Cross-Check, der Eishockey-Podcast zum AIV, präsentiert von der Augsburger Allgemeinen Zeitung, ATV und Hitradio RT1.
Cross-Check, Check. So Freunde, die Deutschlandcup-Pause ist vorbei, langsam aber sicher geht's wieder Richtung Deutsche Eishockey-Liga Ja, und damit ist es allerhöchste Zeit für eine neue und frische Folge vom Cross-Track, euer Eishockey-Podcast vom ARV. Schön, dass ihr mit dabei seid und gleich mal vorneweg. Wir wollten ja eigentlich Larry Mitchell heute in die Sendung holen, aber der Mann, der ist schwer beschäftigt, ist momentan auf Scouting-Tour in Nordamerika. Bin mal sehr gespannt, wen er da aus dem Ärmel zaubert. Dafür aber heute wieder mit dabei Tom Scharnagel von Augsburg TV. Hi. Servus zusammen. Und die graue Eminenz der Eishockey-Berichterstattung von der Augsburger Allgemeinen Milan Sarko. Ja, danke für das Lob. Wir verneigen uns, wir verneigen uns. Wenn wir Hüte auf hätten. Hat er die Pause gut überstanden? So ganz ohne Eishockey, was hat er gemacht? Beziehungsweise du und der Milan war ja beim Deutschlandcup. Genau, Milan kann ja tatsächlich fachlich werden und aus dem Nähkästchen des Deutschlandcups plaudern. Ich habe tatsächlich mal wenig Eishockey geguckt, habe mich auf andere Sportarten konzentriert. Basketball, Fußball war ein Thema. Aber Eishockey habe ich tatsächlich mal jetzt eine Woche ein bisschen Pause gemacht, ja. Milan, wie war es in Landshut? Es war ja, Landshut ist Deutschlandcup immer interessant und diese natürlich besonders, weil es stark auf Olympia zugeht. Wir wissen ja alle, da kommen die Superstars, da kommen Leon Dreiseite, da kommt unser Nico Sturm, der mir erzählt hat, dass er eben operiert worden ist und bis dahin auch fit werden will.
Und insofern war es interessant, den Deutschlandcup zu sehen. Plätze wird es ja nicht sehr viele geben, zumindest nicht für viele DEL-Stürmer, weil eigentlich schon die Hälfte der Sturmplätze an NHL-Leute vergeben ist, wie Reichel, wie Dreiseitel, wie Nico Sturm. In der Abwehr wird dann noch einiges suchen müssen, aber auch da war es interessant zu sehen, dass ein 38-Jähriger, wir haben ja auch einen 41-Jährigen, TJ, gut, das Niveau hat er nicht mehr für Nationalmannschaft, aber ein 38-Jähriger wie Moritz Müller, den zu sehen, das ist einfach klasse. Den brauchst du aber schon für die Kabine alleine. Alleine das und auch für die Analysen, das ist einfach für uns Journalisten toll. Also du gehst hin und ich habe auch das kürzeste Spiel gegen Österreich, das 2 zu 5 gesehen. Ja, können wir mal aufhören, gegen Österreich jetzt zu verlieren, oder? Was soll denn das? Nie mehr, nie mehr Österreich. Aber die Jungs sind richtig gut. Weltmeisterschaft, Völf-Finale. Ja, gutes Team. Ja. Ja, aber der stellt sich danach hin und sagt nicht, ja, wir müssen 60 Minuten Hockey spielen und bla bla, alles, was du schon 38.000 Mal gehört hast. Sondern er hat auch erzählt, ich habe das Feeling in der Kabine, habe ich vorher schon gespürt, heute sind wir nicht richtig motiviert. Heute ist der Wurm schon vor dem Spiel drin.
Und das finde ich an Mo Müller auch so klasse, dass er dann wirklich klare Worte findet und dann nicht um heißen Brei herum redet. Ja, finde ich auch gut. Also was ich bombe, fanden die Mädels. Auch Deutschland-Capsieger dürfen wir ja nicht vergessen. 9-1 dann gegen Ungarn. Ich meine, vor ein paar Jahren war man da noch auf Augenhöhe mit Ungarn, weil da auch viel staatlich finanziert ist und so weiter. Aber seit Jeff McLeod, Vater von, ne, Preisfrage an Tom Scharnagel? Gregor McLeod. 1. FC Köln, hätte ich bei der gesagt. Genau, der hat da wirklich, wirklich was entwickelt da, muss man sagen. Ja, und natürlich seitdem Pat Cortina nicht mehr, weil in der Bande der Ungarinnen steht. Nein, Quatsch. Der ist irgendwo in der zweiten italienischen Liga, ich glaube Fassa ist er irgendwie Sportdirektor. Genau, weil die Frau daherkommt aus Valdi Fassa. Ah, dann kannst du den ja auch. Ich habe ihn letztes Jahr mal getroffen beim Dolomiten Cup in Neumarkt, der hat mal vorbeigeschaut. Genau. Nee. Es gibt auch schlimmere Orte, um einen Sportdirektor einen Job auszulösen, oder? Den würde ich auch noch nehmen. Nur ganz kurz zu den Frauen. Ich habe mich da nach dem Spiel auch länger mit der Torhüterin unterhalten, mit der Abstreiter. Sandra Abstreiter.
Total klasse Sportlerin, zum einen bei der letzten WM zum MVP gewählt, zum besten Torhüterin des Turniers und spielt aber in Kanada nicht. Ist da nur Nummer zwei, die kommt da nicht dran. Und wie sie damit umgeht und trotzdem da diese Herausforderung sucht. Und du als Mannschaft, als Olympiamannschaft, die fahren ja auch nach Mailand, hast dann eine Torhüterin, die wenig Spielpraxis hat, aber die sagt, erzählt dann auch, ich kriege im Training halt dreimal bessere, oder die Qualität der Schüsse ist viel, viel besser, ich lerne dort mehr, obwohl ich nicht spiele.
Und ja, das war insgesamt klasse und aus Memmingen ist natürlich ein großer Anteil in der Nationalmannschaft drin, Spielerinnen, war gut zu sehen und es wird auch, wenn man so die letzten Jahre anschaut, es kommt immer mehr Körper bei ihnen dazu, das sieht man schon. Wollen die Mädels ja, glaube ich, selber. Mehr Körper spielen, mehr Checks fahren und so weiter. So, jetzt müssen wir wieder einen Schlenker finden, weil es ist ja unser Podcast zum AEV, aber kein AEV-Spieler mit dabei bei der Nationalmannschaft. Auch kein Alex Blank, der wirklich gut gespielt hat. Meinungen dazu? Hätte er es verdient gehabt? Also ich finde, Alex Blank, nach dem, was er abgeliefert hat in den ersten Monaten, wäre er für mich eigentlich schon ein Kandidat gewesen, den ich beim Deutschlandcup gesehen hätte, um ihn mal zu testen. Um mal zu gucken, ob er vielleicht einer sein könnte für Olympia 2026. Hat mich ehrlich gesagt schon überrascht, dass er nicht dabei war. Bei allen anderen war die Überraschung nicht riesig. Da haben wir natürlich das Problem mit Alex Blank, weil die ganzen Big Guys, die größeren Namen, dann brauchst du eigentlich für Reihe 3, 4 nur einen Rollenspieler, ist er aber auch nicht so. Also passt nur nicht so ins Puzzleteil. Ja, er ist natürlich ein brutal starker Überzahlspieler und so einen kannst du dann schon brauchen. Und ich habe aber auch rausgehört bei Harry Kreis, beim Bundestrainer, dass er seine Vorauswahl schon deutlich früher getroffen hat. Und Blank überzeugt mich schon eigentlich auch seit Saisonbeginn.
Aber da war für ihn nicht den Tick gut genug, dass er ihn mitnimmt. Ich denke, man kann es schon auch in gewisser Weise nachvollziehen, dass du jetzt relativ früh ein bisschen dich festlegst, weil du ja weißt, was du aus Nordamerika bekommst. Also im Endeffekt musst du ja deine Rollenspieler relativ schnell auch erledigen. Gewöhnen, welche Rolle sie haben, um sie dann bei Olympia im Turnier perfekt in diesen Rollen sitzen zu haben. Kann ich schon nachvollziehen und dass Alex Blank da nicht dabei ist. Also wir haben halt mittlerweile in Deutschland ein Kompendium, ein großes Kompendium an wirklich klasse Stürmern und um dich da gegen Reichel Stützle von Dreiseltl Spremmer gar nicht da irgendwie zu behaupten oder da einen Platz in irgendeiner Reihe zu bekommen. Nein, das ist jetzt halt gerade auch nicht ganz so einfach. Sind wir ehrlich, also für Olympia hat er wohl keine Chance. Also er ist eher ein Mann, der muss vielleicht schauen, WM 26 in der Schweiz. Vielleicht, wenn er das Niveau beibehält, was er hier hat, dann vielleicht kriegt er da nochmal eine Chance. Oder dann Heim-WM 27 dann.
Genau. Das wäre natürlich, das ist mit Sicherheit für ihn wahrscheinlich eines der ganz großen Ziele. Ganz bestimmt, weil er auch in Düsseldorf, ne? Stimmt. Von daher. Ja, lass uns tiefer bei den Pandan einsteigen. Es gibt Personal-News. Düsseldorf, da können wir da gleich den schönen Schlenker hinkriegen, weil Luko, Lukatosto so heißt der Mann, nicht mehr bei den Augsburger Pantern, sondern künftig in Düsseldorf. Nachvollziehbar.
Mhm, finde ich schon. Also für Düsseldorf total nachvollziehbar. Ich glaube, das ist schon ein Spieler, den hast du gerne in der DEL 2. Wenn der Bock hat und wenn der an sein A-Game rankommt, dann wird er in der zweiten Liga eine sehr gute Rolle spielen für Düsseldorf, da bin ich mir sehr sicher. Und mich freut es für Luca. Erstens, weil er wirklich ein ganz, ganz hervorragender Charakter ist. Ein ganz lieber und ganz zurückhaltender, aber trotzdem kompetitiver Typ. Mag ihn persönlich wahnsinnig gerne und freue mich, dass dieser Wechsel jetzt für ihn geklappt hat, weil natürlich diese Saison alles andere als zufriedenstellend für ihn war. Es war klar, dass es super eng wird, in diesem Kader auf Spielzeit zu kommen. Er hatte ein, zwei Gelegenheiten, auch in der Vorbereitung, um sich da reinzuspielen. Hat halt nicht funktioniert. Bill Peters hat ihm, glaube ich, auch relativ schnell und relativ klar auch zu verstehen gegeben, dass es hier enorm schwer wird und dass schon drei, vier, fünf Verletzungen passieren müssten, dass du da in eine halbwegs vernünftige Rotation kommst. Und ja, entsprechend ist es jetzt zu dem Zeitpunkt maximal nachvollziehbar. Macht für ihn, ja. Ja, wobei man natürlich schon noch sagen muss, also er hatte wohl gut verhandelt, bevor er hierher kam. Er hatte einen längerfristigen Vertrag. Also ich glaube, wenn er den nicht gehabt hätte, weiß ich nicht, ob er angesichts dieses Kaders, wenn er im Frühjahr wirklich neu hätte verpflichtet werden müssen, ob ihn dann Mitchell auch tatsächlich genommen hätte. Ich glaube, der ist hauptsächlich wegen seines langfristigen Vertrags geblieben.
Jetzt natürlich zu gehen, ist absolut nachvollziehbar. Und was ich aber auch aus kreisender Mannschaft herausgehört habe, er war ja letztes Jahr mal einmal ziemlich deutlich, wir haben einen rechten Scheißdreck zusammengespielt. Hat nicht so gepasst dann in der Kabine. Ich glaube, das kommt bei den Mitspielern nicht so gut an. Also da sollst du doch besser dann vielleicht doch mal die Floskel mit den 60 Minuten auspacken, auch wenn das für uns Journalisten blöd ist.
Also wir freuen uns natürlich immer über so klare Aussagen. Aber ich glaube, da haben ihn die Jungs in der Kabine schon ein bisschen Bescheid gestoßen. Ja, spannend. Also er natürlich zu dem Zeitpunkt nicht nur Recht hatte, sondern natürlich auch den Finger in die Wunde gelegt hat. Gleichzeitig war aber die Wunde ja schon so weit offen, dass da ja auch relativ wenig zu kitten und zu nähen war an dem Punkt. Und natürlich war es dann vielleicht nochmal dieser eine Schlag obendrauf, dass du auch intern dann dir noch sagst, wie scheiße sind wir eigentlich und was spielen wir eigentlich für eine Krütze zusammen. Natürlich kann das in einem Mannschaftsgefüge dann dazu führen, dass du jetzt nicht gerade der Liebling aller bist. Andererseits für das Profil des AIV war das letzte Jahr dieses Interview auf jeden Fall wahrscheinlich das Einzige, was geholfen hat. Ja, und selbst. Da hast du den viralen Hit des Jahres gelandet, weil er mit diesem Interview wirklich sehr, sehr steig gegangen ist. Das muss man mal sagen. Ja, und du hast bei den Fans dann zumindest auch Sympathien gesammelt, weil du dann sagst, okay, da sagt ein Spieler, redet Klartext und sagt, wie es ist. Also es ist ein zweischneidiges Schwert, aber ich wollte es nur noch einmal erwähnt haben, dass ich das eben auch aus der Mannschaft gehört habe. Es gibt ja immer da die zwei Seiten. Rein wirtschaftlich ist er runter von der Gehaltsliste. Von daher ist es für die Panther natürlich finanzieller Spielraum, den man vielleicht nochmal braucht für den Elften-Ausländer.
Ja, aber ich glaube, das wird man sich angesichts der bisherigen Leistungen, klar für einen Torhüter noch aufheben. Ganz bestimmt, das war ja auch die Maßgabe. Luca Tosto nicht so eingeschlagen, im Gegensatz zum, Freunde habt ihr das gesehen, das Weihnachtstrikot, dieses Reel, einfach am Bügel aufs Rathaus gehängt, virtuell. Ich zitiere mal aus Instagram, Klaus4766 sagt, das beste Weihnachtstrikot ever. TomTom hat mit einem GIF reagiert. Shut up and take my money.
Milan, du als Modetyp alter Schule, was sagst du dazu? Ich kann diesen Hype um die Trikots nicht verstehen. Warum? Ja, ich habe ja auch noch ein paar alte im Keller. Aber weißt du, bei euch stand halt AEV drauf und eine Nummer. Nein, es gibt wohl Fans, die sich das 8., 10., 12., 15. Trikot kaufen. Ich wäre nicht der Fall. Ich würde vielleicht noch ein altes von, keine Ahnung, Harald Birk tragen oder irgendjemand anderem. Nein, also ich brauche es nicht. Aber klar, die Clubs machen damit gute Umsätze, wissen, warum sie sowas auf den Markt werfen und es ist legitim. Optisch gefällt es mir gut, aber ich bräuchte jetzt kein 15. Trikot oder 8. Gibt es eigentlich Milan-Saco-Trikots, Game One, zu kaufen oder zu ersteigern oder irgendwas? Das bin ich jetzt gespannt.
Ne, die gibt es bei mir noch im Keller und tatsächlich hat es meine Tochter zum Faschings schon angezogen, ist damit stolz. Das ist aber wenig schmeichelhaft, oder, wenn man als Faschingsfigur herhalten muss. Ah, ne, ne, das hat sie mit viel Stolz getragen. Ja, ja, doch, doch. Also unverkäuflich. Unverkäuflich, ja. Unverkäuflich, sicher. Ja. Okay, ich habe ja nur nochmal nachgefragt. Also, sagen wir mal so, bevor ich mir das 15. Weihnachtstrick drauf, würde ich so einen Sarko Game One Jersey nehmen. Vor allem diese Trikots haben ja Geschichten zu erzählen, als der junge Milan Sarko das Geld in seinen Spielersalär, ich glaube du warst immer relativ weit hinten dran und hast es da in so Geldtüten bekommen. Das ist drüben im Büro, in der Schublade, das ist so ein Leinsäckchen von der Stadtsparkasse.
Und da ist das Geld, ist ja am Gerichtsvollzieher, der da war, vorbeigeschleust worden, damit es der nicht einsackt. Und dann haben sie es, und dann war Auszahlung und das ist natürlich die Kanaks, also die Kanadier, aber die haben sonst gesagt, no pay, no play. Also hier Asche auf dem Tisch. Wann war das? Ende 80er? Ja, das war dann vor dem Konkurs dann auch und ich habe ja zwei Mütter erlebt. Aber ich weiß nicht, dass wir dann dran waren. Ich habe noch die fünf Marktstücke bekommen und hinter mir war der Robert Merck dran, also der Bruder von Klaus Merck. Robby, immer noch Reisig im Laufschule, glaube ich. Ja, ja, ja. Und der hat dann die ein- und zweimarktstücke in den Rollen bekommen. Und so ist er dann damals in die Disco auch gegangen mit den Markstücken im Sakko drin. Also es sind heiße Geschichten. Weltklasse. Die Frage muss erlaubt sein, wer hat denn dann die Pfennig-Rollen bekommen? Ja, das, ich glaube... Darüber schweigst du jetzt. Okay, verstehe. Wobei hinter uns in der Reihe kamen... Wir waren die besseren Junioren-Spieler. Die in der ersten Mannschaft eben aufgestiegen sind.
Es war, ja, wilde Zeiten. Lass uns über das Sportliche sprechen. Wir haben ja noch zwei Spiele aufzuarbeiten seit unserer letzten Folge. Ich möchte nur noch daran erinnern, wie wir getippt haben. Meine eine hat gesagt, Wolfsburg 0, Schwenningen 3 Punkte. Hat da eine Ahnung oder nicht? Hat ja niemand behauptet, dass es anders wäre. Du bist raus, weil du warst nicht dabei. Ich habe natürlich, 4 glaube ich, habe ich gesagt. Und ich habe mich natürlich an diesem Wochenende natürlich an dich erinnert. Also grundsätzlich bist du eh natürlich sehr präsent und versuche ich natürlich jeden Tag auch mal dran zu denken. Und jetzt hast du aber natürlich einen ganz besonderen Platz, weil du ja auch noch in meinem Kopf bist, was deine Tipps angeht. Und ich natürlich hoffe, dass da mal ein Fehler passiert. Und ich beweisen kann, dass der Typ, der gefühlt jedes Eishockeyspiel in meinem Kopf in den letzten zehn Jahren weg kommentiert hat, dass der auch Fehler macht. Aber macht er halt nicht. Also herzlichen Glückwunsch, Alex. Wieder mal richtig gelegen. Vielen Dank. Du hast den Dreier an dem Wochenende richtig gecallt. Aber jetzt mal im Ernst, Wolfsburg, ich glaube das Spiel, wer es gesehen hat, ich glaube das hätte noch drei Tage gehen können, da hätte man kein Tor geschossen.
Ja, da haben sie sich sehr, sehr schwer getan. Und in dem Spiel hast du auch so eine Klasse gesehen von Mahacek, der ja auch hier in augsburg einer der vielen spieler die in augsburg angefangen haben wo man gesehen hat wie der funktionierende ddl und dann ist er weitergezogen wo er mehr geld verdienen kann die hat mir hat mir sehr gut gefallen dieser kropot ist gut julian kropot vater zahnarzt und city galerie glaube ich auch in augsburger wird dem aiv auch gut zu gesicht stehen aber ich glaube, Der ist nicht ganz so billig, glaube ich. Möglicherweise hat der in Wolfsburg einen Vertrag, wo er sich überlegt, ob er in Augsburg unterschreiben würde. Ja, und dann hast du natürlich so ein Wolfsburg-Spiel, verlierst 0-3, das zweite nacheinander. Und dann ist natürlich eine große Frage im Raum, wie geht es denn jetzt weiter? Wie gefestigt ist diese Mannschaft dann auch mental gegen Schwenningen? Passiert das erste Drittel, kriegst ein Gegentor im Schwenninger Powerplay, Timmer Regen, der sowieso durch die Decke geht momentan. Und dann, finde ich, sieht man mal, was ein einziges Tor ausmacht, wie das eine Haltung, eine Stimmung, ein Selbstbewusstsein verändern kann. Das ist ein 1-1 von Chili, von Enrico Henriquez Morales. Und alles war wieder wie in Anführungsstrichen sonst in dieser Saison, oder? Wie hast du es empfunden?
Ja, es war einfach der Flaschenöffner, ja, absolut. Und da hast du gesehen, ab dem Moment war das Stadion da, waren die Fans da, die ja eigentlich immer da sind. Aber da nochmal besonders laut und haben sich auch bestimmt mit dem Chico gefreut, dass er endlich das erste Tor geschossen hat und dann hast du gemerkt, okay, das will Augsburg mehr als Schwenning, weil Schwenning hat mir von der Spielanlage, da haben mir die gut gefallen und ein bisschen Pech hatte natürlich Eriksen, der ist dann natürlich irgendwann frustriert raus. Also dann hinten hinter dem eigenen Tor dieses Ding vermogst hat und dann das Tor, das war von Kunig glaube ich.
Bekommen hat Und ja, das ist eigentlich ein toller Torhüter, aber das war halt nicht sein früher Abend. Und jetzt stellt euch mal eine wunderbare Schwarzwälder Kirschtorte vor. Mit einem riesengroßen Sahnehäubchen läuft da das Wasser im Mund zusammen. Absolut. Und das würde ich vergleichen mit dem 3-1 von Mayhew. Was für ein Teil, muss man sagen.
Weil da sind alle Komponenten eines Eishockeyspiels mit dabei. Schnelligkeit, Positionswechsel, ein guter Skater, der weiß, wo er hinlaufen muss, wie Kyle Mayhew. Und plötzlich verliert der Gegner die Zuordnung, der steht im Slot. Und Punkt 4, dieser wunderbare Abschluss zum 3-1, oder? Ja, also er faked noch einen Pass, oder? Bevor er dann in den hohen Slot zieht. Ich glaube, als er in Richtung Bande fährt, macht er eine kurze Körpertorung. Ja, da ist so ein kurzes Ding dabei, wo er so andeutet, ob er den nicht mit der Rückhand nochmal ablegt. Und dann nimmt er einfach mit zwei, drei schnellen Schnitten in der Kurve Fahrt auf. Und das ist ein Genuss zuzuschauen. Es ist ein Genuss, sich dieses Tor anzuschauen und nachdem ich bei weitem weg bin oder weit weg bin davon, auch nur im Ansatz, so Schlittschuh laufen zu können wie er, ist es wirklich für mich ein Genuss, das in Vollendung zu sehen und dann natürlich dieser Abschluss, also ich habe wirklich Gänsehaut gehabt bei diesem Tor, weil natürlich das Stadion auch explodiert ist. Also das war schon krass wieder.
Also die Art und Weise, wie das Zoll schießt und ich weiß nicht, habt ihr schon mal nach dem Spiel mit dem gesprochen? Noch gar nicht, bedauerlicherweise. Es gibt ja Typen, die stehen dann da und da musst du jedes Wort so einzeln, so ja bitte hier und hier. Und der Mayhew, das ist ein Bursche, der freut sich, dass er hier ist, dass er Hockey spielen kann. Der genießt diese Art, wie das Leben hier in Europa ist. Das ist ja ganz anders als in den meisten Teilen der USA. und diese Freude kommt aus den Sätzen raus und ein positiver Typ, also richtig klasse nur zu empfehlen, mal mit dem Burschen reden, dann auch, egal, glaube ich, nach welchem Spiel, natürlich nach so einem Spiel macht es noch mehr Spaß. Ich habe ihn vor der Saison getroffen und ein bisschen ihn, kennengelernt in unserem Setting Intim, fünfte Staffel online in der Mediathek unter anderem zu sehen, er ist auch schon mit einer Folge draußen, Und was ich festgestellt habe, dieser, Er sprüht vor Lebensfreude. Also das ist einer, der kommt in den Raum und nimmt diesen Raum in gewisser Weise ein, durch die Art und Weise, wie er mit den Menschen umgeht, wie er lacht, worauf er reagiert, wie präsent er auch ist. Also das ist keiner, der sich versteckt, der irgendwie hinten rum geht und irgendwie so nichts mit anderen Leuten zu tun haben will, sondern das ist einer, der ist da. So wie du? Ja, ungefähr so wie ich, genau.
Und das ist sehr, sehr auffällig gewesen. Und ich glaube, dass er natürlich in der Kabine auch unheimlich wichtig ist, weil er einer ist, der eine gewisse Lockerheit, diese Freude am Spiel, diese Freude am Kids-Game hat. Und das ist was, das kannst du, das steckt in ihm. Das kannst du nicht trainieren, das kannst du da nicht. Und das ist eine Geschichte, die in Kombination mit diesen herausragenden schlittschuläuferischen Fähigkeiten, mit seiner Schnelligkeit, mit seiner Übersicht, mit den vielen Optionen, die er dir gibt, auch in Überzahl... Also, boah, was ist das für ein Verteidiger? Also wahrscheinlich einer der Besten, den wir die letzten Jahre beim IV gesehen haben. Und so einem verzeihst du dann vielleicht auch mal, wenn mal eine Aktion vielleicht nicht so ganz so hinhaut oder mal die Scheibe verspringt. Aber weil der gibt wirklich immer alles und ist positiv und... Und der läuft ja mit einem Grinsen, also ich habe wirklich das Gefühl, der hat einen Dauergrinsen, auch während er spielt. Also wenn du das beim Wechsel siehst oder wenn der grundsätzlich mit seinen Teammates interagiert. Also die Mundwinkel sind schon tendenziell da, wo sie zum freundlichen Ausdruck hingehören. Das ist schon cool. Er ist aber nicht der einzige, Madison Bowie ist ja genau so einer. Und das sind dann auch, würde ich sagen, typische Larry Mitchell-Verpflichtungen, der natürlich auf den sportlichen Wert schaut, was ein Spieler hat, aber auch einen sehr großen Fokus auf den Charakter legt, was für Typen sind diese Menschen.
Hat Larry Mitchell einen der beiden schon verlängert, weißt du oder was?
Nein, weiß ich noch nichts. Wir wissen ja, dass er gerade in Nordamerika ist beim Scouten. Aber da dringt noch nichts also der wird jetzt viel Arbeit haben schätze ich, weil jetzt geht es darum, entweder die guten Ausländer auch vielleicht schon mal vorab abzuklopfen die Deutschen sowieso, die musst du jetzt verpflichten und behalten oder auch den einen oder anderen Neuen holen, also wer jetzt glaubt, dass ich Levelmatch auch nur einfach so zurücklehnen kann und da zuschaut, ah läuft gut jetzt kann ich noch einmal mehr golfen gehen. Nein, golfen würde er trotzdem gehen, natürlich.
Persönspringen auch. Aber er hat schon auch ordentlich was zu tun. Aber immer online. Dann ist ja noch die Trainerfrage. Die Frage, was macht er mit Bill Peters? Knallt er dem im Fünfjahresvertrag hin oder nicht? Schön wär's. Für Augsburg auf jeden Fall. Aber.
Nimm mich da mal mit, also wie läuft das jetzt genau? Also es ist jetzt ja natürlich die Phase, da hast du die ersten 20 Spiele absolviert. Dann wissen so grob alle, was da für Spieler im Augsburger Kader sind. Das heißt, da werden die ersten Angebote auch für Spieler logischerweise eingehen bei den Spielern. Bei den Beratern. Bei den Beratern, ja. Und dann haben die ja ein Thema. Also dann müssen die sich möglicherweise damit befassen oder wie auch immer. Und auf der anderen Seite ist dann Larry Mitchell, der auch wiederum schaut, okay, wem mache ich frühzeitig zumindest mal einen Knick ins Ohr und sagen wir so, hey, da wollen wir mal sprechen, fühlst dich wohl, sagen wir mal und ab wann wird dann die Sache konkret, also wie ist da eure Erfahrung, ist das so, dass das eigentlich vor Weihnachten, wie man immer so hört, dass das vor Weihnachten dann alles durch ist und dann stehen die Kader schon oder die Guten sind schon weg vor Weihnachten, wie läuft das? Es kommt natürlich darauf an, wo du in der Tabelle stehst, welche Planungssicherheit du hast. Ich glaube, Augsburg hat dieses Jahr mehr Planungssicherheit als die letzten drei Jahre. Heißt, du kannst schon früher agieren. Was ich von vielen Sportdirektoren höre, ich habe heute zufälligerweise mit Sebastian Furchener von den Fischtauern-Pinguins gesprochen, primär das deutsche Gerüst. Weil die deutschen Spieler am Markt natürlich auch sehr, sehr begehrt sind. Dann kommt die U23-Regel noch dazu, pipapo, das ist alles sehr, sehr komplex. Das hat Priorität. Und trotzdem glaube ich.
Hat Larry Mitchell nicht nur dieses Thema mit den deutschen Spielern, sondern auch Trainer und wir natürlich auch schauen, dass er, weil die anderen sicherlich schon die Fühler ausgestreckt haben, garantiert und mit ein paar Münzen locken, dass er das auch parallel auf dem Schirm hat. Aber weil du es auch gesagt hast, wie konkret, also es wird natürlich Spieler geben, die pokern, die sagen, ich habe jetzt ein gutes Jahr und kann noch ein bisschen warten, bis vielleicht ein Klub aus dem Mittelfeld kommt, der wohl mehr rausholen kann. Es wird aber vielleicht auch Spieler geben, ohne es jetzt wirklich detailliert zu wissen, wie wohlgemut der sagt, okay, ich komme jetzt von einem großen Klub in Köln. Ich weiß, wenn ich dorthin wechsle, dann muss ich natürlich, um da in die zweite Reihe zu kommen, sind die Chancen nicht gut, wenn es für mich hier gut läuft. Und hier das Umfeld stimmt und natürlich auch das Konto halbwegs, dann kann ich mir auch vorstellen, dass solche Spieler sagen, okay, dann verlinke ich auch jetzt schon hier, weil dann weiß ich, okay, in Augsburg ist es stabil, das Umfeld stimmt für mich, sportliche Sachen stimmen. Also es kommt ganz individuell, glaube ich, an. Da kann man nicht alle deutschen Spieler jetzt in einen Topf werfen. Ja, spannend, weil ja immer wieder so dieses... Thema kommt, dass da schon ganz früh alle guten Spieler weg sind und sowas. Ja, natürlich, in gewisser Weise ist der Markt relativ offen zu jeder Zeit. Das ist ja das, was natürlich im Eishockey besonders ist.
Aber... Na ja, jetzt ganz konkret, wenn es einer kommt und dem deutschen Spieler 30.000 mehr gibt, dann wird der wahrscheinlich sagen, ja, dann unterschreibe ich da und dort. Also da brauchen wir uns nicht in die Tasche lügen. Die bleiben nicht, weil es bei der Augsburger Christkindlmarkt so schön sein wird. Aber das Weihnachtstrikot, das Weihnachtstrikot. Das natürlich. Wo der Augsburger Christkindlmarkt ja vorne drauf abgebildet ist, wenn ich das richtig gesehen habe. So ist es, genau. Ja, genau, deswegen heißt es Weihnachtstrikot. Aber es gibt natürlich auch so Fälle. Owen Hedrick zum Beispiel ist mir ganz in Erinnerung. Nürnberg, Top-Verteidiger, hätte, glaube ich, in die komplette Liga wechseln können, aber hat sich für Nürnberg entschieden, weil eben dieses Umfeld ihm so gut gefällt, hätte sicherlich auch mehr verdient. Es gibt diese Ausnahmen, die dann auch wirklich ein paar Euros liegen lassen, weil sie sagen, hier fühle ich mich wohl.
Man glaubt das oft nicht, aber das letzte Wort haben manchmal auch die Frauen. Ja, du formulierst es schön. Es gibt ja einen legendären Manager hier, Max Federer. Der hat immer geschaut, dass es den Frauen gut geht, dass die Waschmaschine läuft und die Spülmaschine nicht kaputt ist. Weil dann hat er gewusst, dann gibt der Spieler Ruhe und kann sich auf sein Ding konzentrieren. Und dann habe ich den auf jeden Fall besser in der Spur, als wenn die Frau zu Hause sitzt und rumnörgelt und was weiß ich was. Ich bin mal zum Thema gekommen, was er eigentlich gar nicht anreißen wollte heute, aber war ein schöner Exkurs. Ich wollte nochmal zurückkommen auf das Schwenningen-Spiel, weil, klar ist es wichtig, mit einem guten Gefühl in die Pause zu kommen, aber eine Personalie möchte ich noch mit euch thematisieren und zwar Michael Garteig. Keine einfache Situation, verletzt, dann nicht gespielt, weil Peyton Jones auch wirklich gut war, kommt dann rein gegen Fischtown, kassiert fünf Hütten und dann war das, glaube ich, auch für ihn so ein bisschen Schlüsselspiel gegen Schwenningen Und am Ende 30 Saves, Fangquote, 96,8 Prozent. Ich glaube, das war nicht nur für ihn, sondern auch für die Augsburger Panther ganz wichtig, dass der so ein Spiel hingelegt hat, oder? Ja, aber sonst hast du da vielleicht eine unzufriedene, designierte Nummer 1, die nicht die Nummer 1 ist.
Und das wäre natürlich eine schwierige Situation zum Managen einerseits. Andererseits wissen wir alle, du brauchst zwei Torhüter auf Top-Niveau, wenn du irgendwie da halbwegs in der Mitte oder oben mitspielen willst. Das haben die Panther jetzt. Und Peyton Jones lässt mir zwar für meine Begriffe noch zu viel prallen, aber bis jetzt räumen sie vor ihm gut ab.
Aber um auf Gartek zurückzukommen, ja, absolut wichtig für ihn. Sehe ich auch so. Klassischer Statement-Win seinerseits auch. Das hat er gebraucht, glaube ich, für die Saison, wirklich. War sehr, sehr gut für den Kopf und.
Auch da einfach einer, der sich noch auf der Suche befunden hat nach der Topform und wie wir es ja in der letzten Folge im Podcast auch besprochen haben, keine ganz leichte Situation für ihn, weil er es einfach schon gerne hat, wenn er das klare Vertrauen bekommt und er jemand ist, der die klare Nummer eins ist und dahinter kommt dann halt der zweite und der darf dann schon mal ein Spiel machen. Aber grundsätzlich braucht er auch Rhythmus und will er auch Rhythmus und will er auch eine hohe Frequenz an Spielen haben.
Deswegen war das für ihn schon wichtig, damit da nicht ein Thema auch über die Deutschlandcup-Pause drüber schwelt, wo du möglicherweise das Gefühl hast, zwei Wochen lang bin ich es, bin ich es nicht und so. Und damit, glaube ich, kann er nicht so gut umgehen. Zumindest das hört man so, dass das für ihn ein Thema ist, dass er einfach schon sehr gerne klar weiß, dass er nicht im Eins ist. Das ja, aber ich glaube, da hilft auch die Autorität von Herrn Bill Peters. Weil Peters ist kein Trainer und das siehst du jetzt an, ich will es gar nicht aufmachen, das fasse jetzt mit Christian Hanke, der so einem jungen Spieler so viel Eiszeit gibt und so viel Vertrauen. Der schaut natürlich schon auch auf die Leistung und sich da irgendwie ein bisschen schmollen zurückzuziehen. No-Go, geht eh nicht und bei Peters zweimal nicht. Also drum sind wir uns einig, das war ein absoluter... Auch eine Reaktion möglicherweise dann einfach auch an dem Punkt, wo er einfach seinem Coach auch nochmal ganz klar beweisen wollte und an dem Tag auch musste, dass er die klare Nummer 1 in dieser Saison ist und das hat er gegen Schwenningen herausragend gemacht. Hat mich auch sehr gefreut für ihn. Aber Bill Peters, der hat natürlich jetzt ein Riesenproblem.
Zehn Kontingentspieler, alle fit, kann aber nur neun spielen lassen. Jetzt war Cramarosa viel draußen gesetzt. Das hat er aber auch geliefert, die letzten fünf Spiele. Er hat zwei Tore selber geschossen, drei vorbereitet. Was macht er denn jetzt? Ach, das ist doch ein Luxusproblem, oder? Das musst du schon managen. Ja, aber da sind die Nordamerikaner Profis genug. Die kriegen das in ihren Karrieren oft genug mit. Ich habe ja auch mit Cromer-Rosa vor dem Saisonstart gesprochen, weil er ja als letzter verpflichtet worden ist. Vielleicht so als erstmal Überzähliger, was er auch war. Aber er sagt auch, er hat auch NHL gespielt. Das ist für die Tagesgeschäfte. Die müssen sich anbieten. Denn in der Fußball-Bundessiege ist ja der Konkurrenzkampf oft noch viel, viel größer. Da hast du zwei, drei Leute für eine Position.
Und ich glaube, lieber so, als dass du irgendwie ein, zwei faule Eier drin hast oder schlechte Spieler, wo du sagst, ich weiß nicht, welchen von den beiden ich da raussetzen soll. Wen setze ich denn lieber raus? Ja, genau. Was wir die letzten Jahre ja auch schon hatten. Also lieber so rum. Ich glaube nicht, dass das ein echtes Problem ist. Auf jeden Fall haben die Jungs jetzt die letzten Tage so ein bisschen Batterien aufgeladen, auch so ein bisschen Urlaub gemacht. Europa-Tour war angesagt bei vielen, stehen inzwischen wieder auf dem Eis, weil November wird ja ziemlich hektisch. Wir sprechen da von sieben Spielen in 16 Tagen und bis zu unserer nächsten Folge sind es fünf Spiele, auf die wir jetzt schauen wollen. Kommendes Wochenende. Ganz kurz Pause. Also was ich sehr bemerkenswert finde, ich glaube, dass gerade heute die ganze Mannschaft macht einen Ausflug ins KZ nach Dachau, bekommt dort auch eine Führung auf Deutsch, auf Englisch und da so ein bisschen Geschichtsunterricht für, alle, finde ich eigentlich ganz, ganz klasse. Ich kenne noch keinen Klub, der das eigentlich sonst gemacht hat. Das finde ich eine tolle Geschichte. Ich glaube, das sind die Augsburger Panther, auch mit Hockey, ist Diversity relativ aufgeschlossen, was solche Dinge betrifft auch. Okay, jetzt entschuldige. So, jetzt die nächsten fünf Spiele, Freunde, kommen das Wochenende. Wow.
Straubing und Ingolstadt. Wir fassen mal zusammen. Einmal Tabellenführer, Straubing Tigers, also nicht Berlin, nicht Bremerhaven, nicht München, nicht irgendwer anders, sondern Straubing-Talgas. Und einmal die Mannschaft, die, Am letzten Wochenende, vor der Deutschlandcup-Pause, Köln zehn Stück eingeschenkt hat, Frankfurt eingesteckt hat, beziehungsweise acht Stück reingeschoben hat, macht 18 Tore an einem Wochenende. Ja, alles aufgebrochen, alles aufgebrochen. Oder Pulver verschossen. Pulver verschossen. Was willst du mit 18 Toren? Also, du weißt ja selber, was danach kommt.
Bin ich gespannt, tatsächlich. Aber Straubing, also wollen wir über Straubing zuerst, oder? Da interessiert mich ja tatsächlich eure Meinung und auch die Perspektive, die ich immer wieder auch in der Fanszene die letzten Jahre mitbekommen habe, dass man sich wundert, warum Straubing es schafft, so stabil in der Tabelle zu stehen. Kohle. Ja? Ja, richtig viel Kohle. Und zwar, wo kommt die her? Gabi Senebogen, die ist der Kopf des Ganzen. Du musst vielleicht erklären, was dahinter steckt, Senebogen. Sendebogen ist eine große Firma mit Baumaschinen, Baumaschinen, Krälen und so weiter.
Sie ist der Boss, sagen wir mal so. Aber sie bezahlt das Ganze nicht alleine, sondern sie hat es geschafft, über die vergangenen Jahre einen großen Gesellschaftskreis aufzubauen mit 30 Gesellschaften. Und die krallen die schon auch richtig ran. Ja, also die, das ist nicht nur, könntest du nicht, sondern wenn du da mit dabei bist, dann wirst du auch mit sanftem Druck gezwungen, da auch nicht reinzubringen. Auf die der Weile. Und deswegen ist entsprechend monetäres Mittel da. Und schau dir die Mannschaft an, die ist nicht billig. Diesmal haben sie natürlich auf der Torhüterposition, da hatten sie die letzten ein, zwei Jahre nicht so viel Glück, sagen wir es mal so. Jetzt mit Henrik Haukeland, natürlich ein absoluter Ausnahmespieler. Und wer weiß, was der kostet. Alleine der schon.
Der nimmt gerne auch mal eine Zwei als erste Zahl. Also hat in Düsseldorf einen Riesenvertrag gehabt. Düsseldorf hat ihn ja damals angeboten in der ganzen Liga. Er hat einen 7-Jahres-Vertrag gehabt. 5 oder 7. Also auf jeden Fall reichlich. Im deutschen Eishockey, ich glaube Daniel Pieter hatte in Krefeld mal einen 10-Jahres-Vertrag. Das war auch so ein Luftschloss. Wo Krefeld jetzt spielt, wissen wir ja. Aber letztlich kostet allein der schon richtig Asche. Und dann hast du trotzdem noch 10 Kontingentspieler. und die Deutschen sind ja auch nicht so Banane, die sie haben. Da ist ja ein oder andere Nationalspieler mit dabei, Leonhard Fleischer, Hede und wie sie alle heißen. Also die Mannschaft ist, glaube ich, schon richtig teuer, aber hat auch richtig viel Qualität. Ja, also das wird ein dickes Breit am Freitag. Wobei ich glaube, dass unsere Chancen auf den Sieg am Freitag besser stehen als am Sonntag. Gegen Ingolstadt? Warum? Aus den Gründen, die du vorhin erwähnt hast. Also ich glaube, dass die Mannschaft gut drauf ist und da ist Pause oder nicht, das zählt für die nicht. Also ich glaube, dass die ins Rollen kommen. Es ist nicht ausgeschlossen, weil dass du deinem Gestalt auch was holst. Ich denke und hoffe, dass da auch wieder ein guter Anteil an AV-Fans mit dabei sein wird. Aber wenn ich mir die beiden anschaue, würde ich sagen, es ist leichter mit dem eigenen Publikum jetzt im Rücken. Wieder ausverkauftes Haus Straubing. Tippen wir gleich nochmal, alle fünf dann zusammen. gehen wir auf das Wochenende drauf.
Leichteres nicht. Köln und München. Das sind aktuell die Mannschaften, die vorm ARV stehen. Erwartbar, aber nur ein beziehungsweise zwei Punkte momentan. Köln, zehn Stück mitbekommen. Wir haben es gerade eben thematisiert. Trainer geht am Saisonende nach Finnland. Karialonen. Und bei München, die habe ich jetzt einmal gegen Schwenningen gesehen.
Eine Mannschaft, die gutes Eishockey spielen kann, aber eben nie so 100.000 Prozent konstant. Es ist eine gute Mannschaft, wie ich finde, aber so ein bisschen Konstanz fehlt mir dann auch ein bisschen. Willst du damit sagen, dass sie es nicht schaffen, 60 Minuten ihr Hockey durchzuspielen? Nein. Nein. Mir fehlen ein bisschen in die Highlights in der Mannschaft. Also es ist mir zu viel irgendwie so. Sticht keiner so richtig raus? Ja, das sind meine Begriffe. Was ist ein? Es sticht keiner heraus. Okay, das ist ja, ja, schauen wir mal. Also wie gesagt, auch die hatten Pause, aber war der ein oder andere Nationalspieler auch dabei, wie die die Belastung weggesteckt haben. Und dann haben wir noch ein Dienstagsspiel. Frankfurt.
Was unangenehmeres kann dir für Scouten gar nicht passieren, weil Trainerwechsel. Tom Rowe, Auf Tom Pokel, Tom zu Tom, neuer Trainer, der ihnen natürlich auch so ein bisschen den Arschwindel weichklopfen will, weil die haben ordentlich einstecken müssen, auch was Gegentore betrifft. Erster Spieltag, Wolfsburg, neun Stück, da hat er gegen Dresden zweimal verloren. Dresden hat zweimal gewonnen in der Saison, zweimal gegen Frankfurt. Und jetzt auch wieder acht Hütten, was sie da bekommen haben. Wundertüte. Ja, wobei, also was ich gehört habe, hat sich Tom Pockel eigentlich schon, wollte sich in einer höheren Kategorie umschauen als Trainer, also nicht unbedingt jetzt eine Mannschaft übernehmen, die im Abstiegskampf steckt, ist wahrscheinlich der beste Move, den man in dieser Situation machen kann. Der Einzige, glaube ich.
Du hast ja auch die Straubinger lange Jahre gut verfolgt. Der ist in der Analyse furchtbar langweilig für Journalisten. Das ist nämlich auch wieder so einer mit We didn't play 60 Minutes Hockey und so.
Aber ich glaube, in der Kabine hat er was drauf. Oder das hat er auch gezeigt. Also ich glaube, das war das einzig Richtige, was Frankfurt machen konnte. Und dort ging es ja wohl in den letzten Spielen wahnsinnig hoch. Während die Mannschaft noch gespielt hat, muss sich der Vorstand wohl schon getroffen haben und ziemlich direkt nach dem Spiel dann auch entlassen worden. Habe ich noch nie gesehen, dass...
Zehn Minuten, Viertelstunde, halbe Stunde, der Post schon draußen war, Tom Rowe freigestellt. Also das ist keine kurze Zinsschnur, sondern ich glaube, das war von langer Hand geplant. Ich habe die Frankfurter am Anfang der Saison gesehen. Tom Rowe hat da selbst wenig gecoacht, hat einen Assistenten aus Schweden bekommen. So einen Laptop-Trainer, würde ich jetzt mal sagen. Und der sagt einem Carter Rowney, dass du jetzt plötzlich anders Eishockey zu spielen hast, wie du es bisher getan hast, der übrigens auch den Stanley Cup gewonnen hat. Es funktioniert einfach nicht. Tom Rowe auch mal hier im Gespräch war. Ich glaube, vor der letzten Saison war Tom Rowe hier auch in der Verlosung drin, und ist dann eben nach Frankfurt gegangen, weil ich meine, dass dort der Vertrag etwas langfristiger war als hier oder das Angebot. Aber ja. Ist so, wie es ist. Auf jeden Fall auf die Heimspiele können wir uns freuen. Du hast sie immer angerissen. Heimspiele sind sexy, weil, das hast du alle ausverkauft, Ich glaube, der nächste Heimauftritt, wo es noch ein bisschen mehr Karten gibt, ist Iserlohn im neuen Jahr. Das müssen wir bald dran bauen, oder? Ja, endlich. Endlich wird es da gebaut. Können wir doch wieder die Bahnhofsnummer machen. Wie hieß der damals, dieser Investor? Oh, ja, ja, ja.
Wir finden es raus für die nächste Folge. Aber ja, also Plätze wären knapp gerade. Ja, also es ist ein sehr beliebter Veranstaltungsort. Also das kann man schon sagen. Ich fand es jetzt ehrlich gesagt auch gegen Schwenningen. Sonntag, was war das? 16.30 Uhr, glaube ich. die Hütte ist einfach voll. Hast natürlich da eine Fanfreundschaft mit dabei, das müssen wir noch mit dazu sagen, aber trotzdem musst du sagen, Eishockey ist, der Sport ist sexy, das ist das eine in dieser Saison und auf der anderen Seite ist es mittlerweile, was ich aus meinem Umfeld höre, auch ein beliebter Treffpunkt. So ist es doch. Natürlich. So ist es doch. Also ich meine, wenn du jetzt, ich glaube, ein Steher ein bisschen mehr als ein Zwanni, ich glaube 21 Euro oder so, 20, 21 Euro, dann hast du da vielleicht noch zwei, drei Bierchen obendrauf und dann gehst du mit einem Erlebnis auf jeden Fall nach Hause. Und einem kleinen Sitz. Und einem kleinen Suri, wie wir so schön sagen, ein kleiner Damenrausch. Nicht in irgendeine Straßenbahn setzen und eine halbe Stunde in die Stadt fahren, sondern du gehst raus und gehst ins Torpreistüble oder in die Stadt irgendwo und bist mittendrin. Wissen Sie alle, wo ihr Milan Sarko nach Eishockey spielen findet?
Ich habe ja schon oft versucht, ihm habhaft zu werden nach Eishockey-Spielen und habe schon oft versucht, dann irgendwie zu gucken, dass er mir bei einem kleinen Bier noch irgendwas erzählt, aber den findest du nicht. Aber da fällt mir gerade was ein, das muss ich unbedingt fragen. Wann wart ihr nach dem Eishockey-Spiel im Kurt-Frenzel-Stadion das letzte Mal so richtig angedüdelt? Kann ich dir sagen, war, also den, glaube ich, die härtesten Abende und tatsächlich Reusche, so ehrlich bin ich, hatte ich Playoffs 2018.
Halleluja. Da musst du meistens arbeiten, da geht nichts. Also, nee, ich trinke ja eh kein Bier. Das war nicht die Frage, was du trinkst. Nein, natürlich trinke ich auch ein Bier. Nein, ich weiß es nicht. Ich glaube, bei mir müsste es 95 gewesen sein, nach dem 1-4 gegen Kassel oder sowas. Also aus Frust. Nee, also das war wirklich aus, ich sage mal, Anspannung und auch der ständigen Nachfuhr für die Stimmbänder. Also da musste einfach viel Flüssigkeit rund um den Stimmbandtrakt gelegt werden und anders kann ich mir diese Kopfschmerzen am nächsten Tag nicht erklären und die nicht vorhandene Stimme. So, also ich habe einen Stift gezückt, wir tippen jetzt hier fünf Spiele. Wer will anfangen von euch oder soll ich wieder anfangen? Soll ich anfangen? Ja, klar. 6 Punkte. Kann ich mich wenigstens orientieren. 6 Punkte, ich sage nicht gegen wen, weil ich mir da noch nicht ganz sicher bin, aber ich bleibe bei 6 Punkten. 5 Spiele. Ja. Wie dann du?
Okay, dann sage ich, der Lauf geht fort, Luis ist wieder dabei. 8 Punkte. Ja, ich bleibe dazwischen. 7 Punkte von 15 möglichen. Okay, wäre notiert. Gut, wo kann man euch treffen, die nächsten Spiele? Ich werde auf jeden Fall nach Ingolstadt fahren. Hoffe, dass dort vielleicht Garteig spielt. Das wäre natürlich eine klasse Sache. Die Geschichte wäre schön. Die wäre schön, die Geschichte, genau. Die wollen wir mal sehen. Ja, und dann ist, bei uns ist noch offen, aber bestimmt von den fünf wäre ich drei. Ja, Straubing überlege ich mir natürlich. Freitagabend, 1930. Wir wissen alle, die beste Party der Stadt startet um 19.30 Uhr im Kott-Frenzen-Stadion. Daher, wo sollte ich denn sonst sein?
Und danach muss ich gucken, was die Tagesfreizeiten jeweils hergeben. Und du, Alex, und du bist im Einsatz? 21. November habe ich ein TV-Spiel Schwenningen gegen Straubing. Und wisst ihr, auf was ich mich richtig freue? 28. November. Mein erster Einsatz für Magenta Sport im Kurt-Frenzel-Stadion in der Saison. Bei dem einzigen Derby in der deutschen Eishockey-Liga, das bisher immer gespielt wurde. Gegen Nürnberg. Da freue ich mich drauf. Nichts weiteres hätte für dich in Frage kommen können. Kein anderes Spiel wäre deiner würdig. Absolut. Das kann man so stehen lassen. Ich weiß jetzt nichts drauf zu sagen. Aber wir sind noch nie frei, Alex. Wir sind noch nie frei. Ich sehe zwar schon den Heiligenschein so hier um mich herum, aber damit können wir rausgehen. Ich wollte es gerade sagen. Ja, das war schon. Bis dahin haben wir ja sowieso noch eine Folge gegen Nürnberg. Da sprechen wir noch mal eigens drüber. Aber, liebe Eishockey-Fans, ihr könnt uns nicht nur hören, sondern uns drei schönen Gesichter auch sehen. Richtig? Ja, also ich gucke zumindest in eine Kamera und wir haben zwei Kameras hier stehen. Den Milan haben wir extra ein bisschen weiter weg von der Kamera gestellt. Das ist nicht ganz so... Naja, das hat den Weitzeiten eingeschaltet, ja. Bei Milan ist ja das Problem, du musst ihn weit wegstellen, weil das ja groß ist.
Ein dermaßener Kaventsmann. Oh, ja, ja. Da muss man wirklich schauen, dass man sich auch in der ganzen Preise und Höhe draufbringen. Darf man das so sagen, der Hühne aus Bratislava, oder? Ja, oder ein Riese auf dem Eis, in allem Belang. Ich bin froh, dass du keine Schlitzschwein hast. Ja, wir alle. Die Verkleidung von der Decke ist die Oberlichter neu montiert. Freunde, es war wunderschön mit euch. Also guckt gerne rein, auch in den Videopodcast und hört natürlich rein beim Podcast-Dealer eures Vertrauens. Ihr zwei Nasen, danke, dass ihr da wart, hat Spaß gemacht Herzlichen Dank an euch Ich danke auch Und dann hören wir uns in zwei Wochen wieder Dankeschön, bis zum nächsten Mal, ciao Ciao, ciao.