Ihr habt es euch immer gewünscht. Nun sprechen wir endlich über die Anästhesie. Meine Gästin in dieser Folge ist Dr. Alexandra Linden. Sie ist Fachärztin für Anästhesiologie. Sie erzählt ehrlich und offen, wie es ihr bei ihrem Berufseinstieg in der Anästhesie ergangen ist, dass sie da auch manchmal überfordert war und wie sie allmählich Sicherheit in ihrem Fach erlangt hat. Wir sprechen über praktische Skills wie die Intubation und über den Umgang mit Notfällen und wie man lernt, diese zu verhindern. Und das finde ich so sinnbildlich für die ganze Anästhesie eigentlich. Man denkt halt alles von vorne her immer wieder durch und versucht halt einfach diese Fallstrecke zu minimieren, um halt einfach am Ende keinen Stress zu haben. Alexandra erzählt, wie sie auf ihre PatientInnen vor der Narkose zugeht und was neben dem OP noch alles zur Anästhesie dazugehört. Außerdem klären wir, ob die Anästhesie wirklich das Fach mit den geregelten Arbeitszeiten ist, wie man sich niederlassen kann und was man mitbringen sollte, wenn man eine Formulatur oder ein PR-Tertial in diesem Bereich plant. Was findet ihr besonders spannend an der Anästhesie? Stimmt ab in der Unfrage. Und wenn ihr wissen wollt, was hinter der Maske passiert, bleibt dran.
Music.
Entweder viel Stress in Notfallsituationen oder Langeweile während der Narkose. Das ist so, was manche Menschen immer von der Anästhesie denken. Was denkst du dazu? Ja, ist ein Klischee. Da gibt es ja über die Anästhesie auch irgendwie viele. Und ich glaube, wie bei allen Vorurteilen ist halt auch da was Wahres dran. Und dabei natürlich viel mehr noch darüber zu sagen. Also trifft ein Teil der Wahrheit auf jeden Fall. Stört dich das, dass es so eine Kontroverse ist? so zwischen wirklich totaler Action und mal kompletter Ruhe? Nö, eigentlich nicht, weil ich finde eigentlich, dass auch in der Zwischenzeit ja ganz viel passiert. Also die meiste Arbeit, finde ich, besteht eigentlich auch darin ja meistens diese Stresssituationen vorherzusehen, möglichst zu vermeiden oder die schon so vorzubereiten, dass es dann eben einfach gar nicht mehr so stressig ist, soweit es halt geht. Und das ist dann irgendwie auch die Kunst der ganzen Sache, das, was es für mich eigentlich so spannend macht oder was mich von Anfang an da so ein bisschen dran fasziniert hat. Also die Erfahrenen und die Profis sind die, die in sich ruhen und was von außen vielleicht wie Langeweile so ein bisschen wirkt. Genau, aber eigentlich finde ich, dass man dann ja, wenn man sich mit den Leuten unterhält, irgendwie merkt, dass da ja schon viel im Vorhinein abgelaufen ist. Natürlich wird dann mit der Zeit irgendwie auch viel Skoutine, was für Anfänger natürlich keine ist.
Aber die Prozesse sind ja trotzdem dieselben. Wie bist du in Anästhesie gelandet? War das dein Wunschfach? Überhaupt nicht tatsächlich. Ich weiß nicht, ich war immer jemand, der relativ breit interessiert war. Und ich glaube, mir ging es halt, wie es ganz vielen auch am Anfang geht, dass die Chirurgie halt erst mal ganz viel fasziniert, weil es so am greifbarsten ist. Und ich habe aber auch immer schon gern was mit den Händen gemacht. Das hat er sicherlich auch so beigetragen. Und deswegen habe ich immer ganz viel Formulaturen in der Chirurgie gemacht und habe eigentlich immer gedacht, dass ich meine Chirurgie mache. Dann habe ich in der Cardio eine Doktorarbeit gemacht und dachte, irgendwie Innere ist eigentlich doch auch ganz cool. Dann war ich ein bisschen hin und her gerissen und habe dann irgendwie gedacht, naja, vielleicht traue ich mich nicht so richtig in die Chirurgie, aber Innere finde ich super. Und dann dachte ich so zum PJ, ja, aber wenn ich jetzt weiß, dass ich gar nichts Spezifisches machen will, bringt es jetzt auch nichts, ein spezifisches Wahlfach zu nehmen. Und man hört ja alle Naselagen, dass es sich immer lohnt, in die Anästhesie zu gehen. Da lernt man immer Sachen, die man überall brauchen kann. So bin ich ins PJ gekommen und dann war ich am Anfang ganz arg überfordert.
Man redet ja immer sonst im PJ auch so viel darüber. Das wird so wenig konkret manchmal noch, hat man das Gefühl. Man gibt ja nie jemandem selber eine Tablette in die Hand und sagt, hier sind fünf Milligramm Amlodipin oder so. Sondern man redet dann in der Theorie darüber, das Ansetzen macht dann ja doch der Arzt und man redet über ACE-Hämmer oder so und dann stehst du da auf einmal in der Anästhesie und jemand fragt dich, wie viel Relaxanz und welches würdest du geben und du denkst dir einfach nur so, keine Ahnung, was weiß ich und gleichzeitig sollst du noch Maskenbeatmung machen und das war einfach für mich, war es way too much in dem Moment, dass ich irgendwie zu Hause erstmal gepeint habe. Und dann habe ich mich angefangen damit zu beschäftigen, weil ich irgendwie dachte, sonst wird das gar nichts. Und dann habe ich gemerkt, wie cool das eigentlich ist, weil es permanente angewandte Physiologie ist, Pharmakologie ist. Und ich fand das total spannend. Du siehst einerseits das, was du tust, hast du einen direkten Effekt. Und es ist eine ganz tolle Mischung aus... Und Pharmakologie, Physiologie, dem ganzen internistischen Wissen, also natürlich überhaupt nicht in der Tiefe im Vergleich, aber trotzdem ein extrem breites Spektrum von Dingen, mit denen du irgendwie auch Kontakt hast und die du wissen musst und gleichzeitig manuellen Fähigkeiten. Und das fand ich ganz toll. habe ich da geblieben.
Das spricht ja für das Fach auf jeden Fall. Ich hatte mein PJ tatsächlich auch in der Anästhesie gemacht und das war auch so der erste Moment, wo ich dann wieder Dreisatz rausholen musste, um irgendwelche.
Zusammensetzungen auszurechnen und das ist genau das, was du eben beschrieben hast. Da habe ich mich so ein bisschen zurückversetzt erinnert. In der Einleitung, wenn es schnell gehen muss und nebenbei steht noch der Oberarzt und fragt dich irgendwie, wie viel muss ich dann da jetzt reinlösen, um dann so und so viel Prozent zu haben? Und man denkt nur so, kann ich kurz mal an mein Handy?
Ja, aber das ist halt schon auch so eine Fähigkeit, die man braucht dann im Verlauf, aber auch einfach entwickelt, naturgemäß. Und ja, das ist halt das, was wir können. Zwei Dinge gleichzeitig und dann auch noch irgendwas rechnen. Auf einem Bein hüpfen. So ungefähr, ja. Das ist halt das, was wir den ganzen Tag machen. In der Anästhesie gibt es ja viele Skills, die du schon erwähnt hast, die man erlernen muss, intubieren, sämtliche Katheter legen, Beatmung und so weiter. Ist das etwas, was dich an der Anästhesie speziell auch gereizt hat? Ja, nein, sage ich jetzt mal. Also ich glaube, ich mache das natürlich einfach schon auch ganz gerne, wie wahrscheinlich die meisten Anästhesisten. Wenn man da gar keinen Spaß dran hat, dann ist das, glaube ich, vielleicht auch nicht so das Richtige, weil wir machten schon viel mit den Händen. Aber ich muss schon sagen, so gereizt hat mich eher was anderes. Also ich habe mich natürlich auch als PJler darüber gefreut, wenn man intubieren darf und Langsmasken. Aber ich fand das eigentlich eher so faszinierend, Was sie sich so während der Narkose auch für Gedanken gemacht haben, was man noch optimieren kann oder eben wie die Beatmung optimiert werden kann, was man jetzt alles so sieht und was man erwartet. Das ist ja auch ein Zusammenspiel mit der Chirurgie.
Und ich war ja eben auch vorher schon chirurgisch breit interessiert. Das ist ja dann auch irgendwie, ist man Teil von diesem Team und trägt ja auch was zur Operation bei. Weil das fand ich eigentlich interessanter. Also ich mache das total gerne, aber war jetzt nicht so, ich will unbedingt nur ständig irgendwas reinpiksen oder intubieren. Und deswegen mache ich jetzt Anästhesie. Ich glaube, dann ist es auch vielleicht besser, wenn man, dann ist es wie operieren so. Dann geht man vielleicht doch in die Chirurgie, keine Ahnung. Ich habe immer gehört, dass man so circa 100 Intubationen gemacht haben muss, um wirklich intubieren zu können. Wie ist dir das dann ergangen im Lernprozess? Also man braucht so, glaube ich, sagt man so 25 Intubationen auch so als Nutzern oder so.
Dass es als regelmäßig gilt und dass man das quasi beherrscht. Und damit erreicht man ja auch schon relativ eine hohe Quote, glaube ich, tatsächlich. Aber die Frage ist ja auch nicht nur so, wie viele man macht, sondern auch halt, wie oft dann wirklich auch man das wiederholt. Ich finde, man kommt da schon relativ schnell rein. Und es gibt natürlich einfach auch schwierige Fälle und meistens sieht man das ja aber auch schon vorher und kann das ja erahnen. Und dann holt man sich halt auch gleich Hilfe oder hat die Hilfsmittel da, dann ist es auch kein so ein krasses Scheitern mehr. Vielleicht wie das früher mal war, wo man diese Sachen wie Videolaryngoskopie und so einfach nicht hatte. Ich glaube schon, das merkt man selber erst mal gar nicht, finde ich, dass man da natürlich eine gewisse Expertise erreicht. Mir ging das dann irgendwann mal so, als ich im vierten, fünften Jahr war und dann hatten wir so ein.
So ein Teaching mit einem Oberarzt von uns zu Videolaryngoskopie und Bronchioskopie und haben dann auch nochmal konventionell eingestellt und so. Und da hatten dann einige echt manchmal Schwierigkeiten und ich halt irgendwie nicht. Und dann hat mein Oberarzt gesagt, ja, da sieht man halt einfach die fünf Jahre. Und ich dachte so, krass, das ist mir bis jetzt einfach so gar nicht aufgefallen. Also weil es funktioniert halt irgendwie, aber man hat ja auch nie so den direkten Vergleich.
Hätte es jetzt jemand anders besser gemacht in dem Moment? Wir arbeiten ja dann doch relativ viel alleine. Und dann finde ich schon auch, dass man so lernen, also das ist mir ein paar Mal in meiner ganzen Ausbildung so gegangen, dass ich irgendwie so das Gefühl hatte, es geht ja irgendwie gar nicht vorwärts bei mir oder so. Oder was weiß ich, ich habe irgendwie nicht das Gefühl, dass ich jetzt viel mehr weiß als vor ein, zwei Jahren. Und das ist halt natürlich nicht so. Aber man braucht dann immer mal wieder so Momente, wo man das dann auch selber schnallt. Also ich finde, dass diese Wiederholungen auch immer einem die Sicherheit später geben, dass man weiß, im Notfall bleibe ich trotzdem ruhig. Also diese 100 Intubationen, ich hatte ja nur Anästhesie im PJ und habe, wenn ich das hochrechne, vielleicht sechs Intubationen gemacht und ich fand schon, dass man einen Lerneffekt gemerkt hat. Und wie du gesagt hast, am Ende nach hinten raus, kann ich mir gut vorstellen, dass man denkt so, was habe ich denn jetzt noch groß dazugelernt? Aber ich denke mal, dass mit der Zeit einfach auch diese gewisse Ruhe kommt, die man dann hat, wie ich schon meinte.
Kannst du ja mal sagen, ob das wirklich so ist oder ob das nur mein Eindruck ist? Also ich finde... Dass diese ganzen anderen Maßnahmen eigentlich halt vor allem dann die Sicherheit geben, weil bei Intubationen, da kann es halt mal blöd laufen, klar. Und dass es dann halt nicht so einfach ist. Und dann muss man halt irgendwie immer diese Ebene haben, auf die man zurückfällt. Und die Maskenbeatmung ist so klassischerweise was, was irgendwie von allen unterschätzt wird, weil man denkt, das läuft halt so nebenher irgendwie. Aber das kann halt unter Umständen ganz schön schwierig werden oder auch ziemlich anstrengend.
Und da ist halt auch total wichtig, dass man so Strategien dann entwickelt und die dann auch nutzt, wie man halt diese Situation möglichst optimieren kann, um dann halt auch einfach Zeit zu gewinnen. Das finde ich ist vor allem so mein Backup, weil wenn man jetzt sagt, okay, ich fühle mich jetzt beim Intubieren irgendwie sicher, aber der Rest läuft nicht so gut, dann hätte ich deutlich mehr Schiss, sage ich jetzt mal. Sondern andersrum ist es eher so, das verschafft dir die Zeit, dann auch vernünftig zu intubieren. Und da findet man immer irgendwie eine Lösung, am Ende den Tubus reinzukriegen. Aber davor muss es halt stimmen. Und das finde ich ist so sinnbildlich für die ganze Anästhesie eigentlich. Man denkt halt alles von vorne her immer wieder durch und versucht halt einfach diese Fallstrecke zu minimieren, um halt einfach am Ende keinen Stress zu haben eigentlich.
Wie läuft so ein typischer Tag als Anästhesistin ab im OP? Das ist nicht überall so 100 Prozent gleich, aber meistens, ich glaube in den meisten Häusern ist es wahrscheinlich sogar so, dass man so einen eigenen Saal hat, dem man zugeteilt wird, je nach Ausbildungsstandard halt in der chirurgischen Abteilung. Und dann kommt man morgens in den OP-Bereich. Meistens gibt es schon, würde ich behaupten, in den meisten Häusern auch so eine Art Frühbesprechung dann nochmal, dass man so grob vielleicht durchgeht, was erwartet uns so am Tag. Gibt es irgendwelche Besonderheiten von Zeiten des chirurgischen Eingriffs oder von Seiten des Patienten? Und was müssen wir beachten? Wo brauchen wir vielleicht mehr oder weniger Personal?
Und dann geht es eigentlich los. Am Anfang ist man ja häufig auch gedoppelt oder hat einfach auch ein bisschen mehr Hilfe. Und das nimmt danach zum Ende hin ab. Und dann ist man auch recht selbstständig, kümmert sich selbstständig um seine Patienten. Und dann begrüßt man den Patienten natürlich erst mal und fragt halt so diese ganzen Sachen ab. Das ist ja auch was ganz Wichtiges. Man vergleicht das ja auch immer wieder mit der Flugsicherheit. Den OP auch allgemein und dann auch die Anästhesie, glaube ich, im Speziellen, dass da diese ganzen Checklisten existieren und man doch nochmal alles überprüft. Erst wenn das erledigt ist, fangen wir wirklich an mit den Narkosevorbereitungen am Patienten. Also wir haben natürlich was vorbereitet für die Narkose im Allgemeinen, aber für den Patienten, dass er dann den Zugang bekommt und sein Monitoring bekommt. Und so, das machen wir dann erst, wenn wir alles eingecheckt haben. Dann geht es los mit der Narkose. Das kann halt in der Ausbildungsstandard, muss man dann vielleicht noch auf jemanden warten, der einen ein bisschen unterstützt.
Und dann bleibt man die ganze Zeit natürlich auch dabei. Im Idealfall leitet man den eigenen Patienten, den man eingeleitet hat, ja auch aus. Gibt einem halt auch ein gutes Feedback. Manchmal ist es so, wenn der zweite Punkt eine lange Einleitung hat und man möglichst flüssigen Übergang haben möchte, dann ist es halt, Oft so, dass der doch schon vorher bestellt wird, dass man halt früher anfangen kann, den Patienten einzuleiten. Und dann wird man vielleicht auch aus dem Saal ausgelöst als Anfänger, vor allem damit man dann halt die Einleitung selber machen kann. Das sind dann so ein paar Variablen im Tagesablauf, aber prinzipiell betreut man dann alle Patienten in seinem Saal den ganzen Tag selbstständig von vorn bis hinten, bis dann der Arbeitstag vorbei ist. Genau, dann gibt es natürlich noch die Prämedikationsambulanz, die separat davon bedient wird in der Regel, wo man vielleicht, wenn man früher fertig ist, auch mal aushelfen muss. Das ist halt so der zweite große Teil.
Viele Menschen haben ja Angst vor Narkosen und geben sich ja quasi einen Zustand der völligen Abhängigkeit ab. Wie gehst du mit solchen PatientInnen um? Kann man jetzt auch nicht unbedingt pauschal beantworten, weil natürlich jeder seine Angst anders zeigt. Manche zeigen das auch gar nicht und man merkt das erst so im Moment des Einleitens, dass die dann so nochmal richtig anspannen auch. Und es gibt Leute, die können da auch besser drüber reden oder das auch sagen und Leute, die das halt gar nicht können und ja, man selber vibt ja auch nicht mit jeder Person gleich. Das ist halt manchmal auch ein bisschen schwierig dann. Ich glaube aber, dass ich nehme mir eigentlich immer auch im Rahmen dieser Checkliste, so versuche ich mir immer fünf Minuten zu nehmen, wo ich mit dem Patienten auch einfach so ein bisschen quatsche, um halt so zu gucken, wo steht der jetzt auf der Skala? Da habe ich das Gefühl, der ist jetzt irgendwie sehr belastet oder weniger belastet. Das ist ja auch ein bisschen, der davon ab, was operiert wird vielleicht und ob das jetzt die erste OP ist oder die zwanzigste. Genau, dann merkt man ja auch relativ schnell, ob man da einen Zugang bekommt oder nicht. Und manchmal ist man es gar nicht selber vielleicht, sondern die Pflege oder so. Und dann versuche ich da auch gar nicht so ein...
Puffer zwischen den beiden zu sein, wenn die sich gut verstehen, sondern irgendwie halt eine möglichst gute Atmosphäre für den Patienten zu schaffen. Ich meine, man hat leider eh nicht viel Zeit dafür, muss man ja ehrlicherweise sagen. Es ist halt dann doch ein recht durchgetakteter Tag, aber ich versuche halt mit allen Mitteln, die mir halt gegeben sind zumindest, das möglichst angenehm zu gestalten. Als Anästhesistin arbeitet man ja mit ganz unterschiedlichen chirurgischen Fachbereichen zusammen. Gibt es OPs, die du besonders gerne begleitest? Ja, ich glaube, da hat jeder auf jeden Fall so seine Lieblingsdisziplin. Ich bin schon am liebsten eigentlich bei den OPs dabei, wo man auch ein maßgeblicherer Teil des Teams ist. Das ist man natürlich immer, aber trotzdem ist es so, dass zum Beispiel bei den orthopädischen OPs ist man ja meistens relativ weit weg vom OP-Gebiet. Und die sind ja auch nochmal wegen dem ganzen Fremdmaterial sehr auf ihre Sterilität bedacht und auf Abgrenzung zu allem sie Umgebenden, sodass das Tuch oft sehr hoch hängt.
Es ist da auch ein bisschen schwer ins OP-Gebiet reinzugucken oft und so genau zu verstehen, was die ja gerade machen. jetzt akut in dem Moment sozusagen. Und ich bin lieber irgendwie dabei, wo ich sehe, okay, was passiert jetzt eigentlich? Und kann selber gucken, okay, kann ich jetzt noch was tun, um die Situation vielleicht auch für die Chirurgen zu verbessern oder für den Patienten? Und in welchem OP-Schritt sind wir gerade? Und das sind meistens so die größeren Sachen allgemein chirurgisch oder auch, was ich immer richtig gerne gemacht habe, ist Thoraxchirurgie, auch Herzchirurgie, also Herzanästhesie habe ich immer gerne gemacht. Aber prinzipiell kann alles spannend sein, muss man sagen. Es hat halt alles Vor- und Nachteile. In der Unfallchirurgie zum Beispiel werden halt dementsprechend ja auch mehr Regionalanästhesieverfahren angewendet. Das ist ja die andere Seite davon. Gibt es denn auch sowas wie so ein Anfängersaal? Ja, die meisten würde ich schon sagen, fangen an in der Unfallchirurgie, aber ohne jetzt spezifisch da Regionalanästhesie zu machen. So war das zumindest auch bei mir am Anfang. Die Alternative dazu war, wenn mehrere Leute gleichzeitig angefangen haben, oft die HNO. Das sind halt alles Bereiche, wo relativ auch viele kleine Eingriffe.
Gemacht werden, wo man einfach, also darum geht es ja am Anfang überhaupt mal in den Basics-Routine zu bekommen, dass man einfach oft intubiert und viel Atemweg macht allgemein und einfach Narkoseführung durch und durch übt und das erstmal drin hat, bevor man halt woanders hingeht und dann geht es auf einmal um eine akute Blutung und man ist eigentlich noch mit anderen Sachen beschäftigt. Und das sind, glaube ich, so die klassischen Anfängerbereiche, würde ich sagen. Zur Facharztweiterbildung gehören auch zwölf Monate Intensivmedizin. Wieso ist sie so eng mit der Intensivmedizin verknüpft? Also einerseits glaube ich, ist es natürlich so, dass die Akutmedizin, ist es im weitesten Sinne auch immer noch Akutmedizin, Intensivmedizin. Natürlich muss man auch internistische Krankheitsbilder, Grunderkrankungen und so weiter, auch chronische Erkrankungen mitbehandeln. Trotzdem ist es ja meistens so, dass es ein Akutereignis gibt, was die Patienten dahin geführt hat und auch die Anästhesisten ja meistens klassischerweise eine postoperative oder perioperative Intensivstation betreuen.
Das heißt, das ist auch so ihr eigenes Patientengut. Und die kennen sich natürlich gut aus mit Homöostase, Gerinnungstherapie und Atemweg, solche Dinge. Ich glaube, das passt schon ganz gut zusammen. Man muss aber schon sagen, es ist halt einfach auch Es gibt unterschiedliche Schwerpunktintensivstationen in größeren Häusern oft und je nachdem ist es schon auch etwas ganz anderes. Also die internistischen Intensivstationen haben einfach ein ganz anderes Patientenklientel. Das ist auch, glaube ich, nichts mit der Anästhesist sonst alltäglich zu tun hat. Ich glaube, man kann sich da aber gut reinarbeiten. Und wenn es mal eine Chance gibt, so eine interdisziplinäre Intensivstation, wenn es die dort eh vielleicht gibt oder die zu besuchen, auch im Austausch oder so, würde ich das immer raten. Ich war jetzt zum Beispiel ein Jahr auf der Kinderintensivstation. Das hat sich auch extrem gelohnt, einfach nochmal einen anderen Blick zu kriegen. Das ist am Anfang schon ganz schön herausfordernd, weil man mit Sachen konfrontiert ist, die man halt nicht so sieht im Alltag. Sonst, was ich da auch gemerkt hatte, ich hatte da super viel Respekt davor, ob ich das überhaupt gut hinkriegen kann, weil ich das ja nicht alltäglich mache. Aber im Vergleich zu den Pädiatern, die da ja auch ihr Jahr Intensivmedizin machen, hatte ich halt eben den Vorteil, dass diese ganzen Basics halt trotzdem da waren. in Cardiolamin-Therapie, Gerinnung-Volumentherapie, das, was wir ja jeden Tag sonst machen.
Und dann hat man halt zumindest die mentalen Kapazitäten, sich in das andere reinzuarbeiten. Da hatte ich oft den Eindruck, dass es denen sogar noch schwerer fällt, was ich nicht unbedingt gedacht hätte vorher. Und das Runterrechnen aufs Körpergewicht war wahrscheinlich auch ein paar Halt. Ein bisschen geübter war ich da schon.
Obwohl die das ja auch tagtäglich machen. Ja, ja, klar. Die Schmerztherapie gehört ja auch zur Anästhesie. Gibt es da viele Berührungspunkte in deinem Berufsalltag? Also wir machen natürlich den ganzen Tag Analgesie, halt postoperativ und perioperativ, intraoperativ.
Und es gibt in der Regel einen Akutschmerzdienst, der durch die Anästhesie betreut wird, glaube ich, schon eigentlich an jedem Haus, soweit ich das mitbekommen habe. Der sich dann auch um die Regionalanästhesie, Katheterverfahren und sowas, PTKs, Periduralanästhesien eben kümmert, die ja auch von der Anästhesie selber angelegt werden und da auch perioperativ problematische Schmerzfälle auch mal vorgestellt werden. Aber das ist meistens ein relativ begrenztes Klientel, sage ich jetzt mal. Und da lernt man halt auch nur erstmal viel die Akutschmerztherapie kennen. Das kann schon an der einen oder anderen Stelle mal ein bisschen kniffliger werden. Aber so die richtig herausfordernden Fälle sind ja eigentlich auch die chronischen Schmerzen, die man auch für die Schmerzweiterbildung, also wenn man wirklich den Schmerztherapeuten machen möchte, ja auch behandeln können muss.
Das ist eine extra Weiterbildung, die auch deutlich aufwendiger ist. Das ist bei uns auch eine eigene Rotation zum Beispiel, die auch mindestens ein Jahr, glaube ich, geht, wo man auch stationäre Patienten dann behandelt. Und somit damit habe ich im Alter gar keine Bewegungspunkte. Das ist auch glaube ich was, was man dann für später erwählt oder nicht erwählt. Also das hat bei weitem nicht jeder Anästhesist und ich glaube, dass, Liegt auch nicht vielleicht unbedingt jedem. Das geht schon manchmal fast auch in die psychiatrisch-psychosomatische Schiene und ich glaube, da muss man auch für gemacht sein und gerne reden und so weiter.
Nicht, dass ich nicht gerne rede, aber es ist halt was ganz anderes. Spezielles. Ich glaube auch, dass die Arbeit mit Chronikern schon sehr besonders ist und die haben einfach einen besonderen Bedarf.
Und das ist, ich finde, wie Palliativmedizin, das ist so ein spezieller Bereich. Da braucht man einfach die gewisse Fürsorge. Und wenn man das nicht kann, dann ist es, glaube ich, nicht das Richtige. Dann wird man da auch nicht glücklich mit, wie du halt meintest. Ich glaube, das ist halt dann auch so ein Punkt. Palliativmedizin ist ja auch sowas, was viele Anästhesisten noch als Weiterbildung zusätzlich machen. Das bietet sich auch schon an, weil natürlich Analgesie und auch Atemnot nehmen und solche Symptomlinderungen auch da natürlich eine große Rolle spielen. Das ist halt auch eine gute Möglichkeit, gegebenenfalls sich halt beides, so wie die Schmerzmedizin auch sich später vielleicht eben doch mal niederzulassen und deswegen wird das dann doch ganz gerne wahrgenommen. Aber es gibt halt auch Leute, die einfach von vornherein sagen, ich liebe Anästhesie, aber das ist nichts für mich. Gibt es halt. Und das ist auch überhaupt nicht schlimm, da sind wir ganz vielfältiges. Ja, absolut. Und viele AnästhesistInnen machen ja auch noch diese Zusatzweiterbildung für Notfallmedizin. Wieso liegt das denn so nah? Also es können andere Fächer auch machen. Also ich glaube schon, dass die Anästhesie einem ganz viel beibringt, was man da halt klassischerweise braucht und vielleicht einfach überdurchschnittlich mehr als in anderen Fächern.
Also zumindest das, was halt auch dann in dem Moment ja lebenswichtig ist, Atemweg und Kreislaufmanagement, liegt uns halt sehr und machen wir halt im Alltag einfach viel und sind deswegen einfach am routiniertesten.
Auf der anderen Seite kann auch jemand, der Internist ist und Intensivmediziner ist, ein ziemlich guter Notarzt sein oder ein Unfallchirurg. Die haben ja vielleicht sogar auch nochmal einen ganz anderen Blick auf Traumafolgen und traumatische Unfälle, sodass man ja auch nicht sagen kann per se, dass die da gar nichts zu suchen haben. Aber ich glaube, man muss so ein bisschen halt auch gucken, dass man dann immer, so wie wir ja auch schauen müssen, hey, ich muss irgendwie den Myokard-Infarkt erkennen und ich muss irgendwie auch gucken, dass ich da jetzt mir ein bisschen noch EKG drauf schaffe. Auch diese seltenen STEMI-Äquivalente oder die, die man vielleicht nicht so sieht, müssen die halt vielleicht gucken, dass ich dann doch irgendwie immer wieder mal meine Fähigkeiten in Bezug auf Atemwegsmanagement schule. Ich glaube, das ist halt so ein Querschnittsbereich, von dem die Anästhesie schon auch viel bedient. Aber im Großen und Ganzen müssen da alle immer gucken, dass sie halt auch in den anderen Fächern up-to-date bleiben.
Stationsarbeit und zum Beispiel eine längere Betreuung von Patienten sind ja jetzt nicht unbedingt Teil der Anästhesie, außer vielleicht jetzt auf der Intensivstation. Fehlt dir das manchmal?
Jein, sage ich jetzt auch mal, weil ich habe das immer total gerne gehabt auf der Intensivstation.
Insofern könnte man denken, dass es mir fehlt. Also ich finde beides irgendwie gut, Weil man hat halt auf der anderen Seite dann auf der Intensivstation immer irgendwie, keine Ahnung, sieben Patienten nebeneinander, um die man sich dann gleichzeitig kümmern muss. Dafür sieht man die halt am nächsten Tag wieder und in der Anästhesie hast du halt einen Patienten, um den du dich ganz intensiv kümmern kannst. Und wenn man ehrlich ist, sehen wir auch von den Patienten einige immer wieder und kann, je nachdem auch in welchem Bereich man ist und wenn man da vielleicht auch fest eingeteilt ist eine Zeit lang, kennt man die Patienten dann auch.
Wenn man ein guter Anästhesist werden will, glaube ich, gehört schon auch ein bisschen mit dazu, auch mal postoperativ seine Patienten zu besuchen oder vielleicht am nächsten Tag. an. Es gibt einem halt echt viel Rückmeldung darüber auch, was man für einen Job gemacht hat und kann einem halt auch viel Befriedigung geben auf der anderen Seite. Deswegen finde ich das auf jeden Fall auch nicht verkehrt und dann hat man ja doch Anteil auch an seinen Patienten. Also das finde ich schon wichtig, dass man das jetzt nicht so sieht, ich will eigentlich nichts mit Menschen zu tun haben und deswegen mache ich jetzt Anästhesie. Das finde ich ist nicht der richtige Ansatz. Da gibt es dann andere Bereiche wie Forschung oder so, wo man denn, wenn man das wirklich so sich überlegen würde. Absolut. Und ein Vorteil, den man im Studium öfter hört, sind geregelte Arbeitszeiten in der Anästhesie. Kannst du das denn überhaupt so bestätigen? Doch, im Prinzip schon, würde ich sagen. Gerade wenn ich das so vergleiche mit den Internisten in meinem Umkreis zum Beispiel.
Oder es wird bei den Chirurgen ja nicht anders sein. Man kann halt da meistens nicht einfach aufstehen und gehen, wenn die Arbeit noch nicht getan ist. Und es ist in der Anästhesie schon so, dass es häufig halt von vornherein so gut geplant ist, dass man eigentlich eine Ablöse bekommt halt dann zum Ende des Tages.
Kommt trotzdem mal vor, dass man natürlich irgendwie die Planung falsch einschätzt und man dann am Ende einen Mann zu wenig hat und man deswegen mal eine Stunde länger bleiben muss, um den Eingriff fertig zu machen und so. Ich finde schon auch, dass wenn man eigentlich fast fertig ist und nur noch extubieren muss und den Patienten abgeben muss, ob es dann sinnvoll ist, nochmal eine Übergabe zu machen, um dann nochmal eine Übergabe zu machen, da geht ja auch viel Information verloren. Ich finde, so eine gewisse Bereitschaft sollte man schon mitbringen, aber im Großen und Ganzen ist es ein Bereich, der sehr, sehr gut teilzeiterfähig auch ist und dementsprechend glaube ich schon Vorteile für Vereinbarkeit zum Beispiel von Beruf und Familie mit sich bringt. Und auch, wo man sich schon überwiegend auf die Arbeitszeiten verlassen kann. Wir hatten das schon mal erwähnt, aber gibt es so besondere Felder in der Anästhesie, mit denen man sich dann niederlassen kann? Also du hattest den einen Bereich mit Palliativmedizin und Schmerzmedizin schon genannt. Gibt es da noch weitere? Ja, man kann sich natürlich auch als Anästhesist niederlassen.
Das kann sehr unterschiedlich aussehen. Das sind jetzt natürlich irgendwie nur Informationen da aus zweiter Hand, die ich habe. aber ich kenne echt viele Leute, die das gemacht haben. Da gibt es einfach die verschiedensten Konzepte von diesen ambulanten Operationszentren, die teilweise auch in der Hand von selbstständigen Anästhesisten sind, die sowas aufgebaut haben und diese Operationsräume dann an Chirurgen vermieten. Da kann man dann auch letztendlich sich wie in einer kleinen Klinik anstellen lassen. oder es gibt Praxen, die sich halt in gut sich zwei, drei Anästhesisten zusammengeschlossen haben, die dann zu Chirurgen fahren oder vielleicht auch eigene Räumlichkeiten haben. Es gibt die Möglichkeit, dass man in der Praxis sich zwar niedergelassen hat, aber man fährt dann halt wirklich mit seiner kleinen Luftpumpe, mit dem Beatmungsgerät sozusagen durch das Land zu den Zahnarztpraxen. Sowas sind es häufig. Da gibt es auch ganz unterschiedliche Niveaus, muss man sagen. Und ich glaube, da muss jeder für sich dann auch rausfinden, was er sich da so...
Wie viel Sicherheit er braucht, so vielleicht. Wem würdest du denn eine Formulatur- oder MPJ-Tetz-herhaltende Anästhesie empfehlen? Also ich glaube, grundsätzlich kann man das tatsächlich jedem empfehlen, weil man lernt tatsächlich immer was, was man immer brauchen kann, weil egal, auch wenn man hinterher HNO-Arzt wird oder Radiologe, es kann immer ein Notfall vor Ort auftreten und wenn man dann zumindest Masken beatmen kann, und vielleicht weiß, was ein Güdeltubus ist oder sowas, dann ist meistens schon viel gewonnen. Man setzt sich halt einfach mit der ganzen Thematik dann auf jeden Fall einmal auch auseinander. Und das, glaube ich, kann man tatsächlich dementsprechend jedem empfehlen. Beim PJ vielleicht, wenn man jetzt wirklich weiß, man will HNO machen, darum sollte man dann nicht malfach HNO machen, klar.
Aber so rein vom Prinzip her, glaube ich, kann ein bisschen Anästhesie niemandem schaden. Und wenn jetzt jemand unbedingt Anästhesie auch bewusst machen möchte, Wie kann er sich denn so besonders darauf vorbereiten, ob es jetzt Formulatur ist oder Priorität? Also ich glaube, wenn man einfach sich mal so ein relativ basic Lehrbuch schon mal nimmt und einfach so die groben Sachen anguckt, wie wirken eigentlich die Anästhetiker, welche gibt es, welche werden eingesetzt, so grob auch die Dosierungen sich schon mal anguckt und dann auch was gibt es für Atemwegsmanagement-Devices, so diese ganzen Basics und auch die Physiologie dahinter, sich einfach einmal durchliest, dann ist schon viel gewonnen, Weil dann hat man einfach eine Basis, auf der man dann da auch extrem viel on the go mitnehmen kann. Man lernt ja schon extrem viel auch beim Machen und vieles von dem, was wir so tagtäglich machen, steht ja so auch gar nicht in den Büchern so explizit drinnen, sondern man lernt ja auch am Modell ganz viel, finde ich. Aber man nimmt halt viel mehr mit, wenn man einfach so eine Grundlage vorher schon geschaffen hat und überhaupt weiß, warum man bestimmte Dinge so macht oder eben welche Medikamente benutzt werden oder so und warum. Den Rest kann man dann ja auch dort lernen. Was ich mal ganz gut fand, ist natürlich jetzt nicht nur spezifisch für Anästhesie gut, sondern für überall.
Aber ich fand es tatsächlich in der Anästhesie am wichtigsten, dass man sich ein kleines Notizheft mitnimmt und da Sachen, wie du sagst, die halt nicht in den Lehrbüchern drinstehen, die vielleicht auch klinikintern anders geregelt sind als im Lehrbuch, sich notiert und damit dann einfach auch sicherer ist in den nächsten Tagen. Also ich fand das super in Anästhesie, auch gerade diese ganzen Formeln und so. Und ich hatte das Gefühl, dass gerade auch AnästhesistInnen irgendwie den Drang dazu haben, Sachen auch aufzuschreiben und zu zeigen, aufzumalen und das zu erklären. Also ich fand das super gut.
Und das ist natürlich super, wenn man das dann gebündelt irgendwo sich in die Kitteltasche stecken kann, eine Kasacktasche und dann das halt einfach immer dabei hat. Also auch später, wenn man dann später mal anfängt und das rauszücken kann. Weil im Notfall, auch in der Chirurgie, muss ich dann intubieren können. Ich meine, man kann ja nicht warten. Also natürlich kann man auch erst mal Massenbeatmung machen, aber irgendwie, wenn es denn im Ernstfall nicht anders geht, muss man das halt machen und es ist halt gut, irgendwie was an der Hand zu haben. Ob man dann das Buch rausholt, ist eine andere Frage, aber trotzdem fand ich das super, wenn man das irgendwie dabei hat. Hat mir ein gutes Gefühl gegeben und wenn man es aufschreibt, geht es auch weniger schnell verloren. Auf jeden Fall. Also ich glaube, wir haben alle so eins und das mache ich ganz genau so. Immer noch. Bis es dann irgendwann auseinanderfällt. Man lernt ja nie aus. Ja, super Alexandra. Ich danke dir für deine Zeit. Es war sehr schön und sehr interessant. Hat mich irgendwie wieder ein bisschen zurückgeholt in die Zeit damals in der Asthäsie. Ich fand es eigentlich auch gar nicht so schlecht.
Ich wünsche dir noch einen schönen Tag und ja, vielen Dank. Ja, danke. Hat mir viel Freude gemacht und ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen was Interessantes erzählen. Mit Sicherheit. Bis dann. Bis dann. Das war Ruhepuls, der Podcast für deine Zukunft in der Medizin von Thieme. Deine Begleitung vom Studium bis zum Facharzttitel. Moderation Florentine Klemann. Projektleitung Nadine Spöri. Redaktion Dr. Vera Prenusil, Alina Schulte und Enes Elsenhans. Produktion und Technik Benze Börötz.