Papierberge statt digitaler Prozesse. Im Gesundheitswesen ist das oft noch Alltag. Während andere Branchen längst digital unterwegs sind, hängt das Gesundheitswesen hinterher. Wie schaffen wir den digitalen Sprung in der Arzt-Patienten-Kommunikation? Darüber spreche ich heute mit Alexander Wahl, dem Director Partner in Politics der Weil wir heute, 2025, nicht mehr darüber diskutieren, ob wir digitalisieren sollen in Kliniken, in Arztpraxen, sondern es geht darum, wie digitalisieren wir. Wie der digitale Switch funktionieren kann und was Kliniken tun müssen, damit die digitalen Prozesse auch als wahrer Fortschritt empfunden werden, darum geht es heute. Das Krankenhaus der Zukunft. Der KMA-Podcast mit Dr. Tobias Krieg. Diese Episode ist eine exklusive Kooperationsfolge mit unserem Partner Thieme Compliance. Hi Alex, schön, dass du da bist. Ich war neulich in einer großen Universitätsklinik und war da zu einer Behandlung und musste tatsächlich wieder auf einem ausgedruckten Papier etwas unterschreiben. Dann habe ich mich natürlich gewundert. Warum ist das eigentlich so, dass heute Patientinnen und Patienten immer noch auf Papier unterschreiben, wo man doch eigentlich in der Bank oder bei Amazon oder wo auch immer das alles digital machen kann. Erstmal auch von dir, hallo Tobi und vielen, vielen Dank für die Einladung. Das ist eine ganz spannende Frage, die uns im Alltag auch immer wieder beschäftigt.

Also vom Hintergrund, wir digitalisieren ja eigentlich diese ganzen Themen und haben das schon vor langer Zeit angefangen und sehen aber, dass es sehr träge ist. Ich glaube, die Gründe, warum wir heute immer noch oder warum du jetzt auch wieder mit Papier in Berührung gekommen bist, sind ganz vielfältig. Das eine ist natürlich, Papier ist geduldig, Papier ist da und es ist der etablierte Prozess, obwohl wir heute schon viele neue Wege und gute Werkzeuge haben, um die Prozesse anders zu machen. Aber wir sehen auch, dass genau dieses Schlagwort Prozess ganz häufig eigentlich der Grund ist, warum der digitale Switch von Papier auf eine voll digital unterstützte Lösung in der Arzt-Patienten-Kommunikation langsamer ist, als wir das aus anderen Branchen kennen. Okay, also ist es nur das Problem der Langsamheit? Sind wir einfach im Gesundheitswesen zu langsam, weil eigentlich technisch geht ja schon alles und du meinst, das dauert einfach nur noch ein bisschen, bis es dann endlich soweit ist?

Heute würde ich das genauso unterschreiben. Ja, wir sind da auf einem sehr, sehr guten Weg. Allerdings erst seit dem KHZG, wenn ich jetzt ganz ehrlich darüber spreche. Ich bin jetzt hier neun Jahre auch schon bei der Ziemel Compliance tätig und unterstütze da im Bereich Partnermanagement die ganzen Integrationsszenarien. Also genau das, dass wir digital besser werden und Prozesse übergreifend leben. Und ich habe es ganz oft vor dem KHZG erlebt, dass das Thema Aufklärung ein zwar.

Ja wir switchen zwar zu digital, wir wollen es auch machen, aber am liebsten möchten wir hier Papier hinter Glas bringen. Und das ist einfach ganz oft ein Prozess, mit dem man vielleicht starten kann, aber der nie dazu führt, dass eine digitale Lösung gleichwertig zum Papier wahrgenommen wird, weil einfach viel an Vorteilen liegen bleibt. Und das Krankenhauszukunftsgesetz hat nicht alles richtig, aber zumindest an ein, zwei Stellen Dinge sehr richtig gemacht, nämlich zu unterstützen, dass im Fördertatbestand 2 dieses Thema, ich gebe Informationen an Patienten und ich lasse Patienten einwilligen, digitalisiert wurde und für diese Digitalisierung Geld zur Verfügung stand. Was wir sehen ist, dass die Kliniken im Moment aufwachen und sagen, okay, jetzt habe ich ein Patientenportal gekauft, jetzt habe ich auch eine Lösung für digitale Patientenaufklärung, digitale Aufnahme.

Digitale Anamnese, zum Beispiel von uns, von der Zieme Compliance mit über die KHZG-Gelder beschafft, die führe ich jetzt ein. Jetzt habe ich die digitale Lösung, aber irgendwie tue ich mich schwer, dass mein Klinikpersonal diese Lösung annimmt. Ich spreche jetzt gerade mal aus der Brille des Klinikgeschäftsführers. Und dann hinzugehen und zu sagen, wir müssen die Prozesse verändern, wir müssen die Menschen mitnehmen, dass sie anders arbeiten und die Vorteile eines digitalen Prozesses erkennen und vielleicht auch gewisse Ressentiments abbauen. Der Klassiker ist, meine Patienten über 60 werden nie mit einem Tablet oder mit einem Smartphone in meiner Klinik arbeiten. Wie sollen die denn funktionieren? Quasi damit umgehen, für die ist doch Papier besser. Und genau das Gegenteil ist aber der Fall, dass häufig gerade ältere Patienten von einem iPad, du kannst dir das ja vorstellen, das iPad ist um die 10 bis 13 Zoll groß, anders als auf Papier.

Fragen und Informationen wesentlich besser wahrnehmen können. Klar, kann man auch größer machen. Kann man ja auch zoomen, kann man so einstellen, dass das für die Augen besser passt zum Beispiel. Zum Beispiel. Oder auch einfach die veränderte Philosophie. Mit Papier, wenn ich ausdrucke, habe ich Druckkosten. Ich habe Farbkosten. Ich habe den Bedarf, viele Informationen auf möglichst kleinem Platz darzustellen. Das ist etwas, das sehen wir auch immer wieder im Alltag, dass wenn wir dann digitalisieren in den Kliniken, gar nicht mal unbedingt in der Ophthalmologie, wo man noch sagt, okay, die Patienten mit Augenkrankheiten, dass die den Bedarf haben, Dinge besser zu sehen als auf einem düngbedruckten DIN A4-Blatt. Das ist klar. Vor allem in der Anästhesie, wo ein hoher Patientendurchsatz da ist, auch ältere Patienten, die unsicher sind, die vielleicht auch Rückfragen haben, denen gar nicht so klar ist, warum ist das jetzt wichtig? Der Anästhesist, der mich ja in Narkose legt, weiß, dass ich ein Hörgerät trage. Klammer auf, das ist wichtig, weil wenn die Patienten nachher im Aufwachraum ohne Hörgerät aufwachen, das tatsächlich einen Einfluss auf die Genesung haben kann, wenn sie dann auf einmal wieder schlechter hören. Das ist eine Art Schockzustand für die Patienten. Das ist mal ein bisschen laienhaft gesprochen. Ich bin kein Mediziner. Dieses Verständnis zu schaffen, auch solche Fragen anders darzustellen, wie du gesagt hast, ich kann zoomen, ich kann es größer machen, ich kann eine Frage pro Bildschirm darstellen und auch Antworten anders als Ja, Nein beantworten lassen. Das sind natürlich Vorteile, die bieten digitalen Wege wie e-Consent Pro.

Danke erstmal für den Rundumschlag. Ich will mal zwei Sachen hervorheben, die mir besonders gut gefallen haben. Also es haben mir mehrere Sachen gut gefallen, aber die zwei möchte ich mal hervorheben. Das eine ist, du hast gesagt, man darf nicht einfach diesen Papierprozess digitalisieren. Also man darf nicht eins zu eins irgendwas übertragen, was jetzt auf einem Zettel ist und dann hat man den digitalen Zettel und dann unterschreibt man da. Sondern man muss eigentlich die ganzen Prozesse neu denken. Finde ich clever. Genau so. Punkt. Haken dran. Aber du hast noch was gesagt, dass man diesen Prozess gar nicht nur aus der Patientinnen- und Patientensicht betrachten sollte, sondern dass natürlich ja immer mehrere Akteure involviert sind. Die Kliniker, das Klinikpersonal, vielleicht auch das Management.

Und du hast mir auch im Vorgespräch was erzählt, das hat mir sehr gut gefallen, dass man also quasi die gesamte Arzt-Patienten-Kommunikation eigentlich neu denken müsste zwischen den unterschiedlichen Akteuren, dieses Ganze viel digitaler abzubilden. Und du sagtest dann damals, jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt dafür. Warum ist das denn so? Warum denkst du, jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür, die Arzt-Patienten-Kommunikation komplett neu zu denken? Das ist auch eine mega spannende Frage und wie ich gesagt habe, ich bin davon absolut überzeugt, dass wir im Moment den richtigen Zeitpunkt haben, einfach weil wir neue Werkzeuge haben und weil wir heute 2025 nicht mehr darüber diskutieren, ob wir digitalisieren sollen in Kliniken, in Arztpraxen.

Sondern es geht darum, wie digitalisieren wir. Und das hören wir ja, wir alle, wie wir auch gerade zuhören, wie wir hier sitzen. Wir sind auf Veranstaltungen unterwegs. Du machst Podcasts, sprichst mit sehr vielen, sehr intelligenten Menschen. Es geht sehr, sehr oft um das, wie mache ich es denn? Wie gehe ich das Ganze an? Mit welchen Partnern gehe ich das Ganze auch an? Und wie überkomme ich vielleicht Hürden, die ich heute in der Digitalisierung habe? Stichwort Schnittstellen. Aber ich denke, das führt jetzt gerade ein bisschen weiter weg von der Frage, die du gestellt hast. Lass uns da mal tiefer reingehen, weil dieses Wie ist ja die entscheidende Frage. Es gibt ja zum Beispiel schon mal einen Unterschied zwischen der Patient Journey, also dem Weg, den die Patientinnen und Patienten im Krankenhaus gehen und dem Weg, in Anführungszeichen nennen wir es mal Clinician Journey, die Ärztinnen und Ärzte oder auch die Pflegekräfte, haben eine ganz andere Perspektive auf diese Prozesse. Wie hängen die zusammen und wie kann man dafür sorgen, dass das nahtlos ineinander übergeht? Geht das?

Das geht, absolut. Ja, und zwar indem man von vornherein schon diese Prozesse zusammen denkt und nicht in den Silos bleibt, wie es bisher eigentlich immer so der Fall war. Also der Patient sitzt da im Wartezimmer und füllt einen Zettel aus und mit diesem Zettel läuft er dann zu den Ärzten und die Ärzte lesen das und tragen das dann wieder irgendwie ins KISS ein oder in ihr Spezialsystem, dass die Informationen zur Verfügung stehen, sondern indem ich jetzt wirklich die Möglichkeiten nutze, und du hast es im Eingang so schön gesagt, in anderen Branchen ist das gang und gäbe. Ich glaube, keiner von uns verreist heute mehr, ohne dass er nicht vorher alle seine Daten eingegeben hat und keine Menschen beim Reisebüro oder bei der Fluggesellschaft oder bei dem Reiseveranstalter irgendwie Kontakt hatte. Und damit möchte ich jetzt nicht sagen, dass wir durch Digitalisierung den Mensch-zu-Mensch-Kontakt ersetzen. Nein, aber wir können ihn unterstützen, wir können ihn einfacher machen, wir können ihn auf eine persönlichere Ebene heben. Und da kommt die Frage, die du gerade gestellt hast, absolut ins Spiel, indem ich nämlich das Ganze aus der prozessualen Ebene so betrachte, wer braucht wann welche Informationen, um seine Arbeit ordentlich machen zu können.

Lass mich das mal ein Beispiel machen. Ich bin gerade sehr auf der Meta-Ebene. Aber wenn wir uns die Patientenaufklärung angucken, ist heute der Standardweg. Ich wurde in die Klinik überwiesen, es wurde festgestellt, ja, ich brauche einen Eingriff. Nehmen wir die Hüfte. Die Aufklärung ist dort sehr relevant, sehr wichtig, dass Informationen frühzeitig zur Verfügung stehen. Aber häufig beginnt das ganze Thema dann erst, wenn die Patienten in der Klinik sitzen und den Aufklärungsbogen ausfüllen und eine Erstanamnese gemacht wird. Jetzt haben wir ja heute die Möglichkeit, übers Patientenportal, wenn dann auch die Spezialsysteme integriert sind, den Patienten schon Aufklärungsinformationen und Inhalte zur Verfügung zu stellen, eine Anamnese einzuholen. Wie ist das Gewicht vom Patienten, Blutungsneigung, Gehbeschwerden etc.? Also schon sehr viele behandlungsrelevante Angaben zu sammeln, in die Klinik zu bringen und dann zu sagen, so jetzt plane ich quasi die Patient Journey an der Stelle. Wann sollten wir ihn in der Kardiologie anmelden, dass er ein EKG bekommt und ein Echocardio? Wann geht er nachher in die Anästhesie zum Aufklärungsgespräch dann nochmal, wenn das nicht remote stattfinden kann, weil er ist multimorbide? Oder überhaupt allein diese Entscheidung zu treffen, welches Aufklärungsgespräch kann denn remote stattfinden? Das sind alles Entscheidungen, die können schon bevor Patienten in der Klinik sind, anhand der Anamnese und der Angaben getroffen werden. Dafür muss ich aber, wenn ich so einen Prozess aufsetze, denken, okay.

Wer muss denn diese Daten sehen, wie muss das gestaltet sein, wo landen die Daten, wer ist nachher verantwortlich dafür, dass was damit gemacht wird, um dann hinten raus auch Prozesssteuerung machen zu können. Und da kommen wir dann in den Bereich, warum ich glaube, dass jetzt auch der richtige Zeitpunkt ist, es zu tun. Die Frage vorhin ja so ein bisschen elegant umschifft, aber ich glaube, der Zeitpunkt ist jetzt da, weil der Druck auf das System und auf die Menschen, die im Moment in der Klinik arbeiten, so hoch ist, die Arbeit gut zu machen, dass es einfach darum geht, ihnen jetzt Erleichterungen zu geben und einen echten spürbaren Mehrwert in der Arbeit. Und es geht bei der Aufklärung noch weiter. Ich beschäftige mich jetzt seit fast zehn Jahren mit nur diesem Thema Aufklärung an der Nesearzt-Patientenkommunikation und das berührt so viele Prozesse innerhalb der Klinik. Die Daten sind da, das Aufklärungsgespräch wurde geführt, die Patienten haben eingewilligt. Auf Papier ganz häufig so, die Daten liegen dann auf dem Zettel im Nachttisch des Patienten und wenn der Patient in die OP-Schleuse geschoben wird.

Erst dann wird geguckt, liegt die Aufklärung vor. Wird das Ganze digital gemacht? Dann kann ich ja diese Information, der Patient hat eingewilligt, schon direkt nach dem Aufklärungsgespräch an das OP-Management übergeben. Und ich weiß, alle Zuhörenden wissen jetzt, das ist noch nie passiert. Aber gerüchteweise habe ich mal gehört, es ist schon mal vorgekommen, dass der Bogen irgendwo im Nachtkästchen war, in der OP-Schleuse nicht da, OP verschoben, Umrüstzeit etc. Kosten von 4.000, 5.000, 6.000 Euro, nur weil sieben Seiten Papier gefehlt haben mit einer Unterschrift. Aber lässt sich eben durch einen voll digitalen Prozess, der interoperabel zwischen Systemen designt wurde, verhindern? Gut beschrieben. Ich fasse nochmal so ein, zwei Sachen zusammen. Die Patient Journey sollte idealerweise eigentlich zu Hause beginnen. Warum sollte man in einer Klinik erst irgendein Formular ausfüllen? Man könnte auch vorher schon alle Informationen bereitstellen. Macht mir die Arbeit leichter, weniger Stress, mehr Effizienz. Du hast aus der Patientensicht einfach angenehmere Prozesse und sichere Übermittlung von Informationen, dass dann eben genau das, was du jetzt gesagt hast, nicht passiert, dass irgendwo ein Bogen liegt und ich kann dann nicht operiert werden. Das ist ja ein Worst-Case-Szenario.

Aus der Perspektive der Patienten, Ärztinnen und Ärzte, hast du ja gesagt, der größte Pain im Moment ist eigentlich, dass der Workload, die Arbeit so groß ist, dass eigentlich für bestimmte Themen gar nicht mehr so viel Zeit da ist. Man muss eigentlich immer schneller arbeiten und auch das wird dadurch vereinfacht. Also wenn ich das natürlich digital vorliegen habe, muss ich das nicht noch erheben und verliere dadurch keine Zeit. Also es ist für beide Seiten zusammengefasst, kann die Journey durch digitale Prozesse eigentlich deutlich erleichtert werden, richtig? Absolut. Das geht von den harten prozessualen Fakten, wie du sie auch gerade beschrieben hast. Es wird leichter im Arbeitstag. Ich habe mehr Zeit, mich auf vielleicht wesentlichere Aufgaben zu konzentrieren. Bis hin zu ganz banalen Sachen, nämlich als Patient, ich werde nicht dreimal gefragt, ob ich jetzt Allergien habe, sondern es wird vielleicht nur noch mal geschickt psychologisch gefragt, ob meine Angabe denn auch so zutrifft. Aber ich muss es nicht dreimal ankreuzen auf Papier und frage mich nachher, sag mal, das habe ich euch doch schon mal gesagt. Oder den Hausarzt ausfüllen oder ähnliche Themen, die wir alle kennen.

Wenn wir papierbasiert irgendwo in der Klinik oder in der Praxis aufgenommen werden. Definitiv. Was ich jetzt so ein bisschen verwirrend finde jetzt wieder, ist, es klingt alles so logisch. Man denkt sich so, ja klar, warum ist es noch nicht überall so? Letztendlich stellte ich ja die Frage, was verhindert gerade oder welche Hürden gibt es in den Kliniken, dass bestimmte Prozesse noch nicht digital sind? Woran hakt das eigentlich? Wir sind ja auch in gewisser Weise in so einer Art Übergangsphase vielleicht, wo es an bestimmten Stellen schon digital ist und an anderen Stellen nicht. Unterm Strich, woran hakt es aktuell vor allem? Das ist ein großes Fass, das wir jetzt aufmachen können. Von regulatorisch bis hin zu prozessual, bis hin zu Interoperabilität, wo wir leider bei diesem einen wirklich durchdefinierten Prozess, den sehe ich genauso für zum Beispiel das Thema Patientenaufnahme oder generelle Anamnese, immer wieder an gleiche Hürden kommen. Das eine, und ich glaube, das ist das, was am einläufigsten ist, ist das Thema Interoperabilität. Wir haben mittlerweile richtig gute, ausbaufähige Grundlagen für Interoperabilität. ISIK, wir haben Snowmade in Deutschland eingeführt. Wir haben uns damit auf eine einheitliche Terminologie irgendwo verständigt, die jetzt natürlich auch erstmal in der Praxis ankommen muss. Das wird noch ein paar Jahre dauern, aber wir arbeiten alle fleißig daran in den jeweiligen Verbänden. Ich glaube trotzdem, dass das Thema Interoperabilität in der Auswertung solcher Daten, Also wie wird die Angabe als Patient, rauchen Sie zur Angabe Nikotinabusus im Spezialistensystem, wie im PDMS.

Sauber übersetzt, ohne dass ich jedes Mal ein aufwendiges Mapping habe. In der Vergangenheit war das wirklich, ich habe KISS-System A und ich setze jetzt E-Consent Pro ein.

Dann mussten wir das Mapping dieser Information händisch bauen. Das klar ist, in dem historisch gewachsenen System heißt das Datenbankfeld Rauchen als 4711. Im anderen Haus mit dem gleichen System ist es aber vielleicht 4712. Und da irgendwann hinzukommen, das nicht mehr tun zu müssen, wird ein Riesenboost für dieses Thema sein. Das ist immer noch eine Hürde und auch eine gewisse Herausforderung, wenn wir in die Projektierungen gehen. Gar nicht mal, dass wir sagen, wir sind nachher an der technischen Hürde, sondern ich erlebe es auch sehr oft in Gesprächen mit IT-Leitern, dass es im Kopf immer noch Unsicherheiten gibt, wenn das Thema funktionieren, die Schnittstellen auch mit meinem System XY geht. Und ich möchte jetzt hier auf keinen Fall in eine Schuldzuweisung gehen, sondern will eigentlich ganz klar sagen, es ist eine Herausforderung, die wir haben. Und was mich wirklich freut in meiner Rolle als Verantwortlicher für das Partnermanagement bei Team E-Compliance, dass ich sehe, dass wir... Als Subsystem bei den KISS-Anbietern eine immer stärkere Bereitschaft sehen, zu integrieren, zusammenzuarbeiten und in enge Partnerschaft, wirklich partnerschaftliche Verhältnisse einzusteigen. Sodass wir nicht jedes Mal auf Projektebene zusammenarbeiten, sondern das Ganze standardisiert für unsere gemeinsamen Kunden anbieten. Und das finde ich eine mega spannende Entwicklung, um diese eine große Hürde Interoperabilität zu beseitigen.

Auf der anderen Seite ist es immer noch die Unsicherheit, mit welchem Signaturlevel darf ich denn unterschreiben? Also ich unterschreibe einen Wahlleistungsvertrag. Der hatte bis vor kurzem noch die Schriftformerfordernis.

Schriftformerfordernis heißt, ich unterschreibe eigentlich auf Papier. Wenn ich jetzt aber das Ganze digital abbilden will, brauche ich eigentlich qua Gesetz die qualifizierte elektronische Signatur, die mit einem Vertrauensdienstleister gesetzt ist etc. Also ein etwas aufwendigeres Verfahren, auch der Identitätsherstellung und der Feststellung der Identität. Das war das Wort, das ich suchte. Eines Patienten. Wir haben uns damals, als wir angefangen haben, das Thema Patientenaufklärung zu digitalisieren, bewusst für die fortgeschrittene elektronische Signatur entschieden, weil das rechtlich möglich ist und ist heute der gesetzte Standard dafür. Einfach, weil es genug rechtliche Sicherheit nach EIDAS gibt, eindeutig festzustellen, dass der richtige Patient den Bogen unterschrieben hat, aber nicht so aufwendig ist wie eine qualifizierte elektronische Signatur. Wobei auch da muss ich sagen, du hast vorhin gesagt, wir brauchen Zeit. Ich glaube, dass wir auch bei diesem Thema mit den Entwicklungen der Gematik über die Gesundheits-ID, der EU-ID-Wallet, die kommt, sehr spannenden Zeiten entgegensehen, um diese Lösungen noch einfacher zu machen, um quasi regulatorisch dort es auch zu schaffen, die Hürden zu senken oder zu beseitigen. Da ist ja mit Sicherheit nicht jeder im Thema so drin. Was wird da deiner Meinung nach passieren, wenn das jetzt da ist? Gut, dass du nachfragst. In meiner Tätigkeit immer sehr breit in den Themen und reißt deswegen auch immer viel an.

Also die EU-Wallet ist ja im Prinzip, dass wir eine einheitliche europäische Identität bekommen. Jeder von uns wird ein digitales Wallet haben, hoffentlich auf dem Smartphone, in dem ich meine Ausweise habe. Vielleicht auch perspektivisch an meine Krankenversicherungsunterlagen etc., sodass ich EU-weit mich überall sauber identifizieren kann. Da ist auch die Gesundheits-ID drin. Hinter der ja dann die Krankenversicherungsnummer steht oder bei den GKV-Versicherten, die ja so 75, 80 Prozent unserer Patienten ausmachen, schon hilft, Patienten über Systeme hinweg eindeutig zu identifizieren. Und warum soll ich diese Identität dann nicht auch hernehmen, um später eine Einwilligung einzuholen? In welchem Verhältnis steht jetzt die Gesundheits-ID, die eine Krankenkasse jetzt ja aktuell in Deutschland vergibt, im Verhältnis zur EO-ID? Wird das dann ineinander integriert oder wie kann man sich das vorstellen? Ich glaube, da war jetzt die Gematik oder der BVITG, unser Branchenverband, der da beim EHDS stark mitgestaltet, wären da die besseren Auskunftgeber.

Du hattest ja mal, ich fand das ganz interessant, auch in einem Vorgespräch gesagt, dass es eigentlich regulatorisch ganz gut aussieht für dieses ganze Thema digitale Patientenaufklärung. Es ist gar keine Bremse, oder? Also eigentlich kann regulatorisch alles losgehen. Richtig. Wenn wir rein auf das Thema Patientenaufklärung fokussieren, ist die Regulatorik wirklich gut diesen Enabler. Wir haben eine Dokumentationspflicht nach BGB. Das heißt, ich muss nachweisen können nachher als Arzt, dass ich ein individuelles Patientenaufklärungsgespräch geführt habe und optimalerweise in der Rechtsprechung wieder anerkannt ist, wenn ich hierfür Standardmedien wie die unseren von Thieme verwende und dann auch noch individualisiere, dass ich zeige, ich habe individuell gesagt, der Patient ist Raucher. Also bitte achten Sie darauf, drei Tage vorher vor der Anästhesie oder 24 Stunden vor der Anästhesie nicht zu rauchen. Habe ihm das nochmal unterkringelt. Dann bin ich auf der sicheren Seite und das ist rechtssprechungsseitig, gesetzseitig und auch von den Haftpflichtversicherern anerkannt. Also es gibt durchaus Haftpflichtversicherer, ich kann jetzt hier mal die HDI beispielsweise nennen, gibt aber noch andere Haftpflichtversicherer für Kliniken und Praxen, die ganz klar sagen, bei der Verwendung von standardisierten Aufklärungsmedien gibt es entsprechende Rabatte oder das wird in der Police nachher berücksichtigt.

Mega interessant, weil natürlich das Thema Patientenaufklärung am Ende des Tages zwar ein Pflichtprozess innerhalb des Behandlungspfades ist, aber aus gutem Grund. Nach Strafgesetzbuch begeht ein Arzt eine Körperverletzung, wenn er ohne aktive und informierte Einwilligung des Patienten einen nicht notfallmäßigen Eingriff durchführt. Und dementsprechend wird dieses Thema Dokumentation dort sehr hoch gehangen. Und da spiegelt jetzt wieder die Digitalisierung mit rein, weil dadurch haben wir eine einfachere, lückenlose, prozessübergreifende Dokumentation. Kannst du vielleicht nochmal kurz erklären, wie funktioniert das eigentlich genau? Was macht ihr da? Was hat das mit Aufklärung, Befragung, Einwilligung und all den Themen, die wir eigentlich schon hatten jetzt? Was hat das damit zu tun? Wie funktioniert das genau? Mega interessant. Gut, ich arbeite für Thieme und sorge dafür, dass eConsent Pro mit in die Kliniken kommt. Deswegen ist klar, dass ich jetzt so auf die Frage antworte. Aber am Ende des Tages e-Consent Pro bietet den Kliniken eine Plattform, um Stück für Stück das Thema Arzt-Patienten-Kommunikation und die Dokumentation dieser Prozesse zu digitalisieren.

Ich vergleiche unsere Patientenaufklärungslösungen immer mit einem Dreisprung. Ich fange an, laufe los und habe erstmal Papier. Dann mache ich den ersten Sprung und gehe ins digitale Lager. Das ist dann e-Consent Pro. Das heißt nämlich, ich kaufe mir nicht mehr Papier ein, das palettenweise zu mir in die Klinik kommt und irgendwann veraltet ist, sondern ich kann on demand ausdrucken die Bögen, die ich brauche in der Sprache, wie ich sie brauche. Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Türkisch, Russisch, Ukrainisch, also durchaus auch Sprachen hier sehr, sehr viel in den Kliniken heute gebraucht werden bei der Aufklärung und habe die immer aktuell bei der Hand benutzt.

Und dann mache ich quasi den Sprung ins Ziel und digitalisiere voll. Das heißt, ich gebe kein Papier mehr an die Patienten aus, sondern ich gebe iPads aus oder ich schicke es den Patienten, wie wir vorhin gesagt haben, nach Hause ins Patientenportal. Dort kann der elektronische Medikationsplan gescannt werden, die Anamnese abgeholt werden, die ganzen Daten landen dann. Und das, finde ich, ist eine Besonderheit bei eConsimpro direkt auch in den klinischen Prozessen. Weil wir nicht von außen in die Klinik rein digitalisieren, sondern wir kommen seit über 30 Jahren aus den innerklinischen Prozessen und sind jetzt nach draußen zum Patienten gegangen. Quasi nach draußen weine ich außerhalb der Klinik-IT, außerhalb der Klinik-internen Prozesse. Auf das eigene Device, aufs Bedside-Terminal etc. Und unterm Strich ist e-Consent Pro genau die richtige Plattform dafür. Weil ich kann mit E-Consent Pro Patienten befragen, ich kann Patienten rechtskonform einwilligen lassen und ich kann Patienten medizinisch-juristisch validierte Informationen zur Verfügung stellen. Und zwar da, wo sie sind, in der Klinik oder zu Hause. Und diese Informationen dann auch in meinen klinischen Prozess einspielen. Wie kann man sich das jetzt genau vorstellen? Ist das alles immer enthalten? Also wenn ich jetzt sage, als Klinik, ich will E-Consent Pro nutzen, dann habe ich all die Funktionen mit drin, die du eben benannt hast? Per se erstmal ja. Modular.

Modular, genau. Modular ist, glaube ich, hier das richtige Stichwort, weil das sind ja erstmal komplett generische Dinge. Also Patientenbefragung steckt in der Basisanamnese. Das ist bei PROM, also wenn ich das Outcome bei Patienten befragen will. Das mache ich beim Follow-up in der Onkologie. Die rechtskonforme Einwilligung hole ich beim Broad Consent der Medizin-Informatik-Initiative ein, aber eben auch bei der Patientenaufklärung und auch zum Beispiel bei der Wahlleistung. Und Informationen kann eben sein in der harten medizinischen Aufklärung, wie läuft der Eingriff ab, was sind Risiken, was sind Alternativverfahren, bis hin zu, hey, Wenn du in die Klinik kommst, hier ist dein Spind, so läuft das ab, da musst du hin, Patienten, also so ein bisschen dieses Drumherum auch zu erklären.

Und E-Consent Pro ist per se erstmal modular angelegt und ich sehe das immer wie eine Pyramide. Die Basis der Pyramide ist dieses E-Consent Pro, das Grundmodul. Und dann kann ich je nach Klinik, wie meine Strategie ist, sukzessive einzelne Module dazunehmen. Also ich nehme das Modul für die digitale Aufklärung dazu. Ich nehme das Modul für meine klinikeigenen Dokumente dazu, die ich dann über die Tools von TME Compliance eben auch bearbeiten kann, ausfüllen lassen kann und kann da auch dann entscheiden, gehe ich da auf iPad-Basis, wenn ich zum Beispiel Notfallpatienten auf Stationen aufnehme oder wenn ich jetzt Aufnahmekabinen habe, die vielleicht schon mit so Signotech-Tablets, wie man sie aus Einzelhandel von Tankstellen oder ähnlichem kennt, ausgestattet sind. Ja, dann schließe ich E-Consent Pro daran an und arbeite mit einem zweiten Bildschirm in Richtung Patienten, um einfach dieses stationäre Szenario abzubilden und auch die Hygiene besser berücksichtigen zu können, als wenn ich jetzt ein iPad zwischen Arzt und Patient hergebe, wobei es dann mittlerweile auch sehr gute Lösungen mit selbst desinfizierenden Hüllen und ähnlichen gibt. Und dann kann ich eben sukzessive erweitern. Ich möchte das Ganze dann nicht mehr in der Klinik nur machen, ich möchte es nach Hause bringen. Dann habe ich das Zusatzmodul E-Consent pro Patient. Ich habe auch ein Integrationsmodul, um Szenarien wie eine Fire-Consent-Ausleitung der Informationen des Broad-Consents umzusetzen.

Wenn ich das quasi auch im Spezialsystem für die klinische Forschung speichern will. Das sind ganz viele Möglichkeiten letztendlich, je nach Bedarf. Richtig, genau. Und deswegen hatte ich vorhin so drei generalistischen Töpfe aufgemacht, weil im Prinzip das Tool kann in verschiedenen Situationen eingesetzt werden. Wir bieten Seiten Team Compliance, Standardlösungen für die Patientenaufklärung und mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft, wenn das funktioniert. Eine Klinik möchte auch Standardformulare für die Patientenaufnahme.

Ich muss aber nicht nur meinen Standard, den Standard verwenden. Ich kann auch eigene Formulare reinbringen und da werden unsere Kunden zunehmend kreativ bis hin zur OP-Timeout, Team-Timeout, das mit uns signiert wird in ein, zwei Kliniken und ganz viele Use Cases, von denen ich wahrscheinlich noch gar nicht gehört habe. Einfach, weil sie die Möglichkeiten erkennen, das als Subsystem, als Plattform neben den großen, schweren Systemen im Haus, wie das KISS, das PDMS und anderen Mail-Systemen, den Mail-Provider zum Beispiel zu betreiben. Wie läuft das ab, wenn ich das integrieren möchte? Also insbesondere auch, was kostet es am Ende? Also jetzt nicht in Zahlen, sondern pro Patient oder pro Bett oder pro Service-Lösung ist es letztendlich. Ist sie im KISS integriert, das wäre noch die zweite Frage, oder ist sie browserbasiert? Ganz kurz vielleicht zu dem kaufmännischen Modell. Das ist für die Kliniken jederzeit auch transparent gestaltet. Software as a Service ist es nicht, weil wir immer noch On-Premise sind. Cloud ist ein Riesenthema, das in Zukunft aber auch auf jeden Fall kommen wird, einfach um den Betrieb und Aktualität zu gewährleisten. Aber momentan ist es schwerpunktmäßig on-premise. Wir haben einen Sockelbetrag, den die Kliniken als eine Wartung zahlen und dann sitzt ein Pay-Per-Use-Modell obendrauf, das ganz fair und transparent auch je nach Nutzung gestaltet wird. Also je digitaler ich bin, je mehr digitale Tools ich einsetze.

Umso mehr Kosten reallokiere ich auch von dem Papierprozess hin auf die digitale Lösung von uns. Also zum Beispiel die Arztzeit, die der Arzt verbringt, um die rechtlich vorgeschriebene Patientenkopie zu machen und das optimalerweise von A4 auf A5 kopiert, um Papier zu sparen. Ich habe es selber tatsächlich bei einer Aufklärung von mir erlebt. Die fällt ja zum Beispiel weg oder Scan-Kosten oder ähnliches. Aber natürlich, wir stellen eine Infrastruktur zur Verfügung, wir stellen in dem Nachhause-Szenario auch Cloud-Komponenten zur Verfügung und deswegen reallokieren sich gewisse Kosten in diesem Pay-Per-Use-Modell. So, und wenn du jetzt sagst als Klinik, ey, das überzeugt mich, das Modell grundsätzlich, ich möchte mit der Plattform arbeiten, die Kosten kriegen wir auch gedeckt, weil wir zahlen ja heute auch schon für das Thema Patientenaufklärung und Papier. Also wenn man das unter den Turtle Cost of Ownership betrachtet mit Druckkosten, Tonerkosten, Papierkosten etc., Und dann wird da sehr schnell ein ziemlicher zeitiger Break-Even draus. Aber da muss man auch immer Klinik individuell gucken.

Dann ist es immer das Beste zu sagen, okay, wie soll denn mein Prozess aussehen? Wie sieht der heute aus? Und wenn Sie jetzt als Klinikgeschäftsführer sagen, boah, mache ich ja bei mir noch gar nicht in der Klinik. Warum eigentlich nicht? Ist es immer gut, mit einer Fachabteilung zu starten und zu sagen.

Komm, wir digitalisieren jetzt mal. Also wir nehmen uns jetzt einen Aufklärungsprozess oder wir nehmen uns die zentrale Patientenaufnahme und digitalisieren die und wachsen dann Abteilung für Abteilung. Und das ist nämlich das Schöne auch wieder an dem Pay-Pay-Use-Modell. Ihr habt nicht direkt einen vollen Invest über mehrere Millionen Euro im Zweifel, sondern ich kann sukzessive vorgehen und Abteilung für Abteilung umstellen und ausrollen. Und das ist auch der Weg, den viele Kliniken heute gehen. Also Schritt zurück, wir haben die Prozesse erkannt, wir haben die Prozesse analysiert, wir sagen, wie wollen wir den Prozess umstellen. Und dann fange ich zum Beispiel mit der Anästhesie an und dann kommt die Viszeralchirurgie dazu, weil die sagt, hey cool, da können wir ja schon alle beide Aufklärungsbögen zusammen den Patienten geben. Und so bekomme ich so ein modulares Wachstum auch hin. Und viele Kliniken, weil unser System, und das sage ich jetzt nicht aus Selbstbeweihräucherung, so selbsterklärend ist, machen mittlerweile Self-Rollouts. Also unsere Projektleiter gehen hin, machen die erste Abteilung, kommen ein halbes Jahr später wieder in die Klinik und auf einmal laufen schon acht, neun oder zehn Abteilungen, weil die IT-Projekte, die Process Manager das selber ausgerollt haben. Und ein großes Asset ist eben, dass wir in die meisten KISS voll integriert sind, weil wir uns dieses Thema Interoperabilität und Partnering im Sinne der Prozessübergreifenden von vornherein auf die Fahne geschrieben haben. Also unser Ziel war immer ein Workflow-Tool in diesem Prozess zu sein und niemals der 99.

ADT-Patienten-Stamm-Datenspeicher innerhalb des Kliniksystems zu werden. Und deswegen haben wir schon früh angefangen, mit den großen KISS-Anbietern zu sprechen. Wie können wir uns integrieren? Wie können wir aufgerufen werden? Und es gibt Anbieter, die haben uns über einen ganz normalen Absprung integriert. Andere haben uns ins KISS embedded, bis hin zu jetzt zwei KISS-Systemen, die uns sogar sehr tief integriert haben, sodass E-Consent Pro an den klinischen Arbeitsplätzen des KISS nur noch, in Anführungszeichen, als Engine funktioniert. Die Anwender aber komplett in der KISS-Oberfläche arbeiten. Und den Weg wollen wir weitergehen. Also tiefere Integration, besserer Datenaustausch. Und da arbeiten wir eben mit unseren Partnern sehr, sehr eng zusammen. Okay, hört sich gut an, hört sich vor allem praktisch an. Ich habe jetzt noch eine letzte Frage für dich und dann hätte ich gerne noch mal eine Zusammenfassung von dir. Die letzte Frage, die ich jetzt noch stellen möchte, ist, wenn du jetzt eine Botschaft, mal auf einer anderen Ebene, wieder auf der Meta-Ebene, wo wir auch vorher waren, an die Klinikentscheiderin und den Klinikentscheider hast, Für diese Thematik, die wir heute besprochen haben, Patientenaufklärung digital.

Generell Kommunikation als Patient digital, was ist die wichtigste Botschaft, die du in diesem Gespräch hier heute setzen möchtest? Wir sehen im Moment mit dem AI-Thema, ich glaube, du wirst das ja auch mitbekommen haben, in den letzten zwölf Monaten, wer arbeitet nicht alles an einer AI-Lösung für Themen und was kommt da nicht alles und wie wird das das alles revolutionieren? Ich glaube auch fester dran, dass das nochmal im wahrsten Sinne des Wortes ein Game Changer werden wird. Aber um auf meine Botschaft zurückzukommen, tun Sie es, weil die beste AI-Lösung lebt davon, dass ich irgendwann mal mit der Digitalisierung angefangen habe und nicht gewartet habe. Das wäre nicht ideal, wenn man zu lange gewartet hätte. Bin ich 100 Prozent bei dir. Also einfach anfangen, let's go und offensichtlich gibt es ja genügend Partner, mit denen man das auch tun kann, unter anderem euch. Deswegen die Aufforderung auch da gerne Kontakt aufzunehmen. Jetzt noch letzte Frage, Zusammenfassung. Wenn ich jetzt dann auch tatsächlich morgen anfangen will, mit was sollte ich denn anfangen? Was wäre deine Zusammenfassung von unserem heutigen Gespräch? Also ich glaube, das, was du zuletzt gesagt hast, nämlich Kontakt mit uns aufnehmen, ist schon mal ein absolut richtiger Schritt in den Einstieg. Und wenn der Kontakt schon besteht oder wir ihn aufgenommen haben zusammen.

Dann sollten wir hingehen und wirklich in die Prozesse schauen. Was ist ein guter Prozess, den wir digitalisieren können? Auf die Möglichkeiten schauen, die wir haben und gemeinsam mit nachher den Anwendern und nicht am grünen Tisch im stillen Kämmerlein ausarbeiten, wie können wir den Change von Papier oder Teildigital auf Volldigital schaffen? Und da gerne groß denken, aber fokussiert und händelbar anfangen. Sehr gut. Schöne Schlussaussage. Ganz lieben Dank dir, Alex, für die Folge und für die vielen Insights, die du mit uns geteilt hast. Dann bis dahin. Bis dahin. Vielen Dank. Du willst keine Folge mehr verpassen? Dann abonniere unseren Podcast und schau regelmäßig auf KMA Online und dem KMA-LinkedIn-Kanal vorbei. Hier erfährst du auch zwischen den Episoden alles, was den Klinikmarkt bewegt. Für Feedback, Rückfragen und Kooperationen erreichst du uns unter kma-podcast.thieme.de. Außerdem findest du in den jeweiligen Shownotes der Episoden alle Links zu unseren Gästen und der KMA-Redaktion. Wenn dir der Podcast gefällt, freuen wir uns riesig über eine Fünf-Sterne-Bewertung auf Spotify, Apple Podcast oder wo auch immer du uns hörst. Bis zur nächsten Folge, wie immer am letzten Dienstag im Monat.

Das Krankenhaus der Zukunft ist eine Produktion der Georg Thieme Verlag KG. Moderation Tobias Krieg. Redaktion Lisa Marie Hofmann. Produktion CCAV von Thieme.

Music.