Seid gegrüßt, edle Fürsten, Kaufleute und all jene unter euch, die gerade schon wieder einen Kometen am Himmel gesehen haben. Ich eröffne hiermit feierlich den Hofrat des GameStar-Podcasts. Unser einziger Tagesordnungspunkt, der Zustand unseres wankelmütigen Souveräns Europa Universalis, des fünften seines Namens, Paradox von Johann Andersons Gnaden. Seit einem Jahr sitzt seine Durchlauch nun auf dem Release-Thron, Doch das Volk der Steam-Reviews murmelt auf den Straßen. Ist der desaströse Beginn seiner Herrschaft endlich vergeben und vergessen? Konnte Paradox die nationale Stabilität durch Patch-Dekrete steigern? Oder ist die Lage im Reich nach wie vor so brüchig wie ein Frieden mit Frankreich im Jahre 1444? Ich bin Michael aus dem alterwürdigen Hause Graf, Kurfürst von GameStar und Vasall des YouTube-Algorithmus. Mein erster Gast heute in der Ratskammer hat mehr Titel als ein durchgespielter Crusader Kings Spielstand. Er ist der Lehnsherr von Albion, die Geißel des Nordens und der einzige Deutsche, der Jon Schöpping so authentisch aussprechen kann, dass man ihm sofort ein Herzogtum überschreiben möchte. Verneigt eure Häupter vor, Steinwallen. Vielen Dank für die Einladung. Und ich glaube, auf Steam wird nicht nur gemurmelt, da werden schon die Mistforken und die Facken rausgeholt. Ja, wie es so oft ist bei Paradox Spiel. Aber wer weiß, vielleicht in dem Fall auch zu Recht. Wir sind hier, um darüber zu richten. Doch was wäre ein Hofrat ohne einen bayerischen Kurfürsten, der heimlich nach der Kaiserchrone schielt? Mein zweiter Gast ließ jüngst auf den Marktplätzen der sozialen Medien verkünden, ich hatte gerade mehrere Stunden Spaß mit EU5, nur um wenige Tage später das Unheilsschreiben folgen zu lassen. Leute, es ist schon wieder passiert. Mein Gott. Erhebt eure Humpen, mobilisiert die bayerischen Separatisten und lasst die kaiserlichen Trompeten erschallen für One Proud Bavarian. Grüß Gott, ich freue mich auch hier zu sein. Und ja, ich hatte tatsächlich Spaß mit EU5. Ich weiß, das geht nicht vielen Leuten so. Ich freue mich hier zu sein, aber gleichzeitig möchte ich auch direkt darauf hinweisen, alles, was Grand Strategy bei mir ist, ist natürlich auf Englisch abgespeichert. Deswegen bitte vergebt mir, sollte ich da ein bisschen in die Falle laufen. Aber ich habe viel zu sagen, wie so oft, denke ich. Ja, ich glaube, es gibt auch viel zu besprechen. Ich habe Steinballen gerade schon schmunzeln sehen, als du gesagt hast, du bist vielleicht der Einzige, der Spaß damit hat. Stefan, wie geht es dir damit aktuell? Oh, große Frage. Wir sind ja hier anlässlich ein Jahr EO5-Release. Wir haben uns nicht in der Konstellation vor einem Jahr getroffen, aber vielleicht können wir das nochmal aufnehmen. Und ich hatte damals gesagt, das Spiel ist... Mega überzogen, riesig, verrückt vom Maßstab her. Und es hat so viele Ecken und Kanten und so viele Fehler. Aber ich hatte schon beim Release Spaß, muss ich sagen, und den habe ich konstant bis heute. Tatsächlich. Also ich freue mich jeden Tag eigentlich, wenn ich dieses Spiel sehe. Es hat immer noch Ecken und Kanten. Ich glaube, ein paar weniger sind es geworden. Aber es hält sich. und mein Spaß hält sich erstaunlicherweise auf. Johannes, dir ging es anders, weil wenn ich die richtig verstehe, warst du eher überrascht, dass es sich dann doch weiterentwickelt hat, als du diese Tweets abgesetzt hast. Gab es bei dir eher so ein Loch nach dem Release? Warst du unzufrieden mit dem Spiel dann erst mal? Auf jeden Fall. Für mich hat es sich tatsächlich sehr anders verhalten. Bereits vor Release habe ich mir gedacht, das wird, wie Steinwein das schon sagt, ein Spiel mit Ecken und Kanten. Es wird recht schwierig, auch das in die Zukunft zu tragen für das Team. Es ist Tinto, die sind nicht in Stockholm. Das heißt, man kann sich jetzt nicht direkt austauschen und man ist relativ isoliert. Aber, Gut, man kriegt das schon hin. Und dann hat es mich etwas überrascht, denn direkt nach Release, und ich glaube, das ging einigen Leuten so, die KI-Aggression war plötzlich wahnsinnig hoch und das hat natürlich alles geändert, was den Spielstil anging. Und gleichzeitig, mir ging es persönlich so, jetzt mal völlig weg von irgendwelchen Mechaniken, wenn ich mich hingesetzt habe und gesagt, das ist ein neuer Patch, ich spiele das jetzt mal, vielleicht habe ich mehr Spaß. Mein Spielspaß hat quasi nie zugenommen. Ich hatte dieses große Loch direkt im Winter, habe ich auch ein Video zugemacht und das hat sehr viel Anklang gefunden. Also viele Leute haben sich gesagt, ja, so geht es mir auch. Und jetzt mit den letzten Patches hat sich das geändert. Da sage ich, ich habe tatsächlich mehr Spaß. Und eine Kampagne zu starten und zu beenden, da ist für mich mehr drin und ich kann tatsächlich auch mehr mitmachen. Ich transkribiere tatsächlich. Also ich nehme alle meine Kampagnen auf und dann habe ich ein Transkript. Und ich kann sagen, statistisch gesehen, ich fluche wahnsinnig viel, wenn ich EO5 spiele. Und jetzt im letzten Patch war das nicht der Fall. Ich fluche sehr viel weniger, wenn ich EO5 spiele. Und dementsprechend glaube ich, dass für mich persönlich tatsächlich ein wahnsinniger Unterschied darin liegt, ob der Patch mein Spielgefühl verändert hat oder nicht. Ganz am Anfang war überhaupt nicht der Fall. Und ich fand das ganz kritisch, weil wenn man dieses Riesenprojekt hat, das so viele Ecken und Kanten hat, dann muss man halt tatsächlich klotzen und dann muss auch was funktionieren und es muss sich was bewegen. Und das Gefühl hatte ich eine ganz lange Zeit gar nicht. Um das mal kurz festzuhalten, ich finde diese Fluchmetrik ja fantastisch. Das ist ja das erste, das ist die beste wissenschaftliche Herangehensweise an Zufriedenheit mit einem Spiel, die ich je gehört. Das müsste man eigentlich in die Steam-Reviews einbauen. Das Steam quasi dich auch, also jetzt mal Datenschutz und so außer Acht gelassen, aber das Steam dich aufnimmt, wenn du spielst, so alle Leute und aus der Fluchhäufigkeit deine Wertungen zu berechnen. Bei mir wäre das 0,0 also wenn ich alleine sogar noch nicht mal vor Publikum sitze dann fluche ich erst recht nicht das sitze ich da einfach also ich bin ein bisschen in der ich spiele ja nicht mit Publikum, ich mache ja keine Streams oder Let's Plays oder sowas. Also bei EU habe ich auch ein bisschen geflucht, damals beim Test weil ich hatte es ja mitgetestet die Testversion auf 4Ds auch gespielt über die wir auch letztes Mal gesprochen hatten und, war sehr unangetan, ob der vielen Dinge, die halt nicht funktioniert hatten damals, weil ich spiele immer Österreich, muss ich ja auch, um Vergleichswerte zu haben, einfach zu vorherigen Kampagnen, und versuche halt, dieses Heilige Römische Reich zu vereinigen und es hat es war so viel kaputt. Einfach, ne, Konzil von Trient ist komplett kaputt gegangen, die Italienkriege waren konfus ohne Ende, weil Fraktionen die ganze Zeit die Seiten gewechselt haben. Die Geschichte mit der KI-Aggression haben sie ja nach Release so hoch gedreht, in unserer Vor-Release-Version war die KI super passiv, hat quasi gar nichts gemacht und nach Release kam einfach Frankreich und hat gesagt, okay, ich mach mich alle platt, weil sie dann halt diese Aggression so hoch gedreht haben. Und das hat mich damals auch den Spaß gekostet und ich hab erst wieder angefangen, tatsächlich kurz vor der Gamescom mit Patch 1.3, einerseits, weil sie die Italienkriege überarbeitet hatten und ich mir dachte, okay, wenn das jetzt wenigstens funktioniert, dann ist das vielleicht ein Grund, sich das nochmal anzugucken. Und der andere Grund war, dass ich auf der Gamescom haben wir einen Talk gemacht mit Steinwallen, Ranger und Maurice über Paradox und Afterworld. Heißt das Afterworld? Ja, kommt schon durcheinander. Ihr neues Strategiespiel, Endzeit-Strategiespiel. Und ich dachte, naja, wenn's da nicht so viel zu sagen gibt, können wir ja über EU5 reden, dann spiel ich halt noch mal rein. Und was soll ich sagen, ich bin müder auf die Gamescom gefahren, als ich hätte müssen. Weil ich bin dann wieder dran kleben geblieben, tatsächlich. Und das war auch der Punkt, wo ich mir dachte, Mist, wir müssen, also jetzt, jetzt muss ich mir hier Leute versammeln in meinem Hofrat, um drüber zu sprechen, warum es besser geworden ist. Vielleicht eine Frage noch, Johannes, weil du sagst, du warst in diesem Loch und du warst sehr unzufrieden. Einerseits natürlich die KI-Aggressionen haben wir schon erwähnt, aber. Kannst du den Finger drauflegen, was dir gefehlt hat? oder was für dich der schlimmste Aspekt war an dem Spiel, der für dich nicht funktioniert hat? Ja, mir ist es tatsächlich richtig klar geworden, als ich Afterworld gespielt habe, bei den Events auch darauf folgend dann, weil man bei Afterworld, und ich glaube, das verhält sich auch bei Crusader Kings 3 und bei Victoria 3 so, die Release-Versionen waren völlig anders designt. Die waren im Kern so designt, dass man gesagt hat, es ist ein quasi leeres Spiel, aber man hat irgendeine Mechanik, irgendeinen Kern, der so besonders ist, dass du nicht zu dem Vorgänge zurückgehen möchtest. Ich möchte es nicht sagen, weil es ist ja einfach nicht der Fall, dass EU5 wie EU4 ist oder nichts Neues macht, nichts anderes macht. Das macht ja wahnsinnig viel anders. Aber ich glaube, dass EU5 eine andere Philosophie hat. Ich glaube, bei EU5 hat man sich gedacht, wir sorgen dafür, dass du schon mit der Version 1.0 800 Stunden haben kannst und du wirst überall Content finden. Aber das hat dann gleichzeitig dafür gesorgt und haben andere Spiele eben nicht das Problem, dass wenn man dieses riesige Spiel hat und man jetzt sagt, man hat überall Content, viel an dem Content hat nicht funktioniert. Und du hast es schon mit dem Heiligen Römischen Reich gesagt. Also das Heilige Römische Reich hat mich die gesamte Zeit begleitet, seit das Spiel raus war, weil es ging immer hin und her und es war mal so und mal so, mal war es viel zu einfach. Die KI hat einfach immer Ja gewotet. Ach so, du willst alles zentralisieren und mir unglaublich viele Steuern? Ja, wunderbar, da sage ich mal Ja dazu. Das war ein wahnsinniges Hin und Her und quasi in keinem Patch, und das ist auch jetzt noch der Fall, aber es ist sehr viel weniger stark bemerkbar, als es in der Vergangenheit war. Zu keinem Zeitpunkt hat es sich so geändert, dass ich gesagt habe, das macht jetzt mehr Spaß. Und deswegen würde ich sagen, wenn ich das mit Afterworld vergleiche, du hast sehr viel weniger, was dort passiert und was dort existiert. Aber das sorgt dafür, dass ich nicht die ganze Zeit im Blickwinkel irgendwas sehe, was so einfach nicht funktioniert. Es ist einfach Müll, da ist einfach irgendwas, das rumliegt und ich muss es ignorieren. Denn wenn ich mich damit beschäftige, dann merke ich einfach nur, dass das nicht wirklich funktioniert. Und ich glaube, dass in diesem ersten Jahr, es wird besser, sie arbeiten wirklich daran, das muss man auch immer mal betonen, Selbst in den Patches, wo ich persönlich sage, für mich hat das nichts geändert. Ich hatte nicht mehr Spaß, als ich jetzt das Spiel dort angepackt habe. Aber ich glaube doch, dass es sehr lang gedauert hat, bis sie verstanden haben, okay, wir müssen jetzt wirklich hier einfach ein bisschen reinhaus machen. Wir müssen uns hinsetzen und sagen, das System muss jetzt völlig überholt werden, das müssen wir ändern. Aber das ist ein Hauptproblem und ich glaube, das wird sich auch noch jahrelang begleiten. Father Loris, ich weiß nicht, ob ihr den kennt, er macht Comics in der Grand Strategy Szene quasi auf Englisch. Er hat damals gesagt, EU5 ist das platonische Ideal eines Grand-Strategy-Spiels. Und ich muss halt sagen, das mag schon sein. Es ist so tief, es geht so viel in die Richtung. Und das ist auch das, was ich an dem Spiel liebe. Aber das platonische Ideal macht mir keinen Spielspaß. Es muss dann irgendwie noch alles zusammenpassen, dass ich mich tatsächlich hinsetze und sage, die Kampagne war schön. Aber man sieht jetzt im Heiligen Römischen Reich, der 100-Jährige Krieg, genauso problematisch behaftet. Es ging immer hin und her. und das Balancing wurde niemals gesettelt. Ich muss doch sagen, Kriegsführung beispielsweise für mich persönlich. Es wurde nie besser, es war immer nur gleich. Es wurde immer anders, aber mein Spielspaß war immer relativ gleich. Weil ja, im Kern kriege ich die KI irgendwo und dann haue ich denen eine drauf und dann ist es auch wieder gut. Aber die Änderungen, die gemacht wurden, haben meine Spielüberlegungen und so weiter nicht wirklich geändert. Und das ist etwas, was das Spiel ganz, ganz oft macht. Und ich glaube, andere Spiele haben damit nicht zu kämpfen. Victoria 3 hat mit seinen ganz eigenen Sachen zu kämpfen. Das ist ja tatsächlich so. Aber im Kern, das war ein leeres Spiel. Wenn dort neue Content hinzukommt, dann ärgere ich mich nicht darüber, dass der alte Content noch nicht funktioniert, denn es gab keine alten. Und EO5 hat sehr stark damit zu kämpfen, denn wo auch immer ich spiele, dieser alte Content wird irgendwo in meinem Sichtfeld sein und das wird mir richtig auf den Geist gehen. So ging es mir immer. Ich glaube, in der Analyse sind wir da, glaube ich, nah beieinander. Ich glaube, die Unterschiede bei der Einschätzung liegen einfach auf so einer subjektiven Ebene. Womit hat man wie Spielspaß? Und ich kann das total nachvollziehen, was Johannes auch sagt. Aber zum Beispiel, wenn man jetzt ein sehr langsamer Spieler ist und sich sehr mit so Details beschäftigen möchte und so ein bisschen eintaucht und viel Zeit braucht, um mit irgendeinem Land zu spielen, dann sieht man diese ganzen Schwachstellen gar nicht so, als wenn man jetzt zehn Runs macht, wo man relativ schnell durchgeht. Dann bekommt man viel mehr Mist zu sehen. Und davon hängt viel ab. Und natürlich auch, in welcher Weltgegend man startet, mit welchem Land. Das kann eine völlig andere Spielerfahrung sein. Und insofern mag das nach außen immer schwierig sein, wenn so unterschiedliche Erfahrungswelten da aufeinanderprallen. Aber es hängt sehr viel davon ab, was ist eigentlich der persönliche Spielstil? Was mag man an so einem Spiel, wo ist man eher skeptisch. Und ich glaube, also mir ging es zumindest so bei EU5 und ich glaube einigen anderen auch, viele sehen halt dieses platonische Ideal, wie du es sagst, diese krasse Vision. Es ist schon jetzt, und es war bei Release schon so, die, glaube ich, komplexeste Geschichtssimulation, die jemals gemacht wurde. Ein völlig größenwahnsinniges und völlig unwahrscheinliches Projekt, dass sowas überhaupt als Game existiert. Und allein gesehen, dass das auch nur ansatzweise irgendwie funktioniert. Haben, glaube ich, schon viele honoriert und dadurch verzeiht man dem Spiel, glaube ich, einiges mehr als anderen Spielen. Und da ist auch die Frage, wo ist dann der Punkt erreicht, wo man ihm das nicht mehr verzeiht. Und da liegt, glaube ich, die Schwelle bei jedem so ein bisschen anders. Ich glaube, in der Sache sehen wir viele Dinge ähnlich. Ja, ich glaube, persönlich gesprochen, für mich, also ich kann beides sehr gut nachvollziehen, ich glaube, für mich ist es immer dann gebrochen, wenn ich wirklich sehr offensichtliche Dinge gesehen habe, die nicht funktionieren oder wo zum Beispiel die Anzeige was anderes sagt, als das, was passiert, das hatte ich auch in 1.3 noch, dass irgendwie, die Kurfürsten des Römischen Reiches alle sagen so, ich wähle dich, Kumpel. Ich habe sie bestochen, natürlich eben Geld in den Rachen geworfen, um Gefallen einzufordern, dass sie bei der Wahl für mich stimmen. Dann kommt die Wahl und sie machen es nicht. Und dann wird der böhmische Typ da Kaiser. Und ich dachte, wie kann das sein? Weil halt irgendeine Anzeige verkehrt war dann in dem Menü. Sowas ist immer für mich, da fluche ich. Das ist immer der Punkt, wo es für mich bricht. Andere Sachen, Und manchmal rechne ich dem Spiel gut, weil ich mir denke, ich weiß nicht, ist es ein Bug oder ist es der Simulation geschuldet. Ein Beispiel, der hundertjährige Krieg und dieses Hin und Her, dieses Balancing hin und her auch jetzt, ist ein gutes Beispiel. Ich spiele jetzt gerade eine Partie, wo Frankreich diesen hundertjährigen Krieg verloren hat. Wo ich mir denke, okay, das ist, also kann passieren, das ist ja eine Sandbox, ist jetzt historisch unwahrscheinlich, aber. Das, was in meinem Spiel passiert ist, Frankreich wurde dann irgendwie, ist inzwischen ein Basal von mir, weil sie so sehr geschrumpft sind, dann hat sie, England hat sie dann weitgehend erobert und ich denke mir, okay, es kann sein, dass das einfach das Zusammenwirken von Faktoren in dieser riesigen historischen Sandbox ist, obwohl ich mit historischer KI spiele, also die Fraktionen sollten sich schon so verhalten, wie sie es eigentlich getan haben. Aber es hätte ja sein können, wenn ein paar Sachen anders laufen in der Geschichte. Oder war die KI dumm und das Balancing funktioniert nicht. Also es ist schwer dann zu sagen, ist das, was ich gerade erlebe, die Folge eines Problems in der Simulation? Oder funktioniert die Simulation im Gegenteil wie gedacht, weil sie dir ja viel Freiraum geben soll? Betont ja auch Johann immer wieder in seinen wütenden Forens-Postings. Wo er sagt, dieses Spiel ist auf Freiheit und Freiraum und Variabilität ausgelegt. Deswegen war er ja auch so sehr gegen Missionen wie in EU4, die dir halt so einen Pfad vorgeben. Nee, ihr sollt selber gucken, wie ihr mit diesem Spiel klarkommt. Es gibt ja inzwischen diese Tutorial-Missionen, die drin sind. Aber das macht es für mich halt so schwer, das dann einzuschätzen. Ich weiß nicht, wie es euch da geht. So was kaputt ist und was nicht. Ja. Ich glaube, das ist tatsächlich sehr normal und auch so wie bei allen systemischen Spielen sozusagen, die Community ist auch diskutiert. Und es ist am Ende des Tages für mich eines der problematischeren Themen, einfach weil, man hat es auch bei Victoria 3 gesehen, die meisten Leute, die einfach keinen Spaß hatten und wo es nicht funktioniert hat, die wussten nicht genau, ist das jetzt ein Bug oder ist das eine Mechanik, die ich nicht verstehe? Ist das einfach nur UI oder ist das tatsächlich eine Mechanik, die völlig nicht funktioniert? Und dementsprechend ist da natürlich die Diskussion über das Thema. Alle reden aneinander vorbei, alle sagen irgendwas anderes und haben einen ganz anderen Eindruck. Und das ist teilweise einfach unvermeidlich bei diesen komplexeren Spielen. Einfach, das kommt mit dem Terrain. Aber bei EU5, ja gut, man muss halt da natürlich auch dazu sagen. Und ehrlich gesagt, ich habe da eine ganz andere Meinung als die Community, glaube ich, was das hin und her angeht. Also das, oh, jetzt ist das ganz stark und das ganz schwach. Natürlich ist das schon vorgekommen, aber gleichzeitig war das zu einem gewissen, Punkt einfach nicht vermeidbar. Man musste sich hinsetzen und sagen, wir müssen jetzt hier mal an dem Rädchen ein bisschen drehen und dann fünf Räder weiter hat sich dann auch noch was geändert durch dieses kleine Rädchen. Man kann es nicht vorhersehen. Das heißt also, diese Änderung wird es immer geben. Aber dadurch, dass diese Änderungen so geschwankt sind, ob es nun beabsichtigt war oder nicht. Jeder redet über was ganz anderes. Es gibt viele Leute, die sind in den Foren und die reden über was, was schon seit drei Patchen quasi gar nicht mehr der Fall ist, aber man hatte das so im Kopf und hat sich irgendwie so entwickelt. Und da muss ich aber auch am Ende des Tages sagen, um das vielleicht ein bisschen auf die Meta-Ebene zu legen, das ist dann halt ein Problem mit dem Paradox, was umgehen muss. Also man muss eine ganz klare Linie finden, wie schafft man das, dass man das Feedback tatsächlich versteht, was jetzt, was funktioniert, was nicht funktioniert hat. Es kann ab und an sein, dass es einen Bug gab und am Ende des Tages war das quasi in der Pre-Release-Phase so. In der Pre-Release-Phase wusste die KI sehr wenig, wie man überhaupt irgendwas mit Wirtschaft macht. Und alle haben so gesagt, ja, ist gar nicht so schlecht. Ich kann ganz entspannt spielen, alles schön. Und dann hat man der KI das beigebracht und dann war. Ja gut, jetzt ist es aber kein Spielspaß mehr. Es funktioniert aber kein Spielspaß. Das heißt also, man muss als Team, und das muss man einfach lösen, man hat ja zahlende Kunden sozusagen, aber man muss als Team verstehen, woher der Spielspaß denn tatsächlich kommt. Denn nur weil ein Feature dann funktioniert, so wie die KI die Ökonomie versteht, oder jetzt diesen Patch beispielsweise, versteht die KI tatsächlich auch, wie man Truppen nach Übersee bringt, wie man diese Kriege ein bisschen stärker führt und so weiter. Und das ist schon gut, aber ich glaube, man wird jetzt auch eine Flut bekommen von Leuten, die sagen, ja, das ist richtig nervig, ich hab keinen Spaß, wenn das so ist. Und deswegen, das ist ein ganz großes Thema, dass natürlich jeder es anders wahrnimmt und jeder auch nicht unbedingt verstehen muss, was denn jetzt ein Bug und was ein schlechtes Feature ist. Das ist aber dann die ganz große Frage für Paradox. Da muss man wirklich dran arbeiten, dass man das Feedback richtig aufnimmt, versteht und dann auch irgendwas in die Tat umsetzt. Und ich glaube, die sind deutlich besser geworden. Das ist für mich die große Erfolgsgeschichte dieses letzten Jahres, dass die Open Betas, so wie sie übernommen wurden. Ich will da jetzt gar nicht zu viel sagen, aber ich weiß zufällig, dass die sich auch sehr stark mit dem Victoria 3 Team ausgetauscht haben, weil Victoria 3 viele Open Betas gemacht hat und die auch tatsächlich funktioniert haben. Also man hatte einfach danach bessere Features. Ich könnte die jeden Tag loben. Also das ist für mich eine wunderbare Sache, dass das alles viel besser funktioniert, dass man direkten Community-Austausch hat. Natürlich ist dann das andere Problem da, dass das nur der freie Content ist. Das heißt also, das DLC ist dort nicht inbegriffen. Man kann das DLC nicht kontrollieren. Man kann das Design nicht testen. Und für mich persönlich ist das jetzt der große Schwerpunkt, weil wir momentan, zumindest meiner Meinung nach, wirklich gute, freie, also kostenlose Patches bekommen. Aber die DLCs, ich habe Byzantium gar nicht erst angefasst. Ich habe das gesehen und habe mir gedacht, ach so, ihr wollt mich einfach nur foltern. Und dachte so, mache ich nicht. Und dann habe ich Across the Pillars gespielt und für mich persönlich kein gutes Design, habe ich auch so ausgedrückt natürlich, aber der kostenlose Patch, wunderbar. Also ich habe Spaß, es ist gut, die Open Beta hat sich wirklich gelohnt und zum Glück haben sie jetzt angefangen, dieses Feedback, diese Problematik des Feedbacks, was du ja auch beschreibst, zu verstehen. Also langsam haben sie es auf dem Schirm und ich glaube, das ist genau die richtige Richtung. Ja. Stefan, kannst du, siehst du auch eine positive Entwicklung aktuell? Jetzt auch gerade, weil wir die letzten zwei Patches angesprochen haben, also so seit 1.3 Mitte des Jahres und jetzt 1.4 seit Ende Oktober. Ist es für dich jetzt auch ein noch besseres Spiel geworden oder kannst du diese Entwicklung bestätigen? Ja, also dass die Patches das Spiel verbessern, ich glaube, da wird, also ich kenne, also gut, es gibt natürlich die Leute, die jetzt die Stundenticks vermissen, das ist so das große Thema aktuell, aber insgesamt wird kaum mehr damit bestreiten können, dass die Patches das Spiel richtig nach vorne gebracht haben. Und wenn man sich so die Spielerzahlen anschaut, es gibt ja auch ich würde sagen eine vorsichtig positive Entwicklung, allgemein würde ich sagen, dass, EU5 den typischen Weg von Paradox Spielen eingenommen hat große Release Peak dann krasse Abfall und dann langsam auf dem Plateau und davon kann man jetzt, damit kann man jetzt weitergehen, also EU5, ich habe mir die Zahlen mal angeguckt die stehen jetzt nach einem Jahr eigentlich besser da als Victoria 3 nach einem Jahr dasteht. Also das ist eine, also das Spiel ist jetzt nicht irgendwie in der großen Krise, was die Entwicklung anbetrifft. Also ich glaube, ja, sie haben eine gute Entwicklung, jetzt gemacht mit den Patches. Und jetzt ist aber natürlich die große Frage, wie kriegen sie jetzt das hin nach Ablauf dieses ersten DLC-Pakets, das die meisten ja über die Premium-Edition gekauft haben, dass sie sozusagen aus den aktiven Spielen dann auch zukünftig DLC-Käufer machen, weil am Ende damit steht und fällt natürlich die langfristige Entwicklung dieses Projektes. Das ist ja das besondere Finanzierungsmodell von Paradox. Und im Idealfall kriegen sie es hin, dass die Leute sehen, dass das, was sie mit den freien Patches bekommen, so wertvoll ist und so wertig ist, dass sie quasi auch die DLCs, die dazugehören, mit dazukaufen. Auch wenn man jetzt den Preis und das DLC einzeln sich betrachtet, das vielleicht ein bisschen überteuert wirkt. Aber im Idealfall funktioniert das als Gesamtpaket. Man honoriert die Gesamtentwicklung, kauft sich das, unterstützt das weiter. Und das muss funktionieren. Und das hat jetzt, glaube ich, mit den bisherigen DLCs bisher noch nicht funktioniert. Und ich glaube, so würde es nicht funktionieren, wenn wir nicht in dieser Premium-Edition ersten Season sind. Und das wird spannend sein, ob sie das hinbekommen. Und das ist aber auch ein gewisserweise ein besonderes Problem mit diesen reinen Content-DLCs, die jetzt nur Länder-Themen haben. Weil du kannst natürlich, sonst macht man das so, man hat eine Spielmechanik, die baut man im Grundpatch ein und nimmt das DLC und erweitert diese Spielmechanik im DLC. Und dann ist das für jeden Käufer auch erkennbar. Das ist eine coole Mechanik. Im DLC wird es noch ein bisschen ausgefeilt, kaufe ich. Wenn du aber diese Länder-DLCs hast, dann kannst du das nicht so gut verzahnen. Und dann muss dieses Länder-DLC an sich wirken. Und das ist mit diesen beiden DLCs nicht so gut gelungen. Ich glaube, Byzanz war sogar noch besser als das letzte, das sehe ich auch ähnlich. Also davon wird viel, viel abhängen, wie wirklich langfristig jetzt das Spiel weitergehen kann. Ja, wobei ich finde es fast schon fair, dass ich die DLCs damit ja ignorieren kann. Ja, das ist absolut fair, ja. Also das Modell ist super fair. Und ich finde auch, grundsätzlich haben sie das klug gemacht, weil du kannst nicht so ein unperfektes Spiel rausbringen. Das war allen klar bei diesem Scope. Und dann machst du im ersten Jahr Spielmechanik-DLCs. Das geht nicht. Da sagt natürlich jeder, ja, macht doch erst mal euer Spiel fertig. Das war total vernünftig zu sagen, wir machen halt jetzt länderspezifische DLCs. Das kann man so als Content oben da oben akzeptiert jeder. Aber ja, also fair ist das total. Man kann das einfach auslassen. Aber wenn man es auslässt, dann verdienen die Entwickler nicht die nächsten fünf Jahre. Also es muss halt irgendwie ein funktionierendes System sein. Ich stimme dir völlig zu und ich glaube aber auch, dass für mich persönlich und, so wie ich die DLCs momentan sehe, ich würde schon sagen, dass die sehr länderspezifischen DLCs in dieser Phase des Spiels, also die Problematik, dass man natürlich die allgemeinen Mechaniken, dann wird der Ruf nach Early Access laut, wie du selbst schon sagst, aber ich muss dazu sagen, dass ich glaube, dass die in gewisser Weise ein Fehler waren. Weil man betrachtet das dann, es stimmt natürlich nicht, natürlich verändert es die Welt, also der DLC-Content sorgt dafür, dass Marokko und Spanien sich anders verhalten, das stimmt schon, selbst wenn man dort nicht spielt, aber wenn ich mir überlege, jetzt gibt es jemanden, der hat die Premium-Medition gekauft und startet das Spiel und dann macht er einen Playthrough und das war's. Und dann denkt er sich quasi, dieser gesamte DLC-Content, den ich dort, ich glaube ohne das, die Premium-Meditionen sind das 20 Euro, es ist halt einfach nicht so sichtbar. Und ich glaube, man kann andere, kleinere DLCs machen. Victoria 3 war natürlich auch groß, aber das Mechanic-DLC, was dort gemacht wurde, mit dem Handel, wo man quasi einen ganz großen Rework gemacht hat, mit Handel, und dann hat man noch Sachen obendrauf gesetzt. Wie du schon beschrieben hast, ich muss dafür sagen, selbst wenn das risikobehaftet wäre, ich würde denken, dass das die bessere Entscheidung gewesen wäre. Einfach, weil der Spieler dann viel mehr oft ein. Much more. Man merkt, dass du viel englisch machen kannst. Bei diesem Thema. Nur englisch. Mein Problem ist quasi, dass wenn die Mechaniken nicht sichtbar sind, dann muss man sich quasi ärgern. Das heißt, jeder Spieler schaut dann in die sichtbaren Mechaniken von anderen Spielen und anderen DLCs, die dort gemacht wurden, und sagt sich dann, aber wofür habe ich denn jetzt hier so viel gezahlt, wenn es nur ein Playthrough war? Und dementsprechend für mich, also ich hätte mir tatsächlich gewünscht, dass man das anders macht, denn mit diesen länderspezifischen DLCs, Mein eigentliches Hauptproblem ist doch nicht, ob der Content gut oder schlecht ist, sondern die Tatsache, dass der Content ja nach 100, 200 Jahren schon weg ist. Man kann ja quasi nicht annehmen, dass die Leute 300, 400, 500 Jahre spielen. Wäre ideal, aber im Kern bereitet man hier für eine so kurze Zeit den ganzen Content vor und damit hat sich das dann auch in der ganzen Region. Das heißt, wenn man etwas mechanisch spezifisch machen würde, dann würde man in eine Richtung gehen, wo man den Content immer sieht, ob man jetzt 100, 200, 300 oder 400 Jahre im Spiel ist. Bei Byzanz ist es ja genau der Fall. Also Byzanz, der Content ist ja quasi nach 50 Jahren, ist die Mehrheit des Contents weg. Bei Across the Pillar, man hat natürlich dann das Golden Century und die Expeditionen, aber gut, sind jetzt nicht so Sachen, wo man sagt, das ist mein Hauptspielstil. Also mein Hauptspielstil wird jetzt hier irgendwie beeinflusst mit diesem System. Und dann sind die nächsten 300 Jahre einfach völlig contentlos. Das heißt, ich glaube, es ist eine denkbar schlechte Variante. Ich weiß, warum man das macht und warum man in die Richtung geht, aber für mich persönlich, ich glaube, wenn man sich die Community ansieht, die sowieso schon ein bisschen genervt ist, die sowieso schon ein bisschen stinkig ist, dann, ja, es wirkt wie Content, der nicht sehr viel ist. Selbst wenn wahnsinnig viel Arbeit in dieses DLC gegangen ist, wird das für die Spieler so rüberkommen. Einfach, weil die Spieler, die machen genau eine Kampagne als Spanien, als Marokko, als Granada. Und dann schauen sie sich das nie wieder an. Während man mit allgemeineren DLCs, By God Alone macht es ja auch so bei Crusader Kings 3, wo man tatsächlich immer sieht, dass sich etwas geändert hat, was die Spielweise angeht, einfach weil die Religion jetzt völlig anders funktioniert. Ich glaube, dass das die Leute glücklicher macht. Man kann unfassbar guten Content machen mit länderspezifischen DLCs, aber ich glaube, es würde die Leute nicht glücklich machen. Und das ist das Problem mit dem nächsten DLC, das ich auch habe. Ich hoffe, dass sie es hinbekommen, aber ich bin sehr ängstlich, dass das genau die gleiche Geschichte wird. Darf ich da mal nachfragen? Das heißt, du würdest das so einschätzen, dass eigentlich diese contentspezifischen DLCs gar nicht funktionieren für EU5? Weil ich meinte, mit EU4 haben sie ja die Erfahrung gemacht, dass das extrem gut funktioniert hat, weil sie da am Ende die Missionsbäume verkauft haben. Sie haben in den letzten zehn DLCs waren ja quasi nur noch diese. Und bei Hearts of Iron 4 ist das halt ja auch quasi die Haupteinnahmequelle dieser Art DLCs, die Länder auszufeilen. Meinst du, das geht nicht? Dann müsste man ja nur spielmechanische DLCs machen. Also ich glaube, es gibt schon Raum dafür. Aber vielleicht in ein, zwei Jahren wäre meine Empfehlung zu sagen, jetzt können wir damit anfangen. Denn momentan, also es ist ja alles Paradoxes Arbeit. Ich will es ja gar nicht so tun, als ob Paradox, als ob wir jetzt alle ganz glücklich sein sollten, dass sie ja gute Arbeit reinstecken. Wenn man keinen Spaß hat, hat man keinen Spaß. Das verhält sich ganz einfach. Aber ich glaube doch, aus Paradoxes Sicht, du wirst in der Community und gerade auch bei den Ratings auf Steam und so weiter, Du wirst nur Gegenwind bekommen, wenn du Content hast, der sich nicht so anfühlt, als ob jede Kampagne besser werden würde. Man könnte es ja so machen, dass es tatsächlich eine regionale Geschichte wäre, aber diese regionale Geschichte, das heißt, man sagt jetzt beispielsweise, wir machen was zum Thema Handel und das ist jetzt ganz speziell, ganz spezifisch auf die italienischen, Stadtstaaten und so weiter bedacht und das macht dann aber Handel ganz allgemein auch besser. Ich glaube, das würde funktionieren, dann hätte man ganz konkreten Flavor nur für eine Region, aber gleichzeitig spürt man, was geändert wurde, überall. Denn so wie es sich selbst verhält, gut, du machst das DLC und auch wenn es ein wirklich gutes DLC wäre, sagst du dann danach, aber das war es dann auch. Ich sehe davon gar nichts mehr, das ist vorbei. Man hätte ja sehr viel einkommen beispielsweise, und vielleicht kommt das noch, aber die Expedition hätte man auch beispielsweise in ganz allgemeinen Erkundungen umsetzen können. Das heißt, also alles wird geändert, wie man Amerika findet, wie man dann Amerika auch tatsächlich erwirtschaftet, also was man dort erarbeitet, aber hat man nicht gemacht. Das heißt, die Expeditionen sitzen jetzt in ihrer eigenen Kiste und wenn man die Kiste nicht öffnet, dann sieht man es halt nicht. Und deswegen, also für mich, ich glaube schon, man kann das... In ein paar Jahren, würde ich sagen, kann man das wirklich gut machen und dann freuen sich die Leute auch, weil es die Leute wieder zurück ins Spiel holt. Aber momentan, es ist so schwer zu sagen, ja, das DLC ist eine Kampagne und danach wirst du es nie wieder sehen, um die Leute von dem DLC zu begeistern. Oder du machst den Preis deutlich günstiger. Ja, ich bin zurückgegangen tatsächlich, Victoria at Lai. Und es ist ein wahnsinniger DLC-Preis in der jetzigen Wirtschaftslage. Aber das Brasilien-DLC, ich glaube, was war es? Waren es 5,99? Mir sind die Augen aus dem Kopf gefallen. Ich konnte es nicht glauben. Weil das ist natürlich auch, es ist weniger Arbeit, würde ich mal behaupten, das Brasilien-DLC, als das Spanien- und Marokko-DLC. Aber es fühlt sich ja ähnlich an. Ich spiele das Land einmal und dann lege ich es beiseite und freue mich, dass das Land jetzt, andere Sachen macht, wenn ich dort nicht spiele, aber es ändert nicht wirklich sehr, was ich tue. Aber 599 gegen 20 Euro ist halt, ja gut, über 599 kann man sich nicht beschweren. Genau, das ist der andere Weg, ja. Ich muss kurz für alle Leute, die noch nicht geragequittet haben, weil ich habe erst gedacht, Johannes, als du angefangen hast zu argumentieren für diese, fokussiertere Weiterentwicklung, auch mit DLCs, habe ich so gedacht, okay, dann, kann ich ja jetzt als Johann Andersson sagen, naja, cool, dann verschiebe ich halt Bilder, äh, Bilder, Features, Entschuldigung, aus dem kostenlosen Patch einfach in den DLC, und tue so, als wäre das dessen Schwerpunkt auch mit dieses System, weil, also jetzt Beispiel, es wird irgendwie das Handelssystem oder wurde jetzt umgebaut in Patch 1.4, dann verschiebe ich das in Across the Pillars, den Spanien-DLC und tue so, als wäre es ein DLC-Feature und nicht ein Patch-Feature, Aber nein, das ist ja gar nicht, was du gesagt hast. Also das nur kurz zur Einordnung, weil was ihnen fehlt, und da würde ich zustimmen, ist Fokus. Also dass man sagt, okay, es wird ein System, sie nehmen sich ein System raus und machen das mal richtig rund, richtig clever, richtig durchdacht. Bleiben wir mal bei Handel oder so. Und dann gibt es einen DLC, der obendrauf etwas setzt auf diesen einen Schwerpunkt sozusagen des Patches, so wie sie es ja genauso machen bei Stellaris und bei ihren anderen Spielen. Und dieser Fokus ist momentan halt einfach nicht da, weil sie in den Patches sehr viel Gießkanne machen müssen. Also sehr viele einzelne Systeme anpacken. Wir haben jetzt irgendwie auch in Patch 1.4 eine neue Währung mit diesem politischen Einfluss irgendwie für die Innenpolitik. Grundsätzlich eine gute Idee, weil Innenpolitik in Patch 1.3 war für mich Zeitvorspulen. Weil nichts passiert. Also alles, was irgendwie zwischen Kriegen ist und Diplomatie, die allermeiste Zeit in diesem Spiel, insbesondere im späteren Partieverlauf, passiert halt nichts, weil es wenig Dynamik gibt in deiner Innenpolitik. Natürlich hast du Ereignisse und dann beschwert sich immer der Adel oder sowas, aber Da fehlt einfach mehr Dynamik, mehr Interaktion, mehr, das wollen sie jetzt auch in den nächsten Patches ja ändern, dass mal die Stände, Adel, Klerus, Bürgerschaft auf dich zukommen und Forderungen stellen und sagen, wie wäre es denn mal, wenn wir hier mehr Macht hätten, Kumpel? Und passiert aber wenig. Und deswegen haben sie diesen politischen Einfluss eingeführt. Und wenn man jetzt überlegt, das hätte man ja weiterdenken können, weil der ist momentan, wozu dieser politische Einfluss führt, finde ich es grundsätzlich eine gute Idee, die Innenpolitik auszubauen. Aber was mache ich? Alle, ich glaube, fünf Jahre oder so, die man es kann, verlange ich von meinem Bürgerstand Geld, damit er mein Konto auffüllt. Und so groß wie mein Reich inzwischen ist, kriege ich halt dann alle fünf Jahre 90.000 Dukaten einfach von den Bürgern. Und dafür benutze ich diesen politischen Einfluss. Und das erschöpft dieses System aktuell zumindest. Ich muss dabei einhaken. Aber du darfst sofort einhaken. Ich will nur meinen Punkt klar machen. Jetzt sind schon drei Sachen, wo ich dazu reagiere. Aber ja, mach weiter. Ich sage noch einen Satz. Mach noch die vierte Sache. Nee, nee, ich sage nur einen Satz. Das ist halt eine Sache, die der Patch macht. Er macht aber ja natürlich noch andere Sachen. Er baut am Handelssystem, am UI wurde geschraubt, die Expedition, es gibt jetzt religiöse Orden, es gibt irgendwie Verlobungen von minderjährigen Kindern, du kannst Erbverträge abschließen, um eine Personalunion zu erben, wenn du Glück hast, wenn ein Land ohne Erbe dasteht und so weiter. Also ganz viele, ganz unterschiedliche Sachen. Stefan, jetzt Bühne frei. Neben, also kurz Nebenaspekt hier Politeinfluss. Ich glaube nicht, dass das Ziel der Einführung dieses Politeinfluss war die, Veränderung der Innenpolitik, sondern sie hatten ein systematisches Problem, dass sie diese ganze, also das wird in der Community Mana Points genannt, dass sie das in der Ursprungsversion gar nicht drin hatten, weil das bei Imperator Rom so gehasst wurde. Aber sie haben jetzt gemerkt, dass ohne Mana Points es auch schwierig wird, weil du dann mit anderen Währungen auf ganz skurrile Art und Weise skalieren musst. Das heißt, du bezahlst dann mit Gold hochskaliert auf deine Wirtschaftskraft irgendwie im Late Game für eine lächerliche Aktion 5000 Gold, was total aus der Immersion rausreißt, nur um die Skalierung hinzubekommen. Oder bezahlt Sachen mit Stabilität oder Legitimität, was überhaupt nicht passt. Und da haben sie das jetzt eingeführt, um sozusagen diesen kleinen Aspekt, wie bezahle ich, wann, welche Aktionen mit welcher Währung ein bisschen besser zu managen. Und dafür eignet sich meiner Points. Das ist, glaube ich, überhaupt keine Revision der Innenpolitik. Das wird irgendwann später kommen. Aber nochmal zu diesem Thema DLC, Features und so weiter. Also ich bin völlig bei euch zu sagen, das ist viel attraktiver und das haben ja auch andere DLCs der anderen Spiele gezeigt, wenn man eine coole Spielmechanik neu einführt, verbessert, überarbeitet, das kostenfrei macht und darauf ein DLC raufsetzt, wo das komplett sichtbar ist. Aber jetzt stellt euch das mal vor, sie hätten das jetzt gemacht mit dem Handelssystem. Was wäre denn die Reaktion gewesen? Also im Übrigen, ich glaube tatsächlich. Tinto denkt jetzt wirklich darüber nach. Nach dieser. Desolaten Rezeption werden die sich schon überlegen, ob sie nicht jetzt genau das machen, was du eben gesagt hast. Nämlich eigentlich freie Features in die DLCs zu bringen, um die halt wertige erscheinen zu lassen. Aber nebenbei, stellt euch mal vor, sie würden jetzt so eine Mechanik nehmen wie Handel und packen das jetzt in dieser Phase in so ein DLC. Das geht doch nicht, weil am Ende ist das ein Feature, was von Anfang an da war, es funktionierte nicht richtig. Was wäre das für ein Aufschrei gewesen, wenn man sagt, ey, ihr verkauft uns ein halbfertiges Spiel und verkauft uns jetzt nochmal DLC, wo das richtig gemacht wird. Das geht nicht. Das kannst du machen mit wirklich neuen Mechaniken vielleicht, also sozusagen oder sehr stark überarbeiteten Mechaniken oder etwas später, also vier, fünf Jahre nach Release, wenn du nochmal ein round, komplettes Reverb von irgendwas machst. Aber in der Phase ein Jahr nach dem Release kannst du nicht Grundmechaniken über DLCs nochmal verkaufen. Und in der Phase nach, in einem Jahr nach Release, kannst du auch nicht in dieser Phase, wo das Spiel immer noch nicht richtig gut läuft, noch mal komplett neue Mechaniken einführen. Das ist halt ein Dilemma, dass man jetzt nicht einfach so wegreden kann. Also ich möchte nicht in der Haut sitzen und ich glaube, ich hätte als Entscheider auch gesagt, es ist ja ein halbes Jahr vor Release entschieden worden, wie diese ersten DLCs aussehen. Lass uns das erstmal rauskommen. Wir werden mit Sicherheit erstmal zwei Jahre das Spiel irgendwie reparkieren. Lass uns erstmal lieber Content machen. Das lässt sich leicht oben draufsetzen. Ja, ist irgendwie total nachvollziehbar. Ja, also da, ich war das ganz kurz, Entschuldige, aber da gebe ich dir recht, sie stecken halt in dieser Zwickmühle, aktuell das gar nicht anders machen zu können, weil sie halt so viele Dinge haben, die sie anfassen müssen. Ich finde schon auch nochmal, dieser politische Einfluss ist ja, es ist keine Revision der Innenpolitik, da stimme ich ja vollkommen zu, aber es ist der erste Schritt des ersten Kapitels, irgendwann dahin zu kommen, weil es halt bisher mit den Rohstoffen, wie du sagst, Legitimität ausgeben, Stabilität ausgeben und so, das hat halt nicht funktioniert, weil es ist halt auch unlogisch zum Teil. Und ich finde es jetzt immer noch blöd. Also wie gesagt, dieser politische Einfluss, finde ich, ist immer noch irgendwie komisch und fühlt sich nicht rund an. Aber ich glaube, was, also ich bin deiner Meinung, sie können es momentan nicht anders machen, als ganz oft ganz kleine Schritte zu gehen oder vielleicht auch mal größere Schritte jetzt, hat man es ja gemerkt. In 1.4 ist ja nicht alles, also wie sich der Handel verändert hat mit diesen Handelsbestellungen und sowas. Der Handel ist ja eigentlich gleich geblieben. Es ist ja einfach nur eine UI-Veränderung, die einfach viel grandioser funktioniert dadurch. Am Ende das System ist ja völlig dasselbe. Genau. Aber ich automatisiere ihn halt trotzdem, weil was juckt's mich? Funktioniert er trotzdem. Aber sie gehen halt kleine Schritte an vielen Ecken des Spiels. Aber was ihnen damit fehlt, ist halt dieses, auch vielleicht in der Kommunikation nach außen, in die Trompete blasen zu können und zu sagen, jetzt ist System XY mal so richtig geil, wie ihr es immer wolltet. Weil deswegen, da entsteht nämlich dieser Effekt, den Johannes angesprochen hat, deswegen kriegen sie halt immer von außen auf die Schnauze, weil natürlich Leute, die jetzt, also ich sag mal, wenn es einen Teil der Community gibt, der ein super tiefes Handelssystem will, ich meine, das ist ja super tief an sich oder besser verständlich ist oder eines, wo es mir Spaß macht, an den kleinen Stellschrauben zu drehen und zu micromanagen. Der Teil der Community sagt halt dann, ja, aber das ist jetzt halt noch nicht weit genug, was ihr gemacht habt. Der Innenpolitik-Teil der Community sagt, ja, aber es geht halt nicht weit genug, was ihr gemacht habt. Der Expeditionsteil der Community, wenn es den gibt, sagt, ja, ein bisschen besser jetzt, aber es geht halt nicht weit genug. und. Das ist wirklich eine krasse Zwickmühle, weil sie können halt einfach gerade nicht diesen Fokus so setzen, wie sie ihn eigentlich setzen müssen, um zumindest mal einen Teil der versammelten Paradox-Stände beschwichtigen zu können mit einem richtig großen, Fortschritt. So. Also, okay, ich stimme erstmal völlig zu, dass das große Problem bei der Kommunikation der Änderungen, weil es so viele Änderungen sind und viele von den Änderungen sind wirklich gut, das große Problem ist, dass es dadurch, dass es eben nicht gebündelt ist, dass es nie so ankommt. Wenn die Trade Orders, wie heißen die Handelsbestellungen auf Deutsch? Okay, die Handelsbestellungen sind unfassbar gut. Das ist tatsächlich nur UI. Es gibt nichts anderes außer UI jetzt an dieser Änderung. Aber sie ist so gut, weil man endlich mit dem System interagieren kann. Man kann endlich sich hinsetzen und man muss nicht über drei Stunden lang alles studieren und dann schafft man das, sondern es geht einfach mit ein paar Klicks und dann ist gut. Ich will so sagen, also ich stimme völlig zu, dass wenn man mehr Fokus hätte bei bestimmten Patches, dann würde das viel besser funktionieren, einfach weil die Message kommt an. Leute würden sagen, ach so, das ist jetzt der Patch, bei welchem ich meine Handelskampagne mache. Ich setze mich hin, ich mache nur Handel und alles ist gut. Und dadurch, dass sie das nicht tun, weil sie in so vielen kleineren Dingen sind, schwierig. Gießkannen denken, ist tatsächlich der richtige Begriff, wie du gesagt hast. Was die DLC angeht, da möchte ich wirklich ein bisschen dagegen halten. Einfach, weil man Victoria 3 tatsächlich nehmen kann. Man kann tatsächlich auf Victoria 3 schauen. Genau das gleiche Thema. Krieg war unfassbar nervig. Alle wissen das. Sogar die Leute, wie ich beispielsweise, die mit Militär interagieren können bei Victoria 3 und sich nicht darüber aufregen und dann aufhören, das Spiel zu spielen. Es war halt ganz, ganz lang wahnsinnig nervig. Das heißt, man ist auch in einer problematischen Phase, wo ganz klar Systeme existieren, die eben tatsächlich einfach, es funktioniert nicht wirklich so gut, man hat Probleme und so weiter. Und dann hat man sich dennoch hingesetzt und hat gesagt, wir machen, dass die Wirtschaft mit dem Investment Pool automatisch funktioniert und dann das DLC, was dazukommt, baut das noch weiter aus. Die Diplomatie bekommt jetzt die Verträge und so weiter und dann das DLC baut das noch weiter auf. Charters of Commerce war das, erfolgreichste DLC, also zumindest was die Rezeption angeht, aller Zeiten für Victoria 3. Und dieses DLC, wenn man sich auf die Steam-Page begibt, ist so unfassbar kurz. Es gibt quasi so wenig Features. Und wir befinden uns noch relativ früh, würde ich zumindest behaupten, hoffentlich in der Victoria 3 Entwicklungsphase. Ich würde es mal so betrachten, also vielleicht etwas skizzieren hier. In EU5 mit diesen Trade Orders, mit den Handelsbestellungen, Wahnsinnig seltsam. Okay. Die Übersetzungen sind natürlich immer so ihre eigene Sache in Paradox-Spielen. Mit diesem Feature hat man jetzt Interaktionen damit, aber es kommen ganz offensichtliche Fragen auf. Natürlich, man kann Embargos machen, man kann Tariffs und man kann Subsidies und so weiter und so fort, aber man kann jetzt nicht ganz souverän andere Länder beeinflussen. Es gibt keine Gunboat-Diplomatie, wie man das im Englischen nennt. Es gibt dort so viele Sachen, wo ich sagen würde, das System, wie es jetzt ist, ist ja schon richtig spaßig. Man hat jetzt etwas eingefügt, was dafür sorgt, dass ich damit interagieren kann und tatsächlich meine ganze Kampagne darum organisieren kann. Darauf aufbauend könnte man jetzt noch ein DLC machen und ich glaube, ich wage zu behaupten, dass das tatsächlich sehr viel positiver betrachtet werden würde als Flavor-Content. Denn am Ende des Tages würde ich, jede Kampagne würde mich dazu bringen, dass ich sage, Vietnam, bitte öffne deine Häfen. Ich brauche ein Treaty-Port, ich brauche jetzt hier ein bisschen Partizipation. Man kann das alles schon tun, aber man könnte das mit dem DLC aufbauen. Und bei Victoria 3, denke ich, sieht man, dass es funktioniert und dass man es so tun könnte. Gleichzeitig für mich ehrlich gesagt, der Unterschied zwischen Flavor-Content im DLC und mechanischen Erweiterungen, ganz grundlegend möchte ich sagen, ich glaube, Mechaniken nur in DLCs zu haben und gar nicht im Frame-Patch ist ein Problem. Ich glaube, das sollte man nicht tun, denn das Balancing geht dann auch völlig aus dem Fenster und dann wird alles sehr viel schwieriger, auch für die Entwickler. Aber dieses Mechaniken hier und dann nochmal ein bisschen weiter im DLC, ich sehe den Unterschied gar nicht so stark. Denn wenn man sich jetzt Across the Pillars nicht holt, dann sitzt man da und Iberien verhält sich völlig anders. Und nicht so, wie man es vielleicht erwartet, weil man sich gedacht hat, es ist ja ein historisches Spiel und irgendwie wird es schon in die historische Richtung gehen. Ich muss dazu sagen, auch wenn man eine Cross the Pillars hat, momentan verhält es sich auch nicht so realistisch, weil Marokko unfassbar stark ist und mit seinen Pferden und mit seinen Galären einfach alles dominieren kann, was die KI angeht. Aber im Kern für mich ist der Unterschied dahingehend nicht so groß, einfach weil natürlich die Region oder das System in beiden Fällen, das heißt also in beiden DLC-Modellen, sich völlig anders verhält und die Erfahrung eine völlig andere in diesen Bereichen ist. Wenn ich das DLC nicht habe, dann ist Spanien eine ganz andere Geschichte. Ich kriege so viel weniger davon mit, ich muss mich viel mehr auf die generischen Mechaniken verlassen und dann, das genauso läuft es dann auch. Also es hat sich sehr wenig geändert für den Spanien-Spieler, der das DLC nicht hat, was ähnlich wäre, wenn man das Handels-DLC, wenn es eines gäbe, auch nicht hätte. Für mich ist die Unterscheidung gar nicht so groß, aber ich glaube, dass die Leute, die würden sich mehr freuen, wenn man sagt, die Mechanik funktioniert jetzt und du kriegst nochmal ein Nonplusultra obendrauf mit dem DLC. Also ich will das Thema nicht vortreten, aber ich muss darauf noch einmal reagieren. Also ja, ich sehe das absolut so. Aber jetzt stell dir vor, die haben ja diesen Premium Pass ein halbes Jahr vor Release designt. Die wussten ja noch gar nicht, dass das Handelsthema nicht funktioniert. Dass das irgendwie ein großes Ding ist, das man machen muss im Laufe des Jahres. Das heißt, du sitzt in einer Situation vor Release, musst du die ersten drei DLCs designen. Und wie soll man ein Handelsthema designen? Das heißt, du gehst ja erstmal den Safeplay und machst erstmal so quasi Content. Und das hat Victoria 3 auch gemacht. Und deswegen wird es entscheidend sein, was im zweiten Jahr passiert. Jetzt wissen sie ja, was Phas ist. Und jetzt können sie die DLCs auch richtig designen, quasi auf den Bedarf im, Da stimme ich völlig zu. Ist nur für All the Lions. Klingt das sehr deprimierend. Das stimmt. Da müssen wir jetzt noch einmal durch. Ich überlege die ganze Zeit, ob ich erklären soll, was Handelsbestellungen sind für alle, die uns zuschauen oder zuhören und nicht Europa Universitis 5 spielen. Aber da würde ich erst mal sagen, was macht ihr hier? Aber ich finde das System halt tatsächlich interessant, weil ich habe mich damit nicht sehr viel auseinandergesetzt. Weil wie gesagt, ich mag es nicht, wenn ich zu sehr micromanagen muss. Was ich auch automatisieren kann und okaye Ergebnisse bekomme. Und beim Handel, zumindest vor Patch 1.4, war es so, brauche ich nicht mit, also ja, ich weiß, dass man da optimieren kann und habe auch YouTuber gesehen, Anwesende eingeschlossen, die das machen und dann sieht es total faszinierend aus und es bringt ein bisschen was. Aber warum sollte ich? Also funktioniert für mich auch gut, wenn ich einfach das Automatik-Zahnrädchen anklicke. Und jetzt ist es so, und das ist, glaube ich, ein Schritt in die richtige Richtung, weil es ist immer was Gutes für eine Simulation, dass wir diese Handelsbestellungen eingebaut haben, mit denen man zum Beispiel Dinge, die gehandelt werden sollen, also entweder importiert oder exportiert in deinem Land, automatisiert anfordern kann. Zum Beispiel, wenn ich ein neues Gebäude baue und ich habe nicht genug Mauerwerk oder Holz als Baumaterialien, dann sollte es doch bitte importiert werden. Dann kannst du noch einstellen, wie viele Anteile deiner Handelskapazität da reinfließen sollen, ob es ein gewinnimportierter Import sein soll oder Geld spielt keine Rolle und so weiter. Also, es sind Makroentscheidungen eigentlich, statt an irgendwie einzelnen Handelsrouten rumzudoktern und zu sagen, okay, jetzt importiere ich Holz aus Griechenland für drei Dukaten 80 pro Tick und so. Also. Und diese, ich glaube, eine Simulation profitiert immer, und das sehen wir ja bei allen Simulationsspielen bis hin zu einem City Skylines, profitiert immer gut, wenn ich weiß, dass ich Entscheidungen treffen kann und auch spüre, dass die sich auswirken. Weil ich glaube, viel Kritik an der Simulation kommt daher, dass ich überhaupt nicht, dass ich das Gefühl habe. Ich kann nichts Sinnvolles entscheiden, weil ich ja gar nicht weiß, ob ich oder welche Auswirkungen es hat, ob ich da überhaupt was Intelligentes gerade tue oder nicht. Und das heißt nicht, dass das Spiel irgendwie super zugänglich sein muss und mich total an die Hand nehmen. So ist EU5 nicht ausgerichtet, das verlange ich auch gar nicht. Aber bei diesem Handelssystem, bevor es halt diese Makro-Ebene dieser Handelsbestellung gab, Also, was immer so, ja, ich habe nicht das Gefühl, hier irgendwie was sinnvoll, entscheiden zu können und dann macht es keinen Spaß. Immer wenn du an diesem Punkt bist in einem Simulationsgame, wo so viele Rädchen ineinander greifen, ich weiß gar nicht, was ich jetzt sinnvoll entscheiden kann, dann ist für mich auch der Punkt erreicht, wo es einfach keinen Spaß macht, weil dann sehe ich ja auch keinen Effekt meiner eigenen Handlungen und dann ist es nicht befriedigend. Und wenn sie mit dieser Philosophie aber weitergehen, mal gucken, ob sie es tun, aber zu sagen, okay, man baut halt Funktionen ein, dass man an den richtigen Punkten und in den richtigen Systemen bedeutsame Entscheidungen treffen kann, deren Auswirkungen man dann auch sieht und spürt, ah ja, bitte. Also das ist hoffentlich jetzt auch ihr Ansatz bei allem, was noch kommt in den folgenden von Gs. Ich sehe euch nicken, das ist ein Nicken im Sinne von hoffentlich hält er bald die Fresse oder ist es ein zustimmendes Nicken? Beides. Von mir nur völlige Zustimmung. Du bist wieder eingeladen, Johannes. Wunderbar. Ach, Wahnsinn. Gibt es irgendwas jetzt in Version 1.4, vielleicht Stefan, bei dem du, wenn du es gerade spielst, spezifisch auch gesagt hast, Handel haben wir ja schon erschöpfend besprochen, aber auch gesagt hast, okay, das geht für mich in eine gute Richtung oder das versinnbildet dich irgendwie, dass sie gerade so richtig unterwegs sind? Boah, ja, fast alle Features gehen in die richtige Richtung. Also man muss dazu sagen, das Handelssystem und überhaupt das Wirtschaftssystem ist von Anfang an eigentlich die größte Stärke meines Erachtens des Spiels gewesen und das, was mich am meisten fasziniert hat. Die Simulation einer Weltwirtschaft und zwar inklusive der dahinterstehenden Bevölkerung und der Betriebe und der Ökonomie, das ist das für mich, das ist sozusagen das Problem. Einzigartige und Kernsystem von EU5, was es erstaunlicherweise eigentlich noch tiefer macht als Victoria 3, was eigentlich ja ursprünglich genau das zum Zentrum haben sollte. Ich glaube, bei Victoria 3 hat es von Anfang an, sag ich mal, ein bisschen besser und zugänglicher funktioniert, aber auf der Simulationstiefe ist das einfach nur krass. Und ich habe halt total viel Freude von Anfang an gehabt, da reinzusteigen und ganz tief zu gucken. Ich mache hier eine kleine Veränderung, was hat das für Auswirkungen? Und dass das jetzt nochmal viel zugänglicher geworden ist, viel steuerbarer, wie du jetzt gerade schon gesagt hast, das ist, würde ich sagen, der wichtigste Aspekt dieses Patches. Aber am Ende, da sind ja tausend Bug-Fixing-Fixes dabei und jeder einzelne Spiegelstrich kann in einer spezifischen Kampagne einen Unterschied machen, weil das so relevant sein kann. Und das ist jetzt total schwer zu sagen. Ich würde eher lieber noch auf Punkte eingehen, die ich aktuell noch besonders nervig finde. Und das ist das Thema Kolonialisierung, Kolonialemotion, Entdeckung. Das fühlt sich alles noch sehr und nicht spaßig an, sagen wir es mal so. Sehr viel Micromanagement, sehr viel kleinteilige Arbeit. Und man hat nicht das Gefühl, dass man da irgendwas richtig Wesentliches macht und dass man auch die Kontrolle darüber so richtig hat, was in den Kolonialnationen passiert. Ich finde das eigentlich super interessant, Kolonialnationen. Da baut man sich eine neue Gesellschaft auf. Und so weiter, aber das läuft so nebenher, man interagiert kaum mit denen. Also da ist noch wahnsinnig viel Potenzial, aber das wissen sie ja, ich glaube, das haben sie ja auch schon auf dem Zettel, also das ist, aber das, ich meinte, sag mal, wenn du jetzt, keine Ahnung, Kasachstan spielst, dann interessiert dich dieser Aspekt jetzt zum Beispiel gar nicht, und das meine ich ja, jeder Playthrough hat irgendwie so eine andere Perspektive und fallen irgendwie andere Dinge auf. Definitiv. Johannes, was sind denn deine größten Forderungen in Richtung Paradox? Sie haben ja schon eine Roadmap veröffentlicht. Vielleicht, um die mal kurz aufzuzäumen, was da drin steht. Es kommt im Frühjahr 2027, Update 1.5, wo aktuell angekündigt sind, das kann sich immer ändern, also jetzt mit Vorsicht zu genießen, aber wo aktuell angekündigt sind, ein neuer Ereignistyp, die Vorfälle, Incidents auf Englisch, der so zwischen den großen Situationen oder Reformationen und so was und kleinen Ereignisse gibt, also kleine Textfenster auf Blob-Ereignissen, wo sie einfach mehr erzählerische Dichte noch reinfüllen wollen. Es soll bilaterale Friedensverträge geben, wo jetzt alle sagen, Friedensverträge sind immer bilateral, weil sie ja zwischen zwei Parteien abgeschlossen werden. Korrekt, aber jetzt ist die Idee, dass beide Parteien Forderungen auf den Tisch legen können und nicht nur eine, die den Frieden diktiert, war ein Community-Wunsch. Stände sollen mehr mit Forderungen an dich herantreten im Spiel. Das würde mich sehr freuen, auch für meine Innenpolitik, für mein Steckenpferd so ein bisschen, dass halt mein Österreich ein bisschen dynamischer wird und vielleicht auch mal ein bisschen unruhiger, dass der Adel da mehr fordert oder die anderen. Plus, es soll schwerer sein, Stände zu managen, wenn feindliche Armeen dein Land besetzen. Auch nicht schlecht, dass der Adel sich dann denkt, ach, wieso, warum sind wir eigentlich noch treu zu unserem Souverän, wenn hier gerade ein Krieg herrscht? So eine Belagerung soll weniger frustrierend werden. Die christliche Theologie soll sich wandeln und sich vielseitiger anfühlen, mit mehr Möglichkeiten auch mit dem Glauben zu interagieren. Mein Traum, also das wird nicht passieren, aber mein Traum ist immer noch so eine eigene Religion zu bauen, wie ein Crusader Kings 3 mit Kannibalismus und sowas. Aber ja, das muss nicht sein. Bloß nicht. Das stelle ich mal hin. Jetzt will ich es haben. Jetzt ist es mir plötzlich das Allerwichtigste für die Zukunft. Nein, nein, das würde auch nicht passen zum Spiel mit dem. Was mir nur immer gefehlt hat. Ist der Anglikanismus, die anglikanische Kirche in Europa Universalis V ist ja drin, die Gründung sozusagen, aber nur als sehr spezifisches historisches Event, wenn eine sehr spezifische Situation in einem spezifischen Zeitraum auftritt. Das heißt, irgendwie im 16. Jahrhundert musst du als englischer Monarch ohne männlichen Erben dastehen. Und dann führt, wie im echten Leben, führt es dazu, dass halt diese anglikanische Kirche gegründet wird, damit man sich leichter scheiden lassen kann, weil dann der Papst kein Mitspracherecht mehr hat und eine andere Frau heiraten, mit der man dann so Heinrich der Achte und das kennen wir alles. Aber passiert recht häufig, erstaunlicherweise. Es wurde geöffnet in den Patches, man hat es ein bisschen weiter ausgestaltet, aber genau das Problem bestand lange Zeit, ja. Genau, also dass man damit mehr systemisch anfangen kann, auch in anderen Zeitpunkten, mit anderen Ländern und sowas, plus Kirchenspaltungen und so, die eine größere Rolle spielen wollen, wunderbar. Vasallenverträge sollen vielseitiger werden in Patch 1.5, also Vertragsklauseln, bisschen Crusader Kings 3, dass nicht mehr jeder Vasall oder jedes Lehnsgut, gibt ja unterschiedliche Typen, halt genau gleich ist, sondern man verschiedene Bedingungen festlegen kann, was die an Tribut zu zahlen haben, wie sie sich zu verhalten haben in Kriegen und so weiter. Plus Verbesserungen an popbasierten Ländern, an Banken, Handelsgesellschaften. So, das ist alles Patch 1.5 vielleicht. Aber fokussiert ist da ja auch gar nichts, ne? Nee, das ist auch wieder die Gießkanne. Nee, nee, das ist ja, genau, genau. Ich glaube, es sind einfach absolute Nerds und Freaks und die haben immer geile Ideen und lass uns das machen. So, ich glaube, so läuft das da. Das ist, glaube ich, so ein bisschen Start-up-Mentalität. Das schon, das hätte ich jetzt auch gesagt. Vielleicht aber ein bisschen mit mehr Community-Unterfütterung. Und jetzt ganz kurz, Johannes, bevor wir zu dir kommen. Danach, also dann sagen sie, machen wir ein paar Maintenance-Patches und so, und dann kommt nächstes Jahr, Zitat, das größte Update in der Geschichte von EU5, Version 2.0, in dem. Einige würden sagen, endlich die Ambitionen kommen sollen, also dass du deiner Nation ein langfristiges Ziel geben kannst, zum Beispiel territoriale Expansionen, Vormachtstellung im Handel, regionale Herrschaft oder sowas, was dann auch wiederum, die KI macht das schon, das gibt es im Spiel schon, dass die KI sozusagen ihren Fokus festlegt. Dann kannst du es auch selber machen und das beeinflusst dann auch Beziehungen. Das heißt, wenn zwei Nachbarn beide sich territorial expandieren wollen, dann verstehen die sich logischerweise weniger gut, als wenn beide sagen, hey, wir würden gerne, friedlich handeln. Wobei, kann das auch zu Konflikten führen vielleicht. Also einerseits diese Ambitionen, eine Überarbeitung, und das geht in Steinwallens Richtung der kompletten Entdeckungen und der Kolonisierung, haben sie versprochen, wie auch immer die dann am Ende aussehen wird. Expeditionen, Entscheidungen und Ereignisse sollen überarbeitet werden und sie wollen generell ihr System umbauen, wie sie neue Inhalte einbauen, also ihr Content Delivery System. Wahrscheinlich damit es leichter erweiterbar ist. Vielleicht haben sie da aktuell, im Hintergrund ein bisschen Probleme. Jetzt, sorry für die vielen Bullet Points, Johannes, ist da schon was dabei, von dem du sagst, okay, das geht auch in die richtige Richtung oder gibt's für dich noch ganz schlimme Pain Points, also ganz schlimme, schmerzt dich irgendwas an diesem Spiel, wo du aktuell das Gefühl hast, das wird gar nicht angegangen? Also das Heilige Römische Reich schmerzt mich immer, muss ich zugeben, aber davon ab, ich bin ehrlich gesagt mit der Zukunftskarte dort sehr zufrieden, ich glaube, dass das gute Richtungen sind, wie sie sich dann tatsächlich ausgestalten, das ist nochmal eine ganz andere Geschichte. Der Fokus ist da tatsächlich vielleicht nicht ganz so stark, wir werden mal sehen, wie das im Kern funktionieren wird. Ich glaube, ich bin sehr positiv, was die Zukunft angeht, einfach weil ich jetzt mittlerweile so viel Vertrauen in die Open Betas habe. Ich glaube, dass da sehr viel passieren kann, was dann tatsächlich auch als Feedback wahrgenommen wird und was dann auch implementiert und überdacht wird. Und mechanisch und generell, was ich gerne sehen würde, also Kolonisierung, ganz großes Thema. Ich glaube für jeden, ich mag Kolonisierung daringehend noch, dass ich sehr großer Handelsfan bin. Und das funktioniert mittlerweile tatsächlich wirklich, wirklich gut. Aber ja, es ist halt tatsächlich relativ langweilig und sehr klickintensiv und so weiter. Aber für mich persönlich, glaube ich, wären das zwei Dinge. Kriegsführung für mich ist sehr, sehr langweilig. Ich weiß, dass das sehr seltsam ist in einem EU-Spiel. Aber für mich geht es um so Sachen. Ich liebe Mechaniken wie, in diesem Wald bin ich versteckt und man kann mich nicht finden, aber die KI versteht davon gar nichts. Oder in diesen Bergen werde ich eingefroren und die KI versteht es auch nicht so wirklich. Aus meiner Sicht, ich würde mich freuen, wenn die KI ganz generell Kriegsführung vielleicht nochmal ein bisschen betrachtet. Aber ich würde mich auch über so Neuerungen freuen, wie beispielsweise am Anfang, wenn ich 2000 Leute habe, macht es vielleicht Sinn, dass ich mich im Wald verstecken kann. Aber dann mit 50.000 weiß ich nicht, ob man das als Geheimnis tatsächlich ausgestalten könnte. Vielleicht könnte man Scouts einführen und sowas in die Richtung. Weil für mich momentan muss ich sagen, Krieg ist so die langweiligste Geschichte. Einfach weil ich weiß ganz genau, wo die Schwachstellen der KI sind. Und dann nutze ich die eben und dann war es das auch. Also für mich ist das jetzt weniger interessant, als zu sagen, mit wem stelle ich mich diplomatisch gut und wen werde ich jetzt tatsächlich attackieren. Da ist ein bisschen mehr Geschichte dahinter, würde ich mal sagen. Ich denke auch, dass sie da hinterher sind. Johann ist natürlich jemand, der Kriegsführung liebt. dementsprechend denke ich, dass da sicherlich was gedreht werden wird, auch wenn es nicht direkt in der. In der Karte steckt. Abgesehen davon mein ganz großer Wunsch und ich glaube, das wäre das, was EU5 für mich tatsächlich zu einem meiner unbedingten Lieblingsspiele drehen könnte. Alles, was die Diplomatie und das KI-Verhalten angeht, bitte, bitte mehr und mehr und mehr. Man hat es ja schon getan, man sieht, was für Einstellungen die KI hat in der Übersicht. Man hat auch die Prioritäten. Wenn man im Debug-Modus ist, dann sieht man das auch ganz schön, dass die, beispielsweise man hoffert over Frankreich und dann sieht man, geh nicht nach Russland. Man sieht tatsächlich einfach, die KI sagt, nein, wenn ich einen russischen Krieg sehe, ich mache gar nichts damit. Ich gehe nach Italien. Und ich glaube, dass diese Interessensetzung das ist, was Diplomatie auch wirklich interessant machen kann. Ich habe momentan noch das Gefühl, dass sehr viel, obwohl man natürlich sehr viele Möglichkeiten hat und sehr viele Funktionen, sehr viel der Diplomatie in EU5 fühlt sich immer noch wie ein Brettspiel an. Man sagt also entweder wir sind gut gestellt oder wir sind nicht gut gestellt und dann geht das in die Richtung. Ich würde mir sowas wünschen wie die Packte, die man in Victoria 3 jetzt hat, also etwas komplexer, man arbeitet zusammen, dann wächst das auch tatsächlich zusammen und von da geht es eher her. Momentan man grindet ja sozusagen bestimmte Werte und dann hat man den Threshold und dann geht es einfach weiter. Für mich wäre es ein bisschen interessanter, wenn ich einfach das Gefühl hätte und am Ende des Tages ist es natürlich für jeden etwas anders, weil wirklich gute KI gar nicht so gut wäre in dem Spiel, Denn dann wird das einfach nur noch optimal gespielt und man muss sich dann danach richten. Ich würde mich über narrative KI freuen, würde ich jetzt mal sagen. Also wenn ich so ein bisschen erkennen könnte, die KI hat da nicht nur unter der Haube irgendwas, was so eine größere Kampagne ausgestalten soll, sondern auch ganz konkret... Ganz im Offenen wird tatsächlich gesagt, so, und ich möchte jetzt als Frankreich meine Rheingrenze. Ich würde mich liebend gern weiter nach Osten ausbreiten und so weiter mit diesem bestimmten Fokus. Das wäre für mich sehr, sehr ansprechend. Also alles, was in Richtung Diplomatie geht, es wurde schon gesagt, die Ambitions gehen in die Richtung. Also die KI sollte sich sehr viel stärker ausdrücken. Und das sind Sachen, ich kann das nur loben und nur hoffen, dass gerade dieses Thema auch wirklich gut landen. Weil für mich würde das das Spiel wahnsinnig ändern. Also Victoria 3, ich freue mich jedes Mal, wenn ich diese Notification bekomme, wo dann steht, ach ja. Durch einen diplomatischen Katalysten, ich kenne den deutschen Begriff leider nicht, hat sich jetzt die Haltung verändert, beispielsweise, es wurde ein Lobby geformt oder sowas in die Richtung. Es ist immer wunderschön, weil es einfach dafür sorgt, dass die Welt lebendig erscheint. Also für mich ist das eine der größten Dinge, um das Spiel, es hat ja diesen Unterbau, wie du es auch schon gesagt hast, dass alles, was dort simuliert wird, ist unfassbar. Also das ist ein wahnsinnig ambitioniertes Spiel. Was die Diplomatie angeht, denke ich, könnte man noch ein bisschen weiter gehen, als das EU4 getan hat und das würde für mich wahnsinnig viel ändern. Also das wäre der große Gewinner für mich. Da würde ich noch einen Wunsch ranhängen. Ich fände es schön, und Sie haben es ein bisschen schon gestartet mit diesen Herrscherpersönlichkeiten, um da zum Beispiel mehr Dynamik reinzubringen. Ich meine, man hat jetzt irgendwie ein Bündnis oder man hat irgendwie eine gute Beziehung, aber plötzlich gibt es einen neuen König von Frankreich. Und warum nicht dem halt andere Ambitionen geben? Plötzlich ändert sich die außenpolitische Dynamik völlig, weil es eine neue Regierung gibt, eine neue Ausrichtung. Die kommen an und sagen, ja gut, was bisher handelt wurde, ist schön und gut, aber ich möchte jetzt das haben. Oder meine Interessen sind jetzt so. Und plötzlich muss man sich umstellen. Und wenn dann die Welt sich in vielen Ländern so verändert, gibt es halt nicht so eine statische Situation, sondern muss sich ständig an wechselnde Prozesse anpassen. Das wäre irgendwie sehr glaubwürdig und cool. Ja, definitiv. Zumal es ja schon diese Meldungen gibt zum Teil, wenn neue Monarchen an die Macht kommen oder neue Staatsoberhäupter. Aber es geht halt einfach so weiter, wie es bisher war. Ja, die haben halt ein paar so Veränderungen durch die Persönlichkeit, ein paar so Einstellungen. Aber es wirkt sich nicht so wirklich aus. Also ich habe nicht das Gefühl, dass sich da groß was verändert. Ja, definitiv. Sehr coole Idee. Ich bin total bei euch. Es muss mich einfach mehr Dynamik spüren lassen, weil die Systeme dafür sind da. Das ist wieder das, was man diesem Größenwahn ja anrechnen muss, dass sie das so gebaut haben, dass sie eine Basis ja haben, um das alles machen zu können. Dass es aber noch nicht ganz da ist, wo es sein könnte in Sachen, ich sag's nochmal, Innenpolitik, was da alles Wechselwirkungen haben könnte, Diplomatie völlig richtig, was da alles. Noch passieren könnte und generell würde es mich eh freuen, wenn die KI in Kriegszeiten irgendwie, also du hast es schon gesagt, Johannes, cleverer wäre, auch was Verbündete angeht, wenn du halt irgendwie mit einem Alliierten oder mit einem Vasallen irgendwo kämpfst und er belagert eine Stadt, bis zehn Minuten, bevor diese Belagerung eigentlich vorbei wäre oder abgeschlossen wäre und geht dann einfach weg. Klassiker, ja. Ja, das passiert vielleicht nicht mehr so oft wie früher, aber es passiert immer noch. Und da fluche ich. Weil das ist, da kann ich es nachvollziehen, wenn man dann vorm Bildschirm sitzt und sagt, was ist denn jetzt wieder los? Das ist die harmlose Variante jetzt gerade. Weil also gerade oder wenn irgendwie verbündete Armeen, das hatte ich neulich mit Spanien, stehen halt einfach, statt hier rüber zu kommen, wo der Krieg stattfindet, stehen sie halt in Spanien rum. Und das wäre sogar okay, wenn ich, Und da kommen wir wieder zur Diplomatie-KI, wenn mir Spanien einen Grund dafür geben würde oder wenn ich nachschauen könnte, ob Spanien einen Grund dafür hat. Weil es kann ja sein, dass Spanien sagt, Krieg in Italien, warum? Brauche ich doch nicht meine spanische Jugend dafür verheizen oder meine Berufsarmee hier nach Italien schicken, das ist doch nicht mein Cup of Tea sozusagen. Und ich mache das ja selber oft genug, wenn mich Spanien einlädt irgendwie zu einem Krieg gegen Marokko, sage ich doch auch, also Österreich, wofür denn? Meistens. Also sprich, wenn es einen sichtbaren Grund dafür gäbe, dass die einfach ihre Armeen nicht rüberschicken, okay, wenn sie aber einfach sagen, ich bin beim Krieg dabei, cool, Digga, let's go. Der Grund ist meistens, dass sie keine Flotte haben oder mit der nicht umgehen können. Ja, genau, eben, sie können die Truppen nicht richtig transportieren, sie können, irgendwie, sie finden keinen Weg irgendwie, also ja, es gibt halt, es gibt so viele Dinge. Generell auch viele Dinge, finde ich, immer noch, wo du nach einer Erklärung suchen musst und ganz viele YouTube-Videos anschauen musst, natürlich bei OneProp Bavarian und Steinwallen, um zu verstehen, was das System eigentlich von dir möchte, weil es einfach keine so... Also man kann schon irgendwo den Grund finden, warum irgendwas passiert, aber es gibt halt keinen so... Es ist nicht klar. So ein bisschen wie der, ah, wie hieß denn das in Crusader Kings 3, wo du dir sagst, okay, das ist gerade deine Situation und das und das sind die besten Entscheidungen. Manchmal fehlt mir das ein bisschen bei EU5, noch klarer gesagt zu bekommen, ey, denk dran. Du bist gerade in einem Waffenstillstand mit jemand anderem in diesem Krieg und wenn du diesen Button hier klickst, verlierst du halt Stabilität ohne Ende, weil in einem Waffenstillstand einen Krieg zu erklären, auch wenn es nur ein Verbündeter ist von einem Feind, den irgendjemand anders angeht. Greift, mit dem du verbündet bist, keine gute Idee. Aber da gibt es überhaupt kein Pop-Up, sondern ich muss halt sehr aufmerksam sein und sehen, oh, Moment mal, minus 50 Stabilität, wenn ich diesen Krieg erkläre. Kann man natürlich sagen, Micha, musst du halt die dummen Menüs anschauen, hast du recht. Aber solche Sachen könnte es einfach besser kommunizieren manchmal. Und ich habe noch ein Feature, was keinen Sinn ergibt für mich. Das muss raus, weil da fluche ich jedes Mal. Wir wissen ja, alle Kontrolle ist einer der wichtigsten Werte in dem Spiel, also Provinzkontrolle, wie sehr deine Krone sozusagen über eine Provinz herrscht, je höher diese Kontrolle, desto mehr Steuereinnahmen, desto, ja, also alles beeinflusst das im Endeffekt Marktzugriff in dieser Provinz. Sie wird einfach lukrativer für dich und dein Land, wenn diese Kontrolle hoch ist. Und eine der Maßnahmen, um sie zu erhöhen, ist der Bau von lokalen Gouverneuren, Stadthaltern, in Provinzen, die unabhängig von deiner Hauptstadt, von der normalerweise diese Kontrolle sich nach außen verbreitet, halt als eigenes Kontrollzentrum dienen, das ebenfalls Kontrolle verbreitet in den umliegenden Ortschaften. Und das finde ich okay, auch dass diese lokalen Stadthalter halt sehr begrenzt sind. Da kann man mal einbauen am Anfang, später mal zwei, vielleicht mal drei irgendwie, weil das ein System ist, das sich halt so wichtigen Entscheidungen zinkt, wo man die platziert. Was für mich nur keinen Sinn ergibt, ist, dass es auch marine Stadthalter gibt, die man platzieren kann, nur in Häfen, die nicht per Straße oder Meerenge mit deiner Heimatstadt verbunden sind. Was dazu führt, dass ich, wenn ich Neapel spiele und das Stadthalter-Limit am Land ausgeschöpft habe, immer noch eine Marine-Stadthalter bauen kann auf Sardinien oder auf Korsika, obwohl ich von Neapel darüber spucken kann. Also es ist quasi nebenan kann ich dann so eine Marine-Stadthalter bauen, aber einen weiteren Land-Stadthalter kann ich nicht bauen, weil ich habe das Limit ausgeschöpft. Das sind so Systeme, wo ich mir denke, wer designt das? Gibt mir doch ein allgemeines Stadthalter-Limit. Wenigstens. Dann ist es doch egal, ob es ein Marien-Stadthalter ist oder ein landbasiertes Gouverneurs-Gebäude. Aber dass ich halt nur einen Stadthalter bauen kann in einer Hafenstadt, zu der ich keine direkte Verbindung habe, aber in Gebieten nicht, zu denen ich eine direkte Verbindung habe und in denen es sinnvoller wäre, verstehe ich nicht. Das war jetzt eine lange Erklärung. Wahrscheinlich hat keiner verstanden, wie dieses System funktioniert, aber das ist ja durchaus das ist einer der Gründe, warum es überarbeitet werden muss. So, das war das, was ich noch loswerden wollte. Habt ihr noch letzte Worte? Johannes, hast du noch irgendwas, was du dringend loswerden musst, wo du sagst, wenn das nicht hier gesagt ist, dann war es kein guter Talk? Ja, ich glaube, wenn jemand dieses Video sieht und sagt, ich mag Victoria 3, jetzt ist der Zeitpunkt, wo man EO5 eine Chance geben kann. Das würde ich zumindest so behaupten, einfach weil Handel tatsächlich sehr viel Spaß macht momentan. Ich glaube, da hat sich sehr viel gewandelt, was die Benutzerfreundlichkeit angeht. Und das ist so die Sache. Mir ging das mit Victoria 3 viele Jahre lang auch so. Jede Empfehlung war immer, gab es ganz viele Qualifikationen, nur wenn du das dulden kannst, nur wenn das Spaß für dich ist und so weiter. Und bei EU5 würde ich jetzt mal sagen, ich glaube, der Zeitpunkt ist jetzt gekommen. Es ist Zeit, das mal auszuprobieren und zu sehen, ob es ein Spiel für dich wäre. Oh ja, definitiv. Also ich finde es spannend, weil ich glaube auch, dass es in die Richtung geht. Ich finde, bei Victoria 3 habe ich immer noch mehr das Gefühl, wirklich gravierende Entscheidungen zu treffen, deren Folgen ich verstehe, was dieses Wirtschaftssystem angeht. Beispiel, wenn ich in eine Eisenbahn investiere, dann ist es in Victoria 3 sehr sichtbar, dass es halt eine Investition ist, weil diese Eisenbahngesellschaften machen halt erst mal Verlust. Aber ich muss es aufbauen, um wirtschaftlich weiterzukommen. Und am Ende geht es immer um Kohle und Stahl, ist ja klar. Und so ganz ist für mich EU5 noch nicht an dieser... An dieser Klarheit so wirklich zu verstehen, was ich jetzt tun muss. Aber ich gebe dir recht, es geht sehr in die Richtung. Experimentiere mal mit den Handelsbestellungen. Also die sind unfassbar gut. Ich habe Taiwan, ich habe Chili, Schokolade und Kartoffeln in die RGOs gesetzt und dann alles zurück nach Europa gefragt. Das war wunderbar. Also man kann dort sehr, sehr viele schöne Dinge tun. Also ich finde das System wahnsinnig gut. Und ich glaube tatsächlich für Victoria, also das war der Patch jetzt für Victoria 3 Spieler, die rein in das Spiel spielen, wenn sie rüberspringen möchten, jetzt wäre der Moment. Ja, sehr gut. Stefan? Berühmte letzte Worte. Ja, jetzt zählt's. Wenn wir in einem Jahr wieder zusammensetzen, sitzen, werde ich genau das gegen euch, ich meine, noch mal vorbringen. Ich finde, also ich werde ja mal gefragt, wann ist der richtige Zeitpunkt, EU5 zu spielen oder sollte man das spielen? Ich finde es super schwer. Also ich finde diese Empfehlung mit Victoria 3 finde ich schon sehr passend, weil das sehr systemisch jetzt hinhaut, aber ich kann ernsthaft, ehrlich gesagt, wem soll ich EU5 empfehlen? Also man muss einfach eine Liebe haben zu granularen, Systemen, zu Details, zu Veränderungen, die sehr langfristig wirken, wo halt nicht ein Klick irgendwie was Cooles ist, sondern ein Klick bedeutet 0,01 Modifikatoränderung. Wow, in 100 Jahren geht es so richtig ab. Also. Wer daran auch Spaß hat, sozusagen an kleinen, ganz kleinen Schrauben zu drehen und diese Entwicklung mehr lange Zeit zu betrachten, für den ist EU5 was, aber boah, also ich spreche grundsätzlich keine Empfehlung für das Spiel aus, aber ich drücke irgendwie meine Liebe und Bewunderung für das Gesamtprojekt aus. Und das ist, ich glaube, für mich mein größter Reiz, das habe ich jetzt gar nicht so viel gemacht, weil ich mir dachte, dann stresse ich euch noch mehr, aber für mich, der größte Reiz, wie bei allen Paradox-Strategie-Spielen und bei allen solchen Sandbox-Spielen, ist einfach die Geschichten, die für mich daraus entstehen. Und das kann es inzwischen noch besser, solange es halt, wie ich am Anfang gesagt habe, nicht ständig irgendeinen Bug gibt, das wieder kaputt macht, weil irgendwas offensichtlich nicht funktioniert. Aber wenn ich dann solche Situationen habe, wie mein österreichischer Kaiser bekommt neun Töchter. Ich hatte wirklich neun Töchter und keinen Sohn. Und dann sitzt du da und sagst, oh no, jetzt kann ich das Erbrecht natürlich anpassen, damit meine Tochter in Österreich als Erzherzüge, den Thron übernehmen kann, aber dann verliere ich ja den Thron des Heiligen Römischen Reiches, weil den muss ich ja dann auch nochmal, also da muss ich ja auch nochmal via Reichstag entscheiden lassen, dass in Zukunft auch Frauen den Thron haben können. Was machst du jetzt? Lässt man sich im hohen Alter noch scheiden und versucht, irgendwie Glück zu haben und noch irgendwie einen Sohn zeugen zu können mit einer jüngeren Frau. Also, es klingt jetzt sehr mechanisch, aber das ist halt dann leider im Spiel so. Aber ich liebe es einfach, diese Geschichten dann zu erzählen. Meistens hört mir keiner zu, aber dann erlebe ich sie wenigstens für mich. Und da ist das Spiel für mich jetzt an einem wesentlich besseren Punkt, als es noch vor Jahren war, weil einfach sehr viele von diesen Stolpersteinen und offensichtlichen Problemen wegfallen. Jetzt hab ich doch noch was. Du hast mir noch eine Anregung gegeben. Nochmal wegen der neuen Töchter, ne? Ja, genau, die neuen Tächte inspirieren mich jetzt. Nein, aber das ist total wichtig, finde ich, nochmal zu sagen. Und es wurde eigentlich noch nicht gesagt, deswegen sage ich es jetzt mal. Ich finde, dieses Geschichtenerzählen aus der emergenten Entwicklung der Spielmechaniken heraus, das ist so krass, stark und gut. Und ich hoffe sehr, dass EU5 nicht den Fehler macht, den CK3 gegangen ist, dass sie auf die Idee kommen, selber die Geschichten narrativ erzählen zu wollen. Die Geschichten sollen sich aus den Spielmechaniken, aus dem Spielverlauf entwickeln und die Expeditionen haben leider jetzt schon so einen unguten Anklang an diese CK3-Event- Horror-Ketten, und ich hoffe, das ist ein Ausrutscher, den man in so eine Kiste packen kann und raufklicken kann, da man Bock drauf hat. Aber lasst EU5 bitte nicht mit solchen narrativen Events überfluten. Das wäre echt schlimm. Genau, die brauchen eine andere Philosophie als Crusader Kings. Da bin ich bei dir. Zumal sich das Schlimme an diesen Events, auch jetzt in EU5, die Expeditionen sind ja immer gleich. Es gibt ja ein paar Expeditionstypen, so Pilgerreise deines Herrschers, die man so alle paar Jahre wiederholen kann oder mit jedem neuen Herrscher wiederholen kann. Es sind immer dieselben Arten von Sachen, die halt passieren auf dieser Pilgerreise. Und in CK3 ist ja genau dasselbe. Das ist ja auch immer, okay, es ist mal wieder ein Hofstaat. Okay, Basal beschwert sich. Uiuiui. Also das ist so ein... Boah, also es gibt diese Küstenexpedition und so. Ich hab das jetzt mal als Großbritannien gemacht. Da hast du 42 Stationen. Das heißt, du kriegst 42 Events innerhalb von, keine Ahnung, drei Jahren, wo irgendwie dann am Ende immer das Gleiche passiert. Also ich weiß nicht, wie man das designen kann. Alter Falte. Ich meine, eine gute Weltumseglung. Okay. Wenn das so knackig vier, fünf Events auf zwei Jahre verteilt sind, die dann auch noch sehr unterschiedlich laufen können, wo du vielleicht 50, ob hast, wo du jedes Mal, du denkst, hey, was passiert jetzt vielleicht Cooles in jedem Playthrough, hast ja auch nicht immer zu, aber diese generativen Expeditionen, die sind, boah, das ist richtig schlimm. Ja, emergente Mechanik. Aber gut, jetzt enden wir mit so einem blöden Detail. Nee, ich kann noch eine Geschichte erzählen. Ich hatte nämlich die Reformation einfach dadurch aufgehalten, dass die Druckerpresse in Europa nicht erfunden wurde. Bei mir in der letzten Partie, auch wieder so, is it a bug or is it a feature, weiß man nicht. Aber die Druckerpresse wurde in Indien erfunden und ist erst 100 Jahre später in Europa angekommen, weil sich sowas ja erst langsam so über die Welt verbreitet. Und dadurch konnten Länder, die die Reformation angenommen haben, diese Reformation nicht so schnell verbreiten. Das geht nämlich schneller mit der Druckerpresse, wenn sie die haben. Das ist cool. Das finde ich super cool. Geil, oder? Das ist coole Sandbox-Mechanik. Und ich so, ja schade, dann seid ihr jetzt halt alle wieder Katholiken. Läuft ja wohl nicht so gut. Und so habe ich halt die Reformation verhindert im Endeffekt. Ich habe sogar aus Scheiß mit Österreich noch Martin Luther in mein Kabinett geholt, um irgendwie eine Provinz einzugliedern. Ich dachte erst, ich prüfe mal, ob Luther irgendwie Leute zum Katholizismus bekehren könnte. Nein, das geht nicht. Schade, das wäre ein cooler Back gewesen. Aber trotzdem, dann war Luther in meinem Kabinett und die Reformation ist dabei versandet, sozusagen. Ich meine, nichts gegen Protestanten und Katholiken, aber hey, also als römischer Kaiser. Genau, so. Und deswegen liebe ich dieses Spiel und deswegen werden wir in einem Jahr wieder zusammensitzen und schauen, wo es dann ist, auch mit den ganzen Dingen, die jetzt noch angepasst werden sollen. Ihr da draußen, geht bitte auf YouTube zu One Proud Bavarian und schaut, was es da an genialen Analysevideos und an wahnsinnig vieler Expertise einfach gibt bei dir zu Europa Universalis 5 auf Englisch, also auch international verständlich. Schaut da gerne mal vorbei. Und Steinwallen findet ihr natürlich, streamend auf Twitch und ebenfalls mit gigantisch langen Let's-Play-Partien zu EU5. In welcher Folge bist du jetzt gerade mit Großbritannien? Boah, ich weiß, das ist ein Let's Play, das läuft seit Release. Ja, genau, das läuft seit 120 oder so. Ich bin jetzt auf Community-Votings umgestiegen, wo wir Großbritannien als Parlament mit der Community regieren. Das ist jetzt mal geil. Mit Budgetplanung und so. Aber das fand total ab. Das ist gute Innenpolitik. Ja, genau. Mehr Community. Also, schaut bei Steinmein vorbei auf Twitch und auf YouTube. Und schaut bei uns vorbei alle. Jedes Jahr gibt es einmal EU5-Update. Ab jetzt, finde ich, ist eine gute Tradition bei GameStar. Ich sage, vielen Dank, Johannes. Vielen Dank, Stefan. Und vielen Dank an alle, die uns auch diesmal zugeschaut und zugehört haben. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Danke und tschüss. Ade. Ciao.