst wieder reinkommen. Ich hätte Michael Garteik das erste Spiel nach der Deutschlandcup-Hause gegeben, das zweite Spiel gegen Ingolstadt und erst danach die Rotation angeworfen. Ich glaube, er hat noch ein bisschen von seinem Kredit, sage ich mal, gezerrt. aus der Phase, wo sie sehr erfolgreich waren. Hat er auch gut gehalten, war Teil des Erfolgs. Ich glaube, fünfmal in Folge gewonnen. Aber ich glaube, inzwischen sind die Rollen wieder klar verteilt. Ja, auch das hat sich nivelliert. Auf der anderen Seite Michael Garteik, gut gegen Köln, sehr gut gegen Köln. Gegen München acht Stück.
Wo seht ihr denn momentan? Braucht er mehr Spiele? Gerade haben wir es thematisiert. Ich glaube, wir hatten es auch hier schon mal. Ich glaube, er ist ein Torwart, der muss viel spielen. Der will auch die Bestätigung haben, dass er die klare Nummer 1 ist und braucht auch das Vertrauen des Trainers.
Genau das, was wir im Podcast letzte Folge, vorletzte Folge angesprochen hatten. Diese Torwart-Thematik beim AIV ist ja gut, dass du eine Nummer zwei hast, die dir eine stabile Nummer zwei gibt und die zu einem Zeitpunkt, als es richtig gut lief, auch in der Offensive, dir Spiele mitgewonnen hat. Super. Aber Michael Garteik ist als klare Nummer eins geholt worden und hat jetzt durch die sehr große Rotation oftmals einfach auch nicht den Rhythmus bekommen, den er, glaube ich, braucht. Und deshalb denke ich, war das jetzt eine Phase, in der, und das sind ja alles am Ende Erfahrungen, die du sammelst, auch als neuer Trainer mit einer Mannschaft und mit deinen Spielern, ich glaube.
Dass man jetzt schon sehr genau weiß, wer dir die stabilere Rolle im Tor gibt. Du musst bloß, glaube ich, als Trainer, also Peters muss er auch immer abwägen, Peyton Jones hat einen deutschen Pass, gibt dir quasi die Möglichkeit, wenn Gartek auf der Tribüne sitzt, noch einen zusätzlichen Import aufs Eis zu stellen. So, und gleichzeitig gibt er dir halt auf der anderen Seite das Problem, dass du dann Lasse Ditcholt auf der Bank sitzen hast und ihn nicht schützen kannst. Was ist Mehrwert? Kamarossa noch oder... Ich kann mich erinnern, wir hatten in dem Zusammenhang in einer unserer letzten Folgen noch von einem Luxusproblem gesprochen. Das wird jetzt, ich will nicht sagen Luxusproblem, Luxus ist ein falsches Wort, aber das ist eher eine Belastung. Fast so ein bisschen. Aber bei aller Torhüterdiskussion müssen wir natürlich auch darüber sprechen, was davor passiert, vor den Goalies. Also wir haben 35 Schüsse aufs eigene Tor im Schnitt. Das ist brutal viel, das ist der schlechteste Wert in der deutschen Eishockey-Liga.
Zwischendrin war es mal ein bisschen besser auch jetzt gegen Frankfurt nur 24 Schüsse da sind halt viele Dinge auch reingefallen, nichtsdestotrotz bei dieser Anzahl an Schüssen habe ich so ein bisschen Eindruck Panther-Verteidiger sind manchmal ein bisschen zu hurra, zu offensiv eingestellt schau dir das Spiel gegen Straubing an, wie viele Kontratore waren da mit dabei von den neun, also jede Menge klar, dann war da auch ein bisschen Unsicherheit dabei viele Fehler an der blauen Linie, Straubing nutzt es gnadenlos, müssen die Panther-Verteidiger wieder mehr Verteidiger sein? Ja, ich glaube das kann man auch stehen lassen. Was ich gehört habe, ist, dass auch ein, zwei der Top-Verteidiger nicht bei 100 Prozent sind körperlich. Warten, war jetzt raus. Mayu ist, glaube ich, auch angeschlagen.
Ich glaube, man sieht dann so eine Mischung, wenn die nicht bei 100 Prozent sind und die Augsburg-Paner sind eine Mannschaft, die brauchen 100 Prozent, dass sie punkten können und alles, was drunter ist, dann wird es einfach schwierig. Du hast, glaube ich, mit Larry Mitchell auch drüber gesprochen. Der war insgesamt mit dem Saisonverlauf in so einem ersten Zwischenresümee ganz zufrieden mit dem, was gelaufen ist. Ja, danach kamen leider noch ein paar Spiele. Ja, und hat dann aber auch gesagt, so sinngemäß aus dem Kopf, ja, defensiv. Ja, defensiv muss einfach noch stabiler werden. Das ist einfach, glaube ich, die große Baustelle. Inklusive Unterzahlen. Ja, ja. In den Spielen vor Frankfurt, acht Gegentoren, fünf Spielen, mittlerweile einen Wert von 68 Prozent. Ja, unter 70. Wow, das ist viel und auch offensiv, fünf gegen drei Überzahl. Gegen München. Ich glaube, ein Torschuss.
Schwierig. Große, große Baustelle, wenn man sieht, wie die anderen Mannschaften performen. Dann auch bei den Special Teams, Powerplay wird immer besser, jetzt mal Unterzahl weggenommen, aber die Mannschaften in der deutschen Eishockey-Liga spielen generell viel, viel besseres Powerplay als vielleicht noch vor zwei, drei Jahren, weil sie dann auch unter Umständen mehr Spezialisten mit dabei haben. Also 20 Prozent ist da mittlerweile ein normaler Wert, die Panter bei 16. Fehlt was? Ja, klar fehlt da was, aber nochmal, wo kommen wir denn her und was ist so die Messlatte, an der wir die Dinge als Erfolg oder Misserfolg werten? Und ich würde jetzt mal sagen, wenn du zum jetzigen Zeitpunkt vor der Saison gesagt hättest, die Panthers stehen auf Platz neun, Platz zehn mit 30 Punkten, dann hättest du gesagt, jo, nehmen wir mal soweit und dann ist, glaube ich, die Gesamtbilanz in der Tabelle erst mal okay. Jetzt kommt es nur darauf an, dass du nicht einen Strudel kriegst, weil diese vier Spiele, die du jetzt auf diese Art verloren hast, mit viel zu vielen Gegentoren, die können dir im Zweifel wirklich einen Knacks geben, der sich ziehen kann. Und jetzt gilt es natürlich, und da kommen wir ja dann später noch drauf, jetzt hast du natürlich die perfekte Chance. Rampe. Die Absprungrampe ist gigantisch, weil die nächsten Spiele sind top. Aber hat es diesen Knacks nicht schon gegeben? Habt ihr gehört, was der Max Renner gesagt hat?
Seine Mitspieler sind nicht unter Brust geworfen, aber schon ein bisschen angezählt. Man muss auch mal in Unterzahlen Schuss blocken, auch wenn es wehtut. Gegen München hat er die fehlende Mentalität kritisiert. Da waren schon ganz viele Vokabeln dabei, die so ein bisschen an die Vorjahre erinnert haben. Ja, ich glaube, man muss ihn ganz kurz in Schutz nehmen. Das sind, glaube ich, beides Interviews. Wir sind direkt nach dem Spiel, frische Emotionen, vielleicht mit ein bisschen Abstand, würde das ein bisschen anders formulieren. Und ich glaube, klar, wir analysieren jetzt hier alles, wie die aktuelle Situation ist, aber ich glaube, mit Blick auf die ganze Saison, es war klar, dass die nicht durchmarschieren. Es war klar, dass es solche Phasen geben wird. Und jetzt muss man halt, wie du sagst, Tom, gucken, wie man wieder rauskommt aus der Nummer. Und dann wird sich entscheiden, was das für eine Mannschaft ist. Und Max Renner, also diese Interviews in der Tat, das waren Interviews, die aus einer gewissen Emotion kamen, aber dann gibt es auch ein Interview, das es bei uns am Montag in ATV Sport zu sehen gab. Das war ein langes Interview, beziehungsweise das waren Ausführungen, die sehr detailreich auch an bestimmten Punkten waren. Die waren jetzt auch nicht mehr super aus der Emotion raus, sondern zwischen Abpfiff, beziehungsweise zwischen Schlussirene und Abpfiff.
Und Interview, weißt du ja, selber liegen bei uns dann schon ein bisschen mehr als die paar Sekunden, die dann Magenta danach gleich drauf ist. Also da war es ihm, glaube ich, schon auch wichtig, es waren noch mehrere Nachfragen und so, es war ihm schon auch wichtig, da zu sagen, was ihn stört. Auch zum jetzigen Zeitpunkt, was ihn stört. Und ich glaube, dass es schon nötig ist, auch in dieser Phase aus einer, in Anführungszeichen, noch komfortablen Situation heraus, die Ambition klarzumachen, dass es so nicht laufen soll und kann. Jetzt ist es natürlich auch leicht, sich hinzustellen und zu sagen, nach so und so vielen Gegentoren, so kann es nicht weitergehen. Wow, welch Hot Take, den hätte ich auch noch gehabt. Aber das ist populär in Richtung Fans. Inwiefern das populär in Richtung Mannschaft ist, inwiefern das populär in Richtung der eigenen Mitspieler ist, das ist immer so eine Gratwanderung. Aber da würde ich Max Renner als Kapitän und auch als erfahrenen Spieler, der in der Kabine schon einen Vibe einschätzen kann, so viel mitgeben, dass er sagt, das kann ich mir leisten und das darf ich auch in dieser Phase.
Und möglicherweise wird es ja sogar auch gestützt durch andere Personen, die die Mannschaft in die Pflicht nehmen. Und ich schätze ihn auch so ein, dass er es genauso auch in der Kabine sagt. Genau, das ist ja schon ein guter Punkt. Das ist ja keiner, der dann irgendwie den Mund hält. Im Zweifel ist mir so ein Kapitän lieber als einer, den man vor das Mikrofon treiben muss. So ist es. Hat man ja auch schon. Ja, absolut. Man muss halt nur aufpassen, dass du es nicht überziehst. Die Saison ist noch lange, hast du noch 30 Spiele, Stand jetzt. Das gilt es auch, pointiert dann auch irgendwo einzusetzen. Aber Freunde, Ich möchte noch mal was ganz anderes in den Raum werfen, wo wir über viele Gegentore sprechen und so weiter und so fort. Die Augsburger Panther sind, wenn man das auf die Stammspiele reduziert, das kleinste und leichteste Team in der Liga. Keine Mannschaft verliert so viele Zweikämpfe wie der AIV, das ist auch belegt. Jetzt kann man natürlich diese Zahlen einfach mal so blanko... Ganz gut, hatten wir schon mal, da lief es aber erfolgreich. Auch da haben wir genau das gleiche thematisiert und da haben Sie gepunktet. Das wollte ich ansetzen, da wollte ich genau ansetzen. Fehlt vielleicht momentan in diesen Zweikämpfen, die man jetzt gehen muss, die man vorher vielleicht aufgrund des Tempos nicht gegangen ist, fehlt momentan so ein bisschen Cleverness? Was fehlt da? Ja, ich glaube, ein Wert, den du nicht erwähnt hast, ist Effektivität.
Im Spiel gegen Frankfurt hatten sie eine Schusseffizienz von 4, irgendwas Prozent. 42 Schüsse, ja. Genau, und das war immer die große Stärke, die sie vorher eben hatten. Die wenigen Torchancen, sie haben aus wenig viel gemacht. Und jetzt machen sie viel Aufwand und weniger Trage. Also das hat sich komplett umgekehrt. Geht momentan in die ganz andere Richtung. Man hatte ein gutes Goaltending, man hat aus wenig viel gemacht. Und jetzt alles quasi retour. Klar, es ist eine Saison, die geht auf und ab. Das wissen wir alle, weil eben lang, 52 Spiele. Wir haben den Max Renner angesprochen. Die absolute Schlüsselfigur bei dem Thema ist aber der Coach. Jetzt hat er quasi, ich will nicht sagen Krise, weil so richtig viel ist ja nicht passiert. Ich habe heute Tief geschrieben. Ein Tief. Ein Tief hast du geschrieben heute. Das ist die Vorstufe zu Krise. Okay. Passend. Er hat noch Steigerungspotenzial. Jetzt erklär es uns mal.
Also was kommt vor Tief? Vor Tief kommt eine Delle. Aha. Eine Formdelle. Kommt Delle, dann kommt ein Tief, da sind wir momentan drin und sagen wir, wenn sie es noch zweimal verlieren, dann kann man, glaube ich, von der Krise sprechen. Wann kommt das Loch? Wo ist das? Das stimmt, das fehlt auch irgendwo. Das ist der Abstieg. Das ist der Abstieg. Das ist der Abstieg. Das ist der Abstieg. Das ist der Tiefenloch. Wir sind gespannt auf deine Headliners dann, wenn du schreibst. Und jetzt kommt natürlich auch noch so ein bisschen was dazu. Du hast es kurz angerissen, was bisher auch noch nicht so das große Thema war. Verletzungspech, ein paar Spieler, die angeschlagen sind gegen München, Grünier und Button, glaube ich, Trevelyon. Immer mal wieder der ein oder andere Ausfall zu verzeichnen.
Kommst natürlich auch nicht in den Rhythmus, weil du das Line-Up immer wieder ändern musst. Hat auch was mit der Mannschaft gemacht, oder? Ich denke, wenn man sich nochmal erinnert, was wir vor zwei oder drei Podcast-Folgen gesagt haben, dann war das...
Nur Verletzungen können die Panther vor einem guten Tabellenplatz bewahren oder stoppen, würde ich weiterhin so unterschreiben. Ist einfach so. Also dieser Kader ist auf Kante genäht, was Qualität angeht. Da gibt es Spieler, die du brauchst, um Spiele zu gewinnen. Und die brauchst du sogar in einer guten Form und in einer guten Verfassung. Gegen Top-Mannschaften. Also ich würde jetzt mal sagen, Mannschaften wie Dresden, Frankfurt, Iserlohn, Nürnberg, alles was jetzt auch kommt. Das sollte auch mit einem, ich sage jetzt mal in Anführungszeichen, leicht angeschlagenen Kader immer noch möglich sein, da... Gute Ergebnisse zu holen und auch Spiele zu gewinnen. Aber gegen Mannschaften wie Ingolstadt, Straubing, München, Mannheim, Berlin, da brauchst du den absoluten Top-Kader, da brauchst du Top-Form, da brauchst du eine Tagesform, die passt, da brauchst du ein bisschen Glück. Also deswegen, ich würde diese Spiele halt nicht als Maßstab nehmen. So wie wir davor die sieben Spiele oder wie viele Spiele in Folge waren es? Auch nicht als Maßstab genommen haben dafür, dass das die ganze Saison so durchläuft. Jetzt hast du im Prinzip einmal das komplett umgekehrte Bild und jetzt sind wir eigentlich bei der Wahrheit. Ich möchte dich nur daran erinnern, du, mein Freund, hast natürlich diese Spiele als Maßstab genommen, weil es ging da um diese Acht-Spiele-Serie. Da hast du vehement dafür glädiert. Geil verloren. Fällt dir jetzt auf die Füße. Aber das wollen wir hier nicht. Jetzt fällt es mir auf die Füße.
Na gut, also die Kritik kam ja relativ unverhohlen sofort. Also deswegen würde ich sagen, ich stehe aber auch jetzt noch dazu und sage, das ist die Wahrheit. Die Wahrheit liegt im Moment, finde ich, genau zwischen Platz 10 und Platz, also zwischen 8 und 12 bei den Augsburger Pantern und da stehen sie an sich gut. Du hast es angesprochen, es hängt glaube ich tatsächlich auch wirklich mit der Kartentiefe zusammen. Wir haben mit Larry Mitchell eben das Interview gemacht und er sagt, das ist natürlich einer der großen Ansatzpunkte für ihn, diese Kartentiefe jetzt in Angriff zu nehmen, weil ersten zwei Reihen sind wir uns einig, top und dann geht es schon, finde ich, relativ steil bergab. Ja, du hast jetzt, finde ich, auch in dieser Saison siehst du, dass beispielsweise die Elias-Brüder nicht mehr die Effizienz haben, nicht mehr das aufs Eis bekommen können und auch ehrlich gesagt nicht einen Step-Up hingelegt haben im Vergleich zur letzten Saison, finde ich. Da stagniert es so ein bisschen und das brauchst du natürlich als Augsburger Panther. Dann, wenn du es ein bisschen weiter schaffen willst, eine gute dritte, vierte Reihe im Sturm, die dir dann einfach auch ein paar Punkte organisiert. Und genau so sieht es auch natürlich in der dritten Abwehrreihe aus. Also wenn ich mir gestern anschaue...
Ein wirklich guter Verteidiger und ich bin happy, dass wir ihn in Augsburg haben, aber Leon van der Linden lässt sich da gestern einfach bei dem, ich glaube das ist dann das 1-3, das so ein bisschen der Neckbreaker war, finde ich gestern, da lässt er sich an der Bande zweimal so dermaßen vernaschen und dann spielt der Lilia den Pass vor das Tor und dann steht es 3-1 und die Hoffnung auf ein Comeback ist quasi dahin, weil du aus der Kabine kommst ins dritte Drittel und schon wieder so ein Ding kassierst. Und das ist dann schon auch Qualität und Lernen, Lernprozess für einen immer noch jungen Verteidiger, da muss man ja ehrlich sein. Also viel Arbeit für Bill Peters, aber du hast Larry Mitchell angesprochen, das sind auch gesprochen, das ist eine Scouting-Tour. War ja in Nordamerika und da war jetzt nicht zu erwarten, dass er gleich 15 neue Spiele mit tourt. Das ist ja ganz logisch, weil noch sehr früh in der Saison und er hat auch ganz klar gesagt, er kümmert sich erstmal ums deutsche Gerüst.
Nichtsdestotrotz, was hat er denn erzählt? Er hat tatsächlich unseren Podcast gehört und hat Bezug drauf genommen und hat gesagt, er bringt natürlich keine Spieler mit, er bringt viele Notizen mit. Er schaut Spieler an, er schaut Spieler zum zweiten, zum dritten Mal an, er schaut Spieler an, die er vor drei Jahren das letzte Mal gesehen hat, ob die noch auf dem Niveau sind. Er knüpft Kontakte, ich glaube das sind einfach so eher informelle Touren, dass er dann quasi, wenn es darauf ankommt, zuschlagen kann und weiß… Mit Blick auf seine Notizbüchlein, wo was zu holen ist. Da gibt es natürlich, ich habe da mal mit Jan-Axel Alavara gesprochen, der war früher für die Kaderplanung bei den Adler Mannheim zuständig.
Und der hat seine Listen. Für jede Position hat er einen zweiten, einen dritten und einen vierten Kandidat. Das ist ganz interessant zu sehen. Wie ein großes Puzzle, was man da zusammen basteln muss und will. Und von daher ist so eine Scouting-Tour, dreht sich nicht nur um fünf, sechs Spieler, die du vielleicht holen musst für die kommende Saison, sondern wir sprechen da von Dutzenden, die du auf dem Schirm hast. Also das ist schon kein Golfurlaub. Ich glaube, Golf hat er trotzdem gespielt, aber trotzdem war es viel Arbeit und viel Eishockey. Larry Mitchell legt natürlich auch immer viel Wert auf die Charaktere der Spieler. Also er holt auch Informationen, wie ticken die, spricht mit Beratern, spricht mit den Spielern selber. Also das ist schon richtig aufwendiges Scouting, was da betrieben wird. Ich glaube, er hat in 10 Tagen 8 Spiele gesehen. Das ist viel. Komplett Kanada abgeflogen einmal. Also das ist eigentlich totaler Wahnsinn. Also viel Zeit für Golf war nicht viel Luft für Golf.
Weil wir gerade eben vom Thema Abbitte gesprochen haben, lieber Tom, lass uns mal in Social... Kann ich noch was? Nein, nein, nein. Lass uns mal in Social Media gucken und unseren allseits beliebten Instagram-Account SpeziPunter, der ja schon Abbitte geleistet hat, weil es plötzlich so gut lief.
Hat er, glaube ich, zurückgenommen, ne? Habt ihr das gelesen? Ja, ich glaube, es ist wieder ein bisschen wieder da. Wir sind wieder da. Aber Fans sind so ein bisschen angenervt, wenn man es liest, gerade nach diesen drei Derby-Niederlagen. Ganz spannend finde ich, dass dieser alte Roland-Kaiser-Klassiker wieder rausgeholt wird. Ich glaube, es geht schon wieder los. Wie geht es weiter, Alex? Das darf doch wohl nicht wahr sein.
Genau, genau. Total den Halt verliert. Total den Halt verliert, ja. Ja, genau. Habe ich sehr häufig gelesen. Unser Deutschland-Kapploch hat mehr Tradition als Red Bull München. Ja, Mann. Ja, und... Gute Lange.
Chris E1407 hat geschrieben, irgendwie hat heute auch der Slogan des Hauptsponsors gepasst, Moving Big Things to Zero. Das habe ich auch gelesen, sehr stark. Eishockey-Fans sind einfach die Besten und man merkt von Niederlage zu Niederlage, wenn man die ganzen Accounts mal durchgeguckt hat, durchgescrollt, da ist die Tonlage so ein bisschen verschärfter worden. Ja, aber ich glaube, es ist wieder gewohntes Terrain jetzt. Der übliche Tonhalt. Ja, also es ist so, wie es halt letztes und vorletztes und vorvorletztes Jahr auch war. Nur unterbrochen von einem kleinen Höhenflug. Also so fühlt es sich an. Genau, also ich finde, es war ja schön, sich zu sonnen auf Platz 4 und Platz 5 und so und alles ist cool. So und jetzt sind wir wieder da, wo die Augsburger Fansäle sich eingerichtet hat in den letzten Jahren. Nicht, weil sie das wollte, sondern weil sie es musste. Aber ich bin weiterhin sehr optimistisch und zuversichtlich, dass diese Saison eine deutlich bessere werden wird, als alles, was wir die letzten drei Jahre gesehen haben. Ich bin nicht bereit, einen Abgesang auf diese Mannschaft zu geben. Und noch dazu würde ich jetzt schon gerne mal die nächsten Spiele abwarten, die gegen Gegner auf Augenhöhe sind. Und da wird es natürlich gute Brücke. Da zählt es, da zählt es. Perfekt, hast du mein Skript hier gelesen? Nein, Alex, ich bin in deinem Kopf.
Der Tom hat ja ganz andere Zettel liegen. Die würde irgendwie vorbar ein Sauglau. Man kann es gar nicht. 11,35 Prozent. Wir sind immer noch recht effizient. Ist das deine Tippquote hier bei Pantherspehen? Ich glaube. Kommt da hin. Und man kommt hier nebenbei ein Kilo Haribo rein. Da würde ich jetzt natürlich gerne sagen, von welcher Firma diese Gummenteile sind. Das ist das Allerschlimmste. Das stimmt, also, oh Gott, Jungs, das nächste Mal, die bringen wirklich alles mit und sowas. Ich fühle mich wahnsinnig gut. Hier im Studio, man kann ja alles gerne auch auf YouTube nachgucken. Das stimmt. Wir sollten uns ein bisschen heimeliger einrichten, auch in Richtung Weihnachten. Hängt da draußen nicht ein großes Schild, kein Essen, kein Trinken im Studio? Das habe ich noch nicht gesehen. Okay. Das ist ja kein Essen und kein Trinken, was da dazu ist.
Trotzdem, Freunde, um es nochmal auf Sportliche zu reduzieren, Lassen wir wirklich mal die Kirche im Dorf. 22 Spiele, 11 Siege, 11 Niederlagen. Das sind die blanken Zahlen. Freunde, das sind Fans in den letzten drei Jahren gesagt, die hätten mit Freudentränen, das Kurt-Frenzel-Stadion abgerissen. Mit so einer Bilanz. Da muss man wirklich sagen. Aber du hast die Brücke schon geschlagen. Vielen Dank dafür, für die nächsten vier Spiele. Bis zur nächsten Folge. Freitag daheim. Das einzige Derby in der deutschen Eishockey-Liga, das immer gespielt wurde. Augsburg gegen Nürnberg. Hurra, hurra. Ausverkauft. Alles verkauft und Sonntag geht es dann nach Iserlohn und ich hau jetzt mal einen raus. Ich behaupte, das wird ein Schlüsselwochenende, was den weiteren Saisonverlauf betrifft. Performst du da, ist alles gut, bist du back on track. Verkackst du es da, auf gut Deutsch gesagt, wird es eine schwierige Saison. Gehe ich mit? 100 Prozent. Und ich sage, sie gewinnen zweimal. Tippen kommen wir gleich dazu. Ich sage ja, wenn sie es verkacken, weil dann hast du plötzlich mega Unruhe in der Kabine. Ja, vor allem hast du dann, also wenn du jetzt dieses Wochenende nimmst und wenn das Wochenende scheiße läuft. Dann kommen ja... Was ist das? Schlecht. Verzeihung, das tut mir leid. Ich bin nicht ganz so geschliffen in der Wortwahl wie der Kollege, der hier über Loch, Delle, Tiefkrise, whatever sinnieren kann. Bei mir kommt es... Also hören auch Kinder.
Das ist wirklich, das ist betrüblich. Die lernen ja gar nichts. Das ist ja... Ich weiß gar nicht, also wer Kinder hat, weiß, dass das hier Kinkerlätzchen ist, was du sagst. Die Vokabeln sind mittlerweile ganz anders. Bei dem Kollegen Korn ist es so zart beiseite, dass er mir sogar das SCH-Wort ankreidet. Das ist morgen ein Riesenartikel. Eine Seite in der AZ.
Es sind für Sie das Niveau. Nürnberg, viele Verletzungsprobleme. Toller Charakter. Es wird ein gefährlicher Spiel, Freunde.
Nürnberg. Mit zweieinhalb rein. Gegen Spendingen. Zwei Tore Rückstand aufgeholt. dann vorne ein Megaknipser mit Brad Murray drin. Letztes ist es auch schon mit Joe Keefe, das ist der Trainer, der so wie er ausschaut, auch in Dublin, die ein Guinness einstecken kann. Aber offenbar einer, der die Mannschaft im Griff hat. Und dann Iserlohn, dann spielst du am Seilersee, das ist ja sowieso eklig da zu spielen, weil laut, weil eng, weil unangenehm, die stehen auch super unter Druck, die müssen gewinnen. Also das ist kein schönes Wochenende. Man muss ganz kurz sagen, wir zeichnen auf Mittwoch früher Nachmittag und heute Abend spielt Ja, Iserlohn gegen Dresden. Ist, glaube ich, auch ein bisschen maßgeblich für dieses Spiel. Panther gegen Iserlohn. Wenn Iserlohn verliert, sind sie Tabellenletzter. Yes.
Wird es spannend, wie Sie mit der Situation umgehen. Also ein Trainer werden Sie, ja wer weiß, vielleicht macht es der Fritz Mayer wieder. Auch schon gemacht. Gab es alles schon. Also da sind wir uns einig, wird ein schwieriges Wochenende. Die Woche drauf. Donnerstag Dresden zu Hause. Trulip long? Ja, okay. Ich mag ihn immer noch. Ja, absolut, aber ich habe ihn jetzt ein, zweimal spielen sehen. Ja, ist vorbei. Das ist das Beste Zeit 2019. Ja. Ja, beste 2-2-19. Sonntag in Mannheim. Ja, wird schwierig. Also Mannheim Bombenmannschaft. Aber auch Delle momentan. Haben nicht Niederlagenserie hingelegt gegen Köln. Aber schon ein tolles Spiel jetzt und auch gestern.
Ja, wenn du gewinnen musst als Augsburg, dann gegen Eislöwen. Ja, und Iserlohn. Und Iserlohn. Würde ich schon sagen, ja. Ja, das sind zwei Must-Win-Spiele.
Ich tue mir tatsächlich immer schwer, solche Aussagen zu machen. Muss man gewinnen, es ist alles Sport. Aber warum tun wir uns gerade schwer? Vor zwei, vor vier Wochen haben wir gesagt, Easy. Jetzt tut man schon ein bisschen schwerer mit dem Einordnen. Ja, und dieses Thema musst du gewinnen. Also auch da, eine Saison ist lang. Und wenn du, da zitiere ich jetzt meinen Lieblingsspieler in dieser Saison beim ARV, Alex Grenier, von dem ich am Anfang der Saison dachte, dass er irgendwie so ein bisschen braucht, bis er reinkommt. Mittlerweile habe ich gelernt, das ist das Naturell. Das ist so, der Kerl, dem bringt einfach nichts aus der Ruhe. Und der ist sowas von tiefenentspannt. Und der hat übrigens auch nach dem Sieg gegen Köln gesagt, was wollt ihr denn? Wir haben zwei Spiele verloren. Mein Gott, es sind 52 Spiele in der Saison. Wir haben jetzt zuletzt zwei Spiele verloren. Mein Gott, davor haben wir gegen Schwenningen gewonnen. Was wollt ihr eigentlich? Und natürlich liegt irgendwo dazwischen die Wahrheit, weil der Spieler natürlich von Spiel zu Spiel guckt und sagt, mein Gott, dann verlierst du halt mal eins. Das ist im Eishockey so. Kannst auch nicht alles immer gewinnen, schon gar nicht als Augsburger Panther. Also musst du ja auch denken, weil sonst wirst du ja wahnsinnig. Genau, sonst wirst du wahnsinnig. Aber es steigt, es gibt natürlich, das wissen wir auch, es gibt natürlich Schlüsselspiele. Es gibt natürlich Spiele, die sind ein bisschen mehr wert als andere. Sechs-Punkte-Spiele. Oh. Auch wenn es nur drei dafür gibt, aber...
Vor allem im Abstiegskampf wichtig. Im Abstiegskampf gab es letztes Jahr jede Menge 6-Punkte-Spiel. Ich liebe diese Floskeln von den 6-Punkte-Spielen, weil es natürlich nur um 3 geht, aber schon nochmal darstellt, wie viel Druck da auf dem Kessel noch so eine Reporter-Floskel ist. Aber im Kopf, finde ich, hast du die nächsten 3 Punkte, wenn du ein 6-Punkte-Spiel gewinnst, es trotzdem nur 3 Punkte in der Tabelle gibt, hast du aber für die nächsten 3 Punkte einfach für die nächste Aufgabe so viel mehr Selbstvertrauen und so viel mehr Möglichkeiten, positiv zu sein, dass die Wahrscheinlichkeit für die nächsten drei halt einfach größer ist. Und das meint am Ende natürlich diese Floskel-Sechs-Punkte-Spiel, die für mich auch immer so ein bisschen verkürzt auch dargestellt wird, als wäre das irgendwie so eine flache Floskel. Ich finde sie gar nicht so wahnsinnig flach. Ich finde ehrlich gesagt, das ist einfach nur eine Entsprechung dafür, dass in diesem Spiel, wenn du es gewinnst, das dir so einen Schub geben kann, dass danach Siege einfacher werden können. Ja, die sogenannte breite Brust, wie sie Andreas Kornes als ehemaliger Profischwimmer hat. Musst du dir aber immer erarbeiten. Lass mich das, wir schweifen das hier ab. Nein, wir bleiben jetzt ganz kurz an dieser stolz geschwellten Brust von Andi Kornes, weil dieses Profischwimmer, der schwimmt ja immer noch um Titel und um internationale... Im Seniorenbereich. Und? Im Jugendbereich kann es ja jeder.
Nein, auch nicht. Also, Andi Korn ist weiterhin top im Becken. Aber flüssiges Wasser. Ich wollte nur sagen, dieses Sessortraum musst du dir einfach auch erarbeiten. Das fällt leider nicht vom Himmel. Das hatten sie nach diesen sieben Siegen. Und dann kam die Pause und es war weg. Das stimmt. Lass uns tippen, Freunde. Vier Spiele, zwölf Punkte. Wer soll anfangen? Hand hoch. Ich fange an.
Wir spielen zu Hause gegen Nürnberg. Das gewinnen wir in Overtime. Zwei Punkte. Dann gewinnen wir auswärts in Iserlohn. Das wird ein Dreier, ein knapper. Da sind wir bei fünf. Daheim gewinnen wir gegen Dresden. Dann sind es acht. Und in Mannheim gibt es leider nichts zu holen. Macht zwei plus drei plus drei plus null. Otto. Acht. Andi. Das ist exakt mein Gedankengang, das ist wirklich sehr seltsam. Ihr könnt auch gleich, ihr könnt auch gleich tippen. Deswegen habe ich früher die Hand gehoben. Ich nehme auch acht, ja. Acht, okay. Ich sage neun. Drei Säge in Folge jetzt. Also dreimal drei und dann null. Und Mannheim wird schwierig, ist aber auch Prumpet dann. Stimmt. Ja, machen wir so. Ich wollte übrigens noch, das möchte ich noch anfügen, das ist ein Hot Take, den ich nicht vergessen darf in dieser Podcast-Folge, weil ich mir vorgenommen habe, den zu setzen. Jetzt pass auf, ich habe vor zwei Tagen telefoniert, länger mit dem Mannschaftsfotografen der Augsburger Panther, mit Adrian Goldberg, ganz, ganz netter und lieber Kollege. Schöne Grüße gehen raus, absolut top der Junge. Ein absolut feiner Kerl. Und der ist jetzt aktuell auf der Insel. Da schließt sich der Kreis zum Anfang dieser Folge. Englische Woche. Schlechtes Essen. Weil der Bayern gegen Arsenal fotografierte Kollege. So, da gehen mal beste Grüße raus nach London. Wie und dafür verzichtet er auf die Panther? Wie kann das sein? Ja, aber er kommt ja wieder zurück.
Er ist schon wieder da. Also Bayern kriegst du mehr, oder? Wenn die Bayern, wenn die Bayern. Da stehen aber auch 200 Fotografen. Das stimmt. Aber er fotografiert ja auch die A-Jugend. Aber wir kommen, wir schweifen ab und schweifen ein in folgendem Hot Take, liebe Freunde. Und zwar habe ich zu ihm gesagt, du, aber weißt du was, das ganze Thema wird heißer gegessen, als es gekocht wird aktuell, weil Dresden gewinnt eh maximal noch acht Spiele in dieser Saison. Und er sagt, als ich sage, noch acht Spiele, sagt er, wir gewinnen maximal acht Spiele in der Saison. Also wir waren beide im komplett gleichen Gedankengang und haben beide gesagt, die gewinnen maximal noch acht Spiele in dieser Saison. Das ist lustig. Das hat er mir heute auf Insta geschrieben. Nein, danke. Ich habe geschrieben mehr. Okay. Weil sie haben noch eine Ausländerlizenz, soweit ich weiß. Und da werden sie sicherlich noch einen holen. Und ich glaube, mehr als acht Spiele werden es dann werden. Was wir noch hinterlegen müssen, weil wir natürlich unsere Podcast-Hörer auch einladen wollen, mitzutippen oder mitzudiskutieren. Wir haben eine E-Mail-Adresse eingerichtet. E-Mail-Adresse eingerichtet. Bitteschön, Jungs.
Crosscheck at augsburger-allgemeine.de Wartet ein leeres E-Mail-Fach auf Input. Und zwar von euch allen. Also diskutiert mit, haut gerne auch einen Hottag raus. Wir werden versuchen, alles in der Sendung unterzubringen. Stellt Fragen. Stellt Fragen. Wir versuchen, die zeitnah zu beantworten. Ihr wisst, jede Folge, alle zwei Wochen. Und dann freuen wir uns, wenn ihr euch dran beteiligt. Und wir haben es uns für heute schon wieder. Männers, danke schön. War schön. Sind wir gespannt. Wer guckt was jetzt die nächsten zwei Wochen? So, Nürnberg am Freitag. Du bist da. Ich bin drin, ja. Du bist da. Ich bin im Chiemgau. Meine Frau hat Geburtstag und wir fahren in die alte Heimat. Schöne Grüße. Herzlichen Glückwunsch. Ja, danke schön. Also, gebe ich weiter.
Und dann Iserlohn auswärts werde ich auf der Couch verbringen. Dresden, Donnerstagabend, das ist mein Wetter. Da bin ich da. Da bin ich auf jeden Fall im Kult-Frenzel-Schein. Das verspreche ich jetzt schon. Freizeit kommt ja nicht zur Arbeit, 100%. Weil irgendwie wieder eingeladen wird. Ich habe mich selber eingeladen. Also sowas. Für alle, die hier zuhören, ist, glaube ich, eins der wenigen Heimspiele in den nächsten Tagen und Wochen, wo es noch ein paar Tickets gibt. Ja, E-Salon gibt es, glaube ich, noch ein bisschen was. Ja, könnte aber auch schon knapp werden. Also, wer die Panthers sehen will, sollte Donnerstag gegen Dresden sexy sich ein Ticket kaufen. Und Freunde, Big News. Ich habe für Magenta mein erstes Panther-Heimspiel. Ja, ich weiß. Gegen Nürnberg. Gegen Nürnberg. Ja, gegen Nürnberg. Ich hoffe, ich komme zum Arbeiten, weil sich so viele Menschen schon angekündigt haben, um Hände schütteln und so weiter und so fort. Sei froh, dass ich nicht da bin, weil die Selfie-Parade, die du mit mir von vor dem ersten Bulli bis nach dem Nataschutz, da verpasst du einiges. Aber ja, deswegen. Hab viel Spaß mit all deinen anderen Freunden. Das ist die Zweien.
Kurze Nachfrage, ist es in anderen Stadien eigentlich auch so, dass diese Kommentatorenplätze direkt am Auf- und Abgang positioniert sind? München. Ist auch so? München ist auch so. Nürnberg ist relativ nahe. Straubing haben wir ein Gerüst. Mannheim ist relativ nah im Publikum. Schwenningen bist du hinter einer Box. Köln auch so ein bisschen abgeschottet.
Berlin auch fels. Weil hier in Augsburg, es läuft ja quasi jeder an dir vorbei. Und das Spezielle ist, wir sind ja im On, am Anfang der Sendung, also die Kamera zu sehen und eine kleine Geschichte vielleicht noch am Rande. Irgendjemand, ich habe es leider bis heute noch nicht rausgefunden, ging während meines Sendeeinstiegs hinter mir vorbei und hat mir das Ohr geschnippt. So, was machst du jetzt da? Live! Freunde, live! Was hast du gemacht? Gepflickt, wegignoriert? Nein, wegignoriert. Profi. Den Schmerz wegignoriert. Schau mal, schau mal, schau mal. Aber hast du nicht normalerweise einen Kopfhörer auf? In dem Fall hatte ich ein Handmikro. Das schützt ja deine Waschen vor Angriffen. In dem Fall war es nicht der Fall. Warst du ungeschützt und schon hat jemand sofort gewusst, was er zu tun hat. Jetzt haben wir aber nur genug Ehrenrunden gedreht, oder? Jetzt wird es ganz charmant. Ich erzähle dann in zwei Wochen davor, wie war es und sage Dankeschön. Ich freue mich schon auf den Erwanderungsbericht. Bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao.