Künstliche Intelligenz kann mittlerweile auch im Krankenhaus tatkräftig unterstützen und ist dadurch gefragter denn je. Wie man die KI datenschutzkonform in den Klinikalltag einbinden kann und was es dabei zu beachten gilt, habe ich René Herzer, Mitgründer des KI-Management-Systems Basebox gefragt. Das ermöglicht Unternehmen und Krankenhäusern den KI-Einsatz ohne diese typischen Risiken von Cloud-Abhängigkeit oder aufwendiger Eigenentwicklung. Man bekommt also volle Souveränität über die sensiblen Unternehmensdaten und dabei hält man etablierte Standards ein. René verrät uns außerdem, welche Fehler die Gesundheitseinrichtungen bei der Integration von KI vermeiden sollten. Das Krankenhaus der Zukunft. Der KMA-Podcast mit Dr. Tobias Krick. Diese Episode ist eine exklusive Kooperationsfolge mit unserem Partner Basebox.
Hallo René, schön, dass du da bist. In der heutigen Folge dreht sich alles um künstliche Intelligenz und die ganz pragmatische Frage, wie ich als Klinikmanagerin oder Klinikmanager die KI im Krankenhaus auch wirklich nutzen kann und wie ich die da reinbekomme. Ich habe grundsätzlich das Gefühl, dass die Sinnhaftigkeit von KI verstanden wurde und alle wollen es irgendwie nutzen, aber in der Praxis sehe ich im Klinikum oder im Management noch relativ wenig davon. Woran liegt das genau? Hallo Tobias. Es ist Angst, die da eine Rolle spielt.
Und zwar konkret das Thema Daten, Datenschutz, Datensicherheit. Dazu dann unscharfe Regulierungen zum Teil, wobei das eigentlich nicht stimmt. Und da wir ja im Krankenhaus mit sensiblen Patientendaten arbeiten, ist die Angst ja auch berechtigt, dass die vielleicht, wenn sie das Haus verlassen, um zu KI-Systemen geschickt zu werden, auf ihr Wege geraten können. Und es gibt weitere Faktoren, dass KI-Potenzial aufwärts erkannt ist, dass man zum Beispiel den Zeit- und Kostenrahmen nicht genau sehen kann, weil das noch so ein neues Feld ist. Dass man das Management vielleicht nicht ausreichend an Bord nimmt und dann auch die Teambesetzung vielleicht noch nicht so richtig klar ist, was ja letztlich dann auch Kostenfaktor ist. Und ein Faktor, den ich häufig sehe, ist ein zu komplexer Start. Man macht sich zu viele Gedanken über Wenn-Dann-Beziehungen. Also wenn dann mal das und das passiert, was ist denn dann und so. Das ist alles berechtigt, aber es führt dann auch zu so einer Launch-Anxiety. Man fängt irgendwie gar nicht an. Und das kann es ja auch nicht sein. Also wenn wir die ganzen Möglichkeiten haben von KI, jetzt wäre ja der richtige Zeitpunkt, um zu starten, oder? Ja, finde ich schon. Und es ist ja auch was, was jetzt nicht so einfach wieder weggeht. Also ich wage mal die These, dass KI ja auch in zehn Jahren noch da ist, vielleicht in anderer Form, vielleicht gar nicht mehr so laut und auffällig, sondern tief integriert in allem.
Aber das Potenzial, wie du schon sagtest, ist klar. Da jetzt beschäftigen und gucken, wie machen wir das hier, das Mindset dahin bringen, das ist, glaube ich, im Moment die vordringliche Aufgabe. Das ist so ein bisschen auch so deine persönliche Mission, würde ich jetzt einfach mal behaupten, daran mitzuwirken. Richtig? Ja, tatsächlich ist es eine Mission, weiß ich nicht, aber ich sehe es als den wesentlichen Inhalt meines Tuns, meines Schaffens.
Weil die Effizienzsteigerung so groß ist, die dahin steckt, an allen möglichen Use Cases, da können wir später ja drüber reden, aber das Krankenhaussystem ist ein teures System und da jetzt Effizienzen heben, die dann sich in Geld niederschlagen, richtig viel Geld, das man vielleicht einsparen kann oder anderweitig verwenden kann, das sehe ich schon als echten Beitrag oder eine Möglichkeit, hier etwas beizutragen für ein noch effizienteres, besseres Versorgungssystem. Okay, dann lass uns doch mal ganz konkret direkt werden. Für Klinikerinnen und Kliniker, wenn jetzt diese wichtige Phase ist, welche Optionen zur KI-Integration haben Kliniken denn aktuell? Das beschäftigt ja wahrscheinlich viele, die hier zuhören. Was gibt es für Optionen, KI zu integrieren in der Klinik? Man geht los und sucht teure Enterprise-Systeme und kauft die. Oder man sagt, hey, das können wir selbst, weil vielleicht jemand gesagt hat, Da gibt es so viel Open Source. Die Modelle liegen doch alle da. Ich höre ständig von dem und dem Open Source Modell. Das können wir doch selber aufbauen. Let's go. Wir sind vielleicht in der Uniklinik. Da habe ich dann auch tatsächlich die Kompetenzen im Haus bei den Forschenden.
Das nächste wäre, nee, das können wir nicht. Lass uns die Berater holen. Die implementieren das. Dann abwarten, bis die KISS Hersteller oder andere Systeme, die man schon im Betrieb hat, KI-Funktionen, die man haben möchte, integrieren oder man schaut sich auf den Markt um oder wird ja auch vom Markt angesprochen mit vielen, vielen hervorragenden Einzellösungen, dass man die alle nimmt, was, natürlich mit erheblicher Koordination und letztlich auch Ressourcen verbunden ist. Okay, also das waren jetzt praktisch vier Aspekte, wie man das machen könnte. Von teuren Enterprise-Lösungen bis hin zu selber machen über Berater und Einzelintegration. Was würdest du jetzt sagen, was davon ist überhaupt sinnvoll? Ist irgendwas davon überhaupt sinnvoll? Wie sind die Vor- und Nachteile davon? Ja, es kommt ja immer darauf an, was man für ein Unternehmenstyp ist, was man für ein Mindset hat, was man für Möglichkeiten hat. Und wenn man überhaupt keine KI-Kompetenz im Haus hat, was ja auch nicht verwunderlich ist, weil es ein neues Thema, dann ist Selbermachen wahrscheinlich überhaupt keine Option. Wenn man eine Uniklinik ist und hat jede Menge Forschende, die fit sind mit Technologie, dann ist teilweise Selbermachen oder Selbermachen vielleicht eine Option. Aber eigentlich ist das ja nicht die zentrale Aufgabe der Forschenden. Und so gibt es diverse Vor- und Nachteile. Dann gibt es so Grundsatzfragen wie, wo hoste ich denn? Also was passiert mit meinen Daten? Nutze ich die Cloud? Mache ich das hier on-premise? Was eine der zentralsten Fragen überhaupt ist am Anfang.
Und die Möglichkeiten, dann Einzellösungen zu integrieren, ist auch ein Weg. Muss man aber sich auch klar machen, ich habe hier die Leute, die das dann auch handhaben können, also die jedes durchprüfen, dass der Einkauf mit denen verhandelt, der Einkauf die Kompetenz besitzt, zu wissen, was sie da kaufen. Das ist ja alles so neu, dass da viele Unwägbarkeiten kommen. Also zusammengefasst, es kommt darauf an, was man für Kompetenzen hat, was man sich zutraut, wie viel Budget man denn gibt, was für eine Management-Haltung es dazu gibt und wo man eigentlich damit hin will. Also wie stark die KI-Adaption oder der Glaube daran ist. Man kann ja auch ganz früh anfangen und wir reden da immer von KI-Reife. Wie reif ist man als Unternehmen? Wie reif ist das Mindset? Wie reif sind denn so die meisten Krankenhäuser, was das Thema angeht, im Moment deiner Wahrnehmung nach? Das ist tatsächlich sehr unterschiedlich. Also von wir haben richtig Ahnung zu KI, lass mich mal in Ruhe, habe ich gehört, muss das jetzt sein. Also da ist alles dabei. Du wolltest jetzt nicht zu tief ins Detail gehen, aber mich interessiert natürlich schon, das sind dann wahrscheinlich eher die Unikliniken, vielleicht große Privatklinikketten, die vielleicht ein bisschen reifer sind und dann die kleinen kommunalen Häuser, die vielleicht damit noch nicht so viele Berührungspunkte haben. Ist das jetzt eine richtige Einschätzung? Du liegst schon richtig?
Kann aber auch sein, dass ein kleineres Haus jemand hat, der total technikaffin ist, in der IT, KI-affin ist und sagt, hey, also das ist so klar, ich nutze sowieso JGPT-Hunde runter, ich sehe das Potenzial, ich war auf Konferenzen und habe gesehen, was da passiert. Mir wurden hier fünf super Produkte vorgestellt, will ich alles haben. Also da ist, es kommt letztlich wieder auf die Menschen an. Was ist da? Was habe ich an Kompetenz? Was habe ich an Interesse? Ja, und dann wieder die Frage, wie strategisch ordne ich das Thema denn ein? Köchelt das irgendwo im Keller? Oder ist es was, wo das Management sagt, das bringen wir jetzt rein, das wird uns Effizienzen schaffen. Wie hoch sollte man denn, wenn man ein zukunftsorientiertes Klinikum ist, wie hoch sollte man das Thema KI denn überhaupt aufhängen? ganz oben in der Strategie mit verankern oder ist es irgendwas, was man so nebenbei betreiben kann? Also ich würde es auf jeden Fall ganz oben sehen, also sprich Geschäftsführung, Leitung des Hauses, damit Leute ausprobieren können.
Damit sie vielleicht ein kleines Budget haben zum Start, bis die Reife an dem Punkt ist, dass man versteht, okay, wir sehen wirklich die Potenziale, Wir verstehen, wie der ROI ist, also Return on Investment. Wir haben einen Plan, wie viel Geld wir da jetzt reinstecken, einen Zeitplan. Das schafft Raum und das schafft dann auch im Endeffekt mehr Geschwindigkeit bei der Implementierung. Und gar nicht auf KI setzen ist keine gute Idee, aber auch All-in muss jetzt nicht sofort sein. Also das kommt dann darauf an, für welche Use Cases man sich auch entscheidet, ob mehr administrativ gleich schon in Richtung Decision Support in der Behandlung oder im Umgang mit Patienten. Da gibt es ja Abstufungen. Aber nicht machen, das ist, denke ich, keine Option mehr.
Finde ich einen ganz wichtigen Hinweis. Das kann eine der Botschaften sein. Man sollte auf jeden Fall mit in diesem Spiel KI, nennen wir es jetzt mal Spiel, aber zumindest in diesem Thema weiter mitschwimmen und sich informieren und weitermachen, damit das auch die entsprechenden Mehrwerte in der Zukunft bringen kann. Weil sonst verliert man den Anschluss, wenn man jetzt nicht frühzeitig dabei ist. Das ist ja schon eine ganz wichtige Botschaft. Vielleicht mal bezogen auf dieses ganze Thema KISS-Anbieter. Das hast du ja vorher auch genannt. Wenn ich mich so auf Veranstaltungen umhöre, dann hoffen und warten ja immer noch viele darauf, dass einfach in den klassischen Anwendungen der KISS-Anbieter irgendwann die ganze KI integriert ist und man das darüber dann nutzen kann. Wie lange kann man da noch drauf warten? Wie ist denn so deine Einschätzung? Wird das kommen? Wann wird das kommen? Was sind vielleicht auch da so die Herausforderungen damit?
Also die KISS-Anbieter haben ihre eigenen Roadmaps, die ich natürlich nicht kenne. Aber... Ich gehe stark davon aus, dass alle intensiv mit KI beschäftigt sind und das auch integrieren werden. Und wann das kommt, weiß ich nicht. Ich weiß vor allem nicht, in welchem Umfang und wie groß die Bereitschaft ist, ins KISS dann alles reinzunehmen, was da am Markt ist, was vielleicht für ein Haus sinnvoll ist und was der KISS-Hersteller oder Lists RIS nicht selbst herstellen kann. Ja, also ich habe mit Häusern zu tun. Da sind Roadmaps für KISS-Implementierung Einzelfunktionen auf zwei Jahre geplant. Mit sehr wenig KI-Anteil oder keinem und das ist eigentlich der einzige Indikator, den ich so wirklich habe. Aber ich bin sicher, die Kistesteller sind intensiv am Arbeiten, aber das liegt dann außerhalb meiner Kenntnis. Das glaube ich auch, aber im Grunde ist ja die Botschaft schon auch, das einmal auf dem Plan zu haben, dass die Kistesteller daran arbeiten, aber andererseits natürlich sich darüber Gedanken zu machen, was darüber hinaus noch sinnvolle Aktivitäten sein können, weil mit Sicherheit nicht alles abgebildet sein wird am Ende über diese Systeme. Also ich glaube auch, dass die Landschaft hier sehr vielfältig ist. Es gibt ja immer solche Maps, wo man sagt, schau mal, hier sind die Logos sortiert nach Gruppen von KI-Lösungen. Da sind das dann so riesige Logo-Maps, manchmal mit tausend kleinen Icons drauf. Das wird niemand abbilden können, vielleicht braucht aber auch nicht jedes Haus alles.
Die Frage, mit der wir uns hier beschäftigen, ist eher, wie kann man denn die Häuser befähigen, das, was man als Logo da drin haben will, weil es eben zu dieser Form von Klinik, dieser Form von Versorgung ideal passt, mit dem Hersteller, man gut klarkommt, man vom Produkt überzeugt ist, wie kriegen wir das denn rein, dass diese Flexibilität gegeben ist. Erklär uns doch bitte einmal ganz kurz, was genau ist Basebox? Ganz kurz gesagt, bringen wir KI sicher in Unternehmen und ermöglichen die kontrollierte Nutzung von KI, weil das die zentrale Herausforderung für die Unternehmen bzw. Krankenhäuser ist. Die strategischen Potenziale von KI sind klar, aber wie man es sicher integriert in bestehende Strukturen, das ist, was wir lösen. Und dafür haben wir ein KI-Management-System entwickelt, so nennen wir das, für die souveräne KI-Nutzung, damit man die volle Kontrolle über Daten, Prozesse und Kosten behält. Und das ermöglicht Unternehmen und Krankenhäusern den KI-Einsatz ohne diese typischen Risiken von Cloud-Abhängigkeit oder aufwendiger Eigenentwicklung.
Man bekommt also volle Souveränität über diese sensiblen Unternehmensdaten und dabei hält man etablierte Standards ein wie ISO 27001 und andere.
Sprich, man bekommt Steuerung, Integration und Sicherheit von KI mit Basebox. Wenn man jetzt Klinikmanager, Managerin ist, also letztendlich die Fragestellung, die man sich stellt, wenn man auf euch zukommen möchte, ist, Ich will irgendwie KI in meine Klinik bringen, kenne mich aber vielleicht gar nicht so gut aus und will bestimmte Anwendungsfälle haben und ihr könnt auf jeden Fall schon mal dabei unterstützen, vielleicht auch die richtigen Entscheidungen zu treffen. Was man jetzt noch nicht raushören konnte, ist, was bedeutet das denn jetzt eigentlich ganz konkret? Also KI in die Klinik, das kann ja alles sein. Was macht ihr denn da wirklich ganz konkret von den Funktionen her, wenn jetzt eine Klinik Basebox nutzt? Wir haben ein KI-Management-System entwickelt. So wie man die Kategorie Content-Management-System hat, haben wir das KI-Management-System entwickelt. Das heißt, wir stellen keine KI-Modelle her, sondern wir sorgen dafür, dass man die im Haus installieren kann oder, wenn man sich für die Cloud entscheidet, von dort aufrufen kann. Aber die zentrale Steuerung aller KI-Aktivitäten erfolgt in unserem Management-System und das umfasst dann Datenmanagement, Rollen- und Rechte-Management, also Role-Based Access Control, Datenschutz, Datensicherheit aus DSGVO-Konformität gewährleisten und Sicherheit natürlich als großes Thema gewährleisten und die Anbindung von Drittsystemen, also wenn ich dann mein KISS anbinden will oder andere Datenquellen habe.
Dass das gewährleistet wird. Und das in der Einfachheit vom User-Interface, dass man das wirklich per Klick, Drag-and-Drop, Low-Code, all diese Begriffe nutzen kann. Ihr seid praktisch wie so ein sicherer Mantel zur Nutzung von KI, der schon heute bestimmte Funktionen, die man sofort nutzen kann, enthalten hat. Kann man das so zusammenfassen? Ja, kann man so zusammenfassen. KI-Management-System fasst es dann am meisten zusammen. Das war jetzt mein Begriff sozusagen, um das nochmal zu umschreiben. KI-Management-System hört sich natürlich besser an. Es ist so, wie du es sagst. Und die Integration, den Sicherheitsaspekt und die Flexibilität gewährleisten, das ist, was dieses KI-Management-System macht. Und in deinem Bild zu bleiben, du installierst dir oder nutzt, kannst du in der Cloud oder On-Premise nutzen.
Dieses KI-Management-System und entweder kommen die KI-Modelle gleich mit und du hast sie lokal, wenn du dich für On-Premise entscheidest oder du bindest an, was du brauchst. Und diese ganzen, sagen wir mal, aufwendigen Arbeiten, die das Enterprise-ready machen, also so, dass ich das auch mein Active Directory anbinden kann, LDAP nutzen kann.
Und das alles ist damit implementiert, sodass man sich auf die Nutzung von KI konzentrieren kann und dass man mit wenig bis keinem Wissen das Ganze benutzen kann, sprich KI-Kompetenz nicht aufbauen muss, wenn ich ein kleineres Haus bin zum Beispiel. Grundsätzlich verstanden. Was man sich jetzt noch fragen könnte, ist natürlich jetzt, sagen wir mal, man hat jetzt Basebox bei sich in der Klinik und man möchte mal einen ganz konkreten Anwendungsfall beschreiben. Ein Beispiel für, ich bin jetzt beispielsweise im Management oder ich bin Fachärztin und ich möchte jetzt euer System nutzen. Was für einen wirklich ganz konkret beschriebenen Anwendungsfall kannst du uns einmal geben? Gerne. Es sind zu unterscheiden die administrativen Fälle, die in Richtung Decision Support gehen, Wissensmanagement und Automatisierung. Und da kann ich dir verschiedene Beispiele geben, aber wenn man sich das jetzt auf einem Graphen als KI-Reife vorstellt, ganz links ist die Administration und das Wissensmanagement. Und da sind die Korrektur von Arztbriefen, das Arztbriefschreiben, Dokumentieren, Diktieren, Administrativ-Personalabteilungen, also alle Aufgaben, die da anfallen, vom Zeugnisschreiben, Ausschreibungen für Stellen. Also sagen wir mal, die üblichen Dinge, die du mit Chat, GPT und Co. Ja auch machen kannst und wo noch keine sensiblen Daten eine Rolle spielen, außer natürlich jetzt Arztbrief, Arztschreiben, Arztberichte.
Beim Wissensmanagement arbeiten wir zum Beispiel mit dem Deutschen Herzzentrum in München und der TUM an einem Forschungsprojekt Interaktive Patientenakte, also du promptest deine Akte und fragst die Dinge, so wie du deinen KI-Assistenten was fragst. Genauso wie Forschungsrecherche, Guidelines und SOPs hinterlegen und die prompten können, Onco-Guidelines, was auch immer da ist, das ganze Intranet, das sind diese beiden Gruppen. In der Gruppe Decision Support, das ist dann ja schon, wenn man reifer ist, also natürlich immer mit Human in the Loop, diagnostische Informationen aus etwas herausbekommen, eine Therapie-Unterstützungsmaßnahme. Aber diese einzelnen Use Cases, die kann man sich alle selber bauen und man kann die auch von Dritten benutzen. Das heißt, wir stellen nur das Grundsystem zur Verfügung, also das LLM oder das KI-System, den Layer, um das managen zu können, die Integration in alle Bestandssysteme, das Nutzen der internen Daten. Und obendrauf der Layer Applikationen, der ist im Grunde unendlich. Also alles, was man sich vorstellen kann, kann man dann als App da drauf bauen und die Apps sind dann sowas wie auf deinem Smartphone, die du mit einem Klick installieren kannst und deinstallieren.
Und wenn man das mal alles laufen hat, oder sich über die Zeit entwickelt, dann kann man natürlich das Automatisierungspotenzial heben und von einer App zur anderen sagen, so, ich habe jetzt hier den Arztbrief korrigiert, übersetze mir den bitte in einfache Sprache, damit ich sie der Patientin mitgeben kann, lege den ab im KISS etc.
Da ist dann der Fantasie gar keine Grenze gesetzt, aber die Grundvoraussetzung ist, dass man erstmal bestehende Datensysteme integriert, Rollen und Rechte managt, das Modell im Haushalt oder sicher nutzen kann. Und das ist, was wir gewährleisten. Ja, das wäre tatsächlich auch direkt mein Punkt gewesen. Es hört sich ja nach einer Spielwiese für alle möglichen Arten von KI-Anwendungen an. Was man sich natürlich dann fragt, ist beim Thema Datenschutz, wie genau garantiert ihr denn, dass das Ganze datenschutzkonform bleibt? Wo gehen die Daten genau hin? Insbesondere auch vielleicht, wenn Drittanwendungen da drin sind, wie funktioniert das, dass es so sicher wie möglich ist? Ja, da haben wir uns am allermeisten mit beschäftigt und sind dann an dem Punkt angelangt, dass es immer wieder zu aufwendig ist, Daten aus dem Haus rauszuschicken. Also in dem Moment, wo irgendein Datum das eigene Netzwerk verlässt und zu einem KI-Dienst geschickt wird, egal welcher, ob das jetzt so ein großer Bekannter ist wie ChatGPT und Co. Oder eine Speziallösung eines einzelnen Anbieters, die Daten verlassen das Haus. Und wenn das der Fall ist und man sich für die Cloud-Lösung entscheidet, dann landen sie in unserem Fall in einem KI-Modell, das wir selbst hosten und das Datenmanagement-System im eigenen Netzwerk liegt.
Was wir aber vor allem gebaut haben, ist, wir haben eine komplette On-Premise-Variante gebaut. Das heißt, das gesamte KI-Management-System inklusive der Modelle kann man sich runterladen und auf den eigenen Servern im eigenen Netzwerk betreiben. Das ist in unserer Wahrnehmung die ultimative Lösung für datenschutzkonforme KI-Nutzung. Okay, verstehe ich. Macht Sinn. Finde ich interessant. Ist auf jeden Fall ja eine Möglichkeit, dieses Thema anzugehen. Jetzt wird natürlich auch viel über das Thema Cloud gleichzeitig diskutiert, wo auch andere Anbieter dann sagen, Cloud ist das Ultimative der Zukunft. Ihr sagt On-Premise ist das sicherste in dem Fall. Was würdest du den Cloud-Freunden entgegnen? Wir haben eine Private Cloud nutzen als Krankenhaus auch. Cloud hat seine ganzen Vorteile. Und ich sage auch nicht, Cloud ist nicht gut. Man kann sich ja auch, On-Premise heißt ja auch, ich nutze eine Private Cloud und spiele da das System drauf. Dann bin ich ja auch im eigenen Netzwerk.
Und die On-Premise-Lösung ist für kleine Häuser unter Umständen nicht die ideale Lösung, weil man sich ja auch Hardware dann beschaffen muss. Die Ideallösung, die wir favorisieren, ist, dass man sich eine Sovereign-Cloud mietet, bucht, hat, kommt ja auf die Größe des Hauses an und darin sich die gesamte KI-Infrastruktur ablegt. Dann bleiben die Daten im eigenen Netzwerk, man hat die Vorteile der Cloud und muss jetzt keine eigene Hardware da betreiben. Das wäre oder ist für uns die sicherste Lösung in der Mischung unter den Aspekten Kosteneffizienz, KI-Kompetenz, die man im Haus haben muss oder eben nicht im Haus haben muss, weil man eben nicht aufwendig Server betreibt. Und dann sind wir wieder da vom Eingang, kommt darauf an, was man mitbringt an den Tisch an KI-Kompetenzmöglichkeiten und Willen und Budget. Jetzt hast du ja im Grunde schon das Stichwort Kosteneffizienz genannt. Also man würde ja jetzt davon ausgehen, dass das, was ihr da anbietet, also auch etwas ist, was auf den Aspekt einzahlt. Mit was muss man denn so rechnen, wenn ich jetzt eine Klinik bin und ich sage, ich will Basebox nutzen?
Wie berechnet ihr das oder wie funktioniert das Modell? Ja, da gibt es klare Faktoren, die die Kosten determinieren. Also der erste Schritt ist die Entscheidung Cloud, Sovereign Cloud on-premise und das ist verbunden mit Hardwarekauf oder Miete und das ist der Hauptkostentreiber. Also die Modelle brauchen einfach Power und wenn man zu kleine Maschinen nimmt oder zu wenig GPU-Rahmen hat, dann sind die Antworten nicht gut genug der Modelle. Dann ist es ein bisschen nutzlos und im kleinsten Fall, wenn man sagt, ich entscheide mich für den Kauf von einer Maschine, kann man mit einer 15.000 Euro Maschine schon sehr viele Use Cases mit bis zu 10 gleichzeitigen Nutzern abbilden. Und wenn man das in der Cloud mietet, entsprechend entfallen diese Kosten bzw. Wenn man es in der privaten Cloud macht, zahlt man das Hosting für diese Maschinen. Also Faktor 1 Hardware. Faktor 2 die Lizenz, die man erwirbt, in dem Fall für das KI-Management-System. Und wir bringen da Open-Source-Modelle mit. Das heißt, es fallen keine Kosten an dann für das Senden von Daten an einen der großen Anbieter, die ja dann API-Call-basiert abrechnen. Und diese Kosten, da haben wir ein einfaches Lizenzmodell, das sich nach der Anzahl der Nutzer richtet.
Und das beginnt bei Null. Das ist die freie Lizenz. Die kann man sich auch runterladen und mit dem System einfach arbeiten, das zwei Nutzern, dann geht das nach oben. Details dazu sieht man auf unserer Website. Eine einfache Tabelle. Und der dritte Faktor ist dann, was man an internen Kosten da reinsteckt. Also wie intensiv betreut man das jetzt? Hat man da jemanden, der Vollzeit allen Mitarbeitern hilft, Apps zu bauen zum Beispiel? Oder belässt man das den Leuten selbst? Macht man Schulungen? Ja, nein. Das sind sehr flexible Kosten, aber das sind die drei Faktoren. Hardware, nur dann, wenn sie auch gekauft wird.
Lizenz und dann Mitarbeitende, die sich damit beschäftigen müssen. Und im Gegenzug bekommt man da Autonomie. KI-Autonomie, würde ich das mal nennen. Soweit verstanden. Du hast diesen einen Begriff, nämlich der Performance oder der Leistungsfähigkeit dieser verschiedenen Angebotsmodelle. Du hast ja gesagt, das, was günstiger ist, das hat natürlich auch nicht die gleich hohe Performance wie etwas, was etwas teurer ist. Wie würdest du die Performance überhaupt einordnen und was wäre denn empfehlenswert? Das unterscheidet sich ja wahrscheinlich auch von Haus zu Haus und von Größe zu Größe, was man da überhaupt wählen sollte, oder? Also wenn wir jetzt da über die Hardware reden, weil die Lizenzkosten sind immer gleich, dann startet man zum Beispiel mit administrativen Sachen. Das ist ja schon sehr umfangreich. Personalabteilung, Einkauf, Qualitätsmanagement, Dokumentation, Anträge schreiben. All das ist ja administrativ, Finanzabteilung, aber auch schon direkt für die Ärzte und das medizinische Personal nutzbare Anwendung. Bei 15.000 Euro startet man und kann die allermeisten administrativen Fälle abdecken.
Wenn man da höher geht in den Bereich von 50.000 bis 100.000 Euro für die Hardware, es ist immer die Hardware, dann sehe ich da im Moment keine Limitierung an Use Cases. Wir hatten noch keinen Use Case, in dem es da bisher Einschränkungen gab.
Und geht man da in die Cloud komplett, fallen diese Kosten auch nicht an, sondern man hat eben geringere Hardwarekosten, die man an den Cloud Provider dann bezahlt.
Ja, okay, verstanden. Und Cloud hat auch die höchste Performance? Ja, es hat den Vorteil, dass man flexibel mitgehen kann. Also wenn jetzt die Akzeptanz der Nutzer stark zunimmt in der Klinik und man plötzlich viel mehr gleichzeitige Nutzer am Tag hat, dann ist es sehr einfach, dort eine Maschine dazuzuschalten zu überschaubaren Kosten. Aber nochmal zum technischen Aufbau. Die Modelle laufen dann auf den eigenen Maschinen, die dann in der Cloud stehen. Da ist man dann flexibel im Zuschalten, Wegschalten, also alle Cloud-Vorteile und kombiniert mit dem Vorteil, dass die Daten eben nur an ein KDE-Modell geschickt werden, das man selber betreibt, statt an Dritte. Okay, jetzt haben wir hoffentlich auch die technisch sehr versierten Menschen hier mit tiefen Details abgeholt. Es war mir nochmal wichtig, dass du es noch ein bisschen genauer beschreibst. Jetzt nochmal vielleicht zu dem Thema Anwender. Diese ganzen Informationen, die dort eingegeben werden, die können ja von den Anwendenden danach auch eingesehen werden. Hat man nur auf seinen eigenen Account Zugriff oder gibt es eine klinikweite Datenauswertung? Wie funktioniert das, wenn man das von den Daten sich einmal vorstellt? Beides geht. Also die Nutzer und Nutzerinnen sehen nur die eigenen Prompts und die Historie. Also wenn man immer mal da was reinschreibt und sagt, mach mal dies oder mach mal erledige für mich das. Ist das ja ein Prompt, den ergänzt man dann vielleicht noch um eigene Daten. Man zieht noch ein PDF mit rein, ein Excel, ein Word, was auch immer.
Oder hat es schon an eigene interne Datensysteme angebunden? Und diese Prompts werden nur lokal gespeichert, das heißt, niemand kann sie sehen. Das ist zum Beispiel für Betriebsräte wichtig. Keine Zuordnung von dem, was ein Mensch da macht, zu einzelnen Namen oder Personen gar. Nicht möglich. Das andere ist, dass die Klinik vielleicht oder das Unternehmen verschiedene Informationen hinterlegt, wie zum Beispiel Guidelines, SOPs als ein Beispiel.
Auf die immer wieder zugegriffen werden können soll von allen, die werden dann in dem System hinterlegt und können dann gepromptet werden, Fragen dahingestellt werden und das Ganze ist geregelt über Nutzerrollen- und Rechte-Management. Also was der Einzelne tut, ist nur für den Einzelnen sichtbar. Wenn der Einzelne oder die Klinik so eine App zum Beispiel baut, kann er selber bestimmen, wer die sieht. Das kann man sich vorstellen wie bei so einem Google-Dokument. Ich lege mein Dokument an und sage dann teilen und kann dann sagen, sehe nur ich, sehen folgende Kollegen und Kolleginnen, sieht meine ganze Organisation, also die Klinik, zu der ich gehöre und was wir auch einbauen ist, sehen andere Kliniken. Also ich kann das dann auch mit anderen Organisationen teilen. Das wird dann interessant, wenn man viel Arbeit in der App gesteckt hat, da vielleicht viel Wissen hinterlegt hat und sagt, ist doch super, kann doch die andere Klinik auch nutzen. Als Unternehmer fällt mir ja direkt die Version ein, dass man die Lizenz dann weiterverkauft an die anderen Kliniken, aber das geht wahrscheinlich nicht, oder? Das geht noch nicht. Es wird aber kommen. Und das ist das Prinzip des App-Stores, wie man es von seinem Smartphone kennt.
Und das ist ja auch höchst attraktiv, finde ich. Also wenn jetzt ein Unternehmen zum Beispiel auch eine App bis hin zu einer Medizinproduktreife bringt, also zertifiziert, und man hat da sich eine MDR 2A oder B oder was auch immer App gebaut als Decision Support. Ich nenne mal irgendein Beispiel. Die App hilft mir bei der Definition, welches Antibiotika zu welchem Befund passt. Könnte ja ein Beispiel sein. Das wäre ja ziemlich sicher im Medizinproduktbereich. Und diese App ist mit viel Aufwand hergestellt worden und wird jetzt hier im Haus genutzt. Und ich kann mit einem Klick sagen, kann jeder sich jetzt installieren mit einem Klick, der Basebox benutzt, dann kann man sagen, okay, dafür berechne ich, liege dann am Veröffentlicher selber, Betrag X, und erziele da vielleicht auch Einnahmen mit. Das ist ein Modell, das uns vorschwebt. Das ist eine interessante Option für Kliniken, sowas zukünftig zum einen für sich selber, aber dann auch zum anderen als Erweiterung von Geschäftsfeldern zu bauen. Finde ich total spannend, weil sie haben ja Zugriff auf die Daten, auf ihre eigenen, haben die Möglichkeiten. Das ist richtig. Für viele ist es natürlich außerhalb des Kerngeschäfts Patienten heilen, aber es eröffnet sich ja auch der Raum für Drittanbieter. Also wenn jetzt ein Startup oder irgendein Unternehmen eine sehr gute App gebaut hat, dann haben die ja häufig das Problem der Distribution.
Also wenn du es jetzt wieder vergleichst mit einem App-Store, du kannst eine super App bauen, sagen wir mal eine fürs Wetter, die auf deiner Website veröffentlichen und sagen, hey, ich habe eine super Wetter-App, dann ist die Schwierigkeit, dass alle anderen mitkriegen, du hast die gebaut. Das zweite ist, du bist im Wettbewerb zu allen anderen Wetter-Apps. Also ist deine besser? Hast du mehr Ratings, Sternchen, gute Kommentare, diese Dinge? Bist du besser im Preis-Leistungs-Verhältnis? Und genau so stellen wir uns das auch mit den Apps bei uns vor, dass Anbieter ihre Apps bei uns veröffentlichen können und sich dann natürlich im Wettbewerb zum Vorteil, denke ich, der Kliniken bewegen mit diesen Attributen, wie eben beschrieben.
Vergleichbarkeit bei Preis, bei Nutzen, Kommentierung, einfache Updates, viele Kliniken erreichen durch das Veröffentlichen. Ich denke, da sind eine Menge Vorteile für die App-Anbieter. Okay, also das heißt, wenn jetzt hier jemand zuhört und eine KI-Anwendung für das Thema Krankenhaus oder grundsätzlich KI-Anwendung im Gesundheitswesen baut oder hat, dann dürfen die auch gerne auf dich zukommen, richtig? Unbedingt, bitte darum. Und wir entwickeln auch jede Menge Werkzeuge, damit man diese oft ja schon vorher entwickelten Apps bei uns integrieren kann. Und wir haben auch aktive Nachfragen von Kunden, also Nutzern von Basebox, die sagen, gibt es nicht auch eine App für…, Beispiel-Use-Case. Und wir wissen dann oft, ja, die gibt es. Nehmen wir mal Radiologiebericht strukturieren als ein Beispiel. Dann wäre es doch schön, wenn die sich finden auf diesem Marktplatz. Das ist wohl so. Ich meine, alles, was diese Prozesse vereinfacht, als Klinik möchte ich doch eigentlich vor allem auch möglichst einfach zugreifen, möglichst einfach Übersichten bekommen, wissen, welche Anbieter es alles gibt. Die anderen Anbieter sehen sich auch. Also das Marktplatzprinzip ist bei dem Thema auf jeden Fall etwas, was hoffentlich in Zukunft noch viel stärker existiert. Ja, hoffen wir auch.
Davor liegen noch so ein paar Baustellen. Das eine ist, dieses KI-Management-System muss ja erstmal ins Krankenhaus gelangen. Daher das Thema so einfach wie möglich machen, also Download, Install, Run. Das ist tatsächlich unsere Maxime.
Oder Konto anlegen, einrichten, loslegen. Das ist so das Einfachkeitsniveau, wo wir hinwollen.
Und unseren Job sehen wir da in alle technischen Hürden, die das verhindern, aus dem Weg zu räumen und es wirklich so einfach zu machen wie Office installieren oder eine App auf dem Smartphone. Für das System selbst, im nächsten Schritt, wenn es genug Häuser gibt, die mitmachen, das sieht im Moment sehr danach aus, dann diese Marktplatzlogik genauer ins Auge zu fassen. Aber das vorwiegende Problem, das im Weg steht, ist, es muss genug Basebox-Kunden geben in den Krankenhäusern. Sonst ist es ja auch für die App-Anbieter nicht attraktiv, weil wir können ja dann auch keine Kunden bieten, wenn es nicht genug Basebox-Nutzer gibt. Also wir müssen zuerst mal den Häusern leicht machen, Basebox zu nutzen und das sehen wir als die größte, wichtigste Aufgabe. Und deswegen auch eingangs gesagt, KI möglich machen im Krankenhaus. Das müssen wir erst lösen.
Aber ich denke, da sind wir dabei. Ja, ich denke, da seid ihr dabei, auf jeden Fall. Und wir tragen ja jetzt mit Aufklärungsarbeit auch dazu bei, dass hoffentlich möglichst viele das nutzen. Ich würde dich gerne zum Abschluss noch eine Sache fragen. Und zwar, ich könnte mir deine Antwort zwar schon vorstellen, aber wenn du jetzt nochmal drei Aspekte zusammenfassen müsstest, die zur Integration von KI in Kliniken am wichtigsten sind. Was wäre das? Und Nummer eins könnte natürlich sein, klar, nutzt Basebox. Das würde ich jetzt an deiner Stelle zumindest sagen. Aber genau, wir wollen ja drei hören. Also was hast du für uns? Ja, also abgesehen von diesem Metapunkt nutze Basebox, was wirklich das vereinfacht, würde ich sagen, ganz früh die Hosting-Entscheidungen treffen.
Also eine Strategie haben, wo landen unsere Daten? Wie machen wir das? Weil das den Rest determiniert. Mache ich das in einer Cloud? Was durchaus ja möglich ist, kommt immer auf die Datenschutzkolleginnen und Kollegen an und Informationssicherheitsmenschen.
Und natürlich spielt auch Kosten eine Rolle. Das Zweite, mache ich das in einer Cloud, mache ich das in einer Dedicated Sovereign Cloud, meiner eigenen Cloud oder mache ich das hier im Haus, im eigenen Rechenzentrum. Alle drei Möglichkeiten haben ihre Vor- und Nachteile, aber die Entscheidung muss man treffen.
Das Zweite ist dann, nicht zu komplex starten.
Nicht alle Integration aller Bestandssysteme gleich mit abwickeln wollen, integrieren wollen. Man muss auch nicht gleich den größten Zoller der Welt kaufen. Man kann wirklich klein starten. Und als drittes würde ich sagen, ist es ein Management-Thema, dass man das Buyen hat vom C-Level oder dass die Geschäftsführung, die Leitung des Krankenhauses sagt, wir sind dabei. Es gibt dafür Budget, es gibt dafür Mandat, es gibt dafür auch den nötigen Zug, dass wir das hier tun und umsetzen im bestimmten Zeitraum und dass Menschen da sind, die sich wirklich kümmern. Das klingt so ein bisschen nach, ja klar, was sonst, aber wenn man all die drei Sachen zusammen macht, ist die Voraussetzung schon richtig gut, dass man auch erfolgreich KI einführt. Sehr gut, wunderbar. Dann hoffen wir mal, dass die richtigen Menschen das jetzt auch gehört haben und deine Botschaften ernst nehmen. Ganz lieben Dank, René, für deine Zeit und für die spannenden Inhalte. Ja, ich bedanke mich. Deine Fragen waren super. Ich kann als Schlussnachricht noch sagen, man kann sich kostenlos in der Basebox einrichten zum Test. Geht man einfach auf basebox.ai und man kann mich jederzeit anschreiben. René.Herzzeit, Basebox.ai. Wir helfen, das hinzubekommen und freue mich auf Zuspruch. Wunderbar. Vielen Dank. Jo. Ciao.
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